[
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    "end": 8.79,
    "text": "Deswegen, ich sagte das ja vorhin schon mal ist das der Punkt wo im Ungarn mit der AfD in der Union Angst herrscht."
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  {
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    "text": "Angst vor diesen Protesten wie nach der Abstimmung im Januar zwei tausendfünfundzwanzigem Bundestag über die wir vorhin sprachen."
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    "text": "Das ist vielen richtig in die Glieder gefahren dass da innerhalb von Stunden diese ganzen Protestleute vor den CDU Geschäftsstellen aufgetreten sind und dann auch richtig mobil gemacht"
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    "text": "haben."
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    "text": "Aber das waren jetzt auch nicht Millionen."
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    "text": "Also ich meine... Ja,"
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    "text": "aber das in Verbindung mit so einem allgemeinen massenmedialem Trend."
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    "text": "Überlegen Sie dann nochmal die Demos gegen rechts nach der Korrektiv-Recherche."
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    "text": "So da ist natürlich so ein Potenzial, dass schon mobil macht und in der Union herrscht die Angst vor solchen Protesten, die dann so breit werden, dass sie auch die entsprechenden Mediale Aufmerksamkeit finden."
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    "text": "Das heisst dem medialen Shitstorm Und natürlich auch die Sorge vor einer Spaltung der Partei."
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    "text": "Man kann in diesen Tagen ein bisschen den Eindruck bekommen, dass sich die Stimmung auffällt zumindest wenn man Friedrich Merz und Bärmelbars gesehen hat und die Vorschläge aus der Rentenkommission Und so geht es auch einigen, zumindest in der Union."
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    "text": "Ich habe mit manchen dort gesprochen die jetzt die Hoffnung haben ist verändert sich etwas zum positiven."
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    "text": "aber wenn man näher sich das anschaut wenn man tiefer nachfragt dann sagen viele dass die großen Fragen und eine mögliche existenzielle Krise immer noch bevorsteht."
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    "text": "Es geht um die Radikalisierung der Linkspartei und das Erstärken der Rechtsaußen AfD, denn das bedeutet weiterhin große Probleme für die Frage wie denn die Union künftig Koalitionen schmieden will?"
  },
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    "text": "Und natürlich auch was das bedeutet für die gesamte politische Landschaft."
  },
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    "text": "über die großen Fragen, die die Union aber eben bewegen möchte ich mit dem Historiker Andreas Röder sprechen."
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    "text": "Er galt mal, so kann man sagen als der Vordenker der Christdemokraten und wurde von Friedrich Merz sogar mal zum Leiter der CDU Grundwerte-Kommission berufen."
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    "text": "Er machte unter anderem damit Schlagzeilen dass er einen anderen Umgang mit der AfD forderte und das führte dazu dass es schließlich aus der CDU grundwerte Kommission zurück trat."
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    "end": 154.29,
    "text": "dennoch ist Andreas Rörder natürlich weiter in einer der profiliertesten konservativen Denker des Landes Die Denkfabrik Republik einundzwanzig und ist der CDU Bestens vernetzt in der CDU bestens vernetzt."
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    "text": "Herr Röder, herzlich willkommen."
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    "text": "Herr Ronzheimer vielen Dank für die Einladung."
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    "text": "Wenn wir mal allgemein anfangen also ein Jahr jetzt März Kanzlerschaft wie beschreiben Sie die Lage?"
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    "text": "Die Lage ist jetzt in diesen Tagen ganz akut an einem ganz entscheidenden Punkt angekommen."
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    "text": "Die Regierung steht an der Weggabelung."
  },
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    "text": "wird diese Regierung März ein Erfolg Oder wird sie scheitern?"
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    "text": "Ich glaube, dass sich das in diesen Tagen mit diesem Rentenreformpaket jetzt ganz massiv zuspitzt."
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    "text": "Wir haben ja erlebt, dass die Regierung mit großen Ankündigungen gestartet ist."
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    "text": "Dann sind viele Enttäuschungen darüber gefolgt, dass der Politikwechsel und die Politikwende und die Reformpolitik nicht so eingetreten sind wie man es erhofft hat, wie's angekündigt worden war."
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    "end": 207.07,
    "text": "Und jetzt hat man mit der Renten-Reform eines der großen Themen der sozialen Sicherungssysteme, der Reformpolitik diese Regierung."
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    "text": "Und wenn sie es schafft, das jetzt wirklich koherent umzusetzen."
  },
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    "text": "Dann würde diese Regierung einen Nachweis von einer wirklich zukunftsfähigen Handlungsfähigkeit unter Beweis gestellt haben und das könnte dieser Regierung auch wirklich schwung geben eine erfolgreiche Reformregierung zu werden?"
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    "end": 235.57,
    "text": "Wenn das nicht gelingt und die Dinge wieder so aufgeriffelt werden wie das Intervillabor sich der Fall gewesen ist oder im ausgebliebenen Herbst der Reformen Dann würde diese Regierung, als er der gescheiterte Regierung in die Geschichte eingehen."
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    "text": "und diese Frage entscheidet sich jetzt in diesen Tagen."
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    "text": "Denn wir gehen auf die parlamentarische Sommerpause zu dann ist erst mal Ruhe im Karton danach kommen die Landtagswahlen im Osten."
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    "text": "da passiert auf der Reform Ebene erstmal nichts."
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    "text": "also insofern sprechen wir hier an einem wirklich ganz zugespitzten Moment in der Geschichte dieser Regierung."
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    "text": "aber ich würde das auch weit über diese Regierung hinaus auf das politische System Und wenn sie so wollen auf die Geschichte des Landes"
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    "text": "auf die Geschichte des Landes."
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    "text": "Schauen Sie doch mal an, was gerade im Moment passiert in Großbritannien."
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    "text": "Zerfällt ein zweihundert Jahre altes Parteinsystem?"
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    "text": "Das Parteinssystem in Frankreich war immer schon volatiler aber da ist eine Regierung der Mitte die nicht mehr wirklich vorankommt und auf die Wahlen im nächsten Jahr zugeht wo wir den Übergang von Regierungen die noch aus der Mitte herausgebildet werden können möglicherweise in Regierenden die von den Rändern her kommen erleben."
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    "text": "wie erleben das in allen möglichen westlichen Gesellschaften."
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    "end": 307.61,
    "text": "Und wenn Sie schauen, Sie vergleichen – ich bin aus Historiker immer diesen Blick vor Augen, wenn sie Reagan, Kohl, Bitterrand und Setscher in den Achtzigerjahren vergleichten, die waren alle umstritten aber sie saßen ja doch mit ihren Regierungen handlungsfähig im"
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    "text": "Sattel.\"."
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    "text": "Kirsdama ist jetzt weg, Macron kommt nicht richtig zu Pottel."
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    "text": "Die Regierung Merz hat große Schwierigkeiten gehabt."
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    "text": "Donald Trump ist ein Fall für sich wenn sie das miteinander vergleichen."
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    "text": "Regieren ist natürlich schwieriger geworden und diese Länder stehen allesamt vor existenziellen Problemen."
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    "end": 342.21,
    "text": "Ich finde dass einen sehr interessanten Punkt den Sie machen denn das kommt ja oftmals zu kurz auch bei unserer Debatte wo wir uns darauf fokussieren was es eigentlich mit der großen Koalition CDU SPD Brandmauer die ganzen Debatten die uns auch gleich noch beschäftigen, aber dieser europäische oder weltweite Blick."
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    "end": 347.47,
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    "text": "das Parteinsystem zerfällt."
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    "text": "wenn sie da als Historiker drauf schauen was ist das für eine Phase die wir die wieder gerade erleben?"
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    "text": "Ich glaube es ist ganz wichtig dass Sie das sagen Herr Ronsheimer weil nur wenn man das im Zusammenhang der Entwicklung in den westlichen Gesellschaften sieht Kann man diese Entwicklungen in Deutschland auch einordnen bzw."
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    "text": "erst verstehen?"
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    "text": "Eine doppelte politischen Kulturrevolution wenn Sie so wollen."
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    "end": 394.23,
    "text": "Die eine das war die postmodern linke Revolution die auf die achtziger Jahre zurückgeht und sie können in Deutschland beziehen auch sagen die postmodernen grüne revolution die in den zwei tausend zehner Jahren das gewonnen hat was der marxist antonio gramschi mal kulturelle hegemonie genannt hat."
  },
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    "text": "Wir haben doch gesehen dass die großen themen an denen die politischen Kontroversen geführt worden sind in den Zwei-Tausendzehnerjahren."
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    "end": 410.47,
    "text": "Das war Klima und Energie Das war Migration und Integration, das war Sexualität, Geschlecht- und Diversität."
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    "end": 425.91,
    "text": "Das waren die großen Kampflinien der Zwei-Tausendzehnerjahre, die sich dann niederschlagen in einer nun niederschlugen, in einer Politik von Diversitätsgleichstellung und Inklusion auf Englisch diversity equity inclusion DEI."
  },
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    "text": "Und es ist genau die Politik gegen die ja dann die Regierung Trump zu Felde gezogen ist."
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    "end": 439.97,
    "text": "Und damit sind wir bei dieser Gegenrevolution also der neu rechten Gegenrevolution gegen die postmodern grüne Revolution."
  },
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    "end": 459.01,
    "text": "Diese Gegenrevolutions, die in den Zwei-Tausendzehnerjahren richtig an Fahrt gewonnen hat – die Heterogener ist in ihren Wurzeln weil die FPÖ in Österreich eine ganz andere Geschichte hatte als der Front National in Frankreich und die waren Finnen in Finnland oder die AfD sei Zwei Tausend Dreizehn in Deutschland."
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    "end": 470.63,
    "text": "das ist aber zusammengeflossen in den Zweitausend Zehner Jahren diese neu rechte, postliberale Gegenrevolution gegen die postmodern linke Revolution."
  },
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    "end": 482.63,
    "text": "Und diese beiden Entwicklungen prallen jetzt aufeinander bzw hat der Paradigmenwechsel hin zur neuen Rechten sich vor allen Dingen niedergeschlagen in der Wiederwahl von Donald Trump."
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    "end": 495.05,
    "text": "aber wir erleben das ja auch in Frankreich in Großbritannien mit Nigel Farage oder eben in Deutschland mit der erstaagten AfD und überall wird die alte politische Mitte in die Zange genommen."
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    "end": 510.87,
    "text": "Und das ist die Konstellation, ich glaube es ist wichtig diese Konstellations zu verstehen damit wir wie gesagt das einordnen können was da in Deutschland passiert denn das is nicht nur eine Frage ob jetzt Angela Merz oder Annegret Kramm-Karrenbauer oder Friedrich Merz."
  },
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    "end": 518.189,
    "text": "Eine interessante Sache noch zu dem, was Sie ansprechen."
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    "text": "und dann kommen wir natürlich gleich zur CDU."
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    "end": 549.25,
    "text": "Ich war mit einem Grünen in dieser Woche im Gespräch und wir haben über verschiedene Interviews diskutiert die wir beide gehört hatten oder geschaut haben aus dem AfD-Umfeld Und da sagte dieser Grüne zu mir unser Problem ist dass wir keine Erzählung für nationale Identität entwickelt haben Also, dass wir dem was die Rechten jetzt oder die Rechtsradikalen dort erzählen."
  },
  {
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    "text": "Das ist ja auch Teil dieser postmodern grünen Revolution die sich verbindet mit der postkolonialen Revolution."
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    "text": "und diese ganze Idee von no borders no nations das heißt unkontrollierte Migrationspolitik Und eigentlich willst du auch keine keinen Staat jedenfalls keine Nation mehr Ist ja Teil dieser postmodern grünen Revolution grundsätzlich."
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    "end": 585.109,
    "text": "Und natürlich hat diese Revolution von daher keine Beziehung zur Nation, deswegen tun sich die Grünen damit natürlich auch schwer."
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    "text": "Das gilt jetzt nicht für jeden Einzelnen."
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    "end": 593.87,
    "text": "Sie haben ja auch Fälle jemand wie Cem Özdemir der erst türkischstämmiger Stolz ist deutscher zu sein."
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    "text": "das gibt es im einzelnen natürlich immer."
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    "text": "aber von der Gesamten-Densee haben sich die Grüne immer schon denken sie an den FußballwM dass irgendjemand mal irgendwo ein Deutschlandfähnchen in der Hand hat."
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    "text": "Aber das Deutschlandfähnchen hat sogar Angela Merkel Herrmann-Gröhe weggenommen."
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    "text": "erstens löst man auch auf kommunaler Ebene kein Problem völlig wertfrei und Nur Probleme zu lösen, als wäre meine Kommunalverwaltung ist natürlich politisch insgesamt zu wenig."
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    "text": "jetzt blöd gesagt das kommt doch irgendwie dem Deutschen lesen."
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    "text": "aber dann hätten sie natürlich nicht die Migrationspolitik von zwei tausend fünfzehntsechzehn Betreiben dürfen."
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    "text": "Dann hätten Sie nicht mit der Energiewende das Land an den Rand der Industrialisierung führen dürfen."
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    "text": "Aber das, was ich damit sagen will."
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    "text": "Dann müssen aber auch die Rahmenbedingungen so sein und Politik will dann doch mehr als nur das Runterkochen von Problemen hin zur ganz elementaren Problemlösung."
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    "text": "Politik muss schon eine Idee verfolgen wo eigentlich die Entwicklung hingehen soll."
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    "text": "Das ist, was wir heute immer eine Erzählung nennen, die Politik haben muss."
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    "text": "Das fällt natürlich einer politischen Linken immer schon sehr viel leicht weil die das große Gleichheitsversprechen verfolgt, egal ob das jetzt das materielle Gleichheits- versprechen auf Seiten Sozialdemokratie oder des Sozialismus ist."
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    "text": "Oder ob es ein Diversitätsversprechen auf Grüner oder Woker Seite ist."
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    "text": "Es fällt auch einer neu rechten Bewegung leichter, die so Ideen einer nationalen Homogenität verfolgen und es fällt einer bürgerlichen Politik immer schon schwer, die eigentlich sagt wie liberale Politik generell wir möchten dem um die Möglichkeit geben, sich zu entfalten."
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    "text": "Aber da sind wir wieder an der entscheidenden Frage und die Union hat diesen Kulturkampf – denn nichts anderes ist das gewesen – versäubt diese postmodern grüne Revolution in Verbindung mit der klimaaktivistischen Bewegung."
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    "text": "Wenn ich jetzt ein paar Beispiele aus dem Wahlkampf nehme, ja links ist vorbei, harte Migrationspolitik dann in der entscheidenden Wahlkampfphase plötzlich eine Abstimmung wo's in Sachen Migration ging, war irgendwie das nicht mehr so schlimm fand oder zumindest damals nicht so schlimm, dass die AfD zugestimmt hat und wenn ich mir bestimmte Aussagen im Talk-Shows anschaue also auch Stadtbilddebatte Also auch all das, was wir in den vergangenen Monaten immer wieder so ein bisschen aufflackert."
  },
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    "text": "Dass er irgendwie eine Kontraposition setzen wollte."
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    "text": "Ja"
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    "text": "aber genau dafür hat Friedrich Merz ja durchaus auch Zustimmung und geradezu Begeisterung entfacht!"
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    "text": "Jetzt kann man zu jedem..."
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    "text": "Nicht in der Wahl wenn man das vergleicht?"
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    "text": "Das Problem über Friedrich Merz ist doch von drei Fünfteln der Mitglieder, der CDU in der ersten Urwahl oder einzigen Urwahlen eines Parteivorsitzenden der CDU gewählt worden gegen zwei Gegenkandidaten."
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    "text": "Das sind ja die großen Hoffnungen, die die Anhänger mit Merz verbunden haben."
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    "text": "Die Anhänger von Merz sagen... genau wie sie es gerade sagen, Merz benennt."
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    "text": "Diese Dinge hat eine klare Gegenwart und Problemanalyse und erwarteten von Merz das eben als Führer der CDU jetzt auch entsprechend aktiv zu betreiben."
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    "text": "Die Enttäuschung der Anhänger von Merze ist ja die dass er dann in seinen Taten hinter seinen Ankündigungen zurückgeblieben mit dem Stadtbild oder auch, weil sie die AfD Abstimmung im Januar zweitausend fünfundzwanzig genannt haben."
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    "end": 882.849,
    "text": "Das Problem lag ja darin zunächst zu sagen man geht einen Schritt vor und dann ein halben Schritt wieder zurückzugehen."
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    "text": "Haben"
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    "text": "Sie damals erwartet als er das offen gelassen hat im Bundestag?"
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    "text": "Als es diese Abstimmung gab, dass ist eine Richtung geben könnte, ihrer nahesteht, also über ein anderes Verhältnis zur AfD nachzudenken?"
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    "text": "Also ich fand zunächst einmal den Angang von Friedrich Merz zu sagen."
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    "text": "Ich gucke nicht links, nicht rechts."
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    "text": "wir gehen nach vorne und wehe mir zustimmt stimmt mit zu."
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    "text": "Das halte ich für ganz elementar."
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    "text": "Ich habe das für völlig richtig gehalten, weil ich glaube dass es wichtig ist, dass bürgerliche Politik ihre eigenen Positionen aus sich selbst heraus begründet nicht mit Rücksicht auf irgendjemand sonst sondern die eigene Position begründete und dann dafür kämpft."
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    "text": "Und die eigene position wird weder falsch noch richtiger wenn irgendjemand von der Linkspartei oder von der AfD dem zustimmt."
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    "end": 944.75,
    "text": "Das Interessante ist ja, also ich kenne jetzt kein Zitat von Friedrich Merz dazu ob er das mittlerweile bereut aber Markus Söder hat es mal öffentlich gesagt dass er diese Abstimmung damals und dass er sich dafür ausgesprochen hat heute bereut."
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    "text": "Ja das haben das erzählen die sicher alle und ich halte das für eine komplett falsche Lageeinschätzung aus der die CDU keine glücklichen Konsequenzen gezogen hat."
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    "text": "Diese Sache damals mit der AfD hätte man aus Wahlkampf taktischen Gründen, weil man gesagt hat kommt so kurz vor der Wahl ist zu riskant."
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    "text": "Man hätte das sein lassen können und es wäre auch okay gewesen."
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    "text": "nur man hätte es entweder sein lassen sollen oder durchziehen."
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    "end": 982.77,
    "text": "aber was man nicht machen kann ist ein halben Schritt vor und einen halben wieder zurück dass im Bundestag vorzubringen dann diese Mehrheit zu erzielen dann zu sagen ich bedauere die mehrheit uns sich von den linken auslachen zu lassen und von der afd versporten zu lassen."
  },
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    "text": "Das war das eigentliche Problem."
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    "text": "Ich glaube, Merz hatte allen Grund damals eine genuin-christdemokratisch begründete Position und Politik durchzuziehen."
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    "text": "Und ich glaube die CDU hätte damals besser dran getan, dass wirklich konsequent durch zu ziehen..."
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    "text": "Was heißt durchziehen?"
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    "text": "Und zu sagen werden wir die wieder machen."
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    "text": "Und dann eben auch diese Pop-Up-Proteste, die dann innerhalb von Stunden aufgebrochen sind... ...dass man die einfach mal hätte durchhalten müssen."
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    "text": "Man hätte den Rücken gerade gemacht wie sagt man im Rheinischen Arschhut Zeng Usunanne?"
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    "text": "Und hätte das dann dazu gestanden."
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    "text": "Aber das hing doch mit den Koalitionsgesprächen zusammen."
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    "end": 1039.97,
    "text": "Wir erinnern uns erst einmal an Friedrich Merz, der massiv natürlicher... Oppositionsführer gegen Olaf Scholz gewettert hat, aber eben über ein Maß hinaus was größer war als der klassische Opposionsführer."
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    "end": 1055.57,
    "text": "Ja wir ändern uns wie er ihn dort bezeichnet hat dann was er für Themen gesetzt hat welche Versprechungen er gemacht hat und dann eben diese Abstimmung das heißt an dem Moment als klar war dass es nur eine Mehrheit mit der SPD gibt."
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    "text": "eine grüne Mehrheit gab bis ja gar nicht und FDP war draußen."
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    "text": "Also da musste sich doch die CDU rein ideologisch in diese Richtung bewegen, um überhaupt auch die Kräfte der SPD auf ihre Seite zu bekommen, die eigentlich lieber an die Opposition gewollt hat."
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    "text": "Jetzt"
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    "text": "müssen wir zwei Dinge zeitlich auseinanderziehen!"
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    "end": 1085.71,
    "text": "Diese Abstimmung im Bundestag war ja vor der Bundestagswahl und... Davon habe ich vorhin gesprochen und ich wäre der Meinung gewesen, er hätte das vor der Bundestagswahl wie gesagt entweder lassen"
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    "text": "sollen oder"
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    "text": "durchziehen."
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    "text": "So bereut wurde es danach und man hätte nicht bereuen sollen dass man es gemacht hat sondern wie man ist gemacht hat."
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    "text": "Das wäre für die Lageanalyse der CDU glaube ich wichtig dass man nach der Bundestagswahl mit einem Ergebnis, das übrigens der Souverän des Landes nämlich die Wähler erbracht haben."
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    "text": "Dass man dann neu nachdenken muss wie man Mehrheiten bildet."
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    "text": "Das ist richtig aber das ist eine ganz andere Frage."
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    "text": "Verteiger von Friedrich Merz aufbringen, auch in diesen Wochen und Monaten."
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    "text": "Dass er eben nicht die absolute Mehrheit erreicht habe und eine Koalition ist und dass es im Land offenbar verpönt mittlerweile ist, Kompromisse zu machen."
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    "text": "Und sei da vorkommen klar, dass sich ein Friedrich-Merz dann bewegen müssen in Richtung der SPD?"
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    "text": "Ja das ist einerseits richtig aber andererseits auch zu pauschal gesagt."
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    "end": 1148.13,
    "text": "natürlich muss eine Partei Kompromise machen Aber die eigentliche Kunst des Kompromisses ist, dass du erstmal ne Position beziehst Dann verhandelst du und dann setzt du hinterher davon was durch, und dann muss man auch Abstriche machen."
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    "end": 1159.99,
    "text": "Nur würden natürlich die Anhänger von Friedrich Merz erwarten dass das was man durchsetzt gegenüber der SPD dann auch hinterher im Verhältnis achtundzwanzigkommar fünf zu sechzehn Komma vier Prozent steht."
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    "end": 1165.29,
    "text": "Und das sind ja die Wahlergebnisse von Union und SPD in der Bundestagswahl gewesen."
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    "end": 1175.15,
    "text": "Das Problem ist, dass März sich so eindeutig auf die Koalition alternativlos mit der SPD eingelassen hat."
  },
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    "end": 1181.95,
    "text": "Ich glaube übrigens in Klammern gesagt auch das war keine Möglichkeit im Jahr- und Zweifelsjahr eine Minderheitsregierung zu bilden."
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    "text": "Aber selbst als Drohung auszuschließen heißt du machst dich von deinem Koalitionspartner vollständig abhängig?"
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    "text": "Und das Art."
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    "text": "wurde eins zu eins verhandlungs- oder spieltheoretisch gesehen."
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    "text": "Und das ist das Problem."
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    "end": 1202.97,
    "text": "und dadurch, dass man sich so abhängig von der SPD gemacht hat, hat man eben keine Bewegungsspielräume mehr."
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    "text": "Das ist das probleme."
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    "text": "Gab es in den Monaten vor der Bundestagswahl die ja dann sehr kurzfristig passiert ist?"
  },
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    "end": 1219.47,
    "text": "Gab es da oder haben Sie davon mitbekommen Debatten in der Union so eine Möglichkeit offen zu lassen, also zu sagen wir dürfen uns nicht so ketten an die SPD."
  },
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    "end": 1226.73,
    "text": "Wir dürfen uns auch nicht irgendwie an die Grünen sondern wir müssen alles offenlassen um dann in Koalitionsgesprächen breit auftreten."
  },
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    "end": 1228.77,
    "text": "Nicht dass ich davon irgendwas wüsste."
  },
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    "start": 1229.21,
    "end": 1243.53,
    "text": "nach meiner Kenntnis war die Erwartung mit der Friedrich-Merze, die Bundestagswahl gegangen ist das man hessische Verhältnisse aller zwei tausend vier oder fünfundzwanzig schafft indem man hinterher die Wahl hat ob man mit der SPD unter den grünen koaliert?"
  },
  {
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    "end": 1251.67,
    "text": "Das es zusammenreichen würde jeweils, dass man dann beide gegeneinander ausspielen kann und das Optimum herausholt."
  },
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    "end": 1254.45,
    "text": "Aber so ist die Bundestagswahlnummer nicht ausgefallen."
  },
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    "text": "Was haben Sie in den vergangenen zwölf Monaten über Friedrich Merz gelernt?"
  },
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    "text": "Dass sie vorher noch nicht wussten."
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    "end": 1269.01,
    "text": "Nun also ich gehöre auch zu denen, die sehr lebhaft der Lageranalyse, der Problemanalysel von Friedrich."
  },
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    "text": "Auch ich hätte mir gewünscht, dass er die Notwendigkeit der Umsetzung konsequenter verfolgt und das man dann in der Wahl der Mittel tatsächlich auch etwas kreativer ist."
  },
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    "start": 1283.17,
    "end": 1291.53,
    "text": "Das heißt noch mal eine Minderheitsregierung war nichts was man hätte anstreben können aber die Führungskraft die da heisst."
  },
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    "end": 1297.99,
    "text": "im Zweifelsfall stellen wir hier das notwendige Reformpaket vor dem dieses Land hier dringend Reform braucht."
  },
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    "start": 1298.57,
    "end": 1306.37,
    "text": "Das weiß jeder im Land, der mal mit der Bahn gefahren ist oder jetzt in diesen Tagen nach diesem Totalausfall auch mal wieder stundenlang gar nicht."
  },
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    "end": 1312.57,
    "text": "Dass sich das in diesem Land dringende Reformbedarf beschädigt, das wissen die Leute im Land."
  },
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    "end": 1321.17,
    "text": "Es gibt das Problem, dass wenn es dann um die konkreten Maßnahmen geht man es lieber nicht im eigenen Hinterhof erleben möchte."
  },
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    "end": 1328.23,
    "text": "aber das land ist ja an sich schon bereit für die Führungsleistung einer Reformpolitik von der alle wissen, dass sie wirklich notwendig ist."
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    "end": 1339.11,
    "text": "und ich würde es mal so rum sagen niemand isst so frei dem Notwendigen zu folgen wie Friedrich Merz, der jetzt nicht nochmal sechzehn Jahre Kanzler sein muss."
  },
  {
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    "end": 1349.75,
    "text": "Und die historische Bedeutung einer Kanzlerschaft hängt auch nicht an ihrer Länge und ich glaube schon das ist für Friedrich-Merz... Ganz"
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  {
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    "end": 1350.83,
    "text": "kurz wieso nicht an der Länge?"
  },
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    "end": 1353.63,
    "text": "Weil ich meine in sechszehn Jahren kann man ja mehr machen als in vier!"
  },
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    "text": "Ja aber sie können noch in sechs zehn Jahren wenig machen und in vier drei oder zwei das Notwendige auf den Weg bringen."
  },
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    "end": 1367.39,
    "text": "also Bedeutende politische Leistungen sind nicht an eine gewisse politisch Dauer gekrüft."
  },
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    "text": "Und ich fand interessant, was Sie am Anfang gesagt haben, denn ich habe da sehr viel Hoffnung in Ihnen gespürt dass das noch erfolgreich werden kann."
  },
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    "text": "Das hätte ich jetzt gar nicht erwartet, dass sie das so analysieren wird"
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    "text": "Ja wissen Sie warum?"
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    "text": "In der Tat auch ich gehöre zu denen die enttäuscht sind vor dem ersten Jahr."
  },
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    "end": 1387.81,
    "text": "Aber ich habe mir immer gesagt, nimm dich zusammen und sei nicht vorschnell."
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    "end": 1392.67,
    "text": "Es wird wahnsinnig schnell und vorstell geurteilt und da hilft mir vielleicht meine Perspektive als"
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    "text": "Historiker.\"."
  },
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    "end": 1405.93,
    "text": "Weil nach der Bundestagswahl von neunzigzehn dreiundachtzig, oder also nach dem Regierungswechsel von Schmidt zu Kohl hatte Helmut Kohl in der Wahl dreieinachtzig die geistig moralische Wende angekündigt."
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    "end": 1407.39,
    "text": "und dann ist auf Kohl."
  },
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    "text": "In den nächsten Monaten eine Suader von Kritik eingeprasselt."
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    "end": 1415.91,
    "text": "Kohl würde die ganze Wände versenken und da würde überhaupt nichts passieren."
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    "end": 1424.95,
    "text": "Und aus der historischen Rückschau sehen wir, dass damals deutlich mehr passiert ist als das die zeitgenössischen Kritiker so gesehen und gesagt haben."
  },
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    "text": "Deswegen habe ich mir immer gesagt sei vorsichtig Urteile nicht vorschnell und lass den Dingen die Möglichkeit sich zu entwickeln."
  },
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    "end": 1440.31,
    "text": "Ich bin sowieso gerade als Historiker total darauf geeigt in Szenarien zu denken und nicht irgendwelche Prognosen zu stellen."
  },
  {
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    "end": 1453.13,
    "text": "Dann lasst ihr uns genau diesen Szenario denken weil viele Deutsche Und ich habe darüber mit einem Spitzenpolitiker in den vergangenen Wochen gesprochen, der wie soll ich sagen Friedrich Merz nahesteht bzw."
  },
  {
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    "end": 1471.91,
    "text": "ihn immer unterstützt hat, der einfach gesagt hat Also wenn du mal bei denen Umfragen angelangt bist also wir kennen die Statistiken unbeliebtes der Kanzler aller Zeiten das ist historisch kein Beispiel gibt von Politikern die da wieder rausgekommen sind"
  },
  {
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    "text": "Ja, ich kenne das Argument."
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    "end": 1479.79,
    "text": "Und zugleich würde ich sagen, denken Sie doch mal Helmut Kohl."
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    "text": "Jeden Montag auf dem Cover des Spiegel in irgendeiner Weise auch herabgewürdigt Birne Kohl!"
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    "text": "Dann komme ich wieder auf den Punkt zurück..."
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    "text": "Da muss sich kurz einmal einhaken weil das ist ja was anderes ob jetzt Spiegl und damals klar verortet im Oppositionszentrum gegen Kohlwetter oder ob die eigene Leute sich abwenden"
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    "text": "und"
  },
  {
    "start": 1501.87,
    "end": 1510.73,
    "text": "plötzlich eine und wir kommen nachher natürlich zur AfD fast zehn Prozent mittlerweile vor der CDU steht und die eigenen persönlichen Werte so katastrophal."
  },
  {
    "start": 1510.81,
    "end": 1511.95,
    "text": "Ja, das ist ein Argument!"
  },
  {
    "start": 1512.11,
    "end": 1512.91,
    "text": "Das ist auch richtig."
  },
  {
    "start": 1513.15,
    "end": 1525.43,
    "text": "aber... Natürlich hat die ganze Polemik des Spiegel auf der einen Seite das eigene Lager auch wieder geeint und dennoch ist der Kohl doch in den achziger Jahren systematisch zur Witzfigur geschrieben worden."
  },
  {
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    "end": 1527.25,
    "text": "Man hatte den Kohl irgendwie nicht ernst genommen..."
  },
  {
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    "end": 1530.71,
    "text": "Und jetzt ist es cool, dieses Schnipsel von Wettendass auf der Bühne mit Günter Jarrod."
  },
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    "text": "Ja!"
  },
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    "text": "Diese Schnipse sich anzusehen."
  },
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    "end": 1541.77,
    "text": "und ich meine wenn sie historisch zurückschauen, dass ist schon eine bedeutende historische Figur in der Geschichte der Bundesrepublik und überhaupt in der Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts gewesen."
  },
  {
    "start": 1543.27,
    "end": 1550.09,
    "text": "Jetzt können Sie den einzelnen Fall von Umfragewerten und Zustimmungswerten nie ganz genau vergleichen."
  },
  {
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    "end": 1558.13,
    "text": "Aber ich würde es eine Ebene höher heben und sagen, der Kohl ist, obwohl man ihn lächerlich gemacht hat, hat sich doch durchgesetzt."
  },
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    "end": 1562.11,
    "text": "Und das hätte man so im Jahr nix als sechsten achtzig auch nicht gedacht."
  },
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    "end": 1574.19,
    "text": "Und so sage ich eben umgekehrt wer weiß Ich wollte dieses vorstelle Urteil in Analogie zur Regierungspolitik der Regierung Kohl nach III und VIII nicht treffen."
  },
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    "end": 1580.21,
    "text": "Und wir sprachen ja verhindertes über dieses Rentenreformpaket, ich halte es auch nach wie vor vom Grundsatz her für möglich."
  },
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    "text": "Meine Helmut Kohl war neunzehnundachtzig im Grunde am Ende und dann wird er zum Kanzler der Einheit!"
  },
  {
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    "end": 1595.71,
    "text": "Und ich würde es eben auch nicht ausschließen wenn die Regierung das jetzt packt dass alles das, was sie zu Recht über Friedrich Merz und die Schwierigkeiten seiner Popularitätswerte gesagt haben."
  },
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    "end": 1604.45,
    "text": "Dass sich dann auch letztendlich – dass das auch zurücktreten kann wenn eine Regierung einen wirklichen richtigen Erfolg hat."
  },
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    "end": 1614.85,
    "text": "Also die Situation ist immer offener und ich plädiere als Historiker dafür, lasst uns nicht ständig unsere Fantasie von der politischen Realität überholen lassen!"
  },
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    "end": 1619.69,
    "text": "Und es ist ja eine gewisse Sehnsucht auch in den deutschen Medien erkennbar, dass jetzt mal was gelingt."
  },
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    "end": 1626.89,
    "text": "Ja und ich will jetzt nicht Mediendemokraten-Medien theoretisch werden aber auch das ist natürlich interessant!"
  },
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    "start": 1628.23,
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    "text": "jetzt über dieses Rentenpaket kaum kritisch diskutiert."
  },
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    "end": 1653.71,
    "text": "Ja, aber wie Sie sagen es gibt eben auch was wieder und wir erleben diese doppelte Situation das die Strukturprobleme des Land mittlerweile wirklich anfangen massiv zu belasten oder zu verschlingen Und wir erlebten dieser unsichtgreifende Handlungsunfähigkeit von Regierungen um uns herum und insofern wären gute Nachrichten für die liberale Demokratie ja tatsächlich kein Nachteil."
  },
  {
    "start": 1653.97,
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    "text": "Wann hatten sie das letzte mal Kontakt mit Friedrich Merz?"
  },
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    "end": 1663.09,
    "text": "Ich habe Ihnen am letzten Mal gesehen, ja auf der Vorstandssitzung der Konrad-Adenauer Stiftung im März glaube ich."
  },
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  },
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    "text": "Diskutieren Sie miteinander noch?"
  },
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    "end": 1676.31,
    "text": "Na zunächst einmal, sie hatten doch Archie Watzke hier, der auch sagte, ich rufe ihn nicht mehr an und ich meine so Leute haben mir irrsinnig viel zu tun!"
  },
  {
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    "end": 1682.29,
    "text": "Und wir haben früher telefoniert und dass der da heute nicht mehr zu kommt, das kann ich mir nur lebhaft vorstellen."
  },
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    "end": 1687.41,
    "text": "Also insofern habe ich mit vielen CDU-Politikern Kontakt."
  },
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    "end": 1690.95,
    "text": "aber Friedrich Merz ist jetzt als Kanzler wirklich beschäftigt."
  },
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    "end": 1697.63,
    "text": "Wäre es auch so, nehmen wir mal an er würde sie ins Kanzlaramt einladen und das würde öffentlich, das plötzlich diskutieren würde."
  },
  {
    "start": 1698.37,
    "end": 1703.01,
    "text": "Wagt da, fröhliche März doch wieder einen anderen Umgang mit der AfD plötzlich."
  },
  {
    "start": 1703.05,
    "end": 1709.73,
    "text": "Sie sind ja so ein bisschen eine Symbolfigur einer eines möglichen... neuen Umgangs der CDU mit der AfD."
  },
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    "end": 1710.95,
    "text": "Ja, das ist ganz eigengartig!"
  },
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    "end": 1712.27,
    "text": "Ich frag mich auch woher das kommt?"
  },
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    "end": 1715.41,
    "text": "Das hat auch so irgendwie mediale Eigengesetzlichkeiten."
  },
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    "end": 1719.17,
    "text": "also Sie dürfen nicht fragen was jemand denken würde wenn jemand mit mir spricht."
  },
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    "end": 1721.77,
    "text": "Also da bin ich der falsche Ansprechpartner."
  },
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    "text": "Aber"
  },
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    "end": 1740.87,
    "text": "wie ist es denn auch wenn man jetzt in den sozialen Medien, wenn darüber diskutiert wird, ja umdrehen wir mal die linkeren Kreise die sagen ja die CDU am Ende werden doch mit den Faschisten zusammen gehen und werden was machen, da werden Sie immer genannt und schauen sich an hier der Röderer."
  },
  {
    "start": 1740.99,
    "end": 1747.87,
    "text": "Und wie ist das wenn man plötzlich als Historiker auch einer politischen Figur in eine gewissen Weise wird?"
  },
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    "text": "Ja ich bin, es glaubt mir vielleicht nicht wirklich, ich bin tatsächlich tiefenentspannt aber aus einem Grund die etwas mit einem wunderbaren Sozialdemokraten zu tun hat."
  },
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    "end": 1768.11,
    "text": "Ich war wissenschaftlicher Assistent bei Eberhard Jekkel ins Stuttgart und Jekl war ein sozialdemokrat und liberaler Gentleman Und wir hatten ein wunderbares Verhältnis miteinander."
  },
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    "end": 1772.79,
    "text": "und als ich dann auf meine Professorin nach Mainz gegangen bin, hat mir Eberhard Dieckel mit auf den Weg gegeben."
  },
  {
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    "text": "Vergessen sind nicht Herr Röder."
  },
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    "end": 1777.93,
    "text": "die Freiheit des deutschen Professors ist auch eine Verantwortung."
  },
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    "text": "Das habe ich mir sehr zu Herzen genommen."
  },
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    "text": "Wer hat denn die Möglichkeit den Mund aufzumachen wenn ich der deutsche Professor?"
  },
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    "text": "Mir kann doch nichts passieren!"
  },
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    "end": 1791.39,
    "text": "Und von daher sage ich halt das was ich für richtig halte und halte es tatsächlich auch für eine Verantwortung."
  },
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    "end": 1808.23,
    "text": "und mir geht's ja nicht um irgendwelche dunklen sinistren politischen Spielereien, sondern mir geht es um die Frage wie wir eigentlich eine Situation in der deutschen politischen Öffentlichkeit überwinden, die definitiv nicht gut ist."
  },
  {
    "start": 1808.27,
    "end": 1811.19,
    "text": "Die nicht funktioniert und die auf einen großen Knall zu läuft?"
  },
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    "text": "Wann war's das erste Mal so dass Sie persönlich dachten, das wird so nicht mehr funktionieren?"
  },
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    "end": 1825.51,
    "text": "Nun also die ersten Anzeichen waren natürlich, als die AfD sich gegründet hat."
  },
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    "text": "Schon zwanzig dreizehn?"
  },
  {
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    "text": "So und"
  },
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    "end": 1829.43,
    "text": "schon zwanzich dreizehntin ist ja nicht vom Himmel gefallen."
  },
  {
    "start": 1829.47,
    "end": 1834.57,
    "text": "diese AfD das war ja eine Protestbewegung die in starkem Maße aus der Union herauskam."
  },
  {
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    "end": 1840.97,
    "text": "es waren nicht nur Unionsleute gegen eine Politik Angela Merkels mit der man nicht glücklich war"
  },
  {
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    "end": 1842.39,
    "text": "Also die Anti-Euro-Partei?"
  },
  {
    "start": 1842.63,
    "end": 1844.53,
    "text": "Das war ursprünglich die Anti Euro Partei."
  },
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    "end": 1851.61,
    "text": "Und dann kamen diese ganze weitere Geschichte der AfD und der Migration."
  },
  {
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    "end": 1861.97,
    "text": "Wann habe ich das erste Mal gedacht, dass es Grunde mit der Bundestagswahl einundzwanzig als mit Armin Laschet die CDU auf vier-und zwanzig Prozent runterfiel?"
  },
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    "text": "Da hab' ich mich sozusagen am Portepä gefasst."
  },
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    "end": 1873.89,
    "text": "Wenn du als Historiker immer sagst, die Situation ist offen und nimm nichts als gegeben und gesichert an."
  },
  {
    "start": 1874.53,
    "end": 1878.55,
    "text": "Da hab ich damals gesagt, jetzt nimm dich auch selber ernst, da siehst du mal was mögliches."
  },
  {
    "start": 1878.85,
    "end": 1892.23,
    "text": "Diese vierundzwanzig Prozent, die zwei tausend-einundzwantig ein irrsinniges Desaster für die Union waren sind ja mittlerweile schon fast ein Sehnsuchtsort wenn man in die Umfragen gegenwärtig schaut."
  },
  {
    "start": 1892.91,
    "end": 1899.45,
    "text": "Sie wurden dann von Friedrich Merz, in die sogenannte Grundwerte-Kommission der CDU berufen."
  },
  {
    "start": 1901.37,
    "end": 1902.41,
    "text": "Was haben sie da gemacht?"
  },
  {
    "start": 1903.47,
    "end": 1910.89,
    "text": "Da gibt es immer so einen historischen Irrtum weil es eine Grundwertekommission des SPD gibt und das ist ein ständiges Gräbium!"
  },
  {
    "start": 1912.25,
    "end": 1922.81,
    "text": "Bei der CDU gab es die Grundwerte-Kommission nur als eine von elf Fachkommissionen für die Erarbeitung des neuen Grundsatzprogramms, die Friedrich Merz gleich vorangebracht hat."
  },
  {
    "start": 1926.01,
    "end": 1942.53,
    "text": "Und ich habe also diese Grundwerte-Kommission im Rahmen des Grundsatzprogramms Prozesses geleitet und wir haben dann auch relativ schnell die Grundwertekarter der CDU erarbeitet, die auf dem Hannover-Rahner-Parteitag im Herbst-Zweißen-Zweiundzwanzig verabschiedet worden ist."
  },
  {
    "start": 1943.03,
    "end": 1947.45,
    "text": "Die heute das große Grundlagenkapitel im neuen Grundsatzprogramm der CDU ist."
  },
  {
    "start": 1948.53,
    "end": 1951.79,
    "text": "Dann sind Sie schon wieder zurückgetreten?"
  },
  {
    "start": 1953.25,
    "end": 1956.23,
    "text": "Aber noch mal die Zeit zwischen zweiundzwanzig und dreinzwanziger."
  },
  {
    "start": 1956.29,
    "end": 1970.19,
    "text": "Sie müssen ja keine Namen nennen, aber wenn sie genau über diese Frage, über die wir jetzt auch schon diskutiert haben gesprochen haben also das Ergebnis einundzwantzig, dass er starken der AfD Wir müssen einen anderen Umgang finden."
  },
  {
    "start": 1971.03,
    "end": 1973.95,
    "text": "Wie haben da Leute intern reagiert."
  },
  {
    "start": 1974.01,
    "end": 1976.57,
    "text": "Also das waren ja interne Sitzungen, ohne dass da gleich nichts öffentlich"
  },
  {
    "start": 1976.63,
    "end": 1976.91,
    "text": "geworden"
  },
  {
    "start": 1976.95,
    "end": 1976.99,
    "text": "ist?"
  },
  {
    "start": 1977.03,
    "end": 1977.25,
    "text": "Ja also ich"
  },
  {
    "start": 1977.29,
    "end": 1980.73,
    "text": "habe die CDU damals als eine zutiefst verunsicherte Partei erlebt."
  },
  {
    "start": 1981.41,
    "end": 1996.63,
    "text": "Weiß noch wir hatten eine große Sitzung in Katinabia über das mit der gesamten allen Fachkommissionen dieses Grundsatzprogrammprozesses Wo ich beeindruckt war von der Ernsthaftigkeit, auch der Substanz oder der Diskussionen die da geführt worden sind."
  },
  {
    "start": 1997.09,
    "end": 2003.57,
    "text": "Und zugleich merkte man, die Partei kam irgendwie aus dieser Defensive nicht raus und das ist in einer gewissen Weise bis heute das Problem."
  },
  {
    "start": 2004.19,
    "end": 2012.21,
    "text": "Sie war damals unter Merkel in der Defensive gegenüber dieser postmodernen Grünen Revolution, der man sich ja in hohem Maße ergeben hat."
  },
  {
    "start": 2012.85,
    "end": 2019.61,
    "text": "mittlerweile aber kommt eben die Konkurrenz Union jetzt auch vor sich her treibt."
  },
  {
    "start": 2019.65,
    "end": 2023.93,
    "text": "Und das ist ja dieser Zangenangriff, in dem die Union sich da wiederfindet."
  },
  {
    "start": 2024.35,
    "end": 2033.35,
    "text": "Ich habe Leute erlebt wie Carsten Lindemann oder auch Philipp Birkenmaier der neuen Büroleiter von Friedrich Merz und auch Markus Kerber, die dabei waren."
  },
  {
    "start": 2033.39,
    "end": 2042.73,
    "text": "Da waren richtig starke Leute dabei wo man auch sagen muss, da ist eine intellektuell sehr anspruchsvolle Vorstellung von Christdemokratie am Werk."
  },
  {
    "start": 2042.97,
    "end": 2043.59,
    "text": "einfach mal machen"
  },
  {
    "start": 2044.95,
    "end": 2047.51,
    "text": "Ja, und Kastenlinemann ist auch viel mehr als nur einfach mal machen."
  },
  {
    "start": 2047.57,
    "end": 2052.69,
    "text": "Das klingt immer so ein bisschen... Wir müssen den Kasten Linemann dazu sehen, dem nimmt er das auch persönlich ab!"
  },
  {
    "start": 2053.25,
    "end": 2056.29,
    "text": "Das hat richtig Spaß gemacht, mit den Leuten über Politik zu reden."
  },
  {
    "start": 2056.509,
    "end": 2059.989,
    "text": "Und das ist das was die Union viel stärker verkörpern müsste."
  },
  {
    "start": 2060.35,
    "end": 2073.29,
    "text": "Da sage ich jetzt nicht als parteipolitischen Gründer sondern weil die Union eine ganz entscheidende Charnierfunktion in unserem politischen System wahrnehmt und dass diese Union positiver das verkörpert, was sie mit diesem Land erreichen will."
  },
  {
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    "end": 2075.029,
    "text": "Das wäre, dass ihr die Offensive geht."
  },
  {
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    "end": 2075.37,
    "text": "Aber"
  },
  {
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    "end": 2077.169,
    "text": "noch mal klarer gefragt Dana!"
  },
  {
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    "end": 2085.19,
    "text": "Als die CDU am Boden lag an der Opposition Scholz Kanzler Gab es da Leute, die Ihnen gesagt haben Mensch eigentlich haben sie recht."
  },
  {
    "start": 2085.25,
    "end": 2087.089,
    "text": "Wir brauchen diesen anderen Umgang mit der AfD?"
  },
  {
    "start": 2088.169,
    "end": 2088.949,
    "text": "Das haben Sie höchstens."
  },
  {
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    "end": 2092.629,
    "text": "jetzt kriegen Sie immer mal so hinter den Kulissen zu hören du hast ja eigentlich recht."
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  {
    "start": 2092.79,
    "end": 2093.029,
    "text": "aber"
  },
  {
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    "end": 2095.149,
    "text": "und was ist das?"
  },
  {
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    "end": 2095.489,
    "text": "aber?"
  },
  {
    "start": 2096.609,
    "end": 2100.77,
    "text": "ich sag nichts dazu Sagen ihnen dann Leute und stecken ihn so zu."
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  {
    "start": 2102.23,
    "end": 2107.609,
    "text": "Du hast ja eigentlich recht und ich find's toll wie mutig du bist, aber das kriegt man ganz vereinzelt mal mit Nein."
  },
  {
    "start": 2107.69,
    "end": 2111.99,
    "text": "in der Union war es nicht parteilinie ist bis heute auch Ja nicht partei linie und"
  },
  {
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    "end": 2113.33,
    "text": "sie sind dann zurückgetreten."
  },
  {
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    "end": 2114.69,
    "text": "was war da genau rund?"
  },
  {
    "start": 2116.129,
    "end": 2132.529,
    "text": "im september twenty dreiundzwanzig hat in thüringer landtag die cdu einen antrag aufgrund des hängungen der grundefferbssteuer eingebracht der dann mit den Stimmen der AfD durchgegangen ist oder angenommen worden ist."
  },
  {
    "start": 2134.129,
    "end": 2153.41,
    "text": "Ich fand das eine völlig richtige Maßnahme, weil dass eine reinkristdemokratisch-bürgerlich begründbare Position die Senkung der Grunderwerbssteuer macht es vor allen Dingen jungen Familien möglicher Eigentum zu erwerben und wenn dann die AfD zustimmt halte ich das völlig unproblematisch so."
  },
  {
    "start": 2154.569,
    "end": 2157.99,
    "text": "Und dann bin ich vom Stern um ein Interview gebeten worden."
  },
  {
    "start": 2160.049,
    "end": 2165.99,
    "text": "Dann bin ich gefragt worden, na ja wenn Sie das richtig finden, dann müssten sie aber doch eigentlich auch Minderheitsregierungen richtigfinden?"
  },
  {
    "start": 2166.89,
    "end": 2172.31,
    "text": "Wenn ich jetzt ein Profi-Politiker wäre hätte ich das irgendwie abmoderiert und gesagt die Frage stellt sich nicht oder so."
  },
  {
    "start": 2172.89,
    "end": 2178.19,
    "text": "Jetzt bin ich aber Wissenschaftler und wenn man mir eine begründete Frage stellt, dann gebe ich eine seriöse Antwort."
  },
  {
    "start": 2180.23,
    "end": 2183.39,
    "text": "Das ist darauf ankäme."
  },
  {
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    "end": 2194.109,
    "text": "Ich finde, eine Minderheitsregierung ohne Absprachen mit der AfD völlig unproblematisch und eine Tolerierungsregierung mit Absprachen mit der AFD inakzeptabel."
  },
  {
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    "end": 2199.529,
    "text": "Finde ich bis heute eine völlig harmlose Position aber das ist dann total hochgegangen."
  },
  {
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    "text": "Aber nur für diejenigen auch, die da vielleicht nicht so drin sind ... Man muss sich doch immer absprechen, also wenn man jetzt eine Minderheitsregierung hätte und du musst jetzt ein Gesetz durchbringen so was auch immer."
  },
  {
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    "end": 2217.589,
    "text": "Da musst du ja erst einmal in Erfahrung bringen, was denkt Partei X darüber?"
  },
  {
    "start": 2217.85,
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    "text": "Was denkt die andere Partei drüber?"
  },
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    "end": 2226.71,
    "text": "Also ich bin natürlich... Insofern kann ich auch über Nachvollziehen, wenn man mir sagt freund Du hast gar keine Ahnung von politischem praktischen Betrieb."
  },
  {
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    "end": 2231.75,
    "text": "aber in meinen solchen Minderheizregierungen gibt es in anderen Ländern hat's in der Geschichte auch immer wieder gegeben."
  },
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    "text": "Die Grundidee, die dahinter steht ist die."
  },
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    "text": "Ich habe eine eigene Idee, die lege ich im Parlament vor und gucke wie ich eine Mehrheit dafür finde."
  },
  {
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    "end": 2250.109,
    "text": "Die Grundida hinter war sozusagen eigene Positionen, eigene Vorschläge ins Parlament einzubringen und nicht die eigenen Positionen darauf abzustimmen was die AfD richtig finden würde."
  },
  {
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    "end": 2256.85,
    "text": "Darum ging es mir um diese genuinen christdemokratischen Positionen die nicht das Antizipieren was einer AfD wollen würde."
  },
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    "end": 2265.73,
    "text": "Wir haben damals die Spitzen reagiert auf dieses Interview und gerne auch die Leute dahinten, also das nicht öffentlich gesagt haben."
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    "text": "Aber wir haben die Ihnen persönlich gegenüber gestanden?"
  },
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    "text": "Also der Merkel-Flügel in der CDU ist mit Genuss über mich hergefallen."
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    "text": "Das konnte ich ja irgendwie nachvollziehen."
  },
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    "text": "Ich habe nämlich immer kritisch genug geäußert dazu."
  },
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    "end": 2292.27,
    "text": "Und das möchte ich auch da ganz persönlich sagen wie Carsten Lindemann hat sich kann ich inhaltlich nicht mitgehen und hat sich persönlich total anständig verhalten, andere auch."
  },
  {
    "start": 2293.25,
    "end": 2297.31,
    "text": "Aber dann... kam halt das auf, was dann so passiert."
  },
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    "end": 2301.91,
    "text": "Dann baut sich das so auf, dann baut es sich ein Meinungsdruck auf und geht alles sehr schnell."
  },
  {
    "start": 2302.47,
    "end": 2313.95,
    "text": "Und Friedrich Merz stand damals auch ziemlich unter Druck weil er ja selbst im Interview im Herbst sich zu dem Thema geäußert hatte, was sehr kontrovers sich niedergeschlagen hatte."
  },
  {
    "start": 2314.47,
    "end": 2321.39,
    "text": "ich konnte auch nachvollziehen dass ihm das jetzt persönlich nicht gut in den Kram passte."
  },
  {
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    "end": 2329.31,
    "text": "aber Das hat jetzt nichts daran geändert, dass ich das von der Sache damals richtig fand und heute noch richtig finde."
  },
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    "end": 2354.669,
    "text": "Wenn ich Ihnen meinen Eindruck mal schildern darf, mein Eindruck ist, dass viele – und ich will da auch keine Namen nennen, wenn es nicht darum geht um irgendjemanden da reinzureiten aber dass es viele Politiker in der Union gibt oder zumindest einige die ihnen dazustimmen würden, die sich da in gewisser Weise verleugnen in ihrer Positionierung aufgrund der macht politischen Verhältnis aufgrund der Sorge, dass Medien das kritisieren."
  },
  {
    "start": 2354.73,
    "end": 2366.549,
    "text": "Und da will ich ganz klar sagen, ich bin persönlich anderer Überzeugung – ich habe das auch so kommentiert, ich hab damals diese Abstimmung kritisiert, einfach eine persönliche andere Meinung."
  },
  {
    "start": 2366.589,
    "end": 2366.99,
    "text": "Kann man ja"
  },
  {
    "start": 2367.149,
    "end": 2371.45,
    "text": "tun und das kontrovers zu diskutieren wäre ein erwachsener Umgang mit Demokratie?"
  },
  {
    "start": 2371.629,
    "end": 2384.39,
    "text": "Aber das ist ja das Interessante finde ich, die Sorge gibt, dass jetzt der Großteil der Medien das massiv kritisieren würden."
  },
  {
    "start": 2384.87,
    "end": 2389.21,
    "text": "Dass man seine eigene Position, die man vielleicht hat irgendwie unterdrückt."
  },
  {
    "start": 2389.589,
    "end": 2398.569,
    "text": "Ja also deswegen ich sagte es ja vorhin schon mal ist das der Punkt wo Im Ungarn mit der AfD in der Union Angst herrscht."
  },
  {
    "start": 2399.029,
    "end": 2406.529,
    "text": "Angst vor diesen Protesten wie nach der Abstimmung im Januar, äh zwei tausendfünfundzwanzigem Bundestag über die wir vorhin sprachen?"
  },
  {
    "start": 2406.87,
    "end": 2416.91,
    "text": "Das ist vielen richtig in die Glieder gefahren dass da innerhalb von Stunden diese ganzen Protestleute vor den CDU Geschäftsstellen aufgetreten sind und dann auch richtig mobil gemacht"
  },
  {
    "start": 2416.95,
    "end": 2417.069,
    "text": "haben."
  },
  {
    "start": 2417.109,
    "end": 2418.37,
    "text": "Aber das waren jetzt auch nicht Millionen!"
  },
  {
    "start": 2418.77,
    "end": 2418.79,
    "text": "Ja,"
  },
  {
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    "end": 2424.069,
    "text": "aber das in Verbindung mit so einem allgemeinen massenmedialem Trend."
  },
  {
    "start": 2424.35,
    "end": 2425.39,
    "text": "Na was heißt Millionen?"
  },
  {
    "start": 2425.45,
    "end": 2429.31,
    "text": "Überlegen Sie dann nochmal die Demos gegen rechts nach der Korrektiv-Recherche."
  },
  {
    "start": 2432.33,
    "end": 2435.089,
    "text": "ist natürlich so ein Potenzial, das schon mobil macht."
  },
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    "start": 2435.95,
    "end": 2444.73,
    "text": "Und in der Union herrscht die Angst vor solchen Protesten, die dann so breit werden, dass sie auch die entsprechenden mediale Aufmerksamkeit finden."
  },
  {
    "start": 2444.77,
    "end": 2452.509,
    "text": "Das heißt auch dem medialen Shitstorm und natürlich auch die Sorge für eine Spaltung der Partei"
  },
  {
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    "end": 2456.79,
    "text": "Die ja berechtigt ist, dass es einfach diese Flügel gibt."
  },
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    "start": 2456.99,
    "end": 2458.37,
    "text": "und die einen sagen auf gar keinen Fall."
  },
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    "end": 2461.23,
    "text": "Und das"
  },
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    "end": 2470.35,
    "text": "Problem ist, hat sich mittlerweile so aufgestaut oder immer weiter eskaliert weil man das Problem eben nicht strategisch adressiert hat."
  },
  {
    "start": 2470.91,
    "end": 2476.89,
    "text": "Und so kommt die Union jetzt in diese problematische Situation, dass sich diese Verhärtung immer mehr verhärtet."
  },
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    "start": 2476.93,
    "end": 2479.85,
    "text": "und das Problem ist wenn eine Spannung immer weiter zunehmend."
  },
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    "text": "Muss man sie entweder irgendwann mal auflösen oder es bricht eben irgendwann?"
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    "end": 2487.97,
    "text": "Noch einmal eine Frage zu dieser Minderheitsregierung."
  },
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    "end": 2497.19,
    "text": "Weil was ich da nicht verstehe, ist ja am Ende redet man sich doch ein bisschen raus weil man würde eine Minderheit Regierung bilden."
  },
  {
    "start": 2497.85,
    "end": 2504.37,
    "text": "erst einmal sagen dann viele Kritiker, wenn wir das jetzt für den Bund betrachten und erstmal rein theoretisch in einer schwierigen Lage."
  },
  {
    "start": 2504.43,
    "end": 2505.89,
    "text": "Man würde sagen SPD geht da nicht mit."
  },
  {
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    "end": 2506.669,
    "text": "Wir gehen jetzt raus machen."
  },
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    "start": 2506.71,
    "end": 2507.33,
    "text": "Minderheitsregion?"
  },
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    "start": 2507.39,
    "end": 2511.91,
    "text": "Da würdet ihr SPD natürlich sagen also sorry ja warum sollen wie euch noch unterstützen?"
  },
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    "end": 2514.75,
    "text": "Also natürlich kriegt ihr überhaupt keinen Support von uns mehr."
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    "end": 2516.149,
    "text": "Wir sind jetzt knallhart Opposition."
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    "end": 2524.23,
    "text": "Und wenn wir über eine AfD-Unterstützung sprechen, die AfD hat doch daran auch überhaupt gar keine Interesse."
  },
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    "end": 2536.91,
    "text": "Die Union irgendwie zu stützen in einer Minderheitsposition und wenn sie es tun würde also wenn die AfD dann plötzlich bei bestimmten Gesetzen mitstimmen würde, dann wäre es doch eine Art Koalition."
  },
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    "end": 2539.77,
    "text": "Es kann so sagen okay die haben kein Minister oder so."
  },
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    "end": 2550.009,
    "text": "aber am Ende arbeitet man zusammen Man würde gemeinsam Gesetze entwickeln auch dann danach eben vorgehen, bei wem?"
  },
  {
    "start": 2550.109,
    "end": 2551.99,
    "text": "Bei welcher Frage macht die AfD mit."
  },
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    "end": 2552.87,
    "text": "Weil was nicht mit?"
  },
  {
    "start": 2552.95,
    "end": 2558.83,
    "text": "insofern würde doch eine AfD dann massiv die Politik der Bundesregierung und damit der Republik prägen."
  },
  {
    "start": 2559.27,
    "end": 2563.37,
    "text": "Ja also zunächst einmal ich wollte kein politikwissenschaftliches Lehrbuch schreiben."
  },
  {
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    "end": 2564.99,
    "text": "Ich wünsche mir eine Minderheitsregierung."
  },
  {
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    "end": 2566.25,
    "text": "Das ist jetzt nicht."
  },
  {
    "start": 2566.29,
    "end": 2571.069,
    "text": "das ist was man sich als demokratischer parlamentarischer Politiker so wünscht is ja klar!"
  },
  {
    "start": 2571.509,
    "end": 2578.89,
    "text": "Das ist ja eine Überlegung die nur darauf beruht dass wir keine stabilentragfähigen Regierungsmehrheiten bilden können."
  },
  {
    "start": 2578.95,
    "end": 2584.569,
    "text": "Denn ich meine, wir haben in Deutschland der Bundesrepublik drei große Regierungswechsel gehabt."
  },
  {
    "start": 2584.609,
    "end": 2589.41,
    "text": "Neunundsechzig ist eine sozial-liberale Regierung angetreten."
  },
  {
    "start": 2591.71,
    "end": 2595.529,
    "text": "Unionsliberale Regierung und Achtundneunzig eine rot-grüne Regierung."
  },
  {
    "start": 2595.97,
    "end": 2619.89,
    "text": "Das waren jeweils Mitte-Links oder Mitte-Rechtsregierungen, die aber in sich homogener waren als diese lagerübergreifenden großen Koalitionen oder schwarzrotem Koalition, die eigentlich immer nur als Ausnahme funktioniert haben mittlerweile aber zum Regelfall geworden sind das System Aber Lämen weil hier im Grunde nicht zusammenwächst was auch nicht zusammen gehört Und ist ja auch richtig so."
  },
  {
    "start": 2620.31,
    "end": 2629.45,
    "text": "Die Demokratie lebt vom friedlichen Regierungswechsel und da steckt Wechsel drin, diese permanenten zentristischen Koalition bringen keinen Wechsel mehr."
  },
  {
    "start": 2630.45,
    "end": 2633.37,
    "text": "Das ist ein Strukturproblem für die Demokratie."
  },
  {
    "start": 2634.47,
    "end": 2640.47,
    "text": "Aber nochmal, dass es jetzt für eine rot-grüne oder schwarz-gelbe Mehrheit nicht reicht wissen wir alle."
  },
  {
    "start": 2641.35,
    "end": 2652.71,
    "text": "Deswegen ist das wie gesagt ja nicht die Wünschtirbaeswelt sondern der Umgang mit einer Situation, einer zentristischen Regierung die insgesamt in schwierigen Fragen bisher nicht wirklich zusammengekommen ist."
  },
  {
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    "end": 2655.89,
    "text": "Dass das jetzt nur eine Ausnahmesituation ist, ist auch klar."
  },
  {
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    "end": 2658.93,
    "text": "aber es würde ja heißen mal out of the box zu denken."
  },
  {
    "start": 2658.99,
    "end": 2663.73,
    "text": "ich verstehe ja dass die parlamentarischen Praktiker sagen aber das funktioniert nicht so und das funktioniert so nicht?"
  },
  {
    "start": 2664.049,
    "end": 2664.39,
    "text": "Ja ha!"
  },
  {
    "start": 2664.85,
    "end": 2676.589,
    "text": "Aber die Ampelregierung hat auch nicht funktioniert und das erste Jahr der schwarz-rotem Regierung hat hier auch nicht sämtliche Wünsche erfüllt die ihre Anhänger so beides sie gehabt daran gehabt hätten."
  },
  {
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    "end": 2684.589,
    "text": "So, und deswegen ist ja die Frage wie gehst du damit um wenn diese Reformpolitik wirklich notwendig wäre."
  },
  {
    "start": 2685.37,
    "end": 2686.169,
    "text": "Ob es funktioniert?"
  },
  {
    "start": 2686.33,
    "end": 2687.43,
    "text": "Ich weiß das nicht Herr Ronzheimer."
  },
  {
    "start": 2687.49,
    "end": 2692.609,
    "text": "ich weiß nur dass das was wir haben im Moment nicht wirklich funktioniert hat bis zuletzt jedenfalls."
  },
  {
    "start": 2693.089,
    "end": 2701.99,
    "text": "Und die Idee die sie gerade skizzierten würde hier bedeuten Ja Wir legen Inhalte auf den Tisch des politischen Geschäfts Und dann legt eine Regierung etwas vor."
  },
  {
    "start": 2702.109,
    "end": 2704.509,
    "text": "Dann kann man ja sehen, wer geht denn damit und nicht?"
  },
  {
    "start": 2704.99,
    "end": 2710.97,
    "text": "Wenn die AfD dann sagt wir sind noch nicht bescheuert und stimmen da irgendwie zu und wenn die SPD sagt mit euch machen wir gar nichts mehr!"
  },
  {
    "start": 2711.37,
    "end": 2722.029,
    "text": "Und wenn die Grünen gar nix mehr machen... Ja aber dann liegt der Ball im Feld der anderen, die sagen wir verweigern uns total und dann kämen wir an den Punkt wo wir sagen jetzt wird Politik in der Öffentlichkeit auch verhandelt."
  },
  {
    "start": 2722.35,
    "end": 2729.169,
    "text": "Sowas könnte auch etwas Belebendes für dem politischen Prozess haben weil dann alle Beteiligten ihre Karten auf den Tisch legen müssten."
  },
  {
    "start": 2729.27,
    "end": 2735.77,
    "text": "und wenn die AfD um gleich den extremen Fall zu nennen, sagen würde unter denen und den Bedingungen würden wir dem zustimmen."
  },
  {
    "start": 2736.069,
    "end": 2743.93,
    "text": "Und es wären Bedingung von denen die Union sagen würde ja das wäre akzeptabel dann wäre das vom Verfahren her etwas was auch akzeptabel wäre."
  },
  {
    "start": 2744.29,
    "end": 2757.669,
    "text": "und wenn beim nächsten mal mit der SPD dasselbe machen würde oder in der Außenpolitik mit den Grünen wo die Union und die Grünen am Nächsten sind Ist das nicht für eine ganze Legislaturperiode?"
  },
  {
    "start": 2757.83,
    "end": 2760.509,
    "text": "Aber es ist etwas, was politisch nicht undenkbar wäre."
  },
  {
    "start": 2760.91,
    "end": 2768.89,
    "text": "Und im Zweifelsfall kann man dann eben mit klar geschnittenen Positionen auch auf Neuwahlen zugehen... ...und dann sollte's Wahlfolge noch mal sehen, was wird!"
  },
  {
    "start": 2769.169,
    "end": 2773.97,
    "text": "Das kann auch etwas polemendes für den politischen Betrieb haben ohne dass ich das jetzt garantieren könnte."
  },
  {
    "start": 2774.009,
    "end": 2775.27,
    "text": "Gibt das auch aktuell?"
  },
  {
    "start": 2775.509,
    "end": 2782.129,
    "text": "also wenn wir jetzt nochmal kurz auf den Reformprozess kommen nehmen wir an Da geben es jetzt wieder Probleme, also zwischen CDU und SPD."
  },
  {
    "start": 2782.25,
    "end": 2790.37,
    "text": "Egal wer jetzt... ich will gar nicht die Schuldfrage stellen, aber nehmen wir an, die kommen nicht so zusammen wie die Union und andere sich das erhofft"
  },
  {
    "start": 2790.45,
    "end": 2790.669,
    "text": "haben.\"."
  },
  {
    "start": 2791.33,
    "end": 2794.43,
    "text": "Sollte man dann sagen, okay wir machen Minderheitsregierung?"
  },
  {
    "start": 2794.569,
    "end": 2796.45,
    "text": "Also ich denke jetzt wieder in Szenarien."
  },
  {
    "start": 2796.49,
    "end": 2803.49,
    "text": "Das eine Szenario ist das mit dem Rentenpaket jetzt Glück Dann könnte das wirklich der Game Changer für diese Regierung sein... Was für die Koalition"
  },
  {
    "start": 2803.589,
    "end": 2803.649,
    "text": "auch!"
  },
  {
    "start": 2804.029,
    "end": 2807.27,
    "text": "Für diese Regierung und für diese, meine ich ja, für diese Koalition."
  },
  {
    "start": 2807.33,
    "end": 2817.47,
    "text": "dass sie sagt Wir haben jetzt sozusagen den Durchbruch geschafft Dass wir eine reformfähige Regierung werden Möglichkeit eins Szenarium zwei Ist das was Sie gerade sagten."
  },
  {
    "start": 2817.87,
    "end": 2820.95,
    "text": "Und dann hätte die Union im Grunde zwei Möglichkeiten."
  },
  {
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    "end": 2830.029,
    "text": "Entweder sie lässt sich auf dieses Geschäft ein, man riffelt das alles wieder auf und es zerrinnt am Schluss und es bleibt so eine nicht zu reichende Minireform übrig."
  },
  {
    "start": 2830.629,
    "end": 2840.549,
    "text": "dann hätte die Union wie gesagt oder hätte die union die Chance entweder zu sagen wir gehen in die Offensive Auch um den Preis, dass es Neuwahlen gibt."
  },
  {
    "start": 2840.609,
    "end": 2845.49,
    "text": "Aber dann legen wir dem Land eine klare Alternative vor, wo für wir stehen oder man sagt Nein!"
  },
  {
    "start": 2845.529,
    "end": 2853.31,
    "text": "Wir müssen die Periode zu Ende bringen weil auch noch die Auflösung des Reichstagskatastrophale Folgen gehabt hat."
  },
  {
    "start": 2854.049,
    "end": 2859.45,
    "text": "Dann wäre meine Prognose das wäre das langsame aber sichere Sterben dieser Regierung und der Union."
  },
  {
    "start": 2860.89,
    "end": 2865.43,
    "text": "Lassen Sie uns über die Brandmauer sprechen."
  },
  {
    "start": 2865.589,
    "end": 2865.75,
    "text": "Sie haben"
  },
  {
    "start": 2865.79,
    "end": 2870.069,
    "text": "vorhin gesagt, ich sei zur Ikode dieser Brandmauer-Diskussion geworden und jetzt geht's schon wieder los."
  },
  {
    "start": 2870.79,
    "end": 2871.149,
    "text": "Muss ich?"
  },
  {
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    "end": 2876.31,
    "text": "Weil der frühe Finanzminister hat sich hänzitiert bei mir im Podcast."
  },
  {
    "start": 2876.609,
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    "text": "Habe ich beim Laufen gehört."
  },
  {
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    "end": 2878.009,
    "text": "Sehr"
  },
  {
    "start": 2878.089,
    "end": 2878.31,
    "text": "gut!"
  },
  {
    "start": 2878.97,
    "end": 2888.23,
    "text": "Und er hat das ein Konzept der roten Linien vorgeschlagen oder sie haben das vorgeschlangen aber er hat sich darauf bezogen dass die Brandmower ersetzen soll."
  },
  {
    "start": 2888.37,
    "end": 2891.23,
    "text": "können sie dieses Konzept nochmal ein bisschen genauer erklären?"
  },
  {
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    "end": 2898.49,
    "text": "Also ich plädiere seit langem für rote Linien die Themen markieren statt Brandmauern, die Menschen ausschließen."
  },
  {
    "start": 2898.91,
    "end": 2906.85,
    "text": "Diese Brandmauer ist ja so pauschal und sie ist vor allen Dingen auch eine Abgrenzung ohne Wiederkehr."
  },
  {
    "start": 2907.81,
    "end": 2918.029,
    "text": "Wer bei der AfD war hat gar keine Chance mehr zurückzukommen diesseits der Brandmower und wir haben dadurch eine immer weitere Polarisierung der politischen Öffentlichkeit erlebt."
  },
  {
    "start": 2919.069,
    "end": 2925.33,
    "text": "Deswegen glaube ich, weil ich vorhin sagte wenn man eine Spannung immer weiter verstärkt statt sie zu entspannen dann bricht sie irgendwann."
  },
  {
    "start": 2925.669,
    "end": 2929.609,
    "text": "Und die Frage ist ja wann wollen wir der Meinung sein dass wir ein Problem haben?"
  },
  {
    "start": 2929.649,
    "end": 2934.89,
    "text": "Wenn dreißig, vierzig, fünfzig Prozent der Bevölkerung hinter einer Brandmauer expediert sind... Jetzt"
  },
  {
    "start": 2934.93,
    "end": 2936.049,
    "text": "sind wir schon bei Dreißig fast!"
  },
  {
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    "end": 2936.649,
    "text": "So eben."
  },
  {
    "start": 2937.069,
    "end": 2937.149,
    "text": "Also"
  },
  {
    "start": 2937.23,
    "end": 2940.19,
    "text": "ist das Konzept überhaupt noch umsetzbar, was Sie damals vorgeschlagen haben?"
  },
  {
    "start": 2940.23,
    "end": 2944.27,
    "text": "Ich glaube also dass die Brandmauer nicht mehr umsetzbar ist und das ist ja mittlerweile allen auch klar."
  },
  {
    "start": 2945.19,
    "end": 2947.069,
    "text": "Dass das nicht funktioniert."
  },
  {
    "start": 2947.129,
    "end": 2947.47,
    "text": "Das stimmt"
  },
  {
    "start": 2947.509,
    "end": 2948.85,
    "text": "ja nicht, dass es allen klar ist."
  },
  {
    "start": 2950.009,
    "end": 2952.85,
    "text": "Sagen wir vielen aber ich höre das mittlerweile mehr und mehr."
  },
  {
    "start": 2952.93,
    "end": 2955.91,
    "text": "Und dass die Leute sagen, die Brandmauer funktioniert nicht."
  },
  {
    "start": 2956.77,
    "end": 2956.85,
    "text": "Aus"
  },
  {
    "start": 2956.91,
    "end": 2957.609,
    "text": "der Union noch?"
  },
  {
    "start": 2958.609,
    "end": 2961.589,
    "text": "Aus der SPD aus der Union, ich höhe das von vielen Seiten."
  },
  {
    "start": 2962.75,
    "end": 2969.41,
    "text": "Die sagen zunächst einmal, dass die Die Brandmauer hat die AfD nicht schwächer gemacht, sondern macht sie immer stärker."
  },
  {
    "start": 2969.93,
    "end": 2977.73,
    "text": "Und ich meine wenn die AfD hinter der Brandmau war eine Mehrheit gewinnen sollte möglicherweise in Sachsen-Anhalt ist ja die Frage wer mauert eigentlich wen noch ein?"
  },
  {
    "start": 2977.99,
    "end": 2987.29,
    "text": "Es ist spannend dass Sie das sagen weil ich höre das auch immer wieder von einzelnen Politikern das öffentlich aber ganz anders sagen, also die öffentlich sagen Brandmauer."
  },
  {
    "start": 2988.73,
    "end": 2995.649,
    "text": "Die aber sagen naja ich komme jetzt selbst irgendwie in Gedanken was wir eigentlich machen sollen wenn sie auf dem Thema hören."
  },
  {
    "start": 2995.89,
    "end": 2997.089,
    "text": "Aber da sind wir an den Punkt."
  },
  {
    "start": 2997.129,
    "end": 3001.29,
    "text": "und da habe ich nochmal hier mit den Vorteilen Ich hab keinen Amt, ich hab kein Mandat, ich kann da nichts verlieren."
  },
  {
    "start": 3001.47,
    "end": 3020.77,
    "text": "Ich bin unabhängig, ich könnte auch sagen was ich denke Und wie gesagt das sehe ich da auch als meine Verantwortung an und deswegen fände ich die roten Linien noch mal die Themen markieren Die fände ich wichtig, ihr findet das auch einen erwachsenen Umgang mit politischen Positionen und mit der Demokratie."
  },
  {
    "start": 3020.89,
    "end": 3021.029,
    "text": "Also"
  },
  {
    "start": 3021.129,
    "end": 3024.649,
    "text": "zu sagen wo man steht was man mitmachen würde und wohne ich?"
  },
  {
    "start": 3024.73,
    "end": 3024.99,
    "text": "Genau also"
  },
  {
    "start": 3025.049,
    "end": 3026.549,
    "text": "es gibt zwei Arten von rotem Linien."
  },
  {
    "start": 3026.589,
    "end": 3028.25,
    "text": "jetzt will ich gar nicht überakademisieren."
  },
  {
    "start": 3028.29,
    "end": 3031.549,
    "text": "Es gibt die eine die rote Linien des verfassungsmäßigen."
  },
  {
    "start": 3031.609,
    "end": 3032.73,
    "text": "Das versteht sich von selbst."
  },
  {
    "start": 3033.149,
    "end": 3038.25,
    "text": "Ich muss nicht über Positionen diskutieren den nicht verfassungsmäßig sind Aber wichtig ist... aber wir"
  },
  {
    "start": 3038.33,
    "end": 3052.25,
    "text": "können ja schon wenn ich sie unterbreche Man könnte da schon ein diskutieren und sagen, naja also wenn wir über verfassungsgemäß sprechen es gibt mehrere Verfassungsschutz der eben bestimmte Gruppierung bzw."
  },
  {
    "start": 3052.669,
    "end": 3054.93,
    "text": "gesamte Landesverbände als Rechtsradikale."
  },
  {
    "start": 3054.97,
    "end": 3055.009,
    "text": "Und"
  },
  {
    "start": 3055.069,
    "end": 3072.43,
    "text": "hier wieder würde ich jetzt gar nicht von Personen sondern von Themen reden, wenn wir vom verfassungsmäßigen reden ungleiche staatsbürgerliche Rechte für deutsche Staatsbürger unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlicher ethnischer Herkünfte ist ein absolutes No-Go Und das kann man ganz klar markieren, und darüber gibt es auch nichts zu diskutieren."
  },
  {
    "start": 3072.609,
    "end": 3075.129,
    "text": "Über Holocaust-Leugnung gäbe es auch nix zu diskutiert."
  },
  {
    "start": 3075.569,
    "end": 3078.21,
    "text": "Das sind strafrechtliche, keine verfassungsrechtlichen Positionen."
  },
  {
    "start": 3078.569,
    "end": 3080.83,
    "text": "Aber diese Dinge sind völlig klar..."
  },
  {
    "start": 3080.95,
    "end": 3081.87,
    "text": "Was ist das mittlerweile?"
  },
  {
    "start": 3082.069,
    "end": 3086.71,
    "text": "Also wenn man das irgendwie... Ich meine die AfD ist jetzt zehn Punkte vor!"
  },
  {
    "start": 3086.97,
    "end": 3088.169,
    "text": "Sind die das nicht schon?"
  },
  {
    "start": 3088.35,
    "end": 3094.71,
    "text": "Diejenigen, die der CDU sagen, also wenn man's theoretisch betrachtet was sie machen und was nicht gemacht wird"
  },
  {
    "start": 3095.27,
    "end": 3097.77,
    "text": "Die Umfragen sind erst mal umfragt und keine Wahlergebnisse."
  },
  {
    "start": 3097.99,
    "end": 3106.81,
    "text": "Und die letzten Bundestagswahlen sind immer noch anders ausgefallen, und es ist auch keine Frage der nur von Prozenten, sondern das ist eine Frage von politischem Selbstverwusstsein."
  },
  {
    "start": 3110.149,
    "end": 3113.79,
    "text": "Ich würde vor allen Dingen wenn Sie jetzt auf die Prozentzahlen schauen, das Interesse muss doch sein!"
  },
  {
    "start": 3116.109,
    "end": 3119.529,
    "text": "dass man Wähler der AfD anspricht, die immer mehr werden."
  },
  {
    "start": 3121.83,
    "end": 3132.25,
    "text": "Und von daher würde ich noch mal sagen es gibt klare politische Positionierungen und ich finde ist wichtig das die Union offensiv ihrer Position bestimmt."
  },
  {
    "start": 3132.29,
    "end": 3143.569,
    "text": "und ich sage jetzt insbesondere die Union weil zwar auch die SPD-Wähler an die AfD verliert und das ja nicht zu knapp aber die entscheidende Charnierpartei im politischen System ist."
  },
  {
    "start": 3144.109,
    "end": 3151.91,
    "text": "Und ich fände es wichtig, dass die Union an diesen Stellen eben die roten Linien definiert gegenüber der AfD."
  },
  {
    "start": 3152.529,
    "end": 3159.71,
    "text": "im Grunde... Praktiziert das ja Manfred Weber auf der Ebene der Europäischen Union und der EVP schon so, dass man Bedingungen stellt."
  },
  {
    "start": 3160.49,
    "end": 3166.81,
    "text": "Und sagt, das sind für uns die Grenzen des Zumutbaren und darüber."
  },
  {
    "start": 3168.27,
    "end": 3170.93,
    "text": "Da führen wir dann die kontroverse politische Diskussion."
  },
  {
    "start": 3170.99,
    "end": 3172.33,
    "text": "Ich will Ihnen ein Beispiel nennen."
  },
  {
    "start": 3172.85,
    "end": 3181.569,
    "text": "Die NZZ hat mich eingeladen vor der Europawahl-Waldsweite in den Jahr- und Zwanzig einen Streitgespräch mit Maximilian Krar zu führen."
  },
  {
    "start": 3181.649,
    "end": 3182.25,
    "text": "von der AfD."
  },
  {
    "start": 3183.47,
    "end": 3191.79,
    "text": "Das ist leider nicht zustande gekommen, weil Maximilian Krasig mit seinen Äußerungen über die Waffen der SS gegenüber La Republika selbst in den Luft gesprengt hatte."
  },
  {
    "start": 3192.509,
    "end": 3199.91,
    "text": "Und als Matteo Salvini und Marine Le Pen den Kontakt einstellten, habe ich gesagt, muss ich ja vielleicht nicht der Letzte sein, der hier noch öffentlich auftritt?"
  },
  {
    "start": 3200.47,
    "end": 3211.89,
    "text": "Ich hätte dieses Gespräch aber gerne mit ihm geführt, weil ich Politik von rechts gelesen hatte – ich beschäftige mich auch mit der neuen Rechten um zu verstehen wie die Gedankenwelt aussieht."
  },
  {
    "start": 3212.87,
    "end": 3221.089,
    "text": "Und ich hätte ihn gerne gefragt, ob seiner Meinung nach mein Freund Achmat Mansour deutscher Staatsbürger sein sollte."
  },
  {
    "start": 3221.83,
    "end": 3233.35,
    "text": "So und aus einer ethopluralistischen Sicht oder so wie Baksimilian Krar in Politik von rechts argumentiert würde er eigentlich konsequenterweise sagen Nein, der sollte kein deutscher Staatsbürger sein."
  },
  {
    "start": 3233.85,
    "end": 3256.91,
    "text": "Und dann hätte ich jetzt nicht den Schaum vor dem Mund zu sagen Brandmauer, brandmauer und brandmauern sondern ich würde sagen das ist eine legitime Position die darf man haben aber sie markiert den entscheidenden Unterschied zwischen einer bürgerlichen Politik der rechten Mitte die auf Staatsbürgerschaft zielt und auf gleiche Rechte für... Und die möchte, dass Leute, die legal nach Deutschland kommen."
  },
  {
    "start": 3257.009,
    "end": 3262.21,
    "text": "Hier in Deutschland sich integrieren hier Erfolg haben, in deutschen Mittelschichten vierteln ihrer Häuser bauen."
  },
  {
    "start": 3263.169,
    "end": 3275.97,
    "text": "Das ist meine Vorstellung einer bürgerlichen Politik der rechten Mitte gegenüber einer ethnisch-nationalen oder ethnischnationalistischen Politik, die von einem homogenen Volksganzen ausgeht."
  },
  {
    "start": 3277.93,
    "end": 3285.77,
    "text": "und da gerne diese entscheidenden politischen Unterschiede gelten gemacht oder sichtbar gemacht, würde Wählern gegenüber auch dafür kämpfen."
  },
  {
    "start": 3286.23,
    "end": 3288.33,
    "text": "Und wissen Sie die AfD-Wähler?"
  },
  {
    "start": 3288.629,
    "end": 3297.75,
    "text": "Ich habe jetzt auch keinen Soziogramm aller AfD- Wälder vor Augen aber es gibt doch zum Beispiel enttäuschte Wähler die AfD wählen aus welchen Gründen auch immer."
  },
  {
    "start": 3297.79,
    "end": 3309.95,
    "text": "Es gibt auch türkische Wähler, die die AfD wählen denen aber zu signalisieren oder türkischstämmige Wähler denen zu signalisieren, dass bürgerliche Rechte Mitte die Partei ist."
  },
  {
    "start": 3311.029,
    "end": 3313.47,
    "text": "Die in dieser Hinsicht deutlich anders tickt."
  },
  {
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    "end": 3316.19,
    "text": "das finde ich wichtig offensiv geltend zu machen."
  },
  {
    "start": 3316.629,
    "end": 3329.27,
    "text": "jetzt hat per Steinbrück im Podcast Form darauf abgezielt um das passive Wahlrecht bestimmten Personen entziehen zu können und er meinte damit Björn Höppel und hat sich damit auf sie auch bezogen."
  },
  {
    "start": 3330.19,
    "end": 3332.37,
    "text": "dazu habe ich mich gar nicht geäußert."
  },
  {
    "start": 3332.45,
    "end": 3337.43,
    "text": "Ich habe dazu ehrlich gesagt auch keine wirklich abgeschlossene Meinung."
  },
  {
    "start": 3338.33,
    "end": 3356.129,
    "text": "Ich bin vom Grundsatz her der Meinung, auch was übrigens Parteienverbot der AfD angeht, bin ich auch ziemlich entspannt weil ich sagen würde wenn die AfD aktiv verfassungsfeindlich agiert und auf die Beseitigung der Verfassungsordnung zielt dann gehört die AfD verboten, egal wie stark sie ist."
  },
  {
    "start": 3356.21,
    "end": 3359.029,
    "text": "Ich hätte überhaupt nichts dagegen, dass man im Parteienverbotsverfahren"
  },
  {
    "start": 3359.109,
    "end": 3359.41,
    "text": "macht.\"."
  },
  {
    "start": 3359.589,
    "end": 3370.43,
    "text": "Aber Sie haben mal über ein Verbotsverfang gesagt, ich zitiere einen Verbots- verfahren das zum Wegfall sämtlicher Stimmen der AfD und somit flächendeckend zu rotrotgrünen Parlamentsmehrheiten führt wäre aber der sichere Weg in den"
  },
  {
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    "end": 3371.589,
    "text": "Bürgerkrieg?"
  },
  {
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    "end": 3376.25,
    "text": "Ja ja, das war damals in so einer bestimmten Situation als das aufgebracht wurde und diese Idee dahinter stand."
  },
  {
    "start": 3376.31,
    "end": 3380.45,
    "text": "Fallen nicht die AfD Stimmen weg und hast du da nicht überall linke Mehrheiten."
  },
  {
    "start": 3382.169,
    "end": 3386.43,
    "text": "tatsächlich problematisch wäre, wenn man die AfD verbietet."
  },
  {
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    "end": 3389.45,
    "text": "Und was ist passiert dann mit den ganzen Wählerstimmen, die dahinter stehen?"
  },
  {
    "start": 3389.79,
    "end": 3401.009,
    "text": "Dennoch würde ich jetzt vom Grundsätzlichen zunächst einmal sagen Wenn die AfD gesichert verfassungsfeindlich agieren würde Dann würde so eine Partei verboten gehören."
  },
  {
    "start": 3401.33,
    "end": 3402.609,
    "text": "Ich bin schlicht und einfach der Meinung,"
  },
  {
    "start": 3403.79,
    "end": 3404.71,
    "text": "verfassungsgerichtlich"
  },
  {
    "start": 3404.75,
    "end": 3405.129,
    "text": "nicht richtig."
  },
  {
    "start": 3405.27,
    "end": 3407.27,
    "text": "Nicht von einer Aufstellung des Verfassungsschutzes."
  },
  {
    "start": 3407.649,
    "end": 3414.41,
    "text": "Und ich halte es für völlig falsch was wir tun auch für unredlich dass wir immer so tun als müsste sie ja eigentlich schon verboten sein."
  },
  {
    "start": 3414.49,
    "end": 3416.109,
    "text": "aber man scheut dann das Verbotsverfahren."
  },
  {
    "start": 3416.35,
    "end": 3423.75,
    "text": "Ja da soll man das Verbot zur Fahne machen und soll das Bundesverfassungs Gericht mit den entsprechenden Mitteln ausstatten damit dass man das auch möglichst schnell machen kann."
  },
  {
    "start": 3424.069,
    "end": 3427.93,
    "text": "nur ich glaube wir müssen einfach in der Öffentlichkeit das Verhältnis zu AfD klären."
  },
  {
    "start": 3429.29,
    "end": 3439.95,
    "text": "Entweder verbietet man sie dann, kann man machen wenn es sich verfassungsrechtlich gesichert klären lässt so wie das Verfassungsgericht das mit der SRP und der KPD in den fünftiger Jahren gemacht hat also die sozialistischen"
  },
  {
    "start": 3441.45,
    "end": 3445.069,
    "text": "Sozial- und Sozialpolitische Partei."
  },
  {
    "start": 3445.609,
    "end": 3447.73,
    "text": "wo ich genau diesen Punkt gemacht habe und gesagt hab, Moment mal."
  },
  {
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    "end": 3454.71,
    "text": "Also das passt doch nicht zusammen, dass wir einerseits sagen es ist eine ganz schlimme, ganz radikale, ganz gefährliche Partei und auf der anderen Seite aber uns irgendwie schreuen."
  },
  {
    "start": 3455.549,
    "end": 3459.31,
    "text": "als Politiker meine ich jetzt dann dieses Verbotsverfahren anzuschreiben."
  },
  {
    "start": 3459.35,
    "end": 3459.77,
    "text": "Das ist auch ein"
  },
  {
    "start": 3459.87,
    "end": 3461.69,
    "text": "unlauterer politischer Trick Herr Rohnzheimer."
  },
  {
    "start": 3461.99,
    "end": 3469.589,
    "text": "man hält die Spannung möglichst hoch aber man scheut den Schritt von dem man am Ende befürchtet, dass er eben doch nicht funktioniert Und das halte ich für politisch unredlich."
  },
  {
    "start": 3470.19,
    "end": 3478.049,
    "text": "Und das Argument, was ja häufig kommt auch aus der Union, die sind jetzt schon viel zu stark und außerdem würde uns das dann politisch schwächen weil die AfD dann mobilisieren könnte."
  },
  {
    "start": 3478.25,
    "end": 3482.35,
    "text": "Also die Frage eines Parteienverbots ist eine Frage von Ja und Nein und falsch und richtig."
  },
  {
    "start": 3482.43,
    "end": 3482.589,
    "text": "Könnte"
  },
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    "start": 3482.649,
    "end": 3483.37,
    "text": "aber Jahre dauern!"
  },
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    "start": 3484.029,
    "end": 3486.169,
    "text": "Deswegen ist auch ein Problem."
  },
  {
    "start": 3486.33,
    "end": 3500.47,
    "text": "Wenn man müsste, dass das Bundesverfassungsgericht mit zusätzlichen Personalmitteln ausschattet und sagen wir machen das jetzt ziehen das jetzt durch nur wie gesagt so zu tun als wer sie eigentlich verboten aber das Verbotsverfahren zu scheuen Das ist unredlich."
  },
  {
    "start": 3500.75,
    "end": 3502.25,
    "text": "Das ist auch das politische Trick."
  },
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    "end": 3509.129,
    "text": "Und deswegen Wie gesagt ich werde dafür das Verhältnis zu klären entweder verbietet man Sie dann oder man verbietet sie nicht."
  },
  {
    "start": 3509.169,
    "end": 3510.35,
    "text": "uns sagt dann Aber so freut damit."
  },
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    "end": 3511.81,
    "text": "da müssen wir auch anders mit denen umgehen"
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    "start": 3512.43,
    "end": 3513.41,
    "text": "Umgehen mehr."
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    "end": 3518.169,
    "text": "oder jetzt sind die Wahlen im Herbst in Sachsen-Anhalt unter anderem."
  },
  {
    "start": 3518.609,
    "end": 3530.47,
    "text": "So, da kann entweder passieren absolute Mehrheit der AfD Oder aber ein maximal geschwächter CDU-Kandidat oder noch dann Ministerpräsident Sven Schulze, der sich Mehrheiten suchen muss."
  },
  {
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    "end": 3549.49,
    "text": "Jetzt haben wir erlebt was beim Parteitag der Linkspartei passiert ist, wo der neue Parteichef, ich spreche ihn immer aus... Ich will immer sagen Partisanor, aber er heißt ja Fantisano und wo der die CDU gleich gesetzt hat mit der AfD gesagt sind als Verschisten?"
  },
  {
    "start": 3549.97,
    "end": 3555.25,
    "text": "Was macht einen CDU Kandidatenministerpräsident jetzt im Herbst in Sachsen-Anhalt."
  },
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    "end": 3561.85,
    "text": "Ja, der sollte jetzt eigentlich zunächst mal dankbar sein dass Pantisano das ausgesprochen hat was sowieso der Fall ist."
  },
  {
    "start": 3561.91,
    "end": 3567.89,
    "text": "also ich meine Die Volksfront gegen die AfD ist kein Kuschelkurs."
  },
  {
    "start": 3568.549,
    "end": 3579.39,
    "text": "Also, man hat sich da aus Verlegenheit wegen der Brandmauer ja mehr und mehr darauf verlagert dann doch irgendwie mit der Linkspartei und sich irgendwas zu machen und sich die Dinge einfach schön geredet."
  },
  {
    "start": 3579.47,
    "end": 3580.669,
    "text": "insofern... Ja aber es gibt schon"
  },
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    "start": 3580.97,
    "end": 3587.31,
    "text": "Unterschiede zwischen, keine Ahnung, Dietmar Bartsch und Herrn Pantisano oder zwischen Wer war hier?"
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  {
    "start": 3587.529,
    "end": 3588.21,
    "text": "Jungs von Podcast."
  },
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    "end": 3593.12,
    "text": "auch Herr Rammelo, der ja durchaus in bestimmten Themen Dinge vertritt Will das gar nicht?"
  },
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    "end": 3593.8,
    "text": "Ja, natürlich."
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    "end": 3601.64,
    "text": "Aber so kann man ja auch argumentieren und wenn Daniel Günther immer sagt, weil der Linkspartei muss unterscheiden, dann gibt es auch vernünftige Leute."
  },
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    "end": 3602.84,
    "text": "Das ist richtig!"
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    "end": 3604.28,
    "text": "Das ist ein richtiges Argument."
  },
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    "end": 3614.1,
    "text": "aber das gilt natürlich nicht nur für die Linkspartei Und das Argument müsste man eigentlich genauso auf die AfD anwenden und das ist ja das Problem."
  },
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    "start": 3614.16,
    "end": 3616.74,
    "text": "wissen Sie, wenn Leute nicht konsequent argumentieren."
  },
  {
    "start": 3616.78,
    "end": 3617.8,
    "text": "Ich will Ihnen ein Beispiel nehmen."
  },
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    "end": 3630.52,
    "text": "Der früherer Rheinland-Pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweizer hat als die Kritik aufkam, dass man im Rheinland-Pfälzischen Landtag jetzt wieder die Vizepräsidenten posten an die stärkste Partei Union."
  },
  {
    "start": 3630.68,
    "end": 3637.42,
    "text": "Die zweitstärkste partei SPD und die viertstärksche Partei die Grünen gegeben hat aber keinen an die AfD."
  },
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    "end": 3641.5,
    "text": "Hat der Schweizer auf die Kritie daran gesagt?"
  },
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    "end": 3648.08,
    "text": "Ja, die AfD muss endlich mal kapieren das mit Mehrheit abgestimmt wird bei parlamentarischem Gewohnheitsrecht."
  },
  {
    "start": 3648.5,
    "end": 3657.84,
    "text": "Mit derselben Logik müsste er ja dann akzeptieren, dass wenn die AfD die absolute Mehrheit in Sachsen-Anhalt gewinnen würde, die alle Parlamentspräsidiumspositionen für sich in Anspruch nehmen."
  },
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    "end": 3670.7,
    "text": "und das Problem ist wir müssen einfach auch Konzise argumentieren und vorsichtig sein, dass nicht aus lauter Fuhrohr über die Brandmauer wie mit Doppelstandards argumentieren, die hinterher allen nur auf die Füße"
  },
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    "end": 3671.04,
    "text": "fallen.\"."
  },
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    "text": "Was soll Herr Schulze jetzt machen?"
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    "end": 3676.56,
    "text": "Nehmen wir an, also Herr Siegmund kriegt nicht die absolute Mehrheit."
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    "text": "SPD Grüne kommen rein aber dann braucht er ja immer noch die Linkspartei."
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    "text": "Also auch da würde ich wieder ins Szenarien denken."
  },
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    "start": 3685.32,
    "end": 3689.42,
    "text": "Dann steht die CDU in Sachsen-Anhalt vor einem Riesenstrukturproblem."
  },
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    "end": 3692.5,
    "text": "Sie hat dann im Grunde zwei Möglichkeiten oder drei Möglichkeiten."
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    "end": 3700.4,
    "text": "gäbe es fangen wir damit an eine AfD-Minderheitsregierung, die aber für gar nichts Zustimmung bekommen würde."
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    "end": 3704.44,
    "text": "Dann gäbe es die Möglichkeit der Allparteienregierung gegen die AfD."
  },
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    "end": 3712.08,
    "text": "Und da haben wir jetzt ja schon gesehen, welche Schwierigkeiten mit der Linkspartei bestehen."
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    "end": 3717.04,
    "text": "Die Union hat einen Unvereinbarkeitsbeschluss mit der Linkspartei – ob man den jetzt richtig findet oder nicht?"
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    "text": "Aber sie hat formal gesehen ein Unvereinsbarkeidsbeschluss."
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    "text": "und die dritte Möglichkeit wäre eine CDU-geführte Minderheitsregierung, so die aber sich auch dann wechselnde Mehrheiten suchen müsste."
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    "end": 3734.58,
    "text": "Und jetzt würde ich mal sagen, wenn wir die beiden Möglichkeiten an denen die CDU irgendwie beteiligt ist."
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    "end": 3747.3,
    "text": "Denn wenn sie eine Allparteinregierung gegen die AfD bildet dann geht die Erosion der Union nach rechts weiter."
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    "text": "Ich bin mir auch gar nicht sicher, ob es dafür eine Mehrheit innerhalb der CDU-Fraktion im Sachsen-Altinischen Landtag gäbe."
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    "text": "Also ob"
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    "text": "Siegen und noch Unterstützung plötzlich von einzelnen Abgeordneten bekommen?"
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    "text": "Naja die Frage wäre ja wenn."
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    "end": 3768.96,
    "text": "es würde ja eine wahrscheinlich CDU geführte Allparteienregierung gegen die AfD geben."
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    "end": 3778.98,
    "text": "Ob da selbst ein CDU-Ministerpräsidentenkandidaten alle CDU-Abgeordneten im Sachsens-Aultinischen Weiß ich nicht, mehr will ich nicht sagen dazu."
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    "text": "Ich weiß das wirklich nicht aber halte ich jedenfalls sicher für offen."
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    "end": 3809.12,
    "text": "Das heißt aber nochmal wenn die Allparteinregierung gegen die AfD würde die Erosion der CDU nach rechts fortsetzen und wenn sie aber eine CDU geführte Minderheitsregierung bildet, die auch auf die Stimmen der AfD zurückgreifen müsste denn sonst wäre es keine Minderheidsregierung sondern gleich ne Allpartei in Regierung gegen die AfD droht der Union eine massive Abspaltung nach links."
  },
  {
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    "end": 3820.72,
    "text": "Und das Problem ist, dass sie sich in diese Situation manövriert hat weil man die Situation nicht strategisch adressiert hat und das ist mittlerweile ein Riesenproblem für die Union geworden."
  },
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    "text": "Sie steckt da einem echten Dilemma."
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    "text": "Was würden Sie im Raden?"
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    "end": 3838.7,
    "text": "Ich hätte der CDU vor zwei Jahren geraten rotem Rotlinienstadt-Brandmauer zu machen Diese Verhärtung gar nicht erst in Gang kommen zu lassen, wenn man sagt Röder das ist ein bisschen spät mittlerweile."
  },
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    "text": "Ist da ja was dran?"
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    "text": "Aber die Frage ist, was es ändert."
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    "text": "vom Grundsatz her glaube ich dass es ganz entscheidend ist für die Union."
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    "end": 3851.5,
    "text": "Da rede ich jetzt von Sven Schulze und der CDU in Sachsen-Anhalt genauso wie von Friedrich Merz und der Cdu im Bund."
  },
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    "text": "Entscheidend ist, dass die CDU in die Offensive kommt."
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    "text": "Dass sie selbstbewusst für ihre Politik dasteht."
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    "text": "und eigentlich war diese Merzhaltung zu sagen ich gucke nicht rechts, sich guckt nicht links."
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    "text": "Ich gehe nach vorne und stehe für das wofür wir stehen."
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    "text": "Das ist eigentlich der richtige politische Führungsanspruch Und mit dem würde ich als CDU auftreten."
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    "text": "und wenn das die Priorität ist dann wäre es mir auch egal wer der eigenen Politik zustimmt was natürlich heißt Minderheitsregierung."
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    "text": "und dann gucken wir wo die Stimmen herkommen."
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    "text": "Herr Rutter, herzlichen Dank für dieses spannende Gespräch."
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    "text": "Danke Ihnen sehr, dass Sie da waren!"
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    "text": "War mir ein Vergnügen, Herr Ronsheimer."
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    "text": "Danke!"
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    "text": "Danke, dass ihr wieder zugehört"
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    "text": "habt."
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    "end": 3890.58,
    "text": "Vielen Dank auch für das viele Feedback auf ronsheimer-tv."
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    "end": 3896.78,
    "text": "Da findet ihr alle meine Social Media Accounts wo Ihr mich persönlich kontaktieren könnt."
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    "end": 3901.78,
    "text": "Das glauben manchmal die Leute gar nicht aber ich schauen wir die Kommentare tatsächlich selbst"
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    "text": "an"
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    "end": 3909.08,
    "text": "Und ich bitte darum, lasst weiter Likes da bei Spotify, Apple wo auch immer ihr den Podcast hört."
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    "text": "Bei YouTube natürlich, wo ihr dem Podcast sehen könnt!"
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    "end": 3918.88,
    "text": "Und ich freue mich, wenn ihr uns abonniert und das hilft uns wirklich sehr."
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    "end": 3933.62,
    "text": "Und ich bedanke mich natürlich in erster Linie bei meinem großartigen Team, bei Philipp Jatoff in der Redaktion, bei Liven Jenrich in der Produktion und natürlich an meinen Producer Daniel von Moll!"
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    "start": 3933.94,
    "end": 3936.08,
    "text": "Herzlichen Dank und alles Liebe!"
  }
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