[
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    "end": 8.039,
    "text": "Seit Wochen streitet die Union über das Rentenpaket der Bundesregierung."
  },
  {
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    "end": 12.18,
    "text": "Und für Friedrich Merz wird die Debatte zu einem ernsten Problem."
  },
  {
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    "text": "Es geht nicht nur um den Rückhalt der jungen Union, sondern auch mittlerweile um den Zusammenhalt der schwarz-roten Koalition."
  },
  {
    "start": 20.62,
    "end": 24.24,
    "text": "Darüber spreche ich gleich mit Henrike Rosbach aus dem Parlamentsbüro der SZ."
  },
  {
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    "end": 27.44,
    "text": "Sie hören auf dem Punkt den Nachrichten Podcast der SZ."
  },
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    "text": "Ich bin Justin Patschert."
  },
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    "text": "Für Kanzler Friedrich Merz läuft das gerade nicht besonders gut."
  },
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    "text": "Da war vor ein paar Wochen die Stadtbilddebatte, dann der Streit in seiner Union darüber, ob Geflüchtete nach Syrien abgeschoben werden können und jetzt streitet seine Partei auch noch um die Rente."
  },
  {
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    "end": 57.98,
    "text": "Über den Unmut junger Unions Abgeordneter wegen der Rentenpläne der Koalition haben wir aber auf dem Punkt ja schon mal gesprochen, ich verlinke die Folge auch nochmal in der Show Notes, hier nochmal kurz, worum es geht."
  },
  {
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    "end": 61.82,
    "text": "Die Bundesregierung plant ein neues Rentenpaket."
  },
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    "text": "Und das sieht u.a."
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    "end": 70.8,
    "text": "vor, dass das Rentenniveau nach dem Jahr- und Jahrzehnte um einen Prozentpunkt höher liegen soll als nach geltendem Recht."
  },
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    "end": 73.42,
    "text": "Also nicht die Renten, sondern das Rentenniveau."
  },
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    "end": 77.8,
    "text": "Das regelt nämlich, wie die Renten im Verhältnis zu den Löhnen steigen."
  },
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    "end": 95.66,
    "text": "Und wenn die Rentenpläne der Koalition umgesetzt werden wie geplant, dürfte das höhere Rentenniveau bis zum Jahr- und Jahrzehnte bis zum Jahr- und Jahrzehnte bis zum Jahrzehnte bis zum Jahrzehnte bis zum Jahrzehnte bis zum Jahrzehnte bis zum Jahrzehnte bis zum Jahrzehnte bis zum Jahrzehnte bis zum Jahrzehnte bis zum Jahrzehnte bis zum Jahrzehnte bis zum Jahrzehnte bis zum Jahrzehnte bis zum Jahrzehnte bis zum Jahrzehnte bis zum Jahrzehnte bis zum Jahrzehnte bis zum Jahrzehnte bis zum Jahrze."
  },
  {
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    "text": "die Jugendorganisation von CDU und CSU."
  },
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    "text": "Weil das höhere Rentenniveau vermutlich aus der Steuerkasse finanziert werden müsste und damit vor allem die jüngere Generation belastet werden würde."
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    "text": "So."
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    "text": "Und dieser Unmut der jungen Union darüber ist am Wochenende so richtig hochgekocht."
  },
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    "end": 119.22,
    "text": "Denn die junge Union hat sich zu ihrer Jahresversammlung getroffen, Deutschlandtag nennen sie die, und auch Friedrich Merz war da und hat für das Rentenpaket geworben."
  },
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    "end": 122.84,
    "text": "Dem Nachwuchs der Partei hatte er das zu sagen."
  },
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    "text": "Nimmt an dieser Debatte bitte konstruktiv und"
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    "text": "aktiv"
  },
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    "end": 137.58,
    "text": "teil, aber nicht indem ihr einfach nur sagt, was nicht geht, sondern mit uns darüber sprecht und wir gemeinsam diskutieren, wie es zusammengeht, liebe Freundinnen und Freunde."
  },
  {
    "start": 137.92,
    "end": 140.04,
    "text": "Das muss doch die Botschaft an die Bevölkerung sein."
  },
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    "end": 147.36,
    "text": "Ich möchte uns jedenfalls nicht in einem Unterbietungswettbewerb sehen, wer bietet sozusagen das niedrigste Rentenniveau an."
  },
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    "start": 147.66,
    "end": 150.06,
    "text": "Liebe Freunde und Freunde, damit gewinnen wir keine Wahl."
  },
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    "end": 153.24,
    "text": "Die Mitglieder der Jungen Union wollten es dabei aber nicht belassen."
  },
  {
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    "end": 159.64,
    "text": "Es gab nämlich viele Rückfragen zum geplanten Rentenpaket und so klang das zum Beispiel bei einem Mitglied aus München."
  },
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    "end": 161.36,
    "text": "Und in dem Zusammenhang"
  },
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    "end": 164.42,
    "text": "muss klar sein, wenn die junge"
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    "end": 164.86,
    "text": "Gruppe"
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    "text": "in dieser"
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    "end": 167.48,
    "text": "Frage fallen gelassen"
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    "end": 167.92,
    "text": "würde,"
  },
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    "end": 169.16,
    "text": "würde"
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    "end": 171.08,
    "text": "die gesamte junge Generation"
  },
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    "text": "und vor allem die"
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    "end": 172.12,
    "text": "gesamte"
  },
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    "end": 173.5,
    "text": "Jungen Union fallen gelassen."
  },
  {
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    "end": 188.66,
    "text": "Darüber, ob Friedrich Merz gerade das Vertrauen bei seinem Parteinachwuchs verliert, Und was dieser Streit für die Regierung bedeutet, darüber spreche ich jetzt mit Henrike Rosbach, die derzeit das Parlamentsbüro der SZ in Berlin leitet."
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    "end": 196.5,
    "text": "Henrike, wie gut oder wie schlecht managt Friedrich Merz diesen Streit mit dem Parteinachwuchs denn gerade?"
  },
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    "end": 202.8,
    "text": "Er hatte am Samstag einen für ihn sicherlich nicht ganz einfachen Termin beim Deutschlandtag."
  },
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    "text": "Also er wurde zwar mit lauter Musik und so weiter begrüßt, wie sich das gehört für den Parteivorsitzenden, aber in der Fragerunde, wo er eben Fragen aus dem Publikum entgegengenommen hat, da schalte ihm dann sozusagen eisiges Schweigen entgegen, wenn er geantwortet hat."
  },
  {
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    "end": 222.6,
    "text": "Und es ist ihm nicht wirklich gelungen, den Parteinachwuchs abzuholen."
  },
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    "end": 232.46,
    "text": "Er hat zwar gesagt, dass er In gewisser Weise natürlich auch Verständnis für deren Position hat, aber er hat auch gesagt, wir können keinen Wahlkampf führen, wer das niedrigste Rentenniveau anbietet."
  },
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    "end": 233.9,
    "text": "Das kann doch nicht euer Ernst sein."
  },
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    "end": 246.18,
    "text": "Das heißt, er ist bei seiner Linie geblieben und hat auch deutlich gemacht, dass er sozusagen guten Gewissens diesem Paket zustimmen wird, weil für ihn das eben ein Gesamtpaket ist, in dem auch Elemente drin sind, die der Union wichtig sind."
  },
  {
    "start": 246.64,
    "end": 249.18,
    "text": "Die Stimmung hat dann ein bisschen eher abgeholt."
  },
  {
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    "end": 254.62,
    "text": "Söder am Sonntag, der es besser geschafft hatte, zwar, März nicht in den Rücken zu fallen, aber gleichzeitig auch."
  },
  {
    "start": 255.06,
    "end": 259.98,
    "text": "der Jungen Union das Gefühl zu geben, gehört zu werden und ihre Positionen zu verstehen."
  },
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    "text": "Und wie groß ist das Problem für März denn?"
  },
  {
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    "text": "Also was könnte denn passieren, wenn er den Rückhalt der Jungen Union verliert?"
  },
  {
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    "text": "Im Bundestag geht es ja um die junge Gruppe."
  },
  {
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    "end": 272.18,
    "text": "Das sind achtzehn Abgeordnete."
  },
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    "end": 278.08,
    "text": "Die Bundesregierung hat zusammen mit den beiden Koalitionen Union und SPD eine Mehrheit von zwölf Stimmen."
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    "text": "Das heißt, wenn die junge Gruppe der Union geschlossen gegen das Rentenpaket stimmen würde, hätte es keine Mehrheit."
  },
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    "text": "Das ist natürlich nicht ausgemacht, dass es wirklich so kommt."
  },
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    "end": 296.14,
    "text": "Das wäre tatsächlich ein großer Eklat und ein riesiges Problem für diese Regierung, weil gerade der SPD eben dieses Paket sehr wichtig ist."
  },
  {
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    "end": 300.48,
    "text": "gemeinsames Gesetzesvorhaben ist nicht durch den Bundestag schafft."
  },
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    "text": "Das wäre natürlich ein Minitikel auch dann für den Kanzler."
  },
  {
    "start": 304.42,
    "end": 310.62,
    "text": "Dass es so kommt, ist aber nicht ausgemacht, dass die junge Gruppe wirklich komplett dagegen stimmen wird oder überhaupt dagegen stimmen wird."
  },
  {
    "start": 310.7,
    "end": 326.24,
    "text": "Ich gehe schon davon aus, dass es jetzt noch Versuche geben wird, die junge Gruppe auf die Seite der Regierung zu ziehen, indem man zum Beispiel versucht, um diesen Gesetzentwurf herum Zugeständnisse zu machen, also eine klare Verabredung zu treffen."
  },
  {
    "start": 327.42,
    "end": 335.2,
    "text": "Reformen geben wird im kommenden Jahr, die dann eben diesen Zeitraum nach two-tosend-einen-dreißig betreffen, über den vor allem gestritten wird."
  },
  {
    "start": 336.72,
    "end": 337.58,
    "text": "Das wollte ich gerade fragen."
  },
  {
    "start": 337.64,
    "end": 343.2,
    "text": "Also geht es der Jungen Union denn nur um das Rentenpaket oder steckt da vielleicht noch was anderes dahinter?"
  },
  {
    "start": 343.24,
    "end": 346.1,
    "text": "Hoffen die auf eben andere Zugeständnisse, wie du es gerade angesprochen hast?"
  },
  {
    "start": 347.1,
    "end": 369.46,
    "text": "Also akut geht es der jungen Gruppe tatsächlich um dieses Rentenpaket und um die Tatsache, dass eben die Haltelinie von achtundvierzig Prozent zwar nur bis zwei tausenddreißig festgeschrieben wird, also diese Haltelinie für das Rentenniveau, das aber in dem Gesetzentwurf steht, dass das Rentenniveau trotzdem dauerhaft einen Prozentpunkt höher sein wird, als es wäre, wenn man diese Reform nicht gemacht hätte."
  },
  {
    "start": 369.92,
    "end": 379.44,
    "text": "Und da sagt die junge Gruppe eben, dass dann sozusagen Ewigkeitskosten von weit über hundert Milliarden Euro, das können wir nicht tragen, das ist zu teuer, das ist zu Lasten der jüngeren Generation."
  },
  {
    "start": 380.02,
    "end": 389.6,
    "text": "Die junge Gruppe und auch die junge Union waren allerdings eher mittelbegeistert, schon was die Beschlüsse anging aus den Sontierungs- und Koalitionsgesprächen."
  },
  {
    "start": 390.18,
    "end": 394.3,
    "text": "Also die Vereinbarung zum Schuldenpaket hatte der jungen Union nicht besonders gut gefallen."
  },
  {
    "start": 394.88,
    "end": 402.56,
    "text": "Und es ist also schon so eine Grundstimmung in der jungen Union und der jungen Gruppe, dass man sich immer sehr viel März ins Zeug gelegt hat."
  },
  {
    "start": 402.62,
    "end": 409.84,
    "text": "Aber das, was jetzt gekommen ist von dieser Regierung eigentlich nicht der Agenda entspricht, die die junge Gruppe und die junge Union immer hatten."
  },
  {
    "start": 411.06,
    "end": 417.48,
    "text": "Und was könnte März dann der jungen Union sozusagen liefern, wenn er sagt, bitte stimmt dann trotzdem für dieses Rentenpaket?"
  },
  {
    "start": 418.28,
    "end": 432.82,
    "text": "Also es gibt die Möglichkeit, dass man im parlamentarischen Verfahren versucht, Dinge noch zu machen, wie zum Beispiel einen Entschließungsantrag, dass man deutlich macht, wir werden das Rentensystem, so wie es ist, reformieren im kommenden Jahr."
  },
  {
    "start": 432.88,
    "end": 438.68,
    "text": "Dass es irgendwas gibt, auf das die junge Gruppe sich dann verlassen kann, dass das wirklich angepackt und gemacht wird."
  },
  {
    "start": 439.08,
    "end": 442.9,
    "text": "Man kann vielleicht auch am Gesetzentwurf selbst in der Begründung noch irgendwas einfügen."
  },
  {
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    "end": 445.78,
    "text": "Das ist jetzt alles noch offen und Gegenstand von Gesprächen."
  },
  {
    "start": 447.84,
    "end": 456.8,
    "text": "Und Henrike, wenn wir auf andere Konflikte schauen, die die Union in letzter Zeit geprägt haben, da gab es die Debatte um die Abschiebungen nach Syrien und um die Äußerungen von Außenminister Wadefohl."
  },
  {
    "start": 457.4,
    "end": 463.04,
    "text": "Auch da war sich die Partei uneinig, dann hatten wir die Stadtbilddebatte, die Meerzer selbstlos getreten hat."
  },
  {
    "start": 463.9,
    "end": 467.12,
    "text": "Wie gut, würdest du sagen, kann der Kanzler denn Krisenmanagement?"
  },
  {
    "start": 468.02,
    "end": 472.52,
    "text": "Es ist schon so, dass diese Regierung ein bisschen von Fettnapp zu Fettnapp tappt bzw."
  },
  {
    "start": 472.84,
    "end": 485.92,
    "text": "von Zwischenkrise zu Zwischenkrise, also von der... Strompreis-Debatte über die Richterwahl, dann die Empörung in der Unionsfraktion über die Äußerung von Wadefohl mit Blick auf die Rückkehr von Syrerinnen und Syrer."
  },
  {
    "start": 486.36,
    "end": 498.16,
    "text": "Und genau wie du es gesagt hast, eben auch die sogenannte Stadtbilddebatte, die März vom Zaun gebrochen hat und dann doch eher lange laufen ließ und nicht glaubte, dass er da nicht besonders erklären eingreifen muss."
  },
  {
    "start": 499.7,
    "end": 510.62,
    "text": "Man hat schon den Eindruck, dass die Regierung kommunikativ sehr krisenanfällig ist und dass das Zusammenspiel zwischen Fraktionen und Kanzleramt nicht immer so reibungslos funktioniert, wie es funktionieren müsste."
  },
  {
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    "end": 513.659,
    "text": "Und am Ende geht sowas natürlich immer auch mit dem Kanzler nach Hause."
  },
  {
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    "end": 518.299,
    "text": "Und wem schadet dieser Rentenstreit jetzt am meisten?"
  },
  {
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    "end": 522.64,
    "text": "Du sagst also, das schadet vor allem für dich März, verstehe ich dich da richtig."
  },
  {
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    "end": 538.34,
    "text": "Also der Rentenstreit schadet grundsätzlich einfach der gesamten Regierung, weil das immer so ist, dass wenn eine Regierung streitet, wenn sie sich uneinig ist, wenn unterschiedliche Signale ausgesandt werden von den verschiedenen Koalitionspartnern, dann wirkt das unsouverän."
  },
  {
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    "end": 545.04,
    "text": "Es ist einfach ein schwieriges Signal und es kommt nachweislich auch nicht gut an bei den Wählern."
  },
  {
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    "text": "Aber es ist einfach so, dass hier der Streit innerhalb der Union tobt, innerhalb der CDU."
  },
  {
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    "end": 557.52,
    "text": "Und das ist natürlich schon ein Problem für den Kanzler, der einfach den Rückhalt seiner Leute braucht, wenn er nicht mal den Rückhalt seiner Leute hat."
  },
  {
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    "end": 560.9,
    "text": "Wie soll er denn dann den Rückhalt der gesamten Fraktion und Koalition haben?"
  },
  {
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    "end": 565.78,
    "text": "Und wir sprechen ja Montag Mittag, da läuft gerade auch der Wirtschaftskipfel der SZ."
  },
  {
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    "text": "Da war auch Friedrich Merz zu Gast und er wurde danach gefragt, wie lange die Regierung noch hält."
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  {
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    "text": "Genau."
  },
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    "text": "Kommt diese Frage denn zu früh und wie hat Merz darauf reagiert?"
  },
  {
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    "text": "Also wenn man Friedrich Merz fragen würde, dann kommt diese Frage natürlich in jedem Fall zu früh."
  },
  {
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    "text": "Ich glaube aber, dass man sie schon stellen darf angesichts der vielen Konflikte, die wir jetzt schon beobachten konnten in dieser Regierung."
  },
  {
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    "text": "Der Kanzler hat dann heute gesagt, natürlich werde diese Koalition halten, selbstverständlich werde sie halten."
  },
  {
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    "text": "Dann hat er sich zu Spekulationen geäußert, dass es vielleicht stattdessen eine Minderheitsregierung geben könnte."
  },
  {
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    "end": 608.28,
    "text": "Also, dass die Union sagen würde, gut, dann machen wir das eben ohne die SPD und suchen uns im Bundestag fallweise unsere Mehrheiten."
  },
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    "text": "Dazu sagte Merz, das sei nicht zu Ende gedacht."
  },
  {
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    "text": "Wörtlich hat er gesagt, Glaubt denn irgendjemand ernsthaft, wir könnten in diesem Deutschen Bundestag mit wechselnden Mehrheiten arbeiten und dann noch vernünftige Gesetzgebungsarbeit machen?"
  },
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    "end": 632.92,
    "text": "Er hat also betont, dass es dafür in Deutschland keine Tradition gibt für Minderheitsregierung und hat auch gesagt, dass das für ihn ein Ausweis an Instabilität wäre und dass er das ablehnt."
  },
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    "text": "an dem Gedankenspiel jedenfalls beteiligt er sich nicht und er hat deutlich gemacht, dass er alles tun werde, um diese Koalition zu erhalten."
  },
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    "text": "Das gehe immer um den Erfolg dieser Koalition und dem fühle er sich verpflichtet."
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    "text": "Danke, Henrike, für deine Einschätzung."
  },
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    "text": "Sehr gerne."
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    "text": "Falls Sie noch mehr darüber erfahren möchten, was Merz auf dem SZ-Wirtschaftskipfel gesagt hat, in den Shownotes ist ein Link dazu."
  },
  {
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    "end": 664.22,
    "text": "Donald Trump gerät im Fall um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein immer weiter unter Druck."
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  {
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    "end": 672.88,
    "text": "Vergangene Woche wurden E-Mails des verstorbenen Epstein veröffentlicht, die darauf hindeuten, dass Trump von den Sexualverbrechen gewusst haben könnte."
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  {
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    "text": "Trump hatte das immer bestritten."
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  {
    "start": 676.44,
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    "text": "Jetzt scheint der US-Präsident seine Meinung zu den Epstein-Akten geändert zu haben."
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    "start": 681.16,
    "end": 686.56,
    "text": "Bisher wollte er verhindern, dass das Repräsentantenhaus darüber abstimmt, ob alle Akten freigegeben werden."
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    "text": "Die Abstimmung soll ruhig stattfinden, hat er jetzt gesagt, dass sei ihm egal und er habe nichts zu verstecken."
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    "text": "Sollten beide Parlaments kann man zustimmen, dann würde die US-Regierung aufgefordert werden, alle Akten frei zu geben, die das Justizministerium bei den Ermittlungen gegen Epstein gesammelt hat."
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    "end": 712.1,
    "text": "Vergangenes Jahr hat es in Bangladesh heftige Proteste von Studierenden gegeben."
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    "end": 716.02,
    "text": "Junge Menschen haben für bessere Ausbildungschancen und Jobs demonstriert."
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    "text": "Die Proteste wurden damals gewaltsam niedergeschlagen."
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    "text": "Teilweise hat die Polizei auch auf Menschen geschossen."
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    "text": "Etwa Tausend Vierhundert Menschen sind der Weihums Leben gekommen."
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    "text": "Deshalb wurde jetzt die ehemalige Premierministerin von Bangladesh, Sheikh Hassina, zum Tode verurteilt."
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    "text": "Ihre Befehle zum Niederschlagen der Demonstrationen sollen zu Massentötungen, Verletzungen und gezielter Gewalt gegen Frauen und Kinder geführt haben."
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    "text": "Sheikh Hassina hat das Urteil aus dem Exil vernommen."
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    "text": "Sie ist nach ihrem Rückkehrt aus Bangladesh geflüchtet."
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    "text": "Das Urteil hat sie politisch motiviert genannt."
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    "text": "Ich persönlich war ja immer sehr skeptisch, wenn es um Kryptowährung geht."
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    "text": "Aber das kommt von jemandem, der nicht mal ETFs hat."
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    "text": "Falls Sie sich Gedanken machen über Krypto, dann würde ich Ihnen gerne eine Recherche meiner Estettkolleginnen und Kollegen ans Herz legen."
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    "text": "Krypto-Betrüger nutzen die Anonymität des Systems nämlich gerne aus, zum Betrug oder für Geldwäsche."
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    "text": "Der Link dazu ist in den Shownotes."
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    "text": "Redaktionsschluss für Auf dem Punkt war, die Sendung Laura Sagewiel."
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    "text": "Vielen Dank dafür und Ihnen vielen Dank fürs Zuhören."
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    "text": "Bis morgen."
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