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    "text": ""
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    "text": "Willkommen zurück und schön, dass ihr wieder mit dabei seid."
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    "text": "Heute haben wir wieder ein sehr inspirierendes Thema am Start."
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    "text": "Es geht nämlich um ... Mut."
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    "text": "Es geht um den Mut, sich selbst neu zu erfinden und den Wandel nicht abzuwarten, sondern eben aktiv zu gestalten."
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    "text": "Transformation erwächst aus Mut, nicht aus Lärm oder Schein, sondern aus innerer Stärke, den ersten entscheidenden Schritt zu wagen."
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    "text": "Aber bevor wir tiefer einsteigen, hole ich jetzt erstmal meinen Co-Host mit auf die Podcastbühne."
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    "text": "Hallo lieber Frank Ferchau."
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    "text": "Ja, hallo lieber Andréa."
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    "text": "Hallo liebe Hörerinnen und Hörer."
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    "text": "Ja, ich bin heute wirklich besonders gespannt, denn Mut ist auch für mich nicht nur ein wunderbares Wort, sondern eben eine echte Triebfeder für Veränderungen."
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    "text": "Mut ist ein bisschen wie ein Muskel, der trainiert werden muss, ob im Unternehmen oder im eigenen Leben."
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    "text": "Und unser heutiger Gast finde ich verkörpert das auf wirklich beeindruckender Art und Weise und ich freue mich."
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    "text": "Ich freue mich auch und du sagst es genau."
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    "text": "Frank und es zeigt sich auch in zahlreichen Studien."
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    "text": "Unternehmen, die mutig neue Wege gehen, sind langfristig."
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    "text": "Laut einer McKinsey-Studie haben Unternehmen mit hoher Angstkultur eine sechzig Prozent geringere Marktagilität als andere ein ganz klarer Nachteil im Innovationswettlauf."
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    "text": "Mut dagegen wirkt als absolut entscheidender Performance-Treiber."
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    "text": "oft braucht es erst eine Krise, bis wir uns trauen, neu zu denken oder eben mutig zu sein."
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    "text": "Ganz genau und einigstens sehr schade, denn Mut sollte nicht erst aus einer Krise heraus entstehen."
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    "text": "Mut kann und sollte ein fester Bestandteil unserer Haltung sein."
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    "text": "Ob es eben darum geht, ein Geschäftsmodell zu überdenken, den eigenen Job neu zu definieren und manchmal vielleicht auch einen kompletten Branchenwechsel zu wahren."
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    "end": 141.7,
    "text": "Am Ende steckt dahinter immer die Bereitschaft alteslos zu lassen und eben Neues anzupacken."
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    "text": "Und wer könnte uns besser darüber berichten als jemand, der genau das seit Jahren lebt."
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    "text": "Unser heutiger Gast Felix Alas ist Vorstandsvorsitzender und CEO von Frosta, einem Unternehmen, das vor gut zwanzig Jahren eine radikale und mutige Entscheidung getroffen hat."
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    "text": "Den kompletten Verzicht auf Zusatzstoffe und künstlichen Zutaten."
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    "text": "Heute hören wir"
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    "text": "von solchen Unternehmens-USPs am laufenden Band in zahlreichen Startups, aber vor zwanzig Jahren galt dieser Weg in der Lebensmittelbranche als Und heute ist Frosta dadurch ein Vorreiter bei dem Thema."
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    "text": "Felix Alas hat den Mut zu dieser Transformation mitgetragen und zeigt bis heute, wie man mit neuen, mutigen Wegen nicht nur Produkte,"
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    "text": "auch die ganze Unternehmenskultur verändern kann."
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    "text": "Und dazu möchten wir natürlich mehr Klartext von ihm hören."
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    "text": "Genau, und er hat eben bewiesen, dass Mut nicht nur ein einmaliger Akt ist, sondern eine kontinuierliche Haltung."
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    "text": "Ob Nachhaltigkeit, neue Geschäftsmodelle oder der Umgang mit globalen Herausforderungen, Felix Alas steht für den Mut, unbequeme Entscheidungen zu treffen und sie konsequent umzusetzen."
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    "end": 214.84,
    "text": "Wir freuen uns, dass er heute bei Klartextwirtschaft zu Gast ist."
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    "text": "Herzlich willkommen, Felix Alas und einen tollen Talk wünsche ich euch."
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    "text": "Vielen Dank."
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    "text": "Herzlich willkommen, Felix."
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    "text": "Felix, als ich im Vorfeld ein bisschen gelesen habe, war ich total beeindruckt von deinem Lebenslauf."
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    "text": "Vielleicht erzählst du uns mal, weil er auch schon für Veränderungen durchgesteht in so einer Art Sechzig Sekunden Briefing ein bisschen was über deinen Werte kann."
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    "text": "Ja, ich bin ja eigentlich gelernter Koch."
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    "text": "Ich habe nach meinem Abitur gesagt, ich möchte nicht mehr unbedingt... zu viel mit dem Kopf machen, sondern mehr was mit den Händen."
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    "text": "Und ich hatte auch schon als kleines Kind immer viel Interesse für das Kochen und bin dann von Hamburg nach Frankreich nach Paris gegangen, habe dort in einem Sterne-Restaurant angefangen zu lernen, ganz normal klassische Kochlehre."
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    "text": "Und hat mir unheimlich viel Spaß gemacht, dann bin ich nach der Lehre noch nach Roben gegangen, habe da auch noch in einem Fischrestaurant gearbeitet."
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    "text": "Und hab dann gesagt, okay, das Kochen nur kochen, das ganze Leben ist vielleicht auch nicht das wahre."
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    "text": "Weil es natürlich sehr anstrengend, jeden Abend immer dann, wenn alle anderen frei haben, arbeitet man."
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    "text": "Witzigerweise war das auch die Firma, die damals die gleiche Pasta genutzt hatte in dem Restaurant, wo ich war."
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    "text": "Und ja, hab da drei Jahre gearbeitet."
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    "text": "und bin dann über ein Umweg bei der Hotellerie, in der ich in der Hütte bin, zu Froster gekommen"
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    "text": "Inwieweit hilft es, wenn man so einen Werdegang hat, Umbrüche im Unternehmen, für das man Verantwortung übernommen hat, einzuleiten, zu gestalten?"
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    "text": "Und ich, als ich zu Frosterl gekommen bin, gesehen habe, dass das dort vollkommen anders gemacht wird."
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    "text": "Und das hat mich überhaupt nicht überzeugt."
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    "text": "Als ich früher bei Froster war, also bevor wir die Veränderung gemacht haben, hatten wir absurde Situationen, also das fing damit an, dass die Mitarbeiter selbst niemals, jemals mittags mal ein eigenes Frostergericht gegessen haben, weil sie eigentlich wussten, dass es nicht gut ist, dass es voll von eben Zusatzstoffen war."
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    "end": 373.2,
    "text": "Wir gingen zum Handel und die Handel hat gesagt, naja, es muss immer ein bisschen billiger werden und dann haben die Lebensmittelchemiker nochmal mehr Zusatzstoffe eingesetzt."
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    "text": "Und es schmeckte dann noch industrieller."
  },
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    "end": 393.46,
    "text": "und die Krönung war dann ein Event, wo wir Kunden eingeladen haben und hat unser Vertriebsleiter auf das Büffet nur externe Ketteringprodukte getan und hat dann gesagt, als ich ihn gefragt habe, warum wir denn nicht eigene Produkte dahin stellen, ja, es gibt Dinge mit denen handelt man und es gibt Dinge, die ist man."
  },
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    "text": "Also, es war so absurd."
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    "text": "Das heißt, wir hatten überhaupt nicht ein Interesse wirklich an dem Produkt oder an dem Lebensmittel, sondern es ging nur darum, Wie können die Maschinen damit optimal arbeiten und wie können wir es eigentlich jedes Mal noch ein bisschen billiger hinbekommen?"
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    "end": 413.98,
    "text": "Also vielleicht ein eher technikzentristischer Angang zur Lebensmittelproduktion, aber wie kriegt man das dann hin?"
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    "text": "Wenn man so lange schon eingeschlüpfen ist, dass man sagt, wir ändern das jetzt."
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    "text": "Gingst du dann ein, morgens in die Firma hat gesagt so, stopp, das ist der falsche Weg, ich ende das jetzt und wir haben die Kolleginnen und Kollegen reagiert."
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    "text": "Wie funktioniert das?"
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    "end": 445.96,
    "text": "das ist wirklich eine gute Frage, weil wir waren ja auch damals schon ungefähr tausend, zweihundert Leute und die haben das ja über Jahrzehnte so gemacht und es waren alles erprobte Arbeitsgänge und Lebensmittelchemiker, die sich natürlich super mit diesen ganzen Zusatzstoffen auskanten und insofern das so aufzubrechen war wirklich das Thema."
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    "text": "Und wir haben dann sehr, sehr viele Mitarbeiter, eigentlich alle Mitarbeiter wirklich einmal eingeladen und haben ihnen gesagt, dass eigentlich unsere Produkte, wenn wir sie selbst schon nicht mehr essen, das doch eigentlich nicht überzeugend sein kann auf unsere Kunden."
  },
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    "end": 475.68,
    "text": "Und dann haben wir uns einfach überlegt und habe ihnen dann viel auch aus der Geschichte und der Küche erzählt, wie wir da auch traditionell kochen oder mit ganz natürlichen Zutaten habe erklärt, dass man eigentlich das irgendwie auch hinbekommen müsste in einem größerem Maßstab bei uns."
  },
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    "end": 496.2,
    "text": "Und dann gingen wir langsam so in die Details und haben uns überlegt, okay, was bedeutet das denn, wenn man jetzt keinen Aromen mehr benutzt, dann muss man eben den echten Käse nehmen oder wenn ich keinen Karagent in die Sahne habe, dann brauche ich einen Rührwerk, damit die Sahne nicht aufrahmt oder ich muss einen echten Vorkochen und nicht einfach nur irgendwelche Maggi-Würfel nutzen."
  },
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    "text": "Das sind natürlich eine Unmenge von Details."
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    "text": "Aber wir hatten auch ein hohes Interesse natürlich der Mitarbeiter, dass sie gesagt haben, okay, wenn wir wirklich ein besseres Produkt hinbekommen, was wir ja auch Ende auch selbst essen wollen, dann ist es ja ein interessanter Weg, sich damit mal zu beschäftigen."
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    "text": "Gibt es da einen Kristallisationsmoment, an den du dich erinnerst, weil normalerweise brauchen wir einen Mitschreiter."
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    "text": "Ich stelle mir das gerade vor, du hast so eine ganze, ich sage mal, Raum voller Lebensmittelchemiker und hast gesagt, nee, pass mal auf."
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    "text": "Damit ist jetzt Schluss und dann kann ich mir so bildlich vorstellen, dass die alle gejubelt haben endlich."
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    "text": "Und wir haben dann gesagt, okay, aber eure Aufgabe, die ist ja nach wie vor da, ihr müsst ab jetzt nur sicherstellen, dass in den Zutaten, die wir einkaufen, diese Zusatzstoffe nicht mehr drin sind."
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    "text": "Und genauso müsst ihr euch mit überlegen, wie können wir eben mit echten Zutaten das auch hinbekommen und ohne diese Zuletztoffe."
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    "text": "Ich sage mal, das ist ja auch ein erhebliches Risiko, das musst du ja erst mal machen."
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    "text": "Natürlich, klar, aber ich glaube, es war irgendwie... Das ist ja aber eine schöne Beilebungsmittel, die ist ja jeder selbst."
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    "text": "Und damit ist es natürlich ein sehr... zugängliches Produkt und damit kann man natürlich auch Leuten irgendwie emotional erklären, dass es doch eigentlich schön wäre, wenn man Produkte herstellt, die man auch selbst ist."
  },
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    "text": "Und das war erst mal für den Ansatzpunkt und das hat dann irgendwie überzeugt, weil sie gesagt haben, okay, wenn es langfristig wirklich Erfolg haben soll, dann müssen wir natürlich auch irgendwas anders machen als alle anderen."
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    "text": "Letztlich ist es natürlich auch irgendwie eine Differenzierung zu dem, was es eben sonst gab oder gibt."
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    "text": "Und das war, glaube ich, dann auch aus Marketing-Sichtspunkten eine Idee, mit der man irgendwie gesagt hat, okay, das kann schon ein wesentlicher Punkt sein, da wirklich auch was Besonderes herzustellen."
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    "text": "Jetzt ist es ja, denke ich mal, und so habe ich das jetzt auch verstanden, immer leicht Veränderung für alle Mitstreiter dadurch handhabbar zu machen, indem es ganz kleine Veränderungsschritte gibt, die für jeden überschaubar sind und die sozusagen die hundert-achtig Grad kehrt, wenn der in ganz kleine Winkel einteilt."
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    "text": "Und das war schon ein sehr, sehr langer Prozess."
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    "text": "Genau, da waren wir dann tatsächlich auch fast ein bisschen zu euphorisch, weil wir gesagt haben, das ist ja jetzt super, jetzt macht das ja jeder auf einmal Essen und schmeckt ja auf einmal viel besser und richtig natürlich, so wie man eben selbst auch kocht."
  },
  {
    "start": 704.2,
    "end": 712.58,
    "text": "Und dann haben wir fast ein bisschen vergessen, dass wir ja auch noch nebenbei ein paar Millionen Verbraucher erstmal überzeugen müssen, dass sie das dann auch verstehen."
  },
  {
    "start": 712.66,
    "end": 718.18,
    "text": "Und man muss ja auch sagen, es wurde auch zehn Prozent teurer als er nicht so, dass das zum gleichen Preis ging."
  },
  {
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    "text": "Und das haben wir tatsächlich überschätzt."
  },
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    "end": 726.04,
    "text": "Wir haben gedacht, dass... wird uns aus den Händen gerissen, wir haben unmengen vorproduziert."
  },
  {
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    "end": 733.38,
    "text": "Und als es dann wirklich startete, haben eben ganz viele gesagt, ich weiß gar nicht, was das ist, interessiert mich nicht, ist teurer, kaufe ich nicht."
  },
  {
    "start": 733.92,
    "end": 743.26,
    "text": "Und da haben wir auch gemerkt, so eine Veränderung auch in der Kommunikation und im Produkt, die muss natürlich, die kann nicht so in kürzester Zeit funktionieren."
  },
  {
    "start": 743.9,
    "end": 750.8,
    "text": "Wie verändert man einen Markt, der jahrzehntelang preisgetrieben war, auf inhaltliche Qualität?"
  },
  {
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    "text": "Also ich glaube das Einzige, was man ehrlich sagen muss, ist auch, dass du was Zeit braucht."
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    "text": "Man muss einfach extrem konsequent dieses Thema auch erklären."
  },
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    "text": "erstmal, weil das ja was völlig Neues war."
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    "text": "Es gab es ja so noch nie und die Leute zu der Zeit kannten sich auch mit dem Thema nicht wirklich aus."
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    "text": "Und das mussten wir erst mal erklären."
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    "text": "Es musste über den Geschmack funktionieren, dass die Leute erst mal probiert haben und gemerkt haben, okay, das ist jetzt was vollkommen anderes."
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    "text": "Und wir mussten eben auch Ja, eine Kommunikation, aber auch in anderen Dingen außergewöhnliche Dinge machen."
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    "text": "Wir haben zum Beispiel dann in der Zeit, im Jahr zwei Tausend vier war das so ein Unternehmensblock eröffnet."
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    "text": "Das war auch das erste in Deutschland, wo wir gesagt haben, jeder, der uns schreibt, der kann das öffentlich machen."
  },
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    "start": 792.98,
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    "text": "Das wurde sofort online sichtbar und wir haben auch öffentlich immer geantwortet."
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    "text": "Und was dann ein bisschen Glück war, muss ich auch zugeben, ist, dadurch, dass wir so einen Riesenverlust gemacht haben, ich glaube, im ersten Jahr acht Millionen Euro Verlust."
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    "end": 812.72,
    "text": "hatte natürlich die Presse das auch mitbekommen und hat gesagt, okay, jetzt macht es endlich mal jemand so, wie man es machen sollte."
  },
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    "text": "Aber das klappt nicht."
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    "text": "Und da hat dann der Spiegel getitelt, eiskalt absolviert oder irgendwie sowas."
  },
  {
    "start": 819.2,
    "end": 835.2,
    "text": "Und da wurde natürlich dann auch die Aufmerksamkeit ein bisschen größer, weil der erste Misserfolg, so ist ja oft leider, Misserfolg finden Leute immer interessant, gucken sich das genau an und so hat dann das auch dazu beigetragen, dass unser Thema einfach ein bisschen bekannter wurde in Deutschland."
  },
  {
    "start": 835.96,
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    "text": "Wie ging es denn dann weiter nach diesem ersten Jahr mit minus acht Millionen?"
  },
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  },
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    "end": 849.16,
    "text": "Weil das gab es dann nicht ganz viele, die gesagt haben, oh, lieber Fedex, tolle Idee, aber der Markt kauft das nicht."
  },
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    "end": 861.12,
    "text": "Ja, ja, das war tatsächlich eine sehr kritische Zeit, weil wir mussten dann auch ungefähr so zehn Prozent der Mitarbeiter entlassen, weil wir konnten uns das gar nicht mehr leisten, weil wir auch viel weniger Volumen nur hatten mit einem vierzig Prozent Umsatzrückgang."
  },
  {
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    "end": 875.96,
    "text": "Das Glückliche war in der Zeit eigentlich, dadurch, dass wir die ganzen Leute über sehr lange Zeit auf dieses vorbereitet haben und auch alle involviert haben in diese Entwicklung, dass zum Glück alle gesagt haben, nein, wir müssen das durchhalten, der Weg ist richtig, wir brauchen einfach diese Geduld."
  },
  {
    "start": 876.1,
    "end": 883.52,
    "text": "Und das heißt, es hätte natürlich passieren können, dass wir dann Rolle rückwärts machen und alles wieder wie vorher, aber das ist zum Glück nie passiert."
  },
  {
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    "text": "Wir hatten alle irgendwie immer noch diese Überzeugung, dass das Produkt so gut ist und dass wir jetzt die richtigen, ja ... Dinge tun müssen damit es am ende dann erfolgreich wird."
  },
  {
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    "end": 896.8,
    "text": "und das hat dann am ende geklatzt hat aber auch sehr lange gedauert muss man zugeben."
  },
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    "end": 913.22,
    "text": "gab es eine zeit in der du mit hybridenprodukten unterwegs warst also mit Produkten die sozusagen konventionell hergestellt waren und Produkten die jetzt deiner vorstellung von geschmack entsprachen so wie das jetzt ich sage jetzt mal technologie offen in der mobilität kommuniziert wird"
  },
  {
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    "text": "nicht."
  },
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    "text": "wir haben immer gesagt wenn wir das machen das muss dann kann nur überzeugen wenn es wirklich super konsequent ist."
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    "end": 923.82,
    "text": "Das heißt, es gab da wirklich nur das Entweder-Oter- oder das Alt- und jetzt-Neu."
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    "text": "Ja, bis zum heutigen Tag sind wir da extrem konsequent."
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  },
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    "text": "Wie lange hat der Wettbewerb gebraucht, um zu verstehen, dass das gegebenenfalls eine Wachstumsposition ist?"
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    "text": "Ja, das ist eine gute Frage."
  },
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    "text": "Das hat eigentlich immer noch nicht verstanden, weil es eigentlich keine Nachahmer gibt erstaunlicherweise."
  },
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    "text": "Das wiederum liegt dann ganz anderen Dingen."
  },
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    "end": 948.38,
    "text": "Das liegt einmal daran, glaube ich, dass wenig Unternehmen bereit sind."
  },
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    "start": 949.0,
    "end": 962.2,
    "text": "Ja, auch so eine Durstphase mal durchzumachen, weil wahrscheinlich müsste man das mit jeder Marke machen, wenn man jetzt, ich sag mal, aus irgendwelchen anderen Kategorien auch solche Zusatzstoffe rausnimmt und das dann völlig anders macht, dann wird es auch dort lange dauern."
  },
  {
    "start": 962.3,
    "end": 963.92,
    "text": "Viele sind wahrscheinlich nicht dazu bereit."
  },
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    "end": 978.44,
    "text": "Und ich glaube, dass auch das Recht, das Lebensmittelrecht eigentlich nicht so transparent ist, dass es ermutigt, eben da auch viel besser und ohne."
  },
  {
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    "text": "Zusatzstoffe zu agieren."
  },
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    "text": "Also ich gebe mir ein Beispiel."
  },
  {
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    "text": "Ich kann eben ein Aroma einsetzen, kann mir den teuren Käse sparen zum Großteil und kann dann hinten drauf schreiben, natürlich ist Aroma."
  },
  {
    "start": 989.68,
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    "text": "Und als Verbraucher denke ich natürlich, na gut, natürlich ist Aroma, das ist ja jetzt okay."
  },
  {
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    "text": "Das ist ja natürlich, hat aber mit dem Käse nichts zu tun."
  },
  {
    "start": 996.94,
    "end": 1009.26,
    "text": "Das ist irgendwelchen Hölzsanen, irgendwelchen Laboren wird das irgendwie mit... Bakterien erzeugt dieses Aroma und absolut nichts mit Käse zu tun, aber es ist extrem intensiv und kostet ein hundertstel von der Mächtenkäse."
  },
  {
    "start": 1010.34,
    "end": 1020.56,
    "text": "Aber die Frage jetzt für unsere Zuhörer, meine ich interessant, wenn die vor der Herausforderung stellen, so wie ihr, sprungfunktionale Veränderungen zu realisieren."
  },
  {
    "start": 1021.2,
    "end": 1028.62,
    "text": "Was hättest du sozusagen an einem Tipp zentraler Ratschlag und dann hätte ich gerne noch einen zweiten, was würdest du auf K.A."
  },
  {
    "start": 1028.86,
    "end": 1029.66,
    "text": "keinen Fall machen?"
  },
  {
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    "end": 1037.22,
    "text": "Also ich glaube das erste ist man muss sehr realistisch sein, dass sowas eben Zeit braucht, besonders bei den Kunden."
  },
  {
    "start": 1037.26,
    "end": 1043.44,
    "text": "Wenn ich jetzt natürlich im Business to Business bin und ich habe wenig Kunden, dann ist es vielleicht schneller, dann kann ich das auch einzeln Leuten erklären."
  },
  {
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    "end": 1050.58,
    "text": "Wenn ich aber so radikal ein Produkt verändere und ich bin im Konsumentenmarkt, dann kann ich nicht erwarten, dass Millionen von Leuten."
  },
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    "start": 1051.36,
    "end": 1057.06,
    "text": "das einfach so schnell wahrnehmen, weil die verstehen nicht, dass eine Marke auf einmal was völlig anderes bedeutet."
  },
  {
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    "end": 1065.52,
    "text": "Für dies erstmal die Marke so sichtbar und das, was sie abgespeichert haben, haben sie über Jahrzehnte abgespeichert und das ändert sich nicht so schnell im Kopf."
  },
  {
    "start": 1066.06,
    "end": 1068.86,
    "text": "Und ich glaube, da muss man eben realistisch sein, dass so was lange dauert."
  },
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    "text": "Gleichzeitig, glaube ich, muss man sich überlegen, wie man das dann auch mit den Mitarbeitern hinbekommt, dass man sie auch auf so eine Durstphase letztlich einstimmt."
  },
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    "text": "Ein Nougau noch, was würdest du nicht tun?"
  },
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    "end": 1083.02,
    "text": "Ja, vielleicht noch ein anderer Punkt, der fällt mir gerade noch ein."
  },
  {
    "start": 1083.08,
    "end": 1087.24,
    "text": "Also wenn man jetzt zumindest einen Konsumentenmarkt unterwegs ist, dann ist es wichtig, dass die Kommunikation."
  },
  {
    "start": 1087.92,
    "end": 1089.96,
    "text": "trotzdem irgendwie immer noch erkennbar bleibt."
  },
  {
    "start": 1090.02,
    "end": 1093.46,
    "text": "Also wir haben damals zum Beispiel auch die Kommunikation komplett verändert."
  },
  {
    "start": 1093.52,
    "end": 1101.14,
    "text": "Also wir haben Peter von Froster ist ja eigentlich so unser Werbefigur, die gibt's schon seit vierzig Jahren und auch den haben wir abgeschafft dann."
  },
  {
    "start": 1101.58,
    "end": 1107.28,
    "text": "Das war aber eigentlich gar nicht notwendig, weil der war ja bekannt, der hätte eigentlich nur dieses neue Prinzip erklären müssen."
  },
  {
    "start": 1107.84,
    "end": 1125.32,
    "text": "Und insofern ist es glaube ich ganz wichtig, dass auch beim Marketing man dann da nicht unbedingt diesen Bruch macht, sondern dass man natürlich schon irgendwie versuchen muss, dass die Bekanntheit der Marge und auch der Kommunikation der Werbefiguren, dass man die irgendwie mitnimmt, aber dann eben entsprechend neu aufsetzt, sagen wir mal."
  },
  {
    "start": 1125.38,
    "end": 1126.46,
    "text": "Und das haben wir auch nicht gemacht."
  },
  {
    "start": 1126.5,
    "end": 1130.76,
    "text": "Wir haben einfach gesagt, okay, jetzt muss die Werbung auch völlig anders sein und das hat auch überhaupt nicht funktioniert."
  },
  {
    "start": 1131.64,
    "end": 1146.98,
    "text": "Also Ausdauer und Kommunikation sind zwar zentrale Themen, also Stick to What You Got und Kommuniziere ist vernünftig, hilft es eigentlich, geschäftsführender Gesellschafter zu sein, um sowas umzusetzen, stellt ihr die gleiche Situation als angestellter CEO vor."
  },
  {
    "start": 1147.72,
    "end": 1154.2,
    "text": "Können Angestellte CO aus sprungfunktionale Veränderungen so durchsetzen oder ist es ein Privileg des Mittelstands?"
  },
  {
    "start": 1155.44,
    "end": 1155.8,
    "text": "Natürlich."
  },
  {
    "start": 1155.88,
    "end": 1162.66,
    "text": "Erst mal hat man als Mittelstand immer den Vorteil, dass man meistens nicht so ein Quartal denkt, sondern man denkt eher in zehn oder zwanzig Jahren."
  },
  {
    "start": 1163.26,
    "end": 1166.92,
    "text": "Das hat auf jeden Fall auch in so einem Fall natürlich einen unheimigen Vorteil."
  },
  {
    "start": 1167.76,
    "end": 1173.82,
    "text": "Das Zweite ist, dass man eben wirklich an diese Idee glauben muss, weil sie irgendwie sinnhaft sein muss."
  },
  {
    "start": 1174.54,
    "end": 1187.56,
    "text": "Und das wiederum, finde ich, ist relativ unabhängig davon, weil auch große Firmen investieren ja über lange Zeit, auch indem sie negative Ergebnisse erst mal machen, solange sie denken, dass es ein Weg ist, der am Ende sinnvoll ist."
  },
  {
    "start": 1188.06,
    "end": 1202.74,
    "text": "Also da würde ich sagen, können auch größere Unternehmen durchaus, wenn sie diese Überzeugung haben, dass der Weg vernünftig ist, dann gibt es auch, glaube ich, große Unternehmen, die das durchaus machen können, nur... Am Ende, glaube ich, ist tatsächlich die Überzeugung, dass was entscheidend ist."
  },
  {
    "start": 1203.54,
    "end": 1205.12,
    "text": "Blick nach vorne noch ganz kurz, Felix."
  },
  {
    "start": 1205.58,
    "end": 1208.3,
    "text": "Es reitet ihr ja, ich sage mal, gleichzeitig mehrere Wellen."
  },
  {
    "start": 1208.36,
    "end": 1220.16,
    "text": "Es gibt immer mehr Einzelhaushalte, es gibt vermutlich auch immer mehr zeitliche Engpässe, sodass man vorgefertigte, kostschnell, ökologisch für sich bereitstellen will."
  },
  {
    "start": 1220.86,
    "end": 1225.04,
    "text": "Jetzt sehen wir aber das im Zuge der inhaltlichen Überlagerung in den letzten zwei Jahren."
  },
  {
    "start": 1225.76,
    "end": 1230.54,
    "text": "Vielleicht auch schon ein bisschen den Zignit der ökologischen Themen überschritten haben."
  },
  {
    "start": 1231.32,
    "end": 1239.28,
    "text": "Ist es vorstellbar, dass im Zuge dieser sozusagen immer wellenartigen thematischen Bewegungen auch wieder ganz andere Themen kommen?"
  },
  {
    "start": 1239.48,
    "end": 1241.06,
    "text": "und wenn ja, welche wären das?"
  },
  {
    "start": 1242.48,
    "end": 1249.28,
    "text": "Ja, also gut in unserer Branche, glaube ich, bei Lebensmitteln wird sich dieser Trend, glaube ich, weiter fortsetzen, dass man sich überlegt."
  },
  {
    "start": 1250.04,
    "end": 1254.84,
    "text": "Was muss ich eigentlich auch essen, damit ich mich auch gesund ernähre oder auch gesund lebe?"
  },
  {
    "start": 1255.36,
    "end": 1257.68,
    "text": "Ich glaube, das ist ein Trend, den wird es weiter geben."
  },
  {
    "start": 1257.72,
    "end": 1261.58,
    "text": "Der wird natürlich auch größer, wenn die Gesellschaft etwas älter wird."
  },
  {
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    "end": 1264.08,
    "text": "Gesundheitsthemen werden dann relevanter."
  },
  {
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    "end": 1273.18,
    "text": "Und das zweite große Thema, glaube ich, ist das Thema, dass man eben extrem... Convenience haben möchte."
  },
  {
    "start": 1273.48,
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    "text": "Man möchte in vielen Situationen einfach nicht mehr Zeit damit verbringen, irgendwas lange zu schneiden und aufwendig zu kochen."
  },
  {
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    "text": "Sondern gerade wenn man auch alleine ist oder mit wenigen Leuten, dann lohnt sich das eben oft nicht."
  },
  {
    "start": 1286.44,
    "end": 1288.34,
    "text": "und dann sagt man, da muss es eben auch schnell gehen."
  },
  {
    "start": 1289.04,
    "end": 1293.88,
    "text": "Und das, glaube ich, wird sich auch weiter fortsetzen, weil es einfach eine enorme Zeitersparnis ist."
  },
  {
    "start": 1294.64,
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    "text": "Rückblickend Felix, das war ja extrem mutig."
  },
  {
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    "end": 1300.38,
    "text": "Würdest du das Gleiche nochmal genauso machen?"
  },
  {
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    "end": 1306.32,
    "text": "Ja, auf jeden Fall, weil ich meine, die Frage ist ja eigentlich, was hätte ich denn gemacht, wenn ich das nicht gemacht hätte."
  },
  {
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    "end": 1314.06,
    "text": "Weil ganz ehrlich, Produkte herzustellen, die man selbst nicht essen möchte oder selbst nicht haben möchte, ist ja per se schon absurd."
  },
  {
    "start": 1314.16,
    "end": 1319.28,
    "text": "Und sofern, mir hat es natürlich wahnsinnig geholfen, dass ich in der Küche gelernt habe, wie man gut kocht."
  },
  {
    "start": 1319.88,
    "end": 1321.6,
    "text": "Das hilft einem ja auch, wenn man es zu Hause macht."
  },
  {
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    "end": 1324.12,
    "text": "Im Übrigen am besten ist es immer, wenn man selbst kocht."
  },
  {
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    "end": 1326.98,
    "text": "Aber es können viele nicht und oft hat man die Zeit nicht."
  },
  {
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    "text": "Aber wie gesagt, jetzt mein Leben lang irgendwas zu produzieren, wovon ich nicht überzeugt bin und was ich auch nicht esse, das wäre für mich natürlich schon total deprimierend."
  },
  {
    "start": 1337.82,
    "end": 1341.24,
    "text": "Felix, vielen Dank für dieses tolle Abschlussstatement."
  },
  {
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    "end": 1342.16,
    "text": "Sehr gerne."
  },
  {
    "start": 1342.2,
    "end": 1343.26,
    "text": "Eine ganz tolle Botschaft."
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  {
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    "end": 1351.0,
    "text": "Ja, und zur Friedenheit in Mut, also in positive Energie nach vorne zu transformieren, um den Status quo zu verändern."
  },
  {
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    "text": "Absolut."
  },
  {
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    "text": "Vielen, vielen Dank."
  },
  {
    "start": 1352.64,
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    "text": "Vielen"
  },
  {
    "start": 1352.86,
    "end": 1353.0,
    "text": "Dank."
  },
  {
    "start": 1353.22,
    "end": 1353.48,
    "text": "Gerne."
  },
  {
    "start": 1360.68,
    "end": 1362.58,
    "text": "Andrea, was sind deine Takeaways?"
  },
  {
    "start": 1363.28,
    "end": 1365.26,
    "text": "all in und konsequent bleiben."
  },
  {
    "start": 1365.88,
    "end": 1372.18,
    "text": "Keine Falltüren zu lassen, keine Extratüren zu lassen, sondern wirklich zu sagen, okay, wir möchten die Veränderung."
  },
  {
    "start": 1372.36,
    "end": 1377.02,
    "text": "Es ist meine Sinnhaftigkeit, die ich da sehe und dann überzeuge ich alle."
  },
  {
    "start": 1377.36,
    "end": 1382.64,
    "text": "Und Keypunkte da waren, sich diese Zeit zu nehmen und die Zeit auch zu lassen."
  },
  {
    "start": 1383.34,
    "end": 1388.44,
    "text": "Es ist viel zu erklären, also erst den Beschäftigten zu erklären, dann aber auch den Kunden."
  },
  {
    "start": 1388.82,
    "end": 1402.26,
    "text": "Zu erklären fand ich natürlich einen wichtigen Take-Away und dann mit dem Misserfolg auch ein bisschen zu dielen und zu leben und durchzuhalten mit Geduld, aber eben auch mit dieser genannten Überzeugung."
  },
  {
    "start": 1402.82,
    "end": 1406.36,
    "text": "Es ist nicht toll, Andrea, und das finde ich eigentlich die positive Botschaft."
  },
  {
    "start": 1406.44,
    "end": 1411.5,
    "text": "Oftmals sitzt man ja als Unternehmer so da und denkt, okay, der Markt will das."
  },
  {
    "start": 1412.06,
    "end": 1415.86,
    "text": "Und ich bin im Grunde ein Mikroteil einer Lieferkette."
  },
  {
    "start": 1416.66,
    "end": 1420.9,
    "text": "und interpretiere mich mal als Objekt, das ist so und das hat schon immer so funktioniert bla bla bla."
  },
  {
    "start": 1421.5,
    "end": 1423.1,
    "text": "Und jetzt lernen wir, nein, das ist gar nicht."
  },
  {
    "start": 1423.58,
    "end": 1430.0,
    "text": "Ich bin Subjekt, ich bin eigenständig agierendes Subjekt und kann die Dinge im Markt verändern."
  },
  {
    "start": 1430.16,
    "end": 1434.12,
    "text": "Ich kann Nachfrage verändern, indem ich was Neues anbiete."
  },
  {
    "start": 1434.6,
    "end": 1448.02,
    "text": "Und das, finde ich, ist doch eine unglaublich positive Botschaft nach vorne, indem man Mut beweist, Dinge, mit denen man nicht zufrieden ist und auch durchstrecken, aber man dann sagt, okay, das ist meine Überzeugung und das gehen wir jetzt bis zu Ende."
  },
  {
    "start": 1449.2,
    "end": 1455.28,
    "text": "Offensichtlich kann man Dinge auch als Mittelständler in Norddeutschland bundesweit verändern."
  },
  {
    "start": 1458.88,
    "end": 1470.9,
    "text": "gelernt und was mich natürlich auch wirklich inspiriert hat, mutig zu sein und selbstbewusst zu sein, eben weil man das ein oder das andere schon erlebt hat und weiß, morgen dreht sich die Welt auch weiter."
  },
  {
    "start": 1471.16,
    "end": 1477.76,
    "text": "und wie ich auch immer sage, es hilft dann auch zu atmen und an den nächsten Tag zu glauben, dass es dann vielleicht doch besser wird."
  },
  {
    "start": 1477.86,
    "end": 1480.22,
    "text": "und natürlich das muss ich noch einfügen, Frank."
  },
  {
    "start": 1480.7,
    "end": 1488.28,
    "text": "Das fand ich natürlich auch interessant und einen guten Tipp dann auch in die praktische Umsetzung zu sagen, nicht gleich alles auf einmal verändert."
  },
  {
    "start": 1488.4,
    "end": 1493.86,
    "text": "und das Marketing vielleicht dann erst mal anpassen, nachdem man die Leute dann wieder abgeholt hat."
  },
  {
    "start": 1494.42,
    "end": 1504.04,
    "text": "Genau, aber ich glaube, wichtig ist, sich Dinge auch neu zuzutrauen und dann zum Schluss, das hören wir ja heute, an einigen Elken dann auch machen."
  },
  {
    "start": 1504.62,
    "end": 1513.26,
    "text": "Das finde ich ist ein tolles Take-away und die Folge macht Lust darauf, selbst mal wieder den Mut, Veränderungsmuskel zu trainieren, ob im Job oder privat."
  },
  {
    "start": 1514.04,
    "end": 1518.5,
    "text": "Ich bin sicher, liebe Andrea, wir haben damit wieder einen greifbaren Mehrbett für alle Hörerinnen und Hörer geliefert."
  },
  {
    "start": 1519.08,
    "end": 1521.1,
    "text": "Und in diesem Sinne machen wir auch weiter."
  },
  {
    "start": 1521.24,
    "end": 1522.88,
    "text": "Na klar, wir machen auf jeden Fall weiter."
  },
  {
    "start": 1522.92,
    "end": 1524.72,
    "text": "Und ich freue mich schon auf unsere nächste Folge."
  },
  {
    "start": 1525.32,
    "end": 1525.64,
    "text": "Frank,"
  },
  {
    "start": 1525.9,
    "end": 1527.62,
    "text": "das war Klartext-Wirtschaft."
  },
  {
    "start": 1527.74,
    "end": 1530.72,
    "text": "Wie wir ihn lieben, den Mutigen gehört die Welt."
  },
  {
    "start": 1531.22,
    "end": 1535.3,
    "text": "Das haben wir heute mal wieder hier auch im Klartext gesehen, gehört und gelernt."
  },
  {
    "start": 1536.04,
    "end": 1537.48,
    "text": "Schön, dass ihr wieder mit dabei wart."
  },
  {
    "start": 1537.9,
    "end": 1539.82,
    "text": "Wir hören uns in der nächsten Episode."
  },
  {
    "start": 1540.3,
    "end": 1543.28,
    "text": "Und bis dahin, bleibt mutig und macht's gut."
  },
  {
    "start": 1543.52,
    "end": 1543.78,
    "text": "Tschüss."
  },
  {
    "start": 1543.82,
    "end": 1544.24,
    "text": "Tschüss"
  },
  {
    "start": 1556.08,
    "end": 1557.52,
    "text": "zusammen."
  }
]