[
  {
    "start": 4.86,
    "end": 7.82,
    "text": "Der Shutdown in den USA läuft jetzt schon über einen Monat."
  },
  {
    "start": 8.48,
    "end": 10.26,
    "text": "Ein Ende ist bislang nicht in Sicht."
  },
  {
    "start": 11.4,
    "end": 18.08,
    "text": "Und während Donald Trump in dieser Zeit vor allem außenpolitisch aktiver, stehen bundesangestellte Schlange vor Lebensmittelausgaben."
  },
  {
    "start": 18.54,
    "end": 21.78,
    "text": "Darüber spreche ich gleich mit unserer Korrespondentin Charlotte Walser."
  },
  {
    "start": 22.32,
    "end": 23.48,
    "text": "Sie berichtet aus Washington."
  },
  {
    "start": 24.52,
    "end": 26.96,
    "text": "Sie hören auf dem Punkt den SZ Nachrichten Podcast."
  },
  {
    "start": 27.2,
    "end": 28.14,
    "text": "Ich bin Justin Pudget."
  },
  {
    "start": 33.58,
    "end": 34.5,
    "text": "Noch mal zur Erinnerung."
  },
  {
    "start": 35.22,
    "end": 40.16,
    "text": "Seit dem ersten Oktober sind in den USA Bundesbehörden im ganzen Land teilweise lahmgelegt."
  },
  {
    "start": 41.18,
    "end": 46.48,
    "text": "Der Grund, Republikaner und Demokraten im Kongress konnten sich nicht auf einen Haushalt einigen."
  },
  {
    "start": 47.44,
    "end": 51.48,
    "text": "Deswegen wurden hunderttausende Angestellte der Bundesbehörden in den Zwangsurlaub geschickt."
  },
  {
    "start": 52.62,
    "end": 58.24,
    "text": "Die, die das öffentliche Leben in den USA weiter in einem Laufen halten sollen, müssen ohne Bezahlung weiterarbeiten."
  },
  {
    "start": 59.32,
    "end": 63.32,
    "text": "Auch das betrifft weitere hunderttausende Menschen zum Beispiel Fluglotsen."
  },
  {
    "start": 64.599,
    "end": 67.88,
    "text": "Seit mehr als vier Wochen haben diese Menschen also kein Gehalt bekommen."
  },
  {
    "start": 68.7,
    "end": 69.74,
    "text": "Es ist eine Notlage."
  },
  {
    "start": 70.48,
    "end": 75.56,
    "text": "Zum Teil müssen Bundesangestellte bei Lebensmittelausgaben anstehen, in Städten wie New York zum Beispiel."
  },
  {
    "start": 76.12,
    "end": 78.44,
    "text": "Einen Text dazu verlinke ich Ihnen auch in den Show-Notes."
  },
  {
    "start": 79.68,
    "end": 80.32,
    "text": "Und Donald Trump?"
  },
  {
    "start": 80.98,
    "end": 83.8,
    "text": "Der war im Oktober vor allem mit der Außenpolitik beschäftigt."
  },
  {
    "start": 84.64,
    "end": 88.12,
    "text": "Der US-Präsident hat die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas vermittelt."
  },
  {
    "start": 88.92,
    "end": 93.6,
    "text": "Er hat Boote aus Venezuela abschießen lassen, hat neue Zölle für Kanada angekündigt."
  },
  {
    "start": 94.34,
    "end": 97.1,
    "text": "und hat Argentiniers Präsidenten Millet Milliarden versprochen."
  },
  {
    "start": 98.34,
    "end": 104.52,
    "text": "Außerdem ist er diese Woche durch Asien gereist, um unter anderem mit Chinas Präsidenten Xi Jinping zu verhandeln."
  },
  {
    "start": 105.52,
    "end": 112.76,
    "text": "Was bedeutet das für die USA, wenn der Shutdown viele Menschen in eine Notlage bringt und Trump sich selbst lieber mit anderen Dingen beschäftigt?"
  },
  {
    "start": 113.86,
    "end": 118.1,
    "text": "Darüber spreche ich jetzt mit Charlotte Weiser, sie berichtet für die SZ aus Washington."
  },
  {
    "start": 119.68,
    "end": 122.3,
    "text": "Charlotte, der Shutdown bringt Bundesangestellte in Not."
  },
  {
    "start": 122.44,
    "end": 124.28,
    "text": "Ihnen fehlt zum Teil das Geld für Lebensmittel."
  },
  {
    "start": 124.6,
    "end": 126.5,
    "text": "Was bekommst du davon in Washington mit?"
  },
  {
    "start": 127.56,
    "end": 134.0,
    "text": "Hier leben viele Bundesangestellte und die meisten arbeiten nun ohne Lohn oder sind im Zwangsurlaub."
  },
  {
    "start": 134.68,
    "end": 137.12,
    "text": "Ich habe mit einigen über ihre Lage gesprochen."
  },
  {
    "start": 137.52,
    "end": 141.32,
    "text": "Zum Beispiel an der No-Kings-Demo habe ich mit meinem Pärchen gesprochen."
  },
  {
    "start": 142.3,
    "end": 153.94,
    "text": "Da ist er Bundesangestellten und er hält keinen Lohn und sie pflegt ihre Pflegebedürftigen Eltern und die haben sich schon gesorgt, also eben Rechnungen bezahlen."
  },
  {
    "start": 154.52,
    "end": 159.02,
    "text": "Es gibt viele Leute hier, die wirklich so ein bisschen von Paycheck zu Paycheck leben."
  },
  {
    "start": 159.84,
    "end": 164.54,
    "text": "Viele möchten sich allerdings, lieber nicht äußern, sie haben Angst, dass sie entlassen werden könnten."
  },
  {
    "start": 164.64,
    "end": 166.12,
    "text": "Es gibt ja auch diese Drohungen."
  },
  {
    "start": 167.14,
    "end": 172.62,
    "text": "jene, die sich äußern, sagen, sie hofften, dass der Shutdown bald zu Ende sei, natürlich."
  },
  {
    "start": 173.5,
    "end": 178.34,
    "text": "Manche holen sich nun auch ihr Essen an Lebensmittelabgabestellen für Verbedürftige."
  },
  {
    "start": 178.9,
    "end": 187.06,
    "text": "Eine solche Stelle hier in der Nähe hat mitgeteilt, sie habe Extra-Ladungen Lebensmittel beschaffen müssen, weil der Andrang so groß gewesen sei."
  },
  {
    "start": 188.52,
    "end": 190.78,
    "text": "Und was bedeutet der Shutdown für den Rest des Landes?"
  },
  {
    "start": 190.86,
    "end": 197.82,
    "text": "Also es ging in den letzten Tagen ja auch um Lebensmittelmarken für Menschen, die auf soziale Hilfen angewiesen sind und das sind rund zweiundvierzig Millionen Menschen."
  },
  {
    "start": 199.18,
    "end": 208.52,
    "text": "Genau, jeder achte Amerikaner, jede achte Amerikanerin erhält solche Lebensmittelmarken und etwa vierzig Prozent der Empfänge sind Kinder."
  },
  {
    "start": 209.06,
    "end": 213.28,
    "text": "In den letzten Tagen hat nun eine politische Schlacht getobt um dieses Programm."
  },
  {
    "start": 213.9,
    "end": 219.38,
    "text": "weil die Trump-Regierung gesagt hat, ab dem ersten November würden keine Zahlungen mehr geleistet."
  },
  {
    "start": 220.04,
    "end": 225.56,
    "text": "Da das Geld fehle, weiß ich ja eben die Republikaner und die Demokraten nicht auf einen Haushalt einigen können."
  },
  {
    "start": 226.24,
    "end": 232.24,
    "text": "Beide Seiten machen sich dann dafür verantwortlich, dass bald Kinder hungen würden wegen des Shutdowns."
  },
  {
    "start": 233.28,
    "end": 236.38,
    "text": "Nun hätte es am Freitag zwei Gerichtshuteile gegeben."
  },
  {
    "start": 236.9,
    "end": 243.36,
    "text": "Ein rechter wies die Regierung an, Gelder für das Programm freizugeben und zwar so rasch wie möglich."
  },
  {
    "start": 243.66,
    "end": 250.02,
    "text": "Und eine Richterin gab der Regierung bis Montag Zeit zu erklären, wie sie das Programm finanzieren will."
  },
  {
    "start": 251.1,
    "end": 253.64,
    "text": "Trump hat diese Richtersprüche akzeptiert."
  },
  {
    "start": 253.78,
    "end": 261.38,
    "text": "Er hat aber verlangt, dass die Gerichte sagen, mit welchem Geld er die Lebensmittelmarken auf legale Weise bezahlen soll."
  },
  {
    "start": 262.079,
    "end": 266.8,
    "text": "Hier scheint es Trump also wichtig zu sein, dass ein korrekter legaler Weg gefunden wird."
  },
  {
    "start": 267.88,
    "end": 269.54,
    "text": "Es gibt eine Notfallreserve."
  },
  {
    "start": 270.42,
    "end": 274.38,
    "text": "Aus Sicht der Regierung ist diese aber nur für Naturkatastrophen gedacht."
  },
  {
    "start": 275.7,
    "end": 277.74,
    "text": "Die Richter sehen das anders."
  },
  {
    "start": 278.2,
    "end": 283.32,
    "text": "Auf jeden Fall dürfte es aber Verzögerungen geben, bis das Novembergeld dann bei den Bedürftigen ankommt."
  },
  {
    "start": 284.88,
    "end": 289.18,
    "text": "Und kannst du auch etwas darüber sagen, was die wirtschaftlichen Folgen des Shutdowns sind?"
  },
  {
    "start": 290.4,
    "end": 299.1,
    "text": "Der amerikanische Rechnungshof schätzt, dass der amerikanischen Wirtschaft zwischen sieben und vierzehn Milliarden Dollar verloren gehen wegen des Shutdowns."
  },
  {
    "start": 299.96,
    "end": 305.02,
    "text": "Ein Teil dieser Einbußen dürfte aber wieder hereingeholt werden, sobald der Shutdown endet."
  },
  {
    "start": 305.86,
    "end": 312.36,
    "text": "Dies, weil die Bundesangestellten dann Rückwirken deren Lohn erhalten und zurückgestellte Ausgaben nachholen können."
  },
  {
    "start": 313.32,
    "end": 318.24,
    "text": "In früheren Shutdowns hielt sich der langfristige wirtschaftliche Schaden jeweils in Grenzen."
  },
  {
    "start": 319.76,
    "end": 323.4,
    "text": "Und kannst du uns nochmal ganz knapp sagen, was war nochmal der Standpunkt der Demokraten?"
  },
  {
    "start": 323.62,
    "end": 325.96,
    "text": "und wie erklären die Republikaner den Shutdown?"
  },
  {
    "start": 327.4,
    "end": 335.3,
    "text": "Die Demokraten wollen dem Haushalt nur dann zustimmen, wenn Steuereleichterungen für die Krankenversicherung Obamacare verlängert werden."
  },
  {
    "start": 336.28,
    "end": 346.54,
    "text": "Die Prämien für diese Versicherung steigen stark an und wenn die Subventionen nicht verlängert werden, müssten viele Amerikanerinnen und Amerikaner künftig das Doppelte bezahlen."
  },
  {
    "start": 347.58,
    "end": 358.56,
    "text": "Die Republikaner wollen diese Subventionen auslaufen lassen, denn sie waren, während der Pandemie eingeführt worden und eigentlich waren sie als befristete Erleichterungen gedacht."
  },
  {
    "start": 359.42,
    "end": 366.72,
    "text": "Die Republikaner sagen auch, sie seien bereit, über die Gesundheitspolitik zu diskutieren, aber erst, wenn der Schad dann zu Ende sei."
  },
  {
    "start": 367.78,
    "end": 375.98,
    "text": "Die Demokraten glauben nicht, dass das zutreffen würde und ja, so machen sich beide Seiten gegenseitig verantwortlich für die Situation."
  },
  {
    "start": 377.6,
    "end": 385.92,
    "text": "Und so drohen vielen Amerikanern oder den meisten Amerikanerinnen und Amerikanern dann steigende Gesundheitskosten, wem geben die denn jetzt eigentlich die Schuld?"
  },
  {
    "start": 387.04,
    "end": 392.28,
    "text": "Bei Shutdowns wird meist die Regierung verantwortlich gemacht und das ist auch in diesem Fall so."
  },
  {
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    "end": 398.46,
    "text": "Laut Umfragen geben mehr Menschen den Republikanen die Schuld als den Demokraten."
  },
  {
    "start": 399.52,
    "end": 405.18,
    "text": "Allerdings ist der Anteil jener, welche die Demokraten verantwortlich machen, zuletzt leicht angestiegen."
  },
  {
    "start": 406.02,
    "end": 411.06,
    "text": "Das dürfte auch mit diesen Lebensmittelmarken, mit diesem Streit um diese Marken zusammenhängen."
  },
  {
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    "end": 420.64,
    "text": "Und vielleicht auch damit, dass die Gewerkschaften der Bundesangestellten, die Demokraten dazu aufgerufen haben, dem Haushalt ohne Bedingungen zuzustimmen."
  },
  {
    "start": 421.8,
    "end": 423.92,
    "text": "Und was ist denn eigentlich mit Trumps Ansehen?"
  },
  {
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    "end": 425.22,
    "text": "Also auch bei seiner Basis?"
  },
  {
    "start": 425.5,
    "end": 427.36,
    "text": "Hat das in irgendeiner Form Schaden genommen jetzt?"
  },
  {
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    "end": 429.32,
    "text": "Das ist schwer zu sagen."
  },
  {
    "start": 429.64,
    "end": 433.96,
    "text": "Ich denke, bei seiner harten Basis kann Trump tun und lassen, was er will."
  },
  {
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    "end": 435.72,
    "text": "Die wird sich nie von ihm abwenden."
  },
  {
    "start": 436.5,
    "end": 441.86,
    "text": "Es gibt aber sicher auch jene, die ihn nicht mit Vollsüberzeugung gewählt haben."
  },
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    "end": 443.4,
    "text": "Und dort gibt es schon Zweifel."
  },
  {
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    "end": 446.14,
    "text": "Also seine Umfragewerte sind nicht besonders gut."
  },
  {
    "start": 446.58,
    "end": 454.9,
    "text": "Und ja, ich glaube, in diesem Shutdown, was viele Menschen auch erstaunt, ist ... Er hatte im Moment außenpolitische Prioritäten."
  },
  {
    "start": 455.08,
    "end": 457.6,
    "text": "Um den Shutdown hat er sich wenig gekümmert."
  },
  {
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    "end": 463.68,
    "text": "Es gibt einzelne Republikaner im Kongress, die das kritisiert haben, die Kompromisse wurden."
  },
  {
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    "end": 465.74,
    "text": "Bisher sind es aber nur einzelne."
  },
  {
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    "end": 469.12,
    "text": "Und was ist denn eigentlich mit einer Rede an die Nation?"
  },
  {
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    "end": 472.96,
    "text": "Also hat Trump sich damals irgendwie zu dieser Krise innenpolitisch geäußert?"
  },
  {
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    "text": "In einer offiziellen Ansprache?"
  },
  {
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    "end": 477.1,
    "text": "Nein, das hat er nicht getan."
  },
  {
    "start": 477.4,
    "end": 481.86,
    "text": "Er äußert sich auf seine Plattform Truth Social vor allem dazu."
  },
  {
    "start": 482.88,
    "end": 488.96,
    "text": "Er hat auch einen Lunch mit Republikanern organisiert und sich da mit ihnen ausgetauscht darüber."
  },
  {
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    "end": 492.58,
    "text": "und die Message nach diesem Lunch war aber, wir bleiben hart."
  },
  {
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    "end": 500.02,
    "text": "Und du hast ja jetzt gerade auch die Republikaner angesprochen, dass sich auch manche mehr Führung von ihrem Präsidenten wünschen."
  },
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    "end": 504.92,
    "text": "Also wie kommt es dann insgesamt bei seiner Partei an, dass er gerade so viel in der Außenpolitik beschäftigt war?"
  },
  {
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    "end": 513.78,
    "text": "Das ist schwer zu sagen, eben im Kongress gibt es nur einzelne Republikanen, die sich von ihm abgrenzen oder abwenden."
  },
  {
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    "end": 520.76,
    "text": "Rand Paul gehört zum Beispiel dazu, der bei diesem Shutdown einen anderen Kurs sich wünschen würde."
  },
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    "end": 525.86,
    "text": "Aber alles in allem bei seinen Anhängen kommt er nach wie vor gut an."
  },
  {
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    "end": 529.5,
    "text": "Und lässt sich absehen, wie lange der Shutdown jetzt noch andauert?"
  },
  {
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    "end": 536.48,
    "text": "Der Shutdown dauert nun bereits einen Monat und ja, es ist klar, ewig kann das so nicht weitergehen."
  },
  {
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    "text": "Ich könnte mir vorstellen, dass kommende Woche Bewegungen die Sache kommt, auch jetzt wegen dieser Gerichtsurteile zu den Lebensmittelmarken."
  },
  {
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    "text": "Das war für die Regierung wirklich eine Niedellage."
  },
  {
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    "end": 559.94,
    "text": "Es steht auch zur Diskussion, dass die Regeln geendet werden könnten für Abstimmungen im Senat, so dass die Republikaner dann nicht mehr auf Stimmen von Demokraten angewiesen wären."
  },
  {
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    "text": "Das wäre tatsächlich eine Möglichkeit."
  },
  {
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    "text": "Und natürlich wäre auch möglich, dass ein Kompromiss gefunden wird."
  },
  {
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    "text": "Beiden Seiten droht ein Gesichtsverlust, so viel ist auch klar, also sie können nicht von ihrer Position abweichen, wenn sie keinen Teil Erfolg vorweisen können."
  },
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    "text": "Aber der Druck für eine Lösung steigt nun."
  },
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    "text": "Also das ist, ich denke, sie müssen sich zusammenraufen in den nächsten Tagen."
  },
  {
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    "text": "Zusammenraufen sagst du, danke für deine Einschätzung in Charlotte."
  },
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    "text": "Danke dir."
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    "text": "Und wir bleiben noch bei Trump."
  },
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    "text": "Der hat nämlich Nigeria mit Militärschlägen gedroht."
  },
  {
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    "end": 605.12,
    "text": "Der US-Präsident habe das Pentagon angewiesen einen möglichen Einsatz vorzubereiten, hat Trump in den sozialen Medien gepostet."
  },
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    "text": "Er behauptet, dass islamistische Terroristen dort Christen töten."
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    "end": 613.72,
    "text": "Außerdem droht Trump damit, dass die USA Hilfen für das Land stoppen könnten."
  },
  {
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    "end": 618.6,
    "text": "Nigerias Präsident Bolaame Tinubu hat Trumps Vorwürfe zurückgewiesen."
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  {
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    "text": "Auf X schreibt Tinubu, Zitat, Nigeria lehnt religiöse Verfolgung ab und fördert sie nicht."
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    "text": "In England gab es am Samstagabend einen Messerangriff in einem Zug in der Nähe der Stadt Huntington."
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    "text": "Dabei wurden elf Menschen verletzt, zwei davon lebensbedrohlich."
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    "end": 640.02,
    "text": "Die Polizei hat zwei Männer festgenommen, sie sind britische Staatsbürger."
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    "text": "Laut einem Sprecher gibt es keine Hinweise auf einen Terrorangriff."
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    "text": "Die Tat hat in Großbritannien Entsetzen ausgelöst."
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    "text": "Der britische Premierminister Kies Dahmer sprach von einem schrecklichen Vorfall."
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    "text": "Bei einer Lawine in Südtirol sind fünf deutsche Bergsteiger gestorben."
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    "text": "Sie waren im Ortlergebiet unterwegs."
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    "text": "Drei Bergsteiger, zwei Männer und eine Frau wurden am Samstag totgeborgen."
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    "text": "Am Sonntag hat die Bergrettung zwei weitere Leichen geborgen."
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    "text": "Es handelt sich um einen Vater und dessen Tochter."
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    "end": 673.92,
    "text": "Zwei weitere Männer haben die Lawine laut eines Sprechers der Bergrettung überlebt."
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    "text": "Und der sagt auch, es bestand am Samstag keine besonders große Lawinengefahr."
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    "text": "Zum Schluss möchte ich Ihnen noch einen Podcast empfehlen, und zwar in alle Ruhe mit der Publizistin Caroline Ehmke."
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    "text": "Die hat mit dem Medienwissenschaftler Bernhard Perksen gesprochen über Trainingslager der mentalen Verwahrlosung."
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    "text": "Gemeins sind damit die sozialen Medien."
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    "end": 704.5,
    "text": "Berkson fordert mehr Schutz für Menschen, die Hasskommentaren im Internet ausgesetzt sind."
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    "end": 710.1,
    "text": "Außerdem hat er noch eine Idee, wie man als Gesellschaft mit dieser Flut an Infos auf Instagram und Co."
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    "text": "umgehen könnte."
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    "end": 715.28,
    "text": "Die Folge können Sie mit ST plus hören, der Link ist in den Schaunuchs."
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    "text": "Redaktionsschuss für auf dem Punkt war, Produziert hat die Sendung Jakob Ahn."
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    "text": "Vielen Dank dafür und ich danke Ihnen fürs Zuhören."
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    "text": "Bis morgen."
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