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    "end": 16.51,
    "text": "Hallo und herzlich willkommen zum Podcast Dreißig Minuten Kunst."
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    "text": "Ich bin Jens Trocher und heute zum Feiern nach Berlin gefahren, denn es wird gefeiert und zwar das einhundertfünfzigste Jubiläum der Nationalgalerie auf dem Museumsinsel Und ich bin zum feier verabredet mit Josefine Klinger die eine ganz wunderbare Ausstellung kuratiert hat Die Meisterwerke versammelt Da, wie ich muss sagen selten so viele an einem Platz gesehen."
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    "text": "Und zwar geht es um Casira und der Durchbruch des Impressionismus."
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    "text": "Paul Kassierer war einer der bedeutendsten Kunsthändler, der Moderne in Deutschland um nineteen Hundert und wir ehren ihn einmal natürlich zum hundfünfzigsten Jubiläum der alten Nationalgalerie."
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    "text": "Das passt sehr gut weil er ganz eng mit unserer Sammlungsgeschichte verwoben ist aber wir begehen auch seinen Hunderts des Todesjahres."
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    "text": "Als zweit neunzehn als sechsundzwanzig ist er verstorben und das ist der Anlass seine Leistung zu würdigen."
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    "text": "Und sie würdige das wirklich."
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    "text": "Sammlung von außergewöhnlichen Bildern."
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    "text": "Und wir wollen uns gleich auf das erste stürzen, ein Bild von Max Liebermann die Schuß der Werkstatt und Frau Klinger."
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    "text": "Sie müssen mir erklären warum wir damit beginnen wollen?"
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    "text": "Es ist ein Bild auf das ich wirklich mit der Recherche zu der Ausstellung noch mal anders geblickt habe."
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    "text": "Es ist eben ein Werk aus unserer eigenen Sammlung, die Schusterwerkstatt von Liebermann – Ein Bild das in der Eröffnungsausstellung von Paul Casira zu sehen war in seinem Kunstsalon in der Victoria-Straße thirty-five im Tiergartenviertel in Berlin."
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    "text": "Und von Max Liebersmann hat er Werke gezeigt, die ja auch dessen ganze künstlerische Entwicklung bis zum damaligen Zeitpunkt zeigen also sowohl Werke aus der Periode als Max Liebergmann sich viel mit niederländischen Motiven beschäftigt hat aber auch Werke jüngeren Datums die schon die Einflüsse des Impressionismus erkennen lassen."
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    "text": "und das finde ich an der Schuß der Werkstatt auch so schön."
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    "text": "gegensatz zu einem anderen Bild aus unserer Sammlung den Gänse Rupferin was sehr dunkel ist, säkert hier dieses Licht des Impressionismus wirklich ins Bild."
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    "text": "Gleichzeitig haben wir eines der Motive das die Liebermann viel beschäftigt haben, die Motive der arbeitenden Bevölkerung dieser Schuster, der wir da über die Schulter blicken... Ja, und es ist ein Bild das nicht nur von seiner Darstellung begeistert sondern auch von seiner Provenienzgeschichte also dem Weg des Kunstwerks sozusagen."
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    "text": "aber spannend ist auch wer sich für das Bild interessiert hat, wer's gekauft hat."
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    "text": "Das war zunächst einen französischer Sammler Jean-Baptiste Fauch Ein früher Sammlar des Impressionismus."
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    "text": "Wir hatten zu dem Zeitpunkt damals schon zwei Werke von Liebermann in der Sammlungen, die Flagstscheuern Laren etwa und die Gänse Rupferin – das waren aber beide Schenkungen!"
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    "text": "Das war jetzt ein neues Signal der erste aktive Ankauf der Nationalgadarie und der erste Ankauf von Judy Bay-Kassira, die damit eine sehr produktive Arbeitsbeziehung entwickelt haben."
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    "text": "Sie haben die Ausstellung Durchbruch des Impressionismus genannt und Kassierer hat eine ganze Anzahl von Künstlerinnen und Künstlern gesammelt, weiterverkauft."
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    "text": "Bis zu einer riesigen Retrospektive mit über Hundertfünfzig Werken."
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    "text": "Das hat den Künstlern bekannt gemacht ... Die Kunstkritik hat sich dann auch gewandelt zu dieser Zeit und hat immer mehr die Qualität von Van Gogh erkannt."
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    "text": "Diese sichtbaren Pinselstriche dass wir sozusagen gleich fast im Malprozess mit dabei sind die noch so stark wahrnehmen können."
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    "text": "Und die Nationalgalerie, die zu dieser Zeit unter Hugo von Judy schon sehr früh Werke der Moderne angekauft hat, stand auch in der Kritik."
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    "text": "Und das war immer wieder ein Aushandlungsprozess diesen unterschiedlichen Meinungen zu begegnen."
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    "text": "Also, aus dem Jahr eighteenhundertsechsten haben wir eröffnet vor hundertfünfzig Jahren nachdem ein Privatmann den Präußischen Staat seine Sammlungszeit genössischer Kunst vermarkt hat."
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    "text": "Das Stammhaus hier der Nationalgalerie, heute die alte Nationalgalerie heißt erst so seit den Neunzigerjahren, seit der Wende ... Und hat eben dann erst diese Aufteilung erfahren, dass wir uns um das neunzehnte Jahrhundert kümmern."
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    "text": "Die anderen Häuser der Nationalgalerie um die nachfolgenden Jahrhunderte."
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    "text": "Aber die Grenzen sind fließend!"
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    "text": "Wir blicken auch immer auf das sogenannte lange neunzente Jahrhunder, also von der französischen Revolution bis zum ersten Weltkrieg."
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    "text": "und gerade im Kunststandort von Cassira kann man auch diese Umbrüche und diese fließenden Übergänge wahrnehmen – der Kunst um den Neunzehnhundert."
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    "text": "Bevor wir zu meinem Lieblingsbild kommen, mein zweites Lieblungsbild ist die Familie Monet in ihrem Garten."
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    "text": "Und sie haben ja die ganze Welt abgegrast nach Bildern um diese Ausstellung zustande zu bringen, die Bilder hier nach Berlin zu bekommen und das ist auch so ein fantastisches Bild und es gibt eine zauberhafte Geschichte dazu."
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    "text": "Das ist nämlich auch meinen Lieblingsbild in der Ausstellung."
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    "text": "Das ist zu uns gereist aus dem Metropolitan Museum of Art auch schon in seinem Motiv, in seiner Mahlweise."
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    "text": "Denn Edward Mané gilt als ... Ein bisschen wie Vater des Impressionismos."
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    "text": "Viele Künstler des Impressionismus haben sich von ihm inspirieren lassen aber er selbst hat nicht mit der Gruppe ausgestellt."
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    "text": "Er war sozusagen die Generation vorher Ja, die da vorgekämpft hatte."
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    "text": "Und hier lässt er sich aber ganz unmittelbar von der Mahlweise von Monet inspirieren und ... Gießt da wirklich diese Szene hin in einer bewegten Mahlweise, in einer frischen Palette."
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    "text": "Wir haben da so einen ganz dominierenden tollen tiefen grünen Ton und zeigt auch ein typisches Motiv des Impressionismus eine bögerliche Szene in der Freizeit also in der freien Natur en plein air gemalt."
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    "text": "Monet ist uns ja als Maler der Gärten sehr bekannt und für seine Leidenschaft der Gärtn bekannt."
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    "text": "Ja und erhält das hier fest dieses Szene"
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    "text": "Wenn Kassiere solche Bilder aufgespürt hat, solche Künstler ausgestellt hat."
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    "text": "Dann muss er ein ziemlich hartnäckiger Charakter gewesen sein und er hat das ja nicht nur einmal gemacht."
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    "text": "so eine Ausstellung"
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    "text": "Ja, sein Ausstellungsprogramm ist wahnsinnig beeindruckend."
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    "text": "Also wir konnten da zurückgreifen auf wichtige Recherchen von Bernhard Echte und Walter Feichenfeldt die diese Ausstellungen Geschichte des Kunstzernors recherchiert haben anhand einmal der Kataloge die Kassira mit heraus gegeben hat für seine Ausstellung in die aber nicht immer erhalten sind."
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    "text": "Aber sie haben vor allem geblickt in die zeitgenössischen Kritiken der Zeit."
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    "text": "also Wir hatten damals mich erinnert dass ein bisschen manchmal an die sozialen Medien heute viele Tageszeitungen manchmal sogar mehrmals täglich erschienen sind und diese Ausstellungen bei Kassira kommentiert haben."
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    "text": "Und ganz oft sich auch mit den Bildern auseinandergesetzt haben, also diese Bilder auch sehr sprachgewaltig beschreiben, ganz unterschiedliche Meinungen zu diesen Bildern haben."
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    "text": "Also wir haben mal positive Kritiken aber auch negative Kritiken die eben auch diese Malweise vielleicht zunäufenden und sich da noch nicht dran gewöhnt haben, sozusagen."
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    "text": "Und daraus kann man eben ganz schön rekonstruieren, welche Werke damals auch ausgestellt waren."
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    "text": "Aus diesem Fundus haben wir ganz stark geschöpft."
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    "text": "Das war eine wichtige Vorarbeit für unsere Ausstellung."
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    "text": "Wir konnten eben auch daraus ablesen... Wie gewaltig das Ausstellungsprogramm von Paul Kassierer war."
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    "text": "Wir wissen, dass schon in den ersten zehn Jahren Hundert und dreißig Ausstellungen stattgefunden haben."
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    "text": "also da sind einfach in einem unglaublichen Takt in einer unglaublichen Dichte und dabei immer Qualität die Werke in diese Galerie Räume gekommen in die Victoria Straße fünfunddreißig."
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    "text": "Das wollte ich gerade fragen."
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    "text": "er hat ja nicht in der Nationalgalerie ausgestellt sondern er hatte seinen Sein eigenes Laden würde man heute sagen, seine eigene Galerie."
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    "text": "Ganz genau, er hatte eigene Räume im Berliner Tiergartenviertel."
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    "text": "Die er auch kontinuierlich erweitert hat."
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    "text": "Das haben ganz toll erforscht meine Kollegen Dieter Scholz und Franziska Lietzmann anhand der Bauakte dieses Gebäudes."
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    "text": "Also haben da wirklich tief in die Archivalien geblickt und gesehen wie Kassierer immer weiter Angebaut hat, größere Ausstellungshallen gebaut hat damit er diese Werke zeigen konnte."
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    "text": "Aber da war ein ökonomisches Interesse dahinter, er wollte diese Werke verkaufen und damit Geld verdienen und hatte gleichzeitig aber immer diesen Anspruch die richtige, die gute Kunst zu zeigen, die für ihn die gute Kunst war."
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    "text": "Daher wissen wir eben auch, dass er durchaus auch unverkäufliche Werke dazu geliehen hat mal von Privatsammlern wie etwa den Berg die schon ganz früh impressionistische Kunst gesammelt haben oder auch vereinzelt aus Museen, um so eine Ausstellung richtig rund zu machen sozusagen und den Besucherinnen und Besuchern und möglichen Käufern das auch richtig vermitteln zu können."
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    "text": "um diese französische Kunst des Impressionismus programmatisch zeigen zu können immer in Kommunikation mit der Kunst auch in Deutschland braucht er diese Kontakte und die hat er gepflegt zu französischen Kunsthändlern wie beispielsweise Paul Durand-Ruel dem wichtigsten Händer des Impressionismus, der in Auskastira seinen exklusiven Partner seine exklusive Vertretung für den deutschen Markt gemacht hat."
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    "text": "Da ist ein Markt und da ist einen Markt den wir noch weiter fördern können, den wir entstehen lassen können."
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    "text": "Cassira hat aber dieses Netzwerk erweitert, und auch etwa mit Bernheim-Gönnen oder Ambrois Boulach letzterer gilt als der Cezannehändler zusammengearbeitet und wurde auch über die Zeit vom Juniorpartner in diesen Transaktionen zu einem gleichberechtigten Partner, kann man sagen."
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    "text": "Und das kann man ganz schön an dem Bild auch ablesen, dass wir uns schon angesehen haben – die Monet-Familie von Edward Manet."
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    "text": "Denn das stammt aus einer großen französischen Unternehmersammlung von Auguste Pellerin, die Cassira gemeinsam mit Duran Roel und Bernheim Gönn für eine Million franc damals erworben hat Man kann sich das heute gar nicht mehr vorstellen, die er dann auch an viele seiner Kunden verkauft hat."
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    "text": "Unter anderem eben die Monet-Familie an Edward Ahnholdt sein, wenn man so will besten Kundendeckel in direkter Nachbarschaft im Tiergartenviertel gewohnt hat."
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    "text": "Denn Hugo von Trudy hatte ja diese moderne Kunst auch gerade die impressionistische Kunst Frankreichs angekauft für die Sammlung und sie gleich ausgestellt."
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    "text": "Und dass hat er Kaiser tatsächlich zunehmend kritisch gesen und auch darum gebeten also nicht darum geboten dass Judy diese Kunst an einem weniger prominenten Ort im Haus hängen muss."
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    "text": "Insofern hat Paul Kassierer da auch wirklich mit seinem Ausstellungsprogramm politisch hineingewirkt in dieser Zeit, das war schon mutig und einen Statement diese Kunst auszustellen."
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    "text": "Mutig finde ich das nächste Bild eigentlich gar nicht aber es ist wirklich eins meiner Lieblingsbilde."
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    "text": "Es ist von Max Leifhogt und es ist ein Porträt von Susanne Aimee Kassierer."
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    "text": "Es ist ein ganz fantastisches Bild, weil es ist ein kleines Mädchen und alles sieht aber irgendwie nicht nur ein kleites Mädchen sondern man kann eigentlich die Atmosphäre spüren."
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    "text": "wie geht's ihn?"
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    "text": "Ja, ich liebe das Bild auch sehr."
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    "text": "Wir zeigen es in der Ausstellung in einem Raum mit dem Panorama überschrieben ist, weil wir dort erzählen wie das Galerieprogramm der Galerie von Cassira zustande kamen und ja die ... Das kleine Mädchen sitzt tatsächlich wie so ein wenig im eigenen Bilderpanorama In einem Art Leporello, in einem Kinderbuch, das ist wirklich eine tolle Perspektive."
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    "text": "Und ja, Slefuk stellt hier ganz atmosphärisch dieses kleine Mädchin dar dass die Tochter Paul Kassierer ist."
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    "text": "Das ist ein persönliches Zeugnis."
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    "text": "Wir wissen auch, dass Slefukt und Paul Kassierer befreundet waren, sich gut kannten."
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    "text": "Paul Kasserer hat es in München kennengelernt."
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    "text": "Dort hielt er sich auf, bevor er die Galerie gegründet hatte."
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    "text": "Er hat sich als Schriftsteller betätigt und sich viel in Künstlerkreisen bewegt."
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    "text": "Sowohl Max-Slefucht als auch Lovis Korinth kennenlernt."
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    "text": "Die beide dann später auch auf Initiative Paul Kasseiras hin ... nach Berlin übersiedeln und auch ein Zeichen setzen, dass München als die Kunsthauptstadt Deutschlands damals ein bisschen der Rang abgelaufen wird."
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    "text": "langsam durch Berlin."
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    "text": "Einmal durch die Berliner Sezessionen, die wichtige Künstlervereinigung aber auch durch Paul Cassira einfach einen Motor dieser künstlerischen Entwicklung in Berlin."
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    "text": "Sie kommen ja schon fast zu meiner Zusammenfassung da will ich noch gar nicht hin Aber man kann schon sagen das so eine Ausstellung über Galeristen, einen Kunsthändler eigentlich längst überfällig war."
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    "text": "Obwohl es ich finde immer noch ein ungewöhnliches Konzept ist aber ein tolles Konzept."
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    "text": "Kunstgeschichte entsteht nicht unbedingt im Atelier wenn diese Kunst geschaffen wird sondern auch ganz stark über die Vermittlung und das ist eben ein wichtiger Punkt."
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    "text": "Und ist ja auch der Fall, weil sie heute in unseren Museen hängt."
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    "text": "Und wenn man aber in diese Sammlungsgeschichten blickt, dann versteht man eben, dass die Kunst in dieser Zeit auch gesammelt wurde zu einem frühen Zeitpunkt in vielen öffentlichen Häusern und das ganz maßgeblich mit solchen Protagonisten zusammenhängt wie Paul Kassierer."
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    "text": "Renoir zeigt hier sein Lieblingsmodell, Lies-Tréot das auch in einer ganz anderen Art und Weise in einem Werk aus unserer eigenen Sammlung dargestellt ist."
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    "text": "aber das ist ein Bild dass auch eng zusammenhängt mit dieser Zeit in der viele solche Typen Porträts entstanden sind."
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    "text": "also es ist fast so eine Art Identifikations."
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    "text": "Und dann ist dieses Werk natürlich auch spannend aufgrund seiner wieder, seiner Ausstellung und seiner Sammlungsgeschichte."
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    "text": "Die Berliner-Sitzession ähnlich wie Paul Kasserer hat sich eben auf die Fahnen geschrieben diese moderne Kunst sichtbar zu machen ihre eigene Bühne zu schaffen Werke auszustellen deutscher Künstler Aber immer wieder in Kommunikation mit Leigaben, mit Werken ausländischer Kunst."
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    "text": "Und da war Paul Kassierer wichtig als Kontaktmann."
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    "text": "Er hat als Sekretär in der Geschäftsführung der Berliner Session gewirkt und damit seinen Kontakten immer wieder solche Werke auch im Beschafft will man so will und hat eben auch dieses Hauptwerk von Renoir ausgestellt."
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    "text": "Dort ist Aufmerksam geworden auf das Werk ein Käufer nämlich Karl Ernst Osthaus einen Sammler aus Hagen."
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    "text": "Max Liebermann soll damals gesagt haben, Hagen."
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    "text": "Wo ist denn Hagen?"
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    "text": "Also das war ein neuer Sammler der da auf den Plant trat und dieses Werk nach wenig Zögern einfach erworben hat für sein geplantes Privat-Museum Das Museum Volkwang dass eben in Hagen eröffnet wurde und in den neunzehnundzwanziger Jahren nach Essen umgezogen ist."
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    "text": "Und es ist immer ein wirklich wichtiges Werk der sammlung und wir sind sehr stolz dass wir es zeigen dürfen In der Ausstellung."
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    "text": "Er soll angeblich ohne rücksprache Ein paar Bilder dort hingeschickt haben."
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    "text": "Aber tatsächlich aus der ... Cassira wusste wie man Kundenpflege betreibt."
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    "text": "und seine allererste Van."
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    "text": "Gogh-Ausstellung."
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    "text": "und tatsächlich Hat Osthaus sich entschieden für ein Werk von Gochs Das Weizenfeld dass eben heute auch einer Zemäle, diese Sammlung des Museums Volkwang ist."
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    "text": "Und auch der allererste von Gochwa, der in Deutschland überhaupt gekauft wurde für eine Sammlungen."
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    "text": "Lassen Sie uns noch über ein wunderbares Porträt reden und zwar gemalt hat es Oscar Kokoszka und den werden die einen oder anderen kennen?"
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    "text": "Aber Herbert Walden, da müsste man schon mal nachschauen – wer ist Herbert Walde?"
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    "text": "Herbert Walden war auch ein Berliner Galerist, den Paul Cassira gut kannte."
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    "start": 1499.83,
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    "text": "Walden hat zunächst mitgewirkt im Rahmenprogramm des Kunstsalons Cassira."
  },
  {
    "start": 1505.75,
    "end": 1516.61,
    "text": "Denn das war eben wirklich ein Kunstsalon, ein lebendiger Ort an dem sich Verlagstätigkeit, Galerie-Tätigkeit und auch einen Rahmenprogrammen getroffen haben."
  },
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    "start": 1517.13,
    "end": 1527.89,
    "text": "Walde hat dort literarische Abende veranstaltet und auch Kontakte hergestellt zu Künstlern, zum Beispiel eben Oskar Kokoschka und Paul Kasira miteinander bekannt gemacht."
  },
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    "start": 1528.53,
    "end": 1538.55,
    "text": "Paul Kasir hat dann die erste große Kokoscha-Ausstellung Jahrzehnten veranstaltet eine Porträaustellung in der auch dieses Werk das Porträt von Herbert Wallen ausgestellt war."
  },
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    "start": 1539.35,
    "end": 1545.37,
    "text": "Wir sehen also dass das Galerieprogramm von Kasira weit über den Impressionismus hinausreichte und sehr vielfältig war."
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    "end": 1552.57,
    "text": "Leider ist aber diese Beziehung zwischen Walden und Kassira nicht unbedingt freundschaftlich weitergegangen."
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    "end": 1559.93,
    "text": "Walden konnte Kassirah nicht begeistern für sein Projekt eine Zeitschrift, die Zeitstift der Sturm mitzugründen."
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    "start": 1560.69,
    "end": 1574.05,
    "text": "Paul Kassiro hat einen Konkurrenzprojekt ins Leben gerufen und das fand Walden nicht so lustig und hat dann eben das Projekt selbst umgesetzt auch später seine Galerie Der Sturm gegründet und auch Kokoschka in sein Galerieprogramm aufgenommen."
  },
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    "start": 1574.21,
    "end": 1578.97,
    "text": "Also, Kokoscha war da der lachende Dritte, der in beiden Galerien eine Plattformkünftig hatte."
  },
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    "text": "Welche arbeiten ja noch rund um den Kokoschar aufgefallen sind?"
  },
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    "text": "Die sind wiederum gar nicht impressionistisch sondern eigentlich ziemlich modern, avant-gardistisch."
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    "text": "wie passen diese Werke dann noch in die Ausstellung von Kassierer?"
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    "start": 1596.67,
    "end": 1604.51,
    "text": "Cassira ist mit der Zeit gegangen und hat sich in den Jahrzehnten geöffnet für neue Avant-Garden."
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    "end": 1615.71,
    "text": "Das betrachten wir auch in der Ausstellung, dass Cassira von Beginn an sich immer interessiert für künstlerisch eigenständige Handschriften oder Originalität."
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    "text": "Und das hat er von Beginn an in den Impressionisten gesehen."
  },
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    "end": 1629.91,
    "text": "Aber auch in Künstlern wie Edward Munk, Max Beckmann und dann eben später in Stimmen wie Ernst Barlach, Kirchner, Moderson Becker."
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    "text": "also er hatte wirklich nicht Halt gemacht beim Impressionismus."
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    "start": 1634.29,
    "end": 1647.77,
    "text": "aber wir haben den den Impressionismus als einen Kristallisationspunkt in den Fokus unserer Ausstellung gestellt da man hier ganz besonders die Strategien und Erfolge von Paul Kassierer ablesen kann."
  },
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    "start": 1648.51,
    "end": 1666.03,
    "text": "Und auch wirklich schön zeigen kann, wie die Netzwerke der modernen Kunst funktionieren in dieser Zeit und auch wie eng Musialisierung einer Kunst, Sammlungstätigkeit von öffentlichen Sammlungen von Museen zusammenhängen mit solchen Kunsthändlern der"
  },
  {
    "start": 1666.09,
    "end": 1666.45,
    "text": "Moderne.\"."
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    "text": "Kassierer ist dann nineteenhundert sechsundzwanzig auf ziemlich tragische Weise ums Leben gekommen."
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    "end": 1678.79,
    "text": "Ein Ehestreit, eine Scheidung spielte da ein Roller aber viele andere Dinge auch."
  },
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    "text": "was es mit seiner Galerie, was jetzt mit der Kunst passiert?"
  },
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    "start": 1682.79,
    "end": 1687.79,
    "text": "Die Galerie wurde weitergeführt von wichtigen Mitarbeitern, von Paul Kassierer."
  },
  {
    "start": 1688.39,
    "end": 1695.93,
    "text": "Greta Ring und Walter Feichenfeld sind schon in den Jahr- und Jahrzehnten als Teilhaber eingestiegen in das Unternehmen."
  },
  {
    "start": 1696.69,
    "end": 1703.71,
    "text": "Vorher waren sie schon als Mitarbeiter tätig und haben dann nach Paul Kasserers Tod dieses Geschäft weiter geführt – sehr weitsichtig!"
  },
  {
    "start": 1704.23,
    "end": 1711.07,
    "text": "Und die Ausstellungen haben auch stattgefunden bis ins Jahr neunzigunddreißig, bis zur Machtübernahme der Nationalsozialisten."
  },
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    "start": 1712.03,
    "end": 1712.97,
    "text": "Feichenfeld und Ring."
  },
  {
    "start": 1713.73,
    "end": 1720.55,
    "text": "Das Unternehmen liquidiert, haben sich eben entschieden das zu liquidieren um der Arisierung zu entgehen und sind selbst ins Ausland geflüchtet."
  },
  {
    "start": 1721.37,
    "end": 1723.55,
    "text": "Kassiere und der Durchbruch des Impressionismus."
  },
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    "start": 1723.67,
    "end": 1726.45,
    "text": "eine tolle Ausstellung mit so vielen Meisterwerken."
  },
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    "start": 1727.33,
    "end": 1728.37,
    "text": "Vielen Dank Frau Klinge."
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    "start": 1728.57,
    "end": 1743.97,
    "text": "wir müssen noch erwähnen es gibt einen fantastischen Katalog zur Ausstellung und ich kann nur sagen kommen sie nach Berlin feiern Sie hier hundertfünfzig Jahre Nationalgalerie auf der Museumsinsel diese Meisterwerke nicht entgehen."
  },
  {
    "start": 1744.11,
    "end": 1749.15,
    "text": "Es gibt wirklich tolle Sachen zu entdecken und zwar noch bis zum siebenundzwanzigsten September."
  },
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    "start": 1749.27,
    "end": 1750.67,
    "text": "zwei tausend sechsund zwanzig!"
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    "start": 1751.37,
    "end": 1754.21,
    "text": "Vielen Dank fürs Lauschen, bis zum nächsten Mal."
  }
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