[
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    "end": 9.0,
    "text": "Unser Job ist vieles."
  },
  {
    "start": 9.56,
    "end": 13.46,
    "text": "Broterwerb, Talentschmiede und Raum für Begegnung."
  },
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    "text": "Doch er kann für manche Menschen auch zur Belastung werden."
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    "end": 20.06,
    "text": "Konflikte, Mobbing und Konkurrenz."
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    "text": "Über Forderung, Angst und Einschränkung."
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    "end": 31.34,
    "text": "Als Psychologin möchte ich über all diese Bereiche sprechen und dazu beitragen, unsere Arbeit gesünder zu machen."
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    "end": 36.42,
    "text": "Mein Name ist Silke Rusch und du hörst Psychologie at work."
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    "end": 43.959,
    "text": "Hallo und herzlich willkommen bei Psychologie at Work."
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    "end": 46.12,
    "text": "Schön, dass du heute wieder eingeschaltet hast."
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    "text": "Und heute möchte ich über eine der wichtigsten Kompetenzen sprechen, um mental gesund zu bleiben, aber auch um im Alltag gut klarzukommen."
  },
  {
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    "text": "Ja und wenn ich jetzt vorher nicht gesagt hätte, um welche Kompetenz es hier geht, dann hättest du sie vielleicht trotzdem erraten."
  },
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    "end": 77.56,
    "text": "Denn gerade im Zeitalter von KI, von AI und dieses Wort geistert glaube ich jeden Tag auch im Leben von euch allen gerade rum, in meinem zumindest."
  },
  {
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    "end": 88.34,
    "text": "In diesem Zeitalter wird immer wieder davon gesprochen, dass wir eben im Gegensatz zur AI zu den Maschinen eine emotionale Kompetenz haben."
  },
  {
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    "end": 93.66,
    "text": "Und genau die möchte ich mir heute mit euch und für euch mal genauer angucken."
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    "text": "Ja, und was ich einfach feststelle, und ich habe lustigerweise zu genau diesem Thema promoviert."
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    "text": "Also Emotionsregulation beschäftigt mich jetzt im Berufsalltag schon eine ganze, ganze Weile."
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  {
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    "text": "Also meine Promotion ist jetzt, lasst mich rechnen, genauso alt wie meine jüngsten Kinder, also dreizehn Jahre her, als ich sie abgeschlossen habe, als ich sie begonnen habe, natürlich noch viel früher."
  },
  {
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    "text": "Aber damals ging es bei mir um Erwartungsangst, um die Regulation bei Sozialaphobie."
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  {
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    "text": "Ja und witzigerweise habe ich aber damals noch gar nicht so richtig begriffen, wie wichtig diese emotionale Kompetenz, diese emotionale Regulation eigentlich wirklich ist."
  },
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    "end": 157.04,
    "text": "Das weiß ich erst seit ich mehrere Jahre mit psychisch erkrankten arbeite, denn Ich musste feststellen, dass fast alle psychischen Störungen darauf basieren, also sie entstehen entweder oder werden aufrecht erhalten, weil mangelhafte Emotionsregulationskompetenzen vorhanden sind."
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  {
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    "end": 162.52,
    "text": "Beispiele hierfür sind Angststörungen, Depressionen, aber auch Sucht."
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    "text": "Es gibt noch zahlreiche mehr, aber das sind mal die, die ich als erstes nennen würde, wo ich immer sagen würde nach meiner langjährigen Erfahrung."
  },
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    "end": 176.12,
    "text": "Hier geht es immer darum, dass nicht gut mit Emotionen umgegangen werden kann."
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  {
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    "text": "Und der erste Punkt ist auch deshalb für mich, welche Emotion ist da eigentlich?"
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  {
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    "text": "Also welche Emotion kann ich da nicht gut aushalten und warum?"
  },
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    "end": 198.08,
    "text": "Also da wird es als allererstes drum gehen, wenn wir uns mit unseren Fertigkeiten und Fähigkeiten in puncto Emotion beschäftigen wollen, welche Emotion ist das?"
  },
  {
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    "end": 210.5,
    "text": "Und da würde ich auch gleich meinen allerersten Impuls reinsetzen, denn es geht wirklich als Ziel der Heilung, wenn ich das mal so ganz übergreifend formulieren soll."
  },
  {
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    "end": 215.62,
    "text": "und unter Heilung kann sich jetzt jeder und jede von euch was unterschiedliches vorstellen."
  },
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    "start": 215.88,
    "end": 219.58,
    "text": "Das muss nicht immer gleich die richtige handfeste psychische Erkrankung sein."
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    "text": "Das können auch einfach Verletzungen sein."
  },
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    "end": 230.54,
    "text": "Das kann auch einfach ein Leidensdruck sein, den ich so alltäglich habe, wo ich merke, da stimmt irgendwas mit meinen Gefühlen nicht."
  },
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    "text": "Also Ziel dieser Heilung."
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    "text": "ist für mich immer die Akzeptanz und zwar jeder, jeder, jeder Emotion."
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    "end": 245.3,
    "text": "Denn es ist so, der liebe Gott hat uns ein Potpourri an Gefühlen geschenkt."
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    "text": "Das würde, glaube ich, jeder noch zweifellos so bejahen."
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    "text": "Ich gebe meinen Patientinnen in der Therapie häufiger so das Beispiel, wenn ihr schon mal im Baumarkt wart und habt euch Farbe anmixen lassen, dann holen die manchmal so eine Palette an Farbnuancen raus, so ein Farbfächer."
  },
  {
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    "text": "Hat bestimmt auch einen professionellen Namen."
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    "text": "Ich sage jetzt einfach mal Farbfächer, wo all die Nuancen drauf sind."
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    "text": "Und so ähnlich ist das mit unseren Emotionen auch."
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    "text": "Wir haben auch so einen ganzen Fächer voller Emotionen und emotionaler Schattierungen."
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    "text": "Und nur wenige sind aber tatsächlich den Menschen bekannt, beziehungsweise mit nur wenigen beschäftigen sie sich."
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    "text": "Und ganz ganz viele werden auch ausgeklammert."
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    "text": "Also im Alltag gehen wir eigentlich so damit um, als hätten wir nur die Farbe blau und rot."
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    "text": "Und die anderen Schratierungen und die anderen Farbtöne wären überhaupt nicht existent bzw."
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    "text": "die wollen wir nicht so gern haben, die akzeptieren wir nicht so richtig und deshalb gucken wir die auch nicht an."
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    "text": "Deshalb klappen wir den Fächer immer nur in diesen beiden Richtungen aus."
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    "text": "Und weil eben alle dieser Emotionen, die uns geschenkt sind, eine Funktion haben, deshalb lohnt sich es auch total, sich diese Funktion mal klar zu machen."
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    "text": "Und so ein zweiter Punkt ist, dass jede Emotion auch einen körperlichen Ort hat, sag ich mal, also eine spezifische Empfindung, die dahinter steht und da lohnt sich das auch mal wirken zu lassen."
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    "text": "Also mal zu gucken, was fühle ich denn eigentlich im Körper bei Wut oder was fühle ich Bei Scham?"
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    "text": "oder besser soll ich vielleicht sagen, wo fühle ich die Scham?"
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    "text": "Wo fühle ich die Wut?"
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    "text": "Und gerade bei Angst ist nämlich wichtig, dass körperliche Spüren dieser Angst."
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    "text": "Das ist nicht gefährlich."
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    "text": "Und viele, viele, die mit Ängsten oder Angst auch Angstattacken zu tun haben, Bei denen vermischt sich das irgendwann."
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    "text": "Wir sagen dazu kognitive Fusion."
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    "text": "Also die Empfindung, manchmal auch das Anschauen von Bildern, zum Beispiel von Gefahrensituationen, wird vermischt mit der eigentlichen Gefahr."
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    "text": "Also das Spüren der Angst im Körper ist nicht gefährlich."
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    "text": "Und deswegen ist so eine übergreifende Mission wirklich auch Lerne, die Gefühle zu unterscheiden und auch zu benennen."
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    "text": "Ja und das ist nochmal wirklich hier mache ich nochmal den Bogenschlag zurück zur KI."
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    "text": "Hier befinden wir uns natürlich in einem großen großen Gegensatz zur KI, denn die hat keine körperliche Empfindung."
  },
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    "text": "Die kann nicht unterscheiden, die kann sich Gesichtsausdrücke angucken im weitesten Sinne."
  },
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    "end": 422.979,
    "text": "Also ein Programmierer könnte jetzt sagen, wenn ein Gesicht die und die Merkmale aufweist, wenn die Mundwinkel nach oben oder nach unten gehen, wenn die Augen gewisse Anzahl an Falten produzieren, dann wird wohl jemand glücklich sein."
  },
  {
    "start": 423.28,
    "end": 436.38,
    "text": "Aber dieses körperliche Spür, dieses im wahrsten Wort Sinne Verorten der Gefühle, das können nur wir Menschen und auch nur wir können deshalb auch unsere eigenen Emotionen natürlich unterscheiden und benennen."
  },
  {
    "start": 436.88,
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    "text": "Aber das gehört schon zur großen emotionalen Kompetenz dazu."
  },
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    "end": 452.179,
    "text": "Also man soll nicht meinen, dass das einfach so jeder und jede von uns kann, sondern das ist was, was in der emotionalen Entwicklung im Kindesalter auch gelernt wird und auch gelernt werden muss."
  },
  {
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    "end": 460.14,
    "text": "Und ich sehe eben häufig ganz, ganz viele erwachsene Menschen mir gegenüber sitzen, die darin wirklich Defizite haben."
  },
  {
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    "end": 466.64,
    "text": "Also jede Emotion können wir uns so merken, ist wie so eine Warnleuchte im Auto."
  },
  {
    "start": 467.02,
    "end": 479.979,
    "text": "Wenn ihr im Auto sitzt und irgendeine Leuchte geht an, zum Beispiel Reifendruck, zum Beispiel hatte ich jetzt kürzlich, Kühlmittel ist nicht genug vorhanden oder Batterie ist leer, Ölämpchen geht an."
  },
  {
    "start": 480.52,
    "end": 484.0,
    "text": "Das Ziel wäre ja, die man nicht zu ignorieren."
  },
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    "end": 493.659,
    "text": "Wenn wir Menschen, wir haben großes Problem, wir haben keine wirklich gute Verbindung mehr zu unserem Körper und wir haben auch keine wirklich gute Verbindung mehr zu unserer Psyche."
  },
  {
    "start": 494.659,
    "end": 501.94,
    "text": "Wenn der Bauch zwickt, dann schlucken wir gerne eine Ibu und wenn die Emotionen zwicken, Dann machen wir auch Dinge."
  },
  {
    "start": 502.0,
    "end": 508.14,
    "text": "Dann scrollen wir zum Beispiel durch Insta oder wir bestellen was bei Zalando oder wir trinken Dreikleser Wein."
  },
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    "start": 508.26,
    "end": 509.38,
    "text": "Ja, Punkt, Punkt, Punkt."
  },
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    "end": 511.539,
    "text": "All das fällt Menschen ein."
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    "text": "Wenn sie merken, ich habe da eine Emotion, die sich irgendwie nicht gut anfühlt."
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    "text": "Ja, dann komme ich zu meinem vierten einleitenden Punkt."
  },
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    "text": "Fühlen ist nämlich unbequem."
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    "text": "Und wir Menschen wollen unbequem nicht so gerne."
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    "text": "zu fühlen."
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    "end": 537.46,
    "text": "Also wenn Emotionen die Tankleuchte sind oder die Warnleuchte sind im Auto, dann muss darauf eine Handlung folgen."
  },
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    "end": 545.04,
    "text": "Und da kommen wir schon zu einem ganz wichtigen Aspekt, dass Emotionen nämlich immer Handlungsimpulse sind."
  },
  {
    "start": 545.5,
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    "text": "oder vermitteln, sage ich es besser so."
  },
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    "end": 551.72,
    "text": "Also die Handlungsimpulse stehen hinter diesen Emotionen."
  },
  {
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    "end": 560.86,
    "text": "Wenn die Warnleuchte leuchtet, dann möchte das Auto oder dann möchte der Konstrukteur des Autos, dass wir jetzt gerne irgendetwas tun, dann ist Handlung gefragt."
  },
  {
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    "end": 568.88,
    "text": "Und genauso bei den Gefühlen auch, wenn die Emotion aufleuchtet in Anführungsstrichen, dann sind da Handlungsimpulse."
  },
  {
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    "end": 573.86,
    "text": "Bei Wut ist das zum Beispiel der Impuls nach Verteidigung."
  },
  {
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    "end": 578.58,
    "text": "Wenn ich mich schuldig fühle, Schuld verlangt nach Wiedergutmachung."
  },
  {
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    "end": 580.48,
    "text": "Deshalb empfinden wir Schuld."
  },
  {
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    "end": 587.7,
    "text": "Wenn wir uns ängstlich fühlen oder sogar Panik haben, dann ist eigentlich das, was wir möchten, Schutz zu suchen."
  },
  {
    "start": 588.46,
    "end": 593.2,
    "text": "Wenn wir uns schämen, die Scham verlangt nach sozialer Einbindung."
  },
  {
    "start": 593.28,
    "end": 607.24,
    "text": "Also wir möchten... diese soziale Grenzübertretung, die da irgendwie anscheinend lauert, weswegen wir uns schämen, die möchten wir eigentlich nicht haben, weil wir wollen sozial angesehen bleiben, wir wollen in der sozialen Gruppe drin bleiben."
  },
  {
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    "end": 611.34,
    "text": "Und bei Trauer möchten wir eigentlich Trost bekommen."
  },
  {
    "start": 611.6,
    "end": 620.66,
    "text": "Wenn wir traurig sind, wenn wir Trauer empfinden, dann soll uns das eigentlich dahin führen, dass wir uns irgendwie trösten können oder trösten lassen können."
  },
  {
    "start": 621.34,
    "end": 637.02,
    "text": "Also an diesem evolutionär geprägten Impuls, da merken wir, wenn wir die Emotionen nicht zeigen oder wenn wir die verstecken oder wenn wir die fehl interpretieren, dann sind wir auch in unserer Handlung fehlgeleitet."
  },
  {
    "start": 637.74,
    "end": 641.86,
    "text": "Da schlucken wir Trauer zum Beispiel runter, dann kann uns keiner trösten."
  },
  {
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    "end": 648.08,
    "text": "Ganz einfache Geschichte, also missverstehen wir unsere Wut, dann können wir unsere Grenzen auch nicht verteidigen."
  },
  {
    "start": 648.8,
    "end": 651.34,
    "text": "Das könnte ich jetzt für jede Emotion so durchexerzieren."
  },
  {
    "start": 651.44,
    "end": 665.86,
    "text": "Also wenn wir die Emotionen nicht richtig verstehen, wenn wir die Warnleuchte nicht erkennen und wenn wir dann irgendwie nicht in Handlung kommen und zwar in eine konstruktive Handlung kommen, dann ist auch der Handlungsimpuls danach fehlgeleitet."
  },
  {
    "start": 666.4,
    "end": 671.38,
    "text": "und für unser aktuelles Wohlbefinden, aber auch natürlich für die Arbeitswelt der Zukunft."
  },
  {
    "start": 671.84,
    "end": 677.68,
    "text": "Dafür ist es einfach so dringend notwendig, dass wir diese emotionalen Kompetenzen besitzen."
  },
  {
    "start": 678.24,
    "end": 695.24,
    "text": "Die war vorher schon verdammt wichtig, aber im Zeitalter von KI und von Transhumanismus, von dem wir so oft sprechen, da ist es nochmal drei Stufen wichtiger, dass wir diese Emotionsregulation oder diese ganzen emotionalen Kompetenzen einfach besitzen."
  },
  {
    "start": 696.74,
    "end": 698.26,
    "text": "Was heißt das jetzt konkret?"
  },
  {
    "start": 699.64,
    "end": 710.86,
    "text": "Im Wesentlichen sind es so vier Schritte, die wir in Anführungsstrichen können, müssen oder können, sollten, was so unter diesen Begriff emotionale Kompetenzen fällt."
  },
  {
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    "end": 715.44,
    "text": "Als Allererstes ist das eine Emotion wirklich wahrnehmen zu können."
  },
  {
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    "end": 720.58,
    "text": "Also erstmal diesen körperlichen Schritt, da komme ich auch gleich nochmal drauf zurück."
  },
  {
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    "text": "erstmal wahrzunehmen, was da eigentlich für eine Emotion ist oder das da erstmal eine ist."
  },
  {
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    "end": 731.72,
    "text": "Und der zweite Schritt wäre dann diese Emotion auch benennen zu können."
  },
  {
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    "text": "Und Schritt eins und zwei sage ich gleich dazu, hören sich furchtbar banal an."
  },
  {
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    "text": "Für Menschen, die das jetzt von außen so hören, die denken, naja, gut, eine Emotion wahrnehmen, eine Emotion benennen, das ist ja irgendwie Pilipalle, das ist irgendwie Kindergarten."
  },
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    "text": "Dazu kann ich euch sagen, ist es überhaupt nicht."
  },
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    "end": 757.04,
    "text": "Ich habe eben schon mal gesagt, nicht alle Menschen haben das gut gelernt."
  },
  {
    "start": 757.62,
    "end": 761.78,
    "text": "Und ihr glaubt gar nicht, wie viele wirklich da schon Probleme damit haben."
  },
  {
    "start": 762.2,
    "end": 768.14,
    "text": "Es gibt auch im Übrigen eine richtige Erkrankung, eine richtige Störung, die nennt sich Alexitymie."
  },
  {
    "start": 768.72,
    "end": 774.68,
    "text": "Und bei der Alexitymie, die kann unterschiedlich hoch ausgeprägt sein, ist die sogenannte Emotionsblindheit."
  },
  {
    "start": 775.14,
    "end": 777.94,
    "text": "Patientinnen, die Alexitym sind."
  },
  {
    "start": 778.32,
    "end": 785.5,
    "text": "die haben überhaupt keine Fähigkeit, Emotionen wahrzunehmen, zu unterscheiden und zu benennen."
  },
  {
    "start": 785.66,
    "end": 796.56,
    "text": "Also da muss man dann wirklich ganz vorne anfangen und muss diejenigen Schulen zum Beispiel mit Gesichtsausdrücken, zum Beispiel mit wirklichen Lektionen."
  },
  {
    "start": 796.72,
    "end": 801.42,
    "text": "Wo macht sich eine Emotion im Körper bemerkbar, in der Mimik bemerkbar?"
  },
  {
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    "text": "Wo spür ich die?"
  },
  {
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    "text": "Wie spür ich die?"
  },
  {
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    "end": 806.34,
    "text": "Also das sind Fähigkeiten."
  },
  {
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    "end": 810.08,
    "text": "Ich will mal sagen, im weitesten Sinne so wie andere Fähigkeiten auch."
  },
  {
    "start": 810.98,
    "end": 819.9,
    "text": "Nur bei so anderen handfesten Sachen, ich sag mal, wenn ein Kind lernt, wie man mit Besteck ist, dann ist das jedem so klar, das Kind muss das lernen, das wird nicht so geboren."
  },
  {
    "start": 820.5,
    "end": 823.56,
    "text": "Und Emotionen werden Kinder natürlich auch vermittelt."
  },
  {
    "start": 824.06,
    "end": 833.78,
    "text": "Und da ist es einfach wichtig, dass die Eltern alleine schon diese emotionalen Kompetenzen haben und für sich aufbauen, damit sie die auch an Kinder korrekt weitergeben können."
  },
  {
    "start": 834.18,
    "end": 843.16,
    "text": "Also ein Beispiel ist, ich habe mal eine Mutter in der Stadt gesehen und dieses Kind, das lief so neben einem Bucky her und das trommelte irgendwann auf den Boden."
  },
  {
    "start": 843.2,
    "end": 849.86,
    "text": "Das war so richtig ausser sich, es stampfte auf den Boden, knallroten Kopf, es balte die Fäuste."
  },
  {
    "start": 850.56,
    "end": 853.74,
    "text": "und diese Mutter beugte sich zu dem Kind und sagt, was hast du denn?"
  },
  {
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    "text": "Hast du Hunger?"
  },
  {
    "start": 855.5,
    "end": 862.5,
    "text": "Ja und da stand ich so daneben und dachte, das ist eigentlich ein wunderbares, aber auch wieder ein grausiges Beispiel dafür."
  },
  {
    "start": 863.28,
    "end": 868.42,
    "text": "wie diesem Kind gerade das Lernen der emotionalen Kompetenz eigentlich verbaut wird."
  },
  {
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    "end": 871.32,
    "text": "Denn natürlich hatte dieses Kind kein Hunger."
  },
  {
    "start": 871.52,
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    "text": "Natürlich war dieses Kind super, super sauer."
  },
  {
    "start": 874.58,
    "end": 876.84,
    "text": "Das war einfach unfassbar wütend."
  },
  {
    "start": 877.96,
    "end": 883.18,
    "text": "Also wenn ich hungrig bin, dann trommel ich zumindest nicht auf dem Boden und hab auch keinen knallroten Kopf."
  },
  {
    "start": 883.28,
    "end": 884.5,
    "text": "Ich weiß nicht, wie es euch geht."
  },
  {
    "start": 884.94,
    "end": 889.62,
    "text": "Es war ein eindeutiger Anzeichen dafür, dass dieses Kind stinksauer war."
  },
  {
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    "end": 893.08,
    "text": "Aber die Mutter hat es nicht geschafft, das zu benennen."
  },
  {
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    "end": 902.68,
    "text": "Sie hat dem Kind sozusagen in dieser Situation zumindest keine Lerngelegenheit gegeben, zu sagen, wie dieses Gefühl heißt."
  },
  {
    "start": 903.6,
    "end": 913.96,
    "text": "Also das Kind hätte es eigentlich gut verbinden können, so wenn ich mich so fühle und wenn ich das in meinem Körper spüre und wenn ich diese Empfindung habe, dann heißt das Ganze Wut."
  },
  {
    "start": 914.54,
    "end": 919.5,
    "text": "Und beim nächsten Mal hätte das Kind dann auch gut artikulieren können, wenn sie es nochmal so fühlt."
  },
  {
    "start": 920.16,
    "end": 921.34,
    "text": "wie dieses Gefühl heißt."
  },
  {
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    "end": 924.2,
    "text": "Also so viel zu den Lerngelegenheiten."
  },
  {
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    "end": 929.14,
    "text": "Aber Schritt eins und zwei, also Emotion wahrnehmen und benennen."
  },
  {
    "start": 930.0,
    "end": 934.56,
    "text": "Der dritte Schritt kann sein, sich mit seinen Emotionen dann zu artikulieren."
  },
  {
    "start": 934.94,
    "end": 940.82,
    "text": "Also nicht zu verwechseln mit dem zweiten Schritt, da geht es eher darum, diese emotionalen Nuancen auch zu unterscheiden."
  },
  {
    "start": 941.32,
    "end": 943.38,
    "text": "überhaupt ein Vokabular dafür zu haben."
  },
  {
    "start": 943.96,
    "end": 958.44,
    "text": "Im dritten Punkt geht es mir eher darum, dass ich die nach außen auch artikuliere, äußere, in Mimik zum Beispiel auch, dass ich das anderen Menschen anzeigen kann, wie ich mich fühle, aber natürlich auch verbal, dass wir uns darüber austauschen können, wie es uns geht."
  },
  {
    "start": 959.14,
    "end": 964.7,
    "text": "Und dann kommt der vierte Schritt hinterher und das ist so der Königsweg, die Emotionen zu regulieren."
  },
  {
    "start": 965.14,
    "end": 969.14,
    "text": "Also wie schaffe ich es, ein Gefühl jetzt konstruktiv zu verarbeiten."
  },
  {
    "start": 969.7,
    "end": 977.8,
    "text": "Das heißt konkret, es zu fühlen und es dann in Handlungen umzuleiten, die mir auch helfen, das Gefühl dann selbst abzubauen."
  },
  {
    "start": 978.58,
    "end": 985.2,
    "text": "Weil, und das ist das Wichtige, weil ich geschafft habe, das Bedürfnis dahinter zu stillen."
  },
  {
    "start": 986.26,
    "end": 988.7,
    "text": "Und dann baut sich eben so eine Emotion auch ab."
  },
  {
    "start": 988.8,
    "end": 991.5,
    "text": "Also das ist das, wofür sie eigentlich da sind."
  },
  {
    "start": 991.58,
    "end": 994.3,
    "text": "Sie zeigen uns mit der Warnleuchte an."
  },
  {
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    "end": 996.0,
    "text": "Hier ist was nicht in Ordnung."
  },
  {
    "start": 996.08,
    "end": 997.52,
    "text": "Hier ist ein Bedürfnis frustriert."
  },
  {
    "start": 998.14,
    "end": 1000.1,
    "text": "Hier ist eine Grenze überschritten zum Beispiel."
  },
  {
    "start": 1000.76,
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    "text": "Und dann sollen wir etwas tun, was dazu hinführt, diese Bedürfnisse zu stillen."
  },
  {
    "start": 1005.76,
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    "text": "Und dann hat die Emotion auch eine Chance, sich abzubauen."
  },
  {
    "start": 1009.78,
    "end": 1014.48,
    "text": "Dann hat sie sozusagen nicht mehr nötig, dauernd das Glöckchen für uns zu läuten."
  },
  {
    "start": 1016.04,
    "end": 1019.02,
    "text": "Ja, und vielleicht gebe ich mal so ein konkretes Beispiel rein."
  },
  {
    "start": 1019.74,
    "end": 1028.44,
    "text": "Ich höre jetzt zum Beispiel wie eine Kollegin, oder du kannst hier einsetzen, wen du möchtest, ein Kunde, eine Freundin, wie die schlecht über mich redet."
  },
  {
    "start": 1030.319,
    "end": 1037.5,
    "text": "Und üblicherweise, so wäre es zumindest bei vielen von uns, würde sich jetzt eine Empfindung von Traurigkeit einstellen."
  },
  {
    "start": 1038.639,
    "end": 1049.84,
    "text": "Der Grund ist, ich fühle mich irgendwie verlassen, das Zugehörigkeitsmotiv ist angegriffen und auch irgendwie ein wertvoller Kontakt und der eigene Selbstwert sind in dem Moment auch bedroht."
  },
  {
    "start": 1050.139,
    "end": 1058.5,
    "text": "Wenn ich jemanden über mich lästern höre oder wieder sich über mich lustig macht, dann kann ich sowas wie Traurigkeit empfinden."
  },
  {
    "start": 1059.48,
    "end": 1065.84,
    "text": "Und weil jetzt Trauer aber so schwer auszuhalten ist, wird man in diesen Situationen auch gerne mal wütend."
  },
  {
    "start": 1066.419,
    "end": 1069.439,
    "text": "Das ist eine sogenannte Sekundär-Emotion, sagen wir dazu."
  },
  {
    "start": 1069.56,
    "end": 1072.04,
    "text": "Also eine andere Emotion setzt sich da drauf."
  },
  {
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    "end": 1079.56,
    "text": "Eine, die wir vielleicht besser aushalten können oder die uns nicht so sehr abtrainiert worden ist wie die eigentliche primäre Emotion."
  },
  {
    "start": 1080.419,
    "end": 1085.34,
    "text": "Oder eine, die irgendwie akzeptierter ist in dem Kreis, wo ich mich befinde."
  },
  {
    "start": 1087.159,
    "end": 1091.439,
    "text": "So, und jetzt könnten wir natürlich der Kollegin oder der Freundin oder dem Kunden eine knallen."
  },
  {
    "start": 1092.02,
    "end": 1095.439,
    "text": "Das bringt aber herzlich wenig außer irgendwelchen Ärger."
  },
  {
    "start": 1096.32,
    "end": 1100.58,
    "text": "und psychologisch sinnvoll wäre jetzt, wir gehen mal unsere Schritte durch."
  },
  {
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    "end": 1103.82,
    "text": "Also erstens, ich nehme erstmal wahr, was ist."
  },
  {
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    "end": 1110.6,
    "text": "Ich nehme wahr, oh, in meinem Körper, da tut sich irgendwas, in meinem Effekt tut sich irgendwas."
  },
  {
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    "end": 1118.04,
    "text": "Das ist schon mal ein Schritt weiter, dass wir überhaupt merken, wir sind da emotional irgendwie in Aufruhe und wir übergehen das nicht einfach."
  },
  {
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    "end": 1123.919,
    "text": "Und der Schritt zwei wäre dann das für sich erstmal richtig einzusortieren, richtig zu benennen."
  },
  {
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    "text": "Ich bin total traurig."
  },
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    "end": 1134.36,
    "text": "Eventuell sage ich mir das sogar laut vor, dass ich erstmal so eine Bestandsaufnahme mache und ich klampüster das für mich mal so auseinander."
  },
  {
    "start": 1134.72,
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    "text": "Ist das Traurigkeit?"
  },
  {
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    "text": "Ist das Ärger?"
  },
  {
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    "text": "Ist das Enttäuschung?"
  },
  {
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    "end": 1139.34,
    "text": "Was ist das jetzt eigentlich?"
  },
  {
    "start": 1140.8,
    "end": 1143.6,
    "text": "So, und dann geht es drittens ans Regulieren."
  },
  {
    "start": 1144.02,
    "end": 1149.439,
    "text": "Ich habe jetzt mal diesen anderen Punkt, wo wir das anderen äußern mal raus gelassen."
  },
  {
    "start": 1150.36,
    "end": 1153.52,
    "text": "Ich bin jetzt sozusagen nur mit mir alleine und dann geht's ans Regulieren."
  },
  {
    "start": 1153.62,
    "end": 1159.48,
    "text": "Also zur Erinnerung, ich möchte ja das Bedürfnis stillen und dadurch das Gefühl unnötiger machen."
  },
  {
    "start": 1160.76,
    "end": 1163.3,
    "text": "Trauer soll für Trost sorgen, haben wir gelernt."
  },
  {
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    "end": 1167.419,
    "text": "Also kann ich zum Beispiel schauen, dass ich Trost suche."
  },
  {
    "start": 1168.36,
    "end": 1169.879,
    "text": "Das kann ich für mich selbst machen."
  },
  {
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    "end": 1173.8,
    "text": "Ich kann das aber zum Beispiel auch einer vertrauten Person erzählen."
  },
  {
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    "text": "Wie traurig ich über das Ereignis gerade bin."
  },
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    "text": "Besonders Männer beobachten wir immer wieder."
  },
  {
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    "end": 1181.939,
    "text": "Die sind hier ein bisschen zurückhaltender."
  },
  {
    "start": 1182.0,
    "end": 1183.86,
    "text": "Das hat Sozialisationsgründe."
  },
  {
    "start": 1184.399,
    "end": 1189.34,
    "text": "Na denn so ein sehr destruktives Vorherrschendes männliches Stereotyp besagt."
  },
  {
    "start": 1189.439,
    "end": 1191.639,
    "text": "Immer noch sprich nicht über deine Gefühle."
  },
  {
    "start": 1191.699,
    "end": 1193.439,
    "text": "Eine Gefühle sind irgendwie für Mädchen."
  },
  {
    "start": 1194.0,
    "end": 1197.8,
    "text": "Die haben da häufiger Probleme mit, zumindest mit dem Emotionen teilen."
  },
  {
    "start": 1198.24,
    "end": 1199.86,
    "text": "Ist nicht bei allen so natürlich."
  },
  {
    "start": 1200.28,
    "end": 1204.659,
    "text": "Frauen machen das auch im Zweifel nicht immer so gerne, aber das hilft eben."
  },
  {
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    "end": 1208.699,
    "text": "Wenn ich jemand anderem erzähle, wie ich mich fühle."
  },
  {
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    "end": 1217.699,
    "text": "dann können andere Menschen einfach die subjektive Realität öfters nochmal gerade rücken, dann können die auch dein Selbstwert schützen."
  },
  {
    "start": 1217.8,
    "end": 1221.48,
    "text": "und die können auch irgendwie soziale Grenzübertretungen mal relativieren."
  },
  {
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    "end": 1227.34,
    "text": "Die können dir spiegeln, dass du zum Beispiel eben nicht Mutterseelen allein mit dem Problem bist."
  },
  {
    "start": 1228.159,
    "end": 1232.24,
    "text": "Also für die allermeisten Gefühle gilt, wer sich äußert, gewinnt."
  },
  {
    "start": 1232.86,
    "end": 1241.78,
    "text": "Also aus fachlicher, aber auch aus persönlicher Sicht kann ich dir sagen, Es ist noch kein Gefühl positiver geworden, weil man es irgendwie in sich reingefressen hat."
  },
  {
    "start": 1242.639,
    "end": 1244.8,
    "text": "Im Zweifel genau andersrum."
  },
  {
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    "end": 1248.659,
    "text": "Problem daran ist, wir lernen das so."
  },
  {
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    "end": 1258.3,
    "text": "Wir lernen zum Beispiel als Junge darfst du nicht traurig oder ängstlich sein und als Mädchen darfst du nicht wütend sein."
  },
  {
    "start": 1259.6,
    "end": 1265.48,
    "text": "Und dann kommt auch noch ein Top, wenn du als Mädchen dann zum Beispiel wütend wirst, dann wirst du beschämt."
  },
  {
    "start": 1266.28,
    "end": 1270.54,
    "text": "Dann kriegst du gesagt, schäm dich was, so was macht ein Mädchen doch nicht."
  },
  {
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    "end": 1275.399,
    "text": "Oder wenn ein Junge sich fürchtet und weint, dann wird er ebenfalls beschämt."
  },
  {
    "start": 1275.8,
    "end": 1279.58,
    "text": "Stelle dich nicht so an, sei tapfer, Indiana kennt keinen Schmerz."
  },
  {
    "start": 1279.98,
    "end": 1283.26,
    "text": "Ihr alle kennt diese wirklich, wirklich dummen Sprüche."
  },
  {
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    "end": 1289.699,
    "text": "Ich muss es mal so an der Stelle sagen, wie es ist, weil es wirklich einfach dumm ist, Kinder immer noch so zu erziehen."
  },
  {
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    "end": 1295.86,
    "text": "Aber es passiert jeden Tag auf unseren Straßen, in unseren Kitas, in den Elternhäusern überall."
  },
  {
    "start": 1297.32,
    "end": 1301.74,
    "text": "Wir Psychologen würden dazu sagen, diese Person wird invalidiert in diesem Moment."
  },
  {
    "start": 1301.84,
    "end": 1305.919,
    "text": "Also ihre Emotion, die sie eigentlich hat, wird für ungültig und falsch erklärt."
  },
  {
    "start": 1306.5,
    "end": 1311.72,
    "text": "Sie bekommt im übertragenen Sinn erzählt, eigentlich müsstest du dich jetzt anders fühlen."
  },
  {
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    "text": "Und das ist nicht nur bei Kindern so."
  },
  {
    "start": 1314.3,
    "end": 1316.3,
    "text": "Wir kennen das auch aus dem Erwachsenenalltag."
  },
  {
    "start": 1317.22,
    "end": 1319.879,
    "text": "Ich friere zum Beispiel immer sehr schnell."
  },
  {
    "start": 1320.659,
    "end": 1324.8,
    "text": "Das hat mit einem körperlichen Defizit zu tun, was ich habe."
  },
  {
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    "end": 1329.919,
    "text": "Und mein Mann, der hat früher immer zu mir gesagt, man kann doch jetzt nicht frieren."
  },
  {
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    "text": "Das ist doch warm hier drin."
  },
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    "text": "Eine Banalität eigentlich."
  },
  {
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    "text": "Und das hat mich aber irgendwann richtig, richtig sauer gemacht."
  },
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    "text": "Weil ich da invalidiert worden bin."
  },
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    "text": "Weil mir eben kalt war."
  },
  {
    "start": 1342.34,
    "end": 1343.98,
    "text": "Das war meine Erlebnisrealität."
  },
  {
    "start": 1344.459,
    "end": 1347.0,
    "text": "Und ich bekam das immer so jeden Tag abgesprochen."
  },
  {
    "start": 1347.679,
    "end": 1353.98,
    "text": "Oder wenn jemand zum Beispiel Schmerzen äußert, unter medizinischen Prozeduren zum Beispiel kommt das häufiger vor."
  },
  {
    "start": 1354.04,
    "end": 1359.0,
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    "text": "Die beschreiben dann natürlich erstmal, was so suchtechnisch los ist."
  },
  {
    "start": 1975.48,
    "end": 1987.939,
    "text": "Der Konsum des Essen, das Kaufen, das Glücksspiel, die Pornografienutzung, Punkt, Punkt, Punkt, das alles bestimmt den Alltag und bestimmt dann häufig auch die Anamnese, wenn wir diese Betroffenen in der Klinik sehen."
  },
  {
    "start": 1988.84,
    "end": 1994.199,
    "text": "Und da muss man erstmal dahinter kommen, um welche eskalierte Emotion ist, eigentlich darunter geht."
  },
  {
    "start": 1995.939,
    "end": 1999.159,
    "text": "Und jetzt würde ich noch gerne eine Studie mit euch teilen."
  },
  {
    "start": 1999.199,
    "end": 2000.699,
    "text": "Nein, zwei sind es genau genommen."
  },
  {
    "start": 2001.28,
    "end": 2005.04,
    "text": "Denn ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht hier auch ein bisschen Empirie dabei hätte."
  },
  {
    "start": 2005.699,
    "end": 2010.26,
    "text": "Das heißt, ich habe mal geschaut, was gibt es denn jetzt so an neueren Ergebnissen?"
  },
  {
    "start": 2010.36,
    "end": 2012.199,
    "text": "Und da bin ich auf eine Studie gestoßen."
  },
  {
    "start": 2012.26,
    "end": 2013.56,
    "text": "Das fand ich sehr interessant."
  },
  {
    "start": 2013.62,
    "end": 2016.699,
    "text": "Die ist aus dem letzten Jahr also noch relativ neu."
  },
  {
    "start": 2016.82,
    "end": 2021.82,
    "text": "aus dem Jahr ist eine österreichische Studie von der Uni Innsbruck."
  },
  {
    "start": 2022.58,
    "end": 2027.399,
    "text": "Und die Forschenden haben zweihundert sieben siebzig gesunde Studierende untersucht."
  },
  {
    "start": 2028.06,
    "end": 2036.899,
    "text": "Unter anderem in den Variablen wie resilient sind die und wie emotional intelligent sind die."
  },
  {
    "start": 2037.139,
    "end": 2043.74,
    "text": "Also über diesen Begriff emotionale Intelligenz über den sogenannten EQ kann man sich jetzt ein bisschen streiten."
  },
  {
    "start": 2043.78,
    "end": 2048.38,
    "text": "Da streitet sich auch die Wissenschaft ein bisschen, aber an den Begriff will ich mich jetzt gar nicht aufhängen."
  },
  {
    "start": 2049.12,
    "end": 2059.12,
    "text": "Also sie haben geschaut, wie emotional kompetent sind die und wie resilient sind die und haben dann vor allem mal den Fokus draufgesetzt, gibt es hier irgendwelche Genderunterschiede."
  },
  {
    "start": 2060.06,
    "end": 2061.92,
    "text": "Und hier war es erstmal ganz interessant."
  },
  {
    "start": 2062.42,
    "end": 2075.0,
    "text": "Als Allererstes haben die einfach den in Einführungstrichen alten Effekt repliziert, dass emotionale Intelligenz und Resilienz, also psychische Widerstandsfähigkeit miteinander korreliert sind."
  },
  {
    "start": 2075.14,
    "end": 2103.42,
    "text": "Da gibt es ein enges Verhältnis und das ist auch gar nicht überraschend, denn man hat eben schon lange gefunden, das habe ich auch schon erzählt, dass eben, wenn man emotional kompetent ist, die mentale Gesundheit, das mentale Wohlbefinden, aber auch insgesamt das soziale Funktionsniveau und auch sowas wie eine persönliche Anpassungsfähigkeit an verschiedene inklammern auch vitrige Gegebenheiten erhöht ist, also dass diese beiden Faktoren zusammenhängen."
  },
  {
    "start": 2104.34,
    "end": 2119.14,
    "text": "Und jetzt haben sie aber eben mal ein bisschen auf die Geschlechtsunterschiede geschaut und haben herausgefunden, dass bei den Frauen die interpersonelle emotionale Intelligenz höher war als bei den Männern."
  },
  {
    "start": 2119.62,
    "end": 2120.42,
    "text": "Was bedeutet das?"
  },
  {
    "start": 2120.62,
    "end": 2129.3,
    "text": "interpersonell ist immer also zwischen den Personen, die Frauen können zum Beispiel besser wahrnehmen, welche Gefühle andere Personen haben."
  },
  {
    "start": 2130.12,
    "end": 2136.38,
    "text": "Und beim Männern hingegen haben die aber im intrapsychischen Bereich höher gescored."
  },
  {
    "start": 2136.52,
    "end": 2145.48,
    "text": "Also die haben eine bessere Regulation eigener Gefühle aufgewiesen und auch eine Kontrolle des Ausdrucks der eigenen Emotionen."
  },
  {
    "start": 2146.52,
    "end": 2163.56,
    "text": "Ich glaube, das überrascht uns nicht, wenn wir das so hören, also die Emotionen zu regulieren und eben auch die Expression, den mimischen und sämtlichen anderen Ausdruck dieser Gefühle, dass Männer das bei sich besser im Griff haben."
  },
  {
    "start": 2164.08,
    "end": 2168.76,
    "text": "Ja, und hier muss man jetzt eben dazu sagen, die haben dann darin höher gescored."
  },
  {
    "start": 2168.8,
    "end": 2181.74,
    "text": "Das heißt, es ist insgesamt zu einem höheren Summenscore dieser intrapsychischen emotionalen Intelligenz gekommen und bei den Frauen eben zu einem höheren interpersonellen Summenwert."
  },
  {
    "start": 2182.52,
    "end": 2187.58,
    "text": "Und jetzt kann man sich aber in der Konsequenz natürlich fragen, ist das denn jetzt gut?"
  },
  {
    "start": 2188.1,
    "end": 2204.16,
    "text": "Also... Man sollte hier gar nicht die Gender gegeneinander ausspielen und sagen, die einen können das besser als die anderen, sondern ich gucke hier auch ein bisschen kritisch hin, denn wenn ich höre, dass Männer einen höheren Summscore produzieren, vor allem in dieser Skala."
  },
  {
    "start": 2204.88,
    "end": 2218.54,
    "text": "Kontrolle des Ausdruckseigene Emotionen, dann gucke ich schon ein bisschen kritisch hin, weil ich dann sage, ja, die können darin zwar höher scoren und das kann im Endeffekt einen höheren emotionalen Intelligenzwert hier in dieser Studie ergeben."
  },
  {
    "start": 2218.8,
    "end": 2253.28,
    "text": "Aber das ist für mich... Nicht in jeder Situation eine tolle Kompetenz, denn wir wissen eben auch, und da spiele ich so ein bisschen an auf die Ergebnisse, die ich auch in der Suizidalitätsfolge hier schon mal zitiert habe, dass einfach seventy-fünf Prozent der Suizidenten zum Beispiel Männer sind und dass ein nicht geringer Faktor dieser Suizidalität bei Männern häufig genau dieser Faktor ist, dass sie nämlich ihre Emotionen nicht nach außen zeigen und dass sie hoch scoren in diesem, ich muss meine eigenen Emotionen unter Kontrolle behalten."
  },
  {
    "start": 2254.42,
    "end": 2267.34,
    "text": "Also hier sollten wir ganz genau hingucken und nicht Gefahr laufen, einfach schnell da ein positives Ergebnis draus zu machen, sondern man muss gucken, wenn die oder die Regulationsstrategien angewendet werden."
  },
  {
    "start": 2267.78,
    "end": 2270.06,
    "text": "In welcher Situation ist das denn adaptiv?"
  },
  {
    "start": 2270.42,
    "end": 2272.8,
    "text": "Also wenn ich auf einer Beerdigung sitze zum Beispiel."
  },
  {
    "start": 2273.36,
    "end": 2283.06,
    "text": "und riskiere gerade einen Lachanfall zu kriegen wegen irgendeines Gedankens, dann ist es total adaptiv, wenn ich meinen emotionalen Ausdruck unter Kontrolle behalte."
  },
  {
    "start": 2283.14,
    "end": 2285.12,
    "text": "Dann ist das eine funktionale Kompetenz."
  },
  {
    "start": 2285.7,
    "end": 2292.78,
    "text": "Wenn ich aber sonst im Alltagsleben bin und es mir mental furchtbar schlecht geht, dann können wir da nicht so einfachen Haken dran machen."
  },
  {
    "start": 2294.22,
    "end": 2304.72,
    "text": "Ja, also das nochmal zu dieser Studie, vielleicht nochmal ein Randergebnis, die Frauen zeigten hier hinsichtlich der Resilienzscores wieder höhere Werte."
  },
  {
    "start": 2304.88,
    "end": 2316.84,
    "text": "Also hier spielt so ein bisschen das rein, was ich gerade gesagt habe, oder das ist zumindest so eine Arbeitshypothese, dass Frauen eben eher geneigt sind in der emotionalen Kompetenz."
  },
  {
    "start": 2317.28,
    "end": 2328.7,
    "text": "Dort stärken aufzuweisen, die ihnen hinterher für die mentale Gesundheit, für die Resilienz, für die Widerstandsfähigkeit eher was zu bringen als vielleicht den Männern in einigen Fällen."
  },
  {
    "start": 2329.4,
    "end": 2331.36,
    "text": "Genau, aber das nur so nochmal am Rande."
  },
  {
    "start": 2332.76,
    "end": 2333.56,
    "text": "Und eine zweite."
  },
  {
    "start": 2334.08,
    "end": 2336.22,
    "text": "Untersuchungen, das fand ich auch sehr interessant."
  },
  {
    "start": 2336.7,
    "end": 2340.4,
    "text": "Ich habe jetzt leider gerade nicht die Jahreszahl parat, ist aber auch sehr neu gewesen."
  },
  {
    "start": 2341.06,
    "end": 2347.04,
    "text": "Und die haben sich mal angeguckt, was passiert denn, wenn wir zum Beispiel Nachrichten schauen."
  },
  {
    "start": 2347.12,
    "end": 2357.72,
    "text": "Also jeder kennt das, wenn wir dieser Tage gerade in diesem Zeitalter der Polikrise Nachrichten gucken, dass es mit unserem Effekt danach ganz schön bergab gehen kann."
  },
  {
    "start": 2358.74,
    "end": 2360.74,
    "text": "Und die haben sich jetzt mal angeguckt."
  },
  {
    "start": 2361.18,
    "end": 2379.32,
    "text": "Zahlen denn irgendwie Emotionsregulationsstrategien darauf ein, dass man nach dem Nachrichtenschau nicht so abstürzt in seinen Emotionen, in seinen Stimmungen und haben sich also Leute angeschaut, die Diese oder jene Strategien verwenden und wollten mal gegeneinander abtesten."
  },
  {
    "start": 2379.4,
    "end": 2382.48,
    "text": "Welche Strategien können denn hilfreich sein bzw."
  },
  {
    "start": 2383.02,
    "end": 2384.06,
    "text": "anders aufgezäumt?"
  },
  {
    "start": 2384.14,
    "end": 2393.14,
    "text": "Was machen denn Menschen, die nach dem Nachrichten schauen, eben keine Probleme kriegen, die dann nicht nachhaltig einen negativen Effekt davontragen?"
  },
  {
    "start": 2394.16,
    "end": 2400.24,
    "text": "Und da hat man sich vier relativ gut bevorste Emotionsregulationsstrategien angeguckt."
  },
  {
    "start": 2400.56,
    "end": 2407.14,
    "text": "Da musste ich so ein bisschen schmunzeln, weil das auch schon die Strategien waren, die ich in meiner eigenen Dissertation auch beforst habe."
  },
  {
    "start": 2407.82,
    "end": 2409.9,
    "text": "Also die scheinen immer noch auf Wug zu sein."
  },
  {
    "start": 2410.46,
    "end": 2419.46,
    "text": "Das ist einmal die Strategie Suppression, also Unterdrückung, wenn ich Emotionen versuche zu unterdrücken, die da bei mir aufkommen, die ich wahrnehmen kann."
  },
  {
    "start": 2420.1,
    "end": 2426.26,
    "text": "Die zweite Strategie ist das sogenannte cognitive reappraisal, also eine kognitive Neubewertung."
  },
  {
    "start": 2426.68,
    "end": 2428.14,
    "text": "Ich werde da gleich noch was zu sagen."
  },
  {
    "start": 2428.56,
    "end": 2432.48,
    "text": "Die dritte Strategie ist sowas wie eine selektive Aufmerksamkeit."
  },
  {
    "start": 2432.86,
    "end": 2441.28,
    "text": "Also wenn ich mir nicht das große ganze Bild angucke, sondern selektiv meinen Fokus auf bestimmte Aspekte oder bestimmte Dinggerichte."
  },
  {
    "start": 2442.06,
    "end": 2447.58,
    "text": "Und die vierte Strategie ist Ablenkung, also distraction wird das in der Forschung dann immer genannt."
  },
  {
    "start": 2448.68,
    "end": 2450.28,
    "text": "Ja, und was haben die jetzt rausgefunden?"
  },
  {
    "start": 2450.76,
    "end": 2468.92,
    "text": "Die haben rausgefunden, dass, wenn Probandinnen negative Nachrichtensendungen anschauen, dass die beiden Strategien Unterdrückung und Ablenkung, dass die keinen positiven Effekt auf diese Effektstärke beim Nachrichten schauen oder nach dem Nachrichten schauen haben."
  },
  {
    "start": 2469.64,
    "end": 2492.12,
    "text": "Also dieses, wenn ich versuche, Emotionen zu unterdrücken oder wenn ich versuche, mich abzulenken, dann ist das was, was scheinbar wo ich bei schlecht funktioniert, wenn ich diese negativen Nachrichten sehe, von Kriegsgebieten, von Verhungern, von irgendwelchen Erdbeben, von Autounfällen auf der Autobahn und so weiter und so weiter."
  },
  {
    "start": 2492.76,
    "end": 2505.38,
    "text": "Und die anderen beiden Strategien aber, diese kognitive Neubewertung und die selektive Aufmerksamkeit, die haben Potenzial, den negativen Effekt bei den News runterzuregulieren."
  },
  {
    "start": 2506.62,
    "end": 2507.7,
    "text": "Ja, vielleicht noch ein Wort."
  },
  {
    "start": 2507.9,
    "end": 2510.4,
    "text": "Was hat das mit dem cognitive reappraisal auf sich?"
  },
  {
    "start": 2510.5,
    "end": 2527.28,
    "text": "Also das meint, dass ich, wenn ich mal ein Beispiel reingeben würde, ich sehe jetzt zum Beispiel die Nachricht, die da häufiger jetzt gerade auch mal postuliert wird, so die deutsche Wirtschaft wächst weiterhin nicht oder wir befinden uns in der Rezession und die Wirtschaftsweisen haben ausgerechnet das und so weiter."
  },
  {
    "start": 2528.02,
    "end": 2535.72,
    "text": "Und ich sehe jetzt diese News und dann kommt erstmal bei jedem von uns so eine Bewertung, die unmittelbar in den Kopf kommt, so eine Erstbewertung."
  },
  {
    "start": 2536.24,
    "end": 2542.0,
    "text": "Und da könnte ich mir sowas denken wie, oh je, wir stürzen ab, ja, wir verlieren unseren Wohlstand."
  },
  {
    "start": 2543.26,
    "end": 2544.5,
    "text": "Das könnte so ein Gedanke sein."
  },
  {
    "start": 2544.56,
    "end": 2552.74,
    "text": "Und der führt natürlich zu sehr negativen Gefühlen, weil wir alle identifizieren uns mit unserem eigenen Land, mit unserer eigenen Wirtschaft."
  },
  {
    "start": 2553.28,
    "end": 2554.98,
    "text": "Und dann bekommen wir negative Gefühle."
  },
  {
    "start": 2555.62,
    "end": 2560.6,
    "text": "Und dann kann sowas wie eine zweite, also wie diese... Neubewertung einsetzen."
  },
  {
    "start": 2561.06,
    "end": 2563.34,
    "text": "Und da könnte ich mir jetzt zum Beispiel so was denken."
  },
  {
    "start": 2563.84,
    "end": 2575.32,
    "text": "Ja, aber wir arbeiten da ja gerade an was total großem, wenn ich da in einem Tech Start-up zum Beispiel arbeite oder wenn wir irgendwie gerade umstrukturieren auf ein neues Produkt umgestellt haben oder oder oder."
  },
  {
    "start": 2575.72,
    "end": 2586.06,
    "text": "Oder ich könnte jetzt auch neu bewerten im Sinne von ja, die Wirtschaft, die Schrumpf vielleicht oder die Wächst vielleicht nicht, aber mir persönlich, mir geht es ja weiterhin finanziell total gut."
  },
  {
    "start": 2587.12,
    "end": 2591.02,
    "text": "Und dann setzt sowas wie eine Neutralisierung des Affekts ein."
  },
  {
    "start": 2591.14,
    "end": 2596.34,
    "text": "Also der wird dann vielleicht nicht direkt total positiv, aber der kann sich dadurch neutralisieren."
  },
  {
    "start": 2597.34,
    "end": 2598.62,
    "text": "Das wäre hiermit gemeint."
  },
  {
    "start": 2598.68,
    "end": 2620.88,
    "text": "Also diese Strategie wenden Menschen an, die mit den Affekten dann positiv oder neutral bleiben, wenn sie die Nachrichten schauen und andere gehen zum Beispiel in die selektive Aufmerksamkeit, also dass man gewisse Aspekte ausblendet, dass man vielleicht, wenn man die Nachricht hört von die Schere zwischen Arm und Reich, geht immer weiter auseinander."
  },
  {
    "start": 2621.52,
    "end": 2643.38,
    "text": "Das wäre so ein Beispiel, wo ich selektive Aufmerksamkeit eben vielleicht auf meine eigene Gehaltsgruppe richten kann und kann mir dann sagen oder denken, auch ja, ist ja alles gar nicht so schlimm, ich komme ja gut über die Runden, blende aber zum Beispiel den anderen Teil der Bevölkerung komplett aus, der vielleicht gerade sehr unter der zehn Prozent Inflation leidet."
  },
  {
    "start": 2644.62,
    "end": 2647.54,
    "text": "Also das sind nochmal so spannende Effekte gewesen."
  },
  {
    "start": 2647.8,
    "end": 2649.42,
    "text": "Die wollte ich euch hier nicht vorenthalten."
  },
  {
    "start": 2649.52,
    "end": 2651.5,
    "text": "zu diesem Thema Emotionsregulation."
  },
  {
    "start": 2652.16,
    "end": 2656.5,
    "text": "Ja, und insgesamt kann man sich aus diesen beiden Sachen vielleicht rausziehen."
  },
  {
    "start": 2657.1,
    "end": 2676.22,
    "text": "Es kommt also erstens mal darauf an, auf welche Situation schaue ich gerade, was gucke ich mir an und wofür ist eben eine spezielle emotionale Fertigkeit oder Strategie vielleicht adaptiv, wo ist die Funktional, wo ist die aber auch vielleicht völlig fehl am Platz, dass man das gar nicht so genau immer sagen kann."
  },
  {
    "start": 2677.04,
    "end": 2680.52,
    "text": "und von der zweiten Studie jetzt von dem News schauen."
  },
  {
    "start": 2681.1,
    "end": 2685.9,
    "text": "Auch hier kann man eben nicht per se immer sagen, die Strategie ist gut, die Strategie ist schlecht."
  },
  {
    "start": 2686.3,
    "end": 2702.76,
    "text": "Was wir aus der Forschung eben auch schon aus der sehr alten Forschung, wenn ich jetzt meine eigene Doktorarbeit angucke, wissen, ist, dass solche Strategien wie Emotionsunterdrückung und Ablenkung, also all das, was so unter dieser Wasserballmetapher zu fassen ist."
  },
  {
    "start": 2702.8,
    "end": 2722.4,
    "text": "Ich versuche die Emotionen sozusagen wie ein Wasserball unter der Oberfläche zu halten, versucht das runterzudrücken, wegzudrücken, dass das im allgemeinen Strategien sind, die wirklich buchstäblich nach hinten oder nach oben losgehen, wenn man so in dieser Metapher bleibt, dass das nicht nachhaltig ist und das es meistens nicht gut funktioniert."
  },
  {
    "start": 2723.08,
    "end": 2730.64,
    "text": "Das finde ich auch sehr logisch, weil so sind wir Menschen einfach nicht gemacht, dass wir Emotionen dauerhaft irgendwie wegdrücken, uns davon ablenken."
  },
  {
    "start": 2731.36,
    "end": 2735.5,
    "text": "Das gibt dann oft so dieses Phänomen, denkt nicht an einen großen Rosellefanten."
  },
  {
    "start": 2736.02,
    "end": 2737.42,
    "text": "Und dann wissen wir alle, was passiert."
  },
  {
    "start": 2737.86,
    "end": 2743.64,
    "text": "Wir haben natürlich buchstäblich diesen großen Rosarelefanten sofort im Kopf und kommen schlechter von weg."
  },
  {
    "start": 2743.68,
    "end": 2746.84,
    "text": "Und das ist ein bisschen das, was auch mit Emotionsverdrängung passiert."
  },
  {
    "start": 2747.64,
    "end": 2755.66,
    "text": "Über kurz oder lang holen die uns wieder ein und das zeigt eben auch nochmal schön hier diese Nachrichten-Affekt-Regulationsstudie."
  },
  {
    "start": 2757.82,
    "end": 2785.06,
    "text": "Ja und jetzt hoffe ich, dass das alles Roundabout für dich einen Sinn ergeben hat und dass du mein Eingangsstatement dass Emotionsregulation vielleicht die wichtigste Kompetenz ist, nicht nur der Gegenwart, sondern erst recht auch der Zukunft, wenn wir uns zumindest in den Dystopien irgendwie auf was Transhumanistisches zu bewegen, dass du das vielleicht jetzt auch besser nachvollziehen kannst."
  },
  {
    "start": 2786.5,
    "end": 2812.2,
    "text": "Ja und mit diesen einzelnen Schritten und Beispielen hoffe ich natürlich auch, dass ich dir ein bisschen was an die Hand geben konnte, wenn du immer mal emotionale Probleme hast, in welche Richtung auch immer, ob das Angst ist, ob das Traurigkeit ist, ob das sowas wie ein Kontrollverlust ist, was auch immer du da fühlst, besinn dich mal auf diese vier Schritte, probier sie mal aus, dieses Beobachten, dieses im Körper fühlen, dieses benennen."
  },
  {
    "start": 2812.92,
    "end": 2816.96,
    "text": "Und dann aber auch auf die Suche zu gehen, welches Bedürfnis ist frustriert."
  },
  {
    "start": 2817.46,
    "end": 2819.28,
    "text": "Warum werde ich so emotional?"
  },
  {
    "start": 2819.38,
    "end": 2821.16,
    "text": "Warum habe ich das so schlecht im Griff?"
  },
  {
    "start": 2822.0,
    "end": 2826.7,
    "text": "Und dann mal auf die Suche zu gehen, wie kann ich dieses Bedürfnis dahinter eben stillen?"
  },
  {
    "start": 2827.36,
    "end": 2830.18,
    "text": "Vielleicht können mir auch Menschen dabei helfen aus meinem Umfeld."
  },
  {
    "start": 2830.26,
    "end": 2835.0,
    "text": "Ich kann mich mit der Emotion mal äußern, anstatt die nur so mit mir auszumachen."
  },
  {
    "start": 2835.56,
    "end": 2838.9,
    "text": "Das hilft zumindest einem großen Prozentsatz von Menschen."
  },
  {
    "start": 2839.36,
    "end": 2842.76,
    "text": "Ja, und dann mal zu gucken, ob du damit ganz gut weiter kommst."
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    "start": 2843.4,
    "end": 2860.14,
    "text": "Es würde mich freuen, wenn ihr euch was habt mitnehmen könnt, teilt die Episode auch sehr, sehr gerne, wenn ihr denkt, der oder die könnt ihr vielleicht ganz gut gebrauchen, kennt aber den Podcast noch nicht, abonniert fleißig und ich freue mich natürlich auch über jede Menge Sternchen in eurer Podcast-App."
  },
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    "start": 2861.02,
    "end": 2869.04,
    "text": "Ja, und wer noch mehr Lust hat auf solche psychologischen Inhalte, mein Buch ist in diesem März erschienen Women at Work."
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    "end": 2873.04,
    "text": "Ihr könnt gerne mal auch da reinlesen oder es euch bestellen."
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    "text": "Ich habe das in den Shownotes auch noch mal verlinkt."
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    "text": "Das bringe ich gerade hier beim Thema Emotionsregulation noch mal an, weil da auch einiges mit am Start ist."
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    "end": 2894.36,
    "text": "Wenn uns die Gedanken plagen, dann kommen immer auch Emotionen hinterher und wie man die dann ganz gut regulieren kann oder wie man die zugehörigen Gedanken ganz gut regulieren kann."
  },
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    "start": 2894.9,
    "end": 2899.0,
    "text": "Dazu steht ganz, ganz viel im Buch und das würde ich euch noch mal ans Herz legen."
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    "end": 2903.28,
    "text": "Macht's gut, bis nächstes Mal, tschüss!"
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