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    "text": "So wie das im Moment aussieht, da gehen jedenfalls alle von aus mit denen ich spreche."
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    "text": "Das ist wahrscheinlich der größte Ausbruch wird mit dem das Land jemals zu tun hatte."
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    "text": "ist eine Katastrophe, wenn zum Beispiel Ebola so ein Lager erreicht."
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    "text": "Weil die Leute auf sehr engem Raum zusammen wohnen."
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    "text": "also das sind alles Voraussetzungen die katastrophal sind."
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    "text": "natürlich auch immer bei so einem Virus was man bisschen weniger kennt einfach immer im Hinterkopf."
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    "text": "so okay dass kann uns natürlich noch mehr überraschen."
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    "text": "Hallo und herzlich willkommen bei Pandemia."
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    "text": "Ich bin Laura Salm-Reiferscheidt, und begrüße euch aus Wien zu unserem True-Kaim-Podcast!"
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    "text": "Ja, auch von mir."
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    "text": "Hallo aus Berlin zu Pandemia!"
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    "text": "Ich bin Kai Kupfer-Schmidt."
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    "text": "Wir erzählen ja hier die großen und kleinen Geschichten rund um Epidemien, Impfstoffe und globale Gesundheit und fragen eben was sie uns über Wissenschaft, Politik und Gesellschaft verraten?"
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    "text": "Genau das heißt wir sprechen mit Forschenden und Betroffenen und blicken hinter die Kulissen."
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    "text": "also wie entsteht etwa gesichertes Wissen?"
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    "text": "wo liegen die Unsicherheiten?"
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    "text": "und wir schauen uns an wie verändern Krankheitsausbrüche die Welt und wie verändert die Forschung daran unser Leben?"
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    "text": "Und im Moment geht es gerade wieder richtig ab, was würde ich sagen?"
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    "text": "Also irgendwie hat sich jetzt die letzten paar Wochen haben sie sich wieder angefühlt wie während dem Covid-Ausbruch ständig neues, ständig Update."
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    "text": "Spannend wenn man interessiert ist an Viren aber auch schrecklich."
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    "text": "vor allem sind diesmal zwei Krankheiten, die uns jetzt beschäftigt haben."
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    "text": "in den letzten Wochen erst mal der Huntervirus Ausbruch auf dem Schiff."
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    "text": "wir haben das noch total am Schirm da kommen auch noch Folgen bei uns und Updates."
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    "text": "Viel schlimmer in den letzten zwei Wochen ist der Ebola-Ausbruch in einer demokratischen Republik Kongo."
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    "text": "Da ist natürlich der Handtavirusausbruch im Vergleich relativ harmlos, also das was jetzt im Kongo passiert ist wirklich besorgniserregend?"
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    "end": 160.17,
    "text": "Genau und Besorgungserregen nicht wirklich für uns hier in Berlin und Wien sondern für die Menschen im Kongoo, für die menschen in Uganda auch im Südsudan, also in der Region."
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    "text": "Vielleicht ordnend wäre es interessant, dass du das sagst."
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    "text": "Dass er an die Pandemie erinnert weil ich glaube, das ist genau das was bei vielen Menschen, die die Nachrichten jetzt eher so Waage verfolgen natürlich ankommt."
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    "end": 177.35,
    "text": "oder wieder Nachrichten über ein Kreuzfahrtschiff mit einem Virusausbruch einen großen Ausbruch in Zentralafrika."
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    "end": 186.489,
    "text": "Ich glaube die Trendshärfe mit der wir uns irgendwie diese Erreger angucken Die isst so in den Mainstream Medien halt einfach sehr sehr gering."
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    "end": 196.53,
    "text": "Ich hab jetzt auch zwar für mich tatsächlich interessant, dass ich hintereinander, weil ich dann natürlich immer viele Anfragen kriege von verschiedenen Medien und ich direkt hintereinander zu Hunter und zu Ebola im Grunde um die gleichen Fragen bekommen habe."
  },
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    "text": "Nämlich wird das eine Pandemie?"
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    "text": "Ist es eine Gefahr für uns?"
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    "text": "Ist da eine Gefahre für uns und so... Also das ist natürlich okay, das ist ne faire Frage, also eine Sicht kommt das zu uns und muss ich mir darüber sorgen machen."
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    "text": "aber wir gruppieren dann alles was uns hier nicht erreicht sozusagen als das andere Und das"
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    "text": "Es erinnert mich immer so ein bisschen daran Hans Rosling hat mir das damals in Liberia erzählt, dass er meinte so wir gucken von den reichen Ländern auf den Rest der Welt als okay die sind dann irgendwie ärmer und wir unterscheiden nicht wie unterschiedlich das sein kann."
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    "end": 234.73,
    "text": "also die die mit Strom leben und die ohne Strom leben zum Beispiel Und so ähnlich ist es hier glaube ich."
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    "end": 246.13,
    "text": "Also das Hunter Virus Das sind beides Erreger Hunter Virus und Ebro da sind Beides Erreger die als Erregar sozusagen sehr früchteinflüßend sind weil sie eben eine furchtbare Krankheit verursachen."
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    "text": "Aber das Hunter-Virus, als dieses Andenvirus in dem Fall, das verbreitet sich zwar offensichtlich manchmal von Mensch zu Mensch aber eben nur selten."
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    "text": "und das Ebola Virus dagegen, das wissen wir oder die Ebola Viren muss man eigentlich sagen... Die verbreiten sich eben unter bestimmten Umständen sehr gut und dass es eben also Wir hatten auf dem Kreuzfahrtschiff ist mit einem kleinen Ausbruch zu tun unter sehr speziellen Bedingungen."
  },
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    "text": "Wir haben jetzt hier mit einer großen Epidemie zu tun mit dem Potenzial quasi in der Region wirklich viel, viel Leid und Schaden zu verursachen."
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    "text": "Und darüber wollen wir, glaube ich heute ein bisschen sprechen?"
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    "end": 291.15,
    "text": "Nur für die, die uns nicht kennen, Kai und ich waren in Liberia während des großen Ebola-Ausbruchs, von den Westafrikaner bis zum Jahr zwanzigsechzehn."
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    "text": "Da haben wir natürlich sicher viele ähnliche Erfahrungen gemacht."
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    "text": "was da jetzt passiert heutzutage aber es ist eben auch eine sehr andere Ausbruch in vielerlei Hinsicht."
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    "text": "Und heute wollen wir einfach mal darüber sprechen, was da wirklich so anders ist und warum sich dieser Ausbruch eben unterscheidet von vielen anderen Ausbrüchen."
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    "text": "Der Titel unserer Folge ist beim siebzehnten Mal ist alles anders und das ist weil eben wie du gerade angedeutet hast die demokratische Republik Congo bereits sechzehn ausbrüche mit Ebola in der Geschichte hatte."
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    "text": "Was dieses mal anders ist, das erste was diesmal anders ist dass es ein anderes Virus ist als bei den meisten anderen Ausbrüchen."
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    "text": "wir sagen einfach immer Ebola aber eigentlich meinen wir meistens ebola sair Das ist das ebolo virus was am häufigsten zu ausbrüchern führt."
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    "text": "und dann gibt es noch ebolasudan Und interessanterweise sind beide im Grunde genommen Und tatsächlich ist Ebola sei ihr eben dann der erste Ausbruch gewesen von diesen jetzt siebzehn Ausbrüchen in der DRC."
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    "text": "und eBola Bundy Bugio, das Virus was ich hier jetzt diesen Ausbrucht verursacht."
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    "text": "Das ist überhaupt erst zwei Tausend Sieben das erste Mal aufgetaucht."
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    "text": "Das hat einen Ausbruchs verursagt in Uganda in der Bundy-Bugyo-Region."
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    "text": "Das sind eigentlich die einzigen beiden Ausbrüche... ...die wir überhaupt beschrieben haben mit diesem Virus und das spielt natürlich eine große Rolle."
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    "text": "zum einen weil wir inzwischen eben gegen Ebola-Seier Impfstoffe und auch Medikamente haben."
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    "text": "Die wirken jetzt soweit wir wissen nicht also wir wissen es zumindest nicht gegen Bundy Bugio."
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    "text": "Und natürlich ist auch immer bei so einem Virus was man bisschen weniger kennt einfach Immer im Hinterkopf so, okay das kann uns natürlich auch noch mehr überraschen."
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    "end": 433.59,
    "text": "Und ein Zeichen dafür dass es gerade sehr besorgniserregendes Ereignis ist, ist einfach die schiere Zahl an Menschen mit denen wir hier im Pandemia Podcast über die Jahre gesprochen haben die jetzt alle auf irgendeinem Level mit der Antwort auf dieses Virus zu tun haben."
  },
  {
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    "end": 446.39,
    "text": "Wir haben häufiger schon mit Salim Abdul Karim gesprochen HIV Forscher in Südafrika Und der leitet zum Beispiel im Moment auch das Notfallkomitee von der afrikanischen Solchenschutzbehörde, Afrika CDC."
  },
  {
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    "end": 453.33,
    "text": "Die haben sich letzte Woche zusammengesetzt und haben dann beschlossen den Gesundheitsnotstand für Afrika auszurufen."
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    "end": 467.81,
    "text": "also das ist sozusagen so deren höchste Alarmglocke, das nennt sich da Public Health Emergency of Continental Security glaube ich... ...und danach direkt nach dem Treffen habe ich kurz mit zu dem gesprochen und er hat halt auch nochmal betont dass wir einfach nicht so viel wissen über dieses Virus."
  },
  {
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    "text": "Die Frage, was mich das größte Problem ist, ist, dass es eine der Eibola-Strains sind, die wir so wenig wissen."
  },
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    "text": "Auch wenn wir sehr viel von den Eibolanen kennen, weiß man nicht, weil sie nicht sehr komisch sind."
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    "text": "Wir haben die ZAEA-Strain genutzt und gesagt, dass wir ziemlich viel mit ihnen reden können."
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    "text": "Aber diese Hesitanz hat uns nicht genug zu tun."
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    "text": "Genau, also das ist das eine sozusagen erstmal was es anders macht."
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    "text": "Das ist ein anderer Erreger als bei den meisten anderen Ausbrüchen."
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    "text": "Das andere ist die schiere Größe dieses Ausbruchs."
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    "end": 520.51,
    "text": "Als der Ausbruch offiziell bestätigt wurde, also am fünften Mai an dem Freitag Da hieß es in der ersten Mitteilung vom Ministerium in Kinshasa schon Es gebe mehr als zweihundertfünfzig Verdachtsfälle und darunter achtzig Tote."
  },
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    "end": 527.93,
    "text": "Das muss man erstmal ein bisschen einordnen, weil ich glaube für dich und mich, weil wir uns irgendwie genug mit Ebola beschäftigt haben ist das immer direkt so ein Zeichen."
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  {
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    "text": "Aber das sind mehr Verdachtsfälle und mehr Tote als die anderen kompletten beiden Bundy-Buggy-Ausbrüche zusammen zum Beispiel."
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    "end": 538.93,
    "text": "Und dass es am Tag neben das bekanntgegeben wurde."
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    "text": "das war sofort ein Signal, dass da offenbar etwas sehr besorgniserregendes passiert."
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    "text": "Man weiß natürlich am Anfang nicht wie viele der Verdachtsfelde sich dann bestätigen Aber es war eine wirklich schockierende Zahl und wir sind inzwischen bei mehr als tausend Verdachtsfällen."
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    "text": "Der Ausbruch ist jetzt schon der drittgrößte Ebola-Ausbruch aller Zeiten, in den letzten fünfzig Jahren seit wir die kennen."
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    "end": 573.51,
    "text": "Und... ...der zweitgrößter Ausbrug in der DSC und das wird sehr wahrscheinlich so wie das im Moment aussieht da gehen jedenfalls alle von aus mit denen ich spreche dass es wahrscheinlich der größte Ausbruchs wird mit dem das Land jemals zu tun hatte."
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  {
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    "text": "Das heißt das ist natürlich sofort zum einen ein Wahnsignal."
  },
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    "text": "möglicherweise hat sich das schon länger irgendwie verbreitet und wir haben es nicht gesehen oder Es verbreite sich gerade besonders rasant."
  },
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    "end": 589.069,
    "text": "Und wir müssen verstehen warum also das sind erst mal so grundsätzlich solche wahnsignale?"
  },
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    "end": 600.11,
    "text": "Und ist bedeutet eben auch ganz pragmatisch, dass der Aufwand um dem jetzt her zu werden natürlich sofort viel größer ist als kann man sich ja vorstellen die früher man sowas erkennt umso leichter lässt sich das eindämmen."
  },
  {
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    "end": 610.81,
    "text": "denn was wir eigentlich machen müssen ist Die Menschen die Ebola haben zu finden die kranken sie zu isolieren deren Kontaktperson zu finden und die in Quarantäne zu stecken."
  },
  {
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    "end": 620.95,
    "text": "Und das ist natürlich, kann man sich vorstellen für einen Ausbruch mit tausend Verdachtsfällen, natürlich sofort viel, viel schwerer als für ein Ausbruchs mit hundert Verlachtsfälle ne?"
  },
  {
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    "end": 625.51,
    "text": "Und zwar nicht nur zehnmal so schwer im Zweifel, sondern wahrscheinlich nochmal ein Vielfaches!"
  },
  {
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    "end": 642.79,
    "text": "Das sind also erstmal ganz grob wenn man nichts anderes irgendwie über diesen Ausbrug weiß, dass es der Grund ist an dem Freitag sofort ich Anrufe von allen bekommen habe Ich selber mich mit Leuten in Kontakt gesetzt hab Das muss man auch sagen, der Grund warum ich Hunter sagen zur Seite gelegt habe."
  },
  {
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    "end": 646.13,
    "text": "Also ich war ja dabei, Hunter viel zu berichten gesagt habe."
  },
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    "text": "okay das ist jetzt das was erstmal die Aufmerksamkeit braucht."
  },
  {
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    "end": 652.65,
    "text": "Das sind die beiden groben Gründe."
  },
  {
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    "end": 664.33,
    "text": "erst mal wie gesagt es ist besorgniserregend für die Region und eine der Sachen Laura die wir ja in Westafrika wirklich gelernt haben Wie entscheidend es ist, wenn so ein Virus auf eine Gesellschaft trifft."
  },
  {
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    "text": "Wie genau die Gesellschaft organisiert ist?"
  },
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    "text": "Welche Menschen es da trifft wie sie sich verhalten was die wissen über ein Virus und wie viel Vertrauen die haben in den Regierungsstrukturen usw."
  },
  {
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    "end": 677.29,
    "text": "Und darum ist es glaube ich wichtig erst mal ganz kurz darüber zu sprechen."
  },
  {
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    "end": 686.41,
    "text": "Was wir eigentlich über Die menschen wissen die in diesem ausbruch jetzt betroffen sind gibt natürlich auch die frage warum ist das da ausgebrochen?"
  },
  {
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    "text": "Da muss man ehrlich sagen das wissen wir im moment nicht Sehr genau."
  },
  {
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    "end": 694.97,
    "text": "Der erste Fall, der beschrieben ist, ist eine Krankenschwester am vierundzwanzigsten April hat die Symptome bekommen."
  },
  {
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    "end": 704.41,
    "text": "Die Tatsache das es ne Krankenschwas-Schwester ist zeigt schon dass es höchst wahrscheinlich nicht der erste Fall ist sondern da gab's wahrscheinlich vorher noch Fälle und das wird natürlich zurückverfolgt."
  },
  {
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    "end": 708.63,
    "text": "Eine Sache für die man sich da interessiert ist... ...das is ne Region in der es viele Minen gibt."
  },
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    "text": "Sprechen wir gleich drüber und da kann man sich natürlich auch immer vorstellen.. ..dass der Menschen mit Fledermäusern den Kontakt kommen."
  },
  {
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    "text": "aber wie gesagt das ist im Moment alles Spekulation."
  },
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    "text": "Was wir aber wissen, ist ein bisschen wie die Region aussieht."
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    "text": "da sind verschiedenste militante Gruppierungen unterwegs."
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    "text": "Das heißt auch, dass es eine Million Binnenflüchtlinge dort gibt."
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    "text": "Die wohnen teilweise in Lagern."
  },
  {
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    "end": 746.49,
    "text": "Es gibt ein Flüchtlingslager was am Rande von Bunja ist."
  },
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    "end": 754.43,
    "text": "das ist die Hauptstadt der Provinz und das heißt Da kann man sich vorstellen, das wäre eine Katastrophe wenn zum Beispiel Ebola so ein Lager erreicht."
  },
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    "text": "Weil die Leute auf sehr engem Raum zusammenwohnen."
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    "text": "es fehlt dann ganz viel nicht nur Nahrungsmitteln sondern es gibt oft keinen fließendes Wasser Es gibt keine Seife."
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    "text": "also das sind alles Voraussetzungen die katastrophal sind."
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    "text": "Hinzu kommt eben dass Ituri seit zwanzig-einundzwanzig unter Militärverwaltung ist Also Kinshasa."
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    "text": "dadurch dass das immer so instabil war Die Region hat Kinshasa sozusagen Eine militär Verwaltung für diese Provinz eingesetzt."
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    "text": "Hoffnung die Lage zu verbessern."
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    "text": "Also da sitzen jetzt auch Militärleute in den Meetings, in den Gesundheitsmeetings und so weiter weil es eben einfach eine Militäerverwaltung dort ist."
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    "text": "Genau um das vielleicht auch nochmal zu sagen ich spreche sehr viel mit Menschen wie."
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    "text": "das wird natürlich aus Kinshasa gesteuert."
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    "end": 809.89,
    "text": "Das ist nicht wie in Deutschland wo ich sage ich setze mich jetzt in den Zug und fahre von Berlin nach München oder so sondern es ist sehr weit und sehr schwer vom Kinshasa nach Ituri zu kommen geht im Grunde nur mit Flugzeug und die Regierung hat jetzt eigentlich die normalen Flüge gestoppt weil sie eben verhindern will dass dass Menschen die Region verlassen letztlich."
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    "end": 822.93,
    "text": "Auch noch mal ein Thema für sich, aber das muss man sich einfach nur so ein bisschen klar machen, dass es sehr, sehr schwer jetzt auch ist da die Experten vor Ort zu kriegen abgesehen von der Sicherheitssituation, die Experte dorthin zu kriegen und Informationen rauszukriegen teilweise."
  },
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    "end": 828.11,
    "text": "Ich war nochmal in der Nachbarprovinz von Ituri und das war schon eine ziemliche Ecke dort hinzukommen."
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    "text": "also gibt's auch sehr wenig Flüge dann immer und sowas."
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    "text": "Es ist schon echt abgelegen!"
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    "text": "Ich hab mit Lykmalembe gesprochen."
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    "end": 843.47,
    "text": "er isst ein Lokalpolitiker aus der Region Und er hat so ein bisschen erzählt, wie die Sicherheitslage gerade vor Ort ist."
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    "text": "Also er sagt einfach,"
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    "text": "dass die Sicherzeitslage nach wie vor echt schwierig dort ist."
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    "text": "Die bewaffneten Gruppen sind immer noch präsent in den verschiedenen Regionen."
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    "text": "Da gibt es zum Beispiel die ADF, das ist eine radikalislamistische Gruppierung."
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    "end": 883.29,
    "text": "Die seit neunziger Jahren aktiv ist im Kongo und die ist auch verantwortlich für wirklich brutale Massaker Und deswegen gibt's da eben sehr viele Binnenvertriebene wo die Leute vor diesen Gewalt flüchten."
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    "end": 890.85,
    "text": "Dann gibts in der Region rund um Djugo Das ist ein bisschen südlicher von Bunja gibt es eine andere Gruppierung."
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    "text": "Da scheint das irgendwie gerade eine Beruhigung zu geben, da gab's wohl eine Waffenruhe kurz vor dem Ebola-Ausbruch."
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    "text": "aber insgesamt ist die Sicherheitslage wirklich schwierig."
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    "text": "Gute ist, dass es wohl bis jetzt noch keinen Ebola-Fall gab in Gegenden wo aktiv gekämpft wird."
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    "text": "Das hat Jules Villard erzählt."
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    "text": "er ist Forscher am Pasteurinstitut."
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    "text": "da gibt's eben eine eigene Einheit für Anthropologie und Ökologie von Krankheiten."
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    "text": "das ist ein Gruppe von Sozialwissenschaftern die sich wirklich auf die sozialen Aspekte von Ausbrüchen konzentrieren, was eben extrem wichtig ist."
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    "text": "Also und er kennt sich wirklich gut aus in der Region."
  },
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    "text": "Er hat dort eine Zeit lang gelebt, hat dort seine Doktorarbeit recherchiert über eben verschiedene Ebola-Ausbrüche dort."
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    "end": 949.21,
    "text": "Und er sagt das große Problem da im Moment sind auch dass es eben ganz viele Roadblocks gibt also verschiedene Gruppierungen die sich an die Straße stellen, die Autos, die Motorräder, die Menschen anhalten."
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    "text": "Wir verstehen, dass die die"
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    "text": "Diskonnexion, das Mining bringt zu den Landschaften."
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    "text": "Denn in einem Bereich, wo man nicht mehr andere Cash-Opportunitäten hat, gibt es plötzlich einen Ort, bei dem man eine große Nutzung von Werkern hat und das betrifft Menschen aus verschiedenen Provinzen und es kreiert ein Kind der Stadt innerhalb des Landes."
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    "text": "Es ist nicht nur eine Village-Life, sondern auch in der Miningseite."
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    "text": "Sie sprechen unterschiedliche Länge."
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    "text": "Sie haben Internet-Achse."
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    "text": "Manchmal sagt man, dass es eine Prostitution gibt und Musik oder Leisure gibt."
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    "text": "Was interessant hier ist, ist, weil die Mining-Achtung zu Gold ist, sind die Menschen erlaubt, aufzumögen."
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    "text": "Und also das Gold für die Liste von Gas, den wir alle auf dem Motorbik bringen, um einen langen Fahrzeug zu machen."
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    "text": "So ist es so, dass man ein Account nehmen muss und unterstürzt wird, weil dieses ist sehr anders als andere E-Ball Outbreaks."
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    "text": "Was eben anders dort ist jetzt als bei Ausbrüchen, die in kleinen Dörfern passiert sind."
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    "end": 1066.01,
    "text": "Diese Minen sind zwar auch in ländlicheren Regionen, aber dadurch dass die so geklastert sind und so nah beieinander sind hat sich da einfach eine ganze Infrastruktur gebildet."
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    "end": 1084.33,
    "text": "Das heißt das sind ganz viele... das ist jetzt nicht unbedingt eine große Goldfirma, die dort schürft sondern es sind einzelne Menschen, die da schürfen und ein bisschen Gold zusammenkratzen und das dann eben in Bunja was so keine Ahnung, vierzig Kilometer oder weiß Gott wie weit weg ist und dort ihr Gold verkaufen."
  },
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    "end": 1089.11,
    "text": "Und diese Orte, wo die Minen sind... Da sind natürlich sehr viele Menschen auf engem Raum."
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    "text": "Da gibt es Prostitution, da gibt's ein Nachtleben, da gibts Bars."
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    "text": "Das ist auch ein Ort, wo das Virus sich verbreiten kann."
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    "text": "Dann ist es so, dass oft die Familien von diesen meisten Sins-Männern, die in diesen Minenorten sind ... Die Familien sind aber dann zum Beispiel den Bunya in größeren Städten untergebracht."
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    "end": 1115.01,
    "text": "Da gibts eine bessere Infrastruktur und die Männer fahren hin und her an Besuchungen Ihre Familien und sie verkaufen dann auch ihr Gold in Bunia."
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    "text": "Und vom Bunia wird das Gold dann von den Händern weiter geschmuggelt meistens nach Oanda oder nach Uganda, und dort wird es verkauft, was man anscheinend auch sehen kann."
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    "end": 1132.17,
    "text": "bei den Exportraten vom Gold kommt eben ganz viel aus Uganda und Oanda und weniger aus dem Kongo."
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    "end": 1140.05,
    "text": "Das muss man sich immer vorstellen wie viele Bewegung da ist und wie schwierig das sein muss, da Kontakte nachzuverfolgen."
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    "text": "Genau!"
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    "end": 1146.47,
    "text": "wie Juwila ja gesagt hat, this is very different from other Ebola outbreaks and other settings in DRC."
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    "text": "Das ist möglicherweise auch schon dann ein bisschen eine Erklärung dafür vielleicht warum wir so einen rasanten Anstieg sehen."
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    "end": 1159.41,
    "text": "also es zumindest nur eine Möglichkeit dass einfach diese Kontaktmuster unter den Menschen das die einfach anders sind?"
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    "text": "Das ist ja immer entscheidend."
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    "end": 1176.89,
    "text": "also wir haben das ja auch bei M-Pox zum Beispiel besprochen warum sich das jetzt irgendwie in sexuellen Netzwerken von schwulen Männern zum Beispiel verbreitet hat und nicht irgendwie der gesamten Bevölkerung dass eben Kontaktmuster einfach wahnsinnig wichtig sind und die können sich eben unterscheiden in verschiedenen Menschengruppen."
  },
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    "start": 1177.19,
    "end": 1188.15,
    "text": "Wir hatten ja auch in einer M-Pox Folge drüber gesprochen, genau im Kongo da ging es auch um Minen gegen den wo's Minen blieb Kamituga und da war die Situation sehr ähnlich wie jetzt."
  },
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    "end": 1194.43,
    "text": "also so viel vielleicht mal zu der Region und zu den Rahmenbedingungen unter."
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    "end": 1199.25,
    "text": "Also das ist für die Zukunft wenn wir über diesen Ebola Ausbruch reden und ich fürchte wir werden dann noch relativ lange darüber reden müssen."
  },
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    "end": 1201.19,
    "text": "Das ist jetzt so ein bisschen."
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    "text": "erstmal das sind die Rahmenbedingungen."
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    "end": 1213.629,
    "text": "Sehr mobile Bevölkerung, diese urbanen Zentren und dann mit der Mobilität dazwischen und es wird alles sicher eine Rolle spielen und auch diese losen sozialen Strukturen wenn man über Kontaktverfolgung spricht."
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  {
    "start": 1215.27,
    "end": 1221.09,
    "text": "Wenn wir uns jetzt angucken was dagegen getan wird dann gibt's auch ein paar Gründe warum das eben anders ist und besorgniserregend."
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    "text": "Und das erste ist einfach mal die Diagnostik."
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    "end": 1231.07,
    "text": "im Grunde Man muss ja von irgendwas anderes tun können muss man ja herausfinden okay wer hat Die Krankheit und wer hat sie nicht."
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    "end": 1236.99,
    "text": "Und eine Sache die gleich am Anfang klar geworden ist, dass die Diagnostik hier ein Problem ist."
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    "end": 1239.55,
    "text": "Das muss man glaube ich ein bisschen erklären."
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    "end": 1257.53,
    "text": "wir haben grundsätzlich diagnostizieren Wir viren ja meistens mit PCR also im Grunde nochmal für vielfältig ein kleines Stück aus dem Virus und weiß das danach und dann weiß man okay das ist das Virus was da drin ist Das ist natürlich etwas, was jetzt irgendwie in sehr entlegenen Regionen irgendwie im Labor nicht unbedingt verfügbar ist."
  },
  {
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    "end": 1262.75,
    "text": "Und in den letzten Jahren hat sich eben so eine Maschine durchgesetzt der GeneXpert... ...der das im Grunde automatisiert."
  },
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    "start": 1262.83,
    "end": 1270.07,
    "text": "also da gibt es dann Kartuschen die man kauft die im Grund am genaues Deichemachen und sie machen auch ne PCR.. ..und die weisen dann eben das Virus nach."
  },
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    "end": 1277.83,
    "text": "aber es hat eben den Vorteil dass ich einfach so eine maschine irgendwo hinstellen kann kartuschen kaufen kann uns sagen kann So jetzt habe ich die Kapazität hier das nachzuweisen."
  },
  {
    "start": 1279.07,
    "end": 1285.51,
    "text": "Das ist tatsächlich in den letzten Jahren sehr wichtig gewesen, im Kongo gerade bei Ausbrüchen um die Diagnostik zu sichern."
  },
  {
    "start": 1286.75,
    "end": 1296.83,
    "text": "Und das Problem ist jetzt dass die Kartusche für GeneXpert, die weist eben Ebola sei ihr nach und es gibt keine Kartusches für Ebola Bundy Bugio weil das halt selten ist."
  },
  {
    "start": 1297.23,
    "end": 1301.73,
    "text": "Weil das ein kommerzielles System letztlich ist und da offensichtlich einfach nicht den Bedarf gab."
  },
  {
    "start": 1301.75,
    "end": 1306.99,
    "text": "... nach Verzögerung geführt."
  },
  {
    "start": 1307.05,
    "end": 1322.55,
    "text": "Ich habe da, wir haben in der Vertragangenheit schon mal mit Placidembala gesprochen... ... als wir über M-Pox gesprochen haben im DSI, der leitet eben das Diagnostiklabor in Kinshasa und ganz am Anfang, als das bekannt gegeben wurde, hab ich ihn direkt angerufen und mit ihm darüber gesprochen okay was genau wissen wir?"
  },
  {
    "start": 1322.61,
    "end": 1332.97,
    "text": "Und er hat eben sofort erklärt na ja die sind also es gab da Cluster von Fällen eben in Nitori und auch Menschen wie gesagt haben ist das nicht hemoragesches Fieber oder Ebola."
  },
  {
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    "end": 1343.49,
    "text": "und dann wurde jetzt eben dort In BUNIA getestet und dann war eben das Ergebnis erst mal negativ, weil in BUNia diese Kartuschen benutzt werden, die es nur für Ebola-Saïr gibt."
  },
  {
    "start": 1344.29,
    "end": 1353.45,
    "text": "Und dann musste das erstmal nach Kinshasa geschickt werden in das Labor von Placid wo man andere Tests hat um das nachzuweisen."
  },
  {
    "start": 1353.93,
    "end": 1373.85,
    "text": "Also, wenn sie das Sample zu unserem Lab senden, dann benutzen wir den Altonar, der Filovirus ist."
  },
  {
    "start": 1374.25,
    "end": 1378.89,
    "text": "Und wir benutzen auch den Radius, der also Filovirus ist."
  },
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    "end": 1388.05,
    "text": "Die beiden waren positiv und wir testeten diese Samples mit den Genesporten."
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  {
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    "end": 1389.33,
    "text": "Sie waren negativ."
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  {
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    "end": 1401.65,
    "text": "In diesem Weg haben wir das Ergebnis, dass es Einfach nur um das nochmal zu erklären."
  },
  {
    "start": 1401.71,
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    "text": "Also die haben dann in Kinshasa, es dauert natürlich auch alles ne?"
  },
  {
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    "end": 1408.05,
    "text": "Du musst dann die Proben sozusagen schicken, die haben glaube ich dreizehn Proben bekommen."
  },
  {
    "start": 1408.129,
    "end": 1412.47,
    "text": "fünf von den Proben hatten dann nicht mehr genug Probe übrig um das wirklich zu testen."
  },
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    "end": 1419.87,
    "text": "Die anderen acht waren dann positiv und die waren positiv für erstmal Filoviren, also diese Gruppe von mir."
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  {
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    "end": 1425.51,
    "text": "Also es gibt Tests von Altona zum Beispiel hier in Deutschland und von Rady One, der südkoreanischen Firma."
  },
  {
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    "text": "Gibt's dann im Test die all diese verschiedenen Viren, die einfach nur sagen da ist so ein Virus drin?"
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  {
    "start": 1430.37,
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    "text": "Das heißt sie hatten das Ergebnis."
  },
  {
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    "end": 1432.43,
    "text": "Es ist nicht Ebola sei ihr."
  },
  {
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    "end": 1435.43,
    "text": "Sie hatten auch das Ergebnis okay aber irgendein Virus ist darin."
  },
  {
    "start": 1435.83,
    "end": 1441.09,
    "text": "Und dann sind sie erst mal davon ausgegangen dass es wahrscheinlich Ebola Sudan ist weil das ist das nächste häufige Virus."
  },
  {
    "start": 1441.15,
    "end": 1448.81,
    "text": "das heißt sie haben dann angefangen zu versuchen das Virus zu sequenzieren mit Prima, also mit diesen kleinen Stücken die du brauchst für die PCR für Ebola-Sodan."
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  {
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    "text": "Das hat dann nicht so gut funktioniert weil es eben nicht Sudan war sondern Bundy Bugio Also sowas."
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    "text": "das kostet natürlich alles Zeit und ist auch jetzt eben noch ein Problem."
  },
  {
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    "end": 1469.91,
    "text": "Ein Mensch mit dem ich Ebola ausbrüchen immer viel spreche ist Amon Sprecher der arbeitet bei Ärzte ohne Grenzen im Episontra also das quasi deren Forschungseinheit in gewisser Weise."
  },
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    "text": "Und er hat ihm gesagt Auch jetzt vor Ort immer noch ein riesiges Problem."
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    "text": "Es ist nicht der einfachste Ort für die Arbeit."
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    "end": 1532.97,
    "text": "Die Diagnostik ist jetzt nicht ein riesiges Problem, weil um überhaupt erstmal solche Behandlungszentren, also diese ITUs aufzubauen muss man natürlich überhaupt erst mal wissen wer da reinkommt."
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  {
    "start": 1533.05,
    "end": 1542.31,
    "text": "Dazu brauchst du den Test und... Weil es so viele Verdachtsfälle gibt, muss man auch sehr viele dieser Zentren aufbauen und dann brauchst Du eigentlich immer einen Diagnostic direkt daneben."
  },
  {
    "start": 1542.97,
    "end": 1544.23,
    "text": "Das ist auch schwierig im Moment."
  },
  {
    "start": 1545.15,
    "end": 1546.89,
    "text": "Und das sind alles Dinge."
  },
  {
    "start": 1546.95,
    "end": 1554.129,
    "text": "Also ich habe gehört dass sie in BUNIA also im moment Sie haben eben diese Rady One Maschine Mir wurde gesagt, die kann so vierzig mal laufen am Tag."
  },
  {
    "start": 1554.19,
    "end": 1562.629,
    "text": "Also vierzig Kartuschen, dass sie sich in vierzig Proben letztlich machen und es gibt aber wohl mehrere hundert Proben, die darauf warten untersucht zu werden."
  },
  {
    "start": 1562.73,
    "end": 1570.35,
    "text": "also das ist erstmal sozusagen das Nadelöhr gerade und das ist natürlich eine der Sachen wo jetzt dran gearbeitet wird das das zu lösen."
  },
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    "start": 1571.33,
    "end": 1574.75,
    "text": "Also das ist erst einmal die Diagnostik und dann das gleiche gilt für Medikamente."
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    "text": "wir haben natürlich... Wir haben inzwischen für Ebola-Saïa zwei zugelassene Medikamente tatsächlich im Kongo getestet, und haben da eben gezeigt dass sie die Sterblichkeit reduzieren."
  },
  {
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    "end": 1592.65,
    "text": "Aber diese sind spezifische Antikörpermedikamente, die sehr spezifik für Ebola sei ihr."
  },
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    "end": 1595.39,
    "text": "Die werden hier höchstwahrscheinlich nicht funktionieren."
  },
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    "end": 1601.99,
    "text": "auch da fängt man in gewisser Weise jetzt wieder an bei Null und sagt okay wir müssen diese Medikamente jetzt testen."
  },
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    "text": "was aber das muss man auch mal sagen wenn wir sagen alles ist anders."
  },
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    "end": 1613.21,
    "text": "Vielleicht einer der Lichtblicke hier, wenn ich mir anschaue wie weit wir gekommen sind seit dem Ausbruch vor über zehn Jahren in Westafrika."
  },
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    "text": "Was dieses Testen angeht?"
  },
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    "end": 1620.17,
    "text": "Also In Westafrica das war ja... Das muss man sich mal klar machen."
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    "end": 1626.01,
    "text": "Vor dem Ausbuch in WestAfrika waren im Grunde die größten Ebola-Ausbrüche, die wir hatten, ein paar hundert Fälle wurden häufig relativ spät entdeckt."
  },
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    "text": "Der Gedanke bis man da hingekommen ist und eine klinische Studie quasi gemacht hat, war das in der Regel vorbei."
  },
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    "end": 1641.21,
    "text": "Das heißt man hat eigentlich nie also richtig in Erwärgung gezogen Medikamente zu testen, weil man dachte die Ausbrüche sind so klein und sie sind zu zufällig verteilt."
  },
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    "start": 1642.73,
    "end": 1649.43,
    "text": "Das hat sich in Westafrika, weil der Ausbruch ja über zwei Jahre ging und es zehntausende Fälle gab hatte man da eine andere Einstellung."
  },
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    "end": 1652.83,
    "text": "aber dann gab's eben all diese ethischen Fragen, die da sofort aufgekommen sind."
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    "end": 1663.73,
    "text": "wenn wir versuchen jetzt Medikamente zu test'n ist das überhaupt ethisch vertretbar jetzt eine klinische Studie zu machen bei einer so schlimmen Krankheit wo manche Menschen dann ein Placebo bekommen zum Beispiel wie genau macht man das?"
  },
  {
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    "text": "Wie verhindert man dass dass?"
  },
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    "end": 1672.629,
    "text": "das quasi verschlechtert die Behandlung der Menschen, weil es eben davon ablenkt jetzt sich darauf zu konzentrieren die menschenzubehandeln."
  },
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    "end": 1675.61,
    "text": "Und ich habe mit einer Person gesprochen."
  },
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    "end": 1677.61,
    "text": "amanda rojack ist ganz spannend."
  },
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    "end": 1680.15,
    "text": "die war damals als der ausbruch in westafrika war."
  },
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    "end": 1685.33,
    "text": "da war sie eigentlich hatte sie gerade angefangen ihre doktorarbeit in oxford über irgendein anderes thema."
  },
  {
    "start": 1685.41,
    "end": 1697.39,
    "text": "sie hat mir gesagt sie erinnert sich überhaupt nicht mehr was das thema eigentlich sein sollte weil innerhalb weniger wochen wurde sie dann sie war bereits ein ausgebildete ärztin Und sie ist dann nach Sierra Leone gegangen und hat in Sierra LeONE eine Studie geleitet, um ein Medikament zu testen."
  },
  {
    "start": 1697.61,
    "end": 1702.89,
    "text": "Sie sagt eben, dass damals diese ganzen Fragen noch überhaupt nicht geklärt"
  },
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    "end": 1703.15,
    "text": "waren.\"."
  },
  {
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    "end": 1710.17,
    "text": "wenn wir wirklich schluggen, um die Basis von Kehren zu geben."
  },
  {
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    "end": 1731.05,
    "text": "Und wie ihr das seht, war es sehr gut, dass sie an der Stelle waren, bei denen MSF nicht genug Doktoren und Träume hatte, um eine Entschuldigung der Therapie zu bringen."
  },
  {
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    "end": 1742.27,
    "text": "Ich denke also, zwei Dinge haben sich seit dem Zeitpunkt geändert."
  },
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    "start": 1743.23,
    "end": 1751.35,
    "text": "Zuerst ist ein Verzerrung, dass diese Träumte zu Kehre betrifft."
  },
  {
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    "end": 1761.15,
    "text": "Also sind sie nicht separat für die Idee, dass als Doktor wir klinische Kehne geben."
  },
  {
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    "end": 1761.79,
    "text": "Also"
  },
  {
    "start": 1763.07,
    "end": 1773.89,
    "text": "sie sagt, das haben sich eben seit damals einige Dinge grundsätzlich geändert und eine Sache ist dass man nicht mehr so sehr Denk über klinische Studien als etwas, das irgendwie getrennt ist von der Behandlung dieser Patienten."
  },
  {
    "start": 1773.95,
    "end": 1782.53,
    "text": "Sondern sie sagt so wie ein Patient in einem reichen Land eben eine evidenzbasierte Behandlungen bekommt versucht man mit diesen klinischen Studien irgendwie die Evidenz zu generieren."
  },
  {
    "start": 1782.59,
    "end": 1784.61,
    "text": "also die Dinge lassen sich nicht richtig voneinander trennen."
  },
  {
    "start": 1784.67,
    "end": 1804.81,
    "text": "Das ist Teil einer evidenz basierten Behandelung dieser Patienten dass das eine was sich geändert hat und das andere ist auch Menschen sich sehr viele Gedanken gemacht haben darüber seitdem, okay wie mache ich eigentlich eine klinische Studie mitten in meinem Ausbruch und wie mache Ich die so simpel und so leicht dass sie eben nicht einen riesigen zusätzlichen Aufwand bedeutet also für die Ärzte und Ärztinnen."
  },
  {
    "start": 1805.89,
    "end": 1813.31,
    "text": "Die die ja da die Patienten behandeln und interessanterweise war da zum Beispiel auch die Recovery Studio während der Covid-Ninzen Pandemie."
  },
  {
    "start": 1813.55,
    "end": 1814.79,
    "text": "Da haben wir auch viel drüber gesprochen."
  },
  {
    "start": 1814.83,
    "end": 1822.33,
    "text": "das waren wahnsinnig wichtige studier dies auch von Leuten in Oxford jetzt hier mit an Bord sind quasi gemacht worden, Martin Landry und Peter Horby."
  },
  {
    "start": 1823.129,
    "end": 1828.21,
    "text": "Und die haben eben wirklich sich bemüht das ganz simpel zu gestalten."
  },
  {
    "start": 1828.27,
    "end": 1844.85,
    "text": "also wirklich nur zu sagen okay wir müssen die Menschen randomisieren also muss natürlich zufällig aussuchen wer bekommt jetzt welches Medikament oder keines weil dass sehr wichtig ist nachher für die statistische Auswertung und ansonsten versucht aber sehr wenig Daten zu sammeln und dich auf einen harten Endpunkt zu konzentrieren."
  },
  {
    "start": 1844.95,
    "end": 1849.73,
    "text": "also wenn du misst weil natürlich es gibt immer viele Faktoren, die irgendwie dein Ergebnis beeinflussen können."
  },
  {
    "start": 1849.77,
    "end": 1857.93,
    "text": "Aber wenn du wirklich misst okay wer überlebt nach achtundzwanzig Tagen und wer nicht dann ist das natürlich ein sehr deutliches Signal."
  },
  {
    "start": 1858.33,
    "end": 1859.85,
    "text": "also der gibt es nicht viel zu deuten dran."
  },
  {
    "start": 1860.61,
    "end": 1881.29,
    "text": "und die haben sich eben bemüht dass in so einen Protokoll dann umzuwandeln was dann eben fertig sein sollte für ein Ausbruch damit man möglichst schnell in so ein Ausbruch reingehen kann von einem Ebola-Virus oder auch einen Marburg Virus und es dann sofort quasi die Tests anfangen kann."
  },
  {
    "start": 1881.67,
    "end": 1885.49,
    "text": "Und das haben sie dann eben, ... ... im Jahr zwei tausend zwanzig das erste Mal probiert."
  },
  {
    "start": 1885.55,
    "end": 1891.93,
    "text": "da gab's den Ausbruchs von Ebola-Sodan in Uganda... ...und da haben Sie dann eben versucht hinzugehen aber da waren sie eben bisschen dann doch!"
  },
  {
    "start": 1892.35,
    "end": 1892.75,
    "text": "Nicht schnell"
  },
  {
    "start": 1895.83,
    "end": 1896.01,
    "text": "genug."
  },
  {
    "start": 1915.39,
    "end": 1916.93,
    "text": "Aber Nr."
  },
  {
    "start": 1917.03,
    "end": 1930.31,
    "text": "two worked towards a trial that was able to accumulate evidence from one outbreak, the next and be additive because many of these outbreaks are small And there's a chance we don't reach our required sample size within an outbreak."
  },
  {
    "start": 1931.17,
    "end": 1935.89,
    "text": "So we started developing it as we were doing in the background."
  },
  {
    "start": 1935.93,
    "end": 1938.43,
    "text": "The Marburg outbreak happened in Rwanda."
  },
  {
    "start": 1960.77,
    "end": 1971.629,
    "text": "Also aus dieser Erfahrung damals in Uganda, bei dem Sodanoßbruch haben sie dann immer gesagt okay eigentlich das ist So schwer jetzt irgendwie in so einen kleinen Ausbruch, da rechtzeitig reinzukommen und genug Menschen zu rekrutieren."
  },
  {
    "start": 1972.11,
    "end": 1977.07,
    "text": "Und genug Ergebnisse zu haben... ...und genug Patienten zu haben damit man dann ein klares Ergebnis hat."
  },
  {
    "start": 1977.39,
    "end": 1990.89,
    "text": "Eigentlich brauchen wir eine klinische Studie die man im Grunde genommen startet.. ..und wenn der Ausbrug vorbei ist, dann pausiert man die und dem nächsten Ausbrucht kann man dann.. ..im Zweifelsfall wieder neue Patienten rekrutierend und quasi die Daten zusammenbringen von verschiedenen Ausbrüchen."
  },
  {
    "start": 1991.41,
    "end": 1993.629,
    "text": "Das haben sie dann in Ruanda eben gemacht."
  },
  {
    "start": 1993.67,
    "end": 1999.129,
    "text": "Da war ja der Marburg-Ausbruch Und am Ende haben sie sehr wenig, ich glaube die hatten weniger als zehn Patienten bislang."
  },
  {
    "start": 1999.81,
    "end": 2002.29,
    "text": "Die da drin sind und dann war der Ausbruch auch vorbei?"
  },
  {
    "start": 2002.43,
    "end": 2006.55,
    "text": "Und dann haben Sie das im Grunde pausiert und seitdem liegt das quasi da und wartet."
  },
  {
    "start": 2007.89,
    "end": 2014.87,
    "text": "Das wird jetzt eben wieder gestartet und es ist schon wenn man ein bisschen drüber nachdenkt ist schon wirklich verrückt weil es ist jetzt einen Ausbruchs mit einem anderen Virus."
  },
  {
    "start": 2014.97,
    "end": 2025.43,
    "text": "Es werden andere Medikamente getestet an einem anderen Ort aber unter diesem Dach dieser Studie einfach in verschiedenen Filovirusausbrüchen sozusagen Daten sammelt."
  },
  {
    "start": 2026.25,
    "end": 2032.71,
    "text": "Und was hier passiert ist, dass es schon also im Vergleich zu Westafrika schon echt Tag und Nacht."
  },
  {
    "start": 2033.29,
    "end": 2035.31,
    "text": "am Freitag wurde der Ausbruch eben bekannt gegeben."
  },
  {
    "start": 2035.37,
    "end": 2045.43,
    "text": "dann haben freitagabend gab's ein Meeting von der afrikanischen solchen Schutzbehörde und WHO wo Experten sich zusammengesetzt haben und gesagt haben das sind die zwei Medikamente die wir wahrscheinlich priorisieren sollten."
  },
  {
    "start": 2045.49,
    "end": 2046.53,
    "text": "Das war Remdesivir."
  },
  {
    "start": 2046.67,
    "end": 2056.53,
    "text": "zum einen kennt man vielleicht noch aus der Pandemie und das andere ist ein Antikörper ... der spezifisch für Bundy Bugio quasi entwickelt wurde."
  },
  {
    "start": 2057.43,
    "end": 2061.13,
    "text": "Und diese beiden experimentellen Therapien, die sollten eben priorisiert werden, haben die Experten gesagt."
  },
  {
    "start": 2061.19,
    "end": 2082.15,
    "text": "Dann haben sich am nächsten Tag, am Samstag... Die Leute von der Studie bereits zusammengesetzt, haben quasi angepasste Studienprotokoll auf diese beiden Medikamente und auf dieses Virus,... ...und dann haben sie das innerhalb von wenigen Tagen quasi schon zu den regulatorischen Behörden und den ethischen Behöden in Uganda und im Kongo gegeben... ...und warten jetzt im Grunde nur darauf, dass Sie da eine... ein grünes Licht bekommen."
  },
  {
    "start": 2082.19,
    "end": 2089.77,
    "text": "Also diese, diese frühe Phase dass es geht alles viel viel schneller da ist viel viel mehr vorbereitet worden und das ist schon relativ beeindruckend."
  },
  {
    "start": 2089.81,
    "end": 2097.53,
    "text": "man muss natürlich aber gleichzeitig sagen ja dieses früher Ding das ist jetzt schnell Aber das kann jetzt noch sehr lange dauern ne?"
  },
  {
    "start": 2097.67,
    "end": 2102.97,
    "text": "Man muss erst mal muss das die regulatorischen Behörden die haben dann vielleicht auch nachfragen oder wollen das was geändert wird."
  },
  {
    "start": 2103.03,
    "end": 2112.25,
    "text": "Das heißt da gibt's noch einen Prozess Es müssen überhaupt erstmal diese Behandlungseinrichtungen gebaut werden Und dann brauche man ausgebildete Leute auch die Studie quasi mitbetreuen."
  },
  {
    "start": 2113.37,
    "end": 2116.93,
    "text": "Es müssen die Medikamente ins Land gebracht werden, dafür braucht es eine Einfuhrerlaubnis und so weiter."
  },
  {
    "start": 2116.99,
    "end": 2118.73,
    "text": "also da gibt's noch sehr viel was dann passieren muss."
  },
  {
    "start": 2118.77,
    "end": 2122.79,
    "text": "das heißt wir werden jetzt sehen wie schnell diese anderen Schritte gehen."
  },
  {
    "start": 2123.59,
    "end": 2131.69,
    "text": "aber ich sage mal wenn wir sagen dass ist alles anders bei diesem ausbruch als vorher das ist etwas was ich zumindest bisher erstmal positiv finde."
  },
  {
    "start": 2131.73,
    "end": 2133.93,
    "text": "das ist sowas was anderses auf eine positive Art und Weise."
  },
  {
    "start": 2134.01,
    "end": 2141.49,
    "text": "es gibt nicht so viele Dinge in der dieser Ausbruchs sozusagen sich positiv unterscheidet voneinander, darum dachte ich mir das muss man auch mal erwähnen."
  },
  {
    "start": 2142.09,
    "end": 2144.35,
    "text": "Ich will jetzt gar nicht so groß über die beiden Medikamente reden."
  },
  {
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    "end": 2153.23,
    "text": "also wie gesagt das eine ist ein Antikörper, das andere ist ein generelles antivirales Medikament, deswegen müssen beide natürlich intravenös gegeben werden."
  },
  {
    "start": 2153.43,
    "end": 2171.59,
    "text": "es ist schon auch auffahnt und man muss jetzt hoffen dass das möglichst schnell getestet werden kann und dass es eben hilft weil die eine Sache die man ja auch sich immer klar machen muss selbst wenn es nur einen geringen Effekt hat, Laura wir haben das in Westafrika ja sehr stark erlebt."
  },
  {
    "start": 2171.63,
    "end": 2176.81,
    "text": "Es gab im Grunde genommen wenig Grund sich in so eine Ebola Treatment-Une zu begeben."
  },
  {
    "start": 2177.17,
    "end": 2177.21,
    "text": "Ja"
  },
  {
    "start": 2177.29,
    "end": 2184.77,
    "text": "weil die konnten natürlich auch sehr wenig machen dort außer dich zu pflegen und dich sozusagen durchzubringen... dass du das Virus ausstößt, nicht?"
  },
  {
    "start": 2184.81,
    "end": 2193.45,
    "text": "Also man konnte ja nur Supportive Care also unterstützende Maßnahmen geben wie die Flüssigkeit im Körper aufrecht zu erhalten und dir Kopfhetapletten zu geben."
  },
  {
    "start": 2193.91,
    "end": 2196.03,
    "text": "Das war echt begrenzt was man da machen konnte Und"
  },
  {
    "start": 2196.09,
    "end": 2202.35,
    "text": "gleichzeitig gerade in diesen Ländern ist getrennt von seiner Familie plötzlich diese Orte sind furchteinflüßend."
  },
  {
    "start": 2202.61,
    "end": 2204.87,
    "text": "Da haben sie aber auch sehr viel gelernt während dem Ausbruch."
  },
  {
    "start": 2204.91,
    "end": 2206.29,
    "text": "Es waren am Anfang wieder angekommen."
  },
  {
    "start": 2206.33,
    "end": 2212.25,
    "text": "da gab es von USAID glaube ich sogar oder War das ein Zelt wo man gar nichts gesehen hat."
  },
  {
    "start": 2212.29,
    "end": 2213.41,
    "text": "Das war komplett dicht."
  },
  {
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    "end": 2218.23,
    "text": "Und dann haben sie umso mehr ITUs, also diese Behandlungszentren die Sie gebaut haben."
  },
  {
    "start": 2218.29,
    "end": 2221.99,
    "text": "Umso mehr waren das durchsichtige Zäune wo man mit den Menschen reden konnte und so weiter."
  },
  {
    "start": 2222.03,
    "end": 2228.23,
    "text": "Das war extrem wichtig damit die Menschen auch nicht Angst haben weil meistens ist man eigentlich nur tot rausgekommen aus diesen Behandlung."
  },
  {
    "start": 2228.33,
    "end": 2237.09,
    "text": "Genau und das war natürlich häufig am Anfang hatte man es auch dann auch nicht verstanden dass man dann auch den Körper sozusagen nochmal den Leichnamen, dass die Familie den sehen muss."
  },
  {
    "start": 2237.13,
    "end": 2240.47,
    "text": "Das heißt die Leute sind in diese ITUs gekommen sind verschwunden wurden nie wieder gesehen."
  },
  {
    "start": 2241.73,
    "end": 2243.23,
    "text": "Wenn man das alles versteht, kann man natürlich sagen."
  },
  {
    "start": 2243.33,
    "end": 2246.67,
    "text": "Man geht da hin um seine Familie zu schützen also nicht andere anzustecken."
  },
  {
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    "text": "aber im Grunde genommen auf dem individuellen Level gab es dann nicht so viel Grund dahin zu gehen."
  },
  {
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    "end": 2257.71,
    "text": "und wenn man den Leuten wenigstens anbieten kann Da gibt es Medikamente die könnten helfen Das macht natürlich schon einen Unterschied."
  },
  {
    "start": 2257.75,
    "end": 2265.51,
    "text": "Also das ist etwas was auch auf dem level tatsächlich helfen kann ein wenig einen ausbruch einzudämmen hoffentlich."
  },
  {
    "start": 2266.33,
    "end": 2268.25,
    "text": "Deswegen spielt das in dem allen eine Rolle."
  },
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    "text": "Es gibt dann natürlich auch noch die Frage Impfstoffe und so, wir haben... es geht ja heute mehr darum mal einen Überblick zu geben."
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    "text": "Die zugelassenen Impfstoffes sind vermutlich schützt wahrscheinlich nicht sehr gut vor."
  },
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    "start": 2276.97,
    "end": 2281.51,
    "text": "Bundy Boggio da gibt's interessante Diskussionen ob man das trotzdem einsetzt oder ob man was anderes einsetzt."
  },
  {
    "start": 2282.01,
    "end": 2287.67,
    "text": "Da sprechen mit demnächst nochmal drüber weil da ist tatsächlich, dass dauert ein bisschen länger, weil da gibt´s noch mehr Dinge zu klären"
  },
  {
    "start": 2287.71,
    "end": 2287.83,
    "text": "d.h.,"
  },
  {
    "start": 2288.81,
    "end": 2292.11,
    "text": "im Moment ist die Medikamentenstudie die jene, die quasi am weitesten ist."
  },
  {
    "start": 2292.61,
    "end": 2301.87,
    "text": "Darum dachte ich mir, wir reden mal darüber aber Im Grunde genommen sind natürlich die meisten Ebola-Ausbrüche in der Geschichte der Menschheit alle eingedämmt worden, bevor es irgendwelche Medikamente oder Impfstoffe gab."
  },
  {
    "start": 2302.11,
    "end": 2313.75,
    "text": "Denn was man eigentlich machen muss ist eben wie gesagt die Kranken zu isolieren, die Kontaktpersonen zu finden und die in Quarantäne zu tun – und dafür braucht es eben diese Ebola Treatment Units unter anderem."
  },
  {
    "start": 2314.35,
    "end": 2314.59,
    "text": "Genau!"
  },
  {
    "start": 2314.73,
    "end": 2319.73,
    "text": "Und das sieht man jetzt auch schon dass das eben ein Problem ist."
  },
  {
    "start": 2320.23,
    "end": 2330.05,
    "text": "Wie gesagt sie sind ja aus dem Aufbau dieser Behandlungszentren aber Ziemlich von Anfang an haben verschiedene Krankenhäuser, auch MSF die vor Ort waren schon."
  },
  {
    "start": 2330.21,
    "end": 2336.35,
    "text": "MSF ist immer vor Ort dort für andere Sachen also jetzt nicht für Ebola aber für andere Sachen."
  },
  {
    "start": 2336.81,
    "end": 2345.75,
    "text": "das heißt sie haben teilweise bei Krankenhäusern schon Zelte aufgebaut wo Menschen isoliert wurden wo Teilweise die Toten aufgebahrt worden sind und so weiter."
  },
  {
    "start": 2346.45,
    "end": 2353.09,
    "text": "Und ich das habe sich jetzt schon viele gelesen es gab glaube ich schon drei Angriffe auf solche Zentren auf solche Behandlungszentren."
  },
  {
    "start": 2353.75,
    "end": 2356.47,
    "text": "Und Lück Merlembe, den wir ja schon vorher gehört haben."
  },
  {
    "start": 2356.65,
    "end": 2365.63,
    "text": "Der war vor Ort wie ein Angriff auf eines dieser Zentren stattgefunden hat und das war eben ein Krankenhaus in Ramanpara."
  },
  {
    "start": 2365.95,
    "end": 2369.75,
    "text": "da wurde die Leiche eines jungen Mannes aufgebart."
  },
  {
    "start": 2370.23,
    "end": 2371.55,
    "text": "der ist an Ebola gestorben."
  },
  {
    "start": 2371.63,
    "end": 2375.83,
    "text": "es war ein ganz bekannter Fußballer also der bei einer Region bekannt."
  },
  {
    "start": 2377.31,
    "end": 2379.47,
    "text": "Ein Verwandter, also Sohn hat gesagt ein Sohn."
  },
  {
    "start": 2379.53,
    "end": 2386.25,
    "text": "Aber Sohn heißt meistens nicht dass es da direkte Sohn ist und das heißt das ist sozusagen ein Verwanderer von einem regierungstrauen Armee Soldaten."
  },
  {
    "start": 2386.97,
    "end": 2391.63,
    "text": "Und die Familie glaubt nicht an Ebola Die glaubt nichts, dass Ebola existiert."
  },
  {
    "start": 2392.91,
    "end": 2399.33,
    "text": "Deswegen wurde dieses Zentrum angegriffen um die Leiche von diesem jungen Mann zu bekommen und zu begraben."
  },
  {
    "start": 2416.41,
    "end": 2424.17,
    "text": "Für die Familie, die nicht glauben... Es ist häufig das Gerücht im Umlauf, dass Ebola eine Erfindung von Nicht-Regierungsorganisationen ist."
  },
  {
    "start": 2424.53,
    "end": 2427.53,
    "text": "Von den Weißen vor den Krankenhäusern um Geld zu verdienen."
  },
  {
    "start": 2427.95,
    "end": 2436.69,
    "text": "Dazu muss man sagen bei dem Ausbruch in Kongo im Jahr haben wegen der Sicherheitslage wurde sehr, sehr viel Geld."
  },
  {
    "start": 2437.23,
    "end": 2446.07,
    "text": "Veruntreut ist das falsche Wort aber es haben diese militanten Gruppierungen angeboten ihre Sicherheitsdienste an die NGOs, an WHO etc."
  },
  {
    "start": 2446.95,
    "end": 2454.47,
    "text": "und haben gesagt okay ihr braucht unsere Bewachung sind damit euch nichts passiert und da haben sich halt viele eine goldene Nase verdient."
  },
  {
    "start": 2454.53,
    "end": 2454.83,
    "text": "damals."
  },
  {
    "start": 2454.87,
    "end": 2458.13,
    "text": "und das ist natürlich ein Problem und deswegen sind auch sicher."
  },
  {
    "start": 2458.97,
    "end": 2461.31,
    "text": "Das kommt sicher auch dazu, dass Leute skeptisch sind."
  },
  {
    "start": 2461.91,
    "end": 2462.01,
    "text": "D.h.,"
  },
  {
    "start": 2462.19,
    "end": 2466.75,
    "text": "die Familie ist gekommen in das Krankenhaus und es kamen dann zu Streitereien zu kämpfen."
  },
  {
    "start": 2466.91,
    "end": 2470.57,
    "text": "Und es wurde dann eben zwei Zelte im Brand gesteckt."
  },
  {
    "start": 2471.17,
    "end": 2475.39,
    "text": "Eines war eben da waren Verdachtsfälle untergebracht und einer dabei eine Leiche drin."
  },
  {
    "start": 2475.43,
    "end": 2478.49,
    "text": "Die wurde auch verbrannt diese Leiche bei diesem Übergriff."
  },
  {
    "start": 2478.63,
    "end": 2481.79,
    "text": "Und Polizei wurde gerufen also es hat sich beruhigt wieder."
  },
  {
    "start": 2482.53,
    "end": 2489.13,
    "text": "aber das ist eben das Problem Dass eben dieses Narrativ ganz oft herrscht, dass eben Ebola eine Erfindung ist."
  },
  {
    "start": 2490.17,
    "end": 2492.09,
    "text": "Den Weißen das man ins Krankenhaus kommt."
  },
  {
    "start": 2492.15,
    "end": 2495.07,
    "text": "Man kriegt Ebola gespritzt obwohl man gesund ist eigentlich."
  },
  {
    "start": 2495.33,
    "end": 2498.01,
    "text": "Das ist ein Riesenproblem."
  },
  {
    "start": 2498.13,
    "end": 2508.87,
    "text": "und Lück hat auch erzählt die Leute glauben einem die Organe entnommen werden und deswegen darf man die Leichen nicht sehen, weil dann würden die Familien sehen dass die Organen entnommen wurden."
  },
  {
    "start": 2509.23,
    "end": 2515.35,
    "text": "Und da tragen natürlich auch soziale Medien den Teil dazu bei das sich das sehr schnell verbreitet."
  },
  {
    "start": 2515.39,
    "end": 2526.75,
    "text": "und er sagt halt es ist irrsinnig schwierig richtige Informationen in der Welt zu setzen und das weißt du ja keine falsche Information ist immer etwas schneller und man hinkt hinterher."
  },
  {
    "start": 2527.13,
    "end": 2539.37,
    "text": "Ja und natürlich also man muss das ja immer auch verstehen Covid-Pandemie gesehen, dass das sozusagen auch was weiß ich gut gebildete, gut situierte Bürger im Mittelstand in Deutschland sozusagen anfälligt sind dafür."
  },
  {
    "start": 2539.99,
    "end": 2548.85,
    "text": "Aber es handelt sich hier um eine Bevölkerung die traumatisiert ist, die wirklich keinen Grund hat zu glauben, dass irgendjemand ihnen Gutes will."
  },
  {
    "start": 2549.01,
    "end": 2554.79,
    "text": "also ob das die Regierung ist, ob das andere offizielle Stellen dort sind, dass sich Gerüchte verbreiten."
  },
  {
    "start": 2555.89,
    "end": 2565.41,
    "text": "Ich habe ja viel mit Kate Starboard in der Vergangenheit einer Forscherin über die Gerüchte erforscht gesprochen und dieses Gerüche als etwas, was quasi Sinn schaffen soll."
  },
  {
    "start": 2565.51,
    "end": 2575.73,
    "text": "Also wo man in gewisser Weise auch dem ganzen Leid und allem was so passiert versucht irgendwie einen Sinn abzugewinnen und gemeinsam sozusagen sich da auf eine Geschichte zu einigen warum das passiert?"
  },
  {
    "start": 2576.51,
    "end": 2580.21,
    "text": "Das muss man glaube ich in Sisonerregionen wirklich immer... Mitdenken."
  },
  {
    "start": 2580.27,
    "end": 2586.39,
    "text": "Und deswegen, wir reden jetzt über die Medikamenten-Tests und das ist natürlich schön und gut und ich finde es ja toll und ich find' das ja spannend als Wissenschaftsjournalist"
  },
  {
    "start": 2587.03,
    "end": 2587.73,
    "text": "aber Wir"
  },
  {
    "start": 2587.83,
    "end": 2602.47,
    "text": "haben in den anderen Ebola Ausbrüchen gelernt dass es so so wichtig ist jetzt wirklich Die Arbeit zu leisten in den Communities In diesen Gemeinden, in diesen Gemeinschaften und mit den Menschen zu sprechen und da Vertrauen aufzubauen Dinge zu erklären auch immer wieder zu erklären."
  },
  {
    "start": 2604.15,
    "end": 2608.99,
    "text": "Das ist jetzt sozusagen die Arbeit, denn nur dann kann ich überhaupt eine Ebola-Treatment Unit da hinsetzen."
  },
  {
    "start": 2609.05,
    "end": 2616.83,
    "text": "Dann kann ich überall hoffen dass die Menschen wenn sie krank sind dahin gehen das Leute ehrlich sind ob sie Kontaktpersonen sind."
  },
  {
    "start": 2617.69,
    "end": 2628.35,
    "text": "Also das funktioniert nicht ohne Vertrauen und das ist natürlich in so einer Region jetzt wahnsinnig schwer aufzubauen und es ist Teil dessen was das alles so unglaublich schwierig macht."
  },
  {
    "start": 2628.63,
    "end": 2632.31,
    "text": "Genau, und da kommt dann sozusagen die Arbeit von Leuten wie Jules Villard rein."
  },
  {
    "start": 2632.51,
    "end": 2635.91,
    "text": "Also der sich beschäftigt genau auch mit so Sachen wie eben Beerdigungen ja?"
  },
  {
    "start": 2636.81,
    "end": 2638.19,
    "text": "Wie kann man das besser machen?"
  },
  {
    "start": 2638.27,
    "end": 2642.83,
    "text": "Wie können den Leuten sozusagen die Angst nehmen dass irgendwas mit den Körpern von ihren Toten verwandten passiert?"
  },
  {
    "start": 2643.37,
    "end": 2645.25,
    "text": "Und das ist eben extrem wichtig!"
  },
  {
    "start": 2645.53,
    "end": 2653.71,
    "text": "Er schreibt dann tatsächlich auch mit anderen zusammen so Empfehlungen und spricht diese Empfehmlungen aus um zu sagen wie kann man es besser machen?"
  },
  {
    "start": 2654.13,
    "end": 2657.49,
    "text": "Wie bei anderen Pastebola-Autbrechen, alle Augen sind jetzt auf Funereals."
  },
  {
    "start": 2657.61,
    "end": 2663.85,
    "text": "Und rechtlich so, weil Funerealts in hohen Risikosituationsen sind, in denen Menschen kontaminiert werden können."
  },
  {
    "start": 2663.99,
    "end": 2673.51,
    "text": "Ein Key Message, die Antropologen versucht haben über die Jahre zu konvayieren ist, dass es nichts speziell Afrika gibt und in diesem Fall Kongolisten, um Respekt zur Todeszeit zu behalten."
  },
  {
    "start": 2673.55,
    "end": 2682.71,
    "text": "Funereale sind wichtig für soziale Events, aber sie können adaptiert sein, sodass da wirklich kein Risiko der Transmission ist."
  },
  {
    "start": 2684.79,
    "end": 2695.21,
    "text": "Die Leute werden gescheitert, besonders in Situationen, wo sie schon viele Familienfamilien verloren haben."
  },
  {
    "start": 2695.25,
    "end": 2695.45,
    "text": "Das"
  },
  {
    "start": 2695.49,
    "end": 2697.67,
    "text": "wird gesagt, dass die Herausforderung heute real ist."
  },
  {
    "start": 2698.21,
    "end": 2707.39,
    "text": "In der aktuellen pünktlichen Situation, in der wir fangen, sind die Lokalteams überwohnt."
  },
  {
    "start": 2709.29,
    "end": 2712.57,
    "text": "und ein respektvolle Beerdigung den Toten machen."
  },
  {
    "start": 2713.59,
    "end": 2718.13,
    "text": "Und trotzdem noch eine sichere Beerdigung machen, es ist nämlich so dass die Körper dann am ansteckendsten sind."
  },
  {
    "start": 2718.19,
    "end": 2724.71,
    "text": "also die Leichen sind der ansteckenste Moment und es ist oft so das die Leiche auch gewaschen werden usw."
  },
  {
    "start": 2725.01,
    "end": 2725.89,
    "text": "bevor der Beerdighum."
  },
  {
    "start": 2726.61,
    "end": 2733.53,
    "text": "Aber er sagt, da muss man halt wahnsinnig auf diese Familien zugehen und die Familien auch wirklich in jeden Prozess mit einbeziehen."
  },
  {
    "start": 2733.75,
    "end": 2754.37,
    "text": "In jedem Schritt mit ein beziehen und auch den Sinn von sicheren Bestattungen erklären und eben nicht starre sagen das kann nur so gemacht werden wir müssen uns an die Protokolle halten sondern soweit wie möglich anpassen dass trotzdem auch die Biosicherheitsmaßnahmen beibehalten werden und auch so Sachen wie das, was jetzt natürlich ein Riesenproblem ist."
  },
  {
    "start": 2754.41,
    "end": 2763.93,
    "text": "Man muss die Labore dazu drängen dass die Ergebnisse so schnell wie möglich eben geliefert werden um zu wissen Ist diese Person jetzt wirklich an Ebola gestorben oder nicht?"
  },
  {
    "start": 2763.99,
    "end": 2770.69,
    "text": "Wenn sie dann ewig da warten müssen Das ist natürlich eine totale Katastrophe Und dann haben die Leute natürlich Angst und die Spannung steigt."
  },
  {
    "start": 2771.65,
    "end": 2774.73,
    "text": "eingehen auf was gibt es für Konflikte in dieser Familie zum Beispiel?"
  },
  {
    "start": 2774.81,
    "end": 2778.49,
    "text": "Gibt's da Streitigkeiten, Umbrautpreise um die Erbschaft oder Rivalitäten."
  },
  {
    "start": 2778.91,
    "end": 2790.65,
    "text": "Also ich habe das auch schon erlebt in Westafrika dass ein Mensch gestorben sich war beim Begräbnis und Dann hat ein Familienmitglied dann genauso noch einen Begräbnis abgehalten, halt ohne Leiche."
  },
  {
    "start": 2790.73,
    "end": 2795.21,
    "text": "Aber trotzdem waren es zwei riesige Begrebnisse weil da Streitigkeiten waren in der Familie."
  },
  {
    "start": 2795.27,
    "end": 2801.65,
    "text": "also das sind Sachen die müssen alle beachtet werden und man muss auch darauf achten was für eine Erfahrung hat die Familie mit Ebola?"
  },
  {
    "start": 2801.77,
    "end": 2804.13,
    "text": "Ist es der erste Ebola Tote in der familie?"
  },
  {
    "start": 2804.65,
    "end": 2810.31,
    "text": "wenn's dann schon mehrere gibt dann verstehen sie natürlich mehr und dann ist der Umgang vielleicht dazu erklären."
  },
  {
    "start": 2810.41,
    "end": 2812.87,
    "text": "aber man muss da wahnsinnig auf die Menschen drauf eingehen."
  },
  {
    "start": 2813.17,
    "end": 2813.65,
    "text": "so ist es."
  },
  {
    "start": 2815.27,
    "end": 2817.45,
    "text": "Ich glaube, wir haben damals ruhig gesprochen."
  },
  {
    "start": 2817.53,
    "end": 2818.27,
    "text": "Learning by Dying?"
  },
  {
    "start": 2818.89,
    "end": 2827.11,
    "text": "Genau das war in Liberia wirklich immer so der... Die haben selber das gesagt die Leute vor Ort ist learning by dying und es war tatsächlich so."
  },
  {
    "start": 2829.53,
    "end": 2829.77,
    "text": "Schlimm."
  },
  {
    "start": 2829.91,
    "end": 2835.19,
    "text": "aber Wir wollten uns jetzt in dieser ersten Folge werden sicher noch mehr über eBall aufsprechen."
  },
  {
    "start": 2835.29,
    "end": 2841.93,
    "text": "Wir wollen uns darauf konzentrieren ein bisschen verständlich zu machen warum da eine heikle Situation ist was die Herausforderungen sind."
  },
  {
    "start": 2842.55,
    "end": 2845.29,
    "text": "Und ich glaube eine Herausforderung, die wir jetzt schon noch ansprechen müssen."
  },
  {
    "start": 2845.59,
    "end": 2847.69,
    "text": "Die hat halt eher mit der Geopolitik zu tun."
  },
  {
    "start": 2847.73,
    "end": 2859.05,
    "text": "also ich habe mit Anne-Rémyn heute zum Beispiel gesprochen, die ja viel im Kongo forscht und sie so ein bisschen nochmal gefragt okay wie sich diese ganze Situation quasi insgesamt einschätzt?"
  },
  {
    "start": 2859.49,
    "end": 2861.41,
    "text": "Und sie meinte halt es ist wirklich jetzt so etwas."
  },
  {
    "start": 2862.47,
    "end": 2873.01,
    "text": "da treffen jetzt die Biologie und die Geopolitique die Müdigkeit der globalen Gesundheit dieser Systeme, die Ermüdung."
  },
  {
    "start": 2873.25,
    "end": 2875.25,
    "text": "Die treffen da jetzt alle zusammen."
  },
  {
    "start": 2875.43,
    "end": 2883.27,
    "text": "und wenn sie da die Geopolitik anspricht... Da ist natürlich auch gemeint der Rückzug der USA aus diesen multilateralen Systemen."
  },
  {
    "start": 2883.31,
    "end": 2884.65,
    "text": "Die sind nicht mehr in der WHO."
  },
  {
    "start": 2885.21,
    "end": 2886.65,
    "text": "Die USAID ist zerstört worden."
  },
  {
    "start": 2886.69,
    "end": 2898.01,
    "text": "Also wir haben ja letztes Jahr viel darüber gesprochen und haben immer gesagt Wenn so was passiert dann wird sich auch zeigen wahrscheinlich Wie schlimm das ist und dass es jetzt natürlich genau die Situation in der wir uns befinden."
  },
  {
    "start": 2898.07,
    "end": 2909.39,
    "text": "Es ist auf der einen Seite natürlich sehr früh um genau sagen zu können wie disengaged, wie unbeteiligt sich die USA da sozusagen also wie weit sie sich zurückziehen dann auch in so einer Krise?"
  },
  {
    "start": 2909.65,
    "end": 2911.19,
    "text": "Und welche Auswirkungen das hat."
  },
  {
    "start": 2912.13,
    "end": 2916.57,
    "text": "aber ich glaube man kann schon ein bisschen darüber sprechen, dass es eben wie das im Moment aussieht"
  },
  {
    "start": 2916.75,
    "end": 2917.25,
    "text": "ja absolut."
  },
  {
    "start": 2917.53,
    "end": 2926.03,
    "text": "Ich habe lustigerweise mit einem Mann gesprochen eigentlich über Hunter Virus Aber Er hat dann auch erzählt, dass er natürlich viel mit Ebola zu tun hatte."
  },
  {
    "start": 2926.41,
    "end": 2937.09,
    "text": "Und zwar ist das Rob Brayman Professor für Global Health und Infektionskrankheiten an der Emory University und auch seit fast vier Jahren an der University of Witwatersrand in Johannesburg in Südafrika."
  },
  {
    "start": 2937.75,
    "end": 2942.47,
    "text": "Der V-Wahrer war eben sechsundzwanzig Jahre bei der CDC also da hat es alles erlebt."
  },
  {
    "start": 2943.23,
    "end": 2946.43,
    "text": "Und er sagt halt klar geht's auch um Gelder und Finanzen"
  },
  {
    "start": 2946.49,
    "end": 2946.63,
    "text": "usw.,"
  },
  {
    "start": 2946.93,
    "end": 2950.11,
    "text": "aber es geht auch darum, dass die USA einfach nicht mehr präsent"
  },
  {
    "start": 2950.23,
    "end": 2950.79,
    "text": "ist.\""
  },
  {
    "start": 2952.51,
    "end": 2962.55,
    "text": "in den Ländern, wo die Risiken möglich sind oder zumindest in Regionen sind."
  },
  {
    "start": 2962.73,
    "end": 2984.71,
    "text": "Sie sind nicht nur Helikopterin, sondern sie bilden long-term Relationships mit den Ministerien für Gesundheit und WHO, regionaler WHO usw.. Das Wichtigste ist immens, wenn du in einer Krise bist weil deine Effektivität viel größer ist."
  },
  {
    "start": 2984.75,
    "end": 2991.37,
    "text": "Wenn du einen physischen Präsentier hast, bist du sicher, dass du die Ressourcen holst."
  },
  {
    "start": 2991.41,
    "end": 2993.17,
    "text": "Das ist immer sehr wichtig."
  },
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    "start": 2993.21,
    "end": 3002.71,
    "text": "Aber wenn du eine Präsence hast und es ein sustained Präsenz ist, weißt du, wie man diese Ressources optimale benutzt."
  },
  {
    "start": 3004.41,
    "end": 3025.13,
    "text": "Du weißt, wo es möglich ist, in den richtigen Direktor zu gehen."
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    "start": 3025.91,
    "end": 3031.79,
    "text": "Also was er im Grunde sagt ist, dass es wahnsinnig wichtig ist eine permanente Präsenz in diesen Ländern zu haben."
  },
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    "end": 3033.99,
    "text": "um einfach zu wissen, was dort passiert."
  },
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    "end": 3041.25,
    "text": "Also das ist ja wie bei Journalisten oft die Parachuten rein sind zwei Tage vor Ort oder wenn die Action vor Ort ist und dann hauen sie wieder ab."
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    "text": "aber im Grunde weiß man nicht hat man die Details nicht hat die Connections nicht dem Land die Netzwerke nicht die man eigentlich dafür brauchen wirklich effektiv dort arbeiten zu können."
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    "text": "Man genießt nicht das Vertrauen was wir vorhin gesagt haben."
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    "text": "Das ist halt total entscheidend"
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    "text": "Genau absolut."
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    "text": "und Vertrauen ist echt entscheidende."
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    "text": "Und er sagt natürlich auch dass Menschen dort, die Wissenschaftler dort und die Gesundheitsmitarbeiter da sind natürlich total fähig."
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    "text": "Die haben diese Arbeit gemacht, sie wissen wie das funktioniert aber man braucht dann auch das Geld dafür ja?"
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    "text": "Und das haben halt viele von diesen Ländern einfach nicht und das ist natürlich wichtig!"
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    "text": "Also es gibt noch viel mehr dazu zu sagen weil jetzt zum Beispiel auch eine der Fragen ist inwiefern also da kommen jetzt auch noch die Reiserestriktionen rein, Grenzschließungen."
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    "end": 3090.67,
    "text": "Das sind glaube ich wichtige Themen und ich glaub, man muss auch nochmal darüber sprechen wie."
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    "text": "Wie das wahrgenommen wird die Krankheit also auch hier zu landen."
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    "text": "wir haben ja jetzt hier den einen Ebola Patient an der Charité da hier behandelt wurde oder noch behandelt wird."
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    "text": "Ich glaube diese Frage warum ist es eigentlich kein Risiko hier?"
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    "text": "Und warum spielt es eine Rolle wenn die USA jetzt Menschen nicht wieder ins Land lassen die dort gearbeitet haben und so ich glaube darüber sprechen wir vielleicht in der nächsten Folge mal."
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    "text": "ich habe unter anderem mit Craig Spencer darüber gesprochen."
  },
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    "end": 3119.21,
    "text": "Ich weiß nicht, ob sich Leute erinnern?"
  },
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    "end": 3124.39,
    "text": "Das ist der Hilfsarbeiter, der damals in den Westafrika Ausbruch in die USA zurückgekommen ist und dann eben Ebola hatte."
  },
  {
    "start": 3124.57,
    "end": 3126.51,
    "text": "Und das hat dann so ein bisschen Panik ausgelöst damals."
  },
  {
    "start": 3126.89,
    "end": 3135.31,
    "text": "aber er ist selber ein Ebola-Überlebender und engagiert sich da immer noch sehr viel und ist selber Forscher für Public Health an der Brown University."
  },
  {
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    "end": 3135.89,
    "text": "D.h.,"
  },
  {
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    "end": 3141.19,
    "text": "der hat dazu sehr dezidierte Meinungen was da gerade passiert auch in den USA und was das alles bedeutet."
  },
  {
    "start": 3141.25,
    "end": 3144.55,
    "text": "Der war auch grade in Berlin und hat tatsächlich hier mit dem Patienten gesprochen."
  },
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    "start": 3145.05,
    "end": 3156.17,
    "text": "Wir wollten jetzt erstmal quasi auch für alle frei zugänglich ein bisschen Einschätzung einfach geben nochmal und eben einfach nur noch mal klar machen, warum das was da gerade passiert eben wirklich eigentlich mehr Aufmerksamkeit verlangt als das Huntervirus."
  },
  {
    "start": 3156.23,
    "end": 3183.07,
    "text": "Auch wenn ich aus meiner eigenen, wenn ich einfach gucke wie viel Medienanfragen ich bekommen habe während für Hunter und wie viele ich jetzt für Ebola bekomme dann ist leider Gottes das Interesse an einer kleinen Gruppe von Kreuzfahrtreisenden deutlich größer als jetzt an diesem Ausbruch in Zentralafrika, wo wie gesagt wir bereits mehr als zweiter Todesfälle haben und das wird nicht dabei bleiben."
  },
  {
    "start": 3185.13,
    "end": 3191.45,
    "text": "Und damit wir nicht auf so einem tristen Ende enden ich habe gerade vorher noch eine Nachricht bekommen von Lück Müllembe."
  },
  {
    "start": 3191.83,
    "end": 3202.37,
    "text": "er hat ein Video geschickt wo besprochen wird eben dass ein Ebola Überlebender bereits einen Krankenhaus verlassen konnte."
  },
  {
    "start": 3204.79,
    "end": 3208.59,
    "text": "Es ist so, das war in Westafrika damals und auch bei den anderen Ausbrüchen teilweise im Kongo."
  },
  {
    "start": 3209.17,
    "end": 3223.23,
    "text": "Das wird eigentlich normalerweise riesig gefeiert aber in dem Fall wollte die Familie von diesen Patienten nicht dass der in den Medien gezeigt wird was auch wiederum zeigt wie schwierig das ist weil die Menschen oft stigmatisiert werden wenn sie Ebola hatten."
  },
  {
    "start": 3223.37,
    "end": 3225.35,
    "text": "also das kommt dann auch noch dazu."
  },
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    "end": 3236.87,
    "text": "Aber das Thema Überleben das ist ein guter Punkt das hätte ich wahrscheinlich am Anfang einmal sagen müssen aber das natürlich das andere Ein bisschen Hoffnung macht ist die Tatsache, dass die Daten, die wir für dieses Ebola-Virus haben suggerieren."
  },
  {
    "start": 3236.91,
    "end": 3241.15,
    "text": "Dass es häufiger milde Krankheit macht als andere Ebola Spezies."
  },
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    "end": 3249.01,
    "text": "Das heißt, die Sterblichkeit ist vielleicht eher zwanzig oder dreißig Prozent wo sie bei anderen ja manchmal neunzig Prozent war und das hilft dann natürlich auch."
  },
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    "end": 3263.17,
    "text": "Also zum einen ist es natürlich einfach besser wenn weniger Menschen sterben aber es bedeutet natürlich auch, dass diese Ebola Treatment Units nicht so in der Gefahr sind diese Orte zu werden wo Menschen verschwinden und fast niemand wieder rauskommt, sondern man hat dann eben mehr dieser Geschichten von Überlebenden hoffentlich."
  },
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    "end": 3278.41,
    "text": "Wobei natürlich auch wieder jede Menge wissenschaftliche Fragen sein werden wie man mit den Überlebendern umgeht also was die für Folgeerkrankungen möglicherweise haben wie man sich um sie kümmert und auch welches Risiko es gibt dass sie das Virus eben irgendwo noch in sich tragen wie wir das in Westafrika gesehen haben."
  },
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    "end": 3288.51,
    "text": "Was natürlich dazu kommt ist auch was bei dem in WestAfrika der Fall war das ganz viele Überlebende gearbeitet haben in den Behandlungszentren weil die eben immun sind und wahnsinnig helfen konnten"
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    "end": 3289.47,
    "text": "Genau."
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    "end": 3294.05,
    "text": "Das sind alles Themen, die werden wir uns sicher auch noch angucken... ...aber das war es erstmal."
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    "end": 3297.07,
    "text": "Wir wollten nur einen ersten Aufschlag machen zum Thema Ebola."
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    "text": "beim siebzehnten Mal ist alles anders"
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    "end": 3301.09,
    "text": "und was ihr natürlich auch machen könnt."
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    "end": 3305.21,
    "text": "Ihr könnt unsere ganz alte eBola-Folge hören über den Ausbruch in Westafrika."
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    "text": "Wir haben da ganz am Anfang von unserem Podcast drüber mal gesprochen"
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    "text": "bei Laura und ich uns tatsächlich dort kennengelernt"
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    "text": "haben."
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    "text": "Aber genau."
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    "text": "Und wenn ihr mehr von uns hören wollt, Bonusfolgen, Zoom-Calls mit uns dann abonniert uns bei Steady und ihr könnt uns auch bei Apple abonnieren."
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    "text": "und wir haben auch ein Newsletter der theoretisch einmal im Monat erscheint, wenn wir es hinkriegen."
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    "text": "Wir kriegen's oft hin!"
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    "text": "Und da stellen wir den Link in die Show Notes, wo ihr euch dafür anmelden könnt und sonst könnt ihr uns unterstützen."
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    "text": "Wir machen diese Arbeit super gern und freuen uns dass das hier die Möglichkeit macht"
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]