[
  {
    "start": 6.22,
    "end": 8.68,
    "text": ""
  },
  {
    "start": 10.26,
    "end": 18.48,
    "text": "Vergangene Woche vor den Vereinten Nationen hat aus dem Minister Johann Badefoul den Krieg in Gaza als Hölle auf Erden und humanitären Albtraum bezeichnet."
  },
  {
    "start": 25.16,
    "end": 27.18,
    "text": "Kann Ihnen eine neue US-Initiative beenden?"
  },
  {
    "start": 28.04,
    "end": 32.92,
    "text": "Darüber habe ich mit Ben Dorris gesprochen, unserem naher Ostkorrespondenten, neuerdings mit Sitz in Beirut."
  },
  {
    "start": 33.68,
    "end": 37.62,
    "text": "Sie hören den STN-Achichten-Podcast auf dem Punkt, da haben Mikroslers lange noch Salam."
  },
  {
    "start": 46.94,
    "end": 53.06,
    "text": "Bis zu einhunderttausend Menschen haben sich am Samstag zum bislang größten Protest in Deutschland gegen den Gaza-Krieg versammelt."
  },
  {
    "start": 53.78,
    "end": 56.86,
    "text": "In Berlin hat die Schauspielerin Pega Feridoni gesagt."
  },
  {
    "start": 80.82,
    "end": 92.58,
    "text": "Nur, ob so eine riesige Demo und humanistische Appelle wirklich die Bundesregierung beeindrucken, sich Sanktionen anzuschließen oder wenigstens keine Waffen mehr nach Israel zu liefern, die in Gase eingesetzt werden?"
  },
  {
    "start": 93.16,
    "end": 108.38,
    "text": "Und ob sowas den israelischen Premier Benjamin Netanyahu juckt, der vergangene Woche vor der UN-Generalversammlung, die Anerkennung eines Palästinenserstaates durch so viele Staaten geißelt und nur Härte und Stärke demonstriert hat?"
  },
  {
    "start": 120.3,
    "end": 125.82,
    "text": "Den Palästinenser nach dem siebten Oktober ein Staat zu geben, eine Meile von Jerusalem entfernt, sagt Netanyahu da."
  },
  {
    "start": 126.5,
    "end": 131.84,
    "text": "Das sei wie Al Qaeda nach dem elften September ein Staat, eine Meile von New York City entfernt zu geben."
  },
  {
    "start": 132.0,
    "end": 134.28,
    "text": "Das sei reiner Wahnsinn, es sei verrückt."
  },
  {
    "start": 134.96,
    "end": 138.98,
    "text": "Was Netanyahu damit meint, eine zwei Staatenlösung klehnt er konsequent ab."
  },
  {
    "start": 139.14,
    "end": 142.44,
    "text": "Seine Regierung will den Gaserstreifen komplett einnehmen und besetzen."
  },
  {
    "start": 142.56,
    "end": 144.48,
    "text": "Am besten... Ganz ohne Palästinenser."
  },
  {
    "start": 145.28,
    "end": 150.8,
    "text": "Mir fällt es schwer, in Wort zu fassen, was der Überfall der Hammers auf Israel für ein Entferner über die Palästinenser entfacht hat."
  },
  {
    "start": 151.54,
    "end": 158.6,
    "text": "Deshalb habe ich meinen Kollegen Ben Doris am Telefon im Bayeru zunächst gefragt, wie er seine Gesprächspartner an Gaza dann überhaupt noch erreicht."
  },
  {
    "start": 159.48,
    "end": 167.34,
    "text": "Israel lässt er jetzt auch knapp zwei Jahre nach dem Beginn des Krieges keine internationalen Journalisten nach Gaza hinein."
  },
  {
    "start": 167.9,
    "end": 172.68,
    "text": "Man ist also darauf angewiesen, Palästinenser telefonisch zu erreichen."
  },
  {
    "start": 173.18,
    "end": 178.6,
    "text": "Das funktioniert mittlerweile nur noch schleppend, weil das Mobilfunknetz in Gaza fast zusammengebrochen ist."
  },
  {
    "start": 179.16,
    "end": 182.08,
    "text": "Das palästinensische Netz existiert schon lange nicht mehr."
  },
  {
    "start": 182.62,
    "end": 193.34,
    "text": "Palästinenser sind darauf angewiesen, sich über E-Sim-Karten, die sie von Spendern aus dem Ausland bekommen, in das israelische Netzwerk einzubehnen, das mal stärker, mal schwächer ist."
  },
  {
    "start": 193.88,
    "end": 198.28,
    "text": "Meistens erreicht man Menschen in Gaza nur noch per WhatsApp Nachrichten."
  },
  {
    "start": 198.32,
    "end": 210.24,
    "text": "Das heißt, man schickt ihnen eine Nachricht, eine Sprachnachricht und wartet dann eben darauf, bis sie ein paar Stunden oder manchmal auch ein paar Tage später die Zeit, die Möglichkeit und die Sicherheit haben, darauf zu antworten."
  },
  {
    "start": 210.62,
    "end": 211.86,
    "text": "Und was schildern dir diese Menschen?"
  },
  {
    "start": 212.28,
    "end": 221.9,
    "text": "Was in allen Gemeinen ist, ist, dass sie verzweifelt sind, dass sie zwei Jahre nach Beginn des Krieges wenig Perspektive haben, dass sich ihr Leben verändert."
  },
  {
    "start": 222.24,
    "end": 227.7,
    "text": "Sehr viele sind jetzt akut wieder auf der Flucht zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten Mal."
  },
  {
    "start": 227.76,
    "end": 230.76,
    "text": "Ich habe mit einer Frau gesprochen, die wurde schon zwanzig Mal vertrieben."
  },
  {
    "start": 231.26,
    "end": 234.36,
    "text": "Die lebt in einem Zelt mit fünfzehn Familienmitgliedern."
  },
  {
    "start": 235.1,
    "end": 238.08,
    "text": "Die meisten davon Kinder, die sind noch in Gaza statt."
  },
  {
    "start": 238.72,
    "end": 247.22,
    "text": "Und die Flüchten von Stadtteilen, von einem Stadtteil in den anderen, je nachdem, wo die israelische Armee gerade bombardiert."
  },
  {
    "start": 247.96,
    "end": 257.04,
    "text": "Sie hat mir jetzt neulich geschildert, wie die Nächte bei ihr aussehen, dass sie da israelische Drohnen, israelische Quadcopter hört."
  },
  {
    "start": 258.019,
    "end": 266.2,
    "text": "die Gebäude in der Nähe bombardieren, dass sie dann den Kindern sagt, sie sollen losrennen, die Erwachsenen rennen hinterher, ohne ihre Habseligkeiten, ohne die Zelte."
  },
  {
    "start": 267.02,
    "end": 277.26,
    "text": "Und erst am nächsten Morgen, wenn sie einschätzen können, ob die Lage sicher ist, gehen dann einige von dieser Gruppe zurück und versuchen, das zu retten, was noch zu retten ist, was noch übrig ist."
  },
  {
    "start": 277.7,
    "end": 282.58,
    "text": "Man muss auch bedenken, dass ein Zelt einen enormen Wert mittlerweile hat für die Menschen."
  },
  {
    "start": 283.3,
    "end": 296.88,
    "text": "Es wurden jetzt fast siebenhundert Tausend sollen vertrieben worden sein aus Graser City in den Süden, wo es natürlich nicht massenhaft freie Unterkünfte gibt, wo die Städte und Dörfer ohnehin schon überfüllt waren."
  },
  {
    "start": 296.92,
    "end": 301.36,
    "text": "Das heißt, sein Zelt kostet jetzt mittlerweile auf dem Schwarzmarkt ungefähr tausend Dollar."
  },
  {
    "start": 302.08,
    "end": 306.76,
    "text": "Und wenn man es verliert oder wenn es zerstört wird, hat eigentlich kaum noch jemand das Geld sicher Neues zu beschaffen."
  },
  {
    "start": 307.08,
    "end": 313.02,
    "text": "Inzwischen liest man ja von einem Häuserkampf, welche Taktiken setzen die israelischen Soldaten denn im Kampf um Gaza statt mittlerweile ein?"
  },
  {
    "start": 313.54,
    "end": 316.12,
    "text": "Das kann man natürlich nicht sagen, weil kaum noch jemand vor Ort ist."
  },
  {
    "start": 316.92,
    "end": 321.42,
    "text": "Viele Journalisten, viele palästinensische Journalisten sind auch in den Süden geflüchtet."
  },
  {
    "start": 321.74,
    "end": 330.4,
    "text": "Was die Bewohner erzählen, ist, dass natürlich die israelische Armee mit Luftangriffen beginnt, mit Angriffen von Drohnen, dass dann Panzer nachrücken."
  },
  {
    "start": 330.88,
    "end": 339.68,
    "text": "Und dass all die Stadtteile, die dann aus Sicht der israelischen Armee als gesichert gelten, von Planieraupen zerstört wurden."
  },
  {
    "start": 339.72,
    "end": 353.32,
    "text": "Dass hier belegen Satellitenbilder, Vororte und äußeren Randbezirkte von Gaza statt zeigen, wo mittlerweile keine Häuser mehr existieren, sondern nur noch riesige Geröll halten."
  },
  {
    "start": 354.02,
    "end": 359.34,
    "text": "In einem Kommentar forderst du, dass sich die Bundesrepublik Sanktionen gegen die israelische Führung anschließen sollte."
  },
  {
    "start": 359.86,
    "end": 361.18,
    "text": "Glaubst du, das würde wirklich was bringen?"
  },
  {
    "start": 361.24,
    "end": 365.0,
    "text": "oder ist das nur ein Machtwort von Trump, das Netanyahu zum Nachdenken bringen könnte?"
  },
  {
    "start": 365.64,
    "end": 367.92,
    "text": "Das weiß man natürlich erst, wenn man es probiert."
  },
  {
    "start": 368.4,
    "end": 374.5,
    "text": "Natürlich kann man skeptisch sein, ob sich Netanyahu und seine Regierung von Sanktionen beeindrucken lassen."
  },
  {
    "start": 374.6,
    "end": 381.0,
    "text": "Er bereitet die eigene Bevölkerung auch schon darauf vor, dass man immer isolierter sein wird in der Welt."
  },
  {
    "start": 381.12,
    "end": 383.48,
    "text": "Auf der anderen Seite, was soll man denn sonst machen?"
  },
  {
    "start": 383.54,
    "end": 387.82,
    "text": "Man hat jetzt in den vergangenen zwei Jahren vieles probiert."
  },
  {
    "start": 388.52,
    "end": 393.86,
    "text": "Israel hatte natürlich das Recht auf Selbstverteidigung nach dem brutalen Terror der Hamas."
  },
  {
    "start": 394.64,
    "end": 397.34,
    "text": "Aus diesem Krieg ist aber jetzt etwas völlig anderes geworden."
  },
  {
    "start": 397.4,
    "end": 400.04,
    "text": "Es geht ja nicht mehr darum, die Hamas zu besiegen."
  },
  {
    "start": 401.04,
    "end": 409.18,
    "text": "Das behauptet Netanyahu, zwar immer, aber die Hamas hat ja alle seine Forderungen erfüllt für eine Waffenruhe, die er wochenlang gestellt hat."
  },
  {
    "start": 409.26,
    "end": 417.78,
    "text": "Und just, als die Hamas gesagt hat, man werde die Forderungen Netanyahu erfüllen, hat Netanyahu dann gesagt, er möchte jetzt nicht mehr."
  },
  {
    "start": 418.34,
    "end": 420.04,
    "text": "Man wird jetzt Gaza statt erobern."
  },
  {
    "start": 420.48,
    "end": 423.84,
    "text": "Was man da sieht, ist die totale Zerstörung GASAS."
  },
  {
    "start": 423.92,
    "end": 427.72,
    "text": "Man möchte einen palästinensischen Staat auf Dauer unmöglich machen."
  },
  {
    "start": 427.78,
    "end": 433.84,
    "text": "Man möchte im Westjordanland so viele Gebiete unter israelische Kontrolle bringen wie möglich."
  },
  {
    "start": 434.26,
    "end": 437.12,
    "text": "Und da müssen sich natürlich schon viele Länder fragen."
  },
  {
    "start": 437.94,
    "end": 439.3,
    "text": "wie man nun dazu steht."
  },
  {
    "start": 439.8,
    "end": 443.66,
    "text": "Und ob die Sanktionen wirkungsvoll sind, ist natürlich die eine Frage."
  },
  {
    "start": 444.1,
    "end": 448.82,
    "text": "Die andere Sache ist, dass man ja in den vergangenen Monaten alles andere schon probiert hat."
  },
  {
    "start": 448.88,
    "end": 449.96,
    "text": "Und es hat nichts gebracht."
  },
  {
    "start": 450.42,
    "end": 454.94,
    "text": "Und dann sind Sanktionen jetzt nun eben der Weg, den man versuchen sollte."
  },
  {
    "start": 455.86,
    "end": 460.06,
    "text": "Nach unserem Redaktionsschluss erst treffen sich Trump und Netanyahu im Weißen Haus."
  },
  {
    "start": 460.7,
    "end": 464.14,
    "text": "Hast du irgendeine Hoffnung, dass da was Positives rauskommen könnte?"
  },
  {
    "start": 465.06,
    "end": 478.2,
    "text": "Es hieß in den vergangenen Tagen von verschiedenen europäischen Regierungen, dass man das positiv sehe, was dort geschehen, dass man optimistisch sein, dass es zu einer Waffenruhe kommen könnte."
  },
  {
    "start": 478.64,
    "end": 479.92,
    "text": "Das ist für mich wie ein Déjà-vu."
  },
  {
    "start": 480.5,
    "end": 492.0,
    "text": "Natürlich kann es passieren, aber wir waren schon in den vergangenen Monaten und Jahren ja so oft an diesem Punkt und es ist dann letztlich nie etwas geworden, weil Israel sich entschieden hat für den Krieg."
  },
  {
    "start": 492.4,
    "end": 493.98,
    "text": "Und im Moment gegen den Frieden."
  },
  {
    "start": 494.5,
    "end": 498.22,
    "text": "Und ich weiß auch nicht genau, was Trump und Netanyahu dort eigentlich besprechen."
  },
  {
    "start": 498.4,
    "end": 505.36,
    "text": "Es geht ja jetzt viel um Konzepte, was in Gaza passieren soll, wie Gaza verwaltet werden soll nach dem Krieg."
  },
  {
    "start": 505.44,
    "end": 510.04,
    "text": "Es fällt da immer wieder der Name des ehemaligen englischen Premierministers Tony Blair."
  },
  {
    "start": 510.5,
    "end": 514.22,
    "text": "Der hat also eine Art Übergangsregierung leiten soll."
  },
  {
    "start": 514.28,
    "end": 516.82,
    "text": "Das ist sicher alles interessant und muss auch diskutiert werden."
  },
  {
    "start": 516.9,
    "end": 528.1,
    "text": "Aber nach wie vor sehe ich nicht, dass Netanyahu gewählt ist, überhaupt erst mal einen Waffenstillstand zuzustimmen, der eine Bedingung ist für all das, was danach passiert in Gaza."
  },
  {
    "start": 528.74,
    "end": 530.34,
    "text": "Dann wir sprechen dringend demnächst wieder."
  },
  {
    "start": 530.68,
    "end": 531.22,
    "text": "Herzlichen Dank."
  },
  {
    "start": 531.66,
    "end": 532.18,
    "text": "Ich danke dir."
  },
  {
    "start": 533.2,
    "end": 542.08,
    "text": "Vor Netan Jaus Besuch im Weißen Haus haben sich die Angehörigen der von der Hammers versteppten Geiseln in einem Brief an den US-Präsidenten um ein Ende des Krieges bemüht."
  },
  {
    "start": 542.44,
    "end": 547.68,
    "text": "Falls ihr in Washington wirklich etwas bewegen solltet, dann erfahren Sie das in unserem Live-Blog bei SZ.de."
  },
  {
    "start": 551.84,
    "end": 557.2,
    "text": "Die Lufthansa hat am Montagmorgen angekündigt, dass sie viertausend Stellen streichen wird, vor allem in der Verwaltung."
  },
  {
    "start": 557.92,
    "end": 563.34,
    "text": "Um die Rendite zu steigern, wolle die Airline Prozesse digitalisieren, automatisieren und bündeln heißt es."
  },
  {
    "start": 564.1,
    "end": 568.82,
    "text": "Erst vergangene Woche hat ein weiteres deutsches Unternehmen einen Stellenabbau angekündigt."
  },
  {
    "start": 569.72,
    "end": 578.24,
    "text": "Der Autosulieferer Bosch wird in den kommenden fünf Jahren weitere dreizehntausend Stellen abbauen, wegen gesunkener Nachfrage und starker Überkapazitäten."
  },
  {
    "start": 580.76,
    "end": 585.08,
    "text": "EU-Politiker haben den Wasig der pro-europäischen Regierungsparteien Moldau begrüßt."
  },
  {
    "start": 585.68,
    "end": 592.68,
    "text": "Für EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die kleine Republik gezeigt, dass sie für Europa, Demokratie und Freiheit stehe."
  },
  {
    "start": 593.8,
    "end": 595.62,
    "text": "Die Tür zur EU stehe Moldau offen."
  },
  {
    "start": 596.04,
    "end": 603.36,
    "text": "Vor der Wahl gab es viele Anzeichen dafür, dass der Kreml versucht hat, über Stimmen kauft, Desinformationen und Cyberattacken Einfluss zu nehmen."
  },
  {
    "start": 606.0,
    "end": 612.86,
    "text": "Nach den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen gab es einen Sonntag in vielen Städten Stichwahlen um den Bürgermeisterposten."
  },
  {
    "start": 613.14,
    "end": 620.94,
    "text": "Die AfD konnte sich dabei nirgends durchsetzen und künftig stellt in Nordrhein-Westfalen die SPD mehr Oberbürgermeister als die CDU."
  },
  {
    "start": 621.88,
    "end": 623.8,
    "text": "Zum Beispiel in Köln und in Gelsenkirchen."
  },
  {
    "start": 624.66,
    "end": 634.38,
    "text": "Die Christdemokraten haben dafür deutlich mehr Landräte und in Dortmund hat ein CDU-Kandidat nach fast achtzig Jahren die SPD als Stadt Oberhaupt abgelöst."
  },
  {
    "start": 635.14,
    "end": 638.72,
    "text": "Nur in Münster haben die Grünen auch eine Stichwahl für sich entscheiden können."
  },
  {
    "start": 645.32,
    "end": 647.9,
    "text": "Samstag habe ich auf dem Oktoberfest ein Novum erlebt."
  },
  {
    "start": 648.1,
    "end": 650.78,
    "text": "Die Theresienwiese war wegen Überfüllung geschlossen."
  },
  {
    "start": 651.06,
    "end": 657.98,
    "text": "Nur toll war das nicht einer der dreihunderttausend Privilegierten an diesem Tag zu sein, die es auf das Festgelände geschafft hatten."
  },
  {
    "start": 658.46,
    "end": 664.2,
    "text": "Denn erstens war die Ansage so kryptisch, dass ich zunächst wie viele andere von einer Terrorwarnung ausgegangen bin."
  },
  {
    "start": 664.3,
    "end": 667.74,
    "text": "Und zweitens haben viele nicht deutsche Besucher das eh nicht verstanden."
  },
  {
    "start": 668.46,
    "end": 672.58,
    "text": "Und drittens habe ich mich bestimmt nicht alleine gefragt, wohin eigentlich flüchten."
  },
  {
    "start": 673.26,
    "end": 675.66,
    "text": "Die Wiesen ist seit Jahrzehnteinzehntein eingezäunt."
  },
  {
    "start": 676.56,
    "end": 682.92,
    "text": "Die Folge dieser Durchsage, heillose Verunsicherung, chaotische Szenen und einige Leute nahem Nervenzusammenbruch."
  },
  {
    "start": 683.76,
    "end": 687.32,
    "text": "Meines Erachtens sind wir dann noch haarscharf einer Massenpanik entgangen."
  },
  {
    "start": 687.92,
    "end": 694.48,
    "text": "Viele Fragen nach dem Sicherheitskonzept der Wiesen, das bei nahezu Falle wurde und nach den Verantwortlichen bleiben offen."
  },
  {
    "start": 695.16,
    "end": 701.14,
    "text": "Dem widmen sich meine Kollegen aus dem SZ-Lokaltein einem Text, den sie in den Folgenbeschreibung den Shownots finden."
  },
  {
    "start": 701.54,
    "end": 705.42,
    "text": "Redaktionsschluss für auf dem Punkt war fünfzehn Uhr, produzierte die Sendung ein in Sandschalk."
  },
  {
    "start": 705.56,
    "end": 708.4,
    "text": "Vielen Dank dafür und Ihnen vielen Dank für Ihre Zeit."
  },
  {
    "start": 708.78,
    "end": 714.22,
    "text": "Auf Wiederhören!"
  }
]