[
  {
    "start": 6.14,
    "end": 10.09,
    "text": "Laut den Wirtschaftsweisen wächst das brutte Sozialprodukt dieses Jahr nur noch minimal."
  },
  {
    "start": 10.29,
    "end": 14.51,
    "text": "Sie begründen es mit dem Iran-Krieg und dem deshalb gestiegenen Energiepreisen."
  },
  {
    "start": 14.95,
    "end": 21.99,
    "text": "Zudem sprechen die Ökonom eine dringende Warnung aus, ohne Reform sei der Sozialstaat bald kaum noch finanzierbar."
  },
  {
    "start": 22.81,
    "end": 29.51,
    "text": "Dazu haben sie Vorschläge unterbreitet – und darüber spreche ich gleich mit Bastian Brinkmann aus dem SZ Hauptstadtbuchungen."
  },
  {
    "start": 37.51,
    "end": 38.25,
    "text": "Wirtschaftsweise."
  },
  {
    "start": 38.55,
    "end": 42.949,
    "text": "Das hört sich nach einer Versammlung alter Männer an, so eine Art Orake von Delphi."
  },
  {
    "start": 43.47,
    "end": 55.41,
    "text": "Tatsächlich aber bilden derzeit zwei Professorinnen und drei Professoren im gesetzten Alter den seit neunzehnt dreihundsechzig bestehenden Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung."
  },
  {
    "start": 56.01,
    "end": 64.89,
    "text": "Sie analysieren die wirtschaftliche Lage, die Wirtschaftspolitikern Entscheidungen erleichtern sollen und manchmal schlagen sie auch Reform vor wenn ihnen das dringlich erscheint."
  },
  {
    "start": 65.67,
    "end": 68.11,
    "text": "Gerade sind die Wirtschaftsweisen über Folgendes besorgt."
  },
  {
    "start": 68.45,
    "end": 78.69,
    "text": "Die Ungewissheit durch den Irankrieg, eine dadurch getriebene Inflation von durchschnittlich drei Prozent im laufenden Jahr... ...die hohen Staatsausgaben sowie immer höhere Sozialausgabe."
  },
  {
    "start": 78.95,
    "end": 93.01,
    "text": "Sie sagen wenn sie nicht gebremst dann werden zwei Tausend vierzig Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemeinsam fast die Hälfte für Sozialversicherung ausgeben also arbeitslosen Unfall, Renten, Kranken- und Pflegeversicherungen."
  },
  {
    "start": 93.35,
    "end": 102.29,
    "text": "So hat er wirtschaftsweise Martin Werding, Professor für Sozialpolitik in Bochum am Mittwochen Berlin beispielhaft für Strukturreformen bei der Krankenversicherung geworben."
  },
  {
    "start": 102.53,
    "end": 102.71,
    "text": "Denn?"
  },
  {
    "start": 103.21,
    "end": 107.97,
    "text": "Deutschland hat gemessen am Bruttoinlandsprodukt das zweitteuerste Gesundheitssystem der OECD-Welt."
  },
  {
    "start": 108.61,
    "end": 112.31,
    "text": "Bei einfachen Leistungsindikatoren schneidet es aber nur mittelmäßig ab."
  },
  {
    "start": 113.23,
    "end": 116.89,
    "text": "Das bedeutet, dass das System ist ineffizient Es verschwendet einen Teil seiner Mittel"
  },
  {
    "start": 117.41,
    "end": 123.55,
    "text": "Und die Vorsitzende des Rates, die Münchner Wirtschaftsprofessuren Monika Schnitze hat auf Nachfrage ergänzt."
  },
  {
    "start": 123.91,
    "end": 126.23,
    "text": "Wenn alle protestieren dann hat man alles richtig gemacht."
  },
  {
    "start": 126.45,
    "end": 130.949,
    "text": "Denn wenn nur ein paar protestieren, hat man offensichtlich ein paar geschont und das ist nicht richtig."
  },
  {
    "start": 131.009,
    "end": 133.09,
    "text": "hier müssen wirklich alle mithelfen."
  },
  {
    "start": 133.41,
    "end": 141.87,
    "text": "Über die notwendigen Veränderungen, die die Bundesregierung zumindest teilweise auch in Kürze umsetzen wird spreche ich jetzt mit meinem Berliner Kollegen Bastian Brinkmann."
  },
  {
    "start": 142.29,
    "end": 147.829,
    "text": "Zunächst habe ich ihn gefragt, unter welchen Druck das Sozialsystem denn in Deutschland seiner Meinung nach gerade steht."
  },
  {
    "start": 148.91,
    "end": 151.269,
    "text": "Die Sozialsysteme haben zwei Probleme."
  },
  {
    "start": 151.57,
    "end": 164.149,
    "text": "Das eine ist in der Zukunft absehbar die Alterung der Gesellschaft – die Babyboomer gehen irgendwann in Rente und dann gehen sie auch ins Krankenhaus weil die letzten Lebensjahre sind teuren und dann wird man ja auch zum Pflegefall."
  },
  {
    "start": 164.89,
    "end": 166.53,
    "text": "Das ist noch gar nicht so weit es kommt noch in der."
  },
  {
    "start": 169.609,
    "end": 177.39,
    "text": "Und das Zweite ist, dass wir in den vergangenen Jahren das gute Wirtschaftswachstum was wir früher mal hatten genutzt haben um immer mehr Sozialleistungen auszubauen."
  },
  {
    "start": 177.91,
    "end": 182.549,
    "text": "und jetzt sind wir am Punkt wo wir sagen na das war vielleicht ein bisschen viel so sagen zumindest die Wirtschaftsweisen."
  },
  {
    "start": 183.329,
    "end": 186.649,
    "text": "Lass uns mal auf die Krankenkassen konzentrieren welche Diagnose haben Sie denn da?"
  },
  {
    "start": 187.489,
    "end": 192.429,
    "text": "Wie effizient das Gesundheitssystem in Deutschland arbeitet dann muss man leider sagen nicht so effiziente."
  },
  {
    "start": 192.53,
    "end": 200.609,
    "text": "also wir geben im internationalen Vergleich sehr viel Geld für unser Gesundheitssystem aus bekommen aber Nur mittelprächtig viel zurück."
  },
  {
    "start": 201.25,
    "end": 208.37,
    "text": "Zum Beispiel bei den Krankenhäusern, es gibt in Deutschland sehr viele Krankenhäuser auch sehr kleine und das einfach ineffizient."
  },
  {
    "start": 208.47,
    "end": 218.19,
    "text": "wenn zum Beispiel ein Arzt ganz selten eine Schulter OP macht aber dann soll er plötzlich deine Schulter operieren kann das vielleicht gar nicht so gut weil er's ja so selten macht."
  },
  {
    "start": 218.35,
    "end": 222.549,
    "text": "Das ist viel besser wenn man das in größeren spezialisierteren Kliniken macht beispielsweise."
  },
  {
    "start": 223.19,
    "end": 225.609,
    "text": "Und dass is' ein Therapieansatz dieser Ökonom"
  },
  {
    "start": 226.31,
    "end": 235.47,
    "text": "Ja genau, dass die Krankenhäuser wirklich das was die Ausgaben, die Kosten im Gesundheitssystem und damit ja auch die Krankenkassenbeiträge für uns alle gesetzlich versicherten Totalhaben steigen lassen."
  },
  {
    "start": 235.829,
    "end": 239.41,
    "text": "Und um das in den Griff zu kriegen schlagen wir vor weniger Krankenhäusern."
  },
  {
    "start": 239.53,
    "end": 242.049,
    "text": "Das ist wahnsinnig unbeliebt wenn Fortenkranknachaus zumacht."
  },
  {
    "start": 242.09,
    "end": 245.19,
    "text": "Das sieht man immer in den Kommunal- und Lokalwahlkämpfen."
  },
  {
    "start": 245.329,
    "end": 251.67,
    "text": "aber effizienter wäre es und dadurch würden wieder alle Geld sparen und in dem Fall sogar wahrscheinlich besser behandelt werden."
  },
  {
    "start": 252.35,
    "end": 260.829,
    "text": "Sind hier noch zwei Dinge gerade in der Debatte, was sagen denn die Wirtschaftsweisen zur Forderung dass auch die Beamten sich beteiligen sollen an den Sicherungen der Sozialsysteme?"
  },
  {
    "start": 261.95,
    "end": 269.55,
    "text": "Ja das haben sie jetzt mal für die gesetzliche Krankenversicherung durchgerechnet und das ist ja erst einmal unabhängig von Finanzen, Ökonomie."
  },
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    "start": 269.83,
    "end": 272.17,
    "text": "Auch ein Gerechtigkeitsthema, das viele Leute umtreibt."
  },
  {
    "start": 272.349,
    "end": 280.99,
    "text": "ich muss wochenlang warten auf den Facharzttermin beschweren sich die Leute und der Beamte kriegt weil er privat versichert ist ruckzuck seinen Termin bei dem Arzt."
  },
  {
    "start": 282.15,
    "end": 287.73,
    "text": "Unabhängig davon ist aber tatsächlich ja die Frage, ob sich das finanziell lohnen würde bei den Krankenkassen."
  },
  {
    "start": 288.01,
    "end": 302.13,
    "text": "Und da kommen die Sachverständigen zu dem Ergebnis Ja für die Krankenkasten würde sich das lohnen Aber andererseits der Staat müsste er dann mehr dafür bezahlen weil er dann die Beiträge für die kranken Kassen auch zahlen muss."
  },
  {
    "start": 302.77,
    "end": 307.57,
    "text": "und Deswegen schlagen sie unterm Strich nur etwas vorsichtig vor, das zu prüfen."
  },
  {
    "start": 307.65,
    "end": 311.07,
    "text": "Weil einerseits hätten die Krankenkassen mehr Geld aber andererseits der Staat weniger."
  },
  {
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    "end": 313.19,
    "text": "und der Staat sind ja auch wir wie Steuerzahler."
  },
  {
    "start": 313.71,
    "end": 320.71,
    "text": "Wir müssten also sozusagen diesen Transfer der Beamten aus dem Privaten in die gesetzliche Krankenversicherung trotzdem irgendwie bezahlen."
  },
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    "start": 320.95,
    "end": 321.05,
    "text": "Was"
  },
  {
    "start": 321.11,
    "end": 327.23,
    "text": "sagen Sie zur Erwägung von Gesundheitsministerin Wagen dazu dass Kinderlose auch höhere Pflegebeiträge leisten sollen?"
  },
  {
    "start": 328.11,
    "end": 333.69,
    "text": "Also grundsätzlich ist die Position der Wirtschaftsweisen auch in der Pflege viel Geld vorhanden."
  },
  {
    "start": 334.03,
    "end": 346.909,
    "text": "Wir geben es falsch aus, wir geben es an die falschen Leute, die das Geld vielleicht gar nicht brauchen weil sie selber genug Geld haben um sich zu versorgen oder wir geben das Geld so aus dass es nichts bringt, dass die Leute sozusagen ein besseres Leben haben wenn sie Pflege bekommen."
  },
  {
    "start": 347.61,
    "end": 351.43,
    "text": "deswegen ist ihre Grundsatzposition höhere Einnahmen das ist gar nicht der Punkt."
  },
  {
    "start": 351.789,
    "end": 367.67,
    "text": "bei den Kinderlosen kommt natürlich noch so einen Gerechtigkeitsaspekt mit dabei weil die allermeisten Menschen die pflegebedürftig sind quasi Zuhause von Angehörigen pflegt werden, was fürs Pflegekassensystem ja ziemlich kostenlos ist."
  },
  {
    "start": 367.73,
    "end": 387.89,
    "text": "Wenn Leute das mit ihren Angehörigen machen und so auf dieser Ebene kann man das natürlich schon sagen auch die Wirtschaftsweisen diskutieren, dass man sagt naja wer keine Kinder hat der wird ja nie sozusagen Kinder haben, die einen dann im Alter mal pflegen können und dann bringe ich davon wie da in der Einzelfall aussieht aber die sind auf jeden Fall für das System statistisch gesehen teurer."
  },
  {
    "start": 388.849,
    "end": 392.09,
    "text": "Trauen die Wirtschaftsweisen, der Bundesreglerie und die Lösung der Probleme zu?"
  },
  {
    "start": 393.13,
    "end": 394.21,
    "text": "Das ist eine gute Frage."
  },
  {
    "start": 394.49,
    "end": 404.01,
    "text": "Sie sagen bei Gesundheit und Pflege, da steigen die Ausgaben in den letzten Jahren so stark – das belastet die nettoeinkommende Leute so groß dass der Druck groß ist sich zu einigen."
  },
  {
    "start": 404.67,
    "end": 411.27,
    "text": "andererseits ihr Vorschlag mit den Krankenhäusern und auch ein zweiter Vorschlag von ihnen der Pharmaindustrie weniger Geld zu geben."
  },
  {
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    "end": 417.33,
    "text": "Der betrifft zwei sehr große und sehr mächtige Lobbygruppen, die Krankenhäuser und die Pharma-Industrie."
  },
  {
    "start": 417.93,
    "end": 419.25,
    "text": "Das habe ich hier in Berlin schon erlebt."
  },
  {
    "start": 419.409,
    "end": 428.49,
    "text": "Die sind sehr gut organisiert und auch bei der aktuellen Gesundheitsministerin kommen die ganz gut durch mit ihren Forderungen, wenn man sich mal anguckt was in den letzten Jahren so beschlossen wurde."
  },
  {
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    "end": 434.63,
    "text": "Deswegen bin jetzt nicht weise als die Wirtschaftsweisen aber da muss man natürlich aufpassen was die Lobbygruppen dann noch machen."
  },
  {
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    "end": 440.19,
    "text": "Zum Schluss noch eine Nachfrage zu einer Antwort zu einem vorherigen Podcast von uns."
  },
  {
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    "end": 445.49,
    "text": "Da hattest du dich zur März äußerung über die gesetzliche Rente geäußert."
  },
  {
    "start": 445.909,
    "end": 449.349,
    "text": "Merz hatte gesagt, allenfalls sei das nur noch die Basisabsicherung."
  },
  {
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    "end": 453.27,
    "text": "Ehrlich gesagt, dass hat nicht nur ich als neoliberal verstanden."
  },
  {
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    "end": 458.25,
    "text": "Du hast als Lösung den Verzicht nämlich auf ein tägliches Eis präsentiert."
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  {
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    "text": "Meinst du es wirklich ernst?"
  },
  {
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    "end": 462.67,
    "text": "Ja freut mich, dass ich dich zum Staunen gebracht habe!"
  },
  {
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    "end": 467.67,
    "text": "Das ist ja tatsächlich so, dass die gesätzliche Rnte niedriger ist bei den meisten Leuten."
  },
  {
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    "end": 472.19,
    "text": "so grob gesagt, erreicht man nur fünfzig Prozent des letzten Gehalts, Pimal Daumen."
  },
  {
    "start": 473.11,
    "end": 479.09,
    "text": "Und das bedeutet die andere Hälfte muss ja irgendwo herkommen und da gibt es natürlich verschiedene Ideen."
  },
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    "end": 481.289,
    "text": "Gibt ja auch betriebliche Altersvorsorge."
  },
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    "end": 484.23,
    "text": "Manche haben die, manche haben sie nicht oder man muss eben selber sparen."
  },
  {
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    "end": 487.11,
    "text": "Wenn man das überschlagsweise mal berechnet."
  },
  {
    "start": 487.39,
    "end": 493.09,
    "text": "So eine Kugel Eis hier in den Hippen Berliner Eisdielen kostet drei Euro die Kugeln dreißig Tage."
  },
  {
    "start": 493.789,
    "end": 497.25,
    "text": "wenn man wirklich jeden Tag ein Eis essen würde kommt man auf hundert Euro im Monat."
  },
  {
    "start": 497.349,
    "end": 507.31,
    "text": "und wer heute fünfundzwanzig ist, und hundert Euromonate zur Seite legt hat mit so einem ETF-Sparplan dann schon mehrere Hundert Euro Im Alter zusätzlich."
  },
  {
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    "end": 509.81,
    "text": "Das reicht vielleicht noch nicht aus um die Rentenlücke zu schließen."
  },
  {
    "start": 509.849,
    "end": 510.89,
    "text": "das ist ja auch sehr individuell."
  },
  {
    "start": 511.51,
    "end": 527.65,
    "text": "aber der Punkt den ich da machen wollte ist Wer im Alter mehr Geld haben will muss halt in der Gegenwart auf Sachen verzichten Und entweder macht man das indem man vom Staat gezwungen wird über höhere Rentenbeiträge Dann steigt die Rente natürlich auch oder Ich verzichte freiwillig auf etwas und spare dann fürs Alter."
  },
  {
    "start": 552.45,
    "end": 564.63,
    "text": "Superreich sind demnach Menschen, die über ein Vermögen von mehr als sechsohnundachtzig Millionen Euro verfügen."
  },
  {
    "start": 564.97,
    "end": 569.63,
    "text": "Dieser kleinen Gruppe gehört mehr als ein Viertel des gesamten Vermögens in Deutschland."
  },
  {
    "start": 570.13,
    "end": 577.59,
    "text": "Sechsundsechzig Millionen anderen Deutschland besitzen dagegen weniger als zwehundertfünfzehntausend Euro pro Kopf oder wie ich super weit weniger."
  },
  {
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    "end": 584.11,
    "text": "Seit mehr als einem halben Jahr stand Daniela Klette vor Gericht in Pferden an der Aller-Niedersachsen."
  },
  {
    "start": 584.83,
    "end": 590.569,
    "text": "Am Mittwoch hat das Landgericht die mutmaßliche ehemalige RRF-Theoristin zu dreizehn Jahren Haft verurteilt."
  },
  {
    "start": 591.27,
    "end": 604.55,
    "text": "Nach Überzeugung des Gerichts hat die sixty sieben Jährige mit zwei Komplizen zwischen neunundneunzig und zweitausendsechzehnt bewaffnete Überfälle auf Geldtransporter und Supermärkte verübt – in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein."
  },
  {
    "start": 605.41,
    "end": 612.17,
    "text": "Kletter wird sich höchstwahrscheinlich auch noch für drei Attentate aus den frühen Neunzigerjahren vor dem Oberlandesgericht Frankfurt verantworten müssen!"
  },
  {
    "start": 612.75,
    "end": 623.39,
    "text": "Der Generalbundesanwalt wirft Flette unter anderem versuchten Mord in drei und zwanzig Fällen vor, außerdem die Herbeiführung einer Sprengstoff-Explosion sowie erpresserischen Menschen auf."
  },
  {
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    "end": 637.39,
    "text": "Die Demokratie der Bundesrepublik ist so bedroht wie nie zuvor – von russischen Agenten, Terroristen aber auch von der AfD und Donald Trump."
  },
  {
    "start": 637.71,
    "end": 642.71,
    "text": "Und der Verfassungsschutz hat es mit Herausforderungen zu tun, deren Ernst viele noch nicht verstanden haben!"
  },
  {
    "start": 643.51,
    "end": 650.79,
    "text": "Ich empfehle Ihnen deshalb ein äußerst lesenswertes Porträt über Sinan Seelen, den ersten Präsidenten des Verfassungsschutzes, der in Istanbul"
  },
  {
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    "end": 651.47,
    "text": "geboren wurde."
  },
  {
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    "end": 655.71,
    "text": "Den Link dazu fehlen Sie in die Beschreibung zu dieser Folge den Shownotes."
  },
  {
    "start": 656.53,
    "end": 658.77,
    "text": "Redaktionsschluss für auf dem Punkt war fünfzehn Uhr."
  },
  {
    "start": 659.17,
    "end": 663.89,
    "text": "Dank an Juno Grana, die sich um die Technik gekümmert hat und Ihnen vielen Dank fürs Lauschen!"
  },
  {
    "start": 664.25,
    "end": 665.13,
    "text": "Bis morgen."
  }
]