[
  {
    "start": 6.06,
    "end": 8.94,
    "text": "Seit mehr als vierzig Tagen steht die US-Verwaltung still."
  },
  {
    "start": 9.32,
    "end": 14.14,
    "text": "Lebensmittelhilfen bleiben aus, Staatsangestellte werden zu Bedürftigen, Flüge entfallen."
  },
  {
    "start": 14.94,
    "end": 19.24,
    "text": "Jetzt ist ein Ende des Shutdowns in Sicht, aber die Frage ist, zu welchem Preis?"
  },
  {
    "start": 20.18,
    "end": 27.0,
    "text": "Über die gespaltenen Demokraten und die Folgen des Haushaltsstreits habe ich mit Charlotte Walzer gesprochen, die für die SH aus Washington berichtet."
  },
  {
    "start": 27.54,
    "end": 32.06,
    "text": "Was sie mir erzählt hat, hören sie gleich beim SZ-Nachrichten-Podcast auf den Punkt."
  },
  {
    "start": 32.619,
    "end": 34.1,
    "text": "Mit mir, Anmalin Holt."
  },
  {
    "start": 37.74,
    "end": 46.88,
    "text": "Während des längsten Shutdowns der US-Geschichte, der hunderttausende Staatsangestellte in die Existenznot gestürzt hat, waren Donald Trumps Umfragewerte miserabel."
  },
  {
    "start": 47.64,
    "end": 60.86,
    "text": "Regelmäßige Golf aus Flüge nach Florida, der dreihundert Millionen Dollar Ballsaal, den er im Weißen Haus bauen lässt, die riesige Halloween-Fire mit dem Motto, A little party never killed nobody, Alles nicht so gut fürs Image."
  },
  {
    "start": 61.4,
    "end": 65.76,
    "text": "Noch weniger, wenn gerade viele Menschen im Land noch nicht mal genug Geld für Essen haben."
  },
  {
    "start": 66.62,
    "end": 70.28,
    "text": "Aber jetzt steht der Shutdown vor dem Ende, ohne dass Trump etwas dafür machen musste."
  },
  {
    "start": 70.9,
    "end": 76.64,
    "text": "Politische Zugeständnisse an die Demokraten zum Beispiel, deren Zustimmung er gebraucht hat, um den Shutdown zu beenden."
  },
  {
    "start": 77.2,
    "end": 80.36,
    "text": "Aber die haben Trump und seine Partei jetzt einfach so bekommen."
  },
  {
    "start": 80.78,
    "end": 87.98,
    "text": "Genauer gesagt, acht demokratische Senatoren haben in der Nacht auf Dienstag mit den Republikanern für einen Übergangshaushalt gestimmt."
  },
  {
    "start": 88.54,
    "end": 95.56,
    "text": "Damit sind die Finanzen der US-Regierung zumindest bis Ende Januar geklärt und es gibt mehr Zeit, um langfristige Kompromisse zu finden."
  },
  {
    "start": 96.38,
    "end": 99.36,
    "text": "Der Shutdown könnte damit schon Ende der Woche beendet sein."
  },
  {
    "start": 99.96,
    "end": 105.02,
    "text": "Mehr als sieben Wochen lang haben die Demokraten erfolglos versucht, gegen die Republikaner zu rebellieren."
  },
  {
    "start": 105.54,
    "end": 114.08,
    "text": "Indem sie ihre Zustimmung zum Haushalt verweigern, wollten sie die Regierungspartei überzeugen, die geplanten Kürzungen bei Gesundheitsprogrammen für Menschen mit niedrigem Einkommen zurückzunehmen."
  },
  {
    "start": 114.6,
    "end": 117.12,
    "text": "Ist das ein weiterer Kniefall der Opposition vor Trump?"
  },
  {
    "start": 117.84,
    "end": 120.44,
    "text": "Darüber spreche ich jetzt mit Charlotte Walser in Washington."
  },
  {
    "start": 121.5,
    "end": 127.18,
    "text": "Charlotte, der Shutdown war das größte Druckmittel der Demokraten im Haushaltsstreit mit den Republikanern."
  },
  {
    "start": 127.4,
    "end": 129.979,
    "text": "Warum haben diese Achzenatoren das einfach so aufgegeben?"
  },
  {
    "start": 130.52,
    "end": 137.74,
    "text": "Ja, die Demokraten, die jetzt eingeknickt sind, glaubten nicht mehr daran, dass die Republikaner ihre Forderung erfüllen würden."
  },
  {
    "start": 138.24,
    "end": 142.28,
    "text": "Sie sahen also keinen Sinn mehr darin, den Shutdown vorzusetzen, kann man sagen."
  },
  {
    "start": 142.7,
    "end": 145.24,
    "text": "Als jede Sicht war der Schaden einfach zu groß."
  },
  {
    "start": 146.02,
    "end": 154.14,
    "text": "Natürlich die hunderttausenden Bundesangestellten, die keinen Lohn mehr erhalten haben, aber auch die Menschen, die auf Lebensmittelmarken angewiesen sind."
  },
  {
    "start": 154.54,
    "end": 167.06,
    "text": "Die Regierung hatte ja kein Geld freigegeben für dieses Programm, weil sich der Kongress eben nicht auf einen Haushalt einigen konnte und Lehrer berichteten bereits von Kindern, die über das Wochenende kaum etwas gegessen hätten."
  },
  {
    "start": 167.66,
    "end": 174.06,
    "text": "Es ging also buchstäblich um Hunger der Kinder und diese Preise war den Demokraten, die nun eingeknickt sind, zu hoch."
  },
  {
    "start": 174.52,
    "end": 177.9,
    "text": "Was für einen Kompromiss haben die Demokraten da jetzt wirklich zugestimmt?"
  },
  {
    "start": 177.94,
    "end": 183.36,
    "text": "Oder kann man da überhaupt von einem Kompromiss sprechen, wenn die Demokraten ja eigentlich gar nicht so wirklich etwas bekommen haben?"
  },
  {
    "start": 183.88,
    "end": 186.48,
    "text": "Nein, von einem Kompromiss kann man nicht wirklich sprechen."
  },
  {
    "start": 186.94,
    "end": 191.32,
    "text": "Die Forderung der Demokraten zur Gesundheitspolitik, die wurde nicht erfüllt."
  },
  {
    "start": 191.44,
    "end": 198.12,
    "text": "Also die Demokraten haben ja gefordert, dass die Steuererleichterungen für die Krankenversicherung fortgeführt werden."
  },
  {
    "start": 198.86,
    "end": 200.36,
    "text": "Und das brachten sie nicht durch."
  },
  {
    "start": 200.9,
    "end": 206.46,
    "text": "Im Wesentlichen haben sie nur erreicht, dass der Schaden des Shutdowns für die Bundesangestellten behoben wird."
  },
  {
    "start": 207.0,
    "end": 210.5,
    "text": "Also etwas, was gar nicht als eingetreten wäre ohne Shutdown."
  },
  {
    "start": 211.14,
    "end": 220.3,
    "text": "Die Federal Workers, die Bundesangestellten, erhalten nun rückwirkend den Lohn und jene, die während des Shutdowns entlassen wurden, werden wieder eingestellt."
  },
  {
    "start": 221.06,
    "end": 225.6,
    "text": "Der Haushalt wird bis Ende Januar finanziert sein, wenn beide kommen zustimmen."
  },
  {
    "start": 226.2,
    "end": 232.64,
    "text": "Und gewisse Programme darunter, das Programm für die Lebensmittelmarken, werden für ein ganzes Jahr finanziert."
  },
  {
    "start": 232.84,
    "end": 236.86,
    "text": "Also, man kann sagen, die Republikaner haben das Kräftemessen gewonnen."
  },
  {
    "start": 237.78,
    "end": 241.46,
    "text": "Aber das heißt, die Demokraten hatten ein riesiges Druckmittel in der Hand."
  },
  {
    "start": 241.76,
    "end": 243.42,
    "text": "Und jetzt haben sie gar nichts dafür bekommen."
  },
  {
    "start": 244.1,
    "end": 245.26,
    "text": "Ja, das kann man so sagen."
  },
  {
    "start": 245.32,
    "end": 246.2,
    "text": "Oder fast nichts."
  },
  {
    "start": 246.32,
    "end": 252.8,
    "text": "Also, was man vielleicht sagen könnte, sie haben erreicht, dass die Gesundheitspolitik ins Zentrum gerückt wurde."
  },
  {
    "start": 253.46,
    "end": 256.12,
    "text": "Und das kam auch gut an bei der Bevölkerung."
  },
  {
    "start": 256.5,
    "end": 259.16,
    "text": "Aber viel ist das nicht nach vierzig Tagen Shutdown."
  },
  {
    "start": 259.24,
    "end": 263.46,
    "text": "Man muss sich tatsächlich fragen, ob diese Rebellion sinnvoll wäre mit diesem Ende."
  },
  {
    "start": 263.94,
    "end": 266.6,
    "text": "Vielleicht hätten die Demokraten länger durchhalten sollen."
  },
  {
    "start": 266.9,
    "end": 270.32,
    "text": "Andererseits ist auch nicht sicher, ob das etwas gebracht hätte."
  },
  {
    "start": 270.84,
    "end": 277.36,
    "text": "Das Problem ist halt, dass den Demokraten am Ende mehr an einer funktionierenden Verwaltung liegt als den Republikanen."
  },
  {
    "start": 278.0,
    "end": 283.82,
    "text": "Was sind denn das für Leute dieser acht Senatoren, die jetzt mit den Replikanern gestimmt haben?"
  },
  {
    "start": 284.58,
    "end": 289.38,
    "text": "Das sind größtenteils Senatoren, die nichts zur Wiederwahl antreten."
  },
  {
    "start": 289.5,
    "end": 292.18,
    "text": "Also ihnen kann das politisch nicht stark schaden."
  },
  {
    "start": 292.68,
    "end": 298.6,
    "text": "Es sind auch Senatoren dabei, die aus Bundesstaaten in denen viele Bundesangestellte wohnen."
  },
  {
    "start": 299.52,
    "end": 301.32,
    "text": "Das spielt bestimmt auch eine Rolle."
  },
  {
    "start": 302.48,
    "end": 306.78,
    "text": "Und es sind bestimmt auch Senatoren, die von Beginn an kritisch waren."
  },
  {
    "start": 307.28,
    "end": 309.16,
    "text": "ob dieses Schad dann wirklich sinnvoll ist."
  },
  {
    "start": 309.78,
    "end": 312.6,
    "text": "Und müssen die jetzt mit Konsequenzen rechnen, innerparteilich?"
  },
  {
    "start": 313.46,
    "end": 316.54,
    "text": "Für die demokratische Partei ist das alles ein Desaster."
  },
  {
    "start": 317.2,
    "end": 323.36,
    "text": "Sie war ja bereits im Sommer eingeknickt, also so um die sogenannte Big Beautiful Bill von Präsident Trump ging."
  },
  {
    "start": 324.2,
    "end": 327.08,
    "text": "Und diesmal hatten die Demokraten nicht nachgeben wollen."
  },
  {
    "start": 327.7,
    "end": 329.2,
    "text": "Das soll natürlich für Streit."
  },
  {
    "start": 329.56,
    "end": 335.14,
    "text": "Die Demokraten, die jetzt... ausgeschätzt werden, kritisiert von anderen."
  },
  {
    "start": 335.22,
    "end": 344.2,
    "text": "Also die Demokratin Elizabeth Warren zum Beispiel, sie sprach von einem schrecklichen Fehler und Gavin Newsmeyer schrieb auf der Plattform X, das sei erbärmlich."
  },
  {
    "start": 345.2,
    "end": 351.4,
    "text": "Manche stellten auch die Leitung der Demokraten in Frage, vor allem Jack Scho mit der Minderheitsführer im Senat ist."
  },
  {
    "start": 351.66,
    "end": 357.04,
    "text": "Sie hat sich Kritik ausgesetzt, weil es nicht geschafft hat, die Demokraten zusammenzuhalten."
  },
  {
    "start": 357.52,
    "end": 360.08,
    "text": "Er selber hatte sich gegen den Deal ausgesprochen."
  },
  {
    "start": 360.76,
    "end": 375.72,
    "text": "Was hat er denn für die Demokraten den größeren Schaden verursacht, jetzt weiterhin darauf zu hoffen, dass die Republikaner ihn doch noch zustimmen, also den Shutdown weiterhin in die Länge zu ziehen oder jetzt halt innerparteilig dann doch Trump zuzustimmen?"
  },
  {
    "start": 376.58,
    "end": 377.68,
    "text": "Das ist schwer zu sagen."
  },
  {
    "start": 378.58,
    "end": 385.46,
    "text": "Umfragen haben gezeigt, dass die meisten Menschen hier die Regierung Trump verantwortlich machen für den Shutdown."
  },
  {
    "start": 386.16,
    "end": 396.88,
    "text": "Aber es ist tatsächlich halt auch so, dass viele gelitten haben und Das hätte schon auch den Demokraten schaden können, vor allem wenn die Republikaner einfach hart geblieben wären."
  },
  {
    "start": 397.02,
    "end": 402.78,
    "text": "Also schwer zu sagen, wie das weitergegangen wäre, wenn die Demokraten jetzt nicht eingeknickt wären."
  },
  {
    "start": 403.56,
    "end": 407.72,
    "text": "Wir sprechen im Podcast ja auch immer mal wieder über die Frage, wo ist der Widerstand gegen Trump?"
  },
  {
    "start": 407.94,
    "end": 410.92,
    "text": "Das wäre er ja jetzt gewesen und das hat dann doch wieder nicht geklappt."
  },
  {
    "start": 411.58,
    "end": 412.2,
    "text": "So ist es ja."
  },
  {
    "start": 412.82,
    "end": 415.82,
    "text": "Es gibt natürlich auch noch den Widerstand der Gerichte."
  },
  {
    "start": 416.4,
    "end": 428.34,
    "text": "Den Supreme Court zum Beispiel, der oberste Gerichtshof, der ist zwar ebenfalls mehrheitlich republikanisch dominiert, das heißt aber nicht, dass er sich nicht bei bestimmten Themen entgegenstellen wird."
  },
  {
    "start": 428.44,
    "end": 431.86,
    "text": "Also bei den Zollen beispielsweise scheint das durchaus möglich zu sein."
  },
  {
    "start": 432.4,
    "end": 436.64,
    "text": "Auch konservative Richter zeigen sich hier skeptisch, hat sich letzte Woche gezeigt."
  },
  {
    "start": 437.12,
    "end": 441.52,
    "text": "Aber der Kongress, die Demokraten im Kongress sind sehr schwach."
  },
  {
    "start": 441.98,
    "end": 446.16,
    "text": "Ihnen bleibt eigentlich nichts anderes als die Zwischenwahlen vom nächsten Jahr abzuwarten."
  },
  {
    "start": 446.82,
    "end": 455.88,
    "text": "Soran Mandanis Erfolg in New York hat ja gezeigt, dass absolute Oppositionen gegen Trump als Strategie bei den Wählern eigentlich auch schon gut ankommt."
  },
  {
    "start": 455.98,
    "end": 459.48,
    "text": "Warum nehmen sich die Demokraten das jetzt nicht auch für das ganze Land zum Vorbild?"
  },
  {
    "start": 460.4,
    "end": 466.36,
    "text": "Mamdani hatte in New York erfolgt, New York ist aber nicht Amerika, also das ist ein Spezialfall in New York."
  },
  {
    "start": 466.8,
    "end": 472.52,
    "text": "In vielen Staaten haben die Demokraten nur eine Chance mit moderaten Kandidatinnen und Kandidaten."
  },
  {
    "start": 473.14,
    "end": 479.78,
    "text": "Es wurden ja vergangene Woche auch Gouverneuren gewählt in zwei Staaten und das waren moderate Kandidatinnen."
  },
  {
    "start": 480.44,
    "end": 488.3,
    "text": "Aber Mamdani und auch diese beiden Gouverneuren, die gewählt haben, haben schon ab... gezeigt, welche Themen funktionieren können."
  },
  {
    "start": 488.42,
    "end": 493.26,
    "text": "Sie haben sich alle drei im Wahlkampf stark auf die Lebenshaltungskosten konzentriert."
  },
  {
    "start": 493.84,
    "end": 496.84,
    "text": "Und das ist ein Thema, das die Menschen hier wirklich stark beschäftigt."
  },
  {
    "start": 496.88,
    "end": 497.74,
    "text": "Das merke ich hier auch."
  },
  {
    "start": 498.56,
    "end": 503.08,
    "text": "Mamdania hat auch gezeigt, wie wichtig es ist, begeistern zu können, mobilisieren zu können."
  },
  {
    "start": 503.24,
    "end": 509.78,
    "text": "Also insofern können die Demokraten durchaus aus diesen Wahlen etwas lernen, die ja auch in Lichtblick waren."
  },
  {
    "start": 510.7,
    "end": 515.12,
    "text": "Aber dass sie jetzt zerstittend sind wegen des Shutdowns, ist natürlich ein Dämpfer."
  },
  {
    "start": 516.02,
    "end": 522.4,
    "text": "Das, worauf sich Republikaner und Demokraten jetzt geeinigt haben, ist ja erstmal nur ein Übergangshaushalt bis Januar."
  },
  {
    "start": 522.62,
    "end": 524.88,
    "text": "Droht dann das selbe Spiel wieder in zwei Monaten?"
  },
  {
    "start": 525.64,
    "end": 529.1,
    "text": "Die Haushaltsdiskussionen werden schon bald wieder von Vorne beginnen."
  },
  {
    "start": 529.24,
    "end": 531.48,
    "text": "Ja, also das Spiel geht wieder los."
  },
  {
    "start": 532.06,
    "end": 537.88,
    "text": "Aber ich denke nicht, dass die Demokraten noch einmal einen Shutdown in Betracht ziehen."
  },
  {
    "start": 537.94,
    "end": 544.12,
    "text": "Also sie werden wohl ihre Zustimmung zu einem Haushalt nach republikanischen Vorstellungen nicht mehr verweigen."
  },
  {
    "start": 544.66,
    "end": 547.34,
    "text": "Schalotte vielen Dank dir für das Gespräch und deine Einschätzung."
  },
  {
    "start": 548.18,
    "end": 548.6,
    "text": "Dank dir."
  },
  {
    "start": 554.1,
    "end": 558.98,
    "text": "Eigentlich ist es ja so, dass sich tendenziell eher mehr Länder entscheiden, die Todesstrafe abzuschaffen."
  },
  {
    "start": 559.22,
    "end": 561.56,
    "text": "Aber Israel könnte sie jetzt einführen."
  },
  {
    "start": 562.14,
    "end": 566.3,
    "text": "Das israelische Parlament hat einem Gesetzentwurf dazu in erster Lesung zugestimmt."
  },
  {
    "start": 566.84,
    "end": 570.62,
    "text": "Große Teile der Opposition haben die Abstimmung am Montagabend berkutiert."
  },
  {
    "start": 571.06,
    "end": 578.82,
    "text": "Eingebracht haben die Forderung zwei rechtsextreme Abgeordnete, die der Meinung sind, das Haftstrafen nicht wirksam genug sein, um Terroristen abzuschrecken."
  },
  {
    "start": 579.66,
    "end": 585.46,
    "text": "Damit das Gesetz zur Todesstrafe tatsächlich auch in Kraft tritt, muss es aber noch zwei weitere Abstimmungen im Parlament durchlaufen."
  },
  {
    "start": 588.2,
    "end": 592.38,
    "text": "Welche Regeln müssen Tech-Giganten beim Trainieren ihrer künstlichen Intelligenzen beachten?"
  },
  {
    "start": 592.88,
    "end": 595.48,
    "text": "Das ist eine Frage, über die wir im Podcast schon öfter gesprochen haben."
  },
  {
    "start": 595.66,
    "end": 601.94,
    "text": "Und jetzt gibt es dazu ein Gerichtsurteil, in dem Chatchi-PT-Betreiber OpenAI jetzt eine Niederlage hinnehmen musste."
  },
  {
    "start": 602.54,
    "end": 611.5,
    "text": "Das Unternehmen hatte Chatchi-PT mit den Texten bekannter deutscher Songs trainiert, zum Beispiel mit Atemlos von Helene Fischer oder in der Weihnachtsbeckerei von Rolf Zuckowski."
  },
  {
    "start": 612.18,
    "end": 617.54,
    "text": "Dagegen hatte die Musikverwertungsgesellschaft GEMA geklagt, weil sie darin eine Urheberrechtsverletzung sieht."
  },
  {
    "start": 617.84,
    "end": 621.28,
    "text": "Und das Landgericht München hat dem an diesem Dienstag zugestimmt."
  },
  {
    "start": 621.82,
    "end": 625.6,
    "text": "Es gilt allerdings als wahrscheinlich das Open AI, das Urteil anfechten wird."
  },
  {
    "start": 628.2,
    "end": 631.9,
    "text": "Im Sommer haben sich die Nachbarländer Thailand und Kambodscha heftig bekämpft."
  },
  {
    "start": 632.06,
    "end": 636.22,
    "text": "Wir haben damals auch eine auf dem Punktfolge dazu gemacht, die verlinke ich noch mal in den Show notes."
  },
  {
    "start": 636.72,
    "end": 640.94,
    "text": "Erst Ende Oktober haben beide Länder dann ein gemeinsames Friedensabkommen unterzeichnet."
  },
  {
    "start": 641.36,
    "end": 645.22,
    "text": "Doch jetzt hat Thailand die Waffenruhe mit Kambodscha vorläufig wieder ausgesetzt."
  },
  {
    "start": 645.66,
    "end": 650.98,
    "text": "Grund dafür ist ein Vorfall im Grenzgebiet, bei dem zwei thailändische Soldaten durch Landmien verletzt wurden."
  },
  {
    "start": 651.6,
    "end": 654.48,
    "text": "Thailand wirft Kambodscha vor, die Mien neu verlegt zu haben."
  },
  {
    "start": 654.88,
    "end": 656.16,
    "text": "Kambodscha weist das zurück."
  },
  {
    "start": 662.24,
    "end": 663.18,
    "text": "Wer, wie,"
  },
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    "start": 663.84,
    "end": 664.12,
    "text": "was"
  },
  {
    "start": 664.66,
    "end": 666.26,
    "text": "und wieso, weshalb, warum?"
  },
  {
    "start": 666.94,
    "end": 673.2,
    "text": "Wahrscheinlich haben sie schon erkannt, das ist das Intro der Sesamstraße und auch ein bisschen die Berufsbezeichnung von Journalisten."
  },
  {
    "start": 674.02,
    "end": 679.52,
    "text": "Vor kurzem hat Netflix angekündigt, die US-Version der Sesamstraße weltweit verfügbar zu machen."
  },
  {
    "start": 679.94,
    "end": 687.44,
    "text": "Aber, Enttäuschung, inzwischen ist klar, Ernie, Bert, Grobi und das Krimmelmonster gibt es hierzulande weiterhin nur auf Deutsch."
  },
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    "start": 687.94,
    "end": 689.6,
    "text": "Aber wieso, weshalb, warum?"
  },
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    "start": 690.2,
    "end": 692.9,
    "text": "Das erklärt einen Text, den ich Ihnen in den Show-Nodes verlinkt habe."
  },
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    "start": 693.4,
    "end": 697.32,
    "text": "Schließlich gilt, der Grundsatz wär nicht fragt bleibt dumm, ja auch hier bei uns bei der SZ."
  },
  {
    "start": 697.48,
    "end": 700.96,
    "text": "Der Redaktionsschluss für auf dem Punkt war die Uhr."
  },
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    "start": 701.36,
    "end": 704.3,
    "text": "Vielen Dank an Anin Zanschak fürs Produzieren dieser Sendung."
  },
  {
    "start": 704.86,
    "end": 707.7,
    "text": "Und natürlich auch vielen Dank an Sie fürs Zuhören."
  },
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    "start": 708.26,
    "end": 712.74,
    "text": "Bis morgen."
  }
]