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    "text": ""
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    "text": "Hier ist der F&W-Klinik-Podcast."
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    "text": "Mein Name ist Florian Albert, ich bin Chefredakteur bei Bibliomät und wir müssen uns entschuldigen, denn wir sind mit dieser Folge etwas später am Start als ursprünglich geplant."
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    "text": "Es ist bereits Mitte November zwei tausendfünfundzwanzig."
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    "text": "Dafür haben wir ein spannendes Thema dabei."
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    "text": "Heute dreht sich alles um ein Kolibri."
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    "text": "Keine Angst, sie haben sich nicht in einen Vogel-Podcast verirrt und auch unser Verlag hat nicht umgeswitched."
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    "text": "Wir bleiben dem Krankenhausmanagement natürlich treu."
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    "text": "Aber als Kohli-Brie hat unsere heutige Interviewpartnerin ihr Krankenhaus bezeichnet."
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    "text": "Frau Jessica Lerandi Pulido, die Krankenhausgeschäftsführerin des evangelischen Klinikums in Metman."
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    "text": "Wir haben uns über die Krankenhausreform in Nordrhein-Westfalen unterhalten und vor allem über die Herausforderungen, die damit verbunden sind, wenn ein Krankenhaus sein Portfolio nach der Verteilung der Leistungsgruppen umstellen muss."
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    "text": "Wir sprechen also mit einer Vorreiterin aus einem Vorreiter Bundesland und aus dem Gespräch können die vielen Zuhörerinnen und Zuhörer aus anderen Bundesländern vielleicht das ein oder andere mitnehmen."
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    "text": "Denen steht dieser Prozess ja noch, bevor."
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    "text": "sie stecken alle noch in der Leistungskruppenprüfung."
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    "text": "Sie wissen nicht, was sie ab dem Jahr im Jahr im Jahr ist, an Leistungen erbringen werden."
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    "text": "Bevor wir ins Interview springen, ein Blick in die neue, in die nicht mehr ganz so Druckfrische, aber immer noch hervorragende F&W."
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    "text": "Druckfrisch"
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    "text": "serviert."
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    "text": "Passend zur heutigen Folge des Podcasts, die Titelstrecke der neuen Ausgabe."
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    "text": "Die Krankenhausreform."
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    "end": 122.789,
    "text": "Um das KHAG, die Reform der Reform, wird gerade munter gerungen."
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    "end": 140.43,
    "text": "Mein Kollege Jens Mau hat in der Titelstrecke mal aufgedröselt, um welche Punkte es dabei genau geht, wo die größten Painpoints sind, wie die verschiedenen Dinge miteinander zusammenhängen und welche Institutionen an welcher Stelle gerade an welchem Instrument bastelt."
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    "end": 143.23,
    "text": "Nächstes Thema, das Karrierenetzwerk."
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    "text": "LinkedIn wird auch für das Krankenhausmanagement immer wichtiger."
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    "end": 153.15,
    "text": "Viele von Ihnen sind sicher dort auch aktiv, haben ein eigenes Profil, schreiben, kommentieren oder liken."
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    "text": "Es gibt ja ganz verschiedene Möglichkeiten, diese Plattform für sich zu nutzen."
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    "end": 166.51,
    "text": "Wie das Krankenhausmanager heute schon tun, wo sie den Mehrwert, aber auch die Grenzen der Plattform sehen, hat meine Kollegin Kristina Spies recherchiert."
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    "end": 169.829,
    "text": "Und zu guter Letzt, das Thema Innovationsmanagement."
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    "end": 181.549,
    "text": "Gute Ideen gibt es im Gesundheitswesen bekanntlich viele, aber oft scheitert es dann an der Umsetzung, an der Bürokratie, an der Finanzierung, vielleicht aber auch am Zeitmangel in manchem Krankenhaus."
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    "end": 189.57,
    "text": "Mit der richtigen Strategie, aber auch mit ganz engagierter Unterstützung, kann auch ein ambitioniertes Projekt Realität werden."
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    "end": 195.23,
    "text": "Und wie das in Krankenhäusern heute schon funktioniert, hat unsere freie Autorin Sonja Buske recherchiert."
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    "end": 206.25,
    "text": "Liebe Frau Lerandi, schön, dass Sie bei unserem Klinik-Podcast mit dabei sind."
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    "end": 207.19,
    "text": "Herzlich willkommen."
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    "text": "Auf Ihrem LinkedIn-Profil haben Sie den Slogan Innovation vorantreiben, Werte erhalten gewählt."
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    "text": "Wie drückt sich dieser Slogan denn in Ihrer täglichen Arbeit als Geschäftsführerin eines Krankenhauses aus?"
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    "text": "Vielen Dank, dass ich heute hier dabei sein darf."
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    "text": "Ja, was bedeutet das für unser Krankenhaus?"
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    "text": "Also wir haben im Gesundheitswesen dürfen wir nicht vergessen, dass wir, aber wenn wir als Unternehmer doch agieren müssen, sehr viele Werte beibehalten sollten, dann letztendlich geht es ja auch um die Patientenversorgung, ohne dabei aber die Innovation und die Zukunftsfähigkeit."
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    "text": "zu vernachlässigen."
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    "end": 258.329,
    "text": "Das heißt, man sollte auch innerhalb des Rahmens, indem wir uns bewegen, immer wieder versuchen, doch das Innovativste oder Neuste, was möglich ist, auch umzusetzen und dabei aber wirklich die Kompetenz und Nähe, die auch unser Slogan darstellen, nicht vergessen."
  },
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    "text": "In welchen Bereichen ist Ihr Krankenhaus richtig gut?"
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    "text": "Zum einen haben wir jetzt neue Leistungsgruppen und damit auch neue Kliniken erhalten."
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    "text": "Das heißt, wir sind jetzt neben unseren bisherigen Leistungsangeboten auch im Bereich der Schlaganfallversorgung und im Bereich der Geriatrie tätig."
  },
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    "end": 282.969,
    "text": "Darüber hinaus hat sich unser Haus eigentlich in den letzten Jahren immer als starker digitaler Partner dargestellt."
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    "end": 287.07,
    "text": "Das heißt, wir führen die elektronische Patientenakte eigentlich schon seit."
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    "end": 307.77,
    "text": "Wir stehen also daher schon immer für Innovationen und Fortschritt und versuchen das jetzt auch mit den neuesten Entwicklungen in der KI noch weiter voran zu bringen und hier am Ende die Leistungserbringer und die Patientenversorgung zu verbessern."
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    "end": 310.75,
    "text": "Ihr Krankenhaus ist ein Grund- und Regelversorger."
  },
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    "text": "Könnten Sie uns das Haus ganz kurz beschreiben und vielleicht auch schildern, was es besonders macht?"
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    "end": 323.69,
    "text": "Ja, ich sag immer, wir sind ein Kulibri, weil wir gehören wirklich noch zu den letzten Häusern, die sozusagen für sich allein stehen."
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    "end": 328.35,
    "text": "Wir haben die Gesellschaft der Kirchengemeinde in Medmann gehören, also keinen Verbund an."
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    "end": 338.27,
    "text": "Und ja, wir haben neben unserem Krankenhaus zukünftig dann dreieinfünfzig Planbetten, eine angegliedete Kurzzeitpflege, eine Pflegeakademie."
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    "text": "Wir bilden also selbst aus und haben auch mehrere Im-Prozett-Standorte."
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    "end": 353.81,
    "text": "Aber wir sind hier geographisch in der Mitte des Kreises, ein Kreis, welcher sehr viele Einwohner hat mit fast fünfhunderttausend."
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    "end": 359.71,
    "text": "Es ist im Norden, in der Mitte und im Süden."
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    "text": "Und ja, also da ist die Krankenhausdichte auch im Vergleich selbst zu den Niederlanden sehr gering."
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    "end": 376.17,
    "text": "Damit haben wir halt einfach auch deutlich mehr Verantwortung und vielleicht auch mehr Patienten als es in den Ballungsgebieten in vergleichbaren Häusern der Fall ist."
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    "end": 378.63,
    "text": "Und wie geht es ihr im Kolibri gerade?"
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    "end": 387.69,
    "text": "Wir hören und lesen ja Land auf, Land ab von Kranken, Krankenhäusern, von Pleiten, Insolvenzen und ganz viel roten Zahlen."
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    "end": 394.63,
    "text": "Die Kulibris, die versuchen ja, durch sehr viele Schläge und zwar Flügelschläge schneller zu fliegen."
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    "text": "Und ja, das ist das, was wir unter den doch sehr schwierigen Rahmenbedingungen auch immer wieder tun."
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    "text": "Ich muss sagen, innerhalb der Blinden sind wir vielleicht die Einäugigen, denn ja positiv oder von sehr positiven Situationen kann man jetzt gerade im Gesundheitsbesen oder im Krankenhausbereich nicht sprechen."
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    "text": "Aber ich würde dennoch sagen, dass unsere Prognose positiv ist und dass wir versuchen."
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    "text": "auch innerhalb der großen Wellen, die da sind, immer wieder zu surfen und zu versuchen, die Probleme zu lösen."
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    "text": "Nun sprechen wir heute über die neue Krankenhausplanung in Nordrhein-Westfalen."
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    "text": "Die ist natürlich eng verbunden mit der Krankenhausreform auf Bundesebene."
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    "text": "Und da waren Sie im letzten Jahr auf aller höchster Ebene gefragt."
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    "end": 447.69,
    "text": "Sie waren Teil einer Man kann schon sagen, erlesenen Gruppe von Klinikmanagerinnen und Managern, die ins BMG eingeladen worden sind von Karl Lauterbach, um etwas zur Krankenhausreform zu sagen."
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    "end": 452.79,
    "text": "Wie kam es denn zu dieser Einladung und wie haben Sie diesen Termin damals wahrgenommen?"
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    "text": "Ja, auch für mich kam es sehr überraschend."
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    "end": 466.81,
    "text": "Das war tatsächlich so, dass ich von der DEKV auf den DRG-Führung angesprochen worden bin und wir sind dort auch Mitglied und sie suchten Repräsentanten, die aus der Praxis berichten konnten."
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    "end": 471.95,
    "text": "und da wir die Pioniere auch innerhalb der Krankenhausplanung in NRW waren."
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    "end": 480.55,
    "text": "Das heißt, wir waren die Vorgänger der Vorgänger, waren die Beteiligten der Meinung, dass das vielleicht ein gutes Haus wäre, um aus der Praxis zu berichten."
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    "text": "Und ja, das habe ich dann auch getan und war sehr erstaunt, dass die Gruppe dann doch klein überschaubar war und dass sich der damalige Minister dann doch die Zeit genommen hatte, auch unsere Dinge aus der Praxis zu hören."
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    "text": "Der hört gar nicht zu, der macht ohnehin sein eigenes Ding."
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    "text": "Also ich habe ein lauter Mal tatsächlich als sehr nah erlebt."
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    "end": 510.73,
    "text": "Also er hat sich tatsächlich deutlich mehr Zeit genommen, als es ursprünglich geplant war."
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    "text": "Er hat sich mit den Dingen auseinander gesetzt."
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    "text": "Letztendlich ist aber, glaube ich, nicht so ganz viel daraus umgesetzt worden."
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    "text": "Die Gründe, die kennt er besser als ich."
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    "end": 531.689,
    "text": "Ja, also aus dem Termin sind wir erst mal gegen Zufrieden rausgegangen, dass wir zumindest ein Gehör hatten und dass er uns zumindest das Gefühl gegeben hatte, die Dinge auch ernst zu nehmen."
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    "text": "Letzten Endes haben wir aber nicht wirklich viel in der Gesetzgebung wiederfinden können."
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    "text": "Wie Sie es schon erwähnt haben, NRW ist das Vorreiterland bei der Krankenhausplanung, hat als erstes Leistungsgruppen eingeführt."
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    "text": "Jetzt hatten Sie eben erwähnt, dass Ihr Haus sogar noch weiter vorne vorweg marschiert ist."
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    "text": "Was meinen Sie denn damit ganz genau?"
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    "text": "Könnten Sie uns das einmal beschreiben?"
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    "text": "Unverschuldet und nicht geplant."
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    "end": 569.89,
    "text": "Es war so, dass mediasres, als die Krankenhausplanung eigentlich noch mittendrin war, mehr als Häuser hier aus unserem Kreis und aus der Umgebung in die Insolvenz gegangen sind."
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    "end": 579.91,
    "text": "Und wir dadurch die Planungen auf Kreisedene, aber halt auch regional gesehen beschleunigen mussten, um die Patientenversorgung auch sicherzustellen."
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    "text": "Ende des Jahrzehntes wurde mehrere Krankenhäuser vom Netz genommen, die maßgeblich auch noch in der Krankenhausplanung geplant und als Versorger."
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    "text": "auch drin waren."
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    "end": 600.21,
    "text": "Und dann musste also sehr schnell mit der Bezirksregierung und insbesondere mit dem Ministerium ein Konsens gepunden werden."
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  {
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    "end": 605.45,
    "text": "Und wir waren somit Ende der Dreiundzwanzig bereits mit dem ersten Herstellungsbescheid."
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    "end": 613.29,
    "text": "versorgt und dieser wurde ja dann bekanntermaßen erst im Jahr zwentzwanzig auf alle anderen auch verteilt."
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    "end": 624.15,
    "text": "Das war zwar ein vorläufiger, aber auf Kreisebene ein sehr wichtiger und verbindlicher, denn wir mussten hier die neuen Leistungsgruppen und neuen Fallzahlen dann auch mit neuen Strukturen umsetzen."
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    "end": 626.41,
    "text": "Sie haben das jetzt sehr sachlich beschrieben."
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    "text": "Diesen Vorgang, wenn mehrere Krankenhäuser plötzlich vom Netz gehen."
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    "end": 636.91,
    "text": "Pleite sind, nicht mehr von Patienten, von Rettungswegen angesteuert werden können."
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    "text": "Dabei ist das ja mehr."
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    "text": "Das ist ja für ein Landkreis ein mittleres Erdbeben, wenn ein Krankenhaus dicht macht."
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    "text": "In ihrem Fall waren es jetzt sogar mehrere."
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    "text": "Das sind ja viele Fragen im Raum, viel Unsicherheit, viel Dynamik."
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    "text": "Wie haben Sie damals diesen Prozess auch ganz persönlich erlebt?"
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    "text": "Also man muss sagen, es ist tatsächlich ein Erdbeben."
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    "text": "Und ich möchte betonen, dass das vielleicht nicht hohe Wellen geschlagen hat, weil wir zu sehr damit beschäftigt waren, wirklich die Versorgung sicherzustellen."
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    "text": "Aber es war tatsächlich ein sehr großes Problem."
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    "text": "Sie müssen sich vorstellen, kurz vor Weihnachten halten wir die Nachricht, dass drei Krankenhäuser, die bislang ganz klar die Versorgung mitbestimmt haben, einfach nicht mehr da sind."
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    "text": "Gleichermaßen ist das Personal, aber an den übrigen Standorten ja nicht da."
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    "text": "Das heißt, So schnell bekommen wir eigentlich keine Hilfe."
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    "text": "Die Patienten brauchen Arbeit, diese Hilfe und diese Unterstützung und diese Versorgung."
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    "text": "Von jetzt auf gleich hatten sie bis zu vierzig Prozent mehr Aufkommen einer Notaufnahme, die danach einfach nicht ausgerichtet war."
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    "text": "Und da können wir nicht auf Politik und auf Entscheidungen warten, sondern wir müssen selbst handeln."
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    "text": "Das heißt, wir mussten auf der praktischen Ebene sehr pragmatisch gesehen doppelte Dienste fahren."
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    "text": "Es ist nicht so schön, auch für die Belegschaft, die natürlich auch Familie und sich ein anderes Weihnachten gewünscht hat, was ich aber betonen möchte."
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    "text": "Und das ist das, was mich hier auch wirklich stolz gemacht hat, bis das alle mitgemacht haben, weil am Ende geht es um die Patienten und die Patientenversorgung."
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  {
    "start": 728.21,
    "end": 731.79,
    "text": "Und jeder, der hier tätig ist, weiß, dass das unser Versorgungsauftrag ist."
  },
  {
    "start": 732.05,
    "end": 733.49,
    "text": "Es ist aber nicht selbstverständlich."
  },
  {
    "start": 733.57,
    "end": 738.51,
    "text": "Und das ist das, was ich vielleicht auch vermisse, dass man im Nachgang solche Dinge vergisst."
  },
  {
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    "end": 740.53,
    "text": "Man hat es teilweise zu Corona vergessen."
  },
  {
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    "end": 742.61,
    "text": "nach Corona."
  },
  {
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    "end": 746.23,
    "text": "Auch jetzt noch mit diesen Dingen mussten wir uns auseinandersetzen."
  },
  {
    "start": 746.67,
    "end": 751.93,
    "text": "Und da bleibt weder bei der Politik noch bei der Bevölkerung auch wirklich die Erinnerung."
  },
  {
    "start": 752.41,
    "end": 760.41,
    "text": "Es wird eher sich darüber beschwert, dass vielleicht die Wartezeiten länger sind, dass man vielleicht dann doch nicht so schnell seinen Termin bekommt wie in der Vergangenheit."
  },
  {
    "start": 760.93,
    "end": 767.27,
    "text": "Und ja, das ist natürlich für uns, die das dann alles am Ende abbekommen, um das mal sozusagen auch nicht einfach."
  },
  {
    "start": 767.41,
    "end": 781.55,
    "text": "Und man muss das Team auch immer wieder motivieren, wenn die Motivation nämlich nicht durch die Patienten und die umliegenden Bereiche kommen, dass man zumindest versucht intern das Team zu stärken und denen die Hoffnung zu geben, dass das dann zukünftig besser wird."
  },
  {
    "start": 781.59,
    "end": 791.17,
    "text": "Der Mittel- und Langfristig führt das zu einer Entlastung, weil sich dann auch die Mitarbeiter verteilen, aber auf der kurzfristigen Sicht gesehen ist es ehrlicherweise kein Segen."
  },
  {
    "start": 791.35,
    "end": 799.35,
    "text": "Also es ist eher ein Fluch, ein Erdbeben und sehr, sehr, sehr viel Arbeit, die wir uns nicht verstecken, aber die wirklich auch viele Risiken mit sich bringen."
  },
  {
    "start": 799.67,
    "end": 818.29,
    "text": "Pragmatisch Vorgehen klingt Logisch klingt gut, aber sie sind ja auch noch in den Rahmenbedingungen, die ihnen zum Beispiel der Bund setzt, Pflegepersonaluntergrenzen, Personalbemessungsinstrumente, Qualitätssicherungsinstrumente gebunden."
  },
  {
    "start": 818.689,
    "end": 826.45,
    "text": "Sie haben den Fixkosten-Degressionsabschlag, der ihnen sozusagen erst mal das Geld abzieht, wenn sie plötzlich mehr Patienten versorgen."
  },
  {
    "start": 827.01,
    "end": 831.81,
    "text": "Wie einfach oder herausfordernd ist es denn, mit diesen Rahmenbedingungen umzugehen in so einer Situation?"
  },
  {
    "start": 832.15,
    "end": 835.97,
    "text": "Man muss pragmatisch umgehen und man muss letztendlich in den Dialog gehen."
  },
  {
    "start": 836.13,
    "end": 839.689,
    "text": "Das ist bei uns auch auf unserer Ebene noch nicht bis Ultimo besprochen."
  },
  {
    "start": 840.21,
    "end": 856.39,
    "text": "Was ganz klar ist, in diese Position vertrete ich nicht nur hier, sondern natürlich auch vor Ort, dass es nicht sein kann, dass die Krankenhäuser, die eine solche Mammutaufgabe auf sich nehmen, dann bestraft werden und über drei Jahre dann auch noch Kosten zurückzahlen müssen."
  },
  {
    "start": 856.85,
    "end": 865.73,
    "text": "Wir haben uns das schließlich auch nicht ausgesucht und für uns ist es letztendlich wirklich... eine schwere Aufgabe, dann in kürzester Zeit diese Dinge zu kompensieren."
  },
  {
    "start": 866.17,
    "end": 880.53,
    "text": "Und es muss da eine Veränderung geben, es muss da wirklich den pragmatischen Ansatz mit den Kostenträgern geben, dass man sagt, da darf man die übrig gebliebenen Häuser, die sowieso ja schon finanziell nicht auskömmlich berücksichtigt werden, auch noch bestraft."
  },
  {
    "start": 881.13,
    "end": 883.33,
    "text": "Wie ticken die Kostenträger in Nordrhein-Westfalen?"
  },
  {
    "start": 883.59,
    "end": 887.07,
    "text": "Sind die bereit, mit ihnen dann auch Kompromisse zu schließen?"
  },
  {
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    "end": 890.35,
    "text": "Ja, noch haben wir, wenn nicht verhandelt."
  },
  {
    "start": 891.09,
    "end": 896.09,
    "text": "Die Hoffnung ist natürlich da, dass der Dialog oder dass die Kostenträger auch für den Dialog offen sind."
  },
  {
    "start": 902.31,
    "end": 912.95,
    "text": "Und es wäre einfach deutlich einfacher, wenn es da auch einfach Vorgaben gibt und man es nicht wirklich hauseindividuell diskutieren muss."
  },
  {
    "start": 913.39,
    "end": 916.05,
    "text": "Jetzt haben wir ganz viel über ungeplantes Wachstum gesprochen."
  },
  {
    "start": 916.91,
    "end": 924.53,
    "text": "zur Krankenhausplanung NRW kommen, denn da stecken ja auch ganz viele Planungsentscheidungen drin, die mittelfristiger und langfristiger Natur sind."
  },
  {
    "start": 925.09,
    "end": 927.99,
    "text": "Welche Herausforderungen sind denn damit verbunden?"
  },
  {
    "start": 928.63,
    "end": 936.93,
    "text": "Von der Perspektive und der Prognose ist es ja durchaus positiv, wenn man neue Leistungsgruppen erhält und das Leistungsgeschehen an dem entsprechend erweitern kann."
  },
  {
    "start": 937.55,
    "end": 941.87,
    "text": "Auf der Betriebsebene ist es auch mit großen Herausforderungen verbunden."
  },
  {
    "start": 941.95,
    "end": 944.55,
    "text": "Sie müssen ein ganz neues Team schaffen."
  },
  {
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    "end": 947.15,
    "text": "Das heißt, von null auf hundert gehen."
  },
  {
    "start": 947.59,
    "end": 949.53,
    "text": "Sie haben gewisse Strukturvorgaben."
  },
  {
    "start": 949.89,
    "end": 957.01,
    "text": "Sie müssen eine Vierundzwanzig-Siebenversorgung dann mit neuen Ärzten aufrechterhalten, Funktionsdiagnostik."
  },
  {
    "start": 957.75,
    "end": 962.67,
    "text": "Infrastruktur, Gerätschaften, Räumlichkeiten, Pflege, Ärzte."
  },
  {
    "start": 962.85,
    "end": 968.59,
    "text": "Und es ist so, dass Sie die Einstellungen auch vornehmen müssen, ohne den Leuten was zeigen zu können."
  },
  {
    "start": 968.77,
    "end": 975.49,
    "text": "Also wer sich normalerweise an ein Haus wendet, kennt hier dann halt eine Gruppe, hat ein Team, bestehende Strukturen."
  },
  {
    "start": 975.73,
    "end": 976.65,
    "text": "Sie fangen von Null an."
  },
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    "text": "Also das war für mich auch ein Novum."
  },
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    "end": 992.55,
    "text": "Und ich muss sagen, wenn man dann die Einstellungsgespräche, die teilweise wirklich bis zum späten Abend ging, hatte und man konnte den Ärztendamm halt keine Stationen, keine Gerätschaften zeigen, sondern immer nur sagen, was alles kommt und was alles passieren wird."
  },
  {
    "start": 992.97,
    "end": 996.11,
    "text": "Also da muss ich auch ein großes Dankeschön das Team jetzt geben."
  },
  {
    "start": 996.15,
    "end": 998.89,
    "text": "Die haben mir vertraut und wussten, Das ist auch weird."
  },
  {
    "start": 999.31,
    "end": 1001.03,
    "text": "Es ist aber auch da ein langer Prozess."
  },
  {
    "start": 1001.15,
    "end": 1002.99,
    "text": "Also es ist nicht von heute auch morgen da."
  },
  {
    "start": 1003.13,
    "end": 1010.97,
    "text": "Das heißt auch, die Assistenzärzte muss man halt aufbauen, bis man dann so viele an Bord hat, um die Vierundzwanzig Sieben Betreuung auch umsetzen zu können."
  },
  {
    "start": 1011.01,
    "end": 1013.49,
    "text": "Das eine sind die Fachärzte, die sind relativ schnell da."
  },
  {
    "start": 1014.21,
    "end": 1018.05,
    "text": "Und da sind die Strukturvergaben dann auch natürlich von vorne rein zu erfüllen."
  },
  {
    "start": 1018.53,
    "end": 1020.87,
    "text": "Aber das, was dahinter steckt, das wird oft erkannt."
  },
  {
    "start": 1021.03,
    "end": 1026.55,
    "text": "Und die Finanzierung dieser Kosten, die kommt ja erst dann, wenn ich die volle Mannschaft habe."
  },
  {
    "start": 1027.21,
    "end": 1030.45,
    "text": "ganze Weg dahin, der muss von dem Haus selber bezahlt werden."
  },
  {
    "start": 1030.77,
    "end": 1039.67,
    "text": "Das heißt, es bedarf schon einer guten Anschubfinanzierung und einer guten Reserve, um diese neuen Leistungsgruppen auch letztendlich zu etablieren."
  },
  {
    "start": 1039.95,
    "end": 1042.21,
    "text": "Da hilft ja weder das Land noch die Kassen."
  },
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    "start": 1042.75,
    "end": 1044.43,
    "text": "Das muss das Haus dann selber schultern."
  },
  {
    "start": 1044.99,
    "end": 1058.77,
    "text": "Aus dem Sondervermögen des Bundes bekommen die Krankenhäuser jetzt vier Milliarden Euro sogenannte Sofort-Transformationskosten, die aus Sicht der Bundespolitik genau das abdecken sollen, für die kommenden zwei Jahre als Rechnungsaufschlag ausgezahlt."
  },
  {
    "start": 1059.37,
    "end": 1060.59,
    "text": "Das gefällt aber auch nicht allen."
  },
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    "end": 1063.69,
    "text": "Was halten Sie von diesem Finanzierungsinstrument?"
  },
  {
    "start": 1064.87,
    "end": 1073.73,
    "text": "Wenn die Krankenhäuser Geld bekommen, dann wird das immer so dargestellt, als ob wir dann... über das Maß hinaus Dinge erhalten, die damit um Top kommen."
  },
  {
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    "end": 1076.41,
    "text": "Also ich glaube, man muss es halt, wir begrüßen jegliche Hilfe."
  },
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    "end": 1079.31,
    "text": "Also ich möchte das auch nochmal betonen und bin auch sehr dankbar."
  },
  {
    "start": 1079.69,
    "end": 1085.45,
    "text": "Wir gehören ja auch zu den Häusern, die gefördert wurden vom Ministerium, gehört den Neubau."
  },
  {
    "start": 1085.95,
    "end": 1091.57,
    "text": "Aber letztendlich sind das alles Tropfen auf dem heißen Stein, wenn man sich die momentanen Strukturen anschaut."
  },
  {
    "start": 1091.73,
    "end": 1097.91,
    "text": "Mit den Leistungsgruppen bekommen Sie jetzt sehr klare Vorgaben, welche formalen Qualifikationen ihre Ärzte erfüllen müssen."
  },
  {
    "start": 1098.55,
    "end": 1106.75,
    "text": "Haben Sie Sorge, dass die Reihenformale Qualifikationen, andere Qualifikationen, Skills von Ärzten verdrängen?"
  },
  {
    "start": 1107.43,
    "end": 1110.23,
    "text": "Das ist ja auch unsere Aufgabe als Geschäftsführer, darauf zu achten."
  },
  {
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    "end": 1118.63,
    "text": "Es bringt mir nichts, letztendlich nur eine Zahl zu erfüllen und dann die Teamdynamik und die Qualität vor Ort nicht aufrecht zu erhalten."
  },
  {
    "start": 1119.01,
    "end": 1124.67,
    "text": "Wir haben ja nicht nur die Strukturqualität, sondern wir haben ja auch viele andere Qualitätskriterien, die wir zu erfüllen haben."
  },
  {
    "start": 1125.09,
    "end": 1130.47,
    "text": "Das heißt, es wäre schade, wenn die Entwicklung dahin geht, dass wir nur noch eine Checkliste füllen."
  },
  {
    "start": 1130.53,
    "end": 1135.31,
    "text": "Wir sind immer noch eine Sozialleinrichtung und Kommunikation, Kompetenz und Nähe."
  },
  {
    "start": 1136.59,
    "end": 1137.55,
    "text": "selbstverständlich dazu."
  },
  {
    "start": 1137.71,
    "end": 1145.23,
    "text": "Und dafür stehe ich auch, dass ich sage, also bevor ich jemanden einstelle, der diese Kriterie nicht erfüllt, dann suche ich lieber länger."
  },
  {
    "start": 1145.43,
    "end": 1153.29,
    "text": "Und ja, vielleicht sind wir hier auch etwas glücklicher, situiert, weil wir neben Großstädten auch geographisch gelegen sind."
  },
  {
    "start": 1153.71,
    "end": 1158.13,
    "text": "Aber ich finde, dass das eigentlich auch das Motto aller sein sollte."
  },
  {
    "start": 1158.61,
    "end": 1162.01,
    "text": "Denn am Ende zahlt es sich nicht aus, wenn wir nur kurzfristig denken."
  },
  {
    "start": 1162.49,
    "end": 1164.73,
    "text": "Der Druck, der jetzt dahinter liegt, ist groß."
  },
  {
    "start": 1165.13,
    "end": 1165.75,
    "text": "Definitiv."
  },
  {
    "start": 1166.13,
    "end": 1173.91,
    "text": "Deshalb kann es an der einen oder anderen Stelle selbstverständlich so sein, dass man dann vielleicht zu Lösungen oder zur Einstellung kommt, die sich hinterher als nicht richtig erweisen."
  },
  {
    "start": 1174.27,
    "end": 1178.05,
    "text": "Aber dafür sind wir da, um da entgegenzuwirken und das auch noch zu ändern."
  },
  {
    "start": 1178.15,
    "end": 1185.13,
    "text": "Es ist ja auch nicht so, dass jede Einstellung dann so in Stein gemeißelt ist, wenn man sieht, dass es nicht unseren Qualitätsansprüchen."
  },
  {
    "start": 1186.05,
    "end": 1217.55,
    "text": "Auf dem DRG-Forum, unseren großen Krankenhauskongress am neunzehnten und zwanzigsten März, im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im zugrufen, wenn diese jetzt um Rat fragen."
  },
  {
    "start": 1218.11,
    "end": 1220.75,
    "text": "Also erst einmal einen Kühenkopf bewahren."
  },
  {
    "start": 1221.05,
    "end": 1229.71,
    "text": "Also man darf diese Vorbereitung, die sehr intensiv ist und wird und auch die Gespräche werden dann doch sehr in die Tiefe gehen."
  },
  {
    "start": 1230.09,
    "end": 1231.31,
    "text": "Die muss man gut vorbereiten."
  },
  {
    "start": 1231.43,
    "end": 1234.37,
    "text": "Und dafür muss man sein Haus auch sehr gut repräsentieren."
  },
  {
    "start": 1234.43,
    "end": 1236.03,
    "text": "Das heißt mit Zahlen, Daten, Fakten."
  },
  {
    "start": 1236.51,
    "end": 1243.65,
    "text": "Man sollte nie unvorbereitet in diese Gespräche gehen und auch nicht die Dokumente bearbeiten."
  },
  {
    "start": 1243.97,
    "end": 1248.25,
    "text": "Das heißt, man muss hinter dem, was man kann und was man ist, auch stehen."
  },
  {
    "start": 1248.81,
    "end": 1257.69,
    "text": "Aber man muss auch Kompromisse eingehen, also die Geschäftsführer oder Kollegen, die glauben, alles so beibehalten können, wie bislang, das ist keine gute Strategie."
  },
  {
    "start": 1258.07,
    "end": 1274.71,
    "text": "Ich denke, man muss auch da in den Dialog mit den Mitarbeitern gehen, insbesondere mit den Klinikchefs und denen halt auch einfach klar und transparent zeigen, dass es nicht immer so möglich sein wird, alles, was bislang auch da ist, auch wenn es für die Weiterbildung und die Weiterbildungsermächtigung."
  },
  {
    "start": 1275.43,
    "end": 1279.27,
    "text": "vielleicht eine Rolle spielt, dass das immer an einem Standort bleiben muss."
  },
  {
    "start": 1279.63,
    "end": 1297.27,
    "text": "Man muss sich kooperativ zeigen, man muss auch frühzeitig, das haben wir eigentlich über die letzten Jahre immer schon gemacht, auch vor der Krankenausplanung, schauen, dass man für die Dinge, die man selbst nicht anbietet, gute Kooperationspartner hat und zwar nicht nur auf Papier, sondern die sollten bestmöglich auch gelebt werden, denn dann kommt auch erst die Qualität."
  },
  {
    "start": 1297.85,
    "end": 1308.59,
    "text": "Und Zahlen auswerten, Prognosetools, die Ambulantisierung mit Berücksichtigen und wirklich schauen, Was brauchen Sie als Standort für die Zukunft und wofür steht Ihr aus?"
  },
  {
    "start": 1309.03,
    "end": 1317.83,
    "text": "Also ich glaube, es ist wichtiger, denn je die Kompetenzen, die man selbst hat oder die man haben möchte und nach außen zumindest auch zeigen möchte, auch zu definieren."
  },
  {
    "start": 1318.23,
    "end": 1336.17,
    "text": "Gute Hinweise für alle Kolleginnen und Kollegen, die noch in der Leistungsgruppen Prüfung stecken, die noch keine Feststellungsbescheide haben, die noch nicht wissen, welche Leistungen Ihr Haus dann ab dem Jahr ab dem Jahr, ab dem Jahr, ab dem Jahr, ab dem Jahr, ab dem Jahr, ab dem Jahr, ab dem Jahr, ab dem Jahr, ab dem Jahr, ab dem Jahr, ab dem Jahr, ab dem Jahr, ab dem Jahr, ab dem Jahr, ab dem Jahr, ab dem Jahr, ab dem Jahr, ab dem Jahr, ab dem Jahr, ab dem Jahr, ab dem Jahr, ab dem Jahr, ab dem Jahr, ab dem Jahr, ab dem Jahr, ab dem Jahr, ab dem Jahr, ab dem Jahr, ab dem Jahr, ab dem Jahr."
  },
  {
    "start": 1336.21,
    "end": 1336.83,
    "text": "Kleiner Ausblick aufs Jahr."
  },
  {
    "start": 1336.89,
    "end": 1338.29,
    "text": "Was steht im Kolibri da als nächstes Bevor?"
  },
  {
    "start": 1338.39,
    "end": 1339.89,
    "text": "Was sind die wichtigsten Projekte?"
  },
  {
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    "end": 1343.21,
    "text": "Wir müssen weiter fliegen und wir müssen weiter weit fliegen."
  },
  {
    "start": 1343.31,
    "end": 1344.91,
    "text": "Also unser Neubau steht bevor."
  },
  {
    "start": 1345.49,
    "end": 1355.73,
    "text": "Wie eben gesagt, also wir haben alle Strukturen zwar jetzt auf der Ressourcenebene der Ärzte, der Direktschaften des Personals geschaffen und jetzt kommt der große Neubau."
  },
  {
    "start": 1356.21,
    "end": 1360.37,
    "text": "Ein vielbeschätziger Anbau und damit haben wir jetzt viel zu tun."
  },
  {
    "start": 1361.07,
    "end": 1364.79,
    "text": "Und wir wollen natürlich weiter wachsen und die Prozesse optimieren."
  },
  {
    "start": 1364.85,
    "end": 1371.69,
    "text": "Das heißt, neue Kliniken bedeutet ja auch, die Verzahnung mit den bestehenden Kliniken auch noch weiter zu optimieren."
  },
  {
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    "end": 1373.65,
    "text": "Wir werden uns jetzt auch zertifizieren."
  },
  {
    "start": 1373.79,
    "end": 1378.19,
    "text": "Als Cardiac Arrest werden weiterhin unsere hauseigenen Zertifizierungen angehen."
  },
  {
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    "end": 1381.97,
    "text": "Die Stroke Unit ist dieses Jahr gebaut und eröffnet worden."
  },
  {
    "start": 1382.19,
    "end": 1384.31,
    "text": "Also, die wird weiter wachsen und gedeihen."
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    "text": "Wie Sie hören, ist keine Zeit da, um zu ruhen."
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    "text": "Und ich bin auch da der Meinung, dass wir das auch stetig so weitermachen müssen."
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    "start": 1396.05,
    "end": 1397.93,
    "text": "Denn Stillstand ist schließlich Rückschritt."
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    "start": 1407.41,
    "end": 1409.83,
    "text": "Und damit sind wir am Ende unserer heutigen Folge angekommen."
  },
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    "text": "Schön, dass Sie wieder mit dabei waren."
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    "text": "Die nächste Episode unseres Klinik-Podcasts erscheint Anfang Dezember."
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    "text": "Dann wird sich meine Kollegin Annika Pfeiffer mit einem ganz wichtigen und immer brennenderem Thema beschäftigen."
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    "text": "Gewalt im Krankenhaus."
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    "text": "Sie nimmt immer mehr zu, wenn zum Beispiel Patienten, aber auch Angehörige, Krankenhauspersonal tätlich angreifen, wie man sich dafür schützen kann, wie man seine Kolleginnen und Kollegen im Haus dafür gut vorbereitet."
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    "text": "Darum dreht sich unsere nächste Folge."
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    "text": "Bis dahin, haben Sie eine gute Zeit und machen Sie es gut."
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    "text": "Das war F&W, der Klinik-Podcast."
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    "text": "Schön, dass Sie mit dabei waren."
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    "text": "Aktuelle Nachrichten und spannende Artikel rund um das Klinikgeschehen finden Sie wie immer auf unserer Website."
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    "text": "Wir freuen uns, wenn Sie auch beim nächsten Mal wieder reinhören."
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    "text": "Bis bald!"
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