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    "end": 13.34,
    "text": "Herzlich willkommen beim freien Podcast von Spielvertiefung."
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    "start": 13.74,
    "end": 29.34,
    "text": "Ich heiße Jörg Läubel-Binn, Freie Brunnerlist und biete mit diesem Magazin so seit knapp fünf Jahren ein unabhängiges Magazin an in den ich über Videospiele und Brettspiele berichte und indem die Kultur hoffentlich Und nicht der Klickrelevante ist und vielleicht ganz interessant für euch."
  },
  {
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    "text": "Ich habe tatsächlich endlich eine neue Webseite gestartet da es alles schneller."
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    "text": "Alles basiert auf WordPress und es gibt sogar Interaktion."
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    "text": "ist es zu fassen?"
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    "text": "ja Und in diesem Podcast begrüße ich ja immer wechselnde Gäste."
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    "text": "Ich bin mir selber überrascht, wie bunt das alles ist."
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    "text": "und heute freue ich mich ganz besonders, denn ich begrüßte eine Kollegin mit der ich schon des öfteren zusammengearbeitet habe, mit der tatsächlich noch nie gesprochen haben."
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    "text": "Hallo Noura Bayer!"
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    "text": "Hallo lieber Jörg, ich freu mich."
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    "text": "Da hast du so oft für die G geschrieben."
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    "text": "Wir haben schon so oft gemailt aber da war noch nie ein Talk dabei"
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    "text": "Verrückt, oder?"
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    "text": "Wir relektoratzt durchläufeln so und dann hast du noch nie mit der Person persönlich gesprochen."
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    "text": "Dem werden wir heute abhelfen!"
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    "text": "Ich freue mich ganz besonders denn zum einen."
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    "text": "Bist Du schon ja viel länger als ich als freie Journalistin aktiv?"
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    "text": "Ja seit ... ja seit sieben jahren."
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    "text": "Oh ja, siebtes Jahr jetzt."
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    "text": "Ich kämpfe ja noch mit meinem fünften Jahr und hab da einiges an Lehrgeld zahlen müssen."
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    "text": "wie geht's dir denn so damit?"
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    "text": "Oh ja, gerade ist jetzt wieder so ein bisschen so eine Talfahrt muss man sagen."
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    "text": "Also ich weiß nicht wie es dir geht kann man ja auch drüber sprechen, wieso die Lage ist derzeit."
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    "end": 113.82,
    "text": "Wobei ich muss das ein bisschen differenzierter ausdrücken weil manche Themen, die ich vor allem in den letzten Jahren viel bearbeitet habe, gehen recht gut."
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    "end": 115.8,
    "text": "Andere wiederum nicht mehr."
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    "text": "aber das ändert sich halt einfach ganz normal."
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    "text": "Aber noch bin ich selbstständig."
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    "text": "Ich war auch noch nicht an dem Punkt bislang, an dem ich gesagt habe, naja jetzt gebe ich es auf."
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    "text": "Jetzt gehe ich doch wieder zurück ins Angestellten-Tum."
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    "text": "Noch bin ich nicht soweit."
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    "end": 142.74,
    "text": "Ich kämpfe manchmal auch damit und jetzt hab' ich mir immer gedacht okay im November wird Spielvertiefung fünf Jahre alt also investiere ich mal in die Technik."
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    "end": 145.2,
    "text": "Ich lebe ja von den Abonnenten."
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    "end": 152.54,
    "text": "Du bist ja als freie Journalistin aktiv, indem du soweit ich weiß Aufträge für sehr viele Magazine annimmst."
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    "end": 156.34,
    "text": "die G hatte ich erwähnt da können wir gleich noch mit drüber sprechen aber das ist doch längst nicht alles also."
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    "end": 167.5,
    "text": "Nora schreibt für der Freitag für Game Star für das International Games magazine ist mein Wissen auch bei The Pod zu hören seit kurzem und den Tagesspiegel."
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    "end": 173.46,
    "text": "und also ich habe wahrscheinlich noch alles mögliche vergessen aber Du bist da ja sehr vielfältig unterwegs."
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    "text": "Ja, also sehr... Wer hat es mal gesagt?"
  },
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    "text": "Umtriebix fand ich ganz gut!"
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    "text": "Das klingt so deviant irgendwie."
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    "text": "Also es hat angefangen wirklich zwei, ich glaube, zwei siebzehnt schon."
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    "end": 201.08,
    "text": "Ich war in der Uni wissenschaftliche Mitarbeiterin und dann bin ich aber im Kulturbetrieb und war deinem Kulturamt, also so ganz strukturiert quasi und habe aber währenddessen immer über Spiele Geschrieben, aber irgendwelche Themen die ich mir ausgedacht habe."
  },
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    "end": 216.28,
    "text": "So ganz viele Meter-Themen auch und bin damals dann einfach so ins kalte Wasser dachte ich mach jetzt schickste da mal was an die Games da und das war damals noch der Michael Graf und der Michael Kraf hat es dann gelesen hat sich gedacht hey das ist schon irgendwie cool du kannst jetzt mal... eine Reihe draus machen."
  },
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    "start": 216.34,
    "end": 226.08,
    "text": "Also das war unglaublich cool damals, dass er mir das so als ... Ja ich hatte ja damals überhaupt keine Erfahrung eigentlich und auch kein Namen oder so hat er mir dann einfach so ne Ruprik gegeben."
  },
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    "start": 226.16,
    "end": 249.02,
    "text": "sich ist glaube ich damals irgendwie auf links getreten oder sowas hatten wir es genannt wo wir dann so bestimmte Themen beackert haben also sowas wie Gewalt in Spien ist so ganz klassische Themen erstmal aber immer mit zum Twist also dass man quasi mit zu dem was man erwarten würde, bricht und dann noch da bestimmte Beispiele gibt."
  },
  {
    "start": 249.26,
    "end": 257.44,
    "text": "Ich glaube das waren immer so sieben Beispiele vor allem aus dem Indie-Bereich die Lisa in dann quasi mitnehmen konnten wenn sie sich für das Thema interessieren."
  },
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    "end": 267.72,
    "text": "Und das habe ich eine ganze Zeit lang gemacht und irgendwann wurde es dann so viel weil denn auch aus anderer Seite Anfragen kamen sodass ich dann irgendwann mir die Entscheidung stellen musste wie mache ich's jetzt?"
  },
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    "end": 274.38,
    "text": "Nach den meinen vierzig Stunden abends noch weiter und an den Wochenenden oder treffe ich jetzt eine Entscheidung."
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    "end": 286.04,
    "text": "Mein damals war es noch einfacher, ich hatte noch keine Kinder, ich war noch hier so in meiner Einzimmerwohnung gesessen, so frisch nach dem Masterstudium, also nach der Arbeit an der Uni alles kein"
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    "text": "Problem.\"."
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    "text": "Jetzt ist es ein bisschen anders natürlich, das ändert sich halt einfach mit dem Leben."
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    "end": 293.16,
    "text": "Ja aber genau ganz viele unterschiedliche Kunden."
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    "text": "Da ist viel passiert in deiner Vita!"
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    "text": "Ich habe mir das ja auch mal angeschaut."
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    "end": 302.3,
    "text": "Mit dem Schreiben über Spiele und Gamestar war das Anfang der Zwei-Tausend-Zwanziger?"
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    "text": "Ne zwei also zwei siebzehn oder ich glaube zwei sechzehn hatte ich den ersten Artikel quasi gepitscht."
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    "text": "das war damals ein artikel zu."
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    "end": 319.26,
    "text": "New Game Journalism im Kontext von Daisy, also da hatte ich meine Erfahrungen aufgeschrieben und das war dann so der Aufhänger."
  },
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    "end": 327.78,
    "text": "Ich glaube ich hatte zwei fünfzehn schon an so eine ich weiß gar nicht mehr wie die hieß an so ne Online-Webseite gibt es gar nicht mehr, die gibt's schon lange nicht mehr."
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    "end": 332.2,
    "text": "Es waren auch alle eher ein Amt, was sie da gemacht haben und da habe ich dann etwas veröffentlicht gehabt."
  },
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    "end": 342.18,
    "text": "Also geschrieben hab' ich halt schon immer und Spiele gespielt, das hatte sich dann relativ irgendwann zu ergeben, das zusammenzubringen und das war sehr naheiligend gewissermaßen."
  },
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    "end": 349.28,
    "text": "aber dass sich dann wirklich Dinge veröffentlich, also dass Dinge veröffentlich wurden hat dann im Jahr zwei Tastens siebzehn so begonnen."
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    "end": 357.38,
    "text": "Und für alle die es nicht wissen, Nora war ja auch zum Beispiel Chefredakteurin beim Spielemagazin Gain."
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    "text": "Das ja leider eingestellt worden ist und da hast du ja auch recht... Ja wie lange war das?"
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    "text": "Auch ein, zwei Jahre ne?"
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    "end": 370.96,
    "text": "Ja das war länger, das gab's ja richtig lange Und ich glaube, ich war fast von Anfang an dabei."
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    "text": "Also das waren glaube ich fünf, sechs Jahre oder so müsste es gewesen sein nicht als Chefredakteurin."
  },
  {
    "start": 376.24,
    "end": 392.76,
    "text": "Das waren genau die letzten zwei Jahre aber ich war nicht der Grund dafür weswegen das... Ich war auch nicht alleine mit dem Ingmar Wirke noch Chefredaktör unter anderem und das haben wir aber ehrenamtlich gemacht ja und das war ein wunderbares Magazin."
  },
  {
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    "end": 404.74,
    "text": "Wir hatten jetzt immer noch so eine WhatsApp-Gruppe wo wir dann in regelmäßigen Abständen Ja, nostalgisch uns daran zurück erinnern wie schön es doch war unser Magazin und dann aber sehr schnell auch wieder drauf kommen."
  },
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    "text": "Wie viel Auffahrt das doch auch war?"
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    "end": 417.56,
    "text": "Und dass alles im Ehrenamt und ja wir sind manchmal so versucht zu sagen jetzt machen was doch noch mal oder machen wir irgendwie so eine Jubiläums Ausgabe da ich weiß nicht was Aber ja du weißt das."
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    "text": "Ich fand's auch sehr schade natürlich Dass das nicht geklappt hat weil das war auch ein Kontrapunkt."
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    "end": 428.22,
    "text": "zum einen war das Magazin selbst richtig cool designt."
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    "end": 432.86,
    "text": "Die Aufmacher hatten auch schon ganz andere Ansage, dann mit der Zeit erst ne?"
  },
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    "end": 434.58,
    "text": "Die Gain hat sich ja auch so ein bisschen gewandelt."
  },
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    "end": 448.0,
    "text": "Ich glaube in den ersten Jahren gab es noch in Anführungsstrichen klassischere Cover-Strategien und Berichterstattung aber dann ging's doch entwickelte sich das immer mehr hin zu so'n bisschen independent Themen."
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    "start": 448.04,
    "end": 453.62,
    "text": "Und was mir besonders gefallen hat waren eben auch die einzigartigen Cover von Illustratoren und Künstlern."
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    "end": 456.56,
    "text": "Das war einfach schön anzusehen."
  },
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    "end": 468.6,
    "text": "Natürlich gab es auch superinteressante Leitartikel, Themen darin die im weitesten Sinne sich mit der Spielkultur beschäftigt haben und da hast du ja auch immer sehr schöne Perspektiven eingebracht mit deiner sehr markanten kreativen Schreib."
  },
  {
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    "end": 472.1,
    "text": "also von daher war das schon leider ein Verlust."
  },
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    "end": 478.88,
    "text": "und aber die Gründe dafür sind wahrscheinlich vielfältig und das Ehrenamt ist natürlich auch ne so eine gewisse Hürde."
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    "text": "Ja absolut Das war am Ende, wir haben natürlich lang mit uns gerungen und haben da viel miteinander gesprochen."
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    "text": "Und das war vor allem auch so schade, weil wir hatten ja erst ein Jahr vorher diesen Relounge gemacht."
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    "text": "also hatten wirklich ein paar Monate uns zusammengesetzt ausgesetzt und gesagt Wir müssen es jetzt anders oder wir wollen das anders aufstellen."
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    "text": "Wir wollen das Ganze auch professionellisieren."
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    "text": "Wir hatten auch überlegt nach wie kriegen wir das vielleicht in irgendwelche Finanzierungsrahmen rein?"
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    "text": "aber ist es halt unheimlich schwierig natürlich noch als Printprodukt dann natürlich."
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    "text": "Das hat leider dann gar nicht gut, also was heißt gar nicht."
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    "end": 519.319,
    "text": "Gut ist halt einfach nicht so viel Erfolg gehabt wie wir das halt irgendwie gehofft hatten hätte man wahrscheinlich auch noch länger dran bleiben müssen."
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    "text": "Hätte man mehr Zeit investieren müssen gerade Thema Marketing und so."
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    "text": "aber Wie willst du das machen wenn es halt im Ehrenamt passiert?"
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    "text": "Also das war der letzte Versuch glaube ich den wir da gemacht haben."
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    "text": "Der hat leider nicht gefruchtet."
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    "text": "Aber wir sind auch sehr stolz drauf auf jeden Fall gerade so wie du sagst am Anfang war's ja sehr ich sage mal klassisch konservativ, noch viel Spiele-Tests so im klassischen Sinne auch noch drin."
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    "end": 554.66,
    "text": "Viel war natürlich aus der Motivation heraus geboren was ja auch nachvollziehbar ist dass jemand sagt oh ich habe jetzt total Bock das Spiel und so zu spielen und dann mache ich halt ein Testartikel dazu."
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    "end": 560.56,
    "text": "aber das wurde dann nach hinten raus vor allem nach dem Relounge komplett anders wie du sagst."
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    "text": "also wir haben viele Interviews gehabt Unheimlich, je nachdem mit wem man da ein Interview führt oder die herbekommt superaufwendig war."
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    "text": "So größere Leitartikel der Martin Dietrich hat als Gastautor damals über ... Intermedialität geschrieben, das wollte man natürlich auch entsprechend ja honorieren."
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    "end": 590.619,
    "text": "Wir wollten dann natürlich auch zumindest den Leuten die dann extern für uns schreiben und was zahlen können, was uns dann aber wiederum an die Grenzen gebracht hat usw."
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    "text": "Es ist sehr schade!"
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    "end": 594.54,
    "text": "Vielleicht eines Tages"
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    "text": "wieder?!"
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    "text": "Ja ich würde dir die Daumen drücken denn ich kenne das ja."
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    "text": "zwar ist CG so ein bisschen anders positioniert als wir uns das erste mal getroffen hatten in Hamburg Dann comeback denkbar ist."
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    "text": "da war ich auch erst skeptisch was das angeht."
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    "text": "Denn die lag ja auch ziemlich lange dann still."
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    "text": "die hat natürlich auch einen guten namen gehabt und, ja ich sag mal vor der gain hat sie vielleicht so diesen kontrapunkt besetzt innerhalb des klassischen spielejournalismus wo es eben nicht um prozent fährte umging sondern Die leidenschaft am spiel und auch mal um andere themen."
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    "text": "dann haben wir sie zurückgebracht, das zumindest versucht."
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    "text": "Und wir kommen auch auf bestimmten zwängen kommt man da nicht raus zum."
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    "text": "eines ist natürlich nicht mein magazine ich bin im auftrag chef redakteur und versuche dann Leute zu finden so wie dich die lust haben Für die g zu schreiben."
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    "end": 656.979,
    "text": "und ich sage mal die bezahlung von freien journalisten in diesem bereich die ist natürlich maga"
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    "text": "ja"
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    "end": 665.26,
    "text": "Und da braucht man sehr viele Aufträge am Stück, um sich damit über Wasser zu halten."
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    "end": 672.339,
    "text": "Wenn man nicht das Glück hat dass man vielleicht in so einer halb festen Position ist oder sprich dass man weiß man bekommt da regelmäßig was rein?"
  },
  {
    "start": 673.68,
    "end": 681.8,
    "text": "Ja der Martin und der Sebastian Tissac und der Martin Dietrich die haben ja vor einiger Zeit auch in ihrem die Coach Die Code, ich weiß es immer noch nicht, wenn man's ausspricht Formater."
  },
  {
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    "end": 685.42,
    "text": "Fand ich sehr schön und transparent darüber gesprochen auch wie die Situation ist."
  },
  {
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    "end": 692.88,
    "text": "Und das ist natürlich einerseits freies Journalismus als solcher der tendenziell prekär will ich fast sagen ist."
  },
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    "end": 706.719,
    "text": "Dann bist du dann aber im Spiel des Journalismus, im Digitalspiel des Journalismus ja nochmal in einem weiteren Nischenbereich wo es da nochmal ein bisschen enger wird je nachdem also dass es zumindest jetzt meine Erfahrung der letzten Jahre so lange ich damit dabei bin."
  },
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    "end": 710.42,
    "text": "Ja, das ist super schwierig."
  },
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    "text": "Also wie du sagst alleine nur bei mir ist es auch so."
  },
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    "text": "Das Allermeiste was ich mache ist der Spielejournalismus, dass schon aber ich habe jetzt zum Beispiel auch einfach Textkunden also in ganz anderen Bereichen."
  },
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    "text": "Das ist dann Outdoor vor allem."
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    "text": "Ich komme ja auch ein bisschen aus dem outdoorigen her und so weiter die aber dann auch viel von dem Fundament zwischen zeitlich da auffangen können."
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    "text": "wenn an der anderen Stelle dann mal etwas fehlt Und ich hab's jetzt einleiten schon gesagt, es ändert sich schon noch mal viel."
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    "text": "Also ich bin halt in der Situation... Ich habe jetzt zwei kleine Kinder."
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    "text": "Ich bin allein verdient und auch alleinerziehend aber nicht allein verdienend mit... Der ist jetzt fünf fast und eine zweijährige."
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    "text": "Da überlegt man sich jetzt schon an irgendeinem Punkt, ob man dann nicht irgendeine Art von Sicherheitssäule dann doch jetzt mal reinpackt?"
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    "text": "Weil es anders halt einfach nicht mehr geht."
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    "text": "Ja, es ist halt auch eine konstante Belastung noch für die bzw."
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    "text": "Netzwerke, die man hat so."
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    "text": "Ich sage das jetzt weil ich selbst zwei Töchter habe, die sind kürzer lang erwachsen, die waren am Wochenende wieder da wir haben Brettspiele gemacht, die kommen und ich atme dann immer richtig durch zusammen mit meiner Frau dass wie soll ich sagen, dass man's geschafft hat oder dass es jetzt ein entspanntes Verhältnis ist."
  },
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    "text": "Aber die Zeit, ich erinnere mich noch ganz genau wie intensiv das war."
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    "text": "Diese Zeit als sie kleiner waren, die hatten auch den Abstand von drei Jahren Wenn man dann ja diese Verantwortung hat und natürlich immer unterwegs ist Und jetzt bist du auch noch alleine wenn ich dich richtig verstanden habe Wow!"
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    "text": "Das ist natürlich eine ganz große Energieleiste."
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    "text": "und hast Du nicht gesagt dass du gerade auch deine Promotion schreibst?"
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    "text": "Ja ich gebe am dritten Juni ab um."
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    "text": "zwischen neununddreißig und elfunddreißig habe ich einen Termin im Dekanad jetzt."
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    "text": "also das ist jetzt so in den letzten Zügen."
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    "text": "auch da hab' ich jetzt richtig Gas gegeben weil die ist schon."
  },
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    "text": "eigentlich habe ich das Thema oder das ungefähre Thema habe ich schon seit langer Zeit."
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    "text": "also es ist auch schon angemeldet seit vielen, vielen Jahren aber ich hab irgendwie... Also ich hab auch einige schon geschrieben gehabt."
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    "text": "bis hat sich über die Jahre so geändert."
  },
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    "text": "und der Fokus und natürlich auch die Literatur Es war jetzt, ich glaube, im Jahr ist es erst im Jahr."
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    "text": "Ich habe mit dem Arno Gurken angefangen."
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    "text": "Ja, der ist ja auch immer dabei."
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    "text": "Wir kennen uns lange über das Gain-Magazin eben auch schon und da hatten wir irgendwie darüber gesprochen und wieder."
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    "text": "mein Doktorbeitesthema war ursprünglich... Moraltheorien in digitalen Spielen, mit zwanzigten Spielregeln."
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    "text": "Also ich wollte da untersuchen, inwieweit man bestimmte Spiele regeln rausfiltern kann die darauf verweisen könnten dass manche Moraltheorien sich spielmechanisch quasi besser einfacher wie auch immer umsetzen lassen als andere und ob dadurch auch irgendwelchen Normativen Aussagen getroffen werden."
  },
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    "text": "also zum Beispiel könnte man ja sagen, dass Theorien die quasi numerisch sich abbilden lassen wie der Utilitarismus oder so."
  },
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    "text": "Also so der moralische Güte an Konsequenzen festmacht, was mein Spiel auch oft hat in so Dilemmatar-Situationen, machst du A?"
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    "text": "Oder machst du B und A wird mit Konsequent A verbunden und B mit Kensequenz B verbunden usw."
  },
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    "end": 932.8,
    "text": "Und dann ordne ich dem vielleicht irgendwelche Zahlen zu oder halt so klassische Formate wie, weiß ich nicht so, der Ruf in Wolters Gate damals."
  },
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    "text": "In den ersten Teilen oder im Zweier oder so wo du dann diese Punkte zugeordnet bekommen hast sowas und genau das ist aber eigentlich gar nicht mehr so relevant an über die Jahre gewesen und ich hatte da irgendwie auch keinen Anhaltspunkt."
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    "text": "Der Arno hatte mich da, ich bin dann auf den Aufsatz gestoßen."
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    "end": 964.439,
    "text": "Der ist auch schon länger her von zwei Tosten elf der Spiele untersucht aber eben nicht entlang dieser etablierten Moraltheorien die man kennt also Pflichtethikant, Utilitarismus, Milbenfemm, Tugendethiker ist totet das und so sondern eben entlang der Kea-Ethik."
  },
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    "text": "und ich dachte mir die Kea Ethik was es ist?"
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    "text": "Also ich habe das ja... Ich komme aus der Philosophie bis aus der Ethik auch in meinem Studium Und die Kehr-Ethik sagte mir aber eigentlich so fast gar nichts."
  },
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    "text": "und dann hat mich das interessiert."
  },
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    "end": 981.04,
    "text": "Dann dachte ich, mein Mensch, das ist ja ein superinteressanter Ansatzpunktspiel."
  },
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    "text": "Und was ist das?"
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    "text": "Kehr Ethik?"
  },
  {
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    "end": 996.119,
    "text": "Keher Ethik ist letztendlich eine Ethik... Nicht nur, wie man denken würde jetzt naja die nimmt halt Care Arbeit oder Care Beziehungen also für Sorge-Sorgebeziehungen in Spielen in den Blick sondern es geht eigentlich viel tiefer."
  },
  {
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    "end": 1007.319,
    "text": "Also die Care Ethik ist eine Ethik die sagt das eigentlich die dominanten Moraltheorien Grundsätzlich erst mal einst dann nämlich geprägt wurden von einer männlichen Perspektive, von männlichem PhilosophInnen."
  },
  {
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    "end": 1018.579,
    "text": "Also es ist eine feministische Ethik und feministischer Ansätze erstmal sagt da ist erstmal ein ganz grundsätzliches Problem weil so wie wir moral verstehen, ganz oft verstehen wir Moralia als etwas Prinzipien geleitet das an dem wir uns orientieren können."
  },
  {
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    "text": "ja irgendwelche abstrakten Prinzipien."
  },
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    "end": 1029.119,
    "text": "du solltest nicht töten, du solltest nicht wie auch immer Kantpflicht ethiekategorischer imperativ Du solltest dich auf die und die Artenweise verhalten letztendlich auch und so weiter."
  },
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    "text": "Das sind alles abstrakte Universalisier oder vermeint die universalisierbare Prinzipien."
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    "end": 1040.859,
    "text": "und die Care-Ethik sagt, Moment aber Moral findet doch eben nicht losgelost von all diesen Dingen statt."
  },
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    "text": "Die Alldiese Theoretiker im klassischen Sinne herauskürzen wollen sondern zwischen Menschen in der Realität auf der Straße gewissermaßen so."
  },
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    "text": "also die Care Ethik stellt was ganz anderes heraus quasi so dass das was zwischendurch die Interrelationalität zwischen Menschen in der Moral ganz grundsätzlich stattfindet."
  },
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    "end": 1073.899,
    "text": "Und vor allem, wir können ja auch nur so vernunftbegabte Entscheidungen treffen als autonome Individuen, weil sich vorher jemand um uns gekümmert hat, als wir Babys waren und noch im Mutterleib waren usw."
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    "end": 1083.7,
    "text": "Also das Care oder Fürsorge als solches ein grundsätzlich menschlich existenziell notwendiges Ding ist wie auch immer man das jetzt greift."
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    "end": 1086.98,
    "text": "Und dann gibt es eben Theoretikerinnen, die das sehr breit formuliert haben."
  },
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    "text": "Also wie gesagt, da geht's nicht nur um Für-Sorge-Beziehungen, den man sieht sich doch so klassisch vorstellt im Sinne von Pflegebeziehung in der Altenheim oder aus dem Babykümmern sondern auch um Weltverantwortung zum Beispiel."
  },
  {
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    "end": 1104.98,
    "text": "Es gibt eine K-Tikerin, die John Tronto – das ist auch so einer der bedeutsamsten."
  },
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    "end": 1112.919,
    "text": "Die kommt aus der politischen Theorie und die sagt Es braucht eigentlich eine Carrying Democracy, also Care ist etwas was ganz grundsätzlich demokratisch auch ist."
  },
  {
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    "end": 1123.56,
    "text": "Also für Sorge gelingende Fürsorge müsste in einem demokratischen Kontext stattfinden würde eine demokratische Gesellschaft erst so machen dass alle wirklich gut und gelingend in dieser Leben können."
  },
  {
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    "end": 1132.04,
    "text": "Da gibt es auch ganz viel für einen typischen Sinn natürlich Kritik am Neoliberalismus, an Patriarchat usw."
  },
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    "text": "Und diese Perspektive auf digitale Spiele ist eigentlich superanständig!"
  },
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    "text": "Es gibt so ein zwei Dinge die dazu geschrieben worden sind."
  },
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    "text": "und dann dachte ich mehr Mensch das ist genau die Perspektives die ich eigentlich auch in meiner journalistischen Arbeit viel schon habe."
  },
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    "text": "also ich habe immer wieder feministische Themen gerade für der Freitag in den letzten Jahren Eigentlich ausschließlich für ministerische Themen."
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    "text": "Genau, das passt eigentlich sehr gut."
  },
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    "text": "und genau das ist dann so ein bisschen im Gespräch mit dem Arno eben damals aufgekommen."
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    "text": "Und dann dachte ich mir oh aber es ist schon viel Arbeit weil ich kenne die jetzt sogar nicht und so... ...und dann dachte man ja gut jetzt machst du's!"
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    "text": "Das war super weil das hat dann irgendwie jetzt einen Incentive bei mir ausgelöst dass sich in jeder freien Minute eigentlich nichts anderes mehr gemacht habe seit den letzten zwei Jahren, also wenn ich nicht Erwerbs gearbeitet habe oder mich mal die Kinder gekümmert haben."
  },
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    "text": "Das heißt es hat vieler nachts jetzt stattgefunden, wenn die Kinder schlafen."
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    "text": "Ganz"
  },
  {
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    "text": "früh, wenn sie noch nicht wach sind so und jetzt stehe ich aber in den ja auf der fast auf der Ziele hier."
  },
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    "end": 1206.04,
    "text": "Ich glaube daran hat man schon gemerkt was das da richtig dampf dahinter ist Also hinter deinem Alltag, hinter deinen Themen."
  },
  {
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    "end": 1222.6,
    "text": "Und man darf ja auch nicht vergessen dass dieses all das was uns heute so normal und gewöhnlich erscheint also dass es eben eine weibliche Perspektive auf Spiele im weitesten Sinne gibt dass es ganz andere Sichtweisen gibt die vorher nicht besetzt worden sind."
  },
  {
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    "end": 1230.98,
    "text": "Es ist ja so gewesen dass es im spieler Journalismus zum Beispiel als ich angefangen habe Im Jahr zweitausend da war das überhaupt gar kein Thema."
  },
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    "text": "Es gab weder eine Spielkultur, die sich, ich abseits der akademischen, sag' ich mal Gefilde, bei den Printmagazin oder auch im Online-Journalismus gab es diese weibliche Perspektive überhaupt gar nicht."
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    "end": 1250.58,
    "text": "Das muss man sich mal vorstellen wie lange das gedauert hat bis dass dann langsam einsig hatte."
  },
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    "end": 1258.44,
    "text": "Ich hab dann als ich noch Chefredakteur war bei For Players so ne Art Fuiton für Gamer gegründet, wenn man so möchte."
  },
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    "text": "So eine Nische auf der Webseite wo es dann auch mal ging um die weibliche Perspektive und das was eigentlich Frauen denken über Helden?"
  },
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    "text": "Und das war so exotisch damals!"
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    "text": "Das gehört ja auch zur Wahrheit."
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    "text": "Es wurde natürlich nicht so angenommen wie jetzt weiß ich eine Rezension zu irgendeinem Portal oder irgendeinen Baldur's Gate."
  },
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    "text": "Aber ich habe damals schon gemerkt Das findet gar nicht statt und auch in den überregionalen Zeitungen, auch in der Wochenzeitung."
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    "text": "Da wurden Spiele ja noch gar nicht berücksichtigt und schon gar nicht an solche Hintergründingen."
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    "end": 1302.24,
    "text": "Wenn man mal Glück hatte gab es einen Tomb Raider und Leute haben sich darüber unterhalten wie diese Lara Crofter eigentlich auftritt."
  },
  {
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    "text": "Da konnte man schon, sag ich mal, da hat man schon gejubelt als Spieler Anfang der zweitausender."
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    "text": "wenns dann mal Zeit oder FAZ ich weiß gar nicht, wenn es dann mal darum ging und nicht nur um das Thema Gewalt und Shooter."
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    "text": "Und von daher haben sich die Zeiten ganz schön geändert in dieser Hinsicht."
  },
  {
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    "end": 1332.659,
    "text": "also es wird wirklich vielfältig diskutiert und wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe geht's ja in dieser Care-Ethik im weitesten Sinne um Fürsorge aber auch um eine Art mütterliche Perspektive durchaus"
  },
  {
    "start": 1333.2,
    "end": 1333.26,
    "text": "Ja."
  },
  {
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    "text": "also es hat angefangen In den achtzigeren eigentlich."
  },
  {
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    "end": 1339.7,
    "text": "Es kam der Anstoß aus der Moralentwicklungspsychologie."
  },
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    "end": 1344.24,
    "text": "Da gab es die Carrie Gilligan, die Carrie Gillingen hat gemeint."
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  {
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    "end": 1363.8,
    "text": "Genau das was du jetzt gerade sagst ja moment mal bei all diesen Untersuchungen, die wir machen von wegen wie Kinder moral entwickeln und wie sie dann auch verargumentieren in unseren Tests usw.. da setzen wir eigentlich eine Perspektive voraus, die eben grundsätzlich männlich geprägt ist und Erfahrungswelten, die jenseits dieser Norm quasi sind."
  },
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    "text": "Die werden gar nicht abgebildet oder die werden abgewertet weil sie eben das Schema nicht reinpassen."
  },
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    "text": "also dass es genau das...die hat ein Buch geschrieben dann in der Different Voice also indem's genau darum geht und das war so Ja, die Wurzel, das übelste positive Sinne für die Care-Ethik."
  },
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    "end": 1382.28,
    "text": "Für den Stehung der Care- Ethik."
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    "text": "also genau es geht natürlich... Also es hat angefangen mit dem Wechsel dieser Perspektive eben."
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    "end": 1395.26,
    "text": "oder zu sagen Es sind Stimmen hier in der Welt unterwegs Die marginalisiert werden Das betrifft ja nicht nur Frauen."
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    "start": 1395.34,
    "end": 1399.399,
    "text": "Also die Care Ethik ist jetzt auch ne nimmt heute natürlich auch eine intersektionale Perspektiverein."
  },
  {
    "start": 1399.46,
    "end": 1403.919,
    "text": "Also es geht um marginalisierte Gruppen viel mehr Das ist mal das eine."
  },
  {
    "start": 1404.02,
    "end": 1406.06,
    "text": "und aber eben dieser weite Fürsorgebegriff."
  },
  {
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    "end": 1412.56,
    "text": "Also Fürsage ist auch ein bisschen, also Kehr trifft es wirklich besser für Sorge, da denkt man ja immer an so über sie nicht streichelöcken wie mein Meerschweinchen oder sowas."
  },
  {
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    "end": 1420.78,
    "text": "Aber der Kehrbegriff den John Chonto zum Beispiel schon in der Zeit neunzig definiert, der ist eben so dass die sagt alles was wir tun!"
  },
  {
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    "end": 1433.94,
    "text": "Also wir als spezies Mensch tun, also sie sagt schon, das ist eine species activity, also etwas was grundlegend der Mensch erst einmal unternimmt um unsere Welt in der wir gemeinsam leben um die Aufrechter halten, um sie zu reparieren."
  },
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    "end": 1438.399,
    "text": "Um die so zu gestalten dass wir alle gemeinsam gut in ihr leben können."
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    "text": "Stellt Sie natürlich wieder die Frage was bedeutet gut?"
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    "end": 1452.02,
    "text": "Aber das sagt sie halt eben gut ist für sie eben das Fürsorge Netzwerke, das Füße des Menschen miteinander in Beziehung stehen und zwar so, dass diese Beziehungen so gekennzeichnet sind, dass sie eben als gelingend gelten können."
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    "text": "So wie sich Geetik dann halt macht."
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    "end": 1460.639,
    "text": "Da gibt es unterschiedliche Ansätze dazu Aber ich denke, es ist alles Ansätze wo wir auch sagen würden so intuitiv ja."
  },
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    "end": 1469.399,
    "text": "Also wenn ihr uns fragen würde was bedeutet denn für mich eine gelingende Beziehung zu meinem Kind oder zu meinen Eltern?"
  },
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    "end": 1476.179,
    "text": "Oder wie auch immer dann würden wir das wahrscheinlich die weiße Zeit so formulieren wie dass die Kehr-Ithik auch macht Und dass es darum geht."
  },
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    "end": 1481.98,
    "text": "Aber ganz grundsätzlich ist das absolut, es hat angefangen darauf aufmerksam zu machen wie du das dann damals auch gemacht hast."
  },
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    "start": 1482.04,
    "end": 1497.04,
    "text": "hey Moment da gibt's doch noch andere Perspektiven drauf und die sind nur deswegen randständig nicht unbedingt weil sie tatsächlich rand ständig sind weil Sie eine Minderheit darstellen sondern weiß halt einfach die männliche Norm als Norm dargestellt wird und zwar als universale Norm."
  },
  {
    "start": 1497.139,
    "end": 1502.879,
    "text": "so und das ist ja auch was jetzt im öffentlichen Diskurs zum Glück immer mehr thematisiert wird."
  },
  {
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    "end": 1510.54,
    "text": "Und wo es natürlich auch ganz gingläufige Tendenzen wieder gibt, das liest man ja die ganze Zeit auf der anderen Seite dann natürlich aber..."
  },
  {
    "start": 1511.02,
    "end": 1519.6,
    "text": "Ich habe auch das Gefühl dass es da alle möglichen Ausschläge aktuell gibt innerhalb der Spielkultur in allen möglichen Extremen."
  },
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    "end": 1537.62,
    "text": "und jetzt ist ja dein Spezialgebiet im weitesten Sinne dieser Blick auf Dinge, die vielleicht sonst nicht zur Sprache kommen oder die einem so vielleicht gar nicht auffallen denn Man befindet sich ja als Spieler, als Mensch und als Vater immer in diesem Wandel ohne den wirklich mitzubekommen so richtig."
  },
  {
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    "text": "Und man braucht immer ein bisschen Abstand um dann zu erkennen dass sich da was geändert hat."
  },
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    "text": "Wenn ich jetzt gesagt habe das Anfang der Zweitausender gab keine Berichterstattung, gar kein Föhe-Ton, in der Hinsicht existierte, dass mich z.B."
  },
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    "end": 1558.06,
    "text": "mit dieser Kehrethik oder einfach auch anderen Perspektiven beschäftigte, dann hat sich daher schon etwas getan?"
  },
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    "end": 1567.139,
    "text": "Nicht nur weil du zum beispiel schreibst es gibt ja auch viele andere, die da innerhalb der game studies aber durchaus auch innerhalb der spielepresse vereinzelt."
  },
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    "end": 1570.7,
    "text": "Da auf dem aufmerksam machen."
  },
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    "end": 1577.379,
    "text": "gleichzeitig was ich sagen wollte hat sich ja auch das spieldesign durch aus diesem wandel angepasst."
  },
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    "text": "denn du hast zum beispiel in der g mal geschrieben den essay peitschen indie da ging es um indiana johnson der große kreise und wer hätte gedacht?"
  },
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    "end": 1588.56,
    "text": "also das ist mir zum beispiel gar nicht aufgefallen."
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    "text": "ich habe das spiel jetzt nicht durchgespielt noch nicht und auch nicht so ausführlich besprochen."
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    "end": 1604.56,
    "text": "aber mir ist zb nicht aufgefallend dass dort zum beispiel die rolle der fraut der handel den figuren eine ganz andere ist als in den ersten indies."
  },
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    "text": "Weil ich mich einfach daran gewöhnt hatte, dass es mittlerweile normal ist, dass Frauen eben so auftreten."
  },
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    "text": "Aber du hast das schon rausgearbeitet!"
  },
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    "text": "Das ist da auf eine gesunde Art eine Veränderung"
  },
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    "text": "gab.\"."
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    "text": "Ich hab das auch geliebt, alles."
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    "text": "Und dieses Indiana Jones-Spiel wollte ich eigentlich ... Also, ich bin ein Riesenfan von Machine Games."
  },
  {
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    "text": "Deswegen war mir klar, dass ich das spielen wollte."
  },
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    "text": "Aber es ist genau in die Zeit gefallen als ich's gespielt habe, als ich mich über mein erstes Analysekapitel in meiner Arbeit, in meiner Doktorbeit machen wollte, musste und sollte."
  },
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    "end": 1661.96,
    "text": "Und ich eigentlich schon wusste... Es sind ein paar Spieler, die waren mir klar da sich die analysieren will, weil sie halt so Stereotypen Themen ... aus ketischer Sicht wie halt Babypflege, We Happy Few Death Stranding oder so."
  },
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    "end": 1666.54,
    "text": "Behandeln oder Pflegeperspektiven Spirit Farer und so."
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    "text": "das war mir schon klar."
  },
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    "end": 1673.08,
    "text": "aber ich habe dann einfach aus Freizeit gründen mir gedacht ach es guckst du doch mal in das Indiana Jones rein."
  },
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    "end": 1690.02,
    "text": "und ich war wirklich regelrecht begeistert weil das auf narrativer Ebene natürlich nur weil wir spielen ja durchgehend den Indiana Jones und keine weibliche Figur Jetzt im Spiel, beziehungsweise es hat auch keine richtige Kooperation ins Elementus."
  },
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    "text": "Was hat's ja nicht?"
  },
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    "end": 1712.56,
    "text": "Aber auf narrativer Ebene konnte ich daraus arbeiten vor dieser durch diese care-ethische Brille eben was sich da eigentlich alles so geändert hat also dass der Indiana Jones als Mann zwar die Hauptfigur bleibt, aber zum Beispiel Frauennetzwerke also von Frauen geprägte Netzwerke in dem Spiel eigentlich viel mehr im Vordergrund stehen."
  },
  {
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    "end": 1722.48,
    "text": "Also die Gina Lombardi ist ja die NPC, so die Nebenfigur, die eigentlich gewissermaßen auch ein bisschen zur Hauptfigure wird, die auf der Suche nach ihrer Schwester ist sich dann mit Indiana Jones verbündet."
  },
  {
    "start": 1723.04,
    "end": 1732.899,
    "text": "Die hat wiederum... Bekannte in der Vatikanstadt am Anfang eine andere Frau, eine Nonne die ihr dann hilft also diese Handlung erst voran bringt."
  },
  {
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    "end": 1740.419,
    "text": "Die Erstes ermöglichen letztendlich das Indiana Jones, der eigentlich schon auch vernetzt ist aber die sind irgendwie nicht so kompetent vernetzt."
  },
  {
    "start": 1740.46,
    "end": 1744.46,
    "text": "Diese Männer im Spiel... Also die Frauen sind definitiv."
  },
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    "end": 1747.44,
    "text": "wenn man das Spiel spielt stehen sie im Vordergrund."
  },
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    "end": 1760.379,
    "text": "es gibt dann so ne schöne Szene In Ägypten, das ist dann so ein zweiter Teil des Spiels wo der Indiana Jones eine ägyptische Metzähnin quasi trifft zusammen mit Regina Lombardi."
  },
  {
    "start": 1760.879,
    "end": 1767.919,
    "text": "Die versucht die Kulturstädten von den Nazis zu beschützen und deswegen auch die Jones und Lombardin auch helfen will."
  },
  {
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    "end": 1772.78,
    "text": "Auch wie es sich herausstellt weil sie mit der Schwester von Regina Lompardi eine Affäre hatte."
  },
  {
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    "end": 1776.379,
    "text": "also es ist auch schön dass diese queere Dimension da mit reinkommt."
  },
  {
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    "text": "Die, das ist eine Katzin."
  },
  {
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    "end": 1781.52,
    "text": "in der entfaltet sich dann so diese ganze Perspektivwechsel."
  },
  {
    "start": 1781.6,
    "end": 1791.32,
    "text": "So wie ich das argumentiere indem nämlich am Anfang der Katzin noch die, die mit Szenen die ägyptische Frau da sagt naja geh mal bitte Indiana Jones geh mal nach hinten da und fütter mal die Schlange."
  },
  {
    "start": 1791.419,
    "end": 1800.54,
    "text": "also sie hat im hinteren Teil ihres Zelters wo sich diese Unterhaltung dann entspannt entspint hat sie eben eine Petsnake also eine Haustier-Schlange."
  },
  {
    "start": 1800.62,
    "end": 1808.74,
    "text": "wohl und jetzt weiß man natürlich schon Indiana Jones hat ja famously Angst vor Vorschlangen, deswegen ist das sowieso schon schrecklich für ihn."
  },
  {
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    "end": 1830.08,
    "text": "Aber was man sieht in so einer Halb-Totalen ist nur diese Szene zwischen der Unterhaltung zwischen diesen beiden Frauen die sich darüber austauschen wie es jetzt weitergeht und was sie für weitere Schritte unternehmen um letztendlich die Welt zu retten werden die eigentlich männliche Hauptfigur hinter dieses Vorhang noch als Schämen erkannt wird der voll auf mit sich selber beschäftigt ist."
  },
  {
    "start": 1830.139,
    "end": 1837.52,
    "text": "unsere eigenen Ängste davon dieser Schlange ist da geradezu, also der total in den Hintergrund rückt im optisch-ästhetischen Sinne wirklich auch."
  },
  {
    "start": 1838.0,
    "end": 1848.54,
    "text": "Ist natürlich wieder ein Querverweis auf sexistisch ausgeprägte Kulturen in dem Moment, indem dann die Frauen... oftmals ja hinter dem Vorhang dann verschwinden."
  },
  {
    "start": 1848.98,
    "end": 1862.78,
    "text": "Also es ist total schön und so macht das Spiel in eigentlich durchgehend einen Perspektivwechsel auf, der von diesem Mail-Gaze gewissermaßen weggeht und diese Frauennetzwerke und diese Solidarität in den Vordergrund rückt."
  },
  {
    "start": 1863.24,
    "end": 1866.2,
    "text": "Das ist gar nicht so ein Haut drauf also im Spiel."
  },
  {
    "start": 1866.28,
    "end": 1875.72,
    "text": "mir kam das natürlich offensichtlich mit dem Hintergrund, den ich da in dem Moment hatte mit der Care-Ethic, aber es ist durchgehend und es wird auch wirklich so besprochen."
  },
  {
    "start": 1875.76,
    "end": 1878.04,
    "text": "Weil mal ein bisschen in den Voren habe ich mich da umgeguckt."
  },
  {
    "start": 1878.08,
    "end": 1884.139,
    "text": "also diese feministische Anteil oder diese feministischen Twist, da wird durchaus wahrgenommen und erkannt und das ist sehr schön."
  },
  {
    "start": 1884.8,
    "end": 1902.379,
    "text": "Ich hatte damals als ich mich informiert hatte über Indiana Jones und diesen neuesten Teil überhaupt nicht bemerkt dass es in den Rezensionen darum ging Das wirklich mal so thematisiert worden ist, wie du das jetzt mit der Lupe gemacht hast."
  },
  {
    "start": 1903.12,
    "end": 1915.26,
    "text": "Und das fand ich auch sehr bemerkenswert an deinem Essay dass dieses Netzwerk im Hintergrund und Machine Games davon kann man ja ausgehen hat natürlich schon sage ich mal das Ziel gehabt das so darzustellen."
  },
  {
    "start": 1915.3,
    "end": 1917.7,
    "text": "die wussten natürlich wen sie da zurückbringen."
  },
  {
    "start": 1918.24,
    "end": 1921.139,
    "text": "also dass das Indiana Jones eine gewisse Geschichte hat."
  },
  {
    "start": 1921.22,
    "end": 1930.58,
    "text": "der war natürlich immer sympathisch aber galt natürlich auch als klassischer männlicher Held Und vielleicht war er auch bei Spielerinnen, was vielleicht auch ein sympathischer Typ."
  },
  {
    "start": 1930.639,
    "end": 1934.06,
    "text": "Ich weiß nicht wie es dir ging früher aber ich habe so rausgehört du fandest ihn auch schon cool?"
  },
  {
    "start": 1934.919,
    "end": 1950.04,
    "text": "Ja also ich meine von den Filmen wenn man sich jetzt aus heutiger Sicht anschaut die kann man natürlich teilweise nicht mehr anschauen das ist ja hochproblematisch was da teilweise passiert und die Frauenfiguren in den Filme das so gerade in dem wie sie diese Blonde... Kann man sich gar nicht an Namen erinnern."
  },
  {
    "start": 1950.12,
    "end": 1954.52,
    "text": "mehr weil das war also das ist sehr wirklich stereotypisch damals gewesen."
  },
  {
    "start": 1955.06,
    "end": 1958.94,
    "text": "Aber die Figur als solche, ich fand auch den letzten Film der ja durchaus... Ich weiß gar nicht."
  },
  {
    "start": 1959.08,
    "end": 1959.94,
    "text": "Wurde er verrissten?"
  },
  {
    "start": 1960.36,
    "end": 1966.22,
    "text": "Naja vielleicht nicht verrissen aber ich glaube es so richtig toll fanden die Leute ihn auch nicht und ich fand ihn auch teilweise interessant."
  },
  {
    "start": 1966.26,
    "end": 1976.86,
    "text": "oder man merkt auf jeden Fall wie du das auch gesagt hast sowohl in vielen digitalen Spielen also jetzt auch so im Filmen oder so dass da dass das schon im Wandel stattfindet."
  },
  {
    "start": 1976.94,
    "end": 1977.0,
    "text": "Ja,"
  },
  {
    "start": 1977.419,
    "end": 1990.639,
    "text": "und ich musste beim Lesen deines Aufsatzes an meine Kindheit denken tatsächlich, denn ja ... Ich bin in so einer Großfamilie aufgewachsen also Ur-Oma, Oma, Tante, Onkel und meine Oma-Telvenke Kinder."
  },
  {
    "start": 1992.2,
    "end": 2008.32,
    "text": "Und mir ist erst später bewusst geworden wenn ich mich daran erinnerte, da ist auch so etwas gab wie ein Netzwerk der Frauen die Wenn man so möchte hinter den Kulissen eigentlich, also wenn man auf den ersten Blick waren die Männern."
  },
  {
    "start": 2008.36,
    "end": 2011.6,
    "text": "Diejenigen, die sind arbeiten gegangen."
  },
  {
    "start": 2011.639,
    "end": 2012.419,
    "text": "natürlich gab es auch Frauen."
  },
  {
    "start": 2012.74,
    "end": 2021.86,
    "text": "meine Mutter war zum Beispiel auch berufstätig aber nicht alle Frauen waren so regelmäßig arbeiten dann neben Job oder so und an dieser Oberfläche war das so recht patriarchalisch alles vielleicht."
  },
  {
    "start": 2022.26,
    "end": 2036.0,
    "text": "Aber unter der Oberflächen habe ich als Kind schon bemerkt dass die Frauen eigentlich diejenigen waren die ja die Zügel in der Hand hatten Und die auch die wesentlichen Dinge entschieden haben alles, was zu tun hatte mit der Vernetzung der Familie."
  },
  {
    "start": 2037.28,
    "end": 2043.62,
    "text": "Mit dem Ausgleich von Konflikten oder so etwas, das die Balance hält."
  },
  {
    "start": 2043.96,
    "end": 2055.98,
    "text": "Also dieses mütterliche im weitesten Sinne, dass man sich kümmert eben – da sind wir dabei – um das, was auch am Rande der Familie passiert und im Zentrum."
  },
  {
    "start": 2056.5,
    "end": 2064.719,
    "text": "Da hatte ich immer das Gefühl, dass Frauen da einfach mehr Talent dafür haben und ganz natürlich auch diese Dinge bestimmen."
  },
  {
    "start": 2064.799,
    "end": 2068.38,
    "text": "Wohingegen die Männer eher so als Einzelakteure unterwegs waren?"
  },
  {
    "start": 2069.299,
    "end": 2080.84,
    "text": "Die selten, sag' ich mal bis auf jetzt Klassiker, die gehen ja zum Fußball oder so... ...die selten wirklich sich so kommunikativ ausgetauscht haben!"
  },
  {
    "start": 2080.88,
    "end": 2085.9,
    "text": "Und da sind wir wahrscheinlich schon wieder bei einer kultur-historischen Konstante."
  },
  {
    "start": 2087.279,
    "end": 2091.639,
    "text": "Ja, also ich hatte vor zwei drei Wochen oder so ein Artikel für der Freitag."
  },
  {
    "start": 2091.679,
    "end": 2092.799,
    "text": "Das fand ich auch ganz interessant."
  },
  {
    "start": 2092.84,
    "end": 2107.18,
    "text": "da hatte ich oder ist mir aufgefallen dass die Eis-Minnesota Proteste gegen Eis in Minnesota jetzt über den Winter das die Ganz ganz häufig von Frauennetzwerken am Ende organisiert wurden."
  },
  {
    "start": 2107.24,
    "end": 2120.9,
    "text": "Also vor Ort, Lokale einfach nur WhatsApp-Gruppen irgendwelcher Mütter aus der Nachbarschaft die sich zusammentun um anderen Müttern, die es sich nicht voraus im Haus trauen weil sie Angst haben von den Eisschärgen da ja mitgenommen zu werden."
  },
  {
    "start": 2121.279,
    "end": 2123.18,
    "text": "und das ist super interessant."
  },
  {
    "start": 2123.22,
    "end": 2132.34,
    "text": "In Atlantik gab's noch ein Artikel Das weiß ich nicht mehr, der hat das Ganze dann Neighborism etikitiert und ich dachte mir ja, Neighborism okay."
  },
  {
    "start": 2132.9,
    "end": 2134.86,
    "text": "Aber könnte man auch Kehrethik sagen genau?"
  },
  {
    "start": 2134.94,
    "end": 2140.42,
    "text": "Also es ist ein ganz dezidiert kehr ethischer Entwurf, der da letztendlich dahinter steht."
  },
  {
    "start": 2140.46,
    "end": 2146.779,
    "text": "Und wie du sagst so was also... Ich weiß nicht ob's... Da gibt es ja verschiedenste Untersuchungen dazu."
  },
  {
    "start": 2146.88,
    "end": 2150.799,
    "text": "Ich glaube nicht dass es biologisch quasi erklärbar ist, dass nicht."
  },
  {
    "start": 2150.86,
    "end": 2164.779,
    "text": "aber also Gilligan zum Beispiel hat auch versucht dann wirklich empirisch zu untersuchen, ob das Moral reasoning also die Art, Morale Entscheidungen zu begründen zwischen Frauen und Männern."
  },
  {
    "start": 2164.86,
    "end": 2169.1,
    "text": "Wenn man es jetzt mal so näher aufmachen will, ob sich das wirklich so unterscheidet."
  },
  {
    "start": 2170.36,
    "end": 2172.82,
    "text": "Sie hatte damals gesagt, ja das tut's."
  },
  {
    "start": 2173.42,
    "end": 2177.46,
    "text": "Also dazu hat sie ich weiß nicht ob du das kennst das Heinz-Dilemma man vielleicht schon mal gehört."
  },
  {
    "start": 2177.5,
    "end": 2186.759,
    "text": "der Lawrence Colberg war ja der Typ damals der diese ganze Moralentwicklung aufgemacht hat und er hat letztendlich gesagt es gibt verschiedenen Stufen wie Kinder moral entwickeln."
  },
  {
    "start": 2186.799,
    "end": 2199.42,
    "text": "die unterste Stufe ist letztendling so eine präkonventionelle Stufe hat das genannt dass es einfach nur die Angst vor der Strafe also ich tue etwas als unmoralisch entdikettiert ist nicht, weil ich Angst davor habe bestraft zu werden."
  },
  {
    "start": 2199.48,
    "end": 2218.5,
    "text": "Und die postkonventionelle Stufe – es gibt dann noch Zwischenstufe, aber die post-konventionale, die höchste Stufe letztendlich – ich verhalte mich moralisch aus dem Grund heraus, weil Ich quasi auf abstrakte universale Prinzipien verweise, die über den Dingen schweben und die einfach so dogmatisch letztendlichen richtig sind!"
  },
  {
    "start": 2219.08,
    "end": 2221.9,
    "text": "Also eigentlich das, was so ein Kant oder sowas formulieren würde."
  },
  {
    "start": 2221.96,
    "end": 2233.279,
    "text": "Und dann hat Gilligan eben gesagt ja Moment mal aber kann man doch auch ganz anders eigentlich moralisch, moralische Begründung kann man ja auch ganz anderes quasi herholen."
  },
  {
    "start": 2233.44,
    "end": 2238.06,
    "text": "und sie hat an dieses Heinz-Dilemma aufgegriffen, was er entworfen hatte."
  },
  {
    "start": 2238.12,
    "end": 2245.259,
    "text": "Das Heinz Dilemma da geht es um ein hypothetisches Dilema, dass ist ja so ein Klassiker in der Philosophie, auch was man dann macht, aber eben auch in der Moralentwicklung."
  },
  {
    "start": 2247.58,
    "end": 2248.279,
    "text": "vorgestellt."
  },
  {
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    "end": 2255.38,
    "text": "und da ging es darum, dass ein Mann sich die Frage stellt oder das wird gestellt ob ein Mann seiner Ehefrau ist schwer krank."
  },
  {
    "start": 2255.44,
    "end": 2256.299,
    "text": "Die braucht Medizin."
  },
  {
    "start": 2256.38,
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    "text": "er kann sich die Medizin bei der örtlichen Apotheke aber nicht leisten."
  },
  {
    "start": 2260.24,
    "end": 2262.9,
    "text": "Ob er die Medizinen stehlen soll oder nicht?"
  },
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    "end": 2268.62,
    "text": "Und der Kohlberg war total begeistert, weil die Jungs bzw."
  },
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    "end": 2285.58,
    "text": "er nennt dann exemplarisch den Jake, den zwölfjährigen Jungen der sagt ja natürlich muss er die Medizin stehlen denn das Leben der Ehefrau steht doch viel weiter oben über dem Profit oder den potenziellen Profit- oder Verlust des Apothekers."
  },
  {
    "start": 2285.98,
    "end": 2291.72,
    "text": "also so ein abstraktes Prinzip das Leben als dass da ist der Orientierungspunkt von Moral."
  },
  {
    "start": 2292.32,
    "end": 2296.96,
    "text": "Und dann auf der anderen Seite wurde die AMI befragt, die auch zwölfjährig."
  },
  {
    "start": 2297.0,
    "end": 2300.52,
    "text": "Die hatte auch ungefähr den gleichen socio-demokratischen Hintergrund."
  },
  {
    "start": 2300.6,
    "end": 2302.779,
    "text": "also kann man nicht sagen dass da so ein Unterschied bestanden hätte."
  },
  {
    "start": 2303.279,
    "end": 2304.84,
    "text": "und die hat ganz anders argumentiert."
  },
  {
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    "text": "Die hat gesagt naja wie ist denn das?"
  },
  {
    "start": 2308.0,
    "end": 2311.44,
    "text": "Was bedeutet es wenn er stielt könnte dann verhaftet werden?"
  },
  {
    "start": 2311.74,
    "end": 2317.68,
    "text": "was ist dann wenn einem Gefängnis sitzt mit seiner Frau Naja, also eigentlich sollten sie ja versuchen darüber zu reden."
  },
  {
    "start": 2317.74,
    "end": 2321.259,
    "text": "Vielleicht kann er mit dem Apotheker irgendwie Reason noch von wegen."
  },
  {
    "start": 2321.62,
    "end": 2324.74,
    "text": "hey es geht doch um das Leben meiner Frau oder kann ich's dir abbezahlen?"
  },
  {
    "start": 2324.779,
    "end": 2325.14,
    "text": "Oder irgendwas."
  },
  {
    "start": 2325.18,
    "end": 2337.58,
    "text": "Sie hat versucht quasi Alternativen zu finden die viel mehr darauf fokussiert haben auf dieses Bezugsnetzwerk, auf diese soziale interrelationale Bezugsgefüge konkret in dieser Lebenssituation dieses Menschen."
  },
  {
    "start": 2338.4,
    "end": 2347.299,
    "text": "Und der Kohlberg hat am Ende auf eine viel niedrigere Stufe eingestuft, weil sie eben nicht verwiesen hat das Leben, das überall steht."
  },
  {
    "start": 2349.64,
    "end": 2353.259,
    "text": "Es ist jetzt aber so ... Das ist zumindest der aktuelle Stand, der mir bekannt ist."
  },
  {
    "start": 2354.02,
    "end": 2358.02,
    "text": "Es wurden im Zuge von Gilligen ganz viele Untersuchungen dahingehend auch angestellt."
  },
  {
    "start": 2358.06,
    "end": 2366.279,
    "text": "Weil das natürlich schon ein krasses Ding war zu sagen, okay Frauen argumentieren moradisch aus einem ganz anderen, ich will es mal Logik nennen heraus."
  },
  {
    "start": 2366.799,
    "end": 2367.36,
    "text": "Ist das dann so?"
  },
  {
    "start": 2368.299,
    "end": 2378.48,
    "text": "Und also stand jetzt, wie gesagt ist nicht so das Frauen oder Männer da quasi genuin andere moralische Überlegungen haben."
  },
  {
    "start": 2379.02,
    "end": 2387.82,
    "text": "Sondern es ist so dass alle Geschlechter alle dieser diese quasi Richtungen hin und wieder nutzen um irgendwas zu argumentieren."
  },
  {
    "start": 2387.86,
    "end": 2390.44,
    "text": "Dass wenn du sagst du kennst es noch aus deiner Zeit daraus."
  },
  {
    "start": 2390.52,
    "end": 2403.259,
    "text": "Es ist sicherlich so, dass man als Frau das weiß ich auch als Frau üblicher und man wird auch dahingehend sozialisiert natürlich, auf bestimmter Art und Weise Gespräche zu führen."
  },
  {
    "start": 2403.799,
    "end": 2408.779,
    "text": "So Dynamiken anzuerkennen, aufzunehmen in sozialen Interaktionen usw."
  },
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    "end": 2412.92,
    "text": "Ich glaube nicht dass es deswegen so ein naturalistischen Grund dafür gibt das nicht."
  },
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    "end": 2420.74,
    "text": "Da ist schon viel Sozialisation dabei und wie gesagt also auch Männer können Care-Ethik nutzen oder auch Nichtfrauen können Care Ethik nutzen."
  },
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    "end": 2423.66,
    "text": "aber es ist eine superinteressante Komplexe auf jeden Fall."
  },
  {
    "start": 2423.779,
    "end": 2438.44,
    "text": "Was da ja auch jetzt auf der Ebene Spielkultur der digitalen Wirklichkeiten dahinter steckt ist, dass es schon Jahre gebraucht hat bis auch Spieldesigner-Entwickler sich gedacht haben hey wir könnten das Ganze auch ein bisschen anders darstellen."
  },
  {
    "start": 2438.6,
    "end": 2441.42,
    "text": "Nicht nur auf der Story Ebene sondern vielleicht auf der Interaktionsebene."
  },
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    "start": 2441.48,
    "end": 2444.0,
    "text": "und was du gerade beschrieben hast diese Unterschiedlichkeit?"
  },
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    "start": 2444.62,
    "end": 2450.72,
    "text": "Dass der Junge sagt okay dann mache ich sofort A weil das hilft direkt also die schnelle direkte Lösung."
  },
  {
    "start": 2451.38,
    "end": 2455.64,
    "text": "Und dass das Mädchen in diesem Fall jetzt überlegt hat, wie man es vielleicht anders lösen könnte."
  },
  {
    "start": 2455.72,
    "end": 2471.44,
    "text": "Das ist ja irgendwie fast schon so ein Unterschied wie bei einem Shooter, da hast du auch nur A oder B, schießt oder nicht und einem Rollenspiel wie zum Beispiel die Outerables II wo du solche Situationen und Überlegungen, die das Mädchende anstellte, fast in jeder Quest hast."
  },
  {
    "start": 2473.14,
    "end": 2479.1,
    "text": "Jetzt würde ich sagen, diese Komplexität in der Interaktion und auch im Storytelling."
  },
  {
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    "end": 2500.46,
    "text": "Der Wunsch danach, der existierte glaube ich auf Spielerseite schon viele Jahre nicht nur jetzt bei männlichen Abenteuern sondern überhaupt aber dem erst mal so gerecht zu werden das verlangt auch ein sage ich mal Learning auf Seite der Entwickler und es ist natürlich auch anspruchsvoller und schwieriger."
  },
  {
    "start": 2500.54,
    "end": 2519.279,
    "text": "deswegen ist Obsidian wird obsidieren wahrscheinlich auch kein die autobulls drei machen weil sich das jetzt letztlich so sehr ich dass markt ja ist nicht so gut verkauft hat wie vielleicht ein paar einfache sachen, aber um da jetzt eine klammer drum zu kriegen ich wollte sagen dass die die lust auf komplexere kommunikationen interaktion."
  },
  {
    "start": 2519.88,
    "end": 2529.96,
    "text": "Die musste auch in der spiele welt zur erst mal jahre lobby kriegen dass das so ein bisschen ...gepusht wird, also von Plainscape jetzt bis zu diesen The Outer Worlds."
  },
  {
    "start": 2530.5,
    "end": 2535.24,
    "text": "Das war auch ein langer Weg und vielleicht braucht der Mensch auf dieser kulturellen Ebene eben auch noch viel Zeit?"
  },
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    "text": "Ja!"
  },
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    "end": 2540.04,
    "text": "Also auch die Moral...also auch wie moral in Spielen dargestellt."
  },
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    "end": 2540.94,
    "text": "wird."
  },
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    "end": 2552.54,
    "text": "Also wenn wir gucken, wie es noch so zu Zeiten diese The Walking Dead wohl vermongers oder die Telltale-Zeiten... Das wurde ja damals schon auch ziemlich gefeiert!"
  },
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    "end": 2553.7,
    "text": "Ich hatte das auch mal nachgeguckt."
  },
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    "end": 2561.06,
    "text": "Es war eigentlich nicht negativ beurteilt, diese klassischen Dilemma der Situationen."
  },
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    "text": "Oder ob bei Wolfenstein gab's das ja auch noch in den New Colossals am Anfang wo du dann entscheiden musst Töte ich jetzt Person A oder beziehungsweise lasse ich zu, dass Person A getötet wird und entscheide mich für Person B. Für einen muss ich mich entscheiden, irgendeiner muss"
  },
  {
    "start": 2578.86,
    "end": 2579.32,
    "text": "sterben.\"."
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    "text": "Und das waren so die klassischen großen Dilemma-Teilenspiele, die in Spielen irgendwie aufgemacht wurden."
  },
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    "text": "Das ist ja auch schon viel komplexer geworden – viel komplexer!"
  },
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    "text": "Wie du sagst klar ... Ich glaube schon, also auch die Darstellung von Figuren zum Beispiel und die Möglichkeiten, die wir haben."
  },
  {
    "start": 2598.0,
    "end": 2609.16,
    "text": "Jetzt gibt es natürlich dann mal den großen Shitstormen und die Spiele werden alles so woke... Also das ist eine ganz klare Richtung aus der das kommt und das ist dann halt schon eher ne rechtsgerichtige Richtung aus."
  },
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    "start": 2609.2,
    "end": 2609.279,
    "text": "sehr."
  },
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    "end": 2617.58,
    "text": "das kommt aber jetzt auch wieder Volters G-III oder so, da wird's dann auch wieder aus irgendeiner Richtung den Shitstorm gibt dass das jetzt alle schon zu woke und zu divers."
  },
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    "start": 2617.66,
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    "text": "und so weiß wie ich noch isst Ist es weniger, gibt's ja die Spiele?"
  },
  {
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    "end": 2623.96,
    "text": "Und gerade auch in diesem TravelA-Bereich."
  },
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    "start": 2624.16,
    "end": 2630.56,
    "text": "Die Spiele werden gemacht und ich bin da eigentlich schon grundsätzlich positiv optimistisch gestimmt."
  },
  {
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    "text": "Dass es jetzt nicht weniger Diversität geben wird dann hoffentlich."
  },
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    "end": 2642.66,
    "text": "Ich sag mal so aus meiner Perspektive war eigentlich das Relevante immer wie etwas erzählt wird."
  },
  {
    "start": 2643.2,
    "end": 2646.02,
    "text": "Da gab es schon immer Lücken, die vielleicht nicht besetzt worden sind."
  },
  {
    "start": 2646.06,
    "end": 2653.38,
    "text": "Deswegen hat man sich als Spieler gefreut Ein Buchlieber, aber der hat sich natürlich darüber gelächelt."
  },
  {
    "start": 2653.6,
    "end": 2660.16,
    "text": "Dass wir sowas wie in The Walking Dead von Telltale das jetzt als viele als erzählerischen Fortschritt empfunden haben."
  },
  {
    "start": 2660.24,
    "end": 2664.24,
    "text": "Als vielleicht auch Fortsschritt innerhalb der emotionalen Darstellung von Gewalt."
  },
  {
    "start": 2664.72,
    "end": 2669.16,
    "text": "Das wurde dann immer weitergeführt bis hin zu the last of us und so weiter."
  },
  {
    "start": 2669.22,
    "end": 2670.56,
    "text": "Baldus Getreay hast du erwähnt."
  },
  {
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    "end": 2679.279,
    "text": "Dann gab es noch so viele kleine Spiele... What Remains of Edith Finch und viele andere, in denen plötzlich die Lust am Geschichten erzählen."
  },
  {
    "start": 2679.72,
    "end": 2687.46,
    "text": "Auch dazu führte das man eben da Türen öffnete, die für jemanden in der Literatur oder auch im Comicbereich schon längst etabliert waren."
  },
  {
    "start": 2688.06,
    "end": 2696.68,
    "text": "Da wurde das alles also das Leben in seiner ganzen Fülle mit allen Ängsten und mit allen möglichen emotionalen Lastungen wurde da schon thematisiert."
  },
  {
    "start": 2696.72,
    "end": 2698.12,
    "text": "Die Spiele sind so ein Spätsünder."
  },
  {
    "start": 2699.64,
    "end": 2710.14,
    "text": "Da hat sicherlich auch der gesellschaftliche Wandel dafür gesorgt, dass dann eben nicht nur große Studios und wie jetzt ein Naughty Dog gedacht haben okay wir müssen dem jetzt auch irgendwie gerecht werden."
  },
  {
    "start": 2710.22,
    "end": 2713.0,
    "text": "Und wir gehen jetzt mit The Last of Us halte jetzt mal in andere Richtungen."
  },
  {
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    "end": 2720.14,
    "text": "Wir trauen unseren Spielern das zu und sind auch so mutig den Gegenwind entgegenzunehmen, der da kommt."
  },
  {
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    "end": 2731.64,
    "text": "Gleichzeitig hat dieser neue Push sage ich mal dieser neue Impuls auch dafür gesorgt, Es gibt auch schlechte Varianten von, wir erzählen alles."
  },
  {
    "start": 2731.7,
    "end": 2737.42,
    "text": "Also ich denke jetzt mal an Dragon Age, The Whale Guard das war ganz grausam oder was sich damit sagen will."
  },
  {
    "start": 2737.92,
    "end": 2748.06,
    "text": "diese Vielfalt die plötzlich auf der erzählerischen Seite in digitalen Abenteuern wahrnehmbar war war im kulturellen vergleich etwas spätes."
  },
  {
    "start": 2748.18,
    "end": 2749.42,
    "text": "ich hab mich sehr gefreut."
  },
  {
    "start": 2749.5,
    "end": 2759.46,
    "text": "das ist passiert und mit dieser vielfalt kam eben auch der überschuss an all dem wo man merkt okay leute jetzt wollte ihr es wirklich zu sehr aufs thema bringen ohne dass ihr wirklich eine story erzählen könnt."
  },
  {
    "start": 2759.86,
    "end": 2765.06,
    "text": "Ja und manche Themen finde ich halt nach wie vor einfach schon aber sehr unterrepräsentiert."
  },
  {
    "start": 2765.14,
    "end": 2792.48,
    "text": "Also wenn du jetzt zum Beispiel denkst, dass dieser Dedification Vorwurf ja den hatte ich auch in der letzten G-Artikel mit drin über die monströsen Mütter das Mütther ja vor allem immer noch in dieser super problematischen Darstellung auftauchen also entweder gar nicht oder tot oder als Misslingende für Sorge irgendwie wehr Tristerung oder so bei Plagtail oder eben wirklich komplett als Monster, so die Brutmutter in Brad Dragon Age."
  },
  {
    "start": 2793.84,
    "end": 2797.46,
    "text": "Das finde ich jetzt als Mutter vor allem einfach massiv unterkomplex."
  },
  {
    "start": 2797.56,
    "end": 2802.48,
    "text": "Also wenn ich bedenke was wir im öffentlichen Diskurs sind immer noch weiter von entfernt."
  },
  {
    "start": 2802.88,
    "end": 2815.04,
    "text": "also da könnte viel mehr noch passieren vor allem auch politische Ebenen natürlich tatsächlich wenn du denkst das alleinerziehende Frauen weil es sind ja meistens Frauen immer noch massiv also die wahrscheinlich Gruppe sind hier wirklich am absolut schwersten haben."
  },
  {
    "start": 2815.5,
    "end": 2818.72,
    "text": "Aber zum Beispiel, ich warte noch auf dem Spiel und zwar nicht nur im Indie-Bereich."
  },
  {
    "start": 2818.799,
    "end": 2822.52,
    "text": "Klar ist irgendwie ein Spiel was dann fünf bis sieben Spieler aus Steam hat oder so."
  },
  {
    "start": 2823.48,
    "end": 2824.58,
    "text": "das gibt's mit Sicherheit."
  },
  {
    "start": 2825.16,
    "end": 2833.58,
    "text": "aber es bräuchte in so einem größeren kommerzielleren Titeln Themen die jetzt nicht da aufhören zu sagen."
  },
  {
    "start": 2833.66,
    "end": 2849.84,
    "text": "Ich kann jetzt bei Resident Evil irgendwie mal von den vierzig Minuten die Mutter auch spielen Sondern Themen wie regretting motherhood zum Beispiel, also Bureuen von Mutterschaft oder wirklich so systematisch strukturelle Benachteiligung von Müttern."
  },
  {
    "start": 2849.92,
    "end": 2856.66,
    "text": "Ich hatte das in meiner Arbeit auch im Vergleich der Stranding zu Happy Few herausgearbeitet was auch super interessant ist."
  },
  {
    "start": 2857.16,
    "end": 2869.5,
    "text": "sowas fehlt mir und Das fühlte ich einfach enttäuschend, weil jetzt wo auch wenig Zeit habe als Mutter muss ich das wirklich... Ich bin ja maximal ökonomisch geworden mit der Zeit die auf Spiele verschwende."
  },
  {
    "start": 2869.96,
    "end": 2879.82,
    "text": "Also Spiele, die ich nicht spielen muss, weil ich es gerade von Artikel oder so brauche, da überlege ich mir das dreimal, ob ich das spiele und da ist es an vielen Stellen."
  },
  {
    "start": 2879.88,
    "end": 2887.18,
    "text": "Es ist mir dann mit meiner Lebensrealität zumindest eine Lebensrealität vieler Menschen, der Hälfte der Bevölkerung ist!"
  },
  {
    "start": 2888.62,
    "end": 2891.22,
    "text": "ist es mir echt irgendwie dann zu öde, muss ich echt sagen."
  },
  {
    "start": 2891.279,
    "end": 2901.64,
    "text": "Es sind immer wieder dann doch die selben Themen und dieselben Stories und dieselbe Narrative und so... Da wartet echt noch auf die Veränderungen!"
  },
  {
    "start": 2902.4,
    "end": 2916.6,
    "text": "Ja das stimmt schon, dass dadurch diese digitale Spielkultur eben ein Spätsünder ist und dass es zwar positive Beispiele gibt aber auch erst seit ein paar Jahren Wo man dann vielleicht merkt, dass diese Stories mithalten können oder auch die Darstellung mithalten können."
  },
  {
    "start": 2916.64,
    "end": 2918.0,
    "text": "Mit der Vielfalt, die man so kennt."
  },
  {
    "start": 2919.299,
    "end": 2931.2,
    "text": "Das braucht noch seine Zeit und vermutlich ist es dann auch so das eben ja auf einer dramaturgischen Ebene offensichtlich für manche Entwickler einfacher ist, eben die Stereotype zu bedienen."
  },
  {
    "start": 2932.62,
    "end": 2939.94,
    "text": "Andererseits kann ich mir auch vorstellen, dass es unheimlich schwierig ist Heutzutage eben mit so einem Cast, der jetzt wirklich vielfältig ist."
  },
  {
    "start": 2940.0,
    "end": 2959.58,
    "text": "Wo man verschiedene Frauenfiguren, Männerfiguren und Kinderfiguren hat ich weiß es nicht also in Rollenspielen oder Abenteuern die eben auch Familien darstellen und so da dann wirklich ja nicht allem gerecht zu werden sondern da wirklich eine Ehrlichkeit abzubilden wo sich Leute identifizieren können."
  },
  {
    "start": 2959.7,
    "end": 2962.46,
    "text": "Ich merke das bei mir immer wenn ich irgendwas spiele."
  },
  {
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    "end": 2968.18,
    "text": "Meine frau schaut zu und sagt dann plötzlich endlich mal normale frauen."
  },
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    "start": 2970.24,
    "end": 2971.48,
    "text": "Und dann hatte ich diese notiz."
  },
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    "end": 2993.58,
    "text": "zum beispiel machen die notizen wenn ich ein spiel analysiere, und diesen notiz hätte ich dann an der stelle nicht gemacht weil mir das und dass meine ich so mit dem auffallen auch das dir zb dieses netzwerk in den jana johns so aufgefallen ist oder dass du es so thematisiert hast dafür braucht man eben auch einen anderen blick der das eben so ja überhaupt wahrnimmt, ne?"
  },
  {
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    "text": "Ja."
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    "end": 3004.42,
    "text": "Das ist ja auch gar nicht... Da braucht man auch gar nichts, erst mal irgendwie boßhaftig, also Boßhaftigkeit oder Ignoranz zu unterstellen dass dieser Blick nicht da heißt."
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    "text": "Der ist einfach wie du sagst, Genui nicht da."
  },
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    "text": "ich habe auch eine Perspektive, meine Perspektivität ist genauso eingeschränkt in Himbleck auf andere Dinge als ohne das jetzt wieder zu marginalisieren weil Insgesamt lässt sich schon sagen, es ist ja bekannt dass gerade die weibliche Perspektive einfach unterrepräsentiert ist nach wie vor."
  },
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    "text": "Aber zum Beispiel wenn ich mit meinem fünfjährigen spiele dann hat der... Wieder eine ganz andere Perspektive und wir spielen auch Spiele."
  },
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    "text": "Ich habe immer stretched gespielt, wo ich auch schon angefeindet worden bin dafür."
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    "text": "warum spiele ich mit meinem Sohn dredge?"
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    "text": "aber wir spielen nur diese Abschnitte während Tage und dann hören wir halt auf bevor es dann kurslich wird und so der erliebt halt einfach mit diesem Schiff rumzufahren oder halt Sachen zu angeln."
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    "text": "das taugt ihm total."
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    "text": "wenn ich mir dem spiele in komplett andere Perspektive und nimmt Dinge, das beschränzt sich ja nicht nur auf Spiele sondern auch wenn wir rausgehen in die Welt natürlich."
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    "text": "Dann bringt er da was ein wo ich wie du sagst so schön auch mitnotiere und mir denke super interessant siehst du?"
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    "text": "Da komme ich gar nicht drauf weil meine Realität mehr anderes ist."
  },
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    "text": "Ja und spannend wird es dann wenn wir tatsächlich zu viel spielen... Das hat sich so bewahrt!"
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    "text": "Ich habe irgendwie auch als meine Töchter kleiner waren hab' ich mit denen auch schon das eine oder andere gespielt."
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    "text": "Das ließ sich ja auch nicht verhindern, weil ich in diesem Beruf tätig war."
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    "text": "Deswegen zu Hause gab es immer Konsolen und Computer Und die durften natürlich auch bei manchen Sachen zuschauen und das hat sich so in dieses kollektive Familiengedächtnis eingebrannt dass sie selbst dann heute als Erwachsene gerne kommen und wir suchen uns dann Spiel raus."
  },
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    "text": "das spielen wir dann wenn man so möchte zu viert."
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    "text": "also Ich hab dann ich soll dann tatsächlich spielen und Dann gibt's Kommentare schauen zu und dann habe ich ja spiele ich das ja mit drei Frauen Und die haben dann aber auch wieder komplett unterschiedliche Perspektiven auf Frauenfiguren."
  },
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    "text": "Das ist mir letztens mal aufgefallen, wie meine Frau dann sagte ... Die ist doch sympathisch und meine ältere Tochter geht gar nicht."
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    "text": "Guck mal, wie sie dargestellt ist!"
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    "text": "Und das lasse ich da natürlich auch laufen und finde es ganz spannend, wie unterschiedlich diese Situationen eben auch wirken können."
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    "text": "also... Aber ich muss ja auch sagen, da hat sich schon etwas Verbessert."
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    "text": "also wenn ich das vergleiche mit der zeit als Lara Croft noch in neunzig sechzig neunzeig durch ein schacht gekrochen ist und den hinteren raus gestreckt hat."
  },
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    "text": "Da habe ich damals mal eine columne geschrieben wie sexistisch das tatsächlich ist und meine Güte könnt ihr nicht einfach ins spielen bisschen reifer darstellen, und damals wurde ich dafür tatsächlich auch von eidigen leuten halt aufgezogen so nach dem moto was stört dich das denn?"
  },
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    "text": "und so weiter?"
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    "end": 3175.48,
    "text": "Diese Diskussion hatte ich würde jetzt ja, ich kann gar nicht sagen es hat sich alles verbessert denn natürlich gibt es diese Diskussionen heutzutage du hast schon erwähnt auch wiederum auf eine radikalisierte art die dann auch fast schon wieder so frauenfeindlich ist."
  },
  {
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    "text": "Wie ich das in der zeit als ich angefangen hatte Anfang der zweitausender überhaupt nicht kannte innerhalb der gameskultur."
  },
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    "text": "klar gab's an sexismus und hey geil was weiß ich aber diese andere bewegung dass man wirklich das Gefühl hat, da ist ein Hass dahinter."
  },
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    "end": 3200.74,
    "text": "Das ist dann doch eher etwas, was wahrscheinlich Teil der modernen Gegenwartskultur ist?"
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    "text": "Ja, das ist ganz interessant."
  },
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    "text": "Ich stecke jetzt auch nicht hundert Prozent drin aber ich habe letztens auch erst wieder... Es gibt ja da"
  },
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    "text": "unzählige"
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    "text": "Listen von wie gesagt woken Spielen die man unbedingt vermeiden muss und hier und da Da ist ganz viel, also so in diesen Voren."
  },
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    "text": "Ganz, ganz viel wie du sagst Hass unterwegs auf eine radikale Art und Weise."
  },
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    "text": "Ich finde es immer sehr schwierig da irgendwie das auf irgendwas zurückzuführen."
  },
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    "text": "Das ist auch nicht mein Job, sondern meine Aufgabe."
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    "text": "Aber ich denke schon, dass sind halt... Es geht ganz oft um Identitäten einfach auch und wo's um Identität geht geht es ja um Existenz am Ende."
  },
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    "text": "Und wenn man das dann so radikal für sich ausschließt, dass die andere dann da überhaupt prinzipiell ein Raum bekommen darf soll muss... Dann ist die Reaktion darauf entsprechend heftig!"
  },
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    "text": "Ich glaube, das hat tatsächlich ein bisschen was damit zu tun und das schließt sich vielleicht auch in Kreis zu der Kehrethik mit der unser Gespräch so ein bisschen begann."
  },
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    "end": 3280.64,
    "text": "Dass Männer vielleicht auch eher und wenn ich jetzt Männer sage, dann ist das natürlich total pauschal."
  },
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    "text": "Ich weiß aber dass Männer eher dazu neigen zu vereinsamen uns zu vereinzeln Auch gedanklich wohin gegen Frauen eventuell dieses vernetzen was wir schon angesprochen haben dieses mütterliche Dieses?"
  },
  {
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    "text": "wir kümmern uns auch bis ja ich sag jetzt mal bis ins alter vielleicht da sogar noch mehr weil sie sich ihrer rolle vielmehr bewusst sind."
  },
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    "text": "also das hat Das hat meine Frau mir mal erklärt, dass das dann auch eine Perspektive ist."
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    "text": "Die dann auf einerseits viel radikaler das ignoriert was Männer bisher wollten."
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    "text": "Das ist ja auch so ein Teil der Wechseljahre da bin ich jetzt kein Experte."
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    "text": "Ich keine Bange!"
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    "text": "Ich werde da jetzt nicht weiter referieren aber ich habe dieses Gefühl, dass Männer im Alter dann eher oder mit dem Alter auch eher vereinsamen gerade wenn sie nicht eingebunden sind in so einem Netzwerk Und dann kann natürlich vieles passieren."
  },
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    "end": 3347.44,
    "text": "Das muss dann nicht so eine Radikalisierung sein und da muss kein Hass entstehen, aber vielleicht haben Frauen da eher diese Fähigkeit eben Kontakte und Verbindungen zu knüpfen."
  },
  {
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    "text": "Ich weiß es nicht, aber jetzt wird's auch ganz allgemein."
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    "text": "Naja ich glaube das ist ein bisschen Teil des Feministischen Diskurses in dem wenn man sagt dass das Patriarchat allen schadet weil ich glaube nicht dass Männer prinzipiell einsamere Charaktere oder Persönlichkeit oder wie auch immer, sondern Linz dazu haben."
  },
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    "text": "Sondern es vielmehr so ist, dass bestimmte Erwartungen gelten in einem System, in dem man lebt und ich denke viele Leute darauf hin."
  },
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    "end": 3387.1,
    "text": "Und das ist auch nachweisbar, dass wir halt eben auch in einem patriarchalen System leben bis zum gewissen Grad auf jeden Fall oder auch mehr als bis zum Gewissen grad."
  },
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    "text": "Naja und da sind bestimmte Bilder die... ganz klassisch bestimmte Rollen, die halt erfüllt werden müssen."
  },
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    "text": "Und das führt dann dazu dass die Männer genauso pauschal jetzt wie du also in Anfangszeichen auch aufwachsen oder groß werden, mit einem Bild."
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    "text": "Das ist das Argument der Care-Ethik, die sagt dieses Bild des autonomen Individuums, dass eigentlich auch in dem Marktwirtschaftenssystem, indem wir existieren und indem wir agieren, ja da es an dem alles ausgerechnet wird also wir gehen davon aus so John Roy's mäßig wissen alle einzelne Individuen, die da irgendwie miteinander Verträge abschließen und nur über dieses kontraktualistische Prinzip dann in Verbindung miteinander treten."
  },
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    "end": 3442.779,
    "text": "Das bedeutet, wenn wir keine vertragliche Bindungen in irgendeiner Art und Weise mehr haben, dann sind wir auf uns zurückgeborfen, sind vereinzelt und sind Inseln."
  },
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    "end": 3464.62,
    "text": "Und das ist ein Gedanke der ist ja nicht Gott gegeben oder Natur gegeben oder so sondern das ist halt ein Teil einer bestimmten Herangehensweise eine bestimmte Kultur und das ist glaube ich schon etwas was dann prinzipiell eher den Männer oder von Männern erwartet, oder quasi angedient angedienen wird."
  },
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    "text": "Und bei Frauen wie du sagst das ist eher dann noch diese andere Rolle dieser Netzwerkeberin, dieser Inführsorgebeziehung stehenden und so weiter."
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    "text": "aber das ist nichts was irgendwie natürlich ist."
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    "end": 3492.96,
    "text": "also das würde auch die Celtic nie sagen dass es nicht natürlich ist als die Virginia Held glaube ich hat gesagt Nyssa Rudikas gesagt als eine der Feministinnen mother and fathers of both sexes, also Mütter aller Geschlechter letztendlich."
  },
  {
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    "end": 3497.259,
    "text": "Also das ist etwas was natürlich jeder lernen kann diese Fürsorgebeziehungen einzugehen."
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    "text": "aber so wie wir in der Gesellschaft den der Wir erleben die es so geprägt dass wir wir sind."
  },
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    "end": 3508.38,
    "text": "ich glaube da gibt's auch Studien dazu dass tatsächlich Männer eher dann noch vereinzeln."
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    "text": "auch diese ganze Problematik jetzt warum sind so viele gerade Jungen haben dieser Tendenz AfD zu wählen, in eine rechtskonservative oder rechtsextremistische Richtung abzutriften."
  },
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    "end": 3523.86,
    "text": "Tendenziell vereinsselter Vereinsamter geben es zumindest so an."
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    "text": "entsteht aus diesem grundsätzlichen Problem heraus dass die K-Ethik zum Beispiel als feministische Ethik halt dem Patriarchat auch anlastet."
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    "text": "Ja, Nora jetzt hast du gesagt das so sehr viel zu tun aus mit deiner Promotion und wenig Zeit."
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    "text": "Und dass du wenn ich das richtig verstanden habe dein Alltag schon so richtig ökonomisch durchplanen muss damit überhaupt da so richtig durchkommst."
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    "text": "wie wählst du denn dann die Spiele aus mit denen du dich privat beschäftigst?"
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    "text": "Also jetzt bin ich mit meinen ganzen Spielen für die Doktorbeit durch, soweit und da waren einige dabei auf dich eigentlich gar nicht so viel Lust hatte."
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    "text": "Und das Erste was jetzt bei mir auf dem Stapel lag weil... Ich liebe obsidien war avowed jetzt genau!"
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    "text": "Und das spiel' ich die ganze Zeit immer so ein bisschen und das beeignet sich finde ich auch total gut."
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    "text": "Und ihr ansonsten habt ihr jetzt Resident Evil Requiem angefangen Weil er muss halt."
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    "text": "Ja, also da war ich auch positiv überrascht."
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    "text": "Bislang find' ich's auch sehr cool."
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    "text": "Ich bin noch nicht so weit drin, bitte nix spoilern!"
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    "text": "Aber ich finde es sehr cool... Ich kann immer sehr spät erst spielen."
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    "text": "Manchmal erst Mitternacht oder Nachmittternacht und manchmal wenn ich dann allein bin und so, ist das mir bis hin zu scary, obwohl ich echt ein Horrorspiel-Fan bin in der ersten Minute."
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    "text": "Ja, also da wirst du noch viel Spaß haben."
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    "text": "Da bin ich fest davon überzeugt."
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    "text": "Das hat mir zumindest besser gefallen als Village von daher."
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    "text": "Das"
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    "text": "Ich mochte Village schon!"
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    "text": "Also doch doch auf jeden Fall."
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    "text": "Ich fand es super unterhalb."
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    "text": "Super solide."
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    "text": "Das war absolut unterhaltsam, wunderbar!"
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    "text": "Ja ja, das fand ich auch vor allem die ersten zwei Drittel und dann das letzte Drittel."
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    "text": "Das hat mich so ein bisschen verloren und ich habe das Gefühl dass dieser neunte Teil von Resident Evil noch eine bessere Harmonie bis zum Finale ist für mich."
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    "text": "Deswegen sehe ich den steht er in meiner gunsten Tickenhör."
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    "text": "Und dann hattest du gesagt wie Outer Worlds?"
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    "text": "aber dieses Kleinteilige das funktioniert total gut.."
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    "text": "Ich würde ja fast empfehlen angesichts deiner Deines Interessen Gebietes und der Kehrethik, dass du die Outer Worlds II ausprobieren solltest."
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    "text": "Denn das ist von Obsidian noch mal hinsichtlich der Dialoge, Vernetzung und Beziehung nochmal deutlich besser als sie baut."
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    "start": 3689.52,
    "end": 3691.3,
    "text": "Gut da haben Sie auch einen anderen Fokus gesetzt ne?"
  },
  {
    "start": 3692.1,
    "end": 3696.34,
    "text": "Da hast Du eine Gruppe und da geht es auch viel mehr um diese Fraktionskonflikte."
  },
  {
    "start": 3696.5,
    "end": 3701.48,
    "text": "und letztlich ist es auch eine halbe Immersive Sim sowie so ein Deosaxe oder System Shock."
  },
  {
    "start": 3702.78,
    "end": 3714.88,
    "text": "auf der spielmechanischen Ebene, aber eben auf der erzählerischen Ebne kann ich mir vorstellen dass du da zwei drei Anknüpfungspunkte findest auch was die Philosophien angeht, die du hier schon angerissen hast."
  },
  {
    "start": 3715.5,
    "end": 3722.54,
    "text": "Ich habe ja, also wovor ich am meisten Angst hab, Jörg ist das jetzt irgendwie jemand ums Eck kommt und sagt hey, Care-Etech dann musst du dieses Spiel spielen."
  },
  {
    "start": 3722.9,
    "end": 3724.92,
    "text": "Und ich hab's nicht in meiner Doktorarbeit."
  },
  {
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    "end": 3726.08,
    "text": "Ach du Schande!"
  },
  {
    "start": 3726.42,
    "end": 3732.46,
    "text": "Ja nein, aber ich hab die Autobus, da hab' ich auf jeden Fall auch in meine Shape-Konotik der Shape."
  },
  {
    "start": 3732.5,
    "end": 3736.52,
    "text": "Ja ja, dass auf jeden fall... Also ich liebe, ob sich bin ein so ein obsidian Fan?"
  },
  {
    "start": 3737.54,
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    "text": "Ganz schlimm."
  },
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    "end": 3743.9,
    "text": "Ja, jetzt möchte ich den Berg der Tudus auch nicht noch größer gestalten."
  },
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    "end": 3744.9,
    "text": "von daher alles gut?"
  },
  {
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    "text": "Ja Nora vielen Dank dass du Zeit gefunden hast."
  },
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    "end": 3752.06,
    "text": "das war ein sehr interessantes Gespräch."
  },
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    "end": 3754.28,
    "text": "Vielen dank dass ich da sein durfte."
  },
  {
    "start": 3754.36,
    "end": 3755.6,
    "text": "es war so schön mit dir zu sprechen."
  },
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    "text": "Wer weiß, vielleicht finden wir noch mal Gelegenheit, dezidierter überein Spiel zu schnacken."
  },
  {
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    "text": "Das wird mich auch mal interessieren."
  },
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    "text": "Da warte ich aber erst ab bis sich bei dir die Wogen geglättet haben und alles so durch ist."
  },
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    "text": "Und dann schauen wir mal... Ich wünsche dir alles Gute für die Doktorarbeit!"
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    "text": "Danke,"
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    "text": "bis dann!"
  },
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    "end": 3779.22,
    "text": "Ich bedanke mich fürs Zuhören und wünsche euch wie immer lange Spielzeit und angenehme Bosse."
  },
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    "start": 3779.62,
    "end": 3780.74,
    "text": "Bis demnächst."
  }
]