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    "text": "Hey, das Undenkbare ist eine Ko-Produktion von Andan und Storming Donkey Productions."
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    "text": "In sechs Episoden erzählen wir von Ereignissen die uns unmöglich erscheinen weil sie so radikal, katastrophal und fantastisch wirken dass sie eigentlich undenkbar sind."
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    "text": "Schön, dass ihr zuhört!"
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    "text": "Am zehnten September neunzwartvierundsechzig da steigt ein Mann in Köln-Deutsch aus dem Zug mit achtzig Minuten Verspätung dafür Dass er drei Tage lang unterwegs war, ist das gar nicht so schlecht."
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    "text": "Er ist unrasiert, trägt einen großen Hut und eine dunkle Jacke."
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    "text": "Dann wird sein Name über den Lautsprecher ausgerufen Armando Rodríguez de Saar."
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    "text": "Er schaut sich besorgt um... Armando kommt aus Portugal Damals noch eine Diktatur."
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    "text": "Er hat Angst dass die Polizei ihn sucht Und ihn vielleicht zurück schickt."
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    "text": "Aber die Männer die ihn suchen sind keine Polizisten."
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    "text": "Dann fängt eine Blaskapelle an zu spielen – wem Gott will rechte Gunsterweisen, alte Kameraden und auf einen Kampf Torero aus der Oper kamen."
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    "text": "Zumindest nicht nur Bei Armando Rodríguez, den millionensten Gastarbeiter, stießen die Ehrungen vorerst auf Unverständnis."
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    "text": "Offenbar hat er Neuling noch nicht begriffen dass er und seinesgleichen für den deutschen Wohlstand unentbehrlich geworden sind."
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    "text": "Auf dem Banner über Armando steht Die Deutschen Arbeitgeberverbände begrüßen Den eine Millionsten Gastarbiter Die deutschen Arbeitgebers Verbinde Das sind die Männer in Anzügen Und der einmillionste Gastarbeiter ist Armando Rodriguez."
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    "text": "sich in Deutschland wohlfühlen wird und mit ihm jene Zwölfhundert die jetzt drüben auf dem Bahnsteig stehen."
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    "text": "oder im Ruhrgebiet Stahlkochen."
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    "text": "Um die Gastarbeiter ins Land zu holen, wird deshalb ein paar Monate vor der Ankunft von Armando Rodríguez de Saar das Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Portugal unterzeichnet."
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    "text": "Gehändliche Abmachungen gibt es auch schon mit Italien, Spanien und der Türkei."
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    "text": "etwa drei Millionen bleiben."
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    "text": "Aber nicht alle freuen sich darüber sehr wie die Menschen am Bahnhof Köln-Deutsch."
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    "text": "Es gibt Widerstand in der Regierung und in der"
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    "text": "Stellt euch vor, diese Menschen hätten sich durchgesetzt."
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    "text": "Die Männern in Anzügen wären tatsächlich Polizisten gewesen und Amanda Rodrigues de Sa wäre wie befürchtet wirklich wieder zurückgeschickt worden weil es kein Abkommen gegeben hätte mit Portugal doch keins mit Spanien Italien, Griechenland der Türkei."
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    "text": "Was wäre wenn Amanda Rodrigous de Sa nicht der millionste Gastarbeiter gewesen wäre?"
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    "text": "Sondern nur einer von vielen Millionen Abgewiesenen?"
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    "text": "Wenn ich wieder in Deutschland bin, dann ist mein erster Gang morgens zum Bäcker und der zweite Gang ist zur Käsetika."
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    "text": "ist Martin Stanzeleit, ein Mann mit breitem Lächeln und einer Liebe für Käse."
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    "text": "Das kann man hier auch kriegen aber das ist schon ein ziemlicher Kostenfaktor wenn man jetzt regelmäßig guten Käse essen will."
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    "text": "Der Grund?"
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    "text": "Stanzelei lebt seit fast dreißig Jahren in Japan."
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    "text": "Für die Liebe ist der Ninze hat achtundneunzig hingezogen Hat einen Job angenommen als Cellist im dortigen Orchester"
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    "text": "Aber... Die Ehe hat nicht gehalten aber die Liebe zum Orchester und zu Japan allgemein ja."
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    "text": "Was sie in Japan so begeistert, ist die Vielseitigkeit."
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    "text": "Das hätte ich auch gar nicht auf dem Schirm"
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    "text": "Stanzeleit fällt schnell auf Leute wie er Menschen, die nach Japan gezogen sind um zu bleiben Nicht Japaner!"
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    "text": "Die sind ein ungewohnt Anblick."
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    "text": "Es war wirklich in der Zeit noch so, da ging meine Fußgängerzone und wenn man dann tatsächlich einen ausländer sah Also einen anderen westlichen Ausländer, da hat man sich gegrüßt So selten war das irgendwie."
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    "text": "Zum Vergleich in Deutschland sind es rund fünfzehnt Prozent und das ist kein Zufall denn Japan hat im siebzehnten Jahrhundert entschieden wir bleiben unter uns."
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    "text": "Im Sommer sechzehnundvierzig läuft ein portugiesisches Schiff an den Hafen von Nagasaki ein."
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    "text": "Sie werden festgenommen und fast ausnahmslos hingerichtet."
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    "text": "Dreizehn Männer schicken die Japaner zurück aufs Meer, mit einer Botschaft an den Portugiesischen König – kommt nie wieder!"
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    "text": "Denn ein Jahr zuvor hat Japan beschlossen es reicht jetzt mal mit den Europäern vor allem den katholischen Missionaren."
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    "text": "Die hatten für viele Unruhe gesorgt inklusive blutiger Bauernaufstände."
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    "text": "Diese Abschottung ist ziemlich vollständig in beide Richtungen."
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    "text": "Und JapanerInnen dürfen das Land nicht verlassen – sie könnten ja zum Christentum konvertieren!"
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    "text": "Mehr als zweihundert Jahre lang bekommt Japan vom Rest der Welt nur sporadisch etwas mit."
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    "text": "Nachrichten über die französische Revolution oder die Gründung der USA verbreiten sich nur langsam."
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    "text": "Das Land öffnet sich erst Mitte des neunzehnten Jahrhunderts."
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    "end": 505.39,
    "text": "aus geopolitischen Gründen üben die USA meditärischer Druck auf Japan aus mit sogenannten Kanonenboot-Diplomatie."
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    "end": 510.21,
    "text": "Sie laufen also mit Kriegsschiffen ein und machen klar, dass Japan hier keine andere Wahl hat."
  },
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    "end": 517.289,
    "text": "Nach dem zweiten Weltkriegsjapan – übrigens auch Kriegsverlierer in derselben Situation wie Deutschland!"
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    "text": "Für den Wiederaufbau der Städte braucht man Arbeitskraft."
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    "text": "doch anstatt Hilfe aus dem Ausland zu holen ziehen die Menschen vom Land in die Städten."
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    "text": "Und als in den achtziger Jahren die Wirtschaft boomt und wirklich händeringend Arbeiterinnen gesucht werden Da sucht Japan erst mal nach mehr Japanerinnen."
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    "text": "Für Nachfahren von Auswanderern werden die Wieserbestimmungen deutlich erleichtert."
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    "text": "Irgendwie ist Japan also tatsächlich ein bisschen dieses Land, das wir uns überlegt haben – wo die Gastarbeiterabkommen nie unterzeichnet wurden, wo Armando Rodríguez Dessart tatsächlich wieder nach Hause geschickt wurde und Asylanträge fast immer abgelehnt wurden?"
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    "text": "Was macht das mit einer"
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    "text": "Gesellschaft?\"."
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    "text": "Martin Stanzeleit sagt ..."
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    "text": "Wir haben doch noch einen weitaus längeren Weg zurückzulegen, was zum Beispiel gleichgeschlechtliche Beziehungen anbelangt."
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    "end": 576.27,
    "text": "Und dann ist da noch die Sache mit dem Arbeitsmarkt."
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    "text": "Mehr als ein Drittel der JapanerInnen sind über sixty-fünf Jahre alt."
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    "end": 583.13,
    "text": "Aktuell schrumpft Japan um fast eine Million Menschen pro Jahr."
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    "end": 586.689,
    "text": "Wenn es so weitergeht, stirbt das Land wortwörtlich aus."
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    "end": 594.209,
    "text": "Seit ein paar Jahren versucht Japan sich deshalb weiter zu öffnen – mittlerweile kommen immer mehr Arbeitskräfte aus dem Ausland."
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    "end": 598.849,
    "text": "Oft nur für ein paar Jahre, viele von ihnen sind offiziell nur als Praktikantinnen"
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    "text": "angestellt.\"."
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    "text": "Ich erinnere mich zum Beispiel in einem Schulkonzert oder Kinder-Konzert gespielt zu haben wo dann die Kinder auch Fragen stellen konnten und ich wurde dann von einem Kind gefragt ja wann fahren sie denn wieder nach Hause?"
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    "text": "Und"
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    "end": 611.51,
    "text": "hab gesagt das weiß ich eigentlich noch nicht so genau!"
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    "end": 617.609,
    "text": "Japaner zuerst – So ist das Motto der rechtspopulistischen Partei Sanzeto."
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    "end": 626.99,
    "text": "Die Partei vergleicht sich selbst mit der AfD und der Parteichef Kamia sagt dass er Angst hat vor einer Zerstörung der japanischen Kultur und der jappanischen Sprache."
  },
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    "end": 639.689,
    "text": "Dann möchte Arbeitskräfte die weder Kultur noch Sprache zerstören, die einfach arbeiten ohne Fragen zu stellen – die Japanisch können und denen man weder ein Moped noch einen Blumenstrauß schenken muss."
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    "end": 642.069,
    "text": "Ihre Lösung?"
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    "end": 647.449,
    "text": "Roboter."
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  {
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    "end": 652.41,
    "text": "Die japanische Regierung hat gerade eine Automatisierungsoffensive gestartet."
  },
  {
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    "end": 657.89,
    "text": "Bis zu einem Jahrzehnte sollen rund zehn Millionen zusätzliche Roboter eingesetzt werden."
  },
  {
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    "end": 671.29,
    "text": "Deutschland hat seine Grenzen auch schon mal geschlossen, das gar nicht so lange her – vor sechs Jahren im Corona-Lockdown."
  },
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    "end": 672.449,
    "text": "Wir erinnern uns!"
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    "end": 673.99,
    "text": "Geschlossene Grenzen?"
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  {
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    "text": "Das bedeutet damals kein Urlaub, es bedeutet nichts zu wissen wann man die Familie oder den Partner am Ausland das nächste Mal widersieht und es bedeutet auch fehlende Erntehelferenden."
  },
  {
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    "end": 689.93,
    "text": "Das sagt ein Landwirt damals in der Tagesschau."
  },
  {
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    "text": "Ihm fehlen hundertfünfzig Arbeitskräfte, um seinen Spargel zu ernten – im ganz Deutschland bleibt Sparge stecken!"
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    "end": 701.189,
    "text": "Man hätte diese Lücke einfach mit Menschen füllen können die damals gelangweilte Hause sitzen…."
  },
  {
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    "end": 707.109,
    "text": "Die Landwirte sind von dieser Idee aber nicht überzeugt, dennoch Spargesstechen will gelernt"
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    "text": "sein.\"."
  },
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    "text": "Wenn wir jetzt Leute nehmen, die nicht vom Fach sind müssen sie erst mal wochenlang eigentlich"
  },
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    "end": 714.03,
    "text": "die Spargelstechbedingungen"
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    "end": 720.069,
    "text": "Spargestechen üben das hat man nicht in ein zwei Stunden raus das dauert Tag und Wochen."
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    "end": 722.41,
    "text": "Und außerdem die Planungssicherheit."
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    "text": "Die eine"
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    "end": 728.79,
    "text": "fünfzehn Stunden arbeiten der andere sagt drei Tage vier Tage."
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    "text": "Wo"
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    "text": "kann ich planen?"
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    "end": 735.15,
    "text": "Meine Erdbeeren werden reif jeden tag."
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    "end": 744.27,
    "text": "In unserem Szenario der komplett verschlossenen Grenzen würden aber nicht nur ein paar Tausend Menschen fehlen, sondern rund twenty-fünf Millionen."
  },
  {
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    "end": 746.77,
    "text": "Jeder Dritte wäre einfach nicht mehr da."
  },
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    "end": 754.41,
    "text": "Deutschland hatte direkt nach dem Zweiten Weltkrieg eine der homogensten Bevölkerung auf der Welt."
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    "end": 760.37,
    "text": "Die Ursachen sind bekannt durch die Völkermorde, Vertreibungen und so weiter."
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    "text": "Das ist Aladin Elma Falani Professor für Migrations- und Bildungssoziologie an der TU Dortmund."
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    "text": "Er ist Bestsellerautor, einer der bekanntesten Soziologen Deutschlands und Träger des Bundesverdienstkreuzes."
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    "text": "Eine Welt ohne Migration ist für einen Migrationsforscher natürlich undenkbar!"
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    "text": "Ja ich bin mir nicht sicher ob viele Leute die heute hier leben dann noch da in dem Land leben wollen würden."
  },
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    "text": "Helma Falani versucht es trotzdem"
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    "text": "Es wäre hier nicht so hygienisch, das wäre ja nicht so sicher."
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    "text": "Wir hätten Probleme mit Gesundheit."
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    "text": "und das, wo Deutschland am stärksten ist, nämlich Produktionen."
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    "text": "Viele Tätigkeiten, die ungern gemacht werden, die hätte man dann eben aus dem eigenen Bestand in der Bevölkerung abdecken"
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    "text": "müssen.\"."
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    "text": "Zum Beispiel Spargestechen – um unsere Großeltern müssten wir uns auch selbst kümmern, weil nicht mehr genug Pflegekräfte da wären!"
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    "text": "Wenn Leute eine Etage aufsteigen…."
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    "text": "Man braucht irgendwie immer einen Erdgeschoss bei so einer Architektur von einem Gebäude gar nicht gekommen und hätten diese einfachen und unbeliebten Tätigkeiten übernommen."
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    "text": "Wäre es kaum möglich gewesen, dass so viele aufgestiegene sind?"
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    "text": "Man kann halt nur aufsteigen wenn jemand noch unter einem ist sag ich jetzt mal"
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    "text": "so.\"."
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    "text": "Wenn Armando Rodríguez de Saar damals wieder nach Hause gefahren wäre dann wären die VW-Käfer eben nicht weiter übers Band gerollt."
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    "text": "Es wäre weniger Kohle im Ruhrgebiet gefördert worden."
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    "text": "Es hätte wesentlich länger gedauert neue Gleise zu verlegen oder Häuser zu bauen."
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    "text": "Wir würden in ganz vielen Bereichen der Wirtschaft Probleme haben, also ziemlich viele wirtschaftstarke Standorte – was weiß ich wie Wolfsburg, Ingolstadt und so weiter – da würde gar nicht mehr richtig produziert werden können."
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    "text": "Total viele Branchen wären tischhandlungsunfähig."
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    "text": "Zum Beispiel die Gesundheitsbranche."
  },
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    "end": 874.55,
    "text": "In Deutschland hat mehr als jeder vierte Arzt oder jede vierte Ärztin eine Migrationshintergrund."
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    "text": "Jeder achte hat keinen deutschen Pass."
  },
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    "text": "Die meisten?"
  },
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    "end": 885.849,
    "text": "Es gibt gute Gründe, warum die wirtschaftlich stärksten Länder nahezu alle Einwanderungsländer sind."
  },
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    "end": 888.39,
    "text": "Nahrzu alle Zuwanderung zulassen."
  },
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    "end": 893.849,
    "text": "Trotzdem fordern immer mehr Menschen Migration zu beschränken oder ganz abzuschaffen."
  },
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    "end": 900.67,
    "text": "Das war ja schon damals so als Armando Rodríguez de Saar an Gleis XII in Köln-Deutsch auf dem Moped saß."
  },
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    "text": "Für Menschen wie diese Passanten bedeutet weniger Migration auch weniger Kriminalität."
  },
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    "end": 918.589,
    "text": "Der Gedanke, wenn wir uns alle ähnlicher wären gäbe es bestimmt weniger Konflikte."
  },
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    "text": "Es wäre ganz sicher nicht so dynamisch und nicht so viel Wande."
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    "text": "deswegen fühlte es sich dann für viele ein bisschen stabiler an."
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    "text": "gäbe es in einer Welt ohne Migration tatsächlich weniger Straftaten."
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    "end": 941.349,
    "text": "Es ist weder so, dass man davon ausgehen kann das Deutschland friedlicher wäre noch das Deutschland krimineller wär."
  },
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    "text": "In der Statistik sind zwar überproportional viele Ausländerinnen vertreten Das hat aber seine Gründe."
  },
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    "end": 954.13,
    "text": "Studien zeigen, dass vor allem die gesellschaftliche Stellung Kriminalität beeinflusst also Bildung Einkommen und Wohnort."
  },
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    "end": 956.79,
    "text": "auch andere Aspekte spielen eine Rolle."
  },
  {
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    "end": 960.469,
    "text": "Etwa werden Menschen, die als anders wahrgenommen werden öfter angezeigt."
  },
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    "end": 966.55,
    "text": "Racial Profiling nennt sich das und es werden auch ausländische Touristinnen erfasst, die gar nicht in Deutschland wohnen."
  },
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    "end": 975.49,
    "text": "Aber man muss sehen dass während deutschland ein Einwanderungsland wurde Und der Anteil der Migranten an der gesamten Bevölkerung gewachsen ist."
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    "text": "Ist die Kriminalitätsarte gesunken?"
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    "end": 980.93,
    "text": "Die Jugendkriminalität gesunken?"
  },
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    "text": "Es gebe also nicht weniger Kriminalität."
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    "text": "Aber gibt es in einem Land ohne Migration nicht trotzdem weniger Konflikte?"
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    "text": "Länder, die die Grenzen zumachen und sich abschotten."
  },
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    "end": 998.109,
    "text": "Das schützt ja nicht davor, dass nicht dann die innergesellschaftlichen Konflikte zunehmen."
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    "text": "Das sehen wir in allen autoritären Staaten!"
  },
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    "text": "Das ist Andreas Zick."
  },
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    "text": "Er kennt sich aus mit Konfligten als Konfliktforscher."
  },
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    "text": "Dann wird im Land unterschieden zwischen den Besseren und den Schlechterern."
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    "text": "Er sagt wenn wir unter uns bleiben streiten wir uns nicht weniger, sondern halt unter uns."
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    "text": "Und er sagt wie in Deutschland müssten das ja eigentlich am besten wissen?"
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    "text": "Weil wir es schon einmal erlebt haben."
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    "text": "Da wo sich diskriminierende Einstellungen einer Gesellschaft einlisten trifft es eben viele andere Gruppen."
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    "text": "auch das lehrt uns die ganze Geschichte des Nationalsozialismus."
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    "text": "Andreas Zick veröffentlicht alle zwei Jahre Die Mitte Studie eine groß angelegte Untersuchung von Rechtsextremen und Demokratie gefährdenden Einstellungs-."
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    "text": "Wir haben einen Anstieg der politisch motivierten Vorurteilsgewalt im Land, auch wenn wir das gerne wegblenden wollen weil wir es nicht gerne hören."
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    "text": "Aber es gibt mehr Hassgewalt gegen Menschen die vermeintlich Ausländer sind obwohl ja die Gewalttäter in der Regel sich nicht vor dem Pass zeigen lassen."
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    "text": "Die Vorstellung dass die Deutschen anderen Völkern überlegen sind kommt zurück sagt Zick."
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    "text": "Jede fünfte Person in Deutschland Glaubt heute daran."
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    "text": "Um das zu merken, muss man keine Gewalt erfahren haben."
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    "text": "Die migrantischen Communities spüren sowieso seit vielen Jahren, dass über sie geredet wird und nicht mit ihnen gesprochen werden."
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    "end": 1090.169,
    "text": "Es gibt Parties, über die auch Jahre später noch geredeht wird."
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    "text": "Anja davon findet ein Pfingsten-Zweißen-Zwanzig statt."
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    "end": 1097.79,
    "text": "auf der Terrasse der Söta Ponybar feiern damals junge Menschen."
  },
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    "text": "Sie sind ziemlich schick angezogen."
  },
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    "end": 1107.59,
    "text": "viele Hemden und Pullover, die über die Schulter gebunden sind einige tanzen mit einem Apparol in der Hand zu einem Song von Gigi D'Agostino."
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    "text": "Ähm, den Song können wir uns nicht leisten... Ihr kennt das Lied!"
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    "text": "Lamour toujours Liebe für immer."
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    "end": 1121.61,
    "text": "Die Stimmung auf der Party ist ausgelassen."
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    "text": "Es wird viel getrunken und laut mitgesungen Aber nicht in eigentlichen Songtext sondern Ausländer raus."
  },
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    "end": 1130.77,
    "text": "Ein Mann hält zwei Finger an die Oberlippe und streckt den Arm nach oben."
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    "end": 1132.55,
    "text": "Soll aber sowas wie ein Hitler groß sein?"
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    "end": 1135.71,
    "text": "Ein Video von dieser Party Geht viral."
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    "end": 1137.389,
    "text": "Ein Video mit rassistischen"
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    "end": 1138.71,
    "text": "Parolen junger Menschen..."
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    "end": 1142.169,
    "text": "Ich habe mir dieses widerliche Video aus Sylt geschickt."
  },
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    "end": 1143.669,
    "text": "Suchst du dir ein cooles Lied und machst einen"
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    "text": "Reim"
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    "text": "draus?"
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    "end": 1145.409,
    "text": "Und bist der Coolste auf Sylt?"
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    "end": 1147.75,
    "text": "Solche Parolen sind eklig!"
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    "end": 1153.05,
    "text": "Aber solche Parolen singen nicht nur betrunkene Jugendliche auf irgendwelchen Partys auf Syllt."
  },
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    "text": "Send them back, schickt sie zurück."
  },
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    "end": 1163.35,
    "text": "Diesen Slogan rufen Abgeordnete im Juni XXV im EU-Parlament."
  },
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    "end": 1172.389,
    "text": "Kurz vorher beschließen vierhundertachzehn größtenteils konservative und rechte Abgeordnete strengere Asylregeln in der EU."
  },
  {
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    "end": 1178.97,
    "text": "Unter anderem Abschiebezentren für abgelehnte Asylbewerber oder erleichterte Bedingungen für abschieberhaft."
  },
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    "end": 1188.07,
    "text": "In Deutschland steht eine Partei wie keiner andere für die Vorstellung, dass die Probleme kleiner werden wenn bestimmte Menschen einfach verschwinden."
  },
  {
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    "end": 1189.25,
    "text": "Wir werden"
  },
  {
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    "end": 1190.909,
    "text": "auch ohne"
  },
  {
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    "end": 1194.81,
    "text": "Probleme mit zwanzig dreißig Prozent weniger Menschen in Deutschland"
  },
  {
    "start": 1194.85,
    "end": 1195.27,
    "text": "leben können."
  },
  {
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    "end": 1200.669,
    "text": "Mit diesen zwanzig, dreißig Prozent meint der AfD-Politiker Björn Höcke nicht die illegalen Migrantinnen."
  },
  {
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    "end": 1205.889,
    "text": "Er meint nicht Kriminelle – er meint alle Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland."
  },
  {
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    "text": "Auch solche, die in diesem Land geboren sind."
  },
  {
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    "text": "Für den Migrationsforscher Alladin Elma Falani, den wir vorhin schon gehört haben ist das undenkbar."
  },
  {
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    "end": 1227.97,
    "text": "Wenn man die dreißige Prozent Menschen mit dem Migrationssintergrund loswerden möchte geht es nur ... allem, was ich mir an Fantasie so vorstellen kann nur mit Maßnahmen, die im dritten Reich angewandt wurden."
  },
  {
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    "end": 1237.53,
    "text": "Na?"
  },
  {
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    "end": 1239.33,
    "text": "Komm rein!"
  },
  {
    "start": 1239.43,
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    "text": "Vielen Dank!"
  },
  {
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    "end": 1243.71,
    "text": "Unser Autorin Kira Funk ist zu Besuch bei Eileen Puhlmann."
  },
  {
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    "text": "Puhls Mann wohnt in Hamburg."
  },
  {
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    "text": "Sie spielt gerne Basketball und hat eine zwölfjährige Tochter."
  },
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    "text": "Wunsch mal nennst du jetzt ein Podcast auf also keine Kpop-Koreos wird."
  },
  {
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    "text": "Pohlmanns Tochter muss für unsere Podcastaufnahme mit ihren Kpop Tänzen aufhören."
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    "text": "Sorry noch einmal dafür... Sie ist aber auch der Grund, warum wir an diesem Tag überhaupt bei Erlin zu Besuch sind."
  },
  {
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    "text": "Denn vor gar nicht allzu langer Zeit hat sie auf dem Schulhof dieses eine Worte aufgeschnappt – Remigration!"
  },
  {
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    "text": "Bis zu diesem Abend war Hamburg für Puhlmann einfach die Stadt, in der sie geboren wurde."
  },
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    "end": 1296.05,
    "text": "In der ihre Familie lebt und in der ihre Tochter aufwächst – ihr Zuhause."
  },
  {
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    "end": 1308.47,
    "text": "Und sie guckte mich einfach nur an und hat auf eine Antwort gewartet und ich habe rumgestottert und ihr ganz klar versucht das Gefühl zu geben dass wir natürlich nicht gehen müssen und dass es ganz viele Menschen gibt, die das auch nicht wollen."
  },
  {
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    "end": 1320.45,
    "text": "Damals wird der Vertragsarbeiter Amadeo Antonio zu Tode geprügelt, weil er schwarz ist."
  },
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    "end": 1328.05,
    "text": "Kurze Zeit später gibt es in Rostock lichten Hagen, Möllnen und Solingen Brandanschläge auf Menschen mit Migrationsuntergrund."
  },
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    "end": 1333.27,
    "text": "Jugendliche machten mit lautstarken Provokation wie wir wollen keine Ausländerschweine."
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    "text": "Wir"
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    "text": "müssen unser Deutschland gemeinsam"
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    "end": 1335.53,
    "text": "aufbauen aber nicht mit"
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    "end": 1336.409,
    "text": "Türken oder Polen!"
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    "text": "Wir müssen Deutschland"
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    "text": "mit Deutsche aufbauten!"
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    "end": 1340.629,
    "text": "Aber in der vierten Nacht noch kein Friede im Rostoc Lichtenhagen."
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    "text": "Dabei glaubt Pullmann all das hat mit ihr nichts zu tun."
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    "text": "Meine ganze deutsche Familie kommt aus Hamburg und hat am Hafen gearbeitet."
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    "text": "Also, Deutscher könnte ich eigentlich gar nicht sein!"
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    "text": "Trotzdem bekommt sie immer wieder zu spüren dass manche sie jetzt anders wahrnehmen."
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    "text": "Wo kommen Sie denn hier?"
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    "text": "Und du kannst aber gut Deutsch..."
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    "text": "Doch ans Weg gehen denkt sie nie."
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    "text": "Nicht einmal bis sie merkt das ihre Freundinnen ist"
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    "text": "tun."
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    "text": "In der schwarzen deutschen Community gab es die Diskussionen schon öfter also in unter Menschen, die sich Gedanken gemacht haben."
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    "text": "Wo würden wir dann hingehen?"
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    "text": "Da hatte die AfD ein paar Prozent."
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    "text": "Also da war ich noch sehr so ... Jetzt übertreibt ihr aber alle ein"
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    "text": "bisschen.\"."
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    "text": "Rund jeder dritte Mensch mit Einwanderungsgeschichte denkt in Deutschland zumindest gelegentlich darüber nach auszuwandern."
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    "end": 1397.31,
    "text": "Das zeigt eine aktuelle Studie des deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung."
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    "text": "Bei Kindern sind es sogar mehr."
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    "text": "Pullmann ist mittlerweile eine von ihnen."
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    "text": "Dass ich mir überlegen möchte, ob ich für dieses Land und diesen Staaten mich als Arbeitskraft und Expertise weiterhin zur Verfügung stellen will."
  },
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    "end": 1415.53,
    "text": "Und ob meine und die Sicherheit meiner Familie hier garantiert werden kann."
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    "text": "Das nimmt ja jetzt von Jahr zu Jahr"
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    "text": "ab.\"."
  },
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    "end": 1425.149,
    "text": "Die Willkommenskultur von twenty-fünfzehn – als Merkel noch meinte wir schaffen das – spürt sie heute nicht"
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    "start": 1425.25,
    "end": 1425.35,
    "text": "mehr."
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    "end": 1430.87,
    "text": "Eine Ausländerfeindlichkeit ist der Kern des Ganzen."
  },
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    "text": "Eileen Pullmann hat sieben Jahre in Südafrika gelebt."
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    "end": 1442.25,
    "text": "Beim letzten Besuch dort merkt sie, dass ihr altes Zuhause plötzlich nicht mehr einfach nur besucht sondern prüft als Möglichkeit."
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    "end": 1447.87,
    "text": "Als wir am Strand saßen dachte ich so ja hier findet uns niemand."
  },
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    "text": "Ich war wirklich so."
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    "text": "also wenn wer hier wieder hinziehen dann haben wir auf jeden Fall die nächsten Jahre unsere Ruhe."
  },
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    "end": 1454.129,
    "text": "Der Gedanke erschreckt sie!"
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    "end": 1460.149,
    "text": "Nicht weil sie Deutschland verlassen will, sondern weil sie plötzlich merkt das Bleiben eine Entscheidung geworden ist"
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    "text": "ist sicher auch mein Zuhause."
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    "text": "Warum würde ich das jetzt einfach so hergeben, ohne irgendwie ... und schon so vorzeitig?"
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    "text": "Das wäre ja fast ... Ja, so leichtfertig!"
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    "text": "Und was ist mit denen die schwächer sind als ich da?"
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    "text": "Dass es so die Gedankenspirale, die dann losgegangen ist."
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    "text": "Zwischen Schuldscham, Angst, Wut... immer kleiner werden, eine Hoffnung."
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    "text": "Seitdem ist das Eiling Puhlmann die ihrer Tochter überall dieselbe Frage stellt."
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    "text": "Nicht weil sie gehen will, sondern weil sie wissen möchte ob es irgendwo einen Plan B gibt."
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    "text": "Na?"
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    "text": "Kannst du dir vorstellen hier zu wohnen?"
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    "text": "Wie wär's wenn du hier zur Schule"
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    "text": "gehen würdest?"
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    "start": 1501.57,
    "end": 1506.61,
    "text": "Auf die Frage Ihrer Tochter, ob Sie nun auch gehen müssten würde Pullmann heute anders antworten"
  },
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    "end": 1508.81,
    "text": "Ich weiß dich doch auch nicht."
  },
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    "text": "Würde ich dann sagen... Ja das macht mir auch Angst!"
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    "text": "Ich hab' gar keine Ahnung wie´s wird."
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    "end": 1517.59,
    "text": "Das wäre meine ehrliche Antwort."
  },
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    "text": "Trotzdem Aufgeben?"
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    "end": 1521.35,
    "text": "Wir sind nicht."
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    "text": "Ich bin in meinem Kopf beim Basketball, so im Spiel wo es um alles geht was ich dann tun würde."
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    "end": 1533.35,
    "text": "am Ende und das ist zu sagen ja let's go Deutschland!"
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    "text": "Das Undenkbare ist eine Co-Produktion von Andan & Storming Donkey Productions."
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    "end": 1573.909,
    "text": "Redaktionelle Mitarbeit von Katrin Evalin, Mathilde Fuhr, Clara Loser und Lea Knies."
  },
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    "end": 1606.61,
    "text": "Danke an alle Menschen, die mit uns für diesen Podcast gesprochen haben."
  }
]