[
  {
    "start": 3.02,
    "end": 18.92,
    "text": "Hallo und herzlich willkommen bei Geschichten aus der Geschichte."
  },
  {
    "start": 19.58,
    "end": 20.54,
    "text": "Mein Name ist Richard."
  },
  {
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    "end": 23.2,
    "text": "Und mein Name ist Daniel."
  },
  {
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    "end": 34.92,
    "text": "Schauen wir sind ein Historiker und ein Roboter, die sich weh... Ich möchte mich gegenseitig eine Geschichte, erste Geschichte erzählen."
  },
  {
    "start": 34.98,
    "end": 39.4,
    "text": "Immer abwechseln und immer so das der einen ich weiß dass da andere ihm erzählen wird."
  },
  {
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    "text": "Richtig!"
  },
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    "end": 43.9,
    "text": "Tja wie schauen wir aus dann?"
  },
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    "end": 45.6,
    "text": "Man muss ja mal angelangt nummernmäßig."
  },
  {
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    "end": 48.52,
    "text": "Du als Roboter solltest das genau wissen..."
  },
  {
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    "text": "Als Nummern."
  },
  {
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    "end": 55.06,
    "text": "Abiuszionado Wir sind angelangт bei Folge ..."
  },
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    "end": 58.7,
    "text": "sehr gut."
  },
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    "text": "Erinnerst du dich noch, was das Thema der letzten Folge war?"
  },
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    "text": "Oh ja."
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    "text": "Es war eine fantastische Folge."
  },
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    "text": "Ich muss mal sagen..."
  },
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    "start": 69.24,
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    "text": "Findest du?"
  },
  {
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    "end": 81.34,
    "text": "Ja, du hast erzählt von einem Schwerts die biografierendes Schwertes hast du erzählt und überhaupt auch so von der Schwertkunst und wie Schwärter sich verbreitet haben in Europa."
  },
  {
    "start": 83.68,
    "end": 88.38,
    "text": "Mit ein bisschen... weil das Ding ist ja wir wissen weniger über das eigentliche Schwert, dass ich porträtiert habe."
  },
  {
    "start": 88.64,
    "end": 91.88,
    "text": "Deswegen hab' ich hier ein bisschen ... wie soll ich es euch sagen?"
  },
  {
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    "text": "Freihalten"
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    "text": "genommen."
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    "text": "Hier ein bisschen zu spekulieren ist grundsätzlich nicht so schlecht ankommen, aber es gibt natürlich Puristen, die sagen das ist zu viel."
  },
  {
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    "end": 108.84,
    "text": "Ich bin hier in keinem Bernard Cornwell Romain!"
  },
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    "end": 119.3,
    "text": "Aber ich finde es war wichtig um zumindest weil die Schwerte leihen Weil ich fuhre in der Folge auch immer von den Symbiosen usw."
  },
  {
    "start": 119.38,
    "end": 121.56,
    "text": "Schwerteleien zu erzählen, das wär Fahrt!"
  },
  {
    "start": 121.6,
    "end": 124.72,
    "text": "Das Schwert braucht dann Besitzer und die hat mir eh sehr zurückgehalten."
  },
  {
    "start": 124.8,
    "end": 125.98,
    "text": "Ich hab ihm keinen Namen geben."
  },
  {
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    "end": 127.2,
    "text": "Ich habe ihn nicht reden lassen."
  },
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    "start": 127.54,
    "end": 136.9,
    "text": "Ich will gar nichts machen außer dass er existiert hat beziehungsweise dass er in dieser Geschichte existierte und eher derjenige ist, der dann dieses Schwert tatsächlich ja auch in den Wittem"
  },
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    "end": 137.64,
    "text": "wirft.\"."
  },
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    "text": "Du meinst du es ist kein historischer Roman geworden?"
  },
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    "end": 146.2,
    "text": "Es ist kein historically Roman geworden eine der archäologisch plausibelsten Erklärungen."
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    "end": 157.22,
    "text": "Und wer genau der jetzt war und ob er wirklich genauso nach das Schlacht von Hastings ist natürlich der Spekulationsteil, aber allow it!"
  },
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    "end": 158.08,
    "text": "Okay?"
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    "end": 162.2,
    "text": "Also ich denke es ist die richtige Entscheidung gewesen."
  },
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    "text": "Ja, weil ich muss sagen."
  },
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    "end": 175.12,
    "text": "Ich fand es eine hervorragende Idee um auch so den ganzen Kontext erzählen zu können und man merkt ja auch in dieser Geschichte dass du auch eine gewisse Affinität zu diesem Thema hast und das wird jetzt auch... Dass wenn ihr eine gewissen Leidenschaft hast."
  },
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    "end": 178.18,
    "text": "Ja, überträgt sich auf die Folge."
  },
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    "text": "Genau!"
  },
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    "end": 180.04,
    "text": "Das war für dich sehr schön."
  },
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    "text": "Sehr gut."
  },
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    "end": 183.2,
    "text": "Eine Sache noch."
  },
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    "end": 190.36,
    "text": "Ich habe bei der letzten Folge zu mich Quarkliste einen Hinweis gegeben, da hat er gesagt gab's keine, aber tatsächlich hab' ich ein Übersehen."
  },
  {
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    "end": 199.34,
    "text": "Chris hat mir im Juli, einen Mail geschrieben wo er im Grund fragt ob wir mal eine Geschichte machen können über Schwerte."
  },
  {
    "start": 199.88,
    "end": 204.48,
    "text": "über unterschiedlichste Schwerter und die unterschiedlichen Bedeutungen diese gehabt haben."
  },
  {
    "start": 204.52,
    "end": 207.98,
    "text": "Im Grunde hat er mir ein bisschen vorweggenommen schon fast meine Einleitung bzw."
  },
  {
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    "end": 213.84,
    "text": "Teile dieser Episode mit den diversen Aspekten, die so einen Schwert haben kann."
  },
  {
    "start": 213.9,
    "end": 226.62,
    "text": "also vielen Dank Chris für diesen Hinweis und schändliche natürlich von mir dass ich das übersehen habe weil ihr tatsächlich sucht halt schon jemand nach Hinweisen zum Ulfbertschwert oder ähnlichen gefragt oder geschickt und das kam nicht."
  },
  {
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    "end": 227.72,
    "text": "Oder habe ich nichts gefunden?"
  },
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    "end": 230.92,
    "text": "Aber auf jeden Fall, Chris, danke dir sehr!"
  },
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    "end": 234.9,
    "text": "Ich hoffe die Folge war so wie du es dir erwartet hast."
  },
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    "end": 237.4,
    "text": "Also vielen herzlichen Dank."
  },
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    "end": 240.72,
    "text": "Gut dann Daniel... Bevor"
  },
  {
    "start": 240.78,
    "end": 254.62,
    "text": "wir loslegen, ich hab auch noch eine hausmeisterliche Sache Richard und zwar Wir waren hier zu Gast in einem anderen Podcast bei Reflektor von Jan Müller Und die Folge ist inzwischen online und werden wir natürlich in den Share Notes verlinken."
  },
  {
    "start": 255.04,
    "end": 257.64,
    "text": "Kannst du kurz erklären für alle, diese Wesen Jan Müller?"
  },
  {
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    "end": 260.26,
    "text": "Und warum ist das gerade für dich so außergewöhnlich?"
  },
  {
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    "end": 264.12,
    "text": "Jan Mülle ist Bassist bei Tokotronik."
  },
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    "text": "Ich muss sagen es war wirklich eine totale Erde gewesen weil ich bin... Wie du erweist, ich hatte schon seit sehr langer Zeit ein großer Togotronic-Fan."
  },
  {
    "start": 277.08,
    "end": 291.78,
    "text": "Ich gab es keine Band die mich nachhaltiger geprägt hat als Togatronic und daher war das für mich eine totale Ehre und habe mich halt megamäßig gefreut dass wir ihn letztes Jahr kennenlernen durften und er war ja auch bei einer unserer Shows dabei In Berlin?"
  },
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    "end": 293.28,
    "text": "Ja, ich fand es großartig."
  },
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    "end": 300.72,
    "text": "Dass er dort war und dass wir dann auch eingladen wurden in seinen eigenen Podcasts – und die habt ihr da sehr quicklich gefunden finde ich also jetzt abseits von…."
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    "text": "weil ich bin ja nicht so wie du."
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    "text": "Drauninger aber das hat für mich nie diese Bedeutung gehabt, die ist für dich gehabt."
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    "end": 310.3,
    "text": "Aber es wäre so wie wenn ich eingladEN würde in einem Tool-Podcast."
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    "text": "So ungefähr heisst das für Dich!"
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    "text": "Also ich versteh's."
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    "text": "Dafür war es sehr recht locker da aufgenommen, muss"
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    "text": "ich sagen."
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    "text": "Er macht's einem ja auch einfach."
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    "text": "also er ist ja total zugänglich."
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    "text": "gut."
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    "text": "aber auf jeden Fall ist sie jetzt draußen und man kann sich überall dort anhören wo es Podcasts gibt."
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    "text": "reflektoren heißt das"
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    "text": "und vielleicht ist er bei uns auch bald mal zu Gast hier."
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    "text": "Sehr gut, sehr gut In diesem fall Daniel Lass uns doch eine Geschichte."
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    "end": 359.88,
    "text": "Oh, warte mal lass uns nicht eine Geschichte lasst uns zwei Geschichten erzählen denn für alle die es nicht mitkriegt haben am Titel seine Hörbuchfolge."
  },
  {
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    "end": 364.78,
    "text": "in dieser Folge werden wir zwei geschichten aus unserem Buch vortragen."
  },
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    "end": 369.54,
    "text": "Wir haben ja ein buch raus gebracht Ende zwanzig drei und zwanziger und es gab nie einen hörbuch."
  },
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    "end": 372.72,
    "text": "Und das ist jetzt unsere art daraus ein hörbuch zu machen."
  },
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    "text": "also wer Das vermisst hat."
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    "end": 381.44,
    "text": "wir sind jetzt bei folge fünf Das heißt, nach dieser Folge haben wir die Hälfte des Buchs erzählt."
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    "text": "Genau!"
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    "end": 390.54,
    "text": "Wir haben im Buch zwanzig Geschichten, jeder von uns hat zehn geschrieben und wir lesen jetzt immer gegenseitig die Geschichten vor, die der andere geschrieben hat."
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    "text": "Gut dann lesen wir zwei Geschichten und ich beginne diesen Reigen, den"
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    "text": "Geschichten."
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    "end": 406.36,
    "text": "Lesereigen, wer aus zwei Geschichtens besteht und werde eine Geschichte aus dem Buch lesen, die du verfasst hast"
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    "text": "Und zwar?"
  },
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    "text": "Und zwar heißt sie eine Weltreise auf vier Rädern mit drei Gängen, fünfzig PS und hundertundzwanzig Eiern."
  },
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    "text": "Ist das glaube ich mein schönster Titel im ganzen Buch?"
  },
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    "text": "Schauen wir mal ob die Geschichte hält was sie verspricht."
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  {
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    "end": 453.08,
    "text": "Die erste Weltumrundung in einem Auto dauert über zwei Jahre, führt die deutsche industriellen Tochter Claire Norris-Stinnes gemeinsam mit dem schwedischen Fotografen und Kameramann Karl Axel Söderström durch dreiundzwanzig Länder."
  },
  {
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    "end": 457.56,
    "text": "Und ein mit im Juni neunzehnneunzwanziger nach einer Ehrenrunde durch Berlin."
  },
  {
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    "end": 465.32,
    "text": "auf weiten Teilen der Strecke gibt es keine ausgebaut Straßen geschweige den Tankstellen oder Autowerkstätten."
  },
  {
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    "end": 476.18,
    "text": "Sie durchqueren bislang unberührtes Gelände, fahren durch die Wüsten über Eis- und gebirgige Geröllpisten auf denen sie sich den Weg mit Dynamit freisprengen."
  },
  {
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    "end": 482.5,
    "text": "Die Reise ist also in jeder Hinsicht lebensgefährlich und mit unglaublichen Strapazen verbunden."
  },
  {
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    "end": 492.6,
    "text": "Anfangs sind auch zwei Mechaniker mit einem Ersatzteillager und proviante Lkw dabei doch die beiden verabschieden sich bald von Stinnes und ihrer Unternehmung."
  },
  {
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    "end": 501.4,
    "text": "Größere und kleinere Zwischenfälle führen regelmäßig zu Pausen, die die ungewöhnliche Reisegesellschaft dazu nutzt das Auto zu reparieren."
  },
  {
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    "end": 503.3,
    "text": "Und es ist bitter nötig!"
  },
  {
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    "end": 508.8,
    "text": "Es gibt kaum ein Einzelteil des Wagens, dass nicht im Laufe der Fahrt kaputt gegangen ist."
  },
  {
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    "end": 515.22,
    "text": "Die Achsen brechen vorne und hinten Der Öltankleck, die Kupplung geht kaputt oder die Reifen sind platt."
  },
  {
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    "end": 522.32,
    "text": "Fast alles am Auto muss zwischendurch repariert werden Teilweise sogar mehrfach Aber der Motor hält durch."
  },
  {
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    "end": 532.3,
    "text": "Wäre ich damals vom ersten Tage an nicht blind gewesen für alle Tücken des Materials in der Zereißprobe, die uns bevorstand, dann hätte ich aufgegeben."
  },
  {
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    "end": 535.64,
    "text": "Wird Clarenore Stines später über das Abenteuer sagen?"
  },
  {
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    "text": "Aber von Anfang an!"
  },
  {
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    "end": 546.48,
    "text": "Wie kommt eigentlich die Tochter des vielleicht einflussreichsten Unternehmers der Weimarer Republik dazu mit dem Auto um die Welt zu fahren?"
  },
  {
    "start": 547.48,
    "end": 551.96,
    "text": "Ihr Vater Hugo Stines ist mehr als nur ein erfolgreicher Geschäftsmann."
  },
  {
    "start": 552.68,
    "end": 564.6,
    "text": "Er führt einen der größten Industrie- und Handelskonzerne Europas, zählt in den Krisenjahren nach dem ersten Weltkrieg zu den reichsten Menschen des Kontinents – und baut immer weiter an einem riesigen Firmengeflecht."
  },
  {
    "start": 565.68,
    "end": 574.34,
    "text": "Er ist im Bergbau aktiv, hat eine Rederei, ist während des ersten Weltkricks Munitionslieferant für das Deutsche Heer und Verleger eines großen Medienkonzerns."
  },
  {
    "start": 575.38,
    "end": 585.7,
    "text": "Mit den Dinos, Dinos Automobilwerke AG und den A-Gas Aktiengesellschaft für Automobilbau sind auch zwei ehemalige Automarkenteil des Imperiums."
  },
  {
    "start": 587.02,
    "end": 600.16,
    "text": "Am Höhepunkt seiner Unternehmerlaufbahn ist Hugo Stinnes an mehr als viertausend Fünfhundert Betrieben beteiligt, aber das ist noch längst nicht alles – er ist nicht nur als Geschäftsmann umtriebig sondern geht auch in die Politik."
  },
  {
    "start": 600.88,
    "end": 607.88,
    "text": "Neunzehnzwanzig zieht er für die deutsche Volkspartei DVP als Abgeordneter in den Reichstag der Weimarer Republikanen."
  },
  {
    "start": 609.2,
    "end": 623.18,
    "text": "Manche sagen ihn gehöre Deutschland, schreibt etwa die New York Times über den Einfluss Hugo Stinnis und auch das Time Magazine widmet ihm als einer der bekanntesten Persönlichkeiten seiner Zeit, neunzehnundzwanzig eine Titelseite."
  },
  {
    "start": 623.48,
    "end": 626.0,
    "text": "Und bezeichnet ihn als Den neuen Kaiser!"
  },
  {
    "start": 627.0,
    "end": 630.7,
    "text": "Die Reichen und Mächtigen gehen beim sogenannten Ruhrbaron ein-und aus."
  },
  {
    "start": 631.84,
    "end": 640.54,
    "text": "Das ist die Welt, in der unsere Protagonistin Claire Norris Stinnis am einundzwanzigsten Januar, neunzehn-eins hineingeboren wird und in der sie aufwächst."
  },
  {
    "start": 641.36,
    "end": 645.12,
    "text": "Früh zeichnet sich ihre Leidenschaften und spätere Karriere ab."
  },
  {
    "start": 646.08,
    "end": 655.06,
    "text": "Bereits als Kind interessiert sie sich für Autos und macht später auch einen Führerschein – aber ihr Vater versucht, Sie auf eine Entführungsposten im Unternehmen vorzubereiten."
  },
  {
    "start": 656.26,
    "end": 661.48,
    "text": "Doch daraus wird nichts, denn neunzentzwanziger Sterbtuger Stinnes völlig unerwartet!"
  },
  {
    "start": 662.26,
    "end": 665.26,
    "text": "Mit seiner Nachfolge werden Clarenores Brüder betraut."
  },
  {
    "start": 665.74,
    "end": 669.42,
    "text": "Ihre Mutter verhindert, dass auch sie eine Führungsposition einnimmt."
  },
  {
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    "end": 672.38,
    "text": "Clarenore bleibt außen vor."
  },
  {
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    "end": 680.36,
    "text": "Enttäuscht zieht sie nach Berlin trägt jetzt Hose und Krawatte und möchte selbst als Unternehmerin aktiv werden."
  },
  {
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    "end": 684.58,
    "text": "Bei der Suche nach neuen Herausforderungen wird sie schnellfindig."
  },
  {
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    "end": 687.76,
    "text": "Clare Norris Stinnis wird Rennfahrerin."
  },
  {
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    "end": 694.28,
    "text": "Noch im Todesjahr ihres Vaters fährt sie das erste Autorennen und das äußerst erfolgreich."
  },
  {
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    "end": 699.52,
    "text": "Siebzehn Siege sammelt sie, bis sie zum längsten Rennen ihres Lebens aufbricht."
  },
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    "end": 706.1,
    "text": "unter dem Pseudonym Freulain Lehmann saust die mit Autos aus dem Stinn des Konzern von Sieg zu"
  },
  {
    "start": 706.2,
    "end": 706.44,
    "text": "Sieg."
  },
  {
    "start": 707.54,
    "end": 713.24,
    "text": "So wurde etwa der Berliner Autohersteller Agar vom Clarenores ältesten Bruder Edmund geleitet."
  },
  {
    "start": 713.82,
    "end": 720.28,
    "text": "Dieser geriet allerdings nach der Währungsreform, mit Einführung der Reichsmark in finanzielle Schwierigkeiten."
  },
  {
    "start": 721.44,
    "end": 726.7,
    "text": "Das schlägt Clarenore, die Teilnahme an einer Rally durch die Sowjetunion vor."
  },
  {
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    "end": 729.02,
    "text": "Die von Leningrad – heute wieder St."
  },
  {
    "start": 729.06,
    "end": 736.32,
    "text": "Petersburg bis Tieflis, heute die Hauptstadt Georgians und wieder zurück nach Russland dieses Mal nach Moskau führen sollte!"
  },
  {
    "start": 737.24,
    "end": 746.68,
    "text": "Eine fantastische Gelegenheit, auf über fünf Tausend Kilometern und schwierigen Gelände den Komfort- und das Durchhaltevermögen der A-Gas unter Beweis zu stellen."
  },
  {
    "start": 747.08,
    "end": 751.48,
    "text": "Und neue Absatzmerkte für den strauchelnden Autohersteller zu erschließen!"
  },
  {
    "start": 752.46,
    "end": 758.08,
    "text": "Denn in der Sowjetunion dürfen nur Autos verkauft werden die ihre Qualität von der Rallye bewiesen haben."
  },
  {
    "start": 759.02,
    "end": 765.28,
    "text": "In dieser Zeit geht es bei den Rallies nämlich noch nicht um die Jagd nach Bestzeiten sondern um die Zuverlässigkeit der Autos."
  },
  {
    "start": 766.0,
    "end": 770.16,
    "text": "Es ist daher üblich die Fahrten als Härtetest für neue Modelle zu nutzen."
  },
  {
    "start": 770.9,
    "end": 774.2,
    "text": "Das steigert die Bekanntheit und bringt höhere Absatzzahlen."
  },
  {
    "start": 775.18,
    "end": 784.88,
    "text": "Erst als die Straßen besser, die Karten genauer und die Autos zuverlässiger werden braucht es für den Sport neue Ziele weshalb die Stoppuhr in den Mittelpunkt rückt."
  },
  {
    "start": 786.6,
    "end": 792.78,
    "text": "Allerdings geht der ausgeklügelte Plan die Ager durch diesen Marketing-Coup zu retten nicht auf."
  },
  {
    "start": 793.66,
    "end": 802.74,
    "text": "Kläre Nohre – Die einzige Frau, die am Rennen teilnimmt Gewinnt die Rally zwar, aber ihr Bruder Edmund meldet noch im Jahr-Nachzehn-Zwanzig Konkurs an."
  },
  {
    "start": 802.78,
    "end": 812.18,
    "text": "Doch der Ehrgeiz der Vierundzwanzigjährigen ist nach ihrer ersten Langstreckenfahrt geweckt – sie hat eine Idee für den ultimativen Härtetest!"
  },
  {
    "start": 813.22,
    "end": 819.24,
    "text": "Um die Leistungsfähigkeit eines modernen Fahrzeugs und Beweis zu stellen, plant sie eine Weltumrundung…."
  },
  {
    "start": 820.64,
    "end": 820.86,
    "text": "Aber …."
  },
  {
    "start": 821.4,
    "end": 825.04,
    "text": "Ist so eine Fahrt Ende der neunzehnzwanziger Jahre überhaupt möglich?"
  },
  {
    "start": 825.86,
    "end": 831.58,
    "text": "In weiten Teilen der Welt ist Benzin nur schwer zu bekommen und es gibt kaum aus vertierte Straßen."
  },
  {
    "start": 832.54,
    "end": 841.36,
    "text": "Dass Autofahrten durch bislang unbefahrene Gegenden dennoch möglich sind, hat der französische Autokonstrukteur André Citroën gezeigt."
  },
  {
    "start": 844.12,
    "end": 855.8,
    "text": "Für Citroën sind diese waghalsigen Touren äußerst erfolgreiche Marketing-Maßnahmen."
  },
  {
    "start": 856.56,
    "end": 864.94,
    "text": "Sie steigern die Bekanntheit der Marke, so wie die Fahrt von Oktober, April und August, über den afrikanischen Kontinent."
  },
  {
    "start": 865.64,
    "end": 875.22,
    "text": "Diese Croisière Moire führt über die Achtundzwanzigtausend Kilometer von Algerien bis nach Madagaskar."
  },
  {
    "start": 875.28,
    "end": 880.04,
    "text": "Citroen ist auf dieser Fahrt mit acht Fahrzeugen und sogar einem eigenen Koch unterwegs!"
  },
  {
    "start": 880.92,
    "end": 889.5,
    "text": "Doch bei den Fahrzeugen handelt es sich nicht um handelsübliche Autos, die für den normalen Straßenverkehr gedacht sind sondern um Halbkettenfahrzeuge."
  },
  {
    "start": 889.6,
    "end": 894.88,
    "text": "Die vorne mit einer Lenkbahnachse ausgestattet sind und hinten mit einem Kettenlaufwerk."
  },
  {
    "start": 896.18,
    "end": 899.26,
    "text": "Der Plan von Clarenores Stinnis hingegen sieht anders aus."
  },
  {
    "start": 899.62,
    "end": 904.66,
    "text": "Sie will die Welt in einem serienmäßig produzierten Auto umrunden – Mit vier Rädern!"
  },
  {
    "start": 906.8,
    "end": 911.84,
    "text": "Sie entscheidet sich für ein Modell der Adlerwerke in Frankfurt am Main den Adler Standard-Sex."
  },
  {
    "start": 912.86,
    "end": 921.94,
    "text": "Adler, ein Unternehmen das später vor allem durch die Produktion von Schreibenmaschinen bekannt wird, zählt bis zum Zweiten Weltkrieg zu den größten Fahrzeugunternehmen Deutschlands."
  },
  {
    "start": 922.64,
    "end": 925.52,
    "text": "Den Anfang machen, die Adler Fahrräder."
  },
  {
    "start": 925.96,
    "end": 929.36,
    "text": "Später kommen dann Autos, Schreibenaschinen und Motorräder hinzu."
  },
  {
    "start": 929.54,
    "end": 938.44,
    "text": "In dem Jahr sixundzwanzig feiert der Standard Sechs sein Debüt und wird mit dreißigtausend verkauften Wagen eines der erfolgreichsten Adlermodelle."
  },
  {
    "start": 939.26,
    "end": 948.16,
    "text": "Die Wahl fällt auf ein dunkelgrünes Exemplar mit drei Gängen und fünfzig PS, das in Frankfurt frisch vom Band läuft kurz vor dem Start der Reise."
  },
  {
    "start": 949.2,
    "end": 953.88,
    "text": "Die einzige Sonderausstattung des Wagens – die Sitze lassen sich zum Schlafen umklappen!"
  },
  {
    "start": 955.24,
    "end": 961.08,
    "text": "Nach ihrer Rückkehr von der Rally durch die Sowjetunion verkündet Stinnis ihren Plan, mit dem Auto um die Welt zu fahren."
  },
  {
    "start": 961.88,
    "end": 970.02,
    "text": "Ihre Familie ist Überhaupt nicht begeistert von der Idee, aber die deutsche Automobilindustrie erkennt das enorme Werbepotenzial der Tour."
  },
  {
    "start": 971.2,
    "end": 978.32,
    "text": "So ist es ihr ein leichtes Sponsoren zu finden und sie bekommt zahlreiche Sachspenden wie beispielsweise Ersatzreifen."
  },
  {
    "start": 979.66,
    "end": 983.66,
    "text": "Schnell hat Stinnis einen Reisebudget von hunderttausend Reichsmarkt zusammen."
  },
  {
    "start": 984.44,
    "end": 995.88,
    "text": "Auch die Adlerwerke lassen sich die Chance nicht entgehen und stellen ihr einen Lkw für Benzin, Ersatzteile, Werkzeug, Gepäck und Proviant zur Verfügung sowie zwei Automechaniker zur Seite."
  },
  {
    "start": 997.54,
    "end": 1013.9,
    "text": "Stinnes soll mit ihrer Fahrt nicht nur Werbung im Ausland für den Standard-Sex an sich, sondern auch generell für die Qualität deutscher Produkte machen – weshalb sich nicht nur große Firmen finanziell beteiligen, sondern das Außenministerium seine Auslandsvertretungen anweist, die Fahrt zu unterstützen."
  },
  {
    "start": 1014.78,
    "end": 1020.12,
    "text": "So sorgte Industrie für die finanziellen Mittel und die Politik für die nötigen Durchreisevisas!"
  },
  {
    "start": 1021.06,
    "end": 1028.78,
    "text": "Sogar Reichspräsident Paul von Hindenburg steht hinter der Unternehmung und lässt es sich nicht nehmen, den ersten Eintrag ins Reisebuch zu verfassen."
  },
  {
    "start": 1030.66,
    "end": 1033.079,
    "text": "Auch die Filmwelt bittet eine Sensation!"
  },
  {
    "start": 1033.88,
    "end": 1037.06,
    "text": "Lassen Sie auf so einer Reise nicht spektakuläre Aufnahmen machen?"
  },
  {
    "start": 1038.44,
    "end": 1048.72,
    "text": "Julius Außenberg, Europa-Repräsentant von Foxfilm – heute Twentieth Century Studios – schlägt vor, ein Doku zu drehen und die Fahrt medial begleiten."
  },
  {
    "start": 1049.58,
    "end": 1060.6,
    "text": "Stinnes sagt zu und schließt mit der Tobis Tonbild-Syndicate AG damals neben der Ufa die größte deutsche Filmproduktionsgesellschaft einen Vertrag über die Rechte für die Wochen schauen."
  },
  {
    "start": 1061.72,
    "end": 1066.86,
    "text": "Das heißt aber auch, dass ein Kameramann mitfahren muss – im besten Fall die ganze Strecke!"
  },
  {
    "start": 1067.94,
    "end": 1076.88,
    "text": "Die Wahl fällt auf den Schweden Karl Axel Söderström was für Stinnes und den Erfolg der Weltumrundung ein Glücksfall ist wie wir noch sehen werden."
  },
  {
    "start": 1078.18,
    "end": 1080.72,
    "text": "Viel Zeit zum Kennenlernen gibt es allerdings nicht."
  },
  {
    "start": 1081.3,
    "end": 1085.4,
    "text": "Erst zwei Tage vor der Abfahrt treffen sich Stinnis und Söderström zum ersten Mal."
  },
  {
    "start": 1086.2,
    "end": 1097.22,
    "text": "Startpunkt ist der Hof der Adlerwerke in Frankfurt am fünfundzwanzigsten Mai, die Rute hört Stinnes in monatelanger Detailarbeit vorbereitet."
  },
  {
    "start": 1098.0,
    "end": 1104.96,
    "text": "Ein Jahr soll das Unterfangen dauern und sie wollen zügig vorkommen um noch vor dem Wintereinbruch Sibirien hinter sich zu lassen."
  },
  {
    "start": 1106.14,
    "end": 1113.12,
    "text": "Mit dabei sind nicht nur die beiden Mechaniker im Lkw und Söderström, sondern auch der Gordensetter Lord."
  },
  {
    "start": 1113.52,
    "end": 1115.78,
    "text": "Stinnestreuer Begleiter auf Vierpfurten!"
  },
  {
    "start": 1116.78,
    "end": 1120.78,
    "text": "Zu Essen gibt es in den ersten Wochen vor allem Brot mit hartgekochten Eiern."
  },
  {
    "start": 1121.34,
    "end": 1125.8,
    "text": "Hundertundzwanzig Stück hat die angehende Weltumrunderin zu Beginn der Reise im Gepäck."
  },
  {
    "start": 1127.08,
    "end": 1139.74,
    "text": "Im nagelneuen Standard-Sex geht das erste Mal Richtung Konstantinopel seit neunzehnzehnten Istanbul durch die ehemalige Habsburger Monarchie Prag Wien, Budapest und schon im Juni erreichen sie Adrienopel."
  },
  {
    "start": 1140.1,
    "end": 1142.34,
    "text": "Das heutige Edirne in der Türkei!"
  },
  {
    "start": 1143.2,
    "end": 1150.08,
    "text": "Die ersten ernsthaften Schäden am Auto sind auch schon aufgetreten – so muss etwa hinter Prag die Kupplung erneuert werden."
  },
  {
    "start": 1151.0,
    "end": 1161.54,
    "text": "Daran gewöhnt sich die Gruppe jedoch rechtbalten Erschütterungen, Steine, Sand und Schlamm beanspruchen das Material derart dass sie ständiger Versatzteile erwiesen sind."
  },
  {
    "start": 1162.12,
    "end": 1168.06,
    "text": "Es gibt kaum ein Bauteil außer Karosserie und Motor, das nicht im Laufe der Zeit ausgetauscht werden muss."
  },
  {
    "start": 1169.34,
    "end": 1182.14,
    "text": "Die regelmäßigen Reparaturen sorgen jedenfalls für die ein oder andere Zwangspause – sie nutzen Stinnis und ihre Gefährten für Ausflüge auf denen Söderström einmalige Aufnahmen von Land und Leuten macht!"
  },
  {
    "start": 1182.9,
    "end": 1185.98,
    "text": "Zehntausend Meter Film wird am Ende mit nach Hause bringen."
  },
  {
    "start": 1186.94,
    "end": 1193.3,
    "text": "Häufig darauf zu sehen ist Stinnes in Männerkleidung, ihrem Expeditionsoutfit mit Hose, Hemd- und Krawatte."
  },
  {
    "start": 1194.96,
    "end": 1196.74,
    "text": "Schließlich erreichen sie Konstantinopel."
  },
  {
    "start": 1197.58,
    "end": 1210.36,
    "text": "Dort kommen sie im Eisenbahnhotel Pera Palas unter, das die Kompanie International de Vagonlit errichtet hatte um den Fahrgästen des Orientexpress seine luxuriöse Unterkunft bieten zu können."
  },
  {
    "start": 1211.12,
    "end": 1218.96,
    "text": "Passenderweise soll Agatha Christie ihren berühmten Kriminalroman Mordem-Orientexpress dort geschrieben haben in Zimmer fourhunderte Helf."
  },
  {
    "start": 1220.24,
    "end": 1226.76,
    "text": "Auf der Erholung im noblen Hotel mit weichen Betten und üppigen Frühstück folgt die erste große Herausforderung."
  },
  {
    "start": 1227.38,
    "end": 1230.28,
    "text": "Die Fahrt durch Vorderasien in gleißender Sommerhitze."
  },
  {
    "start": 1231.34,
    "end": 1242.58,
    "text": "Erst verlangt die hügelige Bergweltkleinasiens dem Standardsex alles ab, dann geht es über Aleppo und Beirut weiter nach Damaskus von wo sie nach Osten ins Zweistrom-Land fahren."
  },
  {
    "start": 1242.78,
    "end": 1251.06,
    "text": "für den nächsten Halt in Bagdad Vorher müssen Sie allerdings die syrische Wüsse queren was sie an ihre Grenzen bringt."
  },
  {
    "start": 1251.58,
    "end": 1258.5,
    "text": "Ihre Route führt sie auf vierhundertsechzig Kilometer durch unbewohnte Gegenden, in denen es keine Wasserquellen gibt."
  },
  {
    "start": 1259.24,
    "end": 1263.26,
    "text": "So heiß kann es in der Hölle nicht sein – notiert Söderström im Tagebuch."
  },
  {
    "start": 1264.26,
    "end": 1269.24,
    "text": "Es hat über fünfzehn Grad im Schatten und das setzt nicht nur den vier Weltreisenden heftig zu!"
  },
  {
    "start": 1270.08,
    "end": 1277.94,
    "text": "Nach hundert Kilometern reißt der Benzintank des LKWs später explodieren zwei Reifen und außerdem geht der Öltank des Standard-Sex kaputt."
  },
  {
    "start": 1278.92,
    "end": 1281.76,
    "text": "Die Reparaturen lassen sich in der Gluthitze kaum durchführen."
  },
  {
    "start": 1282.42,
    "end": 1285.8,
    "text": "Nach vierzig Stunden ohne Schlaf haben sie es dann endlich geschafft!"
  },
  {
    "start": 1286.8,
    "end": 1294.36,
    "text": "Sie erreichen Bagdad und wachen sich von dort auf Richtung Norden, um den Kaukasus zu überqueren zum nächsten großen Etappenziel – Moskau."
  },
  {
    "start": 1295.76,
    "end": 1300.36,
    "text": "Auf dem Weg gelangen sie in Gebiete die noch nicht vom motorisierten Verkehr erschlossen sind."
  },
  {
    "start": 1300.68,
    "end": 1305.56,
    "text": "Queren, Gebirgsketten und Reisen auf kaum mit dem Auto befahrbaren Pfaden- und Feldwegen."
  },
  {
    "start": 1306.78,
    "end": 1314.82,
    "text": "Irgendwann besteht die Strecke nur noch aus Schlamm und ist der drüber flutet, dass sie beschließen mit dem Zug weiter Richtung sowjetische Hauptstadt zu fahren."
  },
  {
    "start": 1316.18,
    "end": 1320.18,
    "text": "Als Sie in Moskau ankommen sind die ersten zehntausend Kilometer geschaffen."
  },
  {
    "start": 1320.56,
    "end": 1330.24,
    "text": "doch nach dieser weiteren gemeisterten Etappe verkleinert sich das Team erst einmal denn einer der beiden Mechaniker muss sich eine Blinddarm-OP unterziehen und steigt aus."
  },
  {
    "start": 1331.78,
    "end": 1335.34,
    "text": "Die übrigen Weltreisenden decken sich währenddessen mit warmer Kleidung ein."
  },
  {
    "start": 1335.6,
    "end": 1338.2,
    "text": "Schleswig soll es im September weiter nach Sibirien gehen."
  },
  {
    "start": 1339.24,
    "end": 1344.12,
    "text": "Sie fahren entlang einer alten Handelsstraße, dem sibirischen Trakt Richtung Pazifik."
  },
  {
    "start": 1345.22,
    "end": 1352.86,
    "text": "Wieder kommen sie nur mühsam voran – der Schlamm auf der Strecke lässt die kaum weiterfahren als auch noch die Hinterachse des Standards Sex bricht!"
  },
  {
    "start": 1354.26,
    "end": 1370.74,
    "text": "Stinnes und ihr Team haben zwar etliche Ersatzteile im Lkw und auch eine Gelager entlang der Stärke anlegen lassen aber in diesem Fall bleibt nur eine Möglichkeit Sie müssen die Autoteile in Deutschland bestellen und auf deren Lieferung warten, was eine weitere Woche Zwangspause bedeutet."
  },
  {
    "start": 1372.66,
    "end": 1385.46,
    "text": "Ich werde mit jedem Tag saurer und wünschte ich hätte mich auf diese verdammte Reise nie eingelassen\", vermerkt Söderström in seinem Tagebuch und beschreibt damit wahrscheinlich die übergreifende Gemütslage während großer Teile der Reise ganz gut."
  },
  {
    "start": 1386.36,
    "end": 1390.08,
    "text": "Denn kurze Zeit später verlässt auch der zweite Mechaniker die Gruppe."
  },
  {
    "start": 1390.84,
    "end": 1396.78,
    "text": "Die beschwerliche Fahrt in Schrittgeschwindigkeit auf Feldwegen durch Sibylien ist zu viel für ihn."
  },
  {
    "start": 1398.18,
    "end": 1406.34,
    "text": "Als sie den Fluss Suhrer überqueren müssen und die Fähre eigentlich so klein ist, weigert er sich weiterzufahren und tritt die Heimreise an."
  },
  {
    "start": 1407.5,
    "end": 1410.52,
    "text": "Ab jetzt sind Stinnis und Söderström auf sich allein gestellt."
  },
  {
    "start": 1411.5,
    "end": 1413.52,
    "text": "Wobei ganz alleine nicht ganz richtig ist."
  },
  {
    "start": 1414.04,
    "end": 1417.12,
    "text": "immerhin wissen Sie Lord als Wachhund steht es an Ihrer Seite."
  },
  {
    "start": 1417.94,
    "end": 1424.68,
    "text": "Außerdem werden Sie auf weiten Teilen der Reise Von Lokalen Dolmetschen begleitet, die ihnen so manche verschlossenen Türen öffnen."
  },
  {
    "start": 1425.28,
    "end": 1427.14,
    "text": "Sprichwörtlich und buchstäblich!"
  },
  {
    "start": 1428.48,
    "end": 1431.44,
    "text": "Und auch die Hürde am Fluss meistern die zwei übrigen Weltreisenden."
  },
  {
    "start": 1432.12,
    "end": 1437.68,
    "text": "Sie verstärken die Fähre mit Baumstemmern und schaffen es so mit beiden Fahrzeugen ans andere Ufer."
  },
  {
    "start": 1439.04,
    "end": 1453.1,
    "text": "Nachdem kein befahrbarer Weg bis Novosibirsk ... Der Zielstatt in Sibirien auszumachen ist, beschließen Sie mit dem Zug weiter nach Irkutsk zu fahren das oberhalb der mongolisch-russischen Grenze am südlichen Ende des Baikalsees liegt."
  },
  {
    "start": 1454.12,
    "end": 1460.0,
    "text": "Den tiefsten See der Welt will Stinnesee doch nicht einfach umkurven – sie will über den Baikalsee fahren!"
  },
  {
    "start": 1460.7,
    "end": 1465.72,
    "text": "Zwei Monate wartet sie gemeinsam mit Söderström bis ihnen die Eisdecke dick genug erscheint."
  },
  {
    "start": 1466.62,
    "end": 1472.92,
    "text": "Noch nie zuvor ist ein Auto über den See gefahren und wenn sie einbrechen wäre das ihr sicheres Todesurteil."
  },
  {
    "start": 1474.12,
    "end": 1480.1,
    "text": "Dennoch wagen sie die Fahrt, doch die Eisdecke ist an einigen Stellen zu dünn um das Gewicht des Autos zu tragen."
  },
  {
    "start": 1480.88,
    "end": 1487.56,
    "text": "In Sichtweite bricht ein Bauersamt Pferd und Schlitten durch die Eisdecke Und auch vor ihnen macht sich plötzlich einen Spalt darauf."
  },
  {
    "start": 1488.56,
    "end": 1494.72,
    "text": "Bremsen ist nicht mehr möglich aber dank der Geschwindigkeit des Autors springen Sie über die Kante Mit Heiler haut davon gekommen."
  },
  {
    "start": 1495.06,
    "end": 1496.6,
    "text": "Wölfe begleiten unsere Fahrt."
  },
  {
    "start": 1497.02,
    "end": 1501.02,
    "text": "Freilandstimme bietet mir dass du an Schreibt sie das Trömmen in sein Tagebuch."
  },
  {
    "start": 1502.66,
    "end": 1509.48,
    "text": "Das gemeinsame Überbinden solch lebensgefährlicher Situationen schweißt die Abenteuerin und den Kameramann zusammen."
  },
  {
    "start": 1510.72,
    "end": 1514.66,
    "text": "Und das ist auch gut so, denn auf ihrer Route reiht sich Hindernis an Hinderniss."
  },
  {
    "start": 1515.1,
    "end": 1522.88,
    "text": "Waren Sie während des Sommers in der syrischen Wüste extremer Hitze ausgesetzt sind jetzt minus gerade in Sybilien denen zu schaffen machen."
  },
  {
    "start": 1524.58,
    "end": 1526.64,
    "text": "Der Wagen ist teilweise völlig vereist."
  },
  {
    "start": 1527.1,
    "end": 1534.92,
    "text": "Wenn Sie den Motor starten wollen, müssen sie die Zündkerzen vorhin einen Backofen legen und die Ölwanne des Standardsex mit Feuer auftauchen."
  },
  {
    "start": 1536.0,
    "end": 1541.98,
    "text": "Während die Temperaturen im weiteren Verlauf ihres Abenteuers wieder angenehmer werden bleibt die Strecke herausfordernd."
  },
  {
    "start": 1542.8,
    "end": 1549.74,
    "text": "Vom Eis geht es jetzt in den Sand durch die Wüste Gobi in das am dünsten besiedelte Land der Welt – dem Ungolische Volksrepublik."
  },
  {
    "start": 1551.08,
    "end": 1558.42,
    "text": "Danach führt die Reisestinnes- und Söderström über die chinesische Mauer in Richtung Peking, das sie im März, und auch im Märzen."
  },
  {
    "start": 1559.2,
    "end": 1566.8,
    "text": "Ein riesiger Presse-Rommel erwartet sich dort mit Reportern aus aller Welt die über die unglaubliche Fahrt von Frankfurt bis Peking berichten."
  },
  {
    "start": 1567.76,
    "end": 1575.98,
    "text": "Von der chinesischen Hauptstadt aus ist es nicht weit zur Küste an der ein Schiff wartet dass Stinnes und Söders Tröm nach Japan bringen soll."
  },
  {
    "start": 1576.64,
    "end": 1580.46,
    "text": "In Tokio angekommen können Sie dann erst einmal wieder etwas durchschnaufen."
  },
  {
    "start": 1580.8,
    "end": 1591.82,
    "text": "Sie verbringen dort zwei Wochen beim deutschen Botschafter Ehe sie in Yokohama den Dampfer President McKinley besteigen, der sie quer über den Ozean nach San Francisco bringt."
  },
  {
    "start": 1592.96,
    "end": 1598.64,
    "text": "Den Jahrestag der Reise am twenty-fünfundzwanzigsten Mai, feiern die beiden auf Hawaii."
  },
  {
    "start": 1599.9,
    "end": 1602.18,
    "text": "Ursprünglich war die Weltumrundung auf ein Jahr angelegt."
  },
  {
    "start": 1602.9,
    "end": 1605.54,
    "text": "dabei haben sie jetzt erst die Hälfte der Strecke zurückgelegt."
  },
  {
    "start": 1606.78,
    "end": 1613.72,
    "text": "Stinnins und Zöderström könnten es sich einfach machen und von San Francisco sofort den Weg Richtung Ostküste einschlagen."
  },
  {
    "start": 1614.18,
    "end": 1618.42,
    "text": "Stattdessen brechen sie auf und begehen den vielleicht gefährlichsten Teil der Reise."
  },
  {
    "start": 1619.18,
    "end": 1627.62,
    "text": "Vorher machen Sie noch kurz in Hollywood halt, wo Sie mit Basta Keaton einer der größten Stars Ihrer Zeit treffen ehe sie weiter Richtung Los Angeles fahren."
  },
  {
    "start": 1628.46,
    "end": 1633.02,
    "text": "Dort lassen Sie Lorde und den Lkw zurück um nach Südamerika aufzubrechen."
  },
  {
    "start": 1634.92,
    "end": 1650.6,
    "text": "Sie queern Zentralamerika und fahren vom Panama Kanal, der vierzehn Jahre zuvor eröffnet worden ist, nach Peru, wo sie eine Route über die Anden wählen Im Juli, von Lima aus auf mit einem peruanischen Begleiter an ihrer Seite."
  },
  {
    "start": 1651.36,
    "end": 1656.42,
    "text": "Aber auch diese Etappe wird wieder zu einer extremen, vielleicht der größten Belastungsprobe."
  },
  {
    "start": 1657.24,
    "end": 1665.3,
    "text": "Sie kommen kaum voran, müssen per Handflaschenzug das Auto steile Schotterwände hinaufhiefen und Steigungen von sechzig Prozent überwinden."
  },
  {
    "start": 1665.98,
    "end": 1671.76,
    "text": "Söderström notiert in seinem Tagebuch Tagesleistung hundertfünfzig Meter – es sieht traurig aus!"
  },
  {
    "start": 1673.0,
    "end": 1686.04,
    "text": "Ständig sind Stinnis und der Kameramann auf die Hilfe von Einheimischen angewiesen, die sie engagieren um das Auto zu ziehen Hindernisse wie Geröllschluchten zu überbinden und Reparaturen vorzunehmen etwa als sich hinter Achse erneut bricht."
  },
  {
    "start": 1686.88,
    "end": 1688.54,
    "text": "Einmal ist der Weg komplett versperrt."
  },
  {
    "start": 1688.96,
    "end": 1694.42,
    "text": "Söderström und Stinnes bleibt nichts anderes übrig als ein Fußmarsch über fünfzig Kilometer durch die Wüste."
  },
  {
    "start": 1695.34,
    "end": 1700.28,
    "text": "Zu essen haben Sie auch nichts mehr und nur dass Wasser aus dem Kühler hält sie noch am Leben."
  },
  {
    "start": 1701.4,
    "end": 1705.66,
    "text": "Dann bricht auch noch das Antriebskegelrad, was sie zu einer Pause zwingt."
  },
  {
    "start": 1705.94,
    "end": 1708.96,
    "text": "Denn das Ersatzteil muss erst aus Deutschland bestellt werden."
  },
  {
    "start": 1710.22,
    "end": 1715.2,
    "text": "Zwei Monate warten Sie derweil am Titikakasee auf knapp viertausend Metern!"
  },
  {
    "start": 1716.02,
    "end": 1723.66,
    "text": "Er ist damit eine höchstgelegene schiefbare See in der Welt – das Gebiet um den Segen als Ursprungsgebiet des Kartoffelanbaus."
  },
  {
    "start": 1724.4,
    "end": 1727.0,
    "text": "Das wird Söderström und Stin ist aber wenig interessiert her."
  },
  {
    "start": 1728.04,
    "end": 1732.18,
    "text": "Körperlich und emotional kommen Sie langsam aber sichern ihre Grenzen."
  },
  {
    "start": 1732.88,
    "end": 1735.64,
    "text": "Söderström etwa muss sich von einer Lungenentzündung erholen."
  },
  {
    "start": 1737.1,
    "end": 1743.04,
    "text": "Im November, neunzehn-achtundzwanzig geht es dann weiter – sie fahren Richtung Bolivien und reichen den nächsten Meilenstein."
  },
  {
    "start": 1743.54,
    "end": 1745.3,
    "text": "Buenos Aires in Argentinien."
  },
  {
    "start": 1746.18,
    "end": 1757.96,
    "text": "Hier erwartet sie wieder ein riesiges Pressetheater und ehe es durch die Pampa wieder zurück an die Pazifiküste geht kommen die Rennfahrerinnen und Södersström für die nächsten Wochen erst einmal bei Stines Onkel unter."
  },
  {
    "start": 1758.88,
    "end": 1760.52,
    "text": "Danach fahren Sie zurück nach Chile."
  },
  {
    "start": 1761.02,
    "end": 1767.56,
    "text": "Es ist der letzte Teil ihrer Reise, in dem das Dynamit zum Einsatz kommen muss um Hindernisse aus den Weg zu sprengen."
  },
  {
    "start": 1768.36,
    "end": 1770.98,
    "text": "Ab jetzt wird wieder mehr gefahren als gezogen!"
  },
  {
    "start": 1772.14,
    "end": 1775.7,
    "text": "Ein Dampf verbringt sie zurück in die USA – Der neue Kilometerstand?"
  },
  {
    "start": 1776.48,
    "end": 1777.44,
    "text": "……undzwanzigtausend."
  },
  {
    "start": 1778.38,
    "end": 1783.22,
    "text": "Innerhalb von drei Monaten folgen siebzehntausend weitere Kilometer kreuz und quer durch die USA."
  },
  {
    "start": 1783.94,
    "end": 1785.8,
    "text": "ein echtes Spektakel für die Medien."
  },
  {
    "start": 1786.68,
    "end": 1789.4,
    "text": "Wo Sie auch hinkommen gibt es Pressetermine- und Empfänge."
  },
  {
    "start": 1789.94,
    "end": 1796.26,
    "text": "Henry Ford führt Söderström und Stinnes in Detroit durch die Werkshallen, in denen das berühmte Modell T gebaut wird."
  },
  {
    "start": 1796.82,
    "end": 1801.18,
    "text": "Und sogar US-Präsident Herbert Hoover trifft sich mit den Autoweltreisenden."
  },
  {
    "start": 1802.4,
    "end": 1805.18,
    "text": "Ihre USA-Etappe beenden die beiden in New York."
  },
  {
    "start": 1805.78,
    "end": 1810.72,
    "text": "Von dorthaus geht es mit dem Schiff nach L'Avres und mit dem Auto über Paris – nach Berlin."
  },
  {
    "start": 1811.3,
    "end": 1813.9,
    "text": "inklusive Ehrenrunde wurde Fahrt offiziell!"
  },
  {
    "start": 1814.32,
    "end": 1820.46,
    "text": "Am vierundzwanzigsten Juni, neunzehn-neunundzwantig nach sechsundvierzig tausend siebenhundert achtundfünfzig Kilometern endet."
  },
  {
    "start": 1821.52,
    "end": 1826.1,
    "text": "Ein paar Kilometer kommen allerdings doch hinzu weil Stinnes Söders Träum nach Stockholm fährt."
  },
  {
    "start": 1827.8,
    "end": 1830.16,
    "text": "Damit endet ein Abenteuer von dem Kamm."
  },
  {
    "start": 1830.22,
    "end": 1833.96,
    "text": "zu glauben ist dass Sie es geschafft und unbeschadet überstanden haben."
  },
  {
    "start": 1834.5,
    "end": 1843.0,
    "text": "eine Fahrt die durch mehr Eis, Sand, Schlamm und Geröll führte also über Asphalt in lebensgefährlicher Hitze und Kälte."
  },
  {
    "start": 1843.8,
    "end": 1851.8,
    "text": "Eine solche Reise war natürlich nur möglich, weil sie finanziell sämtliche Mittel ausschöpfen konnten und auf allen Stationen über gute Kontakte verfügten."
  },
  {
    "start": 1852.2,
    "end": 1859.12,
    "text": "Etwa durch die deutschen Auslandsvertretungen und auch die Autoindustrie ein reges Interesse daran hatte dass der Vater Erfolg wird."
  },
  {
    "start": 1861.4,
    "end": 1871.94,
    "text": "Nach der Weltumrundung setzen sich Stinnis und Söderström gleich zusammen um den geplanten Film zu produzieren und Stinnitz veröffentlicht noch im Jahr der Rückkehr ihren Reisebericht als Buch."
  },
  {
    "start": 1872.98,
    "end": 1877.38,
    "text": "Anschließend wird es jedoch still um die beiden, die bald ein neues Leben beginnen."
  },
  {
    "start": 1878.04,
    "end": 1878.54,
    "text": "Zusammen!"
  },
  {
    "start": 1879.02,
    "end": 1885.2,
    "text": "Der verheiratete Söderström läßt sich scheiden, heiratet die Abenteuerin und sie bekommen drei Kinder."
  },
  {
    "start": 1886.02,
    "end": 1889.42,
    "text": "Als Renn- oder Autofahrerin ist Stinnis nicht mehr aufgefallen."
  },
  {
    "start": 1890.14,
    "end": 1897.62,
    "text": "Mit ihrer Familie lebt sie auf einem Gutshof in Südschweden von der Landwirtschaft Und stirbt am siebten September nineteen neunzig."
  },
  {
    "start": 1898.34,
    "end": 1901.82,
    "text": "Ihre Pionierfahrt um die Welt gerät bald in Vergessenheit."
  },
  {
    "start": 1903.74,
    "end": 1904.5,
    "text": "Sehr schön, Richard."
  },
  {
    "start": 1904.58,
    "end": 1905.68,
    "text": "Vielen Dank fürs Vorlesen!"
  },
  {
    "start": 1906.54,
    "end": 1907.86,
    "text": "Die Geschichte ist ja länger als ich dachte."
  },
  {
    "start": 1909.08,
    "end": 1909.14,
    "text": "Das"
  },
  {
    "start": 1909.22,
    "end": 1910.14,
    "text": "geht uns immer so aus, Kui."
  },
  {
    "start": 1911.64,
    "end": 1912.62,
    "text": "Aber what a story?"
  },
  {
    "start": 1913.0,
    "end": 1913.66,
    "text": "What is the story?"
  },
  {
    "start": 1913.92,
    "end": 1914.34,
    "text": "Ist sehr gut."
  },
  {
    "start": 1914.54,
    "end": 1914.96,
    "text": "Krass oder?"
  },
  {
    "start": 1915.2,
    "end": 1923.44,
    "text": "Also es wirklich... wenn man sich das vorstellt über die der größte Teil der Strecke war einfach überhaupt nicht für Autos ausgelegt."
  },
  {
    "start": 1924.84,
    "end": 1928.44,
    "text": "Ich meine, erinnert mich natürlich auch an die andere Betonrundungsgeschichte, die wir im Buch haben."
  },
  {
    "start": 1928.8,
    "end": 1929.58,
    "text": "Eine Landen-Dairy."
  },
  {
    "start": 1930.1,
    "end": 1932.84,
    "text": "Ein lustiger auch hier bei... Die Route ist sehr ähnlich!"
  },
  {
    "start": 1933.4,
    "end": 1934.42,
    "text": "Also teilweise ja."
  },
  {
    "start": 1934.54,
    "end": 1941.16,
    "text": "also weil man hier auch zum Beispiel dann ist in Japan und dann auch mit dem Schiff über den Pazifik in die USA zurück."
  },
  {
    "start": 1941.24,
    "end": 1944.92,
    "text": "aber ich nehme an das es einfach so wie die übliche Route wenn du mal in Japan bist."
  },
  {
    "start": 1946.18,
    "end": 1946.26,
    "text": "Wenn"
  },
  {
    "start": 1946.3,
    "end": 1956.14,
    "text": "du es da mal dorthin geschafft hast Die Welt war noch nicht bereit eigentlich für eine Weltumrundung im Auto oder?"
  },
  {
    "start": 1956.94,
    "end": 1965.52,
    "text": "Absolut ja, aber sie machen ihr dann trotzdem das fand ich dann schon auch überraschend diesen Abstecher dann zum Beispiel nach Südamerika der ja eigentlich gar nicht notwendig gewesen wäre."
  },
  {
    "start": 1965.66,
    "end": 1968.08,
    "text": "Sie hätten es trotzdem als Weltumrundungen durchgehen lassen."
  },
  {
    "start": 1968.72,
    "end": 1969.9,
    "text": "Na ja, hatte ihn halt talked."
  },
  {
    "start": 1971.7,
    "end": 1976.3,
    "text": "Wir haben sich halt wahrscheinlich gedacht jetzt sehen wir uns auch mal da und jetzt können wir gleich Südameria mitnehmen."
  },
  {
    "start": 1979.7,
    "end": 1984.04,
    "text": "Einerseits ist natürlich so, sie machen das um diese Weltumrundung und machen es auf der anderen Seite."
  },
  {
    "start": 1984.52,
    "end": 1986.18,
    "text": "Wann hast du jemals wieder die Chance, sowas zu tun?"
  },
  {
    "start": 1987.3,
    "end": 1990.68,
    "text": "Also würde ich mir auch zweimal überlegen ob ihr jetzt die kürzeste Route nehmt."
  },
  {
    "start": 1991.46,
    "end": 1995.86,
    "text": "Außer wie du es beschrieben hast in der Geschichte... In Südamerika!"
  },
  {
    "start": 1996.6,
    "end": 1999.84,
    "text": "Da denken sich dann wahrscheinlich schon irgendwann so hey, warum tun wir uns zusammen?"
  },
  {
    "start": 2001.64,
    "end": 2009.42,
    "text": "Wenn du noch mal ein Auto felswand hochziehen musst Ich glaube da denkt er dann auch so, okay vielleicht wäre doch lieber bei den asphaltierten Straßen geblieben."
  },
  {
    "start": 2010.66,
    "end": 2024.32,
    "text": "Und ich habe auch für die Vorbereitung von Bildband mir angeschaut weil es gibt ja sehr viel Bildmaterial eben durch den Zürcherström und das ist wirklich faszinierend weil da stehen halt teilweise irgendwie keine Ahnung Fünfzig Leute um das Auto rum und die tragen das halt einfach über."
  },
  {
    "start": 2024.36,
    "end": 2025.12,
    "text": "dieses Geräuliches."
  },
  {
    "start": 2028.4,
    "end": 2030.6,
    "text": "Da kam dann natürlich, du sagst es ja auch."
  },
  {
    "start": 2030.64,
    "end": 2036.38,
    "text": "Das Ganze war nur möglich aufgrund dieser finanziellen Möglichkeiten die sie gehabt haben wie schier endlos waren eigentlich."
  },
  {
    "start": 2038.18,
    "end": 2047.42,
    "text": "und so kannst der Weltumrundung natürlich auch machen wenn du halt die Mittel hast dafür zu sorgen dass dein Auto einfach getragen wird wo's nicht fahren kann."
  },
  {
    "start": 2048.42,
    "end": 2051.52,
    "text": "das ist bei vielen anderen natürlich so nicht möglich gewesen"
  },
  {
    "start": 2052.659,
    "end": 2052.86,
    "text": "die sich"
  },
  {
    "start": 2052.9,
    "end": 2055.0,
    "text": "das vielleicht auch überlegt haben."
  },
  {
    "start": 2055.04,
    "end": 2063.38,
    "text": "Und was man auch halt schön sieht an der Geschichte, wie sehr... Also ich meine dass die beiden Mechaniker irgendwann aufgeben und sagen also... Verstehen?"
  },
  {
    "start": 2063.46,
    "end": 2064.639,
    "text": "Das ist uns jetzt wirklich zu viel."
  },
  {
    "start": 2064.86,
    "end": 2065.1,
    "text": "Genau!"
  },
  {
    "start": 2065.639,
    "end": 2074.38,
    "text": "Aber was ich interessant fand das es Söderström und Stinn ist so zusammenschweißt, dass sie am Ende ja ein paar werden und dann den Rest ihres Lebens auch miteinander verbringen."
  },
  {
    "start": 2075.38,
    "end": 2082.159,
    "text": "Naja weißt du, wenn wir schon aus dem Film Klassiker Speed wissen, Extremsituationen schweißen zusammen"
  },
  {
    "start": 2084.639,
    "end": 2086.26,
    "text": "Das hast du aus Speed gelernt, sehr gut."
  },
  {
    "start": 2087.3,
    "end": 2093.639,
    "text": "Ja es wird quasi ganz im Schluss gibt's auch so ein Sequent wo das zu besprochen wird."
  },
  {
    "start": 2095.1,
    "end": 2100.38,
    "text": "Speed ist von der Film wo er Bus fährt und sie dürfen nicht langsamer fahren weil sonst der Bus in die Luft fliegt oder?"
  },
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    "text": "Richtig!"
  },
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    "text": "Dennis Hopper, Keanu Reeves und Sandra Bullock"
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    "text": "Ein Klassiker einfach"
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    "text": "Aber dann auch interessant dass da nichts drauswird."
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    "text": "Also sie beenden diese Wettumrundung, es wird ein Buch geschrieben."
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    "text": "Sie machen den Film oder?"
  },
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    "text": "Ja"
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    "text": "Dann ziehen sie auf der Farm oder einen Bauernhof in Südschwäden und da bleiben sie dann."
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    "text": "Das finde ich auch interessant."
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    "text": "ja dass es danach relativ still wird also sowohl um die beiden als Personen aber auch um das Projekt selber."
  },
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    "text": "Aber ist vielleicht auch die Zeit dann?"
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    "text": "Es kommen halt an die dreißiger Jahre?"
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    "text": "Jaja dann kommt er weg Krieg."
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    "text": "Aber wenn man sich fragt, was nimmt man eigentlich mit auf so eine Reise?"
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    "text": "Wenn man keinen Kühlschrank oder kein ordentliches Kühlgerät hat."
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    "text": "Das Eier ist eigentlich ziemlich clever."
  },
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    "text": "Aber es sind gekochte Eier vorgekocht."
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    "text": "Ja"
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    "text": "Ja warum nicht?"
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    "text": "Ein Stück Brot."
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    "text": "Ich lasse mir schon gefallen."
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    "end": 2176.84,
    "text": "Ja, wobei das wahrscheinlich für die jetzt so über mehrere Wochen und so die Hauptmahlzeit waren."
  },
  {
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    "text": "Ich esse eigentlich sehr oft Eier also zum Mittag"
  },
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    "text": "beim Ei."
  },
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    "end": 2189.88,
    "text": "Also ich kann mir das schon vorstellen jeden Tag Eier zu essen."
  },
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    "text": "Ja, das stimmt."
  },
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    "end": 2190.76,
    "text": "Das"
  },
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    "end": 2192.72,
    "text": "ist auch gut, Protein und so was."
  },
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    "end": 2195.74,
    "text": "Ja?"
  },
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    "end": 2198.62,
    "text": "Also wenn es Eier nicht geben müsste man sie erfinden!"
  },
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    "text": "Absolut ja!"
  },
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    "text": "Dann"
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    "end": 2202.92,
    "text": "bist du mal eine Lehre aus dieser Geschichte."
  },
  {
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    "end": 2206.54,
    "text": "Sehr gut."
  },
  {
    "start": 2209.68,
    "end": 2210.02,
    "text": "Daniel,"
  },
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    "end": 2212.8,
    "text": "in diesem Fall machen wir"
  },
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    "end": 2214.9,
    "text": "noch eine zweite Geschichte."
  },
  {
    "start": 2215.06,
    "end": 2216.52,
    "text": "Mach mal noch ein zweiter Geschichte."
  },
  {
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    "end": 2218.38,
    "text": "Du lest etwas vor das ich verfasst habe?"
  },
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    "text": "Sehr gerne!"
  },
  {
    "start": 2221.34,
    "end": 2224.96,
    "text": "Und zwar eine Geschichte die heißt ZA und Zimmermann."
  },
  {
    "start": 2228.08,
    "end": 2238.3,
    "text": "Wir schreiben den zwanzigsten März des Jahres, sechzehntunderts, siebenundneunzig als eine lange Prozession an Schlitten vom russischen Novgorod und Pskov aufbricht."
  },
  {
    "start": 2238.78,
    "end": 2244.16,
    "text": "Es ist eine Prozession die den Beginn einer fünfzehnmonatigen Reise durch Europa markiert."
  },
  {
    "start": 2245.34,
    "end": 2250.22,
    "text": "Mitglieder der Reisegesellschaft sind allen voran drei hochrangige russische Aristokraten."
  },
  {
    "start": 2250.8,
    "end": 2261.74,
    "text": "An der Spitze der Unternehmung steht Generaladmiral François Lefort General-Gouverneur von Novgorod, gefolgt vom ersten Botschafter Russlands und General-Governeur von Sibirien."
  },
  {
    "start": 2262.34,
    "end": 2271.74,
    "text": "Firdor Alexejvic Golovin Und Prokofi Vosnischin – Governor von Beuchov einer wichtigen Verteidigungsstadt südlich von Moskau."
  },
  {
    "start": 2273.62,
    "end": 2291.3,
    "text": "Diesen drei Anführern folgen zwanzig weitere Adlige und fünfunddreißig freiwillige Russen die wichtige Kenntnisse und Fähigkeiten in England, Holland und Wienedich erwerben und nach Russland tragen sollen vor allem was Schiffsbau, Navigation und anderes nautisches Wissen angeht."
  },
  {
    "start": 2292.66,
    "end": 2299.04,
    "text": "Wie zeitgenössische Berichterstattung später erklären wirds waren wohl nicht alle dieser Teilnehmer freiwillig mit dabei."
  },
  {
    "start": 2299.62,
    "end": 2307.04,
    "text": "so wurde korreportiert dass manche der Aristokraten Söhne bedeutsamer Familien waren die damit eher geiseln als Freiwillige waren."
  },
  {
    "start": 2308.2,
    "end": 2316.58,
    "text": "Und schließlich sind noch einige geistliche Sekretäre Übersetzer Musiker Sänger Köche und über siebzig Soldaten Teil der Prozession."
  },
  {
    "start": 2318.06,
    "end": 2334.22,
    "text": "Insgesamt ziehen über zweihundertfünfzig Mitglieder des russischen Kaiserreichs aus, mit dem offensichtlichen Ziel bestehende Allianzen zu stärken oder neu zu schmieden – und dem nicht ganz so offensichtlichem Ziel, so viel Wissen über den Westen zu sammeln wie möglich."
  },
  {
    "start": 2336.4,
    "end": 2346.54,
    "text": "Unter den Mitgliedern dieser großen Gesellschaft, wie die Unternehmung in die Geschichte eingehen wird, findet sich auch ein Mann, Michaelov ansprechen lässt."
  },
  {
    "start": 2347.28,
    "end": 2353.18,
    "text": "Zwar als einfaches Mitglied der Gesellschaft ausgewiesen, ist schon sein Aussehen alles andere als gewöhnlich."
  },
  {
    "start": 2354.08,
    "end": 2360.84,
    "text": "Mit seinen über zwei Metern Körpergröße ist er nämlich nicht nur für das siebzehnte Jahrhundert außergewöhnlich hochgewachsen."
  },
  {
    "start": 2362.22,
    "end": 2369.28,
    "text": "Ein weiteres Merkmal – weil es würde es noch brauchen – ist eine große Warze auf der rechten Seite seines Gesichts."
  },
  {
    "start": 2370.2,
    "end": 2377.46,
    "text": "Dieser auffällige Mann Mitte zwanzig ist verantwortlich dafür dass die große Gesandschaft überhaupt stattfinden wird."
  },
  {
    "start": 2378.06,
    "end": 2383.28,
    "text": "Denn in Wahrheit ist er niemand Geringeres als der russische Tsar Peter, der Große!"
  },
  {
    "start": 2384.28,
    "end": 2395.9,
    "text": "Die Sache ist die – Als Peter im Jahr sixteenhundertneunundachtzig den Thron besteigt, erbte ein Reich das zwar Großes und auch seinen strategisch wichtigen Platz am Rand Europas innehat."
  },
  {
    "start": 2396.68,
    "end": 2403.64,
    "text": "Im Vergleich zu den anderen reichen Europas allen voran Frankreich gilt Russland jedoch als beinahe hinterwäldlerisch."
  },
  {
    "start": 2405.3,
    "end": 2410.76,
    "text": "Der Junge Tsar entwickelt schon bald ein großes Interesse an allem, was aus dem Westen kommt."
  },
  {
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    "end": 2420.74,
    "text": "Schuld daran ist vorallem ein Stadtteil im Norden Moskau – die Nemeskaya Slobodá auch bekannt als die Deutsche Vorstadt."
  },
  {
    "start": 2421.3,
    "end": 2430.9,
    "text": "Eine Art Enklave für Ausländer insbesondere jene aus Deutschland ist dieser Stadtteil Sammelzentrum für Ärzte, Gelehrte und andere beeindruckende Persönlichkeiten."
  },
  {
    "start": 2432.28,
    "end": 2444.82,
    "text": "in langen Nächten trotz des Tabakverbots in Russland häufig Pfeife rauchend anzutreffen, erfährt Peter von den Einwanderern viel über die Kulturgesellschaft und Wissenschaft der westlichen Länder Europas."
  },
  {
    "start": 2446.24,
    "end": 2453.78,
    "text": "Vor allem aber lernt er viel über den Schiffsbau – was ihn in seiner Überzeugung bestärkt, das auch Russland eine Marine benötigt."
  },
  {
    "start": 2455.56,
    "end": 2464.68,
    "text": "der auch persönlich gern Hand anlegt, will sich eine solche Marine aber nicht einfach nur von den zu jener Zeit unübertroffenen niederländischen Handwerken bauen lassen."
  },
  {
    "start": 2466.14,
    "end": 2476.0,
    "text": "Er selbst will in den Schiffswerften der Niederlande arbeiten – was einer der Gründe ist, weshalb Peter beschließt, nicht als Zahr sondern als einfaches Mitgliedergesundschaft aufzutreten!"
  },
  {
    "start": 2477.7,
    "end": 2491.02,
    "text": "Die erste Station führt die Teilnehmenden der Unternehmung nach Liefland, einer Region des Baltikums, die heute ungefähr dem Gebiet Lettlands und Estlands entspricht und im Jahr sixteenhundertseinundneunzig von Schweden regiert wird."
  },
  {
    "start": 2491.76,
    "end": 2495.02,
    "text": "Genauer gesagt landen Peter und seine Begleiter in Riga."
  },
  {
    "start": 2496.42,
    "end": 2507.76,
    "text": "Schon hier zeigt sich das ein Zaar, der in Cognito reist zu großen Problemen führen kann Denn der schwedische Gouverneur Lieflanz, Erik Dahlberg ist von der Gesellschaft völlig überfordert."
  },
  {
    "start": 2508.44,
    "end": 2515.74,
    "text": "Zwar hat der Gouvernauer der Stadt Pskov die am nächsten zur Grenze liegt vorauseinend Nachricht von einer ankommenden Gesellschaft geschickt."
  },
  {
    "start": 2516.36,
    "end": 2523.4,
    "text": "allerdings hat er wohl unterschlagen wie groß die gesamte Gruppe ist und vor allem das eines der Mitglieder der Zar selbst ist."
  },
  {
    "start": 2525.22,
    "end": 2539.12,
    "text": "Das Gouvernoir Dahlberg nicht davon ausgingen dass der Zar persönlich dabei sein würde ist gar nicht so außergewöhnlich war es doch tatsächlich das erste Mal, dass sich ein russischer Herrscher selbst auf eine Reise jenseits der eigenen Grenzen begeben hat."
  },
  {
    "start": 2540.12,
    "end": 2547.62,
    "text": "Anstatt also mit großer Ehrerbietung wird die Gesellschaft Samt Kaiser mit kaum Platz und viel zu wenig Pomp begrüßt."
  },
  {
    "start": 2549.38,
    "end": 2553.52,
    "text": "Auch sind die Schweden ihren Nachbarn gegenüber etwas reserviert – und zwar aus gutem Grund!"
  },
  {
    "start": 2554.4,
    "end": 2560.12,
    "text": "Riga ist eine moderne Festung im westlichen Stil ganz im Gegensatz zur Befestigung in Russlands."
  },
  {
    "start": 2560.98,
    "end": 2565.72,
    "text": "Das plötzlich Interesse der Besucher stößt daher in Riga eher auf Misstrauen."
  },
  {
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    "end": 2575.4,
    "text": "Vor allem als Peter damit beginnt, sich Grundresse aufzuzeichnen, Tiefe und Breite der Gräben auszumessen oder die Kanonen auf den Mauern genauer zu inspizieren."
  },
  {
    "start": 2577.32,
    "end": 2593.66,
    "text": "Trotz der Erkenntnisse, die der Zahr mehr- oder weniger unauffällig in Rliga sammeln kann, wird die Stadt nicht in guter Erinnerung behalten, da die Gesandschaft nämlich nur auf der Durchreise ist – es also kein Besuch des schwedischen Reichs gelten die üblichen diplomatischen Verpflichtungen nicht."
  },
  {
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    "end": 2598.96,
    "text": "Die Russen müssen alle selbst sein, Nahrung, Unterkünfte und Bestallung der"
  },
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    "text": "Tiere.\"."
  },
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    "end": 2613.06,
    "text": "Peters Meinung über Riga wird so nachhaltig negativ beeinflusst, dass er dreizehn Jahre später – also die Stadt belagert um sie dem russischen Reich einzuverleiben – persönlich die ersten drei Kanonenschüsse abfeuern wird."
  },
  {
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    "end": 2620.94,
    "text": "Im Kontrast zum Empfang bei ihrer ersten Station steht der Aufenthalt im Herzogtum Kurland- und Semngalen."
  },
  {
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    "end": 2628.52,
    "text": "Dessen Hauptstadt, Mietau – nur knapp fünfzig Kilometer von Riga entfernt – wird der Schauplatz eines riesigen Banquets."
  },
  {
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    "end": 2641.5,
    "text": "Ausgerichtet wird es vom regierenden Herzog Friedrich Casimir Kettler, der dem schiffsverliebten Peter auch gleich noch ein eigenes Segelschiff schenkt damit er seine Reise nun zu Wasser fortsetzen kann."
  },
  {
    "start": 2643.1,
    "end": 2649.6,
    "text": "Auf diesem Schiff geht es nun weiter nach Königsberg wo niemand Geringeres als der Kurfürst von Preußen, Friedrich"
  },
  {
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    "end": 2649.94,
    "text": "III.,"
  },
  {
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    "end": 2651.12,
    "text": "auf ihn wartet!"
  },
  {
    "start": 2652.08,
    "end": 2675.46,
    "text": "Aus gutem Grund, der Fürst, der wenige Jahre später als Friedrich I. zum König von Preußner aufsteigen wird hat großes Interesse daran die Unterstützung Russlands zu erhalten aus einer Art Gegengewicht zum mächtigen angrenzenden Schweden was wir nicht vergessen dürfen und was auch durch die imperialistischen Anstrengungen Peters in den nächsten Jahrzehnten verdeutlicht wird."
  },
  {
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    "end": 2683.74,
    "text": "Grenzen waren zu jener Zeit noch viel fluider als heute musste Allianzen mit anderen Mächten schmieden."
  },
  {
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    "end": 2692.3,
    "text": "In diesem Sinne ist, wie bereits erwähnt letzten Endes auch die große Gesandschaft unterwegs – dazu später noch mehr!"
  },
  {
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    "end": 2699.66,
    "text": "Nach dem Halt in Königsberg reist die Gemeinschaft um Peter den Großen Richtung Niederlande."
  },
  {
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    "end": 2705.68,
    "text": "Sie kommen durch Berlin und Hannover, dort trifft Peter auf Sophie von der Pfalz."
  },
  {
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    "end": 2711.18,
    "text": "Sie ist vom jungen Zahn angetan trotz seiner etwas ungehobelten Art."
  },
  {
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    "end": 2714.04,
    "text": "Sophie ist auch nicht irgendwer."
  },
  {
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    "end": 2722.92,
    "text": "Einige Jahre später wird sie die designierte Thronfolgerin Englans, allerdings wird sie sterben bevor sie die Rolle der Königin einnehmen kann."
  },
  {
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    "end": 2728.02,
    "text": "Stattdessen wird ihr Sohn Georg Ludwig als Georg I. König von England."
  },
  {
    "start": 2729.44,
    "end": 2735.58,
    "text": "Am achtzehnten August des Jahres sixteenhundertsebeneunzig landet Peter schließlich in den Niederlanden."
  },
  {
    "start": 2736.84,
    "end": 2742.0,
    "text": "Neben diplomatischen Belangen interessiert ihn dort vor allem eines – das Schiffsbau!"
  },
  {
    "start": 2743.08,
    "end": 2759.0,
    "text": "Die Niederlande, die sich die eigene Unabhängigkeit von Spanien harte erarbeitet haben und im siebzehnten Jahrhunderts sowohl wirtschaftlich als auch kulturell ein goldenes Zeitalter durchleben wollen diese Unabhängigkeit und die damit einhergehenden Errungenschaften beschützt sehen."
  },
  {
    "start": 2760.36,
    "end": 2769.88,
    "text": "Daher verfügt dieses Land mit knapp zwei Millionen Bewohnerinnen über eine Armee von über Hundertzwanzigtausend Soldaten und über die zweitgrößte Marina Europas."
  },
  {
    "start": 2771.68,
    "end": 2782.26,
    "text": "Es verwundert daher nicht dass Peters erstes Ziel nicht die Hauptstadt Amsterdam und seinen Handelshafen, sondern die Stadt Saandam berühmt für die wohl besten Schiffe ist."
  },
  {
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    "end": 2790.44,
    "text": "Schon kurz nach seiner Ankunft trifft er dort auf Gerrit Kist eine niederländischen Schmied dessen Bekanntschaft er schon in Moskau gemacht hat."
  },
  {
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    "end": 2799.76,
    "text": "Der Zahr quartiert sich zugleich im einfachen Haus einer Witwe ein denn er will weiterhin und insbesondere in Saandamm unerkannt bleiben."
  },
  {
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    "end": 2803.9,
    "text": "Sein Wunsch ist es, in einer der Schiffswerften arbeiten zu können."
  },
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    "end": 2811.62,
    "text": "Natürlich funktioniert das nicht so einfach und nach einigen Tagen ist der groß gewachsende Russe schon Stadtgespräch!"
  },
  {
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    "end": 2824.54,
    "text": "Nach nur eine Woche muss Peter einsehen dass es für einen Zahn unmöglich ist im Cognito in einer niederländischen Schiffswärft anzuheuern – also verlässt er Saandamm Richtung Amsterdam."
  },
  {
    "start": 2825.3,
    "end": 2833.48,
    "text": "In Amsterdam, der reichsten Start mit dem wichtigsten Handelshafen dieser Zeit wird er entsprechend hoffiert, obwohl er an der Cover unterwegs ist."
  },
  {
    "start": 2834.9,
    "end": 2839.22,
    "text": "Und auch sein Traum von der Arbeit in einer Schiffswerft soll sich dort nun erfüllen."
  },
  {
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    "end": 2859.0,
    "text": "Unterstützt vom Amsterdamer Bürgermeister und Regent Nikolas Witzen, erhält er die Erlaubnis in der Werft der niederländischen Ostinienkompanie zu arbeiten – ein idealer Ort für einen Zahn, der unerkannt bleiben will, denn die Werft ist von hohen Mauern umgeben und bietet Schutz vor den Augen."
  },
  {
    "start": 2861.6,
    "end": 2872.96,
    "text": "Und so arbeitet Peter der Große in den folgenden Monaten als Zimmermann, während in der Werft eine neue Fregatte getauft auf dem Namen die Apostel Peter und Paul Form annimmt."
  },
  {
    "start": 2874.1,
    "end": 2890.58,
    "text": "Der Titel der viele Jahrzehnte später uraufgeführten komischen Oper Zahr-und Zimmermann von Albert Lorzing bezieht sich zwar im Allgemeinen auf die große Gesandschaft – im speziellen aber eben auch auf diese Tätigkeit des Zahnen im Spätsommer des Jahres."
  },
  {
    "start": 2894.8,
    "end": 2906.32,
    "text": "Peter, der neben dem Schiffsbau und auch sonst ein sehr interessierter Zeitgnosse ist, nutzt seinen Aufenthalt in Amsterdam also auch dafür seinen Wissensdurst in anderen Bereichen zu stellen."
  },
  {
    "start": 2907.48,
    "end": 2912.88,
    "text": "So besuchte er einige Male den Sitziersaal des berühmten Anatomen Frederick Reusch."
  },
  {
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    "end": 2916.44,
    "text": "die Anatomie beeindruckt den Herrscher nachhaltig."
  },
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    "end": 2921.8,
    "text": "so heißt es etwa dass Peter in späteren Jahren immer zwei Taschen mit Sicherung trug."
  },
  {
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    "end": 2928.86,
    "text": "In der einen fanden sich mathematische Gerätschaften, mit denen er Konstruktionspläne nachmessen und überprüfen konnte."
  },
  {
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    "end": 2932.26,
    "text": "Und in der anderen fand es sich Operationsbesteck!"
  },
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    "end": 2936.98,
    "text": "Aber auch die erkennungsreiche Zeit in Amsterdam geht zu Ende."
  },
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    "end": 2942.04,
    "text": "Schließlich erreist Peter – mit einigen wenigen Vertrauten – nach London."
  },
  {
    "start": 2943.12,
    "end": 2951.14,
    "text": "Der Großteil der Gesellschaft bleibt in Amsterdam allen voran Le Forg, der als ranghöchster Botschafter die Verhandlungen mit den Niederlanden führen"
  },
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    "start": 2951.18,
    "end": 2951.36,
    "text": "soll.\"."
  },
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    "start": 2953.44,
    "end": 2966.54,
    "text": "Wenn, wie zuvor erwähnt die Niederlande über die zweitgrößte Marine Europas verfügten dann ist jetzt der Zeitpunkt gekommen um darauf hinzuweisen dass es selbstverständlich England war das sich mit der größten Marine auszeichnete."
  },
  {
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    "end": 2974.88,
    "text": "England war schon zu jenerzeit drauf und dran den niederlandenden Rang als wirtschaftlich mächtigstes Land Europas abzulaufen."
  },
  {
    "start": 2976.24,
    "end": 2988.9,
    "text": "einen großen Anteil daran hatte natürlich die Schifffahrt und als wichtigste Hafen dafür galt London Neben Paris, die bevölkerungsreichste Stadt Europas stellte alle anderen Städte in den Schatten."
  },
  {
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    "end": 2995.8,
    "text": "Mit seinen über siebenhundertfünfzig tausend Einwohnern dominierte die englische Metropole wie sonst kaum eine Hauptstadt."
  },
  {
    "start": 2996.5,
    "end": 3002.96,
    "text": "Bristol – die nächstgrößere Stadt Englerns zu jener Zeit zählte beispielsweise nur dreißigtausend einwohner."
  },
  {
    "start": 3003.96,
    "end": 3006.28,
    "text": "Riesig, schmutzig und gefährlich!"
  },
  {
    "start": 3006.96,
    "end": 3011.26,
    "text": "Aber auch voller Wunder ist es eine Stadt, wie Peter sie so noch nie gesehen hat…."
  },
  {
    "start": 3012.06,
    "end": 3022.18,
    "text": "Insbesondere, wenn wir bedenken, dass nur wenige Jahrzehnte zuvor im Jahr sixteenhundertsechzig ein riesiger Brand große Teile Londons in Schutt und Asche gelegt hat."
  },
  {
    "start": 3023.78,
    "end": 3034.62,
    "text": "Auf dutzende jener Orte die vom Feuer zerstört worden sind, hat der Star-Architekt derzeit Christopher Wren neue Kirchen gebaut, deren Türme nun in ganz London in die Höhe ragen."
  },
  {
    "start": 3036.18,
    "end": 3052.18,
    "text": "Komplettiert wird das Stadtbild durch Wrens Meisterberg – Die St Paul's Cathedral als Peter in London ankommt, wird bereits seit über zwei Jahrzehnten an ihr gebaut und es werden noch dreizehn weitere Jahre bis zur endgültigen Fertigstellung hinzukommen."
  },
  {
    "start": 3053.74,
    "end": 3068.28,
    "text": "Es tut sich also viel in England das im Begriff ist zur mächtigsten Seefahrer-Nation der Welt zu werden – und Peter, der vom Gedanken einer mächtigen russischen Marine beseelt ist, sieht sich daher auch in England am richtigen Ort zur richtigen Zeit."
  },
  {
    "start": 3069.32,
    "end": 3073.04,
    "text": "Natürlich trifft er Zahr Auch in England auf den regierenden Monaten."
  },
  {
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    "end": 3084.12,
    "text": "Den komplexen Herrschaftsverhältnissen Europas zu jener Zeit geschuldet, ist die Begegnung mit dem König auch gleichzeitig eine Begegnung mit dem Stadthalter der Niederlande – William"
  },
  {
    "start": 3084.66,
    "end": 3084.74,
    "text": "III.,"
  },
  {
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    "end": 3086.18,
    "text": "Prinz von Oranien."
  },
  {
    "start": 3087.46,
    "end": 3092.44,
    "text": "William is dem jungen Zahn wohlgesonnen nicht zuletzt aufgrund eines gemeinsamen Widersachers."
  },
  {
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    "end": 3094.9,
    "text": "Frankreich unter Ludwig XIV."
  },
  {
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    "end": 3103.9,
    "text": "ist nämlich nicht nur Feind Englans und Schwedens sondern gleichzeitig auch Freund des Usmanischen Reiches mit dem sich Russland seit geraumer Zeit im Konflikt befindet."
  },
  {
    "start": 3105.06,
    "end": 3111.02,
    "text": "Den Großteil der diplomatischen Arbeit überlässt er Tsar allerdings lieber denen, die dafür bezahlt werden."
  },
  {
    "start": 3111.5,
    "end": 3116.74,
    "text": "Er selbst widmet sich vor allem jenen Dingen in Londons, die er so in seinem Reich nicht finden kann."
  },
  {
    "start": 3118.94,
    "end": 3123.18,
    "text": "Er erforscht die Stadt dabei genauso wie es geplant hat – nämlich in Cognito!"
  },
  {
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    "end": 3127.98,
    "text": "Nicht nur das – oft macht er sich auch zu Fuß auf, selbst in den Wintermonaten."
  },
  {
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    "end": 3133.22,
    "text": "Er besucht Manufakturen und Handwerker lässt sich Konstruktionspläne erklären."
  },
  {
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    "end": 3142.3,
    "text": "Seinem Interesse an der Zimmermannskunst ist es zu verdanken, dass er sich englische Särge nicht nur zeigen sondern auch gleich ein paar Exemplare nach Moskau schicken lässt!"
  },
  {
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    "end": 3156.76,
    "text": "Der Tsar findet auch neue Freunde unter ihnen Perigreen Osborn – Maki von Kamathen, der nicht nur ein hervorragender Schiffskonstrukteur ist, sondern auch ein äußerst standhafter genießer englischen Biers."
  },
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    "end": 3160.64,
    "text": "Gemeinsam besuchen Sie regelmäßig Tarvernen."
  },
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    "end": 3166.14,
    "text": "Eine davon wird nach seinem Aufenthalt sogar ein Saar von Moskowien umbenannt."
  },
  {
    "start": 3167.04,
    "end": 3182.08,
    "text": "So dankbar Peter für alles ist, was er in jenen Monaten in London lernt, so schockierend es dem Kontrast seine Missachtung des Eigentums anderer Menschen – das zeigt sich beispielsweise in der Art und Weise wie er eine seiner Unterkünfte behandelt!"
  },
  {
    "start": 3183.12,
    "end": 3191.22,
    "text": "Seys Court, ein Anwesen das dem britischen Autor John Evelyn gehört wird von der Krone für Peter und sein Gefolge angemietet."
  },
  {
    "start": 3192.22,
    "end": 3199.24,
    "text": "Es ist ein beeindruckendes Anwesen dass von Evelyn über einen Zeitraum von über vierzig Jahren her und eingerichtet worden ist."
  },
  {
    "start": 3200.36,
    "end": 3204.72,
    "text": "Nicht nur das Interieur ist vom Feinsten auch der dazugehörige Park es exquisit."
  },
  {
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    "end": 3212.92,
    "text": "Als Peter nach drei Monaten London verlässt kehrt Evelyn zurück und wird mit dem Resultat des Besuchs konfrontiert."
  },
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    "text": "Die Einrichtung?"
  },
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    "end": 3224.12,
    "text": "Das Haus ist es mehr oder weniger komplett zerstört, Fenster sind zerbrochen, Federbetten zerfetzt und kein einziger der über Fünfzig Stühle befindet sich mehr im Haus."
  },
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    "end": 3228.02,
    "text": "Höchstwahrscheinlich wurden sie alle zu Feuerholz gemacht!"
  },
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    "text": "Der Park eines der stolze Evelynns ist ebenfalls nicht mal wieder zu erkennen – der feine Rasen besteht nur noch als Schlamm und die sorgsam gepflegten Hecken sind voller Löcher."
  },
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    "text": "Wie Evelyn später erfahren wird, hat sich Peter mit seinen Freunden und Gefolgsleuten einen Spaß daraus gemacht, sich in Schubkarren zu setzen und dann bei vollem Tempo durch die Hecken zu rasen."
  },
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    "end": 3263.72,
    "text": "Als Evelyn König William III den Schaden auflistet erhält er eine finanzielle Gutmachung in Höhe von über dreihundertfünfzig Pfund – für die damalige Zeit eine astronomische Summe!"
  },
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    "text": "All das berührt Peter jedoch nicht mehr."
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    "text": "Er ist mittlerweile zurück in Amsterdam oder Rest der großen Gesellschaft, die vergangenen Monate verbracht hat."
  },
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    "text": "Die Zeit haben sie sich mit Freizeitaktivitäten wie Eislaufen vertrieben – Sie sind aber auch sonst nicht untätig gewesen!"
  },
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    "text": "So ist der Zahr hoch erfreut zu erfahren dass sechsohnundvierzig Niederländer rekrutiert wurden unter ihnen Schiffsbauer, Ingenieure, Ärzte und sogar ein waschechter Admiral."
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    "text": "Die Große Gesandschaft verlässt Amsterdam am fünffzehnten Mai, sechzehnhundertachtundneunzig."
  },
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    "end": 3305.24,
    "text": "Ziel ist jetzt Wien, wo mit dem Kaiser über die immer drohende Gefahr der Osmanen gesprochen werden soll."
  },
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    "end": 3311.44,
    "text": "Davor gelangt die Gesellschaft um den Zahn aber noch nach Leipzig, Dresden und Prag."
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    "end": 3327.22,
    "text": "In Dresde, der Stadt August des Starkens wird die Gesandsschaft feierlich empfangen – was sicher auch damit zu tun hat dass der Kurfürst von Sachsen nun auch der neu gewählte König Polens ist, nicht zuletzt dank des Zahn und seiner Unterstützung."
  },
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    "end": 3333.5,
    "text": "Es ist eine Beziehung aus der etwas mehr als ein Jahr später die nördliche Allianz hervorgehen wird."
  },
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    "end": 3345.08,
    "text": "Um eine andere Allianze kümmert sich Peter schließlich, als er in Wien ankommt – woher auf Leopold den ersten Kaiser des heiligen Römischen Reichs seit sixteenhundert achtundfünfzig"
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    "text": "trifft!"
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    "text": "Der Titel klingt beeindruckend."
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    "text": "tatsächlich ist die Rolle des Kaisers zu jener Zeit hauptsächlich symbolisch."
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    "end": 3360.18,
    "text": "Für Peter, weit wichtiger die Rolle Leopold als Kopf des Hauses Habsburg."
  },
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    "end": 3369.1,
    "text": "Denn das Habsburger Reich mit seinen Staaten und Territorien bis in den Balkan gilt es eine Art Barriere zwischen Westeuropa und dem Osmanischen Reich."
  },
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    "end": 3386.06,
    "text": "Das zutiefst katholische Österreich sieht sich dabei ist eine Art Verteidiger des Christentups dessen Reich seit den Sechzehn-Achtzigerjahren mit dem Osmanischen Reich in den großen Türkenkriegen verwickelt ist, erhofft sich daher Unterstützung vom Kaiser."
  },
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    "end": 3396.2,
    "text": "Doch dann gehen zwei Dinge schief – zuerst muss Peter erkennen dass der Kaiser bereit ist Frieden mit dem Osmanischen Reich zu schließen."
  },
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    "end": 3412.58,
    "text": "Für Peter dessen Anstrengungen während des Türken Kriegs vor allem darauf abzielten, sich einen Zugang zum Schwarzen Meer zu erkämpfen, Das müsste er wohl noch vor einem Friedensabkommen schaffen, redet mein österreichischer Diplomat."
  },
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    "text": "Aber es kommt noch schlimmer!"
  },
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    "end": 3432.98,
    "text": "Während Peter schon in den staatlichen Schad um nach zwei Wochen Wien in Richtung seiner letzten Destination Venedig zu verlassen, erhält er mehr als beunruhigende Nachrichten aus Moskau – die Strelizen traditionell die Leibgare des Zahn rebellieren am heimatlichen Hof…."
  },
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    "end": 3438.92,
    "text": "Vier Regimenter haben sich ihren Befehl widersetzt und marschieren nun gegen Moskau."
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    "text": "Peter sieht ein, dass Venedig von der Liste gestrichen werden muss."
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    "end": 3456.46,
    "text": "Stattdessen verlässt er am neunzehnten Juli sixteenhundertachtundneunzig Wien und reist nach Polen wo er noch kurz auf den vorhin erwähnten August in Zweiten treffen wird bevor er schließlich nach Moskow zurückkehrt."
  },
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    "end": 3477.58,
    "text": "Es ist gewissermaßen die Ironie dieser Geschichte dass das Ende der großen Gesellschaft und jener fünfzehn Monate, in denen Peter all das Wissen über Schiffsbau, Artillerie, Medizin, Kunst und Kultur aufgesaugt hat durch einen Aufstand beendet wird, der von Repräsentanten des alten Russlands ausgelöst wurde."
  },
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    "end": 3487.98,
    "text": "Peter wird diesen Aufstand niederschlagen und ihn als Anlass darzunehmen die Reformen gegen die Strelizen rebellierten verstärkt vorzuführen."
  },
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    "end": 3499.86,
    "text": "Die Militäreform ohne Zweifel beeinflusst durch seine Erfahrungen während der Großen Gesellschaft, wird unter anderem auch die aufständischen Strelizen ihrer Macht berauben."
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    "end": 3511.78,
    "text": "In den folgenden Jahrzehnten er Herrschaft Peters wird sie das Zahnreich in den unterschiedlichsten Bereichen mehr und mehr an die Reiche des Westens, die er während seiner großen Gesellschaft besucht hat, annähern."
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    "text": "Peter reformiert die Verwaltung, das Bildungswesen und bringt westliche Kleidung nach Russland."
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    "end": 3529.72,
    "text": "Er führt sein Land damit in eine neue moderne Zeit, die nicht nur das Reich selbst sondern vor allem auch den Rest Europas bis heute prägen wird."
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    "text": "Sehr gut!"
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    "text": "Sehr sehr gut gelesen."
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    "text": "ich freue mich, dass jetzt auch einmal so hören zu können."
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    "text": "Nur geschrieben kennen."
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    "text": "Hört sich es anders an?"
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    "end": 3546.08,
    "text": "Na ja, gelesen hört sich es halt auch."
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    "text": "Ja meine ich ja."
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    "text": "Aber"
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    "end": 3553.12,
    "text": "es ist... Ich muss dir auch dazusagen, es ist zeitlich her, dass ich's geschrieben habe."
  },
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    "end": 3554.7,
    "text": "Was haben wir jetzt, zwanzig, sechsundzwanzig?"
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    "text": "Das habe ich"
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    "text": "mir zwanzigerbrigens hast."
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    "text": "Ich hab mich übrigens gefragt, hast du die Strelizenfolge, die du gemacht hast danachgemacht oder?"
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    "text": "Na na!"
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    "text": "Viel früher."
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    "text": "War das viel früher?"
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    "text": "Ja ja, als Russer hat er den Bart verlor und ich glaube...das ist absolutes Frühwerk."
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    "text": "Ah, ich hab's verwechselt mit der Varega gar nicht."
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    "text": "Ach so!"
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    "text": "Die"
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    "text": "war später."
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    "text": "Die war Später."
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    "text": "haben wir mit Peter nicht so viel zu tun."
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    "text": "Also gar nix eigentlich."
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    "text": "Aber faszinierende Geschichte, dass er versucht den Kogni zu zureißen, aber halt ein Gefolgschaftshorn kann auch nichts von den Leuten dabei hat?"
  },
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    "text": "Ja macht es ein bisschen schwierig."
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    "text": "tatsächlich und ich habe es auch so losgefunden das dann."
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    "text": "natürlich sind sie dann halt auch angefressen weil sie nicht überall den Empfang kriegen denn sie erwarten oder den er erwartet."
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    "text": "ja aber natürlich Wenn du niemandem sagst, dass du mitreißt als Zah, das sollen sie dann machen."
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    "text": "Ja alles geht nicht."
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    "text": "also entweder mal reist in Kognito oder nicht?"
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    "end": 3634.08,
    "text": "Nein ich finde was mich vor allem eben so fasziniert... Also gibt viele Dinge die faszinerend dran sind Vor allem eben auch diese Berührungspunkte dann mit dem Rest Europas also mit wem er alles dann in Kontakt tritt."
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    "end": 3647.399,
    "text": "und ich find' es ist auch so eine Geschichte wo wir ein bisschen mehr einfach bei dir auf zu Geschichten haben wenn man über Herrscher oder Herrscheren reden Wo man irgendwie vergisst, dass das einfach Menschen sind."
  },
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    "end": 3665.06,
    "text": "Die Interessen haben Menschen die Bedürfnisse oder die Wünsche und Ziele und was sie haben, die unabhängig sind jetzt von dem Reichen, wenn man sich jetzt anschaut, dass er einfach gerne mit den Händen gearbeitet hat, der sehr gern Hand angelegt hat, also eher gerne sein eigenes Schiff bauen wollte."
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    "text": "Dass halt dann auch in Moskau immer diesen ganzen Berühmten gelehrten, gelauscht hat dem Sachen erzählt haben aus Westeuropa."
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    "text": "Schon sehr faszinierend und natürlich nichts passiert ohne dass es folgen hat."
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    "text": "Wir haben jetzt zum Beispiel in diesem Buch auch Geschichte über die Kamchatka Expedition an und die sind ja mehr oder weniger auch ein Resultat dieser Dinge, die er in dieser Zeit mitnimmt."
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    "text": "Natürlich einige Zeit später weil das so am Anfang seiner Herrschaft eigentlich nachdem er schon tot ist, aber von ihm angestoßen."
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    "text": "Und es halt auch so ein direktes Resultat dieses Wissensdurstes natürlich auch wirtschaftlich vor allem auch um Armurfluss und China usw."
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    "text": "geht bei den Kamchatka Expeditionen und einfach rausfinden zu wollen was da oben eigentlich weil wir haben dieses riesige diesen riesigen Teil unseres Reichs Sibirien und wissen eigentlich gar nicht was da los ist"
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    "text": "Das ist faszinierend, das kann man sich gar nicht vorstellen."
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    "text": "Aber ja um zurückzukommen auf seine Zahnzimmermann-Reise also für mich wirklich eine der faszinierensten Geschichten grundsätzlich zu sehen, wie er überall ein und aus geht bei den Häusern aber gleichzeitig dann auch so seinen Interessen nachgeht."
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    "text": "Komplett, ja aber zeigt er halt auch das... Auch wenn du Teil einer gesetzlichen oder kaiserlichen Gesandschaft bist, kannst du trotzdem ein Trottel sein."
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    "text": "Und dich einfach nicht kümmern um das Eigentum anderer Menschen."
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    "text": "Aber was du sagst, finde ich ist eine faszinierende Geschichte weil wir neigen manchmal dazu ganz viel in Strukturen und Systemen zu denken."
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    "text": "Und vergessen oft dass Dinge wirklich auch so angestoßen und auch vorangetrieben werden von Einzelpersonen das es wirklich manchmal an einzelnen Personen liegt die bestimmte Interessen haben."
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    "text": "Und das muss auch nicht nur rational sein oder kann auch einfach nur eine Idee sein die jemand verfolgt Und das ist da auch wieder so."
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    "text": "Also der ist wirklich was der angestoßen hat in seiner Herrschaft geht schon über das raus, was irgendwie so ein Standard ist für Herrscher oder Herrscherin und hängt natürlich auch damit zusammen, was man für Handlungsfreiheit hat."
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    "text": "Also die vor allem das, was dann am Ende dieser Geschichte passiert nämlich der Aufstand der Strelitzen und dieses Absetzen im Grunde alten Eliten, das ermöglicht ihm ja dann überhaupt erst diese großen Reformen durchzuführen, die Russland dann eben tatsächlich so modern machen und all diese Dinge möglich machen."
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    "text": "Und ich meine, Russland wird ja unter ihm oder zumindest nach ihm dann auch zu einer der großen europäischen Mächte."
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    "text": "Ja faszinierende Zeit und fasziniere Persönlichkeit."
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    "text": "Also ja ganzsoviel dass Peter zweimal im Buch vertreten ist."
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    "text": "und hier dann halt mit der Geschichte Naja, und Sam sehen wir mal ist er tatsächlich auch ein Opa."
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    "text": "Sonst hätte ich gefragt ob du nicht kurz mal die Arde hier anstemmen könntest, ob ich es wiedererkennen."
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    "text": "aber dann lass' ich's lieber."
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    "text": "Wenn man gerne sicher ist ob es irgendwie was gibt, was man kennt, aber ja ich muss mal mal... Habs tatsächlich auch in der Vorbereitung nie angehört weil ich habe tatsächlich beim Buch schreiben Habe ich mal auf zur Playlist gewacht."
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    "text": "Hab Musik gehört, die mich so inspiriert."
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    "text": "Das ist wie züglich."
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    "text": "zum Beispiel gibt eine Geschichte über einen muslimischen Gelehrten der die Welt bereist und da habe ich mir entsprechende Musik hören gehört also so ein Ut-Spieler eigentlich."
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    "text": "Ach"
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    "text": "du hast es so thematisch angepasst?"
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    "text": "Da hätte ich hören müssen, die Opa hören müssten um mich."
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    "text": "Da wird gebaut und da entsteht was."
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    "text": "Da ist schon Musik an."
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    "text": "Kannst du dich da konzentrieren wie der Musik läuft?"
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    "text": "Und er ist eine Ermischung, also der ist im Grunde Ut-spielen der Chaser."
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    "text": "Das ist eine Ermischung!"
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    "text": "Aber es ist echt sehr zum Nebenmehr Hören während man schreibt, das ist ideal."
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    "text": "Ich muss nicht auf zum Beispiel wenn ich irgendwas schreibe oder so, ich spreche es auch meistens vor mich hin oder so weil ich dieses hören zu brauche."
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    "text": "Deshalb kann ich mich überhaupt nicht konzentrieren wenn nebenbei noch Musik läuft oder so"
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    "text": "wir hatten jetzt hier ab und zu mal Baustelle Und da wird so geboren und gehämmert Und das lenkt mir natürlich auch unglaublich ab."
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    "text": "Deshalb habe ich mir angewöhnt, da so Zuggeräusche mir aufs Ohr zu geben und zwar wirklich ein wo man immer den Zug so rattern hört und dieses Rattern ist eben auch so ein rhythmisches Geräusch und dann kann ich quasi des nicht mehr unterscheiden vom Bohren von oben und dann gibt es quasi eine Klangwurst und das geht einigermaßen."
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    "text": "Es mögen ja viele Leute sich gern."
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    "text": "Ich habe irgendwann einmal eine Seite entdeckt, mittlerweile glaube ich wieder vergessen wie sie heißt aber da ist... Da hörst du im Hintergrund so Polizeifunk oder also."
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    "text": "ich glaube es ist nicht mal nur Polizei sondern überhaupt so auch Rettung oder sonst weh oder halt."
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    "text": "das läuft so im Hintergrond und du hörst das ein bisschen leiser und kannst dann aber noch so einen Spur drauf legen zum Beispiel mit Regen oder so oder Straßenverkehr oder so und dann ist er wirklich irgendwie so ein Laufrei Soundtrack auch noch, damit es wirklich ... und dann ist das wie in so einem Film."
  },
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    "text": "Und die Filme noch einartiger!"
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    "text": "ich kann's verstehen bei Kindern kennt man das ja auch dass man da so Geräusche macht, so Waschmaschine oder Regen oder so... Aber für mich ist das nix."
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    "text": "Früher hat sie auch bevor es das Internet gegeben hat so in der Art wo du Streamer hast können und all diese Sachen hat sie die so genannten Soundsoother geben."
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    "text": "Also das war, glaube ich, so einen neunzigernen, glaube auch vor allem in den USA so beliebt."
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    "text": "Das ist einfach ein eigenes Stand-alone Gerät, dass du nimm dir aufstellen kannst wo du zwanzig unterschiedliche Sounds drin hast wie im Ring oder sonst wie und da sind die Leute halt dankbar zum Schlafen."
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    "text": "Du heutzutage hast es alles über übers Internet."
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    "text": "Ja."
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    "text": "Ich gehe immer so spät schlafen, dass wenn ich beschließe zu schlaven bin ich innerhalb von zwei Minuten weg."
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    "text": "Ja eigentlich schon Aber ich merke es dann auch wenn ich dann irgendwie was fertig schaute und denke okay jetzt schau ich nichts mehr an Dreh mich zur Seite und dann wirklich, ich bin üblicherweise innerhalb von einem Minuten weg und schlafe da noch durch."
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    "text": "Manuel."
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    "text": "ich sagen... Hörbuchfolge fünf."
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    "text": "Was?"
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    "text": "HW-Fünf"
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    "text": "Das war HB-Fünf und... Wir"
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    "text": "haben die Hälfte unseres Buchs erzählt"
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    "text": "Die Hälften des Buchs vorgelesen, fantastisch"
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    "text": "Feedback-Hinweißblock."
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    "end": 4244.26,
    "text": "Ja, Feedback Hinweisblock wäre Wer uns Reviewen will, Stern vergeben und solche Dinge kann es zum Beispiel bei Apple Podcasts tun."
  },
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    "start": 4245.3,
    "end": 4247.82,
    "text": "Oder grundsätzlich einfach überall, wo man Podcast bewerten kann."
  },
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    "start": 4247.86,
    "end": 4260.4,
    "text": "Wir freuen uns immer vor allem über gute Bewertungen und wer Folgen direkt kommentieren will beim Anhören, wer ein bisschen Hintergrund Bilder oder sonst wie haben will findet das auf Campfire."
  },
  {
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    "end": 4266.78,
    "text": "Einfach auf joincampfire.fm gehen dort unserer Community beitreten und da gibt es dann diese Möglichkeiten."
  },
  {
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    "end": 4270.0,
    "text": "Es gibt auch ein Strategiespiel, das wir herausgebracht haben."
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  {
    "start": 4270.18,
    "end": 4276.26,
    "text": "Das heißt Geschichten aus der Geschichte gibt es unter geschichtepunkt shop wo man auch weiteren Merch finden kann."
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    "text": "Außerdem gibt's zwei Möglichkeiten diesen Podcast wer befreit zu hören."
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    "text": "Bei Apple Podcasts gibts den Kanal Geschichte plus und bei Steady kann man sich den Feed kaufen für vier Euro im Monat."
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    "text": "da gibt's alle Infos unter geschichte.fm slash Steady."
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    "text": "Wir bedanken uns diese Woche bei Mario Urs Laura Katharina Achim Lars, Sebastian Dirk Florian Oliver Christopher und Melanie."
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    "text": "Vielen vielen Dank für eure Unterstützung!"
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    "text": "Ja vielen herzlichen dank und danke an Lene Kiebal fürs Schneiden dieser Folge."
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    "text": "Tja Richard dann würde ich sagen mach mal doch auch beim Hörbuch das was wir immer machen oder?"
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    "text": "Richtig geben wir dem einen des Letzte Wortes der es immer hat nämlich"
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    "text": "Bruno Kreisky"
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    "text": "und machen sich von dort auf Richtung Norden um den Kaukakus."
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