[
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    "end": 9.78,
    "text": "Am Unglücksreaktor Chernobyl gibt es Lex, das Schutzdachrost seit es von einer russischen Drohne getroffen wurde."
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    "text": "Können fünfzig Millionen Euro aus Deutschland hier helfen?"
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    "text": "Darüber spreche ich gleich mit meinem Kollegen Michael Bauchmüller."
  },
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    "end": 21.02,
    "text": "Er war nämlich Götzsich und Chernobyl gemeinsam mit dem Bundesumweltminister Carsten Schneider."
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    "end": 27.3,
    "text": "Das alles gleich im SZ Nachrichten Podcast auf den Punkt moderiert von mir an Marlene Holt."
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    "end": 31.0,
    "text": "Aber bevor es jetzt losgeht, ich habe noch eine kleine Bitte an Sie."
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    "end": 34.48,
    "text": "Denn sie können dabei mithelfen diesen Podcast besser zu machen."
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    "end": 39.38,
    "text": "Sagen Sie uns dafür gerne einfach wie Sie auf dem Punkt finden bei unserer kleinen Umfrage!"
  },
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    "end": 44.339,
    "text": "Der Link ist sz.de slash podcast minus umfrage."
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    "text": "aber das müssen Sie sich nicht merken."
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    "end": 47.64,
    "text": "Ich hab Ihnen auch in die Show Notes kopiert."
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    "text": "Es dauert auch nicht länger als fünf Minuten Versprochen?"
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    "text": "Ich würde mich sehr freuen wenn Sie mitmachen und ich sage einfach schon mal Danke im Voraus."
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    "text": "Das war ein Milliarden-Projekt."
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    "text": "So eine topmoderne, luftigte Hülle für die gut hundertneinzig Tonnen radioaktives Material, die da immer noch lagern seit dem Supergau vor vierzig Jahren."
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    "text": "und die Idee war dass diese Spezialdach die nächsten hundert Jahre hält."
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    "text": "aber dann hat Russland die Ukraine überfallen der Krieg begonnen und letztes Jahr im Februar ist es dann passiert."
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    "text": "Es war nur einer einzige russische Drohne Aber die hat gereicht."
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    "text": "Sie hat ein Feuer verursacht und ein dickes Loch in die Schutze gerissen, jetzt rostet sie – und gefährdet damit auch uns in"
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    "text": "Deutschland.\"."
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    "text": "Die gute Nachricht ist man kann das Schutz da reparieren!"
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    "text": "Die schlechte kostet mindestens eine halbe Milliarde Euro."
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    "text": "Wie das Geld dafür zusammenkommen soll und wie es sein kann, dass eine einzige Drohne so viel Schaden anrichtet."
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    "text": "Darüber spreche ich jetzt mit meinem Kollegen Michael Bauchmüller."
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    "text": "Er arbeitet im SZ-Parlamentsbüro in Berlin und berichtet von dort über Umweltpolitik."
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    "text": "Michael, du hast den Bundesumweltminister nach Chernobyl begleitet!"
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    "text": "Wie war das für dich?"
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    "text": "Ja also Reisen in die Ukraine sind ja immer sehr beklemmend."
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    "text": "Ich bin immer wieder überrascht und erstaunt und bewundere wie viel Kraft Menschen aufwenden, um so eine Art Normalität in diesem Krieg überhaupt aufrechtzuerhalten."
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  {
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    "end": 148.06,
    "text": "Also wenn man dann so im Kirch unterwegs ist... Da sind liebes Paare und da gehen planieren Menschen durch die Parks."
  },
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    "text": "Der ist auf den Straßen ein ganz normales Leben und im nächsten Moment schon geht der Luftalarm und alle sind wieder daran erinnert dass sie eigentlich im Kriegs-Sint."
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    "end": 170.92,
    "text": "Und diesen Nebeneinander von Krieg und Frieden das nimmt einen schon ziemlich mit und gleichzeitig ist natürlich journalistisch eine riesige Chance, jetzt die Reisegänge eigentlich nach Tscharnobyl überhaupt solche Orte lehnen zu können in diesen Zeiten."
  },
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    "end": 174.38,
    "text": "Was erinnert denn einem Reaktor noch an den Supergaufford vor vierzig Jahren?"
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    "text": "Ja ganz viel!"
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    "end": 188.26,
    "text": "Vor vierzig Jahre eben aus dieser ganzen Gegend dann auch ein Geistergegend geworden ist also... Das ist im Grunde als wäre das in den Achtzigerjahren eingefroren worden, diese ganze Umgebung."
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    "text": "Und von dem Reaktor selber ist nichts mehr zu sehen, der wurde ja eingehüllt und unter Beton versteckt."
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    "end": 198.019,
    "text": "Dann hat man später noch mal um diesen Beton einen anderen Sarkophark herumgebaut."
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    "end": 209.179,
    "text": "Und dann, als man wusste, dass man da eigentlich diesen Sarkofarke irgendwann auch wieder... abbauen muss und das Ganze noch zusätzlich abdichten muss, hat man noch ein riesiges Dach darüber geschoben."
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    "text": "Sieht aus der Ferne aus wie ein halbrundes Wellblech-Dach und das steht eben jetzt über dem Sarkophag, der wiederum über den Reaktor"
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    "text": "ist.\"."
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    "end": 225.54,
    "text": "Das ist ja auch der Grund warum wir sprechen denn das was so aussieht wie eine Wellbeschutzhülle ist ja ein großes Hightech Teil und dass es jetzt beschädigt."
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    "text": "Warum ist das so gefährlich?"
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    "text": "Hightec ist das richtige Wort."
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    "text": "Also man hat versucht eine Atmosphäre herzustellen, in der über hundert Jahre lang nichts mehr passieren kann unter diesem Dach."
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    "text": "Also über hundert Jahre lang sollte es nichts rosten können."
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    "text": "Da sind Kräne angebracht unter dem Dach oder ein Kran, ein großer Kran und der sollte dann PöA-Pö diesen Betonsarkophage abtragen."
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    "text": "Naja und dann ist diese Drohne eingeschlagen in das Dach und hat die Atmosphäre im Innern dieses Daches zerstört."
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    "end": 273.46,
    "text": "Hat sich einen Brand gefressen unter dem dach und die Entdämmung des Daches dass man später anfangen musste, weitere Löcher in das Dach reinzubauen um überhaupt an die Brandherde heranzukommen."
  },
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    "end": 280.5,
    "text": "Und damit ist dieser Hundert-Jahresplan jetzt erstmal hinüber und das heißt es muss im Grunde wieder in den alten Stand verletzt werden."
  },
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    "end": 282.7,
    "text": "Das wird eine wahnsinnig teure Operation."
  },
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    "end": 287.9,
    "text": "Also wir haben Leute aus dem Umweltministerium gesagt, das war vermutlich der teuerste Drohneinschlag aller Zeiten."
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    "text": "Muss man denn jetzt Angst haben, dass da radioaktives Material austritt?"
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    "text": "Also akut nicht, wir waren auch im Inneren dieser Hülle natürlich mit Schutzkleidung und allen Rohren dran und Dosimeter."
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    "text": "Aber man weiß eben nicht wie lange der Sarkophark durchhält."
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    "text": "also Man kann sich ja nur grob vorstellen was da drin eigentlich los ist."
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    "text": "Da ist immer noch radioaktives Material das ist sehr heiß."
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    "text": "Das ist für den Beton natürlich keine günstige Atmosphäre."
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    "text": "Und sollte dieser Sarkovark irgendwann kollabieren Oder es sollten sich Lecks ergeben, dann kann eben sehr schnell sehr viel Radioaktivität austreten und dann könnte also im schlimmsten Fall wenn da wirklich jetzt alles zusammen riecht."
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    "end": 334.02,
    "text": "Dann würde das Dach eine radioaktive Wolke nicht aufhalten können."
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    "text": "Und dass ist eben auch die große Angst und deswegen will man auch diese Operation jetzt schnell in Angriff nehmen."
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    "end": 347.78,
    "text": "Der Umweltminister Carsten Schneider hat der Ukraine bei seinem Besuch ja fünfzig Millionen Euro zugesichert für die Reparatur dieses Dachs."
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    "end": 352.64,
    "text": "Aber das ist natürlich nur ein Bruchteil der Kosten, wo soll denn der Rest des Geldes hier kommen?"
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    "text": "Ja es haben andere auch schon etwas Geld zugesagt."
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    "end": 361.76,
    "text": "Die USA haben hundert Millionen zugesagten, die Norweger haben zehn Millionen, die EU haben fünfzehn bis zehn Millionen."
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    "text": "aber das ist noch lange nicht genug."
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    "end": 372.3,
    "text": "Ich glaube, Schneider hat auch ein bisschen darauf spekuliert dass diese Botschaft in Paris zum Beispiel ankommt."
  },
  {
    "start": 372.58,
    "end": 389.48,
    "text": "In Rom oder London also andere G-Siebenländer die in der Vergangenheit schon immer die Tische gegriffen haben um den Reaktor da irgendwie abzudichten, dass die nun auch sich beteiligen und dann man irgendwie in die Nähe der fünfhundert Millionen Euro kommt."
  },
  {
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    "end": 396.22,
    "text": "In der Vergangenheit hat dann häufig auch noch die europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung geholfen im ARD."
  },
  {
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    "end": 400.38,
    "text": "also man wird wahrscheinlich schon am Ende das Geld aufbringen können."
  },
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    "text": "vielleicht wird es ja nicht ganz so teuer."
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    "text": "wir haben den Kraftwerkstift getroffen."
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    "text": "er hat etwas niedrigere Summen genannt für die Reparatur."
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    "start": 406.72,
    "end": 412.4,
    "text": "aber wieder so oft ist bei solchen Bauprojekten Die in die Kosten entwickeln sich ja eher nach oben als nach unten."
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  {
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    "end": 415.78,
    "text": "Ja, am Ende wird es wahrscheinlich eh teurer als gedacht."
  },
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    "text": "Wie ist das denn mit der Reparatur?"
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    "text": "Kann man überhaupt unter Kriegsbedingungen deiner neue Schutzhülle bauen?"
  },
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    "text": "Also eigentlich gibt's das gegenseitige Versprechen, dass man den Kriegenatomanlagen nicht angreift."
  },
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    "end": 433.1,
    "text": "Ob das jetzt eine absichtlich dorthin gesteuerte Drohne oder ein Versehen ist, dass da eine Drohnung eingeschlagen ist bleibt ja dahin gestellt."
  },
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    "end": 439.44,
    "text": "aber Also natürlich kann jederzeit auch wieder etwas Neues passieren in so einer Anlage."
  },
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    "end": 454.12,
    "text": "Und das Atomkraftwerk liegt ja in der Nähe der Belarusischen Renzel, das ist also eigentlich auch ständig gefährdet vor neuen Angriffen von Belarus aus und entsprechend abgesichert ist das alles."
  },
  {
    "start": 454.36,
    "end": 461.9,
    "text": "Man fährt kilometerlang durch einen Tunnel aus Netzen die über die Straße gespannt wurden, um eben Drohnen abzuwehren."
  },
  {
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    "end": 470.92,
    "text": "Es sind Geschütze im Wald versteckt es gibt überall Barrikaden, es gibt Stacheldraht der in Schneisen durchs Land durch den Wald gezogen ist."
  },
  {
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    "end": 481.24,
    "text": "man bekommt schon ein Gespür dafür dass das alles unter Hochsicherheit stattfinden muss und das wird sicherlich diese Bauarbeiten Orten nochmal deutlich erschweren."
  },
  {
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    "end": 486.68,
    "text": "Einige weitere Atomreaktoren in der Ukraine, fünfzehn Stück insgesamt."
  },
  {
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    "text": "Wie sicher sind die denn jetzt in diesem Krieg?"
  },
  {
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    "end": 492.94,
    "text": "Du hast gerade schon gesagt so ganz ausschliessend dass etwas getroffen wird kann man ja nicht."
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    "end": 497.98,
    "text": "Ja also es gibt fünfzehnte Reaktoren an vier verschiedenen Standorten."
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  {
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    "end": 504.9,
    "text": "Einer der größte Saporischer ist unter russischer Kontrolle und derzeit vom Letzt."
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  {
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    "end": 510.94,
    "text": "die drei anderen laufen weiterhin mit ihren Reaktoren und natürlich kann da immer was passieren."
  },
  {
    "start": 511.48,
    "end": 526.62,
    "text": "Also es gibt immer wieder Drohnen-Angriffe, die sich nicht auf die Kernkraftwerke selber richten aber zum Beispiel auch der Stromnetz, mit dem die Kernkraftwerke die Umgebung versorgen Und das ist auch mit der Stimmste was passieren kann dass ein Kernkraftwerk vom Stromnetze getrennt ist."
  },
  {
    "start": 526.699,
    "end": 533.12,
    "text": "also im Falle von Saborischer zB würde es bedeuten, dass die Kühlung der Brennelemente nicht mehr möglich ist."
  },
  {
    "start": 533.18,
    "end": 542.76,
    "text": "dann müssen dann Nutzstromgeneratorn ran Aber auch die haben ja häufig nur begrenzte Kapazität und also das sind dann echte nukleare Risiken."
  },
  {
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    "end": 556.339,
    "text": "Und die anderen sind noch am Netz, aber für die wird es natürlich auch schwieriger wenn sie ihren Strom nicht mehr los werden weil da müssen die anderen runtergefahren werden und dieses rauf-und-runter tut den Atomkraftwerk auch nicht besonders gut ist alles alte russische Technik."
  },
  {
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    "end": 566.06,
    "text": "Also ich bin nicht beruhigt bei der Vorstellung, dass da in der Umgebung von Kontroffwerken nicht weit von Deutschland entfernt ein Krieg tobt."
  },
  {
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    "end": 590.36,
    "text": "Es ist schon erstaunlich auch das die Ukraine aber sehr fest an der Atomenergie festhält trotz dieser Gefahren weil sie einfach auch im Augenblick keine anderen Quellen hat, weil eben diese Angriffe auf die Energieinfrastruktur vor allem ja Heizkraftwerke getroffen haben also diese Stromquelle auch wegfällt und deswegen ist die Ukraine im Augen Blick mehr denn je von Atomenergie abhängig aller Risiken zum Trotz."
  },
  {
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    "end": 592.74,
    "text": "Lieber Michael, danke dir für das Gespräch!"
  },
  {
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    "end": 594.26,
    "text": "Sehr gerne anmalieren."
  },
  {
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    "end": 605.16,
    "text": "Es ist jetzt gut ein halbes Jahr her dass in einem Regionalzug einen Zugbegleiter angegriffen und tödlich verletzt wurde."
  },
  {
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    "end": 614.74,
    "text": "Und jetzt fordert die Bahn-Gewerkschaft EVG, dass die Bundesregierung noch in diesem Jahr ein Gesetz für härtere Strafen bei Angriffen auf Zugpersonal auf den Weg bringt."
  },
  {
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    "end": 622.66,
    "text": "So ein Gesetz hatte sie nämlich versprochen und die EVG droht jetzt mit Streiks falls das versprochene Gesetz nicht bis Ende des Jahres kommt."
  },
  {
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    "end": 628.199,
    "text": "Der Gewerkschafschef hat dazu gedroht sonst legen wir im Januar den Betrieb lahm!"
  },
  {
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    "end": 638.54,
    "text": "In den vergangenen Tagen gab es Kritik an Bundeskanzler Friedrich Merz, weil er in seinem Sommerurlaub keine Interviews oder sonstige Pressestakements gegeben hat."
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  {
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    "end": 642.4,
    "text": "Drei Wochen lang hatte man nur über seinen Pressesprecher von ihm gehört."
  },
  {
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    "end": 650.939,
    "text": "Jetzt ist Merz Urlaub aber vorbei und der hat am Samstag seinen ersten Termin nach dem Urlaub absolviert – und zwar in der Eifel im Waldbrandgebiet Hürtgenwald."
  },
  {
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    "end": 653.98,
    "text": "Da hat Merz Feuerwehrleuten für ihren Einsatz gedankt!"
  },
  {
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    "end": 657.16,
    "text": "Allerdings wurde der Bundeskanzler während seiner Rede ausgebucht."
  },
  {
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    "end": 666.9,
    "text": "Und das, obwohl der Landrat betont hat, dass sich der Kanzler sehr früh bei ihm gemeldet habe und Feuerwehrleute auch ausdrücklich davon abgeraten haben, dass er während des Feuers vorbeikommt."
  },
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    "end": 671.66,
    "text": "Einige Menschen hatten trotzdem das Gefühl, dass der Besuch von Friedrich Merz zu spät kommt."
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    "end": 688.28,
    "text": "Ich war ja noch nie New York aber den Times Square, den kenne ich natürlich aus allen möglichen Filmen und die stellen mir den ungefähr so vor... Überall Neon leuchten und Anzeigetafeln, Broadway-Shows."
  },
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    "end": 691.54,
    "text": "Viele viele Menschen und rundherum die hipsten Läden."
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    "text": "Und was in meiner Vorstellung nicht vorkommt ist ein Aldi!"
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    "end": 700.62,
    "text": "Aber genau der hat jetzt am Times Square eröffnet... ...und die New Yorker stehen Schlange."
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    "end": 704.56,
    "text": "Was hinter der Aldifikation der USA steckt?"
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  {
    "start": 704.68,
    "end": 707.079,
    "text": "Das hat unser Korrespondent Boris Hermann aufgeschrieben."
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    "start": 707.56,
    "end": 709.88,
    "text": "Sie finden den Link zum Text in den Schornnotz."
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    "text": "Ja und jetzt sind wir auch schon wieder am Ende vom Podcast angelangt."
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    "end": 714.88,
    "text": "Heute war der Redaktionsschluss, fünfzehn Uhr!"
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    "end": 717.88,
    "text": "Danke an meinen Kollegen Julius Zimmer für die Produktion."
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    "text": "Danke an Sie fürs Zuhören."
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    "text": "Haben sie noch einen schönen Sonntag?"
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    "end": 724.14,
    "text": "Und ich würde sagen... Wir hören uns morgen wieder."
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