[
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    "text": "dass Comedy so groß geworden ist."
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    "text": "Das erzählt auch was über uns, es erzählt nicht nur was über Comedy oder darüber das wir Comedy mögen und das wir gerne lustig unterhalten werden sondern womöglich erzählt es noch ein bisschen mehr."
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    "text": "Du schreibst fürs Föttern der Süddeutschen Zeitung."
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    "text": "du hast gerade einen Buch vorgelegt mit dem Titel Komisch Satire Comedy und Der Ernst in der Lage."
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    "text": "aber wir wollen über Bümmern also über Comodic Journalisem reden."
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    "text": "Woher kommt Diese Idee zu diesen Sendungen eigentlich."
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    "text": "und Also vielleicht müssen wir auch klären, was es ist."
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    "text": "Das ist ja die große Frage je nachdem."
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    "text": "aber wenn man guckt wo mit journalistischem Recherchen Comedy gemacht wird dann hat das zum Beispiel in Deutschland auch schon im Schalmwischer Anfang der achtziger Jahre stattgefunden und ist natürlich also die Recherche der laufenden Ereignisse ist ein sagen ein übliches Werkzeug von Kabarettisten, Comedians seit jeher natürlich gewesen."
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    "text": "Dein Buch hat in Untertitel Satire Comedy der Ernst der Lage... Was ist eigentlich Satire?"
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    "text": "Leider ist der Begriff bei uns ja zu wenig eingeschürt, es ist ein Buch über Stand-up und dann kommt man quasi drum herum zu entscheiden ob's jetzt was das Tier ist?"
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    "text": "Ob's Comedy, ob's Cabaret ist... Es gibt ja die lustige Unterscheidung, die kommt so ein bisschen aus den neunziger Jahren in denen mit RTL Samstag Nacht irgendwie so eine bestimmte Comedywelt in Deutschland angekommen ist über die sich in Publikum, aber auch die damals tonangebenden Kabarettisten ein bisschen erschoffiert haben."
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    "text": "die Comedians machen es wegen dem Geld und die Kabarettistin wegen des Geldes."
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    "text": "In dem Sinne als ich etwas den Andruck hab oder... dass das beim politischen Cover Red oft der beste Gag des Abends auf einen nicht anwesenden Dritten, sondern auf Kosten eines Nicht-anwesendens Drittens läuft."
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    "text": "Und in der Comedy dann auch in so eine amerikanische jüdischen Tradition, also in den guten Varianten geht der beste Geg des Abens auf Kosten des Kabiertisten und des Publikums oder des Comedians."
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    "text": "Manchmal zieht Böherman sie auch selbst durch den Kakao aber das scheint mir auch nur Mittel zum Zweck zu sein um es dann dem dritten umso tiefer reinzuralmen?"
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    "text": "Ja also ich würde eben sagen so im Großen und Ganzen wäre das so wenn man dann ins Detail kommt natürlich drauf an Und diese etwas freihändige Definition hat das Problem, dass man sagt okay aber wie will man denn dann Politiker kritisieren?"
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    "text": "oder so mit Comedymitteln oder im Rahmen von Comedy-Shows."
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    "text": "Wenn das da nicht erlaubt ist und das aber natürlich genau nicht das was ich meine es geht eher mir um den Geist aus dem heraus Comedy gemacht wird und das wäre dann und das was Ich Da Präferiere oder wenn's dann herumgeht wo ich dann der Ansicht wäre, das ist irgendwie gelungene Comedy oder gute Comedy."
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    "text": "Dann entsteht die aus dem Geist heraus, wo der Comedian nicht so tut als sei er in die Probleme, die er kritisiert, nicht selber knietief"
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    "text": "Insofern qualifiziert mich da erst mal nichts wenn man sagt man muss ein lustiges Buch schreiben es sollte auch gar kein lustiges buch werden."
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    "text": "das buch hat quasi zwei ausgangspunkte oder eine doppelbewegung in dem sich in dem des buch funktionieren soll so wenigstens wünschlich ist mir oder habe ich versucht zu schreiben nämlich in dem sinn als Ganz am Anfang meiner journalistischen Karriere, ich mal eingeladen war bei einer Diskusungsveranstaltung zum Thema Kritik und Unterhaltung."
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    "text": "Und die ist für mich damals irgendwie unbefriedigend verlaufen."
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    "text": "Dann beobachtet man die Gegenwartskultur als Journalist, dann kam John Stuart und da kamen die Diskussionen darüber auf sind das die neuen Intellektuellen usw."
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    "text": "Und da habe ich mich sofort dafür interessiert weil ich mir dachte ah interessant da passiert ja genau das wird kritisiert und es wird unterhalten."
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    "text": "Und dann ist das Buch aus einer inzwischen sehr, sagen, zehn, zwölf, fünfzehn Jahre langen Beschäftigung mit diesen Themen entstanden und mit einer Liebe auch zum Comedy."
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    "text": "Dann hatte ich den Andruck ... Also die Comedy sitzt ein bisschen auf der Strafbank der anderen großen echten, vermeintlich echten Künste."
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    "text": "und dann hat über diese Zeit bis hin zu Trump, wo der mächtigste Mensch in seinem Tagesgeschäft sich darüber Gedanken macht ob er einen Comedian cancelt oder nicht, wurde dieses Thema und hat sich auch von Ihnen im Grunde ins Amt helfen lassen?"
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    "text": "Wo das so riesengroß ist, dass ich mir dachte, das ist noch mal richtig interessant zu so was wie einer leitenden Kunst unserer Gegenwart geworden ist."
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    "text": "Und da ist dann der Föhrtunist in mir quasi der, der sich gedacht hat okay Leitende Künstler hat es immer zu allen Zeiten immer wieder gegeben."
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    "text": "und also Künste durch die hindurch man das Gefühl hat man erfährt ein bisschen mehr über die Gegenwart als wenn man durch andere künste hin durchschauen würde oder auf diese künsten guckt wie die auf die gegenwarte gucken."
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    "text": "und da hatte ich den Eindruck ok also dass Comedy so groß geworden ist, das erzählt auch was über uns."
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    "text": "Es erzählt nicht nur etwas über Comedy oder darüber dass wir Comedy mögen und dass wir gerne lustig unterhalten werden sondern womöglich erzählt es noch ein bisschen mehr."
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    "text": "und aus dieser Bewegung ist das Buch entstanden."
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    "text": "Aber wenn man guckt was Comedy für eine Kunst ist, dann fällt einem auf das Comedy im Grunde natürlich extrem stark davon lehrt Außenseiter-Narrative zu kreieren."
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    "text": "Ein toller Fund in dem historischen Kapitel, den ich gemacht habe war, dass ich herausgefunden hab, Siegreichen Feldzügen zurückkamen und dann in Rom einen großen Parademarsch für sich haben veranstalten lassen, dass diesem Feldherrn auf dem Wagen, wo sie selber standen und durch die Stadt gezogen wurden hinten ein besonders hässlicher Sklave draufgestellt worden ist direkt hinter sie."
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    "text": "Und der hat die ganze Zeit immer ihn nur ins Ohr geschlüstert."
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    "text": "...der Hofnar."
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    "text": "und tatsächlich ist das eigentlich bis heute der Impuls von Comedy."
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    "text": "In der Weise, dass Comedy sich sehr stark damit beschäftigt, Selbstwidersprüche zu entlarven und das kann natürlich aus einer... Also das passiert nie aus einer überlegenden Position sondern das passiert eigentlich aus einer Position heraus wo man sagt ich schaue mir das ganze jetzt mal von der Seite an Ich gehöre da gar nicht richtig dazu Und es hat eine irrsinnige Kraft und ist auch eine kritische Power und Erkenntnis, also dadurch entstehen Erkenntnismöglichkeiten."
  },
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    "text": "Aber im Konsum ist es natürlich sehr zweischneidig in dem Sinn als Comedy-Kabarett."
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    "text": "Also dann auch zu allen Zeiten immer schon eine Form gewesen ist im Grunde kritisch zu sein ohne danach das Gefühl haben wirklich was tun zu müssen sondern sich eben besser zu fühlen dass man irgendwas durchblickt hat."
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    "text": "aber dann ist es auch gut alle anderen so."
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    "text": "Wenn du schreibst, dass Comedic Journalism sowas wie die Rettung der Öffentlichkeitswirk sammelt Kritik im Zeitalter des Entertainment-Kapitalismus sei."
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    "text": "Ja ja natürlich!"
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    "text": "Aber es ist eben extrem ambivalent und ich habe selber gesagt, das Feld ist nie weggegangen."
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    "text": "Mein ambivalentes Feld ist dazu immer noch stärker geworden weil... Darüber oder daneben kann man sagen, jetzt politisch gesehen ... ... zu diskutieren wäre die Frage, ob wir aus dem Zeitalter gerade wieder rausschlittern."
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    "text": "Aber wahrscheinlich haben wir in den letzten zehn Jahren im Zeitalters steinreichen Underdogs gelebt."
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    "text": "Milliardär- oder Techmugule im Silicon Valley, auch bei uns Leute wie Diedrich Mattelschitz, der verstorbene Red Bullschef, der sich immer so getan hat ... Als hätte er keine Stimme und als dürfe er irgendetwas nicht sagen."
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    "text": "Das hat aber irrsinnig verfangern!"
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    "text": "Auch eine beunruhigende Beobuchtung, wenn niemand mehr die elitärsten Menschen die Elite sein wollen und ihnen das auch noch abgenommen wird."
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    "end": 742.3,
    "text": "Und wenn er heute einen Standup macht in Amerika, steht er da und im Grunden ist er immer noch der kleine Jerry, der sich wundert über die Schrägheit der Welt und seiner Existenz und so…."
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    "text": "Ich habe gerade das Gefühl, als würden wir ein Abgesang auf die Comedy hier aufzeichnen."
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    "text": "Es ist zumindest das Genre über das wir reden wollen anlässlich natürlich des Aus- von Bömermanns Sendung Ende dieses Jahres, also Comedic Journalism."
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    "text": "Hat sich Comedy insgesamt, hat sich Comedicalism möglicherweise überholt?"
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    "text": "Ja genau das ist jetzt die Frage, die öfter aufgekommen ist."
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    "text": "Weil wir ja ganz gerne immer die Glöckchen läuten und auch immer recht früh irgendwelche Abgesänge anzustimmen, kommt gelegentlich immer gut als Geste und funktioniert bei den Lesern oder Hörern sehr gut."
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    "text": "zuletzt habe ich auch das Gefühl also diese Nachrufe kommen mir einen Moment Zu früh."
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    "text": "Böhmer hat ja schon quasi einen Nachfolger, auch wenn Florian Schröder glaube ich eine Show in der ALD bekommen wird."
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    "text": "Da scheint mir die Meldung vom Tode wenig verfrüht."
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    "text": "Ich habe eher den Eindruck ... In der Endphase an dem Buch, in der Entphase der Beschäftigung, wenn man sagt, sie kulminierte jetzt in diesem Buch hatte ich eher den eindruck was passiert ist, dass es plötzlich im Großen und Ganzen ... Vielleicht was ist, was man rechte Comedy nennen kann."
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    "text": "Ist quasi oft im Plan getreten."
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    "text": "Es ist weiter fortgeschritten als bei uns bisher aber vielleicht verantwort gesagt Comedy, die nicht mehr ganz klar links sein will sondern die sich das linke oder linksliberale Expezie vorknöpft und zwar ziemlich und das hat es in der Form lange eigentlich nicht gegeben."
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    "text": "Und insofern würde ich eher sagen, dass die Mittel von Comedy vielleicht nicht die Seite gewechselt haben aber sich sozusagen eher ausbreiten."
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    "text": "deswegen wäre an der Stelle der Abgesang viel zu früh."
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    "text": "Ich glaube eher im Zusammenhang mit Böhmermann."
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    "text": "Aus anderen Erfahrungen und inzwischen vielen Jahren In dem Beruf würde ich sagen womöglich ist es eine Mischung aus beide."
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    "text": "Aber Es kommt natürlich zu einem interessanten Moment jetzt politisch historisch Weil er ja doch, was auch immer man von einzelnen Dingen, die er gemacht hat, halten mag."
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    "text": "Hat dann natürlich explizit links ordentlich Unruhe gesorgt und immer wieder aus guten Gründen."
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    "text": "Er hat sehr gute Sendungen gemacht und der ganze Ansatz hat eine Menge Wind gemacht und oft aus den richtigen Gründen."
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    "text": "Also wenn ich jetzt mal diese Links-Rechtsunterscheidung mitgehe, Wir haben jetzt ein Jahrzehnt linke Comedy gehabt und jetzt sagst du da wird eine rechte Comedy wird jetzt größer also die andere Seite wird jetzt grösser ist das nicht als doch letztendlich dann eine Binnenpluralismus innerhalb der Comedy."
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    "text": "In dem Sinne im Fall vom Bümmermann sagen, dass das eigentlich nicht gut ist, weil eine strenge Kritik mit allen Mitteln ... Und man kann ja nicht sagen, dass er sich nicht bemüht hätte."
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    "text": "Auch wenn das Öfteren vermutlich der Rechtsabteilung des ZDF einiges Kopfzerbrechen bereitet hat und wohl auch hier und da nicht sauber gearbeitet worden ist."
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    "text": "Auf der Seite wie quasi in dem liberal-demokratischen Spektrum auf eben allen Seiten und abgesehen davon – also weil du es jetzt eben erwähnst und das eher begrüßen möchtest."
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    "text": "Comedy hat tendenziell auch da, wo sie sich selbst richtig versteht."
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    "text": "Hat doch was sehr Indifferentes weil es eher würde ich sagen ein Modus ist auf die Welt zu blicken nämlich im Grunde uns allen allens fern eben diese Widersprüche die Selbstwidersprüchen nicht durchgehen zu lassen."
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    "text": "insofern würde ich eher sagen Comedy ist auf eine Art die liberaldemokratische Kunstform schlechthin."
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    "text": "In Amerika bestimmte Manusphere und Maga-Trump Leute haben sich auch, Magacomedians, schon interessant wegbewegt."
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    "text": "Da comedy sich stark in den Alltag eingreift ist es ja auch immer sehr ... bewegt sich enorm viel jeden Tag."
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    "text": "Und dann hat er auch noch seine Touren mit seinem Tanzorchester usw... Das Argument leuchtet mir insofern gar nicht ein."
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    "text": "Schröder soll eher ein stärkeres Korsett haben oder sich machen mit einer Late-Night Show, wo man wenigstens historisch einen klaren Ablauf gibt."
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    "text": "Der ist ein moderner Comedian-, Kaburatist-Standup-Mensch, der für so eine Sendung mit einer guten Reaktion womöglich sehr gut machen kann."
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    "text": "Wenn man jetzt so ganz nerdig drauf schaut okay wir sind ja bei Übermedien dann würde man sagen Das Böhmermann gemacht hat als Format ist näher an John Oliver."
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    "text": "John Olivers Last Week Tonight Show, wo man sich einem Thema ungefähr eine halbe Stunde sehr streng nach den Regeln des Comedic Journalismen recherchiert fit mit und eine Late-Night-Show hat mehrere Elemente und verbeißt sich nicht so lange in einen Thema."
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    "text": "Dann kann man sagen dann ist es ein Wechsel ... Aber da würde ich eben sagen... Der Unterschied wäre mir zu fein, weil auch John Stuart sich immer mal wieder Sachen länger widmet und das manchmal ja gar nicht nötig ist."
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    "text": "Das heißt da wär ich flexibel!"
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    "text": "Du schreibst in deinem Buch auch, dass junge Menschen solche satire Sendung also Comedic Journalism-Sendungen stärker vertrauen würden als klassischen Nachrichten?"
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    "text": "Ja momentan würde ich sozusagen erst deine Prämisse noch kurz leicht korrieren wollen nämlich in dem Sinn dass im Grunde in der Frühphase des Erfolgs, oder in so einer späten Frühphase von John Stuart Umfragen in Amerika ergeben haben."
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    "text": "Er war in großen Umfragenden eine ganze Weile der most trusted man-in-news Journalism noch vor vermeintlich seriöseren Nachrichtenenkern."
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    "text": "und dem Zusammenhang kam quasi die Frage auf was ist denn da los?"
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    "text": "Das hängt damals sehr stark in Amerika zusammen mit einer damals anders als bei uns früheren Polarisierung der Politik und verschiedenen Erfahrungen nach dem Irakkrieg, nach Nine Eleven."
  },
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    "text": "Und schlechtem Journalismus, der sich selber seine Glaubwürdigkeit ein bisschen ruiniert hat."
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    "text": "Dann kam jemand, der damals auch mit neuen technischen Mitteln zum Beispiel ganz ... eindeutig immer sofort gezeigt hat, wenn sich Politiker widersprochen haben."
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    "text": "Und das hat irgendwie eine ganz eigene Kraft gehabt und war dabei auch noch unterhaltsam."
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    "text": "Das hat bei einem jungen Publikum halt eine andere Power gehabt."
  },
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    "text": "Ah, das heißt jetzt nicht, dass Panorama-Monitor all die Investigativsendungen am Anfang auch heute Tagesthemen, dass sie anfangen sollten Witze zu erzählen?"
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    "text": "Nee, das fände ich fürchterlich!"
  },
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    "end": 1422.94,
    "text": "dass der Community Journalist mir auch durchaus seine Abgründe da hat, wo wenn man ganz genauer hinguckt er gelinktlich auch Witze gemacht werden."
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    "text": "Auch bei John Oliver, den ich sonst eigentlich im Grunde sehr verehre die mit der Sache um dieses gerade geht gar nichts zu tun haben, wo man dann auch immer denkt das aber ein bisschen billig."
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    "text": "also oft in den großen Momenten werden die Gags quasi aus dem Recherchen abgeleitet."
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    "text": "In ganz vielen anderen Momenten hat dann plötzlich einer, der gerade oder eine eingeblendet wird, eine zu große Nase und dann wird irgendwie ein Gag über große Nasen gemacht."
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    "text": "Das hat aber mit dem Thema um das es gerade geht keine Ahnung irgendwelche Düngemittelskandale oder so überhaupt nichts zu tun."
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    "text": "Also das besteht da natürlich eben auch so eine Art von... also das Lachen Es ist ein körperlicher Impuls, dass er am Ende auch das Hirn so ausschalten kann."
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    "text": "Das ist ein blinder Fleck des Comedic Journalismen und das wollen wir ja nicht bei Kritik."
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    "text": "Aber wenn Sie sich gar nicht erst angucken, weil es nicht lustig genug ist, könnte doch sein, dass die Tagesthemen besser durchdringen würden beim Publikum, wenn ab und zu mal sich über Theo Weigels Augenbrauen lustig gemacht worden wären?"
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    "text": "Ja absolut!"
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    "text": "Also es kommt drauf an."
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    "text": "nur ich würde jetzt insbesondere in Deutschland Also würde ich zu Vorsicht mahnen, wenigstens."
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    "text": "Da braucht man wirklich gute gärgsschreibbare Redaktionen auch."
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    "text": "Das ist eine große Kunst!"
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    "text": "In Amerika hat es ja einfach ne jahrzehnte längere Tradition und selbst da gelingt das oft nicht."
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    "text": "Ich würde mich freuen wenn's brillant gemacht sich bei uns etablieren würde."
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    "text": "Ich fürche nur wir müssen bis dahin ganz schön lange viel schlimme Dinge ertragen."
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    "text": "Jens Christian Rabe, vielen"
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