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    "text": "Musst vielleicht auflösen Oder ihr löst es auf, du hast... Und dann werden wir gleich bei diesem Teil durchs letzte Woche eine Geschichte des Priesterkönigs Johannes erzählt."
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    "text": "Dieser mythologisch verklärten Gestalt die wohl gar keine physische Gestalt hatte und ohne zu wissen hast du das so getimt dass die Folge Arm Johannes Tag veröffentlicht wurde."
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    "text": "Also irgendwann muss so was einfach reintreten, die Wahrscheinlichkeit dass sowas nicht passiert ist eigentlich geringer und dafür man sieht es ja es ist glaube ich jetzt ungefähr in unserer Karriere also zwei drei vier mal passiert das passende folgen ohne dass wir es geplant hätten an den Passentagen veröffentlicht worden sind."
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    "text": "aber dann ist natürlich auch so da kann man sagen Ja okay das ist deshalb und deshalb passend."
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    "text": "Der hat darauf aufmerksam gemacht ob uns bekannt ist dass das am Johannes Namenstag veröffentlicht worden."
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    "text": "Er is Thomas Cantor als Komponist, er is Lehrer, es Aufführungsleiter, es Angestellter der Stadt und auf seinem Tisch liegen Noten, Stimmen, Abschriften, Korrekturen."
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    "text": "Nur er kann all diese Dinge nicht mehr richtig sehen."
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    "text": "ich habe ihn G AG four vier drei schon mal erzählt."
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    "text": "Aber im März dieses Jahres, da kommt ein Mann nach Leipzig, der behauptet genau für solche Fälle zuständig zu sein."
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    "text": "Und sein Name ist John Taylor."
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    "text": "Einen Augenarzte."
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    "text": "Wären wir gleich sehen... Er nennt sich selbst auch Chevalier-Johnthaler Augenarts der Päpste Kaiser und Könige."
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    "text": "Ende März, siebzehntfünfzig also trifft er aus Gotha in Leipzig ein."
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    "text": "Er nimmt Quartier und erkündigt sofort öffentlich an was er in der Stadt vor hat."
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    "text": "Die Einzelheiten dieser Ankunft braucht man jetzt noch nicht."
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    "text": "aber Clais hier ist jetzt ein berühmter Augenarzt Und wir haben einen berühmmten alten Musiker Der schlecht sieht."
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    "text": "Bach der durch den ständigen Gebrauch seinen Augen sein Sehvermögen fast ganz verloren habe, aber jetzt die volle Schärfe seines Blicks wieder erlangt."
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    "text": "Einer der vielleicht sogar der bekannteste Musiker Leipziger hält jetzt seinen Augenlicht zurück... und angeblich durch den Spezialisten aus England, der gerade das Kommone ist und seine Kunst angekündigt hat."
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    "text": "Nur die Geschichte hört hier natürlich nicht auf."
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    "text": "Bachs Zustand verschlechtert sich wieder und am achtundzwanzigsten Juli siebzehntfünfzig stirbt er."
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    "text": "Und die Geschichte, die seither gern erzählt wird läuft meistens so runtergebrochen auf sessentielle berühmter Komponist, windiger Augenarzt, misslungende Operationen, berühmter Komponnist stirbt."
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    "text": "Taylor ist kein beliebiger Mann mit einer Tasche voller Tropfen mehr kann tatsächlich operieren."
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    "text": "er schreibt über das Auge erst einen Spezialist aber er verkauft es alles mit den selben Mitteln mit denen andere Leute ihre Wundermittel verkaufen."
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    "text": "Daniel ich werde dir in dieser Folge die Geschichte dieses Mannes erzählen also die Geschichte eines Arztes Der wirklich etwas über Augen weist, aber gleichzeitig mit Titeln, Vorträgen, Zeitungsberichten, Jahrmarktwagen und Erfolgsmeldungen durch Europa fährt."
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    "text": "Ein Mann der in einer Stadt ankommt und innerhalb weniger Tage so seriös wirken kann dass Menschen ihm das kostbarste Anvertrauen des."
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    "text": "sie haben nämlich ihr Hilfermügen."
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    "text": "Da kommt ein Arzt und Bach verliert seine Augenlicht und stirbt, aber mehr weiß ich über die Geschichte tatsächlich nicht."
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    "text": "Hervorragend!"
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    "text": "Das ist ja auch genau das was die meisten Leute wenn sie davon gehört haben, so gehört haben."
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    "text": "Bleiben wir gleich noch in Leipzig weil man an der Ankunft Tailors in Leibzig schon recht gut sein sein gesamtes Verfahren beobachten kann."
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    "text": "dieser John Taylor der kommt in eine Stadt und er zeigt sofort Präsenz."
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    "text": "Zeitungen, auch vor allem in Leipzig, die nennen sein Quartier."
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    "text": "Er steigt ab im großen Joachimstal des Wohn- und Geschäftshauses in der Hainstraße."
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    "text": "Die Zeitung nennt auch den nächsten Morgen dann als den Zeitpunkt einer Demonstration seiner Künste."
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    "text": "Am Abend gibt es einen Vortrag in den drei Schwenen."
  },
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    "text": "Also noch bevor überhaupt in der Auge bearbeitet wird weiß die interessierte Öffentlichkeit schon aus der Zeitung dass hier ein Mann aus England kommt alle möglichen berühmten Leute behandelt hat."
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    "end": 519.12,
    "text": "Er hält jetzt Vorträge vor Leuten, deren Anerkennung später dann auf andere seriös wirkt."
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    "text": "Allerdings muss man auch dazu sagen er hält diese Vorträge nicht vor sowas wie am Prüfungsausschuss, den man sich stellen muss."
  },
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    "text": "aber es sitzen da Leute im Raum die später sagen können ich hab diesen Mann gehört der hat über Anatomie gesprochen."
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    "text": "er hat wichtige Sachen gesagt und er klingt wie jemand der sein Fach beherrscht."
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    "text": "Genau dieser vermittelte Eindruck ist wichtig, weil so richtig wissen was da passiert."
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    "text": "Also du wirst vorhin schon angesprochen haben Operation beim Auge ist ja fast alles worauf es ankommt unsichtbar."
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    "text": "die Patientin oder Patienten spürt dann Schmerz sieht entweder Lichter der Dunkelheit vielleicht einfach so eine schnelle Veränderung nach einer Behandlung."
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    "text": "Die Umstehenden die so eine Behandelung anschauen die sehen die Binde sie sehen ein Werkzeug Sie sehn ein Mann, der an diesem Auge arbeitet und dann vielleicht Patient oder Patientin, die sagen sie sehen jetzt wieder was."
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    "text": "Darum ist die eigentliche Prüfung in diesem Fall eigentlich die Äußere."
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    "text": "wie er hört ihm zu."
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    "text": "wer kann später sagen dabei gewesen sein dass eben kurz darauf Bach als geheilter Patient genannt wird, das macht diese Leipziger-Inszenierung für Taylor natürlich sehr wertvoll."
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    "end": 620.04,
    "text": "Damit hat er dort nicht nur einen Vortrag gehalten sondern er hat auch gleich einen Fall und zwar nicht irgendein Fall sondern der einen berühmten Namen trägt vielleicht einen der berühmtesten Namen Leipzig zu jener Zeit überhaupt."
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    "text": "Und damit im Kopf kann man jetzt ein Schritt zurückgehen und uns anschauen woher dieser Taylor eigentlich kommt wie man zu dieser Zeit eigentlich zum Augenarzt wird."
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    "text": "Es ist ja so, wenn wir heute hören jemand sei Augenspezialist dann denkt man an einen Beruf der ziemlich fest eingekastelt ist."
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    "text": "Also zuerst das Medizinstudium, dann eine Facharztausbildung."
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    "text": "es gibt unterschiedliche Geräte die verwendet werden z.B."
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    "text": "ein Spaltlampe, es werden Befunde geschrieben und das Ganze findet in Kliniken oder Praxen statt und unterliegt eben sehr strengen Regeln."
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    "text": "So funktioniert das Mitte des achtzehnten Jahrhunderts noch nicht."
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    "text": "John Taylor wird siebzehn drei in Norwich im Osten Englern geboren, als Sohn eines Kirurgen und er lernt dann auch tatsächlich bei William Chasselden."
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    "text": "William Chesselden ist einer der führenden Anatomen und Kirurgenglernst und er lernt bei ihm am Sein Thomas Hospital in London."
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    "text": "Taylor kommt also nicht einfach aus dem Nichts."
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    "text": "Er hat eine kirurgische Ausbildung können ihn später dann nicht, weil es so einen völlig ahnungslosen Marktschrei ab- absolvieren, wenn man so will."
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    "text": "Seventeenundzwanzig veröffentlichter Buch über den Mechanismus des Auges."
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    "text": "Es ist kurz aber er schreibt über Anatomie, er schreibt über Optik, er Schreibt über den grauen Starr und Er schreibt die Operation, die damals üblich ist."
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    "text": "Und er widmet dieses Buch aus einem Mentor, wenn wir so will, Chesselten."
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    "text": "Und er sagt zingemäß Das Auge ist ein eigenes Feld, wer es behandelt, der braucht im Grunde eigene Kunst."
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    "text": "Und er formuliert diesen Anspruch auch sehr selbstbewusst."
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    "text": "also seine Profession schreibt das sei ein von allen anderen getrennter und unabhängiger Teil der Medizin."
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    "text": "Ist natürlich ja auch ein bisschen Eigenwerbung."
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    "text": "aber er sagt natürlich auch das Auge is kanebenfach und im gleichen Jahr also siebzehnundzwanzig beginnt er noch der Teil seines Berufs, der ihn so außergewöhnlich macht?"
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    "text": "Er beginnt loszureisen."
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    "text": "Er reist durch England, durch Schottland, durch Irland und Wales später dann auch übern Kontinent."
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    "text": "man kann doch sagen sie sind seine Praxis!"
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    "text": "Ja, er kommt in den Start, erkündigt sich an, er spricht vor vor Gelehrten oder einfach vor Leuten wie Rang und Namen haben."
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    "text": "Er operiert, er sammelt Namen ein, Empfehlungen, Erfolgsmeldungen... ...und dann fährt er weiter auf dem Wagen mit dem er herumfährt."
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    "text": "da steht auch sein Motto wer das Sehen gibt, gibt das Leben!"
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    "text": "Und der Wagenshelfer ist mit Augen bemalt."
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    "text": "und wenn du dich jetzt erinnert fühlst an eine Folge die ich vor kurzem gemacht habe und sei über Sarah Biffin dann zurecht."
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    "text": "Obwohl er selber kein Schausteller ist wie jener, der Sarah Bifin als Sensation vermarktet hat – die Systematik ist hier sehr ähnlich!"
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    "text": "Also du hast jemanden, der doch landwärts sich herzeigt auch bemalte Wagen hat... ...und was anbietet."
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    "text": "Dazu kommen dann noch seine Titel."
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    "text": "Taylor nennt sich Oftalm Yata Pontifical Imperial and Royal Weil er behauptet jede Menge hadlige Menschen und eben auch einen Papst behandelt zu haben."
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    "text": "Aber auf jeden Fall verleihen die ihm schon mal Autorität bevor er überhaupt von seiner Kutsche gestiegen ist."
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    "text": "Was das Imperiale angeht zum Beispiel kommt höchstwahrscheinlich vom regierenden Kaiser oder von Maria Teresa sondern wahrscheinlich aus München wo er angeblich die verwittete Kaiserin Maria Amalia behandelt hat Also die Ehefrau des bayerischen Kurfürsten Karl Albrecht, der dann später Karl VII."
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    "text": "Kaiser des heiligen römischen Reichsdeutschen Nationen wird."
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    "text": "Er schreibt über Anatomie, er benutzt Die Begriffe der Medizin versteht sie ja auch, gleichzeitig fährt er mit dem Wagen herum."
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    "text": "also jede neue Stadt bekommt den Arzt-Hailer gemeinsam mit all diesen Geschichten die er aus den vorherigen Städten mitbringt."
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    "text": "Du fragst dich jetzt aber wahrscheinlich noch immer weil du das vorhin auch schon angesprochen hast was genau macht der Mann?"
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    "text": "Allerdings und bei Taylor beziehungsweise die Dinge die er behandelt, da geht es meistens um eines und zwar um Katarakte, also um den Graunstar."
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    "text": "Deutet die Linse des Auges trübt sich ein das Sehen wird milchig unscharf und irgendwann sieht man fast gar nichts mehr."
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    "text": "Und um seventeenhundertfünfzig heißt sie verbreitete Methode dies zu behandeln."
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    "text": "auf Englisch Couching Auf Deutsch sagt man traditionell Starrstich."
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    "text": "Und damit wir verstehen können, wie groß der Abstand vom Starr-Stich zu dem ist was heute am Auge gemacht wird, würde ich sagen lassen wir an dieser Stelle kurz einen tatsächlichen Ofzahlmologen sprechen, der uns das erklärt."
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    "text": "Ja, der Starrstechen war quasi so eher brachiale Beginn der Kataraktchirurgie."
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    "text": "Das war damals sehr wie ein kleiner Stein, mit einer Nadel durch das Auge gestochen wurde und der graue Stahl nach hinten in den Glas-Körperraum gedrückt wurde."
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    "text": "Die Patienten hatten da natürlich noch keine künstliche Linse, die man implantieren konnten mussten so eine Starbrille tragen."
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    "text": "also mit einer massiven Hohenkorrektur sind dann diese Brillen, wo man so riesige Augen bekommt."
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    "text": "Und dann kam diese extrakapsuläre Kataraktextraktion, bei der der graue Start zumindest mal im Ganzen aus dem Auge entfernt wurde."
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    "text": "Der eigentliche Durchbruch war die sogenannte FACO-Emulsifikation, wo durch einen kleinen Schnitt in der Hornhaut die drübe Linse mit Ultraschall zerdrümmern und entfernt wird und eine Kunstlinse eingesetzt wird."
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    "text": "Die meisten Patienten können danach wieder hervorragend sehen!"
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    "text": "Fantastisch, den kenne ich auch!"
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    "text": "Den du vielleicht kennst weil es ist... Ich glaube das ist mein ältester Freund."
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    "text": "Fantasisch!"
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    "text": "Im Grunde geht er mit einer Nadel oder einem anderen Instrument ins Auge, drückt diese getrübte Linse aus der Seeachse nach unten oder hinten und dann fällt wieder Licht auf die Netzhaut."
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    "text": "für die Rezeption Tailors, also als der Augenarzt den Menschen das Augenlicht wiedergibt ist dieser ganze Vorgang so ein bisschen wie soll ich sagen komplex."
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    "text": "Also wenn an solcher Eingriff sofort Verbesserung zeigt dann hat Taylor am nächsten Tag schon eine neue Geschichte, die er in der nächsten Stadt weitererzählen kann."
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    "text": "Er kann sich bescheinigen lassen dass jemand wieder sieht, kann Namen vorzeigen, die Zeitungen drucken, die Erfolgsmeldungen."
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    "text": "Der Stastich bleibt lange verbreitet aber ein gewisser Schaktaviel entwickelt und verbreitet ab den frühen siebzehn-fünfziger Jahren die Linsextraktion."
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    "text": "für Bach kommt das zu spät und für Taylers spätere Laufbahn gehört's aber zu dieser Dieser Augenheilkunde, in der jetzt schon gestritten wird."
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    "text": "Welche Methode wirklich dauerhaft hilft und was nur im Moment im Ersten so spektakulär aussieht und spektakkuläre Ergebnisse verspricht?"
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    "text": "Wir gehen davon aus dass Bach also einen Starrstich bekommen hat."
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    "text": "Spektakular ist das Ganze bei Taylor auf jeden Fall und wie ich es vorher auch schon gesagt habe... Es liegt in der Natur dieses fahrenden Arztes, dass er sich mit den Auswirkungen bzw."
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    "text": "Manchmal allerdings, da kriegt er auch Gegenwind und das sehen wir in jener Zeit kurz bevor er Bach in Leipzig behandelt – und zwar ist es in einem anderen Land nämlich in den Niederlanden und die Stadt des Amsterdamens!"
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    "text": "Taylor landet dort im Jahr seventeenhundertundvierzig nachdem er vorher in London war, dann in Den Haag und ist jetzt quasi am Weg auf den Kontinent."
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  {
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    "text": "Und in Amsterdam zirkulieren sehr schnell die Berichte über seine hausergewöhnlichen Erfolge."
  },
  {
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    "end": 1298.24,
    "text": "Über vierhundertvierzig Personen soll er in seiner Unterkunft behandelt haben – das heißt in den Presseberichten auch ohne jeglichen Zwischenfall!"
  },
  {
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    "end": 1311.5,
    "text": "Am neunzehnten September, siebzehnneunundviertzig solle sogar zwei von Geburt an blinde Kinder erfolgreich behandelt haben, gibt dann auch am zwanzigsten September eine offizielle Bestätigung durch die Eltern."
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  {
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    "text": "Und solche Meldungen sind natürlich genau das was Taylor braucht."
  },
  {
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    "end": 1330.94,
    "text": "Der Patient, der Patientin sieht am Morgen nix und am Abend wieder Lichtformen, Gesichter... Und so eine Geschichte erzählt sich natürlich von selbst und zorgt dann für diesen Regenzulauf wie man ihn bei diesen vierhundertvierzig behandelten Personen gesehen hat."
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    "text": "In der fossischen Zeitung wird berichtet, dass die medizinischen Autoritäten Amsterdams und Profisoren der Anatomie und der Chirurgie nachgeprüft hätten und zu dem Schluss gekommen seien, das die meisten dieser Geschichten, die erzählt werden, falsch sein und dass die Operationen tatsächlich eher traurige Resultate liefert"
  },
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    "end": 1355.6,
    "text": "hätten.\"."
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    "end": 1358.98,
    "text": "Und damit steht jetzt plötzlich Aussage gegen Aussage."
  },
  {
    "start": 1359.08,
    "end": 1364.92,
    "text": "Auf der einen Seite die Geschichten, da geheilten auf der anderen Seite die Ärzte, die sagen das kann so nicht stimmen."
  },
  {
    "start": 1364.98,
    "end": 1365.74,
    "text": "wir haben es überprüft."
  },
  {
    "start": 1366.9,
    "end": 1368.98,
    "text": "Dabei ist es generell schwierig das zu überprüfen ja?"
  },
  {
    "start": 1369.28,
    "end": 1374.2,
    "text": "Es ist nicht so dass es zu jener Zeit irgendwie ein Ort gibt wo diese Fälle zentral gesammelt und geprüft werden."
  },
  {
    "start": 1374.26,
    "end": 1384.24,
    "text": "Es gibt diese Berichte meistens aus der Zeitung, es gibt diese Gegenberichte nahmender angeblichen Geheilten... ...und Taylor macht jetzt was was er sonst eigentlich nicht macht."
  },
  {
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    "text": "Er ist mittlerweile in Ütrecht Und er kehrt jetzt zurück nach Amsterdam, um sich den Vorwürfen zu stellen."
  },
  {
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    "text": "Er will sich verteidigen!"
  },
  {
    "start": 1392.86,
    "end": 1400.08,
    "text": "Die Zeitungen kommentieren und teilweise erkehre zurück, um seine bereits begonnenen Heilung an zu vollenden Enten wie es seine Ehre als Starrstecher verlangt."
  },
  {
    "start": 1400.64,
    "end": 1404.16,
    "text": "Tatsächlich ist das so... Seine Verteidigungslinie was gab's?"
  },
  {
    "start": 1404.22,
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    "text": "Was macht der?"
  },
  {
    "start": 1405.62,
    "end": 1407.78,
    "text": "Wie versucht er sich zu verteidigung?"
  },
  {
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    "end": 1411.34,
    "text": "Naja behauptet dass die Ärzteschaft nur neidisch ist auf seiner Folge."
  },
  {
    "start": 1412.44,
    "end": 1417.22,
    "text": "Das tut er sicherlich auch, aber was er vor allem macht, er legt neue Listen-Genesener vor."
  },
  {
    "start": 1418.64,
    "end": 1421.62,
    "text": "Also einfach neue Listen und damit die Vorwürfe zu entkräften."
  },
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    "start": 1422.12,
    "end": 1423.98,
    "text": "Die werden dann wieder in der Presse veröffentlicht."
  },
  {
    "start": 1424.32,
    "end": 1424.46,
    "text": "D.h.,"
  },
  {
    "start": 1425.2,
    "end": 1428.64,
    "text": "er verteidigt sich mit dem selben Material, mit dem er vorher geworfen hat – ja?"
  },
  {
    "start": 1428.74,
    "end": 1431.1,
    "text": "Mit diesen Namen, mit den Bescheinigungen oder Geheilten!"
  },
  {
    "start": 1431.52,
    "end": 1433.12,
    "text": "Auch wieder mit den gedruckten Meldungen."
  },
  {
    "start": 1433.8,
    "end": 1445.3,
    "text": "Also im Grunde die Dinge, die ihm vorgeworfen werden, mit denen kommt er jetzt und verteidigen sie sich damit... Grund kann man sagen, diese Jubelmeldungen sind einerseits seine stärkste Waffe aber auch seine verwundbarste Stelle."
  },
  {
    "start": 1446.84,
    "end": 1451.32,
    "text": "Aber es spricht natürlich schon für ihn das er sich diesen Vorwürfen noch mal stellt und dann nochmal zurück kommt?"
  },
  {
    "start": 1452.28,
    "end": 1456.32,
    "text": "Naja, für ihn ist es ja geschäftschädigend."
  },
  {
    "start": 1456.38,
    "end": 1461.92,
    "text": "Er lebt davon dass die Leute diese Berichte ernst nehmen und hier keine ernsthafte Kritik aufkommt."
  },
  {
    "start": 1462.64,
    "end": 1473.98,
    "text": "Das stimmt aber ich habe auch so ein bisschen die Idee, dass er deshalb so viel rumzieht weil er eben in einen neuen Ort kommt, wo man vielleicht noch nicht von der Kritik gehört hat und dass er es so immer von Ort zu Ort neue Patienten bekommt?"
  },
  {
    "start": 1475.2,
    "end": 1475.56,
    "text": "Absolut."
  },
  {
    "start": 1476.16,
    "end": 1477.46,
    "text": "Sicher Teil seiner Strategie!"
  },
  {
    "start": 1478.5,
    "end": 1480.66,
    "text": "In Amsterdam auf jeden Fall sieht man jetzt ziemlich gut."
  },
  {
    "start": 1480.72,
    "end": 1484.38,
    "text": "was passiert wenn seine Erfolgsberichte öffentlich bestritten werden?"
  },
  {
    "start": 1484.5,
    "end": 1494.54,
    "text": "ja Es ist ja auch nicht so das das irgendwie zur moderne Gutachter sind die sich Krankenakten durchschauen sondern das ganze läuft auf derselben Ebene ab wie seine Erfolgsmeldungen nämlich in erster Linie über die Presse."
  },
  {
    "start": 1495.34,
    "end": 1498.54,
    "text": "Die Ärzte waren dann in der Presse, Taylor antwortet in der Presse."
  },
  {
    "start": 1499.16,
    "end": 1502.66,
    "text": "Die einen verweisen auf schlechte Resultate und er verweist auf Bescheinigungen seiner"
  },
  {
    "start": 1502.7,
    "end": 1503.18,
    "text": "Geheilten.\"."
  },
  {
    "start": 1504.36,
    "end": 1507.1,
    "text": "Und dann wird es für Taylor tatsächlich ein bisschen ungemütlich."
  },
  {
    "start": 1507.18,
    "end": 1525.4,
    "text": "also laut dieser Berichte versammelt sich dann vor seiner Unterkunft eine aufgebrachte Menschenmenge, vor der er flüchten muss und er geht jetzt wieder zurück nach Utrecht wo er ja schon war und hält jetzt dort seine Vorträge obwohl da auch schon Pressemeldung an waren dass da nicht alles mit rechten Dingen anzugeht."
  },
  {
    "start": 1526.28,
    "end": 1532.02,
    "text": "Und er macht sich dann gegen Ende des Jahres auf in Richtung Brüssel, um dann schließlich nach Deutschland weiter zu reisen."
  },
  {
    "start": 1533.22,
    "end": 1549.54,
    "text": "Bevor wir uns aber anschauen wie das weitergeht lasst mir vielleicht eine Frage beantworten die du dir eventuell schon gestellt hast, ob ich gerade auch mit diesem Gegenwind wie Taylor in Amsterdam erfahren hat und wenn die Leute das sogar mitkriegen warum gehen so viele Menschen in jener Zeit zusammen?"
  },
  {
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    "end": 1552.0,
    "text": "Ja gut, weil sie verzweifelt sind."
  },
  {
    "start": 1552.08,
    "end": 1553.5,
    "text": "Weil sie ja augenlicht verlieren."
  },
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    "start": 1554.52,
    "end": 1562.66,
    "text": "ganz genau also stell vor du bist so ein patient oder Patientin und beginnst immer schlechter zu sehen und das dauert an monate jahre."
  },
  {
    "start": 1563.58,
    "end": 1567.94,
    "text": "es lesen wird mühsam wege werden unsicher arbeit fällt weg."
  },
  {
    "start": 1567.98,
    "end": 1571.34,
    "text": "wenn du handwerker bist siehst dein bergzeug nicht mehr richtig."
  },
  {
    "start": 1571.4,
    "end": 1580.36,
    "text": "wenn du schreibst schwimmen die zeilen wenn du einen haushalt führst da wird jede treppe jede nadel jede Ja, die heiße Pfanne wäre zu einem Problem."
  },
  {
    "start": 1581.16,
    "end": 1584.42,
    "text": "Und dann ist da noch was anderes, das wir heute wahrscheinlich recht leicht unterschätzen."
  },
  {
    "start": 1584.84,
    "end": 1588.74,
    "text": "Blindheit bedeutet im achtzehnten Jahrhundert ein Grund komplette Abhängigkeit."
  },
  {
    "start": 1589.38,
    "end": 1595.38,
    "text": "Also jemand muss dich führen, muss dir vorlesen, musst dir Dinge reichen – vielleicht dann schlussendlich auch für dich entscheiden."
  },
  {
    "start": 1595.98,
    "end": 1602.82,
    "text": "und für arme Menschen kann es existenziell werden und für wohlhabende Menschen ist es noch immer an massiver Verlustern."
  },
  {
    "start": 1602.9,
    "end": 1603.64,
    "text": "Selbstständigkeit."
  },
  {
    "start": 1605.66,
    "end": 1611.76,
    "text": "Bach zum Beispiel berührt sich direkt die Arbeit und für viele andere auch, aber nur haben sie halt nicht diesen berühmten Namen."
  },
  {
    "start": 1613.34,
    "end": 1615.52,
    "text": "Und oft ist es so dass die Lokale Hilfe wenig bringt."
  },
  {
    "start": 1615.76,
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    "text": "vielleicht empfiehlt jemand ein paar Tropfen Vielleicht rät jemand davon ab überhaupt irgendwas zu tun?"
  },
  {
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    "text": "Vielleicht sagt dann Kirurg in deiner Stadt man kann nichts machen"
  },
  {
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    "text": "Ja."
  },
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    "end": 1634.58,
    "text": "und dann kommt Taylor und du hast vielleicht schon mal von ihm gehört vielleicht hast aus Zeitung von ihm gehört, vielleicht vom Vortrag."
  },
  {
    "start": 1634.64,
    "end": 1647.34,
    "text": "Vielleicht von einer dieser Personen die sagen dass sie beim vortrag waren oder das sie behandelt worden sind oder dass sie einen Bekannten hätten dem das ganze schon mal geholfen hat und es kann gut sein dass du auch von diesen Warnungen gehört hast."
  },
  {
    "start": 1647.84,
    "end": 1651.4,
    "text": "Vielleicht sagen manche dass er gefährlich sei oder dass er ein Quacksalber sei."
  },
  {
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    "text": "Vielleicht hörst du tatsächlich dass es in Holland Ärger gegeben hat."
  },
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    "end": 1659.86,
    "text": "aber diese Warnung an die geben dir natürlich deinen Sehen nicht zurück."
  },
  {
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    "text": "Die helfen nur bei der Entscheidung, ob du jetzt ein Risiko eingehen willst."
  },
  {
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    "end": 1670.16,
    "text": "Und in dem Fall ist dann so eine Entscheidung wahrscheinlich viel kleiner als man annehmen wird."
  },
  {
    "start": 1670.24,
    "end": 1681.96,
    "text": "Das ist im Grunde ein schmaler Grad zwischen einer nicht ungefährlichen Chance auf schnelle Verbesserung und eben der Aussicht dass das See vermögen ohne irgendein Eingriff einfach immer noch mehr abnimmt."
  },
  {
    "start": 1683.28,
    "end": 1690.12,
    "text": "Aber ich hätte gar keinen Zweifel, dass es viele Leute gibt, die da versuchen jeden Stroheim zu greifen, den sie kriegen können."
  },
  {
    "start": 1690.18,
    "end": 1695.86,
    "text": "Insofern glaube auch das die Kritik vielleicht gar nicht so viele Patienten kosten würde?"
  },
  {
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    "end": 1697.16,
    "text": "Absolut!"
  },
  {
    "start": 1697.42,
    "end": 1701.74,
    "text": "Es ist jetzt auch eine Dynamik, die mit dem achtzehnten Jahrhundert ausgestorben ist."
  },
  {
    "start": 1702.64,
    "end": 1707.22,
    "text": "Das haben wir heutzutage in vielen anderen Bereichen gesehen."
  },
  {
    "start": 1707.26,
    "end": 1712.28,
    "text": "Wenn der Leidensdruck groß genug ist dann spielen viele Dinge immer so eine große Rolle."
  },
  {
    "start": 1713.6,
    "end": 1720.24,
    "text": "Dazu kommt halt auch Taylor, jetzt kann klassischer Marktschreier, der irgendwelche medizinischen Wörter auswendig gelernt hat."
  },
  {
    "start": 1721.1,
    "end": 1733.82,
    "text": "Der Offthalmologie-Historiker George Coates, der hatte es so formuliert, Taylor hat so viele Eigenschaften des Charlethans in Perfektion gezeigt aber eben nicht Unwissenheit."
  },
  {
    "start": 1734.82,
    "end": 1745.6,
    "text": "also er ist kein Quaxhalber, er ist mittendrin in der Welt der Medizin natürlich übertreibt, er is ein Geschäftsmann reißt weiter, wenn er behandelt hat und überlässt die Menschen dann sich selbst."
  },
  {
    "start": 1746.16,
    "end": 1748.9,
    "text": "Aber das wissen die meisten Menschen halt nicht, woher kommt?"
  },
  {
    "start": 1749.52,
    "end": 1760.48,
    "text": "Und im Grunde agiert er in einer Zeit, in der diese medizinische Welt einfach noch genug Lücken hat, dass ein Mann mit so einem Talent, mit genug Wissen und sehr viel Werbung sehr weit kommen kann."
  },
  {
    "start": 1762.04,
    "end": 1775.88,
    "text": "And Taylor, der kommt nach seinem dann doch zu multartigen Aufenthalt in den Niederlanden schließlich über Brüssel Frankfurt, Kassel und Gotha im März, in Leipzig an."
  },
  {
    "start": 1777.46,
    "end": 1789.76,
    "text": "Bert Landt, der die Leipziger Zeitungsberichte zu Taylor & Bach recht genau ausgewertet hat, rekonstruiert daraus dass diese Operation an Bach wahrscheinlich zwischen dem XXIII."
  },
  {
    "start": 1789.98,
    "end": 1790.68,
    "text": "und XXI."
  },
  {
    "start": 1791.0,
    "end": 1792.7,
    "text": "März stattgefunden hat."
  },
  {
    "start": 1793.68,
    "end": 1799.54,
    "text": "Ein anderer Mediziner Richard H. C. Seggers geht sogar von zwei Operationen in diesem Jahr aus."
  },
  {
    "start": 1800.6,
    "end": 1802.22,
    "text": "Wir wissen es nicht sicher, was wir sicher wissen."
  },
  {
    "start": 1802.76,
    "end": 1807.18,
    "text": "Taylor ist in Leipzig, Bach ist sein Patient und es gibt sehr frühe Erfolgsmeldungen."
  },
  {
    "start": 1807.64,
    "end": 1813.0,
    "text": "Und nach diesem Debakel in Amsterdam ist auch klar warum diese Meldung für Taylor so wertvoll ist."
  },
  {
    "start": 1813.88,
    "end": 1827.42,
    "text": "Da kriegt jetzt dieser berühmte Musiker angeblich wieder seinen Augenlicht zurück Und zwar ein berühmtem Musiker dessen Augen und so wird sie in den Zeitungen auch formuliert durch ständigen Gebrauch fast ruiniert waren."
  },
  {
    "start": 1828.78,
    "end": 1832.56,
    "text": "Ich glaube heutzutage hat er da gesagt, man soll sowas nehmen oder?"
  },
  {
    "start": 1833.4,
    "end": 1833.94,
    "text": "Nein, das stimmt."
  },
  {
    "start": 1834.2,
    "end": 1835.02,
    "text": "Augen zu viel benutzt!"
  },
  {
    "start": 1835.72,
    "end": 1842.48,
    "text": "Aber es gibt schon dieses Ding mit... Weiß nicht ob die eine Jugend auch manchmal unterkommen ist, so dieses Nicht-zu-viel im Dunkeln lesen und so."
  },
  {
    "start": 1843.6,
    "end": 1844.8,
    "text": "Ja ja, hab ich auch gehört."
  },
  {
    "start": 1844.84,
    "end": 1851.96,
    "text": "Ich glaub das selber halt meistens weil wir nicht bildet dass die Kinder so lang wach bleiben Aber so richtig im Dunkeln lesen."
  },
  {
    "start": 1852.3,
    "end": 1858.1,
    "text": "Nein, ich möchte mich da jetzt zu überhaupt keine Aussage verstehen weil ich bin mir tatsächlich nicht sicher was der Stand ist."
  },
  {
    "start": 1858.14,
    "end": 1865.9,
    "text": "aber dass das ständige Benutzende Augen für eine Abnutzung für die Glaubte ist kann man sagen ist eher nicht vertretbar oder?"
  },
  {
    "start": 1866.44,
    "end": 1867.28,
    "text": "Das denke ich auch nicht."
  },
  {
    "start": 1867.32,
    "end": 1874.92,
    "text": "Ich meine es ist am Ende ein Muskel oder der Augenmuskel der um den es eigentlich geht der die Linse halt quasi einstellen muss"
  },
  {
    "start": 1876.08,
    "end": 1876.24,
    "text": "Naja"
  },
  {
    "start": 1876.76,
    "end": 1878.72,
    "text": "Der im Alter sowieso schwächer wird, wie ich feststellen muss."
  },
  {
    "start": 1879.82,
    "end": 1879.86,
    "text": "Wie"
  },
  {
    "start": 1879.92,
    "end": 1880.4,
    "text": "du feststellst?"
  },
  {
    "start": 1882.5,
    "end": 1887.02,
    "text": "Auf jeden Fall diese Formulierung, die es in der Zeitung stellt ist für Taylor natürlich die perfekte Formulierungen."
  },
  {
    "start": 1887.06,
    "end": 1896.28,
    "text": "Ja er gibt am arbeitenden Musiker sein Werkzeug zurück Das Bach zu dieser Zeit ohnehin schon angeschlagen ist, das wird so ein bisschen verschwiegen."
  },
  {
    "start": 1896.62,
    "end": 1911.38,
    "text": "Also die Leipziger Kirchenbehörden, die denken schon seit zehnteinneun und vierzehn aus dem Jahr davor Denken sie schon über Nachfolge nach Und naja Taylor, der löst zumindest Für Erzeitlang dieses Problem für Bach, aber natürlich bleibt es nicht dabei."
  },
  {
    "start": 1911.48,
    "end": 1921.52,
    "text": "Also die späteren Berichte sprechen dann von erneuter Blindheit und Schmerzen und einen Zusammenbruch mit Fieber, Bewusstlosigkeit und dem Tod."
  },
  {
    "start": 1921.92,
    "end": 1923.3,
    "text": "Wobei wir hier vorsichtig sein müssen?"
  },
  {
    "start": 1924.08,
    "end": 1928.1,
    "text": "Das sind keine Krankenakten, die jetzt hier parafressiert haben."
  },
  {
    "start": 1928.14,
    "end": 1936.06,
    "text": "Das sind meistens entweder Presseberichte oder sogar der Necrolog, also quasi seine erste Biografie die aber erst Jahre nach seinem Tod geschrieben wird."
  },
  {
    "start": 1937.16,
    "end": 1951.12,
    "text": "Also die zeitgenöstischen Beschreibungen sind medizinisch auch recht unpräzise und so eine direkte Verbindung also Kausalität zwischen der Operation an seinem Auge und dem Tod kann man zwar vermuten bei Beweisen lässt sich da nichts."
  },
  {
    "start": 1951.28,
    "end": 1959.66,
    "text": "wenn Zündung könnte eine Rolle gespielt haben auch der Eingriff selber also Blutverlust oder eben grundsätzlich auch seine allgemein schlechte Verfassung."
  },
  {
    "start": 1960.6,
    "end": 1962.56,
    "text": "Wahrscheinlich war es eine Verknüpfung mehrerer Dinge."
  },
  {
    "start": 1964.78,
    "end": 1969.32,
    "text": "Aber Bach wird nicht der einzige berühmte Komponist sein, den Taylor behandelt."
  },
  {
    "start": 1969.64,
    "end": 1970.74,
    "text": "Zumindest wird so erzählt."
  },
  {
    "start": 1973.6,
    "end": 1995.18,
    "text": "Schon im Jahr siebzehnhundertsiehmunddreißig nämlich erleidet ein gewisser Georg Friedrich Händl einen Schlaganfall und die folgen sind unter anderem Lähmungserscheinungen von denen er sich zwar wieder erholt aber im Jahrsebzehneinundfünfzig notiert er während der Arbeit an seinem dramatischen Oratorium Jefta dass die Sicht auf seinem linken Auge nachlässt."
  },
  {
    "start": 1996.08,
    "end": 2016.74,
    "text": "Er geht nach Cheltenhemm, Kurort in England macht dort die Wasserkuren, kehrt dann nach London zurück, konsultiert ein bisschen Samuel Sharp der ein Chirurg am Geishospital ist und Sharp interessanterweise so wie Taylor jetzt ein Schüler des vorhin erwähnten William Chessleton also dieser Chiroguicorrifet."
  },
  {
    "start": 2016.78,
    "end": 2023.44,
    "text": "er beschäftigt sich auch mit Katarakten und mit Eingriffen an der Iris In Handelsfall."
  },
  {
    "start": 2023.56,
    "end": 2026.46,
    "text": "allerdings findet da wohl keinen Katarakt."
  },
  {
    "start": 2026.56,
    "end": 2034.92,
    "text": "Er spricht von einer beginnenden Guttaserena, also eine Form der Blindheit bei der das Auge äußerlich keine Trübe Linse zeigt."
  },
  {
    "start": 2036.16,
    "end": 2041.46,
    "text": "Jetzt ist so ... Bei Bach wisst man wenig drüber wie er selbst seine Blindheit erlebt hat bzw."
  },
  {
    "start": 2041.94,
    "end": 2043.4,
    "text": "nachlassen seines Seevermögens."
  },
  {
    "start": 2044.24,
    "end": 2047.64,
    "text": "Bei Handel ist die Angst vor der Blindkeit ein bisschen deutlich ergreifbar."
  },
  {
    "start": 2047.98,
    "end": 2056.26,
    "text": "Sein Oratorium Samsung zum Beispiel greift schon einige Jahre vorher die Klage auf, dass der Verlust des Sehens schlimmer sei als Armut, Alter oder Ketten."
  },
  {
    "start": 2056.3,
    "end": 2064.5,
    "text": "Das sind natürlich Worte aus einem Libretto, Skantaribucheintrag, Handels aber es ist klar, das beschäftigt ihn."
  },
  {
    "start": 2073.82,
    "end": 2082.56,
    "text": "Die Zeitungen melden hier Hoffnung auch verfolgt weil Alle Musikliebhaberinnen und Musikliebehabern hoffen, dass Handel bald wieder sehen kann."
  },
  {
    "start": 2083.82,
    "end": 2088.84,
    "text": "Und tatsächlich ist hier die Rolle Taylors relativ schlecht belegt."
  },
  {
    "start": 2088.88,
    "end": 2095.76,
    "text": "also es gibt einen Zeitungsartikel aus dem Jahr siebzehn achtundfünftig in dem Taylor selbst zitiert wird wo er meint das Mr."
  },
  {
    "start": 2095.82,
    "end": 2101.02,
    "text": "Handle on the mann sei also dass ihm schon wieder besser gehen wird nachdem er ihn behandelt hat."
  },
  {
    "start": 2101.16,
    "end": 2110.96,
    "text": "und es gibt auch ein abgedrucktes Jubelgedicht weil wir so will indem Taylor gepriesen wird, dafür den berühmten Komponisten das Augenlicht wieder gegeben zu haben."
  },
  {
    "start": 2111.98,
    "end": 2115.92,
    "text": "Also wir dürfen ja nicht vergessen, ein Händel ist in England wirklich so was wie ein Nationalheld."
  },
  {
    "start": 2117.88,
    "end": 2132.2,
    "text": "Aber abgesehen von dieser Behauptung, Taylors hat man eigentlich keinen Beleg, dass er ihn tatsächlich behandelt hat aber er behauptet es zumindest und weil ich vorhin von diesem Gedicht gesprochen habe, das dazu veröffentlicht wird."
  },
  {
    "start": 2133.02,
    "end": 2140.14,
    "text": "Taylor ist ja eine gewisse Größe in Großbritannien zu jener Zeit, aber was genau seine Größe ausmacht das sind sich die Leute damals schon nicht einig."
  },
  {
    "start": 2140.48,
    "end": 2146.44,
    "text": "Also so an Ruf wie er ihn sich aufgebaut hat den hat man irgendwann selber nimmer in der Hand."
  },
  {
    "start": 2146.86,
    "end": 2154.36,
    "text": "also für die einen ist Taylor ein gefeierter Spezialist Für die anderen ist er ein reisender Schausteller und für viele ist einfach ein Quacksalber."
  },
  {
    "start": 2155.64,
    "end": 2162.08,
    "text": "Und oft genug passieren diese unterschiedlichen Ansichten innerhalb einer Stadt innerhalb der Zeit in der dort ist."
  },
  {
    "start": 2163.52,
    "end": 2170.5,
    "text": "innerhalb weniger Wochen kann es sein, dass die Art und Weise wie die Leute in Betrachten von Staunen zu hohen umschlägt."
  },
  {
    "start": 2170.76,
    "end": 2174.28,
    "text": "Und Amsterdam ist noch eines der am besten belegten Beispiele dafür."
  },
  {
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    "text": "Taylor ist, wie man heute wahrscheinlich sagen wird eine Reizfigur hat natürlich vor allem auch damit zu tun wir arbeitet also."
  },
  {
    "start": 2183.58,
    "end": 2185.9,
    "text": "bei Taylor gehört das Publikum einfach zur Behandlung."
  },
  {
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    "end": 2191.1,
    "text": "Also er führt vor Er zieht die Menschen an er produziert im Grunde sein eigenes Publikums."
  },
  {
    "start": 2192.04,
    "end": 2198.22,
    "text": "Ein Mann, der sich so groß darstellt gibt natürlich allen anderen damit ein Maßstab in die Hand."
  },
  {
    "start": 2198.82,
    "end": 2212.0,
    "text": "Wer wunder ankündigt wird dann auch an Wundern gemessen und ich meine das wäre heute trotz all des medizinischen Fortschritts der manchmal schon eine Wunder grenzt werde es schon ziemlich problematisch sowas zu behaupten."
  },
  {
    "start": 2212.08,
    "end": 2221.92,
    "text": "damals allerdings Und das ist das Interessante Damals ist es im Grunde unnötiges Risiko so zu tun als würden alle Patienten und Patientinnen die er hat geheilt werden."
  },
  {
    "start": 2223.06,
    "end": 2227.12,
    "text": "Also ich hab's vorhin schon erwähnt, die Augenheilkunde dieser Zeit ist technisch sehr begrenzt."
  },
  {
    "start": 2227.42,
    "end": 2237.68,
    "text": "viele Eingriffe scheitern es gibt Komplikationen das heißt sobald diese Resultate hinter den großen Versprechen zurückbleiben da kippsen natürlich vom Staunen zu unter anderem auch hohen."
  },
  {
    "start": 2237.78,
    "end": 2241.34,
    "text": "also Bewunderung wandelt sich dann schnell in Misstrauen."
  },
  {
    "start": 2241.4,
    "end": 2243.22,
    "text": "und Misstrau'n dann zu Sport."
  },
  {
    "start": 2243.56,
    "end": 2250.9,
    "text": "Und Dieser Sport der hat dann auch weniger mit der Arbeit am Operations Tisch zu tun der richtet sich dann gegen den Mann selber."
  },
  {
    "start": 2251.58,
    "end": 2257.98,
    "text": "Also Zeitgenossen beschreiben Taylor als eitel und trahlerisch, also einen der so durch die Städte stolziert wie ein Pfau."
  },
  {
    "start": 2259.1,
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    "text": "Und über so jemanden lachen die Leute natürlich besonders gern."
  },
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    "end": 2266.38,
    "text": "Sonst ist der Spruch Hochmut kommt vor dem Fall."
  },
  {
    "start": 2267.12,
    "end": 2268.12,
    "text": "So wie liebt das Sprechwort?"
  },
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    "end": 2270.94,
    "text": "Damit wird Taylor v.a."
  },
  {
    "start": 2271.3,
    "end": 2274.94,
    "text": "auch als Person zitierbar, er kann persifliert werden."
  },
  {
    "start": 2275.06,
    "end": 2280.52,
    "text": "Er wird dann tatsächlich auch in Werken anderer erwähnt Teilweise auch zum Zentrum von Werking."
  },
  {
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    "end": 2305.62,
    "text": "Also Samuel Johnson, der große englische Schriftsteller und Lexikograph glaubt du hast ihn auch schon einige Male erwähnt in Folgen von dir Der schreibt über ihn Taylor zeige wie weit Anmaßung die Unwissenheit tragen kann Und der Schauspieler Samuel Fudd sich immer wieder an zeitgenössischen exzentrischen Figuren abgearbeitet hat."
  },
  {
    "start": 2308.68,
    "end": 2311.48,
    "text": "Und lustigerweise, sitzt Taylor selbst im Publikum."
  },
  {
    "start": 2312.62,
    "end": 2321.16,
    "text": "Und in den Sehnten und Sechzigen erscheint dann auch eine pseudonyme Sportschrift über sein Leben The Life and Extraordinary History of the Chevrolet John Taylor."
  },
  {
    "start": 2322.54,
    "end": 2340.44,
    "text": "Dieser Sport, der begleitet Taylor tatsächlich bis zum Schluss also die letzten Jahre seiner Karriere prägt dieser Sport sogar als was wir über diese Jahre wissen steht Aber wie so oft bei Menschen deren Biografie aus so vielen unterschiedlichen, wenig verlässlichen Quänen stammt."
  },
  {
    "start": 2341.18,
    "end": 2343.28,
    "text": "Also das ist alles ein bisschen unter Vorbehalt zu genießen."
  },
  {
    "start": 2344.16,
    "end": 2347.36,
    "text": "Diese Überlieferungen sind bruchstückhaft, sie sind teilweise widersprüchlich."
  },
  {
    "start": 2347.42,
    "end": 2357.42,
    "text": "an manchen Stellen kipptes dann noch schon ins Legendenhafte im Grund zur Feld seinen Lebensende in mehrere konkurrierende Versionen."
  },
  {
    "start": 2359.06,
    "end": 2368.6,
    "text": "Eine Richtung allerdings zeichnet sich ab in den späten siebzen sechziger Jahren, nämlich holt Taylor ein was er sonst immer recht gut hinter sich gelassen hat."
  },
  {
    "start": 2368.64,
    "end": 2370.22,
    "text": "Nämlich die Folgen seiner Arbeit."
  },
  {
    "start": 2370.94,
    "end": 2376.6,
    "text": "Er reist noch aber der Widerstand wird schärfer und vor allem wird auch institutioneller."
  },
  {
    "start": 2377.52,
    "end": 2389.2,
    "text": "Also als wir vorhin gesehen haben in Amsterdam wo es vor allem die Presseberichte sind das ändert sich jetzt in Mannheim muss auch noch rare an Patientinnen und Patienten zurückzahlen, deren Behandlung schief gegangen ist."
  },
  {
    "start": 2389.9,
    "end": 2393.28,
    "text": "In Stuttgart, Gotha und Dresden wird er sogar wegen Kunstfehlern"
  },
  {
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    "text": "verklagt.\"."
  },
  {
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    "end": 2400.64,
    "text": "Genau das wollte ich tatsächlich nicht mit gerade Fragen so aber nicht auch rechtlich belangt werden kann ob es da nicht auch eine Gefahr gibt dass er verklagt wird?"
  },
  {
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    "text": "Und dann zu Schadensersatzzahlungen verurteilt wird?"
  },
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    "text": "Tatsächlich so."
  },
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    "text": "Tatsächlich passiert's."
  },
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    "end": 2418.24,
    "text": "Die Konzilium Abiondi aus die amtliche Aufforderung die Stadt zu verlassen Und sie untersagen ihm im habsburgischen Herrschaftsgebiet überhaupt noch am Auge zu operieren."
  },
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    "text": "Woran dieser dann doch recht rasante Niedergang liegt, warum es jetzt plötzlich passiert?"
  },
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    "text": "Es gibt eine Vermutung und wenn's stimmt ist er ziemlich ioni."
  },
  {
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    "end": 2434.98,
    "text": "Vielleicht lässt einfach Taylor das eigene See vermögen im Alter nach."
  },
  {
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    "end": 2441.62,
    "text": "Das würde erklären, warum die Resultaten immer schlechter werden und der Ruf dann halt auch verfällt."
  },
  {
    "start": 2441.7,
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    "text": "Also belegt ihr es nicht!"
  },
  {
    "start": 2444.2,
    "end": 2446.76,
    "text": "oft halmologiehistorischen Paper, das ich lesen habe."
  },
  {
    "start": 2446.8,
    "end": 2448.04,
    "text": "Aber es ist nicht ganz unplausibel."
  },
  {
    "start": 2450.32,
    "end": 2454.06,
    "text": "Was einen Tod angeht, müssen wir auch eher Vermutungen anstellen."
  },
  {
    "start": 2454.48,
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    "text": "Wann und wo Taylor stirbt?"
  },
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    "end": 2456.9,
    "text": "Beides ist unklar!"
  },
  {
    "start": 2457.1,
    "end": 2458.76,
    "text": "Es gibt im Grund drei Versionen."
  },
  {
    "start": 2459.1,
    "end": 2469.16,
    "text": "der musikgelehrte Charles Burny behauptet, siebzehn-sebzig mit ihm in Rom gespeist zu haben einige Tage bevor Taylor dann dort gestorben sei."
  },
  {
    "start": 2470.76,
    "end": 2477.52,
    "text": "Weiter verbreitet ist allerdings die Geschichte, dass er in Paris am sechsten Juni, siebzehnhundert zweiundsevzig gestorben ist."
  },
  {
    "start": 2478.42,
    "end": 2485.5,
    "text": "Und dann gibt es noch eine dritte Version und zwar, das er in Prag, siebszehnzehntzehnte gestorbt sei, in einem Kloster verarmt und blind."
  },
  {
    "start": 2485.6,
    "end": 2500.6,
    "text": "Diese letzte Version ist natürlich rein erzählerisch der interessanteste und das war wahrscheinlich auch der Grund warum sie sich entsprechend gehalten hat Also Londoner Zeitung und Meiden-Sebzehn, Zweiund-Siebzig Teller sei blind in einem Prager Kloster gestorben."
  },
  {
    "start": 2501.14,
    "end": 2506.34,
    "text": "Er blindet an der Guter Serienar, also genau jenem Leiben mit dem es auch bei Händel begonnen hat."
  },
  {
    "start": 2508.18,
    "end": 2519.22,
    "text": "Sein eigener Enkel übernimmt später ausgerechnet diese Fassung – Der Großvater, der so vielen Menschen das Augenlicht gegeben hat, der sei am Ende selbst blind gestorbt in Armut und Vergessenheit."
  },
  {
    "start": 2520.68,
    "end": 2524.48,
    "text": "Aber ja, Narrativ sehr schön aber wahrscheinlich zu schön!"
  },
  {
    "start": 2525.56,
    "end": 2529.5,
    "text": "Das scheiden kann zwischen Rom, Prag und Paris."
  },
  {
    "start": 2529.58,
    "end": 2530.86,
    "text": "Das ist natürlich schon eine große Spanne."
  },
  {
    "start": 2535.66,
    "end": 2547.52,
    "text": "Na ja, was im Grunde sein Vermächtnis angeht hat sich vor allem dieses eine Narrativ durchgesetzt mit dem er diese Geschichte begonnen hat nämlich der Mann, der Bach blind macht oder vielleicht sogar getötet hat."
  },
  {
    "start": 2549.14,
    "end": 2554.08,
    "text": "zum Schluss bleibt noch eine Sache Der Name Taylor als Augenspezialist selbst."
  },
  {
    "start": 2554.14,
    "end": 2570.42,
    "text": "Er endet nämlich tatsächlich nicht mit dem Chevalier John Taylor, Taylor hat nämlich einen Sohn auch eher ein John später also dann Taylor Junior der lernt zwar beim Vater kriegt aber nie einen medizinischen Grad richtet sich aber trotzdem in London ein."
  },
  {
    "start": 2570.74,
    "end": 2572.74,
    "text": "in Hettengaden sind Camden."
  },
  {
    "start": 2572.8,
    "end": 2584.72,
    "text": "heute ist es so Einkaufsviertel mit Fokus auf Juwelen haben wir gelesen und damit bekommt Die Augenheilkunde unter dem Namen Taylor, zum ersten Mal das was dem reisenen Vater immer gefehlt hat oder was er nie haben wollte."
  },
  {
    "start": 2584.76,
    "end": 2587.4,
    "text": "Nämlich eine fixe Adresse, eine feste Adress."
  },
  {
    "start": 2588.18,
    "end": 2591.28,
    "text": "Leute können jetzt hingehen vor allem können sie aber auch wiederkommen."
  },
  {
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    "end": 2593.6,
    "text": "also einfach abzureißen ist spitz nicht mehr."
  },
  {
    "start": 2595.06,
    "end": 2596.44,
    "text": "Der Sohn ist aber auch ein anderer Typ."
  },
  {
    "start": 2597.1,
    "end": 2606.6,
    "text": "Während sein Vater der Chevalier prallt und durch Europa zieht, bleibt er in London, ergibt sich Bescheiden... ...und er behandelt auch viele arme Patientinnen und Patienten umsonst."
  },
  {
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    "end": 2608.76,
    "text": "Oft werden die von der Kirche geschickt."
  },
  {
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    "end": 2611.88,
    "text": "Er denkt sogar über eine Art Vorfinanzierung nach."
  },
  {
    "start": 2611.94,
    "end": 2622.38,
    "text": "Also wer im Jahr zweigenehnt zahlt – heute wären das ungefähr zweihundertsiebzig britische Pfund – darf so viele Kranke schicken wie er will, also im Grund zur frühen Krankenversicherung?"
  },
  {
    "start": 2623.58,
    "end": 2627.2,
    "text": "Die Presse ist ihm gegenüber auch entsprechend freundlicher als dem Vater."
  },
  {
    "start": 2628.12,
    "end": 2643.04,
    "text": "Also eine kleine Anekdote, die zeigt das der Sohn von der Art und Weise wie er seine Geschäfte ausführt und auch seine Familie behandelt ein bisschen anders ist... Der Chevalier also John Taylor soll seine Frau Ein, die Mutter von John Taylor"
  },
  {
    "start": 2643.14,
    "end": 2643.46,
    "text": "Jr.,"
  },
  {
    "start": 2644.32,
    "end": 2650.92,
    "text": "relativ schlecht versorgt In England zurückgelassen haben während er sich auf Tour gemacht hat, so dass der Sohn für sie aufkommen muss."
  },
  {
    "start": 2651.0,
    "end": 2655.82,
    "text": "und tatsächlich erscheint im Jahr seventeenhundertneunundfünfzig zur Erzeitungsanase."
  },
  {
    "start": 2656.58,
    "end": 2666.5,
    "text": "Ich habe die früher gern gelesen in den alten Ausgaben der New York Times wo im Grundaufrufen wird das irgendjemand wieder nach Hause kommen soll usw."
  },
  {
    "start": 2667.28,
    "end": 2669.86,
    "text": "Da gibt es tatsächlich etwas was veröffentlicht worden ist."
  },
  {
    "start": 2670.2,
    "end": 2695.42,
    "text": "wo steht Danke schön."
  },
  {
    "start": 2696.12,
    "end": 2704.66,
    "text": "Da ein Gewisser umherziehender pralerischer Augenarzt aus England, der derzeit im Land unterwegs ist von seiner Caution wenn man so weh geflohen isst."
  },
  {
    "start": 2705.12,
    "end": 2714.36,
    "text": "Hiermit wird ihm mitgeteilt dass wenn er seinem Sohn nicht unverzüglich genug Tugung leistet sein Name veröffentlicht und eine Belohnung für seine Ergreifungen ausgesetzt wird."
  },
  {
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    "end": 2714.86,
    "text": "Anmerkung!"
  },
  {
    "start": 2715.36,
    "end": 2720.18,
    "text": "Er hat auch seine Frau mit der seit dreißig bis vierzig Jahren verheiratet ist in Not zurück gelassen."
  },
  {
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    "end": 2724.46,
    "text": "Also es ist recht klar das hier seinen Vater gemeint."
  },
  {
    "start": 2725.28,
    "end": 2730.92,
    "text": "Jeder Mann, der sich als Heiler inszeniert wird vom eigenen Sohn öffentlich daran erinnert."
  },
  {
    "start": 2731.1,
    "end": 2733.72,
    "text": "Dass er im Grund seine Familie im Stich gelassen hat."
  },
  {
    "start": 2735.48,
    "end": 2739.3,
    "text": "Eine Generation weiter wird der Name Taylor dann so richtig ehrbar."
  },
  {
    "start": 2739.66,
    "end": 2740.86,
    "text": "Also Taylor Jr."
  },
  {
    "start": 2740.92,
    "end": 2742.3,
    "text": "hat elf Kinder und zwei."
  },
  {
    "start": 2742.78,
    "end": 2745.12,
    "text": "das Söhne führen die Augenheilkunde fort."
  },
  {
    "start": 2745.34,
    "end": 2752.64,
    "text": "Der Ältere auch wieder an John, der wird sogar Oculus des Prince of Wales und später George"
  },
  {
    "start": 2753.06,
    "end": 2753.14,
    "text": "III.,"
  },
  {
    "start": 2755.1,
    "end": 2756.78,
    "text": "Dessen Herz hängt tatsächlich am Schreiben."
  },
  {
    "start": 2756.94,
    "end": 2765.9,
    "text": "Der Herr denkt dann auf zu praktizieren, macht Zeitungen, schreibt Gedichte... ...der jüngere Bruder Jeremy Mayer allerdings geht den anderen Weg."
  },
  {
    "start": 2766.02,
    "end": 2769.74,
    "text": "Er kriegt eine richtige akademische Ausbildung die seinem Vater ja verwehrt blieb."
  },
  {
    "start": 2770.38,
    "end": 2776.08,
    "text": "Er studiert in Basel und er gilt tatsächlich als der geschickteste und erfahrenste Okulist seinerzeit."
  },
  {
    "start": 2777.82,
    "end": 2786.2,
    "text": "Als Jerry Mayer dann, arzt in zweiundzwanzig stirbt, er schreibt ihm sein schreibender Bruder Sein dichtender Bruder, der schreibt ihm einen Nachruf in Versen."
  },
  {
    "start": 2787.04,
    "end": 2793.64,
    "text": "Sein Lauf durchs Leben heißt da am Schluss sei gewesen Sight to the blind and feed to the lame."
  },
  {
    "start": 2793.76,
    "end": 2797.26,
    "text": "Also dem Blinden das Sehen, dem Lamen die Füße."
  },
  {
    "start": 2798.0,
    "end": 2802.64,
    "text": "Es ist fast dasselbe Versprechen, dass der Chevalier auf seinen Augenwagen hat malen lassen."
  },
  {
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    "end": 2805.62,
    "text": "Wer das Sehn gibt, gibt es Leben."
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    "text": "Nur als ein seriöser Augenhallkunde."
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    "text": "So ist es."
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    "text": "Na ja, und das wehrt er Daniel bei meiner Geschichte über den Chevalier John Taylor."
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    "text": "Einen Augenarzt der Pioniere aber auch Schaussteller war, der aus einer sehr jungen medizinischen Disziplin ein Geschäft gemacht hat sich überhöht hat übertrieben wohl auch gelogen wahrscheinlich vielen des augenlicht gekostet hat aber viele vielleicht auch zumindest für eine zeit das augenlich wiedergegeben hat Der heute trotzdem vor allem als jener Mann bekannt ist der Bach angeblich ins Grab gebracht."
  },
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    "text": "Sehr spannend."
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    "text": "Und das ist auch wieder, ich meine dieses achtzehnte Jahrhundert ist dahingehend ja auch so spannend weil es genau noch in dieser Zwischenphase ist."
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    "text": "Es gibt diese Welt der Quacksalber aber die vermischt sich mit der Welt der Wissenschaft und das ist in dem Fall ja quasi wirklich so in einer Person vereint."
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    "text": "Absolut."
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    "text": "Das sind so spannend also weil so Snake Oil Salesman und Quacksalber"
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    "text": "usw.,"
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    "text": "die sind uns einigmal schon begegnet Und da ist der Urteil natürlich relativ schnell getroffen und auch relativ einfach."
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    "text": "Im Fall des Chevalier-Chantailer ist so, dass hier glaube ich wirklich die Meinungen so auszilieren zwischen kompletter Quaxhalver bis zu ein Pionier in seinem Gebiet, der halt viel Gutes gemacht hat aber halt auch viel Schlechtes."
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    "text": "Ich finde es auch fasziniert das er dann so eine... Also, dass da so eine Dynastie auch ein Augenheilkunde quasi aus ihm heraus entsteht."
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    "text": "Die Tailor stehen für Augenheillkunde."
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    "text": "Ja das hat dann sein Enkel tatsächlich zu einem wirklich gefeierten Okulisten wird beziehungsweise Auftalmologen."
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    "text": "Auch bei der Literatur die ich verwendet habe ist es nicht so eindeutig wie er jetzt im Nachhinein zu betrachten ist."
  },
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    "text": "natürlich Es ist ja auch so selbst wenn jemand von Zeitgenossen entsprechend betrachtet wird als jemand, der vielleicht die Leute ausgenommen hat und jemanden über den man verspotten kann weil er sich zu ernst genommen hat oder weil er geprahlt hat."
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    "text": "Ist es ja noch immer kein Indikator dafür wie gut jetzt die Arbeit tatsächlich wahr dir geleistet hat?"
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    "text": "Und das im Nachhinein dann zu überprüfen ist halt noch weiter als schwieriger als damals und wir haben sie in Amsterdam gesehen."
  },
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    "end": 2944.08,
    "text": "so eine richtige Überprüfung der Qualität dieser Arbeit ist halt auch nur teilweise möglich."
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    "text": "also ich finde wirklich ein sehr schön ambivalente Figur dieser Chevalier John Taylor."
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    "text": "Absolut, kannte Niklas ihn eigentlich schon vorher?"
  },
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    "text": "oder es ist ja ein Name den man auch so in der Medizin-Historie wahrnimmt?"
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    "text": "Ja absolut, absolut."
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    "text": "Niklas hat ihn gekannt und ich habe ja auch einige dieser Dinge die jetzt erzählt hab auswerken über die Geschichte der Ophthalmologie."
  },
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    "text": "Vielleicht gehen wir mal ein bisschen durch die Literatur."
  },
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    "text": "Es gibt keine richtige... Also es gibt eine Monographie, das ist aber so ein Büchlein."
  },
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    "text": "Das sind ungefähr fünfzig Seiten und nicht zu erhalten."
  },
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    "text": "Es ist von einem gewissen Daniel M. Albert."
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    "text": "Allerdings hat mit Paul Hänkchen auch früher ein anderes Buch geschrieben."
  },
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    "end": 2996.96,
    "text": "Das heißt Man of Vision Lives of Notable Figures in Oftalmology Und dort hat er auch einen Text über John Taylor drin."
  },
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    "text": "Ansonsten gibt es viele Papers."
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    "end": 3023.12,
    "text": "Eines der wahrscheinlich aufschlussreichsten jenes über diese Taylor-Dynastie, das heißt The Taylor Dynasty Three Generations of Eighteenth to Nineteenth Century Oculus von Steven G. Schwartz Christopher T. Lefler Andrej Kribowsky Hans Reinhard Koch Dennis Bermudes Langsbeiber aus Historia Oftalmologica Internationalis."
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    "end": 3032.42,
    "text": "Ansonsten gibt es von Chris Moonsy Side Correction Vision and Blindness in Eighteenth Century Britain aus dem Jahr Zwei Tausend Neunzehn."
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    "end": 3039.28,
    "text": "Sehr wichtig ist natürlich Bert Land, der geschrieben hat Bach and the English Oculus."
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    "text": "So eine frühe Verarbeitung."
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    "text": "Später hat dann Richard Seegers geschrieben die Eyes of Johann Sebastian Bach in Archives Of Oftalmology wo das Ganze noch einmal genauer ausgeführt worden ist."
  },
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    "end": 3057.58,
    "text": "Vor allem auf Talmologie Historiker und Historikerinnen die sich damit befasst haben."
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    "text": "Sehr gut!"
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    "text": "Und du hast ein Themenhinweis bekommen von Niklas Direkt?"
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    "text": "Nein, nicht von Niklas."
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    "text": "Tatsächlich... Von Boris!"
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    "text": "Boris hat vor ziemlich genau einem Jahr im Juli zwanzig, fünfundzwanzig diesen Hinweis geschickt und hat mich verwiesen auf ein bisschen kürzeren Artikel zu ihm."
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    "text": "Das war ein bisschen reißerisch, wo er eben vor allem dieses Ding vertreten wird."
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    "text": "oder der Mörder des Bachs beziehungsweise der Quaxahl weil er die zwei großen Komponisten behandelt hat."
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    "text": "und ja haben wir gedacht Ein bisschen genauer anschauen."
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    "text": "Das klingt nach einer interessanten Geschichte dieser medizinischen Zwischenwelt des achtzehnten Jahrhunderts."
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    "text": "Ja, voll gut!"
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    "text": "Also ich habe ja für meine Bachfolge damals auch gelesen das Buch von John Elliot Gardner Bach Music and the Castle of Heaven und da hab' ich zum Beispiel auch einen Kapitel gelesen, wo es um Taylor geht."
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    "text": "aber... Ich habe das damals nicht so wahrgenommen, dass der diese Figur ist wie es Boris dann geschickt hat."
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    "text": "dann haben wir gedacht okay gut, wäre tatsächlich interessant den da rauszunehmen und zu schauen was er eigentlich war."
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    "text": "Ja ich sage wieder ein schönes Beispiel von einer Geschichte wo ich mir dann denke ah gut erst mal in meiner Gegenwart leben und nicht im Achtzehn Jahrhundert."
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    "text": "Also wir werden ja nicht müde zu sagen."
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    "text": "Vor allem solche Dinge sind halt einfach an Beweis dafür, dass es nicht sinnvoll wäre irgendwo anders zu leben oder irgendwann anders zeitlich zu leben als jetzt in der Gegenwart weil wir dann eben nicht angewiesen sind drauf eventuell Heilung für Erleiden zu bekommen."
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    "text": "das ist einfach unbehandelbar und wenn's behandelbar war dann nur auf eine sehr crude Art und Weise."
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    "text": "Ja wenn deine beste Chance der Stahlstich ist Das klingt nicht, als würde man das haben wollen."
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    "text": "Ja gut Richard gibt es noch irgendwas was du diese Geschichte gerne hinzufügen wollen würdest?"
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    "end": 3195.46,
    "text": "Nein ich denke ist gut."
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    "text": "Ich würde sagen wir gehen weiter zum ervierten und letzten Teil dieser Folge nämlich zum Feedback-Hinweiß-Block."
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    "text": "Sehr gut machen wir das!"
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    "text": "Wer Feedback geben will zu dieser Folge oder anderen kann es per E-Mail machen."
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    "text": "feedback-appgeschichte.fm kann es auf den diversen Social Media Plattformen tun, das heißt mal gemeinhin Geschichte FM außer im Fativerse."
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    "text": "Dafür geht man am besten auf geschichtepunktsocial in einem Browser und landet dann direkt auf unsere Mastodon Profil und kann uns dort folgen."
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    "text": "Währends Review-Unwebel Sterne vergeben und solche Dinge."
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    "end": 3232.3,
    "text": "darüber freuen wir uns natürlich immer sehr weil so unsere Sichtbarkeit erhöht."
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    "text": "vor allem Freuen wir uns sehr wenn es gute Bewertungen sind."
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    "text": "Kann das zum Beispiel auf Apple Podcasts tun oder grundsätzlich einfach überall wo man Podcasts bewerten kann und wer gerne so ein bisschen Hintergrund-Infos zu folgen sehen will, vor allem Bilder vielleicht auch noch zusätzliche Audios Zitate ausfolge und solche Dinge."
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    "text": "Und dann auch direkt dort an spezifischen Stellen kommentieren will."
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    "text": "das funktioniert am besten mit der App Campfire."
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    "text": "einfach auf joincampfire.fm gehen die App installieren und unserer Community beitreten."
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    "text": "Wir haben ein neues Buch geschrieben, das heißt mehr Geschichten aus der Geschichte."
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    "text": "Bis zum sechzehnten August kann man es noch signiert vorbestellen."
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    "text": "Den Link gibt's auf der Webseite."
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    "text": "Außerdem gibt's zwei Möglichkeiten diesen Podcast werbelfrei zu hören."
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    "text": "Werbelpodcast gibt's den Kanalgeschichte plus und bei Steady kann man sich den Feed kauft für vier Euro im Monat."
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    "end": 3289.94,
    "text": "da gibt's alle Infos unter geschichtepunktfm slash"
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    "text": "Steady."
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    "text": "wir bedanken uns in dieser Woche bei Laura Günter Judith."
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    "text": "Vielen, vielen Dank für eure Unterstützung."
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    "text": "Ja, vielen herzlichen Dank und danke an Lene Kiebal fürs Schneiden dieser Folge!"
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    "text": "Tja Richard, dann weiß ich jetzt auch nicht... Dann zählte ich meine Elise-Brille ab und du lachst?"
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    "text": "die Seeschärfe sodass ein Leseprillen nötige."
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    "text": "Du hast ja grundsätzlich schon Brille gebraucht?"
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    "text": "Das stimmt ja!"
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    "text": "Aber das macht es nicht einfacher, weil das führt dazu."
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    "text": "Ja aber du weißt ja ich bin sehr eitel, muss man da natürlich auch super schöne Brille kaufen."
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    "text": "Man kann das ja viel Geld ausgeben."
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    "text": "Meine Eltern, ihr glaubt sie kaufen pro Tag drei neue Lesebrennen"
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    "text": "die es immer bei den Drogeriemärkten gibt."
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    "text": "Ja,"
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    "text": "Vor einem Jahr oder so haben wir mal das Auto meiner Eltern gereinigt, wirklich eine tiefen Reinigung und ich glaube es sind ungefähr ... und ihr hofft meine Mutter verzeiht mir das!"
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    "text": "Aber verteilt übers Aussehen ungefähr fünfhundert."
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    "text": "Da würde ich sagen in dem Fall gehen wir dem einenseits die Worte, das man hat."
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    "text": "Lernen Sie ein bisschen Geschichte und dann werden sie sehen wie sich der Porter damals jetzt richtig zusammen."
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    "text": "Was ist überhaupt alles so hier?"
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