[
  {
    "start": 0.0,
    "text": "Marcus:\nUnd es gibt noch einen Vorteil: Die Konkurrenz ist viel geringer. Auf dem offenen Arbeitsmarkt konkurriere ich ja meistens mit 50, 60, 100, manchmal auch 200 Bewerber:innen – ganz anderes Szenario. Die Konkurrenz ist viel geringer und deswegen ist deine Erfolgswahrscheinlichkeit auch deutlich höher.",
    "end": 19.0
  },
  {
    "start": 19.0,
    "text": "Johannes:\nHerzlich willkommen bei COACHGEFLÜSTER, dem Podcast des INQUA-Instituts für Coaching. Mein Name ist Johannes Junker und ich spreche in diesem Podcast mit Expert:innen zu Themen rund um berufliche Neuorientierung. Heute wieder bei mir ist Marcus Rosik, INQUA Karriere-Coach aus Bremen. Marcus ist Diplom-Betriebswirt und spezialisiert auf das Coaching von Fach- und Führungskräften. Wir haben bereits in COACHGEFLÜSTER über das Thema „Stress in der Bewerbungsphase“ gesprochen.",
    "end": 43.0
  },
  {
    "start": 43.0,
    "text": "Und falls du diese Folge verpasst hast, hör da bitte unbedingt auch noch rein. Den Link packen wir in die Shownotes. Wir haben nach dieser Folge noch ein bisschen weiter geplaudert und dabei ist uns beiden aufgefallen, dass wir ein Thema noch nie im Podcast besprochen haben, das für viele unserer Klient:innen – und vielleicht auch für dich – eine ganz große Bedeutung hat.",
    "end": 60.0
  },
  {
    "start": 61.0,
    "text": "Und dieses Thema ist der verdeckte Arbeitsmarkt. Das sind all die Stellen, die nicht öffentlich ausgeschrieben werden, aber mehr als die Hälfte aller Jobs in Deutschland werden so vergeben. Wenn du erfahren möchtest, wie du dir dieses Wissen zunutze machen und deine Bewerbungsstrategie auf das nächste Level heben kannst, bleib dran! Wir werden das Thema ganz von vorne aufrollen und Marcus hat einige super Tipps mitgebracht, die du direkt umsetzen kannst.",
    "end": 83.0
  },
  {
    "start": 83.0,
    "text": "Lieber Marcus, herzlich willkommen bei COACHGEFLÜSTER und vielen, vielen Dank, dass du dir nochmals die Zeit für dieses wichtige Thema genommen hast.",
    "end": 90.0
  },
  {
    "start": 90.0,
    "text": "Marcus:\nVielen Dank, Johannes. Ich freue mich auf unseren gemeinsamen Austausch.",
    "end": 94.0
  },
  {
    "start": 94.0,
    "text": "Johannes:\nDann lass uns direkt reinstarten. Das ist ein großes Thema und wir wollen es gut strukturiert angehen. Fangen wir vielleicht erst mal mit dem an, was die meisten Leute ja typischerweise machen, wenn sie sich bewerben. Sie gehen nämlich nicht auf den verdeckten Arbeitsmarkt, sondern gehen so den typischen Weg. Was ist der typische Weg? Was machen die meisten Leute, wenn sie nach einem neuen Job suchen?",
    "end": 115.0
  },
  {
    "start": 115.0,
    "text": "Marcus:\nDie meisten Leute gehen tatsächlich auf die ganz großen Stellenbörsen, die Stellenmärkte, die es im Internet ja heute zuhauf gibt, und bewerben sich da dann auf die ausgeschriebenen Stellen.",
    "end": 130.0
  },
  {
    "start": 130.0,
    "text": "Johannes:\nDas ist so Stepstone oder Indeed, das sind diese Stellenbörsen.",
    "end": 134.0
  },
  {
    "start": 133.0,
    "text": "Marcus:\nGenau, Monster. Einer der größten Stellenmärkte ist ja auch LinkedIn tatsächlich. Und genau, da gäbe es auch schon gleich einen ersten Tipp, nämlich: Ich habe mal mit unserem Kollegen, dem Dirk Aßmann-Staudt, so ein bisschen recherchiert, und wir haben festgestellt, es gibt über 250 Stellenbörsen. Und teilweise sind die spezialisiert und da ist es für den ein oder anderen total interessant, auch die mal anzugucken, weil es sein kann, dass da viel passendere Stellen zu finden sind.",
    "end": 163.0
  },
  {
    "start": 163.0,
    "text": "Johannes:\nDas ist auf jeden Fall ein super Tipp! Gerade so branchenspezifische oder regionale Stellenbörsen enthalten dann doch noch mal das eine oder andere, ähm – ja, Juwel, das ich vielleicht in den großen Stellenbörsen gar nicht finden kann. Aber das ist immer noch offener Stellenmarkt, das sind also die Stellen, die wirklich ausgeschrieben werden. Mein Gefühl ist, dass sich, ich würde mal sagen, mindestens drei Viertel aller meiner Coachees … das ist deren Standard-Bewerbungsstrategie, wenn nicht sogar mehr. Was ist dein Gefühl?",
    "end": 190.0
  },
  {
    "start": 190.0,
    "text": "Marcus:\nJa, ich würd sagen, sogar mehr. Also, ich würd fast sagen, 90 Prozent der Coachees fokussieren auf den offenen Stellenmarkt. Wenn man sich dann unterhält und mal schon den verdeckten Stellenmarkt auch so ein bisschen vorstellt, dann stellen die Coachees häufiger fest: Ja, ach, das habe ich doch auch schon mal gemacht! Und so habe ich doch auch schon mal einen Job gekriegt.",
    "end": 215.0
  },
  {
    "start": 215.0,
    "text": "Aber das ist nicht so im Bewusstsein. Und … dabei bietet der verdeckte Stellenmarkt so viele Chancen und deswegen ist es mir total wichtig, den eben auch noch mal stärker ins Bewusstsein zu bringen.",
    "end": 228.0
  },
  {
    "start": 228.0,
    "text": "Johannes:\nUnd das machen wir heute. Jetzt, wo du das gerade so sagst, also ich glaube, ich habe auch alle meine Jobs mindestens aus einer Mischung aus verdecktem Stellenmarkt und offenem Arbeitsmarkt gefunden, aber meistens eben eher über Kontakte. Darüber sprechen wir noch. Ganz kurz: Warum glaubst du denn, ist es denn so der erste logische Weg für die meisten Leute?",
    "end": 247.0
  },
  {
    "start": 247.0,
    "text": "Marcus:\nNa ja, weil der offene Stellenmarkt natürlich ziemlich präsent ist, ne. Wenn ich im Internet nach Jobs recherchiere, was taucht denn da als erstes Suchergebnis auf? Da sind gleich die großen Stellenbörsen und das ist das, was man meistens kennt. Aber wie oft bewirbst du dich? Ne, also für viele kommt das ja erst, weiß nich, alle 15, manchmal erst nach 30 Jahren wieder vor, dass sie sich bewerben müssen.",
    "end": 272.0
  },
  {
    "start": 272.0,
    "text": "Und dann weiß man noch, da gibt es irgendwie so Stellenmärkte, alles andere hat man gar nicht so präsent.",
    "end": 279.0
  },
  {
    "start": 279.0,
    "text": "Johannes:\nAuf jeden Fall, also das macht total Sinn. Bevor wir zum Thema verdeckter Arbeitsmarkt einsteigen, würde ich noch mal gerne so ein bisschen die großen Schmerzpunkte dieser Strategie kurz skizzieren. Also, was sind denn deiner Meinung nach so die größten Faktoren, die es schwierig machen für Leute auf dem offenen Stellenmarkt?",
    "end": 294.0
  },
  {
    "start": 294.0,
    "text": "Marcus:\nNa ja, ich glaube so die größte Schwierigkeit ist, dass dieser Stellenmarkt komplett anonym ist. Das heißt, die Bewerber:innen kennen die Firmen gar nicht so richtig gut oft, und die Firmen kennen die ganzen Bewerber:innen überhaupt nicht. Das heißt, da gibt es einen relativ großen Unsicherheitsfaktor und den versucht man durch bestimmte Mechanismen, die dann für die Bewerber:innen total schwer zu erfüllen sind, abzufedern.",
    "end": 321.0
  },
  {
    "start": 321.0,
    "text": "Das ist das eine. Und das andere ist, dass die Konkurrenz auf dem offenen Stellenmarkt total hoch ist, weil da bewerben sich 90, 95 Prozent aller Stellensuchenden kümmern sich um den offenen Stellenmarkt, das heißt, die Konkurrenz ist da viel höher.",
    "end": 339.0
  },
  {
    "start": 339.0,
    "text": "Johannes:\nJa, leuchtet total ein. Ich würde noch eine Sache ergänzen, also, was ich immer persönlich empfunden habe, so als Generalist, dass es für jemanden, der so eher breit aufgestellt ist, auch eben sehr, sehr schwierig ist, da gute Stellen zu finden, weil die meisten Stellen, die ausgeschrieben werden, sind eher hochspezialisiert.",
    "end": 355.0
  },
  {
    "start": 355.0,
    "text": "Marcus:\nGenau, ja.",
    "end": 356.0
  },
  {
    "start": 356.0,
    "text": "Johannes:\nUnd das kann total frustrierend sein, wenn ich eher so ein bisschen generalistisch veranlagt bin. Und deswegen habe ich auch das Gefühl, dass alle meine Klient:innen, die eher in der Breite Skills haben, da immer wieder total frustriert sind, weil sie denken: Was soll ich denn noch alles für Qualifikationen mitbringen, um mich überhaupt bewerben zu können? Also, das ist auch ein abschreckendes Szenario, finde ich.",
    "end": 376.0
  },
  {
    "start": 376.0,
    "text": "Marcus:\nGenau, ja. Und dann ist natürlich der Umgang auch noch so eine kleine Hürde, weil da gibt es ganz oft standardisierte Absagen und die frustrieren mit der Zeit, ne? Das macht irgendwie schlechte Laune.",
    "end": 389.0
  },
  {
    "start": 389.0,
    "text": "Johannes:\nOkay, dann machen wir jetzt mal ein bisschen gute Laune und gucken uns mal den verdeckten Arbeitsmarkt an.",
    "end": 398.0
  },
  {
    "start": 398.0,
    "text": "Stattdessen gibt es eben noch diesen verdeckten Arbeitsmarkt und da fände ich es klasse, wenn wir noch mal kurz mit einer Definition starten. Also, worüber sprechen wir denn hier genau?",
    "end": 407.0
  },
  {
    "start": 407.0,
    "text": "Marcus:\nGenau, wir sprechen über alle Stellen, die öffentlich nicht sichtbar sind, so. Und sichtbar sind Stellen normalerweise auf diesen Stellenbörsen. Früher waren sie ja auch viel in Zeitungen, Tageszeitungen sichtbar. Das ist heute zu einem minimalen Prozentsatz auch noch so, also auch in der Tageszeitung findest du heute hin und wieder noch mal ausgeschriebene Stellen. Und: Wo du auch Stellen findest, öffentlich sichtbar, ist auf den Unternehmenswebseiten, denn viele Unternehmen haben ja so eine Karriereabteilung, und da sind häufig auch Stellen ausgeschrieben, die du auf den Stellenbörsen gar nicht findest.",
    "end": 444.0
  },
  {
    "start": 444.0,
    "text": "So, und das alles zusammen ist so der offene Stellenmarkt. Und alles andere ist dann halt verdeckt. Und ich erinnere mich noch an meine eigene Berufstätigkeit, als ich noch in der Wirtschaft tätig war, also noch kein Coach, da weiß ich noch, wie das bei uns war, ne: Ich habe erst mal meinen Chef gefragt, dann haben wir innerhalb der Firma geguckt, wo es denn da vielleicht freie Kapazitäten gibt.",
    "end": 471.0
  },
  {
    "start": 471.0,
    "text": "Dann hat man so in seinem eigenen Netzwerk mal rumgehorcht, ne, die Freunde, die man irgendwann mal getroffen hat: „Ja, wir suchen gerade wieder (ich komme aus dem Finanz- und Rechnungswesen) eine Buchhalterin. Kennt da jemand jemanden?“ So, und so haben wir uns da rangetastet. Manchmal haben wir dann auch Personalvermittlungen angesprochen, weil wir gesagt haben: Na ja, die haben ja einen großen Pool an Spezialist:innen und da kriegen wir am schnellsten jemand her.",
    "end": 496.0
  },
  {
    "start": 496.0,
    "text": "Und erst wenn das alles nicht funktioniert hat, dann sind wir auf den offenen Stellenmarkt gegangen.",
    "end": 502.0
  },
  {
    "start": 502.0,
    "text": "Johannes:\nOkay, spannend. Also da steckten ja jetzt mehrere Sachen schon drin in dem, was du gesagt hast. Also … ich kann das erst mal total bestätigen, dass es auch bei INQUA zum Beispiel, wenn wir Leute suchen, auch teilweise genauso läuft. Also wir machen manchmal Ausschreibungen, aber manchmal ergibt sich auch über das Netzwerk eine Möglichkeit und dann wird diese Stelle niemals veröffentlicht.",
    "end": 522.0
  },
  {
    "start": 522.0,
    "text": "Mal ganz kurz Zwischenfrage: Du sagst, ihr habt euch früher an Personalvermittlungen gewandt? Denkst du, ist es immer noch eine gute Strategie, wenn jetzt Leute jobsuchend sind, sich bei einer Personalvermittlung registrieren zu lassen und sich auf diesem Weg vermitteln zu lassen?",
    "end": 535.0
  },
  {
    "start": 535.0,
    "text": "Marcus:\nAlso das kann eine Strategie sein, die ganz gut funktioniert. Ich sage in meinen Coachings immer dazu: Na ja, und wenn Sie dann an dem Punkt angelangt sind, wo Sie registriert sind, dann fängt Ihre Arbeit erst an – weil nur davon, dass ich irgendwo registriert bin, kriege ich noch keinen Job. Das heißt, ich muss den Leuten, mit denen ich da in Verbindung stehe, im Gedächtnis bleiben.",
    "end": 561.0
  },
  {
    "start": 561.0,
    "text": "Das heißt, ich muss regelmäßig Kontakt mit den aufnehmen, anrufen, alle 14 Tage – vier Wochen finde ich schon ein bisschen lang, wenn ich ein Job suche –, immer mal wieder anrufen und selber erzählen, wie es mir gerade in meinem Prozess geht. Darüber kriegen die ja auch so ein bisschen Marktinformation, da kann man auch was zurückgeben, und dann kann man eben fragen: „Und, haben Sie schon was für mich?“",
    "end": 583.0
  },
  {
    "start": 583.0,
    "text": "– \nJohannes:\nMhm, okay.",
    "end": 584.0
  },
  {
    "start": 584.0,
    "text": "Marcus:\nWas man auch noch mal abgrenzen muss, weil das ist heute gar nicht mehr so leicht zu unterscheiden, ne, also vor 20, 30 Jahren war das ja noch so, da gab‘s Personalvermittler und Personalverleiher, Zeitarbeitsfirmen. Heute machen die oft alles zusammen und man weiß gar nicht so genau, wo man denn da landet, wenn man da irgendwo anruft.",
    "end": 603.0
  },
  {
    "start": 604.0,
    "text": "Und da weis ich immer nur mal speziell darauf hin, dass man das genau unterscheiden muss, weil Personalverleihung ist natürlich ganz was anderes, Zeitarbeit.",
    "end": 613.0
  },
  {
    "start": 613.0,
    "text": "Johannes:\nJa, na klar, okay. Komplett anderes Modell.",
    "end": 617.0
  },
  {
    "start": 617.0,
    "text": "Marcus:\nGenau, das meinen wir nicht.",
    "end": 618.0
  },
  {
    "start": 619.0,
    "text": "Johannes:\nGut, dass du noch mal darauf hinweist. Gerade wenn Leute jetzt vielleicht das als Anreiz nehmen, danach zu suchen. Konzentrieren wir uns mal auf die Vorteile dieses verdeckten Arbeitsmarkts. In deiner Geschichte haben ja schon ein paar Vorteile drin gesteckt sozusagen, ich habe sie gehört auf jeden Fall. Aber vielleicht lass sie uns noch mal aufzählen – also: Warum macht es denn Sinn, zu sagen: „Ich bewerbe mich auf dem verdeckten Stellenmarkt“ oder „Ich geh da mal auf das Thema zu“?",
    "end": 640.0
  },
  {
    "start": 640.0,
    "text": "Marcus:\nWas ja aus meiner Erzählung vielleicht schon deutlich geworden ist, ist, dass dieser verdeckte Arbeitsmarkt oft viel schneller ist. Ne, also, auch wenn meine Coachees mir Rückmeldung geben, wenn sie den ausprobiert haben und das hat geklappt, dann ging das immer ziemlich schnell. So, also, er ist schneller. Dann ist ein zweiter großer Vorteil, dass er wesentlich persönlicher ist, ne. Man ist ja immer in so seiner Blase unterwegs und guckt da mal so ein bisschen nach draußen.",
    "end": 670.0
  },
  {
    "start": 670.0,
    "text": "Und da geht es dann viel mehr um die Persönlichkeit, es geht viel mehr um die Frage: Passt dieser Mensch in unsere Organisation? „Ach, du hast das gar nicht richtig gelernt? Na ja, traust dir’s denn zu? Ja? Okay, ich traue dir das auch zu, komm zu uns!“ Das ist eher so dann die Frage. Und auf dem offenen Arbeitsmarkt ist dann im Vergleich dazu die Frage: „Haben Sie ein Zertifikat für die Qualifikation, die Sie uns hier vorstellen?",
    "end": 698.0
  },
  {
    "start": 698.0,
    "text": "Und haben Sie auch Berufserfahrung? Also, ein Jahr ist uns ein wenig zu wenig, wir hätten gerne fünf oder mehr!“ So, das sind ja total harte Anforderungen und oft erfüllt man die gar nicht.",
    "end": 709.0
  },
  {
    "start": 709.0,
    "text": "Johannes:\nJa, da gruselt’s mich ja gleich, wenn du das so sagst. Also, und genau das ist das Szenario, also, ich möchte ja gerne so als Mensch auch wo ankommen. Deswegen ist es ja auch noch ein erweiterter Vorteil, dass ich dadurch ja schon so ein bisschen vielleicht auch ein kulturelles Match habe, wenn ich das Gefühl habe, ich passe zusammen. Und der Vertrauensvorschuss ist viel größer.",
    "end": 730.0
  },
  {
    "start": 731.0,
    "text": "Marcus:\nGenau. Und – es gibt noch einen Vorteil: Die Konkurrenz ist viel geringer. Da bin ich meistens einer oder zwei – oder ein Bewerber von zweien oder dreien. Auf dem offenen Arbeitsmarkt konkurriere ich ja meistens mit 50, 60, 100, manchmal auch 200 Bewerber:innen. So, und das ist ein ganz anderes Szenario. Die Konkurrenz ist viel geringer und deswegen ist deine Erfolgswahrscheinlichkeit auch deutlich höher.",
    "end": 761.0
  },
  {
    "start": 761.0,
    "text": "Johannes:\nOkay, alles klar, du hast mich jetzt schon überzeugt. Wir gehen direkt in die Strategie. Wie kann ich das jetzt umsetzen? Also: Ich bin jetzt überzeugt, okay, ich will mich auf dem verdeckten Arbeitsmarkt bewerben. Ich habe jetzt aber überhaupt keine Ahnung, wie ich dabei vorgehen soll. Was würdest du sagen, was für ein Mindset brauche ich vielleicht erst mal? Also wie sollte ich draufzugehen?",
    "end": 781.0
  },
  {
    "start": 781.0,
    "text": "Marcus:\nAlso ich glaube, man braucht tatsächlich so einen ganz anderen gedanklichen Ansatz, weil da ist ja plötzlich nicht mehr die Frage: Was wird angeboten? Sondern da ist die Frage: Ja, wo möchtest du denn hin? Was willst du denn eigentlich gerne? Und da ist dann manchmal auch schon die erste Hürde, ich muss mir selber überlegen: Na ja, was will ich denn machen?",
    "end": 801.0
  },
  {
    "start": 801.0,
    "text": "Für welche Firma will ich arbeiten? An welchem Ort will ich arbeiten? Wie soll denn das eigentlich gestaltet sein? Das heißt, ich muss mir da erst mal Gedanken machen, was ich will. Und dann fange ich ja an, selber Firmen zu suchen, wo ich dann, ähm, die anspreche. Das ist so der eine Punkt. Und der andere Punkt ist, dass ich, wenn ich jetzt zum Beispiel mein persönliches Netzwerk nutze, da vielleicht auch dann gezielt eben sagen kann, was ich gerne hätte.",
    "end": 838.0
  },
  {
    "start": 839.0,
    "text": "Johannes:\nMhm, zwei mega gute Gedanken, die mir, glaube ich helfen. Übrigens, ganz schamlose Werbung: Das Erste, was du gesagt ist, das machen wir natürlich im Coaching. Genau genau das erarbeiten wir ja. Das ist ja das, was wir unseren Klient:innen auch empfehlen: Guck mal erst mal vielleicht nicht sofort in den Arbeitsmarkt rein und lass dich davon frustrieren, sondern fang mal im Inneren an: Was will ich eigentlich wirklich?",
    "end": 862.0
  },
  {
    "start": 862.0,
    "text": "Was sind meine Interessen, Stärken, Werte? Und damit guckst du dann in die Welt hinaus. Deswegen ist das natürlich gerade für die Leute, die jetzt bei uns im Coaching sind, ein super Ansatzpunkt, zu sagen: Wenn ich das klar habe, dann gehe ich mal mit DER Brille auf den verdeckten Arbeitsmarkt. Und jetzt hast du schon das Netzwerk angesprochen, das ich natürlich dann noch mal unter einer ganz anderen Brille sehe vielleicht auch.",
    "end": 883.0
  },
  {
    "start": 883.0,
    "text": "Steigen wir vielleicht mal damit ein. Also, ich glaube, viele Leute haben eine falsche Vorstellung vom Thema Netzwerken. Also das Typische, was ich höre, wenn ich das Thema Netzwerken aufbringe im Coaching ist so: „Oh, das ist eine Schwäche von mir!“",
    "end": 897.0
  },
  {
    "start": 897.0,
    "text": "Marcus:\nAh ja, höre ich auch oft.",
    "end": 899.0
  },
  {
    "start": 899.0,
    "text": "Johannes:\nOder: „Das kann ich nicht“ oder: „Whoa, das finde ich ganz schrecklich!“ Weil ich glaube, viele verstehen darunter: Ich gehe auf eine Veranstaltung mit einer Visitenkarte und drücke die jemand anderem in die Hand und unterbreche so ein Gespräch oder so. Vielleicht kannst du uns da mal ein bisschen Klarheit verschaffen. Was ist denn eigentlich mit Netzwerken in dem Kontext gemeint vom verdeckten Arbeitsmarkt?",
    "end": 917.0
  },
  {
    "start": 918.0,
    "text": "Marcus:\nAlso jetzt, wo du das so erzählst, erinnere ich mich daran, dass ich das immer in so drei Kategorien aufbreche. Ich sage immer, es gibt das 1:1-Netzwerken, das 1:n-Netzwerken und das 1:n2-Netzwerken. Ne, und das 1:n2-Netzwerken ist gerade das, was du beschrieben hast, ne: Ich gehe mit so einem Stapel Visitenkarten auf irgendeine große Messe und platze da in jede Gesprächsgruppe rein,",
    "end": 946.0
  },
  {
    "start": 946.0,
    "text": "halte meinen Elevator Pitch, erzähl also innerhalb von 60 bis 90 Sekunden, was ich alles zu bieten hab, verteil dabei meine Visitenkarten. Am Ende der Großveranstaltung ist der Stapel weg und ich habe vielleicht irgendwie ein oder zwei oder drei Firmen, die mich da ansprechen. Und ich finde das immer so ‘ne Typ-Frage. Mich kannst du mit dieser Strategie jagen.",
    "end": 970.0
  },
  {
    "start": 971.0,
    "text": "Also ich kriege dabei tatsächlich schlechte Laune und bei mir hat das noch nichts gebracht, und ich habe aber mal mit anderen gesprochen, die finden das wunderbar und die kriegen auch 3, 4, 5 Kontakte oder interessante Firmen über diese Art.",
    "end": 988.0
  },
  {
    "start": 988.0,
    "text": "Johannes:\nAlso ich glaube es ist auch eher, wie du sagst, eine Typ-Frage. Also ich glaube, wenn ich so stark in der Extraversion bin, dann ist das vielleicht leichter für mich. Aber jetzt so für mich als teilintrovertierten Typ zum Beispiel wäre das auch anstrengend. Ich glaube, ich könnte es schon irgendwie, aber ich hätte keine Freude, sagen wir mal so.",
    "end": 1004.0
  },
  {
    "start": 1004.0,
    "text": "Marcus:\nGenau. Und wenn du daran keine Freude hast, dann wird dir wahrscheinlich das 1:1 – das heißt, du triffst eine andere Person oder du telefonierst mit einer anderen Person oder du schreibst mit einer anderen Person – schon besser gefallen. Das, was mir total wichtig ist – und ich glaube, dass das auch uns als Institut wichtig ist –, dass wir unseren Coachees immer wieder sagen: „Und wir fragen niemals irgendjemanden konkret nach einem Job!“",
    "end": 1036.0
  },
  {
    "start": 1036.0,
    "text": "Das ist aus meiner Sicht ganz wichtig, weil: Wenn ich jemanden nach einem Job frage, dann entsteht sofort so eine Über-Unter-Stellung. Dann will ich etwas von jemandem, dann bin ich Bittsteller und dann ordne ich mich sozusagen unter und dann geht die Augenhöhe verloren. Und das, was viele gar nicht so genau wissen, ist, dass das für diejenigen, die gefragt werden, manchmal extrem unangenehm ist, weil die ganz oft denken: Na ja, äh, ich bin ja gar nicht in der Position, hier irgendwelche Jobs zu vergeben.",
    "end": 1070.0
  },
  {
    "start": 1070.0,
    "text": "Und jetzt fragt der mich auch noch, da fühle ich mich gleich unter Druck gesetzt. Und da kann das sein, dass die den Kontakt abbrechen. Und das wollen wir auf gar keinen Fall im Netzwerken, weil wir leben davon, dass wir die Kontakte über viele Jahre halten. Und deswegen erzählen wir einfach nur, dass wir einen Job suchen. Und wenn wir das in dem Coaching sagen, dann tritt oft schon mal so eine große Erleichterung ein, weil dann ist es im Prinzip: Ich treffe mich mit Leuten, ich plauder mit denen so, wie sonst auch.",
    "end": 1098.0
  },
  {
    "start": 1098.0,
    "text": "Und dann kann ich zwischendurch mal erzählen: „Ach ja, ich such einen Job.“ Diejenigen, die sich dafür interessieren, die werden sofort nachfragen: „Ach so, ist ja interessant. Was suchst’n du genau? … Ah ok.“",
    "end": 1109.0
  },
  {
    "start": 1110.0,
    "text": "Johannes:\nJa, das ist dieser Gedanke von Freiwilligkeit, ne? Das ist so ganz wichtig, dass ich da nicht unter Druck mich gesetzt fühle. Weil sobald ich jemanden empfehle für einen Job, dann lege ich ja meine eigene Reputation ein bisschen da in diese Waagschale auch.",
    "end": 1123.0
  },
  {
    "start": 1123.0,
    "text": "Marcus:\nGenau, ja.",
    "end": 1124.0
  },
  {
    "start": 1124.0,
    "text": "Johannes:\nWeil ich sage: Das ist eine verlässliche Person. Und wenn ich die Person noch gar nicht kenne, so gut vielleicht, oder auch gar nicht so überzeugt bin vielleicht: Ist das wirklich eine kompetente Person? Dann ist natürlich sofort der Fluchtreflex da.",
    "end": 1139.0
  },
  {
    "start": 1139.0,
    "text": "Marcus:\nGenau, ja. Und das wollen wir nicht beim Netzwerken.",
    "end": 1141.0
  },
  {
    "start": 1141.0,
    "text": "Johannes:\nNe, das wollen wir auf keinen Fall.",
    "end": 1143.0
  },
  {
    "start": 1146.0,
    "text": "Was wollen wir stattdessen? Ähm, du hast es gerade schon gesagt: Wir erzählen eine Geschichte, wir plaudern. Lass uns das mal vielleicht ein bisschen konkreter machen. Es gibt ja zwei Wege vielleicht, drauf zuzugehen. Das eine ist so der digitale Weg. Da haben wir gerade schon so bisschen angefangen, und das andere wäre vielleicht so ein bisschen das klassische: Ich gehe mal vorbei.",
    "end": 1166.0
  },
  {
    "start": 1166.0,
    "text": "Beides würde ich mir gerne mit dir mal angucken und ähm – mit was möchtest du gerne starten? Was denkst du, ist ein guter Ausgangspunkt?",
    "end": 1173.0
  },
  {
    "start": 1173.0,
    "text": "Marcus:\nNa ja, wir können ja vielleicht mit dem Digitalen starten und dann gehen wir ins Analoge.",
    "end": 1178.0
  },
  {
    "start": 1178.0,
    "text": "Johannes:\nPerfekt, so machen wir's. Und das Digitale wäre für mich sofort der Gedanke an LinkedIn. Bin ich da richtig unterwegs?",
    "end": 1185.0
  },
  {
    "start": 1185.0,
    "text": "Marcus:\nGenau, also die sozialen Medien sind digital, aber auch die ganzen Text-Messengers wie WhatsApp, Signal und was es da sonst noch alles so gibt, sind ja auch digital.",
    "end": 1200.0
  },
  {
    "start": 1200.0,
    "text": "Johannes:\nMhm, und beginne ich dann mit den Leuten, die ich schon kenne?",
    "end": 1203.0
  },
  {
    "start": 1203.0,
    "text": "Marcus:\nGenau, also das ist das, was ich als Erstes empfehle. Man kann das natürlich in beide Richtungen machen, ne, also rückwärtsgewandt oder in die Zukunft gerichtet. In die Zukunft gerichtet muss man natürlich erst mal den Kontakt aufbauen. Das braucht noch mal so ein paar Feinheiten und rückwärts gerichtet ist das aber oft ganz einfach. So, weil da spreche ich Leute an, die ich schon kenne, aus der letzten Firma …",
    "end": 1229.0
  },
  {
    "start": 1229.0,
    "text": "So, und das ist für viele oft erst mal so eine Hürde: „Uah, ich soll die Leute aus der letzten Firma ansprechen.“ Und da lade ich immer zu ein: „Na ja, überlegen Sie doch mal, wer Ihnen da sympathisch war. Zu wem hatten Sie da eigentlich schon immer einen guten Kontakt?“ Und da fallen ja meistens irgendwie 1, 2, 3 Leute ein. Und dann frage ich:",
    "end": 1251.0
  },
  {
    "start": 1251.0,
    "text": "„Na ja, und ist das eine Hürde jetzt, die anzusprechen?“ „Nö, das könnte ich mir sogar vorstellen“, kommt dann ganz oft als Antwort.",
    "end": 1259.0
  },
  {
    "start": 1260.0,
    "text": "Johannes:\nDa würde ich gerne mal kurz rein, bisschen tiefer. Und zwar: Mal angenommen, ich bin auf Jobsuche, ich habe so drei bis fünf Personen identifiziert, wo ich mir vorstellen kann, diesen ersten Schritt zu machen – wie eröffne ich denn diese Konversation? Also was wäre so der erste Textbaustein, sage ich jetzt mal, den ich an diese Leute schicke.",
    "end": 1279.0
  },
  {
    "start": 1279.0,
    "text": "Marcus:\nNa ja, also da kann man ja irgendwie so ganz entspannt reingehen, dass man sagt: „Oh, ich war hier gerade mal wieder auf LinkedIn unterwegs und da habe ich dein Profil gesehen und ich habe mich gefragt: Wie geht's dir eigentlich so und was machst du gerade? Und ich habe so an unsere damalige Zeit gedacht und ich hätte Lust, dass wir uns mal wieder austauschen.",
    "end": 1300.0
  },
  {
    "start": 1300.0,
    "text": "Hast du nicht Lust, mal auf einen Kaffee, auf ein Frühstück, auf ein Mittagessen, auf ein Abendessen, irgendwie auf einen Spaziergang, dich zu treffen?“ Also oft gibt‘s da ja schon Sachen, die man zusammen gemacht hat, und man weiß, was die anderen mögen, und dann kann man ja da voll einsteigen. So, und dann kann man erst mal fragen: Wie geht's denen dann eigentlich so und was haben die erlebt und wie hat es sich in der Firma weiterentwickelt und wie geht‘s dem Umfeld? Also auch vielleicht so ein bisschen ins Private rein. Und dann kann man selber erzählen, was man gerade macht, und man sagt vielleicht: „Na ja, ich hatte ja jetzt bei der einen Firma nach unserem Zusammenarbeiten angefangen und jetzt suche ich gerade wieder eine neue berufliche Herausforderung.“",
    "end": 1344.0
  },
  {
    "start": 1344.0,
    "text": "Johannes:\nMhm, okay. Und dann ist es erst mal erzählt und das darf dann arbeiten für, für mich sozusagen, diese Information.",
    "end": 1351.0
  },
  {
    "start": 1351.0,
    "text": "Marcus:\nJa. Und die Erfahrung zeigt: Es gibt natürlich auch da wieder unterschiedliche Menschen. Es gibt Menschen, die nicht gut netzwerken können, und es gibt Menschen, die total gut netzwerken können. Und es gibt ein bisschen was dazwischen: Leute, die vielleicht gar nicht so gut netzwerken können, aber die total gerne helfen. So, und die halten ihre Ohren offen und die melden sich oft –",
    "end": 1374.0
  },
  {
    "start": 1374.0,
    "text": "also das sind zumindest die Rückmeldungen meiner Coachees – entweder sehr schnell, wenn sie was haben, oder manchmal auch erst nach drei, vier Wochen, wenn sie dann was hören. Und dann oft aber auch sehr konkret mit einer Vermittlung oder mit ‘nem Kontaktherstellen oder was auch immer.",
    "end": 1392.0
  },
  {
    "start": 1392.0,
    "text": "Johannes:\nMhm. Ich finde, das ist eine voll ermutigende Strategie, wie du sie jetzt gerade beschreibst, weil das Gefühl, das bei mir gerade so entsteht: Ich bringe so ‘ne Saat aus und kann dann mal gucken, so über die nächsten Wochen auch, was das für Früchte vielleicht trägt und was da vielleicht auch einfach zurückkommt, ohne dass ich da jetzt große Erwartungen an jedes Gespräch habe, sondern es ist erst mal nur die Information da –",
    "end": 1413.0
  },
  {
    "start": 1414.0,
    "text": "Marcus:\nGenau.",
    "end": 1414.0
  },
  {
    "start": 1415.0,
    "text": "Johannes:\nund ich kann dann gucken, was kommt. Ich habe eine vertiefende Frage hierzu: Deiner Meinung nach, wie konkret sollte ich Leuten denn erzählen, was ich suche? Sollte ich das eher breit erzählen? Also: „Ich kann mir so alles Mögliche eigentlich vorstellen“ oder: „Ich suche schon eine Herausforderung in dem oder dem Bereich und am liebsten in so einer Position.",
    "end": 1433.0
  },
  {
    "start": 1433.0,
    "text": "Das wäre schon ein toller nächster Schritt“? Also, hilft es Leuten eher, wenn sie es sehr konkret wissen oder wenn sie eher das Vage haben.",
    "end": 1440.0
  },
  {
    "start": 1440.0,
    "text": "Marcus:\nAlso meine Erfahrung ist, dass es schon eher konkret sein sollte. Ich finde, wenn man so zwei Optionen hat: „Ich könnte mir das vorstellen oder das ist auch noch gut“ – ich glaube, mehr als drei wird auf jeden Fall verwirrend, weil dann merken sich die Gesprächspartner:innen meistens gar nichts von den unterschiedlichen Optionen. Deswegen wäre meine Empfehlung – aber das muss man vielleicht auch mal ausprobieren –, das möglichst konkret zu erzählen:",
    "end": 1469.0
  },
  {
    "start": 1470.0,
    "text": "„Das suche ich.“ Das erarbeiten wir ja dann auch in den Coachings oft mit den Coachees, ne?",
    "end": 1475.0
  },
  {
    "start": 1475.0,
    "text": "Johannes:\nGenau. Okay, also je konkreter ich sagen kann, was ich suche, desto besser, weil das wird dann auch möglichst hängen bleiben und erinnert werden und entsprechend weitergetragen.",
    "end": 1485.0
  },
  {
    "start": 1485.0,
    "text": "Marcus:\nGenau.",
    "end": 1489.0
  },
  {
    "start": 1489.0,
    "text": "Johannes:\nJetzt gibt es ja auch noch eine andere Form von digitalem Netzwerken. Also nicht nur mit den Leuten anzufangen, die ich kenne, sondern auch vielleicht Leute anzusprechen, die ich noch nicht kenne. Vielleicht können wir da noch mal kurz reingehen, weil das halte ich auch für eine sehr gute Strategie tatsächlich. Ähm, kannst du da uns noch mal mitnehmen, was da ein paar Sachen sind, die zu beachten sind, gegebenenfalls?",
    "end": 1509.0
  },
  {
    "start": 1509.0,
    "text": "Marcus:\nGenau, das kommt oft so für die Leute in Frage, die sagen: „Ich will beruflich noch mal was anderes machen“, ne? Und die brauchen ja dann einen Eintritt in andere Blasen, in andere Netzwerke. Und da ist eine Sache extrem hilfreich, das geht ja vor allen Dingen auch bei LinkedIn: Da gibt es ja den sogenannten Kontakt zweiten Grades. Und wenn ich mir jetzt zum Beispiel, was weiß ich, ich such jetzt zum Beispiel im Bereich Biologie etwas, dann kann ich ja Biologie oder Bioinformatik oder irgendwie so was als Suchbegriff eingeben.",
    "end": 1545.0
  },
  {
    "start": 1545.0,
    "text": "Und dann kriege ich ja bei LinkedIn ganz viele Ergebnisse. Artikel, Firmen, Gruppen – und eben auch Personen. Und wenn ich jetzt den Filter auf Personen setze, dann kann ich da noch mal auswählen: Kontakte ersten Grades und Kontakte zweiten Grades. Und wenn man dann die Kontakte zweiten Grades auswählt und die erst mal anspricht, dann sind das die Leute, zu denen man am schnellsten und am einfachsten Kontakt aufbauen kann.",
    "end": 1574.0
  },
  {
    "start": 1574.0,
    "text": "Weil wenn ich das jetzt zum Beispiel mache und ich sehe, da ist ein Kontakt zweiten Grades, jemand, den du kennst, so, dann sagt sich der: „Ach guck mal, Johannes kennt den, das kann kein schlechter sein, der Marcus, mit dem kann ich mich vernetzen, mit dem gehe ich mal ins Gespräch, der scheint irgendwas Interessantes zu wollen.“",
    "end": 1594.0
  },
  {
    "start": 1594.0,
    "text": "Johannes:\nDas ein richtig guter Tipp, finde ich, also das ist ja sehr konkret, ne. Also so kann ich wirklich, wenn ich jetzt sage, ich will in einen neuen Bereich, über diese Funktion von LinkedIn Kontakte zweiten Grades wirklich eine Liste mal machen und auf diese Leute zugehen. Das ist wirklich super. Und wenn ich das jetzt mache, ähm, was wäre da eine gute Ansprache?",
    "end": 1613.0
  },
  {
    "start": 1613.0,
    "text": "Ist die ähnlich vergleichbar zu der ersten, dass es – also da muss ich ja schon ein bisschen konkreter werden von Anfang an?",
    "end": 1619.0
  },
  {
    "start": 1619.0,
    "text": "Marcus:\nJa, genau. Aber du fällst natürlich nicht mit der Tür ins Haus und sagst: „Hey, hallo, ich suche ‘nen Job.“",
    "end": 1625.0
  },
  {
    "start": 1625.0,
    "text": "Johannes:\nJa, natürlich nicht.",
    "end": 1626.0
  },
  {
    "start": 1626.0,
    "text": "Marcus:\nNatürlich nicht, sondern du sagst: „Hey, Sie arbeiten ja in einer total interessanten Firma und Bioinformatik interessiert mich total und können wir uns dazu nicht austauschen?“ So, und dann sagen die ja meistens dann: „Ja, können wir gerne machen.“ Und so entsteht ein Kontakt.",
    "end": 1646.0
  },
  {
    "start": 1646.0,
    "text": "Johannes:\nSuper. Und dann?",
    "end": 1647.0
  },
  {
    "start": 1647.0,
    "text": "Marcus:\nUnd irgendwann fragen die dich: „Und sag mal, was machst‘n du eigentlich?“ – „Ach ja, also ich bin gerade auf Jobsuche.“",
    "end": 1655.0
  },
  {
    "start": 1655.0,
    "text": "Johannes:\nAha, „ … und zwar in deinem Bereich“.",
    "end": 1658.0
  },
  {
    "start": 1658.0,
    "text": "Marcus:\nGenau. So, aber in deinem Bereich – ich meine, da hast du ja jetzt schon erfahren, dass ich dich nicht konkret gefragt habe. Das heißt also, es droht keine Gefahr von mir, sondern ich bin einfach nur neugierig.",
    "end": 1672.0
  },
  {
    "start": 1673.0,
    "text": "Johannes:\nJa. Was sind denn so gute Fragen – mal angenommen, ich komme jetzt an so einen spannenden Kontakt und ich habe jetzt mal einen digitalen Kaffeeplausch mit dem verabredet über Zoom, wir treffen uns einfach mal und plaudern ein bisschen. Was sind denn so gute Fragen für so ein Gespräch? Mir fallen zwar auch direkt welche ein, aber vielleicht hast du auch ein paar Tipps, weil viele Leute haben vielleicht eine Hürde zu sagen: Okay, was frage ich denn die Person dann?",
    "end": 1696.0
  },
  {
    "start": 1696.0,
    "text": "Wie gehe ich‘n auf dieses Gespräch zu? Was sind denn vielleicht gute so Türöffner-Fragen, die ich stellen kann, anstatt: „Wie komme ich denn in diese Branche hinein?“?",
    "end": 1704.0
  },
  {
    "start": 1704.0,
    "text": "Marcus:\nAch so, also eine Frage, die mir so spontan einfällt, ist: „Na ja, wie sind Sie eigentlich an dieses Thema gekommen? Also was war Ihr Weg in dieses Thema?“ Ne, oder so eine ganz allgemeine Frage könnte ich mir vorstellen: „Was begeistert Sie am meisten an der Bioinformatik, um jetzt da mal beizubleiben?“ Was war dir eingefallen, Johannes?",
    "end": 1729.0
  },
  {
    "start": 1729.0,
    "text": "Johannes:\nJa, auch, ging auch schon so in die Richtung. Also einfach so: „Was war dein Weg vielleicht auch in diesen Bereich hinein?“ Ich finde es auch immer – vielleicht einen Zwischeneinschub dazu: Ich empfehle mein Klient:innen immer, Leute zu suchen, die jetzt nicht komplett schon zehn Jahre weiter sind als sie, weil da kann genau dieses Vorgehen auch ein bisschen entmutigend sein, weil dann hören die: Ja, du musst erst mal das alles studieren und das alles machen und das alles, bevor du überhaupt einen Fuß in die Tür kriegst.",
    "end": 1755.0
  },
  {
    "start": 1755.0,
    "text": "Ich würde mir Leute suchen, die zwei Jahre weiter sind als ich oder einen Schritt weiter sind, weil die haben das noch sehr präsent, was sie gemacht haben und was die Herausforderungen waren. Das würde ich jetzt nicht ausschließlich so machen, aber so ein bisschen drauf zu achten, dass ich mir Leute suche, die eben einen kleinen Schritt weiter sind als ich. Und die kann ich natürlich dann fragen: „Hey, was hat dich denn bewogen, in den Bereich zu gehen?",
    "end": 1778.0
  },
  {
    "start": 1778.0,
    "text": "Was fasziniert dich daran?“ – wie du es gerade gesagt hast. „Wenn du den Weg noch mal gehen würdest, was würdest du empfehlen?“ Also, ähm, eine Frage, die mir zum Beispiel ziemlich häufig gestellt wird, die ich auch sehr gerne beantworte, wenn mich Leute fragen, ist: „Wie finde ich eine gute Coaching-Ausbildung?“ – wenn Leute Coaches werden wollen, ne?",
    "end": 1795.0
  },
  {
    "start": 1795.0,
    "text": "Marcus:\nGenau.",
    "end": 1796.0
  },
  {
    "start": 1796.0,
    "text": "Johannes:\nUnd da würde ich dann sagen: „Wenn du Coach werden willst, achte darauf, darauf, darauf. Das sind die aktuellen Trends. Welche Fragen solltest du dir eigentlich stellen, bevor du Coach werden willst.“ Und so weiter. Das wäre ja dann für uns beide so ein typisches Szenario. Und, ähm, genau, und das sind genau die Fragen, die helfen. Und da sollte ich mir am liebsten jemanden suchen, der jetzt nicht komplett entfremdet ist und schon irgendwie auf einem anderen Stern lebt.",
    "end": 1818.0
  },
  {
    "start": 1819.0,
    "text": "Marcus:\nGenau.",
    "end": 1819.0
  },
  {
    "start": 1819.0,
    "text": "Johannes:\nAlso nicht den CEO von einem Bioinformatik-Konzern, sondern vielleicht jemanden, der gerade im Traineeship ist oder so.",
    "end": 1826.0
  },
  {
    "start": 1826.0,
    "text": "Marcus:\nJa, genau.",
    "end": 1827.0
  },
  {
    "start": 1827.0,
    "text": "Johannes:\nOkay.",
    "end": 1828.0
  },
  {
    "start": 1828.0,
    "text": "Marcus:\nWas ich mir auch vorstellen könnte, ist sozusagen genau das Gegenteil davon. Also nicht Leute, die gerade ein, zwei Jahre weiter sind, sondern die Jahrzehnte weiter sind. Weil da könnte ich mir vorstellen, das könnten dann so Mentor:innen werden, die Lust haben, dich in diese Branche, in diesen Beruf hineinzubegleiten, und die stellen dir dann vielleicht auch ihr Netzwerk zur Verfügung und nehmen dich so ein bisschen an die Hand, ne. Manchmal kann das für den einen oder anderen ja auch ganz interessant sein, da so‘n Mentor an der Seite zu haben.",
    "end": 1864.0
  },
  {
    "start": 1864.0,
    "text": "Johannes:\nAlso, das wäre … ist ja wirklich ein Jackpot, finde ich. Also wenn mir das gelingt, dass ich da jemanden finde, der mich da irgendwie unterstützt mit Rat und Förderung und seinem Netzwerk, ihrem Netzwerk – da habe ich natürlich ganz viel gewonnen.",
    "end": 1881.0
  },
  {
    "start": 1881.0,
    "text": "Ich gucke ein bisschen auf die Zeit, ich glaube, wir sind jetzt ziemlich lange schon beim Thema LinkedIn, und das war auch richtig gut so, weil ich glaube, das ist für die meisten sowieso die Hauptstrategie. Aber es gibt ja noch so andere Wege, die auch nicht zu unterschätzen sind, und das ist so der old school Weg, nämlich mal persönlich vorbeizugehen, also in der analogen Welt sich umzutun.",
    "end": 1899.0
  },
  {
    "start": 1899.0,
    "text": "Magst uns da noch mal kurz mitnehmen, was da so dein empfohlenes Vorgehen wäre und was du dazu sagen kannst?",
    "end": 1905.0
  },
  {
    "start": 1905.0,
    "text": "Marcus:\nAlso diese analoge Welt scheint für mich auch im Moment so ein kleiner Geheimtipp zu sein, weil ich erlebe, dass, wenn die Leute eher analog unterwegs sind, hat das oft ganz erstaunliche Effekte. Und so der erste Schritt in die analoge Welt – kann man sich gerade kaum vorstellen, ist doch auch digital – ist das Telefonieren, also einfach mal anzurufen, ne. Also früher war es noch analog das Telefonieren, heute ist es auch digital, aber ich würd‘s noch mal so im Ansatz mit zu analog wählen, weil man da schon mal einen etwas persönlicheren Kontakt aufbaut über die Stimme.",
    "end": 1944.0
  },
  {
    "start": 1946.0,
    "text": "Und dann wäre ja analog tatsächlich das persönliche Treffen, ne, und das kannst du ja total gut 1:1 machen. Hatten wir ja gerade schon erzählt, kann man in den unterschiedlichsten Formaten machen. So, und was dann eine Steigerung wäre, wäre das 1:n, nämlich die kleine Gruppe. Und oft gibt es ja so kleine Expertenkreise immer wieder.",
    "end": 1972.0
  },
  {
    "start": 1972.0,
    "text": "Ne, also bei Programmierern ist das zum Beispiel sehr ausgeprägt. Die haben immer so Programmiergruppen, die treffen sich dann einmal in der Woche, um über ihre Programmiersprache C++ oder was auch immer, Python, sich auszutauschen. Programmierer haben dann ja auch immer so ihre eigenen Projekte und dann treffen die sich in Präsenz, analog, und tauschen sich – natürlich im Beisein ihrer Computer – noch mal aus.",
    "end": 2000.0
  },
  {
    "start": 2000.0,
    "text": "So, unterstützen sich gegenseitig. Und da kann man natürlich auch in seinem Fachgebiet mal gucken, ob‘s da nicht auch so ‘ne Expertengruppe gibt, die sich trifft regelmäßig. Und da kann man dann natürlich auch mal erzählen: „Leute, ich such grad einen neuen Job, Arbeitgeber hat mich gefeuert“ oder „Ich hatte die Schnauze voll“ oder „Ich will mich weiterentwickeln“ – oder was da immer gerade die Sache ist.",
    "end": 2028.0
  },
  {
    "start": 2028.0,
    "text": "Und da habe ich schon oft gehört: Das dauert dann manchmal irgendwie 1, 2, 3 Monate, aber dann kommen die Leute auch aus dieser Gruppe auf dich zu und sagen: „Hier, ich habe gehört, bei uns soll eine neue Abteilung aufgebaut werden. Da passt dein Profil super rein. Haste nicht Lust?“ So, musst du noch nicht mal eine Bewerbung schreiben – das Einzige, was du machen musst, ist, deinen Lebenslauf mitnehmen.",
    "end": 2050.0
  },
  {
    "start": 2050.0,
    "text": "Johannes:\nJa, das ist ein Supertipp. Und 1, 2, 3 Monate ist ja auch, mal offen gesprochen, nicht lange in der Bewerbungsphase. Das sollte man vielleicht auch noch zu sagen. Also ähm, das wird glaube ich, auch oft unterschätzt, wie lange das eigentlich dauert, vor allem einen attraktiven Job auch an Land zu ziehen, den muss es ja erst mal geben, und dann muss ich mich ja auch passend drauf bewerben und ihn bekommen.",
    "end": 2072.0
  },
  {
    "start": 2072.0,
    "text": "Also 1, 2, 3 Monate würde ich sagen, ist gar nicht so lang. Aber das kann ich mir auch tatsächlich sofort gut vorstellen, so wie du es beschreibst. Die Recherche dafür würde ich aber trotzdem online machen, wahrscheinlich. Also, Facebook ist ja ganz stark in diesem Gruppenthema immer noch drin, das ist ja deren Profilierung. Gibt‘s aber auch über LinkedIn, hat auch diese Funktion, aber auch andere Social Media.",
    "end": 2091.0
  },
  {
    "start": 2091.0,
    "text": "Also ich habe auch schon gehört, dass viele Leute, also gerade so nischige Themen – was heißt nischig, die Welt besteht ja heute nur noch aus Nischen und Bubbles –, wenn ich in irgendeiner Instagram-Community bin, wo ich Leute kennengelernt habe, kann ich auch da Kontakte schließen und schauen, was sich da ergibt. Also da ist wirklich die Ermutigung da.",
    "end": 2109.0
  },
  {
    "start": 2109.0,
    "text": "Marcus:\nGenau, und es gibt noch eine weitere Plattform, die heißt Meetup.com. Genau, und da kann man sich auch mit seinen Interessen registrieren und dann da Gruppen finden. Das ist übrigens auch noch mal eine Sache, die man durchaus steuern kann, ne, man kann natürlich jetzt sehr gezielt, sage ich mal, an sein Fachgebiet gehen. Man könnte aber auch sagen: Ich schaffe jetzt mal einen Ausgleich und suche mir eine Jogging-Gruppe oder eine Yoga-Gruppe oder so. Und da kann das natürlich genauso funktionieren.",
    "end": 2141.0
  },
  {
    "start": 2142.0,
    "text": "Johannes:\nMhm, ja, total. Also Sportvereine, insgesamt auch.",
    "end": 2146.0
  },
  {
    "start": 2146.0,
    "text": "Marcus:\nEhrenämter. So, da funktioniert so was auch.",
    "end": 2150.0
  },
  {
    "start": 2150.0,
    "text": "Johannes:",
    "end": 2160.0
  },
  {
    "start": 2160.0,
    "speaker": "Okay. Lass doch mal ganz kurz eine Sache, die mir noch aus unserem Vorgespräch hängengeblieben ist, vielleicht zum Abschluss für dieses schöne Gespräch nehmen, nämlich den guten alten Hausbesuch.",
    "text": "Marcus:",
    "end": 2161.0
  },
  {
    "start": 2161.0,
    "speaker": "Oh ja!",
    "text": "JohannesDen hast du nämlich angepriesen und das fände ich schön, wenn wir da noch mal landen können, weil das wäre ja so die analogste von allen analogen Formen.",
    "end": 2168.0
  },
  {
    "start": 2168.0,
    "text": "Marcus:\nGenau. Und da muss ich gestehen: Ich bin oft am Überlegen, ob ich DAS noch bringen kann, den Hausbesuch. Weil: Es ist doch klar, es geht heute alles digital, Bewerbungen werden per E-Mail verschickt, die werden in irgendwelchen Portalen hochgeladen – und dann kommt da der Rosik mit dem Hausbesuch, der hat sie doch nicht mehr alle! So, und ich erzähle dann aber immer, dass ich ja früher meine Bewerbung tatsächlich in Präsenz vorbeigebracht habe.",
    "end": 2200.0
  },
  {
    "start": 2200.0,
    "text": "Und ich hab ehrlich gesagt damals nicht genau gewusst, was ich da eigentlich mache, aber heute ist mir klar geworden: Wenn ich da persönlich vorbeibringe, äh, vorbeigehe und meine Bewerbung abgeben möchte, das ist ja ein Riesenvorteil, den ich mir da erarbeite, weil: Erstens macht das keiner, das heißt, sobald du am Empfang stehst, ist alles hell aufgeregt: „Uuah, da ist ein Bewerber, was mache ich denn jetzt?",
    "end": 2228.0
  },
  {
    "start": 2228.0,
    "text": "Aah, ach, ja, die Kathrin, die macht ja unser Personal, die rufe ich mal schnell an. Kathrin, du musst SOFORT runterkommen!“ So, und schon hast du die Personaler:innen vor dir, so, und kannst mit den sprechen, kannst schon mal einen ersten Eindruck hinterlassen. So, und wenn du dich dann mit den 50 anderen Bewerber:innen vergleichst, die da auch noch auf ihrem Stapel liegen, dann bist du derjenige, an den sie sich erinnert.",
    "end": 2255.0
  },
  {
    "start": 2255.0,
    "text": "Von dir hat sie das lebendigste Bild. Und das sind nun mal psychologische Prozesse, die da ablaufen. Da hast du immer einen kleinen Vorteil.",
    "end": 2265.0
  },
  {
    "start": 2265.0,
    "text": "Johannes:\nSuper. Ich finde, das ist fast ein schöner Schlusssatz für die heutige Folge. Es sei denn, du hast noch irgendwas hinzuzufügen? Also, ich fand, das war total gehaltvoll mit sehr konkreten Tipps. Gibt‘s irgendwas, was wir – was noch offen geblieben ist, was dir noch wichtig ist zu adressieren?",
    "end": 2279.0
  },
  {
    "start": 2279.0,
    "text": "Marcus:\nAlso, ich glaube, das war ein ganz guter, runder Aufschlag auf dieses Thema. Ich glaube, wir könnten noch mal so lange über den verdeckten Arbeitsmarkt und Methoden daraus sprechen, aber das kann man ja auch noch mal in den Coaching-Einheiten machen.",
    "end": 2295.0
  },
  {
    "start": 2295.0,
    "text": "Johannes:\nDas kann man in den Coaching-Einheiten machen. Vielleicht schieben wir ja auch irgendwann noch mal einen Blog-Beitrag nach oder so, wir schauen mal, was wir tun können. Wir sind ja stetig dran, guten Content für unsere Klient:innen zu gestalten, damit‘s auch über das Coaching hinaus weiterführende Angebote gibt. Marcus, ich dank dir ganz herzlich, dass du dir noch mal die Zeit genommen hast, uns mit so einem tiefen Blick in das Thema und aber auch mit sehr konkreten Tipps weiterzuhelfen.",
    "end": 2320.0
  },
  {
    "start": 2320.0,
    "text": "Danke dir ganz herzlich für Deine Zeit und ganz herzliche Grüße nach Bremen.",
    "end": 2323.0
  },
  {
    "start": 2323.0,
    "text": "Marcus:\nVielen Dank! Schön, dass ich dabei sein durfte.",
    "end": 2327.0
  },
  {
    "start": 2327.0,
    "text": "Johannes:\nDanke fürs Reinhören! Dir hat diese Folge gefallen? Dann freuen wir uns sehr, wenn du dir die Zeit nimmst, COACHGEFLÜSTER auf der Podcast-Plattform deiner Wahl zu bewerten und weiterzuempfehlen. Wenn du deine Podcasts auf Apple Podcasts hörst, kannst du sogar eine Rezension schreiben. Vielen Dank dafür! Das hilft uns, mehr Menschen zu erreichen. Du findest uns auf LinkedIn, Instagram, Facebook und natürlich auf inqua-institut.de/podcast.",
    "end": 2350.0
  },
  {
    "start": 2351.0,
    "text": "COACHGEFLÜSTER ist eine Produktion des INQUA-Instituts für Coaching in Zusammenarbeit mit Studio News’n’Arts. Produktion: Judith Jensen, Musik: Jonathan Boyle.",
    "end": 2360.0
  }
]