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    "end": 3.32,
    "text": "Notaufnahme, die lustigsten"
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    "text": "Patientengeschichten."
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    "text": "Guten Tag!"
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    "text": "Ich freue mich, dass ihr bei diesem Podcast dabei seid."
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    "text": "Ich bin Ralf Potsus und in diesem Podcast erzählen Mitarbeiter aus Krankenhäusern, Arztpraxen oder Kliniken ihre lustigen Geschichten, die sie mit den Menschen erleben, die Sie behandeln."
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    "text": "Ich ben heute hier in Heidelberg im Hospiz Luise Und da ist bei mir Manuel Karl Hi, grüß dich Hallo"
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    "text": "Ralf, vielen Dank für die Einladung."
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    "text": "Sehr sehr gerne Das Hospiz Luise, das ist eines der Ersten in Deutschland und mittlerweile thirty-four Jahre alt."
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    "text": "Ich kann mir vorstellen, dass war anfangs nicht so einfach als es die ersten Hospice gab in Deutschland."
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    "text": "Da werden künftig Leute in der Unterkunft sterben."
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    "text": "Ich kann mir vorstellen, da müsst ihr immer noch ein bisschen Aufklärungsarbeit leisten."
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    "text": "Warum das eine gute Institution ist?"
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    "text": "Das auf jeden Fall so Ralf!"
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    "text": "Und es ist auch heute noch so, dass wir zum einen spüren, dass es einen großen Bedarf gibt, Menschen über Tod und Sterben zu informieren."
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    "text": "Aber wir merken auch, dass schon ganz viel Arbeit geleistet wurde in den letzten dreißig-fünfen-dreißig Jahren."
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    "text": "Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten sich zum einen zu informiert über das Thema Tod und sterben aber zum anderen Hilfe in Anspruch zu nehmen wenn diese eben nötig wird."
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    "text": "Wie lange machst du jetzt schon Hospizbegleitung?"
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    "text": "Also hier im Hospiz Luise bin ich knapp fünf Jahre in der Palliativversorgung, sind jetzt knapp zehn Jahre."
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    "text": "Ich bin jetzt seit zwanzig Jahren grundsätzlich im Pflegeberuf, also hab damals nach meiner mittleren Reife für mich entschieden, ah, ich möchte irgendwas im pflegerischen Bereich machen und habe dann erst mal ein freiwilliges soziales Jahr gemacht und da dann relativ schnell gemerkt zu oh, ich glaube hier möchte ich gern bleiben, hier möchte die Menschen irgendwie unterstützen."
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    "text": "Zum Thema Palliativversorgung bin ich dann eigentlich eher zufällig gekommen aufgrund meines Hobbys."
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    "text": "Also, ich bin Fußball-Schiedsrichter seit vielen Jahren ... Jetzt bin"
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    "text": "ich doch beruhigt!"
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    "text": "Ich bin Fußball Schiedsrichtern und jetzt denkt man was hat das damit zu tun?"
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    "text": "Erst mal gar nicht so viel."
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    "text": "Und zwar, ich hab während meiner Ausbildung auch ganz normal an den Wochenenden arbeiten müssen jedes zweite Wochenende und es ist natürlich für einen Fußball-Schiedsrechter wo die Spiele am Wochenende stattfinden immer ein bisschen schwierig gewesen."
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    "end": 163.28,
    "text": "Während meiner Ausbildung, die habe ich damals in Mannheim gemacht, gab es die Möglichkeit sich Einsätze zu wünschen."
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    "end": 177.04,
    "text": "Also wo man dann sagen konnte, ich möchte das gerne sehen und da gab es unter anderem auch die Brückenpflege oder die Palliativversorgung als Möglichkeit also die ambulante Palliative Versorgung Und die Besonderheit an diesem Einsatz war dass er eben nur vom Unterkuss Freitag ging."
  },
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    "end": 185.42,
    "text": "Das heißt Ich hab eigentlich aus einer ganz anderen Intention nämlich der am Wochenende Spiele machen zu können mich dafür entschieden diesen Einsatz dort zu machen."
  },
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    "end": 190.04,
    "text": "total schnell gemerkt, boah ich glaube das will ich irgendwie auch hinterher machen."
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    "text": "Der Fußball"
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    "text": "hat dich zum Tod gebracht ja."
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    "text": "So ist es genau."
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    "end": 202.34,
    "text": "Also so ist es praktisch gedacht als junger Mensch und auf einmal hat man dann dort seine Lebenserfüllung gefunden sein Job und auch seine Berufung."
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    "text": "Auf jeden"
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    "text": "Schön ich kann meine Spiele am Wochenende umsetzen aber dann auf einmal wow!"
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    "text": "Das Sterben in Anführungsstrichen so viel Spaß macht hätte ich nicht gedacht."
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    "text": "Ja"
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    "text": "also das eine ist sozusagen der Wendepunkt in der Ausbildung."
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    "text": "aber ich habe dann weil... Ich werde es immer wieder gefragt und dann überlegt wie bin ich so irgendwie auch offen gegenüber dem Thema geworden?"
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    "text": "was hat vielleicht das Elternhaus damit zu tun?"
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    "text": "Wurde bei euch viel gestorben."
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    "end": 246.079,
    "text": "Das auch tatsächlich sogar, ich hatte das große Glück viele Großtanten vor allem zu haben und ich kann mich sehr dran erinnern die dann links und rechts es waren sehr kleine Frauen immer unter dem Arm gehabt zu haben auch als Kind."
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    "end": 252.2,
    "text": "von daher war das einfach normal dass dazu gehört dass ältere Menschen gibt in dem Fall natürlich häufig älteren Menschen die gestorbt sind."
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    "end": 266.1,
    "text": "Ich hatte als kind glücklicherweise jetzt nicht irgendwie so die große Erfahrung dass jemand sehr jung oder viel zu früh gestorven ist Aber ich habe mein freiwilliges soziales Jahr in einem Pflegerheim in Heidelberg gemacht und habe dort eine Frau kennengelernt, die für mich bis heute noch sehr beeindruckend war."
  },
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    "end": 283.74,
    "text": "Die ist katholisch erzogen worden und hat sich während der NS-Zeit in einen jüdischen Mann verliebt und hat daraufhin beschlossen dass sie konvertiert und ist dann mit dem Mann auch nach Israel Geflogen hat dort angelebt, ist irgendwann wieder zurück nach Deutschland gekommen."
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    "end": 287.8,
    "text": "Hat hier in der Heidelberger Altstadt eine Kneipe gehabt."
  },
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    "end": 299.219,
    "text": "also ganz bewegtes Leben und die Frau ist mir noch sehr, sehr in Erinnerung weil das auch die erste Person war außerhalb von der Familie die ich am Anführungsstrichen im professionellen Kontext begleitet habe."
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    "end": 302.74,
    "text": "Da war noch gar nicht so viel professionell bei mir, weil ich war damals siebzehn Jahre alt."
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    "text": "Das heißt da war ganz viel irgendwie unbedarft und auch unüberlegt was aber nicht immer ja schlecht sein muss, weil gerade bei der Sterbebegleitung viele Dinge machen wir intuitiv völlig richtig ohne dass wir da irgendwie Studium für brauchen oder viel gelesen haben müssen sondern einfach aus dem Bauch heraus den Menschen irgendwie offen zu begegneten wie wir es in anderen Lebenssituationen ja auch meistens ganz gut schaffen."
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    "text": "So hast du professionelles Verabschieden gelernt und ja bis seitdem immer mit dem Tod konfrontiert."
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    "end": 338.12,
    "text": "Und natürlich gehört es auch dazu, immer Humor zu haben weil warum sollte dieser Humor auf einmal fehlen?"
  },
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    "text": "Nur wenn man jetzt in einer Einrichtung arbeitet wo eben wirklich und definitiv gestorben wird."
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    "text": "Hast"
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    "text": "du das auch schon mal erlebt dass in deiner Zeit... Du machst es ja auch schon ein paar Jahre jemand doch wieder aus dem Hospiz raus kam weil auf einmal genesen?"
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  {
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    "text": "Ja, also auf einmal genesen das habe ich noch nicht erlebt."
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    "text": "Aber ich hab schon ein paar Mal erlebt dass Menschen hierher kommen denen es oftmals wirklich nicht gut geht und die dann aufgrund der Fürsorge der Begleitung der pflegerischen medizinischen oder auch therapeutische Begleitungen die es gibt sich soweit stabilisieren dass man auch darüber nachdenkt dass ein Mensch vielleicht in einer anderen Einrichtung oder vielleicht auch wieder nach Hause verlegt werden kann."
  },
  {
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    "end": 382.34,
    "text": "aber das kommt nicht so oft vor im Schnitt vielleicht einmal im Jahr dass es vorkommt aber es kommt vor."
  },
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    "text": "Es ist auch definitiv nicht die normale Realität, dass das jetzt ständig passiert in stationären Hospizen für Erwachsene."
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    "text": "Es ist in der Regel schon so, dass die Menschen zu uns kommen und letztendlich bei uns die letzten Tage, Wochen oder Monate verbringen und hier verstärben."
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    "end": 410.56,
    "text": "Selbst wenn ich nicht im Hospiz arbeite, wenn ich ganz mit Scholklappen durchs Leben gehe, werde sehr häufig mit Situationen konfrontiert, wo ich das mitbekomme und wo es dazugehört."
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    "text": "Und dass uns auch wichtig in der Spitzung palliativ Versorgung, dass wir dieses Bewusstsein wieder mehr schaffen können für das Sterben, für den Tod als Teil des"
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    "text": "Am Anfang hast du vielleicht sogar noch Strichliste gemacht, also noch jung und frisch dabei warst wie viele dann gestorben sind?"
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    "text": "Jetzt kannst du es wahrscheinlich gar nicht mitzählen."
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    "text": "Ja ... Ich geb dir recht, es ist Berufs-Alltag geworden, was ich mit Tod und Sterben zu tun"
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    "text": "habe."
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    "text": "Aber jedes Mal wieder besonders und anders."
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    "text": "Weil jeder Mensch stirbt anders, wie wir alle einig sind, dass selbst Zwillinge unterschiedlich auf die Welt kommen und Geburt völlig unterschiedlich sein können."
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    "end": 456.06,
    "text": "Und dass auch Familien oder Mütter berichten."
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    "text": "Und bei mir sind's mehrere Tausend, die ich begleiten durfte"
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    "text": "und ... In wie vielen Jahren jetzt?"
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    "text": "Ich bin seit knapp zwanzig Jahren dabei."
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    "end": 482.36,
    "text": "Aber natürlich ist es so, seit ich eine Palliativversorgung bin, sozusagen knapp zehn Jahre, ich mich mehr mit dem Thema beschäftige, hab ich noch mal deutlich mehr, mit Tod und Sterben zu tun als das im Vorfeld in der stationären Altenpflege der Fall war."
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    "end": 483.9,
    "text": "Der wird selbstverständlich auch gestorben."
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    "text": "häufiger oder die Menschen sind deutlich kürzer hier, als es in der Langzeitpflege zum Beispiel im Pflegeheimen der Fall ist."
  },
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    "end": 500.62,
    "text": "Mehrere Tausend ist auf jeden Fall eine Ansage und im Schnitt ist jemand, der in die Einrichtung kommt ins Hospiz so drei bis vier Wochen da?"
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    "text": "Meistens."
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    "text": "genau das kommt ein bisschen auch darauf an."
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    "end": 511.8,
    "text": "Es ist auch regional ein bisschen unterschiedlich aber bei uns sind das ungefähr in Heidelberg meistens... ... zwanzig bis dreißig Tage, die Menschen bei uns"
  },
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    "text": "sind."
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    "text": "Regional Unterschiede finde ich auch interessant."
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    "text": "wird in Bayern schneller gestorben?"
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    "text": "so wir haben doch keine Zeit mach mal den Platz frei so da wollen auch die nächsten wieder rankommen arbeiten arbeiten sterben sterben."
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    "text": "so ist"
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    "text": "es genau."
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    "text": "ne so ist das natürlich nicht."
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    "end": 540.1,
    "text": "also was ich mit regionalen unterschied meine ist zum einen gibt es Regionen wo eine palliative oder spitzige struktur sehr stark vorhanden ist dadurch vielleicht auch menschen deutlich früher von der Unterstützung profitieren können."
  },
  {
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    "end": 550.18,
    "text": "Dadurch viel früher in diesem Netzwerk sind eventuell auch deutlich früher, zum Beispiel auf Paläatischerzone oder in einen Hospiz gehen oder von einem ambulanten Hospiz-Sins betreut werden."
  },
  {
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    "end": 563.64,
    "text": "Als es in die Regionen ist, wo es deutlich später dazu kommt dass der Bedarf erkannt wird oder wo auch die Menschen selbst vielleicht scheude vorhaben sich Hilfe zu suchen oder was eher meine Erfahrung auch ist das die Menschen schlichtweg nicht wissen."
  },
  {
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    "text": "Welche Möglichkeiten gibt es überhaupt?"
  },
  {
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    "end": 571.82,
    "text": "Wo kann ich mir Unterstützung holen, wenn ich vielleicht das Gefühl habe, jetzt komme ich nicht mehr ganz so gut zurecht."
  },
  {
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    "end": 575.08,
    "text": "Und was wir natürlich auch merken, das zeigt ja die Statistik."
  },
  {
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    "end": 587.78,
    "text": "Ich glaube, alle haben schon etwas vom demografischen Wandel gehört und wir kriegen immer mit entweder selbst in der eigenen Familie oder bei Freunden oder anderen Familien, dass Familien deutlich mehr verstreut leben können."
  },
  {
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    "end": 597.66,
    "text": "Also deutlich über die ganze Republik oder oftmals auch über die ganzen Welt verteilt Und dadurch natürlich auch gewisse, ja unterstützende Gemeinschaften die es braucht."
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  {
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    "end": 603.96,
    "text": "Auch oftmals nicht in der Stärke mehr vorhanden sind wie es vielleicht noch vor hunderthundfünfzig Jahren noch ein bisschen stärker der Fall war."
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  {
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    "end": 607.5,
    "text": "Bei Notaufnahme gab es schon vor ein paar jahren Horst Beats Geschichten."
  },
  {
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    "end": 608.96,
    "text": "hört euch die Folge gerne nochmal an."
  },
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    "end": 615.32,
    "text": "zum Todlachen Hamburg und wir reden heute über Kuscheln mit einem Toten."
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  {
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    "end": 620.9,
    "text": "dann gibt es Buchrufe aus dem Sterbezimmer und berühmte letzte Worte."
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    "end": 628.54,
    "text": "Als ich vorhin reingekommen bin hier ins Hospiz, da hab' ich gleich gesehen dass vorne beim Eingang eine große Kerze brennt."
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    "end": 634.84,
    "text": "Und das habe ich schon gelernt bei Hospizbesuchen Wenn die Kerze brent dann ist gerade frisch jemand verstorben."
  },
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    "text": "Also es ist heute gerade passiert."
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    "end": 647.76,
    "text": "Genau so Es ist eine Frau bei uns verstorbt Die ihr seit paar Wochen jetzt bei uns war, die am Wochenende verstorban ist und wir zünden dann eben die Kerzen an."
  },
  {
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    "text": "Oftmals können sie auch die Angehörige machen wenn sie das möchten werden eingeladen was die meisten Angehörigen auch gerne annehmen."
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    "end": 655.74,
    "text": "Und für uns alles ist das so, wenn wir morgens reinkommen."
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    "end": 661.62,
    "text": "So ist es hier heute auch passiert, diese Kerze fällt auf und die allermeisten Menschen kennen dieses Rituale."
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    "end": 676.54,
    "text": "also die allemeisten Menschen sehen eine Kerze und wissen vor allem wenn man das jetzt im Hospiz irgendwie sie wissen sofort was das bedeutet nämlich bei uns in dem Fall dass ein Mensch verstorben ist und die Kerze bleibt bei uns solange am wie die Person noch hier ist"
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    "end": 676.76,
    "text": "d.h.,"
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    "end": 688.66,
    "text": "die Frau geht wahrscheinlich im Laufe des Tages Irgendwann vom Bestatter dann abgeholt und entweder machen die Kolleginnen, die da sind irgendwann wenn sie es für die Kollegen einfach gut anfühlt."
  },
  {
    "start": 688.82,
    "end": 689.7,
    "text": "Dann die Kerze aus."
  },
  {
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    "end": 694.74,
    "text": "Manchmal ist es aber auch so dass Anno Zugehörige bei der Abholung von Bestatter dabei sein möchten."
  },
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    "end": 707.36,
    "text": "das geht auch Und dann wird der Familie eingeladen ob jemand von der Familie vielleicht auch diese Kerze ausspusten kann und das wird in der Regel auch total gerne angenommen um auch hier eine Verabschiedung einfach nochmal zu ermöglichen."
  },
  {
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    "end": 711.64,
    "text": "Schönes Ritual Und man braucht auf jeden Fall im Hospiz ganz schön viel Wachs."
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    "text": "Ja?"
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    "end": 716.7,
    "text": "Guckt man denn auch mal so im Supermarktprospekt, oh hier Kerzen im Angebot."
  },
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    "end": 718.76,
    "text": "da müssen wir jetzt zuschlagen weil das lohnt sich!"
  },
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    "end": 726.68,
    "text": "Wir haben das Glück dass wir seit Jahren eine Firma haben die große Kerzen quasi herstellt wo wir dann immer einen Vorrat unten im Keller haben ja."
  },
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    "end": 729.0,
    "text": "Dann muss man ja gut gesammelt sein auf jeden fall."
  },
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    "text": "Womit starten wir jetzt?"
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    "text": "mit welcher Geschichte?"
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    "end": 735.66,
    "text": "Also ich würde vorschlagen zum Start bleiben wir doch dann einfach mal bei den Ritualen."
  },
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    "text": "Sehr gerne!"
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    "text": "Ich habe eben schon gesagt Kerze ist, glaube ich so eines der Rituale."
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    "text": "Was die allermeisten Menschen kennen."
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    "end": 749.34,
    "text": "und auch im Umgang mit anderen Kulturen, mit anderen Ländern lerne ich immer wieder das Kerzen, was die Menschen kennen."
  },
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    "text": "Hast du schon mal davon gehört es dir begegnet dass man das Fenster aufmacht wenn jemand verstorben ist?"
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    "text": "Tatsächlich nicht!"
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  },
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    "text": "Ich weiß nicht,"
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    "text": "ob ich so aber glaube ist oder auch glaube."
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    "text": "Man öffnet dann das Fenster damit die Seele des Verstorbenen in den Himmel steigen kann."
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    "end": 784.86,
    "text": "Genau zum Beispiel gibt es viele verschiedene Noirs noch wie Menschen das für sich dann auch interpretieren, aber dass etwas was sehr häufig vorkommt und so ein Mann der bei uns hier im Hospiz lebte und wo er dann auch absehbar war dass er in den nächsten Stunden wahrscheinlich verstirbt."
  },
  {
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    "end": 795.5,
    "text": "Es war mit der Ehefrau ausgemacht, die hat für sich entschieden ... Mein Mann war immer so selbstständig und immer gerne auch alleine, dass sie ihm ermöglichen wollte, vielleicht auch alleine zu sterben."
  },
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    "text": "Aber auch krass irgendwie nicht!"
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    "text": "Das find ich jetzt tatsächlich krass, glaubt das öfter vor?"
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    "text": "Eigentlich möchte man noch im großen Rahmen der Familie oder mit den Allernächsten irgendwie die letzten Stunden Minuten verbringen."
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    "text": "So würde ich jetzt auch denken"
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    "text": "Ja, das ist tatsächlich super unterschiedlich."
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    "text": "Wir erleben hier alles."
  },
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    "text": "Also wir erleben Menschen die waren ein Leben lang Familienmensch, den war es wichtig alle immer aus dem Rum zu haben und die haben auch in der Familie so ... Waren so der Mittelpunkt dieser Familie?"
  },
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    "text": "Und wir haben die Menschen kennengelernt, wo das dann hier genauso weitergeführt wird."
  },
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    "end": 847.76,
    "text": "Wir haben aber auch Menschen erlebt, wo's sich einmal komplett um hundred-achtzig Grad dreht und man dann sagt nee ich möchte jetzt mal allein sein Genauso auch umgekehrt, es gibt Menschen wo man eher sagen würde die sind ein bisschen distanzierter gewesen oder eher zurückhaltender und haben gerne Zeit auch allein verbracht."
  },
  {
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    "end": 857.62,
    "text": "Allein auch genossen und sind hier und fordern zum Beispiel auch Körperkontakt ein also mal die Hand zu halten oder sagen dann auch kannst du bitte hier bleiben lasst mich bitte nicht alleine."
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    "text": "das gibt diese beiden Situationen Und ich finde, dass gerade solche Situationen, wo es auch einfach Veränderungen gibt die Arbeit im Hospiz oder grundsätzlich mit sterbenden Menschen so interessant und so vielfältig macht."
  },
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    "end": 878.48,
    "text": "Weil ich natürlich jedes Mal irgendwie auch denke... So ist der Mensch ja glaube ich auch einfach veranlagt, dass wir so Menschen Schublade aufschublade zu und dann ist er da irgendwie drin."
  },
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    "text": "meine Arbeit halt häufig passiert ist, dass die Menschen dann doch noch in andere Schubladen springen oder die Schubladen aufmachen und da gar nicht da reinpassen."
  },
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    "end": 901.0,
    "text": "Und das finde ich das Schöne weil es für mich als Mensch merke, dass es mich auch deutlich offener anderen Menschen außerhalb von meiner Arbeit irgendwie auch begegnen lässt und eben die Schublade dann doch eher mal verschlossen bleiben und die Menschen sich außerhalb bewegen."
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    "text": "Die Schublade bleibt jetzt zu aber wir waren ja beim geöffneten Fenster."
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    "text": "Das geht total."
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    "text": "Genau!"
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    "text": "Also eben gesagt, die Seele soll aus dem Zimmer raus."
  },
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    "end": 922.68,
    "text": "So hab ich das irgendwie auch immer im Kopf gehabt und es war ausgemacht, dass sich die Ehefrau, ein älteres Ehepaar, die waren beide über achtzig Jahre alt schon ganz lange verheiratet, knapp sechzig Jahre verheiralte."
  },
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    "text": "Und sie sagte mir RK bitte rufen Sie mich an wenn mein Mann verstorben ist?"
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    "end": 930.5,
    "text": "Das war dann noch so, ich habe die EHEFrau angerufen und hab ihr das mitgeteilt."
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    "end": 936.92,
    "text": "Sie war dann auch recht gefasst und hattet ja gleich im zweiten Satz gesagt, ah Herr Kahl haben Sie denn auch das Fenster aufgemacht!"
  },
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    "end": 939.04,
    "text": "Dann hab' ich gesagt ... Ja, natürlich."
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    "text": "Dass die Seele auch rauskann."
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    "text": "Weil ich ihm gedacht habe ... Das ist die Intention von der Ehefrau, dass eben die Seelee raus kann."
  },
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    "end": 947.54,
    "text": "und sie sagte, unterbrach mich und sagte, nein, Herr Karl!"
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    "text": "Damit mein Mann nicht stinkt?"
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    "text": "So, dann hab' ich auch ... Sie hat schon"
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    "text": "einen Schritt weitergedacht."
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    "text": "Genau."
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    "text": "Dann hab', ich auch gedacht so, oh je mir."
  },
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    "end": 963.82,
    "text": "nee das fand ich jetzt irgendwie weil ich hab die Ehe-Frau, ich hab' den ersten Moment gegen mir mit die Schublade auf und ich hab irgendwie gedacht, es ging irgendwie fast ein bisschen herzlos, war irgendwie ein bisschen arg markaber."
  },
  {
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    "text": "Und da hab'n ich aber nachgefragt."
  },
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    "text": "Mein Mann war in der Familie unter Freunden auf der Arbeit immer bekannt dafür, dass er immer gut gerochen hat und ihm immer wichtig ein gutes Parfum zu tragen."
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    "text": "Und deswegen habe ich mein Mann versprochen, dass ich auch Sorge dafür trage wenn er dann verstorben ist, dass man eben alles dafür tut das wenn Menschen sich bei ihm verabschieden er nicht in Anführungsstrichen nach Tod riecht sondern eben so wie man ihn kennt und dass man in den Raum reinkommt und den bekannten Geruch des Mannes dann eben in der Nase hat."
  },
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    "text": "Und so schnell riecht man ja noch nicht nach Tod, oder?"
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    "text": "Genau."
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    "text": "Ich glaube, wenn du hier reinkommst ist das Erste nicht, was du in der Nase hast, dass es hier irgendwie nach Tod rieht."
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  },
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    "text": "Und gerne auch, wenn man Zug fährt."
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    "end": 1027.02,
    "text": "Genau und trammen und wenn es warm ist dann auch mal eins mitnehmen und nochmal nachdeodorieren."
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    "start": 1027.08,
    "end": 1031.0,
    "text": "da steht zwar dran hält hundert Jahre aber das ist trotzdem nur so ein paar Stunden."
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    "end": 1034.24,
    "text": "die Industrie gaukelt uns da schon was vor."
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    "end": 1037.98,
    "text": "Bleiben wir doch beim Fenster aufmachen."
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    "start": 1038.38,
    "end": 1043.36,
    "text": "der hat auch schonmal einen Hospiz Gast etwas mit einem Fenster gemacht was dich etwas überrascht hat."
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    "end": 1053.44,
    "text": "ja wir hatten hier im hospice war ich noch nicht lange hier eine frau die ich aber auch schon von davor kannte, weil ich die bei meinem vorherigen Arbeitgeber als ich noch im Amur-Landbereich gearbeitet habe."
  },
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    "end": 1058.94,
    "text": "Ich wurde dann hier Pflegedienstleitung und hab sie dann hier weiter begleiten dürfen?"
  },
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    "end": 1062.16,
    "text": "Die stirbt gleich mehrfach einmal in der Einrichtung mit euch oder wie?"
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    "text": "Nee!"
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    "text": "dich enttäuschen bist du gar nicht!"
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    "end": 1074.44,
    "text": "Das ist eigentlich sehr üblich das Menschen... oftmals bevor sie in ein stationäres Hospiz ziehen."
  },
  {
    "start": 1074.96,
    "end": 1085.58,
    "text": "Oftmals in der Häustlichkeit schon durch ein sogenanntes SAPV-Team, also SAPV heißt spezialisierte ambulante Palliativversorgung und das sind sozusagen Palliativteams die Menschen in der Häuslichkeit unterstützen."
  },
  {
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    "end": 1103.48,
    "text": "Und wenn die dann auch gemeinsam mit der betroffenen Person zu dem Schluss kommen hat zu Hause wird es immer schwieriger findet dann oftmals eine Verlegung noch ins Hospiz statt und somit habe ich die Dame dort kennengelernt und sie hier weiter begleitet Und die war von Haus aus Physiotherapeutin und auch Lehrerin für Physiotherapie."
  },
  {
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    "end": 1107.44,
    "text": "Und war sozusagen immer darauf bedacht, dass auch Übungen irgendwie korrekt ausgeführt werden."
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    "end": 1114.04,
    "text": "Aber auch durch sie ganz viel lernen dürfen was so Umgang mit Atemnot betrifft wo sie mir Techniken beigebracht hat."
  },
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    "text": "Sie hat gerne einmal die Woche saß hier am Fenster und hat nach draußen auf dem Wilhelmsplatz geschaut."
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  {
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    "end": 1134.38,
    "text": "das ist dieser zentrale Platz den wir direkt am Hospiz haben und er findet aktuell mal Mittwochs eine ... Ja, Autorsportgruppe statt von, ich würde mal sagen ... altes Durchschnitt wahrscheinlich Ü-Siebzig oder deutlich Ü-Sebzig."
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    "end": 1139.66,
    "text": "Und da hat sie gesagt, diese bunten, grellen Sportklamotten blenden mich jetzt zu sehr."
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    "text": "Könnt ihr mal den Vorhang zuziehen?"
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    "text": "Nee"
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    "text": "so was nicht, also da war sie glaube ich relativ entspannt, was das betraf."
  },
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    "text": "Aber sie hat rausgeschaut und hat dann vor allem immer die ... männlichen Teilnehmenden kritisiert dafür, wie Lachs dir die Übungen ausführt."
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    "text": "Da geht die Hand nicht ganz bis zu Fuß runter?"
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    "end": 1157.2,
    "text": "Nee!"
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    "text": "So war das genau."
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    "text": "und ich dachte, wie bock der sich dahin oder was ist das denn mit dem Kopf?"
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    "text": "Und oh mein Gott da könntest du ihn so... Wilhelm"
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    "text": "Bück dich mal näher!"
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    "text": "Genau!"
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  {
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    "end": 1174.58,
    "text": "Und jetzt saß sie da und ich saß neben ihr und hab ihr dann zugehört, wie sie quasi aus der Ferne korrigierte und da kam es immer wieder vor, dass sie dann raus rief."
  },
  {
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    "end": 1183.76,
    "text": "ne also ... Und bis einer Mal, als sie das erste mal gemacht hat, haben die Leute natürlich rüber geguckt."
  },
  {
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    "end": 1184.62,
    "text": "Was macht sie?"
  },
  {
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    "text": "Zeigt mit dem Finger auf mich und ruft lauter her was!"
  },
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    "end": 1205.44,
    "text": "Genau, es hat sich dann zu einem Running-Gag entwickelt so dass das über mehrere Wochen so war, dass wir da zusammen saßen uns das angeschaut haben und sie dann immer wieder ihre schnippischen Kommentare gelassen hat aber immer völlig auf humoristischer Ebene und ich glaube die anderen Menschen haben so viel Humor mitgebracht, dass sie das auch sehr gut einordnen konnten."
  },
  {
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    "end": 1213.0,
    "text": "Die haben das dann verstanden Und jetzt werde ich wieder ernster und sage, aber auf einmal plötzlich verstummten die Berufe."
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    "text": "So, das haben wir dann auch mitbekommen, dass es natürlich irgendwann Schluss war."
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    "text": "Denn die Frau ... Das war ja immer so lustig!"
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    "text": "Die hat uns hier immer so begleitet."
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    "start": 1222.34,
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    "text": "Gibt's da auch mal so"
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    "text": "Kontakt?!"
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    "end": 1228.14,
    "text": "Und dann vielleicht auch die erste Berührung mit dem Hospiz, weil sie sich vielleicht auch noch gar nicht so die Gedanken gemacht haben..."
  },
  {
    "start": 1229.06,
    "end": 1233.5,
    "text": "Ja also wir haben ja ... Es geht ja vielen Hospizen so, die meisten Hospiz haben ja Nachbarschaft."
  },
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    "text": "Wir haben hier auch Nachbarschaften, ich hab in anderen Bereichen erlebt."
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    "text": "Dass es vor allem oft einfach Kinder gibt, die damit groß werden."
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    "text": "Hier hab ich zum Beispiel mal den Kontakt gehabt zu einem Mädchen, der direkt gegenüber wohnt und die hat mich gefragt ... Sie waren mit zwei Klassenkameradinnen, um einen Interview zu führen, weil sie was für die Schule ein Referat vorbereiten mussten."
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    "text": "Sie wollte was zum Thema aus Pizmach mit ihren beiden Freunden."
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    "text": "Du schaust aus deinem Kinderzimmer raus und das Kinderzimmers direkt an der Einfahrt."
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    "text": "Und bei uns im Schnitt mehrfach die Woche fährt ja einfach der Bestatter vor, und sie hat die Frage gar nicht verstanden."
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    "text": "Sie hat nicht verstanden, warum ich sie das frage?"
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    "text": "dazu zum Alter."
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    "text": "Genau!"
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    "text": "dann ist mir in den Kopf gekommen ... Ja, weil sie kennt es natürlich überhaupt nicht anders."
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    "text": "Sie wohnt hier schon seit sie Kind ist, seit sie Kleines."
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    "text": "Das hat mir wieder gezeigt wie wichtig es ist Menschen sehr früh auch einfach an die Themen, mal das entsprechend heranzuführen und gemeinsam über das Thema Tod und Sterben zu sprechen."
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    "text": "Weil es natürlich dann von vornherein ganz viele Barrieren abbauen kann."
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    "text": "Ich hab's mal mitbekommen beim Fast-Food-Restaurant Drive In."
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    "end": 1311.06,
    "text": "Da ist ein Leichenwagen rumgefahren, wenn eine Bestellung gehabt hat und da hab ich das auch mitbekommen, wie der gleich gesagt hat ... Ich habe Zeit!"
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    "text": "Ja, sehr schön."
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    "text": "Wenn Notarztwagen da rein sind, die sind immer schon gestresster, wenn noch zwei Autos vor ihnen sind, weil dann der Einsatz kommt, stecken die halt fest."
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    "text": "Was meinst du?"
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    "text": "Wie die geguckt hätten, wenn er statt für seinen Kollegen und sich drei"
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    "text": "Sekunden ... Noch ne dritte Tüte dazu."
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    "text": "Man weiß ja nie irgendwie."
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    "text": "Manuel, du bist der Pflegedienstleiter hier im Hospiz."
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    "text": "Du hast aber auch natürlich mal angefangen und warst ganz frisch dabei... Ja!"
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    "end": 1340.5,
    "text": "...und hattest den ersten Umgang mit Toten."
  },
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    "text": "Und da bist du ja noch gleich ziemlich nahe gekommen?"
  },
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    "text": "Also ich hab meine Ausbildung in Mannheim gemacht Und wer dort schon mal vielleicht im Krankenhaus war, weiß, dass es da so ein unterirdisches System gibt."
  },
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    "text": "Ein Gangesystem ..."
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    "text": "Lustigerweise war ich das schon in der Pandemie."
  },
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    "text": "Da hab ich ganz schnell gemerkt, man kann einiges abkürzen, wenn man einfach durch das Kellersystem geht."
  },
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    "text": "Genau!"
  },
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    "text": "Man kann einiges abkülzen... Man kann sich aber auch unendlich verlaufen."
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    "text": "Und es ist sehr gruselig, da gibt's noch flackernes Licht, das ist insgesamt nicht so hell."
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    "text": "Da stehen überall die Betten aneinander, die so zugedeckt sind und dann denkst du halt wirklich jetzt richtet sich gleich mal einer auf und so?"
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    "text": "Dann bist du da ganz alleine sowieso... Ich muss doch ehrlich gesagt sagen ich weiß gar nicht, ob wir überhaupt so über alle Hände hingehen dürfen irgendwie."
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    "text": "Also ich"
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    "text": "finde auf jeden Fall dass ein guter Tatort dort anfängt."
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    "text": "Ich hab glaube ich mein Video gemacht, das können ich mal irgendwann posten weil das ist schon war besonders auf jeden Fall."
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    "end": 1405.08,
    "text": "Genau, da gibt es so ein Schienensystem wo dann auch autonomen Transportwagen fahren, wo zum Beispiel Essen transportiert wird oder Material und ich kann mich erinnern als ich dort einen Menschen begleitet habe der verstorben ist das war mein Erster dort."
  },
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    "text": "in dem Krankenhaus bin ich mit der Kollegin dann eben runtergefahren und es gibt hier und da."
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    "text": "vielleicht ist mittlerweile auch ein bisschen anders oder umgebaut aber zu meiner Zeit damals gab es manchmal nur so kleine Nischen, wo man dann ausweichen musste wenn einem einen Wagen entgegen kam."
  },
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    "text": "Und ich kann mich noch erinnern dass wir da mit dem Verstorbene mit dem Bett lang gefahren sind und als wissbegehreger Auszubildender der ich damals war und ganz viel gefragt habe."
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    "text": "und dann war ich kurz ein Moment abgelenkt zusammen mit meiner Kollegin und dann kam von vorne so ein Wagen in die Gegend und dann musste man sozusagen mit einem Affenzahn in diese Nische reinkommen."
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    "text": "Und jetzt ist es so, dass die Nische Platz hatte für ein Bett aber eben nicht unbedingt noch Platz hat für zwei Pflegekräfte."
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    "text": "genau und das heißt... Es blieb einem dann in dem Moment nichts anderes übrig als einen kurzen Satz zu machen und sich dann einmal gerade Ziel neben den Verstorbenen aufs Bett zu setzen."
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    "text": "Als ich darüber nachgedacht habe hinterher laut Schallend das Lachen des Verstorbenen gehört, weil ich den über mehrere Tage begleitet habe und er sehr humorvoll war."
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    "text": "Typisch so eine Tremonema-Schlappkoschgel, so ... So ein Erwartes!"
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    "text": "Von daher war es dann für mich in Ordnung aber ich hab mir schon vorgeschaut okay, das kann doch auch irgendwie anders gehen man muss doch irgendwie schauen dass wir's anders hinbekommen."
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    "text": "dabei in dem Moment Ganz witzig, eine Tote."
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    "text": "ja das wäre ein Foto gewesen auf jeden Fall Ja."
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    "text": "Die Totenruhe soll man nicht stören aber ab wann setzt sie ein?"
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    "text": "also ist es so dass jedes Bundesland für sich selbst erstmal festlegt wann ein Verstorbener zum Beispiel zum Bestatter soll?"
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    "text": "Natürlich ist das so, weil sonst wäre es ja wieder einfacher in Deutschland."
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    "text": "Also es ist natürlich jedes Bundesland kocht sein eigenes Süppchen und es sind also unterschiedliche Zeiten... Ich weiß"
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    "text": "dann schon den Baden-Württemberg."
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    "text": "hier wird pünktlich gestorben."
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    "text": "Ja,"
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    "text": "genau, es kostet ja Geld,"
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    "text": "gell?!"
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    "text": "Ja, ja."
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    "end": 1529.28,
    "text": "So ist es ... Nee, das ist schon so und das finde ich auch eine gute Variante."
  },
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    "end": 1535.14,
    "text": "Baden-Württemberg sind aktuell sixunddreißig Stunden, die ein Verstorbener zum Beispiel aufgebaut werden kann."
  },
  {
    "start": 1535.3,
    "end": 1545.28,
    "text": "Das kann dort sein wo die Person verstorben ist aber rein theoretisch könnte man wenn man im Krankenhaus versteht hätte man die Möglichkeit auch noch den Verstorbenden zum Beispiel zu Hause aufzubaden, wenn man das mag."
  },
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    "end": 1546.02,
    "text": "also wenn man z.B."
  },
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    "end": 1552.1,
    "text": "sagt es war irgendwie wichtig für den Versterbenden nochmal dass sich Menschen zuhause verabschieden können dann ist sowas möglich."
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    "end": 1556.9,
    "text": "Dann hat man halt in dem Zeitfenster die Möglichkeit, so Tick-Tack-Tick."
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    "text": "Da muss man eben schnell sein und ab der siebenundreißigsten Stunde zack!"
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    "text": "Alles zu staubverfallen."
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    "text": "Ja,"
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    "end": 1563.86,
    "text": "genau so ist es nicht."
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    "end": 1568.84,
    "text": "Also man hat durchaus die Möglichkeit auch dann entsprechend auch nur Anträge zu stellen das auch zu verlängern."
  },
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    "end": 1572.6,
    "text": "Das kann durchaus mal möglich sein oder notwendig sein."
  },
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    "end": 1577.46,
    "text": "wenn wir gerade daran denken... Ich hab ja schon ein bisschen davon erzählt dass oft Familie nicht direkt zentral"
  },
  {
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    "text": "wohnt, müssen"
  },
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    "end": 1580.56,
    "text": "anreisen, da gibt's dann durchaus Möglichkeiten."
  },
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    "end": 1581.16,
    "text": "Das"
  },
  {
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    "end": 1583.78,
    "text": "verdirbt an die Deutsche Bahn wieder alles."
  },
  {
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    "end": 1589.68,
    "text": "Dann durfte man das netterweise noch um sechs Stunden verlängern und dann kommt der ICE sieben Stunden später."
  },
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    "end": 1589.88,
    "text": "So"
  },
  {
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    "end": 1596.94,
    "text": "ist es genau, aber im Normalfall wird auch hier zum Beispiel im stationären Hospiz keiner irgendwie rausgekegelt sondern es gibt Zeit zum Verabschieden."
  },
  {
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    "end": 1606.22,
    "text": "meistens ist es so meine Erfahrung dass meistens innerhalb der ersten vierundzwanzig Stunden, die Menschen dann schon auch abgeholt werden und dann die Verabschiedung stattgefunden."
  },
  {
    "start": 1606.26,
    "end": 1609.7,
    "text": "Hier ist jetzt nicht so Freitagsterben, muss das jetzt unbedingt jetzt sein?"
  },
  {
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    "end": 1612.68,
    "text": "Und jetzt hoch die Hände, Wochenende, wir wollen auch mal nach Hause!"
  },
  {
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    "end": 1619.82,
    "text": "Da muss man natürlich den Pietätvollen Rücksicht nehmen wie in vielen Berufen wo einfach die Zeit nicht der entscheidende Faktor ist."
  },
  {
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    "text": "Also klar, Zeit ist auch in der USB zum Palliativversorgenden der professionellen auch zum Teil Geld."
  },
  {
    "start": 1625.44,
    "end": 1626.0,
    "text": "Das gehört dazu."
  },
  {
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    "end": 1633.5,
    "text": "Wir haben aber ganz viele tolle Menschen gehabt, die sowohl jetzt aber als auch in der Vergangenheit sehr viel dafür getan haben."
  },
  {
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    "end": 1637.7,
    "text": "Dass die Strukturen so geworden sind wie sie aktuell sind."
  },
  {
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    "end": 1641.84,
    "text": "Da gibt es durchaus Dinge über die man diskutieren kann und diskutieren sollte."
  },
  {
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    "text": "Gerade wenn man über Einsparungen spricht wirklich genau hinschauen sollte wo wirklich eingespart werden sollte oder wo vielleicht ein bisschen mehr Geld gebraucht wird."
  },
  {
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    "text": "Aber insgesamt haben wir schon das Glück dass viele Menschen dafür gekämpft haben wo es in den allermeisten Situationen die Möglichkeit gibt, auch den Menschen mit wirklich viel Respekt und Zeit zu begegnen."
  },
  {
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    "text": "Und Zeit ist für mich einer der größten Respektgeber, die wir geben können."
  },
  {
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  {
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    "text": "Aber es gehört dazu aber auch zu sagen Ich hab jetzt Zeit für dich!"
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  {
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    "text": "Und die Zeit bekommt eine ganz neue Bedeutung, denn wenn man hier ist dann kann es sein dass man vielleicht in zwei drei Wochen Geburtstag hat und man noch darauf hin hofft das man den nochmal erlebt."
  },
  {
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    "text": "Vielleicht sogar noch mal Weihnachten auf einmal obwohl da sollte schon alles vorbei sein."
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  {
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    "text": "Man freut sich über jede Zeit die man einfach noch bekommt."
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    "text": "also das geht auch."
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    "text": "Das kriegt man auch hin."
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    "text": "Also Kalender ist ne Zahl das heißt gibt durchaus auch Momente wo wir feste dann eben Wir feiern feste, so wie sie fallen."
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  {
    "start": 1711.06,
    "end": 1712.24,
    "text": "Dann fallen Sie halt in den Juni."
  },
  {
    "start": 1712.48,
    "end": 1716.24,
    "text": "Wenn man weiß, man wird im August sterben, dann kann man das einfach mal vorziehen."
  },
  {
    "start": 1717.0,
    "end": 1718.96,
    "text": "Wer hat denn bei dir am längsten durchgehalten?"
  },
  {
    "start": 1719.82,
    "end": 1721.7,
    "text": "Das ist immer schwer zu sagen."
  },
  {
    "start": 1722.02,
    "end": 1727.98,
    "text": "Auch gerade wenn ich Menschen in der Häusigkeit begleitet habe ... Dass oftmals auch gar nicht mitbekommen, wenn die Menschen verstorben sind."
  },
  {
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    "end": 1731.06,
    "text": "Ich hab's auf jeden Fall schon erlebt, dass ich einen Menschen in einer Häuslichkeit begleitete."
  },
  {
    "start": 1731.38,
    "end": 1737.04,
    "text": "Vier Jahre später hinter mir bei Aldi an der Kasse hatte und er mir auf den Schulter klopft und sagte ... Ja Karl, sind Sie es!"
  },
  {
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    "end": 1742.54,
    "text": "Und dann drehte ich mich um Und guckt ihr mit großen Augen an und er sagt, hätten sie nicht gedacht, dass ich noch da bin?"
  },
  {
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    "end": 1745.04,
    "text": "So ist es."
  },
  {
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    "end": 1755.5,
    "text": "Gerade von der Dame, von der ich erzählt habe ... Die Verstorben ist jetzt hier im Hospiz, die ist vor ein paar Wochen hergekommen und hat sich umgeschaut und gesagt, hier ist Schee, hier kann ich abnibbeln."
  },
  {
    "start": 1757.26,
    "end": 1758.36,
    "text": "Das wäre direkt so."
  },
  {
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    "end": 1763.5,
    "text": "Ja das lieb ich ja auch an der Kurpfalz, dieses Direkte wird geschönt."
  },
  {
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    "end": 1767.04,
    "text": "Wo ist denn hier die Weinschollenecke?"
  },
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    "text": "Muss man auch drauf achten."
  },
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    "end": 1772.38,
    "text": "Aber es ist nicht so, dass die Krankenkasse irgendwann anruft."
  },
  {
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    "end": 1777.58,
    "text": "Es gibt eine gewisse Zeit, man weiß ungefähr zwei bis drei Wochen und dann ist der Tod gekommen."
  },
  {
    "start": 1778.12,
    "end": 1783.38,
    "text": "Dann ist jemand schon zwei Monate da, ruft noch mal die Krankenkatte an und sagt nun aber jetzt auch mal gut!"
  },
  {
    "start": 1784.24,
    "end": 1786.48,
    "text": "Ja, ich glaube so direkt sagen sie es meistens nicht."
  },
  {
    "start": 1786.52,
    "end": 1788.24,
    "text": "Vielleicht denken sie das kann gut sein."
  },
  {
    "start": 1789.88,
    "end": 1804.54,
    "text": "Aber sie melden sich dann schon mal nach ein paar Monaten und fragen einfach mal nach ob die hospizische Versorgung noch das ist was die Person wirklich braucht oder ob es denkbar ist dass die Personen auch zum Beispiel wieder nach Hause gehen können oder vielleicht auch ins Pflegeheim verlegt werden kann."
  },
  {
    "start": 1805.14,
    "end": 1811.82,
    "text": "Es kann aber auch sein dass wir von uns aus dann selbst auch erkennen euch glaube jetzt kann es auch gut sein, dass die Person vielleicht doch wieder nach Hause kann."
  },
  {
    "start": 1811.88,
    "end": 1813.12,
    "text": "Meistens sind's die Personen ja auch selbst."
  },
  {
    "start": 1813.16,
    "end": 1820.12,
    "text": "sie dann sagen auch Ja Herr Karl denken Sie nicht ich könnte vielleicht nicht doch noch ein bisschen zuhause sein und dann kann man gemeinsam schauen ob das vielleicht möglich sein kann."
  },
  {
    "start": 1820.82,
    "end": 1824.9,
    "text": "Jetzt wollt ihr es ja im Hospiz den Menschen so angenehm wie möglich machen, da gibt's ja auch mal Wünsche."
  },
  {
    "start": 1825.14,
    "end": 1831.38,
    "text": "ach ich hätte doch würde ich doch nochmal dieses hätte könnte würde das ist das was ihr am allermeisten hört auf dem Sterbebett."
  },
  {
    "start": 1831.42,
    "end": 1845.32,
    "text": "deswegen lebt ihr euer Leben ja auch ganz anders habe schon mit einigen menschen erlebt die im hospice arbeiten die leben wirklich im jetzt und sagen nicht ich mache es nicht nächstes Jahr oder morgen ich machs jetzt weil Vielleicht kommt wieder Manni mit dem Lkw um die Ecke und dann geht's nicht mehr."
  },
  {
    "start": 1846.2,
    "end": 1849.46,
    "text": "Was hast du schon für Wünsche möglich gemacht im Hospiz?"
  },
  {
    "start": 1849.52,
    "end": 1852.44,
    "text": "Was waren dafür teilweise wohl auch abgefahrene Sachen dabei?"
  },
  {
    "start": 1853.54,
    "end": 1871.6,
    "text": "Als Erstes kann ich sagen, dass es auf gar nicht so die großen Wünschen sind, die im Vordergrund stehen also jetzt irgendwie noch mal irgendwie beim Kreuzfahrtschiff nach Hawaii oder sowas gibt's natürlich auch aber das ist gar nicht häufig sondern häufig sind sie Kleinenwünsche also nochmal irgendwie das Lieblings-IS essen oder irgendwie den Geburtstag noch einmal feiern können."
  },
  {
    "start": 1872.86,
    "end": 1874.24,
    "text": "Oder wir hatten auch eine Situation."
  },
  {
    "start": 1874.36,
    "end": 1884.7,
    "text": "Wir hatten immer wieder Phasen im Hospiz, wo wir Menschen haben, die sehr gut auch im Alltag Kontakt zueinander haben, also die dann gemeinsam sich zum Essen zum Beispiel treffen."
  },
  {
    "start": 1885.1,
    "end": 1891.16,
    "text": "und meine Zeit da hatten wir drei Frauen und einen Herrn, die sich getroffen haben, der ungefähr so im gleichen Alter war."
  },
  {
    "start": 1891.94,
    "end": 1903.5,
    "text": "Im Abstand von zwei, drei Tagen kamen alle so nacheinander auf uns oder auf die Pflegekräfte zu und haben gesagt ich bräuchte jetzt noch mal ... Friseur, weil jetzt gehe ich ja wieder unter Leute."
  },
  {
    "start": 1903.76,
    "end": 1905.18,
    "text": "Also jetzt lohnt es sich ja wieder."
  },
  {
    "start": 1905.24,
    "end": 1907.04,
    "text": "Jetzt könnte ich ja noch mal zum Friseure gehen."
  },
  {
    "start": 1907.56,
    "end": 1909.92,
    "text": "vor zwei Wochen sah das anders aus aber jetzt geh ich zum Frisseur."
  },
  {
    "start": 1910.14,
    "end": 1921.18,
    "text": "und so haben immer wieder Situationen wie jetzt zum Beispiel der Wunsch nochmal die Haare gemacht zu bekommen oder die Nägel nochmals schön gemacht zu bekämen Nagellack oder sich zu schminken Oder auch den Fall, dass man sich jetzt aufregt."
  },
  {
    "start": 1921.24,
    "end": 1924.82,
    "text": "Dass der Fußballverein am Wochenende mal wieder eine Klatsche kassiert."
  },
  {
    "start": 1924.88,
    "end": 1925.24,
    "text": "Ärgerlich!"
  },
  {
    "start": 1925.3,
    "end": 1928.82,
    "text": "Du hast nur noch zwei Tage und dann verlieren die sowas von Blöde irgendwie?"
  },
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    "end": 1931.42,
    "text": "Und das kann ich voll mitfühlen weil ich bin Klappbach-Fan"
  },
  {
    "start": 1931.66,
    "end": 1933.96,
    "text": "von Teil... Ja gut aber da kann das ja nie klappen."
  },
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    "end": 1935.66,
    "text": "Was willst du machen, ne?"
  },
  {
    "start": 1935.9,
    "end": 1936.12,
    "text": "Genau."
  },
  {
    "start": 1936.56,
    "end": 1939.34,
    "text": "Ich sag mir dann immer, weil auch viele sagen doch, ich zräge der sich auf."
  },
  {
    "start": 1939.46,
    "end": 1940.9,
    "text": "Irgendwie, dass sein Fußballvereins verloren hat."
  },
  {
    "start": 1940.96,
    "end": 1941.8,
    "text": "Der ist aber auch ein Hospiz."
  },
  {
    "start": 1941.84,
    "end": 1943.36,
    "text": "Warum kriegt er sich über den Fußballvereinen auf?"
  },
  {
    "start": 1943.44,
    "end": 1947.9,
    "text": "Und ich hab dann irgendwann für mich so einen Weg gefunden, das so einzuordnen."
  },
  {
    "start": 1947.94,
    "end": 1955.52,
    "text": "Dass ich mir sage... Also wenn das gerade mein Thema ist, also das Thema ist grad mein Fußballverein hat mal wieder eine Klatsche bekommen, dann ist es doch super!"
  },
  {
    "start": 1955.56,
    "end": 1965.88,
    "text": "Es ist doch super dass das doch grade das Thema is und eben nicht Schmerzen, Übelkeit erbrechen oder dass ich mich jetzt irgendwie sorgend ganz viele andere Dinge mache sondern ich kann mich darüber aufregen, dass mein Verein verloren hat."
  },
  {
    "start": 1965.94,
    "end": 1969.96,
    "text": "Ich kann mich da rüber Aufregen oder mir Gedanken drüber machen, dass die Frisur nicht sitzt."
  },
  {
    "start": 1970.0,
    "end": 1973.06,
    "text": "Dann sag ich doch, dann haben wir doch ganz viel Normalität erreicht."
  },
  {
    "start": 1973.12,
    "end": 1982.12,
    "text": "Ganz viel normales Leben und das bringt auch diese Leichtigkeit, die es oft sehr häufig in der Palliativversorgung neben all der Schwere gibt, bringt es dann oft mit sich."
  },
  {
    "start": 1982.62,
    "end": 1989.14,
    "text": "Ja du wirst es eben angesprochen nochmal den Nägel machen, gibts auch einige, die verwahrlosen so ein bisschen weil sie sagen ach komm ist jetzt eh egal, die Fußnägel schneide ich nicht mehr!"
  },
  {
    "start": 1989.94,
    "end": 1991.12,
    "text": "Nee, also das nicht."
  },
  {
    "start": 1991.18,
    "end": 1995.18,
    "text": "Ich kann mich aber erinnern an eine Dame, die ich im Pflegeheim versorgt habe."
  },
  {
    "start": 1995.22,
    "end": 1998.16,
    "text": "Da war ich damals siebzehn Jahre alt, mein freiwilliges soziales Jahr gemacht."
  },
  {
    "start": 1998.66,
    "end": 2004.6,
    "text": "Die war achtundneunzig Jahre alt und die Kleidung, die sie getragen hat, war hochwertige Kleidungen?"
  },
  {
    "start": 2005.1,
    "end": 2007.14,
    "text": "Aber die waren wir schon mindestens irgendwie dreißig Jahre alt!"
  },
  {
    "start": 2007.48,
    "end": 2011.74,
    "text": "Und ich hatte sie dann mal drauf angesprochen ob sie den nicht so vielleicht noch was Neues kaufen möchte."
  },
  {
    "start": 2011.8,
    "end": 2014.28,
    "text": "Dann hat sie zu mir gesagt ach weißt du was jung?"
  },
  {
    "start": 2015.04,
    "end": 2017.58,
    "text": "Ich war jetzt schon seit dreißig Jahren drauf, dass ich irgendwie sterbe."
  },
  {
    "start": 2017.66,
    "end": 2018.44,
    "text": "Jetzt kaufe ich mir auch nix"
  },
  {
    "start": 2018.6,
    "end": 2018.72,
    "text": "mehr.\"."
  },
  {
    "start": 2018.92,
    "end": 2019.9,
    "text": "Das ist aber so die Generation."
  },
  {
    "start": 2019.98,
    "end": 2024.94,
    "text": "Mein Opa, der ist auch achtundneunzig geworden und der hat glaube ich auch ab sechzig schon gesagt das ist mal ja letzte Jacke."
  },
  {
    "start": 2025.5,
    "end": 2026.18,
    "text": "So irgendwie ne?"
  },
  {
    "start": 2026.48,
    "end": 2029.9,
    "text": "Und das auch durchgezogen dann."
  },
  {
    "start": 2030.14,
    "end": 2032.08,
    "text": "Es war immer schon alles das Letzte, immer!"
  },
  {
    "start": 2032.66,
    "end": 2035.64,
    "text": "Aber gefühlt hat er alle Verwandten überlebt natürlich."
  },
  {
    "start": 2035.96,
    "end": 2039.14,
    "text": "Das ist noch glaube ich so diese Generation auf jeden Fall."
  },
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    "start": 2040.44,
    "end": 2040.78,
    "text": "Wenn du z.B."
  },
  {
    "start": 2041.12,
    "end": 2054.639,
    "text": "so eine Situation hast, wie jetzt bei deinem Opa hast du gesagt, der seine letzte Jacke hatte ... Über ein Thema in Gespräch kann man wunderbar auch darüber sprechen, ey, du Opa, wenn du sagst in der letzten Jacke soll es wirklich deine letzte Jackel sein, willst du die mal anhaben?"
  },
  {
    "start": 2054.72,
    "end": 2065.42,
    "text": "Also wenn wir dich irgendwann gestorben bist, wachst du die vielleicht auch tragen und so kann man dann auch ... Gelegenheiten schaffen, auch mal über das Thema zu sprechen und gemeinsam einen Austausch zu gehen."
  },
  {
    "start": 2065.46,
    "end": 2066.98,
    "text": "Zu sagen wie willst du es eigentlich haben?"
  },
  {
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    "end": 2071.159,
    "text": "Wie müsste für dich jetzt was für ein Outfit müsstest du anhaben dass du dich da wohl fühlst?"
  },
  {
    "start": 2071.28,
    "end": 2081.26,
    "text": "so kann man das Thema Tod gut in einer Familiendiskussion oder auch unter Freundinnen und Freunden Mal unterbringen und es passt eigentlich ganz gut weil Du bist auf die Kursleitung letzte Hilfekurs."
  },
  {
    "start": 2081.34,
    "end": 2086.9,
    "text": "Da werden genau solche Dinge besprochen wie man den Tod beim Leben dazu lässt."
  },
  {
    "start": 2087.1,
    "end": 2097.48,
    "text": "Also wie der Tod zum Leben gehört und das war so ein praktisches Beispiel, guck mal schon redet man über den Tod damit das Thema nicht so weg ist weil es ja schon wichtig ist weil er kann halt einfach jederzeit kommen."
  },
  {
    "start": 2097.86,
    "end": 2106.56,
    "text": "echt nur Themen auch übrigens nochmal eben das nehme ich noch einmal mit dass hier die Wünsche erfüllt werden im Hospiz also meine kuba bar und sehr gutes velan ja wie ist das wieder denn hier?"
  },
  {
    "start": 2107.02,
    "end": 2107.94,
    "text": "das geht dann klar."
  },
  {
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    "end": 2112.28,
    "text": "Das Thema Tod und Sterben geht uns ja alle irgendwie was an."
  },
  {
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    "end": 2117.86,
    "text": "Also, jeder von uns wird, egal ob er es will oder nicht, mal mit dem Sterben konfrontiert sein und sei das eigene."
  },
  {
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    "end": 2124.58,
    "text": "Irgendwann wird's kommen, egal, ob wir wollen oder nicht... Und ich bin immer ein Freund davon von dem Satz Vorsorge ist besser als Nachsorge."
  },
  {
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    "end": 2128.62,
    "text": "Also es besser sich im Vorfeld irgendwie Gedanken zu machen, bin ich felsenfest davon überzeugt."
  },
  {
    "start": 2128.98,
    "end": 2139.96,
    "text": "Die letzten Hilfekurse sollen allen Menschen unabhängig davon, ob man jetzt irgendwie mit sterbenden beruflich zutun hat oder nicht die Möglichkeit geben, Impulse zu bekommen, sich darüber in einem geschützten Rahmen auszutauschen."
  },
  {
    "start": 2140.3,
    "end": 2150.04,
    "text": "und bei dem Kurs für Bürgerinnen und Bürger der vier Stunden geht lernt man zum einen etwas darüber das Sterben ein Teil des Lebens ist also... Das ist einfach dazugehört."
  },
  {
    "start": 2150.84,
    "end": 2154.28,
    "text": "Man lernt aber auch darüber etwas, wie man vorsorgen und entscheiden kann."
  },
  {
    "start": 2154.46,
    "end": 2158.02,
    "text": "also was kann ich jetzt schon oder was kannst du als Ralf jetzt schon entscheiden?"
  },
  {
    "start": 2158.48,
    "end": 2161.62,
    "text": "wer soll vielleicht mal für mich entscheidend treffen wenn ich das selbst nicht mehr kann?"
  },
  {
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    "end": 2164.04,
    "text": "Oder was möchte ich vielleicht wenn ich irgendwie schwer krank bin?"
  },
  {
    "start": 2164.12,
    "end": 2165.08,
    "text": "welche maßnahmen möchte ich noch?"
  },
  {
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    "end": 2165.56,
    "text": "welche nicht?"
  },
  {
    "start": 2165.62,
    "end": 2166.72,
    "text": "da kann man drüber sprechen."
  },
  {
    "start": 2167.12,
    "end": 2170.94,
    "text": "Es geht aber auch ganz praktisch darum, was kann ich denn tun wenn ein Mensch sterbend ist?"
  },
  {
    "start": 2171.04,
    "end": 2175.62,
    "text": "Was kann ich tun, wenn ein Sterben da zum Beispiel durch den offenen Mund atmet und dadurch einen trockenen Mund hat."
  },
  {
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    "end": 2177.42,
    "text": "Wie kann so eine Mundpflege z.B."
  },
  {
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    "end": 2178.02,
    "text": "aussehen?"
  },
  {
    "start": 2178.36,
    "end": 2181.46,
    "text": "Kann ich die mit Bier machen oder vielleicht auch mit Rotwein machen?"
  },
  {
    "start": 2182.14,
    "end": 2182.94,
    "text": "Was kannst du dann nehmen?"
  },
  {
    "start": 2183.22,
    "end": 2184.38,
    "text": "Interessant, was man da lernt!"
  },
  {
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    "end": 2184.84,
    "text": "Ja ja"
  },
  {
    "start": 2184.92,
    "end": 2189.52,
    "text": "genau, alles, was irgendwie schmeckt, geht erst mal im Kern."
  },
  {
    "start": 2190.12,
    "end": 2192.7,
    "text": "Und es gibt ein Modul, wo wir auch darüber sprechen."
  },
  {
    "start": 2193.2,
    "end": 2194.22,
    "text": "was gibt das für Rituale?"
  },
  {
    "start": 2194.52,
    "end": 2196.36,
    "text": "Was gehört aber auch zum Abschied nehmen dazu."
  },
  {
    "start": 2196.52,
    "end": 2206.28,
    "text": "Wir sind aber auch gesetzliche Regelungen und die Kurse finde ich deshalb total toll weil es ganz viele verschiedene Personen anspricht also sowas zum einen Menschen dort in den Kursen sitzen."
  },
  {
    "start": 2206.92,
    "end": 2211.68,
    "text": "Die haben das eben gelesen auf dem Plakat und sagen oh ich find's irgendwie spannend so ist hat mich irgendwie interessiert."
  },
  {
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    "end": 2216.54,
    "text": "Es gibt dann die Person Gruppe die gerade jemanden begleiten."
  },
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    "end": 2224.04,
    "text": "Also da wurde zb in der Familie gesagt Da gibt's jetzt eine schwere Diagnose und man muss sich irgendwie darauf einstellen, dass die Person in den nächsten Monaten verstirbt."
  },
  {
    "start": 2224.6,
    "end": 2243.44,
    "text": "Und es gibt die Personengruppe, die kommen gerade aus einer Begleitung das heißt da ist zum Beispiel der Partner, die Partnerin, der Opa wäre immer grade im engsten Familienkreis gestorben und die kommen oftmals mit ganz viel Unsicherheit und merken dann aber auch im Kurs... dass sie intuitiv ganz viel richtig gemacht haben."
  },
  {
    "start": 2243.74,
    "end": 2245.48,
    "text": "Wie vorhin schon gesagt, das ist kein Hexenwerk!"
  },
  {
    "start": 2246.0,
    "end": 2253.52,
    "text": "Die Sterbebegleitung ist für jeden erlernbar und viele Dinge machen wir intuitiv komplett richtig."
  },
  {
    "start": 2254.14,
    "end": 2257.36,
    "text": "Schön, dass das möglich ist und dass da auch alle Altersgruppen mitmachen können."
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    "start": 2257.42,
    "end": 2266.9,
    "text": "Es gibt ja auch Kurse für Jugendliche, Kinder, wirklich alle können da mitmachen Und so wird das Gespräch tot Mit vielen praktischen Tipps eben auch in die Familie zum Beispiel gebracht."
  },
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    "start": 2267.12,
    "end": 2272.48,
    "text": "Das ist gar nicht so merkwürdig, so weg, so distanziert Wenn es denn soweit is."
  },
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    "end": 2290.12,
    "text": "Ja und gerade auch in den Kursens spielt Humor und eine Leichtigkeit Fröhlichkeit eine ganz große Rolle Weil viele Menschen kommen natürlich mit großen Sorgen, mit Ängsten Auch mit eigenen Paketen, die sie irgendwie mitbringen Und die Rückmeldungen sind sehr häufig so positiv, dass dann eben gesagt wird, es ist ja gar nicht so schwer, so drückend gewesen."
  },
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    "text": "Sondern das war ganz lebensnah, lebensfroh und auch lebensbejahend!"
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    "text": "Weil palliativen aus Pizversorgung heißt nicht Todes bejahnd sondern es heißt Lebens bejahn'n."
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    "text": "Ja?"
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    "text": "Und dass wir die Zeit, die uns bleibt möglichst gut und ganz individuell gestalten können."
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    "text": "Deswegen haben wir ja heute wieder humorvoll über das Thema Hospiz, über das thematot geredet."
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    "text": "Berühmt die letzte Worte noch?"
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    "text": "Ist da was hängen geblieben bei mehreren tausend Menschen, die du in den Tod begleitet hast?"
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    "text": "Das klingt auch irgendwie schon ein bisschen merkwürdig, aber so ist es am Ende!"
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    "text": "Sind ja so ein paar berühmte letzte Worte so in Erinnerung geblieben..."
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    "text": "Ja, weil du es grade gesagt hast mit den merkwürdigen Formulierungen."
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    "text": "Es gab mal ein Zeitungsartikel während der Corona-Zeit wo ich hinterviewt worden bin und da stand dann drüber... Erbegleitet Menschen in den... So, ähm..."
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    "text": "Tausendfach?"
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    "text": "Genau, tausendfacht!"
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    "text": "Ob sie... Also ich hab nicht direkt jetzt so ganz lustige letzte Brote außer dass tatsächlich mal jemand zu mir gesagt hat, tschau Kakao."
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    "text": "also das hatte ich tatsächlich"
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    "text": "mal."
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    "text": "Ich hab gesagt bis morgen ja so tschaw Kakaoo Und dann ist er quasi in der Nacht verstorben."
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    "text": "Aber was ich sagen kann, das mich sehr begleitet und was auch so ganz viel in meiner Haltung ausmacht ... Ist dass ich mal von einer Familie Post bekommen habe nach einer Begleitung."
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    "text": "Es passiert immer wieder, was sehr wertvoll ist."
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    "text": "Das ist feinsäurelich bei mir."
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    "text": "Sehr deutsch im Leitzordner, schön sortiert."
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    "text": "Nach Datum, wann es dann so war."
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    "text": "Da erinnert man sich daran gerne dran."
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    "text": "Wenn man zu viele Menschen begleitete hat, ist es wirklich total schön."
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    "text": "Da gab's die Formulierung, sie haben uns das Gefühl gegeben, uns nah zu sein ohne uns jemals zu nah zu sein."
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    "text": "Und das ist so was ich total schön fand, weil es geht nicht darum Menschen irgendwie ... Man spricht ja oft von professioneller Distanz und ich finde darum geht's nicht."
  },
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    "end": 2400.02,
    "text": "Es geht nicht um professionell distanziert zu sein sondern es geht darum Menschen professionell nahe zu sein ihm beizustehen zu begleiten Ohne dass die andere Person jemaleres Gefühl hat Ich bin eher zu nah."
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    "text": "Vielen Dank Manuel Karl aus Heidelberg für deine Hospizgeschichten."
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    "text": "Vielen lieben Dank bis bald!"
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    "end": 2413.1,
    "text": "Notaufnahme könnt ihr auf allen Podcast-Plattformen hören."
  },
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    "end": 2417.26,
    "text": "Natürlich auch bei Apple Podcast, Castbox und im ICE-Portal der Deutschen Bahn."
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    "start": 2417.72,
    "end": 2422.6,
    "text": "einfach im ICE im WLAN einloggen, auf ICE Portal klicken und dann dort Podcasts hören!"
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    "text": "Notaufname ist einer von dreißig ausgewählten guten Inhalten."
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    "text": "Noch mehr Notaufnahme gibt's dann auch zum Lesen, das Buch zum Podcast gibt es überall wo es Bücher gibt."
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    "text": "Auch direkt mit dem Link in den Shownotes dieser Podcast-Folge."
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    "text": "Da gibt´s auch Geschichten mit dem Tod und auch Hospizgeschichten!"
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    "text": "Ja ich bin Ralph Potsos und ich freu mich wenn ihr diesen Podcast abonniert und weiter empfehlt liked und natürlich wiederhört bis zum nächsten Tod."
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    "text": "Ihr seid Ärztin, Arzt oder Arzthelfer?"
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    "text": "Ihr arbeitet im Gesundheitswesen."
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    "text": "Ihr habt auch unterhaltsame Geschichten mit Patienten erlebt?"
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    "text": "Dann schreibt uns gerne an notaufnahmeetpodever.de Und nächstes Mal hört ihr ..."
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    "text": "Da ist ein Patient reingekommen."
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    "text": "Es war nicht zu kalt draußen, der trug trotzdem Stirnband."
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    "text": "Das war schon mal irgendwie komisch."
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    "end": 2484.84,
    "text": "Dann hat er sich auf den Untersuchungsstuhl gesetzt und gesagt, er leide seit seiner Kindheit unter abstehenden Ohren."
  },
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    "end": 2488.36,
    "text": "Er hätte jetzt den dringenden Wunsch, das korrigieren zu lassen."
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    "text": "Ist eine Erkrankung, die im Kindesalter korrigiert wird aber ich schau mir das gerne an."
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    "text": "Bei der Untersuchung der Ohren fiel auf, dass die Haut hinter dem Ohr und an der Ohrmuschel entzündlich verändert war."
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    "text": "So können wir ihr Ohren natürlich nicht"
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    "text": "operieren.\"."
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    "start": 2503.2,
    "end": 2514.42,
    "text": "Der Patient hat gesagt, das kriege ich schon in Griff ... Dann hat er gesagt, dass er sich seit zehn Jahren jeden Morgen mit Sekundenkleber die Ohren an die Kopfhaut klebt, damit sie schön anliegen und nicht abstehen."
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    "start": 2515.12,
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    "text": "Das wollte er jetzt doch mal anders gelöst haben!"
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    "start": 2519.72,
    "end": 2526.0,
    "text": "Notaufnahme – Die lustigsten Patientengeschichten Eine Produktion von PotEva."
  }
]