[
  {
    "start": 3.0,
    "speaker": "Marc-Sven",
    "text": "For a better Working Life der NWXPodcast. Wir interviewen Menschen, die die Arbeitswelt neu denken und diejenigen, die sie jeden Tag gestalten. Wir liefern Zahlen, Studien und Insights zu dem, was wir Arbeit nennen. Heute The Briefing.",
    "end": 23.0
  },
  {
    "start": 23.0,
    "speaker": "Alina",
    "text": "Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von The Briefing. Dem kurzen Update Format des NWX Podcasts. Ich bin Alina Koelbl und ich freue mich heute wieder, unseren Xing Arbeitsmarktexperten Dr. Julian Stahl hier begrüßen zu dürfen. Hi Julian. Seit wir uns das letzte Mal gesprochen haben vor einem Monat, ist in der Wirtschaft und im Arbeitsmarkt ja einiges passiert. Ja, unser Format ist kurz und knackig. Kannst du uns dann einmal zusammenfassen, was die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt in diesen Zeiten bewegt?",
    "end": 56.0
  },
  {
    "start": 56.0,
    "speaker": "Julian",
    "text": "Also Alina, erst mal Moin von meiner Seite. Es sind meiner Meinung nach sehr, sehr bewegte Zeiten. Ich meine, wir haben es alle mitbekommen, wenn man die Zeitung aufgeschlagen hat in den letzten Wochen. Es ist wirklich unfassbar viel los. Also da waren ja teilweise im letzten Monat in den letzten vier Wochen Wochen dabei mit mehr Schlagzeilen als sonst. Ein ganzes Jahr hat das Ampel aus. Natürlich in aller Munde, politisch aber auch über den großen Teich hinweg. Trump zum Zweiten Mal die Wahl zum US Präsidenten gewonnen, was selbstverständlich Auswirkungen hat auf Handelspolitik, auf globale Machtverhältnisse, geopolitische Überlegungen, all dergleichen mehr. Und natürlich auch explizit mit Bezug auf Arbeitsplätze. So einige Schreckensnachrichten. Zum einen massiver Stellenabbau bei Schaeffler angekündigt und zum anderen auch Gerade in meiner Heimatregion sind die Zeitungen voll. Volkswagen plant auch massive Einsparmaßnahmen und dementsprechend sind es sehr bewegte Zeiten, in denen wir gerade sprechen.",
    "end": 124.0
  },
  {
    "start": 124.0,
    "speaker": "Alina",
    "text": "Zusammenfassend kann man also sagen es ist wirklich einiges los und das sind ja auch alles recht bedeutsame Themen. Gibt es schon Zahlen, in denen sich da Entwicklungen ablesen lassen, wie diese ganzen Themen den Arbeitsmarkt beeinflussen?",
    "end": 136.0
  },
  {
    "start": 136.0,
    "speaker": "Julian",
    "text": "Ja, da muss man sagen, die Zahlen, die man derzeit so sieht, die sind so ein bisschen uneins. Hat natürlich auch damit zu tun, dass die Erhebung immer mit einem gewissen Zeitversatz passiert. Aber wenn man sich jetzt mal die Kennzahlen auf dem Arbeitsmarkt detailliert ansieht, dann sieht man schon zum Beispiel im Vergleich zu vor einem Jahr die Anzahl an Arbeitslosen. Die liegt jetzt bei 2,8 Millionen, das ist rund 200.000 mehr als vor einem Jahr, allerdings per Ende Oktober 16000 weniger als im September. Also da sogar quasi eine leichte Verbesserung. Die Zahl der offenen Positionen laut Bundesagentur für Arbeit ist kontinuierlich gesunken, liegt jetzt bei aktuell bei 689.000. Die durchschnittliche Vakanzzeit eine Kennzahl, die ich immer sehr gerne zu Rate ziehe, weil sie nämlich belegt. Wie schwer ist es eigentlich, eine Stelle zu besetzen. Das heißt, wie lange ist durchschnittlich eine ausgeschriebene Stelle unbesetzt? Die liegt relativ konstant in den letzten Monaten aktuell bei 152 Tagen. Immer noch ganz schön viel. Das sind ja fünf Monate und das ist genau das Niveau von vor einem Jahr.",
    "end": 210.0
  },
  {
    "start": 210.0,
    "speaker": "Julian",
    "text": "Beziehungsweise sogar ein Tag. Im Durchschnitt weniger und auch zwei Tage weniger als im September. Das heißt minimale Verbesserung sozusagen aus Sicht der Personalerinnen und personaler eine Stelle zu besetzen, aber mit fünf Monaten auch im Langfristvergleich immer noch relativ hoch. Der ifo Geschäftsklima Index ist im Oktober zumindest leicht gestiegen. Da bin ich dann sehr gespannt, welche Zahlen wir im nächsten Monat sozusagen mit Rückblick auf den November präsentiert bekommen. Und das Arbeitsmarktbarometer des IAB ist relativ unverändert -0,4 Vier Indexpunkte im Vergleich zum September. Also kurz gesagt, was die wirklich harten Zahlen angeht ein relativ unentschiedenes Bild am Arbeitsmarkt, das den Schreckensnachrichten aus den Zeitungen nicht unbedingt Rechnung trägt.",
    "end": 256.0
  },
  {
    "start": 256.0,
    "speaker": "Alina",
    "text": "Du sagst also, die Trends lassen sich schon leicht ablesen, aber schwarz auf weiß werden wir das dann erst in der weiteren Zukunft erkennen. Wie gehen denn jetzt Unternehmen oder auch Arbeitgeber und Führungskräfte mit diesen Ängsten um? Also was können Sie gerade konkret auch im Hinblick auf Ihre Mitarbeiter tun?",
    "end": 275.0
  },
  {
    "start": 275.0,
    "speaker": "Julian",
    "text": "Ja, also die, die Ängste. Und das ist gut, dass du die Frage auch so rum stellst, weil es glaube ich auf beiden Ebenen sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer ganz schön was mit den Leuten macht. Und exakt wie du sagst, das wird sich dann wahrscheinlich in den Indizes eher in den kommenden Monaten zeigen, was die Stimmung angeht. Das ifo Institut hat gerade Zahlen präsentiert. Ein Rekordniveau an Insolvenzängsten, also über 7 % der Unternehmen in Deutschland fürchten akut um ihre wirtschaftliche Existenz und trinkt. Klingt 7 % nicht so unfassbar hoch, bedeutet aber immerhin, dass mehr als jedes 15. Unternehmen akut davon bedroht ist oder sich zumindest akut davon bedroht sieht, bald nicht mehr zu existieren. Und das ist dann doch ganz schön viel. Stell dich mal vor, ein großes Bürogebäude in Hamburg, guck dir die ganzen Klingelschilder an und stell dir einfach nur vor, dass jedes 15. nächste Woche nicht mehr da wäre. Das ist dann doch ganz schön beeindruckend. Und mit den Mitarbeitenden macht das natürlich auch was. Und ich glaube, in so unsicheren Zeiten wird es schon viele Arbeitnehmende umtreiben.",
    "end": 340.0
  },
  {
    "start": 340.0,
    "speaker": "Julian",
    "text": "Ich hatte eben gesagt, ich selber komme ursprünglich aus der Volkswagenregion. Und wenn man sich da jetzt so bei den ersten Glühweintreffen der Saison mit den Menschen unterhält, hört man doch links und rechts sehr viele Sorgen darüber. Was ist passiert mit den Menschen, die aktiv zum Beispiel bei Volkswagen arbeiten? Oder was passiert mit den Menschen, die ja davon auch einfach abhängig sind, weil auch viele natürlich in der Zulieferindustrie arbeiten?",
    "end": 364.0
  },
  {
    "start": 364.0,
    "speaker": "Alina",
    "text": "Würdest du Unternehmen also auch empfehlen, gerade jetzt in ihre Unternehmenskultur zu investieren? Ich finde, Unternehmenskultur ist generell manchmal ein bisschen schwer greifbar und auch sehr schwer messbar. Hast du vielleicht für uns konkrete Zahlen, die belegen, dass eine Investition in die Unternehmenskultur sich am Ende auch auszahlt und vielleicht auch positiv auf die Mitarbeiterbindung auswirkt?",
    "end": 385.0
  },
  {
    "start": 385.0,
    "speaker": "Julian",
    "text": "Ja, also es ist auf jeden Fall so, dass wir ganz klar auch meine Empfehlung, dass Unternehmen sich gerade jetzt in diesen Krisenzeiten durchaus auch einfach absetzen können, indem sie nämlich ihren Mitarbeitenden ein Umfeld der Sicherheit bieten können. Ein Umfeld, in dem sie gerne zur Arbeit gehen. Ein Umfeld, in dem sie keine Angst haben müssen. Zum Beispiel war ja in der Folge The Interview aus unserer, also quasi unserem Schwesterformat For Better Working Life Podcast, die Frau Laudon von der Axa im Interview bei MacQueen. Und die hat das so schön gesagt. Sie sprach meiner Meinung nach von von Emotional Safety, was so ein Unternehmen einfach Arbeitnehmenden bieten kann. Und wir hatten ja beim letzten Mal im Briefing darauf hingewiesen, dass der Arbeitskräftemangel, der Fachkräftemangel vermutlich erst ab 2026 27 so richtig richtig zum Tragen kommen wird. Und auch wenn wir gerade viele Schreckensmeldungen im ökonomischen Umfeld hören, ist es so Die Ökonomie ist einfach etwas Wellenförmiges. Das hatte ich letztes Mal schon gesagt. Das kann ich auch gar nicht oft genug sagen. Und der Fachkräftemangel, der wird die Unternehmen noch treffen.",
    "end": 456.0
  },
  {
    "start": 456.0,
    "speaker": "Julian",
    "text": "Und wenn Unternehmen sich jetzt profilieren können dadurch, dass sie einfach ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem Menschen gerne zur Arbeit kommen, in dem sie angstfrei zur Arbeit kommen, in dem sie auch zufrieden sind. Es gibt in den Textbüchern den Ausdruck oder die Theorie Happy is productive zum Beispiel. Dann kann es Ihnen jetzt eben auch helfen, schon die Grundvoraussetzungen zu schaffen, dass Mitarbeitende dann eben auch an Bord bleiben, nicht kündigen, ihnen eine Stabilität bleiben. Und deswegen würde ich persönlich auf jeden Fall sagen, dass ich Unternehmen jetzt durch eine gute Kultur durchaus auszeichnen können.",
    "end": 491.0
  },
  {
    "start": 491.0,
    "speaker": "Alina",
    "text": "Du würdest also auch sagen, dass ein vertrauensvolles Arbeitsumfeld und eine gute Unternehmenskultur gerade in Zeiten wie diesen ein wahrer Wettbewerbsvorteil sind, oder?",
    "end": 500.0
  },
  {
    "start": 500.0,
    "speaker": "Julian",
    "text": "Definitiv. Und wir zitieren ja immer gerne gerne Studien und die, die Kollegen von Deloitte haben gerade die Human Capital Trends 2024 vorgestellt. Ich sind, glaube ich, über 160 Seiten pralles Material. Die werden jetzt natürlich nicht alle durchgehen im kurzen, knappen Briefing, aber die haben explizit noch mal hervorgehoben, dass in solchen Zeiten der Unsicherheit das Verhältnis zwischen Mitarbeitenden und Führungskraft besonders wichtig ist und dass Unternehmen besonders dann erfolgreich sind, auch im Behalten von von Mitarbeitenden, wenn eben eine Kultur des Vertrauens da ist, weil es einfach Mitarbeitenden erlaubt, besser mit Unsicherheit, mit Unsicherheiten umzugehen, wenn sie Gestaltungsfreiheiten haben Und die Studie schlägt sogar vor, dass man zunehmend Wert auf sogenannte Human Sustainability legen sollte. Was ist gemeint mit Human Sustainability? Ich fand das Konzept ganz spannend. Es ist im Prinzip ein Aufruf für die Balance zwischen geschäftlichen Zielen und dem Wohlbefinden von Mitarbeitenden zu achten. Und das finde ich persönlich ganz spannend. Ich habe auch ein bisschen die die Befürchtung, es könnte etwas schwierig zu messen sein. Aber trotz alledem diese diese Mischung aus harten geschäftlichen Zielen und gleichzeitig einfach dem Wohlbefinden der Belegschaft klingt für mich recht schlüssig, dass das am Ende auch ein Erfolgsrezept sein kann.",
    "end": 585.0
  },
  {
    "start": 585.0,
    "speaker": "Alina",
    "text": "Ja, ich glaube, da gibt es dieses Sprichwort Happy employee happy productivity. Wobei, ich habe jetzt immer noch nicht so richtig die Kennzahl vor Augen, mit denen ich meine Unternehmenskultur und den Effekt messen kann. Was kannst du mir da vielleicht noch mal ein bisschen konkreter an die Hand geben?",
    "end": 602.0
  },
  {
    "start": 602.0,
    "speaker": "Julian",
    "text": "Also es gibt in der Literatur gibt es ganze Frameworks, die das versuchen. Und das ist, glaube ich, ein abendfüllendes Thema. Da gibt es ganze Promotionen drüber. Aber es gibt vor allen Dingen eine Studie, die mir jetzt sehr am Herzen liegt und lag. Und zwar hat die XING vor einem Jahr rund einem Jahr durchgeführt mit dem hübschen Titel Hätte ich es doch gleich gewusst. Das war so ein bisschen der Aufmacher davon. Und zwar ist untersucht worden, wie oft Menschen schon innerhalb der ersten sechs Monate, also innerhalb der typischen Probezeit, schon mal einen Job gekündigt haben. Und es ist herausgefunden worden, dass mehr als jeder zweite schon mal innerhalb der ersten sechs Monate, nachdem ein neuer Job angefangen worden ist, diesen auch wieder gekündigt hat. Und nicht nur, dass das an sich schon relativ hoch ist, ist dann natürlich auch noch gefragt worden. Was sind denn die Hauptgründe dahinter? Also diejenigen, die gesagt haben ja, ich habe schon mal einen Job im ersten halben Jahr wieder gekündigt, woran lag es denn da?",
    "end": 662.0
  },
  {
    "start": 662.0,
    "speaker": "Julian",
    "text": "Und in mehr als einem Drittel der Fälle all derer, die schon mal im ersten halben Jahr einen Job gekündigt haben, was tatsächlich eine unpassende und eine schlechte Kultur. Und jetzt mache ich ja gerne auch volkswirtschaftliche Argumente und es ist natürlich einfach Es ist sehr, sehr ärgerlich, sowohl für den Bewerbenden, wenn man sich durch den Bewerbungsprozess hangelt, irgendwo anfängt, im Zweifel für den Job sogar umzieht und dann rausfindet, dass am Ende die, die die Kultur nicht zu mir passt und ich wieder kündige. Das ist also für den Kandidaten für die Kandidatin sehr, sehr ärgerlich. Das ist auch für die Firmen sehr, sehr ärgerlich. Also eine Stelle neu zu besetzen, kann den Umständen unter Umständen sehr teuer sein. Ist aufwendig, das Onboarding, das Training. Also bist du dann tatsächlich je nach Komplexitätsgrad wirklich auch produktiv arbeitet. Das kann auch ganz schön viel Geld und Zeit gehen. Und wenn so jemand dann von sich aus im ersten halben Jahr wieder hinschmeißt und die ganze Suche von vorne beginnt, dann ist auch das für ein Unternehmen schädlich.",
    "end": 719.0
  },
  {
    "start": 719.0,
    "speaker": "Julian",
    "text": "Und zu guter Letzt ist es natürlich auch volkswirtschaftlich dann am Ende ein Schaden, wenn so eine Stelle dann eben nicht produktiv gefüllt wird. Und jetzt mal abstrahiert gesprochen mit ins Bruttoinlandsprodukt einzahlt, sondern wenn die Stelle dann schnell wieder gekündigt wird, neu ausgeschrieben wird. Das sind einfach Reibungsverluste aufgrund von nicht passender Kultur, die ich persönlich schon recht beeindruckend fand. Aus dieser, aus dieser Befragung heraus, dass um die. Den Bogen zurück zu deiner Frage zu schlagen, ist für mich unter anderem ein Beleg, dass das eine passende Kultur tatsächlich für alle Seiten eigentlich sehr, sehr erstrebenswert sein müsste.",
    "end": 756.0
  },
  {
    "start": 756.0,
    "speaker": "Alina",
    "text": "Ja, das ist echt super spannend. Die Zahlen sind ja auch gar nicht so gering. Ich muss sagen, dass mir das tatsächlich auch schon mal passiert ist, dass ich einen Job gekündigt habe, weil die Unternehmenskultur einfach nicht zu mir gepasst hat. Ich finde es für Unternehmen auch gar nicht so leicht, ihre Unternehmenskultur in einer Stellenanzeige ganzheitlich abzubilden. Wie können Unternehmen denn vermeiden, dass sie Mitarbeiter einstellen, die einfach gar nicht zu ihnen passen?",
    "end": 779.0
  },
  {
    "start": 779.0,
    "speaker": "Julian",
    "text": "Ich glaube, das ist ein Trend, der auch tatsächlich schon so ein bisschen im in der Entwicklung ist. Denn lange Zeit hatte man das Gefühl, das Unternehmen ist nicht sonderlich gerne mögen, wenn öffentlich über sie gesprochen wird, und zwar nicht im Produkt sinne, sondern im Sinne Wie ist es denn, dort zu arbeiten? Und wenn ein Unternehmen das aber durchaus fördern und nicht unterbinden, dass zum Beispiel auf Plattformen wie Kununu darüber geschrieben wird, wie werde ich denn da behandelt? Wie ist denn das Verhältnis zu den Vorgesetzten? Wie ist denn, ist es eher ein traditionelles oder ein modernes Unternehmen? Und wenn da eben auch dazu animiert wird, auch an die aktive Belegschaft einfach zu bewerten, Wie ist es denn bei uns zu arbeiten? Und wenn das ein authentisches Bild gibt, dann hilft es auch wiederum potenziellen Bewerbenden, sich ein realistisches Bild zu machen, sich einzulesen. Und am Ende des Tages hilft es dann auch, dass quasi sich vor allen Dingen die Leute bei mir bewerben als Unternehmer, die auch bei mir ins Unternehmen passen.",
    "end": 838.0
  },
  {
    "start": 838.0,
    "speaker": "Julian",
    "text": "Und deswegen ist, glaube ich, dieser Trend zur größeren Transparenz auch aufgrund solcher Plattformen etwas, was durchaus helfen kann, da einen höheren cultural fit, wie man neudeutsch sagen würde, hinzubekommen.",
    "end": 850.0
  },
  {
    "start": 850.0,
    "speaker": "Alina",
    "text": "Ja, interessant. Also es unterstreicht wirklich noch mal, dass es gerade auch in unsicheren Zeiten wichtig ist und helfen kann, eine gute, starke Unternehmenskultur aufzubauen. Da kann ich auf jeden Fall einiges von mitnehmen. Vielen Dank Julian, für das Gespräch und die tiefen Einblicke und spannenden Fakten wieder.",
    "end": 870.0
  },
  {
    "start": 870.0,
    "speaker": "Julian",
    "text": "Genau. Vielen Dank! Wir hören uns nächsten Monat wieder. Vielleicht dann auch schon mit etwas erfreulicheren Nachrichten. Aber in diesem Monat möchte ich einfach dazu ermutigen, einander in solch schweren Zeiten auch bei der Arbeit ein bisschen beizustehen.",
    "end": 883.0
  },
  {
    "start": 883.0,
    "speaker": "Alina",
    "text": "Das war's für heute. Danke an alle fürs Zuhören. Wir hoffen, dass euch diese Folge gefallen hat und dass ihr ein paar hilfreiche Anregungen für euren eigenen Arbeitsalltag mitnehmen konntet. Wir würden uns total freuen, wenn ihr unseren Podcast abonniert. Ihr könnt uns auch gerne auf den sozialen Netzwerken folgen oder den NWX Newsletter abonnieren.",
    "end": 911.46
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