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    "text": "Ist der in der Ostkonflikt zwischen Israel und der Hamas gelöst?"
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    "text": "Das behauptet jedenfalls Donald Trump."
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    "text": "Darüber spreche ich gleich mit Christiana Ludwig."
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    "text": "Sie berichtet für die Sz aus Tel Aviv."
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    "text": "Sie hören den Sz Nachrichten Podcast auf dem Punkt, ich bin Justin Patschett."
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    "text": "Es ist Montagabend als Donald Trump im Weißen Haus vor die Presse tritt."
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    "text": "So, this is a big ... Einen großen Tag, einen schönen Tag, vielleicht eine der größten Tage in der Zivilisation."
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    "text": "und zwar, dass sie sich selbst entwaffnet und in Zukunft keine Rolle mehr am Gasastreifen spielt."
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    "text": "Dass die Geiseln, ob lebend oder verstorben, innerhalb von drei Tagen freigelassen werden."
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    "text": "Und als es in der Pressekonferenz darum geht, was passiert, wenn die Hamas nicht zustimmen sollte, sagt Netanyahu das."
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    "text": "Auf die einfache oder auf die harte Tour, sagt Netanyahu da."
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    "text": "Und ich bin ehrlich, für mich klingt das alles nicht unbedingt nach Frieden."
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    "text": "Um das besser zu verstehen, spreche ich jetzt mit Christiana Ludwig, SZ-Korrespondentin für Israel und die palästinentischen Gebiete."
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    "text": "Christiana Trump spricht ja immer von einem Deal, aber kann davon überhaupt in diesem Fall die Rede sein, wenn die Hamas, also die andere Kriegspartei, gar nicht mit verhandeln durfte?"
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    "text": "Die haben den Plan wohl erst schriftlich vorgelegt bekommen in dem Moment, als er von dem israelischen Ministerpräsident Netanyahu und Trump gestern verkündet wurde."
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    "text": "und beugt sich jetzt wohl darüber und schaut, ob sie dem zustimmen können."
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    "text": "Also man muss wohl eher von einem Angebot oder einem Plan reden als von einem abgeschlossenen Deal."
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    "text": "Auch wenn das so von der Angutung, wie das Ganze gestern verkündet wurde, etwas anders klang."
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    "text": "Andi Hamas sind ja jetzt einige Forderungen gestellt, also einmal, dass sie die Geiseln freilassen, dass sie sich entwaffnen."
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    "text": "Aber was verspricht Israel, der dem Gegenzug?"
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    "text": "wird den einzelnen Mitgliedern der Hamas vor allem eine Straffreiheit versprochen und ein Geleit in ein Ausland."
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    "text": "Das wäre für jeden einzelnen natürlich ein persönlicher Ausweg."
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    "text": "Was weiter sozusagen als schon ein wichtiges Angebot mit drinsteht in den Trump-Plan, ist, dass Gaza in Zukunft wieder politisch von Palästinensern verwaltet werden soll."
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    "text": "Das ist jetzt vielleicht nicht unbedingt die Kernforderung gewesen von der Hamas, aber trotzdem sozusagen für das palästinensische Volk und für die Bevölkerung sehr wichtig, dass nicht, wie es jetzt zwischendurch mal aussah, oder in Israel diskutiert wurde, Gaza übernommen werden soll."
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    "end": 252.06,
    "text": "Es ist dann eine Art von Militärregierung durch Israel entstehen soll, sondern dass eben dieser Trump-Plan vor sieht, dass es zwar eine Übergangsregierung und ein Gremium gibt aus internationalen Unterstützern, aber dass dann am Ende die Palästinenser dort wieder am Ruder sein sollen."
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    "end": 254.58,
    "text": "Dieses Gremium, das du gerade angesprochen hast."
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    "text": "Also da würde ich gerne noch mehr darüber sprechen, weil da kann ich mir noch nicht so wirklich was darunter vorstellen."
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    "text": "Also das soll die Aufsicht für den Gasastreifen übernehmen, zumindest für eine gewisse Zeit."
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    "text": "Es fällt jetzt ja häufiger der Name Tony Blair, also der ehemalige britische Premierminister."
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    "text": "Aber sonst habe ich dazu jetzt noch nicht so viel erfahren."
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    "text": "Der von Donald Trump, der eben auch gestern in der Pressekonferenz gesagt hat, dass er von diesem Aufsichtsgremium den Vorsitz übernehmen möchte."
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    "text": "Tony Blair soll einer der Mitglieder sein und dann soll es noch andere internationale Akteure geben, die dort vorkommen."
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    "text": "Von der Struktur her, so wie es der Plan vorsieht, ist es so, dass dieses Gremium eben ... grundsätzliche strategische Entscheidungen treffen soll für Gaza, also einerseits fragen, wie soll ein Wiederaufbau aussehen und wie soll er finanziert werden?"
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    "text": "und das alltägliche, also die Dienstleistung, die Versorgung der Bevölkerung, das soll aber eine palästinensische Behörde oder Einheit übernehmen, die laut Plan unpolitisch sein soll, aus Technokraten bestehen soll."
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    "text": "Also die sollen keine großen Entscheidungen treffen, sondern eben den Regierungsalltag, Verwaltungsalltag, managen bis zu einem gewissen Zeitpunkt."
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    "text": "Das kann ich mir nicht so richtig vorstellen, um ehrlich zu sein."
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    "text": "Was als Endpunkt schon genannt ist, ist, dass irgendwann eine palästinensische Autonomiebehörde, die aktuell im Westjordanland, also im anderen palästinensischen Teil Verantwortung trägt, dann auch in Gaza Verantwortung übernehmen soll."
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    "text": "Dort herrscht jetzt seit über zwanzig Jahren derselbe Präsident."
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    "text": "Behörde gilt als korrupt, als dysfunktional, was zum Teil aber auch daran liegt, dass eben durch die israelische Besatzung im Westjordanland ihr an vielen Stellen die Hände gebunden sind, aber so eine Reform, die schon sehr lange nicht funktioniert und jetzt auf einmal funktionieren soll und nun als Bedinnung dafür ausgegeben wird, dass dann die Palästinenser wirklich eine echte Regierung haben und Unabhängigkeit an der Stelle."
  },
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    "text": "Das ist natürlich sehr, sehr schwammig und man kann es zeitlich überhaupt nicht absehen."
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    "text": "Und kannst du vielleicht trotzdem noch ein bisschen konkreter machen, welche Reformen das genau sind, die die palästinensische Autonomiebehörde dann durchmachen soll?"
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    "end": 430.54,
    "text": "Eine der wichtigsten Reformen wäre natürlich Wahlen, also eine demokratische Legitimität wiederzuerlangen."
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    "text": "Das Problem aber ist zum Beispiel, dass die Palästinenser, die wählen müssten und wo eben eine ordentliche Wahl abgehalten werden sollte, sich zu einem Großteil in Gaza gerade im Krieg befinden, die können nicht wählen."
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    "text": "Und auch im Westjordanland gibt es dadurch, dass es dort viele Bewegungseinschränkungen gibt, also so einige strukturelle Hindernisse."
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    "text": "Und dann sind eben diese ganzen Strukturen und Personalien, die da Verantwortung übernehmen, das sind alte Männer, die das seit vielen Jahren machen."
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    "text": "Also es müsste eben in diesen Personalien viel passieren."
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    "text": "Das alles hat sich bisher als sehr schwierig gestaltet, weil eben auch der Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas in den vergangenen Jahren zunehmend autoritärer geworden ist und eben seine Macht nicht abgeben wollte."
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    "text": "Okay, dann schauen wir aber vielleicht doch noch auf so einen positiven Aspekt, den man in diesem Friedensplan erkennen kann und da."
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    "text": "Der lässt ja zumindest die Möglichkeit offen, dass es den Staat Palästina geben könnte, auch wenn er jetzt explizit nicht erwähnt wird."
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    "text": "Allerdings, und dann sind wir wieder beim nächsten negativen Punkt, Netan Yahu hat schon auf dem Heimweg gesagt, er sei strikt gegen einen Staat Palästina."
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    "text": "Das ist etwas, was er schon lange in seiner politischen Karriere ganz klar verfolgt."
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    "text": "Dass er im palästinensischen Staat die Souveränität ablehnt."
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    "text": "Auf der Pressekonferenz hat er interessanterweise ... Ein Ausweg gefunden und hat das dann so formuliert, dass ist dann nochmal auf das Thema Reform zu sprechen gekommen und hat dann eben eine längere Liste von Dingen genannt, die aus seiner Sicht reformiert werden müssten, damit das dann mit der palästinensischen Autonomiebehörde nicht unbedingt mit der Staatlichkeit, aber zumindest mit der Behörde funktioniert und hat dann zum Beispiel auch... gesagt, sie sollten ihre Medienhetze gegen die Israelis einstellen oder sie sollten aufhören, sozusagen juristisch gegen Israel vorzugehen."
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    "text": "An der Stelle hat er aber eigentlich gar nicht Israel gemeint, sondern den Haftbefehl der gegen ihn persönlich und auch gegen den damaligen Verteidigungsminister vom Internationalen Strafgerichtshof anhängig ist."
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    "text": "Also da hat er aus meiner Sicht ein paar Dinge vermischt, die eigentlich gar nicht dort anzusiedeln sind."
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    "text": "Aber das hat aus meiner Sicht gezeigt, dass er da versucht hat, die Hürde noch mal besonders hoch zu hängen."
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    "text": "Also in dem Sinne von einer Reform, da müsste schon sehr viel passieren, bis man dieser Behörde überhaupt Verantwortung geben kann."
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    "text": "Es gibt, wie gesagt, einiges, was dagegen spricht unter anderem, dass eigentlich gar nicht so richtig klar ist, wann überhaupt zu welchem Zeitpunkt die israelischen Truppen dann so wirklich Gaza wieder verlassen."
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    "text": "Das war ja in der Vergangenheit in der Verhandlung immer der allerwichtigste Punkt für die Hamas, dass der Krieg auch wirklich verlässlich endet, dass die Truppen auch wirklich verlässlich abziehen."
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    "text": "Und das andere ist natürlich die... der eigenen Bedeutungslosigkeit, Entwaffnung und politischen Machtaufgabe zuzustimmen, ist auch eine Herausforderung."
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    "text": "Also, die Frage ist, glaube ich, wirklich, wie hoch auch unter anderem durch diese verstärkten Kriegshandlungen gerade in Gaza statt, aber auch durch den internationalen Druck, durch den Druck der arabischen Staaten, die da ja jetzt schon wohl so weitenteilen, involviert sind, wie hoch da der Druck ist, um dem jetzt doch zuzustimmen, auch wenn man Zugeständnisse machen muss."
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    "text": "Danke für deine Einschätzung, Christiana."
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    "text": "Wir bleiben beim Krieg im Gasastreifen."
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    "text": "Bei der Lufthansa wird bald gestreikt."
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    "text": "Die Gewerkschaft fordert, dass Lufthansa einen höheren Beitrag zur betrieblichen Altersvorsorge leistet."
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    "text": "Am Montag hat die Lufthansa angekündigt, in den kommenden Jahren ungefähr viertausend Stellen zu kürzen, vor allem in der Verwaltung."
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    "text": "Die AfD in Deutschland, Le Pen in Frankreich, Trump in den USA und jetzt auch noch das Vereinigte Königreich, wo Nigel Farage gerade gefeiert wird."
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    "text": "Was Rechtspopulisten so erfolgreich macht und was wirksame Strategien dagegen werden, Darüber hat mein Kollege und Korrespondent für das Vereinigte Königreich Michael Neudecker einen Essay geschrieben."
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    "text": "Vielen Dank dafür und Ihnen vielen Dank fürs Zuhören."
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