[
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    "text": "Am Dienstag hat Israel ein neues Parlament gewählt."
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    "end": 20.59,
    "text": "Inzwischen ist ein Großteil der Stimmen ausgezählt und es ist klar, weder der amtierende Ministerpräsident Benjamin Netanyahu noch sein größter Konkurrent Gadi Eisenkott haben die Wahl klar gewonnen."
  },
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    "text": "Es ist vielmehr eine Pattsituation Und die Rolle des Königsmachers fällt wahrscheinlich einem Lager zu das bei dieser Wahl historisch gut abgeschnitten hat Den arabischen Parteien."
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    "text": "Aber werden Eisenkott oder Netanyahu mit ihnen koalieren?"
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    "text": "Darum geht es in dieser Folge von auf den Punkt."
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    "text": "Ich bin Pauline Klassen, schön dass ihr zuhört!"
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    "text": "Es war die erste Wahl in Israel seit dem Terrorangriff der Hamas und dem Beginn des Gaza Kriegs."
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    "text": "Nach drei Jahren Krieg war die Wahl deshalb sicher nochmal polarisierter als sonst Und das sieht man auch daran wie viele Menschen wählen gegangen sind."
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    "text": "Das Zentral-Wahlkomitee hat mit ca."
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    "text": "seventy- acht Prozent Wahlbeteiligung so viele Wähler wie seit nineteen neunneinzig nicht mehr gezählt, aber als dann mitten in der Nacht die Balken auf den Wahlpartys in die Höhe geschossen sind war schnell klar eine absolute Mehrheit in der Knesset hat niemand."
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    "text": "dafür braucht es nämlich einen Sechzig Sitze."
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    "text": "Am Mittwoch Nachmittag liegt das rechte bis recht extreme Lager um Netanyahu bei dreiundfünfzig Sitzen."
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    "text": "Eisenkott und die mittigen Parteien, um ihn herum haben achtundvierzig Sitze."
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    "text": "Beide sagen dass sie Ministerpräsident werden wollen und schnell eine Regierung bilden wollen."
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    "text": "Aber klar ist alleine geht es nicht."
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    "text": "Und plötzlich schaut die Welt auf israels arabische Parteien."
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    "text": "Die haben nämlich fast doppelt so viele Stimmen bekommen wie bei der letzten Wahl Stand."
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    "text": "Genug, um Eisencourt oder Netanyahu zu Ministerpräsidenten zu machen!"
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    "text": "Wie realistisch das ist – darüber spreche ich jetzt mit der Sz-Korrespondentin für Israel und die palästinensischen Gebiete Christiana Ludwig."
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    "text": "Christiana noch sind nicht alle Stimmen ausgezählt?"
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    "text": "Merkst du denn trotzdem Euphorie auf den Straßen … Oder eher"
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    "text": "Frust?!"
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    "text": "Ja, ich wohne ja hier mit einem Tel Aviv im sehr liberalen säkularen Teil Israels."
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    "text": "Als ich heute Morgen hier unterwegs war hatte ihr das Gefühl die Stimmung ist ein bisschen gedrückt."
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    "text": "Ich glaube, hier ist nicht unbedingt die Netanyahu-Kernwählerschaft und heute morgen haben sich die Ergebnisse nach den Auszählungen noch mal etwas gedreht."
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    "text": "Während kurz nachdem die Wahllokale geschlossen haben, kurz Eisencourt und das Oppositionslager vorne lagen, war dann heute Morgen eher Netanyau vorne, wobei auch niemand eine Mehrheit bislang hat."
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    "text": "Genau das Netanyahu jetzt doch wohl deutlich besser abschneidet als zuerst gedacht."
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    "text": "Das hat man dann hier eher in einer gedrückten Stimmung gespürt."
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    "end": 174.829,
    "text": "Dass ja gerade das Wahlergebnis schon angesprochen."
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    "text": "könnte man denn auch sagen Israel ist gespalten zwischen dem Lager Eisenkott und dem um Netanyau?"
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    "text": "Ja, absolut."
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    "end": 200.73,
    "text": "Das ist ein großes Thema, dass es eine Spaltung gibt nicht nur zwischen diesen beiden politischen Lagern sondern eben auch zwischen ganz unterschiedlichen Lebensentwürfen die es hier gibt im Netanyahu-Lager immer größer werdende Gruppe von sehr religiösen Menschen ultraorthodoxen national religiösen."
  },
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    "text": "das sind Menschen wie eben das Thema Siedlung und Ausbreitung des israelischen Staatsgebietes wirklich auch als religiose Aufgabe sehen."
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    "end": 213.97,
    "text": "Die sammeln sich mittlerweile alle in Netanyahus Rechten bis recht extremen Lager."
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    "end": 227.23,
    "text": "Und auf der anderen Seite eben die Leute, die hier in Tel Aviv rumlaufen eher säkulare Juden Menschen, die vielleicht aus einer alten demokratischen Überzeugung kommen und das fällt immer weiter auseinander."
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    "text": "Wenn jetzt Netanyau oder Eisencourt eine Regierung stellen möchten müssten sie ja eine Koalition mit anderen Parteien schmieden?"
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    "text": "Das wird ziemlich schwierig."
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    "text": "Es gibt ja entweder einen Tanjao, der jetzt vorne liegt, der theoretisch jemanden aus der Opposition finden müsste, der mit ihm gemeinsam in eine Koalition geht... Das wird auch sicherlich probieren, hat aber das Oppositionsbündnis ja ganz explizit damit Wahlkampf gemacht dass sie Netanyahu abschaffen wollen."
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    "text": "Also die Anti-Netanyahu Koalition ist die Frage wie er da jemanden raus eisen kann."
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    "text": "in der Vergangenheit hätte es manchmal sogar mit einzelnen Politikern geschafft also einzelne Menschen sitze überzeugt dann doch in seinem Sinne zu stimmen."
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    "text": "trotzdem wird das eine ziemlich politische Herausforderung."
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    "text": "Und auf der anderen Seite, wenn jetzt eben doch das Oppositionslager versuchen würde eine Regierung zu bilden."
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    "text": "Dann müssen sie das mit den arabischen Parteien gemeinsam tun."
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    "end": 288.01,
    "text": "Das ist nämlich der dritte Block, den es gilt."
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    "text": "Es gibt die Opposition und dann zwei größere arabische Parteienbündnisse, die bei dieser Wahl ganz besonders historisch gut abgeschnitten haben."
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    "text": "Theoretisch müsste man auf die zu gehen."
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    "end": 308.99,
    "text": "aber nun war's Sowohl in der Vergangenheit als auch jetzt im letzten Wahlkampf ein großes Thema, dass man das gar keinen Fall mit den arabischen Parteien irgendwas machen möchte."
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    "end": 314.69,
    "text": "Auch so aus der Erfahrung des siebten Oktoberz heraus dem Massaker, das hier von der Hamas verübt wurde."
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    "end": 320.15,
    "text": "Dass sich da auch vieles an Restaurant Monos gegen die Arabischen Israelis aufgebaut hat."
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    "text": "Lass uns noch mal bisschen genauer auf die arabischen Parteien und ihren theoretischen Königsmacherstatus schauen!"
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    "text": "Mich interessiert es vor allem erstmal was sind das denn genau für Parteien?"
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    "text": "Ja, das sind Parteienbündnisse die sich aus unterschiedlichen kleineren Parteien zusammensetzen."
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    "end": 349.909,
    "text": "Einige davon sind schon lange im Geschäft und die vertreten eben den Teil der Bevölkerung die nicht jüdisch sind sondern einen palästinensischen Hintergrund haben und die machen hier ungefähr ein Fünftel der Bevölkerung aus."
  },
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    "end": 361.349,
    "text": "Sie leben ein ziemlich separates Leben, kann man sagen von der restlichen jüdischen-ifrailischen Bevölkerung also oftmals einfach in eigenen Städten schicken ihre Kinder auf eigene Schulen."
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    "end": 368.05,
    "text": "sie sind natürlich auch in verschiedenen Sektoren hier zu finden wie zum Beispiel im Gesundheitswesen oder in den Bildungswesen."
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    "text": "aber trotzdem wie gesagt ist da eben ja eine Abschottung zwischen diesen beiden Teil der Gesellschaft immer stärker wahrnehmbar und eben auch eine große Vorbehalte gegen diese Menschen."
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    "text": "Und eben andersherum gesehen ja ein Gefühl, dass es den Versuch gibt von israelischer Seite gerade jetzt unter der rechten bis extremen Regierung von Netanyahu, diese Leute auch loszuwerden."
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    "text": "Ein wichtiger Punkt ist zum Beispiel, dass die arabischen Parteien sich nach wie vor eine zwei Staatenlösung vorstellen können."
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    "text": "Also einen souveränen palästinensischen Staat."
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    "text": "Das ist etwas was eigentlich keine der Parteien jetzt im Wahlkampf nur größere Rolle gespielt haben noch vorschlagen und das ist ja schon mal ein sehr großer Punkt wo es erstmal politisch überhaupt nicht zusammengeht wenn man sagt Palästinser sollen keinen souveränen Staat haben und auf der anderen Seite bei den Arabern ist das eben ne Forderung."
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    "text": "Und trotzdem zeigen sich die arabischen Parteien ja offen für eine Koalition."
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    "text": "Es gibt andere Parteivorsitzende in diesem Oppositionsbündnis, die das ... Ja ausgeschlossen haben, die ganz klar gesagt haben sie wollen nicht mit den Arabern zusammengehen."
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    "end": 448.33,
    "text": "Eisencourt hat sich da so ein bisschen verhalten geäußert während des Wahlkampfs."
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    "end": 452.57,
    "text": "Einmal hat er zwar gesagt ich werde nicht mit dem arabischen Parteien koalieren."
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    "end": 458.31,
    "text": "an anderen Punkten hatte er sich aber ja das eher so ein bißchen rhetorisch offen gehalten sage ich mal."
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    "text": "also so ganz klar ist es noch nicht."
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    "text": "aber ich meine die spannende frage bei Eisencord wird jetzt auch jetzt den Weg gehen dass wir tatsächlich irgendwie versucht ein Kompromiss zu finden mit den arabischen Parteien?"
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    "end": 477.57,
    "text": "Oder ist da ein Weg vielleicht doch in Richtung Netanyahu, wenn jetzt zum Beispiel Netanyah und nicht mehr mit den Rechtsextremen wie jemanden wie Ben Gvir oder Smodritch."
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    "text": "Also die wirklich"
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    "text": "extremistischen"
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    "text": "Vertreter der Siedler-Bewegung, die aktuell noch in der Regierung sind."
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    "text": "Wenn sie jetzt nicht mehr Teil einer neuen Regierung sind, ob dann nicht einen Eisenquad mit Netanyau zusammengehen könnte."
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    "text": "Das sind diese Gedankenspiele, die es hier aktuell gibt was eine künftige Rolle angehen könnte."
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    "text": "Vor der Wahl haben wir auch hier im Podcast viel darüber gesprochen, was die Wahl für den Gaza-Krieg bedeuten würde."
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    "end": 502.53,
    "text": "Wie schätzt du das nach dem jetzigen Wahlergebnis dann ein?"
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    "text": "Ja natürlich immer unter der Prämisse dass überhaupt eine Regierung entsteht."
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    "end": 512.409,
    "text": "aber ja angenommen es gibt einer Regierung unter den Jau."
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    "text": "klar da gibt's dann auch keine große politische Veränderung."
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    "end": 525.89,
    "text": "sollte jetzt doch eine Regierung unter Eisencourt geben wie auch immer die dann aussieht hat er sicher eigentlich auch Mit sehr harten sicherheitspolitischen Forderungen hervorgetan, unter anderem auch mit der Ansage."
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    "text": "Er war früher selber der Armeechef ein paar Jahre lang das er die Hammers in Gaza besiegen möchte."
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    "end": 540.43,
    "text": "Das heißt... Auch er würde jetzt nicht plötzlich für eine Friedenspolitik stehen sondern würde eher auch kriegerische Auseinandersetzung zum Beispiel auch nochmal in Gaza oder auch mit dem Iran befürworten."
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    "text": "Wobei jetzt gerade eben um einmal weg von Gaza hin zum Iran zu gehen ist das ein sehr großes Thema klar formuliert hat, dass das jetzt das nächste Ziel ist, das für ihn zusammen mit dem US-Präsidenten ansteht eben diesen Krieg in Iran nochmal zu entfachen."
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    "end": 559.95,
    "text": "Danke für deine einordnerin Christiana!"
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    "text": "Wir schauen weiter drauf."
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    "text": "Gerne."
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    "text": "Am Ende des Gesprächs hat Christiana ja noch gesagt, dass Netanyahu's nächstes Ziel ist nochmal Krieg gegen Iran zu führen."
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    "text": "Mein Kollege Rafa Egeiger hat genau dazu einen Text geschrieben."
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    "text": "Er ist SZ-Korrespondent in Istanbul und erklärt warum Netanyahu ein Krieg genau jetzt nützen würde."
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    "text": "Ich verlinke euch den Text in den Show-Notes."
  },
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    "text": "In unseren Kurzmeldungen."
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    "text": "schauen wir jetzt noch nach Spanien, da gab es heute Morgen ein schweres Zugunglück!"
  },
  {
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    "end": 600.99,
    "text": "In der Provinz Toledo sind zwei Hochgeschwindigkeitszüge zusammengestoßen und dabei sind zwei Waggons eine mehrere Meter tiefe Böschung hinuntergestürzt."
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    "end": 609.37,
    "text": "Mindestens sixty vier Menschen sind dabei ums Leben gekommen und Dutzende weitere sind verletzt – das ist der Stand bis Redaktionsschluss."
  },
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    "end": 612.79,
    "text": "Die Zahl der Toten und Verletzten könnte noch weiter steigen."
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    "end": 621.61,
    "text": "Der spanische Verkehrsminister hat am Nachmittag gesagt, dass der Grund für das Unglück eine unerklärliche und falsche Entscheidung der Bahnleitstelle war."
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  {
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    "end": 629.27,
    "text": "Kanzler Friedrich Merz ist ja gerade auf seiner großen Asientour – und heute stand Japan auf dem Plan!"
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    "end": 636.63,
    "text": "Bei einer Veranstaltung zu den deutsch-japanischen Wirtschaftsbeziehungen hat Merz für ein neues globales Bündnis für den Welthandel geworben."
  },
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    "text": "Damit will er den freien Handel auf der Welt stärken und Verstatenschützen, die ihn immer wieder stark einschränken."
  },
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    "end": 645.97,
    "text": "Wie zum Beispiel die USA mit ihren hohen Zöllen."
  },
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    "end": 651.63,
    "text": "Danach hat sich März dann noch mit der japanischen Ministerpräsidentin Sanae Takaiichi getroffen."
  },
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    "end": 657.79,
    "text": "Und dabei ging es dann vor allem um stärkere Rüstungskooperationen zwischen Deutschland und Japan – z.B."
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    "text": "beim Bau von Kampfflugzeugen."
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    "text": "Wenn ich morgens mit der S-Bahn zur Arbeit fahre, sehe ich viele pinke Plakate eines Süßigkeitenherstellers."
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    "text": "Mit Frauen drauf, die da posieren!"
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    "text": "Und beim Zehnten hinschauen habe ich dann gesehen, da steht ja ganz klitzeklein unten links auf dieser Werbetafel AI Generated."
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    "text": "Also keine menschlichen Models sondern KI-Models."
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    "text": "Ich sage ehrlich ohne den Hinweis hätte ich das nie gedacht."
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    "end": 697.31,
    "text": "Die Technik ist inzwischen so gut dass man sich nie so ganz sicher sein kann ob die Bilder die man vor sich hat echt oder KI generiert sind."
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    "text": "Und weil jetzt alles hinterfragt werden muss, hat meine Kollegin Marie Guntlach einen schönen Text über das Zeitalter des Zweifelns geschrieben."
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    "end": 707.27,
    "text": "Ich verlinke ihn euch in den Show notes."
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