[
  {
    "start": 3627.0,
    "text": "Niederschwellige Angebote in jeglichem Bereich, für Kinder aber auch für Eltern. was ich auch immer noch merke gerade mit unserer Arbeit bei Mein Herz lacht, eine bessere Vernetzung zwischen alle Akteure. Wie ich mich aufrege, dass die Mitarbeiter im Jugendamt, die ihr Sozialamt nicht kennen. Ich wünsche mir einfach, dass es eine bessere Vernetzung zwischen alle Akteure sind. Ja, es muss einfach öfters runder Tisch geben.",
    "end": 3656.0
  },
  {
    "start": 3656.0,
    "text": "Die Lehrer sollen wissen, was die Ärzte denken. Die Therapeuten sollen wissen, was die Lehrer denken.  Ja, und ich wünsche mir vor allem, dass die Eltern als Expertin gesehen werden. Und dass das, was sie sagen, das sie benötigen, auch von der Politik gehört wird.  Also wenn du jetzt so sagst, runter Tisch, dann glaube ich, weiß ich, was die Antwort der meisten sein wird. Wann sollen wir denn das auch noch machen? Dein großes Problem ist ja auch Zeitmangel. Ich meine, es war ein Wunsch, den du geäußert hast. Ist gut, ich sag nur ...",
    "end": 3685.0
  },
  {
    "start": 3685.0,
    "text": "Ich glaube, die meisten würden sagen, ja, das eine gute Idee, aber ich weiß nicht, wann ich das machen soll. Wir hatten tatsächlich neulich einen Termin mit dem Chefarzt von der SPZ und der hat mir Hoffnung gegeben. Er erkennt die Bedürfnisse von den Familien und ist aktiv auf uns zugekommen. Wie können wir die Eltern besser helfen in ihrer Rolle als Ärzte? Und ich finde, gerade diese Bereich Selbsthilfe.",
    "end": 3713.0
  },
  {
    "start": 3713.0,
    "text": "Wir sitzen sozusagen an die Quelle von diesem Erfahrungswissen. Das brauchen alle Experten. Die brauchen Zugang zu diesem Erfahrungswissen. Sei es der SPZ-Chefarzt, sei es die Lehrerin an der Förderschule, sei es die Therapeutin bei der Frühförderung. Wir müssen uns alle kennen und wir müssen wissen, wie wir gegenseitig ticken. Das funktioniert, wenn ich sage mal nicht in Einzelfamilien, die eine Familie am runden Tisch sitzt, aber dass die Akteure immer wieder, dass es Veranstaltungen gibt.",
    "end": 3741.0
  },
  {
    "start": 3741.0,
    "text": "dass wir aktiv uns miteinander vernetzen. Das würde ich mir tatsächlich wünschen. Und für solche Sachen sind wir immer offen. Das ist wahrscheinlich auch so allgemein wie das Thema Prävention. Wenn man sich vorher trifft und vorher was macht, gibt es hinten draus weniger Konflikte, gibt es hinten draus weniger Sachen, die schiefgehen können. ist das Verständnis dann anders? Viele Sachen passieren dann einfach gar nicht.  Das heißt, im Rückkehrschluss oder im Umkehrschluss, wenn ich mir vorher die Zeit nehme, dann spare ich sie hinten wieder ein.",
    "end": 3768.0
  },
  {
    "start": 3768.0,
    "text": "Genau,  zum Beispiel steht auf unserer To-do-Liste ein Schulprojekt und es geht uns nicht nur darum,  wie können wir die Eltern unterstützen, dass sie mehr oder weniger das Richtige für ihre Kinder in der Schule erreichen, sondern dass wir die Bedürfnisse der Lehrer auch verstehen. Warum funktioniert Inklusion bei Ihnen in der Klasse nicht? Was sind da die Barrieren? Nicht für die Familien, sondern für die Lehrer. Das heißt, wir wollen wirklich offen.",
    "end": 3798.0
  },
  {
    "start": 3798.0,
    "text": "die Gesamtsituation anschauen. Ja, und nicht nur den Finger hinhalten, ah, böse, böse Lehrer, sondern einfach zu sagen, okay, ich kriege das mit, man hat es mitgekriegt, das Kind ist unerwünscht, verursacht zu viel Ärger oder ist auffällig oder zu herausfordernd. Warum schaffen Sie das nicht? Wir haben natürlich Ideen, ja, aber wir haben ganz viele Lehrer, die auch betroffene Eltern sind in unserer Community und wir versuchen ...",
    "end": 3826.0
  },
  {
    "start": 3826.0,
    "text": "Sie in ihrer Rolle als Lehre besser zu verstehen, warum zum Beispiel diese Themeninklusion so schlecht funktioniert in der Schule. Und das geht auch wiederum nur, wenn wir alle gut miteinander vernetzt sind. Ja, die Schulen sollen wissen, was selbst Hilfe ist. Sie sollen aktiv auf einen zuhören und okay. Ja, und die Probleme sind alle ähnlich. Wir müssen selten über einen einzelnen Fall sprechen. Ja, einfach dieses allgemeine Verständnis, das gegenseitige Verständnis hilft ja oft. Jeder hat die Perspektive vom anderen mal.",
    "end": 3856.0
  },
  {
    "start": 3856.0,
    "text": "Ja, genau. Und nicht immer in Verteidigungsmodus oder Eltern schimpft, Lehrkräfte reagieren oder umgekehrt. Ja, wie kann man einfach besser miteinander kommunizieren, dass am Ende das, was für das Kind gut ist, erreicht werden kann? Ich denke manchmal, wie kann man auch wieder direkter miteinander sprechen und nicht nur über Social Media und gelenkte Algorithmen, wo wir alle in unseren Bubbles sind und immer nur dieselben Sachen extremer und extremer gesteigert hören.",
    "end": 3884.0
  },
  {
    "start": 3884.0,
    "text": "sondern manchmal denke ich, der Gesellschaft wird es gut tun, wieder mehr in persönliche Gespräche zu gehen, verschiedenen Bubbles, sage ich jetzt mal, oder verschiedenen Perspektiven oder mit verschiedenen Menschen direkt zu sprechen. Aber das ist halt dann wieder. Wir haben tatsächlich ein schönes Beispiel. Wir sind ja Mitglied beim Paritätischen in Baden-Württemberg und sie haben gerade ein Projekt, das heißt Seitenwechsel. Und da dürfen Mitarbeiter von Ämtern, Politiker,",
    "end": 3913.0
  },
  {
    "start": 3913.0,
    "text": "sozusagen ein Blick in unsere Lebenswelten. Und jetzt glaube ich, in Mai kommt die Bürgermeisterin zu einer Mitgliedsfamilie von uns und auch eine Politikerin kommt, dass sie einfach wirklich diese Lebensrealität sehen. Und immer wieder gerade dieses Projekt ist ein Beispiel davon, wie kann es gelingen, Ja, dass man einen Blick in die Arbeit  der Anderen, ja. Ich brauche nicht die alle hoch und heilig verflugten, wenn irgendwas nicht durchgeht, sondern",
    "end": 3941.0
  },
  {
    "start": 3941.0,
    "text": "Wenn  ich verstehen kann, welche Abläufe da hinten sind, dann kann ich es am wenigsten besser nachvollziehen.  Es ist selten, dass der Mensch auf der anderen Seite genau allein daran schuld ist. Ich glaube, da müssen wir auch unbedingt eine Podcast-Folge darüber machen, wie danach dann der Blickwinkel sich geändert hat von beiden. Das ist bestimmt sehr spannend. Wenn du jetzt so sagen würdest, was brauchen Familien mit behinderten Kindern wirklich um Teil?",
    "end": 3968.0
  },
  {
    "start": 3968.0,
    "text": "dieser Gesellschaft zu sein und nicht übersehen zu werden?  Was wäre so dein Appell? Ich glaube, wir brauchen mehr Bewusstsein und Empathie in der Gesellschaft, gerade für diese Familien. Und die sollten nicht als so besondere Fälle oder viele sagen als Freakshow wahrgenommen werden, sondern einfach als gleichwertige Teil der Gemeinschaft. Ja, einfach wir gehören dazu und dass man gar nicht extra drüber sprechen sollte. Das wäre natürlich schön. Und das",
    "end": 3998.0
  },
  {
    "start": 3998.0,
    "text": "dass es mehr Inklusion in allen Lebensbereichen gibt. Von der Schule bis zum Arbeitsmarkt. Und natürlich bis hin zu Sozialaktivitäten auf dem Sportplatz in der Musikverein. Klar, natürlich barrierefreie Unterstützungsmöglichkeiten, dass die Strukturen barrierefrei sind. Dass es möglich ist, dass diese Personen aktiv teilnehmen, ohne ständigen Hindernis. Wenn ich eine Veranstaltung im ersten Stock für Familien veranstaltet, dann kommt diese Familie einfach nicht hin.",
    "end": 4028.0
  },
  {
    "start": 4028.0,
    "text": "Ja, so kurz denken, es gibt schon Räume, die barrierefrei sind. Man muss nicht jeden Raum barrierefrei zwingend morgen umgestalten. Aber wenn man solche Veranstaltungen plant, soll die schon zugänglich sein.  Ich glaube, es ist wirklich oft, dass dann manche Leute nicht daran denken. Also ich kann mich noch erinnern, bei uns in der Grundschule war es auch eine Inklusionsklasse. Und dann hat man irgendwie gesagt, wir machen den Sommerfest am Waldrand. Und da konnte eigentlich das Kind mit dem Rollstuhl dann gar nicht hin. Aber es war nicht.",
    "end": 4057.0
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  {
    "start": 4057.0,
    "text": "böswillig, es auszuschließen, sondern weil niemand einfach daran gedacht hat, weil die Welten so getrennt sind, ich mal. Deswegen vielleicht noch mal die Frage, was können denn Menschen sagen, die bis jetzt noch gar keine Berührungspunkte hatten? Also was würdest du denen sagen, die vielleicht doch unsicher sind? Wie gehe ich auf so eine Familie zu? Wie mache ich das? was wäre dein Tipp?  Ich glaube, es geht nicht darum, Menschen versuchen, alles zu verstehen.",
    "end": 4087.0
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    "start": 4087.0,
    "text": "Das ist gar nicht der Wunsch, sondern zeigt einfach Verständnis. Ich glaube, ist ein Unterschied, ob ich Verständnis zeige oder ob ich alles verstehen will. Und das das Unterscheiden. Man muss nicht antworten auf alle Fragen haben. Aber ich soll bereit sein, einfach zuzuhören und zu verstehen, was hier das Problem ist. Das haben wir auch schon mal gehabt. Ja, vermeide es, Annahmen zu treffen.",
    "end": 4115.0
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    "start": 4115.0,
    "text": "oder Ratschläge zu erteilen, wenn sie nicht gefragt sind. Es ist oft einfach wichtig, einfach zur Unterstützung statt fertige Lösungen zu präsentieren. Und das geht es ja nicht immer. Sondern ist einfach diese Bereitschaft zu zeigen. Ich bin bereit oder bewilligt, eine Verbesserung, meinen Beitrag zu einer Verbesserung zu leisten. Ich glaube, wenn man, wenn jedes so daran denkt, jeder Mensch, jedes Kind ist einfach einzigartig und es ist völlig in Ordnung.",
    "end": 4144.0
  },
  {
    "start": 4144.0,
    "text": "genau so wie es ist. Und es ist völlig in Ordnung,  Unsicherheiten zu haben. Alles was fremd ist, ist man erstmal unsicher. Das ist ja menschlich. Aber traut euch, Fragen zu stellen. Ja, ich glaube das Wichtigste für Familie ist, ist einfach, dass man auf sie mit Offenheit und Respekt begegnet. Es sind Kleinigkeiten. Es ist ein freundliches Lächeln. Es ist eine interessierte Frage. Es ist eine Nicht-Wegschauen.  Einfach ein",
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    "start": 4174.0,
    "text": "ein klein bisschen mehr sich zu trauen. Sich zu trauen, nicht wegzuschauen. Ja, ich glaube eben, wie du gesagt hast, es steckt Unsicherheit, aber vielleicht auch manchmal Angst dahinter, was falsch zu machen. Genau. Ich denke immer, ich glaube, tatsächlich Angst dahintersteckt. Wir haben gerade die Tage mit einer Mutter mich ausgetauscht. Und sie hat von einer Situation, ich glaube, vermutlich am Spielplatz, und ihr Sohn",
    "end": 4203.0
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    "start": 4203.0,
    "text": "Erkennt man seine Behinderung, es hat eine sichtbare Behinderung. Und so wie es halt vorkommt, das kenne ich immer wieder, ein anderes Kind rennt zu seiner Mutter, zeigt den Finger aufs Kind und sagt, schau mal, was ist da los? Und diese Mutter kam mit ihrem Sohn auf unsere Mitgliedsfamilie und hat gefragt, hey, mein Sohn wollte wissen, ist aufgefallen, dass das Kind anders aussah, dürfen wir fragen, warum oder was hat er oder so? Mein Kind ist ja neugierig.",
    "end": 4232.0
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    "start": 4232.0,
    "text": "Und die Mutter hat sich so gefreut, weil der Alternativ wäre, die Mutter schämt sich, dass ihr Kind was blöd den Finger gehalten hat und schnell packt sich zusammen und weg ist. Und das hinterlässt ein ganz blödes Gefühl. Aber diese sich trauen und Kinder stellen manchmal unangenehme Fragen. sich zu trauen und zu sagen, okay, komm, wir gehen rüber und und fragen nach. Natürlich höflich, offen und respektvoll. Aber kann man machen.",
    "end": 4260.0
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    "start": 4260.0,
    "text": "Ja, das ist, ich, guter Tipp, was man sehr, was jeder eigentlich umsetzen kann. Zu sagen, hey, ich gucke nicht weg, ich gehe nicht weg, sondern ich gehe hin. Ich lächle jemand zu. Ja, genau. Und wie gesagt, man muss nicht hingehen und groß Fragen stellen. aber schon mal ein freundliches Lächeln in die Augen schauen und freundliches Lächeln. Ich habe dich gesehen. Gibt es sonst noch irgendwie so Beispiele, was jetzt hier auch Hörerinnen tun können,  um  eben",
    "end": 4288.0
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  {
    "start": 4288.0,
    "text": "eure Mitgliedsfamilien zu unterstützen. Ja, wie gesagt, wirklich an alle, die zuhören. Ja, haben wir gerade gesagt, ein freundliches Lächeln, ein helfenden Hand, ein offenes Ohr kann wahnsinnig viel schon bewirken. Weil diese kleine Gesten Wertschätzung zeigen und machen tatsächlich einen großen Unterschied in den Alltag von vielen Familien und appellern vielleicht die Fachexperten.",
    "end": 4317.0
  },
  {
    "start": 4317.0,
    "text": "die auch unseren Podcast hören. Seien Sie Mediziner, Therapeuten, Lehrer, Krankenkassen, Pflegekassen, Ämter, wie auch immer. Bitte hören Sie den Eltern zu. Weil Sie sind Experten für Ihren Kind. Versuchen Sie, die Perspektive der Eltern einzunehmen und Ihre Sorgen nachzuvollziehen. Und denken Sie bitte immer dran, dass diese Familien oft schon viel, viel hinter sich haben und was chronisches Stress in vielen Lebensbereichen für Beeinträchtigung sorgt oder wer.",
    "end": 4347.0
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  {
    "start": 4347.0,
    "text": "Seien Sie bitte geduldig. Eltern sind häufig völlig überfordert und kämpfen mit vielen Herausforderungen gleichzeitig. Unterschätzt das nicht, was es mit ihrem Verhalten tut. Nehmen Sie nichts persönlich und versuchen Sie nicht defensiv zu reagieren. Auch wenn das Verhalten vielleicht nicht angebracht wäre, da steckt oft einfach Angst dahinter. Angst und Überforderung. Und es ist nie persönlich gemeint, auch wenn es manchmal sich so anfühlt.",
    "end": 4375.0
  },
  {
    "start": 4375.0,
    "text": "Und das, was Sie sehen, ist wirklich nur einen kleinen Ausschnitt aus Ihrem Leben. Und was schon vor dem Termin zu Hause abgelaufen ist, davon haben Sie überhaupt keine Ahnung. Und das hat womöglich einen großen Einfluss, wie ein Therapietermin abläuft oder ein Gespräch in der Schule zum Beispiel. Und bevor Eltern aus dem Termin rausgehen, fragen Sie bitte, wie es denen geht. Und hören Sie.",
    "end": 4405.0
  },
  {
    "start": 4405.0,
    "text": "einfach kurz hin. Genau. Und zwar hören sie hin nicht, was sie sagen, sondern was sie nicht sagen. Das ist natürlich die Kunst. Aber auf der anderen Seite auch ein wichtiger Tipp, dass schon ein Satz  einen Unterschied machen kann, weil die das wahrscheinlich nie gefragt werden. Genau. Ja, tatsächlich. Und jetzt innerhalb von diesem Aktionszeitraum, den wir jetzt haben, an diesem Protesttag, wie kann man euch da konkret unterstützen? Ja.",
    "end": 4434.0
  },
  {
    "start": 4434.0,
    "text": "Alle, die in Social Media aktiv sind, alles, was man da machen kann. Liken, posten, kommentieren, teilen. Wenn Sie Interesse in den CoLab haben, gerne auf uns zukommen, machen wir auch sehr gern. Und für alle Familien da draußen, aber auch Experten, teilen Sie Ihre Geschichte mit uns. Wir wollen nicht nur die Seite der Eltern zeigen, sondern ebenfalls Sicht von einer Mediziner oder einer Lehre oder Therapeutin oder",
    "end": 4464.0
  },
  {
    "start": 4464.0,
    "text": "jemand von der Krankenkasse. Was empfinden Sie im Umgang mit pflegenden Eltern? Was wünschen Sie sich? Das wird es, glaube ich, noch spannender machen. Ja, und kannst du noch mal sagen, was das aber auch bedeutet? Wir sind jetzt beim Thema Geschichten teilen. Geschichten ist ja auch das, was wir im Podcast erzählen. Aber was bedeutet das ganz konkret auch noch mal für Eltern, für die Sichtbarkeit, wenn Ihre Geschichten geteilt werden? Ja, sozusagen Sie als",
    "end": 4494.0
  },
  {
    "start": 4494.0,
    "text": "Zuhöre diesen Posts für Teilen von den Geschichten unserer Mitgliedsfamilien, dann erreichen sie eine Handvolle, je nachdem wie viele Follower sie haben, Menschen, die auch davon erfahren. Und unser Ziel ist, dass so viele Menschen wie möglich einen Blick in diese Lebensrealitäten von pflegenden Familien haben. Das heißt, je mehr geteilt wird, desto mehr Leute erfahren davon.",
    "end": 4524.0
  },
  {
    "start": 4524.0,
    "text": "Ja, und alle würden in Berührung kommen mit Menschen mit Behinderung, Kinder mit Behinderung, Kinder mit chronischen Erkrankungen. Ich wünsche mir, dass durch diese Aufmerksamkeits-Aufklärungskampagne, dass sie kurz nachdenken und sich erinnern an die Geschichte, die sie gehört haben, an Beispiele zum Beispiel aus diesem Podcast und dran denken, dass sie freundlich lächeln.",
    "end": 4553.0
  },
  {
    "start": 4553.0,
    "text": "Ja, da gibt es dann ja auch, ich glaube, gerade für den Aktionstag auch einen Hashtag, unter dem dann geteilt wird. Ich glaube, wir sind Millionen. Habt ihr da einen eigenen Hashtag? Ja, unseren eigenen Hashtag haben wir lange drüber überlegt. Das heißt, schau hin und sei da. Genau, schau hin, interessier dich für unsere Lebensrealitäten und sei einfach da. Sei es mit aktiver Unterstützung.",
    "end": 4581.0
  },
  {
    "start": 4581.0,
    "text": "Sei es mit einer Einladung, sei es mit ein freundliches Lächeln. Es gibt genügend Möglichkeiten, wie man einfach da sein kann. Also Hashtag schau hin, sei da in einem Wort zusammengeschrieben. Genau. Ja, genau. Wir sind jetzt am Schluss angelangt vom Podcast, Gail. Wenn du einen Zauberstab schwingen könntest oder einen Wunsch frei hättest, welcher wäre das? Wenn ich einen Zauberstab hätte,",
    "end": 4605.0
  },
  {
    "start": 4605.0,
    "text": "Dann wäre mein Wunsch für diese Familie, für unsere Mitgliedsfamilie oder alle Familien da draußen, die Kinder mit Behinderung oder chronisch Erkrankung haben, ist, dass sie schnell, rechtzeitig und unkomplizierte Unterstützung bekommen. Du weißt ja, in unserem Podcast haben wir immer unsere Abschlussfragen. was ist dein aktueller Herzenswunsch? Mein Herzenswunsch ist, dass es in unserer Gesellschaft mehr Verständnis und Wertschätzung",
    "end": 4632.0
  },
  {
    "start": 4632.0,
    "text": "für die wunderbare Individualität, jede einzelne Kindes- und Jugendliche gibt. Und jedes Kind soll sich gefeiert fühlen. Und niemals das Gefühl haben, mit ihm stimme etwas nicht. So wie sie sind, sind sie genau richtig. Und ich wünsche mir, dass Kinder, Jugendliche und ihren Eltern auf Menschen treffen, die offen sind für kreative Lösungen, statt sie in starren Schubladen zu pressen, die ihnen einfach nicht guttut. Das wünsche ich mir von.",
    "end": 4851.341
  }
]