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    "text": "Wir kommen beim F&W-Klinik-Podcast."
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    "text": "Mein Name ist Florian Albert, ich bin Chefredakteur bei Bibliomät und wir werfen heute den Blick auf ein echtes Aufregerthema aus den Krankenhäusern, die Hybrid-Diagy."
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    "text": "Die Hybrid-DLG hat noch Gesundheitsminister Karl Lauterbach eingeführt."
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    "text": "Sein Ziel war es, dass stationäre Eingriffe in Zukunft vermehrt ambulant erbracht werden."
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    "text": "Und allem Anschein nach wird auch seine Nachfolgerin Nina Wagen an diesem Instrument festhalten, trotz aller Widerstände aus der Krankenhaus-Szene."
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    "text": "Was aus Sicht der Kliniken an den Hybrid-DLG problematisch ist, Und welche Alternativen es vielleicht gäbe, darüber spreche ich in dieser Folge mit Reinhard Schaffert."
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    "text": "Er ist der Geschäftsführer des Klinikverbunds Hessen."
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    "text": "Das ist ein Verein, in dem sich kommunale Krankenhäuser organisieren."
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    "text": "Bevor wir zu unserem Interview kommen, werfen wir wie immer aber einen Blick in die neue, in die druckfrische Ausgabe von F&W."
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    "text": "Wenn ein Krankenhaus einen Da Vinci kauft, dann wird die Marketingmaschine angeworfen."
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    "text": "Es ist ja auch beeindruckend, was OP-Roboter heutzutage können."
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    "text": "Kein Zucken, kein Wackeln, kein Zitter."
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    "text": "Meine Kollegin Annika Büchner hat recherchiert, wann sich die Anschaffung eines so teuren Gerätes lohnt und welche Rolle der Faktor Mensch trotz aller robotischen Assistenzsysteme im OP immer noch spielt."
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    "text": "Nächstes Thema, der Krankenhausmarkt ist in Bewegung."
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    "text": "Das F&W, Kurakonfusionsradar, hat so viel Aktivität registriert wie noch nie."
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    "text": "Hundert acht Meldungen über Kooperationen, Zusammenschlüsse, Übernahmen, allein im ersten Halbjahr."
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    "text": "Warum das so ist und alle Zahlen, lesen Sie im Artikel in der F&W."
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    "text": "Mein Kollege Jens Mau hat außerdem mit Boris Ogurcki gesprochen, einem der Architekten der Karl-Lauter-Barschen Krankenhausreform."
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    "end": 131.92,
    "text": "Wie er die Reform der Reform einschätzt und wieso er trotz aller Kritik für die Vorhaltefinanzierung plädiert, lesen Sie im Interview."
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    "text": "Und damit direkt zu unserem Schwerpunktthema der heutigen Folge."
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    "text": "Die Hybrid-DHG sind eingeführt, sie sind hoch umstritten, viele werden sie auch gleich wieder los, warum das so ist."
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    "text": "Diskutiere ich jetzt mit einem echten Kenner dieses Systems."
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    "end": 156.04,
    "text": "Reinhard Schaffert ist bei uns, er ist der Geschäftsführer des Klinikverbundes Hessen."
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    "end": 162.34,
    "text": "Er hat früher unter anderem auch im INEG gearbeitet, das Institut, das jetzt die Hybrid-DIG kalkuliert."
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    "text": "Lieber Schaffert, ganz herzlich willkommen."
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    "end": 170.06,
    "text": "und direkt mal die erste Frage für die Hörerinnen und Hörer, die nicht ganz so tief im Thema sind."
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    "text": "Was sind Hybrid-DIG und wie ist man überhaupt auf die Idee gekommen, so etwas einzuführen?"
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    "text": "Also"
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    "text": "grundsätzlich ist das Ziel, bisher stationär behandelte Fälle ambulant durchzuführen oder zu erbringen."
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  {
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    "end": 195.38,
    "text": "Und die Hybrid-DRG, die ursprüngliche Idee war mal von der Technikerkrankkasse, dass es eine einheitliche Vergütung für solche Fälle im Grenzbereich zwischen ambulanter und stationärer Behandlung gibt."
  },
  {
    "start": 195.58,
    "end": 203.24,
    "text": "mit einem Mischpreis aus einerseits dem DAG, der DAG Fallpauschale und andererseits der ambulanten Vergütung."
  },
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    "start": 203.68,
    "end": 205.52,
    "text": "Das wurde zunächst mal nicht weiterverfolgt."
  },
  {
    "start": 205.88,
    "end": 214.14,
    "text": "Stattdessen wurde das Ziel dadurch verfolgt, dass man eben versucht hat, den Katalog für ambulante Operationen und stationsersetzende Leistung zu erweitern."
  },
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    "start": 214.18,
    "end": 215.4,
    "text": "Da gab es auch einen Gutachten."
  },
  {
    "start": 216.16,
    "end": 226.94,
    "text": "das vorgeschlagen hat, das quasi zu verdoppeln zu den zwei tausend achthundert Leistungen, die in dem Katalog schon vorhanden waren, noch mal zusätzlich zwei tausend fünfhundert Leistungen hinzuzufügen."
  },
  {
    "start": 227.2,
    "end": 241.76,
    "text": "Die Vertragspartner, das ist der GKV Spitzenverband, die Deutsche Krankenhausgesellschaft und die Katzenärztliche Bundesvereinigung, haben das aber zunächst mal nur schrittweise umgesetzt, im ersten Jahr zweihundert neue Leistungen, im nächsten Jahr auch knapp zweihundert neue Leistungen."
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    "start": 242.12,
    "end": 246.54,
    "text": "Und dann kam im Jahr oder für das Jahr."
  },
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    "start": 246.78,
    "end": 251.16,
    "text": "im Jahr wurde dann mit dem Pflegeentlastungsgesetz die Hybrid-DRG eingeführt."
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    "end": 266.2,
    "text": "Das war in Prinzip die ähnliche Idee, wie bei der ursprünglichen Idee, also ein Mischpreis aus stationärer und ambulanter Vergütung, aber ein bisschen komplexer, weil eben nicht einfach nur die Vergütungen gemischt werden, sondern die kalkulierten Kosten."
  },
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    "start": 266.56,
    "end": 271.08,
    "text": "Welche Behandlungen fallen denn in dieses Leistungsspektrum, das mit Hybrid-DRG vergütet wird?"
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    "start": 271.46,
    "end": 277.48,
    "text": "Also im ersten Schritt hat das Bundesgesundheitsministerium gemacht, weil sich die Vertragspartner nicht einigen konnten."
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    "start": 277.54,
    "end": 291.46,
    "text": "Das waren dann Ernien-Operationen, also Leistenbruch-Operationen, Entfernung von Harnleitersteinen, Operationen an den Ovarien und Versteifung der Zehngelenke sowie Exessionen von Sinospiloditalis."
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    "end": 298.16,
    "text": "Es gab dazu Bedingungen, das gesagt wurde, die Fälle sollen maximal ein Belegungstag sein."
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    "start": 299.02,
    "end": 303.94,
    "text": "Und mit einem geringen, schwere Grad, also wenig neben Diagnosen oder ähnlichen."
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    "start": 304.44,
    "end": 308.82,
    "text": "Im zweiten Schritt, dann in den Jahr zwei Tausendfünfundzwanzig, haben sich die Vertragspartner selbst geeinigt."
  },
  {
    "start": 309.82,
    "end": 316.1,
    "text": "Und da kamen dann noch Dinge wie Biopsien, auch nicht operative Leistungen dazu."
  },
  {
    "start": 316.54,
    "end": 320.76,
    "text": "Das ging aber trotzdem offensichtlich dem Bundesgesundheitsministerium nicht schnell genug."
  },
  {
    "start": 320.86,
    "end": 343.3,
    "text": "Und deswegen wurde mit dem Krankenhaus Reformgesetz, also dem KAVVG, im letzten Jahr festgelegt, Ab im Jahr im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr"
  },
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    "text": "ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab im Jahr ab"
  },
  {
    "start": 357.98,
    "end": 358.18,
    "text": "im Jahr."
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    "start": 358.22,
    "end": 365.06,
    "text": "Also im Prinzip ist das Ziel der Politik ja nachvollziehbar zu sagen, wir bisher stationär behandelte Fälle sollen mehr ambulant behandelt werden."
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    "start": 365.12,
    "end": 369.38,
    "text": "Das Ziel ist durchaus nachvollziehbar, eben gerade im internationalen Vergleich."
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    "end": 379.72,
    "text": "Das Problem ist, dass man hier jetzt im Parallelsystem zu dem ambulanten OP-Katalog, also zu dem Katalog für ambulante OPs und stationsersetzende Leistungen gemacht hat."
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    "start": 379.84,
    "end": 382.16,
    "text": "Also man fährt hier quasi parallel."
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    "text": "Es gibt ja die OPs immer noch, also die ambulanten Operationen."
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    "text": "Also das ist das eine Problem und das andere ist, dass die Hybrid-DRG aus meiner Sicht nicht wirklich geeignet sind."
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    "text": "so wie sie jetzt hier angelegt sind, nämlich als Sektor übergreifende Vergütung, dieses Ziel zu erreichen, weil es einfach dabei auch andere Anreize gibt."
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  {
    "start": 402.98,
    "end": 409.84,
    "text": "Man muss zusätzlich noch sagen, dass im Krankenhaus, das in anderen Ländern ambulantisierung in der Regel am Krankenhaus stattfindet."
  },
  {
    "start": 410.44,
    "end": 410.5,
    "text": "D.h."
  },
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    "start": 410.96,
    "end": 418.1,
    "text": "dort wird eben wirklich versucht, die Fälle, die bisher im Krankenhaus Stadze näher behandelt werden, auch weiterhin im Krankenhaus, aber dann ambulant zu bahnen."
  },
  {
    "start": 418.52,
    "end": 425.6,
    "text": "Viele Krankenhäuser fürchten jetzt natürlich Erlös-Einbrüche, weil die Hybrid-DHG geringer vergütet werden als die normalen DRG."
  },
  {
    "start": 426.62,
    "end": 437.36,
    "text": "Das ist ja eigentlich auch nachvollziehbar, oder, dass man sagt, ambulante Fälle, Fälle, die nicht stationär versorgt werden, weniger Kosten verursachen, die werden auch geringer vergütet."
  },
  {
    "start": 437.72,
    "end": 457.66,
    "text": "Ja, es würde, wie gesagt, es würde passen, wenn man es für die Krankenhaus, also als Krankenhausvergütung angelegt hätte, weil dann wäre es den Krankenhaus sozusagen freigestellt mit einer Pauschale, ob die Behandlung jetzt am selben Tag stattfindet, also Patienten am selben Tag wieder nach Hause gehen oder ob sie noch ein oder zwei Tage bleiben."
  },
  {
    "start": 458.28,
    "end": 460.06,
    "text": "Das hätte den richtigen Anreiz geschaffen."
  },
  {
    "start": 460.92,
    "end": 466.18,
    "text": "Aber mit dieser sektorübergreifenden Vergütung haben wir eben zwei völlig unterschiedliche Systeme."
  },
  {
    "start": 466.24,
    "end": 469.84,
    "text": "Die ambulante Vergütung ist ganz anders aufgebaut als die DRG-Systems."
  },
  {
    "start": 469.9,
    "end": 473.84,
    "text": "Das ist im Prinzip eine chimärene Kreuzung aus zwei unterschiedlichen Gattungen."
  },
  {
    "start": 474.66,
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    "text": "was nicht wirklich zusammenpasst."
  },
  {
    "start": 476.58,
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    "text": "Und das schafft eine Reihe von Problemen und diese Probleme führen auch zu falschen Anreizen."
  },
  {
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    "end": 484.62,
    "text": "Ganz konkret, welche Fehlanreize fürchten Sie?"
  },
  {
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    "end": 505.46,
    "text": "Ja, für den niedergelassenen Bereich ist das, und das ist ja aus meiner Sicht auch der Fehlanreiz, ist dieses System relativ attraktiv, weil die Vergütung in der Regel hängt auch ein bisschen vom Einzelfall ab, aber in der Regel ja höher ist als die Vergütung, die man sonst im ambulanten Bereich über den einheitlichen Bewertungsmarschstab bekommt."
  },
  {
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    "end": 513.52,
    "text": "Und die Vergütung ist für die niedergelassenen Ärzte außerhalb ihres Regelleistungsvolums, also außerhalb ihres Budgets."
  },
  {
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    "end": 525.18,
    "text": "Das heißt, jeder Euro, den sie im Hybrid-DRG-System bekommen, den können sie auch behalten, während das ja bei den normalen Leistungen, die über EWM abgerechnet ist, in der Regel gedeckelt ist."
  },
  {
    "start": 525.34,
    "end": 538.12,
    "text": "Insofern ist das eben sehr attraktiv und das ist eben auch die Gefahr, dass aus dem niedergelassenen Bereich jetzt möglichst viele Leistungen die auch schon vorher ambulant waren, eben jetzt als Hybrid-DRG abbrechenbar sind."
  },
  {
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    "end": 545.7,
    "text": "Und deswegen, weil diese Hybrid-DRG-Vergütung dann in der Regel höher ist, auch mehr Kosten für die gesetzliche Krankenversicherung verursacht."
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    "end": 550.88,
    "text": "Das kann eigentlich gar nicht die Absicht gewesen sein, ist aber ein eindeutiger Anreiz."
  },
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    "end": 559.2,
    "text": "Manch einer warnt ja schon davor, dass die Hybrid-DRG ein Booster für investorengetragene Ketteneinrichtungen sein können."
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    "text": "Ganz wertfrei, was man von Investoren hält."
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    "text": "Glauben Sie, dass das ein attraktives Spielfeld für so manchen neuen Player und vielleicht auch schon bestehenden Player ist?"
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    "text": "Naja, das Potential wäre schon da."
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    "text": "Allein ich sehe, dass... nicht."
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    "text": "Also die aktuelle Realität ist sowieso nicht so."
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    "text": "Wir haben ambulant gar nicht die Strukturen, diese Leistungen zu erbringen."
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    "text": "Aber selbst wenn jetzt sagen wir mal Investoren, sagen wir, okay, wir bauen in diesem Bereich aus, denke ich nicht, dass sie das so ohne weiteres auch in dem Umfang der Nötigwäre machen können, weil einfach auch im ambulanten Bereich eben Ärztinnen und Ärzte fehlen."
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  {
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    "end": 605.64,
    "text": "Das heißt, da ist gar nicht die Kapazität da, die wir brauchen und im Grunde auch nicht die Strukturen, wenn man in ambulant andere Länder guckt."
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  {
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    "end": 611.56,
    "text": "wo eine höhere Ambulantisierung besteht, dann sind dort in der Regel auch ganz andere Strukturen."
  },
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    "text": "Und wie gesagt, die Ambulantisierung findet dort auch, oder die ambulante Behandlung findet dort eben auch häufig am Krankenhaus statt."
  },
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    "text": "Das zweite Problem ist, dass im niedergelassenen Bereich Es ist natürlich viel leichter möglich ist, die Patientinnen und Patienten zu selektieren."
  },
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    "end": 630.4,
    "text": "Und das ist nicht nur möglich, sondern das ist aus Sicht der niedergelassenen Ärzte auch notwendig."
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    "text": "Natürlich können niedergelassenen Ärzten mit den Strukturen und Ressourcen, wie sie in einer Praxis haben, nicht komplexere Fälle behandeln, sondern müssen natürlich sich die leichteren Fälle, also leichteren in Anführungszeichen die weniger aufwendigen Fälle, die weniger komplexen Fälle, die Fälle, die eben nicht noch weitere Ressourcen brauchen, die zwar im Krankenhaus aber nicht in der Praxis waren, sondern natürlich müssen sich das die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte diese Patienten auswählen, die anderen bleiben dann aber im Krankenhaus und das sind in der Regel dann auch aufwendigere und damit teurere Patientinnen und Patienten."
  },
  {
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    "text": "Welche"
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    "text": "Risiken sehen Sie denn konkret für die Patienten?"
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    "text": "Welche Fehleranreize könnten denn da dann im Krankenhaus auftreten?"
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    "end": 683.98,
    "text": "Dieser Fehlanreiz, dieser Hybrid-DRG, das natürlich das Krankenhausinteresse hat, jetzt auch die Patienten möglichst nur kurz zu behandeln und möglichst frühzeitig wieder nach Hause zu schicken."
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    "text": "Und das widerspricht ein Stück weit auch der Krankenhausreform."
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    "text": "Deswegen passt das einfach nicht zusammen, weil auch bei der Krankenhausreform einerseits eben geguckt wird, möglichst Zentralisierung von Leistungen, weil eben viele Leistungen, viele Erfahrungen bessere Qualität ergeben soll."
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    "end": 718.82,
    "text": "Und es werden auch Qualitätsvorgaben gemacht an die jeweiligen Leistungsgruppen und dann wird, wie beispielsweise bei der Kardiologie, ein Großteil dieser Leistungen, die eigentlich in dieser Leistungsgruppe sind, mit entsprechenden Qualitätsvorgaben, die werden dann als Hybrid-DRG definiert, wo diese ganzen Qualitätsvorgaben gar nicht mehr gelten."
  },
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    "end": 730.26,
    "text": "die dann im Prinzip auch jeder Niedergelassene mit entsprechender Qualifikation natürlich aber machen kann, ohne dass eben die Standards, die in der Krankenhausreform vorgegeben werden, eingehalten werden müssen."
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    "text": "Das widerspricht sich von mir aus absolut und deswegen... Bin ich auch der Meinung, dass die Hybrid der Geh so wie sie jetzt für nächstes Jahr geplant sind in der Masse oder in der Anzahl eigentlich gestoppt werden müssten."
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    "text": "Und dann bis zwei Tausend dreißig zwei Millionen, das aus meiner Sicht völlig unrealistisch und auch für die Versorgung nicht wirklich gut, weil es eben dann die genannten Qualitätsproblematiken geben wird."
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    "text": "Was wäre denn aus Ihrer Sicht eine gute Alternative gewesen zu den Hybrid-DRG, so wie Sie jetzt angelegt sind?"
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    "text": "Man hätte auch sagen können, wir machen jetzt allen einen Tagesfälle zu Hybrid-DRGs."
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    "start": 785.72,
    "end": 793.96,
    "text": "Das wäre meine Idee eigentlich gewesen, dass ich sage, es ist eigentlich egal, ein Tagesfall ist für ein krankenhauses Tagesfall mit entsprechenden Kosten."
  },
  {
    "start": 794.02,
    "end": 809.98,
    "text": "Natürlich muss man bestimmte Fälle herausnehmen, aber eigentlich auch nicht viele, also vielleicht die, die am selben Tag, also nach der Aufnahme, dann verstorben sind oder ähnliches, aber jetzt, sagen wir im Großen und Ganzen, sind die Kosten für die Eintagesfälle im Krankenhaus ja jetzt schon kalkuliert."
  },
  {
    "start": 810.04,
    "end": 821.06,
    "text": "Und wenn man dann sagt, okay, das hätte man auch durchaus normativ machen können, dass man sagt, man macht dann, was für sich, für die Hybrid-DRG zehn Prozent weniger dafür dürfte, die Fälle dann auch am selben Tag wieder nach Hause schicken."
  },
  {
    "start": 822.16,
    "end": 825.04,
    "text": "Lassen Sie uns mal vorausblicken auf das, was als nächstes kommt."
  },
  {
    "start": 825.28,
    "end": 831.12,
    "text": "Das INEG, das Institut für das Endgeldsystem im Krankenhaus, kalkuliert ja gerade die Hybrid-DHG."
  },
  {
    "start": 832.02,
    "end": 832.82,
    "text": "Was erwarten Sie?"
  },
  {
    "start": 833.28,
    "end": 836.18,
    "text": "Wird es dem INEG gelingen, alle Fälle zu kalkulieren?"
  },
  {
    "start": 836.34,
    "end": 845.36,
    "text": "Und was ist dann Ihre konkrete Forderung, Erwartung an die Preisschilder, die dann aus Siegburg vergeben werden?"
  },
  {
    "start": 845.92,
    "end": 851.92,
    "text": "Gehen nicht davon aus, dass das INEC in der Lage sein wird, alle Leistungen, die jetzt vorgesehen sind, zu kalkulieren."
  },
  {
    "start": 852.72,
    "end": 859.5,
    "text": "Das liegt aber dann nicht in der Verantwortung des INEC, sondern eben an den Rahmenbedingungen, weil da auch Daten vollständig sind oder ähnliches."
  },
  {
    "start": 859.54,
    "end": 897.26,
    "text": "Wenn jetzt der Katalog, wenn es jetzt der Katalog, wenn es jetzt der Katalog, wenn es jetzt der Katalog, wenn es jetzt der Katalog, wenn es jetzt der Katalog, wenn es jetzt der Katalog, wenn es jetzt der Katalog, wenn es jetzt der Katalog, wenn es jetzt der Katalog, wenn es jetzt der Katalog, wenn es jetzt der Katalog, wenn es jetzt der Katalog, wenn es jetzt der Katalog, wenn es jetzt der Katalog, wenn es jetzt der Katalog, wenn es jetzt der Katalog, wenn es jetzt der Katalog, wenn es jetzt der Katalog, wenn es jetzt der Katalog, wenn es jetzt der Katalog, wenn es jetzt der Katalog, wenn es jetzt der Katalog, wenn es jetzt der Katalog, wenn es jetzt der Katalog, wenn es jetzt der Katalog, wenn es jetzt der Katalog, wobei natürlich vorgegeben ist, dass sowohl die ambulanten Fälle als auch die Eintagesfälle als auch jetzt ja neu zwei Tagesfälle dann die gleiche Vergütung bekommen, also eine einheitliche Pauschale."
  },
  {
    "start": 897.34,
    "end": 900.8,
    "text": "Es gibt keine Differenzierung nach der Aufenthaltsdauer."
  },
  {
    "start": 901.08,
    "end": 909.7,
    "text": "Aber die muss dann mindestens eben in Höhe der bisherigen Eintages-DHG liegen bei den Leistungen, die bisher nicht ambulant erbracht worden sind."
  },
  {
    "start": 910.08,
    "end": 921.98,
    "text": "Aber das Ziel und die Erwartung der Politik wird es ja trotzdem sein, dass diese Fälle, die ambulanten Fälle oder ambulanten Nahenfälle günstiger versorgt werden können."
  },
  {
    "start": 922.08,
    "end": 930.2,
    "text": "Also ein Krankenhaus wird sicher darauf einstellen müssen, ein gewisses Leistungsspektrum in Zukunft zu deutlich niedigeren Kosten zu erbringen."
  },
  {
    "start": 930.96,
    "end": 932.12,
    "text": "Was erwarten Sie denn?"
  },
  {
    "start": 932.48,
    "end": 936.64,
    "text": "Wovon gehen Sie aus, was da an Veränderungen auch auf die Krankenhäuser zukommt?"
  },
  {
    "start": 937.32,
    "end": 938.74,
    "text": "Genau, also das ist das Ziel."
  },
  {
    "start": 938.9,
    "end": 941.74,
    "text": "Und das Krankenhaus muss sich natürlich auch darüber in Klaren sein."
  },
  {
    "start": 941.8,
    "end": 943.02,
    "text": "Man muss ein bisschen unterscheiden."
  },
  {
    "start": 943.16,
    "end": 953.16,
    "text": "Großer Maximalfersorger, der sich jetzt auf die Behandlung schwerer Erkrankungen komplexer Fälle konzentriert hat, der kann sagen, also die Hybrid-DHG kümmere ich mich nicht."
  },
  {
    "start": 953.22,
    "end": 955.26,
    "text": "Die entsprechenden Leistungen kann ich abgeben."
  },
  {
    "start": 955.7,
    "end": 959.92,
    "text": "Das macht jetzt bei meinem Gesamtleistungsspektrum wenig aus."
  },
  {
    "start": 960.02,
    "end": 979.1,
    "text": "Aber es gibt halt eben ganz, ganz viele Kliniken und insbesondere die nicht so großen Kliniken, also die Kliniken in ländlichen Bereichen oder durchaus auch Schwerpunktversorger, bei denen die Hybrid-DRG-Leistungen in Zukunft ein Großteil ihrer Leistungen ausmachen werden oder zumindest in bestimmten Teilbereichen wie der Kardiologie."
  },
  {
    "start": 979.82,
    "end": 983.56,
    "text": "Da sind ja ganz, ganz viele Leistungen jetzt im Hybrid-DRG erhalten."
  },
  {
    "start": 983.62,
    "end": 990.7,
    "text": "Wer eine große Abteilung für Kardiologie hat, wird eben in Zukunft sehr viele Leistungen nur noch als Hybrid-DRG abrechnen können."
  },
  {
    "start": 991.32,
    "end": 995.84,
    "text": "Das bedeutet dann, dass diese Krankenhäuser natürlich auch entsprechende Strukturen schaffen müssen."
  },
  {
    "start": 995.98,
    "end": 1005.0,
    "text": "Sie können letztlich mittelfristig mit den sicher geringere vergüteten Hybrid-DHG-Leistungen, die können sie nicht unter den bisherigen stationären Bedingungen durchführen."
  },
  {
    "start": 1005.06,
    "end": 1007.12,
    "text": "Das ist einfach nicht kostendeckend."
  },
  {
    "start": 1007.7,
    "end": 1015.2,
    "text": "Und deswegen braucht es eben ambulante Strukturen, und zwar sowohl baulig als auch in Bezug auf die Prozesse und das Personal."
  },
  {
    "start": 1015.82,
    "end": 1019.22,
    "text": "Lassen Sie uns zum Abschluss nochmal auf die politische Ebene gehen."
  },
  {
    "start": 1019.3,
    "end": 1022.08,
    "text": "Es wird ja gerade in Berlin demunter verhandelt."
  },
  {
    "start": 1022.78,
    "end": 1027.88,
    "text": "Die Hybrid-DLG sind ja nicht die einzige Möglichkeit für Krankenhäuser ambulante Leistung abzurechnen."
  },
  {
    "start": 1027.96,
    "end": 1034.26,
    "text": "Es gibt inzwischen die Zahl, die ich zuletzt gehört habe, ist siebenundzwanzig solcher Abrechnungsmöglichkeiten."
  },
  {
    "start": 1034.319,
    "end": 1036.28,
    "text": "Das ist ja ein ganz schöner Flickenteppich."
  },
  {
    "start": 1036.839,
    "end": 1039.48,
    "text": "Was würden Sie denn da den Verhandlern in Berlin mitgeben?"
  },
  {
    "start": 1040.04,
    "end": 1042.42,
    "text": "Wäre es nicht mal höchste Zeit diesen Bereich?"
  },
  {
    "start": 1042.859,
    "end": 1046.22,
    "text": "ein bisschen aufzuräumen, vielleicht auch zu vereinheitlichen."
  },
  {
    "start": 1046.859,
    "end": 1050.68,
    "text": "Genau, das ist aus meiner Sicht, wie Sie sagen, ein Vilva- oder Flickenteppich."
  },
  {
    "start": 1050.92,
    "end": 1061.54,
    "text": "Ja, weil mit dieser sogenannten sektorübergreifenden Leistung werden eben unterschiedliche Leistungen in unterschiedlichen Kategorien unterschiedlich vergütet."
  },
  {
    "start": 1061.64,
    "end": 1067.08,
    "text": "Und eigentlich wissen selbst die Patienten nicht, durch welche Tür sie jetzt gehen müssen."
  },
  {
    "start": 1067.54,
    "end": 1068.82,
    "text": "Also die wissen das sowieso nicht."
  },
  {
    "start": 1068.9,
    "end": 1078.6,
    "text": "Und auch für das Krankenhaus macht das einfach mehr Aufwand, weil ich eben immer gucken muss, in welche Abrechnungskategorie die auch mit den entsprechenden Leistungen, die dahinter stehen, verbunden sind."
  },
  {
    "start": 1079.18,
    "end": 1081.58,
    "text": "Wo gehört jetzt der Patient oder die Patientin rein?"
  },
  {
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    "end": 1083.6,
    "text": "Und da gibt es dann eben manchmal auch Überschneidungen."
  },
  {
    "start": 1083.86,
    "end": 1100.94,
    "text": "oder ein Patient muss dann verschiedene Leistungen aus den verschiedenen Bereichen bekommen, was dann wieder notwendig macht, dass er wieder neue Termine vereinbaren muss, weil ich kann ja nicht eine Leistung, die ich in einem Sitzung mache mit zwei verschiedenen Systemen abrechnen."
  },
  {
    "start": 1101.52,
    "end": 1120.28,
    "text": "Also aus meiner Sicht wäre es notwendig, dass man mal diesen ganzen Bereich und das gilt für alle ambulanten Leistungen am Krankenhaus und für die kurzstationären Leistungen, für die tagesstationären Leistungen und für die Hybrid-DRG, dass man die unter einer Abrechnungskategorie zusammenfasst und definiert."
  },
  {
    "start": 1121.18,
    "end": 1126.4,
    "text": "Und das wäre dann geeignet für Hybrid-DRG als Vergütung."
  },
  {
    "start": 1126.96,
    "end": 1146.44,
    "text": "Aber dieser Flickenteppich ist aus meiner Sicht letztlich eine Behinderung einer kontinuierlichen und durchgehenden und vernünftigen Versorgung von Patienten, die jetzt keinen vollstationären Behandlungsbedarf haben, aber vielleicht doch etwas komplexeren Behandlungsbedarf, als das im niedergelassenen Bereich abbildbar ist."
  },
  {
    "start": 1152.78,
    "end": 1154.02,
    "text": "Und die kommt diesmal von Prof."
  },
  {
    "start": 1154.36,
    "end": 1154.64,
    "text": "Dr."
  },
  {
    "start": 1154.74,
    "end": 1155.74,
    "text": "Dominik T. Schneider."
  },
  {
    "start": 1156.32,
    "end": 1165.66,
    "text": "Er ist Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Dortmund und erzählt uns jetzt, was ihn in diesem Monat so richtig geärgert hat."
  },
  {
    "start": 1166.4,
    "end": 1174.1,
    "text": "Also was mich als Kinder- und Jugendarzt jetzt absolut aufregt, ist die aktuelle Version des Krankenhausreformen-Anpassungsgesetzes."
  },
  {
    "start": 1174.58,
    "end": 1180.74,
    "text": "Hier werden die spezialisierten Leistungsgruppen für die Kinder und Jugendmedizin und Kinderchirurgie ersatzlos gestrichen."
  },
  {
    "start": 1181.2,
    "end": 1188.18,
    "text": "Aus meiner Sicht haben Kinder und Jugendliche das Leichrecht auf eine spezialisierte Versorgung bei schweren und chronischen Erkrankungen wie Erwachsene."
  },
  {
    "start": 1188.88,
    "end": 1192.44,
    "text": "Und was jetzt nicht beplant wird, wird später auch schlecht finanziert."
  },
  {
    "start": 1192.5,
    "end": 1196.6,
    "text": "Wir beamen damit die Kinder und Jugendmedizin wirklich in die fünftiger Jahre zurück."
  },
  {
    "start": 1196.96,
    "end": 1198.12,
    "text": "Wirklich eine Katastrophe."
  },
  {
    "start": 1198.6,
    "end": 1202.66,
    "text": "Und dann gucke ich als Kinderonkologe nochmal auf die Leistungsgruppe Kinderonkologie."
  },
  {
    "start": 1203.46,
    "end": 1211.06,
    "text": "Leukamine und Lymphome und packt mir an den Kopf, weil einfach mehr als die Hälfte der kinäonkologischen Diagnosen überhaupt nicht erfasst sind."
  },
  {
    "start": 1211.12,
    "end": 1215.12,
    "text": "Die sind ausgeschlossen und die fallen dann auch in die Allgemein-Petiatrie zur Gleisheit."
  },
  {
    "start": 1215.16,
    "end": 1216.92,
    "text": "Ich kann mein GBA-Richtlinie erfüllen."
  },
  {
    "start": 1217.34,
    "end": 1225.4,
    "text": "Das ist einfach total im Konkurrent und man könnte einfach nur dienen Zusatzleukamine und Lymphome streichen und alles wäre tippitoppi."
  },
  {
    "start": 1225.88,
    "end": 1228.06,
    "text": "Also da muss extrem nachgebessert werden."
  },
  {
    "start": 1228.64,
    "end": 1237.82,
    "text": "Und damit sind wir am Ende unserer neuesten Podcast-Folge, der ersten nach der Sommerpause, der Auftakt zum Herbst der Reformen, den uns die Politik versprochen hat."
  },
  {
    "start": 1238.24,
    "end": 1243.62,
    "text": "Im Krankenhaus mit dem KHA AG bleibt ohne Ende genug Diskussionsstoff."
  },
  {
    "start": 1244.06,
    "end": 1251.72,
    "text": "Für die vielen Kongresse und Tagungen, die jetzt alle stattfinden, wo sie meine Kolleginnen, meine Kollegen und mich vielleicht auch antreffen."
  },
  {
    "start": 1251.78,
    "end": 1254.08,
    "text": "Wir würden uns freuen über Gespräche mit ihnen."
  },
  {
    "start": 1254.62,
    "end": 1258.86,
    "text": "und Ihre Einschätzung, wie es weitergeht, zu Hybrid Diages und Co."
  },
  {
    "start": 1259.66,
    "end": 1262.8,
    "text": "Die nächste reguläre Folge erscheint Anfang Oktober."
  },
  {
    "start": 1263.14,
    "end": 1265.6,
    "text": "Das Thema verrate ich Ihnen an dieser Stelle noch nicht."
  },
  {
    "start": 1266.12,
    "end": 1267.78,
    "text": "Es lohnt sich, wieder reinzuhören."
  },
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    "start": 1268.1,
    "end": 1269.16,
    "text": "Wir freuen uns auf Sie."
  },
  {
    "start": 1269.86,
    "end": 1270.6,
    "text": "Machen Sie es gut."
  },
  {
    "start": 1271.1,
    "end": 1271.46,
    "text": "Bis dann."
  },
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    "start": 1272.44,
    "end": 1274.38,
    "text": "Das war F&W, der Klinik-Podcast."
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    "start": 1274.62,
    "end": 1276.18,
    "text": "Schön, dass Sie mit dabei waren."
  },
  {
    "start": 1276.98,
    "end": 1282.52,
    "text": "Aktuelle Nachrichten und spannende Artikel rund um das Klinikgeschehen finden Sie wie immer auf unserer Website."
  },
  {
    "start": 1285.0,
    "end": 1287.34,
    "text": "Wir freuen uns, wenn Sie auch beim nächsten Mal wieder reinkommen."
  },
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    "start": 1287.56,
    "end": 1293.94,
    "text": "Bis bald!"
  }
]