[
  {
    "start": 6.3,
    "end": 8.97,
    "text": "Im Ukraine-Krieg geht seit Jahren nur wenig voran."
  },
  {
    "start": 9.53,
    "end": 16.17,
    "text": "Die Frontlinie durchzieht die Ost-Ukraine auf eine Länge von tausend zweihundert Kilometern und drumherum die Todeszone."
  },
  {
    "start": 17.07,
    "end": 22.79,
    "text": "Sie zu überwinden ist eigentlich kaum möglich, trotzdem gelingen der Ukrainer gerade immer wieder kleinere Vorstöße."
  },
  {
    "start": 23.67,
    "end": 26.81,
    "text": "Wie das funktioniert, erklärt gleich Schritt für Schritt Sebastian Gierke."
  },
  {
    "start": 27.61,
    "end": 32.87,
    "text": "Er ist Ukraine- und Militärexperte der SZ – und sie hören den SZ Nachrichten Podcast auf den Punkt!"
  },
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    "end": 34.089,
    "text": "Ich bin Philipp Saul."
  },
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    "end": 35.19,
    "text": "Schön, dass Sie dabei sind!"
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    "text": "Fast vier einhalb Jahre kämpfen Russland und die Ukraine nun schon gegeneinander."
  },
  {
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    "end": 54.23,
    "text": "Seit Beginn der russischen Großinversionen sind hunderttausende Soldaten- und Zivilisten ums Leben gekommen – und noch immer gibt es keine realistische Hoffnung auf Frieden in naher Zukunft."
  },
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    "end": 56.47,
    "text": "Und auf dem Schlachtfeld?"
  },
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    "text": "Da schien die Frontlinie lange wie eingefroren zu sein."
  },
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    "end": 66.01,
    "text": "Das liegt auch an der sogenannten Todeszone, die so streng bewacht ist, das kaum ein gegnerischer Soldat hindurchkommt…."
  },
  {
    "start": 66.77,
    "end": 70.63,
    "text": "Aber trotzdem hat die Ukrainien in den letzten Monaten etwas die Initiative übernommen."
  },
  {
    "start": 71.19,
    "end": 83.81,
    "text": "Bei kleineren Vorstößen war sie immer wieder erfolgreich, zwar besetzt Russland noch immer fast ein Fünftel des ukrainischen Staatsgebietes aber im Süden hat die Ukraine seit dem Frühjahr mehr als vierhundert Quadratkilometer befreit."
  },
  {
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    "end": 97.11,
    "text": "das ist zwar kein riesiger Fortschritt aber immerhin etwas und das liegt auch daran dass die Ukraini ihre Angriffstaktik immer wieder anpasst Was genau die Ukraine anders macht als Russland und wie sie es schafft, russische Stellungen zu erobern?"
  },
  {
    "start": 97.67,
    "end": 100.89,
    "text": "Das erklärt jetzt mein Kollege Sebastian Gierke aus dem Politikressort der SZ."
  },
  {
    "start": 102.13,
    "end": 106.55,
    "text": "Sebastian du beschäftigst dich für die SZ seit Kriegsbeginn intensiv mit der Lage in der Ukraine."
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    "text": "Wie steht das Land denn militärisch gerade da?"
  },
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    "end": 121.41,
    "text": "Die Situation für die Ukraine und die Armee der Ukraine ist im Moment ziemlich gut an der Front also viel besser als eigentlich noch vor einem Jahr und viel besser für den jetzigen Zeitpunkt erwartet haben."
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    "text": "Kannst du eigentlich fragen, wie du willst?"
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    "end": 124.97,
    "text": "Experten, Militär ist in der Ukraine."
  },
  {
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    "end": 132.31,
    "text": "Selbst Donald Trump hat sich ja gerade Beeindruck gezeigt von dem was die Ukraine im Krieg zur Leiste im Stande ist."
  },
  {
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    "text": "Wie äußert es sich das denn?"
  },
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    "end": 135.95,
    "text": "bei einer Front selbst ist ja gar nicht so viel Bewegung."
  },
  {
    "start": 136.59,
    "end": 149.87,
    "text": "Es äußern sich vor allem dadurch dass die Ukraine es schafft Russland auch auf einem eigenen Gebiet unter Druck zu setzen also beispielsweise durch strategische Schläge mit langstrecken Drohnen auf Ziele tief in Russland."
  },
  {
    "start": 150.649,
    "end": 160.769,
    "text": "Der wichtigste Punkt aus meiner Sicht ist aber, dass man die russische Armee mit Angriffen auf Zile kurz hinter der Front deutlich schwächen konnte also auf Luftabwehrsysteme beispielsweise."
  },
  {
    "start": 160.85,
    "end": 166.87,
    "text": "Tanklaster wurden angegriffen, Munitionslager Kommando-Stände und das bringt messbare Erfolge."
  },
  {
    "start": 167.31,
    "end": 171.45,
    "text": "an einigen Stellen können die rossischen Trupps eigentlich kaum mehr versorgt werden."
  },
  {
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    "end": 174.769,
    "text": "In der Ukraine selbst verschiebt sich die Front aber gar nicht so sehr."
  },
  {
    "start": 175.07,
    "end": 178.489,
    "text": "Und das liegt auch an der sogenannten Todeszone, erklär mir doch mal was das ist?"
  },
  {
    "start": 179.209,
    "end": 188.63,
    "text": "Ja genau also in der Front ist eigentlich kaum Bewegung weil alles was sich dort eben bewegt von Drohnen und anderen Sensoren sehr schnell entdeckt wird und gegebenenfalls dann auch bekämpft wird."
  },
  {
    "start": 189.47,
    "end": 209.59,
    "text": "Es gibt also einen Bereich an der Front, die ist tausend zweihundert Kilometer lang und in diesem Bereich gibt es eine lückenlose Überwachung beider Seiten durch Drohne und diesen Bereich nennt man Todeszrone maximal fünfzig Kilometer breit und beide Seiten haben darin zwar Stellungen, die liegen verstreut vielleicht zu fünfhundert Meter mal auseinander sind also gar nicht miteinander verbunden."
  },
  {
    "start": 210.329,
    "end": 219.829,
    "text": "Und in diesen Stellungen sind dann vielleicht zwei drei Soldaten drin aber die bewegen sich auch aus dieser Stellung nicht heraus weil eben sie Angst haben müssen sofort von einer Drohne entdeckt zu werden."
  },
  {
    "start": 220.39,
    "end": 225.149,
    "text": "Das heißt sobald man sich bewegt sieht eine Drohnung und da hat man auch nicht mehr allzu lange zu leben?"
  },
  {
    "start": 225.87,
    "end": 229.109,
    "text": "Das ist leider für viele Soldaten dort der Fall."
  },
  {
    "start": 229.149,
    "end": 229.209,
    "text": "hier"
  },
  {
    "start": 229.85,
    "end": 234.31,
    "text": "Jetzt hat die Ukraine in den letzten Monaten aber eine neue Taktik für ihre Angriffe entwickelt."
  },
  {
    "start": 234.67,
    "end": 237.57,
    "text": "Du schreibst darüber, lass uns da mal Schritt-für-Schritt drauf schauen!"
  },
  {
    "start": 238.17,
    "end": 245.549,
    "text": "Die entwickeln natürlich ständig ihre Einsatzkonzepte weiter und versuchen eben Lösungen zu finden, die es ermöglichen durch diese Todeszone durchzukommen."
  },
  {
    "start": 246.23,
    "end": 251.23,
    "text": "Die Russen machen das mit so kleinen Infiltrationstrupps und verlieren dabei ungeheuer viele Soldaten."
  },
  {
    "start": 251.269,
    "end": 259.969,
    "text": "Es sind immer so drei, vier die versuchen einfach mal nach vorne zu gehen und irgendwo hinter den ukrainischen Stellungen eine eigene Stellung irgendwie zu besetzen."
  },
  {
    "start": 260.73,
    "end": 262.19,
    "text": "Die meisten aber schaffen es einfach nicht."
  },
  {
    "start": 262.75,
    "end": 273.83,
    "text": "Und so hohe Verluste kann sich die Ukraine nicht leisten und deshalb bereitet man die Angriffe eben sehr gut vor vonseiten der Ukraine über fünf Tage, zehn Tage um auch erfolgreich Angriff durchführen zu können"
  },
  {
    "start": 274.469,
    "end": 274.909,
    "text": "Nimm ich mal mit."
  },
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    "end": 276.25,
    "text": "Wie läuft denn diese Vorbereitung ab?"
  },
  {
    "start": 277.15,
    "end": 281.909,
    "text": "Im ersten Schritt, das sind verschiedene Phasen, im ersten Schritt versucht man den Gegner wenn man so will blind zu machen."
  },
  {
    "start": 282.31,
    "end": 286.469,
    "text": "also das passiert vor allem dadurch dass man versucht die jerozischen Dronenteams auszuschalten."
  },
  {
    "start": 287.37,
    "end": 298.49,
    "text": "in einer nächsten Phase wird dann die umkämpfte Zone man nennt es im Militärsprech isoliert das heißt man versucht die feindlichen Einheiten von jeder Unterstützung abzutrennen."
  },
  {
    "start": 298.53,
    "end": 303.65,
    "text": "da werden zum Beispiel Versorgungswege angegriffen Aber auch Minen ausgelegt, solche Dinge."
  },
  {
    "start": 304.67,
    "end": 308.01,
    "text": "Danach wird dann der Fokus auf die gegnerischen Stellungen selbst gelegt."
  },
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    "end": 311.19,
    "text": "Die sollen jetzt geschwächt werden ist dafür das Wort."
  },
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    "end": 320.789,
    "text": "Dafür werden sie also beschossen mit Artillerie oder Gleitbumpen beispielsweise und dann werden noch Pionierroboter vorgeschickt, die die Wege für den Angriff freiräumen sollen."
  },
  {
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    "end": 325.31,
    "text": "Okay, es passiert schon so einiges bevor wir zum eigentliche Angriff kommen."
  },
  {
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    "end": 328.77,
    "text": "So eine Angriffe auf einer Stellung dauert nicht mehr als fünfzehn Minuten."
  },
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    "end": 330.37,
    "text": "Warum muss das so schnell gehen?"
  },
  {
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    "end": 339.87,
    "text": "Jeder Angriff unterscheidet sich natürlich vom anderen, aber im Prinzip sollte er eben nicht länger als fünfzehn Minuten dauern und das liegt daran weil der Gegner natürlich nie ganz blind ist."
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  {
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    "end": 348.87,
    "text": "Wenn er merkt irgendwo da wird vielleicht eine größere Operation vorbereitet dann schickt ja auch mal Verdacht größere Drohnen los und denen versucht die Ukraine natürlich zuvor zu kommen."
  },
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    "end": 351.59,
    "text": "Okay, dann schauen wir jetzt auf diesen Angriff."
  },
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    "end": 353.95,
    "text": "Was passiert in dieser kurzen Zeitspanne?"
  },
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    "end": 357.55,
    "text": "Der Angriff selbst startet mit dem Angriff von Feuerschutz."
  },
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    "start": 357.849,
    "end": 363.45,
    "text": "Also da geht es dann auch wieder um Artilleriedrohnen, aber auch Kampf- und Schützenpanzer sind schon manchmal im Einsatz."
  },
  {
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    "end": 369.59,
    "text": "Gleichzeitig beobachtet mindestens eine Drohne meistens ins Meer das Gefechtsfeld und liefert Bilder in den Gefechtstand."
  },
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    "end": 377.969,
    "text": "Dieser Angriff wird in Echtzeit quasi von den Offizieren dort verfolgt und dann werden Befehle je nach Lage weitergegeben."
  },
  {
    "start": 378.69,
    "end": 388.51,
    "text": "Wenn der Feuerschutz aufgebaut ist, werden die Soldaten – meistens sind das sechs Mann nach vorne gebracht beispielsweise einem schützenpanzer manchmal auch zu fuß oder auf motorrädern."
  },
  {
    "start": 388.83,
    "end": 393.59,
    "text": "wenn sie dann den panzer verlassen haben versuchen die sofort die gegnerische stellung zu stürmen."
  },
  {
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    "end": 397.25,
    "text": "also wenn sechs mann sind dann gehen zum beispiel drei in die stellung hinein."
  },
  {
    "start": 397.33,
    "end": 413.83,
    "text": "drei verteilen sich um sich herum und je nach situation oder wie groß der widerstand auch immer ist fahren auch die panzer dann näher an diese stellung heran und beschießen sie eben ja genau und dann hat man und das auch wieder im ideal fall jetzt aus ukrainischer perspektive die stellungen erobert."
  },
  {
    "start": 414.31,
    "end": 426.57,
    "text": "Okay, das heißt der Kern dieser Taktik ist zuerst wenn alle Drohnen alles drum herum die ganze Überwachung wird nach Möglichkeit sagen wir mal kalt gestellt ausgeschaltet und dann geht es wirklich auf dem Boden nach vorne."
  },
  {
    "start": 427.13,
    "end": 436.95,
    "text": "Genau man muss ja immer noch also das können eben Drohne noch nicht tatsächlich eine Stellung dann tatsächlich auch zu erobern und Gebiete kontrollieren und dafür braucht es immer noch Soldaten."
  },
  {
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    "end": 439.95,
    "text": "Dann ist die Stellung jetzt erobert."
  },
  {
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    "end": 441.11,
    "text": "wie geht's weiter?"
  },
  {
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    "end": 448.21,
    "text": "Die Soldaten die die Stellungen eroberten haben ziehen sich normalerweise, also wenn möglich werden die ersetzt von frischer Infanterie."
  },
  {
    "start": 448.99,
    "end": 453.11,
    "text": "Die heben dann auch neue Stellungen aus weil der Alte ist ja bekannt."
  },
  {
    "start": 453.349,
    "end": 458.55,
    "text": "Die Panzer ziehen sich sofort zurück, weil sie eben sehr schnell entdeckt werden können und dann auch zerstört werden können."
  },
  {
    "start": 458.59,
    "end": 464.07,
    "text": "Also die meisten Panzer werden tatsächlich erst dann zerstörrt, wenn Sie sich von einem Angriff wieder zurückziehen."
  },
  {
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    "end": 471.909,
    "text": "Ja und dann versuchen wir eben die Kontrolle über das eroberte Gebiet herzustellen zum Beispiel indem man Drohnenteams nachzieht den Nachschub sicher stellt."
  },
  {
    "start": 472.09,
    "end": 472.469,
    "text": "solche Dinge"
  },
  {
    "start": 473.19,
    "end": 479.969,
    "text": "Sebastian, die Ukraine kann mit ihrer Taktik ihre Verluste kleinhalten weil sie nur diese kleinen Teams vorschickt und vorher sehr viel mit Drohnen macht."
  },
  {
    "start": 480.51,
    "end": 483.49,
    "text": "Aber größere Geländegewinne gibt es da jetzt noch nicht so richtig."
  },
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    "text": "Kann das aber noch passieren?"
  },
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    "end": 487.15,
    "text": "Das ist sehr schwer vorher zu sagen."
  },
  {
    "start": 488.21,
    "end": 500.25,
    "text": "Das große Problem ist dass man zwar einzelne Stellungen wie beschrieben erobern kann, aber diese Angriffe dann zu großen Durchbrüchen auszuweiten ist extrem schwierig."
  },
  {
    "start": 500.73,
    "end": 504.13,
    "text": "Stichwort Todeszone, weil man müsste ja schnell weiter vorstoßen."
  },
  {
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    "end": 513.049,
    "text": "Aber damit das gelingen kann muss man eben sehr schnell auch alle Unterstützungssysteme also beispielsweise Rechenzentren die man für die Drohnensteuerung braucht nachziehen."
  },
  {
    "start": 513.77,
    "end": 524.39,
    "text": "aber diese Rechencentren zum Beispiel sind eben tief eingegraben gut geschützt und können nicht so schnell nachgezogen werden Und dann verliert eben so ein Angriff schnell auch an Dynamik."
  },
  {
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    "end": 528.53,
    "text": "Aber schon auch mit Experten gesprochen, die durchaus Chancen für die Ukraine sehen."
  },
  {
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    "end": 539.75,
    "text": "Dass sie wieder mehr von ihrem eigenen Land zurückobern kann eben weil die russische Kampfkraft gerade schwindet und weil die ukrainische unter anderem durch die Entwicklung dieser neuen Einsatzkonzepte steigt."
  },
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    "text": "Lieber Sebastian vielen Dank!"
  },
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    "text": "Sehr gern"
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  {
    "start": 542.87,
    "end": 554.89,
    "text": "Und ich kann es schon verraten der Sebastian arbeitet gerade an einem sehr großen Stück mit dem er diese ukrainischen Angriffe nochmal ganz genau erklärt Mit ganz tollen Grafiken und Animationen Und da können Sie vermutlich nächste Woche gerne mal auf sc.de vorbeischauen!"
  },
  {
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    "end": 564.73,
    "text": "Wir bleiben noch bei der Ukraine und bei Drohnen, aber jetzt geht es um einen Vorfall in Deutschland am Flughafen Leipzig-Halle."
  },
  {
    "start": 565.47,
    "end": 569.43,
    "text": "Der gilt als Drehscheibe für die Lieferung von westlichen Rüstungsgütern in die Ukraine."
  },
  {
    "start": 570.47,
    "end": 577.33,
    "text": "Da an diesem Flughaf ist in der Nacht auf Mittwoch eine präparierte Drohne gesichtet worden – und zwar in der Nähe eines ukrainischen Flugzeugs."
  },
  {
    "start": 578.069,
    "end": 582.65,
    "text": "An dieser Drohnung waren Sprengstoffe und ein Zünder befestigt, so heißt das in Sicherheitskreisen."
  },
  {
    "start": 583.27,
    "end": 587.77,
    "text": "Bombenexperten haben die Drohne dann kontrolliert gesprengt, sonst hätte es eine Katastrophe geben können."
  },
  {
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    "end": 590.75,
    "text": "Nach demjenigen der die Drohn gesteuert hat wird noch"
  },
  {
    "start": 590.81,
    "end": 591.189,
    "text": "gesucht.\"."
  },
  {
    "start": 593.73,
    "end": 602.01,
    "text": "In Hamburg sind an diesem Mittwoch mehrere Mitglieder einer rechtsextremen Terrorgruppe verurteilt worden – das allein ist schon eine Nachricht wert aber in diesem Fall erst recht!"
  },
  {
    "start": 602.55,
    "end": 608.25,
    "text": "Denn die Mitglieder der letzten Verteidigungswelle, so hat sich die Gruppe genannt, sind sehr jung und einige noch minderjährig."
  },
  {
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    "end": 611.49,
    "text": "Der Jüngste von ihnen ist heute gerade mal fünfzehn Jahre alt…."
  },
  {
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    "end": 616.39,
    "text": "Diese letzte Verteidigungswelle, die wollte das demokratische System stürzen."
  },
  {
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    "end": 624.17,
    "text": "Die Jungterroristen haben Anschläge gegen Asylbewerberheime, gegen linke und queere Menschen geplant... ...und manche davon auch ausgeführt."
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  {
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    "end": 626.37,
    "text": "Zum Glück ist dabei niemand ums Leben gekommen!"
  },
  {
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    "end": 631.67,
    "text": "Jetzt hat ein Gericht die sieben Gruppenmitglieder und einen Unterstützer verurteilt nach Jugendstrafrecht."
  },
  {
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    "end": 635.21,
    "text": "Zu eineinhalb Jahren auf Bewährung bis hin zu fünf Jahre Haft."
  },
  {
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    "end": 646.13,
    "text": "Ganz schön heiß war es in den vergangenen Tagen Mal wieder in diesem Sommer."
  },
  {
    "start": 646.689,
    "end": 648.29,
    "text": "Also ich brauche dringend Abkühlung."
  },
  {
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    "end": 665.81,
    "text": "Solche Temperaturen sind ja für uns alle eine richtig große Belastung und vor allem für Menschen, die dieser Hitze bei der Arbeit einfach kaum ausweichen können zum Beispiel für Dachdecker oder für Menschen die auf Baustellen arbeiten oder die von Wohnung zu Wohnung fahren um da dann ältere Menschen zu pflegen Wie die durch diese heißen Tage kommen?"
  },
  {
    "start": 665.89,
    "end": 669.95,
    "text": "Und was ihnen dabei hilft das lesen sie in einem Text den ich in den Show Notes verlinkt habe."
  },
  {
    "start": 670.95,
    "end": 672.59,
    "text": "Redaktionsschluss für Auf den Punkt war."
  },
  {
    "start": 673.689,
    "end": 675.41,
    "text": "Produziert hat diese Folge Juno Grane."
  },
  {
    "start": 675.77,
    "end": 678.77,
    "text": "Ich bin Philipp Sauer, vielen Dank fürs Zuhören und bis morgen!"
  }
]