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    "text": "Der Unternehmerakademie Podcast."
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    "text": "Wir machen aus Menschen mit Know-how."
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    "text": "Der Unternehmerakademie Podcast, es geht weiter im Gespräch von Michael Galecki vom Fließbandarbeiter zum Immobilienmillionär."
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    "text": "So heißt sein Buch und wir erfahren mehr über sein Lebensweg und wer das Ganze geschafft hat."
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    "text": "Und dadurch sind da sehr viele Geschichten auch entstanden, wo wir auch sehr froh waren, als wir da weggezogen sind."
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    "text": "Und als meine Mama auch meinen Stiefvater kennengelernt hat, also mein Stiefvater hat mir erst hier die Kindheit geschenkt, so gesehen."
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    "text": "Das heißt, so Beginn, Schulzeit und alles, was man so, ja, wie man so ins Leben kommt, als junger Mensch hat dann doch noch,"
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    "text": "Also das hat alles mein... Ja, Schulleben, nicht gerade dazu beigetragen und dementsprechend war das schon sehr schwierig, würde ich sagen."
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    "text": "Ja, damals hat meine Mama einen alten Freund wieder getroffen und der hat zufällig hier in Deutschland gelebt und aus diesem Grund sind wir dann hierhin gezogen."
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    "text": "Wenn ich heute mir das so anschaue, glaube ich, dass ja durchaus gerade die osteuropäischen Länder uns in vielen Dingen sogar auch teilweise voraus sind."
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    "text": "Also wenn ich einfach schaue, was Sie für eine Wirtschaftsentwicklung zum Teil hinlegen, lohnt es sich sehr fast hinzugucken."
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    "text": "Man merkt, man sagt auch in den osteuropäischen Ländern, die Menschen, die haben so einen sechsten Sinn quasi."
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    "text": "Du hast gerade schon angedeutet, das ist eine Frage, die stelle ich jedem meiner Gäste."
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    "text": "Und hier ist es doch schon, wenn ich sehe, wie sich zum Beispiel ein Handwerk auch das Ganze entwickelt."
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    "text": "Also man hört natürlich den Akzent, das heißt, das ist etwas, ich glaube, das nimmt man auch mit, aber ich finde, das gibt... uns Menschen auch immer so eine persönliche Note."
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    "text": "Ja, also ich finde, wenn man dann irgendwo hingeht in ein Land, dann sollte man das dann auch übernehmen."
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    "text": "Okay."
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    "text": "Erzähl mal, wie ist das, wenn man in ein fremdes Land kommt, dann am Anfang die Sprache nicht, gar nicht kann, sie lernen muss."
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    "text": "Und das hattest du ja doppelt schwer, weil im Prinzip wurdest du ja in Polen rausgerissen aus, sag ich mal, deinem Lebensumfeld und dann halt hier dann auch noch, dann wahrscheinlich einige Male in Deutschland."
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    "text": "Und da wurde mir gesagt so... Mit dein Zeugnis kannst du so gesehen nur jetzt in die Fabrik gehen."
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    "text": "weil ein überhaupt nicht vermittelt wird, dass der Horizont größer ist, dass du wirklich alles selbst entscheiden kannst, wo dein Leben dich hinführt."
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    "text": "Das und das machen und ich bin ein ganz großer Freund, das sollten wir jungen Menschen niemals in den Kopf pflanzen."
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    "text": "Aber irgendwie, glaube ich, müssen wir mal so einen Ruck reinkriegen, dass wir wieder den Kopf freikriegen, dass erstmal alles möglich ist."
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    "text": "Aber dass ja die Klassifizierungen, Hauptschule, Realschule, Gymnasium damals noch Also mittlerweile wurde ja aus Hauptschule, Reitschule, die Oberschule gemacht zum Beispiel bei uns, aber das war ja, man war ja auf der Hauptschule, das war quasi die unterste Ebene und dann hast du gar nicht zu den Jobs nach oben hingeschaut."
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    "text": "Ja, so, das bedeutet irgendwie so ein Anwalt oder Rechts, also das konzentriert gar nicht vorstellen."
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    "text": "Das ist eher eher für die, die richtig gut lernen können und die guten Noten haben, weil in Endeffekt hat dein Zeugnis ja darüber ausgesagt, wie gut du bist in der Schule."
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    "text": "Und das steppelt dich dann ab, was du in der Zukunft machen kannst."
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    "text": "Menschenkenne, die auch aus dem Hauptschulabschluss über Abendschule... und so weiter, dann doch in der Medizin gelandet sind."
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    "text": "Also diese Wege gibt es, die sind natürlich, das gebe ich zu, die sind steiniger, aber es geht ja erstmal darum, den Kopf frei zu machen, dass wir ja doch erstmal alles erreichen können."
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    "text": "Und jetzt höre ich raus, du bist dann in der Fabrik gelandet?"
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    "text": "Und man hat sich dann auch nach der Ausbildung bemüht, auch die Festeinstellung dort zu bekommen."
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    "end": 565.06,
    "text": "Ich hatte das persönlich bei mir."
  },
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    "start": 566.38,
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    "text": "Ich habe sehr viel geträumt."
  },
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    "start": 567.68,
    "end": 570.08,
    "text": "Wie wäre das, wenn man das und das erreicht?"
  },
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    "end": 572.24,
    "text": "Ich glaube, jeder von uns träumt auch mal."
  },
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    "text": "Stellt sich vor, wie schön wäre das."
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    "text": "im Lotto zu gewinnen."
  },
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    "text": "Oder was würde man mit dem Geld machen?"
  },
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    "end": 583.7,
    "text": "Oder wenn man aus dem Gespräch herausführt, führt man weiter Gedanken vor Ort."
  },
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    "text": "Also man träumt sich aus der Situation raus, ne?"
  },
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    "text": "Ja, genau."
  },
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    "end": 598.14,
    "text": "Man träumt dann, weil man ist quasi in so einem Standby, also nach einer Zeit, also nach Jahren in der Fabrik, da arbeiten die Hände teilweise schon automatisch und man braucht da fast gar nicht mehr hingucken."
  },
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    "end": 601.18,
    "text": "Und dann bist du mit deinem Gedanken beschäftigt."
  },
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    "text": "Gut,"
  },
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    "text": "das ist ja der Ziel von Fließbandarbeit oder diesen Prozessen."
  },
  {
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    "end": 615.08,
    "text": "Das ist ja letztendlich die Idee, dass es so funktioniert, dass jeder Handgriff sitzt, man nicht mehr sich viele Gedanken drüber machen kann und möglichst viel in kurzer Zeit produzieren kann."
  },
  {
    "start": 615.2,
    "end": 616.48,
    "text": "Genau, immer schneller und immer schneller."
  },
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    "end": 626.3,
    "text": "Und dann kommt das dann auch immer, dann wird es immer optimiert, optimiert, also von der Führungsebene und dann musst du immer mehr machen, immer mehr machen, immer mehr machen."
  },
  {
    "start": 626.98,
    "end": 635.82,
    "text": "Ich weiß, ich bin privilegiert, aber ich habe auch bestimmt fünf Jahre Nachtsendung gemacht und ich weiß, was es bedeutet diesen Rhythmus komplett."
  },
  {
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    "end": 645.32,
    "text": "Ich habe auch, weil ich damit aufgehört habe, habe ich noch jahrelang, war ich um drei Uhr hellwach, weil einfach der Rhythmus stellt sich dann schon um, aber es ist irgendwie nicht gut, es ist nicht perfekt, was da passiert."
  },
  {
    "start": 645.96,
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    "text": "Das heißt, Nachtarbeit schlaucht schon, ne?"
  },
  {
    "start": 649.28,
    "end": 658.5,
    "text": "Ja, also ich habe, als ich gekündigt habe, Da brauchte ich auch Monate, um da erst mal wieder aus einem normalen Rhythmus zu kommen."
  },
  {
    "start": 659.64,
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    "text": "Definitiv."
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    "text": "Also das ist auch, ich würde jetzt sagen, nicht unbedingt gesund."
  },
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    "end": 672.86,
    "text": "So eine Lebensweise, wenn man Schichtarbeit, besonders Nachtschicht, also der Körper braucht Schlaf und du musst eigentlich auch nachts schlafen."
  },
  {
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    "text": "Und das muss jeder dann für sich entscheiden, ob das für den Ordnung ist, Leben lang zu machen oder nicht."
  },
  {
    "start": 681.56,
    "end": 703.02,
    "text": "Und man muss ein bisschen zur Erklärung sagen, es gibt natürlich auch wirklich... Bereiche, da muss tatsächlich in diesem Dreischichtsystem gearbeitet werden, weil diese Maschinen können nicht angehalten werden, weil das ist so teuer, wenn die angehalten werden, dass das einfach durchproduziert werden muss und das ist vielleicht auch ein Preis, den wir manchmal zahlen für so wie wir leben."
  },
  {
    "start": 703.54,
    "end": 708.24,
    "text": "Genau, und dafür gibt es ja dann in der Industrie auch den Anreiz, dass du mehr Geld verdienst."
  },
  {
    "start": 708.62,
    "end": 713.7,
    "text": "Ich meine, du kannst es ja auch dort entscheiden, dass du es nicht machst, also die Nachtarbeit."
  },
  {
    "start": 714.78,
    "end": 717.32,
    "text": "Und kannst ja darauf verzichten, aber dann kriegst du auch weniger Geld."
  },
  {
    "start": 718.02,
    "end": 723.0,
    "text": "Ja, und die Menschen sind ja auch immer ein bisschen geldorientiert, die wollen ja auch vielleicht"
  },
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    "text": "ein"
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    "text": "Anreiz geben."
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    "text": "Ist ja legitim, wenn irgendwas unangenehm ist und nicht gemacht werden will, dann muss man das durch irgendeinen Anreiz hinbekommen."
  },
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    "text": "Genau, auf Kosten der Gesundheit so gesehen dann vielleicht."
  },
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    "end": 737.8,
    "text": "Gleich geht es weiter im Gespräch mit Michael Galecki."
  },
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    "start": 738.28,
    "end": 743.02,
    "text": "Ein tolles Beispiel, das Mut macht und deswegen endet auch dieser Podcast mit den Setzen."
  },
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    "text": "Bleiben Sie"
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    "text": "mutig!"
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