[
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    "text": "Wir kombinieren Multiorgansysteme, also sogenannte mikrophysiologische Systeme, zusammen mit Robotik und künstliche Intelligenz."
  },
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    "text": "Und mittlerweile werden unsere Produkte bei den meisten großen Pharmafirmen genutzt und sind dazu da, um vorher zu sagen, wie Medikamente in unserem Körper wirken."
  },
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    "text": "Die ethische Komponente war auch eine der Motivationen, warum wir gestartet sind damals."
  },
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    "text": "Aber es gibt auch einfach einen Datenbasierten Grund."
  },
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    "text": "Das Problem an Tierversuchen ist aber, dass fast neunzig Prozent der Ergebnisse am Ende in den klinischen Studien durchfallen."
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    "text": "Und das ist einfach kein System, was vorher, sage ich, stark genug ist."
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    "text": "Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Technik aufs Ohr."
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    "text": "Ja, wo wir jetzt schon in einem neuen Jahr angekommen sind, wollen wir uns mal mit euch die Frage stellen."
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    "text": "Habt ihr euch eigentlich schon mal gefragt, welche medizinischen Möglichkeiten es in der Zukunft so geben wird?"
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    "text": "Also künstliche Intelligenz, künstliche Organe, Diagnostik per Scan, z.B."
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    "text": "vieles über das Handy, Verbindungen vom Menschencomputer."
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    "text": "Also da ist ja schon viel, worüber man hören kann und vielleicht auch schon was ein bisschen... läuft."
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    "text": "Science-Fiction-mäßig, da kennt man, denke ich, mal schon so einiges."
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    "text": "Das möchte ich heute zusammen mit meinem Gast beantworten."
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    "text": "Und zwar ist das Doktor Florian König-Huber."
  },
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    "text": "Er ist Head of Digital Transformation, Automation und Data Science bei Tissues."
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    "text": "Ich hoffe, ich habe da jetzt alles mit reingebracht."
  },
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    "text": "Sonst korrigier mich bitte."
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    "text": "Perfekt."
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    "text": "Super."
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    "text": "Tissues ist ein Berliner Biotechnologie-Unternehmen."
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    "text": "Da werden wir auch noch so ein bisschen mehr zu erfahren, was ihr alles macht."
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    "text": "Zudem bist du ja auch Vorsitzender des VDI Bezugsvereins Berlin-Brandenburg."
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    "text": "Das freut uns auch sehr."
  },
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    "end": 119.6,
    "text": "Und du beschäftigst dich generell viel mit der Medizintechnik der Zukunft."
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    "text": "Und deswegen sind wir auch sehr froh, dass du bei unserer Initiative mit Maas Zukunft Deutschland-Zwanzig-Fünfzig."
  },
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    "text": "Und ja, jetzt habe ich schon ein kleines Loblied auf dich hier gesungen und bin erst mal froh, dass du heute mein Gast bist."
  },
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    "text": "Hallo Sarah, vielen Dank für die Einladung."
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    "text": "Ja, sehr gerne."
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    "text": "Erzähl doch erstmal so ein bisschen was noch zu dir."
  },
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    "text": "Wie bist du eigentlich zu der Forschung im Bereich AKI und Robotik gekommen und was begeistert dich daran so sehr?"
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    "text": "Für mich war der Themenbereich Robotik schon immer extrem interessant."
  },
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    "text": "Also ich bin Ingenieur geworden, weil ich ein sehr neugieriger Mensch bin."
  },
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    "text": "Und ich wollte immer so ein bisschen die Funktionsweise der Welt verstehen."
  },
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    "end": 164.78,
    "text": "Und ich glaube, das Ingenieurwesen ist eine der besten Studiengänge und Fachrichtungen, um möglichst viel verstehen zu können, aber gleichzeitig auch möglichst viel anwenden zu können."
  },
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    "text": "Deswegen war für mich Ingenieurwesen schon immer so ein bisschen klar als meine Richtung."
  },
  {
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    "end": 174.14,
    "text": "Ich habe dann erst Maschinenbaustudiert und Master Computation Engineering Science."
  },
  {
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    "end": 182.3,
    "text": "Da bin ich dann schon mehr in diese Simulations Robotik-Schiene gegangen und habe dann aber auch schon immer relativ viel im Bereich Medizin."
  },
  {
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    "text": "Technik nebenbei belegt."
  },
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    "end": 188.22,
    "text": "Also für mich war das schon immer so ein bisschen klar, so verschiedene Disziplinen ein bisschen aufzuarbeiten."
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    "end": 208.18,
    "text": "und dann war ich erst so ein bisschen im Bereich Industrie, digital der Zwilling und datengetriebene Systeme unterwegs, habe hier beim Produktionstechnischen Zentrum in Berlin gearbeitet und beim Fraunhofer, habe mich aber trotzdem immer für Medizin interessiert, weil für mich ist der menschliche Körper, also die komplexeste Maschine, die man sich vorstellen kann und die will ich halt ein bisschen entschlüsseln."
  },
  {
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    "text": "Sehr schön, cool."
  },
  {
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    "text": "Ja, dann kommen wir doch direkt mal zu Tissues, die gibt es seit Jahrzehnte oder euch gibt es seit Jahrzehnte."
  },
  {
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    "end": 222.0,
    "text": "Was macht ihr denn dort genau und wie hat sich die Arbeit vielleicht auch im Laufe der Zeit innerhalb der Branche verändert?"
  },
  {
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    "end": 234.02,
    "text": "Tissus ist ein Biotechnologieunternehmen und was wir machen, wir kombinieren Multi-Organsysteme, also sogenannte mikrophysiologische Systeme, zusammen mit Robotik und künstliche Intelligenz."
  },
  {
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    "end": 241.82,
    "text": "Und damit haben wir im Jahr zwei Tausendzehn angefangen und waren einer der ersten Unternehmen weltweit, die diesen Bereich mit aufgebaut haben."
  },
  {
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    "text": "Und mittlerweile werden unsere Produkte bei den meisten großen Pharmafirmen genutzt und sind dazu da, um vorher zu sagen, wie Medikamente in unserem Körper wirken."
  },
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    "end": 255.94,
    "text": "Okay, und was kommt dann, also was sind so eure Ergebnisse, wie wirkt das?"
  },
  {
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    "text": "Der klassische Weg Medikamente in der Zulassung zu testen sind T-Versuche und es gibt Parallel noch."
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    "end": 266.2,
    "text": "Zellkulturen, mit denen man auch Versuche machen kann."
  },
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    "text": "Das Problem an Tierversuchen ist aber, dass fast neunzig Prozent der Ergebnisse am Ende in den klinischen Studien durchfallen."
  },
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    "text": "Und das ist einfach kein System, was vorher, sage ich, stark genug ist."
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    "text": "Und unsere Hörer im Podcast haben jetzt einen kleinen Nachteil gegenüber dir, weil ich habe hier mal so ein kleines Stück mitgebracht."
  },
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    "text": "Ja, das ist ja wirklich mal interessant."
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    "text": "Ja, vielleicht gibt es davon noch Fotos, dann konnten wir die bereitstellen, dass man sich da was runter vorstellen kann."
  },
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    "text": "Ja."
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  {
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    "text": "Das können wir auf jeden Fall, das können wir auf jeden Fall."
  },
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    "end": 295.36,
    "text": "Du versuchst trotzdem auch mal zu beschreiben mit Worten."
  },
  {
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    "end": 309.64,
    "text": "Also es ist praktisch ein Multi-Organchip, ist ein mikrofluidisches System, in dem verschiedene dreidimensionale Organoide, also echte Zellen aus unserem Körper miteinander verbunden werden und eigentlich so zusammenarbeiten, wie sie auch in unserem Körper arbeiten."
  },
  {
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    "text": "Also das sind kleine Chips, die werden gefüttert, werden analysiert und man kann halt daran sehen, wenn man eine Substanz reingibt, wie diese Substanz mit der Leber oder dem Darm und Organe interagieren und damit kann man vorher sagen, wie sie auch im Menschen mit diesen Organen oder mit einem Tumor oder mit in einer Therapie reagieren würden."
  },
  {
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    "text": "Also von meinem Verständnis heraus würde ich jetzt auch mal die These aufstellen, dass das auch ethisch besser vertretbar ist als Tierversuche."
  },
  {
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    "text": "Ja, da würdet ihr wahrscheinlich mir zustimmen, hoffe ich."
  },
  {
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    "text": "Genau, also das sind die zwei Komponenten, die ethische Komponente war auch eine der Motivationen, warum wir gestartet sind damals."
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    "end": 357.74,
    "text": "Aber es gibt auch einfach eine Datenbasierte, einen Datenbasierten Grund, den neunzig Prozent Fehlerquote."
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  {
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    "text": "Ich glaube, keiner von uns würde seinen Job behalten, wenn neunzig Prozent, was wir machen, in der Realität nicht nutzbar ist."
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    "text": "Das wird dann schwierig."
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  {
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    "text": "Das ist der zweite Grund."
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  {
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    "text": "Okay, alles klar."
  },
  {
    "start": 371.26,
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    "text": "Ja, also wie gesagt, wir haben ja jetzt das schon mal kurz erörtert, diese Multi-Organ-Chips."
  },
  {
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    "text": "Vielleicht kannst du das nochmal so ein bisschen erörtern, wie baut ihr so was?"
  },
  {
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    "text": "oder wie wird das jetzt konkret gemacht?"
  },
  {
    "start": 383.76,
    "end": 394.6,
    "text": "Also es gibt verschiedene Wege und ich versuche jetzt das... ein bisschen zu verallgemeinern, aber es gibt mehr oder weniger eine Zelldatenbank, die wir haben, aus dem wir verschiedene Organe züchten können."
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  {
    "start": 395.1,
    "end": 404.84,
    "text": "Das sind keine Organoide, die man implantieren könnte, sondern die sind von der Metabolisierung, also vom Stoffwechsel, so da wie mögliche Menschen, aber nichts, was man jetzt implementieren kann."
  },
  {
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    "text": "Also das ist das kleinste funktionale Element, was man nehmen kann, um die Interaktion im Körper nachbilden zu können."
  },
  {
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    "text": "Und davon haben wir einen großen Katalog, einen verschiedenen Organ... Organoiden, die man miteinander kombinieren kann."
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  {
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    "text": "Und dann kommt ein Kunde zu uns und sagt, er möchte ein neues Medikament testen."
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  {
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    "end": 437.92,
    "text": "Und dann gibt es ein sogenanntes Disease-Modell, wo man eben testen kann, wie dieses Medikament mit unseren Organoiden auf diese Krankheit wirkt."
  },
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    "text": "wo man chemisch aus werden kann, ob es gut funktioniert oder nicht."
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    "text": "Und man kann halt optisch wirklich reingucken."
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    "text": "Das ist so ein bisschen der zweite Vorteil, weil ein Tier kann man halt einmal aufschneiden und dann wird es schwierig."
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    "text": "Aber in den Chip, das ist ein transparentes System und ich zeige gerne die Bilder im Nachhinein nochmal."
  },
  {
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    "text": "Dieses transparente System kann man halt kontinuierlich überwachen und Daten entnehmen."
  },
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    "text": "Sehr cool."
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  {
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    "end": 469.72,
    "text": "Sind denn eure Kunden, also wie groß sind die, sind die industriell mit Background?"
  },
  {
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    "end": 476.22,
    "text": "oder darf man sich da größere Pharmakonzerne vorstellen oder auch vielleicht kleinere mittelständige Unternehmen?"
  },
  {
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    "text": "Wie sieht das da so aus?"
  },
  {
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    "text": "Es ist komplett gemischt."
  },
  {
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    "end": 486.34,
    "text": "Also wir haben sowohl von den zwanzig größten Pharmaunternehmen, würde ich mal sagen, sind sechzig Prozent unserer Kunden."
  },
  {
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    "text": "Vieles ist auch öffentlich."
  },
  {
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    "end": 491.56,
    "text": "Ich muss immer ein bisschen aufpassen, welche Namen ich ihnen"
  },
  {
    "start": 491.6,
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    "text": "nennen darf und welche nicht."
  },
  {
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    "text": "Aber"
  },
  {
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    "end": 499.56,
    "text": "wenn man das googlt, die Paper, wir haben mehr als siebzig Publikationen mit verschiedenen großen Pharmaunternehmen, da sieht man viele der großen Namen."
  },
  {
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    "text": "Und ansonsten aber auch viel Akademie."
  },
  {
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    "text": "Also sowohl die Universitäten, wir sind ja selber auch ein Spin-off von der TU Berlin."
  },
  {
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    "end": 513.059,
    "text": "Da sind wir eigentlich aus dem Fachbereich Biotechnologie, sind wir einmal entstanden vor fünfzehn Jahren."
  },
  {
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    "text": "Da sind auch sehr viele unserer Kunden."
  },
  {
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    "text": "Ja, okay, danke Nia."
  },
  {
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    "text": "Ja, so die technische Entwicklung, wie wir jetzt auch gehört haben, das läuft ja wirklich rasant."
  },
  {
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    "text": "Aber wenn ich jetzt so ja auch einen Alltag denke, wenn ich zu meinem Hausarzt in die Praxis gehe, so auf den ersten Blick kann ich da jetzt nicht so wirklich Innovationssprünge erkennen."
  },
  {
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    "end": 534.819,
    "text": "Also das ist, glaube ich, so auf der Ebene vielleicht noch nicht so angekommen."
  },
  {
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    "text": "Wie sieht das denn in diesen Bereichen überhaupt aus?"
  },
  {
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    "text": "Also würdest du sagen irgendwann ... findet es den Gang in die Hausarztpraxis auch mit irgendwelchen Anwendungen oder auch KI-Technologien."
  },
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  },
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    "text": "Also ich glaube momentan sieht man es im Alltag noch nicht so oft."
  },
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    "text": "Die Bereiche wo sie aber im Hintergrund momentan schon sehr viel genutzt werden ist vor allem der diagnostische Bereich."
  },
  {
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    "text": "Also alles was mit Bildgebung zu tun hat."
  },
  {
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    "text": "Computertomographie, MRT, aber auch Ultraschall."
  },
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    "text": "Es ist heute viel präziser dank KI-Tools, die die Auswertung vereinfachen."
  },
  {
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    "text": "Und diese ganzen Datensätze werden mehr und mehr miteinander vernetzt, aber lange noch nicht so viel."
  },
  {
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    "text": "wie sie eigentlich müssten meiner Meinung nach."
  },
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    "text": "Und der zweite Bereich, der direkt mit dem zu tun hat, was wir machen, in der Medikamentenentwicklung passiert gerade extrem viel mit KI."
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    "text": "Also, eines der populäreren Modelle ist AlphaFold, die auch den Nobelpreis bekommen haben, die Vorhersagen, wie die Protokainstruktur sich bildet und auch Interaktionen im Körper teilweise anfangen, vorherzusagen."
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  {
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    "text": "Also, da gibt es sehr, sehr viel, was jetzt gerade mit KI-Unterstützung in diese Entwicklungspipeline geht und was in den nächsten Jahren und Jahrzehnten dann auch bei uns direkt ankommen wird."
  },
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    "start": 611.9,
    "end": 618.14,
    "text": "Und so ein dritter Bereich sind so ein bisschen die Assistenzsysteme, die gibt es jetzt in ersten Pflegeheim auch."
  },
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    "end": 622.959,
    "text": "Also ich habe neulich zum Beispiel einen Roboter gesehen, der die Tabletten verteilt."
  },
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    "text": "Ja,"
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    "text": "das gibt es tatsächlich schon."
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    "text": "Ja."
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    "text": "Genau,"
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    "text": "es fängt so langsam an, aber wir haben definitiv noch nicht so viel im Alltag oder wie theoretisch möglich ist und wie in den nächsten Jahren möglich sein wird."
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    "text": "Ja."
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    "text": "Kannst du denn mal so einen zukünftigen Arztbesuch skizzieren?"
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    "text": "Also wenn du jetzt so ein bisschen in die Glaskugel schaust, wie kann man sich das vorstellen?"
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    "text": "Mal so, in weiß ich auch nicht, zwanzig Jahren vielleicht."
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    "text": "Ja, zwanzig Jahre ist ein guter... Punkt, denn das Impulspapier nimmt ja immer als zweizig-fünfzig, also Deutschlands zweizig-fünfzig als Initiative."
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    "text": "Ich glaube, dass es sogar noch früher passieren wird."
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    "text": "Aber meiner Meinung nach wird Medizin sehr viel Daten getrieben werden."
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    "text": "Also die Vernetzung der Daten wird der Hauptgrund sein."
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    "text": "Und wir haben ja jetzt schon eine große Datenquelle."
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    "text": "Immer mehr Leute tragen Rebels, also Smartwatches."
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    "text": "Und ich glaube, das wird ganz sicher zunehmen in den nächsten Jahren."
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    "end": 686.78,
    "text": "Und da wird es nicht nur Uhren geben, sondern es wird auch Implantate und Neurotechnologie geben, die uns ganz noch Datenquellen aufmachen, die dann über KI auch helfen werden Symptome oder erste Medikationen von Problemen zu erkennen."
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    "end": 691.939,
    "text": "Das wird aber auf keinen Fall den Arzt oder die Krankenhäuser in den nächsten Jahren ersetzen meiner Meinung nach."
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    "text": "Weil es gibt noch diese zweite Datenquelle, nämlich in Gesundheitszentren."
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    "end": 703.819,
    "text": "Alles, was ich vorher schon im Diagnostikbereich genannt habe, so ein CT, wird so schnell nicht zu Hause bei jedem stehen."
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    "end": 708.739,
    "text": "Das sind einfach hochspezialisierte Medizintechnikgeräte, die werden in Gesundheitszentren stehen."
  },
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    "end": 715.66,
    "text": "Da wird es Checkups geben, wo dann spezielle Blutwerte, aber auch genetische Profile und ähnliches analysiert wird."
  },
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    "end": 722.38,
    "text": "Und meiner Meinung nach wird das alles in einem Gesundheitszwillig kombiniert werden aus den Alten."
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    "end": 723.359,
    "text": "und den Checkup-Daten."
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    "text": "Und wenn das richtig gemacht wird, dann wird es dazu führen, dass für Patienten eine Diagnose früher kommt, am besten Fall sogar, bevor es überhaupt Symptome gibt."
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    "text": "Ja, das klingt jetzt etwas abstrakt, aber wenn man jetzt konkret an einem Beispiel guckt, dann würde es dazu führen, dass wir eine Diagnose für eine eventuelle Diabetes, so früh bekommen, dass wir mit ganz leichten Alltagsentscheidungen schon dagegen steuern können."
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  {
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    "text": "Das ist, glaube ich, die beste Stufe, die wir uns alle wünschen."
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    "text": "Es wird aber auch immer weiterhin die Fälle geben, wo es dann doch schwere Tragenreiten gibt."
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    "text": "Und dafür wird es die personalisierte Therapie geben."
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    "text": "Wir werden nicht jede Krankheit im Voraus vermeiden können."
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  },
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    "text": "Und hier ist es wichtig, dass die Daten dafür genutzt werden, dass personalisiert das beste Medikament aus dem großen Katalog, der Medikament herausgesucht wird."
  },
  {
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    "end": 783.079,
    "text": "Das heißt, wenn ich dann ein Problem habe oder wenn ein Patient ein Problem hat, dann wird er entsprechend seien des genetischen Profils die perfekte Empfehlung von Medikamenten bekommen können."
  },
  {
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    "end": 804.8,
    "text": "Und sollte das auch nicht reichen, dann gibt es ja immer noch die personalisierte Medizin mit Multiorganships, wo wirklich ein zwilliges Menschen gebaut werden kann und die ganz modernen Therapien wie KT-Zellen-Therapien getestet werden können, um an einem digitalen Zwilling oder ein biologischen Zwilling ein Medikament zu testen, ohne die Nebenwirkung in Patienten zu haben."
  },
  {
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    "end": 808.56,
    "text": "So wird, glaube ich, die Zukunft für Patienten aussehen."
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    "text": "Ja, das wäre auf jeden Fall ein großer Fortschritt und würde unserer Gesundheit sehr gut tun."
  },
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    "text": "Jetzt haben wir schon sehr viel über Daten gesprochen und viel darüber gehört."
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    "text": "Und ich sage jetzt mal so, dass irgendwie effektiv zu nutzen ist, das eine."
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    "text": "Aber es werden ja auch immer wieder Debatten laut, Datenschutz und was gibt man alles von sich preis?"
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    "text": "Lässt man sich wirklich irgendwie vier in zwanzig Stunden sieben tracken und und und."
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    "text": "Was ist notwendig noch so als Rahmenbedingungen auch, um wirklich Daten und Diagnostik dann?"
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    "text": "soweit voranzutreiben, wie es uns dann eben nützlich ist."
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    "text": "Schönen Ausdruck in der Informatik."
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    "text": "Ich weiß gar nicht, ob ich den hier nennen kann."
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    "text": "Gabbage in Gabbage out."
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    "text": "Es gibt auch noch etwas gröbere Varianten davon."
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    "text": "Aber da ist die Grundidee ist auf jeden Fall, dass KI nur so gut sein kann, wie die Daten, die sie zur Verfügung hat."
  },
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    "text": "Und das gilt für jedes technische System."
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    "text": "Und das ist der entscheidende Punkt."
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    "text": "Und um das zu verbessern oder um hier voranzukommen, müssen wir meiner Meinung nach vier zentrale Voraussetzungen erfüllen."
  },
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    "text": "Wir brauchen auf jeden Fall eine bessere Datenqualität und eine Offenheit."
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    "text": "Wir haben momentan mehrere interoperable Systeme, die miteinander nicht so richtig kommunizieren können."
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    "text": "Es gibt verschiedene Standards und es gibt verschiedene Datensilos."
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    "end": 890.859,
    "text": "Und es hat auch ziemlich gute Gründe und das ist nämlich der zweite Punkt, nämlich der Datenschutz."
  },
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    "text": "Und wir müssen die richtige Methode finden, mit Transparenz zu zeigen, was mit den Daten passiert."
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    "text": "Also was ich damit meine ist, wir kriegen das Vertrauen von Patienten nur dann, wenn klar ist, wofür Daten genutzt werden."
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    "text": "Dazu muss auch die Datenhoheit beim Patienten liegen."
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    "text": "Das ist so ein bisschen das zweite Element, Datenschutz und Vertrauen."
  },
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    "text": "Und das dritte Element ist gemeinsame Datenräume."
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    "end": 934.239,
    "text": "Hier gibt es diese ganz spannende Initiative von European Health Data Space, also europäische Datenräume, mit denen eine Menge sich gerade entwickelt."
  },
  {
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    "end": 936.979,
    "text": "Ob das schnell genug ist, kann man sich streiten."
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    "end": 941.52,
    "text": "Aber es gibt ja eine Menge gute Tendenzen, die diese Grundprobleme ein bisschen ansprechen."
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    "text": "Und der vierte Grund ist, glaube ich, einer, der für uns als Ingenieur noch besonders interessant ist, nämlich die Fachkräfte."
  },
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    "end": 960.18,
    "text": "Wir müssen mehr zusammenwachsen, denn es gibt momentan die hervorragende Mediziner, es gibt hervorragende Ingenieure und hervorragende ITler, aber das, was wir gerade alles bauen, das ist eine Mischung zwischen den Sachen."
  },
  {
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    "end": 967.459,
    "text": "Also wir müssen interdisziplinärer werden und es muss in allen diesen Disziplinen eine gewisse Daten- und KI-Kompetenz entwickelt werden."
  },
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    "text": "Wie bewältest du denn die Rolle des Ingenieurs in der Medizintechnik oder auch im Gesundheitswesen generell?"
  },
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    "end": 978.579,
    "text": "Also ich finde so öffentlich ist das ja gar nicht mal so ein Riesenthema."
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    "end": 982.4,
    "text": "Man spricht selten von Ingenieuren, die jetzt irgendwie medizinisch was vorantreiben."
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    "text": "Also findest du, da muss noch irgendwie ein bisschen mehr Öffentlichkeitsarbeit gemacht werden oder es braucht mehr Fachkräfte in dem Bereich oder woran?"
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    "text": "Ja, was kann man noch verbessern?"
  },
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    "text": "Ja, also."
  },
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    "end": 999.699,
    "text": "Ich habe es ja ein bisschen durchklingen lassen, Daten ist für die Medizin ganz relevantes Thema."
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    "text": "Und jegliches Gerät, was Daten erzeugt, da war ein Ingenieur in der Entwicklung beteiligt."
  },
  {
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    "end": 1008.66,
    "text": "Und gerade in Deutschland und Europa haben wir einige der führenden Medizintechnik-Hersteller."
  },
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    "end": 1014.92,
    "text": "Also ich glaube, da ist relativ klar, wie wichtig die Ingenieure sind als zur Entwicklung der Datenquellen."
  },
  {
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    "end": 1027.86,
    "text": "Was ich persönlich aber auch gemerkt habe in meiner Entwicklung, die Möglichkeit, technische Systeme zu verstehen, aber auch das System des Körpers ein wenig zu verstehen, ist eine ganz interessante Schnittstellenposition."
  },
  {
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    "end": 1043.1,
    "text": "Also ich bin bei uns im Unternehmen oft eine Kommunikationszentrale oder der Vermittler zwischen den Biologen und den Informatikern, weil ich als Ingenieur mit diesem Prozess denken, ganz gut in der Mitte stehe."
  },
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    "text": "Ich denke, das ist ein neues Feld, was sich für Ingenieure so langsam aufmacht, diese ganzen interdisziplinären Bereiche."
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    "text": "Und das zweite ist auch ein ganz klassisches Thema, nämlich Kostendegression."
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    "text": "Also ich habe ja viel über Innovationen geredet und das ist auch der spannendste Bereich in der Medizin."
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    "text": "Aber trotzdem müssen wir auch gucken, dass es bezahlbar bleibt."
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    "text": "Und was Prozessoptimierung angeht, ist ja auch ein ganz klassisches Ingenieur-Thema, sich einfach mal zu schauen, welche Abrechnungsverfahren gibt es, welche Prozesse gibt es in Krakten."
  },
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    "end": 1082.5,
    "text": "auswiesen und Ich hatte gerade vor einer Woche ein Gespräch mit einem Akteur aus einer Klinik und er hat mir eine Geschichte erzählt und die Umfrage gezeigt dazu, die mich schon ein bisschen verstört hat."
  },
  {
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    "end": 1093.52,
    "text": "Nämlich, da war das neunzig Prozent der klinischen Studien, die in Kliniken gemacht werden, die können nicht komplett abgerechnet werden, weil die ganze Abrechnung mit Exalisten und Ähnlichem passiert."
  },
  {
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    "text": "Da gibt es also ganz viele sogenannte Study Nurses, die Abrechnungen machen, eine Menge Stress haben, weil einfach noch nicht genug digitalisiert ist."
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    "text": "Ich glaube, dieses Prozessdenken ist etwas, was wir als Ingenieure in diese Prozesse auch mit einbringen können."
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    "text": "Ja, es gibt auf jeden Fall noch was zu tun, das höre ich raus."
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  },
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    "text": "Aber es gibt noch ganz ganz viele unglaublich spannende kleine Stardubs oder auch große Forschungskollaborationen, die zu viel führen."
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    "text": "Wo wir aber noch ein bisschen zu schwach sind, sind bei der Umsetzung."
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    "text": "Also ich hatte gerade vor kurzem einen Vortrag von Ferenz Krauss gehört."
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    "text": "Das ist der Leiter von Max Planck Institute."
  },
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    "text": "Der hat den Nobelpreis für die Atosekunde bekommen und entwickelt praktisch Theorien wie wenn man ganz neuartige Scans aus Blutwerten oder Ähnliches machen kann."
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  {
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    "text": "Das ist alles hier in Deutschland passiert."
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    "text": "Aber die ersten Anmeldungen für Unternehmen und die ersten Unternehmen, die Geld einsammeln damit im Großestil, die habe ich in Amerika gesehen."
  },
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    "text": "Aber mit einer deutschen Idee oder mit einer hier in unserer Forschungslandschaft entwickelten Idee."
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    "end": 1182.22,
    "text": "Diese Kombination, dass wir zwar sehr gut in der Forschung sind, aber in der Umsetzung noch zu langsam sind oder nicht die Investitionsmenge haben, ist auf jeden Fall eine Herausforderung für Deutschland oder auch für Europa."
  },
  {
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    "end": 1187.98,
    "text": "Ja, das hört man auf jeden Fall auf, dass auch im Podcast oder so generell was im VDI ankommt."
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  {
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    "text": "Also das scheint ein Thema zu sein."
  },
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    "text": "Ich würde jetzt mal einen Schwenk machen und zwar eben zum VDI."
  },
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    "text": "Du bist nämlich eben auch Vorsitzender des Bezugsvereins in Berlin-Brandenburg."
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    "text": "Ja, da muss ich erstmal eine ganz kleine Korrektur machen, denn seit ersten, ersten, zwanzig, sechsten, zwanzig bin ich nicht mehr Vorsitzender."
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    "text": "gewählt und habe das jetzt einen hervorragenden Nachfolger abgegeben."
  },
  {
    "start": 1222.18,
    "end": 1226.84,
    "text": "Aber ich bin natürlich weiterhin im VDI aktiv und auch im VDI Berlin Brandenburg."
  },
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    "text": "Sehr gut."
  },
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    "text": "Ja,"
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    "end": 1231.18,
    "text": "kannst ja trotzdem da eine Einblicke geben."
  },
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    "start": 1232.12,
    "end": 1237.58,
    "text": "Ja, für mich, also rein thematisch gibt es erstmal nicht so viele Überschneidungen."
  },
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    "start": 1238.34,
    "end": 1246.48,
    "text": "Muss man ganz ehrlich sein, auch wenn in Berlin-Brandenburg eine relativ große Pharma-Landschaft ist, im Alltag als Vorsitzender gab es jetzt nicht so viele Überschneidungen."
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    "text": "Für meine ehrenamtlichen Aktivitäten gab es die aber schon."
  },
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    "end": 1253.1,
    "text": "viel mit Austausch zu tun."
  },
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    "text": "Davon habe ich viel gelernt, im VDI mich richtig zu vernetzen, mich richtig auszutauschen."
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    "end": 1262.3,
    "text": "Und das war definitiv eine der Elemente, die ich mitgenommen habe."
  },
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    "end": 1270.0,
    "text": "und der VDI hat mich auch dazu gebracht, überhaupt so die Interdisziplinär zu arbeiten, dadurch, dass ich von Anfang an mit verschiedensten Kategorien gearbeitet habe."
  },
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    "text": "für mich persönlich."
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    "end": 1282.14,
    "text": "Ich hatte relativ früh eine gewisse Führungsverantwortung im VDI, wo ich Leiter war von Arbeitskreis oder dann auch beim Bezirksverein."
  },
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    "text": "Und das war für mich... bevor ich bei der Arbeit diese Verantwortung hatte."
  },
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    "text": "Das heißt, das war für mich auch ein gutes Thema."
  },
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    "end": 1294.52,
    "text": "Ich kann definitiv sagen, dass mir die Aktivität und das Ehrenamt im VDI eine Menge gebracht hat."
  },
  {
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    "end": 1301.42,
    "text": "Thematisch waren es weniger Überschneidungen, aber die Art, wie ich arbeite, was ich gelernt habe, davon habe ich eine Menge mitgenommen."
  },
  {
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    "end": 1314.34,
    "text": "Ja, du bist ja eben auch bei der Initiative Zukunft Deutschland- engagiert sich bei den Impulsen zur Gesundheitsversorgung, Medizintechnik der Zukunft."
  },
  {
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    "end": 1316.74,
    "text": "Was hatte ich denn dann überzeugt, da mitzumachen?"
  },
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    "end": 1325.86,
    "text": "Beziehungsweise warum glaubst du auch, dass es wichtig ist, länger zu schauen und nicht jetzt in den nächsten zehn Jahren, sondern wirklich mal bis zwanzig fünfzig?"
  },
  {
    "start": 1326.36,
    "end": 1334.24,
    "text": "Also wenn man sich in den letzten Jahren die Nachrichten angeguckt hat, dann gibt es ja eine relativ pessimistische Stimmung gerade."
  },
  {
    "start": 1335.6,
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    "text": "Ich teile diese Stimmung."
  },
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    "start": 1337.38,
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    "text": "zum Teil."
  },
  {
    "start": 1338.88,
    "end": 1343.1,
    "text": "Aber es gibt diese ganz tollen Perspektiven in der Forschung, die wir kurz angeschnitten haben."
  },
  {
    "start": 1343.46,
    "end": 1350.36,
    "text": "Und es gibt eine Menge sehr hervorragende oder es gibt eine Menge sehr beeindruckende Dinge, die in Deutschland momentan entwickelt werden."
  },
  {
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    "end": 1353.44,
    "text": "Und ich glaube, dass man das auch in die Umsetzung bringen kann."
  },
  {
    "start": 1353.52,
    "end": 1365.02,
    "text": "Und ich will einfach Teil der Lösung dieses Problems sein, dass wir unsere Ideen, unsere Ansätze und unsere Werte auch in die Gesundheitslandschaften mit übertragen können."
  },
  {
    "start": 1365.06,
    "end": 1366.52,
    "text": "Und deswegen wollte ich mich da engagieren."
  },
  {
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    "text": "Denn ich glaube, es ist wichtig, dass wir uns engagieren."
  },
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    "end": 1373.08,
    "text": "Ja, das kann ich so bestätigen generell."
  },
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    "start": 1374.2,
    "end": 1379.78,
    "text": "Ja, dann wünsche ich da auf jeden Fall weiterhin auch viel Spaß bei und wir unterstützen das ja auch kommunikativ."
  },
  {
    "start": 1379.98,
    "end": 1386.24,
    "text": "und ja, ist eine sehr, sehr tolle Sache und unsere Gesundheit wird davon hoffentlich auch weiterhin profitieren."
  },
  {
    "start": 1386.92,
    "end": 1394.12,
    "text": "Ja, ich würde so ein bisschen schon zum Schluss des Podcasts kommen und da gucken wir passend zu unserer Folge sowieso immer gerne ein bisschen in die Zukunft."
  },
  {
    "start": 1394.74,
    "end": 1398.52,
    "text": "Und ja, da haben wir uns auch natürlich eine Frage für dich ausgedacht."
  },
  {
    "start": 1399.16,
    "end": 1410.22,
    "text": "Wir haben jetzt ja eben schon sehr viel über so zukünftige Szenarien gesprochen und vielleicht kannst du noch mal so die Kernpunkte zusammenfassen, die maßgeblich sind, um eben dieses Zukunftsbild auch erreichen zu können."
  },
  {
    "start": 1410.26,
    "end": 1411.8,
    "text": "Also, wie kommen wir da auch tatsächlich hin?"
  },
  {
    "start": 1412.32,
    "end": 1417.14,
    "text": "In unserem Impulspapier gab es eigentlich fünf Kernpfeiler für die Medizin der Zukunft."
  },
  {
    "start": 1417.66,
    "end": 1422.92,
    "text": "Das erste ist mehrmals schon angeklangen, einfach die Daten zu nutzen und die Daten aufzunehmen."
  },
  {
    "start": 1423.34,
    "end": 1425.14,
    "text": "Wir werden auch sowas wie Datenspenden brauchen."
  },
  {
    "start": 1425.22,
    "end": 1430.38,
    "text": "Also einfach Daten nutzen, nutzbar machen und Vertrauen schaffen ist hier eines der wichtigsten Elemente."
  },
  {
    "start": 1430.92,
    "end": 1439.72,
    "text": "Dann denke ich, dass wir als Europa eine ganz besondere Chance haben, eine explainable und verantwortungsvolle KI zu entwickeln."
  },
  {
    "start": 1439.78,
    "end": 1442.6,
    "text": "Ich denke, das sollten wir hier auch als Standortvorteil nutzen."
  },
  {
    "start": 1443.28,
    "end": 1448.34,
    "text": "Und wir müssen die Innovation, die wir haben bei uns im Land und auch im Kontinent."
  },
  {
    "start": 1448.44,
    "end": 1451.9,
    "text": "Also ich denke, viele dieser Themen sollten eher europaweit als deutscherweit gedacht werden."
  },
  {
    "start": 1453.56,
    "end": 1455.6,
    "text": "ist die Innovation zu fördern."
  },
  {
    "start": 1456.02,
    "end": 1463.86,
    "text": "Also schnellere Zulassen, Translation, Unterstützung für kleine und mittelständische Unternehmen sowie Start-ups und einfach Mut zu Pilotprojekten."
  },
  {
    "start": 1464.36,
    "end": 1471.02,
    "text": "Es gab eine interessante kleine Medienkampagne, wo es um Regulatory Sandboxes ging vom VDI vor ein paar Wochen."
  },
  {
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    "end": 1482.8,
    "text": "Da war genau dieses Thema einen Raum zu schaffen, wo Unternehmen etwas ausprobieren können und erst danach sich Gedanken zu machen, wie kriegen wir das dann auch in die Gesetze umgesetzt?"
  },
  {
    "start": 1483.2,
    "end": 1484.04,
    "text": "Ich glaube auch sowas."
  },
  {
    "start": 1484.18,
    "end": 1487.06,
    "text": "Einfach, um Innovation zu fördern, kann ein Mittel sein."
  },
  {
    "start": 1487.5,
    "end": 1489.54,
    "text": "Fachkräfte haben wir auch mehrmals angeschnitten."
  },
  {
    "start": 1489.62,
    "end": 1493.6,
    "text": "Also Ingenieure als interdisziplinäres Bindeglied sind, glaube ich, sehr wichtig."
  },
  {
    "start": 1493.7,
    "end": 1504.86,
    "text": "Und deswegen glaube ich auch, dass der VDI diese Initiative Zukunft Deutschlands in zweizigfünfzig als richtige Person auf sich genommen hat, denn Ingenieure stehen bei ganz vielen Branchen in der Mitte."
  },
  {
    "start": 1506.7,
    "end": 1513.26,
    "text": "Und das letzte ist aber auch ein Thema, was irgendwie in den letzten Monaten etwas untergegangen ist, nämlich Nachhaltigkeit und Klimaanpassung."
  },
  {
    "start": 1513.34,
    "end": 1527.98,
    "text": "Auch das ist ein wichtiges Teil der der Zukunfts-Initiative Deutschlands-Fanzig-Fünfzig beziehungsweise der Gesundheitsimpulse, denn das Gesundheitswesen ist ein großer Arbeitgeber, großer Wirtschaftsfaktor, aber auch nicht unbedingt der nachhaltigste Bereich."
  },
  {
    "start": 1528.1,
    "end": 1535.32,
    "text": "Also ich denke, in die Richtung müssen wir uns auch noch weiterentwickeln und das sind alles Punkte, die in diesem Zukunftspapier zusammengepasst sind."
  },
  {
    "start": 1536.18,
    "end": 1536.52,
    "text": "Sehr gut."
  },
  {
    "start": 1536.6,
    "end": 1538.48,
    "text": "Ja, wichtige Punkte, die du angesprochen hast."
  },
  {
    "start": 1538.6,
    "end": 1545.12,
    "text": "Und wir werden natürlich auch einen Link setzen und so einen Show Notes, damit man da mal reinschauen kann und sich informieren kann, auch noch ein paar Infos zu dir."
  },
  {
    "start": 1545.84,
    "end": 1554.56,
    "text": "Und ja, dann können wir auf der Website ein paar Fotos noch einbauen, damit man sich das auch vorstellen kann, wieder eure Organships aussehen."
  },
  {
    "start": 1555.02,
    "end": 1558.14,
    "text": "Und ich bedanke mich sehr bei dir für dieses spannende Gespräch."
  },
  {
    "start": 1558.22,
    "end": 1559.34,
    "text": "Also ich fand das richtig gut."
  },
  {
    "start": 1559.56,
    "end": 1566.46,
    "text": "Und ich hoffe auch so kurz, weil ich das da jeder was mitnehmen kann und wünsche noch viel Erfolg für Deine und eure Arbeit."
  },
  {
    "start": 1567.1,
    "end": 1567.68,
    "text": "Vielen Dank, Sarah."
  },
  {
    "start": 1567.78,
    "end": 1569.06,
    "text": "Das war ein sehr spannendes Gespräch."
  },
  {
    "start": 1569.56,
    "end": 1569.72,
    "text": "Danke,"
  },
  {
    "start": 1569.76,
    "end": 1570.54,
    "text": "dass ich da sein darf."
  },
  {
    "start": 1570.72,
    "end": 1570.8,
    "text": "Ja,"
  },
  {
    "start": 1570.92,
    "end": 1571.42,
    "text": "sehr gerne."
  },
  {
    "start": 1572.2,
    "end": 1579.86,
    "text": "Ja, und wenn ihr noch Kommentare habt oder Themenwünsche an uns, dann schreibt uns einfach an podcastadfordipunkt.de, kommentiert die Folge, teilt sie gerne."
  },
  {
    "start": 1580.28,
    "end": 1581.48,
    "text": "Wir freuen uns da auf jeden Fall."
  },
  {
    "start": 1581.74,
    "end": 1582.92,
    "text": "Und bis zum nächsten Mal."
  },
  {
    "start": 1583.08,
    "end": 1583.32,
    "text": "Ciao."
  },
  {
    "start": 1583.64,
    "end": 1584.42,
    "text": "Ciao."
  }
]