[
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    "end": 3.64,
    "text": ""
  },
  {
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    "text": "Hallo und herzlich willkommen bei Geschichten aus der Geschichte."
  },
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    "text": "Mein Name ist Daniel."
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    "text": "Richard."
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    "text": "Wir sind zwei Astrodiker, die sich Woche für Woche eine Geschichte aus der Geschichte erzählen immer abwechselnd und immer so dass er einen nie weiß was da anderem erzählen wird."
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    "text": "Genauso Jesus!"
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    "text": "Daniel."
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    "text": "Folgendnummer?"
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    "text": "Apropos fünf, vier fünf."
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    "text": "Ja"
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    "text": "also apropos... Niemand hat es gesagt aber vorherige Folge."
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    "text": "Kannst du hier erinnern dass ich gesagt habe ah ja ist ein Anagramm in der Kranke."
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    "text": "Stimmt"
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    "text": "nicht."
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    "text": "Palindrom natürlich."
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    "text": "Palin-Drom."
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    "text": "Anagramms was anderes."
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    "end": 62.32,
    "text": "Also anagrammes tatsächlich wenn du aus den Buchstaben eines Wortes anrufst."
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    "text": "Habe ihr alles schon mal gewusst Habe ich schon tausendmal verwendet, aber es ist einfach die Aufregung."
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    "text": "Ja?"
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    "end": 73.94,
    "text": "Die Aufregungen wenn ihr aufnehmt... für dich und für unser Publikum."
  },
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    "end": 76.08,
    "text": "Aber weißt du noch worum's ging in der Folge?"
  },
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    "end": 76.7,
    "text": "Natürlich!"
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    "end": 77.94,
    "text": "Fünf für fünf."
  },
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    "end": 82.14,
    "text": "Es gingen um Zirkusparteien Und einen Aufstand im Konstantinopel."
  },
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    "end": 87.1,
    "text": "Du bist wieder zurückgekehrt In die bizantinische Welt."
  },
  {
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    "end": 96.04,
    "text": "Wir haben muss ich sagen ziemlich aufgeholt Im letzten halben Jahr eigentlich oder zumindest im letzten Jahr Was bezahnt sein geht, dass ja sträflich vernachlässigt wurde."
  },
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    "end": 100.9,
    "text": "Über lange Jahre und jetzt haben wir da schon einen gewissen Corpus."
  },
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    "start": 101.28,
    "end": 107.82,
    "text": "Ich glaube wir sind da langsam auf Kurs Und ich meine du hast dir heute die Chance nachzulegen"
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    "end": 117.48,
    "text": "Hätte ich Ja Aber du hast grad was über Konstantinoffel gemacht Wird mir mixtechnisch gegen ein Strich gehen Jetzt wieder etwas zu machen."
  },
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    "text": "Vielleicht noch eine kleine Sache."
  },
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    "end": 125.16,
    "text": "Üblicherweise sitzen wir uns ja nicht gegenüber, aber heute setzen wir uns gegenüber quasi."
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    "text": "Sitzen hier."
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    "end": 138.54,
    "text": "die Aufnahmesituation ist folgende ich sitze an meinem Schreibtisch sprechen meinen Mikrofon von mir mein Monitor und du sitzt neben mir am Boden an das Bett gelähnt unter deinem Mikro in der Hand."
  },
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    "text": "Du bist nämlich ein bisschen wie ihn?"
  },
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    "text": "Ja also es ist gemütlich würde ich sagen"
  },
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    "end": 145.24,
    "text": "dass"
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    "end": 147.22,
    "text": "er einen leckeren Kaffee bereitet."
  },
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    "text": "Habe dich im Boden sitzen lassen."
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    "text": "Selbstgewählte, ich könnte auch auf deinem Bett sitzen?"
  },
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    "text": "Ich könnte es"
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    "end": 158.14,
    "text": "da auch auf dem Bett sitzen aber denkst du na ne, neben am Boden."
  },
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    "text": "Gut Daniel Feedback zur fünf vier fünf"
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    "text": "gibt's einiges."
  },
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    "end": 169.92,
    "text": "ich würde sagen das pack mal in den Feedgag"
  },
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    "end": 174.4,
    "text": "ja in der nächsten Feedgage kommt wird kommen."
  },
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    "end": 174.92,
    "text": "Also wir"
  },
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    "end": 182.0,
    "text": "kriegen ja öfter mal jetzt Nachrichten von Leuten, die sagen kommt wirklich noch einmal einer oder sagt ihr das bloß immer aber es kommt wirklich wieder einer."
  },
  {
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    "end": 182.26,
    "text": "Ja"
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    "end": 202.54,
    "text": "also wir wollen wirklich weitermachen damit und vor allem weil wir jetzt die Postkartenkarte haben wo die Post-Kartenerwähnungen dann auch landen und auch immer für alle nachzulesen und nachzuschauen sind vor allem oder ist effektiv die Post ausgelagert worden auf die Postkarte und wir haben ein bisschen mehr Space."
  },
  {
    "start": 203.22,
    "end": 209.1,
    "text": "Ich muss ganz ehrlich sagen, bei mir war es halt immer so, gut, wir machen jetzt eine Feedback-Folge aber je länger es dauert hat es zu mehr Folgen."
  },
  {
    "start": 209.14,
    "end": 222.52,
    "text": "jetzt geben zu dem Aufwietung das heißt dann schauen wir mal sowohl als auch viel und dann noch die Post dazu und dann zu wissen okay wenn man jetzt wieder starten mit diesem Feedback dann wird die erste Folge ungefähr zehn Stunden lang sein ja?"
  },
  {
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    "end": 224.04,
    "text": "Das sprengt alle Rahmen."
  },
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    "end": 228.32,
    "text": "Und jetzt, ohne die Post ist für mich auch eine gewisse Leichtigkeit."
  },
  {
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    "end": 229.58,
    "text": "Das sind's nur noch sechs Stunden!"
  },
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    "end": 231.72,
    "text": "Die erste!"
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    "text": "Wenn wir es dann wieder regelmäßig machen, können sie auf ungefähr eineinhalb Stunden."
  },
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    "text": "Aber ja, schau mal... Es ist nicht einfach nur so hin gesagt, dass man einen Planen irgendwie einzuführen."
  },
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    "start": 242.86,
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    "text": "Find ich auch sehr wichtig und tatsächlich viele Dinge im letzten Jahr seit dem letzten Feedback veröffentlicht haben."
  },
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    "text": "Viele Dinge haben gedacht okay das möchte ich tatsächlich Einfach im Feed-Gag ein bisschen weiter ausbreiten, weil es interessante Aspekte sind oder interessante Kritikpunkte."
  },
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    "end": 259.38,
    "text": "Andere Leute vielleicht auch noch zu Wort kommen lassen und das wird alles wiederkommen."
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    "end": 263.98,
    "text": "momentan ist halt einfach ein Ressourcentechnisch schwierig gewesen."
  },
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    "end": 268.68,
    "text": "Dann würde ich sagen Richard wenn du bereit bist ja dann erzähl mir doch eine Geschichte."
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    "text": "Ich bin bereit und kann mich aber nicht weiter anliegen."
  },
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    "text": "Okay, ich muss das auf dem Bildschirm schauen."
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    "text": "Also du musst einfach vorständig schaue die an!"
  },
  {
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    "end": 299.74,
    "text": "Daniel wenn Du die Scottish National Portrait Gallery in Edinburgh besuchst dann findest Du nachdem Du ein bisschen durch diese ehrwürdigen Hallen geschlendert bist Ein kleines Porträt Ja?"
  },
  {
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    "text": "Ein Oval nicht höher als zehn Zentimeter."
  },
  {
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    "end": 314.24,
    "text": "Aquarell auf Papier datiert auf Achtzehn Dreißig Und es zeigt eine Frau mittleren Alters sorgfältig gekleidet, Pelzstoler, Korkenzieherlocken unter dem Turrbahn."
  },
  {
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    "end": 325.22,
    "text": "Sehr wacke Augen handwerklich absolut tadellos sehr fein modellierte Hauttöne blaue und Bernsteinfarbenerkzente um den ganzen Tiefe und Licht zu geben."
  },
  {
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    "end": 332.56,
    "text": "Wer sich mit der Porträtmalerei des frühen neunzehnten Jahrhunderts beschäftigt und wer tut das nicht?"
  },
  {
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    "text": "Weiß?"
  },
  {
    "start": 334.46,
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    "text": "Das ist die hohe Zeit der Miniatur."
  },
  {
    "start": 337.24,
    "end": 346.3,
    "text": "Bevor die Fotografie ein paar Jahrzehnte später dann alles verändern wird, sind diese Miniaturporträts auf Elfenbeinen und Papier selten größer als eine Hand."
  },
  {
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    "end": 348.8,
    "text": "Die sind das portable Bildformat der Epoche."
  },
  {
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    "end": 354.44,
    "text": "Die werden als Andenken verschenkt, sind oft Liebesgaben aber auch Status-Symbole."
  },
  {
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    "text": "Also jede bessere Familie hat welche König George IV."
  },
  {
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    "text": "Da sammelt sie sogar!"
  },
  {
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    "end": 367.34,
    "text": "Und da mag dafür der Bund Am Miniatur auf Elfenbein zu malen, braucht man außerordentlich ruhige Hand."
  },
  {
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    "end": 372.4,
    "text": "Die Pinselstriche sind H-fein und die Pigmente werden in Gummi Arabikum gebunden."
  },
  {
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    "end": 374.36,
    "text": "Schicht für Schicht wird das Ganze aufgetragen."
  },
  {
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    "end": 380.24,
    "text": "Das Material verzeiht recht wenig ein falscher Strich und die ganze Arbeit ist eigentlich dahin."
  },
  {
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    "end": 389.04,
    "text": "Du schaust dir jetzt also diese spezifische Miniaturbild in der Scottish National Portrait Gallery in Edinburgh an."
  },
  {
    "start": 389.6,
    "end": 401.18,
    "text": "dann drehst du es oben um rauszufinden wer's gemalt hat Und auf der Rückseite steht... Also gemalt von Mrs."
  },
  {
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    "end": 403.42,
    "text": "Wright geboren ohne Hände oder Füße."
  },
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    "end": 407.82,
    "text": "Dann, wir sprechen heute über Sarah Biffin."
  },
  {
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    "end": 413.18,
    "text": "Wright ist ihr Ehenname den sie später ablegen wird also sowohl Ehemann als auch Name."
  },
  {
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    "end": 419.78,
    "text": "Geboren wird sie in East Quantox hat am kleinen Dorf in Somerset im Südwesten Englans."
  },
  {
    "start": 421.06,
    "end": 424.12,
    "text": "Von ihr selbst wird dieser Vorgang später recht nüchtern beschrieben."
  },
  {
    "start": 452.42,
    "end": 461.84,
    "text": "sondern in einer recht komplexen Verschränkung von Talent, Ehrgeiz, Abhängigkeit und Glück eine der bemerkenswertesten Miniaturmalerinnen ihrer Zeit."
  },
  {
    "start": 462.92,
    "end": 475.9,
    "text": "Der Ausstellungskatalog Without Hands aus dem Jahr zwanzig zweiundzwanzig gleichzeitig die bisher wichtigste Studie spezifisch zu befinden den nennt sie eine der entschlossnsten unternehmerischsten und fähigsten Miniaturmalerinnen der Geschichte."
  },
  {
    "start": 477.12,
    "end": 478.16,
    "text": "Und es ist keine Übertreibung."
  },
  {
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    "end": 480.7,
    "text": "Biffin stellt in der Royal Academy aus."
  },
  {
    "start": 480.78,
    "end": 499.98,
    "text": "Sie bekommt eine Medaille der Society of Arts, sie wird ein eigenes Studio am Strand haben also dem Herzen des Londoner Kunsthandels und sie hat königliche Auftraggeber und Auftrag-Geberinnern außerdem private Schülerinnen und Schüler was es auch heute im einundzwanzigsten Jahrhundert noch konkret bedeutet."
  },
  {
    "start": 500.6,
    "end": 510.34,
    "text": "Am fünften Dezember zwei tausend neunzehn kommt Selbstporträt von Sarah Biffinn bei Sotheby's und dann haben wir Schätzpreis hundert bis twelvehundert Pfund."
  },
  {
    "start": 511.22,
    "end": 522.08,
    "text": "Verkauft wird es dann schließlich für hundert, sieben und dreißig tausend Fünfhundert Pfund also mehr als das Hundertfache des Schätzpreises und eigentlich unerhöhrt wie eine Miniatur aus dieser Epoche."
  },
  {
    "start": 523.36,
    "end": 528.72,
    "text": "Es ist dieses Datum der fünfte Dezember Zwei-Tausend Neunzehn an dem Sarah Biffin wieder entdeckt wird."
  },
  {
    "start": 529.52,
    "end": 544.58,
    "text": "aber Sarah biffen lebt in einer Gesellschaft die ihren Körper immer zuerst Als Anomalie lest als was dass man ruhig anstehen darf Und ihr ganzes Leben ist im Grunde ein Ringen drum, als Künstlerin und nicht als Kuriosität wahrgenommen zu werden."
  },
  {
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    "end": 557.32,
    "text": "Und genau darum wird es in dieser Folge gehen vom schmalen Grad zwischen Sensation und Anerkennung und davon was passiert wenn die Sensation nachlässt und die Kunst für sich alleinstehen muss."
  },
  {
    "start": 558.66,
    "end": 559.32,
    "text": "Sehr interessant!"
  },
  {
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    "end": 562.12,
    "text": "Sarah Biffin noch nie gehört von dem Namen?"
  },
  {
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    "end": 562.26,
    "text": "Ich"
  },
  {
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    "end": 567.0,
    "text": "bin tatsächlich davon ausgegangen weil heutzutage nicht so bekannt wie sie schon einmal war."
  },
  {
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    "end": 568.04,
    "text": "mehr, aber"
  },
  {
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    "end": 569.22,
    "text": "hoffentlich bald mehr."
  },
  {
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    "end": 570.78,
    "text": "Sehr interessant!"
  },
  {
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    "end": 573.38,
    "text": "Ich meine diese Miniaturen sagen mir natürlich was?"
  },
  {
    "start": 573.64,
    "end": 580.18,
    "text": "Aber ich gehe davon aus wenn ich in der Scottish Gallery bin und dieses Bild in die Handnimmung umdreht dann werde ich von einer Wache wahrscheinlich aus dem Museum geführt."
  },
  {
    "start": 580.54,
    "end": 582.1,
    "text": "Das war ein bisschen hypothetisch."
  },
  {
    "start": 585.26,
    "end": 591.18,
    "text": "Aber vielleicht gibt es einen Faximiläder Rückseite direkt neben den damit man erlesen kann von wem's tatsächlich ist."
  },
  {
    "start": 591.52,
    "end": 596.92,
    "text": "also wenn du die Möglichkeit hättest dort reinzugehen und das Ding in die Hände nehmen um zu drehen dann würdest du das lesen."
  },
  {
    "start": 598.76,
    "end": 599.96,
    "text": "Noch kurz, bevor wir weitermachen."
  },
  {
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    "end": 615.22,
    "text": "Ich spreche in dieser Folge naturgemäß viel über Behinderung und Sprache ist bei sowas nie nebensächlich und ich werde entweder Menschen mit Behinderungen manchmal auch behinderte Menschen oder Behinderte Frau verwenden wenn es ein Kontext reinlegt."
  },
  {
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    "end": 628.68,
    "text": "also beides folgt so bisschen aktuellen Leidfäden wo's vor allem darum geht Mitleids aber auch so Heldenerzählungen einfach zu vermeiden stattdessen Barrieren, Teilhabe und die Selbstbestimmung in den Fokus zu nehmen."
  },
  {
    "start": 629.68,
    "end": 632.62,
    "text": "In den historischen Quellen klingt das natürlich oft anders."
  },
  {
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    "end": 640.54,
    "text": "also Die verwendeten Begriffe dort spiegeln die Zeit wieder in der sie entstanden sind und reflektieren natürlich nicht unseren heutigen Sprach gebrauchelt."
  },
  {
    "start": 640.84,
    "end": 644.68,
    "text": "Wenn ich irgend so was zitiere dann weiß ich auch darauf hin dass es aus dem Quell kommt."
  },
  {
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    "end": 649.74,
    "text": "Und vielleicht auch noch etwas weil für diese Geschichte vor allem Englischsprache Gequellen verwendet worden sind."
  },
  {
    "start": 650.08,
    "end": 653.24,
    "text": "Im englischen Gäten zwar ein bisschen andere Konventionen als im deutschen."
  },
  {
    "start": 654.24,
    "end": 661.04,
    "text": "Manche Communities bevorzugen Identity First, also disabled person und andere wiederum die Person zuerst."
  },
  {
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    "end": 664.72,
    "text": "Aber auch da ist es so, dass das einfach kontextabhängig ist."
  },
  {
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    "end": 670.74,
    "text": "Sarah Biffin wächst in einer Bauernfamilie auf einem Cottage ins Hammerset."
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  {
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    "end": 675.72,
    "text": "Ihr Vater Henry und ihre Mutter Sarah geborene Perkins sind Landarbeiter."
  },
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    "text": "Henry wird später dann noch als Schuhmacher arbeiten."
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    "text": "Sarah hat doch Geschwister, also sie hat ein Bruder Richard und zwei Schwestern Joanna und Betty."
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    "text": "Es ist dann ganz klar ob sie wirklich drei oder vier Geschwisters gibt."
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    "text": "unterschiedliche Hinweise aber die Biografie auf die mir hier stützt die nennt drei diese drei Geschwester."
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    "text": "in den zeitgenössischen Beschreibungen wird sie als liebes kleines Mädchen mit blonden Locken und blauen Augen beschrieben."
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    "text": "es ist eine warme Beschreibung Es schwingt aber auch da schon so eine gewisse Herablassung mit."
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    "text": "Das liebe kleine Mädchen, was ein bisschen typisch ist für die Art und Weise wie zu jener Zeit Menschen mit einer sichtbaren Behinderung behandelt worden sind."
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    "text": "Und das wird sich auch lange Zeit durchgeleben ziehen."
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    "text": "Sarah lernt früh ihren Mund als Werkzeug einzusetzen also sie lernt schreiben und nähen alles mit dem Mund oder den Schultern."
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    "text": "Sie tut es mit einer Beherrlichkeit, die schon in ihrer Kindheit bemerkenswert ist."
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    "text": "Ist jetzt aber nicht einfach als inspirierende Anekdote gedacht, sondern beschreibt im Grundschirr den Anfang einer Technik, die sie ihr Leben lang perfektionieren wird?"
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    "text": "Die ersten zwanzig Jahre ihres Lebens verbringt Sarah noch bei ihrer Familie in Somerset."
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    "text": "Es ist wichtig weil... verbreitete ältere Erzählungen, in denen es oft heißt sie sei schon mit dreizehn Jahren also um siebzehn-seimundneinzig rum einem Schausteller übergeben worden."
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    "end": 774.02,
    "text": "Die neue Forschung sieht das anders aus und hat sich verlässt ihr Elternhaus erst mit ungefähr zwanzig Jahren aber beginnt erst der öffentliche Teil ihrer Geschichte."
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    "text": "die älteren Versionen gesagt dass sie von ihrer Familie quasi einen Schaussteller verkauft worden sein ist zwar dramatischer wird aber von den Quellen einfach an ihren eigenen Briefen, die Familie nicht unterstützt."
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    "text": "Also in den Briefen mit ihrer Mutter sieht man das hier eine sehr gute Beziehung herrscht."
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    "text": "Nicht wie von jemandem der als Kind verkauft worden ist."
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    "text": "Tatsächlich passiert es nämlich so."
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    "text": "Als sie zwanzig Jahre alt ist, da tritt ein Schausteller namens Immanuel Dukes in ihr Leben."
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    "text": "Die genauen Umstände sind nicht klar, wie er in ihr Lebentritt."
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    "text": "was wir wissen is."
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    "text": "Biffin schließt mit DukES einen Vertrag und Der Wortlaute ist recht deutlich."
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    "text": "Biffin verpflichtet sich, to give the whole of her time and exertions also ihre gesamte Zeit und all ihre Anstrengungen Dukes zu widmen."
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    "text": "Und zwar solange sie bei DukES und seiner Familie lebt."
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    "text": "Ist keine lockere Erbmachung, sondern ist ein tatsächlicher Vertrag der wirklich ihre gesamten Arbeitszeit bindet."
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    "text": "Wer ist dieser Dukesh?"
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    "text": "In den englischen Volkszählungen von... Also als Künstler angeben."
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    "text": "Es ist sehr gut möglich, dass Biffin durch Dukes Wissen zum ersten Mal mit der Valereienberührung kommt."
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    "end": 854.62,
    "text": "Er ist also nicht nur Schausteller auch wenn er genau das tut."
  },
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    "end": 870.0,
    "text": "Er führt Menschen gegen Eintritt vor und damit beginnt jetzt eine Partnerschaft die abhängig von einer Perspektive entweder als Förderung oder als Ausbeutung gelesen werden kann und die höchstens wahrscheinlich einfach beides war."
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    "text": "bringt Biffin das Malen bei, dafür führt er sie jetzt am zahlenden Publikum vor."
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    "end": 879.58,
    "text": "Dabei hat Jux ein gutes Gespür für Marketing."
  },
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    "end": 884.32,
    "text": "Er nennt Biffinn the Eighth Wonder also das achte Weltwunder."
  },
  {
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    "end": 889.36,
    "text": "es ist sehr bewusstes Branding in einem Markt der halt wirklich von so superlattiven lebt."
  },
  {
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    "end": 896.68,
    "text": "Das Schausteller-Wesen im England des frühen neunzehnten Jahrhunderts ist eine hart umkämpfte Geschäft."
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    "end": 906.22,
    "text": "Also Schaussteller Historiker Simone Natale nennt sie in seiner Studie zum viktorianischen Spiritismus und der modernen Medienkultur."
  },
  {
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    "end": 920.04,
    "text": "Da nennt er sie Managers and Showman, die nutzen diese wachsende Freizeit an einer neuen Mittelschicht und setzen auf recht aggressive Werbung vor allem über die aufkommene Massenpresse, sogenannte Penny Press."
  },
  {
    "start": 922.7,
    "end": 926.92,
    "text": "Wer auf dem Jahrmarkt Publikum anziehen will, der braucht vor allem ein Versprechen."
  },
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    "end": 932.06,
    "text": "Also etwas das die Leute noch nie gesehen haben was für sich lohnt Geld auszugeben."
  },
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    "text": "und die Konkurrenz dabei ist enorm."
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    "end": 948.9,
    "text": "Du hast Panoramien, Stioramen, Zaubervorführung, populär wissenschaftliche Vorträge, Kuriositätenkabinette und sie kämpfen alle im Grund um dasselbe Publikums und müssen gleichzeitig auch gegen die Popularität des Theaters ankämpfen."
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    "text": "Also da muss viel dahinter sein und jede dieser Attraktionen muss auch ihren außergewöhnlichen Charakter haben, damit die Neugier des Publikums erweckt wird und halt auch ständig wach bleibt quasi – die Neu-Gier!"
  },
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    "end": 968.68,
    "text": "Und in so einem Umfeld ist ein Titel wie «The Eight Wonder» nicht außergewönlich."
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    "text": "Übertreibung ist eine Strategie."
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    "text": "Sie ziehen also durch England."
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    "end": 980.86,
    "text": "Wir wissen tatsächlich von einigen Auftrittsorten, die Stock Tavern in Birmingham, das Hose and Jockey in Leeds."
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    "text": "Angemietete Räume in verschiedenen Städten zwischen zuerst einmal achtzehn vier und achtzehnt zehn."
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    "text": "In den ersten paar Jahren malt Biffin noch nicht?"
  },
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    "text": "Da näht und schreibt sie nur!"
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    "end": 1002.32,
    "text": "Es ist so dass auch wer Eintritt zahlt für diese Vorführungen und ihr zuschaut wie sie schreibt kriegt dann auch eine Textprobe mit als Souvenir."
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    "text": "Man muss sich den Alltag ungefähr so vorstellen."
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    "end": 1013.66,
    "text": "Also angemietete Raum in einer Provinzstadt, meistens so ein Hinterzimmer in einem Gasthaus oft auch irgendwo im Nirgendwo."
  },
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    "text": "Raum riecht wahrscheinlich nach Bier vielleicht auch nach Talkerzen wenn das Licht nicht ausreckt."
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    "text": "Es gibt einen Tisch auf dem Biffins Materialien legen."
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    "text": "Anfangs schreiben und nähe Materialien später dann Farbenäpfel, Pinselpapier manchmal auch ein Stück Elfenbein auf dem sie malen wird Und Biffin nimmt dann den Pinsel zwischen die Lippen dreht den Kopf und setzt ihn an, das Publikum schaut gebannt zu."
  },
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    "end": 1044.46,
    "text": "Manche von ihren Kommen aus Neugier, manchen von ihren kommen auch tatsächlich aus einem echten Interesse an der Miniaturmalerei."
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    "text": "Die meisten wahrscheinlich weil auf dem Aushang die Eight-Wonder steht und sie halt schauen wollen, dass stimmt."
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    "text": "Biffin malt also und während sie malt ist es wahrscheinlich so, dass die Leute erkennen okay da ist nicht einfach nur die Eight Wonder oder was nicht so sondern kann jemand tatsächlich arbeiten Kann man gut vorstellen, dass wir in dieser Zeit dann auch der Körper im Hintergrund tritt und natürlich die Malereien im Vordergrund."
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    "text": "Muss auf jeden Fall so sein wenn man sich überlegt was denn als nächstes passiert?"
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    "text": "Aber vielleicht noch ein bisschen etwas über dieses Leben."
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    "text": "also so leben das natürlich körperlich zährende Transport zwischen den Städten Die Abhängigkeit von Dukes für jede Alltagsverrichtung Das permanente Ausgestätzein Das sind meistens auch so Auftritte wo du nicht viel Pause dazwischen hast es im Grunde ein Dauerzustand."
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    "text": "Tretten sie auf der Bartholomew Fair in London auf, das ist der berüchtigste Jahrmarkt Englerns."
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    "end": 1107.02,
    "text": "Der Dichter William Wordsworth hat den einmal ein Parliament of Monsters genannt, also ein Parlament der Monster."
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    "text": "Auf der Seite von Duke's Schausstellerwagen da ist Biffin als Meerjungfrau abgebildet eben ohne Gliedmaßen so halb Mensch, halb Fabelwesen Was typisch ist für die Logik des Jahrmarktgeschäfts?"
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    "end": 1125.02,
    "text": "Der Körper wird so was mythischem das Staunen hervorrufen soll, aber eben nicht Verständnis."
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    "text": "Vielleicht hast du dir ein bisschen nicht gefühlt."
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    "end": 1140.66,
    "text": "eine andere Folge, wie du schau mal gemacht hast, nämlich Pity Barnum und seine Greatest Show on Earth, das ist Gagetreihundertundzwanzig Und der Vergleichter liegt dabei nahe also so einen Showman, der Menschen ausstellt."
  },
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    "end": 1143.74,
    "text": "Allerdings sind das richtig spannend."
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    "end": 1146.12,
    "text": "da müssen wir im vergleich ein bissel präzise sein."
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    "end": 1151.74,
    "text": "Dukes und Biffin, die arbeiten im England-The Regency-Ära."
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    "end": 1153.76,
    "text": "Also so, aus dem Jahr vier bis achtzehnzwanzig."
  },
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    "end": 1161.94,
    "text": "Und Barnum wird jetzt achtzehntzehn in Connecticut geboren und er öffnet dann sein American Museum am Broadway im Jahr achtzeentzweiundvierzig."
  },
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    "end": 1167.82,
    "text": "Er legt den Ozean unter halbe Generation dazwischen oder eine Generation eigentlich, gesamte Generation."
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    "end": 1179.84,
    "text": "Allerdings beide also sowohl Barnum als auch Dukese verstehen das dieser abweichende Körper dass dieser Markt gut ist Etwas, das die Zuschauerinnen und Zuschauer nicht einordnen können."
  },
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    "text": "Dafür zahlen sie Eintritt."
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    "text": "Allerdings machen Sie es beide mit sehr unterschiedlichem Maßstab."
  },
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    "text": "Also banenprofessionalisiertes in industriellen Maßstäben wenn man so will."
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    "end": 1211.3,
    "text": "Das ist ein American Museum, kein gewöhnliches Museum sondern wie du es auch in der Folge beschrieben hast ein einziges gigantisches Spektakel Also fünf Stockwerke, bis zu fünfzehntausend Besucherinnen und Besucher täglich drin auch dioramern wissenschaftliche Instrumente, Aquarium mit Beluga-Wahlen, Wachsfigurenkabinett der Theater."
  },
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    "end": 1219.96,
    "text": "Und wie wir seit meiner Folge über Mammler – das war GHG-Fünfnohlfünffissen – zeitweise stellt er auch Geisterfotografie aus."
  },
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    "end": 1229.42,
    "text": "Die Hux ist natürlich kleinerer Rahmen, die vorhin erwähnten angemieteten Räume in Papps zur Wanderschau ist einfach zwischen englischen und schottischen Städten."
  },
  {
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    "end": 1235.94,
    "text": "Die Logik dahinter hinter dem was beide machen erscheint auf den ersten Blick allerdings identisch."
  },
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    "end": 1239.88,
    "text": "ja das staunende Leute wird zu Geld gemacht es wird monetarisiert."
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    "text": "Es gibt aber einen entscheidenden Unterschied."
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    "end": 1254.74,
    "text": "Barnum macht Zweifel selbst zum Produkt also wie du sie in deiner Folge mit der blinden, versklavten Frau die als hundertsechzigjährige Kinderfrau George Washington's vermarktet."
  },
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    "end": 1256.88,
    "text": "Auch schon erwähnt das... Als dadurch Interesse."
  },
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    "end": 1260.26,
    "text": "zum Beispiel nachlässt er Streuter dann des Gerüchtes ein Wirklichkeit ein Automat."
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    "end": 1266.24,
    "text": "Das Publikum kehrt an den Schaden zurück und nachdem sie gestorben ist lässt er auch eine öffentliche Autopsie durchführen."
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    "text": "Und da steht sich halt raus, sie ist kein Automat uns überhaupt höchstens achtzig Jahre alt."
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    "text": "Ja."
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    "text": "Und Bahnen selbst gibt dazu eher sein Wohlgetäuscht worden."
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    "end": 1278.7,
    "text": "Und genau das ist Teil seines Systems."
  },
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    "end": 1285.12,
    "text": "Die Unterhaltung und Vergnügen durch das Prüfen, durchs Untersuchen und dann schließe ich auch durch sein Laufen."
  },
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    "end": 1289.44,
    "text": "Und Jux, der kennt solche Raffinessen oder er braucht sie nicht?"
  },
  {
    "start": 1290.48,
    "end": 1296.04,
    "text": "In der Welt der Englischen Wanderschau so um achtzehn Zentrum erreicht es Versprechen dieses Superlatives."
  },
  {
    "start": 1296.12,
    "end": 1299.88,
    "text": "Also die Jux verkauft keine Zweifel sondern verkauft eine Gewissheit."
  },
  {
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    "end": 1306.48,
    "text": "Die mehr jungen Frau auf seinem Wagen ist kein Hulk, sondern sie Diese mythische Kodierung von Befinns Körper."
  },
  {
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    "end": 1311.38,
    "text": "Also kann Zweifel herausfinden, sondern tatsächlich einfach nur zur Schau stellen."
  },
  {
    "start": 1313.34,
    "end": 1316.48,
    "text": "und wie auch bei Bahnen steht halt die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund."
  },
  {
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    "end": 1326.24,
    "text": "also die Ux verkauft Befins Miniatur Porträtes diese jetzt auch produziert und der Verkauf zu für drei Genies pro Stück Inflations bereinigt und Kaufkraft angepasst ca."
  },
  {
    "start": 1326.28,
    "end": 1327.44,
    "text": "dreihundert Pfund."
  },
  {
    "start": 1328.84,
    "end": 1331.82,
    "text": "Aber Genies, ist das eine Unteinheit von Pennys?"
  },
  {
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    "end": 1334.06,
    "text": "Ich frage mich nicht."
  },
  {
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    "end": 1335.24,
    "text": "Es kompliziert."
  },
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    "end": 1340.64,
    "text": "Weil die haben auch alles, die haben Genies und Schillings und Pennys und Pfund und... Not sure!"
  },
  {
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    "end": 1349.32,
    "text": "Die Historikerin Asaka Joshua hat es in ihrer Studie zur Behinderung der britischen Romantik so beschrieben."
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  {
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    "text": "wie Behinderung als soziale Kategorie überhaupt erkannt oder dargestellt wird."
  },
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    "text": "Also, Behinderungen ist nicht einfach nur ein medizinischer Befund sondern es ist in dem Zusammenhang auch ein wirtschaftliches Verhältnis."
  },
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    "text": "also es ist nicht die Frage was kann dieser Körper?"
  },
  {
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    "end": 1369.44,
    "text": "Sondern was ist dieser Körper wert?"
  },
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    "text": "und im Fall vom Biffin ist ihr Körper zugleich Kapital aber eben auch Gefängnis."
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    "text": "dafür sinnvoll."
  },
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    "text": "jetzt vielleicht so einen kleiner Exkurs."
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    "end": 1384.84,
    "text": "lassen uns darüber sprechen was genau das für eine Welt ist in die Sarah Buffinger geboren werden."
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    "start": 1385.84,
    "end": 1389.98,
    "text": "Was bedeutet es im England der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts, ein Körper zu haben?"
  },
  {
    "start": 1390.38,
    "end": 1393.06,
    "text": "Der Netzo funktioniert wie die Gesellschaft von einem erwartet."
  },
  {
    "start": 1394.1,
    "end": 1401.82,
    "text": "Die kurze Antwort ist Es bedeutet in das System einsortiert zu werden dass vor allem eine Frage kennt bist du Arbeitsfähig oder nicht?"
  },
  {
    "start": 1403.02,
    "end": 1418.16,
    "text": "Also die zentrale Unterscheidung im englischen armen Wesen ist die zwischen able-bodied und impotent pur also zwischen denen die arbeiten können und denen die als Arbeitsumfähigkeiten Behinderungen dabei die schwierigste aller Bedürftigkeitskategorien."
  },
  {
    "start": 1418.82,
    "end": 1422.66,
    "text": "Also dafür gibt es auch geeinheitliche Definitionen, es gibt keinen klaren Standard."
  },
  {
    "start": 1423.1,
    "end": 1428.82,
    "text": "stattdessen herstelle ich immer der Verdacht er ist diese Behinderung echt ist sie schwer genug kann sich vorgetäuscht sein."
  },
  {
    "start": 1430.22,
    "end": 1447.24,
    "text": "Lass mir noch eine Folge referenzieren die du einmal gemacht hast vielleicht ein bisschen unerwartet GERG-Hundertsieben da sprichst du über die kurze Geschichte der Guillotine und du zitierst beziehungsweise Paraphras hier ist Michel Foucault Dein prägenstes Buch aus der Studienzeit überwachen uns Straf."
  },
  {
    "start": 1448.94,
    "end": 1459.7,
    "text": "Und genau dort setzt auch die vorhin erwähnte Historikerin Joshua an, also die Disziplinargesellschaft reguliert körperliche Normen und verlangt Produktivität durch Überwachung und Normierung."
  },
  {
    "start": 1459.78,
    "end": 1466.04,
    "text": "Also Foucault nennt es die Normierung eines der großen Instrumenter der Macht in so einer Ordnung."
  },
  {
    "start": 1466.1,
    "end": 1474.78,
    "text": "da wird nicht normative Körper nicht einfach als anders wahrgenommen, da wird er als Abweichung klassifiziert Erstörung im System dieser Produktion."
  },
  {
    "start": 1476.46,
    "end": 1479.52,
    "text": "Und Biffins Körper stört dieses System natürlich fundamental, ja?"
  },
  {
    "start": 1479.82,
    "end": 1485.62,
    "text": "Passt in keine Kategorie ist nicht arbeitsfähig im industriellen Sinn aber offensichtlich hochproduktiv."
  },
  {
    "start": 1486.8,
    "end": 1488.76,
    "text": "und das Problem ist dabei also net der Körper."
  },
  {
    "start": 1489.16,
    "end": 1490.96,
    "text": "Das Problem dabei is die Kategorie."
  },
  {
    "start": 1504.02,
    "end": 1512.18,
    "text": "Die wirtschaftlichen Strukturen, die bestimmen, was als vollwertiger Beitrag zu dieser Gesellschaft tatsächlich existieren darf oder gilt."
  },
  {
    "start": 1515.14,
    "end": 1528.9,
    "text": "In einer Welt, die sich jetzt vor allem mehr und mehr über Produktivität definiert, über industrielle Leistungsfähigkeit ist ein Körper wie der von Biffin per Definition immer Problem nicht weil er nichts kann sondern weil die Gesellschaft nicht weiß wohin damit."
  },
  {
    "start": 1530.76,
    "end": 1540.54,
    "text": "Und dann kommt da noch hinzu dass sie eine Frau ist Also eine, die versucht sich in einem Kunstmarkt zu behaupten der Frauen ohnehin systematisch benachteiligt."
  },
  {
    "start": 1540.58,
    "end": 1546.36,
    "text": "Also Kunst von Frauen wurde zu jener Zeit grundsätzlich als so eine Art Freizeitbeschäftigung betrachtet."
  },
  {
    "start": 1547.16,
    "end": 1561.54,
    "text": "bei der Society of Arts zum Beispiel erhalten Frauen fast ausnahmslos nur Silbermedaille, niedige Aldermann und wenn du dir jetzt denkst okay zumindest war die Kunst vielleicht so ein Art geschützter Raum Nicht wirklich."
  },
  {
    "start": 1561.84,
    "end": 1570.82,
    "text": "Also Charles Dickens, der populärste Romanautor der Epoche, der erwähnt Biffin namentlich und zwei in drei unterschiedlichen seiner Werke außerdem in einem Essay."
  },
  {
    "start": 1571.64,
    "end": 1574.64,
    "text": "Und keinsiges Mal spricht er dort über ihre künstlerische Leistung."
  },
  {
    "start": 1575.1,
    "end": 1584.5,
    "text": "In einem Werk wird sie als Vergleichsgröße für Unförmigkeit herangezogen und im Essay wird ihr Name benutzt um ein missratene Keramikfigur zu beschreiben."
  },
  {
    "start": 1585.8,
    "end": 1592.44,
    "text": "Aber das heißt auch wenn er sich So benutzt, dass er davon ausgeht, das ihr Name so bekannt ist, dass alle was mit ihr anfangen können."
  },
  {
    "start": 1593.24,
    "end": 1594.38,
    "text": "Zu jener Zeit auf jeden Fall."
  },
  {
    "start": 1596.16,
    "end": 1600.78,
    "text": "Das sind also die kulturelle Währung der Namen in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts haben."
  },
  {
    "start": 1601.5,
    "end": 1610.2,
    "text": "Nicht die Malerin sondern die Frau ohne Arme und der Dichter Thomas Hood, der versportet sie am achtzehnzwanzig dann auch noch in seinem Gedicht The Mermaid of Margate."
  },
  {
    "start": 1610.76,
    "end": 1615.92,
    "text": "Was halt eine direkte Anspielung auf diese Mehrjungfrauen-Darstellung aus der Jahrmarktzeit ist?"
  },
  {
    "start": 1618.04,
    "end": 1618.94,
    "text": "All das, wie's sind."
  },
  {
    "start": 1620.64,
    "end": 1623.3,
    "text": "Wer des uns als nächstes kommt, noch bemerkenswerter!"
  },
  {
    "start": 1624.56,
    "end": 1625.78,
    "text": "Weil jetzt Ende die Jahrmarktszeit?"
  },
  {
    "start": 1626.7,
    "end": 1629.46,
    "text": "Schau mal... Wir springen nach Edinburgh."
  },
  {
    "start": 1629.58,
    "end": 1636.34,
    "text": "Es ist der Jänner-Achzehn-Acht und Sarah Biffin ist dreiundzwanzig Jahre alt Und sie tritt seit circa vier Jahren mit Dukes auf."
  },
  {
    "start": 1637.72,
    "end": 1650.68,
    "text": "Sie malt vor Publikum, sie hat sich Fertigkeiten angeeignet aber sie hat keinen Zugang zu irgendeiner formalen Eures Bildung Und an einem Tag in diesem Jänner betritt jemand den Raum, der alles für sie verändern wird."
  },
  {
    "start": 1650.74,
    "end": 1654.14,
    "text": "Und zwar ein gewisser George Douglas Earl of Morton."
  },
  {
    "start": 1656.02,
    "end": 1661.76,
    "text": "Dieser Earl, der sieht Biffin Malen und es skeptisch Was verständlich ist."
  },
  {
    "start": 1662.0,
    "end": 1667.22,
    "text": "In dieser Welt der Schausteller muss man damit rechnen dass auch manchmal Betrug im Spiel ist."
  },
  {
    "start": 1668.06,
    "end": 1672.86,
    "text": "Er gibt also einen Portränenauftrag und trifft dabei allerdings auf Vorsichtsmaßnahmen."
  },
  {
    "start": 1672.9,
    "end": 1680.08,
    "text": "Zwischen den Sitzungen nimmt er das unfertige Werk immer mit um sicherzugehen, dass da nicht in seiner Abwesenheit was verändert worden ist."
  },
  {
    "start": 1681.96,
    "end": 1690.84,
    "text": "Als er dann einsehen muss, dass er da keinen Betrug aufgesessen ist und Sarah Biffin wirklich mit dem Mund diese filigranen Porträts malen kann, da handelt der."
  },
  {
    "start": 1691.9,
    "end": 1697.1,
    "text": "Morton präsentiert Biffins Arbeit nämlich niemand geringerem als dem König – George III."
  },
  {
    "start": 1698.08,
    "end": 1702.26,
    "text": "Und er wird jetzt das, was die Forschung also einen informellen Mentor beschreibt."
  },
  {
    "start": 1702.58,
    "end": 1709.38,
    "text": "Jemand ohne offizielle Rolle, der ihr aber Netzwerke und Türen öffnet was er über in den nächsten Jahren auch tun wird."
  },
  {
    "start": 1710.22,
    "end": 1720.08,
    "text": "Morton organisiert zum Beispiel auch ihre Ausbildung, bisher war sie autodetaktisch oder zumindest nur basierend auf dem, was sie von Dukes mitkriegt hat und jetzt kriegt es ja einen echten Lehrer."
  },
  {
    "start": 1720.38,
    "end": 1722.24,
    "text": "Ein gewisser William Marshall Craig."
  },
  {
    "start": 1722.64,
    "end": 1729.88,
    "text": "der ist Hofmaler des Herzogs von York als Mitglied der Royal Academy und das kann beliebiger Zeichenlehrer."
  },
  {
    "start": 1730.34,
    "end": 1737.06,
    "text": "Er ist außerdem Mitglied of the Old Watercolour Society Und vor allem bekannt für seine Illustrationen und Aquarelle."
  },
  {
    "start": 1738.3,
    "end": 1744.84,
    "text": "Dass Morten jemandem wie ihn für Biffin engagiert, das zeigt wie sehr ihre Begabung tatsächlich ernst nimmt."
  },
  {
    "start": 1744.92,
    "end": 1749.96,
    "text": "ihr Talent also keine Kursität für ihn sondern ein Talent dass es einfach zu fördern geht."
  },
  {
    "start": 1751.42,
    "end": 1756.24,
    "text": "Gleichzeitig ist sie aber weiterhin bei Dukes unter Vertrag bis auch hier Morten tätig wird."
  },
  {
    "start": 1756.86,
    "end": 1764.98,
    "text": "Er bewegt Dukest dazu diesen restriktiven Vertrag mit Biffinn aufzugeben als ist aus der Literatur nicht ganz klar, wie er das macht."
  },
  {
    "start": 1765.1,
    "end": 1769.82,
    "text": "In einem Text steht das Wort Induced, also bewegt ihn dazu."
  },
  {
    "start": 1770.24,
    "end": 1776.5,
    "text": "Es klingt sehr milde, wie genau es gemacht hat, weiss man nicht aber wir können uns wahrscheinlich vorstellen wenn wir uns anschauen wer da wer ist."
  },
  {
    "start": 1776.64,
    "end": 1782.32,
    "text": "Also Morten sind Earl und Graf ein Adler während Jux halt so einen fahrenden Schauspieler ist."
  },
  {
    "start": 1782.36,
    "end": 1784.32,
    "text": "also irgendwas wird dort auch gedreht haben."
  },
  {
    "start": 1786.3,
    "end": 1800.56,
    "text": "nach fast sechzehn Jahren entlässt Jux sie also aus seiner vertraglichen Bindung Falls du die Chronologie irgendwie mitkriegst, also Morten trifft sie nach vier Jahren und es dauert dann noch zwölf Jahre bis sie tatsächlich aus diesem Vertrag entlassen wird."
  },
  {
    "start": 1801.24,
    "end": 1807.4,
    "text": "Biffin selbst wird später schreiben dass diese sechzehn Jahre die exclusive Sacrifice of the best part my life war."
  },
  {
    "start": 1808.18,
    "end": 1811.8,
    "text": "Also das ausschließlich Opfer der besten Teile ihres Lebens."
  },
  {
    "start": 1813.02,
    "end": 1815.12,
    "text": "Aber zumindest ist sie jetzt frei!"
  },
  {
    "start": 1815.48,
    "end": 1821.2,
    "text": "Also so frei wie eine behinderte Frau ohne eigenes Vermögen im Englern der achtzehntzwanziger Jahre sein kann"
  },
  {
    "start": 1822.38,
    "end": 1825.44,
    "text": "Aber sie ist anerkannte Malerin und hat eine gute Ausbildung."
  },
  {
    "start": 1825.48,
    "end": 1828.28,
    "text": "Absolut, also unter Craig hat sie ihre Technik weiterentwickelt."
  },
  {
    "start": 1828.52,
    "end": 1831.82,
    "text": "Sie arbeitet jetzt in Accorell auf Elfenbein und Papier."
  },
  {
    "start": 1831.92,
    "end": 1837.76,
    "text": "Sie beherrscht diese feine Lasurtechnik der Miniaturmahlerei jetzt absolut."
  },
  {
    "start": 1837.84,
    "end": 1842.68,
    "text": "Und dann im Jahr eighteenhundertundzwanzig kommt auch tatsächlich die richtige Durchbruch."
  },
  {
    "start": 1843.56,
    "end": 1848.74,
    "text": "Sarah Biffin debütiert bei der Jahresausstellung der Royal Academy mit vier Miniaturen."
  },
  {
    "start": 1852.12,
    "end": 1859.56,
    "text": "Die Royal Academy ist die wichtigste Kunstinstitution Englern und diese Jahresaustellen sind im Grunde das geeigneste Saison."
  },
  {
    "start": 1860.82,
    "end": 1866.62,
    "text": "Ungefähr neunzig Prozent der Einreichungen werden abgelehnt für diese Ausstellung, sie ist mit vier Miniaturen vertreten."
  },
  {
    "start": 1867.86,
    "end": 1869.84,
    "text": "Das Ganze ist aber kein Akt, wie soll ich sagen?"
  },
  {
    "start": 1869.88,
    "end": 1870.92,
    "text": "Der Milktätigkeit!"
  },
  {
    "start": 1872.1,
    "end": 1879.46,
    "text": "Es gibt keine Sonderkategorie für Sie, es ist eine Anerkennung ihrer künstlerischen Qualitäten gemessen an den Standards, die wir alle ketten."
  },
  {
    "start": 1881.24,
    "end": 1889.46,
    "text": "Biffin ist jetzt also in die Londoner Kunstszene eingetreten, aber eben nicht leise oder durch die Hintertür einer Sonderkategorie sondern laut."
  },
  {
    "start": 1890.14,
    "end": 1896.36,
    "text": "Sie ist jetzt hier im Ausstellungskatalog da gibt sie ihre Adresse an und es natürlich kalkül."
  },
  {
    "start": 1896.72,
    "end": 1900.78,
    "text": "Also wer auf ihre Arbeit aufmerksam wird der kann sich jetzt direkt kontaktieren."
  },
  {
    "start": 1901.48,
    "end": 1908.74,
    "text": "Ihr Studio bezieht sich jetzt – und das haben wir am Anfang schon erwähnt – bezieit sich am Strand, also mitten im Zentrum dieses Kunsthandels in London."
  },
  {
    "start": 1911.06,
    "end": 1916.4,
    "text": "Im selben Jahr erhält Biffin dann auch schon die Large Silver Medal der Society of Arts."
  },
  {
    "start": 1917.0,
    "end": 1923.24,
    "text": "Überreicht vom Duke of Sussex und wie ich vorhin gesagt habe, für Frauen ist das die höchste Auszeichnung, die dieses System vorsieht."
  },
  {
    "start": 1923.78,
    "end": 1926.06,
    "text": "Gold sind nicht möglich!"
  },
  {
    "start": 1926.92,
    "end": 1932.68,
    "text": "Die Kategorien, in der sie gewinnt ist Copy Of A Historical Miniature by a Lady Above Twenty One Years."
  },
  {
    "start": 1935.8,
    "end": 1944.8,
    "text": "Ein interessantes Detail, das sehr viel über Sarah diese Medaille in hohen Ehren halten und sie bis ans Ende ihres Lebens eigentlich immer an sich tragen."
  },
  {
    "start": 1945.46,
    "end": 1948.44,
    "text": "Nicht als Schmuckstück, sondern einfach als diese Aussage."
  },
  {
    "start": 1948.68,
    "end": 1954.56,
    "text": "Also schaut's her, ich bin nicht nur die Frau ohne Arme und Beine, sondern ich bin eine Künstlerin und das ist der Beweis."
  },
  {
    "start": 1956.14,
    "end": 1965.66,
    "text": "Ende eighteen-einenundzwanzig also im selben Jahr wie die medaille reist Biffin dann auch nach Brüssel dass damals quasi die zweite Hauptstadt der Niederlande."
  },
  {
    "start": 1967.1,
    "end": 1970.24,
    "text": "Dort wird sie zur Miniaturmalerin des Prinzen von Oranien ernannt."
  },
  {
    "start": 1970.3,
    "end": 1973.96,
    "text": "Also Willem Friederik, Kronprinz und dann später König Willem"
  },
  {
    "start": 1974.3,
    "end": 1974.38,
    "text": "II.,"
  },
  {
    "start": 1974.56,
    "end": 1975.14,
    "text": "der Niederlande."
  },
  {
    "start": 1976.0,
    "end": 1980.38,
    "text": "Der ist zu dieser Zeit gerade in Brüssel und sie wird quasi sein Miniaturmaler."
  },
  {
    "start": 1980.94,
    "end": 1984.42,
    "text": "In England baut sich dann weitere Verbindungen zur Krone auf."
  },
  {
    "start": 1984.8,
    "end": 1996.84,
    "text": "im Februar, im April, zum Beispiel kauft George IV ein Selbstporträt von Biffin für fünfundzwanzig Genies also die höchste Summe die sie bis zu dem Zeitpunkt für ihr Werk bekommen hat."
  },
  {
    "start": 1998.96,
    "end": 2006.38,
    "text": "Ende Achtzehn-Dreißig wird sie auch offiziell zur Miniaturmalerin der Prinzessin Augusta Sophia, also der zweiten Tochter von George"
  },
  {
    "start": 2006.72,
    "end": 2006.8,
    "text": "III.,"
  },
  {
    "start": 2007.52,
    "end": 2014.3,
    "text": "es ist ein Titel den Sie dann fortan in Ihren Anzeigen führen wird, Manager Painted to HRH Princess Auguste."
  },
  {
    "start": 2015.42,
    "end": 2020.28,
    "text": "Später malt sie dann noch für William IV und dann auch für Königin Victoria."
  },
  {
    "start": 2020.98,
    "end": 2022.92,
    "text": "Und sie unterrichtet jetzt selbst Schülerinnen."
  },
  {
    "start": 2024.34,
    "end": 2026.48,
    "text": "Das ist jetzt im Grund der Höhepunkt ihres Lebens."
  },
  {
    "start": 2027.9,
    "end": 2033.24,
    "text": "Und dazwischen, sechsten September, achtzehn, vierundzwanzig, da heiratete sie auch."
  },
  {
    "start": 2033.3,
    "end": 2040.48,
    "text": "Sie heiratet ihn in Kilden Sommerset und sie heirateten einen Mann namens William Stephen Wright an Bankangestätten."
  },
  {
    "start": 2042.22,
    "end": 2049.54,
    "text": "Es ist einer der wenigen Momente in dem Leben, der nicht von der Kunst bestimmt ist... ...und wie oft in solchen Geschichten."
  },
  {
    "start": 2049.659,
    "end": 2052.639,
    "text": "es ist der Punkt, von dem man sich alles dreht?"
  },
  {
    "start": 2054.36,
    "end": 2056.739,
    "text": "Die Ehe mit Wright ist nämlich eine Katastrophe."
  },
  {
    "start": 2057.1,
    "end": 2062.56,
    "text": "und hier zeigt sich jetzt vor allem ein Muster, das auch über Biffins Geschichte selbst rausgeht."
  },
  {
    "start": 2062.6,
    "end": 2077.04,
    "text": "Nämlich diese rechtliche Verletzbarkeit verheirateter Frauen im England des neunzehnten Jahrhunderts also nach der damaligen Rechtslage die übrigens dann erst mit den Married Women's Property Acts von eighteen siebzig und achtzehn zweiund achtzig gendert wird."
  },
  {
    "start": 2078.26,
    "end": 2082.62,
    "text": "Nach dieser damalige Rechtslage da geht es für Mögen einer Frau bei der Eheschließung auf."
  },
  {
    "start": 2082.679,
    "end": 2092.06,
    "text": "den Ehemann Right übernimmt jetzt also die Kontrolle, über Biffins Einkünfte und zahlt ihr dann stattdessen einfach ein Gehalt von Vierzig Pfund im Jahr."
  },
  {
    "start": 2093.04,
    "end": 2093.78,
    "text": "Aus ihrem eigenen Geld."
  },
  {
    "start": 2095.52,
    "end": 2098.48,
    "text": "Vierzig Pfund, Inflationsbereinigung ungefähr drei tausend Achthundert Pfund."
  },
  {
    "start": 2099.48,
    "end": 2102.74,
    "text": "Das ist für eine Frau, die Königin und Prinzessin am Porträtiert."
  },
  {
    "start": 2103.9,
    "end": 2105.9,
    "text": "Wann genau die Ehe scheitert, wissen wir nicht?"
  },
  {
    "start": 2105.94,
    "end": 2108.44,
    "text": "Die Quellenlage ist recht dünn was das angeht."
  },
  {
    "start": 2108.92,
    "end": 2113.06,
    "text": "Was wir allerdings wissen... Biffin Malter zeiteln unter dem Namen Mrs."
  },
  {
    "start": 2113.22,
    "end": 2122.56,
    "text": "E. M. Wright, wie ich es ganz am Anfang in der Einleitung auch beschrieben habe, stellt dann auch unter den Namen in den frühen Achtzehntreißigern bei der Royal Academy aus."
  },
  {
    "start": 2125.12,
    "end": 2143.56,
    "text": "Ihr Mentor und Wegbereiter der Earl of Morton ist zu dieser Zeit allerdings schon seit einigen Jahren tot im Jahr achtzehn, siebenundzwanzig gestorben und sein Tod bedeutet nicht nur den Verlust eines Mentors sondern Auch den Verlust dieses Netzwerks, das bis zu dem Zeitpunkt ihre Karriere getragen hat."
  },
  {
    "start": 2144.34,
    "end": 2148.62,
    "text": "Das Metzenatentum also Geld von Wohlhaben Personen oder Institutionen."
  },
  {
    "start": 2149.54,
    "end": 2163.4,
    "text": "Es ist für Biffeln nicht einfach nur was sie nebenher genießt sondern es ist für eine behinderte Frau ohne eigenes Vermögen, ohne familiäre Absicherung im Grund die Infrastruktur und ohne die wackelt natürlich das ganze System."
  },
  {
    "start": 2165.0,
    "end": 2169.28,
    "text": "Allerdings die Crown, also die Krone gewährt hier eine Pension."
  },
  {
    "start": 2169.44,
    "end": 2172.76,
    "text": "Eine Civil List Pension und zwar von zwölf Pfunden im Jahr."
  },
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    "end": 2175.68,
    "text": "Zuerst unter William IV und dann auch unter Victoria."
  },
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    "end": 2178.3,
    "text": "Zwei Pfunde allerdings ist nicht viel."
  },
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    "end": 2182.64,
    "text": "Ein einfacher Arbeiter zu jener Zeit verdient den Vergleich ca."
  },
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    "end": 2184.9,
    "text": "dreißig bis fünfzig Pfunden im Jahr."
  },
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    "end": 2198.44,
    "text": "Also diese Pension liegt unterm Existenzminimum Und es hat mehr als so ein geserter Anerkennung zu verstehen als Absicherung Irgendwann, wir wissen es nicht genau wann, trennt sich Biffin dann von ihrem Ehemann."
  },
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    "end": 2207.98,
    "text": "Als sie Ende einundvierzig nach Liverpool zieht, tut sie das für sie in der Anleitung schon gesagt hat, sie lässt den Namen ihres Mannes fallen und sie kehrt jetzt auch zu ihrem Geburtsnamen zurück."
  },
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    "end": 2213.6,
    "text": "Es ist nicht nur eine persönliche sondern wahrscheinlich auch geschäftliche Entscheidung."
  },
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    "end": 2226.08,
    "text": "Biffinn dieser Name, der ist bekannte, er ist ein Marke und er ist verknüpft mit den Ausstellungen in der Royal Academy und vor allem auch mit dieser Silbermedaille Liverpool, wo sie hingezogen ist."
  },
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    "end": 2229.38,
    "text": "Das ist in den Achtzehnvierzig an eine boomende Handelsstadt."
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    "end": 2235.8,
    "text": "Biffin allerdings muss quasi von Null anfangen also was das Netzwerk angeht."
  },
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    "end": 2242.16,
    "text": "Also ohne dieses Netzwerk dass sie vor allem durch Morten gehabt hat muss sie ständig ausstellen."
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    "end": 2246.3,
    "text": "Ausstellen, ausstellen, um neue Auftraggeber und Auftrag Geberinnen zu finden."
  },
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    "text": "Allerdings ist so zu jener Zeit verändert sich der Markt die Miniaturmahlerei was ja ihre Kernkompetenz darstellt, von der sich auch gelebt hat die Geräte zu unterdruckt und höchstwahrscheinlich durch eine neue Technologie überdie ich zum Beispiel in meiner Folge über das Petzfall objektiv schon mal gesprochen habe."
  },
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    "end": 2268.18,
    "text": "Die Fotografie"
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    "text": "genau."
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    "end": 2277.8,
    "text": "Und zu den einerseits ist es vor allem die Daggerotypie, die in den Achtzehnvierzigern groß wird und im Grunde die erste kommerzielle Anwendung der Fotografies."
  },
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    "end": 2288.32,
    "text": "also die Leute setzen sich jetzt lieber einmal in ein solches Studio bis und zwar ein bisschen länger still sitzen, aber nicht annähern so lange wie wenn sie sich für Miniatur porträtieren lassen will."
  },
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    "end": 2288.76,
    "text": "Nein!"
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    "text": "Und damit schrumpft halt jetzt auch der Markt für Biffin die er nicht einfach umsatteln kann."
  },
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    "end": 2296.26,
    "text": "Er kann ja nicht einfach auf der Geratüpie umsätteln."
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    "text": "Dazu kommt aber jetzt noch was Schlimmeres."
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    "text": "Biffins Augenlicht lässt jetzt langsam nach."
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    "text": "Für jede andere Malerin wäre das schon ein großes Problem gewesen."
  },
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    "end": 2311.6,
    "text": "in der Welt der Miniaturen Da ist das Existenz bedrohend."
  },
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    "end": 2318.02,
    "text": "Also diese feine Technik, die verlangt halt Seeschärfe und naja, die kommt ihr jetzt abhanden."
  },
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    "text": "Ahem..."
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    "end": 2344.72,
    "text": "...Achzehn-Siemundvierzig veröffentlicht Sarah Biffin daher einen gedruckten Appell eine Peel, eine öffentliche Bitte um finanzielle Unterstützung wo sie unter anderem auch anmerkt diese Sache mit den sechzehnten Jahren, die sie geopfert hat für die Jux In Ihren letzten Jahren wird Biffin tatsächlich Unterstützung finden, nach diesem Appier vor allem bei der Familie Rathbone."
  },
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    "end": 2359.42,
    "text": "Er ist eine bekannte Philanthropenfamilie aus Liverpool und Richard Rathborn, der organisiert eine öffentliche Subskription also quasi ein Abo das wir auch schon vor allem im Zusammenhang mit Druckwerken aus jener Zeit erwähnt haben."
  },
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    "end": 2369.66,
    "text": "Eine ihrer Unterstützerinnen wird unter anderem die schwedische Sopranistin Jenny Linz sein Auch die schwedische Nachtig-Altenand die zu der Zeit gerade am Höhepunktiris Rom steht."
  },
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    "start": 2371.32,
    "end": 2384.98,
    "text": "Es ist nicht vergleichbar mit diesen Netzwerken, die sie schon gehabt hat aber zumindest ist das Ganze jetzt eine Hilfe und zwar genug um in ihren letzten Jahren das zu bekommen was hier eigentlich ihr Leben lang verwehrt worden ist nämlich so eine Art bescheidene Sicherheit."
  },
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    "end": 2391.36,
    "text": "Sarah Biffin stirbt am zweiten Oktober eighteen fünfzig in Liverpool."
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    "end": 2400.18,
    "text": "auf dem Totenschein steht das Stomach und Verbrauchung der Konstitution, also ein zerrütteter Magen- und verfeiler Konstitution."
  },
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    "end": 2430.3,
    "text": "Biffen wird er vom Saint James Cemetery begraben die Rathbaunfamilie Lesden Grabsteine errichten und wir kennen den Inschrift und die geht so... Gifted with singular talents as an artist, thousands have been gratified with the able productions of a pencil."
  },
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    "text": "Whilst versatile conversation and agreeable manner elicited the admiration of"
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    "end": 2443.26,
    "text": "Also wenige haben das Tal des Lebens so sehr als Kindeswidrigen Schicksals durchschritten wie die Verstorbene."
  },
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    "end": 2446.72,
    "text": "und doch Besitzerin geistiger Gaben ungewöhnlicher Acht!"
  },
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    "end": 2459.42,
    "text": "Begabt mit außerordentlichen Talenten als Künstlerin haben tausende sich an den geschickten Erzeugnissen ihres Stifter freut während ihre vielseitige Konversation und die angenehmes Wesen, die Bewunderung aller hervorrief."
  },
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    "end": 2478.44,
    "text": "Aus dem Werk der vorhin erwähnten Historikerin Saka Joshua kommt noch folgende Beobachtungen Wir alle leben in gegenseitiger Abhängigkeit aber das System in dem Biffen lebt behandelt Abhängigkeiten nicht als menschliche Grundbedingungen sondern als individuelles Problem."
  },
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    "text": "Und wenn es mit Senatentum versiegt Da ist die Abhängigkeit sehr einseitig und sehr real."
  },
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    "end": 2495.44,
    "text": "Sarah Biffin war zu Lebzeiten ein bekannter Name, aber nach ihrem Tod verschwindet sie nicht schlagartig, aber stetig."
  },
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    "end": 2502.54,
    "text": "Und was übrig bleibt, ist oft dieses Bild der erstaunlichen Frau ohne Arme, die trotzdem malen hat können."
  },
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    "end": 2508.4,
    "text": "Aber nicht das Bild der professionellen Künstlerinnen, den der härtesten Auswahl der englischen Kunstwelt bestanden hat."
  },
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    "end": 2513.92,
    "text": "Die beiläufigen Erwähnungen Dickens... Die sind im Kontext, was weiter wirkt."
  },
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    "end": 2520.0,
    "text": "Sie fixieren dabei Biffen als ein Kuriosum und nicht als ein Kollegen in der Welt der Kunst."
  },
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    "end": 2527.46,
    "text": "Und jede Generation im Grunde hat ihre Geschichte ein bisschen anders nach erzählt und jedes Mal ein bissel weiter weg von den historischen Tatsachen."
  },
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    "start": 2528.36,
    "end": 2533.78,
    "text": "Naja... und dann am fünften Dezember-Zweiterseinzehnteinzehn diese Aktion, von der ich in der Einleitung erzählt habe."
  },
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    "start": 2534.04,
    "end": 2538.2,
    "text": "Sotheby ist Versteiger der Selbstporträt aus der Sammlung der verstorbenen Dr."
  },
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    "end": 2539.66,
    "text": "Erika Pol Ströher."
  },
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    "end": 2546.42,
    "text": "Und wie gesagt, Schätzpreis bei hundert bis twelvehundert Pfund zuschlagt dann für hundertseinunddreißigtausendfünfhundert Pfund."
  },
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    "end": 2549.62,
    "text": "Spät aber doch ist das natürlich ein Signal."
  },
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    "end": 2555.24,
    "text": "der Kunstmarkt bewertet Biffen jetzt neu und eben nicht als Kuriosität sondern als Künstlerin."
  },
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    "end": 2565.74,
    "text": "An zwanzig zweiundzwanzig die Ausstellung Without Hands the Arts of Sarah Biffing von Philip Mold and Company Gallery in London."
  },
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    "end": 2575.7,
    "text": "es ist die erste Einzelausstellung ihrer Werke seit über hundert Jahren kombiniert mit diesem Katalog, der im Grunde auch die aktuelle akademische Forschung zu Biffen darstellt."
  },
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    "end": 2585.12,
    "text": "Es ist so ein bewusster Versuch, die Geschichte dieser Frau zurückzugewinnen, die lange Zeit einfach von anderen oft falsch erzählt worden ist."
  },
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    "end": 2592.68,
    "text": "Es gibt eine Bitte, das zeigt wie Biffin sich selbst gesehen hat wenn er blickt an und sie nicht erreicht hat."
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    "text": "es ist ja privates Aquarell um What is history now?"
  },
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    "text": "Für sich schon ein sehr spannendes Buch drüber, was Geschichte heutzutage leisten soll oder kann oder muss."
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    "end": 2612.58,
    "text": "Rausgegeben von den von mir sehr geschätzten Susanne Lipscomb und Helen Carr..."
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    "text": "Warte mal das liegt doch"
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    "text": "hier!"
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    "text": "In diesem Buch da plädiert die Historikerin Jaypreet Virdy dafür Disability History also die Geschichte der Behinderung als Das zu begreifen, was es ist."
  },
  {
    "start": 2625.96,
    "end": 2641.28,
    "text": "Eine reiche Geschichte das Wertes freigegelegt zu werden aber eben nicht als ein Nischenthema und auch jetzt so eine Art Mitleidsgeschichte sondern also einen integralen Teil der Art und Weise wie Gesellschaften entscheiden wer dazu gehört und wer nicht."
  },
  {
    "start": 2643.4,
    "end": 2646.26,
    "text": "Sarah Biffin ist keine Inspirationsgeschichte."
  },
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    "end": 2652.1,
    "text": "sie ist auch kein Opfer Auch wenn ihre Geschichten natürlich inspirierende sind auch wenn sie Opfer von Strukturen war."
  },
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    "end": 2654.8,
    "text": "Aber beide Schubladen sind tatsächlich zu klein für sie."
  },
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    "end": 2664.76,
    "text": "Sie war professionelle Künstlerin, die ihr in einem System gearbeitet hat das ihren Körper als Sensation oder als Defizit verstanden hat aber seitens des Wasserbar."
  },
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    "end": 2686.22,
    "text": "der Körper einer Frau, die gut genug war um die strengste Auswahl der englischen Kunstwelt zu bestehen Die ausgebeutet und gefördert worden ist oft von den selben Menschen gleichzeitig Und inmitten von all dem zur gefeierten Miniaturkünstlerin der Könige und Prinzessinnen aufgestiegen und zumindest wie einige Zeit ein selbstbestimmtes Leben führen hat können."
  },
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    "end": 2691.78,
    "text": "Und so eine Geschichte, die verdient kein Mitleid sondern Respekt."
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    "text": "Wow, Richard!"
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    "text": "Sehr sehr interessant."
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    "end": 2699.92,
    "text": "also ich habe erstens mal noch nie von Befin gehört?"
  },
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    "end": 2713.86,
    "text": "Ich auch nicht bis zu dem Moment als ich eine Frage antike Short Trip gesehen hab wo sie nicht nur in antike Läden gehen teure Sachen einkaufen und zu versuchen, sie noch da über eine Aktion zu verkaufen."
  },
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    "text": "Sondern dazwischen gibt es auch immer so Segmenten wo sie zu kulturell wichtigen Orten in dieser Gegend gehen."
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    "text": "Und dort haben Sie dann auch über Sarah Piffing Spaum und so wenig draufgekommen."
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    "text": "Sehr interessant!"
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    "text": "Weißt man denn wie viele Ihre Miniaturen noch erhalten sind?"
  },
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    "end": 2735.52,
    "text": "Du kannst unter dieses Buch greifen Und da hast du diesen Ausstellungskatalog von dem gesprochen."
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    "end": 2755.0,
    "text": "Es sind schon noch einige erhalten, die sind auch in den unterschiedlichen Galerien und was man in diesem Ausstellungskatalog halt sieht ist sind die, die dort ausgestellt worden sind und dann gibt es ihnen den unterschiedlichsten Museen, gibt sie ja auch noch lange Zeit aber eben anders bewertet als sie heute bewertete werden."
  },
  {
    "start": 2755.2,
    "end": 2761.3,
    "text": "also das sieht man natürlich auch an dem Verkaufspreis dann und dem ursprünglichen Schätzpreis."
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    "text": "Ja, immer sehr interessant."
  },
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    "end": 2778.08,
    "text": "Ich bin ja auch so ein... Schauen wir gerne zur Auktion an an und es ist immer lustig zu sehen wenn man merkt okay da sind zwei Leute die wollen dieses Ding unbedingt haben und dann ist egal was der Schätzpreis war Dann wird das noch oben getrieben."
  },
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    "end": 2795.0,
    "text": "Aber es ist eine unfassbar interessante Biografie die natürlich einerseits viel über die Gesellschafts- und über die sozialen Normen sagt aber auch viel über auch viel bei Unterhaltungskunst und wie dieser Markt funktioniert hat."
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    "text": "Und ich fand es nämlich interessant, dass du einerseits diese Jahrmarktskultur hast und andererseits dort diese Kündlerin ausgebildet wird."
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    "text": "Dieser Widerspruch einerseits da schon mal."
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    "text": "Gleichzeitig aber kommt dort der Metzee, die ja diese Kontakte zum Hof vermittelt."
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    "text": "Also das sieht man auch... Die Jahrmärkte sind von allen besucht worden."
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    "text": "also das ist hier auch eine durchlässige Membran, es ist nicht irgendwie so."
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    "text": "Es gibt diese Welt der Jahrmärkte und das war schon auch ineinandergreifend."
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    "text": "Und hat natürlich dann noch seine Einflüsse gehabt von... Wobei er davon ausgeht, dass es wahrscheinlich relativ außergewöhnlich war, dass jemand vom Jahrmarkt quasi kohlt wird und zu seiner gefeierten Persönlichkeit wird."
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    "text": "also des an sich ist schon so außergewöhnt."
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    "text": "Was ich super finde wie du's jetzt gemacht hast diesen Blick auf sie, der ja erstmal auch als Defizitär zum Beispiel wagen wird."
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    "text": "Sich von dem zu lösen und so sagen okay wir versuchen jetzt ihre Geschichte nochmal neu zu erzählen und zwar nicht nur als Problemgeschichte ihres Körpers sondern als weg vom diesem Blick der Freakshow und weg von diesem Blick des der hilfsbedürftigen Personen, sondern hin zu dieser Person die auch einen künstlerischen Ausdruck hatte die ein selbstverständliches Leben auch führen konnte."
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    "text": "Genau,"
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    "text": "genau so sollten solche Protagonistinnen wie Sarah Biffin dann halt auch behandelt werden."
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    "text": "nicht nur bewertet aufgrund des offensichtlichen, sondern dann vor allem auch auf das was Sie geleistet haben."
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    "text": "Aber"
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    "text": "es ist natürlich auch... wenn man sich das vorstellt dass sie diese Miniaturen mit dem Mund malen, stellt man sich natürlich auch vor wie unglaublich gut und graziell sie das umsetzen konnte."
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    "text": "Was Sie für mich könnten jetzt einmal im Ansatz das Ganze mit den beiden Händen die zur Verfügung habe und sich vorzustellen, dass du das dann ohne Hände machst und nur über quasi entweder Schultern oder über den Mund."
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    "text": "Es ist für mich absolut unverständlich, wie so was überhaupt möglich sein kann."
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    "text": "Was mir auch immer wieder auffällt wenn wir über Biografien sprechen – auch gerade im Jahrhundert – dann ist es ganz, ganz oft so egal was Sie vorher in Ihrem Leben geleistet haben."
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    "text": "Wir enten ganz oftso dass sie verarmt gestorben sind Weil im Grunde in dem Moment, wo du nicht mehr arbeiten kannst, fässt den ganz vielen Teilen der Geschichte einfach an die Armut."
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    "end": 2946.74,
    "text": "Ja."
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    "end": 2959.06,
    "text": "Ich würde sagen das ist der große Unterschied zwischen den Geschichten über zehn und zwanzig sind aus dem neunzehnten Jahrhundert weil irgendwann entwickelt sich da ein Wohlfahrtsstaat, der halt dafür sorgt dass sowas nicht in dem Maß passieren kann was ich vorher noch gesagt habe."
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    "text": "ja diese Abhängigkeit die Sarah Biffing gehabt hat war real und wenn ihr da die wichtigsten Pfeiler die ihr Leben finanziert haben oder da hat er ihr Leben financiert und wenn sie wegfallen, dann hat es niemanden gegeben der sie aufhängt."
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    "text": "Außer sie hatte das Glück gehabt dass sie dann schon in die Kapter noch einmal an einer Familie zu geraten die ihr deiner Geld geben, dass sie zumindest das Ausland empfindet."
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    "text": "Würdest du sagen diese Ehe ist auch ein Versuch irgendwie eine soziale Sicherheit zu gewinnen?"
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    "text": "Schwer zu sagen weil's nicht belegt ist warum sie diesen Ritei ratet Kannst du mir sehr gut vorstellen, weil es ist ja auch so dass hier der Anspruch ist selbstbestehendes Leben zu führen wie jene die Able Body sehen und dann zu heiraten."
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    "text": "Ist natürlich auch ein Schritt an logischer im Leben einer Frau im England des neunzehnten Jahrhunderts aber ist dann natürlich auch was wir auch schon einige Male mitkriegt haben Wie sich dann Die rechtliche Stellung verändert."
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    "text": "also so bange sie für heiratet ist verliert sie tatsächlich viele, viele ihrer Rechte diese vorher gehabt und auch ihre Handlungsmöglichkeiten."
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    "text": "Deswegen für mich ja auch überhaupt nicht verwundertlich dass es sich dann von ihm trennt."
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    "text": "Ja ist interessant."
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    "text": "Hast du Boahemmer Miniatur in Ankmal?"
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    "text": "Tatsächlich auch Miniaturn des Jahrhunderts."
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    "text": "Es war ein Nebenjob als Student den ich gemacht hab und zwar würde man heute wahrscheinlich nicht mehr machen, weil heutzutage würden wir das irgendwie anders rüber kopieren können."
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    "text": "Aber ich habe Exeltabellen befüllt mit alten Ausstellungskatalogen Es waren alte Auktionskataloge und hab diese ganz alten Auktionskataloge, da hab' ich die Miniaturen in der Exeltabel überführt um die so verarbeiten zu können für ein historisches"
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    "text": "Projekt."
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    "text": "Das war wirklich nur stupide rüberkopierend."
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    "text": "Genau"
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    "text": "also das Without Hands."
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    "text": "da sind die Herausgeberinnen Emma Rutherford und Al Shushen."
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    "text": "Das ist eben Maschinenis by Philip Moldin Company und Paul Holburton Publishing im Jahr zwanzig zweiundzwanzig."
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    "text": "Das enthält im Grund den aktuellen Stand der Forschung zu ihr."
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    "text": "dann hab' ich vorhin auch schon erwähnt Asaka Joshua Physical Disability in British Romantic Literature aus dem Jahr zwanzig, zwanziger und auch Simone Natale."
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    "text": "Der geschrieben hat Supernatural Entertainment's Victorian Spiritualism at the Rise of Modern Media Culture aus dem Jahre sehnzehntzehnteinund."
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    "text": "Martha Stoddard Holmes hat auch geschrieben Physical Disability in Victorian Culture."
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    "text": "das ist zwei hessentvier bei der University of Michigan Press erschienen."
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    "text": "und schließe ich jetzt noch des was du auch schon in Händen kalten hast What is History now?"
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    "text": "von Helen Carr und Susanne Lipscomb aus dem Jahr."
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    "text": "Sehr lesbares, schönes Buch unter anderem auch mit einem Beitrag von Peter Frank-Pan, den ich ja auch sehr schätze und eine Gemahle schon im Hand habe in unserem Podcast."
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    "text": "Sehr gut!"
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    "text": "Ja Dich hat…."
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    "text": "Ich habe diese Geschichte jetzt nichts mehr hinzuzufügen und ich würde sagen, wir gehen weiter machen ein Feedback Hinweis Block."
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    "text": "Gut"
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    "text": "wer Feedback geben will zu dieser Folge oder anderen kann es per E-Mail machen."
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    "text": "Feedback addgeschichte.fm kannst auf den diversen Social Media Plattformen tun."
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    "text": "das heißt mal gemeinhin Geschichte fm außer im Fediverse."
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    "text": "da gibt man Geschichte Punkt Social in einem Browser ein und landet dann direkt vor unserem Mastodon Profil."
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    "text": "Wer uns Reviewen will, Sterne vergeben und solche Dinge, das kann man hervorragend auf Apple Podcasts tun."
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    "text": "Wir freuen uns sehr, wir freuen uns natürlich vor allem wenn es gute Bewertungen sind!"
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    "text": "Und wer ein bisschen Hintergrund hinter uns haben, wer vielleicht Bilder zu Dingen haben will die wir besprochen haben da gibt's ein hervorrangendes Tool."
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    "text": "Das heißt Campfire einfach auf joincampfire.fm gehen Die App installieren und dann unsere Community beitreten."
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    "text": "Und dann gibt es es, da kann man in den Folgen kommentieren was sie hinterkommen."
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    "text": "Wir haben auch ein Spiel gemacht das heißt Geschichten aus die Geschichte sind Strategie-Spiel und das gibt's unter geschichtepunkt shop zu kaufen ebenso wie weiteren Merch die man dort erwerben kann."
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    "text": "außerdem gibt zwei Möglichkeiten diesen Podcast werbefrei zu hören."
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    "text": "bei Apple Podcast gibts den Kanalgeschichte plus und bei Steady kann man sich den Feed kaufen für vier Euro im Monat."
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    "end": 3243.16,
    "text": "Da gibt's alle Infos unter geschichtepunkt.fm."
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    "text": "slash steady."
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    "text": "Wir bedanken uns in dieser Woche bei Achim Lars, Dirk Sebastian Florian Steve Christopher Oliver Friedegardt Sarah Carsten Mitra Laura und Günther."
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    "text": "Vielen vielen Dank für eure Unterstützung."
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    "text": "Ja vielen herzlichen dank Und danke an Lene Kiebal fürs Schneiden dieser Folge."
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    "text": "Tja Richard, ich weiß auch nicht."
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    "text": "Lasse uns zehnjenigen des letzten Bord geben."
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    "text": "Der ist immer hart nämlich..."
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    "text": "Lernst ein bisschen Geschichte und dann werden sie sehen wie das sich damals entrichtet hat."
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    "text": "gut, also wir haben schon den zweien Arm all den."
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    "text": "er."
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