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    "text": "Blood in the Water."
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    "text": "Diese Musik kommt von Leslie Mondoki und seiner sehr internationalen Band Soulmates."
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    "text": "Der gebürtige Unger lebt seit nunmehr fünfzig Jahren in Deutschland genauer an einem der schönsten Flecken Bayerns."
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    "text": "Willkommen zu München Persönlich, dem Podcast der süddeutschen Zeitung."
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    "text": "Mein Name ist Ulrike Heidenreich."
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    "text": "Für die Aufzeichnung dieser Folge treffe ich Leslie Mandoki in seinem Studio in Tutsing am Starnberger See."
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    "text": "Er ist Produzent, Bandleader, Komponist, Schlagzeuger, Sänger, vielen aber vor allem noch als langhariges, großschnauzbertiges Mitglied der Band Jinges Kahn ein Begriff."
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    "text": "Wir sprechen über fünfzig Jahre Flucht und seinen abenteuerlichen Weg durch den dunklen Karawankentunnel in den Westen."
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    "text": "Es geht um Frieden, Freiheit und Werte, die ihn als politischen Flüchtlinge anfangs einfach nur glücklich machten."
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    "text": "Ach ja, und über die wahre Sangeskunst des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder sprechen wir auch."
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    "text": "Der hat in diesem Studio nämlich auch schon vor dem Mikrofon gestanden."
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    "text": "Ach nein, also in dieser retrospective Schmunzelige eher darüber und sage selbstkritisch mein Gott, ich hätte das auch genießen sollen."
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    "text": "Also, aber die Wahr der Geschichte ist, mein Erstgeborene war ungefähr fünf Jahre alt und sie hat meine Bibliothek zuhause auseinandergenommen, hat den Buch bei Jingleskang gefunden seit dem Vater."
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    "text": "Habe ich bemerkt, meine Kinder habe ich es nie erzählt."
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    "text": "Irgendwo für Charity und Wohltätigkeit werden wir das dann versteigern."
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    "text": "Okay."
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    "text": "Sie hatten ja neulich prominenten Besuch hier im Studio, am Stadenberger See."
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    "text": "Da kam Bayerns Ministerpräsident Söder."
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    "text": "Er hat sie besucht und der wollte ihn ja eigentlich zum fünftigsten Jubiläum ihrer Flucht gratulieren."
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    "text": "Nebenbei hatte er aber noch seinen Wiesenlied Sweet Caroline eingesungen."
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    "text": "Sie mussten ihn da nicht wirklich zu überreden, oder?"
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    "text": "Das war einfach Bayerische Lebensfreude, Liebe zum Leben."
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    "text": "Und in dieser Zeit, was zweifelsfrei schwermütig ist, muss er dann da finden, dass sie in der Krise bekommt, was ist durchaus verloren gegangen."
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    "text": "Ich glaube, das ist ein bisschen Optimismus, ein bisschen Fülligkeit in Bayerischer Wiesenzeit."
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    "text": "Ist das vielleicht so durchaus angemessen?"
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    "text": "und das war seine Idee."
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    "text": "und dann haben wir halt einfach gemacht."
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    "text": "Einfach aus Gaudi, aber ... will ich eigentlich Freude, dass dann mal auch in diese schlechte Zeiten, die wir durchqueren, auch mal was Positives, also mal was Schwöliches machen kann."
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    "text": "Lassen Sie uns später am Ende des Podcasts noch mal zur Sangeskunst des bayerischen Ministerpräsidenten kommen."
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    "text": "Jetzt würde ich ganz gerne mit Ihnen sprechen."
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    "text": "Fünfzig Jahre Flucht."
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    "text": "Ihre Flucht, die verlief ja ziemlich abenteuerlich durch den Karawankentunnel."
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    "text": "Erzählen Sie mal."
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    "text": "Also, das ist ein Abendfüll in der Geschichte natürlich, aber wir waren extrem gut vorbereitet."
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    "text": "Gabo Chupo, der Tickfilmer, ein Jugendfeuer von mir, der inzwischen Sternen auf dem Hollywood Boulevard in der Walk of Fame hat für Simpsons und Rugrats, und der amerikanische oder die weltweite Tickfilmgeschehen maßgeblich veränderte."
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    "text": "Also, er hat das alles gezeigt, wie Lagen auf Lauer und Wand zu den Schießpaffeln und das wurde bewacht und Hunde und alles, was man... dass man das eigentlich nicht haben möchte im Leben und mit dem Tunnel dann Fledermäuse den Gesicht pflegen und dann ratten die an eine Beißen."
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    "text": "Also das ist alles, was man als unangenehm empunden werden kann und das ist natürlich totes Gefahr."
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    "text": "Aber wir sind durch und wir haben damals nie darüber nachgedacht, ob es wirklich gefährlich ist oder nicht, sondern wir wollten einfach das Sehnsuch nach Freiheit nachgehen."
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    "text": "Sie waren zu zweit und sind durch den Tunnel."
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    "text": "Wir sind zu dritten, war noch ein Musikerfreund von mir, der sehr, sehr lange hier mit mir alles mitgeschaltet hat und wir wollten eigentlich... Freiheit."
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    "text": "Also das war für uns alternativlos."
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    "text": "Und wenn jemand heute fragt, also wieso, das war der Gulasch-Kommunismus, also der fröhlichste Baracke des Ostens, ja, das war, aber wie groß sind Sie dann, wenn ich das so fragen darf?"
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    "text": "Ich bin eins, seventy-two groß."
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    "text": "Also wenn sie ein, zwei, siebzig sind, dann versuchen sie immer das vorzustellen, sie leben lang in einem Raum leben zu müssen, was nur ein, sechzig groß hoch ist."
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    "text": "Also darum ging es mal."
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    "text": "Also immer ist es eine gebückte Haltung, sich einzureihen."
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    "text": "Und wir machten Vrogrock."
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    "text": "Also das war damals, als Mirjäger war schon hier."
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    "text": "zu unserem Studio kam, nach Tutsingen hat er mir dann nächtelang erklärt, wie waren die künstlerischen Freien dabei, wie waren Freidenker, dieser Musik hat einfach diese studentische Freiheit eigentlich musikalisch umgesetzt und ich war damals also der Rock'n'Roll oder Rock-Stimme der studentischen Opposition, also ich müsste da weg."
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    "text": "Genau."
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    "text": "Und nochmal zum Karawankentunnel, da sind sie dann durchgelaufen, wie lang braucht man da?"
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    "text": "Das war schon drei Stunden auch wegen der Gefahr, dass mitten im Tunnel ist der theoretische Landesgrenzer gewesen, also der Ende der Ostblock, also der eisender Vorhang."
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    "text": "Der war aber glücklicherweise nicht besetzt, also das war nur ausgeleuchtet, aber nicht besetzt, also wir haben ein bisschen Glück gehabt und als wir auf der österreichischen Seite ankamen, da waren Transformatorhäuschen, stand auf liebensgefährlich."
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    "text": "Und"
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    "text": "dann war Licht am Ende des Tunnels schließlich."
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    "text": "Also sie haben vor genauer fünfzig Jahren ihre Heimat verloren."
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    "text": "Ist das ein zwiespältiges Gefühl?"
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    "text": "Was haben Sie da verloren und was haben Sie gewonnen?"
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    "text": "Ich habe eine neue Heimat gewonnen."
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    "end": 392.749,
    "text": "Ich habe einen Osulantrag gestellt in Zündorf, in einer Zentralage für Osulbewerber, also wie alle drei."
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    "end": 413.829,
    "text": "Und ich muss ehrlich sagen, ich gehöre zu der ganz klugtige Generation der Flüchtlinge oder Migranten, der keine Willkommenskultur erfahren hat und keine Angebote für Integrationskurse oder sonstiges bekommen hat und kein Plüschtierer und kein Blumenstrauß am Bahnhof, sondern ganz einfach, wir haben Zeit, wesentlich Wichtigeres bekommen."
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    "text": "Ich habe sofort anfangen dürfen, Asmusiker zu arbeiten, also Auswahlantrag, Stellung und zweieinhalb Wochen später habe ich auf Lohnsteigart das Schlagzeug."
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    "end": 424.609,
    "text": "geschmütten Schwäbischrandes date."
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    "text": "acht Wochen nach Antragstellung hatte ich mich aus Sylpas."
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    "end": 433.129,
    "text": "Das heißt, da zwei wesentliche Aspekte, Rechtssicherheit und Arbeiten."
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    "end": 440.249,
    "text": "Und durch die Arbeit mit deutschen Kollegen, die auch nicht wirklich immer gut Englisch konnten, man lernt automatisch alles."
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    "end": 444.029,
    "text": "Also man lernt ein neuer Sozialsystem, der Umgang miteinander."
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    "end": 451.989,
    "text": "Und vor allem, weil ich kein Wort Deutsch sprach, auf der linken Seite war das Süddeutsche Zeitung, auf der rechten Seite der Frankfurt-Argemeine Zeitung, in der Mitte, in der Vetterwörterbruch."
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    "text": "Da habe ich mir gedacht, wow."
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    "text": "Also diese zwei wunderbare Tageszeitungen haben nur zwei Themen, wo sie eine Meinung waren."
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    "text": "Einer war der Fernsehprogramm, der andere war der Wetterbericht."
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    "text": "Das"
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    "text": "ist beim Wetterbericht aber auch nicht immer so."
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    "end": 475.469,
    "text": "Und ich bin von dieser zensierter Osteuropa entflohnt, wo die Journalisten schon mit Schälen in Kopf geschrieben haben, dass die Journalisten nicht so richtig zuschlagen können."
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    "text": "Und ich bin dieser puristische... Traum in den Paradies gelandet, wo will ich unterschiedliche Meinungen, so klar voneinander sich nicht nur unterschieden haben, sondern der Diskurskultur war wunderbar, Mitte der Siebziger, ich habe es geliebt."
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    "text": "Sie sind ein grundsätzlich positiver Mensch, ich habe sie nämlich nicht gerade nur gefragt, was sie gewonnen haben, ich habe sie auch gefragt, was sie verloren haben."
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    "text": "Ist es vielleicht der ungarische Humor?"
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    "text": "Also das ist sehr flapsig, es ist nicht willig übersetzbar."
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    "text": "Auch der Umgang miteinander in dieser schmelzten Geburt, wo jeder vierte deutschstämmige ist irgendwo."
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    "text": "sehr hoher Anteil, also den höchsten in Europa, der jüdischen Anteil, das Kulturer waren die sehr große Aroma-Anteile, aber das sind also Konservatorium und Akademie, also ein akademischer Aroma-Anteil, also nicht so wie wir heute das wahrnehmen."
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    "text": "Also mein Professor war zum Beispiel, und ich habe so, ich sage ja so, wie er das gesagt hat, also bitte nicht jetzt gleich der Wognesschützdom loslösen, aber er meinte damals, also ich bin weder Sinti noch Roma, die sind nur zwei Stamme, ich bin er stolz als die Geiner."
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    "text": "Und ich bin es unendlich dankbar, dass ich alle diese Kulturelleinflüsse im Jugend, in der Konservation und in der Akademie erfahren dürfte."
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    "text": "Sie"
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    "text": "hatten ja gerade schon das Wort vom Gulaschkommunismus in den Mund genommen."
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    "text": "Und vor dem sind Sie geflüchtet."
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    "text": "Der Unterschied zum Beispiel zu der DDR-Kommunismus war, dass Folter nur noch angedroht war."
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    "text": "verprügelt worden von der Bühne, aber wir wussten, das könnte jetzt so kommen."
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    "text": "Das Diktatur war hart, aber nicht so hart wie in der DDR oder in Polen oder in der Czech Republic."
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    "text": "Und Sie waren mit nichts gekommen."
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    "text": "und jetzt haben Sie ziemlich viel, wenn man sich hier so umschaut, in einem Studio am Stadenberger See."
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    "text": "Was ist Ihnen am wertvollsten?"
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    "text": "Also Material, das hat mich noch nie interessiert."
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    "text": "der meist unbedeutenden Aspekt des Lebens."
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    "text": "Also, da gibt es viel wertige, der inhaltliche Aspekte im Leben als das."
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    "text": "Das, was man hier sieht, das ist eigentlich meine Werkzeuge und das Studio ist dafür notwendig, dass man weltklasse Produktionen so gestalten kann, dass der Klangästhetik keine Grenzen gesetzt wird und dass so alle die amerikanische und britische Superstars hierher kommen."
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    "text": "Ich sage Anführungszeichen müssen, wenn wir mit mir arbeiten wollen."
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    "text": "Und deshalb bräuchert es alles."
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    "text": "Also ich bin mit meinem Kanu da unten am Wasser in meiner Badehütte total glücklich."
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    "text": "Also das ist eigentlich das, was Willi zählt, dass ich meine Kinder mit dem Kanu zu Kindergarten oder zur Schulappartung konnte."
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    "text": "Also mittlerweile, ist es thirty-six, thirty-nine und thirty-nine."
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    "end": 667.429,
    "text": "Aber alle drei Künstler sind in gewisser Hinsicht eine sehr interessante Entwicklung und ich sage das Schönste für mich als Vater, dass ich sehr viel von meinen Kindern lernen kann."
  },
  {
    "start": 668.169,
    "end": 670.529,
    "text": "Ihre Tochter singt ja auch bei den Soulmates mit."
  },
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    "end": 677.929,
    "text": "Mein Tochter Julia ist ... ist der größte junge Talent, den ich jemals begegnete, als Musikproduzent und Musiker."
  },
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    "end": 683.589,
    "text": "Und das ist natürlich auch eine schwierige Sache, weil als Vater, als Produzent, als Bandleiter, als Komparisator."
  },
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    "text": "Aber sie macht unglaubliche Sachen."
  },
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    "end": 688.649,
    "text": "Da können wir vielleicht ein kurzer Ausstehen mal davon zeigen."
  },
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    "text": "Sie kommt einfach hier rein, sagt der Vater, lass mich das mal schnell machen."
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    "text": "Und sie bringt zwei Liete eigentlich, steht so ein wunderbarer Ergänzender oder verändernder Aspekt hinzu."
  },
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    "text": "Meine Tochter Julia ist wirklich musikalisch genial, aber auch bei meinen Sohn könnte ich das gleich erzählen."
  },
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    "text": "Und meine Tochter Lara kennt ja die halbe Welt als erfolgreicher Schauspielerin."
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    "text": "Und ihr Sohn?"
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    "text": "Mein Sohn ist eigentlich der designierte Nachfolger sozusagen, weil er ist so ein absoluter Multitasking."
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    "text": "Er ist musikalisch unglaublich gut, aber er checkt und überblickt alles."
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    "text": "Und wo ich lange, lange Jahre gebraucht habe, das alles für mich erst so erarbeitet, das ist bei ihm schon mit acht Jahren alles da gewesen."
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    "text": "Und ich habe ihm überall hin, genau wie die zwei Mädels auch, überall hin mitgenommen, also von Schankheim bis nach Los Angeles gegangen."
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    "text": "Sie in Amerika waren mit mir, also auf Touren und natürliche Studie arbeiten und das ist enthalten, das Leben ist immer schon gewesen."
  },
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    "text": "Aber dass Ihr Sohn alles überblickt, wie Sie sagen, das hat er wohl von Ihnen, weil Sie sind ja auch ein ziemlich raffinierter Netzwerker."
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    "text": "Das bin ich überhaupt nicht."
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    "text": "Finden Sie nicht?"
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    "text": "Also"
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    "text": "schon raffiniert schon gar nicht."
  },
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    "end": 774.409,
    "text": "Das ist einfach so dazufallig oder sich ergibt sich das einfach, weil ich mit durchaus sehr neugierig und ich versuche Zusammenhänge zu verstehen und zu entschlüsseln."
  },
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    "text": "Sie sind ja auch politisch aktiv, Sie haben ja zum Beispiel..."
  },
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    "end": 779.069,
    "text": "Also aktiv ist relativ."
  },
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    "text": "Ja, genau."
  },
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    "end": 786.529,
    "text": "Aber Sie haben zum Beispiel den Wahlkampflied an jedem neuen Tag für die CDU komponiert."
  },
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    "end": 791.609,
    "text": "Und dann sind Sie auch noch für die CSU bei der Bayerischen Landtagswahl angetreten."
  },
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    "end": 793.249,
    "text": "Was macht Ihnen denn Spaß an der Politik?"
  },
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    "end": 796.029,
    "text": "Also, diese beiden Aspekte nicht."
  },
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    "end": 797.829,
    "text": "Aber weil mein Frau Dr."
  },
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    "end": 805.289,
    "text": "Merkel mich gebeten hat, also das zu machen, das ist ja verständlich, also für mich ein ehemaliger Privileg, sag ich jetzt mal, als ehemaliger, illegaler Einwanderer."
  },
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    "end": 809.069,
    "text": "Ich war in der Bundeskanzlerin so eine Bitte äußert und genau das gleiche geschah es."
  },
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    "end": 810.089,
    "text": "Dr."
  },
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    "end": 816.929,
    "text": "Steinberg hat ein guter Freund ist und ihr ist eigener, dann zu mir gekommen, dann haben sie letztlich eigentlich dein Heimat Bayern braucht dich."
  },
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    "end": 824.149,
    "text": "Aber eigentlich an Politik fasst es mich eine Gestaltung und nicht unbedingt in Position."
  },
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    "end": 833.389,
    "text": "Und es ist nicht mal Partei eingebunden, sondern einfach, wie könnte man für die Menschen ein besseres Leben bauen?"
  },
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    "end": 865.109,
    "text": "Also was müssten wir Künstler oder politisch denkende Urbane akademisch Kosopolischer-Liter, was sollten wir dafür beitragen, dass die Menschen Generation für Generation ein besseres Leben, also dass weniger Geher mehr Menschlichkeit, also dass es keinen Krieg, sondern Frieden herrscht, dass diese Selbstverständlichkeiten von Freiheit, diese Ersingung nach Freiheit, was mein Leben mit ausgemacht hat, auch für Generationen, auch umzusetzen in jeder Hinsicht, dass das Gegenteil von meiner Meinung genauso viel wert ist wie meine."
  },
  {
    "start": 866.869,
    "end": 871.209,
    "text": "grundsätzliche Wertigkeiten, die zwischenseitig durchaus mit der Druckerraten sind."
  },
  {
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    "end": 886.389,
    "text": "Und da, glaube ich, wir Musiker haben eine besondere Verantwortung, irgendwie mit unser Fackel am Ende erst so ein Tunnel zu stehen, weil unser Land befindet sich in Labyrinth der Krisen und wir müssen die Songs schreiben dafür, dass diese Kompass wiedergefunden wird."
  },
  {
    "start": 886.969,
    "end": 888.309,
    "text": "bedeutet ganz konkret."
  },
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    "end": 891.549,
    "text": "Also, gegen etwas zu sein ist einfach."
  },
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    "start": 892.209,
    "end": 917.489,
    "text": "Aber Brücken zu bauen, selbst dort, wo der eingestürzte Brückenpfeiler kommen noch sichtbar sind, das ist wichtig, die Menschen wieder zusammenzubringen und für eine gemeinsame Menschlichkeit und Frieden und Freiheit zu begeistern und tatsächliche Lösungen anzubieten, dass die Menschen nicht entschwinden in dieser Präsentationslücke, weil sie sich also in der Lebensasualität auch von uns... Künstler nicht mehr abgebildet sehen."
  },
  {
    "start": 917.889,
    "end": 929.809,
    "text": "Da sprechen Sie ja jetzt von Ihrer Rolle oder Aufgabe als Musiker und ich würde gerne noch mal fragen, wie in einer Politik, warum Sie das machen, weil Sie haben ja vor zwölf Jahren das Direktmandat für den Landtag nur um achthundert Stimmen verfehlt."
  },
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    "start": 930.269,
    "end": 931.589,
    "text": "Wollen Sie es nochmal irgendwann probieren?"
  },
  {
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    "end": 931.969,
    "text": "Nein,"
  },
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    "end": 933.649,
    "text": "also ich habe kein Wahlkampf gemacht."
  },
  {
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    "end": 955.429,
    "text": "Also ich habe auch vermieden Plakatis zu werden, habe auch keine Veranstaltungen gemacht, weil ich ... Ich bin zu politisch und ich bin wirklich begeistert von der Idee, eine menschliche Gesellschaft zu bauen für unsere Kinder und für die nächste Generation."
  },
  {
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    "end": 966.189,
    "text": "Und ich glaube und ich bin natürlich überzogen auch mit Abstand, auch in der Respektive, dass ich von einem Mischpult, vom Studio oder von einer Bühne mehr bewirken kann."
  },
  {
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    "end": 969.529,
    "text": "Wir waren ja bei fünfzig Jahre Jubiläum."
  },
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    "text": "Wie hat sich denn Deutschland in den fünfzig Jahren verändert, seitdem sie erleben?"
  },
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    "text": "Weil ich das kurz fassen darf."
  },
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    "end": 977.929,
    "text": "Damals war Deutschland verliebt in das Gelingen."
  },
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    "end": 980.529,
    "text": "Stotzt davon Kraft."
  },
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    "end": 985.889,
    "text": "Auch Kraft hier, Lassifer und Bohem zu sein in München."
  },
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    "end": 988.069,
    "text": "Ein Traum auf der Situation."
  },
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    "text": "Led Zeppelin war hier, Tony Storz war hier, The Purple Queen hier entstand."
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    "end": 992.449,
    "text": "Tony Storz war hier, The Purple Queen hier entstand."
  },
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    "text": "Tony Storz war hier, The Purple Queen hier entstand."
  },
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    "end": 995.449,
    "text": "Tony Storz war hier, The Purple Queen hier entstand."
  },
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    "text": "Tony Storz war hier, The Purple Queen hier entstand."
  },
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    "end": 997.969,
    "text": "Tony Storz war hier, The Purple Queen hier entstand."
  },
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    "end": 999.189,
    "text": "Tony Storz war hier, The Purple Queen hier entstand."
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    "end": 1000.949,
    "text": "Tony Storz war hier, The Purple Queen hier entstand."
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    "end": 1003.829,
    "text": "Tony Storz war hier, Tony Storz war hier, Tony Storz war hier, Tony Storz war hier, Tony Storz war hier, Tony Storz war hier,"
  },
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    "end": 1006.149,
    "text": "Tony Storz war hier, Tony Storz war hier, Tony Storz war hier, Tony Storz war hier, Tony Storz war"
  },
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    "end": 1006.989,
    "text": "hier, Tony Storz war durch Claustroldinger."
  },
  {
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    "text": "Und Deutschland?"
  },
  {
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  },
  {
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    "end": 1017.789,
    "text": "Das war wirklich ein Trauer auf der Situation, weil das Land von Hamburg bis West-Berlin, von Stuttgart bis München oder Köln stotz der Vorkraft, also gestalterlicher Wille."
  },
  {
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    "end": 1020.409,
    "text": "Das war der eine Aspekt, der zweite Aspekt."
  },
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    "end": 1029.969,
    "text": "Was ich vorhin erwähnt habe mit der Süddeutsch Zeitung, die Frankfurt-Argumenten-Zeitung Beispiel, das Land stürzt er von Diskussions-Wut, woherlich!"
  },
  {
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    "end": 1036.249,
    "text": "Das war für einen so ein osteuropäischer Flüchtling, war das ein Traum auf der Puralismus, die ich genossen habe."
  },
  {
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    "end": 1045.148,
    "text": "Und der Ritteraspekt war, ich war von dieser russisch besetzten militante Osteuropan-Flohen, wo jede Ecke der neue deutsche Sozialistin war, der war da schuldig."
  },
  {
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    "end": 1050.969,
    "text": "in jeder Ecke der neue russische, sozialistische, kommunistische Menschen mit der Waffe in der Hand."
  },
  {
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    "end": 1065.609,
    "text": "Und ich genoss so dermaßen dieser Pazifismus und dieser Friedfertigkeit, was herausgewuchs, aus dieser für mich sehr lebenswert und liebenswerte Art der Bewältigung von der Zivilisationsbuch der Nazis."
  },
  {
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    "end": 1071.029,
    "text": "Und ich habe unglaublich tiefer Respekt bis heute, wie unser Land damit kultural umgegangen ist."
  },
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    "end": 1073.049,
    "text": "Mit dieser Bereinigung."
  },
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    "end": 1075.409,
    "text": "Und daraus erwuchst dieser Fried-Faltigkeit."
  },
  {
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    "end": 1077.209,
    "text": "Und ich bin der erste Oster-Mascher mit Maschinen."
  },
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    "end": 1077.989,
    "text": "Das war wunderbar."
  },
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    "end": 1088.829,
    "text": "Ich liebte dieser NATO-Doppelbeschluss, Kraft zu zeigen und zu sagen, das war so, so wie du, und ich war böse, weil er foltert und zensiert und schießt bei Fehl-Aus-Übter."
  },
  {
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    "text": "Aber wie verhandelt?"
  },
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    "end": 1095.109,
    "text": "Also das war ein Traumort der Situation von jemandem, der genau von dieser Unterdückung entflohnt ist."
  },
  {
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    "end": 1098.089,
    "text": "Und neunzigzechs und fünfzig war auch als dreieinhalbjähriges Kind."
  },
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    "end": 1101.369,
    "text": "Er lebte wie drei Studenten von der Russland angeschossen."
  },
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    "end": 1103.169,
    "text": "nur sehr Küche dann starben."
  },
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    "end": 1112.989,
    "text": "Also das war für mich schon ein traumhaftes Land und ich bekam natürlich dadurch das... Hier alle Möglichkeiten oplizit offenbaren für mich."
  },
  {
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    "end": 1114.809,
    "text": "Ein neuer Heimatgeschenk."
  },
  {
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    "end": 1121.189,
    "text": "Und dieses Land zu verlieben in der Mentalität, in der Menschen, in der Kultur."
  },
  {
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    "end": 1124.029,
    "text": "Das ist ein Münchenschwabig damals."
  },
  {
    "start": 1124.109,
    "end": 1126.309,
    "text": "Also, also, the place to be."
  },
  {
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    "end": 1136.749,
    "text": "Also, und egal wo ich nach Köln oder Stuttgart oder Hamburg oder West Berlin, dürfte ich nicht so richtig, weil ich müsste dort fliegen mit einem damals, weil ich dürfte nicht der DDR durchqueren."
  },
  {
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    "end": 1150.529,
    "text": "Also, als wir Traumschiffe die wir gesehen haben, die dürfte auch in Kuba nicht aussteigen, weil die war ein verurteilter Antikumanist, der später Herrn de Kissinger mit ausgezeichnet hat, für mein Aktivität als politischer Aktivist"
  },
  {
    "start": 1150.569,
    "end": 1150.709,
    "text": "zu gehen."
  },
  {
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    "end": 1154.289,
    "text": "Der hängt ja auch auf einem der vielen Fotos hier an den Studio-Wänden."
  },
  {
    "start": 1154.329,
    "end": 1155.809,
    "text": "Da tummelt sich ja die Prominenz."
  },
  {
    "start": 1155.889,
    "end": 1160.249,
    "text": "Aber Sie hatten es am Anfang genannt, vor fünfzig Jahren war Deutschland verliebt ins Gelingen."
  },
  {
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    "end": 1162.209,
    "text": "Und wie ist es jetzt nach fünfzig Jahren?"
  },
  {
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    "end": 1163.629,
    "text": "Wie hat sich Deutschland verändert?"
  },
  {
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    "end": 1166.669,
    "text": "Ich glaube, dass wir haden mit der Halle."
  },
  {
    "start": 1167.809,
    "end": 1171.149,
    "text": "Und ich glaube, ich gebe mal ein Beispiel."
  },
  {
    "start": 1171.669,
    "end": 1175.229,
    "text": "Der Sozialdemokratie in Deutschland hat ein Jahrhundertidee, der Sozialstaat."
  },
  {
    "start": 1175.269,
    "end": 1179.509,
    "text": "Aber was ist die Idee von der Sozialstaaturspannung?"
  },
  {
    "start": 1180.029,
    "end": 1188.169,
    "text": "Dass alle Menschen völlig unabhängig von ihrer Soziokultur und soziokonomische Herkunft die gleiche Bildungschancen erhalten, dass die gleiche Chance bekommen."
  },
  {
    "start": 1188.509,
    "end": 1189.489,
    "text": "Ein traumhafter Idee."
  },
  {
    "start": 1190.089,
    "end": 1195.549,
    "text": "Aber der Idee war nicht, dass die Arbeitsfähigen, aber Arbeitsunwilligen zu alimentieren."
  },
  {
    "start": 1195.609,
    "end": 1196.649,
    "text": "Das ist nicht die Idee."
  },
  {
    "start": 1197.169,
    "end": 1217.889,
    "text": "Also das Sozialdemokratie hat sich da verabschiedet davon, dass man, ich habe gerade das Beispiel genannt, dass ich in Münchener Stadt mitarbeite, dann ein Feuerwehrmann und eine junge Krankschweste, der Sozialdemokratie hat sich von denen verabschiedet und fokussiert sich da auf derjenigen, der arbeitsfähiger, weil arbeitsunwillig ist."
  },
  {
    "start": 1218.189,
    "end": 1218.929,
    "text": "Das ist falsch."
  },
  {
    "start": 1219.669,
    "end": 1228.589,
    "text": "Und viele solche Beispiele können wir eine nach dem anderen aufzählen, wo wir haden damit mit Selbstverständigkeiten, die vor ganz klar waren für allen."
  },
  {
    "start": 1229.009,
    "end": 1236.789,
    "text": "Also dass man versucht, sozial sich zu engagieren für denjenige, die gestolpert sind und sie da wieder auf der Beine zu helfen."
  },
  {
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    "end": 1248.249,
    "text": "Und diese Leistungsbereitschaft, dass wir eine prosperierende menschliche Welt, wo der Gier zurückgedrängt wird, bauen, das war so selbstverständlich."
  },
  {
    "start": 1249.449,
    "end": 1251.949,
    "text": "Und dadurch war die Schere auch nicht so groß wie heute."
  },
  {
    "start": 1252.469,
    "end": 1260.009,
    "text": "Und ich glaube, wir haben die Verantwortung, dass daraus zu lernen, wo hier gewisse Momente kamen."
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    "text": "Wo was ausgerutscht ist?"
  },
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    "text": "Gibt es ein anderes Land, in dem sie lieber leben würden?"
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    "text": "Nein, also für mich ist Bayern oder der Deutschland ist meine Heimat."
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    "text": "Ich bin übrigens nur deutsche Staatsbürger, weil ich von der Gesinnung her ablehne, doppeltes Staatsbild geschafft."
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    "text": "Also ich habe hier alle Freiheiten bekommen und ich bin Deutschland und Bayern unendlich dankbar und ich fühle mich auch mit allem, was ich habe und was ich bin und was ich tun kann und was ich bewegen kann, meinen Deutschland auch verpflichtet."
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    "text": "Sie wohnen ja hier auf auch am einem der schönsten Flecke Bayerns."
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    "text": "Da werden wir wieder bei dem Studiogast, der neulich bei Ihnen war, Bayerns Ministerpräsident."
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    "text": "Mussten Sie da viel Studiotechnik verwenden, damit er jeden Ton trifft bei Sweet Caroline?"
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    "text": "Marco Söder, Ministerpräsident, hat einfach Platz genommen aus Gaudi."
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    "text": "Aus Fülligkeit, das Lebenslust hier, wo wir jetzt stehen, also im Studio und hat es einfach aus Gaudi Liebe zum Leben."
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    "text": "Und bei Fülligkeiten, Wiesenzeit, also er ist eigentlich ein Stabsidee, wenn man so will."
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    "text": "Und da muss man das auch dort lassen, wo es ist."
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    "text": "Also das ist eigentlich eine Persönlichkeit aus unserem Land und viel mehr aus unserem Land verantwortet."
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    "text": "Das kann man nur einfach unterbrechen, Wertshaldenerländer ausgleichen."
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    "text": "Also am meisten ein... Also da irgendetwas..."
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    "text": "Das würde ich"
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    "text": "Stolz, dass wir das wir prosperieren."
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    "text": "Und ich versuche mit meinem Studio auch, meinen Beitrag dazu zu leisten."
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    "text": "Und es ist auch wunderbar so."
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    "text": "Und ein bisschen Gaudi in Wiesenzeit ist einfach..."
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    "text": "Aber sie weichen gerade aus."
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    "text": "Wie treffsicher ist er denn bei den Tönen?"
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    "text": "Ja, das ist mein Arbeit, als Produzent eben dahin zu leiten."
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    "text": "Aber das mag man nicht mit Technik, sondern das mag man, wie man ein bisschen was vorsinkt und ein bisschen ein Mischwohl zum Mikrofon."
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    "text": "Also ich versuchte den jetzt zu erklären, wie man frasiert wird."
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    "text": "Und so, das ist handwerklich angelegt."
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    "text": "Also nicht Auto-Tune?"
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    "text": "Nein, Auto-Tune ist ein sehr einfacher technischer Werkzeug, den man auch hört."
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    "text": "Also wir hören das, wenn Auto-Tune drauf ist, das würde ich nicht verwenden."
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    "text": "Da würde ich das nicht vermessen."
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    "text": "singt er dann demnächst auch bei den Soulmates mal mit?"
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    "text": "Nein,"
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    "text": "das war eine Wiesn-Gaudi."
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    "text": "Das wusste man dort lassen, wo es ist."
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    "text": "Ich glaube, die meiste Zeit haben über willig ernsthafte Aufgaben, Herausforderungen und der Politik gesprochen."
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    "text": "Auch Europa wieder zusammenzubringen, außen an der Strait."
  },
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    "text": "Das wir sehen, Nord-Süd, Ost-West."
  },
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    "text": "Wir haben einen erratischen Präsidenten in der Vereinigten Staaten."
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    "end": 1435.249,
    "text": "eine sehr problematische Zeit genossen in Kreml."
  },
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    "text": "Also da gibt es die herauswunderungsinmassik."
  },
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    "end": 1440.789,
    "text": "Sie haben gerade die Wiesen angesprochen."
  },
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    "text": "Ist das gerade Ihr Lieblingsort in München?"
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    "end": 1460.169,
    "text": "Ja, es ist eine gewisse Hinsicht in Selbstverständlichkeit, dass ich in dieser Zeit mein Lederhosen auspacke, weil das Essen nicht nur der biobarische Art zum Leben, sondern die ganze preußische und reinische und hanseatische Freunde melden sich schon halbes Jahr vorher."
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    "text": "Also, Leslie Wanner ist dein Abend hier und da, oder?"
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    "text": "Und ich bin natürlich auch viel eingeladen, da gibt es auch einen bestimmten Ablauf für uns Münchner, also zum Beispiel."
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    "text": "Sonntag bei der festliche Einzug, das ist bei Familie Sixth."
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    "text": "Also da gibt es so diese wunderbare Klassentreff, wo wir dann alle aussehen."
  },
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    "text": "Und ich habe von Monty Lüftner die längere Gründe davon, bei der Musikgruppe, der auch Carlos Santana bis Wilton Houston entdeckt hat und auch Meinckus im Antor war, habe sein Tisch geerbt, sozusagen, bei Michael Käfer."
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    "end": 1495.749,
    "text": "Und da gibt es das so, gestern hat ein Filmabend, also wir fröhnen diese Beiserlebensart."
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    "text": "Sie sind schon ganz schön vernetzt in München."
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    "text": "Jetzt komme ich zu dem Blog."
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    "end": 1500.609,
    "text": "Kurze Fragen, kurze Antworten."
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    "end": 1502.009,
    "text": "Ihr Lieblingsort in München."
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    "text": "Mein Badehüt am Stanberger See."
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    "text": "Nicht ganz München, aber Stanberger See gehört ja eigentlich schon zu."
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    "text": "Ja, das ist der Vorort von München, finde ich aber, weil ich bin eigentlich Schwabinger."
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    "text": "Ihr Lieblingsmensch."
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    "text": "Meine drei Kinder."
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    "text": "Ihr Lieblingslied."
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    "text": "Oh, das ist schwierig bei den Komponisten, weil das ist nicht mehr das gerade geschrieben."
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    "end": 1527.329,
    "text": "Aber ich würde mich jetzt beschränken auf das aktuelle Album, was jetzt in den Rock'n'Roll of Fame ausgesendet worden ist, A Memory of My Future."
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    "end": 1531.089,
    "text": "Der perfekte Tag im Leben des Leslie Mondoki."
  },
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    "end": 1551.229,
    "text": "Früher raus mit der Kanu und ein bisschen so diese Stille am Wasser zu genießen wie heute und dann so spätestens so halb zehn im Studio zu sein, also ein bisschen so im Büro mit allen meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern alles zu koordinieren, Terminekalender und ab zehn hier unten im Studio dann Aufnahmen anzufangen."
  },
  {
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    "end": 1559.149,
    "text": "Ich liebe diese Abwechslung, das mal spielen, mal singen, mal komponieren, mal einfach am Mischpult zu sitzen und mischen, also diese Abwechslung ist wunderbar."
  },
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    "end": 1572.269,
    "text": "Und dann wenn es gut geht, relativ zeitig wieder zu Fuß nach Hause, zum Abendessen und meistens komm ich nachher zum Abendessen noch mal rein und dann eher alleine, dann noch mich spult oder noch mal, wie können wir diesen da so nehmen?"
  },
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    "end": 1574.049,
    "text": "Und dann schreibe ich noch ein paar Noten und so."
  },
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    "text": "Das hört sich gut an."
  },
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    "end": 1581.629,
    "text": "Sie sagen bei ihren Jubiläumskonzerten auf der Bühne ja, dass die Menschen einen Kompass wieder finden sollten."
  },
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    "end": 1584.249,
    "text": "Wohin soll der sich denn ausrichten?"
  },
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    "end": 1592.909,
    "text": "Der Kompass ist relativ einfach, weil ... Dieser Multikrise, was wir jetzt erleben, hat"
  },
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    "end": 1593.729,
    "text": "beinahe"
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    "end": 1600.549,
    "text": "ausschließlich damit zu tun, dass wir ganz simple Gegebenheiten anfingen zu ignorieren."
  },
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    "end": 1602.089,
    "text": "Und das sollten wir nicht."
  },
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    "text": "Und wir sollten bei dieser Podcast nicht ganz vergessen."
  },
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    "end": 1610.149,
    "text": "Sie sprechen jetzt mit den ehemaligen, illegalen Einwanderer, da kein Wort Deutsch gesprochen hat."
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    "text": "Aber wir sollten zum Beispiel nicht ausblenden bei der Migrationsfrage, dass wir liebenswertes Land sind und unsere Werte stehen nicht zur Disposition."
  },
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    "text": "Wir sollten nicht intolerant anfangen zu tolerieren."
  },
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    "text": "Also das sind so ganz klare, sehr... einfache Dinge im Leben."
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    "text": "Und wem wir unsere soziale Zuwendung zukommen lassen wollen."
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    "text": "Und wie wollen wir dann dieses Land, der wichtigste, stärkste Schulter in Europa hat, auch dieser Schulter nicht eindrehen lassen?"
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    "end": 1641.609,
    "text": "Also, wie kriegen wir unsere Autoindustrie?"
  },
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    "end": 1645.849,
    "text": "Wie kriegen wir das mitten an, dem Rennensystem, das Sozialsysteme?"
  },
  {
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    "end": 1653.409,
    "text": "Also, wenn wir das so weitermachen, dass da Friedrich Merz sagt, das Sozialsysteme ist so nicht finanzierbar und die Koalitionspartner, jetzt sagt er, das ist ein Bullshit."
  },
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    "end": 1656.649,
    "text": "Das ist so toll, also so kommen wir nicht weiter."
  },
  {
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    "end": 1671.349,
    "text": "Also unser Land hat viel zu lange grundlegende Reformen verweigert, das ist ganz offensichtlich, unser Brücken sind Maro, bis unser Universitäten sind nicht meiner Top-Zwanzig."
  },
  {
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    "end": 1674.189,
    "text": "Und wir sind ja rohstoffarmes Land."
  },
  {
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    "end": 1675.669,
    "text": "Das, was wir haben, ist Bildung."
  },
  {
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    "end": 1684.209,
    "text": "wo ich diese Sonderschulden, weil ich verweige, das Sondervermögen dafür zu sagen, weil es muss jemand, spätestens meine Enkelkinder, dann erarbeiten."
  },
  {
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    "end": 1689.869,
    "text": "Deshalb sage ich, die Sonderschulden sind für mich berechtigt dann, weil wir das ja in der Bildung, in den Menschen investieren."
  },
  {
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    "end": 1691.729,
    "text": "Und das würde automatisch auch integrieren."
  },
  {
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    "end": 1695.909,
    "text": "Weil das ist diese Bildungschancen zu geben, das ist doch so wichtig."
  },
  {
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    "end": 1704.009,
    "text": "Und deshalb, ich glaube, wenn der Kompass gefunden ist, dann werden wir aus aller, aller Eiste unserer Bildungseinrichtung anschauen."
  },
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    "end": 1707.869,
    "text": "Und dann, wenn wir unsere Gesundheitssysteme angucken, Und dann über alles andere."
  },
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    "end": 1710.769,
    "text": "Wem können wir noch mal alimentieren, noch besser alimentieren?"
  },
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    "end": 1714.489,
    "text": "Weil das kann nicht sein, dass das Land hier seit fünf Jahren nicht mehr wächst."
  },
  {
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    "text": "Das Einzige, was wächst, sind das Sozialsysteme."
  },
  {
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    "end": 1727.009,
    "text": "Und ich glaube, der Kompass bedeutet, dass wir wieder der Zusammenhalt und dass wir die Menschen nicht versuchen, auszuschließen, die anderer Meinung sind und wieder gewinnen."
  },
  {
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    "end": 1735.429,
    "text": "Dass wir wieder der Diskurs fröhnen und respektieren an der Meinung und versuchen, den Diskurs zu bezüglichen."
  },
  {
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    "end": 1742.709,
    "text": "zeigen, dass das, was wir in der Mitte der Gesellschaft empfinden, das ist wichtig und menschlich und frei und friedvoll."
  },
  {
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    "text": "dass eigentlich verbindlich ist."
  },
  {
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    "end": 1754.289,
    "text": "Und ich glaube, ich würde diese Gedanke damit schließen, dass ich habe mich verlebt in Deutschland, in Bayern, in dieses Land wegen der Wertekanen."
  },
  {
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    "end": 1760.169,
    "text": "Und diese Wertekanen bedeutet für mich in ein Wort ausgesprochen Toleranz."
  },
  {
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    "text": "Und deshalb mahne ich, wir sollten in Toleranz nicht tolerieren."
  },
  {
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    "text": "Das lassen wir doch als Schlusswort mal so stehen."
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    "text": "Ich danke ganz herzlich für das Gespräch, lieber Leslie Mondoki."
  },
  {
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    "text": "Und können wir jetzt noch ein bisschen Musik von Ihnen"
  },
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    "text": "hören?"
  },
  {
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    "text": "Ja, aber sehr verständlich."
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    "text": "Da gibt es also von der aktuelle Album und da ist mein Herz festzustellen geblieben."
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    "text": "Ich war am Times Square in New York und las von Rolling Stones, also der wichtigste Magazin, also Manduk's New Album, Modern Times, Masterpiece und kam unmittelbar danach dann der Anruf, dass die ein oder andere zu Rock'n'Roh'olo fame."
  },
  {
    "start": 1796.969,
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    "text": "Also für das Album."
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    "text": "Und da muss sie sagen, hat das Bayerische Musikmacher, dass Los Angeles zurückgekehrt ist, aber vor fünfzig Jahren das illegaler Einwanderjahr kam."
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    "end": 1807.889,
    "text": "Da freut man sich, dass wir das stellen."
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    "end": 1810.089,
    "text": "Und davon würde ich jetzt keiner was anbieten."
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    "text": "Wir sind gespannt."
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    "text": "Dankeschön."
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    "text": "Das war Leslie Mandoki und das war München persönlich für diese Woche."
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    "text": "Alle anderen Folgen finden sie auf sz.de schrägstrich podcast."
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    "text": "Danke fürs Zuhören."
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