[
  {
    "start": 3.02,
    "end": 18.56,
    "text": "Hallo und herzlich willkommen bei Geschichten aus der Geschichte."
  },
  {
    "start": 19.02,
    "end": 19.84,
    "text": "Mein Name ist Daniel"
  },
  {
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    "text": "Und mein Name ist Richard."
  },
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    "end": 31.06,
    "text": "Ja, wir sind zwei Strudiker die sich Woche für Woche eine Geschichte aus der geschichte erzählen Immer abwechselnd und immer so dass der einen nie weiß was der andere ihm erzählen wird."
  },
  {
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    "end": 36.28,
    "text": "Genauso es ist Daniel."
  },
  {
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    "text": "Wir sind angelangt bei Folge fünfundhundertfünfzig."
  },
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    "text": "Sehr schön, schöner Zahl!"
  },
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    "end": 46.36,
    "text": "Fünfundfnull ist auch so ein Zwischenmeilenstein?"
  },
  {
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    "end": 49.04,
    "text": "Ja, ein Meilensteinchen."
  },
  {
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    "end": 50.52,
    "text": "Das ist sehr gut."
  },
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    "text": "Warte"
  },
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    "text": "mal, kein Meilenstein, ein Meterstein."
  },
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    "end": 55.88,
    "text": "Na ja, sehr gut genau."
  },
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    "text": "Weißt du noch worum es letzte Woche ging?"
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    "text": "Natürlich."
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    "text": "Wir könnten das jemals vergessen."
  },
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    "text": "Es war nämlich... Das war nämlich auch eine besondere Folge."
  },
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    "text": "Ich meine, jede Folge die du machst ist besonders, weil sie einzigartig ist."
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    "end": 78.56,
    "text": "aber letztes Mal haben wir auch einen Gast gehabt und gemeinsam mit dem Gast im Jan Müller auf Podcast fame und vor allem auch Tokatronic-Fame."
  },
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    "end": 83.38,
    "text": "Gemeinsam mit ihm hast du die Geschichte eines Getränks erzählt."
  },
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    "text": "Coca Cola!"
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    "text": "Richtig."
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    "text": "Ja also wirklich eine sehr besondere Folge hat mich sehr gefreut und wir haben auch schon sehr viel gutes Feedback dazu erhalten."
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    "text": "Sehr gut."
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    "end": 94.42,
    "text": "Wie geht es denn dir mittlerweile?"
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    "text": "Also, weiß ich immer, sagt er immer never meet your heroes und nachdem du jetzt nicht nur bei der Tour gesehen hast wo er zugegen war und jetzt sogar zweimal mit ihm ein Podcast aufnimmst."
  },
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    "end": 107.72,
    "text": "was macht das mit dir?"
  },
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    "text": "Das fühlt sich sehr gut an muss ich sagen."
  },
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    "text": "Ist das zu persönlich?"
  },
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    "text": "Das ist eine persönliche Frage!"
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    "end": 121.1,
    "text": "Das Schöne ist... Jan macht es ja mir auch einfach."
  },
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    "end": 126.22,
    "text": "Er ist nicht abgehoben, sondern sehr zugänglich und das macht natürlich sehr viel Spaß."
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    "text": "Absolut!"
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    "end": 131.1,
    "text": "Ja, ich habe es auch sehr genossen muss ich sagen."
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    "end": 137.52,
    "text": "Und ich hoffe wirklich dass wir jetzt dann bald irgendwann mal auf ein Tokutronic-Konzert gemeinsam gehen?"
  },
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    "end": 139.12,
    "text": "Ja, danke schon."
  },
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    "end": 140.3,
    "text": "Danke schon."
  },
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    "text": "Mir ist es aufgefallen beim... noch einmal eine andere Frage wo ich gesagt habe, ich bin noch nie eingladen worden."
  },
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    "end": 152.22,
    "text": "Man wird nicht eingeladen zum Konzert, man kauft sich einfach ein Ticket."
  },
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    "text": "Und so werden wir es einfach machen!"
  },
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    "text": "Also im Grunde die Bringschuld liegt bei mir."
  },
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    "end": 168.16,
    "text": "Ja absolut und ich versuche ihn natürlich dann zu animieren zu einem der klassiker Songs vielleicht mit mir mit zu grüllen."
  },
  {
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    "end": 173.5,
    "text": "Wenn du grüllst bin ich hundertprozentig dabei."
  },
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    "end": 179.52,
    "text": "also wenn ich das erleben darf ja dann mache"
  },
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    "text": "Verstehe, sehr gut."
  },
  {
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    "end": 187.66,
    "text": "Dann würde ich hier... Kannst du dich schon mal einlesen in den Text vielleicht von Drüben auf dem Hügel?"
  },
  {
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    "end": 189.1,
    "text": "Das wird sich"
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    "end": 189.86,
    "text": "sehr gut eignen."
  },
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    "end": 191.66,
    "text": "Vorrangend!"
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    "end": 192.38,
    "text": "Sehr gut."
  },
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    "end": 197.64,
    "text": "Hast du auch den Drink mal probiert, den Jan uns vorgestellt hat?"
  },
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    "end": 199.58,
    "text": "Cola mit Milch."
  },
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    "end": 202.02,
    "text": "Genau das Mischgetränk, das Bekömmliche."
  },
  {
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    "end": 203.84,
    "text": "Koma mit Milche."
  },
  {
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    "end": 206.54,
    "text": "Das Diesel für Kinder quasi"
  },
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    "end": 211.6,
    "text": "Beginn ja auch nicht, weil die sollten da auch kein Cola trinken."
  },
  {
    "start": 212.04,
    "end": 214.88,
    "text": "Ja gut, Diesel für Leute, die keinen Rotwein mögen?"
  },
  {
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    "end": 215.98,
    "text": "Oder so, ja."
  },
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    "end": 218.26,
    "text": "Diesel!"
  },
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    "end": 219.96,
    "text": "Hatten wir das bei euch auch so genannt?"
  },
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    "end": 220.72,
    "text": "Nein ich"
  },
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    "text": "glaube nicht."
  },
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    "end": 221.52,
    "text": "Rotweine und Cola."
  },
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    "end": 223.96,
    "text": "Ne, es hat bei uns auch, glaub' ich, niemand getrunken."
  },
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    "text": "Was?"
  },
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    "end": 225.18,
    "text": "Komm."
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    "text": "Hat niemand getronken bei euch?"
  },
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    "end": 228.74,
    "text": "Nee, keine der erinnern."
  },
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    "start": 229.8,
    "end": 237.78,
    "text": "Die Heiligkeit des Biers in Bayern, die sagt dafür dass man sowas wie Rotweinen oder Cola sicher nicht... Tränkt."
  },
  {
    "start": 239.02,
    "end": 240.38,
    "text": "Gibt's Bier und Cola auch?"
  },
  {
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    "end": 248.28,
    "text": "Bier und Kola gibt es bestimmt, aber in meiner Jugend hat... Also ich kann mich nicht erinnern dass jemand bei uns mal in der Gruppe Wein getrunken hätte."
  },
  {
    "start": 248.38,
    "end": 251.82,
    "text": "Wir haben tatsächlich wenn wir Alkohol getrunke haben Bier getrunkel."
  },
  {
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    "end": 255.02,
    "text": "Naja wenn Wein dann wäre es wahrscheinlich so ein Hackenclash gewesen."
  },
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    "end": 263.98,
    "text": "Ja, muss ich noch probieren."
  },
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    "end": 268.12,
    "text": "Milch und Cola, ich muss sagen, reizt mich jetzt nicht wahnsinnig."
  },
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    "end": 269.64,
    "text": "Mhm, verstehe."
  },
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    "end": 277.26,
    "text": "Aber sollte ja mal in die Situation kommen, dass sich das anbietet dann werde ich es vielleicht probieren?"
  },
  {
    "start": 278.56,
    "end": 279.22,
    "text": "Because why not?"
  },
  {
    "start": 281.2,
    "end": 287.4,
    "text": "Richard haben wir noch irgendwie hausmeisterliche Themen irgendwas was wir noch abhandeln sollten bevor wir in die Folge starten?"
  },
  {
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    "end": 290.2,
    "text": "Nein!"
  },
  {
    "start": 290.38,
    "end": 293.26,
    "text": "Ich glaube wir haben keine hausmaisterlichen Themen von auch."
  },
  {
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    "end": 295.14,
    "text": "Ja, dann direkt"
  },
  {
    "start": 295.2,
    "end": 297.04,
    "text": "springen in eine Folge wenn du magst."
  },
  {
    "start": 297.76,
    "end": 303.48,
    "text": "Wunderbar mein Kaffee ist noch frisch Ich müde mich lehnen mich zurück und wir hören uns in einer halben Stunde wieder."
  },
  {
    "start": 304.04,
    "end": 309.96,
    "text": "Mein Kaffe ist noch Frisch Damit du nicht einschläfst aber dann müdest dich sehr relevant ob du einschlägst oder?"
  },
  {
    "start": 310.46,
    "end": 314.36,
    "text": "Das stimmt Dann ja leg mal los Richard"
  },
  {
    "start": 314.96,
    "end": 315.32,
    "text": "Auf."
  },
  {
    "start": 315.42,
    "end": 315.94,
    "text": "gut Glück hier."
  },
  {
    "start": 317.78,
    "end": 318.2,
    "text": "Lieber Dane."
  },
  {
    "start": 319.26,
    "end": 324.18,
    "text": "Wir springen ins Jahr fifteen hundertsechsund fünfzig Und zwar nach Nordindien."
  },
  {
    "start": 325.72,
    "end": 331.0,
    "text": "Dort erfährt ein dreizehnjähriger Jungegrad, dass sein Vater tot ist."
  },
  {
    "start": 332.0,
    "end": 343.24,
    "text": "Sein Vater ist Kaiser Humayun und er ist in seiner eigenen Bibliothek eine Treppe hinuntergestürzt angeblich weil der sich beim Hinknien fürs Gebet verschätzt hat."
  },
  {
    "start": 344.76,
    "end": 349.12,
    "text": "Das Mogulreich das er angeführt hat, es ist sofort wieder instabil."
  },
  {
    "start": 349.68,
    "end": 356.04,
    "text": "Rebellierende Gouverneure, afghanische Warlords im Osten, die noch nicht richtig konsolidiert ist."
  },
  {
    "start": 356.36,
    "end": 374.72,
    "text": "Und dieser Junge, der das alles erbt, Jalaluddin Muhammad, den die Welt später dann als Akbar kennen wird, ist jedenfalls kein Prinz, den man wie so oft zu jener Zeit eigentlich vor allem im Mogulreich mit Büchern und Gelehrsamkeit verbindet."
  },
  {
    "start": 375.64,
    "end": 378.28,
    "text": "Mehrere Lehrer scheitern an ihm was man über ihn hört."
  },
  {
    "start": 378.9,
    "end": 384.84,
    "text": "Das handelt vor allem von Pferden, von Jagd, von Körperbeherrschung aber von der Lektüre in einem kleinen Raum."
  },
  {
    "start": 386.14,
    "end": 393.8,
    "text": "Ausgerechnet um diesen Jungen herum entsteht später ein Reich aus Schrift, aus Wissen und vor allem auch Verwaltung."
  },
  {
    "start": 394.06,
    "end": 399.8,
    "text": "Und dieser Akbar wird über eine Bibliothek mit mehr als zwanzig Tausend Manuskripten verfügen."
  },
  {
    "start": 400.26,
    "end": 405.42,
    "text": "er wird sein Skrittexte ins Persische übersetzen lassen, er wird Gelehrte- und Schreiber an seinem Hof versammeln."
  },
  {
    "start": 405.98,
    "end": 412.0,
    "text": "Er wird ein Verwaltungssystem aufbauen das nach seinem Tod noch ungefähr hundertfünfzig Jahre funktionieren wird."
  },
  {
    "start": 413.1,
    "end": 418.5,
    "text": "Er wird eine ganze Stadt aus dem Boden stampfen, nur um sie nach vierzehn Jahren wieder zu verlassen."
  },
  {
    "start": 419.32,
    "end": 424.16,
    "text": "Und er wird sogar versuchen sich selbst ins islamische Glaubensbekenntnis hineinzuschreiben."
  },
  {
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    "end": 425.88,
    "text": "Daniel!"
  },
  {
    "start": 426.96,
    "end": 448.4,
    "text": "Wir sprechen in dieser Folge über Akbar und die Frage der wir dabei nachgehen ist nicht nur wie es am dreizehnjährigen ein großer Herrscher wird sondern wie aus einem instabilen immer wieder fast gescheiterten Reich ein imperiales System entsteht das Rasputen und Brachmahnen, Sufis und Jesuiten an einen Hof bindet."
  },
  {
    "start": 449.14,
    "end": 451.96,
    "text": "Und über den Tod seines Erbauers hinaus funktionieren wird!"
  },
  {
    "start": 452.64,
    "end": 456.98,
    "text": "Und was passiert wenn genau dieser Mittelpunkt wegfällt?"
  },
  {
    "start": 458.54,
    "end": 459.04,
    "text": "Was soll ich sagen?"
  },
  {
    "start": 459.08,
    "end": 464.04,
    "text": "das klingt fantastisch Richard, akbar, ich habe keine Ahnung und freue mich."
  },
  {
    "start": 465.0,
    "end": 471.66,
    "text": "Gut also bevor wir das tun können müssen wir noch eines machen eine streffliche Vernachlässigung wieder gutmachen."
  },
  {
    "start": 472.2,
    "end": 476.54,
    "text": "Wir haben bisher nämlich doch nie wirklich über das Mogulreich gesprochen."
  },
  {
    "start": 477.88,
    "end": 488.48,
    "text": "Deshalb gibt es jetzt eine kleine Tour de force, in der ich dir erzähle wie es zu diesem Reich, dass heute sprichwörtlich für Reichtum steht überhaupt gekommen ist."
  },
  {
    "start": 489.62,
    "end": 491.2,
    "text": "also lass uns drückspringen."
  },
  {
    "start": 491.8,
    "end": 495.88,
    "text": "circa dreißig Jahre und zwar zur Akbas Großvater Babur."
  },
  {
    "start": 497.06,
    "end": 505.1,
    "text": "Babur ist der Mann mit dem die Mogul Geschichte beginnt Aber diese Geschichte beginnt nicht in Indien selbst."
  },
  {
    "start": 505.82,
    "end": 521.48,
    "text": "Er stammt nämlich aus der timuridischen Welt, also aus der Dynastie die sich auf Timur beruft im Westen besser bekannt als Tamalan und über seine mütteliche Linne zusätzlich nähe zur Tradition Chingiscans beernsprucht."
  },
  {
    "start": 522.299,
    "end": 525.2,
    "text": "Und da kommt auch der Name her unter dem wir sie heute kennen."
  },
  {
    "start": 525.26,
    "end": 532.14,
    "text": "Also Mogul ist die persische Form von Mongol Dynastie selbst, die hat sich nicht so genannt."
  },
  {
    "start": 532.6,
    "end": 536.76,
    "text": "Die nennen sich Timoriden aber der Name ist halt hängen geblieben."
  },
  {
    "start": 538.64,
    "end": 541.38,
    "text": "und Babur ist für uns noch aus dem zweiten Grund interessant."
  },
  {
    "start": 541.94,
    "end": 552.2,
    "text": "Er hinterlässt nämlich eine Autobiografie das Baburnama geschrieben auf Cagateitürkisch, ein Vorläufer des modernen USB-Kischenes."
  },
  {
    "start": 552.36,
    "end": 562.52,
    "text": "und diese Autobiographie... Ist kein steife Herrscherkronik, er ist ein Insantext in dem einer wirklich als Person greifbar wird."
  },
  {
    "start": 563.04,
    "end": 571.5,
    "text": "Also Barbour schreibt über Feldzüge und Machtfragen aber auch über Landschaften Gärten Essen wie wir sehen werden auch über Melonen."
  },
  {
    "start": 572.38,
    "end": 582.14,
    "text": "Und man hat bei ihm viel stärker als bei den meisten dieser vormodernen Herrschers das Gefühl nicht nur zu wissen was er tut sondern auch wie er auf die Welt schaut."
  },
  {
    "start": 583.54,
    "end": 589.8,
    "text": "Und mit ihm kommt dann auch ein ganzes Paket nach Südasien, das für die Mogulen prägend bleiben wird."
  },
  {
    "start": 590.84,
    "end": 604.24,
    "text": "Zentral asiatische Reiterei und Kriegsführung, mobile Höfe, die recht lang eher aus Feldlagern als aus festen Palästen bestehen, persisch als Sprache des Hofs, eine Gartenkultur."
  },
  {
    "start": 605.48,
    "end": 612.86,
    "text": "in seinem Baburnama beschreibt Babur, wie er persönlich beteinspeziert und Wasserläufe anlegen lässt."
  },
  {
    "start": 613.4,
    "end": 614.52,
    "text": "Und was noch dazu kommt?"
  },
  {
    "start": 615.62,
    "end": 621.04,
    "text": "Was er noch mitbringt ist ein zunitisch geprägter Islam eben aus diesem zentral asiatischen Raum."
  },
  {
    "start": 622.14,
    "end": 628.94,
    "text": "Wenn man also verstehen will warum das Mogulreich unter Akbar so ausschaut, wie es ausschalt, dann müssen wir bei Babur anfangen."
  },
  {
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    "end": 635.46,
    "text": "Nicht nur weil er der Großvater ist sondern weil er eben derjenige ist, der all diese Dinge nach innen bringt."
  },
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    "text": "Jetzt ist nur das Problem!"
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    "text": "Babur wollt eigentlich gar nicht nach irgendwelchen."
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    "text": "Also, Babur erbt sein erstes Königreich das Verganertal im heutigen USB-Kistan mit elf Jahren als sein Vater stimmt."
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    "text": "Das ist vierzehnvierneunzig und sofort greifen jetzt Verwandte und Nachbaufürsten nach dem Territorium."
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    "text": "Babur verliert mehr oder weniger sofort Verganer, kriegt es dann wieder zurück, verlierts wieder!"
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    "text": "Und was er sein ganzes Leben aber eigentlich will, ist Sammerkant Samarkand, die Hauptstadt Timurz des Juwelzentral Asiens."
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    "text": "Er hat Samarkhand zweimal kurzer Obert und zweimal wieder verloren."
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    "text": "Also zweimal hatte er diese Stadt seines Vorfahren in der Hand gehabt und zweimal ist ihm dann wieder quasi entglitten."
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    "text": "Am Schluss steht er dann ohne alles da."
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    "text": "Verganer ist weg, Samarkant ist weg."
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    "text": "Er is im Grunde ein vertriebener Timuriden-Erbe ohne Land."
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    "text": "Fünfzehnhundertvier nimmt er dann Kabulei, reiche Handelsstadt Ein neuer Anfang, aber eben nicht sammaukant."
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    "text": "Und das Ding ist, Kabul allein reicht nicht um seine Ambitionen zu befriedigen und vor allem auch – das ist sehr praktisch – um seine Armee zu finanzieren."
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    "text": "Babur braucht ein Reich, dass groß genug ist, um seinen Ansprüchen zu genügen."
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    "text": "Die einzige Richtung in der da noch was zu holen ist, ist die Süden."
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    "text": "Aber es ist des Kabules heute die Hauptstadt Afghanistanis?"
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    "text": "Richtig!"
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    "text": "Also schaut Babur von Kabul aus Richtung Indien."
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    "end": 741.56,
    "text": "Fünfzehn, sechsundzwanzig überquert er den Kaibapass mit einer Armee von ungefähr zwölftausend Mann und marschiert bei Panipat ein."
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    "end": 747.92,
    "text": "Das ist nördlich vom Dehli Und dort stellt sich ihm der Herrscher, ein gewisser Ibrahim Lodi."
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    "text": "Der ist der letzte Sultan des Dehlisulternats."
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    "end": 755.86,
    "text": "Der stellt sich jemand gegen und zwar mit einer angeblich zehnfachen Überlegern und Streitmacht."
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    "text": "Aber Barbuer hat was mitgebracht, dass Nordindien zu dem Zeitpunkt noch nicht gesehen hat."
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    "end": 767.86,
    "text": "Nämlich Kanonen-Feuerwaffen die auf osmanische Technologie zurückgehen."
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    "end": 773.6,
    "text": "und der Historiker John Darwin, der hat das mit diesem Vergleich beschrieben."
  },
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    "end": 792.58,
    "text": "Barbuers sei auf die nordindische Tiefebenen niedergefahren like an Asian Pissaro also wie ein asiatischer Pissarro, der derselbe mit den Incurs gemacht hat Also ein vertrieberner Prinz mit überlegener Feuerkraft in einem Land, in dem eigentlich gar nicht sein wollt."
  },
  {
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    "end": 795.32,
    "text": "Viel lieber wollte er in seiner Heimat sein!"
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    "end": 798.16,
    "text": "Das hat viel lieber in seine Heimat gewesen."
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    "end": 801.86,
    "text": "Das wissen wir, weil Babur es selbst aufgeschrieben hat."
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    "end": 805.2,
    "text": "Babur findet die Berge seiner Heimatregion."
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    "end": 810.84,
    "text": "vergarner im heutigen Uzbekistan liegt unvergleichlich also nix in Indien."
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    "end": 817.38,
    "text": "das er da zieht ist reicht daran und der Anblick an eine Melone Der kann ihn in Verzückung versetzen."
  },
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    "end": 822.56,
    "text": "Also, fünfzehn achtundzwanzig werden er noch immer darauf hofften nach Zentralasien zurückkehren zu können."
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    "end": 825.74,
    "text": "Da wird ihm von einem Untergeber dann eine Melone gebracht."
  },
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    "end": 833.22,
    "text": "Er schneidet sie auf und schreibt dazu Sie zu schneiden und zu essen berührte mich auf seltsame Weise."
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    "end": 835.24,
    "text": "Ich war in Tränen aufgelöst."
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    "text": "Was warst du an der Melone?"
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    "end": 841.64,
    "text": "Das weiß ich so spezifisch nicht."
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    "end": 842.8,
    "text": "Ich weiß nur, das ist eine Melone."
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    "end": 847.0,
    "text": "Man müsste uns anschauen was in dieser Gegend für Melonen wachsen."
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    "text": "Aber es muss ein sehr guter Gewesen sein und es muss ihn vor allem sehr an seinen Heimatland erinnert haben."
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    "text": "Was"
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    "text": "Findest du, Wassermelen sind's net wert, dass man Träner vergisst?"
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    "text": "Ja die sind lecker und erfrischend aber haben nicht so"
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    "text": "viel Schmack."
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    "end": 866.96,
    "text": "Aber ja, klingt ein bisschen absurd."
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    "end": 870.3,
    "text": "vielleicht so einen Eroberer den so eine Frucht aus der Fassung bringen kann."
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    "text": "Aber Barbuhr kann man das?"
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    "end": 873.74,
    "text": "seine Gefühle versteckt."
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    "end": 881.4,
    "text": "In diesem Fall ist er ein feinsinniger Migrant in der ersten Generation, der im Grunde bei jeder Erinnerung an die Heimat nostalgisch wird."
  },
  {
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    "end": 902.02,
    "text": "Zwei Jahre später, fünfzehntreißig, stirbt Barbuher erst vier Jahre nachdem er Pani Pathe obert hat und obwohl Eigentlich lieber Herrscher in seinem Heimatland gewesen wäre, entsteht aus diesem fast widerwilligen Anfang ein Reich das schließlich mehr als drei Jahrhunderte bestand haben wird."
  },
  {
    "start": 903.64,
    "end": 907.96,
    "text": "Auf Babu erfolgt Humayun, dessen Namen wir ja ganz zu Beginn schon gehört haben."
  },
  {
    "start": 908.42,
    "end": 918.5,
    "text": "Er erbt also fünfzehn dreißig ein Reich, dass sein Vater so eigentlich gar nicht wollte und Humayoun macht so ziemlich alles falsch was man falsch machen kann."
  },
  {
    "start": 920.0,
    "end": 925.5,
    "text": "nach einem Anfänglichen militärischen Erfolg verfällt er in seiner Phase der Untätigkeit."
  },
  {
    "start": 925.94,
    "end": 935.42,
    "text": "Er verbringt dann fast ein Jahr in der Hauptstadt des Reichs Agra, angeblich begleitet von einer wachsenden Abhängigkeit von Opium und Wein."
  },
  {
    "start": 935.46,
    "end": 946.32,
    "text": "Währenddessen rüstet im Süden ein gewisser Bahadur-Shar der Sultan von Gujarat auf inklusive osmanischer Kanonern und portugiesischer Canoniere."
  },
  {
    "start": 946.98,
    "end": 958.44,
    "text": "Im Osten in Afghanistan wartet ein gewisser Sher Shah Suri, der sich als ein recht formidabler Gegner herausstellen wird und tatsächlich bei zwei Schlachten."
  },
  {
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    "end": 961.68,
    "text": "Bei einer ertrinkt Humayun fast im Gang ist."
  },
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    "end": 972.36,
    "text": "Bei zwei Schlachten besiegt Sher Shah den Mogul Kaiser so gründlich dass das ein komplettes Reich verliert also Delhi, Agra die gesamten Schatzkammern."
  },
  {
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    "end": 975.0,
    "text": "alles ist weg und Humayon wird zum Flüchtling."
  },
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    "end": 979.06,
    "text": "Und was jetzt folgt, das sind fünfzehn Jahre Exil."
  },
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    "end": 981.48,
    "text": "Das muss man mal vorstellen."
  },
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    "end": 996.3,
    "text": "also der Mogul-Kaiser, der Patschah, der König der Könige wie es offiziell heißt, der Ermetimus, der Herr über Nordindien, der irrt jetzt mit einer dezimierten Armee durch die Gegend auf der Suche nach irgendeinem lokalen Herrscher, der im Asyl gewähren wird."
  },
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    "end": 1007.84,
    "text": "Agba wird während dieser Fluchtjahre geboren, fünftenzweiundvierzig in Umakot in der Wüste Tahr So eine Festung am Rand der Steppe."
  },
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    "end": 1012.88,
    "text": "Es ist keine kaiserliche Geburt, sondern es ist die Geburt eines Flüchtlingskinds."
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    "end": 1025.24,
    "text": "Fünfzehnvierundvierzig überschreitet Humayun dann die Grenze nach Persien und sucht Zuflucht am Hof von Shah-Tamasb dem Herrscher über das Safavidenreich."
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    "end": 1028.5,
    "text": "Also ist so ein persisches Nachfolgerreich!"
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    "end": 1032.119,
    "text": "Nur... Das ist kein Freundschaftspesuch an der Gleichgesinnten."
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    "end": 1037.56,
    "text": "Die Safavide nämlich sind Chihiten und Tumayun, der ist Sunid."
  },
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    "end": 1040.8,
    "text": "Und diese beiden Glaubensrichtungen, die hassen sich, ja?"
  },
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    "end": 1048.96,
    "text": "Also das ist tief historisch grundsätzlich... ...und trotzdem klopft es Tumayan an dieser sprichwörtlichen Tür!"
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    "end": 1052.24,
    "text": "Die Verzweiflung muss da also recht enorm gewesen sein."
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    "end": 1056.94,
    "text": "Und Tamasb, neiligerweise, der lässt ihn nicht einfach rein."
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    "end": 1058.12,
    "text": "Der stellt eine Bedingung."
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    "text": "Kannst du dir vorstellen was die Bedingungen sind?"
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    "text": "Naja, er muss wahrscheinlich konvertieren."
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    "text": "Richtig Er muss konvertieren."
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    "end": 1069.84,
    "text": "Naja, Humorion was soll er machen?"
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    "end": 1077.02,
    "text": "Unter Zwang um sich und auch mehrere hundert Gefolgsleute am Leben zu halten... ...konvertierte!"
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    "text": "Ist natürlich eine Demütigung sondergleichen aber es funktioniert."
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    "end": 1091.76,
    "text": "mit Hilfe von Tamas bestätte jetzt so eine persisch-mogulische Armee zusammen die zuerst Kandahar dann Kabul zurückerobert."
  },
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    "end": 1095.46,
    "text": "Humorjon arbeitet sich Stück für Stück weiter vor."
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    "end": 1105.68,
    "text": "Dazwischen allerdings gibt es noch Probleme aus dem Inneren, einem Bruderkrieg also seinen eigenen Brüder die schon im Grunde von Beginn seiner Herrschaft Probleme gemacht haben."
  },
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    "end": 1112.44,
    "text": "Die kämpfen gegen ihn wollen die Macht für sich beanspruchen und Humorjun schlägt sie nieder einen nach dem anderen."
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    "end": 1124.74,
    "text": "seinem Bruder Kamran der ist der harteneckigste von allen den wird er schließlich gefangen nehmen und ihn blenden lassen Was üblich war zu jener Zeit, um jemanden unfähigzumachen zu regieren."
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    "text": "Weil es in der Meinung war an jemandem, der nicht sehen kann."
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    "end": 1131.78,
    "text": "und er kann auch nicht regieren... Auf jeden Fall das hat Zeit gekostet."
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    "end": 1138.88,
    "text": "Er beginnt seinen Rückeroberungsfeldzug ungefähr im Jahr fifteen fünfundvierzig."
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    "end": 1143.9,
    "text": "Fünfzehn fünfundfünftzig nimmt er dann schließlich wieder Deli ein!"
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    "end": 1146.8,
    "text": "Und des Mogulreiches existiert weder."
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    "text": "Einen Jahr später?"
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    "end": 1158.36,
    "text": "Da ist diese Treppe in seiner Bibliothek und der Kaiser, der gerade fünfzehn Jahre um sein Comeback gekämpft hat."
  },
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    "end": 1161.14,
    "text": "Der stürzt jetzt also die Treppe runter und stirbt."
  },
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    "end": 1169.06,
    "text": "Humayun ist zwar tot aber er wirkt weiter vor allem das persische Exil."
  },
  {
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    "end": 1179.26,
    "text": "Er bringt nämlich die saphavidische Hofkultur nach Nordindien zurück Malerei, Architektur, Zeremonie in gewisse diplomatischen Formen."
  },
  {
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    "end": 1182.14,
    "text": "Persische Künstler und Handwerker kommen mit ihm."
  },
  {
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    "end": 1187.7,
    "text": "Das Mogulreich war davor schon persisch angehaucht, wenn man so will."
  },
  {
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    "text": "Nach Humorions Rückkehr wird es quasi persischer als persisch."
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  {
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    "end": 1196.7,
    "text": "Wir schreiben jetzt also dieses Jahr, fifteen, sechsundfünfzig."
  },
  {
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    "end": 1210.94,
    "text": "Akbar ist dreizehn Jahre alt sein Vater ist tot das Reich ist instabil Und für den Jungen regiert er zuerst einmal seinen Vormont ein gewisser Beiramkahn Ein äußerst fähiger türkmänischer General Der, wenn man so will den Ladenzamm hält."
  },
  {
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    "end": 1212.96,
    "text": "Er stabilisiert die Nordgrenze."
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  {
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    "end": 1226.04,
    "text": "Er schlägt den Hindu-König Hemu in der zweiten Schlacht von Panipat also dreißig Jahre nach dem Babur in Panipad gesiegt hat und damit das Mogulreich begründet hat gewinnt er jetzt dort wiederer Schlacht."
  },
  {
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    "end": 1232.48,
    "text": "Vier Jahre später, jetzt ist Agba siebzehn Jahre alt setzt er seinen Vormund ab."
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    "end": 1234.6,
    "text": "Hat im Grund seine Schuldigkeit getan."
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    "end": 1238.48,
    "text": "Er wird auf eine Pilgerreise nach Mecca geschickt."
  },
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    "end": 1239.86,
    "text": "Das ist ein Bayramkahn."
  },
  {
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    "end": 1243.2,
    "text": "Was höflich klingt, aber im Grunde ist es eine Verbandung."
  },
  {
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    "end": 1244.58,
    "text": "Er kommt dort, aber auch nie ernt."
  },
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    "end": 1246.02,
    "text": "Er wird unterwegs"
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  {
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    "end": 1246.48,
    "text": "ermordet.\"."
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    "end": 1257.2,
    "text": "Und dann folgt etwa so eine kleine Episode die uns schon ein bisschen der Gefühl dafür gibt was für eine Person akbar ist und zwar geht's um seinen Milchbruder Adham Kahn."
  },
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    "text": "Weißt du was ein Milch-Bruder ist?"
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    "text": "Ja"
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    "text": "also ich gehe mal von aus."
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    "end": 1267.72,
    "text": "das hat irgendwie etwas mit... Also er wurde wahrscheinlich von einer gleichen Frau gestillt wie hervorragend."
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    "text": "Adam Khan ist das Sohn der kaiserlichen Amme Mahamanga, also die Frau, die auch Akbar gestillt hat."
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    "text": "Damit ist Adam Khan sein Milchbruder."
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    "end": 1285.34,
    "text": "Das heißt damals wurde es in Europa ja auch üblich bei den Herrschern, dass die Kinder nicht von der Mutter gestellt wurden oder?"
  },
  {
    "start": 1286.06,
    "end": 1288.72,
    "text": "Ich glaube, das ist Standard gewesen an so einem Hof."
  },
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    "end": 1296.36,
    "text": "Auf jeden Fall ein Milchbroder, das bedeutet im islamischen und auch indischen Kontext dass sie quasi verwandt sind."
  },
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    "text": "Adam Kahn hat Zugang zum Hof und verfügt zumindest über informelle Macht."
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    "text": "Und dieser Adam Kahan, der mordet eines Tages einen Hohnbeamten direkt am Hof."
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    "text": "Und Akbar zieht ihn dafür persönlich zur Rechenschaft und er wird daraufhin von seinen Höflingen gelobt, die so sagen das sei wahre Gerechtigkeit!"
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    "text": "Die Antwort dieses jungen Keises soll gewesen sein... Er hätte auch noch andere Dinge gemacht, die noch besser sein."
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    "text": "Warum redet jetzt niemand darüber?"
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    "text": "Es ist ein kleiner Moment aber ein bisschen aufschlussreich."
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    "text": "also Akbar will nicht einfach nur als harter Herrsche erscheinen."
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    "text": "er will als jemand erscheine der größer denkt als zu einzelne Straftaten."
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    "text": "und da kommen wir jetzt schon zu einer der wichtigsten Entscheidungen seiner Regierungszeit."
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    "end": 1354.86,
    "text": "im Mogulreich haben nämlich Nichtmuslime also die große Mehrheit der Bevölkerung eine Steuer gezahlt, so eine Art abgestufte Kopfsteuer die GCR."
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    "text": "Die einzigen, die befreit waren, waren völlig mittellose also ganz arme Menschen und dieses Skala war regressiv."
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    "text": "das heißt die absolute Menge steigt zwar mit dem Wohlstand die relative Belastung sinkt aber was im Umkehrschluss zu haben bedeutet... ...die Ärmsten werden proportional am härtesten getroffen von dieser Steuer."
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    "end": 1384.24,
    "text": "Also ein ungelernter Stadtarbeiter zum Beispiel der Zahlter im Jahr ungefähr einen Monatslohn Einfach nur dafür, dass er als Nicht-Muslim im Mogulreich existieren darf."
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    "text": "Und"
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    "text": "in den Fünfzehnvierundsechzig schafft Akbar diese Gisja ab und es ist die wahrscheinlich weitreichendste innerpolitische Entscheidung seiner Regierung weil sie im Grund jeden Hindu im Reich betrifft."
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    "end": 1412.74,
    "text": "Das Ganze wird noch interessanter wenn man kurz nach Europa schaut zur selben Zeit Also da geht ja seit dem Augsburger Religionsfrieden von Fünftenfünftig Dafür ist bestimmte Konfession Kuyus regio, Eus religio."
  },
  {
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    "end": 1419.86,
    "text": "Also die Herrschaft stabilisiert sich also gerade oft dadurch dass sie religiös enger wird."
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    "end": 1421.86,
    "text": "und Akbar der geht fast in eine Gegenrichtung."
  },
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    "end": 1432.1,
    "text": "Er versucht so ein muslimisch regiertes Reich dadurch zu stabilisieren das er einer der sichtbarsten Benachteiligungen der nicht-muslimischen Mehrheit einfach abschafft."
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    "text": "Warum macht er das allerdings?"
  },
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    "end": 1437.74,
    "text": "Es sind wahrscheinlich mehrere Dinge gleichzeitig."
  },
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    "text": "Also einerseits religiöse Überzeugung."
  },
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    "end": 1445.98,
    "text": "wird im Laufe seiner Regierungszeit immer skeptischer gegenüber der muslimischen Orthodoxie."
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  {
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    "end": 1460.4,
    "text": "Andererseits natürlich auch wirtschaftliches Kalkül, also du hast ein Reich hier mit ungefähr achtzig Prozent nicht-muslimischer Bevölkerung und dieses Reich ist einfach einfacher zu regieren wenn du hier keine Steuer hast die diese achtzig prozent diskriminiert."
  },
  {
    "start": 1461.78,
    "end": 1463.6,
    "text": "Und schlussendlich dann auch eine politische Strategie."
  },
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    "end": 1467.32,
    "text": "Also er braucht die Hindu Rajputen als militärische Elite."
  },
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    "start": 1468.72,
    "end": 1475.22,
    "text": "Die GCR ist zu jener Zeit so ein ständiger Stachel, die Entscheidung passiert wahrscheinlich auf diesen drei Beweggründen."
  },
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    "end": 1484.04,
    "text": "Hier lohnt es sich ein bisschen vorsichtig zu sein, wenn man uns anschauen wie quasi tolerant das wird, weil ich vorher auch davon gesprochen habe, wie es in Europa ausschaut."
  },
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    "end": 1494.7,
    "text": "Vielleicht erinnert du dich, dass hier hervorgebracht hat GRG four-drei-neuen über Kyros und da wird ja auch behauptet, dass eher so eine Art Menschenrechtsdeklaration verfasst hätte?"
  },
  {
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    "end": 1501.48,
    "text": "Es wäre natürlich viel zu bequem, ausakbar auch so einen frühen Helden moderner Toleranz zu machen."
  },
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    "end": 1505.4,
    "text": "Weil er hier sehr reale Benachteiligungen zurücknimmt."
  },
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    "end": 1523.9,
    "text": "aber er tut das eben nicht als als liberaler Menschenfreund und erfüllt hier was was so eigentlich als Konzept noch gar nicht existiert sondern er macht es in erster Linie um ein riesiges Reich zu stabilisieren und vor allem auch um religiöse Autoritäten neu zu sortieren."
  },
  {
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    "text": "Merkt ihr auf jeden Fall diese GCR Daniel?"
  },
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    "end": 1530.58,
    "text": "Über die werden wir im Laufe dieser Folge noch kurz sprechen."
  },
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    "text": "Okay, warte mal ich nutte jetzt schnell."
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    "text": "Fünfzehn-einundsebzig dann gründet Agba eine Stadt und zwar Fatihpur Sikri ungefähr vierzig Kilometer bestlich von Agra der Hauptstadt."
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    "end": 1551.06,
    "text": "das ist nicht einfach nur ein Palastkomplexer vom Hügel."
  },
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    "end": 1556.64,
    "text": "Also Akbar baut jetzt dort nicht einfach nur schöne Höfe und ein paar repräsentative Gebäude."
  },
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    "end": 1565.3,
    "text": "Er versucht tatsächlich den kaiserlichen Raum neu zu ordnen, also Hofheiligtum Verwaltung, Abelmarkt Handwerk."
  },
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    "end": 1571.82,
    "text": "alles soll an diesem einen Ort zusammengezogen und auch auf eine Art neu aufeinander ausgerichtet werden."
  },
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    "end": 1577.28,
    "text": "es gibt für den Orts Warum das dort passiert, eine religiöse Erklärung."
  },
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    "start": 1577.48,
    "end": 1583.22,
    "text": "In der Nähe von Sikri hat nämlich ein gewisser Shaikh Salim Chisti gelebt."
  },
  {
    "start": 1583.92,
    "end": 1591.46,
    "text": "Ein heiliger Mann und Akbar soll ihn vorher schon mal aufgesucht haben weil er zu jeder Zeit dringenden Thronfolge gebrauchten."
  },
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    "end": 1605.5,
    "text": "Und dieser Salim-Chisti, der der Prophezeit im Söhne und tatsächlich fünftonneunzechzig wird Aquas erste Überlebendersohn dort geboren später auch Kaiser werden."
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  {
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    "end": 1610.2,
    "text": "Also das ist die religiöse Ebene, die erklärt warum man dort diese Stadt baut."
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    "text": "aber damit ist es noch nicht erledigt weil was Akbar dann tatsächlich macht es geht weit über dies hinaus."
  },
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    "end": 1624.66,
    "text": "Er ordnet nämlich an dass nicht nur der Hof dorthin zieht sondern dass auch die großen die Adligen des Reiches dort ihre Häuser bauen sollen."
  },
  {
    "start": 1624.7,
    "end": 1640.66,
    "text": "Ein europäischer Beobachter der Fünfzehn Achtzig den Hof Akbar in dieser Stadt besucht und über den ich später noch kurz sprechen werde, der beschreibt das Stadt die in nur neun Jahren auf Kosten der Krone und der Eliten wunderbar ausgedehnt und verschönert worden sei."
  },
  {
    "start": 1641.48,
    "end": 1647.7,
    "text": "Und Agba plant dort nämlich nicht nur eine Residenz, er plant im Grunde eine Stadt mit Zugwirkung."
  },
  {
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    "end": 1658.34,
    "text": "also wer politisch was gelten will in diesem Reich, der muss dort wohnen, wer liefern will, wer verkaufen will, Wer dienen, wer profitieren will all diese Menschen die folgen dorthin."
  },
  {
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    "end": 1664.48,
    "text": "Fatihpur-Sikri entsteht da aus mehreren Gründen gleichzeitig."
  },
  {
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    "end": 1676.18,
    "text": "Einerseits Wahlfahrtsort beim Grab eines Heiligen, ein bisschen auch Siegeszeichen für militärische Erfolge des Reichs in den Fünfzehnsechzigerjahren aber eben vor allem auch als geplante kaiserliche Stadt."
  },
  {
    "start": 1676.92,
    "end": 1682.28,
    "text": "also nicht die Hauptstadt weil das in der Tradition vorgibt sondern weil Akbar befielt dass hier jetzt das Zentrum sein soll."
  },
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    "start": 1684.04,
    "end": 1687.36,
    "text": "kommt er vielleicht bekannt vor seiner Folge die ich einmal gemacht habe über andere statt"
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  {
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    "text": "Welche?"
  },
  {
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    "text": "Drei-Drei-Trei, Alexandria."
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    "text": "Und da ist es ja ähnlich."
  },
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    "end": 1702.02,
    "text": "Da verdichtet sich diese Herrschaft nicht nur in einem Palastin, den sich ein Herrscher hinstellt, sondern es ist eine bewusst gesetzte Stadt."
  },
  {
    "start": 1703.22,
    "end": 1713.64,
    "text": "Nur dass eben Agba das nicht am Mittelmeer macht, sondern im Mogulreich und hier jetzt Hof Heiligtum Verwaltung und Markt neu aufeinander ausgerichtet werden."
  },
  {
    "start": 1715.2,
    "end": 1719.6,
    "text": "Sobald nämlich der Hof da ist, dann wechselt das Ganze auch wirtschaftlich in eine ganz neue Dimension."
  },
  {
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    "end": 1729.66,
    "text": "Also die Aestokratinnen und Aestokraten brauchen Nahrung, sie brauchen Pferde, sie braucht Stoffe, sie brauchten Waffen, sie brauchen Schmuck, Papier, Transport, Bedienstete vor allem auch."
  },
  {
    "start": 1730.3,
    "end": 1734.84,
    "text": "Und wo so ein Hofkonsum entsteht, da entstehen halt auch die Märkte."
  },
  {
    "start": 1736.54,
    "end": 1739.82,
    "text": "Fathech Pur Sikri bekommt sogar eine Münzstätte."
  },
  {
    "start": 1741.32,
    "end": 1744.76,
    "text": "So eine Münzstätte, die richtet man nicht einfach nur als ein dekoratives Anhängslein."
  },
  {
    "start": 1744.8,
    "end": 1751.42,
    "text": "Wenn der Stadt Münzen prägt dann ist es ein ziemlich klares Zeichen dafür dass diese Stadt wirtschaftlich jetzt Gewicht hat."
  },
  {
    "start": 1752.9,
    "end": 1764.82,
    "text": "Ein spezifisches Gebäude will ich noch ein bisschen genauer beschreiben weil's Akbar im Grunde besser erklärt als das jede Biografie machen könnte und zwar den Divan Ikas Die Halle der Privataudienzen."
  },
  {
    "start": 1766.62,
    "end": 1769.38,
    "text": "Von außen ist es eher ein recht kompakter Bau."
  },
  {
    "start": 1769.96,
    "end": 1774.92,
    "text": "Innen allerdings steht in der Mitte ein gewaltiger, reichgeschnitzter Pfeiler."
  },
  {
    "start": 1775.12,
    "end": 1784.74,
    "text": "Und oben auf diesem Pfeiller ist eine Plattform und auf dieser Plattform sitzt Agba von dort führenden vier schon schmale Stege zu den Vier Ecken des Raums."
  },
  {
    "start": 1785.5,
    "end": 1791.14,
    "text": "Also Agba sitzt wartwörtlich im Zentrum über allen Ist aber nicht völlig isoliert."
  },
  {
    "start": 1791.42,
    "end": 1800.06,
    "text": "also diese Stiege die verbindet ihn mit den Rändern des Raumes Diese Gebäude zeigt im Grund wie seine Herrschaft funktionieren soll."
  },
  {
    "start": 1800.38,
    "end": 1805.84,
    "text": "Alles läuft auf den Kaiser zu, alles wird bei ihm gesammelt und von ihm aus dann aber auch wieder verteilt."
  },
  {
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    "end": 1810.0,
    "text": "Und man kann es jetzt noch ein bisschen weiterziehen."
  },
  {
    "start": 1810.2,
    "end": 1814.04,
    "text": "also die Mogulen kommen ja aus einer Tradition mobilerhöfe."
  },
  {
    "start": 1814.2,
    "end": 1823.18,
    "text": "Also wir erinnern uns an GRG-Fünfhundertneununddreißig über die Mongolenkönigin wo ich dir die Zeltstätte der Mongolien beschrieben habe."
  },
  {
    "start": 1823.68,
    "end": 1830.46,
    "text": "Und Herrschaft findet lang in diesen Lagern, den Zelten, in diesem beweglichen Herrschaftsräumen statt."
  },
  {
    "start": 1830.5,
    "end": 1838.3,
    "text": "Und Fatech Pur Sikri ist deshalb nicht nur so ein Schritt vom nomadischen, insesshafte sondern im Grunde Übersetzung dieser mobilen Hofordnung."
  },
  {
    "start": 1838.4,
    "end": 1839.58,
    "text": "aber halt entsteien."
  },
  {
    "start": 1840.84,
    "end": 1842.62,
    "text": "und das geht nicht nur für dieses eine Gebäude."
  },
  {
    "start": 1842.68,
    "end": 1854.5,
    "text": "also die ganze Anlage von Fatech pur Sikridi ordnet Zugang und Distanz den Rang der unterschiedlichen Personen und auch ihre Sichtbarkeit Wer wo wohnt, wer wie zum Hof kommt."
  },
  {
    "start": 1854.56,
    "end": 1857.08,
    "text": "Wer nah an dem Palastkern ran darf."
  },
  {
    "start": 1857.5,
    "end": 1859.12,
    "text": "Wer im Basar verkaufen darf."
  },
  {
    "start": 1859.84,
    "end": 1862.22,
    "text": "Das ist Stadtplanung aber gleichzeitig auch Politik."
  },
  {
    "start": 1863.52,
    "end": 1870.36,
    "text": "und dann kommt der Punkt... An dem Fahrt-Hecht pur Sieggriff hast immer als gescheitertes prästische Objekt erzählt wird also."
  },
  {
    "start": 1870.9,
    "end": 1886.8,
    "text": "Fünfzehn-einundsebzig wird es gegründet aber schon ab fünfzehntfünfundachtzig also vierzehn Jahre später verlierte statt ihre Rolle als bevorzugte Residenz des Kaisers Anfang des siebzehnten Jahrhunderts wird sich dann auch von Reisenden schon teilweise als Ruinenfeld beschrieben."
  },
  {
    "start": 1887.78,
    "end": 1896.24,
    "text": "Die alte Standarderzählung ist Wassermangel, also da wird erzählt man baut ein Hauptstadt an die falsche Stelle und merkt dann dass das Wasser einfach nicht reicht."
  },
  {
    "start": 1896.32,
    "end": 1901.42,
    "text": "und es ist eine sehr saubere Geschichte aber wie so oft einfach zu sauber."
  },
  {
    "start": 1901.86,
    "end": 1902.86,
    "text": "zu Monokausalen."
  },
  {
    "start": 1902.9,
    "end": 1907.12,
    "text": "Und wir sind ja hier keine Freunde der monokausalen Erklärungsansätze."
  },
  {
    "start": 1907.64,
    "end": 1909.48,
    "text": "Plausibler ist eher erfolgendes."
  },
  {
    "start": 1909.52,
    "end": 1916.04,
    "text": "Fünfzehn, fünfundachtzig verlagert Akbar den Hof wegen der militärischen Lage nach Lahore."
  },
  {
    "start": 1916.64,
    "end": 1921.68,
    "text": "Im Punschab laufen wichtige Fahrtzüge und Lahor legt dafür strategisch einfach besser."
  },
  {
    "start": 1922.24,
    "end": 1923.26,
    "text": "Und so ein."
  },
  {
    "start": 1923.5,
    "end": 1932.6,
    "text": "Mogul-Residenz lebt aber vor allem auch vom Hof und wenn der Hof weiterzieht verlierte eben auch so eine aufwändig gebaute Stadt schnell ihre bevorzugte Stellung."
  },
  {
    "start": 1934.3,
    "end": 1938.46,
    "text": "Tatsächlich war Fathech Pursikri wahrscheinlich nie der einzige Sitz des Imperiums."
  },
  {
    "start": 1939.18,
    "end": 1946.26,
    "text": "Also Agra ist weiterhin wichtig gewesen, da sind Teile der Schatzkammer gewesen und auch Teile des Hofapparats."
  },
  {
    "start": 1947.0,
    "end": 1951.38,
    "text": "an englischer Reisender beschreibt beide Orte quasi als Doppelzentrum."
  },
  {
    "start": 1952.72,
    "end": 1963.5,
    "text": "Das heißt also diese bekannte Geschichte von einer gescheiterten Superhauptstadt stimmt sowohl nicht aber genau deshalb wird die Stadt historisch eigentlich noch spannender."
  },
  {
    "start": 1963.54,
    "end": 1966.96,
    "text": "Also sie ist nicht ein Monument eines großen, wahnsinnigen Fehlers."
  },
  {
    "start": 1967.02,
    "end": 1972.12,
    "text": "Sie ist im Grunde ein Experiment dieses imperialen Fokus aber halt auf eine bestimmte Zeit."
  },
  {
    "start": 1973.08,
    "end": 1984.32,
    "text": "Ein Ort an dem Akbar zeigen will was seine Herrschaft sein soll religiös legitimiert zentral gesteuert architektonisch überwältigend und auch wirtschaftlich wertvoll."
  },
  {
    "start": 1985.6,
    "end": 2000.86,
    "text": "Und als sich dann diese Prioritäten erinnern da zieht das Imperium einfach weiter nicht weil die Stadt selbst bedeutungslos gewesen wäre, sondern weil halt auch schuldend der Herkunft so eine Mogul-Herrschaft nie komplett unbeweglich ist."
  },
  {
    "start": 2002.94,
    "end": 2017.74,
    "text": "Aber genau in diesen Vertechpurjahren da passieren einige der wichtigsten Reformen seiner Regierung – Steuerwesen, Münzwesen, Militärorganisation, Provinzverwaltung und deswegen darf man diese Stadt nicht einfach nur als architektonisches Intermezzo abtun."
  },
  {
    "start": 2017.8,
    "end": 2025.44,
    "text": "Es ist im Grund jene Phase in der Agpa ausprobiert, wie so ein Mogulreich als Indisches Weltreich ausschauen könnte."
  },
  {
    "start": 2026.74,
    "end": 2033.98,
    "text": "Vertechtbursikri war nämlich nicht nur Residenz-Staat oder wirtschaftlich Mächtige und so weiter – die Stadt war vor allem ein Labor."
  },
  {
    "start": 2034.44,
    "end": 2041.34,
    "text": "In den Fünften und Siebenzig richtet Agpa nämlich dort das Ibadartkana, das heißt das Haus der Anbeto."
  },
  {
    "start": 2042.18,
    "end": 2045.36,
    "text": "Und hier diskutieren Gelehrte über Theologie."
  },
  {
    "start": 2046.48,
    "end": 2053.54,
    "text": "Am Anfang sind es nur Muslime, also Sunniten verschiedener Rechtsschulen, Sufis, Theologen und die streiten sich."
  },
  {
    "start": 2054.88,
    "end": 2060.6,
    "text": "Nicht höflich akademisch sondern sehr bitter, sehr sekteerisch, sehr persönlich auch!"
  },
  {
    "start": 2061.26,
    "end": 2072.699,
    "text": "Die Debatten eskalieren so arg dass Akbar schon recht genervt ist von dieser orthodoxen Theologie, die anscheinend nicht einmal die die eigenen Vertreter zufriedenstellen kann."
  },
  {
    "start": 2073.48,
    "end": 2079.04,
    "text": "Also ein Zeitgenosse berichtet von Abenden, an denen gelehrte einander der Ketzerei bezichtigen."
  },
  {
    "start": 2079.679,
    "end": 2088.06,
    "text": "Persönliche Beleidigungen austauschen und die Diskussion dann einfach im Chaos versinkt während der Kaiser erhöht in der Mitte sitzt und zuschaut."
  },
  {
    "start": 2089.26,
    "end": 2092.6,
    "text": "Seine Reaktion ist überraschend einfach!"
  },
  {
    "start": 2093.1,
    "end": 2095.88,
    "text": "Er macht das Haus der Anbetung für alle auf."
  },
  {
    "start": 2096.46,
    "end": 2106.24,
    "text": "ab Fünfzehn Achtundsebzig öffnet er des Ibadat Kana für Hindus Jeinas, Zoroastria und wie wir später noch sehen werden auch für Jesuiten."
  },
  {
    "start": 2107.6,
    "end": 2114.86,
    "text": "Und das heißt die Eskalation dieser muslimischen Gelehrten wird da im Grund so was wie ein Katalysator einer religiösen Öffnung."
  },
  {
    "start": 2115.9,
    "end": 2118.56,
    "text": "Und hier ist vielleicht auch ein Seitenblick nach Europa nicht ganz falsch."
  },
  {
    "start": 2118.62,
    "end": 2123.84,
    "text": "Also, in den Bataillomäos werden in Paris Nachtugenotten massakriert."
  },
  {
    "start": 2124.6,
    "end": 2128.24,
    "text": "Also im Frankreich zerreißen Religionskriege seit Jahren schon das Land."
  },
  {
    "start": 2128.54,
    "end": 2136.92,
    "text": "zur selben Zeit baut Agba einen Ort an dem Vertreter verschiedener Religionen an einem Hof diskutieren sollen."
  },
  {
    "start": 2138.22,
    "end": 2141.44,
    "text": "Es ist zwar verlockend es so stehen zu lassen, sollte man aber nicht tun."
  },
  {
    "start": 2141.54,
    "end": 2144.24,
    "text": "Also Agba ist nicht progressiv im heutigen Sinn."
  },
  {
    "start": 2144.94,
    "end": 2149.16,
    "text": "Er tut es in erster Linie, um die religiöse Autorität im Reich neu zu ordnen."
  },
  {
    "start": 2149.98,
    "end": 2150.86,
    "text": "Und das ist ein bisschen der Unterschied."
  },
  {
    "start": 2151.04,
    "end": 2157.68,
    "text": "In Europa eskaliert die Konfessionen in Bürgerkriegen und Akbar versucht, das Ganze in Hofpolitik zu verwandeln."
  },
  {
    "start": 2159.34,
    "end": 2173.16,
    "text": "Und so sitzen also in den Fünfzehn-Siebzigerer und Fünftzehnachtzigerjahren Infatechpur Sikri brachmanische Pandits neben muslimischen Ullama, neben chanaristischen Mönchen und katholischen Jesuiten und in der Mitte an Kaiser."
  },
  {
    "start": 2174.56,
    "end": 2180.86,
    "text": "weniger als Leser, dafür umso mehr als Zuhörer, Fragensteller und so was wie Regisseur dieser Debatten erscheint."
  },
  {
    "start": 2181.98,
    "end": 2183.98,
    "text": "Aber bei dieser Offenheit bleibt es nicht."
  },
  {
    "start": 2184.4,
    "end": 2192.32,
    "text": "Aus dieser Inszenierung von Debatte wird bei Akbar dann Schritt für Schritt auch der Anspruch selber die höchste religiöse Autorität im Reich zu werden."
  },
  {
    "start": 2194.56,
    "end": 2196.06,
    "text": "Weißt du, was die Kalima ist?"
  },
  {
    "start": 2196.46,
    "end": 2197.12,
    "text": "Oder Kalimah?"
  },
  {
    "start": 2197.84,
    "end": 2199.22,
    "text": "Kalimaa kalimaa ne?"
  },
  {
    "start": 2200.54,
    "end": 2202.1,
    "text": "Das islamische Glaubensbekenntnis."
  },
  {
    "start": 2202.58,
    "end": 2202.68,
    "text": "Ah!"
  },
  {
    "start": 2203.34,
    "end": 2206.22,
    "text": "Es gibt keinen Gott außer Gott und Muhammad ist sein Profit."
  },
  {
    "start": 2206.58,
    "end": 2208.9,
    "text": "Das ist so der absolute Kern, das ist da."
  },
  {
    "start": 2210.6,
    "end": 2214.76,
    "text": "Und fünftonneunzebzig versucht Akbar genau das umzuformulieren."
  },
  {
    "start": 2215.2,
    "end": 2219.96,
    "text": "Die neue Version soll lauten es gibt keinen gott ausser Gott und Akbar ist sein Stellvertreter."
  },
  {
    "start": 2221.64,
    "end": 2224.76,
    "text": "Okay also sich mal ins Glaubensbekenntnis reinschreiben?"
  },
  {
    "start": 2228.14,
    "end": 2229.96,
    "text": "Also sehr außergründlich."
  },
  {
    "start": 2230.0,
    "end": 2236.64,
    "text": "ein muslimischer Kaiser der sich selbst ins Glaubsbekenntniss schreibt Mohammed quasi raus haut oder zur Seite schiebt zumindest."
  },
  {
    "start": 2238.56,
    "end": 2239.84,
    "text": "Das scheitert, natürlich!"
  },
  {
    "start": 2241.56,
    "end": 2245.22,
    "text": "Aber das Scheitern hält ihn nicht davon ab einen weiteren Schritt zu gehen."
  },
  {
    "start": 2245.42,
    "end": 2252.88,
    "text": "Er ordnet nämlich an dass persische Autoren des Lobes des Propheten Mohammed in ihren Texten weglassen soll."
  },
  {
    "start": 2254.32,
    "end": 2255.4,
    "text": "und er hört aber auch nicht auf."
  },
  {
    "start": 2256.98,
    "end": 2258.76,
    "text": "Von Akbar hast du vorher noch nie gehört, hast du gesagt?"
  },
  {
    "start": 2259.34,
    "end": 2260.08,
    "text": "Nee, vorhin noch nie."
  },
  {
    "start": 2262.16,
    "end": 2267.7,
    "text": "Wer von Agba schon gehört hat, hat wahrscheinlich auch gehört dass er angeblich eine eigene Religion begründet hat."
  },
  {
    "start": 2268.74,
    "end": 2270.84,
    "text": "Din i ilahi soll die heißen."
  },
  {
    "start": 2270.94,
    "end": 2274.08,
    "text": "also so steht es in vielen Schulbüchern ist aber irreführend."
  },
  {
    "start": 2274.3,
    "end": 2288.7,
    "text": "der zeitgenössische Begriff laute Tavit I Ilahi also göttlicher Monotheismus und Es ist kein neuer Glaube den er gründet sondern es ist sein Versuch die kaiserliche Autorität religiös aufzuladen."
  },
  {
    "start": 2288.78,
    "end": 2295.18,
    "text": "Also er versucht sich als quasi göttlich zu proklamieren, einen kleinen Kreis von Jüngern wenn man so will."
  },
  {
    "start": 2295.44,
    "end": 2302.16,
    "text": "ja die scharen sich auch um ihn aber das ganze provoziert ein massiven Widerstand und Agbaruder zurück."
  },
  {
    "start": 2302.9,
    "end": 2309.72,
    "text": "also er schränkt es Ganze dann auf einen inneren Zirkel ein und gibt so die radikaleren Experimente was das angeht auf."
  },
  {
    "start": 2310.94,
    "end": 2313.88,
    "text": "Er ist also kein Religionsstifter, als der oft hingestellt wird."
  },
  {
    "start": 2313.94,
    "end": 2328.94,
    "text": "Sondern er ist im Grunde einfach ein ehrgeiziger Herrscher, der Religion verwenden will um sich noch mehr zu legitimieren und er rudert dann aber zurück und man muss auch sagen das ist wahrscheinlich auch eine seiner Qualitäten ermerkt dass er hier überdreht hat und er Rudert zurück."
  },
  {
    "start": 2330.24,
    "end": 2336.66,
    "text": "Parallel zu diesen religiösen Experimenten baut Agba auch einen System wie soll ich sagen ein bisschen handfester ist."
  },
  {
    "start": 2336.74,
    "end": 2341.3,
    "text": "er heiratet nämlich systematisch Ratsputenprinzessinnen."
  },
  {
    "start": 2341.34,
    "end": 2352.6,
    "text": "Also die Ratsputen, das sind hinduistische Kriegerfürsten aus dem Nordwesten Indiens, die sind militärisch sehr stark und waren im Grunde die härtesten Gegner der muslimischen Herrscher in dieser Region."
  },
  {
    "start": 2353.5,
    "end": 2358.54,
    "text": "Und ein gewisser Mann singt an Ratspotenfürstern wird einer von Akbars wichtigsten Militär führen."
  },
  {
    "start": 2358.62,
    "end": 2370.96,
    "text": "also er kämpft aktiv für den Mogulkaiser Ingutscharath zum Beispiel und gleichzeitig baut er aber einen Hindutempel in Vrindavan, also ein Hindu-Tempel unter kaiserlicher Billigung."
  },
  {
    "start": 2371.0,
    "end": 2375.04,
    "text": "Ein Hindu für es der für einen muslimischen Kaiser Krieg führt und gleichzeitig Tempel baut."
  },
  {
    "start": 2375.46,
    "end": 2376.6,
    "text": "Es ist eine Tauschgeschäft."
  },
  {
    "start": 2376.8,
    "end": 2378.18,
    "text": "Eine Tausch geschäfte funktioniert."
  },
  {
    "start": 2378.24,
    "end": 2391.96,
    "text": "Also Akbar braucht diese Krieger die besten Reiter Die beste Infanterie Nord Indiens Und die Radsputen bekommen im Gegenzug Macht und Einfluss und hohe Positionen Im Verwaltungssystem dieses Reichs."
  },
  {
    "start": 2393.24,
    "end": 2398.56,
    "text": "Das Ergebnis ist ein Staat indisch erwirrt als alles, was die Mogulen bis dahin aufgebaut haben."
  },
  {
    "start": 2398.72,
    "end": 2404.16,
    "text": "Und das geht vor allem immer auch zurück auf die Abschaffung dieser diskriminierenden Kopfsteuer."
  },
  {
    "start": 2405.26,
    "end": 2408.6,
    "text": "und dann gibt es noch einen Aspekt seines Lebens oder seines Wirkens"
  },
  {
    "start": 2408.84,
    "end": 2408.86,
    "text": "v.a.,"
  },
  {
    "start": 2409.38,
    "end": 2410.62,
    "text": "der am wenigsten bekannt ist."
  },
  {
    "start": 2410.92,
    "end": 2421.28,
    "text": "Akbar lässt nämlich systematisch sanskritische Texte ins Persische übersetzen also des Mahabharata Etliche weitere Texte."
  },
  {
    "start": 2421.52,
    "end": 2427.04,
    "text": "Und es ist so, was wir staatlich organisiertes Übersetzungsprogramm ab Mitte der Fünfzehn-Siebzigerjahre."
  },
  {
    "start": 2427.66,
    "end": 2435.22,
    "text": "Also am Hof arbeiten brachmanische und chainistische Gelehrte, die dann ab den Fünftzensechzigern gezielt dafür an den Hof geholt werden."
  },
  {
    "start": 2437.2,
    "end": 2449.22,
    "text": "Dieses Sanskrit-Intellektuellen am Mogulhof, das lauter Historikerin Audrey Truschke, die eine Studie dazu verfasst hat auf fast völlig unbekannte Dimension der Sozialgeschichte dieses Mogulreichs."
  },
  {
    "start": 2450.04,
    "end": 2453.98,
    "text": "Also die meisten Leute wissen, dass Agba als tolerant bezeichnet wurde."
  },
  {
    "start": 2454.34,
    "end": 2456.42,
    "text": "Zumindest in dem Sinn wie ich es vorhin beschrieben habe."
  },
  {
    "start": 2457.1,
    "end": 2473.58,
    "text": "aber das der Mogulhof eine der größten Übersetzungswerkstätten der vormoderne Betriebe hat also das Sanskrit gelehrte Seite an Seite mit persischen Literaten arbeiten ist relativ wenig bekannt und die Mogulen übersetzen nicht einfach nur den Text."
  },
  {
    "start": 2473.82,
    "end": 2484.0,
    "text": "Die eignen sich die indische Wissens Tradition an dass Marberata auf Persisch, das ist wie die auch schon vorhin beschrieben und denken, er ist ein machtpolitisches Instrument."
  },
  {
    "start": 2484.68,
    "end": 2489.0,
    "text": "Die Mogulen können damit zeigen wir herrschen nicht über was es uns fremd ist."
  },
  {
    "start": 2489.3,
    "end": 2492.16,
    "text": "Wir kennen eure Traditionen und wir besitzen sie ja auch."
  },
  {
    "start": 2492.96,
    "end": 2503.7,
    "text": "Also die Mogulen machen mit Sanskrit im Grund des was die arabischen Kalifen Jahrhunderte davor mit griechische Philosophie gemacht haben übersetzen um ihnen zu helfen zu herrschn."
  },
  {
    "start": 2505.04,
    "end": 2508.94,
    "text": "Hier zeigt sich übrigens dann auch, wie Agba Wissen praktisch organisiert."
  },
  {
    "start": 2508.98,
    "end": 2511.7,
    "text": "Also vieles läuft für ihn über Vortrag und Gespräch."
  },
  {
    "start": 2512.14,
    "end": 2520.64,
    "text": "Texte werden vorgelesen, Passagen werden erklärt, sie werden wiederholt, diskutiert... Wenn Ihnen was interessiert, dann fragt er nach, lässt nochmal vortragen."
  },
  {
    "start": 2521.02,
    "end": 2523.0,
    "text": "Arbeitet es sich dann mündlich in die Stoffwaren?"
  },
  {
    "start": 2523.24,
    "end": 2532.08,
    "text": "Es ist kerstilles Lesen im Hinterzimmer, sondern es ist eine keiserliche Kultur des Höherens, des Fragens, das Interpretierens."
  },
  {
    "start": 2533.44,
    "end": 2538.68,
    "text": "Und er entwickelt angeblich auch ein bemerkenswertes Gedächtnis, also sein Sohn Chahangir soll später mal bezeugen."
  },
  {
    "start": 2539.38,
    "end": 2545.68,
    "text": "Akbar war so vertraut mit den Feinheiten von Vers und Prosa dass man nie vermutet hätte, er könne nicht lesen."
  },
  {
    "start": 2547.66,
    "end": 2550.66,
    "text": "Das er nicht leset kann muss ich jetzt auch dazu sagen."
  },
  {
    "start": 2550.88,
    "end": 2552.0,
    "text": "das ist vielleicht nicht einmal wahr."
  },
  {
    "start": 2552.24,
    "end": 2570.04,
    "text": "ja also zumindest ein Text den ich für diese Folge gelesen habe vom Historiker Harbans Mukya Der weist darauf hin, dass diese Lesischwäche eventuell nur so ein stilistischer Kunstgriff seines Haus- und Hofschreibers Abu I. Fazl war, der ihn damit im Angesicht dessen Wasser erreicht hat noch höher stellen wollte."
  },
  {
    "start": 2570.52,
    "end": 2575.28,
    "text": "Also quasi er kann nicht einmal lesen aber trotzdem entsteht hier dieses Wissenszentrum."
  },
  {
    "start": 2576.96,
    "end": 2580.22,
    "text": "Es gibt andere Theorien die sagen das er zum Beispiel dyslexisch war."
  },
  {
    "start": 2589.22,
    "end": 2595.18,
    "text": "Rodolfo Acquaviva und Antonio Montserrate, die Reisen nach Vertechpur Sikri."
  },
  {
    "start": 2596.22,
    "end": 2599.22,
    "text": "Übrigens diese Jesuiten kommen aus Goa."
  },
  {
    "start": 2600.38,
    "end": 2602.14,
    "text": "Und wenn du dich fragst warum Goa?"
  },
  {
    "start": 2603.4,
    "end": 2607.46,
    "text": "Dann musst du nur zu deiner Folge Gagetrei-Hundertzweiundzwanzig zurückkehren."
  },
  {
    "start": 2608.48,
    "end": 2610.46,
    "text": "Portugal und der Seeweg nach Indien."
  },
  {
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    "end": 2617.6,
    "text": "Goa war nämlich ab fünfzehnzehn die Kolonie Portugals und das Zentrum der jesuitischen Missionare in Südasie."
  },
  {
    "start": 2619.28,
    "end": 2624.62,
    "text": "Jedenfalls Monserrate hält in seinem Kommentarios fest, was ihn so überwältigt an dieser Stadt."
  },
  {
    "start": 2624.8,
    "end": 2632.3,
    "text": "Also die schiere Größe des Hofs, die Elefanten und die Menschenmassen und Erbracht für dir keine europäische Entspprechung findet."
  },
  {
    "start": 2632.36,
    "end": 2643.38,
    "text": "Erinnert mich auch ein bisschen an die Beschreibungen dieses Mönigs der an den mobilen Hof der Mongolen kommt und kann nicht fasten kann, was es hier alles gibt!"
  },
  {
    "start": 2644.26,
    "end": 2647.18,
    "text": "Von Akbar selber sind die Jesuiten aber fast noch begeisterter."
  },
  {
    "start": 2648.22,
    "end": 2650.02,
    "text": "Akbar, der fragt nach."
  },
  {
    "start": 2650.12,
    "end": 2653.86,
    "text": "Der hört zu und zeigt ein echtes Interesse an christlicher Theologie."
  },
  {
    "start": 2654.0,
    "end": 2657.42,
    "text": "Er lässt christliche Gemälde und Iconen an seinen Hof bringen."
  },
  {
    "start": 2657.92,
    "end": 2661.44,
    "text": "Er schickt seine Söhne zeitweise sogar in den Unterricht der Jesuiten."
  },
  {
    "start": 2662.22,
    "end": 2667.48,
    "text": "Und es ist ganz lustig übrigens weil wir unsere Serie über den dreißigjährigen Krieg haben."
  },
  {
    "start": 2667.52,
    "end": 2673.38,
    "text": "Das ist so ziemlich genau um die Zeit herum als auch unsere Protagonisten von Jesuiten unterrichtet werden."
  },
  {
    "start": 2675.72,
    "end": 2684.36,
    "text": "Und Agba ist auch sichtlich genervt davon, dass seine muslimischen Gelehrten den Jesuiten in manchen Debatten einfach nicht standhalten können."
  },
  {
    "start": 2685.94,
    "end": 2689.12,
    "text": "Die Jesuiten interpretieren das Ganze als Sympathie also sie schließen."
  },
  {
    "start": 2689.44,
    "end": 2693.52,
    "text": "der Kaiser steht kurz vor der Konversion an Mogul-Kaiser."
  },
  {
    "start": 2693.58,
    "end": 2713.64,
    "text": "der Christwert kann sich vorstellen wie die Berichte ausgeschaut haben die sie nach Rom geschickt haben und vielleicht erinnerst du dich um eine Folge, die ich gemacht habe GERG threehundertneunundvierzig über Konstantin Forken in Ayutthaya, wo auch europäische Missionare und Diplomaten höfisches Interesse komplett überschätzen."
  },
  {
    "start": 2713.92,
    "end": 2721.24,
    "text": "Wo sie Neugier- und Gesprächsbereitschaft oder so eine strategische Offenheit wie bei Akbar gleich für die Möglichkeit einer Bekehrung sehen."
  },
  {
    "start": 2722.08,
    "end": 2731.1,
    "text": "Nur der bewegt sich ja eigentlich in die Entgegengesetzrichtung also der beweagt sich hin zu seiner selbstentworfenen Form der Verehrung."
  },
  {
    "start": 2732.4,
    "end": 2736.38,
    "text": "Es ist eine vor allem auch die sich auf Licht und auf Sonne konzentriert."
  },
  {
    "start": 2736.68,
    "end": 2745.36,
    "text": "Er wird nicht christlicher, er wird eigentlich nur weniger orthodox muslimisch nimmt aber alles auf akzeptiert aber nichts als die die eine reine Wahrheit."
  },
  {
    "start": 2745.82,
    "end": 2750.88,
    "text": "also diese Jesuiten für wechseln einfach dieses Interesse Agbas um Interesse zu konvertieren."
  },
  {
    "start": 2752.18,
    "end": 2759.3,
    "text": "weil Agba der nimmt einfach alles auf will sich aber nicht festlegen, er will der Mittelpunkt sein wie in diesem vorhin beschriebenen Divanikars."
  },
  {
    "start": 2759.46,
    "end": 2763.28,
    "text": "Er sitzt ganz oben verbunden mit allen aber gebunden an niemandem."
  },
  {
    "start": 2765.34,
    "end": 2767.28,
    "text": "und nur zur Einordnung hier vielleicht noch jetzt."
  },
  {
    "start": 2767.34,
    "end": 2770.12,
    "text": "alles passiert mehr oder weniger gleichzeitig was ich vorhin beschreibe."
  },
  {
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    "end": 2773.28,
    "text": "also die Ratsputenehen beginnen in den fünften sechziger Jahren."
  },
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    "end": 2783.52,
    "text": "das Übersetzungsprogramm läuft ab Mitte der Fünfzehn-Siebziger Die Kalima-Manipulation, was ich selber ins Glaubensbekenntnis schreibe, das ist die Jesuitemission."
  },
  {
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    "end": 2795.26,
    "text": "Das sind keine verschiedenen politischen Projekte, die so nacheinander passieren, sondern es im Grunde ein riesiges Projekt, das an allen Fronten gleichzeitig gebaut wird."
  },
  {
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    "text": "Ein Kaiser der militärisch kulturell und religiös zum Mittelpunkt seines Reichs werden will."
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    "text": "Akbar stirbt in Agra."
  },
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    "text": "der war fünfzig Jahre auf dem Thron."
  },
  {
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    "end": 2817.02,
    "text": "Das Verwaltungssystem, das er aufgebaut hat, funktioniert auch nach seinem Tod noch bis ins achtzehnte Jahrhundert."
  },
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    "end": 2825.22,
    "text": "Sein Sohn Jahangir und sein Enkel Shah Jahan ist derjenige, der das Tatsch Mahal bauen lassen wird."
  },
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    "text": "Die führen das Reich weiter aber dann kommt sein Ur-Enkel Aurangtsepp."
  },
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    "text": "Du erinnerst dich vielleicht, dass sie da vorhin von Nachizia erzählt haben und gesagt hat merkst du dir."
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    "text": "Ja steht hier auf meinem Zettel."
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    "end": 2849.24,
    "text": "Fünfzehn, vierundsechzig hat Agpasi abgeschafft und wie gesagt eine seiner weitreichendsten Entscheidungen also der Hindu-Tempel wurden dann unter seiner Schirmherrschaft gebaut."
  },
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    "end": 2860.58,
    "text": "die Radsputenführsten haben als Generelle für ihn gekämpft und die pragmanischen Gelehrten an seinem Hof gearbeitet aber wie ich schon erwähnt habe kein Toleranzidül."
  },
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    "end": 2872.52,
    "text": "ja so ist war halt sein System ein System Das darauf beruht hat, dass die nicht muslimische Mehrheit des Reichs sich als Teil dieses Reichs fühlen kann und net bloß als Geduldete untertanen."
  },
  {
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    "end": 2878.98,
    "text": "Sechszehnneunundsebzig führt sein Ur-Enkel Aurang Zepp – die G-Sieher wieder ein."
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  {
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    "text": "Hindu-Tempel werden zerstört, die Ratsputen werden wieder zu Außenseitern."
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    "text": "und das Mogulreich, das Unterakba fast hundert Millionen Menschen zusammengehalten hat, das verliert jetzt genau diesen Zusammenhalt der so groß gemacht hat!"
  },
  {
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    "text": "Also nach Aurang zerfällt das Mogulreich nicht sofort, aber sehr stetig."
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    "text": "Und das ist vielleicht die eigentliche Poamte an Akbar."
  },
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    "end": 2909.58,
    "text": "Also net, dass er tolerant war – das Wort ist einfach zu modern was der es angeht."
  },
  {
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    "end": 2931.4,
    "text": "Sondern, dass sein ganzes kaiserliches Projekt auf der Idee beruht hat, dass ein muslimischer Herrscher über einen mehrheitlich nicht-muslimischen Reich nur herrschen kann wenn er dieses Reich nicht gegen seine eigene Bevölkerung regiert und dass diese Idee offensichtlich so stark und inpersönlich gebunden war, das sie seinen Urenkeln nicht überlebt hat."
  },
  {
    "start": 2932.86,
    "end": 2937.34,
    "text": "Vertecht pur Sieg rübergehend steht heute noch also die Stadt des UNESCO Weltkulturerbe."
  },
  {
    "start": 2938.86,
    "end": 2942.04,
    "text": "was er heute noch sichtbar ist sind halt nur diese Gebäude aus Stein."
  },
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    "end": 2950.54,
    "text": "aber netter Kontext, nettes Debattierhaus, nette Übersetzungswerkstart und auch net dieser Kaiser der auf seinem Pfeiler sitzt und Audienz hält."
  },
  {
    "start": 2953.32,
    "end": 2958.66,
    "text": "Werter Daniel war meine Folge über Akbar, diesen Mogul-Herrscher der als dreizehnjähriger auf den Thron kommt."
  },
  {
    "start": 2958.7,
    "end": 2965.04,
    "text": "Der chaotisches Reich erbt und fünfzeig Jahre später auf das größte Reich Süd Asiens zurückblicken wirds."
  },
  {
    "start": 2965.12,
    "end": 2978.26,
    "text": "Der Brachmanern und Chaiin gelehrt ihn an seinen Hofkohlt hat sanskritisch übersetzen hat lassen dabei eine massive Bibliothek erschaffen hat Statt er aus dem Boden gestampft hat, den Adl hinziehen hat lassen, Basar und Münzstätten einkrichtet hat."
  },
  {
    "start": 2978.64,
    "end": 2982.62,
    "text": "Und diesen Ort aber dann trotzdem nicht zum ewigen Mittelpunkt seines Reichs gemacht hat."
  },
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    "start": 2982.74,
    "end": 2991.96,
    "text": "Der versucht hat sich selbst ins Glaubensbekenntnis zu schreiben sogar an eigenen Kult gegründet hat nur um zu erkennen dass er damit wohl ein bisschen zu weit kann."
  },
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    "text": "Richard also wow da steckt so viel drin ist unglaublich!"
  },
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    "text": "Also ich muss sagen Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll."
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    "end": 3015.16,
    "text": "Also erstens mal finde ich es unglaublich faszinierend überhaupt was über das Mogulreich zu erfahren weil ich mir das Wort Mogul kennt man natürlich aber ich habe mich nie darüber Gedanken gemacht wo sie eigentlich herkommt oder was das bedeutet?"
  },
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    "text": "Ja immerhin wir haben das Mogulereiche im Grunde definierende Reich Indiens."
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    "text": "Alles was wir heute assoziieren mit Indien ist natürlich wahnsinnig geprägt von diesem Mogulreich, weil es einfach dreihundert Jahre lang existiert hat also auch Kunst und all diese Dinge."
  },
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    "end": 3038.12,
    "text": "die Vermischung des Persischen und des Indischen das ist alles auf dem Mogulreich zurückzuführen."
  },
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    "end": 3049.56,
    "text": "Das ist echt äußerst faszinierend aber gleichzeitig dieser Kontakt zu den europäischen Mächten Also mit den Jesuiten und auch mit den Portugiesen zum Beispiel."
  },
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    "text": "Und ich finde es faszinierend, weil du ja auch so den Vergleich aufgemacht hast, sodass wir über den dreißigjährigen Krieg gesprochen haben und gleichzeitig aber im Gebiet des heutigen Indiens dann dieses Großreich entsteht oder dieses Großreich existiert?"
  },
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    "end": 3065.58,
    "text": "Wo ganz andere Experimente stattfinden."
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    "text": "Genau!"
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    "text": "Keinen Religionskrieg der den ganzen Kontinent verwüsten wird sondern zumindest ein Versuch Herrschaft zu konsolidieren indem er in die andere Richtung geht"
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    "text": "Ja, wobei... also das wäre glaube ich dem Papst nicht eingefallen sich selbst als Glaubnisbekenntnis zu schreiben."
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    "text": "Kann man vorstellen dass es irgendein Papst sicher schon mal eingefallt."
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    "text": "Aber ja die Widerstände wahrscheinlich ähnlich groß wie dann damals bei Agba."
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    "text": "Das kann sein."
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    "text": "Richard was wusstest du denn bevor du dich jetzt damit beschäftigt hast von dem Thema?"
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    "text": "sehr, sehr wenig."
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    "text": "Tatsächlich sehr wenig."
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    "text": "und es ist das was ich vorher noch ernst gemeint habe diese streifliche Vernachlässigung"
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    "text": "also der letzte Mogulherrsch wird von den Briten abgesetzt."
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    "text": "Ist natürlich dann so zu splittert des Reiches und hat nichts mehr mit dieser Macht des Moguleichs zurzeit akbas und seines Sohnes."
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    "text": "Aber da sieht man, wie lange das existiert hat und wie sehr es einfach Indien geprägt hat."
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    "text": "Also die letzten dreihundert Jahre bevor dann die Briten kommen mit ihrer East India Company ist einfach Mogul geprägt."
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    "text": "Das ist ja auch was diese ganzen Handelsgesellschaften und auch die Kolonialherren ausblenden sind ja diese ganzen lokalen Kulturen- und lokalem Machtverhältnisse, die es hier gibt."
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    "end": 3164.9,
    "text": "Die ja natürlich nicht nur bei den Europäern sondern die natürlich auch bei jemandem Humayun, dem Vater von Akbar oder auch bei seinem Großvater Babur ein Problem waren."
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    "text": "Also du so erreicht zu konsolidieren und dafür zu sagen dass du hier so eine Koalition findest oder herstellen kannst das ist nicht ganz rival gewesen."
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    "text": "deswegen ist natürlich ja auch so wichtig gewesen dass er diese Kopfsteuer abgeschafft hat weil die natürlich einen wahnsinnigen Einfluss drauf hat wie sich die Leute in diesem Reich selber sehen."
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    "end": 3191.86,
    "text": "Hättest du ein Hinweis bekommen oder bist du selber aufs Thema gestoßen?"
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    "end": 3200.94,
    "text": "Mein Freund Adi, der wollte schon immer das Thema was über das Mogel reich macht und gesagt ja mach ich sicher."
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    "text": "Tatsächlich mache es jetzt!"
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    "end": 3213.88,
    "text": "Und tatsächlich gestern als ich im Zugeber diese Folge vorzubereiten habe ich einmal gekriegt von Marion Marion, die geschrieben hat, dass sie unseren Portreys gerade das entdeckt hat."
  },
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    "end": 3224.1,
    "text": "Jetzt aber schon Binsch hört und ihr aber dann auch gleich eine Liste an Themen geschickt hat, die sie interessieren wird Und ein Vorschlag dabei war Akbar und seine Stadt."
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    "text": "Also Marion Schnelle ist noch nie in Themenhinweis umgesetzt worden."
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    "text": "Hin-und-wieder ist vorkommen, dass wirklich so ein massiver Zufall war Dass sie grad was vorbereitet und dann aber sehr sehr seiten."
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    "text": "also Marion, hope that works for you."
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    "end": 3245.42,
    "text": "Wenn ich gerade über Hinweise spreche, dann kann ich ja auch gleich über die Literatur sprechen."
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    "text": "Paar habe ich, glaube ich eh schon namentlich genannt, also Haberns Mukya."
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    "end": 3255.26,
    "text": "der hat geschrieben The Muggles of India aus dem Jahr two-tosend acht."
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    "end": 3264.36,
    "text": "so ein bisschen erstandertwerk ist John Richards the Muggle Empire das ist das the New Cambridge History of India Aus dem Jahr neunzehn dreiundneinzig."
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    "text": "Audrey Truschke hab ich vorhin auch schon erwähnt."
  },
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    "end": 3273.96,
    "text": "Die hat geschrieben Culture Of Encounters Sanskrit at the Mughal court, das ist im Jahr twohundzechzehn."
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    "end": 3279.38,
    "text": "Und John Darwin habe ich vorhin auch erwähnt, der diese Zeile geschrieben hat mit dem asiatischen Pissaro."
  },
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    "end": 3286.46,
    "text": "Der hat geschrieben after Tamerlane The Global History of Empire since fourteen oh five aus dem Jahr zweihundzieben."
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    "text": "Catherine B Asher und Cynthia Talbot haben geschrieben India before Europe aus der Cambridge University Press."
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    "text": "Und dann gibt es noch so eine schöne Sammlung über Fatih Abu Sikri."
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    "text": "Das ist rausgegeben von Michael Brandt und Glenn D. Lowry, das heißt Vertech pur Siegri, ein Sourcebook aus dem Jahr Ninzeen Fünfe und"
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    "text": "Achtzig.\"."
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    "text": "Ich finde es ja auch immer faszinierend wenn man sich vorstellt wie groß diese Großreiche waren."
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    "text": "also wir haben immer keine Ahnung meistens im Blick halt so aus der europäische Perspektive des römischer Reichs."
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    "text": "aber wenn man mal anschaut den asiatischen Raum das ist schon enorm."
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    "text": "Du weißt ja, ich bin ja gerade dabei an einem kleinen Projekt zu arbeiten."
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    "text": "Das ist die GRG Experience noch verbessern soll."
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    "text": "und da habe ich zum Beispiel auch visualisiert das Mongolenreich."
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    "text": "Und wenn du das dann so siehst, denkst du auch es ist einfach riesig gewesen!"
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    "text": "Kannst natürlich irgendwie suchen mit dir, dann findest du Wikipedia Karte."
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    "text": "aber wenn du zb Tatsächlich, bewegliche Weltkarte hast du."
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    "text": "Dann schaust du so an wie groß ist jetzt dieses Reich wirklich?"
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    "end": 3367.86,
    "text": "Dann ist das ja sehr beeindruckend und ähnliches halt auch bei diesem Mogel-Reich gewesen."
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    "text": "Also ich habe jetzt weniger über Ausdehnung des Reichs von sich und zur Weitrag gesprochen als eine Ärztelline über diesen Kaiser."
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    "text": "da gibt es noch viel Luft nach oben über was man hier noch reden kann."
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    "text": "Aber ich finde es deswegen auch so interessant, weil das ist natürlich auch ein Thema, wo viele Verbindungen und quasi Bedingungen stattfinden."
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    "text": "Also das eine Bedingt, das andere."
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    "text": "Und Sachen von denen wir nicht gedacht haben dass sie dort tatsächlich einen Niederschlag finden, die finden einen Niederschlag."
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    "text": "Ich glaube gerade zur Geschichte kann man gut mit den Verbindenden erzählen, die wir gerne machen wenn wir meine Geschichten erzählen."
  },
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    "text": "Eine Frage, die mir immer in den Kopf kommt bei solchen Themen oder diesen Großreichen ist ja immer."
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    "text": "Wie konnt's gelingen dass sie über so einen längeren Zeitraum auch stabil geblieben sind?"
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    "text": "Wenn man sich hervorstellt, die konnten ja."
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    "text": "erstens mal hat es mit der Kommunikation lang gedauert in unterschiedliche Teile des Reichs zu kommen und gleichzeitig ja auch reisetechnisch."
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    "text": "er konnte ja nicht irgendwo."
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    "text": "also wenn er irgendwo hin seine Armee schickt dann dauerte sehr Wochen vielleicht sogar Monate bis die irgendwo ist."
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    "text": "Ja andereseits Wenn man jetzt vergleicht mit Europa, da ist es zu jener Seite auch nicht so selten dass du einen Kaiser hast der immer herumreißt."
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    "text": "er muss halt alle Ecken seines Reiches sehen und dort Präsenz zeigen und so ähnlich funktioniert sowas ja auch."
  },
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    "text": "Und gerade eben am Mogulhof Der ja schon seine Hauptstädte hat aber trotzdem auch zumindest im Geiste noch mobil ist."
  },
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    "text": "Da war das vor allem das was für den Zusammenhalt gesagt hat."
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    "text": "Aber gleichzeitig hast du wieder fünf Brüder, die eigentlich auch um die Macht kämpfen und dich so schnell wie möglich loswerden wollen."
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    "text": "Das waren Fehler von Humorion!"
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    "text": "Also da war das Problem natürlich auch."
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    "end": 3486.48,
    "text": "er kommt an die Macht und ersetzt einfach seine Brüde als Gornöre diverser Provinzen ein und stellt sich raus."
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    "end": 3495.18,
    "text": "Seine Brüdern wollen ihm dann aber zum Beispiel nicht helfen, als er quasi als Kaiser abgesetzt wird weil er diese Schlachten verliert."
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    "text": "Freunde kann man sich aussuchen, Familie nicht."
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    "text": "Sehr gut!"
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    "text": "Das"
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    "text": "ist wahrscheinlich das Problem."
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    "text": "Ja, gutes Schlusswort oder?"
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    "text": "Ich"
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    "text": "denke auch ja."
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    "text": "Gut dann würde ich sagen gehen wir über zum zweiten und letzten Teil dieser Folge zum Feedback-Hinweiß-Block."
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    "end": 3525.54,
    "text": "Wer Feedback geben will zu dieser Folge oder anderen kann es per E-Mail machen feedbackadgeschichte.tv."
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    "end": 3529.16,
    "text": "ganz oft in diversen Social Media Plattformen tun."
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    "text": "Auch Geschichte FM."
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    "text": "Wer uns auf Mastodon bzw."
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    "text": "im Fediverse folgen will, geht am besten auf Geschichtepunkt."
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    "text": "Social landet dann direkt auf unserem Mastodornt-Profil und kann uns dort folgen!"
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    "text": "Wer uns Reviewen will, Sterne vergeben und solche Dinge macht es am Besten auf Apple Podcasts."
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    "text": "da ist die Sichtbarkeit am größten und wir freuen uns natürlich über gute Bewertungen am meisten."
  },
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    "end": 3565.4,
    "text": "Und wer ein bisschen Hintergrund-Infos haben will, Bilder sehen, selber kommentieren will an spezifischen Positionen einer Podcastfolge kann das mit Campfire machen."
  },
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    "start": 3565.52,
    "end": 3571.26,
    "text": "Einfach auf joincampfire.fmg die App installieren und dann unserer Community beitreten."
  },
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    "text": "Wir haben auch einen Spiel rausgebracht, ein Strategiespiel Das heißt Geschichten aus der Geschichte."
  },
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    "end": 3584.9,
    "text": "Das gibt es unter geschichtepunkt shop zu erwerben ebenso wie weiteren Merch den es dort gibt, dann gibt's zwei Möglichkeiten diesen Podcast werbefrei zu hören."
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    "end": 3589.72,
    "text": "Bei Apple gibts den Kanal Geschichte Plus und bei Steady kann man sich den Feed kaufen für vier Euro im Monat."
  },
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    "end": 3593.259,
    "text": "da gibts alle Infos unter geschichte.fm slash steady."
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    "end": 3617.7,
    "text": "Wir bedanken uns in dieser Woche bei Miriam Susanne Michael Matthias Lukas Ilka Barbara Pauline Annette Marie Maurus Roland Julia Joe Petra Hussain, Ingrid, Ole, Matthias, Mioco, Bernds, Ampastian, Björn Sabine, Tamara und Philipp."
  },
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    "end": 3619.34,
    "text": "Vielen vielen Dank für eure Unterstützung!"
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    "end": 3625.259,
    "text": "Ja auf jeden herzlichen dank und danke an Lene Kieberl fürs Schneiden dieser Folge."
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    "text": "Tja"
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    "text": "ich hätte dann würde ich sagen keine Ahnung."
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    "text": "macht man halt das was wir immer machen?"
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    "text": "Na ja ist die eine Ahnung."
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    "text": "Dann gehen wir einfach dem einen des letzten Wortes der es immer hat nämlich Bruno Kreisky."
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    "text": "Okay."
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    "text": "Lern uns ein bisschen Geschichte, dann werden wir sehen wie das sich damals entwickelt"
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    "end": 3659.72,
    "text": "hat."
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