[
  {
    "start": 3.0,
    "text": "Werner\nBesser irgendwie aufbrauchen, verschenken, was auch immer. Und wenn man das immer rechtzeitig erntet, dann ist die Zucchini auch noch in der Größe, dass auch der Nachbar noch Freude dran hat. Irgendwie, wenn das so eine Keule ist, die mag der Nachbar auch nicht mehr.",
    "end": 14.0
  },
  {
    "start": 14.0,
    "text": "Gesa\nNee, die schmecken dann ja auch nicht mehr und werden dann ja auch irgendwann giftig, glaub ich, ne, wenn die bitter sind.",
    "end": 18.0
  },
  {
    "start": 18.0,
    "text": "Werner\nDie werden bitter, richtig giftig, ist mir jetzt so nicht bekannt, aber sind dann einfach sehr trocken und im Grunde nicht wirklich gut genießbar.",
    "end": 29.0
  },
  {
    "start": 29.0,
    "text": "Gesa\nHallo und willkommen zu einer neuen Folge von 'Dein Fleckchen Grün'. Wie immer mit mir, Gesa. Ich bin Journalistin, Moderatorin und leidenschaftliche Hobbygärtnerin und natürlich unserem Gartenexperten Werner. Hallo Werner.",
    "end": 42.0
  },
  {
    "start": 42.0,
    "text": "Werner\nHallo Gesa.",
    "end": 43.0
  },
  {
    "start": 43.0,
    "text": "Gesa\nSag mal, kennt ihr das? Der Garten sieht im Spätsommer wunderschön aus, aber gleichzeitig auch so ein bisschen chaotisch. Hier blüht noch was, da ist schon was verblüht, Das Gemüse will noch geerntet werden. Der Rasen, der hat vielleicht unter der Hitze gelitten. Und irgendwo im Hinterkopf, da meldet sich auch schon so ganz leise der Herbst. Viele, mich eingeschlossen, ganz ehrlich gesagt, stehen da in ihrem Garten und denken: 'Tja, jetzt müsste ich eigentlich noch, ja, was eigentlich genau?' Und deshalb machen wir heute mal gemeinsam so was wie den ultimativen Spätsommer-Check für euren Garten. Wir schauen, was ist jetzt wirklich wichtig, was könnt ihr noch pflanzen oder vielleicht sogar aussäen, wie bekommt ihr euren Rasen wieder fit und was genau brauchen Beete, Kübelpflanzen und der Gemüsegarten jetzt? Werner, lass uns doch vielleicht mal mit dem Rasen anfangen. Das ist ja nach einem langen Sommer immer so 'ne Sache, ne? Oft ist der verbrannt oder sieht auch einfach nicht mehr so schön aus. Wie können wir dem Rasen was Gutes tun?",
    "end": 102.0
  },
  {
    "start": 102.0,
    "text": "Werner\nGanz einfach. In der Form, dass wir ihm ausreichend Wasser geben und das ist ja das, was häufig im Sommer dann zu kurz kommt, vielleicht auch eine bewusste Entscheidung gewesen ist, dass man einfach sagt, bei anhaltend sonnig heißer Witterung lass ich das mit dem Wässern sein, das ist mir zu aufwendig. Aber irgendwann, wenn der Sommer eben zu Ende geht, dann geht es eben auch darum, wieder Wasser zu geben und dann kommt es drauf an, das richtig zu machen. Das, was ich dann immer empfehle, ist das, dass man sagt, man wässert vielleicht einmal oder zweimal in der Woche, dann aber mit großer Wassermenge. Und zwar wären das 15 bis 20 Liter pro Quadratmeter pro Bewässerungsgang.",
    "end": 135.0
  },
  {
    "start": 135.0,
    "text": "Gesa\nOh, das ist aber viel, ne.",
    "end": 136.0
  },
  {
    "start": 136.0,
    "text": "Werner\nDas ist eine ganze Menge, aber das sorgt dann eben auch dafür, dass das Wasser einigermaßen tief in den Boden einziehen kann und die Rasenpflanzen auch was davon haben.",
    "end": 145.0
  },
  {
    "start": 145.0,
    "text": "Gesa\nUnd du hast es schon mal in einer anderen Folge gesagt, da erinnre ich mich noch dran, morgens gießen.",
    "end": 150.0
  },
  {
    "start": 150.0,
    "text": "Werner\nJa, und auch das ist gerade zum Spätsommer besonders wichtig, morgens zu gießen, damit die Rasenpflanzen über Tag Zeit haben abzutrocknen und man sagt das immer so und das stimmt auch, dass die Rasenpflanzen quasi trocken in die Nacht gehen. Was sehr kritisch wäre, wenn Wassertropfen auf den Grashalmen haften geblieben sind, weil man vielleicht am Tage relativ spät gewässert hat, dann ist das Risiko, dass es zu einem Befall mit Pilzkrankheiten kommt, deutlich größer.",
    "end": 177.0
  },
  {
    "start": 177.0,
    "text": "Gesa\nAber wenn wir jetzt noch mal auf das Gegenteil gucken, den verbrannten Rasen, den gibt's ja auch oft im Sommer. Was macht man denn dagegen?",
    "end": 183.0
  },
  {
    "start": 183.0,
    "text": "Werner\nJa, da wär das mit dem Wässern natürlich auf der einen Seite wichtig, damit der zweite Schritt auch stattfinden kann und auch funktioniert, dass entsprechend nachgesät wird, dass eben solche Kahlstellen ausgebessert werden, dass alles das, was vertrocknet ist und wo man auch sieht, das wird nicht wieder grün werden, dass das rausgehakt wird und dass dann eben neuer Samen idealerweise so eine Turbonachsaat ausgebracht wird, die dann eben sehr schnell dafür sorgt, dass dann solche offenen Stellen dann auch wieder grün werden.",
    "end": 211.0
  },
  {
    "start": 211.0,
    "text": "Gesa\nDu, da habe ich eine Frage beim Thema Nachsäen, weil ich das jetzt auch gerade habe. Man muss ja den Rasen, die Rasensaat dann feucht halten, ne, wie lange jetzt eigentlich genau?",
    "end": 220.0
  },
  {
    "start": 220.0,
    "text": "Werner\nUnd zwar würde ich das niemals sagen, das sind jetzt 3 Wochen, 2 Wochen oder 4 Wochen, sondern wenn man wirklich ganz klar den Eindruck hat, die Rasensamen, die man ausgebracht hat, sind aufgegangen. Die haben sich auch ein bisschen etabliert, vollständig etabliert natürlich nicht, aber dass man sagt, das ist so eine schön grüne Fläche, dann kann man mit dem Bewässerungsintervall 3 Gänge zurückschalten, weil dann einfach dieses häufige Wässern nicht mehr sein muss. Dann kommt der Rasen auch so über Tag gut zurecht.",
    "end": 248.0
  },
  {
    "start": 248.0,
    "text": "Gesa\nO.K., das heißt, das häufige Wässern nur bis dann wirklich die Samen auskeimen. Gut zu wissen, danke dafür.",
    "end": 254.0
  },
  {
    "start": 254.0,
    "text": "Werner\nUnd eben, dass so ein paar Zentimeter Grashalm dann auch erkennbar sind.",
    "end": 259.0
  },
  {
    "start": 259.0,
    "text": "Gesa\nJa, das ergibt Sinn. Und wie ist es mit dem Düngen?",
    "end": 261.0
  },
  {
    "start": 261.0,
    "text": "Werner\nDa gibt es ja einerseits so diese Variante mit dem Herbstdünger. Da muss man sagen, das machen viele Gartenbesitzer relativ früh, vielleicht auch schon in der zweiten Augusthälfte oder im September. Wenn man das macht, ist das jetzt nicht irgendwie, dass der Rasen Schaden nimmt, aber den Effekt, den man eigentlich haben möchte, den erreicht man dann nicht mehr. Und zwar geht es ja eben darum, mit einem Herbstdünger quasi den Rasen auf den Winter vorzubereiten und das sollte man erst in der zweiten Oktoberhälfte machen.",
    "end": 288.0
  },
  {
    "start": 288.0,
    "text": "Gesa\nAch so spät erst.",
    "end": 289.0
  },
  {
    "start": 289.0,
    "text": "Werner\nSo spät erst, damit einfach der Effekt dann auch im Winter und im Ausgang des Winters dann auch da ist, dass die Nährstoffe, die man verabreicht hat, dass sie nicht während des Spätsommers und Herbst schon aufgebraucht worden sind. Es passiert nichts Schlimmes, aber der Effekt ist dann einfach nicht da.",
    "end": 304.0
  },
  {
    "start": 304.0,
    "text": "Gesa\nHast du eigentlich einen Tipp für mich, weil ich damit immer kämpfe? Ich habe halt nicht so ein so ein Wagen, mit dem man den Dünger verteilt. Ich mach das immer so, streu das so aus der Hand und dann weiß ich aber immer nicht, ob das wirklich gleichmäßig verteilt ist. Macht das was oder hast du da noch irgendeinen guten Tipp?",
    "end": 319.0
  },
  {
    "start": 319.0,
    "text": "Werner\nJa, also Streuwagen, das lohnt sich mittelfristig schon, so ein Streuwagen sich anzuschaffen, so teuer ist der nicht. Wenn man es außer Hand macht, das geht auch und es wurde ja früher auch immer gemacht und es gibt auch viele, die das sehr gut kennen und können, um mich 'n bisschen ranzutasten, dass ich mit 'ner abgemessenen Menge, ich sag mal für 20 Quadratmeter, mal starte und mir im in Gedanken oder vielleicht auch tatsächlich mal ausgemessen 20 Quadratmeter auf der Rasenfläche vorstelle und auf der Fläche sollte dann der Dünger ausgebracht werden, einfach um 'n gewisses Gefühl dafür zu kriegen.",
    "end": 352.0
  },
  {
    "start": 352.0,
    "text": "Gesa\nDas ist 'ne gute Idee, das werde ich mal machen, weil genau dieses Gefühl, das fehlt mir einfach immer, dass ich immer denke, O.K., wie viel hab ich jetzt genau hier oder da, das ist super, das mach ich.",
    "end": 361.0
  },
  {
    "start": 361.0,
    "text": "Werner\nDas kann man gut machen, das ist natürlich nur ein bisschen kleinteilig, aber das geht wirklich ganz gut, sich so ein bisschen so Schritt für Schritt vorzugehen, weil ich würde mir nicht zutrauen, wenn ich jetzt 120 Quadratmeter Rasenfläche hätte, das alles so aus dem Eimer heraus zu verteilen, das würde ich nicht gleichmäßig genug hinkriegen.",
    "end": 378.0
  },
  {
    "start": 378.0,
    "text": "Gesa\nO.K., der Rasen ist also versorgt, aber was können wir denn jetzt zum Beispiel für die Staudenbeete tun, die sind ja um diese Jahreszeit, also im Spätsommer, oft schon abgeblüht und sehen nicht mehr so schön aus.",
    "end": 389.0
  },
  {
    "start": 389.0,
    "text": "Werner\nWas da sicherlich gut wäre, eben so verblühte Blütenstände rauszuschneiden und weil das ist oft so bei Stauden, dass die auch noch mal ein weiteres Mal zu Blüte kommen. Eine alte Nachbarin, die hat mir mal gesagt, der August ist ja quasi Spätsommer, der August wäre quasi der Mai des Herbstes, so hatte sie das formuliert.",
    "end": 406.0
  },
  {
    "start": 406.0,
    "text": "Gesa\nSehr schön.",
    "end": 407.0
  },
  {
    "start": 407.0,
    "text": "Werner\nWeil sie sagte, wenn man da noch mal zurückschneidet, dann kämen die allermeisten Stauden auch noch zu einer zweiten Blüte. Das sollte man machen. Und bei einigen Samenständen, die sich gebildet haben, da ist es sicherlich auch eine ganz gute Idee, die stehen zu lassen. Das ist für Vögel ganz interessant als Futterquelle und hat vielleicht auch noch den kleinen Nebeneffekt, dass wenn das eben Stauden sind, Ziergräser sind, dass die sich selbst auch noch weiter verbreiten können, wenn man es denn möchte.",
    "end": 434.0
  },
  {
    "start": 434.0,
    "text": "Gesa\nUnd für Insekten ist das, glaube ich, auch ganz gut. Ich hab mal irgendwo gehört, dass die zum Teil auch überwintern in den leeren Stängeln.",
    "end": 440.0
  },
  {
    "start": 440.0,
    "text": "Werner\nJa, das ist so, machen die ganz gerne. Gut, der ein oder andere stößt sich sicherlich dann an der Optik. Ich persönlich finde, das gehört auch mit dazu, dass auch eine Pflanze dann so im Rückzug begriffen ist und dass man dann auch was Trockenes da stehen hat. Aber du hast recht, für einige Insektenarten ist das eine gute Möglichkeit der Überwinterung.",
    "end": 460.0
  },
  {
    "start": 460.0,
    "text": "Gesa\nWie ist denn das mit Staudenteilen? Ist dafür der Spätsommer ein guter Moment?",
    "end": 464.0
  },
  {
    "start": 464.0,
    "text": "Werner\nJa, ist er, wobei man nur gucken muss, wie sich die Witterung der vorangegangenen Wochen gezeigt hat, wenn man jetzt wirklich einen ausgewachsenen Sommer gehabt hat mit hohen Temperaturen, mit Trockenheit, dann sollte man abwarten, bis der Boden durch den Regen wieder richtig gut durchfeuchtet ist. Manchmal ist das nicht der Fall, dann kann man das auch bequem am 18. August machen oder so. Aber wenn am 18. August noch richtig Hochsommer ist, dann wartet man, das passiert nichts Dramatisches, dass man sagt: 'Oh, da bin ich zu spät', sondern der Boden muss richtig gut durchfeuchtet sein, dass man dann, wenn man die Stauden ausgegraben hat, sie geteilt hat, auch wieder ordentlich einpflanzen kann und diese neu eingepflanzten Stauden dann eben auch wieder gut anwachsen können. Und dazu braucht es einfach einen feuchten Boden. Das mit Bewässerung zu machen, da würde ich von abraten.",
    "end": 510.0
  },
  {
    "start": 510.0,
    "text": "Gesa\nUnd Boden ist ja auch noch ein ganz wichtiges Stichwort. Was braucht denn der Boden im Spätsommer?",
    "end": 515.0
  },
  {
    "start": 515.0,
    "text": "Werner\nWas man immer auch gucken sollte, dass gewachsenes Unkraut entfernt wird, ob man das jetzt händisch macht oder also wenn das was rauszieht oder mit einer Hacke, da muss man immer gucken, welche Pflanzenarten da auch sind. Mit der Hacke hatte ich gerade schon angesprochen, wenn man dann auch in dem Bereich mit einer Hacke unterwegs ist, ist es vielleicht auch noch relativ trocken, dann hat das noch einen zweiten Effekt, einmal Unkrautbekämpfung und das Hacken sorgt auch dafür, dass so diese Kapillaren, die das Wasser von unten nach oben transportieren, dass die unterbrochen werden. Dass dann eben auch die Verdunstungsrate aus dem Boden heraus nicht mehr so hoch ist.",
    "end": 548.0
  },
  {
    "start": 548.0,
    "text": "Gesa\nAh, dabei hätte ich jetzt gedacht, dass 'n offener Boden das da mehr verdunstet.",
    "end": 552.0
  },
  {
    "start": 552.0,
    "text": "Werner\nVermeintlich könnte man auf die Idee kommen, aber diese Kapillaren, die das Wasser so nach oben transportieren, die werden dann unterbrochen. Das ist für den Boden eher gut. Es ist für die Bodenorganismen auch ganz schön, weil dann einfach noch mal 'n bisschen mehr Luft in den Boden gelangen kann. Die Verdunstungsrate aufgrund der höheren Oberfläche, das ist nicht so entscheidend.",
    "end": 570.0
  },
  {
    "start": 570.0,
    "text": "Gesa\nAch, das ist ja spannend. Aber wahrscheinlich darf man auch nicht zu tief hacken, ne? Sonst verletzt man ja möglicherweise dann die Wurzeln.",
    "end": 576.0
  },
  {
    "start": 576.0,
    "text": "Werner\nDie Wurzeln genau, macht auch keinen Sinn, weil dann könnte der Effekt, wie du ihn auch sagst, auch nennenswert sein, dass ich dann einfach aufgrund der noch größeren Oberfläche eine hohe Verdunstungsrate habe. Und was man natürlich auch machen kann, mit organischem Mulch zu arbeiten, das sorgt dafür, dass kein weiteres Unkraut aufwächst. Und auch was so die Verdunstungsrate anbetrifft, ist es natürlich auch noch mal eine gute Variante.",
    "end": 599.0
  },
  {
    "start": 599.0,
    "text": "Gesa\nWas würdest denn du da empfehlen zu mulchen?",
    "end": 602.0
  },
  {
    "start": 602.0,
    "text": "Werner\nEs gibt ja auf der einen Seite so fertige Produkte, die man dazu kaufen kann, beispielsweise das, was aus Chinaschilf hergestellt worden ist oder auch so, so Pellets aus Weizenstroh, das funktioniert. Es würde aber auch grundsätzlich gehen mit Rasenschnitt.",
    "end": 618.0
  },
  {
    "start": 618.0,
    "text": "Gesa\nUnd mir ist gerade noch 'ne Frage eingefallen. Wir haben ja gerade übers Teilen von den Stauden gesprochen. Kann man im Spätsommer auch noch neue Stauden pflanzen oder ist es eher nicht so günstig?",
    "end": 627.0
  },
  {
    "start": 627.0,
    "text": "Werner\nDoch, das kann man machen. Stauden sind ja winterhart. Das geht also gut, der Boden ist noch richtig gut warm und die Wurzelbildung funktioniert wirklich sehr, sehr gut. Das einzige Problem im Spätsommer oder Frühherbst ist, dass die Auswahl an Stauden, die es dann gibt, die ist nicht so riesig groß. Das ist einfach eher das Frühjahr Ende März, Anfang April, da ist die Auswahl an Stauden deutlich größer. Was ganz schön ist, wenn man im Spätsommer Stauden kauft, die sind dann oft blühend und man sieht sehr genau, wie die dann auch aussehen, wie groß die werden, das ist sicherlich ganz schön, aber wie gesagt, die Auswahl ist überschaubar.",
    "end": 663.0
  },
  {
    "start": 663.0,
    "text": "Gesa\nJa gut, aber wenn hat man dann direkt was davon, ne, weil es auch noch dann gut aussieht. Wie ist es denn mit Gemüse und Kräutern, also mit einem Gemüsebeet? Klar gibt es ja noch Gemüse wie Kohlpflanzen und so, die man auch im Winter ernten kann, aber ich frag mich immer, kann man im August zum Beispiel oder Anfang September auch noch was aussäen?",
    "end": 681.0
  },
  {
    "start": 681.0,
    "text": "Werner\nDa kann man noch eine ganze Menge aussäen Ob das jetzt ein Radieschen ist, Spinat ist, das geht sehr gut. Rote Beete würde noch funktionieren, Rettich würde auch noch funktionieren. Salate muss man gucken, ob man die sät oder pflanzt. Ein Feldsalat würde man auch säen können. Da gibt es noch eine ganze Menge, was dann auf jeden Fall auch noch angebaut werden kann, weil oft auch der Herbst ein bisschen unterschätzt wird. Weil meistens ist es ja doch so, dass man im Herbst verhältnismäßig milde Temperaturen hat und bis Weihnachten passiert normalerweise frostmäßig nicht allzu viel. Dass dann eben diese Gemüsearten dann auch noch gut wachsen können und dass man dann auch zum Spätherbst hin noch eine Ernte hat. Das geht also gut.",
    "end": 719.0
  },
  {
    "start": 719.0,
    "text": "Gesa\nDas heißt, du würdest wirklich sagen, wenn ich jetzt im September noch Radieschen aussäe, sind die dann irgendwann, ja gut, die gehen natürlich auch immer schnell, ne, die wachsen ja wirklich schnell.",
    "end": 728.0
  },
  {
    "start": 728.0,
    "text": "Werner\nJa, und Spinat geht auch und eine Rote Bete, die kann ich auch noch sitzen lassen, die ist ja auch nicht so frostempfindlich.",
    "end": 735.0
  },
  {
    "start": 735.0,
    "text": "Gesa\nJa, das stimmt. Was ist denn sonst noch zu tun im Gemüsebeet?",
    "end": 742.0
  },
  {
    "start": 742.0,
    "text": "Werner\nWas man auf jeden Fall immer machen sollte, dass alles, was reif ist, auch geerntet wird. Ob man das jetzt selber alles verwerten kann, ist noch mal eine andere Frage. Aber man sollte erstmal alles ernten, damit es nicht anfängt zu gammeln, damit es keine Schädlinge anlockt und es wird ja nicht dadurch besser, dass ich irgendwas dann im Gemüsebeet belaste. Wenn ich jetzt irgendwelche riesenhaften Zucchini dann habe, das ist nicht schön. Oder wenn ich jetzt eine umfangreiche Tomatenernte hätte und die Tomaten fangen an und werden faul, das sollte man auf jeden Fall vermeiden, irgendwas hängen zu lassen. Also alles abwürgen, das ist einfach so für den Stoffwechsel innerhalb der Pflanze gut, damit einfach dann auch noch weiterhin Gemüse nachreifen kann.",
    "end": 784.0
  },
  {
    "start": 784.0,
    "text": "Gesa\nAber wären denn nicht Früchte, wenn die auf dem Boden liegen und da vergammeln, dann wieder wie eine Art Kompost?",
    "end": 789.0
  },
  {
    "start": 789.0,
    "text": "Werner\nIm Grunde schon, es lockt aber auch immer Krankheiten und Schädlinge an.",
    "end": 792.0
  },
  {
    "start": 792.0,
    "text": "Gesa\nAh ja, gut. Also besser nicht machen.",
    "end": 794.0
  },
  {
    "start": 794.0,
    "text": "Werner\nBesser nicht machen oder wenn ich das jetzt irgendwie partout nicht verzehren möchte, nicht kann, wie auch immer, kann ich es dann immer noch auf dem Kompost transportieren. Dann habe ich das an einer Stelle. Wäre auch nur meine 1B-Antwort. Also besser irgendwie aufbrauchen, verschenken, was auch immer. Und wenn man das immer rechtzeitig erntet, dann ist die Zucchini auch noch in der Größe, dass auch der Nachbar noch Freude dran hat. irgendwie, wenn das so eine Keule ist, die mag der Nachbar auch nicht mehr.",
    "end": 819.0
  },
  {
    "start": 819.0,
    "text": "Gesa\nNee, die schmecken dann ja auch nicht mehr und werden dann ja auch irgendwann giftig, glaub ich, ne, wenn die bitter sind.",
    "end": 824.0
  },
  {
    "start": 824.0,
    "text": "Werner\nDie werden bitter, richtig giftig, ist mir jetzt so nicht bekannt, aber sind dann einfach sehr trocken und im Grunde nicht wirklich gut genießbar.",
    "end": 832.0
  },
  {
    "start": 832.0,
    "text": "Gesa\nBrauchen wir nicht. Wie sieht es denn aus mit Kräutern? Die meisten Kräuter, die so im Beet sind, sind ja winterhart, aber denen können wir doch bestimmt auch noch einiges Gutes tun, damit die schön über den Winter und den Herbst kommen.",
    "end": 842.0
  },
  {
    "start": 842.0,
    "text": "Werner\nAbschneiden und zurückschneiden, das wäre an der Stelle schon völlig ausreichend irgendwann im späteren Herbst, dann, wenn das jetzt ein Rosmarin ist oder auch andere Kräuterarten, die würde man, wenn die im Topf stehen, ein bisschen geschützter aufstellen. Vor allen Dingen, dass die dann auch nicht mehr so im Regen stehen, das würden sie nicht so sehr mögen. Und wenn die dann irgendwo an der Hauswand platziert wären, regengeschützt auch ein bisschen wärmegeschützter sind, dann werden die auch den Winter problemlos überstehen.",
    "end": 872.0
  },
  {
    "start": 872.0,
    "text": "Gesa\nAber weißt du, Werner, was ich ja eigentlich am allerschönsten finde im Spätsommer ist Obst ernten. Ich habe bei mir zu Hause, wo ich herstamme, haben wir einen riesigen Obstgarten und das ist so für mich der Luxus. Es ist so schön. Hast du als Experte noch so ein paar Tipps zum Thema Obst ernten?",
    "end": 890.0
  },
  {
    "start": 890.0,
    "text": "Werner\nJa, weil aber das stimmt natürlich. Da habe ich auch nach Haupterntezeit, gerade bei Äpfeln, bei Birnen, bei Pflaumen, auch so Aprikosen, Pfirsiche, je nachdem, was ich im Garten angepflanzt habe. Die werden dann eben in den Wochen, Monaten auch reif und dass man da wirklich sehr genau guckt, was habe ich vor mit meinem Obst. Eine Pflaume beispielsweise, die würde man normalerweise ja pflücken und dann auch verarbeiten. Bei einer Birne ist das eine andere Geschichte, da muss man einen Unterschied machen zwischen einer sogenannten Pflückreife und der Genussreife, weil wenn die Birne schon sehr weich ist und sie hängt noch am Baum, habe ich ein großes Problem, die Birne zu pflücken. Sie wäre auch überhaupt nicht lagerfähig. Die Birne wird normalerweise gepflückt, da ist sie noch hart und dann lässt man sie 10 Tage oder so bei Zimmertemperatur liegen und dann hat sie dann die sogenannte Genussreife.",
    "end": 937.0
  },
  {
    "start": 937.0,
    "text": "Gesa\nJa, das kenn ich, wenn man die pflückt und die ist schon weich, dann kann man eigentlich nur reinbeißen, dann ist sie lecker, aber ein Tag später hat sie dann auch schon braune Stellen.",
    "end": 945.0
  },
  {
    "start": 945.0,
    "text": "Werner\nJa, und es hat noch einen rein praktischen Vorteil, das so nicht zu tun, selbst wenn ich sage, ich habe jetzt hier 5 Leute, die verarbeiten mir jetzt in der nächsten Stunde alle Birnen. Nur der arme Mensch, der auf der Leiter steht und diese Birnen pflücken soll, weil das ist nicht nur für Menschen attraktiv, sondern auch für Wespen an reifen Birnen sich zu schaffen machen und der arme Mensch auf der Leiter, der dann ja mit der Wespe um die Birne kämpft.",
    "end": 969.0
  },
  {
    "start": 969.0,
    "text": "Gesa\nMuss man auch mit den Kindern gut aufpassen. Gerade wenn dann Fallobst auf dem Boden liegt und die sehen dann schön aus, die Birnen, ne, dann greifen die zu und da sitzen sie ja auch oft drin, die Wespen.",
    "end": 978.0
  },
  {
    "start": 978.0,
    "text": "Werner\nHandschuhe dabei anziehen, also richtig Gartenhandschuhe, wo man auch noch ein bisschen Gefühl mit hat, ist ja durchaus eine nützliche Angelegenheit. Manchmal sind es ja auch nur Ameisen, die unterwegs sind und die einem dann an der Hand hochkrabbeln und dann irgendwie unangenehm sind. Von daher, Handschuhe ist da ein guter Tipp. Gerade bei der Pflaume oder auch bei anderem Steinobst sieht man manchmal, dass so einzelne Früchte im Baum hängen, die ganz offensichtlich verschimmelt sind.",
    "end": 1004.0
  },
  {
    "start": 1004.0,
    "text": "Gesa\nHa, und da kommt jetzt mein Lieblingswort, da haben wir nämlich schon mal drüber gesprochen, die Fruchtmumien, richtig?",
    "end": 1012.0
  },
  {
    "start": 1012.0,
    "text": "Werner\nGenau, es geht um die Fruchtmumie, das sind eben diese vertrockneten, verschrumpelten Früchte, die dann noch im Baum hängen, auch von Natur aus nicht abfallen würden, aber das ist eine wunderbare Quelle, um dafür zu sorgen, dass zu Krankheiten und Schädlinge sich noch weiter ausbreiten können. Das ist quasi so das Mutterschiff für alle möglichen Krankheiten und die sollte man wirklich raus pflücken.",
    "end": 1034.0
  },
  {
    "start": 1034.0,
    "text": "Gesa\nAber ist es, weil die Früchte sich aufgrund irgendeiner Krankheit oder eines Pilzes oder so nicht richtig entwickelt haben und dann verschrumpeln die?",
    "end": 1040.0
  },
  {
    "start": 1040.0,
    "text": "Werner\nGenau.",
    "end": 1041.0
  },
  {
    "start": 1041.0,
    "text": "Gesa\nO.K., und der Pilz oder die Krankheit sitzt da noch drin, klar, das muss dann natürlich weg.\nAber können die dann tatsächlich die neue Generation Früchte auch infizieren, wieder?",
    "end": 1050.0
  },
  {
    "start": 1050.0,
    "text": "Werner\nEs ist ja unser Herbstthema eben, dass auch so diese Pilze dann auch in ein Stadium gehen, dass sie den Winter überdauern und dann im nächsten Frühjahr steigende Temperatur, steigende Tageslänge. Dann entwickelt sich dann der Pilz so weiter, dass er dann Sporen wieder absondert und dass dann der nächste Befall von vorne startet.",
    "end": 1070.0
  },
  {
    "start": 1070.0,
    "text": "Gesa\nGut zu wissen und dann ist wahrscheinlich auch sinnvoll, da auch Handschuhe zu tragen.",
    "end": 1073.0
  },
  {
    "start": 1073.0,
    "text": "Werner\nAuf jeden Fall, das ist, ich glaub, da muss man gar nicht viel zu sagen, das ist eine fiese Angelegenheit, keine Frage, aber es gibt auch keine Alternative dazu. Diese Fruchtmumien müssen da raus, weil man da einfach ein unglaubliches Infektionspotenzial dadurch hat.",
    "end": 1086.0
  },
  {
    "start": 1086.0,
    "text": "Gesa\nAlso weg mit den Fruchtmumien. Wie sieht es denn aus mit dem Thema Baumschnitt?",
    "end": 1091.0
  },
  {
    "start": 1091.0,
    "text": "Werner\nIst der Spätsommer kein schlechter Zeitpunkt dafür und zwar einerseits der Saftfluss im Gehölz, Hat schon deutlich nachgelassen, weil die Pflanze ist so allmählich schon auf dem Rückzug. Aber wenn ich dann zurückschneide, ist das gerade für jemanden, der das nicht allzu oft macht, ein guter Zeitpunkt, weil alles ist noch belaubt und wenn ich dann anfange zu schneiden, dann sehe ich, wie die Pflanze auch nachher aussieht. Der ganz richtige Zeitpunkt ist immer so ausgangs des Winters, irgendwie zweite Februarhälfte. Da spricht auch fachlich natürlich überhaupt nichts dagegen, nur man braucht sehr viel Vorstellungsvermögen und das habe ich im Spätsommer dann nicht notwendig, weil ich das einfach sehe, wenn ich jetzt den Ast rausschneide, gefällt mir die Pflanze dann noch oder gefällt sie mir nicht mehr?",
    "end": 1133.0
  },
  {
    "start": 1133.0,
    "text": "Gesa\nJa, das ist ein guter Tipp, weil ich find es tatsächlich auch immer schwierig. Ich trau mich da auch immer gar nicht so richtig ran an das Bäume beschneiden.",
    "end": 1139.0
  },
  {
    "start": 1139.0,
    "text": "Werner\nGeht dann wirklich gut, weil man es einfach deutlich besser sieht, was noch übrig bleibt.",
    "end": 1144.0
  },
  {
    "start": 1144.0,
    "text": "Gesa\nUnd lass uns doch noch mal zu den Blumen kommen. Garten soll ja auch irgendwie schön und dekorativ sein. Staudenbeete haben wir ja am Anfang schon besprochen, was können wir noch machen, damit es auch im Spätsommer und im Herbst noch so richtig schön bunt ist im Garten?",
    "end": 1159.0
  },
  {
    "start": 1159.0,
    "text": "Werner\nDa gibt es ja auch noch mal eine ganze Reihe an Herbstblühern, die man dann ja pflanzen kann und wo man dann einfach auch diese herbstlichen Farben hat. Das ist dann häufig dann eher so ein so ein dunkles Gelb oder auch so rötliche Töne oder so, wo man dann auch eben auch ja merkt, dass es den auch dem Winter zugeht oder im Herbst zugeht. Die Chrysantheme ist da beispielsweise zu nennen, die es ja wirklich dann in vielen Farben gibt, Sonnenhut, Mädchenauge, Fetthenne, Herbstaster, da gibt es also eine ganze Reihe an Pflanzenarten und irgendwann später dann auch so diese Eriken und auch die Stiefmütterchen, die dann auch ab Anfang, Mitte September dazu kommen, so dass man dann wirklich eine Fülle an Pflanzenarten hat, die dann an der Stelle auch ja angeboten werden und auch gepflanzt werden können.",
    "end": 1204.0
  },
  {
    "start": 1204.0,
    "text": "Gesa\nHast du da so einen Favoriten für dich persönlich?",
    "end": 1206.0
  },
  {
    "start": 1206.0,
    "text": "Werner\nJa, das wäre das Stiefmütterchen. Deswegen hab ich es auch vorhin erwähnt und seinerzeit meine Diplomarbeit hab ich ja zum Thema Stiefmütterchen geschrieben.",
    "end": 1215.0
  },
  {
    "start": 1215.0,
    "text": "Gesa\nNa, das klingt doch ganz danach, als könnte man auch im Spätsommer und sogar noch im Herbst so ein paar schöne kleine Farbkleckse in den Garten setzen. Was muss ich denn dabei beachten, wenn ich die einpflanze?",
    "end": 1227.0
  },
  {
    "start": 1227.0,
    "text": "Werner\nDass der Boden schon einigermaßen gut vorbereitet ist, dass er aufgelockert worden ist, dass was eben an Unkraut vorhanden ist, was an Wurzelresten da ist, dass das entfernt wird und ja, dass eine gewisse Feuchtigkeit auch im Boden drin steckt. Eine Portion organisches Material einzuarbeiten macht natürlich immer Sinn, wobei das muss man ehrlicherweise sagen, eine große Düngewirkung brauche ich zum Herbst nicht mehr, ein bisschen was natürlich schon, damit sich Wurzeln entwickeln können. Aber die eigentliche Düngung würde ja dann erst im nächsten Frühjahr wieder passieren, aber eine gute Beetvorbereitung, das müsste schon sein.",
    "end": 1261.0
  },
  {
    "start": 1261.0,
    "text": "Gesa\nUnd man kann im Herbst oder im Sommer ja auch ganz gut Zwiebeln für den Frühling setzen, schon.",
    "end": 1265.0
  },
  {
    "start": 1265.0,
    "text": "Werner\nJa, so klassischerweise Hyazinthen, Tulpen, Narzissen werden gepflanzt. Das ist so ab Mitte September oft der Fall. Und was man auch sagen kann, weil es oft in einem Atemzug genannt wird, Zwiebeln und Knollen pflanzen. Knollen wären beispielsweise die Krokusse. Da gibt es auch noch einige Arten, die man dann zum Herbst hin pflanzt und die nach etwa 6 Wochen dann auch schon zur Blüte kommen, dass ich dann eben auch noch mal was Blühendes habe.",
    "end": 1289.0
  },
  {
    "start": 1289.0,
    "text": "Gesa\nAch, witzig, Krokusse, die im Herbst blühen. Ich kenn das nur, dass die im Frühjahr aufblühen, wenn die dann so schön lila und gelb und weiß aus der Wiese kommen.",
    "end": 1296.0
  },
  {
    "start": 1296.0,
    "text": "Werner\nGenau, es gibt auch einige herbstblühende Arten, die man sieht, die in Hausgärten nicht allzu oft, aber vielleicht ist es auch das, was es manchmal dann auch ausmacht, dass man dann einfach noch mal eine etwas ausgefallenere Pflanzenart dann hat.",
    "end": 1307.0
  },
  {
    "start": 1307.0,
    "text": "Gesa\nSchön, das wusste ich nicht.",
    "end": 1309.0
  },
  {
    "start": 1309.0,
    "text": "Werner\nUnd speziell, was die Zwiebeln betrifft, muss man sagen, das ist, müssen wir beim Pflanzen so ein paar Dinge auch beachten. Wir haben da eben eine Folge mal zu gemacht bei unserer grünen Sprechstunde, wo ich dann explizit zum Knollen und Zwiebelpflanzen ein bisschen was gesagt habe.",
    "end": 1326.0
  },
  {
    "start": 1326.0,
    "text": "Gesa\nJa, super, das können wir ja vielleicht noch in die Shownotes verlinken, dann könnt ihr da, wenn ihr Lust habt, auch noch mal reingucken. Worüber wir noch gar nicht gesprochen haben oder nur gerade einen ganz kleinen Ausflug mit dem Rosmarin gemacht haben, sind Balkon und Terrasse, Stichwort Kübelpflanzen. Was brauchen die im Spätsommer und im Herbst, was ist da jetzt zu tun?",
    "end": 1346.0
  },
  {
    "start": 1346.0,
    "text": "Werner\nEine Sache, die praktisch einfach wichtig ist, gerade bei Kübelpflanzen, weil man die ja auch teilweise dann auch überwintert, dass man die Düngerzufuhr reduziert. Die Tage werden deutlich kürzer, die Temperaturen sind geringer und das Wachstum wird natürlich dann auch wesentlich schwächer ausfallen. Da muss man also nicht mehr allzu viel machen. Auch da gilt, wir hatten es schon mal kurz angesprochen, dass der Rückschnitt, auch das Ausputzen verblühter Blüten, Wichtig ist, das sieht dann A. natürlich ordentlicher aus. Das ist quasi dann so die B. Note, der Pflanze tut es aber auch ganz gut, weil gerade so verblühte Blütenstände, wenn es dann auch häufiger regnet, dann wird es faulig und matschig. Es sieht unschön aus und es sieht dann auch immer Fäulniserkrankungen an sich.",
    "end": 1387.0
  },
  {
    "start": 1387.0,
    "text": "Gesa\nDenn auch Schädlinge.",
    "end": 1388.0
  },
  {
    "start": 1388.0,
    "text": "Werner\nSchädlinge, damit hab ich auch immer noch zu tun, auch gerade zum Herbst hin zu tun, weil die ein oder andere Schädlingsart dann so ganz allmählich auch guckt, wo sie den Winter verbringen kann und da sollte man schon gucken, dass gerade bei Pflanzen, die man dann auch überwintern möchte, dass sie dann zum Ende der Saison schädlingsfrei sind und auch krankheitsfrei sind.",
    "end": 1410.0
  },
  {
    "start": 1410.0,
    "text": "Gesa\nWas sind denn so gute Winterquartiere für Schädlinge, also was darf nicht passieren, was wollen wir nicht bieten?",
    "end": 1416.0
  },
  {
    "start": 1416.0,
    "text": "Werner\nJa, das ist schwierig zu sagen, wenn ich jetzt ein Oleander mir vorstelle, da würde ich dann auf jeden Fall darauf achten müssen, dass auf dem Oleander keine Schildläuse sind, wenn ich die Pflanze einwintere, weil die dann auch am im nächsten Frühjahr dann bei steigender Temperatur sofort wieder loslegen. Bei anderen Pflanzenarten, die ohnehin einjährig sind, muss man natürlich auch gucken und auch darauf achten, dass eben erkrankte Pflanzen auch rasch entfernt werden, dass wir jetzt irgendwie eine Tomate, 'ne Zucchini, 'ne Gurke, dass man die dann, wenn ich sehe, das ist jetzt sehr weit vorangeschritten mit der Pilzerkrankung, dass ich die dann vielleicht auch 3 Wochen früher aus dem Boden ziehe und entsorge und nicht dann bis zum Ende abwarte, weil da lohnt kein Pflanzenschutzmitteleinsatz mehr, aber ich habe im Grunde ja 'n hohes Infektionspotenzial an der Stelle.",
    "end": 1465.0
  },
  {
    "start": 1465.0,
    "text": "Gesa\nAber was können wir denn vielleicht auch vorbeugend tun?",
    "end": 1467.0
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  {
    "start": 1467.0,
    "text": "Werner\nVorbeugend tun, regelmäßig gucken, das wäre ja erst mal das Allerwichtigste. Dass man eben sehr drauf achtet, wo vielleicht ein geringer Befall an Krankheiten und Schädlingen aufgetreten ist. Manchmal ist das nur an einem Blatt und dann würde das Blatt auch sehr kurzfristig entfernt werden und dann ist es das. Und vielleicht da noch vorangestellt, dass man natürlich schon drauf achtet, seine Pflanzen ordentlich zu pflegen. Über das Wässern hat man schon ein bisschen was gesagt, auch und dass man nach Möglichkeit drauf achtet, dass die Blätter beim Bewässern nicht befeuchtet werden, sondern dass man über den Boden wässert. Das ist so ein Punkt, der dann wichtig ist, dass man ganz morgens macht. Und kann man jetzt im September natürlich nichts mehr dran ausrichten, aber dass man auch eine Fruchtfolge beispielsweise einhält. Und auch das wäre wichtig, dass man die Pflanzen nicht zu üppig wachsen lässt, sondern dass man auch regelmäßig mal einen Schnitt macht, damit einfach auch mehr Luft und Licht in die Pflanze gelangen kann. Dass Schädlinge und Krankheiten es nicht ganz so leicht haben an der Stelle.",
    "end": 1525.0
  },
  {
    "start": 1525.0,
    "text": "Gesa\nUnd die auch besser abtrocknen, denke ich.",
    "end": 1527.0
  },
  {
    "start": 1527.0,
    "text": "Werner\nJa, das noch dazu, die Sonne kommt besser rein, dann fühlen sich Krankheiten und Schädlinge an der Stelle auch nicht ganz so wohl.",
    "end": 1533.0
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  {
    "start": 1533.0,
    "text": "Gesa\nAlso kann man doch zusammenfassend eigentlich sagen, wer jetzt ein bisschen die Beete ausputzt, nachsät, pflanzt, vorbereitet, der macht sich nicht nur das Leben im Herbst leichter, sondern sorgt auch jetzt schon dafür, dass der Garten im nächsten Frühjahr dann wieder richtig schön durchstarten kann, oder?",
    "end": 1548.0
  },
  {
    "start": 1548.0,
    "text": "Gesa\n1000 Dank für deine vielen tollen Tipps, Werner. Und euch vielen, vielen Dank fürs Zuhören. Ich wünsche euch ganz viel Freude beim Gärtnern, beim Ernten werkeln und natürlich beim einfach mal im Garten sitzen und nichts tun. Das gehört nämlich auch dazu. Wenn euch die Folge gefallen hat, dann hört doch beim nächsten Mal wieder rein bei \"Dein Fleckchen Grün\". Und wenn ihr noch Fragen habt, dann schreibt uns gerne unter podcast@compo.de und lasst uns bei der Gelegenheit auch gerne ein Like da. Macht's gut und bis bald. Tschüss.",
    "end": 1578.0
  },
  {
    "start": 1578.0,
    "text": "Werner\nBis dahin, tschüss.",
    "end": 1593.25
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