[
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    "end": 2.16,
    "text": "Hallo, liebe Hörerinnen und Hörern."
  },
  {
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    "end": 4.08,
    "text": "Wir melden uns kurz aus der Zukunft!"
  },
  {
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    "end": 8.6,
    "text": "Seit Folge twohundertsitzig heißt dieser Podcast Geschichten aus der Geschichte."
  },
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    "end": 11.3,
    "text": "Mehr dazu findet ihr unter geschichte.fm."
  },
  {
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    "end": 13.74,
    "text": "Und jetzt geht's zurück in die Vergangenheit."
  },
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    "end": 14.58,
    "text": "Viel Spaß!"
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    "end": 32.8,
    "text": "Hallo und herzlich willkommen bei Zeitsprung."
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    "text": "Geschichten aus der Geschichte."
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    "text": "Mein Name ist Richard,"
  },
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    "text": "mein Name ist Daniel."
  },
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    "end": 41.72,
    "text": "Ja wir sind zwei Historiker, wir erzählen jede Woche eine Geschichte aus dieser Geschichte."
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    "text": "Wir sind jetzt bei Episode onehundertundelf quasi ein Jubiläum."
  },
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    "end": 52.62,
    "text": "ja es ist schon Jubilärum oder wie nennt man das dann?"
  },
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    "end": 57.68,
    "text": "Das ist eine Spezialzahl egal."
  },
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    "end": 62.18,
    "text": "Episode Hundert Elf und in der letzten Episode hab ich was erzählt."
  },
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    "text": "Und da wir uns immer abwechseln, wirst du diese Woche eine Episode erzählen?"
  },
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    "text": "Daniel!"
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    "text": "Weißt du noch, was letzte Woche besprochen wurde?"
  },
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    "end": 80.64,
    "text": "Ja Richard, selbstverständlich weiß ich was letzte Wache besprochen würde nämlich es ging um die Geschichte des Notrufs."
  },
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    "text": "Sehr gut, zusammengefasst"
  },
  {
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    "end": 88.62,
    "text": "mit einer kleinen Ja, mit dem Anfangs-Exkurs zur Geschichte der Feuerwehr."
  },
  {
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    "text": "Genau und Bisslerettung"
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    "text": "auch?"
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    "end": 91.34,
    "text": "Ja richtig!"
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    "end": 92.6,
    "text": "Bisslerettung."
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    "end": 101.66,
    "text": "Ganz interessant in der letzten Episode habe ich ja darauf hingewiesen dass es im... das ist in England den diesen Curfew gibt."
  },
  {
    "start": 102.54,
    "end": 103.14,
    "text": "Kuhvrafföe."
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  {
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    "end": 119.9,
    "text": "Und dass das in Deutschland auch gegeben hat also dieses Gesetz das man am Abend sein Feuer abdecken muss zu einem bestimmten Zeitpunkt und hab aber das deutsche Wort dafür nirgendwo gefunden und habe aufgerufen dass wer das weiß mir, oder uns es mitteilt."
  },
  {
    "start": 119.94,
    "end": 125.56,
    "text": "und tatsächlich hat jemand in Grims Wörterbuch die deutsche Entsprechung gefunden."
  },
  {
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    "end": 130.88,
    "text": "Und dieser Begriff heißt im deutschen Feuerglockenzeit."
  },
  {
    "start": 132.38,
    "end": 146.02,
    "text": "Also die Feuerglocke bezeichnet eben nicht nur die Glocke die Alarm schlägt wenn's brennt sondern auch anzeigt wann der Beginn dieser Zeit ist wo man das Feuer ausmachen muss."
  },
  {
    "start": 146.42,
    "end": 148.18,
    "text": "Vielen Dank an unseren aufmerksameren Hörer,"
  },
  {
    "start": 148.68,
    "end": 149.56,
    "text": "dass ihr das ausgefunden"
  },
  {
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    "end": 149.68,
    "text": "habt."
  },
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    "end": 150.64,
    "text": "Ja, vielen Dank!"
  },
  {
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    "end": 153.08,
    "text": "Nächste Woche geht es ja bei dir weiter mit Seinsens II."
  },
  {
    "start": 155.16,
    "end": 157.26,
    "text": "Es wird keine Episode über die Notrufnummern sein?"
  },
  {
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    "end": 161.44,
    "text": "Jetzt ist halt die Frage was passiert diese Woche über dir Daniel."
  },
  {
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    "end": 174.16,
    "text": "Diese Woche geht nicht um Notrufenummern sondern des Thema der heutigen Episode erfährst du nicht von mir, sondern von Eva und Johannes."
  },
  {
    "start": 175.16,
    "end": 176.24,
    "text": "Ich bin Eva Fizalova."
  },
  {
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    "end": 181.68,
    "text": "Ich bin Teil des Podcasts Kern.info."
  },
  {
    "start": 182.16,
    "end": 188.18,
    "text": "Ich spreche Esperanto, und ich begrüße mich sehr von diesem Podcast über Esperanto."
  },
  {
    "start": 189.24,
    "end": 190.22,
    "text": "Ja, Salut von Richard."
  },
  {
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    "end": 201.0,
    "text": "Ich bin Johannes und ich freue mich, dass wir heute in unserem Podcast über Esperanto sprechen."
  },
  {
    "start": 201.14,
    "end": 205.62,
    "text": "In unserer Podcast sprechen wir nicht über Esperantien, sondern nur über Esperanzen."
  },
  {
    "start": 205.68,
    "end": 212.94,
    "text": "Wir haben hier viele Themen, auch Historie, und wir freuen uns, dass es heute im Übersicht"
  },
  {
    "start": 212.98,
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    "text": "ist."
  },
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    "text": "Richard, ich denke, du hast das entscheidende Wort wahrscheinlich erkannt?"
  },
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    "end": 217.3,
    "text": "Und"
  },
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    "start": 217.34,
    "end": 219.66,
    "text": "ein Podcast."
  },
  {
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    "end": 224.6,
    "text": "Es geht um Esperanto!"
  },
  {
    "start": 225.08,
    "end": 228.72,
    "text": "Richtig, ja es geht heute um die Geschichte von Esperanto."
  },
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    "start": 229.9,
    "end": 241.0,
    "text": "Sehr schön, das gut, dass du das machst jetzt weil ich habe das auch immer irgendwo im Hinterkopf gehabt aber hab mich nie drüber getraut."
  },
  {
    "start": 241.78,
    "end": 244.56,
    "text": "Ich werde auch in meiner Geschichte noch einiges an Luft lassen."
  },
  {
    "start": 244.66,
    "end": 248.62,
    "text": "also das heißt man kann durchaus noch sehr viele Geschichten über Esperanto machen."
  },
  {
    "start": 249.34,
    "end": 257.38,
    "text": "Wir werden uns jetzt nur mit der Frühphase von Esperanto beschäftigen und überhaupt so ein bisschen in die Idee von Plansprachen eintauchen."
  },
  {
    "start": 258.5,
    "end": 269.84,
    "text": "Plansprache, also in einer kurzen Definition heißt das ist eine bewusst geschaffene Sprache, die der internationalen Kommunikation dienen soll Und das ist ein Begriff von der von Eugen Wüster stammt."
  },
  {
    "start": 269.92,
    "end": 271.9,
    "text": "Das ist ein bekannter Vertreter der Interlinguistik."
  },
  {
    "start": 273.62,
    "end": 277.46,
    "text": "Mit der Inter-Linguistik werden wir uns nachher auch noch auseinandersetzen."
  },
  {
    "start": 277.68,
    "end": 280.48,
    "text": "Das ist dann die wissenschaftliche Disziplin, die Plansprachen erforscht."
  },
  {
    "start": 282.4,
    "end": 288.46,
    "text": "Zu hören waren gerade Eva und Johannes und sie beiden sprechen nicht nur Esperanto sondern haben auch einen Podcast auf Esperanto."
  },
  {
    "start": 289.5,
    "end": 294.2,
    "text": "Da heißt Kernpunkto Info und Sie werden im Laufe der Folge noch öfter zu hören sein."
  },
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    "start": 294.98,
    "end": 302.08,
    "text": "Und ich habe die beiden auf einer Podcastkonferenz getroffen auf der Subscribe und konnte da mit Ihnen ein bisschen über Esperanto sprechen."
  },
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    "end": 302.78,
    "text": "Sehr gut!"
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    "text": "Kannst du Esperanto oder hast Du schon mal angefangen zu lernen?"
  },
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    "end": 305.98,
    "text": "Ja"
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    "end": 307.66,
    "text": "Ja, das dachte ich mir."
  },
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    "end": 312.9,
    "text": "Er war auf Duolingo angewangen, erst mal runterzulernen?"
  },
  {
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    "end": 315.36,
    "text": "Wie lange ist das her und wie viel kannst du?"
  },
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    "end": 318.44,
    "text": "Es ist ungefähr ein Jahr her, würde ich sagen."
  },
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    "end": 324.82,
    "text": "Ich glaube als wir es das erste Mal aufgenommen haben... Und meine Erfolge waren mäßig!"
  },
  {
    "start": 325.72,
    "end": 328.62,
    "text": "Also du hast jetzt nicht verstanden was Johannes und Eva zu dir gesagt haben?"
  },
  {
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    "text": "Nein."
  },
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    "text": "Ich kann auch, also ich habe nie angefangen mit Esperanto lernen."
  },
  {
    "start": 338.1,
    "end": 346.56,
    "text": "Ich fühle mich als auch nicht besonders sprachbegabt muss ich sagen was insofern bisschen absurd ist weil ich auf einem neusprachlichen Gymnasium war und auch spanisch leistungsgröss hatte."
  },
  {
    "start": 346.9,
    "end": 348.56,
    "text": "aber das hat irgendwie nie wirklich verfangen bei mir."
  },
  {
    "start": 348.94,
    "end": 363.38,
    "text": "Aber in Vorbereitung auf die Sendung habe ich mehrfach gelesen von Leuten die sich auch nicht als besonders sprache begabt eingeschätzt haben aber übers Esperanto Lernen besser Sprachen gelernt haben Und das war zum Beispiel auch beim Eva der Fall."
  },
  {
    "start": 364.0,
    "end": 376.98,
    "text": "Ich habe auch nichts zu tun mit im Sprachen, mein Lehrer hat mir damals gesagt, dass bitte mach nichts mit Sprachen und ich war auch immer nicht gut wirklich."
  },
  {
    "start": 378.28,
    "end": 397.54,
    "text": "Und ich habe Architektur studiert und dann habe ich schon aus Architekten gearbeitet... ...und ich habe das Gefühl gehabt Ich muss etwas wirklich zehn Jahre nach Studium auch etwas Neues machen."
  },
  {
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    "end": 399.78,
    "text": "Einfach hier irgendwie trainieren."
  },
  {
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    "end": 404.26,
    "text": "und ich habe überlegt, was ich jetzt mache?"
  },
  {
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    "end": 407.28,
    "text": "Was neues lerne?"
  },
  {
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    "end": 418.78,
    "text": "Obwohl ich nicht gut im Sprachen war dann ... habe ich mir gesagt, ja aber Esperanto, man sagt das ist so einfach."
  },
  {
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    "end": 425.62,
    "text": "Das geht auch für die Leute, die sind nicht so gut im Sprachen."
  },
  {
    "start": 426.08,
    "end": 434.46,
    "text": "dann probiere ich mal das und ich wollte eigentlich nichts wirklich mit Esperanto machen."
  },
  {
    "start": 435.54,
    "end": 437.78,
    "text": "Das war wirklich nur ein Training."
  },
  {
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    "text": "Mit Esperanto habe ich ganz neues Welt entdeckt."
  },
  {
    "start": 443.14,
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    "text": "Und dann habe ich dann viele Leute kennengelernt und ich habe auch wieder zum Beispiel neu Deutsch gelernt, weil ich habe Deutsch vorher gelernt und war für schlechte im Deutsch."
  },
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    "text": "Dann musste ich Deutsch wieder neu lernen und jetzt bin ich zum Beispiel in"
  },
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    "text": "Deutschland.\"."
  },
  {
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    "text": "Weil ich habe Danker Esperanto auch lieber gefunden."
  },
  {
    "start": 472.04,
    "end": 487.5,
    "text": "Ja, liebegefunden im Form von Johannes und es Interessante oder das Spannende ist dass sie beiden ja in ihrer Alltagssprache Esperanto nutzen was den Vorteil hat dass keiner von Beiden sozusagen ein Vorteil Hat die eigene Muttersprache zu verwenden in der Kommunikation miteinander."
  },
  {
    "start": 488.38,
    "end": 492.12,
    "text": "kommen wir jetzt aber zur Geschichte Und zur Geschichte von Esperanto."
  },
  {
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    "end": 495.14,
    "text": "Esperanto war nicht die erste Plansprache."
  },
  {
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    "end": 498.08,
    "text": "Kennst du Plansprachen, die es vorher gab?"
  },
  {
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    "end": 499.44,
    "text": "So, nachdrinken!"
  },
  {
    "start": 500.2,
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    "text": "Na?"
  },
  {
    "start": 501.14,
    "end": 504.62,
    "text": "Sehr bekannt und auch bis heute noch in Gebrauch ist das Wola-Pyk."
  },
  {
    "start": 506.68,
    "end": 511.36,
    "text": "Das hat der geistliche Johann Martin Schleyer, eighteenhunderts neunundsebzig vorgestellt."
  },
  {
    "start": 511.92,
    "end": 524.28,
    "text": "Der Sprachenname Wola Pyk ist zusammengesetzt aus Wohl das Englisch was to speak und es bedeutet sozusagen Weltsprache."
  },
  {
    "start": 527.1,
    "end": 534.44,
    "text": "Was aber auffällt ist, dass Ende des neunzehnten Jahrhunderts ganz viele Plansprachen entwickelt wurden mit dem Wunsch die internationale Kommunikation zu verbessern."
  },
  {
    "start": 535.62,
    "end": 539.16,
    "text": "Das ist insofern nicht überraschend weil wir hatten es ja auch schon in einigen Episoden."
  },
  {
    "start": 539.6,
    "end": 553.42,
    "text": "In diese Zeit fallen ganz viele Entwicklungen die die Welt näher zusammen drücken lassen Also Eisenbahn, Telegraphie und diese Dinge üben dazu das man das Gefühl hat dass man sozusagen die Kommunikation auch effektiver und besser gestalten müsste."
  },
  {
    "start": 553.88,
    "end": 580.92,
    "text": "Und ein entscheidender Vorteil einer Plansprache ist und das habe ich gerade auch schon angesprochen bei Johannes & Eva Das es mehr Fairness in der Kommunikations bedeutet wenn man mit einer Plan Sprache spricht weil man davon ausgeht dass keine der Sprechenden das als Muttersprache haben sondern das als Zusatzsprache haben damit sozusagen der Vorteil wegfällt, den man hat gegenüber jemanden wenn er in einer fremden Sprache spricht und die andere Person aber am Muttersprachler ist."
  },
  {
    "start": 581.34,
    "end": 593.06,
    "text": "Wir werden uns jetzt mit zwei Krisen in der Anfangsphase des Esperanto auseinandersetzen, die das Esperanto im Grunde bis heute prägen und die dazu geführt haben dass sich die Sprache stabilisiert und etabliert hat."
  },
  {
    "start": 593.48,
    "end": 598.26,
    "text": "Also das war die Frage die ich mir am meisten oder die ich am spannendsten fand jetzt mich mit Esperanto zu beschäftigen."
  },
  {
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    "end": 601.34,
    "text": "Ich mich gefragt habe wie entstand denn überhaupt diese Community?"
  },
  {
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    "end": 605.9,
    "text": "Und wie kam es dazu, dass Esperanto sich so als Plansprache durchsetzt?"
  },
  {
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    "end": 610.3,
    "text": "Weißt du von wem und wann Esperanto entwickelt wurde?"
  },
  {
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    "end": 615.62,
    "text": "Also ihr habt's mal gewusst, wie er es war."
  },
  {
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    "end": 617.02,
    "text": "Ich hab's aber wieder vergessen."
  },
  {
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    "end": 621.68,
    "text": "Aber ich glaube eher bei jüdischer Abstammung"
  },
  {
    "start": 621.74,
    "end": 621.88,
    "text": "oder?"
  },
  {
    "start": 622.28,
    "end": 622.9,
    "text": "Ja genau richtig!"
  },
  {
    "start": 623.56,
    "end": 626.84,
    "text": "Und irgendwie Klaus Osteuropa kann das"
  },
  {
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    "end": 627.04,
    "text": "sein?"
  },
  {
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    "end": 628.58,
    "text": "Der Name verändert man immerhin."
  },
  {
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    "end": 638.76,
    "text": "Die Person die Esperanto entwickelt hat heißt Ludovico Lazaro Zamenhof und das ist jetzt schon die Esperantowersion seines Namens."
  },
  {
    "start": 639.44,
    "end": 646.48,
    "text": "Und der Zaminhof, der ist geboren in eighteenhundertneunundfünfzig und ist gestorben in nineteenhundertsebzehn."
  },
  {
    "start": 646.62,
    "end": 648.24,
    "text": "Also er ist vor hundert Jahren gestorbt."
  },
  {
    "start": 648.66,
    "end": 653.32,
    "text": "Johannes erzählt jetzt mal ein bisschen über Zaminhoff und die Idee, die hinter Esperanto steckt."
  },
  {
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    "end": 660.46,
    "text": "Der Samenhof, den Initiatur von Esperanto hat im Prinzip auch beruflich gar nichts um Sprachen zu tun gehabt."
  },
  {
    "start": 660.5,
    "end": 666.54,
    "text": "Er war Augenarzt Und der hat gelebt oder ist geboren in Białystok."
  },
  {
    "start": 668.08,
    "end": 671.0,
    "text": "Heute ist das Polen, also im Prinzip eine polnische Stadt."
  },
  {
    "start": 671.04,
    "end": 681.16,
    "text": "Das war damals eben was Russland oder war von Russland besetzt, wie man es auch sehen möchte und es war immer noch so eine Multikultistadt."
  },
  {
    "start": 681.2,
    "end": 691.38,
    "text": "Also da gibt's viele Muslime, Juden, Litauer, Deutsche Polen... ...und die Russen hatten eben ihre Amtssprache dort durchgesetzt."
  },
  {
    "start": 692.04,
    "end": 698.94,
    "text": "Und Samenhof hat eben dann gesagt, naja also... ...dann haben ja die, die die Muttersprache und Amtssprache sprechen, einen Privileg."
  },
  {
    "start": 699.18,
    "end": 699.24,
    "text": "Ja?"
  },
  {
    "start": 699.98,
    "end": 705.8,
    "text": "Und er hat dann eben gesagt okay, da muss eine neutrale Sprache, muss die Amtssprache sein."
  },
  {
    "start": 706.2,
    "end": 707.8,
    "text": "Und zwar am besten gleich weltweit."
  },
  {
    "start": 708.56,
    "end": 725.88,
    "text": "Also es geht nicht darum dass Esperanto als neutrale Sprache alle anderen Sprachen ersetzt sondern alle anderen sprachen eben ergänzt so das man eben unabhängig von der Muttersprüche, die man hat, eben gleiche Chancen hat eben international aufzutreten."
  },
  {
    "start": 726.5,
    "end": 732.74,
    "text": "Was wir jetzt also schon erfahren haben, einen Sammelnhof stammt aus Bioistok dem heute Nordosten Polens."
  },
  {
    "start": 732.8,
    "end": 747.94,
    "text": "damals war das Russland und in diesem Gebiet lebten sehr viele unterschiedliche Sprachgruppen Mit Sprachen, wie das Janis jetzt auch schon erzählt hat, hat er zunächst mal nicht so viel am Hut."
  },
  {
    "start": 748.36,
    "end": 761.7,
    "text": "Er studierte von eighteenhundertsebzig bis achtzehnhundertfünfundachtzig in Moskau und Wascha medizieren, hat dann promoviert und spezialisiert es sich auf Augenheilkunde und hat dann eben als Augenerzt gearbeitet."
  },
  {
    "start": 762.14,
    "end": 768.54,
    "text": "Und er hat aber schon, ähm, achtzehnthundertsiebzig eine neue Sprache erfunden, aber noch nicht veröffentlicht."
  },
  {
    "start": 769.88,
    "end": 772.68,
    "text": "Das ist auch eine interessante Geschichte, auf die ich jetzt nicht weiter eingehe."
  },
  {
    "start": 772.96,
    "end": 788.58,
    "text": "Aber du hast ja vorhin schon erwähnt er war jüdischer Abstammung und er war zeitweise also bevor er mit Esperanto oder bevor er die Sprache veröffentlicht hat als Zionist unterwegs und hat sich dann aber vom Zionismus abgewendet."
  },
  {
    "start": 790.32,
    "end": 796.32,
    "text": "Nachdem er sich abgewendet hat vom Tionismus in diese Phase, versucht er dann seinen Sprachprojekt voranzutreiben."
  },
  {
    "start": 797.08,
    "end": 804.22,
    "text": "Und in den letzten Jahren heiratete er dann und das ist insofern wichtig weil die Familie seiner Braut sehr wohlhabend war."
  },
  {
    "start": 804.74,
    "end": 815.0,
    "text": "Er kann es sich jetzt leisten seine Sprache zu veröffentlichen und er bringt also eine vierzigseitige Broschüre heraus mit dem Titel Internationale Sprache."
  },
  {
    "start": 815.98,
    "end": 821.2,
    "text": "Das ist sozusagen der Beginn... Der offizielle oder der ja, das ist sozusagen die offizielle Beginn von Esperanto."
  },
  {
    "start": 826.08,
    "end": 836.26,
    "text": "Und um seinen Ruf als Arzt nicht zu gefährden hat er aber das Ganze nicht unter Samenhof veröffentlicht sondern unter einem Pseudonym und zwar unter Doctoro."
  },
  {
    "start": 836.74,
    "end": 845.88,
    "text": "Esperanto und also Doctoro steht für Doktor und Esperanto steht für Esperi ist das Wort."
  },
  {
    "start": 846.5,
    "end": 851.86,
    "text": "Es ist das Verb für hoffen und Esperanto ist also das Patizipresens."
  },
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    "end": 853.94,
    "text": "Und es heißt also sozusagen der Hoffende."
  },
  {
    "start": 854.54,
    "end": 861.02,
    "text": "Später hat sich dann eingebürgert, um die Sprache des Doktor Esperanto zu sagen."
  },
  {
    "start": 861.08,
    "end": 867.56,
    "text": "Irgendwann wurde es nur noch Esperantosprache und aus dem hat sich entwickelt, dass man da nur noch Esparanto zu dieser Sprache gesagt hat."
  },
  {
    "start": 868.68,
    "end": 871.06,
    "text": "Er hat sich aber quasi auch diesem Seronium herausentwickelt."
  },
  {
    "start": 871.12,
    "end": 877.36,
    "text": "Er selbst hatte eigentlich erst noch gar keinen Namen für die Plansprache sich ausgedacht."
  },
  {
    "start": 877.8,
    "end": 892.9,
    "text": "Und jetzt kann man auch schon zur ersten Krise des Esperanto, Krise ist vielleicht in dem Fall auch das falsche Wort, sagen wir vielleicht eher entscheidende Weichenstellung kurz nach Veröffentlichung dieses Textes oder dieses Buches."
  },
  {
    "start": 893.18,
    "end": 906.6,
    "text": "Es gab nämlich zu dieser Zeit schon die ersten Organisationsversuche also die Idee Organisationen aufzubauen weil natürlich allen klar war ... für diese, wenn man so eine Sprache verbreiten will dann braucht es eine Community die diese Sprache auch spricht."
  },
  {
    "start": 907.44,
    "end": 943.18,
    "text": "Und... Es gab seit... Also zwei Jahre bevor er Esperanto veröffentlicht hat schon einen Weltspracheverein wo's um die Verbreitung des Wallapük ging und in der Wallapuk Gemeinde kam das aber dann zum Streit und der Verein wechselte dann... Wichtigstes Kommunikationsmittel in dieser Zeit und um die Verbindung zwischen den einzelnen Mitgliedern zu halten oder untereinander sich auszutauschen, war die Zeitschrift La Esperantisto."
  },
  {
    "start": 943.62,
    "end": 946.5,
    "text": "Die es seit September eighteenhundertneunundachtzig dann gab."
  },
  {
    "start": 946.98,
    "end": 952.98,
    "text": "Übergetreten ist diese Vola Pück Gemeinde aber nur wegen dem Versprechen dass das Esperanto noch reformiert werden wird."
  },
  {
    "start": 953.48,
    "end": 955.7,
    "text": "Es gab da einige Kritikpunkte an der Sprache."
  },
  {
    "start": 957.1,
    "end": 964.92,
    "text": "Zamenhof macht dann was ganz Erstaunliches und das ist im Grunde mit einer der entscheidenden Moves, die er macht."
  },
  {
    "start": 965.06,
    "end": 970.16,
    "text": "Warum würden wahrscheinlich auch viele sagen warum es Esperanto heute noch gibt in der Form?"
  },
  {
    "start": 970.56,
    "end": 978.24,
    "text": "Nämlich zamenhof schreibt in der ersten Ausgabe dieser Zeitdrift Ja eine Veränderung ist möglich Die Sprache ist noch nicht abgeschlossen."
  },
  {
    "start": 978.78,
    "end": 982.24,
    "text": "Und jetzt das Entscheidende die Weite Entwicklung der Sprache liegt in den Händen."
  },
  {
    "start": 982.3,
    "end": 988.5,
    "text": "Der Anhänger verzichtet somit auf einen Autoritätanspruch Und das ist nämlich genau das, was bei Wohler-Pük passiert."
  },
  {
    "start": 988.62,
    "end": 994.9,
    "text": "Dass der Schleier selbst die Hand weiterhin auf der Sprache haben will und nicht aus der Hand gibt's."
  },
  {
    "start": 996.28,
    "end": 997.8,
    "text": "Er open sourced die Sprache."
  },
  {
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    "end": 998.24,
    "text": "Richtig!"
  },
  {
    "start": 999.48,
    "end": 1005.34,
    "text": "Wir hören mal Johannes, der uns jetzt erzählt wie dieser Reformprozess, dieser erste Reformprozesse ablief."
  },
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    "start": 1005.82,
    "end": 1006.9,
    "text": "Der ist nämlich auch sehr spannend."
  },
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    "start": 1007.38,
    "end": 1015.38,
    "text": "Ja, es gibt eine Geschichte die im Prinzip auch immer noch so ein bisschen weitergeht und zwar ist die Frage wie entwickelt sich Esperanto."
  },
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    "start": 1017.74,
    "end": 1021.5,
    "text": "Also wie eine Sprache entwickelt sich ja?"
  },
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    "start": 1021.9,
    "end": 1037.4,
    "text": "Und da gibt's jetzt bei einer Plansprache natürlich ganz haben die Leute ganz andere Vorstellungen davon und das geht im Prinzip Lässt sich zurückverfolgen auf so ein paar Jahre nach dem Erschein des ersten Buchs."
  },
  {
    "start": 1037.46,
    "end": 1041.38,
    "text": "Das war in den Ebenen, das ist das erste Esperantulärbuch erschienen."
  },
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    "start": 1042.06,
    "end": 1058.38,
    "text": "und dann gab es so ein Paar Jahre später die erste Esperanto Zeitung, das war La Esperantista, es in Nürnberg erschien und dann im Prinzip europaweit oder weltweit vertrieben worden."
  },
  {
    "start": 1059.1,
    "end": 1062.58,
    "text": "Und da gab es dann auch viele Leserbriefe."
  },
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    "start": 1062.64,
    "end": 1069.82,
    "text": "Das liest sich so ein bisschen, ich habe so einen Reprint davon, das liess sich so wie ein Blog mit Kommentaren weil da sind nur die Leser Briefe, die kamen immer so Monate später."
  },
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    "end": 1074.9,
    "text": "dann aber wenn man das heute alles zusammenfasst, dann liest dich das wie so ein Blog-Mitkommentar."
  },
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    "start": 1075.58,
    "end": 1093.12,
    "text": "und da gab's eben auch viele, die einfach die Sprache kritisiert haben, wie beispielsweise es gibt Diakritiker im Esperanto oder so Sonderzeichen Die werden immer wieder kritisiert damals auch schon und verschiedene andere Sprachelemente."
  },
  {
    "start": 1093.72,
    "end": 1107.64,
    "text": "Und dann hat Samenhofer dann gesagt, okay ich mache jetzt hier mal so einen Esperanto Abonnenten dieser Zeitung, das war damals im Prinzip die Sprechergemeinschaft."
  },
  {
    "start": 1108.5,
    "end": 1109.22,
    "text": "Wir stimmen ab."
  },
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    "start": 1109.44,
    "end": 1116.84,
    "text": "Wollen wir das neue Esperanto, wollen wir das alte Esperanto behalten oder wollen wir ein drittes Esperanto entwickeln?"
  },
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    "start": 1117.46,
    "end": 1124.32,
    "text": "Und in dem Falle wenn wir uns eins für die beiden existierenden Esperantos entscheiden dann lassen wir es um."
  },
  {
    "start": 1125.0,
    "end": 1127.86,
    "text": "Dann führen wir keine Diskussion mehr über Reform."
  },
  {
    "start": 1128.92,
    "end": 1138.12,
    "text": "Wenn wir jedes Jahr irgendwie die Sprache, die reformieren wollen dann bildet sich keine stabile Sprechergemeinschaft und erst dann wenn Esperanto weltweit sich durchgesetzt hat."
  },
  {
    "start": 1138.28,
    "end": 1140.84,
    "text": "Dann können wir noch mal über Reformen sprechen."
  },
  {
    "start": 1141.42,
    "end": 1145.04,
    "text": "Und dieses, dass ich Esperanto dann durchgesetzt habe ist eben nie passiert."
  },
  {
    "start": 1145.1,
    "end": 1147.66,
    "text": "also die Abstimmung ist damals so ausgegangen."
  },
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    "start": 1147.7,
    "end": 1149.76,
    "text": "Wir bleiben bei dem Original Esperanto."
  },
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    "start": 1149.86,
    "end": 1167.42,
    "text": "von Da gibt es jetzt immer so ein bisschen das Spannungsfeld derer, die halt Sprache reformieren wollen und derer die eben sagen nein wir müssen bei der ursprünglichen Esperanto bleiben."
  },
  {
    "start": 1167.92,
    "end": 1174.38,
    "text": "Es gibt im Prinzip das Fundament des Esperantos, dass ist insofern die Verfassung der Sprache."
  },
  {
    "start": 1175.62,
    "end": 1188.54,
    "text": "Und man erlaubt es explizit neue Wortstämme zu verwenden weil passiert zwar relativ selten, weil es durch das Wortbildungssystem was Esperanto hat kommt man eben relativ weit."
  },
  {
    "start": 1189.44,
    "end": 1199.18,
    "text": "Aber es gibt eben solche Punkte wie... Das hat mir in allen anderen Sprachen auch im Deutschen wird da ja auch sehr viel zu dieser Diskussion geführt über gendergerechte Sprache."
  },
  {
    "start": 1200.06,
    "end": 1222.26,
    "text": "Es ist einfach so dass der Blick von der Gesellschaft auf Geschlecht und Gender sich verändert und die Sprachen, sei es jetzt Deutsch oder Englisch oder eben auch Esperanto müssen dem irgendwie nachkommen."
  },
  {
    "start": 1222.32,
    "end": 1234.72,
    "text": "Das heißt man braucht dann irgendwie so ein Pronomen für männliche Pronomen, für weibliche ist dann irgendwann nicht mehr ausreichend weil sie Grenzen nicht mehr klar sind."
  },
  {
    "start": 1235.54,
    "end": 1242.22,
    "text": "Und da es jetzt eben gibt im Esperanto auch, wie es im Deutschen eben auch gibt so Reformansätze."
  },
  {
    "start": 1242.62,
    "end": 1251.5,
    "text": "Es ist jetzt witzigerweise so dass in Esperanto werden diese ganzen Diskussionen sehr viel weniger mit sehr viel wenig Verbitterung geführt."
  },
  {
    "start": 1251.56,
    "end": 1262.2,
    "text": "also im deutschen hat man ja dann wirklich ein Teil richtige richtige Kriege darüber, wie jetzt schlechtergerechte Sprache aussieht."
  },
  {
    "start": 1262.28,
    "end": 1277.1,
    "text": "Ob man sie überhaupt verwenden sollte und das haben wir alle schon mal gesehen im Esperanto ist es alles sehr viel gemäßigter aber gibt's eben auch."
  },
  {
    "start": 1277.9,
    "end": 1289.02,
    "text": "Ja, also wie wir gehört haben zahminhof bündelt diese ganzen reform vorschläge und gibt sie dann zur abstimmung frei Und macht das dann über die zeit schrift unter alle abonnenten dieser zeit schifft können dann eben abstimmen darüber."
  },
  {
    "start": 1289.08,
    "end": 1293.66,
    "text": "soll es in solchen reformiertes esperanto geben oder soll beim alten esperanto?"
  },
  {
    "start": 1294.22,
    "end": 1296.0,
    "text": "Oder wollen sie eben beim alten Esperanto bleiben."
  },
  {
    "start": 1296.84,
    "end": 1311.12,
    "text": "Die reform wurde dann abgelehnt und Es blieb beim Beim alten esperantor so bei der bei dem bei der ursprünglichen form des esperanto zahmenhof bleibt, aber natürlich auch in der Folgezeit sehr wichtig für die Sprache."
  },
  {
    "start": 1312.24,
    "end": 1327.64,
    "text": "Allerdings was man eben beobachten kann ist dass jetzt neue Institutionen und Strukturen entstehen, die sich dann nach und nach verfestigen und damit kommen da noch andere Persönlichkeiten zum Zug, die nicht nur einbringen sondern mehr und mehr Einfluss gewinnen innerhalb der Esperantosszene."
  },
  {
    "start": 1328.94,
    "end": 1341.5,
    "text": "Und das ist dann auch genau der entscheidende Unterschied zu Volapyg wo Schleier, der Erfinder der Sprache, der wollte ihm die Sprache nie aus der eigenen Hand geben und hat eben versucht zu... Der hat die Sprach eben eher sein Eigentum angesehen."
  },
  {
    "start": 1342.02,
    "end": 1347.22,
    "text": "Und eben viele Atoren oder Atore sehen darin den Grund warum sich es dann nicht weiter verbreitet hat."
  },
  {
    "start": 1348.56,
    "end": 1354.22,
    "text": "Wofür das wohl aber sehr wichtig war ist um die Idee einen internationalen Plansprach überhaupt zu etablieren."
  },
  {
    "start": 1355.86,
    "end": 1369.3,
    "text": "Wir hatten Esperanto ja auch schon mal in der Folge über Neutral Modesnet Also das kleine neutrale Gebietes entstanden ist, nachdem beim Wiener Kongress keine Einigung über den Grenzverlauf erzielt werden konnte in diesem Gebiet so nahe bei Calmis."
  },
  {
    "start": 1369.78,
    "end": 1376.72,
    "text": "Und hier gab es ja den Versuch, den ersten Esperanto-Start zu gründen was nicht gelang und auch nicht dem Weltkongress nach Calmis bzw."
  },
  {
    "start": 1377.14,
    "end": 1378.96,
    "text": "nach neutralem Modestnetz zu bringen."
  },
  {
    "start": 1379.48,
    "end": 1387.26,
    "text": "aber was auffällt ist dass in dieser Zeit um nineteenhundert nennt man so in der Esperanto Bewegung die Gründerzeit."
  },
  {
    "start": 1388.6,
    "end": 1392.62,
    "text": "Das ist die Zeit, wo ganz viele Institutionen entstanden sind, die es heute noch gibt."
  },
  {
    "start": 1393.46,
    "end": 1399.0,
    "text": "Und darunter eben auch der Weltkongress, der seit Ninzehundertfünf jährlich stattfindet."
  },
  {
    "start": 1399.5,
    "end": 1413.76,
    "text": "Der erste WeltkONGRESS hat Ninzehnhundertfünf stattgefunden in Boulon und der war sehr wichtig, denn da wurde einiges beschlossen was Großauswirkungen hatte."
  },
  {
    "start": 1413.84,
    "end": 1415.24,
    "text": "dann auf das Esperanto."
  },
  {
    "start": 1415.94,
    "end": 1422.54,
    "text": "Zum einen wurde das Lingva-Komitato gegründet auf diesem ersten Weltkongress."
  },
  {
    "start": 1422.68,
    "end": 1435.78,
    "text": "Das ist die Vorgängerorganisation von dem Akademio de Esperanto, dass es heute noch gibt und das ist sozusagen der wichtigste und entscheidende Sprachgremium des Esperantos."
  },
  {
    "start": 1436.18,
    "end": 1446.42,
    "text": "Und es wurde angenommen des Fundamento de Esperando Diese Sammlung von grundlegenden Texten von Zamenhof über die Sprache, das ist das was Johannes vorhin schon angesprochen hat."
  },
  {
    "start": 1447.52,
    "end": 1450.06,
    "text": "Das bildet im Grunde bis heute die Grundlage von Esperanto."
  },
  {
    "start": 1451.78,
    "end": 1464.96,
    "text": "Außerdem wurde eine Deklaration verabschiedet und die finde ich auch sehr spannend und ich lese dir mal den ersten Paragrafen dieser Deklaration vor der viel darüber aussagt wie der viel über das Selbstverständnis von Esperanta aussagt."
  },
  {
    "start": 1465.4,
    "end": 1485.92,
    "text": "da heißt es in erster Paragraph Der Esperantismus ist das Bemühen in der ganzen Welt den Gebrauch einer neutral menschlichen Sprache zu verbreiten, die sich nicht in das interne Leben der Völker einmischend und in keiner Weise auf das Verdrängen der bestehenden Sprachen abzielend den Menschen verschiedener Nationen die Möglichkeit gäbe, sich untereinanderzuverständigen."
  },
  {
    "start": 1486.34,
    "end": 1499.12,
    "text": "Dann heißt es weiter... Jede andere Idee oder Hoffnung, die der eine oder andere Esperantist mit dem Esperantismus verbindet wird seine rein private Angelegenheit sein für die der Esperantismus nicht verantwortlich ist."
  },
  {
    "start": 1499.76,
    "end": 1506.72,
    "text": "Das war die Idee so eine Neutralität zu definieren um zu verhindern dass die Sprache in irgendeiner Form politisch vereinnahmt werden kann."
  },
  {
    "start": 1507.98,
    "end": 1513.82,
    "text": "Wir sind jetzt also in einer Phase, in der sich das Esperanto schonmal einigermaßen stabilisiert hat."
  },
  {
    "start": 1513.9,
    "end": 1521.72,
    "text": "Es gibt diesen Weltkongress, es gab diese Abstimmung wo die erste große Reform abgelehnt wurde."
  },
  {
    "start": 1522.46,
    "end": 1524.16,
    "text": "und jetzt kommen wir zur zweiten Krise."
  },
  {
    "start": 1524.22,
    "end": 1526.02,
    "text": "ich habe gesagt wir sprechen heute über zwei Krisen."
  },
  {
    "start": 1526.4,
    "end": 1531.4,
    "text": "Die zweite Krise die das Esperantow in der Frühzeit prägt ist die sogenannte IDO-Krise."
  },
  {
    "start": 1531.96,
    "end": 1532.96,
    "text": "Hast du davon schon gehört?"
  },
  {
    "start": 1533.06,
    "end": 1534.2,
    "text": "Weißt du was IDO is'?"
  },
  {
    "start": 1534.3,
    "end": 1537.46,
    "text": "Ich habe wahrscheinlich drüber gelesen in dem Artikel, aber ich kann mich nicht mehr erinnern."
  },
  {
    "start": 1539.8,
    "end": 1540.12,
    "text": "Sehr schön!"
  },
  {
    "start": 1540.82,
    "end": 1546.72,
    "text": "Also diese Ido-Krise ist wahrscheinlich mit der größte Einschnitt in der Frühzeit von Esperanto."
  },
  {
    "start": 1547.94,
    "end": 1549.22,
    "text": "und worum geht's da?"
  },
  {
    "start": 1549.92,
    "end": 1560.4,
    "text": "Wir haben gesehen dass es eine Gruppe an Esperantisten gibt die Reformen forderten, die zwar von der Mehrheit abgelehnt wurden, aber nichtsdestotrotz kam es immer wieder zu Kritik."
  },
  {
    "start": 1561.68,
    "end": 1565.64,
    "text": "Und das mündet, diese Kritik mündelt dann letztendlich in der sogenannten Ido-Krise."
  },
  {
    "start": 1567.8,
    "end": 1578.34,
    "text": "Den steht dadurch dass im Zuge der Weltausstellung in Paris, ein Delegation einberufen wird die klären soll welche Plansprache international gefördert werden soll."
  },
  {
    "start": 1579.52,
    "end": 1602.08,
    "text": "und an dieser Delegations haben sich viele bekannte und wichtige Intellektuelle auch der Esperanto Bewegung beteiligt darunter der Louis de Beufron, ein Intellektueller mit wie sich später herausstellen sollte gefälscht im adeligen Stammbaum und der Louis Couture, ein bekannter Mathematiker und Philosoph."
  },
  {
    "start": 1603.52,
    "end": 1617.3,
    "text": "Und es wurde dann aus dieser Delegation einen Komitee gegründet und dieses Komitees sollte sich auf eine Plansprache einigen."
  },
  {
    "start": 1617.92,
    "end": 1624.6,
    "text": "Der Vorsitzende dieser Komitee war der Wilhelm Ostwald, ein Chemiker und Nobelpreisträger – ich weiß nicht ob du den kennst?"
  },
  {
    "start": 1624.96,
    "end": 1625.1,
    "text": "Nein!"
  },
  {
    "start": 1625.72,
    "end": 1635.6,
    "text": "Wir haben mit so der Erfinder der physikalischen Chemie und der hat sich auch sehr stark für eine internationale Hilfssprache wie man damals noch gesagt hat eingesetzt."
  },
  {
    "start": 1636.52,
    "end": 1641.24,
    "text": "Und die Frage jetzt warum interessiert sich ein Chemicker für Plansprüchen?"
  },
  {
    "start": 1641.7,
    "end": 1645.5,
    "text": "Für ihn war die Verschiedenheit der Sprache vor allem eine Energieverschwendung."
  },
  {
    "start": 1648.36,
    "end": 1667.64,
    "text": "Was bei ihnen noch interessant ist, er hat sich dann gegen eine sehr gängige Theorie seiner Zeit gewendet, nämlich die Organismustheorie, die vor allen Dingen... also ich weiß nicht ob was sie aufgebracht hat aber sehr stark vertreten durch Wilhelm von Humboldt und das war die Vorstellung des Spraches Ausdruck der Seele eines Volkes oder einer Nation sein."
  },
  {
    "start": 1668.08,
    "end": 1671.6,
    "text": "Man darf nicht vergessen, wir sind jetzt hier wirklich Ende des Jahrhunderts."
  },
  {
    "start": 1671.8,
    "end": 1676.44,
    "text": "Wir sind mitten in den nationalen Bewegungen im Europa-Ende des Jahrhunters."
  },
  {
    "start": 1677.42,
    "end": 1682.7,
    "text": "Das hat sich gerade das Deutsche Reich gegründet und die nationalen Bewegungen gewinnen ja bis zum ersten Weltkrieg noch weiter am Zulauf."
  },
  {
    "start": 1682.78,
    "end": 1687.64,
    "text": "Also diese nationale Idee zu dem Zeitpunkt ist sehr prägend für Europa."
  },
  {
    "start": 1689.66,
    "end": 1701.76,
    "text": "Die Sprachen wurden da eben häufig dafür benutzt die das nationale Selbstverständnis oder die Nationalität Identität auszudrücken und deshalb auch diese Idee, die Sprache ist Ausdruck der Seele eines Volkes."
  },
  {
    "start": 1702.54,
    "end": 1704.86,
    "text": "Noch ein kurzer Exkurs dazu..."
  },
  {
    "start": 1706.16,
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    "text": "Ein Exkurz von dir?"
  },
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    "text": "Ja!"
  },
  {
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    "text": "Du benennst es sogar so."
  },
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    "end": 1719.8,
    "text": "Ja, aber wirklich ein dermaßen kurzer exkurs, dass jetzt dieses Reden über den Exkurt schon länger ist als der Exkurst."
  },
  {
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    "text": "Okay."
  },
  {
    "start": 1720.32,
    "end": 1725.02,
    "text": "Nämlich dieser Dieses Nationale hat dann auch vor dem Ostwald nichts halt gemacht."
  },
  {
    "start": 1725.1,
    "end": 1740.24,
    "text": "Er hatte nämlich später sich für ein Weltdeutsch starkgemacht, also eine vereinfachte Form des Deutschen das als Weltdeutzch verbreitet werden sollte."
  },
  {
    "start": 1741.0,
    "end": 1744.98,
    "text": "Also quasi so wie es jetzt schlussendlich mit Englisch passiert ist?"
  },
  {
    "start": 1746.3,
    "end": 1755.86,
    "text": "Ja wobei das Englische erst... ... auch so gesprochen wird in England und den USA, ... ... dass der Weltdeutsch, wie er sich das vorgestellt hat, ... … es wurde dann hätte angepasst werden sollen."
  },
  {
    "start": 1756.5,
    "end": 1757.58,
    "text": "Also noch simplifiziert?"
  },
  {
    "start": 1757.64,
    "end": 1757.9,
    "text": "Genau!"
  },
  {
    "start": 1758.6,
    "end": 1765.16,
    "text": "Also zum Beispiel die Umlaute sollten denn entfernt werden und so... Die Aussprache sollte erleichtert werden."
  },
  {
    "start": 1766.76,
    "end": 1769.84,
    "text": "Wurde aber nie tatsächlich ernsthaft in die Tat umgesetzt."
  },
  {
    "start": 1773.44,
    "end": 1779.62,
    "text": "Dieses Komitee, wo Ostwald der Vorsitzende war und in dem auch viele führende Köpfe der Esperanto-Bewegung waren."
  },
  {
    "start": 1780.62,
    "end": 1790.38,
    "text": "Die haben sich dann für Esperanto ausgesprochen als die Sprache, die man da weltweit unterstützen sollte allerdings in einer reformierten Variante."
  },
  {
    "start": 1790.88,
    "end": 1802.24,
    "text": "Jetzt kommt der spektakuläre Teil dieser Geschichte nämlich es taucht zu dem Zeitpunkt plötzlich eine Schrift auf die ein zunächst mal unbekannter Autor namens IDO verfasst hat."
  },
  {
    "start": 1803.46,
    "end": 1817.22,
    "text": "Und dieses IDO beschreibt eine reformierte Version des Esperanto und der IDO heißt auch auf Esperanto so viel wie Abkömmling, und dieser Reformvorschlag wird also jetzt vorgelegt."
  },
  {
    "start": 1818.48,
    "end": 1829.98,
    "text": "Der Esperanto-Sprachausschuss lehnt die Änderung ab Ninzehundert acht zu einer Spaltung zwischen Esperantisten und den Reformen gesinnten."
  },
  {
    "start": 1831.96,
    "end": 1834.06,
    "text": "Was ist so der Unterschied zwischen Ido und Esperanto?"
  },
  {
    "start": 1834.74,
    "end": 1838.6,
    "text": "Ido hat keine diakritischen Zeichen, sondern nur Buchstaben des lateinischen Alphabets."
  },
  {
    "start": 1839.44,
    "end": 1842.56,
    "text": "Das mit dem diakritischen Zeichen hat Johannes auch vorhin schon kurz angesprochen."
  },
  {
    "start": 1843.96,
    "end": 1852.68,
    "text": "Diese Diakritiker sind einfach an Buchstabe angebrachte kleine Zeichen wie Punkte, Striche oder Häkchen, Bögen, Kreise was es da noch so alles gibt."
  },
  {
    "start": 1853.04,
    "end": 1858.36,
    "text": "also um bei diesen markierten Buchstaben einfach eine abweichende Aussprache oder Betonung anzuzeigen."
  },
  {
    "start": 1858.68,
    "end": 1876.2,
    "text": "Präsent war jetzt oder wurde jetzt dass der Buffron einer der führenden Esperantisten zu der Zeit der auch in diesem Komitee war sich als dieser unbekannte Ido geoutet hat obwohl er als Esperantist in diesem komitee und er von Zamenhof auch dort hingeschickt wurde."
  },
  {
    "start": 1877.36,
    "end": 1889.82,
    "text": "Und heute geht man aber davon aus das Ido vor allem von diesem Kutura entwickelt wurde und nicht vom Beufron, obwohl die beiden ja wahrscheinlich an dieser Sprache gearbeitet haben."
  },
  {
    "start": 1891.36,
    "end": 1897.76,
    "text": "Nichtsdestotrotz es war damals so dass viele hochrangige Esperantisten in das Ido-Lager gewechselt sind."
  },
  {
    "start": 1898.5,
    "end": 1900.66,
    "text": "Und es gibt Schätzungen die immer wieder zitiert werden."
  },
  {
    "start": 1901.46,
    "end": 1907.68,
    "text": "man kann schwer sagen wie seriös sie sind aber Man geht davon aus, dass es eben viele führende Funktionäre waren."
  },
  {
    "start": 1908.78,
    "end": 1921.6,
    "text": "Die in das Ido-Lager gewechselt sind aber die zu den normalen Mitglieder eher beim Esperanto geblieben sind so, dass man davon ausgeht, dass insgesamt nur drei bis vier Prozent der Mitglieder waren, die zum Ido Lager gewechselt sind."
  },
  {
    "start": 1922.08,
    "end": 1932.82,
    "text": "Ich kann es nicht nachvollziehen Aber es heißt, dass er Esperantisten und Edisten sich gegenseitig auch ohne Probleme verständigen können Und dass es eher so wirkt, als wäre das eine im Dialekt der anderen Sprache."
  },
  {
    "start": 1933.64,
    "end": 1937.44,
    "text": "Und Iddo gibt es heute noch, ist heute noch eine gebräuchliche Plansprache."
  },
  {
    "start": 1939.62,
    "end": 1944.32,
    "text": "Seit nineteenhundertundzwanzig gibt das jährliche Ido-Kongresse und der erste davon fand in Wien statt."
  },
  {
    "start": 1946.84,
    "end": 1950.88,
    "text": "Laut Wikipedia gibt's heute noch tausend bis zweitausend Fünfhundert Idosprecher."
  },
  {
    "start": 1951.46,
    "end": 1963.74,
    "text": "Ich habe vorhin angedeutet dass... diese beiden Krisen auch wichtig waren für Esperanto, weil sie Esperanto so geprägt haben und stabilisiert haben dass es eben zu dieser Sprache führt die wir heute als Esperanto kennen."
  },
  {
    "start": 1964.24,
    "end": 1985.36,
    "text": "Und das war jetzt bei der Ido-Krise auch wieder so, dass es danach zu Veränderungen kam, die dann die Sprache vielleicht nicht grundlegend verändert haben aber zumindest dazu geführt haben Strukturen auszubilden sichtbar sind, nämlich wurde nach der Ido-Krise der Esperanto-Weltbund gegründet."
  },
  {
    "start": 1985.68,
    "end": 1990.42,
    "text": "Der Universale Esperanto Associo in Gänf."
  },
  {
    "start": 1991.74,
    "end": 2012.76,
    "text": "und das Grund war dass man gemerkt hat die Sprachgemeinschaft eine gemeinsame Infrastruktur braucht, die über den nationalen Verbänden steht weil die Nationalverbände die gab es ja schon aber es war eben da Wunsch noch ... ein übergeordnet Infrastruktur zu schaffen, die hat man eben dann mit diesem Weltbund damit geschaffen."
  },
  {
    "start": 2013.8,
    "end": 2019.5,
    "text": "Grundlegende sprachliche Konflikte gab es nach dieser Ido-Krise dann kaum noch."
  },
  {
    "start": 2020.5,
    "end": 2031.96,
    "text": "Also das waren so diese beiden Krisen, von denen ich dir jetzt erzählt habe... beiden schwerwiegenden und alles was jetzt quasi kommt, was noch die Sprachkritik betrifft."
  },
  {
    "start": 2032.26,
    "end": 2033.56,
    "text": "Die war dann nicht mehr so grundlegend."
  },
  {
    "start": 2033.66,
    "end": 2047.0,
    "text": "natürlich gibt es heute immer noch welche diese diakritischen Zeichen bei Esperanto kritisieren aber es führt jetzt nicht mehr dazu dass das sozusagen die Sprache dann als ganzes da nochmal angezeifelt wird oder so eine große Reformbewegung entstanden ist."
  },
  {
    "start": 2047.44,
    "end": 2054.28,
    "text": "Naja wenn heutzutage jemand dieser Diakritische Zeigen bekrittelt kann uns einfach ins Irr-Lager überlaufen."
  },
  {
    "start": 2055.1,
    "end": 2055.48,
    "text": "Ja, richtig."
  },
  {
    "start": 2056.26,
    "end": 2056.659,
    "text": "Allerdings..."
  },
  {
    "start": 2056.78,
    "end": 2061.02,
    "text": "Oder haben sich die mittlerweile so weit voneinander entfernt?"
  },
  {
    "start": 2061.12,
    "end": 2063.86,
    "text": "Dass es dann wirklich so wäre als müsste man eine neue Sprache lernen?"
  },
  {
    "start": 2065.02,
    "end": 2065.84,
    "text": "Nein das glaube ich nicht!"
  },
  {
    "start": 2065.88,
    "end": 2073.12,
    "text": "Also ich glaube auch dass viele und dass viele die Esperanto-Lernen ja auch so ein Spaß am Sprachenlernen haben."
  },
  {
    "start": 2074.26,
    "end": 2082.78,
    "text": "Und es gibt eben auch viele die dann noch Volapyclerne und dann noch Idol lernen und eben viele dieser Plansprachlerne."
  },
  {
    "start": 2083.32,
    "end": 2091.06,
    "text": "Wenn man sich heute die größten Plansprachen-Gemeinschaften ansieht, dann fallen vor allen Dingen immer drei Planssprachen."
  },
  {
    "start": 2092.139,
    "end": 2096.4,
    "text": "Das eine ist IDO das zweite ist Interlingua kennst du vielleicht auch?"
  },
  {
    "start": 2096.9,
    "end": 2097.04,
    "text": "Nein!"
  },
  {
    "start": 2097.96,
    "end": 2109.78,
    "text": "Und das dritte ist dann Esperanto wobei man aber sagen muss also geschätzterweise finden fünfundneunzig Prozent der Plansprachenkommunikation auf Esperanto statt."
  },
  {
    "start": 2110.14,
    "end": 2117.68,
    "text": "Aber weil Du gefragt hast sowas was den Menschen antreibt, jetzt auch noch Plansprachen wie IDO oder Interlingua zu lernen."
  },
  {
    "start": 2118.08,
    "end": 2126.92,
    "text": "Das sind auch ganz häufig Leute die sich mit interlinguistisch beschäftigen und die sich sprachwissenschaftlich einfach allgemein mit Sprachen auseinandersetzen."
  },
  {
    "start": 2128.06,
    "end": 2129.8,
    "text": "Also aus einem akademischen Interesse?"
  },
  {
    "start": 2130.1,
    "end": 2130.92,
    "text": "Genau ja!"
  },
  {
    "start": 2131.22,
    "end": 2134.1,
    "text": "Oder weil es hilft generell Sprachen zu lernen?"
  },
  {
    "start": 2134.8,
    "end": 2146.62,
    "text": "Weil ich finde das sehr interessant, weil man die Esperanto Was ich darüber weiß, ist ja auch so, dass es reduziert ist auf alles was nötig ist aber nichts Zusätzliches hat."
  },
  {
    "start": 2146.96,
    "end": 2154.54,
    "text": "Also diese Altlasten die man in anderen Sprachen mit sich nimmt sind ja rausgenommen worden aus dem Esperanto."
  },
  {
    "start": 2156.74,
    "end": 2169.24,
    "text": "Im französischen Wort hast du das ausgeschrieben, was wir sehen, den fünfzehn Buchstaben hat aber aussprechen durchs Dreieh oder so... So was hast du dann im Esperanto halt?"
  },
  {
    "start": 2170.04,
    "end": 2170.26,
    "text": "Ja genau."
  },
  {
    "start": 2170.82,
    "end": 2175.34,
    "text": "und auch noch ein interessanter Punkt ist, weil ich jetzt auch noch die Interlinguistik angesprochen habe."
  },
  {
    "start": 2175.76,
    "end": 2184.1,
    "text": "Diese Auseinandersetzung um das Ido, das führt auch dazu dass die Esperantologie entsteht also die wissenschaftliche auseinandesetzungen mit dem Esperanto."
  },
  {
    "start": 2185.44,
    "end": 2189.74,
    "text": "Und wichtig vor allen Dingen ist da der René de Soussure."
  },
  {
    "start": 2190.06,
    "end": 2193.22,
    "text": "Das ist der Bruder vom Ferien an de Sousseur den ihr vielleicht kennst."
  },
  {
    "start": 2196.82,
    "end": 2200.84,
    "text": "bedeutender Sprachwissenschaftler war und der die Semiotik nachhaltig direkt hat."
  },
  {
    "start": 2201.44,
    "end": 2208.8,
    "text": "Und der Bruder von ihm, also der René de Soussure, der hat unter dem Pseudonym Antido geschrieben."
  },
  {
    "start": 2209.52,
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    "text": "Ja Richard!"
  },
  {
    "start": 2210.36,
    "end": 2218.32,
    "text": "Das war meine kurze Geschichte des Esperanto mit Fokus auf die frühen Jahre und es gibt natürlich wahnsinnig viele Geschichten, die man hier noch erzählen kann."
  },
  {
    "start": 2218.38,
    "end": 2221.84,
    "text": "Also falls du nochmal eine Esperanto-Geschichte machen wirst ich halt auch Luft nach oben gelassen."
  },
  {
    "start": 2223.34,
    "end": 2232.5,
    "text": "Was mich jetzt vor allen Dingen interessiert oder was ich spannend fand, war eben wie sie die Sprache erst mal etabliert und es da eben zwei so Reformkrisen sozusagen gab."
  },
  {
    "start": 2232.96,
    "end": 2239.84,
    "text": "Die sich erstmal überwindet, die man erstmal überwinden musste um sich über so einen langen Zeitraum dann letztendlich auch zu etablieren."
  },
  {
    "start": 2240.24,
    "end": 2247.26,
    "text": "Besonders an Esperanto und mit einem entscheidenden Punkt der Verbreitung war und ist ja das eine sehr aktive Community entstanden ist."
  },
  {
    "start": 2247.86,
    "end": 2253.74,
    "text": "Es gibt zahlreiche Veröffentlichungen, Veranstaltungen und so Diese Community-Bildung."
  },
  {
    "start": 2253.82,
    "end": 2262.28,
    "text": "und dass man eben gemeinsam diese Sprache praktiziert, ist eben so etwas Besonderes was eben Esperanto als Plansprache ausmacht."
  },
  {
    "start": 2262.98,
    "end": 2274.08,
    "text": "Und Johannes erzählt uns jetzt auch mal wie er die Sprache so erlebt weil er sich sehr aktiv einbringen und eben diesen Esperantopodcast machen."
  },
  {
    "start": 2274.56,
    "end": 2279.54,
    "text": "Eigentlich will ich immer irgendwie so eine Sprache haben, die dann auch eine Gemeinschaft bildet."
  },
  {
    "start": 2279.58,
    "end": 2294.8,
    "text": "Weil ich war eben in der französisch-sprachigen Community unterwegs einfach dadurch als ich Französisch sprach und jetzt ebenso die gemeinsame Verkehrssprache war eben Englisch aber die hat eben keinerlei Community geformt."
  },
  {
    "start": 2295.76,
    "end": 2303.34,
    "text": "Und dann habe ich eben gedacht, naja gut also eigentlich müsste ich jetzt ja wenn ich jetzt wirklich international so unterwegs sein möchte."
  },
  {
    "start": 2303.44,
    "end": 2318.7,
    "text": "Dann muss ich ja beliebig viele Sprachen lernen und irgendwie kam ich dann nochmal über das Esperanto gestolpert und hab dann eben festgestellt dass ist ja eigentlich genau das was ich suche eben eine Sprache, die einerseits vollkommen international ist."
  },
  {
    "start": 2318.98,
    "end": 2322.84,
    "text": "Die also nicht an irgendwie eine Region gebunden ist – ein Land oder so?"
  },
  {
    "start": 2323.54,
    "end": 2332.52,
    "text": "Oder Gruppe von Ländern und die aber andererseits auch dann eine Community formt weil das tut das Esperanto eben."
  },
  {
    "start": 2333.18,
    "end": 2338.42,
    "text": "Und so habe ich dann eben Esperanto gelernt und genau die Funktion hat es dann auch erfüllt."
  },
  {
    "start": 2339.26,
    "end": 2345.08,
    "text": "Also, dadurch bin ich jetzt zu unterwegs in der Esperantokommunität."
  },
  {
    "start": 2345.5,
    "end": 2349.34,
    "text": "Damit bin ich am Ende meiner Geschichte über Esperanto."
  },
  {
    "start": 2351.62,
    "end": 2351.92,
    "text": "Sehr gut!"
  },
  {
    "start": 2352.26,
    "end": 2365.32,
    "text": "Ich bin froh, dass du das gemacht hast, weil die Geschichte ist... Das ist ja quasi erlebende Geschichte noch, dadurch dass die Sprache."
  },
  {
    "start": 2365.66,
    "end": 2368.68,
    "text": "Und mir fällt es immer schwer, mich da irgendwie so zu fokussieren auf was."
  },
  {
    "start": 2368.78,
    "end": 2384.62,
    "text": "Aber ich habe das sehr gut gefunden, dass du dich wirklich so auf diese Anfangszeit hier fokusiert hast und auch auf diese anfänglichen oder eigentlich schon relativ früh auftretenden Krisen, die dann sogar zu einem Schießen aufführen."
  },
  {
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    "end": 2385.56,
    "text": "Ja genau richtig!"
  },
  {
    "start": 2386.78,
    "end": 2399.74,
    "text": "Also das Das ist sehr spannend und ich finde es ist eben auch deswegen so interessant diese Geschichte von Esperanto, weil es ein bisschen wie so ein Mikrocosmos ist."
  },
  {
    "start": 2400.16,
    "end": 2401.62,
    "text": "Deine Entwicklung von Sprachen."
  },
  {
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    "end": 2402.56,
    "text": "Ja genau!"
  },
  {
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    "end": 2410.48,
    "text": "Weil heutzutage im Deutschen zum Beispiel ja du hast ja oder in jeder Sprache."
  },
  {
    "start": 2410.52,
    "end": 2417.72,
    "text": "aber jetzt als Beispiel Deutsch hast du ja ständig Diskussionen über die Weiterentwicklung von Sprache und wie sich Sprache verändert."
  },
  {
    "start": 2417.78,
    "end": 2433.5,
    "text": "Und wo du dann die Leute hast, die dir vorschreiben, wie er Sprache auszusehen hat im Gegensatz zu denen, die sagen nach Sprache entwickelt sich weiter und deswegen wir als Linguisten beschreiben einfach nur was passiert und die Sprache entwickelt sich einfach so entsprechend weiter."
  },
  {
    "start": 2434.02,
    "end": 2445.96,
    "text": "Ich glaube das ist ein Konflikt der halt ständig schwebelt bei der Geschichte von Esperantorelle, die früh eigentlich dafür sorgte, dass diese beiden Lager sich entzweien."
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  {
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    "end": 2447.7,
    "text": "Das ist sehr spannend!"
  },
  {
    "start": 2448.74,
    "end": 2455.24,
    "text": "Was ich auch interessant fand war, dass in beiden Reformprozessen sich im Grunde die alte Variante durchgesetzt hat."
  },
  {
    "start": 2455.96,
    "end": 2461.86,
    "text": "Also beide Reformen haben eben nicht so Reformen geführt, sondern haben dazu geführt das sich die alte Struktur noch eher stabilisiert hat?"
  },
  {
    "start": 2462.32,
    "end": 2468.36,
    "text": "Ja also es ist wahrscheinlich Anomalie weil also was Sprachen angeht."
  },
  {
    "start": 2468.94,
    "end": 2489.04,
    "text": "Was aber natürlich möglich ist dadurch, dass es eben im Grunde so ein künstlich geschaffener Kosmos ist und quasi eine Community die sich entwickelt hat aus etwas mehr oder weniger aus dem Boden gestampft worden ist und nicht über Jahrtausende gewachsen ist."
  },
  {
    "start": 2489.08,
    "end": 2489.86,
    "text": "Das ist spannend!"
  },
  {
    "start": 2490.54,
    "end": 2497.34,
    "text": "Absolut Wer mehr über die Geschichte des Esperanto erfahren will, habe ich noch ein Literatur-Tipp."
  },
  {
    "start": 2497.8,
    "end": 2514.26,
    "text": "Es gibt eine sehr lesenswerte Dissertationen, die im Netz frei verfügbar ist – die werde ich auch verlinken in den Shownotes von Markus Sikosek, der hat im Jahr schrieben mit dem Titel «Die neutrale Sprache, eine politische Geschichte des esperantoweltbundes»."
  },
  {
    "start": 2515.16,
    "end": 2522.94,
    "text": "Und der erzählt eben die Geschichte des Esperanto anhand dieser Institutionen nach, die sich herausgebildet haben."
  },
  {
    "start": 2523.5,
    "end": 2530.64,
    "text": "Das ist auch ein bisschen der Grund warum ich diesen Fokus jetzt so gewählt habe aber da fand es sehr spannend."
  },
  {
    "start": 2531.28,
    "end": 2533.74,
    "text": "Das kann ich auf jeden Fall als Tipp mitgeben."
  },
  {
    "start": 2534.24,
    "end": 2542.24,
    "text": "und wer in Wien ist hat die Gelegenheit eine der größten Esperantobibliotheken zu besuchen nämlich im Internationalen Esperantomuseum."
  },
  {
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    "text": "Weißt du wo das ist?"
  },
  {
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    "text": "Ich"
  },
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    "text": "hab keine Ahnung."
  },
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    "text": "Echt nicht?"
  },
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    "end": 2546.48,
    "text": "Wir haben eine Kurs, dass es existiert."
  },
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    "start": 2546.62,
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    "text": "Ja und zwar ist"
  },
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    "end": 2547.72,
    "text": "es in Wien."
  },
  {
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    "end": 2548.22,
    "text": "Es ist"
  },
  {
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    "end": 2549.98,
    "text": "Teil der Österreichischen Nationalbibliothek."
  },
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    "text": "Aha!"
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    "text": "Verstehe ja die Nationalbiblik hat so viele unterschiedliche Teile von denen ich immer wieder auf neue erfahre."
  },
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    "text": "Also von weiteren."
  },
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    "text": "Sehr gut muss jemand hinschauen."
  },
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    "end": 2579.7,
    "text": "Er versteht so nix wenn er's lese außer meine Esperanto Fähigkeiten, ja bei Duolingo lernst du halt am Anfang Mann und Frau und Essen und Trinken und solche Geschichten."
  },
  {
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    "end": 2583.48,
    "text": "So was könnt ihr noch identifizieren in den Schriften?"
  },
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    "end": 2585.16,
    "text": "aber das ist messig spannend wahrscheinlich."
  },
  {
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    "end": 2586.12,
    "text": "Ja vielleicht bis jetzt."
  },
  {
    "start": 2586.16,
    "end": 2589.18,
    "text": "in Zukunft motiviert es ein bisschen mehr mit Esperanto?"
  },
  {
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    "end": 2589.46,
    "text": "Ehe"
  },
  {
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    "end": 2592.26,
    "text": "jetzt wo wir's auch behandelt haben."
  },
  {
    "start": 2592.6,
    "end": 2598.46,
    "text": "Schau ich vielleicht mal rein weil ich habe ja schon länger nichts mehr gemacht auf Duolingor nachdem ich sparnisch durchgemacht hab."
  },
  {
    "start": 2599.92,
    "end": 2603.4,
    "text": "Aber vielleicht ist es da an Sporn das wieder etwas mehr zu verfeinden."
  },
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    "text": "Du hast Spanisch durchgemacht und kannst das jetzt, oder?"
  },
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    "start": 2606.4,
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    "text": "Ich habe es durchgemachten."
  },
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    "text": "Und laut Duolingo bin ich forty-two Prozent flüssig."
  },
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    "end": 2616.2,
    "text": "Ich weiß nicht wo der Rest herkommen soll."
  },
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    "end": 2623.76,
    "text": "Also ich habe es da durchgemachtet und hab dann noch regelmäßig ungefähr Jahr oder so immer wieder weiter wiederholt usw."
  },
  {
    "start": 2623.8,
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    "text": "Aber ich glaube wenn ich mich mit jemandem auf Spanische unterhalten müsste hätte es Schwierigkeiten."
  },
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    "text": "Könntest du jetzt zumindest ein Taxi bestellen?"
  },
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    "text": "Ja,"
  },
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    "text": "mach mal."
  },
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    "text": "Taxi!"
  },
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    "text": "Das wert wie man ein Taxi ruft."
  },
  {
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    "text": "Es ist glücklicherweise auch recht international Taxi."
  },
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    "text": "Ja"
  },
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    "text": "sehr gut, das"
  },
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    "end": 2653.28,
    "text": "würde ich sagen."
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    "text": "Sehr"
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    "text": "schöne Folge."
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    "end": 2663.54,
    "text": "Super auch dass du diese beiden Podcaste innen mit reinknommen hast damit sie uns so bisschen was erzählen drüber und auch über ihre eigenen Erfahrungen."
  },
  {
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    "text": "das finde Das ist noch so zusätzlich spannend."
  },
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    "end": 2669.46,
    "text": "Ja, vielen, vielen Dank an Eva und Johannes!"
  },
  {
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    "text": "Das fand ich sehr, sehr spannend und danke, dass ihr euch Zeit genommen habt."
  },
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    "start": 2675.38,
    "end": 2687.9,
    "text": "Vielleicht mache ja Duolingo weiter also Esperanto mit dem Ziel das sie zumindest einmal eine Episode ihres Podcasts anhören kann und zumindest teilweise verstehen."
  },
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    "start": 2688.36,
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    "text": "Und er weiß jetzt, wo ich weiß, dass IDO gibt."
  },
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    "start": 2691.46,
    "end": 2693.14,
    "text": "vielleicht will er IDO lernen und stimmt es?"
  },
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    "text": "Vielleicht gehör ich, vielleicht gehör' ich ja ohne es zu wissen zum Ido-Lager."
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    "text": "Schau mal!"
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    "text": "Na gut, sollen wir den Sack zumachen?"
  },
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    "end": 2707.68,
    "text": "Mach man den SACK zu Richard"
  },
  {
    "start": 2708.3,
    "end": 2709.38,
    "text": "und mach einen Feedback-Blog."
  },
  {
    "start": 2709.58,
    "end": 2738.82,
    "text": "Also Feedback wer Feedback geben will zu dieser Episode auf Esperanto zum Beispiel kann das machen auf unterschiedlichen Kanälen zum Beispiel auf unserer Website sidesprung.fm oder per E-Mail Feedback at Zeitsprung.fm, man kann uns übrigens auch Hinweise schicken, bitte nicht an die Feedback Adresse sondern einfach direkt an die jeweilige Person entweder Richard als Zeitspunk.fn oder Daniel als Zeitzpunk .fm."
  },
  {
    "start": 2738.86,
    "end": 2745.7,
    "text": "dann sind wir noch auf Twitter und da gibt es einen eigenen Zeitspunkt Account das twitter.com slash zeitsprungen fm persönlich sehen wie auch dort."
  },
  {
    "start": 2745.78,
    "end": 2756.32,
    "text": "ich bin als Stormgrass der Daniel ist ad mess snare unter Facebooks immer auch facebook.com Und wer uns bewerten will oder Sterne vergeben will"
  },
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    "end": 2756.56,
    "text": "etc.,"
  },
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    "end": 2761.26,
    "text": "kann das entweder auf iTunes machen, oder auf panoptikung.io."
  },
  {
    "start": 2761.78,
    "end": 2764.18,
    "text": "Außerdem gibt es die Möglichkeit uns finanziell zu unterstützen."
  },
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    "start": 2764.44,
    "end": 2780.32,
    "text": "Wir haben PayPal und Fleta auf der Seite und freuen uns über alle, die uns da ein bisschen was in den Hut werfen Und wir bedanken uns diese Woche bei Peter und Stefan Ganz besonders bei Stefan Der weißt du schon warum."
  },
  {
    "start": 2781.12,
    "end": 2782.64,
    "text": "Vielen Dank Ja vielen vielen dank."
  },
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    "end": 2788.28,
    "text": "Ich würde sagen, dann machen wir es wie immer und übergeben das letzte Wort an den der Sie mir hat."
  },
  {
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    "end": 2790.2,
    "text": "Bruno Kreisky!"
  },
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    "end": 2794.56,
    "text": "Lern uns ein bisschen Geschichte."
  },
  {
    "start": 2796.06,
    "end": 2797.12,
    "text": "Lernst ein bisschen Geschichten."
  },
  {
    "start": 2797.16,
    "end": 2797.82,
    "text": "Dann werden sie sehen,"
  },
  {
    "start": 2798.94,
    "end": 2799.1,
    "text": "wie"
  },
  {
    "start": 2799.18,
    "end": 2799.3,
    "text": "sich"
  },
  {
    "start": 2800.0,
    "end": 2801.54,
    "text": "die Porter"
  },
  {
    "start": 2801.78,
    "end": 2802.36,
    "text": "damals entdeckt"
  },
  {
    "start": 2802.48,
    "end": 2803.28,
    "text": "haben."
  }
]