[
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    "start": 6.86,
    "end": 10.52,
    "text": "Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Die friedliche Geburt."
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    "start": 10.66,
    "end": 14.36,
    "text": "Denn Podcast rund um Schwangerschaft, Geburt und entspanntes Mutterglück."
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    "text": "Mein Name ist Christine Graf."
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    "text": "Ich bin Mama von drei Kindern und ich bereite Frauen und Paare."
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    "text": "Positiver wäre Geburten vor."
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    "text": "Ja, die heutige Podcast-Folge ist natürlich vom Thema her ganz schön herausfordernd."
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    "text": "Es soll um regretting Motherhood gehen."
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    "text": "Also darum, wie es ist oder was man vielleicht tun kann, wenn man merkt, Ich hätte vielleicht doch lieber nicht schwanger werden sollen oder ich hätte vielleicht sogar auch nicht Mutter werden sollen."
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    "text": "Ich merke einfach, ich bin in meiner Mutterrolle."
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    "text": "Unglücklich und ich würde es am liebsten rückgängig machen."
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    "text": "Diese Podcastfolge richtet sich vor allem an Schwangere und diese Unsicherheit, ob man vielleicht das am Ende bereuen könnte."
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    "text": "Also nicht, wenn das Kind schon da ist."
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    "text": "Also dafür gibt es sicherlich auch den ein oder anderen Tipp."
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    "text": "Aber mehr noch darum, wenn du jetzt merkst, du bist Schwanger und Ja, du bist einfach unsicher, ob das so die richtige Entscheidung für dich war."
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    "text": "Ich wünsch dir mit dieser Podcast-Folge, dass du da ein bisschen mehr Klarheit für dich finden kannst."
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    "end": 81.84,
    "text": "Und ja, vielleicht auch noch mehr Selbstakzeptanz, was deine Gefühle angeht."
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    "end": 89.02,
    "text": "Ja, dieses Thema ist natürlich nicht ganz einfach."
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  {
    "start": 89.2,
    "end": 97.56,
    "text": "Und ich hab schon länger drüber nachgedacht, eine Podcast-Folge darüber zu machen, weil das ja immer mal wieder auch so kursiert in der Gedanke."
  },
  {
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    "text": "Man könnte eventuell auch seine Mutterschaft bereuen."
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    "text": "Und wenn du jetzt gerade schwanger bist, ich hatte ja gerade einleitend schon gesagt, dass diese Podcastfolge sich eher an Frauen richtet, die eben gerade ein Kind erwarten und unsicher sind, ob Regretting Motherhood sie betreffen könnte."
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  {
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    "end": 121.64,
    "text": "dann möchte ich dir gerne ein bisschen die Unsicherheit und die Angst nehmen."
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  {
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    "end": 130.06,
    "text": "Also, bei mir war es zum Beispiel so, dass ich mir immer Kinder gewünscht hatte und mir total sicher war, dass ich Mutter werden möchte, ganz unbedingt."
  },
  {
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    "text": "Und in der Schwangerschaft war ich plötzlich so anders."
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    "end": 138.74,
    "text": "Also, ich hab mich so anders gefühlt und war auch nicht glücklich als Schwangere."
  },
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    "end": 166.32,
    "text": "Also, ich war keine glückliche Schwangere, dass ich ... zwar nicht diese Unsicherheit hatte, ob ich das bereuen würde, also den Punkt hatte ich nie, aber ich war schon sehr erstaunt, dass es einem dann so schlecht gehen kann auch in der Schwangerschaft, gerade wenn man eben auch mit ja unter bestimmten Sachen leidet, also unter der Schwangerschaftsübelkeit zum Beispiel, die vielleicht auch möglicherweise besonders stark ausgeprägt ist."
  },
  {
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    "end": 173.4,
    "text": "oder mit anderen Schwangerschaftsbeschwerden oder eben auch das Gefühl hat bei euch, ich bin gar nicht mehr so richtig."
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    "end": 190.14,
    "text": "Ja, dieser Körper gehört mir gar nicht mehr so richtig, sondern er wird mehr und mehr angefühlt durch diese andere Person und ich vermisse mich irgendwie, weil so ging es mir zum Beispiel auch in der Schwangerschaft, dass ich das Gefühl hatte, ja, ich ... möchte eigentlich mich noch anders bewegen und ich kann eigentlich gar nicht mehr."
  },
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    "end": 200.38,
    "text": "Ich konnte dann ab einem bestimmten Zeitpunkt auch meinen Beruf nicht mehr ausüben, also ich durfte nicht mehr, für den ich wahnsinnig gekämpft hatte, also mein erster Beruf war Schauspielerin und Sängerin."
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    "text": "Ich habe bei ganz tollen Produktionen mitgespielt und musste dann, wenn ich schwanger war, halt pausieren und durfte nicht mehr spielen und wurde dann umbesetzt."
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    "end": 219.58,
    "text": "Und das war für mich ganz furchtbar, weil ich unglaublich dafür gekämpft hatte, auf den Bühnen stehen zu dürfen und bei solchen Produktionen mitmachen zu dürfen."
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    "text": "Und plötzlich war das einfach rechtlich nicht mehr möglich und nicht mehr erlaubt und ich wusste auch nicht, kann ich dann hinterher wieder so einsteigen, wie ich das möchte."
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    "text": "Also ganz viele Unsicherheiten waren bei mir damit dabei."
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    "text": "Und vielleicht geht es dir anders, aber auch irgendwie auf eine Art ähnlich."
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    "text": "Also, dass du das Gefühl hast, vielleicht, dass du dir was aufgebaut hast, auch beruflich und Sorge hast, ja, ist es denn so erfüllend dann als Mutter und werde ich meinen Beruf nicht vermissen."
  },
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    "end": 269.7,
    "text": "Und aus meiner Sicht, also es wird jetzt eher so eine ... Persönlichere Podcastfolge, weil ich natürlich nicht als Fachfrau für regretting Motherhood spreche, sondern als private Person und als Mutter meiner Kinder, die durch alle möglichen Höhen und Tiefen da wirklich auch durchgegangen ist."
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    "text": "Und ich glaube, es ist ganz wichtig, die Zeit der Schwangerschaft ein bisschen ernster zu nehmen, was den Aspekt angeht."
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    "text": "dass man sich selbst ein Stück weit verliert."
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    "text": "Also, dass der Körper sich nicht mehr so anfühlt wie vorher."
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    "text": "Dass man nicht mehr genau so vielleicht Sport machen kann, wie man es vorher gemacht hat."
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    "text": "Dass man merkt, man ist irgendwie auch in der Schwangerschaft schon auf eine Art eingeschränkt."
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    "text": "Und ich glaube, je mehr man sich das bewusst macht, dass das normal ist und dass das ... ja ... dass es einen auch wirklich einschränkt und auch störend sein kann."
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    "text": "Und dass es okay ist, dass es einen stört und einschränkt."
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    "text": "Dass du leichter kann man am Ende auch damit umgehen, dass es ebenso ist."
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    "text": "Bei mir zum Beispiel war es so, dass ich dachte, ich müsste mich total freuen und nur glücklich sein."
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    "text": "Und damals, als ich das erste Mal schwanger war, gab es ja noch gar kein Instagram zum Beispiel."
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    "text": "Ich bin alt."
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    "text": "Aber wenn ich mir jetzt vorstelle, man folgt da vielleicht Social Media Kanälen und sieht dann irgendwie die immer glücklichen Schwangerinnen und so."
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    "text": "Das ist nicht korrekt."
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    "text": "Also es gibt Frauen, die sind wirklich gerne Schwanger."
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    "text": "Und ich hab genauso auch Frauen kennengelernt, die einfach nicht glücklich schwanger waren und sind."
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    "text": "Und ja, das ist auch vollkommen in Ordnung."
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    "text": "Ich glaube ... je mehr man diese Bandbreite sich vorher schon vorstellt und auch mitdenkt, desto einfacher kann man da auch durch Krisen gehen, wenn man jetzt gerade selbst schwanger ist."
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    "text": "Im Körper einer Schwangerin passiert unglaublich viel, auch hormonell."
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    "text": "Also es fühlt sich anders an, das Leben fühlt sich anders an, du fühlst dich anders an."
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    "end": 393.82,
    "text": "Gerade wenn du vielleicht vorher sehr sehr selbstbestimmt warst und sehr taff durchs Leben gegangen bist, deinen Beruf ausgeübt hast und so weiter und dich unabhängig gefühlt hast, kann es sein, dass du durch die Schwangerschaft dich plötzlich ganz anders fühlst und damit nicht mehr glücklich fühlst."
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    "text": "Das ist normal."
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    "text": "Und es gibt auch einen Wort dafür, was ich ganz spannend finde."
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    "text": "richtig finde, das nennt sich Muttertät und das ist angelegt an den Begriff oder angelehnt an den Begriff Pubertät."
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    "text": "Also, dass man wirklich durch eine solche Transformation geht innerhalb der Schwangerschaft, dass man danach zu einem anderen Menschen geworden ist auf eine Art und trotzdem bleibt man natürlich immer man selbst."
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    "text": "Man wird eben zu dieser Mutter und es verändert einen."
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    "text": "Die Schwangerschaft verändert einen."
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    "text": "Und das hat mich damals total verunsichert, als ich das erste Mal schwanger war und mein erstes Kind bekommen habe."
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    "text": "Also auch noch in den ersten Wochen und Monaten, weil das Kind ein Jahr wirklich in der ersten Zeit unglaublich einnimmt."
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    "text": "Und diese erste Zeit mit kleinem Baby, die ist so super krass anstrengend."
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    "text": "Also ich habe das auf jeden Fall so erlebt, obwohl ich ein ganz entspanntes Kind eigentlich hatte, aber ich fand es wahnsinnig anstrengend."
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    "text": "diesen großen Schlafmangel irgendwie zu haben, mit allem klarzukommen."
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    "text": "Ich hatte natürlich auch noch eine traumatische Geburt zu verarbeiten."
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    "text": "Das heißt, das war für mich auch noch mal anstrengend."
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    "text": "Und ich hab mich irgendwann gefragt, werde ich denn irgendwann mal wieder ich selber?"
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    "text": "Ich hab auch voll gestillt und hatte dann eben diese Brüste, die gar nicht mehr sexuell für mich waren wie früher, sondern für mich plötzlich nur noch so Milchtüten, so ungefähr."
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    "text": "Und das ist alles so anders."
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    "end": 495.56,
    "text": "und so merkwürdig und fühlt sich so anders an als das Leben, was man kennt, dass einem das Angst machen kann und dass man da auch das Gefühl haben kann, ich will das alles gar nicht."
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    "text": "Oder worauf habe ich mich da bloß eingelassen?"
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    "text": "Und vielleicht hilft es dir, wo auch immer du gerade dich befindest, entweder in der Schwangerschaft oder vielleicht hast du auch schon ein Kind, ein kleines, dass meine Erfahrung ist, dass es immer besser wird."
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    "end": 517.86,
    "text": "Und das ... Ein großer Schritt nach drei Monaten passiert, wenn das Baby drei Monate alt ist, weil es dann besser schläft in der Regel."
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    "text": "Dass da so ein Meilenstein ist, dass man merkt, jetzt bin ich durch die schlimmste Zeit, sag ich mal, oder die anstrengendste Zeit durch."
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    "end": 534.76,
    "text": "Und dass es dann mit dem Abstellen dann nochmal so einen großen Schritt gibt, wo man merkt, jetzt kriege ich wieder meinen Körper."
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    "end": 557.32,
    "text": "Und ich glaube ... wenn du dir bewusst machst, dass das so ist, also dass diese Zeit der Schwangerschaft, der Geburt und die ersten Monate der Mutterschaft, dass die so wahnsinnig intensiv sind."
  },
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    "text": "Man sagt ja auch so, neun Monate ist man schwanger und neun Monate danach ist man sozusagen auch noch in dieser Bubble, als wäre das so ein Zeitrahmen, neun Monate vor der Geburt und neun Monate nach der Geburt."
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    "text": "Und so habe ich das auch erlebt tatsächlich, dass Dass das so eine ganz besondere Zeit ist, in der man sich komisch fühlt, manche sind da überglücklich und andere fühlen sich einfach nicht gut."
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    "text": "Und wenn dann noch eine traumatische Geburt, auch noch mit Reinspiel zum Beispiel, kann das einfach noch schlimmer sein, dass man sich nicht wohl fühlt damit und sehr fremdbestimmt fühlt und auch immer bedrängt fühlen kann durch das Kind, dass die ganze Zeit ja entweder in einem ist oder an einem ist."
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    "text": "Also dann, nach diesen neun Monaten, wenn das Baby neun Monate alt ist oder auch ein Jahr alt ist, so ungefähr um diesen Dreh, da fängt es an, eben in aller Regel viel, viel besser zu werden."
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    "text": "Man merkt immer mehr wieder, man ist man selbst, man findet wieder zu sich selbst zurück und findet auch wieder Zeit für sich selbst."
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    "text": "Und man fühlt sich auch selber wieder normaler an, also so wie man sich kennt."
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    "text": "Und ich glaube, das Allerwichtigste, wenn du das Gefühl hast, du bereust was oder du könntest etwas bereuen, also eben Mutter geworden zu sein oder Mutter zu werden, ist, dass du dieses Gefühl nicht von dir wegstößt und es so ein sehr schambehaftetes Gefühl ist."
  },
  {
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    "end": 662.2,
    "text": "Also ich hab den Eindruck, dass immer noch darüber nicht offen gesprochen wird, dass manche Frauen ... Ja, damit einfach auch nicht glücklich sind mit der Mutterrolle."
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  {
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    "text": "Und je weniger das ein Tabu ist, also je mehr du darüber offen sprichst, also entweder wenn du lieber einen sicheren Rahmen möchtest mit einer Therapeutin, einem Therapeuten oder auch mit einer sehr guten Freundin zum Beispiel oder jemandem aus deiner Familie oder so, je mehr du dir diese Räume ... schaffst und zugestehst, dass du besser kannst mit diesen Gefühlen noch arbeiten."
  },
  {
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    "text": "Und ich glaube, bei allen Menschen oder bei fast allen Menschen ist beides da."
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    "text": "Also die totale Liebe zu dem Kind oder den Kindern und auf der anderen Seite auch die totale Überforderung oder das Gefühl, boah, ich bin überhaupt nicht glücklich in der Situation, wie sie gerade ist."
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    "end": 717.86,
    "text": "Viele haben das nicht und ich hab das ja auch von mir selber so berichtet, dass man das bereut, Mutter geworden zu sein."
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    "text": "Das bereue ich überhaupt gar nicht."
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    "text": "Gleichzeitig ist es bei mir so, dass ich neurodivergent bin."
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    "text": "Also ich hab ADHS."
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    "text": "Also ich weiß es erst seit ein paar Jahren."
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    "end": 732.26,
    "text": "Und ich hab mich gefragt, warum ich so überfordert bin mit meinen Kindern."
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    "text": "Ich wusste auch, ich will nicht nur ein Kind, ich will mindestens zwei, gerne auch drei."
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    "text": "Und so war das dann auch."
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    "text": "Aber ich hatte überhaupt noch nicht meine Diagnose zum Beispiel."
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    "text": "Und ich hab mich krass überfordert gefühlt."
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    "text": "Ich bin kaum gut durch den Alltag gekommen."
  },
  {
    "start": 751.48,
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    "text": "Und ich hab da sehr gestruggelt, also mit meiner Mutterrolle."
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    "end": 759.44,
    "text": "Vor allem ... Hinsichtlich dessen, dass ich dachte, ich bin keine gute Mutter."
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    "text": "Ich kann nicht so für meine Kinder da sein, wie sie es eigentlich bräuchten."
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    "end": 770.82,
    "text": "Ich müsste viel mehr mit ihnen spielen oder mich viel mehr mit ihnen beschäftigen und befassen und Zeit mit ihnen verbringen wollen."
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    "end": 777.58,
    "text": "Und ich ... Da war die ganze Zeit immer diese riesige Liebe auf der einen Seite und auf der anderen Seite dieses Gefühl, ich schaff das nicht."
  },
  {
    "start": 778.38,
    "end": 780.7,
    "text": "Darüber spricht man ja oft in der Öffentlichkeit nicht so."
  },
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    "end": 796.14,
    "text": "Man sagt das nicht und ich sag's auch dann im Podcast kaum oder bisher ja noch nie so in diesem existenziellen, was es vielleicht auch für mich war, dass ich mich so krass überfordert gefühlt hab."
  },
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    "text": "Und ... Es ist trotzdem da."
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    "text": "Und das haben ganz viele Menschen, also dass sie auf der einen Seite das total irgendwas an der Mutterschaft oder an ihren Kindern oder was auch immer total mögen und lieben und was anderes nicht."
  },
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    "text": "Und die Frage ist eigentlich nur nach einer Balance."
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    "text": "Also überwiegt er das, dass man das feiert und toll findet oder überwiegt er das, oh Gott, ich fühle mich damit nicht wohl."
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    "text": "Ich hab das Gefühl, ich bin hier am falschen Platz und es ist nicht so ein schwarz-weiß Ding."
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    "text": "Entweder ist es so oder ist es so, sondern ... Es ist bei fast allen Menschen ein Gemisch."
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    "text": "Und dass Frauen die Mutterschaft ab und zu mal oder immer mal wieder auch bereuen und sagen, ich wünsche mir mein altes Leben zurück."
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    "text": "Das ist auch vollkommen normal."
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    "text": "Und ich glaube, warum wir uns diese Gedanken nicht zugestehen, ist oft weil das so klingt, als wenn wir unsere Kinder nicht haben wollen."
  },
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    "end": 863.4,
    "text": "Das ist ja total krass, wenn wir uns überlegen, Wir sagen durch die Blume, ich möchte, dass du lieber nicht auf der Welt wärst."
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    "text": "Die wenigsten Mütter erleben das so, sondern sie erleben, dass dieser Mensch sehr wohl auf der Welt sein soll."
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    "text": "Und man sehr, sehr glücklich darüber ist, dass dieser Mensch oder diese Menschen auf der Welt sind."
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    "text": "Und gleichzeitig ist da dieses Gefühl nach Sehnsucht nach meinem alten Leben."
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    "text": "Nach Sehnsucht nach mir, nach meiner Unabhängigkeit."
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    "text": "Danach, dass ich mein Leben so gestalten kann, wie ich das möchte."
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    "text": "Und sicher spielt es auch mit rein, wann man eben seinen Kind bekommt."
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    "text": "Ist es ein sehr, sehr langen, ersehnter Wunsch oder auch nicht?"
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    "text": "Passiert oder ja, wann ist es, wann ist es so gewesen?"
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    "text": "Also, wann ist man schwanger geworden?"
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    "text": "War man noch sehr jung und das Leben war eh noch so in ganz vielen Umbrüchen oder hatte man sich eigentlich schon sehr, sehr, sehr gut eingerichtet mit seinem Leben, mit seinem Alltag, mit seinem Beruf und war da sehr zufrieden und glücklich und plötzlich ist alles anders und man ist irgendwie gar nicht so bereit dieses, also innerlich noch nicht so richtig bereit dieses Leben, was man sich so schön eingerichtet hat, ein Stück weit."
  },
  {
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    "end": 956.46,
    "text": "zu verlassen für dieses verrückte kleine etwas, was da plötzlich in unserem Leben ist und alles auf den Kopf stellt."
  },
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    "end": 965.6,
    "text": "Und ich glaube, dass Mutterschaft oder Elternschaft eben immer diese beiden Seiten hat."
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    "text": "Also, wenn du gerade schwanger bist und unsicher bist, War das überhaupt richtig?"
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    "text": "Könnte ich das vielleicht später bereuen?"
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    "text": "Alle sagen immer, das ist so tolles."
  },
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    "end": 980.34,
    "text": "Aber alle sagen auch immer, das ist so anstrengend."
  },
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    "text": "Was ist es denn nun?"
  },
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    "text": "Und ist das jetzt der heilige Gral?"
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    "text": "Muss man jetzt irgendwie Eltern sein oder gerne Mutter sein oder gerne Vater sein und so weiter?"
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    "text": "Ich glaube, es ist wichtig, dass es beides sein wird."
  },
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    "end": 998.26,
    "text": "Also wenn du dieses Kind bekommst, wird es beides haben."
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    "end": 1008.12,
    "text": "Es wird die Überforderung haben und die Sehnsucht nach dem alten Leben genauso haben wie wunderschöne Momente mit deinem Baby, mit deinem Kind."
  },
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    "start": 1009.48,
    "end": 1017.64,
    "text": "Und vielleicht später, meine Kinder sind ja jetzt schon wirklich älter, also meine kleine Tochter ist vierzehn, meine Jungs sind achtzehnundzwanzig."
  },
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    "end": 1023.32,
    "text": "Wir haben hier ein lustiges BG-Leben mittlerweile und super schöne Gespräche."
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    "end": 1029.94,
    "text": "Die sind aber auch super viel weg, dass ich sie manchmal vermisse und denke, ja, können wir mal endlich mal wieder alle zusammen Abendbrot essen oder so."
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    "text": "Und so verändert es sich eben, als es ist."
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    "text": "keine Entscheidung fürs Leben."
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    "text": "Und ich weiß, es klingt jetzt erst mal, wenn man jetzt gerade schwanger ist oder ein kleines Baby hat, nach einer ewig langen Zeit."
  },
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    "text": "Aber mit der Geburt, also angefangen mit der Geburt, löst sich das Kind von dir mehr und mehr Schrittchen für Schrittchen."
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    "text": "Das heißt, es wird immer, immer, immer selbstständiger."
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    "text": "Und am Anfang ist es natürlich noch überhaupt nicht selbstständig."
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    "text": "Da braucht es dich ganz, ganz, ganz viel."
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    "text": "Und dann wird es immer weniger."
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    "text": "Deine Zeit, Zeit für dich, wird immer intensiver und meine große Empfehlung ist, dass du dir deine Zeit für dich nimmst, gönnst."
  },
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    "text": "und schaust, was fühlt meinen Brunnen wirklich?"
  },
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    "end": 1086.9,
    "text": "Und hier kann es eine Empfehlung sein, zum Beispiel zu sagen, hey, Social Media, das ist jetzt für mich erst mal eine Zeit lang wirklich gestorben, weil das eine unglaubliche Zeitfresser ist."
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    "text": "Und ich kenne das, dass man kurz irgendwie auf Instagram oder TikTok ist und Bums ist eine Stunde vergangen oder eine halbe Stunde."
  },
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    "text": "Und schon ist der Mittagsschlaf oder der kleine Schlaf vom Baby schon wieder vorbei."
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    "text": "Aber ich hab gar nicht meinen Brunnen gefüllt, sondern ich hab's einfach nur sozusagen verdattelt die Zeit."
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    "text": "dass du sagst, okay, die Zeit gerade mit kleinem Baby ist so heilig."
  },
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    "text": "Ich gucke, wenn mein Baby schläft oder wenn jemand anders bei meinem Kind ist, vielleicht mein Partner, meine Partnerin oder vielleicht auch jemand ganz anderes, dass ich diese Zeit wirklich als Qualitätszeit mit mir verbringe."
  },
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    "text": "Und dann schau, was deinen Brunnen füllt."
  },
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    "end": 1127.92,
    "text": "Das sind oft Sachen, die wir schon in der Kindheit gerne gemacht haben, in der Jugend gerne gemacht haben."
  },
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    "text": "Es ist ein spannendes Buch zu lesen."
  },
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    "text": "Es ist Tagebuch zu schreiben."
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    "text": "Es ist was zu malen, künstlerisch was zu machen, Sport zu machen."
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    "text": "Was brauchst du?"
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    "text": "Und dass du dir diese kleinen Oasen in deinem Alltag ganz gezielt einbaust, und zwar von Anfang an."
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    "text": "Und wenn es am Anfang in den ersten Wochen nur ... dass in Ruhe duschen ist zum Beispiel."
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    "text": "Also nur, weil das ist gar nicht so einfach."
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    "text": "Wenn du jetzt gerade schwanger bist, will ich natürlich keine Angst damit machen."
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    "text": "Aber am Anfang ist es sogar schwierig zu duschen, weil man gucken muss, wie kriege ich das jetzt hin?"
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    "text": "Ist gerade jemand da, der das Kind übernehmen kann?"
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    "text": "Wann habe ich gestillt oder nicht gestillt oder wie auch immer?"
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    "text": "Also es ist gar nicht so einfach."
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    "end": 1181.48,
    "text": "Und dass du sagst, okay, ich ... möchte zum Beispiel einmal am Tag in Ruhe duschen."
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    "text": "Das organisiere ich mir und mache das."
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    "end": 1186.12,
    "text": "Und das mache ich auch."
  },
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    "end": 1188.1,
    "text": "Und da mache ich mir Musik an oder auch nicht."
  },
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    "end": 1198.74,
    "text": "Und ich nehme mir diese Zeit für meine Körperpflege, um mich mit meinem Körper wieder zu verbinden, ihn wieder zu spüren, ihn liebevoll zu halten."
  },
  {
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    "end": 1230.62,
    "text": "Und da auch noch mal ... ja, der Gedanke, den ich super, super wichtig finde, deinen Körper nicht ... optisch zu beurteilen, also nicht im Spiegel zu gucken, wie er sich verändert hat und was dir alles nicht gefällt und so, sondern ihn zu halten wie eine beste Freundin und zu sagen, nee, du bist super, du hast das alles gut gemacht oder jetzt auch in der Schwangerschaft, du machst das alles gut und ich liebe dich so, wie du bist und du musst jetzt gerade nicht schön sein."
  },
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    "end": 1232.5,
    "text": "Es ist vollkommen egal, wie du aussehst."
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    "text": "nehmen diese ganze Bewertung gerade mal raus, also die optische Bewertung meines Körpers, sondern ich umarme mich wirklich und auch und auch de facto selber, ich lege meine Arme um meine Arme, meine Hände um meine Arme, ich umarme mich, ich halte mich für einen Moment, ich schließe meine Augen und ich bin nur verbunden mit mir."
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    "text": "Das kann dir total helfen, diesen Zugang zu dir nicht so stark zu verlieren, weil ich glaube, viel entsteht regretting motherhood auch dadurch, dass man sich selbst so ganz aus dem Blick verliert."
  },
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    "end": 1280.84,
    "text": "Und mit der Perspektive, dass diese Zeiträume für dich ja immer mehr werden, also mit jedem Monat, mit jedem Jahr deines Kindes werden diese Zeiträume mehr, kann das vielleicht auch schon Luft verschaffen oder schon eine Beruhigung bringen."
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    "text": "Es ist okay, dass ich das fühle."
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    "text": "Und ich glaube, das Schwierigste ist eigentlich, das für sich selber okay zu finden."
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    "text": "Für sich selber okay zu finden, dass man gerade nicht sicher ist, ob das eine gute Idee war, Mutter zu werden."
  },
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    "text": "Und dass man gerade nicht sicher ist, ob man gerade überhaupt glücklich darüber ist."
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    "text": "eine Mutter zu sein oder sich vielleicht sogar sicher ist, dass man damit nicht zufrieden ist und dass es ein Fehler war."
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    "text": "Und auch dieses harte Gefühl wirklich durchzufühlen und durchzulassen und nicht wegzuschieben."
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    "text": "Denn all diese Gefühle sind anstrengender, werden größer und belastender, wenn du versuchst sie wegzuschieben."
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    "text": "Nicht nebenbei, sondern ich nehme mir für dieses Gefühl auch explizit Zeit."
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    "text": "Ich leg mich irgendwo hin oder ich setze mich irgendwo hin und ich fühle das Gefühl, was da ist."
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    "text": "Ich lass die Tränen kommen, die da vielleicht kommen."
  },
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    "text": "Ich lass die Wut kommen, die da vielleicht kommt."
  },
  {
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    "text": "Ich schlage vielleicht ins Kissen oder schreihe ins Kissen."
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    "text": "Das Gefühl darf sich Raum nehmen."
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    "text": "Und kann vielleicht auch Entscheidungen treffen, die vielleicht nicht gesellschaftlich normal sind."
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    "text": "Also auch das ist denkbar."
  },
  {
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    "end": 1379.64,
    "text": "Du bist nur, weil du Mutter bist, auch nicht dazu verpflichtet, irgendeiner Form von Bilderbuchmutter entsprechen zu müssen."
  },
  {
    "start": 1380.26,
    "end": 1381.6,
    "text": "Das müssen ja Väter auch nicht."
  },
  {
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    "text": "Und warum sollten wir das müssen?"
  },
  {
    "start": 1385.34,
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    "text": "Also was brauchst du, um glücklich zu sein?"
  },
  {
    "start": 1388.4,
    "end": 1400.96,
    "text": "Und wenn du dir dein Leben so wie es eben möglich ist, in dem Rahmen, in dem es möglich ist, zugestehst, sich so verändern zu dürfen und so sein zu dürfen, dass du auch glücklich sein darfst."
  },
  {
    "start": 1401.96,
    "end": 1419.2,
    "text": "Dann wirst du für dein Kind eine bessere Mutter sein, als wenn du dir diese Räume gar nicht schaffst, als wenn du versuchst, sozusagen die perfekte Mutter zu sein, aber innerlich einfach all das hast, die Trauer, die Wut vielleicht, die Enttäuschung oder was auch immer alles da ist."
  },
  {
    "start": 1421.46,
    "end": 1424.92,
    "text": "Wie kannst du dir deinen Rahmen so schaffen, wie du es brauchst?"
  },
  {
    "start": 1425.04,
    "end": 1429.54,
    "text": "Wie kannst du dir Unterstützung reinholen, dass du mehr Freizeit hast, mehr Zeit für dich hast?"
  },
  {
    "start": 1430.48,
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    "text": "Was ist für dich möglich?"
  },
  {
    "start": 1432.04,
    "end": 1438.38,
    "text": "Und das ist natürlich ganz unterschiedlich, je nachdem, wo du gerade dich in dieser Reise oder auf dieser Reise befindest."
  },
  {
    "start": 1438.42,
    "end": 1442.36,
    "text": "Vielleicht bist du noch gar nicht schwanger und überlegst, ob du vielleicht das bereuen könntest."
  },
  {
    "start": 1442.46,
    "end": 1443.94,
    "text": "oder du bist gerade ganz frisch schwanger."
  },
  {
    "start": 1444.62,
    "end": 1447.14,
    "text": "Du überlegst, wie ich das Kind überhaupt behalten."
  },
  {
    "start": 1448.34,
    "end": 1454.56,
    "text": "Oder du bist schon weiter in der Schwangerschaft und weißt, scheiße, ich muss da jetzt durch, ob ich will oder nicht."
  },
  {
    "start": 1454.82,
    "end": 1462.54,
    "text": "Und fühlst dich da drin gezwungen und eingeengt und hast da dieses Gefühl, ausbrechen zu wollen."
  },
  {
    "start": 1462.66,
    "end": 1475.88,
    "text": "oder dein Baby ist schon da und du ... Ja, kommst vielleicht durch aus einer traumatischen Geburtserfahrung und kannst gar nicht richtig die Gefühle für deinen Kind entwickeln, die du entwickeln wollen würdest oder wie du es dir vorgestellt hast."
  },
  {
    "start": 1476.58,
    "end": 1482.7,
    "text": "Dein Kind schreit ganz viel und du bist extrem überreizt und überfordert und hast das Gefühl, es gar nicht zu schaffen."
  },
  {
    "start": 1484.12,
    "end": 1487.18,
    "text": "was auch immer deine Gründe sind, warum du diese Podcastfolge hörst."
  },
  {
    "start": 1487.68,
    "end": 1501.36,
    "text": "Es kann so individuell sein, was könnte deinem Rahmen sein, indem du ein bisschen mehr Freiheit hättest, indem du ein bisschen mehr Pause hättest, indem du dir ein bisschen mehr dich selbst zugestehen kannst."
  },
  {
    "start": 1503.14,
    "end": 1513.98,
    "text": "Ja, und wenn das wirklich auf dich zutrifft, dass du eine traumatische Geburtserfahrung hattest, kann das sehr stark mit reinspielen in ein Gefühl von regretting motherhood."
  },
  {
    "start": 1515.0,
    "end": 1528.88,
    "text": "Das heißt, wenn du diese traumatische Geburt aufarbeitest mit Hilfe von Traumatherapie, also nicht Gesprächstherapie oder Faltenstherapie, sondern wirklich Traumatherapie, dann, und du löst dieses Trauma damit."
  },
  {
    "start": 1529.64,
    "end": 1532.28,
    "text": "dann wird sich auch dieses Gefühl verändern."
  },
  {
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    "end": 1538.22,
    "text": "Also auch das Gefühl zu deinem Kind und dein Lebensgefühl wird sich ins Positive verändern."
  },
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    "start": 1538.3,
    "end": 1556.98,
    "text": "Also meine ganz große Empfehlung für dich, wenn du eine schwere Geburt hattest, eine Geburt, die dich belastet, wo du immer noch merkst, ich denk nicht gerne an die Geburt, mir kommen sofort Tränen oder es krampf sich alles zusammen, ich mag gar nicht an die Geburt denken, dann wär es total sinnvoll, das Trauma therapeutisch aufzuarbeiten."
  },
  {
    "start": 1557.34,
    "end": 1559.24,
    "text": "Traumatherapie ist zum Beispiel EMDR."
  },
  {
    "start": 1559.38,
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    "text": "Das ist das, wo man hin und her guckt mit den Augen oder auch zum Beispiel mit Hypnose-Techniken."
  },
  {
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    "text": "Das geht auch."
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    "text": "Und es gibt auch andere traumat therapeutische Methoden."
  },
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    "text": "Zum Beispiel Somatic Experiencing gibt es da."
  },
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    "text": "Das dauert meist etwas länger."
  },
  {
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    "text": "Wenn man mit Hypnotherapie oder mit EMDR arbeitet, geht es meist relativ schnell, dass man das Geburtstrauma aufarbeitet, wenn dann nicht noch andere Traumatisierung dahinter stecken."
  },
  {
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    "end": 1594.2,
    "text": "Ja, und ich glaube, am Ende kann es auch sehr hilfreich sein, in eine radikale Akzeptanz zu gehen."
  },
  {
    "start": 1594.96,
    "end": 1607.84,
    "text": "Also, wenn du weißt, du kommst hier aus der Nummer nicht mehr raus, du wirst dieses Kind gewähren, du wirst dieses Kind haben oder du hast es auch und du wirst es auch behalten, dass du in die radikale Akzeptanz gehst."
  },
  {
    "start": 1609.14,
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    "text": "Ja, die Situation ist jetzt, wie sie ist."
  },
  {
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    "text": "Die ... wird sich jetzt insofern nicht ändern, als dass dieses Kind, mein Kind, ist und bleibt."
  },
  {
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    "text": "Und ich, die Mutter für dieses Kind, bin und bleibe."
  },
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    "end": 1630.1,
    "text": "Also, ich kann an den Rahmenbedingungen schrauben, ich kann Sachen verändern, ich kann Sachen anpassen und optimieren."
  },
  {
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    "text": "Und das ist auch auf jeden Fall sinnvoll und würde ich dir auch empfehlen, dafür dich so gut ist, irgendwie geht zu sorgen."
  },
  {
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    "text": "Und auf der anderen Seite zu sagen, ich hadere jetzt nicht mehr mit den Dingen, die ich nicht mehr ändern kann."
  },
  {
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    "end": 1650.4,
    "text": "Weil dieser Fakt, der wird bleiben, egal für was ich mich entscheide, egal für welchen Weg ich mich entscheide, dieser Fakt wird bleiben."
  },
  {
    "start": 1651.1,
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    "text": "Ich gucke nur, dass ich an den Stellschrauben drehe, an denen ich auch wirklich drehen kann und verschwende sozusagen nicht meine Energie auf etwas, was ich nicht mehr ändern kann."
  },
  {
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    "end": 1683.4,
    "text": "Und damit man das radikal akzeptieren kann, was gerade ist und wie der Lebensweg jetzt eben weitergeht, ist es total hilfreich, all diese Gefühle, das Bedauerns vielleicht, ja, der Wut, der Trauer, was auch immer da ist, wirklich durchzufühlen und sich dafür Zeiträume zu schaffen."
  },
  {
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    "end": 1696.12,
    "text": "Also zu sagen, okay, ich bin in der radikalen Akzeptanz normalerweise so in meinem Alltag und mit meinem Kind oder mit meiner Schwangenschaft und mit meinen Sachen, die zu tun sind, bin ich in dieser Annahme, weil es eben jetzt so ist, wie es ist."
  },
  {
    "start": 1696.96,
    "end": 1707.78,
    "text": "Und auf der anderen Seite nehme ich mir Zeiträume, wo wirklich Raum ist für mein Gefühl des Bedauerns und des regretting Motherhood-Gefühls sozusagen."
  },
  {
    "start": 1710.52,
    "end": 1737.76,
    "text": "Und das eben sehr, sehr gerne auch wirklich in einem geschützten Rahmen, also therapeutisch zum Beispiel oder auch mit sich selber, dass man sagt, okay, ich nehme jetzt diese Zeit, diese Ruhe, ich... macht mir Oropax in die Ohren, dass ich nicht zören kann, ich schließe meine Augen und ich gebe diesem Gefühl wirklich Raum, in dem ich das Gefühl fühle und es da sein lasse und umarme und sage, es ist okay."
  },
  {
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    "end": 1742.86,
    "text": "Die Tränen fließen lasse, die Wut raus lasse, was auch immer da gerade raus möchte."
  },
  {
    "start": 1743.86,
    "end": 1758.94,
    "text": "Und danach kann ich diese Tür wieder schließen für mich innerlich, kann sagen okay und es ist jetzt so, wie es ist und ich gehe jetzt so gut, ich kann weiter und gucke dass sich eben meinen Rahmen so gestaltet, dass er für mich gut passt."
  },
  {
    "start": 1762.18,
    "end": 1768.0,
    "text": "Ja, ich hoffe, dass du für dich ganz viel mitnehmen konntest aus dieser Podcastfolge, dass sie dir gut getan hat."
  },
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    "start": 1768.06,
    "end": 1771.26,
    "text": "Ich bin natürlich total gespannt, was du dazu sagst."
  },
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    "start": 1771.38,
    "end": 1784.2,
    "text": "Und wenn du jetzt meinen Hinweis Social Media eine Zeit lang nicht zu nutzen, jetzt noch nicht sofort umsetzen magst, sondern mir noch auf Instagram zum Beispiel schreibst, wie es für dich ist, wie du dich fühlst."
  },
  {
    "start": 1785.78,
    "end": 1793.34,
    "text": "Was deine Gedanken sind, wenn du das noch mit uns teilen möchtest oder auch, ob dir die Folge gefallen hat oder nicht, dann freue ich mich natürlich sehr darüber."
  },
  {
    "start": 1793.94,
    "end": 1799.82,
    "text": "Du findest mich auf Instagram unter die.friedliche.geburt und ich freue mich sehr, wenn wir da in den Austausch gehen können."
  },
  {
    "start": 1800.52,
    "end": 1804.12,
    "text": "In der nächsten Podcastfolge wird es eine Meditation geben zu diesem Thema."
  },
  {
    "start": 1804.66,
    "end": 1809.0,
    "text": "Und zwar ist es eine Meditation mit dem Titel, will ich noch ein Kind?"
  },
  {
    "start": 1809.76,
    "end": 1814.28,
    "text": "Und man kann die Meditation auch machen mit der Frage, will ich?"
  },
  {
    "start": 1814.78,
    "end": 1815.3,
    "text": "ein Kind."
  },
  {
    "start": 1816.04,
    "end": 1830.54,
    "text": "Also, wenn du gerade noch nicht schwanger bist, also das Gefühl hast, ah, will ich oder will ich nicht, hab Angst vor regretting motherhood, könnte mir das vielleicht passieren, dann könnte das eben auch eine gute Meditation sein für deinen Entscheidungsprozess."
  },
  {
    "start": 1831.54,
    "end": 1836.84,
    "text": "Ich wünsche dir natürlich von ganzem Herzen, dass du gut mit den Herausforderungen der Mutterschaft umgehen kannst."
  },
  {
    "start": 1836.92,
    "end": 1840.24,
    "text": "Wie gesagt, es gibt auch den Begriff Muttertät."
  },
  {
    "start": 1841.02,
    "end": 1846.26,
    "text": "Darunter findest du auch ganz viele tolle Beiträge, ganz viele tolle Informationen."
  },
  {
    "start": 1846.36,
    "end": 1850.94,
    "text": "Und auch wir hier im Podcast haben eine Folge dazu gemacht."
  },
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    "text": "Ich hatte da von Schwestern Herzen-Dulas."
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    "text": "Ich glaub, die Natalia hatte ich da im Interview."
  },
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    "text": "Und das kann ich auch sehr empfehlen, also dich mit dem Thema Muttertät auseinanderzusetzen, wenn du vielleicht gerade homonell einfach merkst, boah, ich bin so anders und da noch ein bisschen tiefer einsteigen möchtest."
  },
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    "start": 1869.98,
    "end": 1874.92,
    "text": "Ich wünsche dir von ganzem Herzen alles Gute und bis bald, deine Christine."
  }
]