[
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    "end": 3.82,
    "text": "Was ist eigentlich wert für eine Sammlung erhalten zu bleiben?"
  },
  {
    "start": 3.96,
    "end": 7.1,
    "text": "Was hat vielleicht auch noch in hundert Jahren oder darüber hinaus Bestand?"
  },
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    "text": "und das ist natürlich eine etwas unsichere Sache."
  },
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    "end": 17.68,
    "text": "Wir sind heute ein Seeum mit über einer Million Besucher, man kann sich die Anfänge kaum vorstellen aber der Sinn dahinter war ein ähnlicher."
  },
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    "text": "Man wusste schon, dass sammelt man nicht nur für sich zu seinem Vergnügen sondern es besteht im Teilen"
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    "end": 37.04,
    "text": "Sagt Ralf Gleis, mit dem ich mich für eine neue Zeitreise durch die Sammlung der Albertina getroffen habe und zwar für eine Zeitreisen durch die sammlungsgeschichte der Albertiner seit ihrem zweihundertfünfzigjährigen bestehen."
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    "start": 37.16,
    "end": 45.8,
    "text": "Die Geschichte dieses Museums erzählt auch von der Wandlung einer adeligen Privatsammlung zu einer öffentlichen modernen und internationalen Institution."
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    "end": 55.08,
    "text": "In dieser Folge legen wir einige Schlüsselmomente dieser Sammlungsgeschichte frei, die in einer aktuellen Ausstellung dokumentiert und auch im Katalog nachzulesen ist."
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    "text": "Ich freue mich sehr auf dieses Gespräch, Lieber Ralf!"
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    "text": "Ich freu mich auch sehr – hallo Clarissa!"
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    "text": "Lange Ohren der Albertina Podcast"
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    "text": "Ralf."
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    "text": "in unserer letzten Folge waren wir gemeinsam in Venedig."
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    "end": 74.7,
    "text": "vielleicht holst du uns zu Beginn dieser Folge noch einmal kurz ab was genau hat die Sammlung mit Venedig zu tun."
  },
  {
    "start": 74.8,
    "end": 83.22,
    "text": "Tatsächlich feiern wir heuer eben zweieinfünfzig Jahre Albertina und der Gründungsakt fand in Venedigg statt, nicht in Wien wie viele glauben."
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    "end": 92.94,
    "text": "Damals hatte Erzherzog Albert von Sachsen-Teschen und ErzHerzogin Marie-Christine einen Kunstsammlerbeauftragte ihn bei der Sammlungserstellung zu helfen."
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    "text": "Das war der Conte D'Urazzo und den traf man nun in Venerigg Und er hat also Wort gehalten."
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    "text": "das was er als Auftrag hatte wirklich erfüllt die ersten."
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    "text": "Zehntausend Kunstwerke mit, die man dort bestaunen konnte und die beiden dann mit nach Hause nahmen."
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    "text": "Und damit wirklich eine systematische Sammlung angelegt haben – das feiern wir heute als Geburtsstunde der Albertina!"
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    "text": "Wenn du von Zehnteusend Werken sprichst, müssen wir sagen es ist sich um Blätter handelt?"
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    "end": 127.16,
    "text": "Wie muss man sich denn das Sammeln zur Zeit von Herzog Albert und seiner Frau Marie-Christine den vorstellen?"
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    "text": "Und vor allem welche Gelegenheiten gab's?"
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    "text": "Es gab ja noch keine Kunstmessen oder ein Galeriensystem wie heute."
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    "end": 150.58,
    "text": "Nun, die meisten Adeligen sammelten für sich Ausstattungsgegenstände für ihre Paläste, für die Schlösser, die man besaßt Und natürlich gab es damals schon auch ein Wettstreit um die besten Künstler und Künstlerin."
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    "end": 157.94,
    "text": "Das war ganz klar, was aber jetzt Marie-Christine und Albert Verband war eine Liebe für grafische Kunstwerke."
  },
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    "end": 165.66,
    "text": "Wie man dort gesammelt hat, war schon weit über das hinausgehend, was eigentlich so in adeligen Sammlungen zugegen war."
  },
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    "end": 174.7,
    "text": "Man hatte schon angefangen den eigenen Neigungen nachgebend etwa flämische Landschaften zu sammeln und französisches und englisches."
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    "text": "Aber dann kam doch die Idee, auf die Sammlung etwas zu systematisieren."
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    "end": 184.66,
    "text": "Und auch im Zuge des Aufklärerischen Gedanken ... Das war ja damals einfach eine andere Zeit."
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    "end": 202.82,
    "text": "Dort hatte man den universellen Gedanken, dass man encyclopädisch sammeln kann also wirklich alles von den Anfängen bis zur Gegenwart sammelt und das war dann auch der Auftrag an den Contadorzzo, was man gesagt hat, alles, was wir nicht in der eigenen Sammlungen haben, das soll er uns mal beschaffen, das war eigentlich auch üblich."
  },
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    "end": 206.1,
    "text": "Man hat selber wenig gesammelt als adelige Menschen."
  },
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    "end": 211.62,
    "text": "Man ließ sammeln und da bildeten die beiden schon eine Ausnahme, denn man hatte wirklich Interesse."
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    "end": 221.92,
    "text": "Albert kommt ja aus Dresden und Marie-Christine aus Wien und man ging zum Beispiel immer auch zu den Akademieausstellungen, die es in beiden Städten gab und da konnte man auch an kaufen."
  },
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    "end": 226.74,
    "text": "das waren aber Natürlich zeitgenössische Kunstwerke, also das waren die Künstler der Zeit."
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    "text": "Mätremodern wie man mal sagte und sie wurden auch schon gesammelt."
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    "text": "Also dass hat... Die Grundsammlung ist aus verschiedenen Motivationen und aus verschiedenen Quellen entstanden Und dann ist man natürlich auch dazu übergegangen und hat eben bei Sammlern sich etwas abgeschaut oder ganze Sammlungen gesammlt."
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    "text": "Ungewöhnlich"
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    "text": "ist ja vielleicht auch, dass sich die Sammler Albert und Marie-Christine selbst als Künstlerin versucht haben."
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    "text": "Albert bewundert der Marie-Christines künstlerische Leidenschaft sowieso unendlich."
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    "text": "Mein Lieblingszitat aus den quasi historischen Chatprotokollen, die man kennt, da schreibt Albert an Marie-Christian Ich finde ihre Begeisterung für Wandijk viel sympathischer als die für Wälder und Wildschweine."
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    "text": "Ja, das ist wirklich auch eines meiner Lieblings-Zitate was sehr gut trifft."
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    "text": "Was die beiden eigentlich zusammen geführt hat."
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    "text": "Es ist wirklich ja eine Liebesheirat gewesen außergewöhnlich in dieser Zeit wo natürlich die Mutter von Marie-Christine die Kaiserin von Österreich eine imperiale Heiratspolitik durchgeführt hat und die Lieblingstochter durfte aber nun Jemanden heiraten, der wie sie an den Künsten interessiert war."
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    "text": "Der sich nicht so für die jagt und dergleichen interessiert hat was eigentlich Gang und Gebe war unter Adeligen."
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    "end": 303.5,
    "text": "deshalb auch sein Wort an Marie-Christine."
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    "end": 310.18,
    "text": "Die hatte ihm nämlich ein Blatt geschenkt dass sie selber nach dem Vorbild von Van Dijk gemalt hat."
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    "text": "Und wie funktionierte das?"
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    "text": "Man hat ein Gemälde von Van Dyke in entfernten Ländern, davon gibt es einen Druck, eine Druckgrafik."
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    "text": "Die kamen hier in die Sammlung ne Hofbibliothek."
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    "text": "man hat sich die angeschaut und danach wiederum ein koloriertes Bild gemalt und man sieht daran auch Marie-Christine war ja wirklich begabt."
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    "text": "Also die war eines Künstlers... Ja ich finde es sieht gar nicht schlecht"
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    "text": "Man kann es jetzt in der Ausstellung angucken also ist eigentlich"
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    "text": "Also diese Werke sind Übrigens das erste Mal seit zweiundfünfzig Jahren ausgestellt."
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    "text": "Und man sieht, die war also wirklich das was man damals nannte so eine... ambitionierte Amateurin."
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    "text": "Das heißt, sie musste natürlich davon nie leben aber sie hat das sehr ernsthaft betrieben..."
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    "text": "Man sieht dass sie garantiert sozusagen eine technische Ausbildung dafür"
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    "text": "er ist ein Soldat im Uniform Und wenn man genau hinschaut sieht man auch deine weiten Landschaftsprospekt, vor dem dieses Pferd mit dem Reiter ist."
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    "text": "Er hat also im Prinzip diesen Reiter gezeichnet und die Landschaft und die ganze Staffage rundherum das haben ihm einfach Höflinge gemalt."
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    "text": "Also da war ja ein bisschen anders als Marie-Christine und glaube sie war eben da schon weit voraus was das künstlerische angeht."
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    "text": "aber diese Liebe zur Kunst um darauf zurückzukommen hat die wirklich verbunden."
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    "text": "Und man war einfach durch diese Zeit, das ist ja die Zeit von Mozart, von Haydn, von Universalgenies wie Goethe... Da ging es auch darum, die ganze Welt zu erfassen!"
  },
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    "end": 423.2,
    "text": "Also das war ja das was die Encyclopedia mit Dallanbeer und Didaro gemacht haben und sie versuchen das jetzt auf die Kunst zu übertragen und sagen wirklich gut wir haben jetzt mal angefangen, dass ist schon beachtlich was wir gesammelt haben."
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    "text": "aber lieber Dorazo, das war dann deren Kunstagent den traf man ... und hat sich so ein bisschen eine Art Kassensturz gemacht."
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    "end": 442.52,
    "text": "Und dann ist man schnell darauf gekommen, na ja... Wir würden schon gerne von den Anfängen, das hieß damals Renaissance bis zur Gegenwart sammeln,... ...und Durazzo sollte das jetzt besorgen!"
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    "text": "Das Unglaubliche für mich ist heute immer noch, dass man sagt, das verabreden die... ...seventeenhundertdrehen-siebzig und drei Jahre später liefert Durazo aber"
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    "text": "Also Zehntausend Werke eben der italienischen Schulen und der deutschen Schulen, das war verabredet."
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    "text": "Und was er auch mitgegeben hat, war dann dieser sogenannte Diskursupreliminare also eine Sammlungsstruktur."
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    "text": "Sondern es ist wirklich schon eine wissenschaftliche Aufarbeitung und man merkt diese Ernsthaftigkeit."
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    "text": "Christine und Albert selber zeichnen, malen."
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    "text": "Das hat sie bestimmt auch befähigt einfach genau hinzuschauen."
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    "text": "Und die sind auch selber losgegangen und haben gesammelt und haben wirklich immer versucht auf diesen Kunstmessen das Allerbeste zu sammeln."
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    "text": "Ich glaube, dass unterscheidet die von allen Adligen in dieser Zeit."
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    "text": "Und was man ja schließlich auch nicht vergessen darf – Sie hatten ja auch jede Menge Schlössler- und Landsitze zu befüllen, die überall leer rumstanden und derer sie immer mehr hatten."
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    "text": "Da waren ja auch Räume zu befüllen oder Wände Also sicher auch ein Motiv, ihre Wohnsätze schön auszugestalten."
  },
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    "text": "Wobei das bei den Druckgrafiken weniger das Leitmotiver war, weil die hat man damals nicht so an die Wände gehängt."
  },
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    "text": "Man hat Gemälde wie heute an der Wende gehängt und diese vielen, vielen Kunstwerke hat man in Quersetten aufbewahrt, die wiederum so aussehen wie riesige Bücher und die wurden dann in Bibliotheken aufgestellt."
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    "text": "Das war der Schmuck sozusagen."
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    "text": "von diesen Werken selber kamen wenig an die Wand."
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    "text": "Marie-Christine hat nach solchen Druckgrafen Übrigens Wanddekorationen, die dann in solche ausgeschnittenen Felder in zum Beispiel solchen Wandgestaltungen eingepasst wurden gezeichnet mit chinesischen Szenerien oder so etwas."
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    "text": "Das war nach der Mode."
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    "text": "aber die anderen Blätter das war eher weniger für die Wand."
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    "text": "Diese Kassetten, die du da ansprichst, das sind tatsächlich sehr beeindruckende imposante Objekte."
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    "text": "Man kann sie eben auch in der Ausstellung sehen."
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    "text": "Sie sind erstens mal sehr groß so wie du es beschreibst eigentlich wie ein sehr großes Buch exquisite gearbeitet meistens ja glaube ich mit Leder einband und da drinnen wurden dann diese Blätter gelagert."
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    "text": "Und warum sind die so gut erhalten?"
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    "text": "Ja, sie sind nicht einfach irgendwie in eine Kassette hineingeschmissen, würde ich mal sagen."
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    "text": "So Salopp!"
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    "text": "Sondern man hat die jeweils... das war schon bewusst, dass das Kunstwerke sind und die hat man fein säuberlich auf ein Papier aufgeklebt."
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    "text": "Und dieses Papier war damals ganz häufig mit sogenannten Schweinfutter grün präpariert."
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    "text": "Das war nicht nur eine Modefarbe sondern in diesem Farbgemisch war auch Aseen enthalten und dadurch haben sich Werke besonders gut erhalten, weil die Schädlinge dadurch abgehalten wurden."
  },
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    "text": "Und man hat dann diese einzelnen auf Kartons aufgezogenen Druckgrafiken gestapelt in solche Boxen so dass sie wirklich gut gelagert wurden."
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    "text": "In anderen Fällen sogar in Bücher eingeklebt."
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    "text": "Da hat man die wie im Sammelalben sozusagen pro Seite in ein Buch geklebt."
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    "text": "Also der dachte ja... Wir haben jetzt zehntausend Werke, da sind alle Schulen vertreten und er schreibt auch in seinem Diskurs um Preliminare Beispielen."
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    "text": "Aber da hat er ja nicht mit diesem Paar gerechnet, weil Marie-Christine hat dann auch gesagt ... Nein sie wollen alles sammeln!"
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    "text": "Also encyclopädisch also alles von einem Künstler was man kriegen kann und deshalb haben Sie auch sozusagen eine lose Blatt Sammlung gehabt in diesen Kassetten, weil man wusste ja nicht was man noch kriegt und was man doch irgendwo einordnen muss."
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    "text": "Und deshalb ist es anders als wir heute vielleicht das wäre der Fußball Weltmeisterschaft mit Panini Alben kennen wo man sagt, da gehören noch diese einzelne Werke hinein Das wusste man ja nur mal lose gelassen und erst die Nachfolger haben die dann in solche Klebealben, sagen wir heute, Klebebände zusammengefügt."
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    "text": "hier eigentlich auch eine gigantische Leistung diese dann viel mehr als zehn tausend Werke zu katalogisieren den Überblick zu bewahren und immer wiederzufinden und neu zuzuordnen."
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    "text": "Ja, schauen wir noch mal in dieses wirklich beeindruckende Sammeln von diesem Paar."
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    "text": "Er sammelt manisch weiter und man sieht ihn eigentlich nur noch in seiner Sammlung hier."
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    "text": "und als der stirbt, achtzehnundzwanzig sind es Hundertsechzigtausend druckraffische Blätter und etwa vierzehntausend Zeichnungen."
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    "text": "eine Stelle, wo irgendjemand sagt, dass glaube ich oder... sich eingebildet hat, man würde hier durch die Hallen gehen sein weil er offenbar eben diese Kunst so geliebt hat."
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    "text": "das Paar hatte keine Kinder und man hat dann einen Neffen adoptiert den Erzherzog Karl und der gibt die Sammlung später weiter an dem ErzHerzog Albrecht und dieser wiederum an Erzuerzö Friedrich und die setzen jeweils die Sammlung fort."
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    "text": "Und was jetzt das Interessante war, der Albert von Sachsen-Teschen hatte schon, die Idee, wenn wir jetzt mal sterben, also seine Frau war bereits verstorben dann auch nicht mehr ist."
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    "text": "aber ist es wohl so das die erste Dokumentation dieses Namens, achtzehnundsechzig, datiert und wir haben immer versucht auch rauszufinden wie den so der Sprachgebrauch war."
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    "text": "Ja, das ist ein wirklich sehr schönes Blatt weil da sehen wir eben eine abendliche Zusammenkunft im Palais des Grafen Moritz von Fries Und hier sehen wir Albert im Zentrum von ausgewählten Kunstsammlern und Kennern solche Druckgrafik an und so muss man sich vorstellen war natürlich am Anfang diese Sammlung auch zu sehen."
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    "text": "und diese Druckzustände man musste immer wenn man gedruckt hat zwischendurch als Künstler die Platte kontrollieren ob alles gut war oder auch noch Ergänzung vornehmen musste und deshalb gab es sozusagen Werke, die damals weggeschmissen wurden als Makulatur."
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    "text": "Und dann hörte man schon mal von dem einen Cousin oder der Nichte, ich habe jetzt ein ganz berühmtes Kunstwerk von zum Beispiel Van Dyke oder von Obens erworben und da gab es schon so ein Wettstreit."
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    "text": "mediale Erweiterung der Albertina, zwanzig Jahre nach Gründung kommt dann schon ein großer Teil wie diese fünfhundertzwanzig Zeichnungen."
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    "text": "Sondern wir sind ja dann da Beginn des neunzehnten Jahrhunderts zum Beispiel auch eine sehr schöne Arbeit von Casper David Friedrich erworben hat."
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    "text": "Da hat man also von den Etrimodernen gesprochen und hat da das Problem, dass wir heute haben beim Sammeln was ist eigentlich wert für eine Sammlung erhalten zu bleiben?"
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    "text": "Und das ist natürlich eine etwas unsichere Sache!"
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    "text": "Und da hat man schon was gehört über einen Künstler wie Caspar David Friedrich."
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    "text": "aber um sicherzugehen, dass das jetzt auch wirklich Bedeutung hat."
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    "text": "oder wir haben auch in der Ausstellung jetzt eine riesige Zeichnung von Jacques Louis David und da sind so dann einfach mal das größtbeste von einem Künstler gesammelt, um zu sagen Wir haben da die größte Chance, dass es Bedeutzung hat für die Zukunft."
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    "text": "Es gab immer wieder Hinweise zu lokalen Sammlungen Und im Zuge dessen wurde tatsächlich eine Inschriftentafel angebracht, die schon auf Albert als Gründer verweist und wo man gesagt hat hier ist also die unglaublich berühmte Sammlung des Albert von Sachsen Teschen und seiner Frau."
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    "text": "Und man baute sogar eine eigene Zugangs... für das Publikum und öffnete damit die Sammlung noch mal, damit sie nicht durchs Palais gehen mussten."
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    "end": 1354.54,
    "text": "Konnten die jetzt eine eigene Stiege hochnehmen?"
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    "text": "Die ungefähr dort ist, wo heute der Eingang vom Filmmuseum sich befindet."
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    "text": "Und da wussten also dann schon ... Dann wäre"
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    "text": "es doch offen, die Hintertreppe!"
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    "text": "Man wollte selber nicht durch's Palaisgehen lassen... Aber immerhin!"
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    "text": "Ja aber die Öffnung war schon da und tatsächlich ist das so der Beginn, wo man sagen muss."
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    "text": "Es kam einfach mit dieser Zeit dann auch ganz moderne, auch museale Dinge an das Haus die man vorher nicht kannte."
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    "text": "Also es gab die Kustoden, die berühmt waren wie den Moritz Tausing oder Josef Meda."
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    "text": "Es wurde schon fotografiert hier Die Sammlung also ganz früh um die publik zu machen, also solche Dinge die wir heute auch machen."
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    "text": "Das hat alles da seinen Ursprung."
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    "text": "insofern ist die Weltausstellung tatsächlich irgendwie so ein Motor gewesen für die Öffnung."
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    "text": "und dann kommen also große Schritte die natürlich das ganze Haus nochmal verändern."
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    "text": "man hat eben dann den wesentlichen Einschnitt mit der Verstaatlichung nach dem Ende der Habsburger Monarchie und nach dem Ersten Weltkrieg dass es natürlich einen großer Moment da wurde nämlich die bereits sehr große Sammlung die Alberti der grafischen Sammlung der Hofburg fusioniert, sodass man dann insgesamt achthundertfünfzigtausend Kunstwerke hatte."
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    "text": "Und das bedeutet natürlich auch etwas baulich und es heißt auch etwas in dem wie ich das zeige."
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    "end": 1443.1,
    "text": "also da sprechen wir jetzt schon von einer Demokratisierung und Öffnung von eben dieser einstmals adeligen Sammlungen hin zu einem öffentlichen Kunstmuseum."
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    "end": 1449.86,
    "text": "Ein ganz ganz wichtiger Schritt im Ende sozusagen dieses aristokratischen Kunstsammels."
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    "text": "und dann eben die Öffnung und Verstaatlichung."
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    "text": "Ein interessantes Kapitel ist natürlich auch, was mit dieser Sammlung zu Kriegszeiten passiert ist denn sie war zu allen Zeiten immer bedroht."
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    "end": 1464.4,
    "text": "das war sicher im ersten Weltkrieg schon so aber viel dramatischer noch im zweiten Weltkrig."
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    "text": "Und da finde ich ein sehr interessantes kapitel Die Evakuierung der Kunstwerke im Zweiten Weltkirch weil große Teile wurden ja nach Bad Ischl in den Stollen des Salzberg Werks verbracht."
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    "end": 1485.66,
    "text": "davon erzielt auch einen berühmter Hollywood Film Monuments Man aus dem Jahr zwanzig vierzehn Star besetzt mit George Clooney, Matt Damon, Bill Murray und Kate Blanchett."
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    "end": 1493.96,
    "text": "Und was für ein Glück denn am zwölften März nineteen viertzig Treffen US Streitkräfte dann tatsächlich quasi das Herz der Albertina?"
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    "end": 1499.62,
    "text": "Und wären die Kunstwerke nicht in den Stollen verbracht worden, dann hätte es einen un... glaublich nur Schaden genommen, oder?"
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    "text": "Ja das war wirklich sehr vorausschauend."
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    "end": 1515.54,
    "text": "Man muss sagen dass eben diese Zeit des Nationalsozialismus hatte sowieso schon natürlich eine Gefahr dargestellt auch der politischen Vereinahmung, der vielleicht Neustrukturierung von solchen Sammlungen."
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    "end": 1532.86,
    "text": "und dann muss man sagen haben die damaligen Akteure schon richtig gehandelt indem man die Kunstwerke zunächst hier in Saves von Banken ausgelagert hat in die Stadt hinein Und teilweise dann später, wie du richtig gesagt hast, in sogar einen Bergwegstollen verbracht hat."
  },
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    "end": 1540.98,
    "text": "In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs fiel eine Bombe hier in das Palais und man sieht diese Bilder auch in der Ausstellung."
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    "end": 1544.94,
    "text": "Man kann sich kaum die Zerstörung vorstellen aber es war halt rundherum so."
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    "text": "Die Staatsoper war getroffen, dieses wunderbare Gebäude was wir heute Albertina nennen lag in Schutt-und Asche."
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    "end": 1559.66,
    "text": "Dann finde ich das Erstaunliche, dass einerseits dies Sammlung eben unbeschadet daraus hervorgeht."
  },
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    "end": 1574.52,
    "text": "Und andererseits, wie dieser Wille der Menschen war nach dem Zweiten Weltkrieg diese Kulturinstitutionen also die Staatsoper und auch die Albertina in Windeseile aufzubauen wenn man doch sonst eigentlich mal hatte kaum ein Dach über den Kopf."
  },
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    "text": "die Menschen haben gehungert und es waren einfach schwierige Zeiten und ich glaube es gab einen Hunger nach Kultur auch, warum sie dann sich entschlossen haben das hier wieder zu errichten."
  },
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    "end": 1598.44,
    "text": "Ein neu erworbenes Objekt der Sammlung ist ein Album was einer Baufirma gehörte die es ihrem lieben Herrn Direktor gewidmet hatten und da sieht man Fotografien der verschiedenen Wiederaufbaustadien."
  },
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    "end": 1606.6,
    "text": "Und nineteenhundertfünfzig ist es sozusagen erreicht und fertig und man hat tatsächlich die Albertina schon wieder eröffnen können."
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    "text": "mein"
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    "text": "persönliches Lieblingsfoto aus der Zeit, das dann wieder aufgebauten Palais ist."
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    "text": "Ein Foto aus dem Jahr nineteen zwei und sechzig weil da sieht man also Wir sitzen jetzt hier in deinem Büro Ralf, in der Direktion sozusagen."
  },
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    "end": 1634.16,
    "text": "Wenn du jetzt rausschaust irgendwie in Richtung Oper, da standen damals einfach ungefähr dreißig Autos geparkt weil die nämlich damals ja natürlich über diese sogenannte Rampe irgendwie hochgefahren sind und hier offenfröhlich geparktt haben also ein Bild das man sich heute überhaupt nicht mehr vorstellen kann."
  },
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    "text": "Ja das waren wirklich andere Zeiten dann in den Nachkriegsjahren ist immer verblüffend wenn man dann in diese dokumentarischen Fotos schaut."
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    "text": "Die Stadt sah einfach völlig anders aus."
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    "text": "es war auch einfach dieses Konzept nach dem Zweiten Weltkrieg der autogerechten Stadt."
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    "text": "Man"
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    "text": "fuhre auch auf der Kärntner Straße?"
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    "text": "Genau, man kam ja mit dem Auto zur Arbeit, muss ja irgendwo auch parken und man hat da hier geparkt."
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    "end": 1659.34,
    "text": "aber dabei war die Institution der Albertina damals wirklich kleiner."
  },
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    "end": 1666.06,
    "text": "Arbeiteten weniger Menschen, man hatte auch den Eindruck eher in einer Bibliothek zu sein als im öffentlichen Museum."
  },
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    "end": 1672.96,
    "text": "so war das bildlange Zeit und wir haben dann jetzt auch gefunden in den Archiven die Ausstellung, die gemacht wurden."
  },
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    "end": 1676.2,
    "text": "man, glaube ich ein falsches Bild."
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    "text": "Wir denken heute da fand eigentlich nicht so viel statt aber es waren schon unter den damaligen Direktoren."
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    "end": 1691.88,
    "text": "vor allem dann unter Koschatsky und Oberhuber wurden im Jahr durchaus fünf bis zehn Ausstellungen in diesen eher begrenzten Räumen gemacht."
  },
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    "end": 1693.34,
    "text": "Man sieht die sahen anders aus."
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    "end": 1709.96,
    "text": "wir haben also ein Foto was sich besonders bemerkenswert finde wo eine Picasso-Ausstellung dargestellt ist und sie sind einfach in diesem gleichwörmigen Kästen sind solche Vitrinenfenzen und hinter jedem Fenster ist ein Picasso-drographisches Werk ausgestellt, zusammen als eine Ausstellung aus."
  },
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    "end": 1719.82,
    "text": "Und wenn man aber auch schaut was ausgestellt wurde... Da sind früh Künstlerinnen zu sehen, Hilmar Av Klint zum Beispiel in einer sehr frühen Ausstellung."
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    "text": "da sind früh zeitgenössische Künstlerinen und Künstlern dann auch gezeigt worden."
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    "text": "also das Haus hat sich dann wirklich schon geöffnet und hat alle Räume die damals zur Verfügung standen auch benutzt."
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    "end": 1746.38,
    "text": "Dabei war ein Teil der heute als Brunkräume bekannten Wohnräume von Marie-Christine und Albert damals als Büroräume genutzt, und von diesen Stuckdecken hängt einfach so eine einfache Glühbirne herab."
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    "end": 1754.24,
    "text": "Darunter sind Kästen mit irgendwelchen Schubladen für Karteikarten und einen Schreibtisch – und so sah es halt hier aus!"
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    "end": 1768.98,
    "text": "Diese Öffnung der Albertine hat eben immer wieder bauliche Maßnahmen erfordert und immer wieder haben Architekten Und ich habe gesehen immer zumindest auch eine Architektin, nämlich zur Aditentwürfe für die zukünftige Albertina eingereicht."
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    "text": "und ein damals utopischer Entwurf ist heute Realität geworden."
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    "text": "Zum Jubiläum sitzt gerade jetzt ein pinkfarbener Hase drauf."
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    "text": "Ungewöhnlich ist aber das kann man in der Ausstellung sehen, die Form dieses allerersten Entwurfs – der Idee!"
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    "end": 1787.48,
    "text": "Es ist nämlich einen ganz besonderen zwanzig Schillingschein gestaltet von..."
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    "text": "Ja, das ist eine Gestaltung von Hans Hollein."
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    "end": 1807.22,
    "text": "Es gab tatsächlich ja diese Nachfrage von Seitens des Museums auch mehr Ausstellungsfläche zu generieren, mehr Zugänglichkeit zu haben und dazu musste eigentlich immer diese Höhe von der Straße zum Bastainiveau überwunden werden."
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    "text": "Das war die große Aufgabe."
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    "end": 1813.54,
    "text": "Daran haben sich beteiligt wie du sagst Zahadid willem Holzbauer Korb Himmelblau"
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    "text": "z.B.,"
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    "text": "aber eben auch Hans Hollein."
  },
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    "end": 1820.7,
    "text": "es gab also eine Kommission vor."
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    "end": 1829.92,
    "text": "Hans Hollein hat sich gedacht, naja also wir tragen ja eigentlich in unserem Geldbörsel immer diese Albertina mit uns rum denn die war abgebildet auf dem zwanzig Schilling-Schein."
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    "end": 1851.64,
    "text": "wahrscheinlich haben viele gar nicht mehr drauf geschaut aber es war eben das Palais und auch die Bastille zu sehen und er hat dort seine Idee eines Flugdaches und einer Rolltreppe die schon eben unten einsetzt mit drei großen Kuben darüber skizziert in diese Kommissionsrunde ausgeteilt."
  },
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    "end": 1854.48,
    "text": "und einen von diesen Scheinen haben wir hier in der Sammlung."
  },
  {
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    "end": 1864.94,
    "text": "Und das Lustige ist auf dem zwanzig Schillingenschein hat er nämlich drüber gekritzelt, zwanzichttausend Schillingen, weil ich glaube er hatte einfach auch viel Humor und wollte schon mal seinen Entwurf aufwerten."
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    "end": 1866.54,
    "text": "oder es war"
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    "text": "sein Wunsch honorar, dass er nicht bekommen hat?"
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    "end": 1871.66,
    "text": "Ja, das ist wirklich eine sehr lustige Geschichte!"
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    "end": 1873.24,
    "text": "Es gibt verschiedene Anektonen darüber."
  },
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    "end": 1877.62,
    "text": "Die eine besagt, dass er eben von diesen Scheinen die damals in die Kommission gegeben wurde."
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    "end": 1884.28,
    "text": "Einer hierhergekommen sei sind aber auch Scheine gewesen, die er später für Freunde nochmal nach skizziert hat nach dieser Idee."
  },
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    "end": 1894.1,
    "text": "Aber fantastisch ist es auch das zu sehen, dass wirklich so Omminiatur entworfen nach der Realität wird und wir können es heute wirklich an den Fotos wenn man die daneben hält sehen."
  },
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    "end": 1910.56,
    "text": "Das war schon ein wirklich tolles Projekt, zwei tausend drei realisiert und das hat eigentlich eine Umbaufase abgeschlossen, die das Museum komplett erneuert hat, die um die Jahrtausendwende stattgefunden hat und wo vieles hier überhaupt ermöglicht wurde, wovon wir heute profitieren."
  },
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    "start": 1911.2,
    "end": 1916.64,
    "text": "Es ist auch wirklich lustig sich aus heutiger Sicht nochmal die Alternativ- Vorschläge anzuschauen."
  },
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    "start": 1916.86,
    "end": 1932.38,
    "text": "Also wenn ich es jetzt richtig in Erinnerung habe, dann hätte Zaha Hadid den gesamten Besucherstrom über die sogenannte Rampe von der Rückseite eigentlich ins Museum geschläust und ich glaube Holzbauer hat ja sozusagen so eine Art Turmkonstruktion wo dann vermutlich ein Lift eingebaut wäre."
  },
  {
    "start": 1932.44,
    "end": 1937.52,
    "text": "das hätte aber im Wahrheit eigentlich, wenn man von der Oper hinschaut finde ich persönlich nicht zu schön mehr."
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    "start": 1937.68,
    "end": 1937.92,
    "text": "diese..."
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    "end": 1942.5,
    "text": "Es wirkt ein bisschen wie ein Parkhaus zwischen Opa und Albertina."
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  {
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    "end": 1946.76,
    "text": "Ich glaube was auch da mit rein gespielt hat, war teilweise diese Überlegung."
  },
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    "text": "Man hatte so eine Art großen Fahrlift gebaut."
  },
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    "text": "das war eine Idee."
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    "text": "da hätten dann irgendwie in so einer Art Gondel die diese Höhe überwunden werden können oder hätten pro mal vielleicht in einem sehr langsamen Tempo zehn Personen hochfahren können."
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    "text": "Wir haben ja heute eins, drei Millionen Besucherinnen und Besucher."
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    "end": 1968.44,
    "text": "also wie das funktioniert hätte wer überhaupt nicht auszudenken."
  },
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    "text": "wir haben jetzt schon immer das probleme die wenn jetzt die holtreppe mal stockt dann haben wir schon ein Problem."
  },
  {
    "start": 1974.76,
    "end": 1982.78,
    "text": "aber diese gesamtheit oder dieser abschluss zeigt wiederum auch was eigentlich in jeder zeit die albertina so bestimmt hat."
  },
  {
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    "end": 1990.08,
    "text": "es war immer so zwischen Die Sammlung hat den Impuls gegeben für einen Raumbedarf, man muss die Sammlungen unterbringen."
  },
  {
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    "end": 1994.2,
    "text": "Dann gab es Repräsentationswünsche und wie kann man das zeigen?"
  },
  {
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    "end": 1998.56,
    "text": "Und dann eben durch diese Öffnung bedingt auch diese Ausstellungsflächen."
  },
  {
    "start": 1998.72,
    "end": 2004.4,
    "text": "Das war ein Motor der über die Jahrhunderte, kann man sagen, Bauliche bestimmt hat."
  },
  {
    "start": 2004.82,
    "end": 2012.14,
    "text": "Tatsächlich war's ja so dass wir von der Lagerung ausgegangen sind als dieser große Umbau passierte."
  },
  {
    "start": 2012.34,
    "end": 2016.94,
    "text": "Es gab da einen tragischen Vorfall, der eigentlich das Ganze initiiert hat."
  },
  {
    "start": 2017.68,
    "end": 2019.06,
    "text": "Du kennst es sicherlich noch."
  },
  {
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    "end": 2033.78,
    "text": "Das war in den Redutenseelen der Wiener Hofburg und damals setzt etwas ein was heute die Struktur des Hauses bedingt nämlich eine Diskussion wie können die Werke sicher verwahrt werden?"
  },
  {
    "start": 2034.14,
    "end": 2046.3,
    "text": "Und unter dem damaligen Direktor Konrad Oberhober wurde dann einfach ein Tiefspeicher entwickelt Der heute eben den Kern der Sammlung dieser eine Million Werke auf Papier versammelt."
  },
  {
    "start": 2046.48,
    "end": 2056.58,
    "text": "Also es ist ein riesiger Tiefspeicher, der gebaut wurde und der vierundzwanzig Meter tief in die Erde ragt und über fünftausend Kubikmeter enthält."
  },
  {
    "start": 2056.639,
    "end": 2063.06,
    "text": "Es sind zehn tausend solche Metallwannen und eine Millionen Objekte also kaum vorstellbare Dimensionen."
  },
  {
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    "end": 2075.8,
    "text": "Und da war der Spatenstich unter Ober-Uber eben neunzehnneunzig neue Millennium gegangen und hatte dann eine ganz neue Albertina-Vorsicht, die dann ganz anders strukturiert werden konnte."
  },
  {
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    "end": 2081.54,
    "text": "Aber wo genau befindet sich denn dieser sagenumwobene Tiefspeicher?"
  },
  {
    "start": 2081.6,
    "end": 2087.76,
    "text": "Wir sitzen jetzt sozusagen mit Blick auf die Oper, man kann sagen eigentlich so im zentralen Teil."
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    "end": 2093.08,
    "text": "In welche Richtung oder wo also... Wo müsste ich sitzen damit unter mir der Tiefspeicher ist?"
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    "start": 2093.3,
    "end": 2109.72,
    "text": "Der Tief Speicher wurde gebaut in eine Art Baulücke, die sich ergeben hat zwischen dem Palais was ja dann unter Albert von Sachsen und Teschen noch erweitert wurde mit einem langen Trakt wo heute die Prunkräume drin sind Richtung Hofburg, also sind ja Teil der Hofburg."
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    "end": 2117.1,
    "text": "Und dort, wo eine Lücke ist zwischen dem Augustiner Kloster, der Albertina und der Nationalen Bibliothek."
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    "end": 2122.02,
    "text": "Dort hat man ein ganz neues Studienzaalgebäude mit Tiefspeicher errichtet."
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    "text": "Dort geht man hin."
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    "text": "wenn man sich heute einen Original anschauen will und sich vorher angemeldet hat dann kann man das dort auch ausheben lassen."
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    "text": "Das ist eben verbunden direkt dieser Studienzahlen mit dieser riesigen Sammlung."
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    "text": "quasi auf Knopfdruck kann man dann eben am Computer sagen mein wegen Rubens oder Schiele und dann kommt das entsprechende Werk vollautomatisch in diesem Hochregallager mit schnell angefahren, zu einer Ausgabelluke."
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    "end": 2164.5,
    "text": "Und dann ist aber das Entscheidende roten Metallwanne liegt dann vielleicht noch wieder eine Kassette aus Albertzeiten mit dem Papier Schweinfuttergrün und so weiter, was wir gerade beschrieben haben."
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    "text": "Und wird dann entnommen und dann kann man dort eben das Werk hergeben."
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    "text": "Dort sind in diesem modernen Gebäude eben auch die Restaurierung und das Fotoatelier also wirklich sehr zukunftsorientiert gebaut, schon mit dem Blick darauf was ein modernes Museum braucht an verschiedenen Facilities."
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    "text": "Die dort ineinander greifen bis hin zu der Öffnung zum Publikum."
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    "text": "Und daraus speist sich dann wiederum auch vieles, was wir in den eigenen Ausstellungen hier zeigen weil dort so ein Motor ist quasi."
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    "text": "Das ist unser Blick hinter die Kulissen wenn man da einmal reinschaut dann merkt man alles getan werden muss damit vorne eine Ausstellung zu sehen ist."
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    "text": "Und habt ihr auch ein Notstromaggregat für den Fall eines Blackout?"
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    "text": "Wir haben Notstrom-Aggregate, wir haben natürlich weil dieser Brand so eine große Bedrohung darstellte das da ja die Überlegungen herrührten."
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    "text": "es gibt also neben diesem Hochegal Lager riesige Räume mit die ein Stickstoff-Gemisch enthalten."
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    "text": "Das heißt, wenn ... das ist auch menschenleer?"
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    "text": "Da kann keiner reinlaufen."
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    "text": "Denn im Falle des Brandes wird dann dieses Gasgemisch eingeleitet so dass jeder Sauerstoff entzogen ist und damit das Feuer erstickt."
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    "text": "Ist natürlich nicht gesund für uns deshalb da kein Mensch drin."
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    "text": "aber das ist alles hoch technisiert."
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    "text": "Und es ist"
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    "text": "alles verborgen unter der Erde!"
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    "text": "Das ist alles verbogen unter der Erde und da sind jetzt natürlich auch entsprechende Fluchtwege."
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    "text": "Bei Wassereinbruch muss es evakuiert werden können und das sind also unsere großen logistischen ... Meisterleistung, die im Hintergrund stattfinden."
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    "text": "Und so kann man sich vorstellen ist die Albertina auf dem modernsten Stand der Technik gehoben worden?"
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    "text": "Ich frage mich ja manchmal ob Wien unterirdisch nicht noch spannender ist als oberirdisch wenn man an den dritten Mann denkt oder den Kapuziner gruft gleich in der Nachbarschaft."
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    "text": "und dann jetzt dieser verrückte Tiefspeicher, den man nur erahnen kann."
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    "text": "Also das ist eigentlich unglaublich was sich unter der Oberfläche Wiens verbirgt oder"
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    "text": "Ja dass es tatsächlich immer noch so, dass wir verbunden sind."
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    "text": "Es muss irgendwo Geheime geben Hänge geben."
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    "text": "die als Teil der Hofburg uns auch mit den dortigen Sälen verbinden."
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    "text": "Also ich denke, man könnte unterirdisch auf jeden Fall ... Ich weiß nicht, ob man bis zum Herrn Bundespräsidenten rüberlaufen könnte, aber auf jeden fall bis hin zur Nationalbibliothek und andererseits auch bis in die Oper."
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    "text": "Das wurde immer gesagt, dass es hier auch so geheime Gänge gab, die einen oder anderen schon mal als Operngäste, die nicht erkannt werden wollten, genutzt haben sollen in der Vergangenheit."
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    "text": "Aber das habe ich bislang selber noch nicht gesehen!"
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    "text": "Der Tiefspeicher ein riesiges digitales System, klingt alles ein bisschen nach Science-Fiction und zeigt ja auch schon dass die Albertina unausweichlich eben natürlich auch in eine digitale Zukunft gehen muss."
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    "text": "Künstlerisch hat das eine Person aufgegriffen, die du beauftragt hast sich damit zu befassen und es kann man eben auch in dieser Ausstellung sehen."
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    "text": "Ja wir hatten das Glück mit der Rosa Barba zusammenzuarbeiten einen berlin lebende Küstlerin die sich seit Jahren schon mit dem Thema Museum, Archive und Speicherung von Kultur-Kunst auseinandersetzen in ihren Arbeiten."
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    "text": "Und ich habe sie selber in Berlin kennengelernt wo sie auch für die neue Nationalgalerie eine Arbeit erstellt hat und ihr Blick auf die Albertina ist tatsächlich so eine Mischung aus einer Rückschau in gewisser Hinsicht aber dann in futuristischer Weise auch wie Sie diese behind the scenes Möglichkeiten darstellt, wie dieser Robot zum Beispiel arbeitet."
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    "text": "Das sieht wirklich aus wie Filme wie Matrix oder etwas wirklich sehr zukunftsgerichtetes."
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    "text": "Es hat aber auch etwas das sie immer wieder etwas eingebracht hat was die selbst den Human Touch genannt hat weil sie sagt so es reicht ja nicht wenn man Kunstwerke irgendwo anhäuft."
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    "text": "Es müssen sich Menschen darum kümmern."
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    "text": "und dann hat sie auch geschaut wie geht zb die Restaurierung damit um?"
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    "text": "und heute sind wir ja medial universell aufgestellt."
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    "text": "Also fragt sich das auch in Richtung Nalerei, Skulptur, Fotografie."
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    "text": "Das sind sehr schöne poetische Bilder entstanden die uns noch mal irgendwie mit diesen drei Dimensionen des zeitlichen verbinden."
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    "text": "Aber für mich war einfach auch spannend, dieses Werk selber ist jetzt auch eingegangen in unsere Sammlung und es steht so in einer Geschichte der medialen Erweiterungen."
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    "text": "Wir haben in dem Jahr aber die Fotosammlung an der Albertina etablieren können heute mit hundertzwanzig tausend Werken eine der größten in Österreich und darüber hinaus."
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    "text": "Und dann kam durch die Sammlungsbadliner zwei Tausend Sieben Malerei und auch Skulptur an das Haus, es folgte die Sammlung Essel."
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    "text": "Und da hat man auch eine mediale Ausweitung gehabt weil dort neben Zeichnungen Malerei Skulptur auch mediale Kunst schon vorhanden war."
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    "text": "und so kann man eigentlich Rosa Babas Arbeit, die ja sehr einerseits analog mit Film- und Zelluleut arbeitet also was sie selber als Speichermedium begreift und damit raumgreifend skulptural arbeitet."
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    "text": "wenn das in die Sammlung eingeht dann schließt zum Beispiel an das Ölwürre von Walli Export, die auch Professorin von Rosa Barba war."
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    "text": "Die wir in verschiedenen Medien in der Sammlung haben oder an Künstler William Kentridge, der ja das Zeichnerische dann wiederum ins Filmische übersetzt."
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    "text": "und so sehen wir glaube ich dass wir mit der Sammlung weiter wachsend in die Zukunft gehen und da können wir einige der für mich wichtigen Punkte an diesem einen Werk festmachen."
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    "text": "Wenn wir jetzt über die Zukunft sprechen und vielleicht auch deine Zukunftspläne, was wünschst du dir denn konkret für die Zukunft von der Albertina?"
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    "text": "Ich wünsche mir dass wir diesen wirklich mitgegebenen Auftrag von Marie-Christine und Albert gerecht werden eine Albertina für alle zu werden."
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    "text": "Wir wollen aber auch schauen auf die Lücken, die die Sammlung eigentlich hat."
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    "text": "Das sind vor allem... Auch wenn wir zurückblicken, immer wieder die weiblichen Positionen, die in der Sammlungen fehlen."
  },
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    "text": "Es wäre schön, wenn wir sie auch nachsammeln könnten im Historischen und zeitgenössisch."
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    "text": "Da haben wir ja jetzt schon viele Bemühungen."
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    "text": "Seit letztem Jahr machen Vermehrtausstellung zu Künstlerinnen, monographischer Ausstellungen versuchen."
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    "text": "Also zeitgönnestische Positionen hier an das Haus zu holen von Abramowitsch bis Läko-Ikumura oder Jenny Savill und das wird auch weiterhin glaube ich so ein Programmschwerpunkt sein."
  },
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    "end": 2584.46,
    "text": "und auch für unsere Sammlungsstrategie also unseren Diskursso preliminare wenn du so willst haben wir uns eben jetzt auch verständigt darauf dass die Sammlung auf jeden Fall weiblicher diverser werden muss."
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  {
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    "end": 2588.48,
    "text": "Das sind so Fragen, die wir immer reflektieren."
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    "text": "Wir wollen natürlich auch einfach mit der Sammlung mehr Relevanz gesellschaftlich erzeugen."
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    "end": 2601.06,
    "text": "Das war vielleicht unterlegt auch ein Ziel der Aufklärung aber das ist schon bisschen weit zurückgeführt in unserer Zeit."
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    "end": 2610.16,
    "text": "es ist glaube ich so dass wir uns als Ort sehen wo ein Museum weit mehr ist als einfach einen Bewahrungsort von alter Kunst sondern es geht ja um uns."
  },
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    "text": "also wir sind hier im Museum weil wir uns eigentlich über wissen wollen, weil wir über die Gesellschaft reden wollen."
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    "text": "Weil Kunst uns Visionen gibt, die hier nicht wehtun, die wir hier diskutieren können."
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    "text": "und so hoffe ich dass das Museum in Zukunft einfach ein lebendiger Ort ist wo wir versuchen können miteinander ins Gespräch zu kommen."
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    "end": 2649.96,
    "text": "Kunst ist ein sehr guter Anlass und vor allem ist Kunst immer frei das auszudrücken und zu sagen was gerade auffällt, was den Künstlerinnen und Künstlern, die ja oft so Seismografen derzeit Umstände sind auch einfach erspüren und ich glaube dadurch kriegen wir ein besseres Gespür füreinander in der Gesellschaft."
  },
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    "text": "Man wird vielleicht auch ein wenig toleranter, wenn man sich mit Kunst auseinandersetzt."
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    "text": "so ist meine Hoffnung und wenn wir uns das bewahren als Gesellschaft ist es glaube ich etwas für die Zukunft was wir uns alle wünschen können weil das einfach ein angenehmer Ort ist."
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    "text": "Ein Museum ist ein sehr schöner Ort mit schönen Dingen aber auch mit interessanten Dingen mit Denkanstößen."
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    "text": "im Sommer ist ja kühl was auch nicht so schlecht ist."
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    "end": 2684.94,
    "text": "Wir haben also hier einen Moment, wo auch zum Beispiel ältere Menschen, die sonst irgendwie vielleicht eins am Zuhause sitzen, Menschen begegnen können über die Kunst zusammenkommen können."
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    "end": 2701.22,
    "text": "Und das sind alles so Elemente, die mich gerade interessieren an der Museum der Zukunft und ich glaube wenn wir da weiter daran arbeiten ist es auch wichtiger als jetzt nur einzelne Werke in die Sammlung zu holen sondern einfach sich noch ein bisschen zu überlegen wie können wir mehr im Dialog mit der Gesellschaft sein?"
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    "end": 2705.36,
    "text": "Teil an dieser gesellschaftlichen Entwicklung."
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    "text": "Und irgendwie fühle ich mich da verbunden mit Künstlerinnen und Künstlern, die es eigentlich auch oft denken."
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    "text": "Die beobachten viel, die geben Impulse mit und das zu vermitteln ist halt wichtig und immer wichtiger wird in Zukunft glaube ich auch der Faktor sein dass wir des Museums als Ort des Originals haben, aber gleichzeitig an der Digitalisierung."
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    "end": 2741.28,
    "text": "An der Zugänglichkeit von Außenarbeiten damit wir wirklich weltweit quasi gelesen werden und benutzt werden können also benutzt im positiven Sinne als ein Archiv der Künste des Wissens was wir mit allen teilen."
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    "text": "Also auch das meint Albertina für alle."
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    "text": "Du hast also viel vor und mit dieser Zukunftsvision möchte ich dieses Gespräch beschließen."
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    "text": "Und auch euch vielen Dank fürs Zuhören."
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    "text": "Wenn euch diese Reise in die Vergangenheit und die Zukunft der Albertina gefallen hat, dann abonniert und empfehlt diesen Podcast gerne."
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    "text": "Und wir freuen uns wenn ihr auch beim nächsten Mal wieder mit dabei seid."
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