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    "end": 1.359,
    "text": "Hallo Wolfgang."
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    "end": 2.46,
    "text": "Hallo Stefan."
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    "text": "Du warst in Frankfurt."
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    "text": "Du hast hier Filme gesehen beim hessischen Filmbeiß."
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    "text": "Du bist um eine Sache nicht darum gekommen."
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    "text": "Das Stadtbild."
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    "text": "Wie hat es dir gefallen?"
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    "text": "widerlegt."
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    "text": "Das ist sehr interessant."
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    "text": "Denn typischerweise haben wir es mit Wortspändern im Großen und Ganzen zu tun, bei denen ohne Frage recht eindeutig ist, was sie sagen."
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    "text": "Zum Beispiel Ich heiße Friedrich Merz und ich bin ein Rassist."
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    "text": "So, das wird dann irgendwie verklausuliert, aber wie auch immer."
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    "text": "Jetzt hast du gesagt, Richard David Brecht wurde widerlegt."
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    "text": "Wir haben über Richard David Brechts Buch gesprochen, Angststillstand, mit der großen Fragestellung."
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    "text": "Was ist denn gerade die Aussage?"
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    "text": "Erstmals Werbung in diesem Podcast."
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    "text": "werden heute unterstützt von Märkte, Mächte, Emissionen zur Lage der Welt mit Adam Tooth."
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    "text": "So heißt ein Podcast der Heinrich Böll-Stiftung."
  },
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    "text": "Wir sind ja große Adam Tooth-Fans und freuen uns deshalb sehr, dass wir Werbung für diesen Podcast machen können."
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    "text": "Es gibt schon viele Folgen."
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    "text": "Die aktuelle Folge handelt zum einen von den Klimazielen der Chinesen."
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    "text": "Was hat China in den nächsten Jahren vor, welche Ziele sollen erreicht werden?"
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    "text": "stellt Adam Two's vor und diskutiert es mit den Hosts."
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    "text": "Und im zweiten Teil geht es dann um den Solarboom."
  },
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    "text": "Da wird besonders der Fokus auf Pakistan gelegt."
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    "end": 156.7,
    "text": "Dort ist nämlich zu beobachten, wie in Windeseile immer mehr Photovoltaik installiert wird und auch die Preise sinken."
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    "text": "Und das ist aber auch eine Folge, die uns sehr viel Auskunft gibt darüber, wie wir eigentlich uns im Westen dazu verhalten sollten und was auch schon im Westen passiert."
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    "end": 173.02,
    "text": "Adam Tuus spricht ja sehr gut Deutsch, das ist immer gut und er hat diesen internationalen Einschlag der Professor aus Amerika."
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    "text": "In der Hinsicht hören wir diesen Podcast ja sowieso."
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    "end": 179.78,
    "text": "und in diesem Falle, Adam Tuus ist unser Bekannt wegen den großen Zahlen."
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    "text": "Ja."
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    "end": 187.12,
    "text": "Diesmal beginnt er, also diese zwanzigste Ausgabe, mit einem Verweis auf Ski und wie er sehr kleine Zahlen nennt."
  },
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    "end": 196.46,
    "text": "Mit der Pointe, vielleicht werden hier Erwartungen geschürt und dann bewusst unterlaufen zu werden, um dann irgendwann das große Festival der erreichten Ziele zu machen."
  },
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    "end": 198.78,
    "text": "Da sieht man schon, China tickt anders."
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    "end": 203.48,
    "text": "Ich finde es sehr gut, dass uns das jemand erklärt, dass Adam Toos das macht und in unserer Muttersprache sehr gut."
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    "text": "Adam Toos, die großen Zahlen sowieso empfehlenswert."
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    "end": 208.06,
    "text": "Schaut mal bei unserem Salonarchiv."
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    "end": 210.32,
    "text": "Ihr findet, glaube ich, zehn oder zwölf Einträge."
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    "text": "Ja."
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    "text": "Also, wir haben Bücher und Texte von ihm besprochen."
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    "text": "Wir hoffen natürlich, dass ihr ihn alle kennt."
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    "text": "und für den Fall, dass ihr ihn nicht kennt, hier die erste Werbung."
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    "text": "Wir sagen euch diesen Podcast."
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    "text": "Also, Märkte, Mächte, Emissionen, Solage der Welt mit Adam Toos von der Heinrich-Böll-Stiftung."
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    "text": "Wir sind schon jetzt große Fans."
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    "text": "Also in Frankfurt passiert ja viel und gerade war ja auch dann die Buchmesse, als auch der hessische Filmpreis verliehen wurde."
  },
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    "text": "Insofern habe ich die Stadt sehr bunt erlebt in jeder Hinsicht."
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    "text": "Was aber ja eine These in Richard David Prechts Buch ist, ist, dass sich jetzt die Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten so gewandelt hat, dass nun niemand mehr das ... Zurückgezogene Fallchen sein will, das nicht auffällt, sondern alle wollen, wie Rosen blühen."
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    "end": 272.22,
    "text": "Alle wollen besonders sein und weil jeder glaubt, besonders sein zu müssen, wird der Diskurs immer schwieriger und es wird immer lauter."
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    "text": "Das war ja eine große These und er hat sich ja sehr dann auch angelehnt an... Reckwitz an die Gesellschaft der Singularitäten, dann ging ich mit einem Bekannten durch Frankfurt am nächsten Tag, nachdem der Preis verliehen wurde, weil ich noch ins Kino wollte und war erstaunt darüber, dass da für einem Geschäft eine ganz lange Schlange stand und auch noch ein Schild dort war, dass also die Straße, die dazwischen war, frei gehalten wird, damit der Autoverkehr noch weitergehen kann."
  },
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    "end": 301.08,
    "text": "und dann ging die Schlange weiter."
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    "text": "Was war das für ein Geschäft?"
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    "text": "Uniqlo."
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    "text": "Das ist jetzt neu eröffnet in Frankfurt."
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    "text": "Das gibt es schon seit vielen Jahren."
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    "text": "Ich glaube Anfang der zweitausende hat auch mal Jill Sander so eine Linie für die, die sein."
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    "text": "Denn in gewisser Weise ist das so ein bisschen Streetwear aller Jill Sander, nämlich zurückgenommen, nicht auffallen."
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    "text": "Man schaut ins Schaufenster und denkt, es ist so eine Mischung aus Zara, C und A, aber eher ganz gedeckte Farben."
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    "text": "Und wenn man dann ins Stadtbild blickt, dann ist das tatsächlich das, was prägend ist."
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    "text": "Da laufen nicht die schrillen Figuren herum."
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    "text": "Die findet man dann vielleicht am Abend, wenn man auf eine Party im Literaturhaus ist."
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    "text": "oder auf dem hessischen Filmpreis."
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    "text": "Aber man findet sie nicht auf der Straße."
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    "text": "Und wir haben es ja auch schon gesagt, das ist keine wirklich gute Beobachtung von Richard David Precht."
  },
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    "text": "Es ist nicht so, dass alle Leute verrückzend auffallen, schrill sind, sondern dass wir eigentlich das sehen, was man ja Normcore getauft hat."
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    "text": "Also, dass man eigentlich in der Norm bleiben will."
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    "text": "Normcore"
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    "text": "höre ich gerade zum ersten Mal."
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    "text": "Das ist ja perfekt."
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    "text": "Ist das schon gängige ..."
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    "text": "Ja, das ist seit einigen Jahren immer mal wieder so ein gewisser Modestil."
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    "text": "Und das kann man dann bei Uniqlo auch sehr gut sehen bei diesem japanischen Hersteller."
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    "text": "Das ist also da, um offenbar sehr praktische, funktionale Mode geht, die einen gewissen Schick hat."
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    "text": "Das ist jetzt nicht meine Mode, wirst du dir denken können."
  },
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    "end": 407.14,
    "text": "Da zeigt sich ganz deutlich, dass es nicht eine Mode, mit der man jetzt verrückt irgendwo auffallen kann, sondern es ist eine sehr dezente Mode."
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    "text": "Und das ist ja nur ein Punkt, den wir dann an dem Buch kritisiert haben."
  },
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    "text": "Precht war ja ein unglaublich vielen Talkshows zu Gast."
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    "end": 424.42,
    "text": "Er hat ja auch dann mit Mangold diskutiert, hat dann auch tatsächlich diese These nochmal wiederholt, dass eigentlich ein Shitstorm einem Pokrom gleich kommt, auch etwas, was wir kritisiert haben."
  },
  {
    "start": 424.72,
    "end": 432.94,
    "text": "Wir fanden ja nicht das Buch grundsätzlich nur schlecht oder so, aber es sind doch... einige Punkte, bei denen man sagt, das ist nicht gut beobachtet bzw."
  },
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    "end": 447.2,
    "text": "sehr ungenau oder ist es auch nicht konsistent, wenn man zum einen sagt, die Rechts-Links-Unterscheidung ist eigentlich nicht mehr das, was man braucht, um die Welt zu sortieren und dann geht er aber doch immer dazu über zu sagen, ja die Linken, die Linken, die Linken, also macht er diese Unterscheidung auch."
  },
  {
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    "end": 455.82,
    "text": "Wer das jetzt noch nachhören will im Salon, ist das möglich, da diskutieren wir zwei Stunden darüber, aber es war erstaunlich, wie medial präsent das Buch war, oder?"
  },
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    "end": 461.36,
    "text": "Also, Precht ist ja jemand, der die Sache so ein bisschen besser durchschaut als andere."
  },
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    "end": 472.18,
    "text": "Das ist also klar, dass er dann drei Stunden lang bei Matze im Podcast sitzt und zwei Stunden bei, wo war er noch, Ben oder so, keine Ahnung, also sehr überall."
  },
  {
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    "end": 474.22,
    "text": "Da hab ich"
  },
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    "end": 480.44,
    "text": "ihn auch gesehen, es war noch so was, bei Tilo, genau, da war er noch so lang, also nicht Ben, sondern Tilo."
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    "text": "Und dann hast du ja gemeint, er war auch bei der Buchmesse mit Mangold, hast du ja eben schon angesprochen."
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    "end": 487.66,
    "text": "Ich hab mir das dann auch mal kurz angeschaut."
  },
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    "text": "Mangold hat ja auch die Rezension in der Zeit geschrieben."
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    "text": "Und da sieht man natürlich, okay, wenn Jejoma Mangold, der sowieso schon Anhänger, allein dieser Idee ist, dass wir hier alle nicht mehr sagen dürfen, was wir wollen und so."
  },
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    "text": "Gleichzeitig aber ein großes Föhrtauf führt, ist ja auch absurd mit sechshunderttausend Abonnenten und so."
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    "end": 514.58,
    "text": "Und in diesem Gespräch behauptet Brecht dann, er hätte bislang gute Aufmerksamkeit für das Buch bekommen."
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    "text": "Und kaum Kritik."
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    "text": "Und jetzt hat Wolfgang gerade empfohlen, er hört euch doch nochmal den Salon, falls ihr nicht kennt."
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    "text": "Ich möchte Richard David Brecht aufrufen, vielleicht dann auch nochmal Salon zu hören."
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    "text": "Wir schicken die Datei auch gerne zu."
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    "text": "Gut."
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    "end": 529.92,
    "text": "Bleiben wir aber beim Stadtbild."
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    "end": 531.06,
    "text": "Das Stadtbild."
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    "end": 533.38,
    "text": "Nein, warte, wir lassen uns erst mal kurz feiern."
  },
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    "end": 534.98,
    "text": "John Philipp hat ein Podcast."
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  {
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    "end": 536.96,
    "text": "Er sagt dort Folgendes."
  },
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    "end": 539.42,
    "text": "Ich hab wirklich genau einen Podcast, den ich höre."
  },
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    "end": 542.24,
    "text": "Das sind die neunzwanziger von Wolfgang am Schmidt und Stefan Schulz."
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    "end": 542.52,
    "text": "Ja."
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    "end": 547.66,
    "text": "Das sind ja auch dann immerhin irgendwie fünf, sechs Stunden plus Bonusfolge, nochmal fünf, sechs Stunden jeden Monat."
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    "text": "Mhm."
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    "text": "Damit komm ich durch."
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    "text": "Ja."
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    "text": "Das reicht mir völlig."
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    "text": "Also, ich brauch grad nichts anderes."
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    "text": "Sehr gut, vorbildhaft, finde ich."
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    "text": "Gut, das Stadtbild."
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    "text": "Du hast dich ja schon in deinem Kanzenpodcast dazu geäußert."
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    "text": "versuchen das mal ganz kurz zusammenzufassen."
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    "text": "Friedrich Merz spricht da vom Stadtbild."
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    "text": "Er redet erst die ganze Zeit davon, dass jetzt mehr abgeschoben wird und sagt aber, dass sich das im Stadtbild noch nicht bemerkbar mache."
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    "text": "Bedeutet also, sie werden immer noch, wenn sie durch die Stadt gehen, sehr viele... Menschen sehen."
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    "text": "Werden sie denn dann sehen?"
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    "text": "Und dann beginnt ja genau diese Klassifizierung oder Rassifizierung, die dann vorgenommen wird, sobald man sich diese Frage stellt, ja wen sehe ich denn da eigentlich da?"
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    "text": "Beim hessischen Filmpreis wurde auch ein Film über Hanau ausgezeichnet und dort wurde dann auch gesagt, ja da ist dann jemand, der passt nicht ins Stadtbild und dann geschieht Gewalt daraus."
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    "text": "Also man muss immer auch diesen Zusammenhang natürlich sehen."
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    "text": "und vor allem ist es ja dann so, dass März wieder eine Äußerung gemacht hat, um sich zu erklären und zu sagen, ja ich will das gar nicht zurücknehmen."
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    "text": "Fragen Sie mal Ihre Töchter."
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    "text": "Woraufhin dann ja diese ganzen entsprechenden Reaktionen bei Instagram kamen über generell Gewalt von Männern im öffentlichen Raum gegen Frauen."
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    "text": "und so weiter, was dann nochmal dazu geführte, dass Merziger nochmal geäußert hat."
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    "text": "Und dann sagt er ja, er meinte ja, damit Kriminelle und so etwas."
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    "text": "Darf ich es präzisieren?"
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    "text": "Also das ist ja schon eine interessante Strategie, die da gemacht wird."
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    "text": "Also er versucht, erst einmal durch ein gewisses Raunen den Raum möglichst weit zu machen und dann sind die interpretatorischen Spielräume groß."
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    "text": "Genau."
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    "text": "Ich will es mal so richtig präzisieren, denn es kommt ja wirklich drauf an, was genau gesagt wurde."
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    "text": "Also er steht vor Woitke bei diesem Andritsbesuch in Brandenburg, wo man sich denkt, Alter, du bist seit ... Gefühlt zwanzig Jahren Bundeskanzler, zumindest deine Idee und jetzt bist du es halt selber."
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    "text": "Was ist ein anderes Besuch in Brandenburg?"
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    "text": "Ist das überhaupt berichtenswert so, ne?"
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    "text": "Taucht jedenfalls in den Medien auf, wollt geh hinter ihm, ich gucke mit meiner fünfzehnjährigen Tochter die Tagesschau und wir machen noch Scherze darüber, wer von wem ist wer, so."
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    "text": "Ich kann sich jetzt gut unterscheiden, weil ich über Fernsehpodcast mache oder so."
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    "text": "Aber wer von beiden ist nochmal genau wer?"
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    "text": "Okay, der eine nickt und der andere sagt."
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    "text": "Ja ja, Abschiebungen und wir haben ja auch die Zahlen sechzig Prozent runter, aber dann haben wir ja noch das Problem im Stadtbild."
  },
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    "text": "So, es wird also einfach so aus dem Ärmel geschüttelt."
  },
  {
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    "text": "Merz weiß selber nicht, wie ihm geschieht und ich möchte jetzt schon mal anmerken, das ist der eigentliche Rassismus, um den wir uns kümmern müssen."
  },
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    "text": "Hier baut niemanden KZ auf, hier baut niemanden Ghetto und hier erschießt niemanden jemand auf der Straße."
  },
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    "end": 739.48,
    "text": "Das Problem in Deutschland ist dieser latente, unsichtbare Rassismus, der sich immer dann Bahn bricht, wenn, sozusagen, es hart auf hart steht."
  },
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    "text": "Wer wird hier versetzt, wer kriegt eine Wohnung, wer kriegt einen Arbeitsvertrag und so weiter und so fort?"
  },
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    "text": "Ja, in diesen kleinen Momenten."
  },
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    "text": "Und da kann natürlich jeder sagen, nee, ich hab den doch jetzt, ich kenn den seit fünfzig Jahren, der ist kein Rassist."
  },
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    "text": "Aber in diesem kleinen Moment, wo es darauf ankommt, war leider ein Rassist, so, ja?"
  },
  {
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    "end": 761.38,
    "text": "So, dann wird März nach, also kommt die nächste Pressegelegenheit, es kommt die Nachfrage, er macht das in den Spruch mit den Töchtern."
  },
  {
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    "text": "Den schüttelt er noch mal so aus den Ärmel, also kann man wieder ignorieren."
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    "text": "Dann kommt es zu einer Demo von Frauen in Berlin."
  },
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    "end": 777.98,
    "text": "Wir haben häufiger betont, wir kennen das von der Abendveranstaltung, also das Frauen sich mal zu Wort melden, da muss schon, man sieht immer so ein bisschen, ich war jetzt auch wieder in Jena."
  },
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    "end": 786.24,
    "text": "Männer stehen sofort auf, haben irgendeine Frage, wollen irgendwas anmerken, typischerweise Statement, zehn Minuten, die Moderation, so können sie bitte jetzt zur Frage kommen, wie auch immer, ne?"
  },
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    "text": "Wenn eine Frau sich meldet, weiß man sofort."
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    "text": "Die hat jetzt gerade zwanzig Minuten drüber nachgedacht, was sie gleich sagt, jedes Wort ist vorbereitet, das sitzt jetzt."
  },
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    "text": "Wenn sechstausend Frauen vor die CDU-Zentrale gehen, würde ich sagen, da ist ein Handlungsbedarf."
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    "text": "Diesen Handlungsbedarf sah auch die CDU."
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    "text": "Merz fliegt ins Ausland, macht wieder irgendein so komischem Besuch, diesmal wahrscheinlich Antritt bei UK oder so, steht vor der Presse und liest, stammeln, zögern."
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    "text": "Man hat ihm richtig eingedroschen, keine spontanen Worte."
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    "text": "Liesabwasser steht."
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    "text": "In diesem Statement kommt dreimal pro Minute das Wort Arbeitsmarkt vor."
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    "text": "Wir brauchen ja die Migranten für das Arbeitsmarkt."
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    "text": "Das ist also genau das Antidote, was wir ja immer betonen."
  },
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    "end": 831.2,
    "text": "Du musst die Menschen nicht mögen, wie auch immer, aber volkswirtschaftlich macht es voll Sinn, jetzt einfach ein Panigarianer am Stadtbild zuzulassen."
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    "text": "Und das wollen wir nicht."
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    "text": "So."
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    "text": "Und so verschleppt sich das immer weiter bis, das wäre jetzt mein Highlight von gestern, ich sitze auf dem Fahrrad und höre, In dem Podcast der Frankfurt Allgemeinen Zeitung."
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    "text": "Livia Gerster ist zu Gast, weil sie drüber geschrieben hat."
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    "text": "Simon Strauß moderiert diesen Podcast."
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    "text": "Am Anfang ist eine junge Hospitantin, die losgeschickt wurde von der Redaktion."
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    "text": "Geh mal zum Hauptbahnhof, fang Stimmen ein."
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    "text": "Sie bringt ausschließlich Otöne mit von Leuten, die sagen, also das, was Merzer gesagt hat, ist Hardcore-Rassistisch."
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    "text": "Man möchte diesen Leuten einfach sagen, ihr habt absolut recht, weil es reicht vollständig, wenn ihr das so fühlt."
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    "text": "Was will man jetzt eine große Aufklärung machen?"
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    "text": "Will man jetzt im Bahnhof einfach alle Leute mal kurz durchrütteln und sagen, das war kein Rassismus und so, ja?"
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    "text": "Was macht Jürgen Kaube?"
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    "text": "Genau das."
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    "end": 893.18,
    "text": "Er will ganz Deutschland kurz anhalten und nimmt auch an diesem Gespräch teil, um zwanzig Minuten lang zu erklären, nee, das war kein Rassismus und er meinte ja auch nicht die Lungenärzte, wenn sie sich jetzt Lungenärzte äußern und sagen, ich habe Migrationshintergrund und sehe im Stadtbild, das sieht man ja nicht an, dass ich Lungenarzt bin, aber das ich und so weiter, ja?"
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    "text": "Und laute solche Sachen."
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    "text": "oder sage ich würde ich mal so jetzt insgesamt, ja?"
  },
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    "text": "Wenn sehr viele ältere Männer feststellen, dass sie es nicht vermittelt bekommen, dass irgendetwas, was sie gesagt haben, kein Rassismus sei, und sie merken selber, dass sie jetzt mehr als zwanzig Minuten brauchen, um uns das darzustellen, dann war es vielleicht doch einfach Rassismus."
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    "text": "Möglich, ja."
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    "end": 924.88,
    "text": "Und vielleicht gilt dann auch einfach mal, was man so fühlt, nämlich, dass man sich ausgestoßen fühlt von jemandem, der behauptet, und ich meine, Friedrich Merz nimmt Friedrich Merz am Stadtbildteil."
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  {
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    "end": 931.48,
    "text": "Der Typ wird bewirtet, befördert und wenn er einen Termin in Dänemark hat, fliegt er von Berlin mit einem Hubschrauber dahin."
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    "text": "Ja."
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    "text": "So."
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    "text": "Friedrich Merz ist der allerletzte, der was zum Stadtbild sagen kann."
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    "text": "Und er hat aber was zum Stadtbild gesagt, dass alle als rassistisch ansehen, die davon betroffen sind."
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    "text": "Und wir kennen ja die Anteile der Migrationsgeschichte in Deutschland."
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    "text": "Alle sind davon betroffen."
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    "text": "Ja."
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    "text": "persönlich oder weil die Person, mit der man gerade sich durch dich das bewegt."
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    "text": "in Frage stellen."
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    "text": "Das will ich tatsächlich gleich in Frage stellen."
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    "text": "Wir, denke ich, klammern eine bittere Wahrheit aus, die ich aber jetzt gleich in Form von Clips uns präsentieren möchte."
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    "end": 966.24,
    "text": "Ich will aber eine Anmerkung dazu machen."
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    "text": "Erlebt er das Stadtbild?"
  },
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    "text": "Nein, er erlebt das nicht."
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    "end": 973.34,
    "text": "Leute, die viel Geld verdienen, erleben sowieso Stadtbild kaum."
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    "end": 980.06,
    "text": "Das heißt, wenn sie das Stadtbild erleben, dann sind sie oft in einer ökonomischen Lage."
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    "text": "Also mit Stadtbild, meine ich jetzt, sie müssen regelmäßig mit der U-Bahn zur Arbeit fahren."
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    "text": "Sie müssen sehen, dass sie sich in der Mittagspause irgendwo schnell was für vier Euro fünfzig zu essen kaufen."
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    "text": "Und das kostet aber nicht mehr vier Euro fünfzig, sondern inzwischen sieben Euro fünfzig."
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    "text": "So, das ist eigentlich Stadtbilderlebnis."
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    "text": "Und da merkt man, natürlich, dass wir einen enormen ökonomischen Druck inzwischen haben, dass es eine reale Knappheit gibt, die die ganze Zeit gemanagt werden muss von Menschen."
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    "text": "Und das macht das Stadtbild sehr hart."
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    "text": "Es ist ein hartes Pflaster geworden."
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    "text": "Es wird immer härter durch den sozialen Druck, der entstanden ist."
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    "text": "Und das ist aber etwas, was ja vollkommen ausgeblendet wird."
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    "text": "Mick hatte ja im Fernseh-Podcast dieses gute Beispiel mit den Schwimmbädern, das dann immer gesagt wird, das ist jetzt so ein ganz problematischer Ort geworden."
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    "text": "De facto ist es so, dass diese Schwimmbäder tatsächlich sehr überlaufen sind."
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    "text": "Einfach deshalb, weil immer mehr Schwimmbäder schließen müssen, weil keine Gelder angeblich da sind."
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  {
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    "end": 1040.56,
    "text": "was dazu führt, dass immer mehr Menschen auf immer weniger Schwimmbäder verteilt werden."
  },
  {
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    "text": "Zugleich haben wir Hitzewellen im Sommer, dass die Leute irgendwohin müssen, um sich abkühlen zu können."
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    "text": "Das alles erhöht enorm den sozialen Druck, erhöht Gewalt natürlich dann in alle Richtungen und bedeutet also, dass wenn wir über so etwas reden, wir eigentlich über diese Knappheiten, die real existent sind, reden müssten."
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    "text": "Und da ist aber, ja, wie wir wissen, die CDU nie bereit zu."
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    "text": "Und Friedrich Merz schon gar nicht."
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    "text": "Ja."
  },
  {
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    "end": 1076.68,
    "text": "Und ich heb mir eine Pointe auf, aber ich will schon mal anmerken, in einem anderen, also wir treffen immer wieder auf dasselbe Paradox."
  },
  {
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    "end": 1086.56,
    "text": "Friedrich Merz wollte jetzt eine Unterlegenheit darstellen, im Sinne von ein Problem ist noch zu lösen, ich habe es noch nicht bewältigt."
  },
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    "text": "Friedrich Merz ist aber Bundeskanzler."
  },
  {
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    "text": "Er sagt das aus einer ganz großen Position der Stärke heraus, die sich aber innertlich da nicht widerspiegelt, denn er behauptet ja, oh Mist, ich bin immer noch Opfer des Stadtbilds."
  },
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    "text": "Denn ... Auch Leute, die Ausländer sind, können Rassisten sein."
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    "text": "Ja,"
  },
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    "text": "das ist auch genau die richtige Vorbereitung, wenn ich auch noch nicht so sicher bin, wie wir das noch vielleicht ein bisschen besser greifen können."
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    "start": 1133.24,
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    "text": "Also diese Art des Rassismus, die es da gibt."
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    "text": "dass dann so eine Unterscheidung gemacht wird, aufgrund von Ethnizität, bedeutet Rassismus."
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    "text": "Und doch, glaube ich, müssen wir nochmal diese Form des Rassismus spezifizieren."
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    "end": 1163.02,
    "text": "Und zwar war es so, dass mir in meiner Timeline bei Instagram selbst Reden, die aufgefallen sind, die sich zum einen empört haben darüber, über die Stadtbildaussage, zum anderen eingeordnet haben, was wirklich in den Städten los ist."
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    "text": "Das hat mir am besten gefallen."
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    "text": "zu den komiteantischen, parodistischen Videos, z.B."
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    "text": "von Abdul Shaheen und so, die dann sagen, so, ich geh jetzt mal raus, ein Stadtbild, und die hängen sich noch mal so eine Umhängetasche rum und spielen mit diesem Klischee, damit sie als das erkannt werden, was Friedrich Merz gemeint hat."
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    "text": "Ja, also das hab ich alles wahrgenommen, und das spielen wir hier nicht noch mal ab."
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    "text": "Ich denke auch, die meisten, die uns so zuhören, können sich in etwa denken, was es war, oder haben es auch gesehen."
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    "text": "Dann hat es mich aber in andere Ecken getrieben, denn ich wollte tatsächlich mal so ein bisschen schauen, wie wird davon rechts drauf reagiert."
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    "text": "Dann findet man auch das, was man sich so vorstellen kann, von Peter Hane bis Ulf Poschert und sonst wem, was die da so alles äußern, hat mich aber nicht interessiert, weil ich das ja auch schon kannte."
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    "text": "Dann ist mir aber aufgefallen bei YouTube, und wir wissen, das ist die wichtigste Streaming und die wichtigste Podcast-Plattform, wenn man so möchte, ist mir aufgefallen, dass Es im migrantischen Entertainment-Bereich, Podcast-Bereich und aber auch bei Straßenumfragen durchaus Stimmen gibt, die nicht nur März unterstützen, sondern noch sehr viel weitergehen."
  },
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    "text": "Und das dachte ich ist ja ein interessantes Phänomen."
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    "text": "Über das relativ wenig geredet wird, weil wir haben gerade, wenn von links jetzt diese Äußerungen von März und so kritisiert werden, dann wird dann auch immer sich lustig gemacht über die entsprechenden Boomer."
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    "text": "Du hast jetzt ja auch schon gesagt, Friedrich Merz und Woidge, man kann sie kaum voneinander unterscheiden und genauso sind ja auch ihre Wähler."
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    "text": "Aber da gibt es ja noch mal so ein anderes Milieu."
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    "text": "Dann habe ich bei Wenn Ungeskriptet mir einen Comedian angesehen, der mal so einen Comedypreis gewonnen hat, jetzt in der Schweiz lebt, ja, sehr komische Sachen sagt, also es ist nicht alles Irr, aber vieles, aber ich will jetzt auch nicht diesen ganzen Podcast da auseinandernehmen, sondern will mich nur auf Äußerungen von Salim Samartu, heißt er, stützen, in denen es um Flüchtlinge, Migration, AfD und so etwas geht, was er dort im Podcast sagte."
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    "text": "Er tritt in ganz vielen Podcasts auf, gibt auch ganz viele Shorts, die dann kommen, in denen er irgendwelche Leute disqualifiziert, die auf der Straße rumlaufen, sich nicht benehmen, die als Hunde bezeichnet etc."
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    "text": "Wir wollen jetzt auch hier nicht alles aufführen, sondern mal auf diesem Podcast blicken und auf diese Äußerungen."
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    "text": "Er spricht jetzt erst einmal über Flüchtlinge aus der Ukraine, die hier ja privilegiert behandelt wurden, gegenüber anderen Flüchtlingen."
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    "text": "Hey, wir haben viele Leute, die das System ausnutzen."
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    "text": "Oh, das ist gegen die Menschenwürde."
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    "text": "netter, netter und keiner würde scammen."
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    "text": "Wir haben eine erste Frage."
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    "text": "Es gibt so viele, die dann immer wieder so Debatten aufmachen."
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    "text": "Ja, wir müssen aufpassen, dass ein Bürgergeld nicht jeder direkt beantragen kann."
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    "text": "Allein schon, dass Ukraine hergekommen sind und direkt ins Sozialsystem kommen konnten und direkte Arbeitserlaubnis bekommen haben."
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    "text": "Das ist für mich so, dessen Eltern so auf die harte Schule reingekommen sind."
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    "text": "Asylheim, Arbeitsgenehmigung, musst es vorweisen, dass du keine finanzielle Unterstützung brauchst."
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    "text": "So war das ja bei unserer Generation, unsere Eltern."
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    "text": "Die mussten herkommen, mussten zeigen, dass sie einen Bürgen hatten."
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    "text": "Die mussten so richtig, dass du bullost nicht an dieses deutsche... Küstliche Sozialversicherungssteuergeld rankommen."
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    "text": "Eine Frage."
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    "text": "Ja."
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    "text": "Wir wissen ja jetzt durch dein Besuch, diese Besuche da sind sehr lang."
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    "text": "Ja."
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    "text": "Ja."
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    "text": "Oh Gott."
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    "text": "Ja."
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    "text": "So kann man sich auch Zugfahrten vergnüglich gestalten."
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    "text": "Ja, okay."
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    "text": "Das war wirklich hart."
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    "text": "Ich will nur sagen, er ist, also seine Eltern sind aus Marokko und er auch."
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    "end": 1401.68,
    "text": "Also er ist Das ist in der Schweiz, weil er glaubt, dass hier alles den Bach untergeht."
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    "text": "Wir"
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    "text": "werden das auch gleich hören, dass es den Bach untergeht, aber aus anderer Perspektive, nämlich von Ökonomen."
  },
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    "text": "Das ist eine Äußerung."
  },
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    "end": 1415.62,
    "text": "Wir haben jetzt schon gehört, die Eltern mussten hier auf die harte Tour ankommen."
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    "text": "Also in dem Punkt stimmt das ja auch voll."
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    "text": "Das stimmt."
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    "text": "Ja, ja, genau."
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    "text": "Und jetzt hören wir mal weiter."
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    "end": 1424.42,
    "text": "Leute reinkommen können und direkt am Walk-in-on-Sunshine."
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    "end": 1430.26,
    "text": "Und wenn der Söder so was sagt wie, ey, ich glaub, alle Ukraine müssen raus aus diesem Bürgergeld."
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    "text": "Das kann ja nicht sein, das sind Polen."
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    "end": 1435.54,
    "text": "Und überall anders haben wir Beschäftigungsquote von extrem hoher Beschäftigungsquote."
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    "end": 1437.12,
    "text": "Und bei uns sind so viele noch im Bürgergeld."
  },
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    "end": 1439.56,
    "text": "Das kann ja nicht sein, das ist ja am Walk-in-on-Sunshine."
  },
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    "text": "Da kommt zuhin Straßenkleber wie der Klingbeil."
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    "end": 1448.24,
    "text": "Das geht nicht, dass Leute, die so gebeutelt sind vom Krieg, die müssen sich erst mal vom Trauma erholen."
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    "text": "Die müssen ja das weiterkriegen."
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    "end": 1454.2,
    "text": "Nach drei Jahren, bro, fast vier Jahre sind ja de facto adoptiert."
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    "end": 1460.62,
    "text": "Also, wenn das jemals in die Nähe eines Original-Wortlauts klingen bei Kämme, werden wir ja sehr viel weiter."
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    "text": "Ja,"
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    "text": "ja, das ist,"
  },
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    "text": "also, das klingen"
  },
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    "end": 1465.44,
    "text": "bei als Straßenkleber bezeichnet."
  },
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    "end": 1468.32,
    "text": "Also, vielen ist klingen bei ganz schlimm, ganz links und so weiter."
  },
  {
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    "end": 1472.22,
    "text": "Also, das muss man erst mal so, die Koordinaten sind da halt sehr verrutscht."
  },
  {
    "start": 1472.9,
    "end": 1478.3,
    "text": "Was wir aber hier schon sehen können, Solidarität mit anderen Menschen, die von irgendwo her kommen, eher nicht."
  },
  {
    "start": 1479.0,
    "end": 1480.6,
    "text": "dann weist Ben ihn darauf hin."
  },
  {
    "start": 1480.98,
    "end": 1496.68,
    "text": "Also, Samarthus These ist dann, die machen das alles, also die Grünen und die Linken wollen die vielen Flüchtlinge nach Deutschland holen, um ihnen schnell eine Staatsbürgerschaft zu geben, damit diese dann sich bei der nächsten Wahl bedanken."
  },
  {
    "start": 1497.24,
    "end": 1497.92,
    "text": "So, das ist die Idee, die er"
  },
  {
    "start": 1498.9,
    "end": 1499.36,
    "text": "da ausführt."
  },
  {
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    "end": 1506.9,
    "text": "Das ist die Idee, sondern das ist die eins zu eins Kopie der Vorwürfe von allen Stephen Bannon und so weiter, alle demokratische Parteien."
  },
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    "end": 1513.48,
    "text": "Das ist wirklich die original YouTube-Übersetzung automatisiert dieser Propaganda."
  },
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    "end": 1517.52,
    "text": "Und das wird hier dann lange ausgeführt, deswegen spielen wir das jetzt nicht."
  },
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    "end": 1519.1,
    "text": "Das kennen wir schon dieses Argument."
  },
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    "end": 1523.64,
    "text": "Dann kommt aber Ben und sagt, ja, aber es gibt doch auch Migranten, die die AfD wählen."
  },
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    "end": 1524.9,
    "text": "Sorry, ich nehme das weg."
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    "end": 1526.62,
    "text": "Sorry, ich nehme das aus dem Bild raus."
  },
  {
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    "end": 1527.68,
    "text": "Das habe ich gerade voll geschockt."
  },
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    "end": 1528.26,
    "text": "Das wirklich."
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  {
    "start": 1528.3,
    "end": 1530.56,
    "text": "Gibt es wirklich viele Migranten, die die AfD wählen?"
  },
  {
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    "end": 1542.18,
    "text": "Ja, es gibt ja auch quasi AfD-Mitglieder, die migrantisch sind und einfach sich hier Ferros und so raus haben, der die hier umhinsetzt und sagt, pass auf, ich wähle AfD, change moment."
  },
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    "start": 1542.28,
    "end": 1545.3,
    "text": "Richtig, weil ich habe gedacht, ich war an deinem Beispiel mit diesem Wählerscam."
  },
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    "start": 1545.64,
    "end": 1548.88,
    "text": "Das funktioniert nicht bei zweite Generationen, Türken oder sowas."
  },
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    "start": 1548.94,
    "end": 1550.68,
    "text": "Das kannst du vergessen, weil die sind ja schon hier."
  },
  {
    "start": 1550.98,
    "end": 1555.88,
    "text": "Die wollen dann eher, wie zum Beispiel jetzt meine Eltern, die... zurück zum Deutschland, wie es vorher war."
  },
  {
    "start": 1556.6,
    "end": 1557.46,
    "text": "Deutschland, wie es vorher war."
  },
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    "text": "Was ist jetzt die gute alte Zeit?"
  },
  {
    "start": 1559.36,
    "end": 1559.88,
    "text": "Wir hören mal."
  },
  {
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    "end": 1562.6,
    "text": "Vorher hatten wir kein Problem, damit Leute abzuschieben."
  },
  {
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    "text": "Ich weiß noch genau, es gab voll viele Leute für unseren Moscheen und so was, die ihren Aufenthalt nicht verlängert haben."
  },
  {
    "start": 1567.48,
    "end": 1569.62,
    "text": "Da sind die irgendwie rumgelaufen, kam eine Personkontrolle rein."
  },
  {
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    "end": 1572.8,
    "text": "Ah, sie haben ihren Aufenthalt nicht verlängert, da gab es keine NGOs, die gesagt haben."
  },
  {
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    "end": 1575.88,
    "text": "Pro Asyl, bleib hier, das ist Menschenunwürdig."
  },
  {
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    "end": 1580.74,
    "text": "Wurde sie der gepackt in den Van geworfen, da war am nächsten Tag in Tunisien, ist der da respawned."
  },
  {
    "start": 1581.12,
    "end": 1587.5,
    "text": "Wir haben den nicht mehr gesehen, wir haben irgendwann erfahren von der Polizei, als wir Vermisstenanzeiger aufgestellt haben, wir haben Abdul-McAbdull nicht mehr gesehen, wo ist der?"
  },
  {
    "start": 1588.26,
    "end": 1590.38,
    "text": "Abdul-McAbdull wurde abgeschoben, da ist er nicht verlängert."
  },
  {
    "start": 1591.22,
    "end": 1595.4,
    "text": "Dann musste der wieder zurück übers Los, bei Monopoly musste der von vorne beginnen."
  },
  {
    "start": 1595.78,
    "end": 1599.48,
    "text": "Aber so war das in meiner Erinnerung, das war meine ersten Erinnerung an Deutschland."
  },
  {
    "start": 1600.22,
    "end": 1604.8,
    "text": "Die Polizisten nicht kontrollieren, sitzt gerade, krasser Blick, Respekt."
  },
  {
    "start": 1605.5,
    "end": 1607.14,
    "text": "Ja, das ist heute für die Betroffenen auch so."
  },
  {
    "start": 1607.82,
    "end": 1609.68,
    "text": "Von denen gehört er halt nicht mehr, deswegen sieht er das nicht mehr."
  },
  {
    "start": 1609.88,
    "end": 1612.82,
    "text": "Ja, aber das musst du dir jetzt vorstellen, was hier glorifiziert wird."
  },
  {
    "start": 1613.26,
    "end": 1623.98,
    "text": "Glorifiziert wird, dass der Stand so hart durchgreift, dass Menschen brutal abgeschoben werden, in den Wänen reingezerrt werden, dass die Polizei so harsch auftritt."
  },
  {
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    "end": 1629.84,
    "text": "Was wir also hier finden ist, und deswegen glaube ich ist dieser Begriff Rassismus mir ein bisschen zu diffus."
  },
  {
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    "end": 1637.7,
    "text": "Ich würde sagen, was wir hier vorfinden, ist ein Sozial-Darvinismus, der verknüpft wird mit einem Rassismus."
  },
  {
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    "end": 1647.58,
    "text": "Denn interessant ja auch, er greift das Spiel Monopoly auf, dass ja eines ist, dass dafür sorgt, dass es immer Verlierer gibt."
  },
  {
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  },
  {
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    "text": "niemanden Spaß macht."
  },
  {
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    "text": "Dass es auch niemanden Spaß macht."
  },
  {
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    "end": 1662.38,
    "text": "Aber das ist eigentlich das wie... die Welt ist, wie das Leben sein sollte und jede sozialstaatliche Maßnahme, jede Solidarität mit den Flüchtlingen ist eigentlich eine Unterminierung des Spiels Monopoly."
  },
  {
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    "end": 1672.24,
    "text": "Und deswegen müssen wir zurück zu dieser alten guten Härte, die Deutschland einmal auszeichnete, wo wir auch sagen, das ist ja immer noch so oder nimmt jetzt gerade ja wieder mehr zu."
  },
  {
    "start": 1672.78,
    "end": 1674.58,
    "text": "Aber das ist etwas, was glorifiziert wird."
  },
  {
    "start": 1674.74,
    "end": 1696.3,
    "text": "Und wenn man dann sich durch sehr viele dieser YouTube Shorts klickt, auch von vielen anderen, dann ist das also von Menschen die Migrationshintergrund haben und auch ganz offen diesen transportieren und auch darüber reden, dass sie den haben, dann ist sehr häufig dazu beobachten, dass sich da ein solcher Sozialdarwinismus sehr stark ausprägt."
  },
  {
    "start": 1696.96,
    "end": 1705.92,
    "text": "Weshalb ich das jetzt hier als Thema so mache, ist nicht um zu sagen, seht ihr, wir Deutsche sind gar nicht so schlimm, die anderen sind mindestens genauso schlimm, sondern was ich hier sagen will."
  },
  {
    "start": 1706.44,
    "end": 1715.04,
    "text": "ist das hier ein enormes Wählerpotenzial tatsächlich vorliegt, sowohl für CDU CSU als auch für die AfD."
  },
  {
    "start": 1715.96,
    "end": 1716.14,
    "text": "Das"
  },
  {
    "start": 1716.52,
    "end": 1726.66,
    "text": "ist etwas, was man auch dann in den Kommentaren finden kann, auch wenn man dann mal zu Instagram oder so geht, da kann man ja dann immer sehr gut sehen, welche Kommentare sind echt, wenn man dann auf die Profile klickt."
  },
  {
    "start": 1727.04,
    "end": 1740.18,
    "text": "Und dann findet man sehr viele Bekundungen zur AfD, klickt die Profile an und sieht, das sind ganz eindeutig Menschen mit einem Migrationshintergrund und nicht selten muslimische Menschen."
  },
  {
    "start": 1740.96,
    "end": 1743.34,
    "text": "Du hast jetzt gesagt, der Rassismus ist ja sekundär."
  },
  {
    "start": 1744.6,
    "end": 1748.08,
    "text": "Es ist sozusagen die Methode für ein anderes Problem, das gelöst werden soll."
  },
  {
    "start": 1748.66,
    "end": 1758.94,
    "text": "Dazu kriegen wir heute ganz tolle Aufklärung, also ich finde es ganz überraschend, aber Justus Bender und Erik Ahrens waren in unterschiedlichen Podcasten, der eine ist der Aussteiger aus der AfD."
  },
  {
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    "end": 1762.6,
    "text": "Kralaufbauer und TikTok Genie."
  },
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    "start": 1763.24,
    "end": 1767.14,
    "text": "Und der andere ist einfach ganz solider FAZ-Beobachter, von dem was da passiert."
  },
  {
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    "end": 1769.56,
    "text": "Und wir kriegen von beiden exakt dasselbe beschrieben."
  },
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    "end": 1778.24,
    "text": "Nämlich Menschen erleben eine Welt, in der sie auf sich selbst zurückgeworfen, nur noch mit einem reagieren können und es ist einfach Pessimismus."
  },
  {
    "start": 1779.06,
    "end": 1782.16,
    "text": "Absolute Orientierungslosigkeit, Angst und so weiter zu fahren."
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    "text": "Und darauf reagiert man mit einer Suche nach Ordnung."
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    "text": "Ja."
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    "end": 1789.6,
    "text": "Die Ordnung bietet der Staat."
  },
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    "end": 1797.78,
    "text": "Und den Rassismus braucht man jetzt, um zu sagen, ich wünsche mir einen starken Staat, der sich aber nicht gegen mich richtet, sondern gegen die anderen."
  },
  {
    "start": 1798.48,
    "end": 1803.34,
    "text": "Jetzt macht Friedrich Merz also ein hardcore rassistisches Argument und sagt, das Problem sind immer noch die anderen."
  },
  {
    "start": 1804.22,
    "end": 1805.94,
    "text": "Wir alle fragen uns, wer sind denn die anderen?"
  },
  {
    "start": 1806.08,
    "end": 1811.08,
    "text": "Und genauso wie im Raume steht diese Frage noch zu beantworten, wer sind denn die anderen, muss man sich fragen, wer sind denn wir selbst?"
  },
  {
    "start": 1811.8,
    "end": 1827.26,
    "text": "Denn es ist durchaus ein Szenario denkbar, und wir hören es von Eirik Ahrens nachher auch, Wenn man den sozialen Davinismus, den du jetzt beschrieben hast, in purer Form ohne Rassismus auf sich selber anwendet, dann sortiert er seine eigenen Propagandisten aus."
  },
  {
    "start": 1828.08,
    "end": 1836.74,
    "text": "Und Erans sagt es ganz ausdrücklich, in der AfD hat er Leute kennengelernt, die sind alt, fett, krank und für nichts zu gebrauchen."
  },
  {
    "start": 1837.52,
    "end": 1840.14,
    "text": "Und die mobilisieren jetzt einen Rassismus gegen die anderen."
  },
  {
    "start": 1841.1,
    "end": 1865.16,
    "text": "Wenn jetzt irgendeine Partei kommt und sagt, dass mit dem Rassismus ist eine ganz schlechte Idee, weil die Arbeitsplätze, die Arbeitsplätze, die Arbeitsplätze und es droht ja in der CDU auch, dass man es mal so ganz runterbrecht hat, dann könnte sich so ein Argument des die anderen und so weiter sehr krass gegen diese Boomer Männer richten, weil dann nämlich deren Abwehr im Sinne von Ich bin ja Urdeutsch, gegen mich kann sich ja der Staat gar nicht richten."
  },
  {
    "start": 1865.74,
    "end": 1874.42,
    "text": "Wenn wir das einmal auf die ökonomische Logik runterbrechen und sagen, nee, Deutschland ist nicht, was hier Urdeutsch ist, sondern Deutschland ist, wer uns hier weiterhilft und so weiter, ja, dann könnte sich das auch umdrehen."
  },
  {
    "start": 1874.9,
    "end": 1889.46,
    "text": "Und dann stehen nämlich in Urbarn-Zentren, und da sieht man in Amerika teilweise schon, dass in Urbarn-Zentren einfach ein Wählerverhalten stattfindet, bei dem jemand, weil er als ... Ich bin ein Kommunist, ich will hier den Sozialismus, ich möchte eure Supermärkte betreiben, wir haben beim Daniel einfach Gewinn."
  },
  {
    "start": 1890.24,
    "end": 1902.64,
    "text": "Und dann sind plötzlich diejenigen, die immer in der Minderheit waren, auch wirklich in der Minderheit, nämlich alte, fette Männer, die einfach nur vor YouTube sitzen den ganzen Tag und die dann erklären müssen plötzlich, welchen Sinn sie eigentlich noch in dieser Gesellschaft haben."
  },
  {
    "start": 1902.76,
    "end": 1907.52,
    "text": "Also, man kann es auch... Ja, also Rassismus ist sozusagen das Mittel der Wahl, mit der sich die einen... Aber man"
  },
  {
    "start": 1907.56,
    "end": 1914.0,
    "text": "muss sicher von dem Sozial, weil das, das werden wir auch bei Ahrens sehen, also ich finde, dass eben Ahrens auch eigentlich sehr sozial-davinistisch nach wie vor denkt."
  },
  {
    "start": 1914.42,
    "end": 1915.42,
    "text": "Und das ist das Problem."
  },
  {
    "start": 1915.84,
    "end": 1921.88,
    "text": "Denn man kann nur eine Gesellschaft der Solidarität haben, die nicht sozial-davinistisch denkt, die also nicht in der Monopolislogik ist."
  },
  {
    "start": 1922.28,
    "end": 1926.44,
    "text": "Und hier wird ja einfach nur diese Monopolislogik angewendet."
  },
  {
    "start": 1926.88,
    "end": 1937.08,
    "text": "Und natürlich bleibt dann auch so jemand wie Salim Samartu, einem Rassismus treu, weil er sagt, ja, hier... offenbar muss ich nochmal unterscheiden zwischen denen, die immer deutsch sind."
  },
  {
    "start": 1937.18,
    "end": 1946.18,
    "text": "Da muss ich das sozial-darwinistische Argument nicht als erstes machen, weil da zählt erstmal, dass die ja schon die richtige Ethnie haben."
  },
  {
    "start": 1946.58,
    "end": 1956.42,
    "text": "Bei den anderen aber, da ist, weil sie nicht die entsprechende deutsche Ethnie haben, müssen sie dann nochmal über losgehen."
  },
  {
    "start": 1956.5,
    "end": 1962.76,
    "text": "Müssen sie nochmal möglicherweise abgeschoben werden, weil sie dann noch nicht so richtig dazupassen."
  },
  {
    "start": 1962.92,
    "end": 1967.14,
    "text": "Und da sind wir aber jetzt ja in diesem heiklen Gefilde, dass sich hier was überlagert."
  },
  {
    "start": 1967.22,
    "end": 1981.5,
    "text": "Nämlich zum einen ein Ausleseprinzip, das wirtschaftlich und ästhetisch und wie auch sonst hergeholt wird und dann wird es verknüpft mit einem rassistischen Aussiebeverfahren."
  },
  {
    "start": 1981.86,
    "end": 1986.5,
    "text": "Und man muss jetzt nach einer Gesellschaft streben, die keine Aussiebung macht."
  },
  {
    "start": 1986.76,
    "end": 1996.16,
    "text": "Und ob jemand alt ist oder jung ist oder wie auch immer geartet ist, darf ja niemals ein Ausschlusskriterium für irgendetwas sein."
  },
  {
    "start": 1996.28,
    "end": 1998.12,
    "text": "Ja, das ist natürlich ein frommer Wunsch."
  },
  {
    "start": 1998.66,
    "end": 2001.1,
    "text": "Wir sehen ja, wie wenig wir schon gegen Rassismus vorwärts kommen."
  },
  {
    "start": 2001.38,
    "end": 2005.44,
    "text": "Gegen diesen darunter liegenden eigentlichen Triebkraft-Sozial-Davinismus."
  },
  {
    "start": 2006.88,
    "end": 2016.02,
    "text": "Also... Wir kommen jetzt in, sagen wir mal, Jahrzehnte Europas, in denen wir feststellen, dass nichts mehr funktioniert."
  },
  {
    "start": 2016.14,
    "end": 2019.4,
    "text": "Also unser Exportwirtschaftsmodell, das Wachstum Organisierte,"
  },
  {
    "start": 2020.22,
    "end": 2020.32,
    "text": "ist"
  },
  {
    "start": 2020.54,
    "end": 2022.42,
    "text": "im Osten und im Westen abgeschnitten."
  },
  {
    "start": 2023.46,
    "end": 2030.12,
    "text": "Wir kommen jetzt vor Verteilungs- und Versorgungsfragen, bei denen wir möchten gerne den Sozialdavinismus überwinden."
  },
  {
    "start": 2030.72,
    "end": 2032.18,
    "text": "Also ja, wir können das jetzt verstehen."
  },
  {
    "start": 2033.76,
    "end": 2038.24,
    "text": "durchschauen jetzt sozusagen die Problemstellung, aber nur, weil sie ganz offen zu Tage tritt."
  },
  {
    "start": 2039.16,
    "end": 2041.56,
    "text": "Und nur, weil wir sie durchschauen, heißt das nicht, dass es jetzt eine Lösung gibt."
  },
  {
    "start": 2041.64,
    "end": 2043.44,
    "text": "Also wir besprechen jetzt auch ganz viele Probleme."
  },
  {
    "start": 2044.54,
    "end": 2047.62,
    "text": "Ich habe ja der Übung, dreh dich, geh ja mal, Altenrepublik, Kinderwüste und so weiter."
  },
  {
    "start": 2047.7,
    "end": 2051.1,
    "text": "Und das Erste, was ich sage, ist schön, dass sie alle da sind."
  },
  {
    "start": 2051.52,
    "end": 2054.639,
    "text": "Wir reden heute Abend nur über Probleme, für die wir niemals lösen."
  },
  {
    "start": 2054.699,
    "end": 2057.42,
    "text": "Da können sie allenfalls noch so besprechen und verstehen und so weiter."
  },
  {
    "start": 2057.98,
    "end": 2061.44,
    "text": "Aber wir lösen jetzt hier keine Altenrepublik und Kinderwüste-Probleme."
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  {
    "start": 2061.56,
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    "text": "Und so ist das bei diesem Sozialdavinismus auch."
  },
  {
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    "end": 2072.56,
    "text": "Ja richtig, aber deswegen ist ja das Problem dann auch bei Ahrens, dass er eigentlich jetzt sagt, er will auf der Seite der Starken stehen und deswegen ist er nicht bei der AfD."
  },
  {
    "start": 2073.02,
    "end": 2074.78,
    "text": "Und das finde ich ist auch kein Argument."
  },
  {
    "start": 2075.44,
    "end": 2078.9,
    "text": "Also man kann dann sagen gut, dass er nicht mehr bei der AfD ist oder was."
  },
  {
    "start": 2080.32,
    "end": 2086.92,
    "text": "Wir können ja gleich noch darüber ausführlicher diskutieren, wie weit wir den Ausstieg auch tatsächlich als Ausstieg wahrnehmen sollten."
  },
  {
    "start": 2087.4,
    "end": 2093.239,
    "text": "Aber was wir ja auf jeden Fall feststellen können, ist, dass das jetzt nicht das eine durch das andere ersetzt werden soll."
  },
  {
    "start": 2093.32,
    "end": 2101.4,
    "text": "Beziehungsweise erleben wir ja hier, dass sich das dann in dieser merkwürdigen Weise überlagert, dass man plötzlich einfach die guten und die schlechten einteilt."
  },
  {
    "start": 2101.48,
    "end": 2116.54,
    "text": "Und nach dieser Verquickung von Rassismus und Sozialdavinismus ist man nämlich genau dann in der Logik, dass man sagt, ja, der Komedien aus Marokko oder der Lungenarzt aus Marokko ist selbstreden nicht gemeint, wenn man vom Stadtbild redet."
  },
  {
    "start": 2116.8,
    "end": 2135.82,
    "text": "Aber die und die und die, damit kommt man ja genau in diese ganz ganz heikten Gefilde rein, die dann dafür sorgen, dass Menschen mit einem Flucht-Hintergrund, der vielleicht sechs, sieben Jahre zurückliegt, die jetzt in der Jungen Union sind, sagen, Friedrich Merz hat recht."
  },
  {
    "start": 2135.9,
    "end": 2139.3,
    "text": "Auch diese Post hat es ja in den sozialen Medien gegeben."
  },
  {
    "start": 2139.86,
    "end": 2143.04,
    "text": "Wir hören hier nochmal Salim Samathu."
  },
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    "end": 2155.4,
    "text": "Ich kann dir ganz klar garantieren, bevor du einen Muslim dazu bringst, dass er Geschlechtsumwandlung für seine Kinder supportet."
  },
  {
    "start": 2156.14,
    "end": 2162.82,
    "text": "Wisst du, wie ihn dafür bringt, dass er mit Gauland und Weidl schunkelt auf dem Oktoberfest?"
  },
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    "text": "Das wird er vorher machen."
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    "text": "Ja, das stimmt einfach gar nicht."
  },
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    "text": "Also das stimmt einfach gar nicht."
  },
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    "start": 2168.44,
    "end": 2179.2,
    "text": "Wir wissen von der dritten Einwanderer-Generation, dass die extrem urdeutsches, so, die lassen sich nicht von ihren Klassenkameraden in der Peer-Gruppe nicht davon beeindrucken, dass man jetzt sein Leben gestalten möchte."
  },
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    "text": "Und zwar in allen Belangen."
  },
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    "end": 2199.9,
    "text": "Und das ist ja auch ein dieser Probleme innerhalb dieser Familien, dass irgendwann der Opa nach Deutschland kam und man ist ihm so dankverpflichtet und überhaupt und die Familie liegt ihm zu Füßen und im Grunde wird das ganze moderne Leben darum herum gebaut, dass er das nicht mitkriegt in die letzten zehn Jahren, dass man eigentlich jetzt angekommen ist in der westlichen Welt."
  },
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    "end": 2205.76,
    "text": "So, und da kann er jetzt behaupten, was er will, das ist ja auch hier alles so ein Schmuckwerk, ein Rhetorik."
  },
  {
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    "text": "Ich"
  },
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    "text": "will ja auch nicht sagen, der sagt uns jetzt mal, wie es wirklich ist, dann würde ich ja dem Ganzen auf den Leim gehen."
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    "text": "Ich sage nur, dieses ist jetzt was man sehr häufig vorfinden kann bei YouTube und was eine große Community anzieht."
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    "text": "Einmal eine Community, die tatsächlich zum Beispiel muslimisch ist, wie aber auch natürlich eine deutsche Community, die sagt, Gott sei Dank, ich bin ja kein Rassist."
  },
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    "text": "Wenn das jetzt ein Ausländer sagt, genauso sieht wie ich, dann muss ja alles in Ordnung sein."
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    "end": 2241.18,
    "text": "Wir wissen, dass es besonders beliebt, die AfD würde gerne mehr auf solche Kandidaten setzen."
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    "end": 2250.54,
    "text": "Und wir erleben, dass das für Deutsche so eine Entlastung ist, wenn der Migrant hinter sich die Tür zuzieht und sagt, jetzt ist aber auch mal Schluss, mehr sollten wir nicht reinlassen."
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    "text": "Das ist etwas, was wir da auch erleben können."
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    "end": 2256.62,
    "text": "Ich glaube nur, dass wir zugleich ein bisschen ignorieren."
  },
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    "text": "dass es diese konservativen und rechten Strömungen vermehrt bei Menschen gibt, die einen Migrationshintergrund haben."
  },
  {
    "start": 2267.48,
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    "text": "Und dass auch gerade diese Feindlichkeit zum Beispiel gegenüber gender vielfach zu hören ist in diesen entsprechenden Podcast."
  },
  {
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    "text": "Und zum Beispiel Bernja Haus und Hopf, wo der eine auch einen ganz deutlichen Migrationshintergrund hat, wo wir das alles auch erleben können."
  },
  {
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    "text": "Und das ist heute auch in einer Jugendkultur dort verbreitet."
  },
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    "text": "Also da findet nicht notwendigerweise eine Liberalisierung da."
  },
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    "text": "Bedeutet also, das Problem Rechtsruck ist tatsächlich als ein Flächendeckendes zu sehen."
  },
  {
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    "text": "Und das macht das ja so intrikad auch, weil man ja leicht aus einer linken Perspektive heraus sagen kann."
  },
  {
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    "end": 2326.68,
    "text": "Wir müssen alles tun, damit Rechts nicht gewinnt, um zum Beispiel Menschen mit Migrationshintergrund davor zu schützen, dass sie entsprechende Repressionen erleben, wenn wir aber dann Leute haben, die sehenden Auges da weingehen und sagen, ich finde aber die AfD gut."
  },
  {
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    "end": 2333.5,
    "text": "Also wenn sozusagen die, die wir retten wollen, ja und das ist ja immer schon ein schwieriges Verhältnis, wenn man sich als Retter aufschwingt."
  },
  {
    "start": 2333.9,
    "end": 2338.3,
    "text": "Wenn die nicht gerettet werden wollen, davon erzählt ja im Prinzip der schwarze Falke von John Ford."
  },
  {
    "start": 2338.62,
    "end": 2342.68,
    "text": "Wenn John Wayne will dann eine junge Frau retten, die will aber eigentlich dann doch gar nicht gerettet werden."
  },
  {
    "start": 2343.0,
    "end": 2345.42,
    "text": "In Taxidriver haben wir das dann wieder aufgegriffen."
  },
  {
    "start": 2346.02,
    "end": 2356.82,
    "text": "Das ist eine Konstellation, die uns, glaube ich, noch nicht so klar ist, die aber so scheint mir sowohl die CDU als auch die AfD relativ gut beobachtet."
  },
  {
    "start": 2356.9,
    "end": 2361.2,
    "text": "Und die finden ja auch in diesem Podcast sehr viel Anklang."
  },
  {
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    "end": 2369.08,
    "text": "Also zusätzlich, man muss immer gucken, wie viel empirisches Korrelat da drin hängen, denn wir sehen ja erst mal einen Medienphänomen."
  },
  {
    "start": 2369.7,
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    "text": "Wir würden ja grundsätzlich sagen, also das, was bei Ben Ungrip jetzt so abläuft, das ist jetzt nicht unbedingt... Ich meine, du hast da versucht, ein bisschen Aufklärung zu betreiben."
  },
  {
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    "text": "Aber es hören hunderttausende"
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    "text": "Genau, es hören sehr viele Leute zu, bei denen ja dann die Frage ist, wenn die The Wolf of Wall Street sehen und da gucken Millionen zu, leben die dann so?"
  },
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    "end": 2388.8,
    "text": "Oder gibt's da irgendwo eine Einflugschneiße?"
  },
  {
    "start": 2389.62,
    "end": 2401.8,
    "text": "Denn hier haben wir ja auch erst mal ein Phänomen, jemand, von dem wir intuitiv, und er wird das auch selber nicht abstreiten, je nachdem wie sichtbar sein Migrationshintergrund ist, der also Rassismus erlebt."
  },
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    "end": 2404.36,
    "text": "Der reagiert natürlich darauf."
  },
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    "end": 2420.74,
    "text": "Und ich finde das sowieso immer verwunderlich, dass CDU und SPD auch immer so ein Programm fahren mit, ja wir müssen jetzt mal gegen Rassismus kämpfen und so, als gäbe es nicht abseits einer inhaltlichen Aufklärung und dem Medienspektakel sowieso eine Gegenreaktion auf Rassismus."
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    "text": "Denn ein Land wie Deutschland, das Faktor V an Einwanderungsgeschichte hat im Vergleich zur Welt, zwanzig, fünfundzwanzig Prozent Migrationsgeschichte, was glauben wir denn so insgesamt, also wir sechzig Millionen Deutsche, was die anderen zwanzig Millionen hier im Land so machen, dass sie das einfach so, ah ja gut, Rassismus passiert so lange, bis die Deutschen sich dazu verhalten."
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    "text": "Aber wir selber machen dazu gar nichts."
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    "text": "Nein, die gründen natürlich, also türkische Schulen, um endlich mal stich mal frei, einfach die Kinder grusam durchs Abitur zu bringen, statt bei jedem Elterngespräch wieder den Eltern erklären zu müssen, dass man das Kind jetzt durchaus mal einfach versetzen kann."
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    "text": "So ja, lautet solche Sachen."
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    "text": "Und da ist natürlich hier so eine Selbstbehauptung im Sinne von, ich lass mir nicht nur von irgendwelchen Rassisten in dem Land, in dem ich lebe, meine Identität erklären, sondern ich mach's einfach selbst."
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    "text": "und gehe mit einer ganz komischen Sprechweise in so ein Ben-ungescriptet-Podcast."
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    "text": "Das ist ja fast so stand wie, dass du dahin gehst."
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    "text": "du?"
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    "text": "Ja, das weiß ich eben nicht."
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    "text": "Da bin ich mir nicht so sicher, was ich aber sagen kann, ist, dass wir..."
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    "end": 2492.5,
    "text": "Ich kann dir sagen, der Ben hat sehr viele Zuhörer, die das sehr wohl über Rassismus abgewickelt haben wollen und nicht über Sozialdavinismus, wie wir es hier bei ihm hören."
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    "text": "Also, da sind einfach sehr viele, die sagen, nein, das ist mir egal, ob du ein erfolgreicher Comedian bist, ob du sowieso so viel Geld verdienst, ob du eine schöne Freude hast oder was auch immer für Vorbildhaft."
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    "text": "Ich möchte gerne, dass du, weil ich Ausländer hast und du wie ein Ausländer aussiehst, der hat auch noch Überzeugungsarbeit zu leisten, genau wie du da"
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    "text": "auch."
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    "text": "Das wäre ja noch die, dann würdest du sagen, dass sich da eigentlich nicht viel verändert hat und ich würde festhalten, dass wir diesen Rassismus, den du da jetzt gerade beschrieben hast, wo alle quasi dann als Ausländer nicht gewollt sind, dass wir das selbstredend vorfinden, aber das finden wir in noch nicht mal allen Teilen der AfD."
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    "text": "Ja, also soweit will ich da wirklich"
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    "text": "gehen."
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    "text": "Ja, aber das ist nicht ja keine einheitliche Block."
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    "text": "Das dürfen"
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    "text": "wir von außen nicht so betrachten."
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    "text": "So, das finden wir nicht mal da."
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    "end": 2550.02,
    "text": "Und dass es viel mehr auf diese sozial-darwinistische Schiene hinausläuft, bei der das auf diese merkwürdige Weise miteinander verquickt wird."
  },
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    "text": "Denn anders, also ich glaube, der Punkt ist auch, wir werden ja dieses Buch Zerstörungslust, Elemente des demokratischen Faschismus auch lesen im nächsten Salon von Amlinga und Nachtwey."
  },
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    "end": 2569.86,
    "text": "Und das Problem bei dem Faschismusbegriff ist ja, dass man sehr schnell diese Assoziation bekommt Nazis, Homogenität."
  },
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    "text": "Diese Homogenität wissen wir, aber ist gar nicht herzustellen, denn wir sind eine völlig andere Situation als in der newtonser-dreißig, wenn man sich Migrationsanteile und die Pluralität der Religion und all das ansieht."
  },
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    "end": 2615.12,
    "text": "Was wir aber vorfinden, ist, dass dieses sozial-darwinistische Prinzip faschistisch ist und dass sich das verknüpft und dass das aber nicht in so einem homogenen, konsistenten Weltbild zu verstehen ist, eben weil die dann sagen, ja, also ich sage, das Stadtbild stört mich und die werden dann noch sagen, hier sind zu viele Aussender im Stadtbild, würden aber zugleich sagen, ja, aber so jemanden wie den Salim Samathu, den finde ich gut."
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    "text": "Und dadurch... wird das alles so miteinander verschoben, dass ja auch keiner von denen sagt, ich hab was mit Rassismus zu tun."
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    "text": "Ja, auch bei der AfD, in dem Sinne nicht."
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    "text": "Und das haben wir in dieser Weise nicht mehr."
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    "text": "Macht es für die anderen sehr viel leichter, sich als Verbündete darzustellen, weil die sagen, Wir meinen nur, die mit den Messern rumlaufen und auch eure Töchter bedrohen."
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    "text": "Wenn jemand in die Wahlohne geht, die sind Obama-Effekt, Migrant, Migrant."
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    "text": "zwanzig Prozent, locker."
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    "text": "Er gaugelt jetzt dem Ben gerade so sehr vor, dass es diese All Girls All Girls Alliance wie im Big Brother Haus geben könnte."
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    "text": "Weil wir müssen noch alle nur auf unsere Eigenschaft schauen, wir sind alle Frauen, jetzt verbinden wir uns mal gegen die Männer."
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    "text": "Es kam noch nie dazu."
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    "text": "kommt nicht."
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    "text": "In fünfzig Jahren dieser Fernsehgeschichte kam es nicht dazu."
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    "text": "Nein, das ist in dieser Mognität natürlich nicht."
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    "text": "Aber was wir hier sehen können, dieser Schulterschluss ist gar nicht etwas, wovor zurückgeschreckt wird."
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    "text": "Dann habe ich mir weiter was angesehen."
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    "text": "Es gibt einen Kanal, der heißt Eingolan."
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    "text": "Da ist eine junge Frau."
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    "text": "Die geht durch die Stadt und macht dort Umfragen."
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    "end": 2729.56,
    "text": "Sie war dann auch in Frankfurt und ist dann mit diesem anderen merkwürdigen Menschen da rumgelaufen."
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    "text": "Achim Winter, der auch so."
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    "text": "Also wir sind jetzt hier im rechten YouTube, sind wir da unterwegs."
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    "text": "Der war früher beim ZDF und macht jetzt die ganze Zeit gegen die Woken und die ganzen Messer."
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    "text": "Wie Peter Hane."
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    "text": "Genau, wie Peter Hane nur eben auf der Straße mit Umfragen."
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    "text": "Den hören wir aber jetzt nicht, sondern wir hören sie."
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    "end": 2760.12,
    "text": "und was wir ... vorfinden, dass jetzt nur ein Beispiel für unglaublich viele solcher Kanäle ist, dass man versucht AfD-Positionen eigentlich von Migranten vertreten zu lassen und man findet auch welche dafür."
  },
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    "text": "Jetzt will ich auch hier sagen, das ist nicht repräsentativ."
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    "end": 2767.88,
    "text": "Man sieht nur dann an Kommentaren, an Äußerungen und so etwas, dass es durchaus ein Phänomen ist."
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    "end": 2774.46,
    "text": "Ich glaube nicht nur, dass es gesucht wurde, um da ein Clip draus zu machen, sondern wir haben es hier mit einem größeren Problem zu tun."
  },
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    "text": "Ich meine ja, Wenn wir uns um den Aufstieg der AfD sorgen, müssen wir das in den Blick nehmen."
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    "text": "Das Migrationsproblem bzw."
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    "text": "Ja, es ist viel stärker geworden."
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    "end": 2795.04,
    "text": "Also ich finde, wir haben in Deutschland... schon recht viele Ausländer, die das auch ausnutzen und nicht arbeiten und nur das Geld vom Staat nehmen."
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  },
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    "text": "Du siehst ja auch nicht typisch deutsch aus, wenn man das so sagen"
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    "text": "darf."
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    "end": 2799.98,
    "text": "Gesichert rechtsextremistisch."
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    "end": 2803.5,
    "text": "Also mein Eltern kommen ursprünglich aufs Yiddan aus Tabriz."
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    "text": "Ich bin aber in Bayern geboren."
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    "end": 2813.22,
    "text": "Also mein Vater kam damals aus dem Krieg geflüchtet, vom Yiddan aus nach Türkei und von der Türkei aus nach Bayern."
  },
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    "end": 2818.6,
    "text": "Es war für ihn etwas schwer, weil es ja eine neue Welt für ihn war, aber er hat sich daran gewusst."
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    "end": 2822.1,
    "text": "dann kann man in der Mutter und sie dem jetzt normal in das Start."
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    "end": 2828.98,
    "text": "Ja, guck mal, wir haben einen jungen Mann mit Apple-Kopfhörern, das ist ja das Erkennungszeichen für und so weiter."
  },
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    "text": "Boss-T-Shirt."
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    "end": 2832.1,
    "text": "Durchtrainiert, Boss-T-Shirt und so, ja."
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    "text": "Also, wenn ich jetzt ein alter Boomer Mann wäre, würde ich mich fürchten."
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    "end": 2840.52,
    "text": "Denn solche Leute können die AfD auch übernehmen, irgendwann perspektivisch."
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    "text": "Ja, aber jetzt wollen wir mal bei dem, was wir hier feststellen können."
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    "text": "Wir"
  },
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    "end": 2847.2,
    "text": "haben gesehen, wie fluide die AfD ist."
  },
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    "text": "Aber du siehst hier, Sozialstaat"
  },
  {
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    "end": 2853.6,
    "text": "ist auch da als Problem identifiziert."
  },
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    "end": 2864.78,
    "text": "Menschen, die hier ohne zu arbeiten auf Kosten von, das ist genau dieser Sozialdavinismus, den wir dann dort vorfinden und der da sehr stark ausgeprägt ist."
  },
  {
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    "end": 2868.16,
    "text": "Anderes Beispiel in Frankfurt jetzt."
  },
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    "end": 2870.06,
    "text": "Auf der stärksten Kraft, was halt ihr davon?"
  },
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    "text": "Super."
  },
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    "text": "Es geht, also wenn man jetzt ehrlich ist, Ja."
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    "end": 2875.36,
    "text": "Schon schwierig."
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    "end": 2876.64,
    "text": "Aber du findest super."
  },
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    "text": "Ich"
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    "end": 2877.52,
    "text": "find das super ehrlich."
  },
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    "text": "Aber warum?"
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    "text": "Also begründet"
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    "text": "gerne."
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    "text": "Ich hab ja quasi Migrationshintergrund, aber ich fühl mich quasi als Deutscher."
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    "end": 2886.96,
    "text": "Aber deine Fraustrafen aktivist auch mit abgeschoben, ne?"
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    "text": "Wird schon mal erwähnt."
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    "text": "Nein, das stimmt jetzt nicht so."
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    "end": 2893.16,
    "text": "Aber ich find's halt gut, dass jemand mal endlich was macht in diesen Land, was bewegen möchte."
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    "start": 2893.98,
    "end": 2897.4,
    "text": "Und das ja wieder zur normalen alten Zeit zurückkehren."
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    "text": "Ja, die normale alte Zeit."
  },
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    "end": 2909.36,
    "text": "Also, ich habe immer noch vor Augen dieses eine Bild, wie jemand eben Hythianer für Trump T-Shirt von Eis abgeführt wird."
  },
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    "text": "Ja."
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    "text": "Also so schaufelt man wirklich das Ereignis Graf."
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    "text": "Ja, ja, ich sage ja,"
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    "text": "das ist ein ganz großes Problem."
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    "text": "Das sind also zwei Kumpels, die sich uneins sind."
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    "text": "Der andere eigentlich gegen die AfD beschwichtigt aber dann doch noch mal so."
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    "text": "Das ist jetzt der letzte Clip."
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    "text": "Ja, weil jetzt kriegst du dir das Gerücht, dass die ja alle aus deiner Raus schmeißen wollen."
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    "text": "Das stimmt ja ja nicht."
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    "text": "Aber wie kommt das, wo kommt das dann her?"
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    "text": "Durch die Fallgemeinderung, würde ich mal sagen, ne?"
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    "text": "Also, es fängt halt schon im kleinen Auf an."
  },
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    "text": "Also schon im Grundschulalter, also damit, wo ich in der Grundschule, wo ich mir auch schon erzählt gab, dass sich, wenn man die AfD wird, dass alle aus deiner Raus gehen, blablabla, sehr rechts, rechtsradikal sind."
  },
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    "text": "Aber es gibt halt vorn Nachteile."
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    "text": "Man muss halt so jede Partei hat vorn Nachteile."
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    "text": "Man muss halt für sich selber bewichten, bewichten können."
  },
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    "text": "Und wenn man sich dahin angezogen fühlt, wenn man den Sinn dahin sieht, dann natürlich straf ich einzusetzen."
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    "text": "Ja,"
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    "end": 2965.16,
    "text": "also, du findest es aber okay, wenn jemand sich dafür entscheidet."
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    "text": "Ja, ich hab"
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    "end": 2966.28,
    "text": "nicht, ich akzeptiere alles."
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    "text": "Ich bin offen, nur wer bald wirklich toxisch ist."
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    "text": "Ich fahre auch Mercedes und Fiat BMW."
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    "text": "Ich seh, ich seh was."
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    "end": 2977.98,
    "text": "Aber da bin ich bei dir, ich muss dich auch BMW-Fan, leider."
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    "end": 2980.32,
    "text": "Also, alle suchen ihre Identität."
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    "text": "Sie"
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    "text": "wollen hier ankommen."
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    "end": 2987.78,
    "text": "Genau, der Stimmungswind ist, hier droht eine rassistische Partei, nicht Deutsche auszusortieren."
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    "text": "Also was macht man?"
  },
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    "end": 2993.98,
    "text": "Man fährt Mercedes, geht ins Fitnessstudio, kauft sich Apple-Kopfhörer, weil das irgendwie die Erkennungszeichen sind."
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    "text": "Nur am Ende wird halt diese Politik, und das ist das Interessante, weil du jetzt, also weil wir so sehr auf diesen Sozialdarwinisten musst, auf so eine ökonomische Grundlage."
  },
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    "end": 3007.96,
    "text": "Diese ökonomische Grundlage sehen wir ja, ist diesen Parteien am Ende egal gemacht."
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    "end": 3008.44,
    "text": "Das wissen wir."
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    "end": 3012.38,
    "text": "Das sehen wir bei Millay, das sehen wir bei Trump, das sehen wir überall."
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    "text": "Ja, ich hab das ja versucht bei Ben auch klar zu machen ist."
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    "end": 3019.8,
    "text": "ist aber nicht leicht, sag ich mal, dass das gehört wird, weil sie darüber nicht sprechen wollen."
  },
  {
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    "end": 3028.76,
    "text": "Wir werden ja heute, nicht dass man uns auch den Vorwurf fragt, ihr redet ja auch nur darüber, dann wir werden heute noch ganz lange über Wirtschaft, den Standort Deutschland, alles sprechen."
  },
  {
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    "end": 3042.32,
    "text": "Was wir hier erleben können, ist aber auch eine enorme Verharmlosung, die damit dann hergeht, indem man sagt, ja gut, ich bin offen, du hast deine Meinung, ich hab meine Meinung, du fährst BMW, ich merke das ja, so wie die darüber reden."
  },
  {
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    "text": "Das ist das große Problem."
  },
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    "end": 3052.38,
    "text": "oder sagen wir ein weiteres großes Problem, das wir nicht unterbelichtet lassen sollten."
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    "text": "Nein, gar nicht."
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    "text": "Das Problem ist allerdings so ein bisschen und jetzt wird's tricky."
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    "text": "Man sagt ja immer, die AfD könnte, könnte man nicht, also könnte man nicht entzaubern."
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    "text": "Wir kommen aber langsam so sehr in die Ecke gedrängt, dass sie sich entzaubern muss."
  },
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    "text": "Denn diese Leute lassen sich so wie viele nur noch von Realität beeindrucken."
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    "text": "und nicht mehr von Medienspektakel."
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    "end": 3084.8,
    "text": "Diese beiden Herren, die wir da sehen, deren ganzes Leben in Deutschland profitiert davon, dass es politische Bemühungen gibt, die AfD zurückzudrängen."
  },
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    "text": "Das nehmen die aber nicht wahr."
  },
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    "text": "Und das hat man ja immer wieder, wie auch im Feminismus, dass dann irgendwann die dritte Generation das so als so selbstverständlich aus, dass man sich schon wieder lustig machen kann über Alice Schwarzer."
  },
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    "text": "Oder beim Thema, was weiß ich, schwules Leben."
  },
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    "end": 3106.06,
    "text": "in Ostdeutschland, er kämpft nach der Wende gegen Baseballschläger und so weiter."
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    "text": "Und heute so, wie wir es keine Ahnung, ach ja, okay."
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    "text": "Und ja, es ist halt die Realität auf der Straße."
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    "text": "Irgendwann fällt halt dieser Schutzschirm weg."
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    "text": "Das droht ja jetzt in Sachsen-Anhalt und dann Mecklenburg-Vorpommern und so."
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    "end": 3124.54,
    "text": "Und dann haben wir ja da das, was Anne Semsrott beschreibt."
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    "end": 3132.36,
    "text": "Und bei der Veranstaltung, bei der du warst, ich wollte es nochmal kurz erwähnen, Die ich ja verpasst habe, als du hier im Städel warst."
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    "text": "Mit Michel"
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    "text": "Friedmann."
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    "text": "Genau,"
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    "text": "ein Monat später war Heinz Bude da."
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    "text": "Und die Kultur, irgendwas Ministerin aus Baden-Württemberg."
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    "text": "Und die hat das kurz beschrieben."
  },
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    "text": "Also im Städel selbst macht sie diese Aufklärung."
  },
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    "text": "zum Thema, die Museen kommen wir mal auf uns zu und wir als Staat fördern ja auch Kunst und so weiter."
  },
  {
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    "text": "Deswegen haben wir hier sehr große Budgets, mehrere Millionen Euro."
  },
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    "text": "Und dann kriegen wir Anträge, bislang haben wir sie immer bewilligt, aber jetzt erkläre ich Ihnen kurz, wie diese Bewilligung abläuft."
  },
  {
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    "end": 3162.04,
    "text": "Ich nehme diese Zettel."
  },
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    "end": 3168.32,
    "text": "Ich gehe als eine Person zu einer anderen Person, dem Ministerpräsidenten, dann reden wir darüber und machen grünen Haken dran."
  },
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    "start": 3168.36,
    "end": 3173.0,
    "text": "Wenn einer von uns beiden von der AfD ist, kommt dann nirgendwo mehr ein Haken dran."
  },
  {
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    "text": "Und dann ist von jetzt auf gleich."
  },
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    "text": "Friedmann so ganz verwundert."
  },
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    "text": "Äh, wie was?"
  },
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    "end": 3178.26,
    "text": "Können Sie das noch mal sagen?"
  },
  {
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    "end": 3178.96,
    "text": "Also so läuft das."
  },
  {
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    "end": 3180.16,
    "text": "Gibt's da kein Gremium?"
  },
  {
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    "end": 3182.14,
    "text": "Gibt's da keine demokratischen Prozesse oder was auch immer?"
  },
  {
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    "text": "Und Sie so, nein, ich sage Ihnen das, um Sie zu warnen."
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  {
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    "end": 3191.24,
    "text": "Also wenn ich hier nicht mehr regiere, in diesem Posten, sondern irgendwann dann eine AfD da sitzt, dann kriegt's hier für kein Museum mehr Geld."
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    "text": "Ja, das"
  },
  {
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    "end": 3195.64,
    "text": "ist... Und alle so, wie, warte mal, wir sind doch hier gerade in so einem Museum und so, ja."
  },
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    "text": "Ja, das ist völlig richtig."
  },
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    "end": 3200.32,
    "text": "Ich weiß das auch aus Rheinland-Pfalz von Menschen... Die"
  },
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    "start": 3200.38,
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    "text": "werden sofort abgeschoben."
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    "end": 3203.06,
    "text": "Da kommt eine Eiswahl und sammelt die ein."
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    "end": 3203.68,
    "text": "Die"
  },
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    "end": 3209.08,
    "text": "sich über die sich für Förderung bewerben, für Festivals und so etwas."
  },
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    "start": 3209.18,
    "end": 3211.34,
    "text": "Und das funktioniert quasi mit Handschlag."
  },
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    "start": 3211.84,
    "end": 3212.52,
    "text": "Und anders nicht."
  },
  {
    "start": 3212.56,
    "end": 3214.38,
    "text": "Und wenn man den Handschlag nicht mehr bekommt, bekommt man nicht."
  },
  {
    "start": 3214.46,
    "end": 3219.54,
    "text": "Aber da würde ich jetzt doch noch einhaken, weil du das jetzt gerade sagst, wenn die AfD regiert werden, die da alle abgeschoben."
  },
  {
    "start": 3221.26,
    "end": 3251.72,
    "text": "Ich bin mir... Also ich will ja nicht hier sitzen und die AfD verharmlosen, aber ich bin mir bei genau dieser Sache zunächst einmal nicht sicher, denn was wir eigentlich erleben können bei diversen rechten Strömungen ist, dass es durchaus dank dieses Sozialdavinismus noch mal eine andere Einsortierung gibt, das nämlich dann gesagt wird, ja, aber die... haben wir einen deutschen pass oder ja?"
  },
  {
    "start": 3251.94,
    "end": 3260.3,
    "text": "die aber haben ja die Funktion in der Wirtschaft und deswegen werden sie nicht abgeschroben, deshalb werden sie nicht drangsaliert."
  },
  {
    "start": 3260.64,
    "end": 3265.8,
    "text": "Und das ist ja etwas, wonach jetzt so ein Salim Samato oder auch diese beiden Herren eigentlich rufen."
  },
  {
    "start": 3266.14,
    "end": 3271.38,
    "text": "Sie wollen ja für sich, weil sie hier gut angekommen sind und erfolgreich sind, eine bessere Behandlung haben."
  },
  {
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    "end": 3275.8,
    "text": "Sie wollen das Privileg haben, quasi auch das erste Klasseticket, das alle Deutschen haben."
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    "text": "Aber die anderen dann bitte nicht."
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    "text": "Da soll man dann mit besonderer Brutalität vorgehen."
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    "end": 3288.6,
    "text": "Und was ich befürchte ist, dass wir einen sehr bundscheckigen Faschismus bekommen, wenn wir ihn bekommen."
  },
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    "end": 3293.2,
    "text": "Und dass wir das nicht so sehr mit dieser alten Homogenität verwechseln sollte."
  },
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    "end": 3306.28,
    "text": "Denn auch andere europäische rechte Parteien haben eine erstaunliche Heterogenität, die aber zugleich auch rassistisch aber eben sehr häufig über den Sozialdarwinismus funktioniert."
  },
  {
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    "end": 3310.8,
    "text": "Die AfD ist als Nationalstaatsdarwinistische Partei gestartet?"
  },
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    "end": 3313.64,
    "text": "die Deutschland aus dem Euro-Geflecht ausheben wollte."
  },
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    "end": 3317.3,
    "text": "Das war vor fünfzehn Jahren oder vor vierzehn, dreizehn."
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    "text": "So."
  },
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    "text": "Jetzt gerade ist die AfD Höcker."
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    "text": "Na, die AfD ist gerade auch sehr stark Weidel."
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    "end": 3333.42,
    "text": "Ja, kann sein, dass man, wenn man diese Leute nach Stuttgart schickt, dass sie da nicht abgeschoben werden, aber wenn sie irgendwo anders werden als im Südwesten und die AfD regiert."
  },
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    "end": 3335.4,
    "text": "Also die sind für Höcker ein Feindbild."
  },
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    "end": 3335.92,
    "text": "Genau."
  },
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    "end": 3337.1,
    "text": "Das werden sie immer bleiben."
  },
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    "end": 3337.3,
    "text": "Sind"
  },
  {
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    "text": "sie für alles Weidel?"
  },
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    "text": "eines."
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    "text": "Das ist die Frage."
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    "text": "Also, Höcke kriegen die nicht umgewädelt."
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    "text": "Ja, aber die Frage ist ja, welche Zukunft wird der Höcke in der Partei gehabt haben."
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    "end": 3349.24,
    "text": "Genau, aber das sind ja die allgemeinen Richtungsstreits in der AfD."
  },
  {
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    "text": "Das ist"
  },
  {
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    "end": 3349.96,
    "text": "ja die,"
  },
  {
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    "text": "die gerade sehr leichtfertig"
  },
  {
    "start": 3351.82,
    "end": 3351.94,
    "text": "sind."
  },
  {
    "start": 3352.02,
    "end": 3365.92,
    "text": "Wenn wir jetzt mal ganz kühn sind und uns vorstellen, wie jetzt eine Koalition geartet sein könnte, eine blau-schwarze oder schwarz-blaue, dann wissen wir ja, dass darin der Höckeflüge nicht stark sein könnte."
  },
  {
    "start": 3367.42,
    "end": 3371.86,
    "text": "allem, was man der CDU so zutraut, wäre das jetzt auch nicht denkbar."
  },
  {
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    "text": "Also"
  },
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    "text": "ich komme gerade wieder aus einem Besuch in Jena zurück und ich sage dir..."
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    "text": "Als ich rede von der Bundes-CDU, du kannst mir natürlich da gibt es Leute... In Thüringen?"
  },
  {
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    "text": "Ich habe ja gerade diesen... Stellt"
  },
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    "text": "sich diese Frage, die du aufgeworfen hast, nicht mal für die CDU?"
  },
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    "text": "Ja,"
  },
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    "text": "du hast ja für dich... Ich meine, ich hatte diese Film-Diskussion über diese Doku, ich weiß nicht ob du die schon gesehen hast, kein Land für niemand."
  },
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    "end": 3399.48,
    "text": "...eine Rucco über die ... ...über Migration und Ökonomie."
  },
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    "text": "Sehr, sehr gut."
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    "text": "Und hab dann da auch mit dem Regisseur, doch übergesprochen, mit einem der Regisseure."
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    "text": "Und das war ganz interessant, dass die ja auch einen Clip haben von einer CDU-Politikerin da, ich glaub Landräte, NSE."
  },
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    "text": "Und es ist nicht zu unterscheiden, ob sich der Höckeflügel gerade geäußert hat oder die CDU-Dame, die fängt nämlich dann an."
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    "text": "Ja, das sind halt Ziegenhörten und wir brauchen schon hier Ziegenhörten."
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    "text": "Also so was ... gibt die von sich."
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    "text": "Von"
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    "text": "daher, Weidel sitzt irgendwo in der Schweiz und ist so auf Gnaden, weil man dann immer sagen kann,"
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    "text": "die Frau ist"
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    "text": "doch jetzt nicht Hitler und so."
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    "text": "Also ich sehe schon die Tendenz zum Melonisierung und das sehe ich auch als Problem bei diesem Ahrensding, dass Erik Ahrens sehr stark sich mit diesem Höckeflügel auseinandersetzt und mit diesem... traditionell faschistischen Strömungen und er glaube ich ja auch sagt, wenn die da so weitermachen, dann muss ein Verbot her, aber wir wissen ja, dass ein KRA schon verstanden hat, um kein Verbot zu bekommen, darf man genau diesen rein faschistischen Kurs nicht weitermachen und darf nicht unterscheiden, zum Beispiel zwischen Staatsbürgern und Staatsbürgern, egal woher sie kommen."
  },
  {
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    "end": 3473.46,
    "text": "Aber"
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    "end": 3477.46,
    "text": "du weißt, wie isoliert KRA ist und du hast ja das... Das"
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    "end": 3478.14,
    "text": "weiß ich nicht."
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    "end": 3483.02,
    "text": "Da ist Immudität, der Bundestag ist erst mal wieder aufgehoben, lauere Verwerfungen."
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    "text": "Aber"
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    "end": 3489.9,
    "text": "da bin ich, also das ist jetzt Kaffeesatz, das können wir auch nicht sagen und in drei Wochen kann alles anders sein."
  },
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    "text": "Aber da bin ich bin ich so sicher, was ich weiß, ist, dass Alice Weidel sehr beliebt ist und zunehmend auch, glaube ich, andocken kann an manche Teile aus der CDU, CSU."
  },
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    "end": 3507.0,
    "text": "und was ich hier jetzt nur gerade sagen will zur Einführung, wir kommen ja jetzt dann dazu."
  },
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    "end": 3517.5,
    "text": "Arins ist also der, den wir ja hier ausführlich besprochen hatten, als er vor ein paar Monaten bei Ben Ungeskriptet war und dort seine Genetik-Rassenideologie verbreitet hat."
  },
  {
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    "end": 3524.26,
    "text": "Jetzt präsentiert er sich beim Zentrum für politische Schönheit als Aussteiger."
  },
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    "end": 3531.64,
    "text": "Ich will mal so sagen, er ist intelligent genug, um diese Argumente jetzt da gleich zu machen."
  },
  {
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    "end": 3541.84,
    "text": "Trau dem Braten noch nicht so ganz, könnte mir auch vorstellen, dass er in drei Monaten woanders sitzt und sagt, ich bin jetzt bei Scientology, weil das der einzige Wahrheit ist."
  },
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    "end": 3552.94,
    "text": "Ich will nur sagen, für mich ist der jetzt nicht so ganz satisfaktionsfähig, was ich aber deutlich machen will, ist, man kann sich trotzdem mit den Argumenten auseinandersetzen."
  },
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    "text": "Ja,"
  },
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    "text": "ich sag mal so, der Ahrens, wir gehören jetzt jetzt nicht, weil er uns im Fangkuchen Rezept empfiehlt und wir dann feststellen, nee, er hat doch gelogen, drei Eier sind besser als vier in diesem Mehlverhältnis."
  },
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    "text": "Wir können, also wir kennen Arendt, ob er uns hier eine Wahrheit sagt und aus welchen Gründen, wie auch immer, ist völlig egal."
  },
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    "end": 3582.02,
    "text": "Es geht nur um so eine intrinsische Plausibilität der Argumentation, die er ja beim Zentrum für politische Schönheit im Podcast gemacht hat."
  },
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    "end": 3593.11,
    "text": "Diesen ja auch nicht blöd, also wir haben ja auch so Hinweise bekommen wie ob man den jetzt so das Mikrofon hinhalten muss und ich denke mir so, nee, informiere ich doch noch mal, wo dieses Gespräch stattfand und so."
  },
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    "end": 3600.71,
    "text": "Also, das sind ja Leute, die sind so engagiert, dass sie diesen komischen Lautstärkewagen da ins Weide-Sommer-Interview fahren und so, ja."
  },
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    "text": "Also, da ist ja jetzt im Gespräch, jetzt kann man sagen, okay, das war eine dumme Aktion und so, aber sie ist jedenfalls nicht aus Mangel an Drüber-Nachdenken zustande gekommen."
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    "text": "Was ich glaube, aber wir müssen jetzt auch nicht auf dieses Interview in dem Sinne eingehen, dass wir sagen, wie wurde es geführt."
  },
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    "text": "Aber das will ich schon noch anmerken."
  },
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    "text": "Sie glorifizieren Ahrens schon sehr, dass Ahrens ja selbst seine Rolle schon fast wieder bereit ist, ein bisschen runterzuspielen in der AfD."
  },
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    "end": 3638.15,
    "text": "Was sie auch so nicht so richtig verstehen, ist immer noch, dass sie Ahrens nach der großen Enthüllung fragen, aber da ist ja gar nicht die große Enthüllung da."
  },
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    "end": 3644.35,
    "text": "Also, dass man jetzt erwarten kann, dass man von Ahrens noch mal so ganz interessantes Insider-Wissen bekommt."
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    "text": "Das"
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    "text": "habe ich jedenfalls da nicht"
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    "text": "bekommen."
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    "text": "Ich sage jetzt mal, damit jetzt alle genau wissen, was wir jetzt genau machen."
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    "text": "Wir hören jetzt zwei Podcasts."
  },
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    "text": "Das eine ist, lasst uns über Politik reden von Professor Dr."
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    "text": "Alexander Lorz."
  },
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    "text": "Das ist mein Finanzminister hier in Hessen."
  },
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    "end": 3667.95,
    "text": "Der war vorher Kultusminister und hat zwischenseitig die Kultusministerkonferenz geleitet."
  },
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    "text": "Ich habe ihn noch im Ohr, wie er in Berlin in der Bundespressekonferenz saß und auf die Journalisten frage, ja, ist das nicht voll krass, wie Bildung in Deutschland vererbt wird?"
  },
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    "end": 3682.93,
    "text": "Und er dann vorne einfach als Chef der Kultusministerkonferenz sagte, ja, stimmt, vielleicht haben Sie ja noch eine Idee."
  },
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    "text": "Ja, also auf dem Niveau."
  },
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    "text": "Ich halte nicht allzu viel von ihm."
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    "text": "Und der hat zusammen mit Anja Schöpe ein Podcast, in dem sie halt gestern einladen."
  },
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    "text": "Sie reden dort mit Justus Bender."
  },
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    "end": 3699.13,
    "text": "Ein wirklich hochgeschätzter AfD-Versteher und Autor arbeitet für die FZ."
  },
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    "text": "Also eine"
  },
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    "end": 3703.09,
    "text": "AfD-Experte, nicht Versteher, im Sinne von, er findet die AfD gut."
  },
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    "end": 3703.45,
    "text": "Ein"
  },
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    "end": 3705.45,
    "text": "AfD-Beobachter und Experte, genau."
  },
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    "end": 3710.45,
    "text": "Und im Kontrast dazu hören wir dem Podcast Zeitsturz."
  },
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    "end": 3713.35,
    "text": "Der ist also vom Zentrum für politische Schönheit."
  },
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    "text": "Wie heißt der Chef noch mal?"
  },
  {
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    "text": "Ruch da oder so?"
  },
  {
    "start": 3715.35,
    "end": 3716.61,
    "text": "Der sich immer so anmalt im Gesicht."
  },
  {
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    "end": 3719.85,
    "text": "Ich habe jetzt leider Philipp Ruch."
  },
  {
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    "end": 3722.97,
    "text": "Okay, steht auch gar nicht in dem Podcast-Beschreibung drin."
  },
  {
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    "end": 3723.65,
    "text": "Na ja, gut."
  },
  {
    "start": 3724.09,
    "end": 3732.19,
    "text": "Also diese beiden Podcast hören wir jetzt so ein bisschen im Wechsel, um uns darüber aufzuklären, was hat's mit diesem Rechtspopulismus auf sich?"
  },
  {
    "start": 3732.27,
    "end": 3744.65,
    "text": "Und wir haben jetzt eine gute Vorarbeit geleistet, indem wir gesagt haben, Rassismus ist eine Methode für das eigentliche Prinzip des Darwinistischen Aussortierens und die Gesichtspunkte sind dann so ein bisschen offen."
  },
  {
    "start": 3745.29,
    "end": 3753.97,
    "text": "Ich würde sagen, damit sich so eine Mehrheitsgesellschaft in Sicherheit wiegen kann, bedienen sie sich des Rassismus, weil da einfach das so klar ist, wen man hier aussortiert."
  },
  {
    "start": 3754.69,
    "end": 3758.17,
    "text": "Taugen nicht zu, die kommen und uns in der Sozialkasse und so und da."
  },
  {
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    "end": 3765.41,
    "text": "Ob das in der Realität entspricht, wie auch immer, Deutschland ohne Migranten kann man sich nicht vorstellen, wie auch immer."
  },
  {
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    "end": 3766.25,
    "text": "Das ist alles eingepreist."
  },
  {
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    "end": 3771.029,
    "text": "Hier geht es jetzt um die intrinsischen Logiken, um mal richtig zu verstehen, was ist dieser Rechtspopulismus?"
  },
  {
    "start": 3771.69,
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    "text": "Also zuerst Ahrens."
  },
  {
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    "end": 3775.17,
    "text": "Ich glaube ja, das Rechtsextremismus ist im Grunde eine Depression."
  },
  {
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    "end": 3777.509,
    "text": "Ich kenne auch keine gut gelaunten Rechtsextremen zum Beispiel."
  },
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    "end": 3780.95,
    "text": "Es gibt keine hoffnungsfrohen Rechtsextremen."
  },
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    "end": 3781.95,
    "text": "Das gibt das alles nicht."
  },
  {
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    "end": 3788.13,
    "text": "Das ist alles immer nur Propaganda nach außen, aber das sind extrem unglückliche autoritäre Haufen."
  },
  {
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    "end": 3789.17,
    "text": "sozusagen."
  },
  {
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    "end": 3790.65,
    "text": "Ja, ein Haufen."
  },
  {
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    "end": 3791.45,
    "text": "Was ist ein Haufen?"
  },
  {
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    "end": 3797.45,
    "text": "Man weiß nicht mal, was der Unterschied von Haufen und Einzelfall ist, sondern es ist einfach völlig und definiert in der Menge."
  },
  {
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    "end": 3798.95,
    "text": "Und depressiv."
  },
  {
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    "end": 3800.71,
    "text": "So, das ist das ganz Wichtige."
  },
  {
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    "end": 3804.509,
    "text": "Die haben, wenn überhaupt, eine gemeinsame Eigenschaft."
  },
  {
    "start": 3804.89,
    "end": 3807.87,
    "text": "Sie schauen auf die Welt und sie reagieren mit Depression."
  },
  {
    "start": 3808.69,
    "end": 3813.15,
    "text": "Und Depression ist sozusagen dieses allerletzte, ich habe gar kein Handlungsvermögen mehr."
  },
  {
    "start": 3813.19,
    "end": 3813.23,
    "text": "Ja,"
  },
  {
    "start": 3813.39,
    "end": 3816.11,
    "text": "also Depression nicht im klinischen Sinne, sondern Depression."
  },
  {
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    "end": 3819.05,
    "text": "gelähmt, ich weiß nicht mehr einen noch aus."
  },
  {
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    "end": 3820.71,
    "text": "Wo soll ich hindern mit meinem Hass?"
  },
  {
    "start": 3821.009,
    "end": 3827.35,
    "text": "Ängstlich, Angst vor morgen, insbesondere strukturlos, wie man eine Depression definiert."
  },
  {
    "start": 3827.77,
    "end": 3828.69,
    "text": "So, Justus Bender."
  },
  {
    "start": 3828.75,
    "end": 3828.97,
    "text": "Ich glaube,"
  },
  {
    "start": 3829.029,
    "end": 3833.61,
    "text": "es geht sehr stark vom Individuum aus und es ist sehr emotional und irrational."
  },
  {
    "start": 3835.45,
    "end": 3841.85,
    "text": "Es gibt einen Merkmal, dass AfD-Anhänger oft zeigen und das ist ein ungeheure Pessimismus."
  },
  {
    "start": 3842.69,
    "end": 3847.87,
    "text": "Wenn man mit Leuten zum Beispiel vom Einzbach-Institut redet, dann meinen die, das ist eigentlich das Merkmal, an denen wir die erkennen."
  },
  {
    "start": 3847.93,
    "end": 3856.35,
    "text": "Also das ist ja nicht so, dass das irgendwelche Hartz-IV-Empfänger aus dem Erzgebirgskreis sind, sondern das sind Leute, die haben Unternehmen, denen geht's gut eigentlich."
  },
  {
    "start": 3857.569,
    "end": 3861.029,
    "text": "wirklich die ganz große Sorge, dass es bergab gehen wird in Zukunft."
  },
  {
    "start": 3861.09,
    "end": 3870.37,
    "text": "Und wenn die darüber reden, dass das Abendland und Deutschland und Europa und alles in den Bach runter und Migration und Eurokrise und Ukraine kriegen, die meinen das wirklich ernst."
  },
  {
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    "end": 3880.99,
    "text": "Und wenn man davon ausgeht und dann mal mit Psychologen auch redet, dann machen die so psychologische Untersuchungen, also die Fragen Leute nach ihren Charaktereigenschaften und ordnen das so ein."
  },
  {
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    "end": 3883.69,
    "text": "Und dann fragen sie mal, was haben sie eigentlich gewählt bei der Europawahl?"
  },
  {
    "start": 3885.45,
    "end": 3886.67,
    "text": "Und dann ist einfach völlig klar AfD."
  },
  {
    "start": 3887.37,
    "end": 3887.41,
    "text": "Ja."
  },
  {
    "start": 3888.05,
    "end": 3891.39,
    "text": "Also es ist auch schon im klinischen Sinne einfach, die sind depressiv."
  },
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    "end": 3893.41,
    "text": "Auf den will er sind depressiv."
  },
  {
    "start": 3894.17,
    "end": 3897.67,
    "text": "Jetzt sehe ich auch auf die Welt und denke mir, das kann nichts mehr werden."
  },
  {
    "start": 3898.63,
    "end": 3904.41,
    "text": "Also jeden Tag ist hier eine Brückenaufgang mehr gesperrt und statt mal was zu reparieren, wird einfach nur noch gesperrt."
  },
  {
    "start": 3904.569,
    "end": 3908.47,
    "text": "und dann hört man Podcast und hört China, Amerika, irgendwas und so."
  },
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    "text": "Die Welt bricht auf uns ein."
  },
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    "text": "Nur ich reagiere damit ja nicht mit einer Depression, weil ich noch an politische Programme glaube."
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    "text": "Jetzt hast du ja diesen Clip gespielt, ah, die AfD erlauben noch an Politik."
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    "text": "Das müsste man jetzt mal hinterfragen."
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    "text": "Die Politik spielt sich noch vor, dass es angeblich Programme gäbe wie komplette Remigration von zwanzig Millionen Menschen in Deutschland oder so."
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    "text": "Nur das ist ja kein Glaube an Politik."
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    "text": "Nein, das ist ja einfach ein Versprechen, dass bislang nicht eingelöst werden musste."
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    "text": "Folglich können sie gut dran glauben."
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    "text": "Genau."
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    "text": "Und das ist aber nicht die Definition von Politik."
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    "text": "die wir typischerweise haben."
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    "end": 3957.99,
    "text": "Die SPD, die ganze Zeit, das scheint dann der Sozialdemokratie vorführt, bedeutet also, da ist nicht mit der Traum der Sozialdemokratie da oder der Wunsch oder so etwas, während die AfD erst einmal mit dem Versprechen gestärkt überall hingehen kann, weil sie bislang noch nichts realisieren musste."
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    "text": "Genau."
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    "end": 3974.43,
    "text": "Und die SPD muss sich halt auch sehr überlegen, ob gegen eine Depression hilft, zu sagen, ja, wir haben jetzt irgendeinen Steuersatz um drei Prozent angepasst, ab dem Jahr Also dieses Folgenlose, wir machen irgendwas, was sich gut in den Nachrichten ankündigen lässt, aber niemand spürt irgendetwas."
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    "end": 3975.63,
    "text": "Man spürt sich nicht mehr."
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    "end": 3978.21,
    "text": "Diese Leute wollen sich gerne ritzen und so."
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    "text": "Dann merken die, dass überhaupt noch ein bisschen Welt da ist."
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    "text": "Und da könnte man jetzt nochmal in diesen amerikanischen neuen Wahlkampf, also beim Dani und so, sich mal anschauen."
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    "text": "Das passiert jetzt auch die kommenden Tage, dass da einfach die Wahl stattfindet."
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    "text": "Ahrens kann das natürlich jetzt ein bisschen ausführen."
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    "text": "Ich wollte eben, dass Deutschland und die weiße Rasse eben die Welt beherrscht."
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    "end": 4007.63,
    "text": "Oder zumindest, dass wir hier keine Menschen anderer Rasse ins Land lassen."
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    "text": "Wie"
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    "end": 4009.529,
    "text": "stehst du jetzt dazu, wenn du das so sagst?"
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    "end": 4016.11,
    "text": "Nur nicht weiß, aus welcher Motivation ich das selbst damals sagte."
  },
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    "end": 4023.55,
    "text": "Und ich weiß, dass diese Ur-Motivation, dieses rechte Grundgefühl eben einfach keine rationale Überzeugung war, sondern ein Gefühl."
  },
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    "text": "Und im Grunde würde ich ihr zum Nachhinein sagen, einen Ein Symptom einer tiefsitzenden Depression, also auch ich hatte diese Untergangsangst."
  },
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    "text": "Auch ich hatte diese Angst, dass diese Welt im Grunde für mich keinen Raum bietet und dass ich mir diesen Raum erstreiten muss und dass diese Welt oder irgendwelche in dieser weltwirkenden Kräfte mich ausmerzen wollen und dass ich im Grunde eine Defensive dagegen führe."
  },
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    "text": "Ich fühlte mich nicht als Aggressor, ich fühlte mich in der Defensive."
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    "end": 4063.25,
    "text": "Und diejenigen, die mir nun diese Defensive absprechen wollten, die jetzt sagen, ja, das ist aber eben rassistisch oder schlecht oder böse, was du machst, die sah ich als Handlanger dieser Aggressoren."
  },
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    "end": 4067.61,
    "text": "So, ich bin sehr gespannt auf dieses Buch im Salon, denn Zerstörungslust."
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    "text": "Ja."
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    "text": "Jetzt sagt Ahrens aber, wir sehen uns in der Defensive."
  },
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    "end": 4080.47,
    "text": "Wir sind nicht die, die was aktiv kaputt machen wollen, sondern das kaputt machen sieht allenfalls aus der falschen Richtung so aus, wie was kaputt machen, eigentlich sind wir die Bewahrer."
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    "end": 4082.009,
    "text": "Wir verteidigen etwas."
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    "text": "Also das wird noch zu überprüfen"
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    "text": "sein."
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    "text": "Make America great again."
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    "text": "Er sagt, er nicht will zu schlagen Amerika."
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    "text": "Genau."
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    "end": 4089.87,
    "text": "Und man hat jetzt so eine Vorstellung von früher war alles besser und so weiter und so fort."
  },
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    "end": 4098.43,
    "text": "Und da ist es halt gerade noch so ein akademischer Diskurs, dass man die dann vorwirft, ja wir wollen doch an morgen denken und nicht an gestern und dann sagen die einfach, nee, morgen ist nicht mehr."
  },
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    "end": 4099.95,
    "text": "Wir verteidigen jetzt, dass was gestern war."
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    "text": "Also diese Defensivhaltung."
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    "end": 4113.189,
    "text": "Bender... Also wir kommen ganz nah jetzt an so eine klinische Depressionsdefinition in Sachen, was sind so therapeutische Gegenmaßnahmen."
  },
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    "end": 4120.609,
    "text": "Und dann kommt auch raus, dass AfD-Wähler unglaublich einen starken Ordnungstrang haben."
  },
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    "end": 4122.55,
    "text": "Sie vielstecken."
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    "end": 4127.609,
    "text": "Unionswähler haben das auch ein bisschen, aber weit nicht so stark wie AfD-Wähler."
  },
  {
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    "end": 4137.37,
    "text": "Und anders als Unionswähler haben sie eine ganz starke Empfänglichkeit für Ängste und Zülung, nennt das dann Neurotizismus."
  },
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    "end": 4145.149,
    "text": "Also, wenn man denen erzählt, übrigens, hier kommen jetzt so ein paar hunderttausend Leute aus Afrika, die wissen nicht genau, wer will das nicht einfach mal rein oder so."
  },
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    "start": 4146.529,
    "end": 4150.47,
    "text": "Manche Leute sagen dann, das kann interessant werden und es belebt die Deutschen."
  },
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    "end": 4151.59,
    "text": "Gastronomie oder was auch immer."
  },
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    "end": 4156.05,
    "text": "Und andere, die eben so sind, entwickeln dann ungeheure Ängste."
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    "end": 4162.109,
    "text": "Und es beleide ich sozusagen ihren Ordnungssinn, dass da was unkontrolliert an der Grenze passiert und so."
  },
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    "end": 4173.43,
    "text": "Und so kann man daher kommen, ein bisschen erklären, wie das zustande kommt, dass eben in anderen Zeiten, die nicht so krisenbehaftet sind wie unsere."
  },
  {
    "start": 4174.21,
    "end": 4185.77,
    "text": "gibt es auch immer Leute, die sehr angstempfänglich sind, aber die verstreuen sich dann irgendwie oder die beteiligen sich nicht so an der Politik oder die sind mal hier, mal dort oder waren vielleicht früher in der Frinsbewegung oder so."
  },
  {
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    "end": 4196.49,
    "text": "Und jetzt heute versammelt diese AfD sehr stark solche Leute und macht denen das ganz konkrete Versprechen, sie auch von ihrer emotionalen Last zu befreien."
  },
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    "text": "Also"
  },
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    "end": 4201.07,
    "text": "diese Vorstellung von Nationalismus, die da mobilisiert wird."
  },
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    "end": 4205.59,
    "text": "hat ja ganz viel mit diesem Ordnung, wo, wo kann ich meine Ordnung verankern?"
  },
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    "end": 4206.61,
    "text": "Ah, im Nationalstaat."
  },
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    "end": 4212.51,
    "text": "Und das begegnet uns in ganz vielen anderen Diskussionen."
  },
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    "end": 4219.19,
    "text": "Wie zum Beispiel, Ole bekommt diese Frage von dieser Bozetti, wann bist du bereit, deine Heimat zu verteidigen?"
  },
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    "end": 4219.57,
    "text": "Ja."
  },
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    "end": 4221.67,
    "text": "Und Ole so, wie so verteidigen?"
  },
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    "end": 4224.37,
    "text": "Naja, aus Sympathie, mit wem soll ich sympathisieren?"
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  {
    "start": 4224.43,
    "end": 4224.83,
    "text": "und so weiter, ja?"
  },
  {
    "start": 4224.93,
    "end": 4230.17,
    "text": "Also dieses, dieses Clash auf wirklich nicht nur Culture, sondern grundlegende Paradigmen."
  },
  {
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    "end": 4235.03,
    "text": "Auf die Frage hin, wann würdest du mit Waffengewalt deine Heimat verteidigen?"
  },
  {
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    "end": 4239.57,
    "text": "Ja, könnte man ja genauso gut sagen, ich als Frankfurter würde niemals auf den Offenbacher schießen."
  },
  {
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    "end": 4240.03,
    "text": "Ja."
  },
  {
    "start": 4240.33,
    "end": 4247.55,
    "text": "Und dann würden die in der ARD und im ZDF und in allen Scheiß-Podcasts sofort sagen, es geht doch nicht darum, auf Offenbacher zu schießen, sondern auf, ja, was denn?"
  },
  {
    "start": 4248.19,
    "end": 4249.47,
    "text": "Naja, die aus anderen Ländern."
  },
  {
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    "end": 4249.87,
    "text": "Ja,"
  },
  {
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    "end": 4251.85,
    "text": "Franzosen, ne, Franzosen nicht mehr."
  },
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    "start": 4251.89,
    "end": 4253.11,
    "text": "Genau, jetzt Franzosen"
  },
  {
    "start": 4253.15,
    "end": 4253.39,
    "text": "nicht mehr."
  },
  {
    "start": 4254.67,
    "end": 4256.63,
    "text": "Also, das, was der Bender hier beschreibt."
  },
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    "end": 4257.19,
    "text": "Ja."
  },
  {
    "start": 4258.03,
    "end": 4260.93,
    "text": "Und der Ulrich ... Wie heißt der von der Zeit?"
  },
  {
    "start": 4261.47,
    "end": 4261.809,
    "text": "Ulrich?"
  },
  {
    "start": 4262.55,
    "end": 4262.809,
    "text": "Bernd"
  },
  {
    "start": 4264.21,
    "end": 4264.89,
    "text": "Ulrich."
  },
  {
    "start": 4268.33,
    "end": 4279.63,
    "text": "Der damals, als die AfD siebzehn Prozent hatte, also geschrieben, oder fünfzehn Prozent, bei der Bundestagswahl, ich glaube, seit Jahrzehnten oder so, meint er so, steckt nicht in jedem von uns so fünfzehn Prozent AfD."
  },
  {
    "start": 4280.49,
    "end": 4284.73,
    "text": "und bei diesem Werbpflichtsdiskurs im Sinne von, wann würdest du hier auf wen schießen?"
  },
  {
    "start": 4285.05,
    "end": 4290.41,
    "text": "und dass man gar nicht darüber redet, auf wen zu schießen ist, sondern völlig klar ist, auf die verhassten Russen."
  },
  {
    "start": 4292.13,
    "end": 4295.61,
    "text": "Da muss man sagen, ihr müsst euch selbst hinterfragen."
  },
  {
    "start": 4295.89,
    "end": 4297.57,
    "text": "Nicht immer nur über AfD-Leute reden und so."
  },
  {
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    "end": 4301.65,
    "text": "Dann fragt man bei euch selber nach, wo stecken eure fünfzehn Prozent AfD?"
  },
  {
    "start": 4302.23,
    "end": 4305.09,
    "text": "Und wenn es mal dreißig Prozent sind in Deutschland, ist das die selbe Frage."
  },
  {
    "start": 4305.63,
    "end": 4308.71,
    "text": "Wo stecken die dreißig Prozent AfD in dir, die das ermöglichen?"
  },
  {
    "start": 4308.97,
    "end": 4319.809,
    "text": "Ja, und das ist ja so erstaunlich wirklich bei dieser Werbpflichts-Diskussion, dass man Sagt ja, das ist selbstverständlich, dass man sich mit der Nation so sehr identifiziert."
  },
  {
    "start": 4320.13,
    "end": 4324.87,
    "text": "Aber wenn ich das tue, dann muss ich ja konsequent auch sagen, genau da muss ich die Nation auch laufen schützen."
  },
  {
    "start": 4325.33,
    "end": 4326.65,
    "text": "Vorflüchtlingen, zum Beispiel."
  },
  {
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    "end": 4330.07,
    "text": "Das liegt ja eigentlich sehr nah beieinander."
  },
  {
    "start": 4330.43,
    "end": 4334.21,
    "text": "Deswegen erleben wir für mich die interessanteste Querfront aller Zeiten."
  },
  {
    "start": 4334.59,
    "end": 4340.61,
    "text": "Also die Querfront, die wir ja lange Zeit diskutiert haben, war jetzt im Querdenkerlager und Wagenknecht."
  },
  {
    "start": 4340.65,
    "end": 4344.25,
    "text": "Und weiß ich nicht, wer ist an der Seite von Höcke."
  },
  {
    "start": 4345.97,
    "end": 4355.75,
    "text": "Interessant ist ja eigentlich diese Querfond, ich würde es mal in der Eiferheit halber sagen, fast auch dann alphabetisch gut zwischen Anne Wilde und Alice Weidel in Bezug auf die Werbpflicht und auf die Aufrüstung."
  },
  {
    "start": 4356.25,
    "end": 4356.45,
    "text": "Genau."
  },
  {
    "start": 4356.809,
    "end": 4359.87,
    "text": "Also in allgemeinen Diskussion ja, immer dran denken, Ordnungstrangen und Angst."
  },
  {
    "start": 4360.21,
    "end": 4372.85,
    "text": "Egal was wir fragen kommen, wie zum Beispiel zum Thema Werbdienst, immer zurückfragen, also fast therapeutisch so her, liebe Frau Bosetti, warum haben sie solche Angst vor den anderen und warum ist ihr Ordnungsrahmen der Nationalstaaten?"
  },
  {
    "start": 4373.39,
    "end": 4374.65,
    "text": "Sollten wir das nicht noch mal besprechen?"
  },
  {
    "start": 4374.95,
    "end": 4375.65,
    "text": "Ich dachte, wir sind weiter."
  },
  {
    "start": 4377.01,
    "end": 4377.75,
    "text": "Direkt auskontern."
  },
  {
    "start": 4378.41,
    "end": 4380.41,
    "text": "So Arendt hat eine sehr schöne Analogie."
  },
  {
    "start": 4381.85,
    "end": 4383.03,
    "text": "Er redet vom Meeresgrund."
  },
  {
    "start": 4384.17,
    "end": 4385.57,
    "text": "Ich finde jetzt das sehr plausibel."
  },
  {
    "start": 4386.43,
    "end": 4392.49,
    "text": "Also die AfD macht das besser, was eben der der Sumpf oder der Meeresgrund besser macht."
  },
  {
    "start": 4392.55,
    "end": 4397.45,
    "text": "Also Dinge fallen nach unten und die AfD ist sozusagen ganz unten und fängt die Dinge auf."
  },
  {
    "start": 4398.21,
    "end": 4407.05,
    "text": "Also in dem Maße, wie die Gesellschaft sich desintegriert und immer mehr Leute abgehängt sind und immer mehr Leute depressiv werden, sammeln sie sich bei der AfD."
  },
  {
    "start": 4407.75,
    "end": 4413.29,
    "text": "Völlig richtig, völlig richtig, will auch nochmal hier betonen, dass mich das enorm geärgert hat."
  },
  {
    "start": 4413.41,
    "end": 4418.15,
    "text": "während der Ampelzeit, hat man die Rezession geleugnet."
  },
  {
    "start": 4418.71,
    "end": 4420.65,
    "text": "Immer wieder gesagt, naja, aber ganz so stimmen sie jetzt nicht."
  },
  {
    "start": 4420.93,
    "end": 4422.43,
    "text": "Außer dem gibt es ja schon da einen Hoffnungsschimmer."
  },
  {
    "start": 4422.73,
    "end": 4426.11,
    "text": "Wir werden gleich sehen, wie dramatisch die Zahlen sind und wie lange sie es schon sind."
  },
  {
    "start": 4426.69,
    "end": 4435.83,
    "text": "Das heißt, da ist schon ganz viel nach unten weiter gefallen und denen, die da vielen, hat man noch von oben zugerufen, nein, nein, das ist alles gar nicht so."
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    "text": "Und die AfD muss nur da sitzen und die Hände aufhalten."
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    "text": "Genau."
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    "text": "Also früher hieß es, du kannst dich tiefer fallen als in Gottes Hände und heute bist du natürlich gottlos und fällst auf das... Unentdeckte Land Meeresgrund, also sagen wir immer, wir kennen mehr von der Mondoberfläche als vom Meeresgrund, also da fallen wir gerade hin und allein weil der Meeresgrund halt da ist, so funktioniert dieses Prinzip."
  },
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    "text": "Also, dass"
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    "text": "man auch nochmal gut auf unsere Migrationsthematik, die wir eben angesprochen haben, also Migranten, die durchaus mit der AfD was anfangen können, da können wir das auch dann finden, die erleben dann auch ständig dysfunktionales, fallen also auch nach unten und erwartet die AfD."
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    "text": "Niemand ist näher Meeresgrund als Migranten in Deutschland."
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    "text": "Von daher hier nur kurze Zäsur im Sinne von, wenn das, was wir bisher gehört haben, von Bender und Arendt so stimmt und ich finde es ist sehr plausibel, dann müssen wir uns wirklich darauf einstellen, dass die AfD hier dreißig, fünfund dreißig Prozent in den nächsten Jahrzehnten holt."
  },
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    "text": "Also das ist einfach ein Phänomen, das für immer bleibt und es sich noch, also einige Potenziale hat"
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    "text": "Zumindest länger bleibt."
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    "text": "Bender erklärt mal, Trump ist ja wirklich da von Leuten, die sozusagen auf mehres Grund warten durch diese, was sind das hier, ich sinke irgendwie ein, keine Ahnung, Orientierung suchen, die haben ja jetzt alle Trump gewählt."
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    "text": "Also"
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    "text": "wir können jetzt immer Trump auch mal nehmen als natürlich ganz andere Situation, aber es ist ja so ein bisschen ein Beispiel für eine rechtspopulistische Regierung und ich kann da jetzt nicht erkennen, dass Amerika jetzt geordneter wäre, sondern das ist Chaos, das ist ständige Unbeständigkeit."
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    "text": "Man weiß nie, was morgen ist und Krieg und Frieden und Krise und Zölle und was nicht alles."
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    "text": "Also genau, das ist ein Widerspruch, der ja aber vor allem auf der rationalen Ebene besteht."
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    "text": "Also wo man dann auf Leute einreden würde, seht ihr denn nicht, jemand denkt doch mal nach, das macht doch keinen Sinn, alles."
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    "text": "Also, auf mich würd das auch Eindruck machen, so ein rationales Argument."
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    "text": "Aber ich glaub, das ist ein bisschen so, wie wenn jemand, der wirklich Höhenangst hat und wirklich grad eine Panikreaktion hat und der soll in die Seilbahn steigen und auf dreitausend Meter hochfahren."
  },
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    "text": "Wenn man dem sagt, du, guck dir doch mal die Stahlseile an."
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    "text": "So erkläre ich es mir, ist das, wenn man auf AfD-Leute einredet mit diesen ganzen Faktenchecks und den ganzen Argumenten."
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    "text": "Der Brexit."
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    "text": "Der Brexit ist jetzt zehn Jahre her,"
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    "text": "fast."
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    "text": "Die Briten machen das einfach als Tabu."
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    "text": "Neische Verrage, so stark wie nie."
  },
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    "end": 4615.15,
    "text": "Alte Parteien aussatiert, das ganze Land auf links gekrempelt, Armut, sondern das gleiche Gesundheitssystem nicht mehr in der Rede wert."
  },
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    "text": "Aber es wird auf gar keinen Fall über den Brexit geredet."
  },
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    "text": "Einfach ausgeschwiegendes Thema."
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    "text": "Ja,"
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    "text": "wir haben das ja jetzt das letzte Mal gehabt mit den vielen Migranten, die aus afrikanischen Ländern gekommen sind,"
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    "text": "aufgrund des Brexit."
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    "text": "Ja, und man hat völlig irrationale Politik, die dann wieder nachgearbeitet werden muss."
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    "text": "Also es ist, diese Idee von Deutschland ist ein leichter Land der Dichter und Denker und wenn das hier ökonomisch dem Bach runtergeht, kriegen wir das irgendwie aufgeklärt, so."
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    "text": "Also da kann man schon mal große Angst vorhaben."
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    "text": "Weil die Menschen, wenn es ihnen schlecht geht, nicht zu einer Lösung tendieren, sondern zu einer Reflexhaltung und sozusagen nicht diese könnte man jetzt sagen vernünftige Optionen der Solidarität."
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    "text": "Die AfD wird verkörpert in der Haltung?"
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    "text": "Nicht die vernünftige Haltung der Solidarität und der sozusagen rationalen Betrachtung gesellschaftlicher Zusammenhänge wählen, wo man dann sagen könnte, okay, es geht uns schlechter aufgrund vielleicht von Ungleichverteilungen."
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    "text": "Und da müsste man dann strukturell gegenvorgehen."
  },
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    "text": "Das macht eben der Intellektuelle, der nicht persönlich davon betroffen ist jetzt."
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    "text": "Aber die meisten Menschen, wenn es denen schlechter geht, dann reagieren sie eben wie der Mensch als Tier."
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    "text": "im In der Savanne reagiert er, wenn er eine Bedrohung sieht."
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    "text": "Er hebt den Speer auf und geht in eine aggressiv-kämpferische Verteidigungshaltung gegen den Fremden, der als Bedrohung wahrgenommen wird."
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    "text": "Ich denke, es ist ein atavistischer Natur, wüchstiger Reflex."
  },
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    "text": "Das kann ich auch gut nachvollziehen."
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    "text": "Vor allem merkt man da auch noch mal."
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    "text": "Wie wichtig es ist, das so einzuordnen, wenn wieder Leute ankommen und sagen, das Ökonomische spielt oft gar keine Rolle."
  },
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    "end": 4735.17,
    "text": "Ich hatte das jetzt auch kürzlich nochmal, dass ich so einen Vortrag hörte von jemandem, der sich mit Rechtsextremismus beschäftigte, der dann sagte, nein, es ist immer der autoritäre Charakter."
  },
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    "text": "Und dann denkt man aber, ja, es gibt diesen autoritären Charakter und das scheint auch ein ganz starkes Phänomen zu sein."
  },
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    "text": "Aber das Ökonomische ist ja davon nicht losgelöst."
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    "end": 4749.55,
    "text": "Die Sache ist nur die, die ökonomisch fallen oder davor stehen zu fallen."
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    "end": 4773.87,
    "text": "Werden sicher über ihre ökonomische Lage oft nicht in der Weise bewusst, dass sie sagen, ach so, das liegt wohl an den Mieten, dem Neoliberalismus, der SPD die nicht geliefert hat, die doch eigentlich sich besinnen müsste auf, bla bla bla, sondern das wird genau dann nicht mehr weiter analysiert, wie die Briten auch nicht ihre ökonomische Lage bereit waren zu analysieren."
  },
  {
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    "text": "und dann ist dieser Autoritarismus als Angebot da und wir nehmen sie."
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  {
    "start": 4778.87,
    "end": 4788.61,
    "text": "und wenn sie dann in Umfragen gefragt werden, dann sagen sie irgendwas von, ich brauche eine starke Führungsperson oder wir brauchen eine starke Führungsperson und sie reden dann nicht über die Ökonomie."
  },
  {
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    "end": 4800.17,
    "text": "Das heißt aber nicht, dass die Ökonomie irrelevant ist, sondern sie wird, sie ist eigentlich so präsent, ja, wenn man bei dem Meer zu bleiben, es ist wie der Fisch im Meer, der gar nicht mehr darüber nachdenkt, dass er im Wasser ist."
  },
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    "text": "Ja."
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    "text": "Also ich will jetzt kein Marxist werden und so, ne?"
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    "text": "Nein,"
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    "text": "wir dich ja vor Bewahren, nein."
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    "end": 4810.99,
    "text": "Also das ist ja eigentlich mein großes Projekt innerhalb dieser zehn Jahre."
  },
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    "text": "Aber sehr viele Sachen dicht"
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    "end": 4814.21,
    "text": "zum Marxismus zu ziehen."
  },
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    "end": 4816.79,
    "text": "Auf halben Wege so halb geschafft."
  },
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    "end": 4827.77,
    "text": "Wir haben diese Themen jetzt hier, Rassismus, Dings, wie wir das beschrieben, dann können irgendwelche Leute sagen, der Ahrens ist aber ist ja wirklich ein Aussteiger, wie auch immer."
  },
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    "end": 4830.93,
    "text": "Das sind alle sekundäre Fragestellungen."
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    "text": "Primär, wenn man jetzt dieser Marxistischen These folgt, primär ist einfach, haut das Ökonomische hin."
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    "end": 4848.11,
    "text": "Wenn ich diese These jetzt mal anhänge aus sehr plausiblen Gründen, wir haben in Amerika diesen Präsidenten, der so lebt, wie sich arme Leute in Reichen vorstellen."
  },
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    "end": 4850.95,
    "text": "Er ist also stellvertretend für sie reich."
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    "text": "Ja."
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    "end": 4852.93,
    "text": "So auf so einer ganz vulgären Art und Weise."
  },
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    "start": 4852.97,
    "end": 4853.15,
    "text": "So wie die"
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    "text": "Geißens hier."
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    "end": 4854.19,
    "text": "Genau."
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    "end": 4866.05,
    "text": "Und diejenigen, die das nur aus Zuschauersicht erleben, aber damit sympathisieren, sind in diese Problemlage, die Donald Trump nicht hat, emotional involviert."
  },
  {
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    "end": 4872.61,
    "text": "Und das ist das Signalwort für alle therapeutischen Versuche, jemanden, der emotional involviert ist."
  },
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    "text": "Der kann sich nie selber am Schopfer daraus ziehen, sondern der braucht dann Hilfe."
  },
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    "end": 4884.41,
    "text": "Und wenn diese Hilfe nicht da ist, dann kann man noch so klug das durchschauen, dann ist es einfach wie es ist."
  },
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    "text": "Und das haben wir hier gerade politisch."
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    "text": "Jetzt hast du das so schön ausgeführt und wir sind hier ganz im therapeutischen Bereich."
  },
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    "text": "Ich werde ja, wenn ich bei Podiums Diskussionen immer gefragt, was kann man denn tun?"
  },
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    "text": "Dann sage ich immer, gut ist regional etwas zu tun."
  },
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    "end": 4910.65,
    "text": "Die Sportvereine, die Jugendzentren, also überall dort, wo Sozialität stattfindet, kann das Rechte nicht funktionieren bzw."
  },
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    "end": 4915.63,
    "text": "wir sehen ja jetzt diese große Gefahr, dass alles mal abgebaut wurde."
  },
  {
    "start": 4916.45,
    "end": 4920.95,
    "text": "kommen die Rechten und sagen, wir machen jetzt ein Familienfest und hier kriegt jeder gratis eine Bratwurst."
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    "end": 4923.27,
    "text": "Dadurch bekommen die jetzt wieder Zulauf."
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    "end": 4923.93,
    "text": "Also das ist das"
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    "end": 4924.309,
    "text": "eine."
  },
  {
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    "end": 4937.87,
    "text": "Wir können aber ja nochmal, jetzt, wenn wir in dem Therapeuten schon sind, so weit gehen, dass man eigentlich sagen müsste, wir haben so ein Haustür-Wahlkampf jetzt erfolgreich gesehen, weil den Linken oder auch bei der Petition Deutsche Wohnen und Co."
  },
  {
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    "end": 4938.61,
    "text": "enteignen."
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    "end": 4945.43,
    "text": "Eigentlich müsste man so Therapeuten haben, die an die Tür klopfen und sagen, wir machen mal ein Gesprächsangebot."
  },
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    "end": 4951.43,
    "text": "Wir können uns einmal die Woche oder wie sie wollen unterhalten."
  },
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    "text": "Wir sind dann da, so ganz allgemein mal gesprochen."
  },
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    "text": "Also ich weiß, das ist jetzt schwierig umzusetzen."
  },
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    "text": "Wir brauchen auch wirklich sehr viel Manpower dafür."
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    "text": "Wir können"
  },
  {
    "start": 4960.29,
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    "text": "es beziffern."
  },
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    "text": "Aber das ist eigentlich der Punkt."
  },
  {
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    "end": 4969.91,
    "text": "Damals schon bei Obama war einfach klar, pro Bundesstaat sind hier fünfzig bis achtzigtausend Leute."
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    "text": "sozusagen auf der Straße und führen Gespräche."
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    "text": "Naja, die werden so angeschrieben von der Kampagne."
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    "text": "Und dann heißt es, wir haben sie identifiziert, wir wissen, dass sie schon Obama-Freund sind, aber drüben wohnt im Haus siebzehn jemand und so weiter, ne?"
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    "text": "Und dann führt man dieses eine Gespräch."
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    "text": "Denn Mamdani war jetzt in der Daily Show bei..."
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    "text": "Aber hier reicht ja nicht ein Gespräch bei Leuten, die emotional so"
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    "text": "verdient sind."
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    "text": "Das"
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    "text": "ist ja das Schwierige daran."
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    "text": "Aber"
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    "text": "das Faszinosum ist ja, weil du jetzt so gesagt hast, das Lokale."
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    "text": "Leute reden ja derzeit über Innenstädte."
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    "text": "als wären sie da die ganze Zeit."
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    "end": 5006.87,
    "text": "Aber die Straße, über die sie selber jeden Tag fünfmal gehen, also pro Jahr, siebzigtausendmal, so, die sind völlig egal."
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    "text": "so, über die reden sie nie."
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    "text": "So, der Mamdani war jetzt bei John Stuart und erzählt dort so, und wir denken ja immer, das große TikTok-Zeitalter, der Ahrens, der Kraa und so weiter, ne?"
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    "end": 5026.53,
    "text": "In New York haben die einfach eine Kampagne mit achtzigtausend Leuten, die für die Kampagne, also nicht nur angesprochene Nachbarn, sondern wirklich so richtig, das sind achtzigtausend Leute, die einfach in New York Wahlkampf machen."
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    "text": "Und dann klopft er so auf den Tisch, und führt zuvor wieder in fünfzehn Sekunden warten und dann ein Gespräch führen über Mamdani."
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    "text": "So, und dann beschreibt er dieses Prinzip."
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    "end": 5047.23,
    "text": "Hier geht es nicht darum, Wähler zu gewinnen, sondern die Koalition zusammenzustellen, mit denen man später die versprochene Politik auch wirklich macht."
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    "text": "Von der er nämlich immer heißt, nee, also in den Institutionen kriegst du Disney."
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    "text": "Und wenn wir bei Trump gesehen, er bringt einfach seine eigene Institution mit und baut die Alten ab."
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    "text": "So, also wird einfach ein kompletter bis hin zu Teardown The White House und so hergemacht."
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    "text": "Das ist wirklich das halbe Gebäude."
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    "text": "Jetzt hätte er sprengen müssen."
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    "text": "Das wäre auch cool gewesen, damit so ein Bagger das so verschämt zu machen."
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    "text": "Und dann kommt da ein Ballroom hin."
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    "text": "Und so kann man natürlich Politik mal wirklich ganz neu denken."
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    "text": "Also im Sinne von diese Meeresboden-Ideologie, dass man wirklich dieses train the swamp, also einfach so ein ganzen Meeresboden mal abpumpt."
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    "text": "Ja."
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    "text": "Und da mal wirklich dann sieht, was da so los ist."
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    "text": "Wir alle kennen das doch, wenn wir in der Innenstadt sind, haben wir doch keine Möglichkeit, irgendetwas zu machen."
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    "text": "Gar"
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    "text": "nicht."
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    "text": "Gratis."
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    "text": "Wir können uns ein Café, ein Restaurant reinbegeben, ein Fast-Food-Kette."
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    "end": 5117.61,
    "text": "Wir haben Gleichförmige Innenstädte, die immer mehr verweisen, weil die Leute online bestellen, was auch grundsätzlich nicht schlimm ist, nämlich es war nie so, dass man sagen musste, eine Innenstadt braucht... Fünfzehn Deko Shops oder irgendetwas."
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    "text": "Warum soll es das in der Innenstadt geben?"
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    "text": "Wie könnte eigentlich die Innenstadt anders aufgebaut werden?"
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    "end": 5124.99,
    "text": "Es gab ja dann im Zuge der Lockdowns, so große Überlegungen."
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    "text": "Wie müssen wir die Innenstadt neu denken?"
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    "text": "Ist ja nichts von geblieben im Prinzip, bis auf ein paar regionale Projekte."
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    "text": "Bedeutet also diese Innenstadt ist eigentlich eine, die die ganze Zeit Menschen produziert, die auf den Meeresgrund fallen, weil nur wenige, da ird hier auch Richard David brecht, nur wenige das Geld haben, um diese modernistische Konsum Subjektivität hervorzubringen."
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    "text": "Das sind Leute, die verdienen fünftausend und mehr, die können shoppen gehen und sagen, Mensch war wieder ein toller Stark in der Stadt."
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    "text": "Und für die anderen ist die Frage, wenn ich jetzt hier bei McDonalds was esse, dann kann ich aber nachher nicht noch mehr hinten einen Kaffee leisten, also was mache ich?"
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    "end": 5164.61,
    "text": "Das ist die Frage, die sich stellt."
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    "text": "und vielleicht kann auch jemand zu H&M was kaufen gehen und das war es."
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    "end": 5176.49,
    "text": "Also wenn die Zahlen stimmen von Scott Galloway, dann ist jetzt in Amerika fünfzig Prozent des Alltagskonsums, es wird von zehn Prozent der Leuten gemacht."
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    "text": "Ja, das halte ich für"
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    "text": "nur noch die Apoklas ist so in der Innenstadt."
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    "text": "Und ich habe es gestern für Frankfurt mal für ein Text auf meiner Seite kurz nachgerechnet, natürlich mit KI-Hilfe und so."
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    "text": "Aber in Frankfurt gibt es da eine Dreißigtausend Mietwohnungen und wir kennen ja die Mietpreise und so."
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    "text": "Das heißt, in Frankfurt wird jedes Jahr ein Betrag von fünf Milliarden Euro mobilisiert, nur damit hier gewohnt werden kann."
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    "text": "Und für den Einzelhandel sind es nochmal sechs Milliarden."
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    "text": "Also allein wohnen, dass Leute anwesend sind."
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    "text": "Und Einzelhandel, dass sie sich versorgen, sind schon elf Milliarden."
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    "text": "Ich würde jetzt wie in der Stadt in Frankfurt nochmal das Doppelte drauflegen für so Filifanz und so."
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    "text": "Das heißt, diese Stadt pumpt einfach jedes Jahr zwanzig Milliarden durch."
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    "text": "Und das sieht man ihr aber nicht an."
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    "text": "Also es gibt so ein paar Hochhäuser, die machen aus dem Panorama, so aus der Ferne macht das Sinn und sieht schön aus."
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    "end": 5228.67,
    "text": "Aber... Im Grunde lebt jeder vor sich hin, mit dreieinachtzig am Tag und so."
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    "text": "Das"
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    "end": 5232.33,
    "text": "ist im Grunde das Stadtbild Frankfurt am Main."
  },
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    "end": 5235.43,
    "text": "Also da gibt es unendlich viel eigentlich mal zu machen."
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    "end": 5250.99,
    "text": "Und klar, man könnte dann die Gegenrechnung, das ist natürlich dann aufwendige Recherche, diese zehn Milliarden, die also nicht pro Tag, pro Nase einfach gleichmäßig verteilt irgendwo ausgegeben werden, also mit denen in Japan Skige fahren wird und in Neuseenlanden Bunker gebaut und so weiter und so fort."
  },
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    "text": "Warum ist das Geld dort?"
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    "text": "Warum ist das nicht einfach hier in der Stadt?"
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    "end": 5256.83,
    "text": "So, und das generiert Meeresgrund."
  },
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    "end": 5267.63,
    "text": "Und jetzt schaut natürlich keiner so ins Detail auf die Lebenswelt, auf die Straße vor der eigenen Haustür, sondern wir haben nur noch ideologische Großwetterlagen."
  },
  {
    "start": 5268.889,
    "end": 5285.41,
    "text": "Und da macht man zwar noch namentliche Unterschiede, aber wir hören das jetzt nicht einmal und überlegen uns so ein bisschen, was war nochmal der Unterschied zwischen Hardcore, Sächsische Schweiz, Nazis und irgendwelchen Salafisten beim IS."
  },
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    "end": 5298.69,
    "text": "Das heißt, ich glaube nicht, dass diese rechten Parteien ur, also ursächlich dafür verantwortlich sind, dass junge Männer nach rechts rücken, weil ich glaube, dass sie das im Grunde einfach abgrasen, ein Potenzial, was sowieso in der Luft liegt und warum das ausgerechnet jetzt heute in der Luft liegt."
  },
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    "end": 5299.73,
    "text": "Ich glaube, das waren nie weg."
  },
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    "end": 5302.45,
    "text": "Ich glaube, das wird nur durch Social Media im Grunde entfesselt."
  },
  {
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    "end": 5325.389,
    "text": "Aber dieser Rechtsruck und ein allgemeiner autoritärer Turn und der Wunsch nach festen Strukturen, nach eben solchen festen Konstrukten, Nationalstaaten, Imperien und Identitäten, ob eine religiöse Natur oder nationaler Natur, der ist Ausdruck einer allgemeinen Verunsicherung und eben, ich würde sagen, das scheinbare Gegenmittel zu dieser Depression, die eben das rechte Grundgefühl ist."
  },
  {
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    "end": 5330.97,
    "text": "Also das rechte Grundgefühl ist, ich bin verloren in einer mirfeindlichen Welt und die scheinbare Antwort darauf ist,"
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    "text": "ich"
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    "text": "habe eine Identität, die mich eben mit anderen zu einem starken Kollektiv verbindet, sei es nur national oder religiös."
  },
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    "end": 5343.79,
    "text": "Ich denke, dass Islamismus und Rechtsextremismus im Grunde halt dasselbe Grundgefühl ausdrücken in unterschiedlichen Kulturkreisen."
  },
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    "text": "Ja,"
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    "end": 5346.79,
    "text": "also das sagt jetzt nicht nur Eirik Aras, da gibt es gute Bücher."
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    "end": 5353.41,
    "text": "Wir haben das häufig hier gelesen, der schwarze Staat oder wie auch immer, dann diese Aufklärung über die CDU christlich und konservativ."
  },
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    "text": "Wie hängt das miteinander zusammen?"
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    "text": "von Andreas Pütmann und so."
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    "text": "Und es ist immer wieder dasselbe."
  },
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    "end": 5366.33,
    "text": "Im Grunde ist... Die kleine Unterscheidung zwischen die Frau ist zu Hause am Herd, kümmert sich um die Kinder."
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    "end": 5371.21,
    "text": "Am Sonntag geht's in die Kirche und jeden Morgen im gleichen Rhythmus macht man irgendwelche Rituale."
  },
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    "end": 5378.65,
    "text": "Da kann man sich dann aussuchen, ob man das unter dem Deckmantel des Mutterkreuzes oder des Salafismus oder was auch immer macht."
  },
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    "end": 5381.389,
    "text": "Das ist dann halt noch so eine kleine Geschmacksfrage."
  },
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    "end": 5383.77,
    "text": "Aber im Grunde... Frau der Intensität, ja."
  },
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    "end": 5384.99,
    "text": "Das auch, genau."
  },
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    "end": 5388.49,
    "text": "Das sind dann noch so kleine Unterschiede, aber in der Rest ist im Grunde gleich."
  },
  {
    "start": 5389.51,
    "end": 5391.99,
    "text": "Ein großes Thema, das hier besprochen wird, die Medien."
  },
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    "end": 5401.11,
    "text": "Denn die unmittelbare Lebenswelt Frankfurt am Main, klar, ich sehe sie auch ab und zu im Fernsehen, wenn irgendwas mit Börsenbericht ist, aber typischerweise erlebe ich Frankfurt durch eigene Erfahrung."
  },
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    "end": 5408.71,
    "text": "Und jetzt muss man auch hinterfragen mal die Realität der Massenmedien von Luhmann."
  },
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    "end": 5412.63,
    "text": "Wir kennen die Welt, in der wir leben, aus den Massenmedien und nirgendwo sonst."
  },
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    "text": "Das stimmt und er macht eine sehr klugen Argumentation."
  },
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    "end": 5425.73,
    "text": "Die Maßstäbe auch, wie wir im konkreten Alltag mit anderen Leuten reden und was wir beobachten, wird davon geprägt, was in den Massenmedien stattfindet."
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  {
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    "text": "Nur, wenn dann ein gigantischer Medienwandel stattfindet."
  },
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    "end": 5438.33,
    "text": "Also in Redaktionsschluss ein Aufbau von Facebook, jetzt TikTok, der ganze Kram, Wahlkampf noch bei TikTok im Videoform und so."
  },
  {
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    "end": 5447.33,
    "text": "Müssten wir doch eigentlich mal, also klar, dass ich renne jetzt auf eine Tür rein, was meine Podcast angeht und so, und was wir hier besprechen, aber müssen wir doch einmal darüber reden, oder?"
  },
  {
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    "end": 5448.889,
    "text": "Also das ist jetzt so."
  },
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    "end": 5452.47,
    "text": "Hier in dem Gespräch wird es jedenfalls auch mal gut thematisiert."
  },
  {
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    "end": 5459.63,
    "text": "Das wirklich ausschlaggebende in meinen Augen war... das rasante Wachstum in dieser Chorhorte."
  },
  {
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    "end": 5460.93,
    "text": "Du wirst das wissen."
  },
  {
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    "end": 5463.41,
    "text": "Wirklich ein hitlerisches Lauffeuer."
  },
  {
    "start": 5463.77,
    "end": 5466.63,
    "text": "Zwei Jahre zuvor, also gab es dieselbe Studie schon mal."
  },
  {
    "start": 5466.69,
    "end": 5468.47,
    "text": "Die Chorhorte war um ein Jahr verschoben."
  },
  {
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    "end": 5471.93,
    "text": "bei den, waren dann siebzehn bis dreißig"
  },
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    "text": "hier."
  },
  {
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    "end": 5473.49,
    "text": "Also es gibt eben die sehr jungen Männer."
  },
  {
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    "end": 5478.85,
    "text": "Und die da als Manifest rechtsextrem gemessen worden waren zwei Jahre davor, ein Prozent."
  },
  {
    "start": 5479.25,
    "end": 5480.51,
    "text": "Also in zwei Jahren von ein"
  },
  {
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    "text": "auf"
  },
  {
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  },
  {
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    "text": "Ich würde so weit gehen, dass als den Ahrens-Effekt ... zu bezeichnen."
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    "end": 5488.47,
    "text": "Ja, das ist sicher so."
  },
  {
    "start": 5488.65,
    "end": 5493.25,
    "text": "Also ich war sicher in Deutschland insofern durch diese TikTok-Kampagne mit gerade der Auslöser dafür, aber nicht die Ursache."
  },
  {
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    "end": 5496.65,
    "text": "Und es hätte auch vielleicht statt mehr jemand anders auf diese... Was"
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    "text": "ist dann die Ursache?"
  },
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    "text": "Ja."
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    "text": "Also vorher auf YouTube konnte man halt einen Kanal, der Hitlerreden postet, irgendwann einfach zensieren."
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    "text": "Aber auf TikTok kann halt jeder eine Hitlerrede hochladen und kann damit sozusagen relativ schnell viral gehen."
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    "text": "Und wir sehen also innerhalb weniger Jahre jetzt, dass tatsächlich so um die zwanzig Prozent auch der Jugend halt rechtsextreme Veranlagung haben."
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    "text": "oder Prägung oder wie auch immer, aber sie sind halt irgendwie rechtsextrem."
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    "text": "die, also wenn ich die richtig verstehe, jetzt durch Social Media bekommen haben."
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    "text": "nicht dadurch bekommen haben, sondern die sie jetzt halt authentisch ausleben können und sich dann dafür auch nicht mehr schämen, weil sie auf TikTok halt Gleichgesinnte finden."
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    "text": "Also wer rechtsextrem irgendwie ist, der findet auf TikTok sofort die richtige passende Bubble und dann auch die anderen und man kann sich dann gegenseitig in den Kommentaren halt bestärken."
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    "text": "Stimmt soweit."
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    "text": "Hier muss man die Genderfrage nochmal groß einbauen."
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    "text": "Und auch einbauen, dass wir jetzt gerade wieder andere Trends erleben, nämlich bei den ganz jungen Leuten, dass sie gerade nicht weiter nach rechts dendieren."
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    "text": "Genau,"
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    "text": "und das wird aber getrieben über Frauen und junge Männer, die sich vielleicht dann doch auch mal an Frauen orientieren."
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    "end": 5562.05,
    "text": "Das ist ja auch ein Phänomen, das man mal mit einpreisen muss, wenn es hier um siebzehn bis idol dreißig Jahre geht."
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    "end": 5563.73,
    "text": "Das ist ja nun das Matingalter."
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    "text": "Bender beschreibt das natürlich jetzt aus seiner Sicht, also wir haben doch hier die große FHZ und so."
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    "text": "Also kurz bevor die AfD aufkam, fingen auch die älteren Generationen in Deutschland an sich auf Facebook zu organisieren und den ganzen Social Media Kram mitzumachen."
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    "text": "So, das war ja schon bei Trump I ein ganz wichtiger Punkt."
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    "text": "Nee, es ist nicht YouTube, es sind die Talkradio-Hörer, die alten Leute."
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    "text": "der einfach Rush Limbaugh den ganzen Tag gehört haben."
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    "text": "Und war dann sozusagen einer Welt ausgesetzt, in der diese Algorithmen wirkten und diese Emotionalisierung."
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    "text": "Und war eben nicht mehr in einer Position, wo einzelne Akteure in einer Debatte, die immer gleichen sind, also der Journalist, der das vollberuflich macht, steht in der Pressekonferenz und stellt dem Minister eine Frage."
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    "text": "Und wenn der Minister am Dienstag nicht antwortet, stellt er die am Mittwoch nochmal und so."
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    "end": 5618.05,
    "text": "Da so entsteht auch so eine Verantwortung."
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    "text": "Der Minister kann sich dem nicht entziehen und der Redakteur ist auch immer der gleiche."
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    "text": "Und wenn man so ein Mob hat im Internet, so ein Shitstorm-Mob und was auch immer, dann zerfließen alle Prozesse, in denen irgendwie es eine Verantwortlichkeit gibt."
  },
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    "text": "Also wenn der Trump heute die einen vom Kopf stößt, dann holt er sich die Unterstützung halt von den anderen oder so."
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    "end": 5646.23,
    "text": "Es sind immer wechselnde Figuren, wechselnde Verantwortlichkeiten und so."
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    "text": "Es setzt sich alles zerflossen, was wir mal an demokratischen Strukturen hatten, die ja immer gelebt werden müssen."
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    "text": "Es geht ja nicht nur um Parteien oder was im Grundgesetz steht, sondern du musst ja in der Gesellschaft so was sagen, wir diskutieren das jetzt, dann kommen wir zu einem Ergebnis und dann akzeptieren wir das auch."
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    "text": "Wir müssen eigentlich gar nicht, langer Rede kurzer Sinn, wir müssen gar nicht so viel über Trump und die AfD reden, sondern über die Art, wie wir politische Entscheidungen treffen in der Gesellschaft."
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    "text": "Und wenn wir das wieder reparieren, dann sind die Symptome auch weg."
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    "text": "mir nicht klar."
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    "text": "Das ist mir auch unklar."
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    "text": "Können wir jetzt nicht sagen, wir schalten mal wieder einen Gang zurück, stellen wieder eine Presseanfrage, warten einen Tag, solange wird bei YouTube nichts gesendet, wie sieht das aus?"
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    "text": "Ich würde auch sagen, klar, hier ist Justus Bender jetzt einfach gefangen in dem Willen, dass auch die FAZ einfach noch zwanzig Jahre da ist, solange er seine Schreiberbiografie noch beendet."
  },
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    "end": 5710.07,
    "text": "Aber was wir auf jeden Fall haben, ist ein Medienverhalten, das in einem gewissen Verhältnis zur Welt steht."
  },
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    "text": "Also damals war einfach völlig klar, die Leute interessieren sich für sich selber, also müssen wir für sich selber Politik machen, das Ausland dagegen ausgeblendet."
  },
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    "text": "Also, dass wir heute so Lieferkettenverantwortlichkeit, Klima thematisieren und so."
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    "text": "Das kommt ja alles aus einer Sensibilisierung über Chaos-Mediale."
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    "text": "Komplikation, dass einfach alles jetzt mal in einen Top geworfen wird."
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    "end": 5738.79,
    "text": "Und plötzlich heißt es, ach so, es müssen wir auch noch an die nicht-deutschen, die nicht mal in Deutschland sind, denken und für die Verantwortung übernehmen, was auch immer."
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    "text": "Ja, auch das globale Kräftespiel."
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    "end": 5748.13,
    "text": "Das ist ja, also diese Präsenz, einfach diese Akteure in den Nachrichten, in den Podcasts, laufen wird darüber geredet."
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    "text": "Das ist in der"
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    "start": 5749.09,
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    "text": "Weise nicht früher gewesen."
  },
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    "end": 5750.57,
    "text": "Genau,"
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    "end": 5753.73,
    "text": "so ein ganz unmittelbares Schirmaradier damals so gesagt."
  },
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    "end": 5756.25,
    "text": "Alles, was wichtig ist, steht heute in der Zeitung."
  },
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    "end": 5759.77,
    "text": "Sie können in Berlin keinen politischen Move machen, der nicht in der Zeitung steht."
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    "text": "Und das ist erst mal eine gute Sache."
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    "end": 5774.09,
    "text": "Auch wenn es natürlich ein bisschen schmerzlich ist, plötzlich zu sehen, am Mist im Sinne von Willy Brandt kann nicht nur schöne Reden halten, sondern da geht es auch abends zur Sache oder was auch immer."
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    "text": "Oder was hat Adenauer mit irgendwem besprochen in so Hinterzimmer und so."
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  {
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    "end": 5785.43,
    "text": "Wir haben einfach nie eine Aufklärung bekommen und es hätte damals Wenn da Ehrlichkeit gewesen wäre, einiges im Wallung gebracht."
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    "text": "In deren Sicht ist ja das, was Trump so überzeugend macht, diese krasse Authentizität."
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    "text": "Einfach zu sagen, ich will ein Ballroom."
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    "text": "Und dann ist scheißegal, ob irgendwer das für eine schlechte Idee hält und so, ich will ein Ballroom."
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    "text": "Und diese Überzeugung einfach, der klebt man dann so rund, fragt sich, krass, das ist ja irgendwie auch mal erfrischend so was zu sehen."
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    "text": "Nur das muss halt noch eingeübt werden."
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    "end": 5821.309,
    "text": "Deswegen würde ich auch sagen, nee, hier muss nicht das alte Mediensystem repariert werden, sondern wir müssen halt Und ich meine, nach zwanzig Jahren fangen wir zu langsam mal an zu diskutieren, ob wir nicht auch mal das ein oder andere inhaltlich verbieten sollen bei, was weiß ich, Vierzehnjährigen oder so, ja."
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    "text": "Also, so ganz langsam werden ja so Linien eingezogen."
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    "end": 5836.389,
    "text": "Ich würde sagen, dadurch, dass wir jetzt Sora und sowas haben, also Videoproduktionen, die ununterscheidbar sind von Realität, wird es eh wieder einen neuen Dreh und eine neue Aufmerksamkeit für Leuchtturmjournalismus geben."
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    "end": 5840.889,
    "text": "Allein, weil man sich darauf verlassen kann, nee, ich habe es auf der Seite der FHZ gesehen, das war ein echtes Video."
  },
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    "end": 5847.809,
    "text": "Ja, wir sind ja hier eigentlich an der Situation, wo wir sagen, wer ist der Adressat?"
  },
  {
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    "end": 5854.63,
    "text": "Und wenn wir jetzt über TikTok zum Beispiel reden, dann können wir sehen, dass dort der Adressat immer weniger eine Rolle spielt."
  },
  {
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    "end": 5868.61,
    "text": "Das heißt, es gibt zwar TikToker mit einer relativ großen Reichweite, Aber deren Conversion Rate ist ja oft auch schon gar nicht so gut, wenn Sie woanders hin migrieren mit Ihren Sachen, weil es nicht so sehr an den Adressaten... Das ist ja ein Rekabert, wie er beschrieben hat."
  },
  {
    "start": 5868.63,
    "end": 5873.19,
    "text": "... ist es nicht so sehr an den Adressaten geknüpft wie beispielsweise bei einem Podcast."
  },
  {
    "start": 5873.65,
    "end": 5876.469,
    "text": "Also auch da gibt es Clips, die irgendwo herumschwirren schon mal."
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  {
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    "end": 5882.43,
    "text": "Aber wir haben dann eine viel festere Verankerung an den Adressaten bei TikTok."
  },
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    "start": 5882.95,
    "end": 5900.309,
    "text": "ist ja das so gewesen, das ist ja interessant, bei Aarons und Kra, dass Kra ja verboten wurde auf TikTok und dann aber, dass erst richtig Fahrtaufnahmen, dass also andere irgendwelche Kleinstkanäle und großen Kanäle Kra-Videos produziert haben, sie hochgeladen haben und dort verteilte es sich immer weiter."
  },
  {
    "start": 5900.65,
    "end": 5908.29,
    "text": "Das bedeutet, es war gar nicht mehr an den einzelnen geknüpft, nicht mehr an den Sender geknüpft werden, dann das bei YouTube ja noch eher dann vorfindet."
  },
  {
    "start": 5908.63,
    "end": 5911.95,
    "text": "Ja, das ist soziologisch eine der interessantesten Fragestellungen überhaupt?"
  },
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    "end": 5918.13,
    "text": "nämlich diese Feststellung zu sagen Kommunikation ist es nicht einfach nur, weil die Informationen im Raum stehen."
  },
  {
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    "end": 5920.61,
    "text": "Ich sage jetzt immer, Adressat der Absender ist es ja."
  },
  {
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    "end": 5921.91,
    "text": "Der Absender."
  },
  {
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    "end": 5921.99,
    "text": "Wie"
  },
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    "text": "auch immer."
  },
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    "end": 5923.11,
    "text": "Der Absender"
  },
  {
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    "end": 5927.07,
    "text": "ist nicht mehr, ja, aber der Absender ist bei TikTok nicht mehr so relevant."
  },
  {
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    "end": 5928.69,
    "text": "Ja, aber es geht auch um den Adressaten."
  },
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    "text": "Also klar,"
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    "end": 5945.37,
    "text": "nur wenn du nicht mehr es direkt an eine Figur verbinden kannst, also wenn ich jetzt in der Filmanalyse spreche, dann spreche ich aus der Filmanalyse als Absender, aber wenn irgendwo was geklippt wird von irgendjemanden, der einen Take raushaut."
  },
  {
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    "end": 5958.43,
    "text": "zum Thema Migration und der geht bei TikTok viral, stellt sich für die, die das wahrnehmen, nicht mehr auf welchem Kanal habe ich das gesehen, von wo kam das jetzt genau, sondern es hat einfach der Take gefallen."
  },
  {
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    "end": 5972.41,
    "text": "Also dass du jetzt bei dir eine Verwechslung von Adressat und Autor festgestellt hast, finde ich wahnsinnig interessant, denn dieser Kommunikationsbegriff heißt ja nicht einfach nur, es ist eine Information da."
  },
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    "end": 5983.969,
    "text": "Im Sinne von, ich sehe etwas, ich nehme etwas wahr, sondern die Information, die eine Mitteilung so besonders macht, ist ja der Aspekt der Mitteilung."
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  {
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    "text": "Also jemand muss etwas, man muss also einfach merken, ich muss nicht gemeint sein, aber da wollte jemand jemanden was mitteilen."
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    "text": "Und deswegen macht es, ist es für mich interessant."
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    "text": "Da hat jemand jemanden angesprochen, aber er hat ihn nicht gesehen oder was auch immer."
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    "text": "Aber ich habe es bemerkt, wie eine Mitteilung flyphorierte."
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    "text": "Und da ist ja schon egal, ob man jetzt das vom Adressaten oder vom Auto wie auch immer, sondern allein der Aspekt, es gab eine Mitteilung."
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    "text": "Und so ging das Social Media-Zeitalter los."
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    "text": "Dann kam irgendwann die Celebrities dazu, für die man sich interessiert."
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    "text": "Und heute hat man einfach Inhalte."
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    "text": "bei denen völlig unklar ist, ob das überhaupt noch eine Mitteilung war oder ob nicht einfach jemand irgendwas hat gebrompt."
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    "text": "Von daher, ähm, ja, Bender hat hier gerade diese Reparation so betont und ich würde sagen, nee, sondern das muss jetzt rekombiniert werden."
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    "text": "Wir müssen jetzt in diesem großen Wirber von Informationen wieder Mitteilung erkennbar machen."
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    "text": "Und sei es erstmal nur eine politische Mitteilung, bei der da nicht ewige Podcasts von Nöten sind, in dem uns der Föhrter, Eure Ausgeber, versucht, plausibel zu erklären, was der Kanzler gemeint hätte, wenn er doch nur so flehend von Kaube danach zwanzig Minuten Gespräch, ja, es stimmt schon, er hätte so mit sagen können, was er nicht meinte."
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    "text": "Und ich denke mir so, wow, das ist so verdreht gerade."
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    "text": "Also toll fürs Küche her."
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    "text": "Aber nochmal, um auf diese ein und zwölf Prozent zu gehen, ich glaube halt nicht, dass."
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    "text": "ich glaube nicht, dass sich das innerhalb von zwei Jahren verzweifelt hat."
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    "text": "So, das ist jetzt seine Theorie, die Hemmungen sind gefallen."
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    "text": "Da würde ich sagen, genau."
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    "text": "Hier sind einfach Hemmungen gefallen."
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    "text": "Und Leute, und das ist ja, finde ich, immer noch das Wichtigste überhaupt, sie müssen nicht von einer AfD-Ideologie überzeugt sein, um eine faschistische Gefahr darzustellen."
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    "text": "Wenn die Hemmungen fallen, wie bei diesen jungen Migranten auf der Straße mit einem Mercedes-Benz-Pullover, die können durchaus dafür sorgen, dass hier wieder Kassetts gebaut werden, also Echte, ohne dass sie es wollten."
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    "text": "Das ist die Gefahr, diese Hemmungslosigkeit."
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    "text": "Ja, das ist ja, ich hatte, das ist so irre, dass immer so gesagt wird, ja, wie überzeugt es jemand wirklich davon?"
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    "text": "Naja, das spielt in dem Sinne keine Rolle."
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    "text": "Ich will ein positives Beispiel geben."
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    "text": "Ich habe das jetzt bei meinem Deep Dive auch gemacht."
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    "text": "Thomas Mann."
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    "text": "Der Deep"
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    "text": "Dive ist übrigens Wolfgangs neues Bezahlformat auf der Filmanalyse."
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    "text": "Du redest jetzt eine Stunde lang"
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    "text": "über... Sogar noch länger."
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    "text": "Oder"
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    "text": "länger."
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    "text": "Also"
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    "text": "ich habe, genau, ich habe bei Steady, kann man das finden, das am einfachsten ist auch bei Apple Patron, aber wir empfehlen ja immer Steady."
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    "end": 6174.15,
    "text": "Dort gibt es die Filmanalyse plus, das bedeutet einmal im Monat Q&A und einmal im Monat einen Deep Dive."
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    "text": "Da gehe ich dann tief rein in ein Thema oder in einen Film und hier beschäftige ich mich in der ersten Folge."
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    "text": "mit dem Lieblingsfilm von Donald Trump."
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    "text": "Und das ist ein Schwarz-Weiß-Film von neunzehntfünfzig."
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    "text": "Nämlich Sunset"
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    "text": "Boulevard."
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    "text": "Du musst ihn dir unbedingt ansehen."
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    "text": "Du wirst es nicht glauben."
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    "text": "Weil er"
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    "text": "sich da drin widersieht."
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    "text": "Er sieht sich in"
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    "text": "einer Stummfilm-Diva, die ein Comeback herbeisehnt und zwischen Realität und Fiktion nicht mehr zu unterscheiden vermag."
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    "text": "Jedenfalls habe ich mich da auch auseinandersetzt mit der Frage, ja muss man dann überzeugt sein."
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    "text": "Reicht das nicht, wenn man spielt, dass man ..."
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    "text": "Und dann habe ich dann ein Zitat angeführt von Thomas Mann."
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    "text": "Thomas Mann ist ja durch die USA gereist, um für die Demokratie zu werben."
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    "text": "Und dann gibt es in einem Tagebuch einen Traktensatz."
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    "text": "Ich kann das jetzt nur aus dem Gedächtnis paraphrasierend wiedergeben, dass er sich fragt, inwieweit er dort eine Rolle spielt."
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    "text": "Glaubt er wirklich eigentlich an diese demokratischen Ideale, die er verkündet."
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    "text": "Die Frage stellt er sich und er sagt dann sich selbst, aber es ist gut, an diese Ideale zu erinnern."
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    "text": "Das heißt, ob er wirklich so ein überzeugter Demokrat ist, bleibt unklar."
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    "text": "Es ist aber wichtig, es zu tun."
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    "text": "Und das kann man jetzt auch anders natürlich sehen, ob die wirklich überzeugte Rassisten sind, Nazis sind AfD-Anhänger, spielt in dem Sinne"
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    "text": "keine Rolle."
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    "text": "Die Überzeugung ist nicht das Ding, es muss nur dahin geführt werden, dass sie sagen, ich mach da mal meinen Kreuz."
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    "text": "Und viele Sachen müssen einfach geregelt werden, wir müssen so tun, als ob, egal was Sache ist, wir können weder mit den Chinesen diskutieren, noch mit Trump, noch mit dem Virus."
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    "end": 6300.21,
    "text": "Und bei allen anderen Themen so, Erst mal diskutieren, erst mal alles durchs Bewusstsein leiern, Ewiglage hier nochmal am Podium, da nochmal ein Marinette-Spotcast und so."
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    "text": "Und am Ende Torfels Küche."
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    "text": "Also Medienverhalten und Strategie, ein sehr interessantes Kapitel Bender."
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    "text": "Warum ist ausgerechnet diese Partei, ich sag"
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    "text": "mal... Das ist mein Finanzminister hier, hört euch den mal an."
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    "text": "Er klingt ja mal so, als würde er ja so völlig... Warte mal, ich bin aufgestanden."
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    "text": "Was bin ich?"
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    "text": "Das ist"
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    "text": "ausgerechnet diese Partei, ich sag mal, der alten Herren."
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    "text": "Das ist ja nun mindestens mal aus den Funktionsträger, am Betriebssoziologisch wirklich."
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    "text": "Wieso sind die gerade auf diesem modernen, medialen Ebenen so präsent und verstehen es dann auch, da die Jugend abzuholen?"
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    "text": "So, jetzt kommt eine Antwort von Bender, die für alle interessant ist."
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    "text": "Ich würde jetzt sagen, insbesondere für Benders Kollegen, alle ja, aber auch für uns."
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    "end": 6354.549,
    "text": "Wir haben immer so Unterstellungen von Kompetenz und wie auch immer, also wir unterstellen, wir warnen jetzt vor, nee, Leute müssen nicht davon überzeugt sein."
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    "end": 6362.43,
    "text": "Wir sehen Milliardäre und warum haben wir mit der Unterstellung, dass die sich auskennen mit Geld, mit Sachen und so weiter, ja?"
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    "text": "Ja."
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    "text": "Die haben halt kein Plan."
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    "text": "Und das ist hier bei Bender auch bei der AfD ganz, ganz wichtig jetzt."
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    "text": "es ist keine junge Partei, aber es ist eine authentische Partei."
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    "text": "Also, wenn man jetzt mit einem Mandatsträger von, weiß nicht, Union oder SPD spricht, als Journalist zum Beispiel, dann sagt er dann so, Herr Benders kann ich Ihnen nichts sagen und da muss ich jetzt ein bisschen aufpassen."
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    "text": "und wir haben hier Strukturen und wir haben das besprochen in der Fraktion und was nicht alles."
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    "text": "Und so jemand von der AfD, der sagt, ich sage Ihnen mal ganz ehrlich, Den Friedrich Merz kann ich überhaupt nicht leiden und den kann ich nicht leiden."
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    "text": "Gestern ist das passiert und dann dies."
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    "text": "Und so ist auch, dir Erfolg zu erklären in Social Media."
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    "text": "Es gab Versuche, seit dem Europawahlkampf, im Jahr zwanzig, versuchen, die etablierten Parteien da aufzuholen."
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    "text": "Und haben das anfangs sehr schlecht gemacht."
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    "text": "Und dann wollten die irgendwie diese Aktentasche ... in den Vordergrund stellen."
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    "text": "Und das Social Media-Team von Markus Söder hat ihn dauernd gefragt, was sein Lieblingsessen ist."
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    "text": "Dann hat er ihm erzählt, weil die dachten, so"
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    "text": "ist dieser Hashtag Söder ist entstanden."
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    "end": 6436.25,
    "text": "Und so haben die Dachten halt, wir müssen authentisch sein."
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    "text": "Also fragen wir Herrn Söder nach seinen Lieblingsessen."
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    "end": 6440.63,
    "text": "Aber was die AfD-Leute machen, ist was völlig anderes."
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    "end": 6446.33,
    "text": "Die setzen sich einfach davon eine Kamera und sagen, die anderen Parteien lügen euch nur an."
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    "text": "Ich sag euch jetzt mal, wie es wirklich ist."
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    "text": "Und dann sagen sie irgendwas."
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    "text": "Und man merkt, dann kommt natürlich etwas, Wo vielleicht viele sagen würden, so ist es aber gar nicht wirklich."
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    "text": "Das ist völliger Quatsch."
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    "text": "Und machen wir mal einen Faktencheck."
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    "text": "Aber was die emotionale Ebene angeht, hat niemand einen Zweifel, dass diese Person von der AfD wirklich daran glaubt, dass es hier nicht die große Verschwörung gibt."
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    "text": "Und Merkel hat das alles mit der Umvolkung geplant."
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    "text": "Also das Authentische ist einfach in Social Media."
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    "end": 6476.49,
    "text": "Wie das Make-up im Fernsehen ist das einfach das Entscheidende."
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    "text": "Nicht drüber nachdenken."
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    "text": "Wer medial eine Rolle spielen will?"
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    "text": "muss einfach machen."
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    "text": "Nicht plan."
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    "text": "Plan ist kein Machen."
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    "text": "Plan ist das Gegenteil davon."
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    "end": 6490.21,
    "text": "Von daher einfach nicht drüber nachdenken."
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    "text": "Wir bleiben an diesem Gedanken so ein bisschen."
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    "end": 6493.41,
    "text": "Ahrens beschreibt mal."
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    "text": "In diesem Zuge"
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    "text": "hatte ich eben mit Maximilian Graf im Zusammengearbeitet und tatsächlich die TikTok-Kampagne von ihm."
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    "text": "Und dann später den Europawahlkampf, der eben ausschließlich über TikTok stattfand, durchgeführt."
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    "text": "Und ich kann die Frage direkt zu Beginn beantworten, warum die AfD Social Media dominiert."
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    "text": "Weil es im Grunde"
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    "text": "..."
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    "text": "der Bodensatz ist."
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    "end": 6520.13,
    "text": "Also Rechtspopulismus bedient die niedrigsten, urtümlichsten atavistischen Triebe, nämlich Angst und Abwehrhaltung."
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    "end": 6525.17,
    "text": "So, das heißt noch lange nicht, dass Angst und Abwehrhaltung das einzige ist, was attraktiv ist."
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    "text": "Wir sehen ja, was auf YouTube attraktiv ist und so."
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    "start": 6529.33,
    "end": 6534.83,
    "text": "Also das ist nicht nur Angst und Abwehrhaltung, nur politisch beuten dieses Prinzip für sich aus."
  },
  {
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    "end": 6544.049,
    "text": "und jetzt muss man sich halt fragen, warum beuten die anderen Parteien nicht ihre nie das ein Triebe für sich aus, die sie da bespielen könnten, könnte man ja genauso gut machen."
  },
  {
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    "end": 6552.03,
    "text": "Bender hat die mal besucht oder erzählt so, wie das so ist, mal über die Schulter zu schauen, wenn die AfD Medienstrategie fährt."
  },
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    "text": "Ja, das war mir immer ganz wichtig, das zu vermitteln, aber ich war in einer ganz besonderen Position, dass ich als Journalist ... mich da um Zugänge bemüht habe und ich wusste dann immer, was wurde im Bundesvorstand der AfD so gesprochen und in diesen internen Zirkeln."
  },
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    "text": "Und ich habe gemerkt, dass von außen immer der AfD irgendwelche Eigenschaften zugeschrieben werden, die gar nicht stimmen."
  },
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    "text": "Also die Leute sehen den enormen Erfolg dieser Partei und unterstellen dann so eine strategische Brillanz und so eine... Wie machen die das?"
  },
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    "text": "Die haben irgendwas verstanden, was wir nicht verstanden haben oder so."
  },
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    "text": "Und ich hab immer, also aus nächster Nähe halt einfach das stimmt nicht."
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    "text": "Ja, das sind ganz normale Leute, die eben mal noch immer dann Mut maß."
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    "text": "hört, hört."
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    "text": "ist sehr wichtig, denn wir hatten jetzt einhundert Artikel über das Playbook."
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    "text": "Genau."
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    "text": "Und haben die gesagt, nee, also ... Wir nehmen dann so ein Foto von Alice Weidel und dann schreiben wir da drauf, was sie in der Rede gesagt hat und dann geht das raus und dann liken das zwanzigtausend Menschen oder so."
  },
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    "end": 6640.43,
    "text": "Also es ist sozusagen einfach nur eine Partei, die ... die sehr authentisch ihre Emotionen kommuniziert und die keine Strategie verfolgt."
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    "text": "Und wenn wir es sozusagen von Außenstrukturen beobachten, dann ist das unbewusst, jedes Mal."
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    "text": "Es ist mir wirklich wichtig, das sehr zu betonen, dass das so sehr nicht durchschaut wird von denen selbst."
  },
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    "text": "Diese Diskussion immer darüber, welche Strategie ist es genau und wie können wir sie herausfiltern, erinnert mich immer daran."
  },
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    "text": "Und in Hollywood gilt seit Jahrzehnten der Satz, niemand weiß irgendetwas."
  },
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    "text": "Das ist auch das Prinzip hier."
  },
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    "end": 6677.09,
    "text": "Wir machen, wie du sagst, das ist das Gegenteil von Planung."
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    "text": "Wir machen, wir machen ein Post."
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    "text": "Ja, Prensefort Coppola, diesen Megalopolis, für hundertzwanzig Millionen gekauft hat sich selbst verschuldet, hat vierzehn Millionen eingespielt, pleite."
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    "text": "Ja."
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    "text": "Das war die Strategie."
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    "text": "Der hat aber auch, äh, fünf, zwanzig Jahre geplant."
  },
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    "text": "Ja, also herztes Volk, die gehen ja gerne mal schief, aber man weiß sowas aus dem Ärmel schüttelt."
  },
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    "text": "Und hier muss man, also auf die Frage hin auch, was kann die SPD jetzt da machen?"
  },
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    "text": "Wir hören gleich Antworten von Bender und so, aber wenn die Miete zu hoch ist, ist die Miete zu hoch."
  },
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    "end": 6713.87,
    "text": "Und wenn auf der Kachel nicht steht, die Miete ist zu hoch, dann hat die Kachel halt keinen Sinn."
  },
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    "text": "Ja."
  },
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  },
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    "text": "Leute kümmern sich um Ausländer, haben Angst und so weiter."
  },
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    "end": 6723.87,
    "text": "Und für sehr viele ist einfach die Miete zu hoch."
  },
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    "end": 6727.969,
    "text": "Und wenn das nicht draufgeschrieben wird auf die Kachel, dann fliegt sie halt nicht."
  },
  {
    "start": 6728.53,
    "end": 6728.73,
    "text": "Punkt."
  },
  {
    "start": 6728.99,
    "end": 6729.41,
    "text": "Wenn"
  },
  {
    "start": 6729.469,
    "end": 6732.45,
    "text": "man da nur drauf schreibt, wir stehen für eine starke Demokratie,"
  },
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    "end": 6733.73,
    "text": "dann"
  },
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    "start": 6733.79,
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    "text": "sollte man das"
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    "end": 6735.51,
    "text": "wenig interessiert."
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    "end": 6738.21,
    "text": "Bender beschreibt ein bisschen Gegenstrategie."
  },
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    "text": "Wie könnte man das machen?"
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    "text": "Wenn jetzt ein Anschlag passieren würde in Deutschland, was könnte einen amtierenden Minister dazu sagen?"
  },
  {
    "start": 6744.889,
    "end": 6747.63,
    "text": "Der müsste sagen, liebe Leute, es ist furchtbar, was passiert ist."
  },
  {
    "start": 6747.67,
    "end": 6749.65,
    "text": "Wir warten jetzt ab, was die Ermittlungen zeigen."
  },
  {
    "start": 6749.73,
    "end": 6752.65,
    "text": "Wir können jetzt nicht zu irgendwelchen Schlüssen springen."
  },
  {
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    "text": "Wir können jetzt auch nicht übermäßig einen emotionalen Ausbruch haben, weil wir wissen ja noch gar nicht, was genau passiert ist."
  },
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    "text": "Jetzt wartet erst mal ab."
  },
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    "end": 6767.87,
    "text": "Und AfD-Leute, was machen die, die gehen vor die nächste Kamera und sagen, es kann doch nicht wahr sein, dass ... Fünfzehnte Mal und wir wissen doch genau."
  },
  {
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    "text": "So, wie sollte jetzt die SPD aufnehmen?"
  },
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    "text": "Die Leute sagen, ihre Miete ist zu hoch."
  },
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    "end": 6781.57,
    "text": "Das kann doch nicht wahr sein, dass der Milliardärsvermieter, der in Berlin mehr als dreitausend Wohnungen verbietet, schon wieder zwanzig Prozent auflegt."
  },
  {
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    "end": 6781.889,
    "text": "Punkt."
  },
  {
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    "end": 6787.889,
    "text": "Nein, da musst du erst Volksgesetzgebung stattfinden, mit ... Dann schreiben wir das Gesetz selber so."
  },
  {
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    "text": "Kann das nicht die Partei machen, wo wir haben in der Politik?"
  },
  {
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    "text": "Also, es ist eigentlich ganz einfach."
  },
  {
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    "text": "Wir wissen noch genau, wer es war und so."
  },
  {
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    "end": 6804.57,
    "text": "Und die Leute, die das sehen, sind unglaublich stark abgeholt davon, weil sie ja selbst diese Angstreaktion haben."
  },
  {
    "start": 6805.03,
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    "text": "Und weil sie Leute wählen, sagen Psychologen immer wieder, die ihnen ähnlich sind."
  },
  {
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    "text": "Wenn ich Angst hab nach so einem Anschlag und mir erzählt einen ... ein Minister, weil das ja machen muss."
  },
  {
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    "text": "Ja, ich verstehe ja auch, ne?"
  },
  {
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    "end": 6822.51,
    "text": "Aber er erzählt mir eigentlich, dass mein Gefühl gar nicht gut ist in dem Moment und dass ich eigentlich was falsch mache mit dem, was ich fühle."
  },
  {
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    "end": 6827.17,
    "text": "Und ich habe das Gegenangebot von jemandem, der mir sagt, genau so wie du fühlst, fühle ich auch."
  },
  {
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    "end": 6829.29,
    "text": "Das ist schon sehr, sehr stark."
  },
  {
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    "text": "Und das ist natürlich rational gesehen, ist da ganz vieles dran falsch."
  },
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    "end": 6837.17,
    "text": "Aber in der neuen Medienlandschaft, in der wir sind, ist das möglicherweise wirksamer."
  },
  {
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    "text": "Ja, ganz schwierig."
  },
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    "text": "Also das ist ja auch das, was ich jetzt erlebt habe."
  },
  {
    "start": 6841.07,
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    "text": "bei den Clips, die entstanden sind aus dem Gespräch, das ich mit Ben geführt habe, dass dann von den rechten Clips entstehen, in denen sie eigentlich mir vorwerfen, die Realität zu verdröcknen, weil ich nicht ihre Angst teile."
  },
  {
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    "end": 6854.61,
    "text": "Genau."
  },
  {
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    "end": 6857.87,
    "text": "Und dann schreiben auch manche einen direkt an und sagen, ich habe aber Angst."
  },
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    "end": 6858.15,
    "text": "Ja."
  },
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    "end": 6859.77,
    "text": "Ich habe aber Angst."
  },
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    "end": 6860.49,
    "text": "So, und jetzt kommt Ben."
  },
  {
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    "end": 6866.09,
    "text": "dann sagt, ja, man kann ja nicht nur mit der AfD Angst haben, man kann ja auch vor der AfD berechtigte Angst haben."
  },
  {
    "start": 6866.21,
    "end": 6880.59,
    "text": "Ist die Ausgangslage ja so, dass es nicht nur die AfD gibt, sondern zum Beispiel die Reicheneck von der Linken hat einen unglaublichen Erfolg bei jungen Leuten mit ihrer Art, wo man das Gefühl hat, wenn die was erzählt, die nimmt keinen Blatt vor den Mund und ist volle Kanne nach vorne und so."
  },
  {
    "start": 6881.33,
    "end": 6888.13,
    "text": "Und genau, wie Sie sagen, es ist strukturell so, dass jemand, der gemäßigt ist, politisch ist natürlich auch in seiner Rhetorik gemäßigt."
  },
  {
    "start": 6888.93,
    "end": 6895.809,
    "text": "gemäßigt und kann da nicht authentisch und es wäre gelogen und es würde ja auch nicht ankommen bei den Leuten, die ja auch gemäßigt sind und sich das wünschen."
  },
  {
    "start": 6895.85,
    "end": 6904.65,
    "text": "Und ich glaube, die einzige Lösung besteht darin, sich zu überlegen, welche Emotionen hat man denn auch als gemäßigter?"
  },
  {
    "start": 6905.69,
    "end": 6915.11,
    "text": "Das ist ja auch eine Emotion, die Sehnsucht nach Ordnung ohne dieses neurotische Element ist ja ein reales emotionales Bedürfnis, das man zum Beispiel bedienen kann."
  },
  {
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    "end": 6919.77,
    "text": "Ich hab Angst vor einem Deutschland, dass von der AfD beherrscht wird."
  },
  {
    "start": 6919.87,
    "end": 6927.889,
    "text": "Das ist nicht nur eine rationale Sorge um Demokratietheorie, sondern ich hätte wirklich bammelt, dass das hier voll den Bach runtergeht mit unserem Land."
  },
  {
    "start": 6927.969,
    "end": 6935.75,
    "text": "Wenn wir aus dem Euro aussteigen, als Exportnation ist hier Sense mit ganz vielem und lauter so Sachen und man sieht ja in Amerika, was dann wäre."
  },
  {
    "start": 6936.17,
    "end": 6944.45,
    "text": "Also ich glaube, man könnte Leute dann doch irgendwie auch, auch wenn die ... Also gerade auch so jemand, der sehr differenziert ist und überlegt und so."
  },
  {
    "start": 6944.969,
    "end": 6947.49,
    "text": "Aber den kann man ja auch abholen, dieser Situation."
  },
  {
    "start": 6947.549,
    "end": 6948.79,
    "text": "Das muss man, glaub ich, nur üben."
  },
  {
    "start": 6949.59,
    "end": 6953.51,
    "text": "Und da muss eine ganz neue Sprache entstehen als früher."
  },
  {
    "start": 6954.809,
    "end": 6956.65,
    "text": "Also statt authentisch irre zu sein,"
  },
  {
    "start": 6958.09,
    "end": 6958.25,
    "text": "muss"
  },
  {
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    "end": 6965.549,
    "text": "man sozusagen einen emotionalen Zugang zur Mäßigung finden."
  },
  {
    "start": 6965.59,
    "end": 6966.67,
    "text": "Kann man das so ausdrücken?"
  },
  {
    "start": 6966.85,
    "end": 6967.809,
    "text": "Ja, würd ich denken, ja."
  },
  {
    "start": 6967.95,
    "end": 6970.45,
    "text": "Und das ist, glaub ich, das ist nicht unattraktiv."
  },
  {
    "start": 6970.95,
    "end": 6975.13,
    "text": "Es ist nicht unattraktiv, weshalb wir die etablierten Medien eigentlich Erfahrung damit haben."
  },
  {
    "start": 6975.83,
    "end": 6979.09,
    "text": "Also wenn Griechenland morgen nicht zahlt, dann wird es ganz schlimm."
  },
  {
    "start": 6979.61,
    "end": 6980.33,
    "text": "Und Schirmacher dann mal so."
  },
  {
    "start": 6981.19,
    "end": 6983.35,
    "text": "Kann man jemand aufschreiben, was das bedeutet, es wird ganz schlimm?"
  },
  {
    "start": 6984.19,
    "end": 6984.29,
    "text": "Was?"
  },
  {
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    "end": 6985.25,
    "text": "wovon redet der Schäuble?"
  },
  {
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    "end": 6992.049,
    "text": "Oder dieser Montgomery-Weltärztepräsident sitzt in der Talkshow und sagt, wir müssen den Leuten Angst machen, damit sie zu Hause bleiben."
  },
  {
    "start": 6992.91,
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    "text": "Und dann wird den auch Angst gemacht."
  },
  {
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    "text": "So, jetzt Putin."
  },
  {
    "start": 6996.25,
    "end": 7005.11,
    "text": "Ja, also eigentlich funktioniert es ja immer ganz gut, nur nicht bei den Themen, bei dem man denkt, ja, da werden die Leute dann wirklich mal abgeholt, nur das kostet halt"
  },
  {
    "start": 7005.21,
    "end": 7005.309,
    "text": "auch."
  },
  {
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    "end": 7012.75,
    "text": "Ja, man könnte zum Beispiel in sehr grellen Farben einmal zeichnen, wie das aussieht, wenn man im Alter"
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    "text": "zum Beispiel"
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    "text": "oder man könnte ausmalen, was das bedeutet für Kinder, die irgendwann für ihre Eltern dort mit aufkommen müssen, was der Staat davor gesehen hat, was da schnell alles mit... in den topverwertbaren Vermögen eingeschmeißt wird."
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    "text": "Man könnte sehr viel auch dort mit einer Angst arbeiten, die sehr weit weggeht von Stadtbildfragen."
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    "text": "Da würde man ja erst mal nicht sagen, das macht mir nichts, sondern dann würde ich sagen, da habe ich aber Angst."
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    "text": "Wissen sie eigentlich, das hat ein Institut ausgerechnet, dass wer Wehrpflicht leistet, später einige Tausende Euro weniger an Vermögen aufbauen kann."
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    "text": "Du hattest irgendwas kürzlich geteilt, wie sehr Frauen einen Einkommensschwund erleben, wenn sie ein Kind haben nach dem dritten, vierten Jahr, wenn sie dann wieder zur Arbeit gehen."
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    "text": "Macht Ihnen das nicht Angst?"
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    "text": "Nee, da haben wir ja sozialstaatliche Programme dafür und so."
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    "text": "Und die Kinder sind ja auch nicht von Armut betroffen, sondern nur bedroht."
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    "text": "So, bitte kaufe für fünfhundert Milliarden Stahl, dass dann die Bundeswehr einlagern muss."
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    "text": "Das ist das größte Problem, wo die Sachen einlagern."
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    "text": "und dann macht die Tagesschau ein Bericht wie in Bielefeld."
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    "text": "Eigentlich ja gerade die alte Halle bereitgestellt wurde, um da Basketball drin zu spielen, damit Vereine Basketballfläche haben, aber nee, die Bundeswehr braucht es nicht."
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    "text": "Tagesschau, zwanzig Uhr vom achtendzwanzigsten Oktober."
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    "text": "im alten Hof und in der alten Sporthalle jetzt Schüler Basketball spielen."
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    "text": "Und der Anlass, das zu zeigen, war, die Bundeswehr hat festgestellt, sie brauchte Liegenschaften wieder selbst, weil ja erstens neue Werbpflicht und zweitens Munition muss gelagert werden."
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    "text": "Also fliegt man jetzt aus"
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    "text": "dieser... Also schickt man die wieder raus, schickt man die Schüler aus der Innenstadt und dann können die mal gucken, wo sie bleiben."
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    "text": "Aber Hauptsache die Angstorganisation funktioniert hier genau gar nicht, wie der Bender beschreibt."
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    "text": "Ja, das sind natürlich jetzt so Politiker, die in dem Politik-Podcast nachfragen, warum immer nur die AfD Angst schüren kann, ne?"
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    "text": "Während sich selber die ganze Zeit die Ausländer und so"
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    "end": 7193.69,
    "text": "leisten können, was wir gerade ... ein bisschen zwar konkret, aber doch irgendwie abstrakter formuliert hat."
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    "text": "Also ich würde denken, dass man es trennen muss, das Abholen der Menschen in der Emotion und die Schlussfolgerung, die man daraus in der realen Politik zieht."
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    "text": "Also die AfD holt die Menschen ab, weil sie sagt, ihr habt Angst, wir haben auch Angst."
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    "text": "Und dann denken die Leute, die sind wie wir, dann wählen wir die."
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    "text": "Und was die Leute aber weder emotional noch rational ... dann wirklich wollen, glaube ich, ist die ganz rechtsextreme Ideologie, die dahinter steht bei vielen in der AfD."
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    "text": "Also irgendwelche Vorstellungen, ethnisch, homogene Volksgemeinschaft und irgendwelche Sachen aus der konservativen Revolution, der Weimarer Republik oder irgend so."
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    "text": "Also ich würde denken, der Vertrauensgewinn der AfD."
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    "text": "Und dann ist es aber kein Beinbruch für die Menschen, wenn man sagt, ich verstehe genau eure Angst."
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    "text": "Denn das, was die AfD vorstellt, das funktioniert nicht, kann ich euch sagen, warum nicht."
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    "text": "Und ich will auch nicht, dass mein Kind auf dem Schulweg überfallen wird von dem und dem."
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    "text": "So, und darauf lassen die sich aber nicht ein."
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    "text": "Dieses Geld wird zu fast hundert Prozent aus der Stadt abgezogen."
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    "text": "Das ist dann die Schwarzgruppe, die irgendwas macht mit diesen unendlichen Milliarden und dann will man irgendwie einen KI-Klasse aufbauen, irgendwo einen Heilbronn oder so."
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    "text": "Diese ganzen Vermieter, also die geben das Geld nicht in Frankfurt aus, die wohnen ja nicht hier."
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    "end": 7315.15,
    "text": "Das Geld wird direkt raus überwiesen mit der Mietzahlung des Wegs."
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    "text": "Und jetzt sagt der Justus Bender einfach, ja, man kann ja dann einfach das mal adressieren."
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    "text": "Und ich denke mir so, ja, du redest hier gerade mit dem Finanzminister von Hessen, denn der wollte hier in Frankfurt Bürgermeister werden und so, also hier der Boris Rhein und er redet jetzt mit dem Finanzminister, der für Boris Rhein arbeitet und so."
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    "end": 7340.91,
    "text": "Kann man sich vorstellen, dass die sich mal hinsetzen und hier mal ernsthaft die Sachen besprechen?"
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    "text": "Der aktuelle war beim hessischen Filmpreis und hat dann gesagt, dass das für eine wunderbare Veranstaltung sei und lobte und lobte."
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    "text": "und film ist ja so wichtig und gerade für Hessen."
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    "text": "Um dann die Frage gestellt zu bekommen, ja, wie ist denn das?"
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    "text": "Ist es wirklich so, dass wir im nächsten Jahr keinen hessischen Filmpreis bekommen?"
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    "end": 7366.83,
    "text": "Also gibt es keine Auszeichnung, keine Totierung und so weiter."
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    "text": "Ja, die Klammkassen."
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    "text": "Ach, die Klammkassen, genau."
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    "text": "Also Hessen haben"
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    "text": "die Klammkassen."
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    "text": "Dann wurde der Drehbuchautor."
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    "end": 7380.809,
    "text": "Von der Cum-Ex-Serie ausgezeichnet, kam auf die Bühne und sagte, also ich wüsste, wo noch ein paar Milliarden sind."
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    "text": "Genau,"
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    "text": "das ist so."
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    "end": 7392.15,
    "text": "Und jetzt, also Lorz Warmer hier Kultusminister, der ist jetzt Finanzminister, Boris Rhein wollte hier mal Bürgermeister werden, das ist alles diese CDU-Sauce."
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    "text": "Uwe Becker, der hier Bürgermeister werden wollte, der wurde ja auch zum Glück aus der Stadt verdrängt, der ist jetzt Staatssekretär im Finanzministerium bei diesem Lords."
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    "end": 7405.07,
    "text": "Das sind all die, also mit denen ist das natürlich nicht zu machen so, ne?"
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    "text": "Also hier braucht man echt so eine Mandani-Revolution."
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    "end": 7413.71,
    "text": "Also man kann einfach nur hoffen, dass aus diesem ganzen Trump und Mandani-Theater was folgt für alle so."
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    "text": "So ein bisschen aufgemischt wird."
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    "text": "Ahrens."
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    "text": "Ich glaube, das ist ein Gefühl."
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    "text": "Ich glaube, das Gefühl ist die Untergangsangst."
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    "text": "Und ich hatte dieselbe und viele Rechte haben die."
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    "text": "Ich glaube, das ist das rechte Grundgefühl."
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    "text": "Heutzutage, glaube ich, rechte Politik ist eine politisierte Depression im Grunde, ein aus einem negativen Grundgefühl entstehendes Reflexhandeln, das man sich angegriffen fühlt, das man sich von der Welt angefochten sieht und in einer Defensivbewegung sozusagen dann zum Aggressor werden muss, um diesen Angriff abzuwehren."
  },
  {
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    "text": "So, ich kenne ausschließlich Leute, die sich in der Defensive sehen."
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    "text": "Die kriegen bisher nur von der AfD ein Angebot, aber das sind halt einfach keine Rassisten, von daher funktioniert das nicht so gut."
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    "text": "Für die muss man jetzt Programm machen einfach."
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    "text": "Und zwar, so wie Ahrens hier jetzt auch sagt, einfach ein krassenpositiven Populismus."
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    "text": "Reden wir vielleicht wirklich über das... Kernthema, über das ich mit dir reden wollte, Strategie."
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    "text": "Ja,"
  },
  {
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    "end": 7477.87,
    "text": "ich glaube, es braucht einen progressiven Populismus."
  },
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    "text": "Also, die AfD würde ich in erster Linie eben als Reaktionär framing."
  },
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    "text": "Ich würde zeigen, dass die AfD für alle Probleme als Lösungsvorschläge zurück in die Vergangenheit zu gehen."
  },
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    "end": 7492.03,
    "text": "Also, egal für welches Problem, es ist im Grunde, sie wollen die Zeit zurückdrehen."
  },
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    "end": 7499.809,
    "text": "Das ist im Grunde, also auch das Grundgefühl, was die AfD bedient, ist nicht nur eben dieses Die Welt geht unter, sondern es war halt früher alles besser als heute."
  },
  {
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    "end": 7515.25,
    "text": "Und sie ist in dem Sinne eine reaktionäre Partei, die, und das kann jeder rational denkende Mensch nachvollziehen, das habe ich übrigens auch damals als Nazi so gesehen, dass die AfD keine Lösungen anbieten kann, sondern lediglich eben Protestpotenzial bündeln und damit an die Macht kommen kann."
  },
  {
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    "end": 7520.09,
    "text": "Und die Leute, die dann an die Macht kommen, haben aber eben keinerlei Lösungen."
  },
  {
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    "end": 7529.71,
    "text": "Das heißt, man muss sozusagen einfach offen jedem sichtbar machen, dass das ein Sumpf ist und dass jeder, der sich dahin begibt und damit irgendwie interagiert, in diesen Sumpf reingezogen wird."
  },
  {
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    "text": "So, soweit so gut."
  },
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    "text": "Ja."
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    "text": "Aufklärung ist vielleicht noch möglich und sei es nur, dass man Politiker darüber aufklärt, wie man einen positiven Populismus irgendwie so organisiert, dass Leute, die sich in der Defensive fühlen, was sehr viele sind, da irgendwie auffängt."
  },
  {
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    "end": 7548.93,
    "text": "Jetzt machen wir noch ein kleines letztes Kapitel auf, bei dem ich sage, sehr gut, dass man da jetzt mal ehrlich drüber spricht."
  },
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    "start": 7549.59,
    "end": 7552.89,
    "text": "Denn wir könnten uns ja auch über die AfD mal aufklären."
  },
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    "end": 7563.769,
    "text": "Und zwar weg von diesen vulgären Vorstellungen, dass da so geniale Strategien, das haben wir jetzt von Bender schon gehört, sondern was bedeutet eigentlich AfD-Politik für AfDler?"
  },
  {
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    "text": "Wer macht da eigentlich Politik?"
  },
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    "end": 7581.23,
    "text": "Ich will ausdrücklich dazu sagen, mir juckt es auch ein bisschen in den Fingern mal so darüber zu reden, weil... Altefette hässliche Männer sind halt durchaus altfett und hässlich und das kann man ja auch mal einpreisen in so einer Diskussion."
  },
  {
    "start": 7581.269,
    "end": 7582.85,
    "text": "Das muss ich jetzt doch mal kritisch nachfragen."
  },
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    "end": 7584.89,
    "text": "für dich eine finde merkwürdige Kategorie."
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    "text": "Also der Schönheit hat ja nichts mit Politik zu tun."
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    "text": "Nein, also das ist ja nun wirklich ohne Sinn."
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    "end": 7600.85,
    "text": "Nee, das meine ich jetzt nicht so im Sinne von, sondern ich sage, warum willst du per se Kategorien ausschließen, weil sie angeblich nichts mit Politik zu tun haben?"
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    "text": "Warum soll ich jetzt rechtfertigen, dass das eine Rolle spielt?"
  },
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    "text": "Ich sag mal so, wir haben ganz viel über Insel und so geredet."
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    "end": 7618.89,
    "text": "Und das sind Leute, die von sich selber sagen, und in anderen Ideen ist es völlig normal, ein Bullshit-Job wird darüber definiert, dass jemand, der ein Macht sagt, das ist aber ein Bullshit-Job."
  },
  {
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    "text": "So, ein Insel ist in seiner politischen Dimension im Grunde auf demselben Pfad."
  },
  {
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    "text": "Er sagt einfach von sich, also so wie ich gerade drauf bin, kriege ich nie eine Freundin."
  },
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    "text": "Und dann folgt aber etwas daraus."
  },
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    "text": "Ich"
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    "text": "weiß, du bist jetzt wieder auf deinem Sporttrepp und will dich auf deinem Sporttrepp"
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    "text": "vergangen."
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    "text": "Nein, es"
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    "end": 7636.71,
    "text": "geht gar nicht im Sport."
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    "text": "Junge"
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    "text": "Leute, die sich ausgeschlossen fühlen, die können auch super sportlich sein, aber mit sich unzufrieden."
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    "text": "gerade"
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    "text": "in der rechten Coaching-Szene oder so nur Leute, die so unbreites Kreuz haben, ungeheuer trainiert sind."
  },
  {
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    "end": 7655.57,
    "text": "und Ja, also das hat mir nicht."
  },
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    "text": "Und"
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    "end": 7657.73,
    "text": "das hat ja mit AfD gar nichts zu tun."
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    "text": "Ja,"
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    "text": "aber"
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    "text": "gerade so als sei Leibesfülle in irgendeiner Weise."
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    "end": 7669.05,
    "text": "Korrelativ zu irgendeiner politischen Haltung, dann würde ich dem doch hier deutlich widersprechen."
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    "end": 7676.57,
    "text": "erstmal, weil ich nicht irgendwelche Leute hier aussteßen will, ob sie dick oder dünner sonst was sind oder ob sie ins Fitnessstudio gehen oder nicht."
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    "end": 7680.71,
    "text": "Und zweitens, weil ich sagen würde, die Kategorie ist eine, die überhaupt nicht greift."
  },
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    "end": 7694.17,
    "text": "Was man einfach daran sehen kann, dass es zum einen... in einer rechten Kultur zum Beispiel einen enormen Körperkult gibt, der ja auch zum Beispiel von Joe Rogan und jetzt auch von Mark Zuckerberg gepflegt wird."
  },
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    "end": 7707.23,
    "text": "Zugleich aber sind sie dann in einer großen Anhängerschaft zu Donald Trump, der wiederum jetzt nicht deren körperlichen Ideal entspricht, was aber jetzt auch da nicht wieder zum Problem gemacht wird."
  },
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    "end": 7711.11,
    "text": "Und da sieht man eigentlich, dass das als Kategorie nicht viel greift."
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    "end": 7725.95,
    "text": "Ahrens, ich gerne jetzt so darstellt, wir haben jetzt die Clips nicht gehört, dass er so an so einer, er will eigentlich zu einer Elite gehören und hat aber dann gesehen, bei der AfD ist diese Elite ja gar nicht, und er steint da irgendwie das auch mit so einer Ästhetik zu verbinden."
  },
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    "end": 7735.91,
    "text": "Wenn man sich jetzt einfach eine, zum Beispiel eine Wirtschaftselito da so ansieht, dann kann man nicht sagen, dass da ästhetische Gründe in irgendeiner Weise im Vordergrund stehen."
  },
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    "end": 7741.309,
    "text": "Man könnte sagen, es gibt die Kategorie des Gepflegten äußeren oder so."
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    "end": 7744.41,
    "text": "etwas, die wichtig ist in der bestimmten Situation."
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    "end": 7749.13,
    "text": "Und ich habe ja auch selbst kürzlich in Berlin über Coolness und Linke und so diskutiert."
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    "end": 7752.309,
    "text": "Mir ist schon klar, dass wir eine Estätisierung der Politik erleben."
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    "text": "Ich sehe die Nürburgring."
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    "text": "Eine Estätisierung der Politik im Sinne von, dass gerade im Aktivismus natürlich, wenn eine sozialen Medien stattfindet."
  },
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    "text": "Nein, Estätisierung meine ich nicht mit."
  },
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    "end": 7766.97,
    "text": "Alle sollen aussehen wie German Sex Topmodel."
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    "end": 7773.03,
    "text": "Mit der Estätisierung meine ich, dass also die Form über den Inhalt gestellt wird."
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    "text": "Und das können wir in der Tat erleben."
  },
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    "text": "Das kannst du nicht leugnen."
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    "text": "Doch,"
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    "text": "das leugne ich."
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    "text": "Und zwar mit ganz großen und wichtigen Worten."
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    "end": 7791.43,
    "text": "Und zwar, AfD ist nicht, was wir bei, und da sind zwei Podcaste, die heißen Haus und Hopf, und die gehen in Fitnessstudio und die haben Muskeln und reden über rechten Kram."
  },
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    "end": 7794.15,
    "text": "Diese Connection aus."
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    "end": 7796.83,
    "text": "in dem Fitnessstudio sind lauter Muskelmänner."
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    "end": 7803.71,
    "text": "Und wir haben mal Filme in dem Dritten Reich gehabt, in den Muskelmänner und Muskeln mit rechter Ideologie und so weiter."
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    "text": "auf damit nicht gemeint."
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    "text": "Ich"
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    "text": "will meine MPG jetzt darstellen wollen."
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    "end": 7810.19,
    "text": "einen Aktivismus."
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    "end": 7812.23,
    "text": "Und ich meine jetzt gar nicht nur den rechten Aktivismus."
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    "text": "Wir haben doch zum Beispiel einen Aktivismus bei Instagram."
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    "text": "Menschen, die dort Positionen vertreten."
  },
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    "text": "Das Zauberwort lautet bei Instagram."
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    "text": "Ja, genau."
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    "end": 7821.75,
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    "end": 7824.21,
    "text": "Das genau in diesem medialen Zirkus."
  },
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    "end": 7827.69,
    "text": "In diesem medialen Zirkus gibt es eine Estätisierung der"
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    "end": 7827.91,
    "text": "Politik."
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    "end": 7837.809,
    "text": "Wenn du jetzt mir sagst, ja, aber wenn ich hier durch Kassel in die Innenstadt gehe, da sehe ich nicht eine Estätisierung der Politik, da gebe ich dir recht, die gab es vorher nicht, die gibt es doch heute nicht."
  },
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    "end": 7841.29,
    "text": "Also, in meiner Heimat Thüring."
  },
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    "end": 7846.83,
    "text": "Und wir haben in Thüring noch nicht ganz so, es gibt Orte, Bautzen oder so, ja."
  },
  {
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    "end": 7849.43,
    "text": "Fünfzig Prozent AfD-Wählerschaft."
  },
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    "text": "Ja."
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    "text": "Dort gibt es keine nennenswerte Fitnesskultur."
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    "text": "Nein, das habe ich auch gar nicht gesagt."
  },
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    "end": 7860.03,
    "text": "Diese AfD-Wähler dort sind und es ist jetzt nur ganz grob, also leicht boden da."
  },
  {
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    "text": "Weil sie sehen so aus,"
  },
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    "text": "wie der Durchschnitt so aussieht."
  },
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    "text": "Schlimmer."
  },
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    "text": "Das ist schlimmer."
  },
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    "end": 7867.889,
    "text": "Also wir hören jetzt mal, wie hier drüber geredet"
  },
  {
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    "end": 7871.59,
    "text": "wird und ich finde, der soziale Status ist ja auch immer sehr entscheidend."
  },
  {
    "start": 7871.63,
    "end": 7892.85,
    "text": "Das ist ja etwas, was immer da bei den ganzen Diskussionen so wegfällt, dass der soziale Status einfach extrem entscheidend ist, ob man zum Beispiel sich gesunde Lebensmittel leisten kann und all das führt dazu, dass du natürlich dort sehr viele Leute antrifft, die jetzt nicht irgendeinem Ideal oder so entsprechen."
  },
  {
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    "end": 7894.13,
    "text": "Was ich aber sagen"
  },
  {
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    "end": 7905.11,
    "text": "will, ist, dass wir generell in der medialen Verbreitung von Politik eine Zunahme haben, die ich als Estetisierung des politischen begreifen möchte."
  },
  {
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    "end": 7906.41,
    "text": "Das bedeutet aber"
  },
  {
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    "text": "nicht,"
  },
  {
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    "text": "dass jetzt die Wähler alle so aussehen."
  },
  {
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    "end": 7912.07,
    "text": "So, jetzt haben wir aber ein ganz großes Problem."
  },
  {
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    "end": 7921.95,
    "text": "Wir haben ja vorhin festgestellt, der Rassismus ist im Grunde so eine Methode, die da gewählt wird, weil sie Erstens, sehr viel Ordnung bietet und zweiten, sehr viel Wirkung entfalten kann."
  },
  {
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    "end": 7926.43,
    "text": "Also, da gibt's einfach historisch auch beispielhaft, wie man das programmatisch unterfüttert."
  },
  {
    "start": 7926.57,
    "end": 7928.83,
    "text": "Aber eigentlich ist es ja ein Sozialdarwinismus."
  },
  {
    "start": 7929.71,
    "end": 7938.309,
    "text": "Sozialdarwinismus heißt schwache Leute, die nicht leistungsfähig sind, von denen man sich nichts mehr erwartet, werden aussortiert."
  },
  {
    "start": 7939.05,
    "end": 7941.53,
    "text": "Das erleben wir in unserer Gesellschaft natürlich ganz viel."
  },
  {
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    "end": 7945.59,
    "text": "Allein durch eine Unterstellung wie, ach, deine Eltern können kein Deutsch."
  },
  {
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    "end": 7949.03,
    "text": "Damit haben wir gar keine Erwartung, dass du irgendwas leisten kannst."
  },
  {
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    "text": "Hauptschule, ciao."
  },
  {
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    "text": "Oder du bist alt,"
  },
  {
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    "text": "von dir erwarten wir nichts mehr."
  },
  {
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    "end": 7960.91,
    "text": "Wir bauen dir hier weder sowas wie ein Kindergarten, noch eine Tagesbetreuung, noch sonstiges, sondern geh ins Dachgeschoss."
  },
  {
    "start": 7961.45,
    "end": 7967.67,
    "text": "Wir kontrollieren auch nie, ob die Frau, die dich da dreimal die Woche pflegt auf ... Warzarbeiter und so weiter aus Polen angereist kommt."
  },
  {
    "start": 7968.33,
    "end": 7970.17,
    "text": "Ja, wir wollen einfach damit gar nichts zu tun haben."
  },
  {
    "start": 7970.77,
    "end": 7974.889,
    "text": "Also es werden ganz viele Leute aus diesen sozial-davinistischen Gründen so richtig wegsortiert."
  },
  {
    "start": 7975.309,
    "end": 7987.91,
    "text": "Und deshalb will ich dich ja nur davor beschützen, dass du jetzt auch in so ein sozial-davinistisches Argument fällst, in dem du jetzt Körper von Leuten so schreibst und sagst und diese Nähe an der AfD oder so dran."
  },
  {
    "start": 7988.309,
    "end": 7990.19,
    "text": "Das ist einfach unsinnig."
  },
  {
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    "end": 8006.67,
    "text": "Das ist was der Ahrens gerne jetzt so sieht, weil er die ganze Zeit in irgendwelchen anderen Video-Formaten sitzt und sagt, ich bin jetzt ein Twink und was weiß ich, das mag ja sein persönliches Fable da sein, aber das ist einfach nicht das, was man so antreffen kann."
  },
  {
    "start": 8006.75,
    "end": 8006.79,
    "text": "Na"
  },
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    "end": 8009.49,
    "text": "gut, also du willst mich beschützen, aber ich sage, ich"
  },
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    "end": 8020.43,
    "text": "will dich beschützen auch einfach, weil man kann in die Spitzenpolitik blicken der letzten zehn, zwanzig Jahre und wird nicht klar Zuweisungen machen können."
  },
  {
    "start": 8021.01,
    "end": 8028.59,
    "text": "Nein, wir reden ja auch nicht über die Spitzenpolitik, der etablierten Politiker, sondern wir reden ja über die AfD und ihr Klientel."
  },
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    "start": 8029.25,
    "end": 8044.35,
    "text": "Und ich finde, und deswegen ist auch gar nicht so viel Schutz notwendig, wir sind zwar ein politischer Podcast, aber die folgenden Clips laufen für mich ja, wenn ich das so im Originalroh Material höre, zu einem Grunde, unter Unterhaltung."
  },
  {
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    "end": 8045.13,
    "text": "Okay."
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    "end": 8051.13,
    "text": "So, und genauso sollten wir das jetzt auch mal, denn es ist auch, wenn ich, wahnsinnig amüsant."
  },
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    "end": 8053.47,
    "text": "Ich hatte ja damals ein höchst kritisches Verhältnis zu dieser Partei."
  },
  {
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    "end": 8055.13,
    "text": "Ich sah die, wie gesagt, nur als Steigbügelhalter."
  },
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    "start": 8055.21,
    "end": 8055.99,
    "text": "und dass die... Du"
  },
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    "text": "warst selbstständiger."
  },
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    "end": 8063.13,
    "text": "Ja, und dass die Partei zu neunzig Prozent oder zu neunzig Prozent von Idioten nicht nur geführt, sondern auch gewählt wird, habe ich damals schon so gesehen."
  },
  {
    "start": 8063.19,
    "end": 8068.15,
    "text": "Ich habe diese Leute... Die AfD wähler als Stimpfie und das dumme Masse gesehen."
  },
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    "end": 8069.17,
    "text": "Übrigens... Du"
  },
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    "start": 8069.25,
    "end": 8070.49,
    "text": "hast versucht das zu verbessern."
  },
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    "end": 8072.05,
    "text": "Ich habe versucht das auszunutzen."
  },
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    "end": 8074.45,
    "text": "Im Grunde habe ich versucht auf dieser populistischen Welle an die Macht zu kommen."
  },
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    "end": 8079.05,
    "text": "Und zum Beispiel gestern erst oder vorgestern erst ist auf setzession.de, auf dem Blog von Götz Kubicek."
  },
  {
    "start": 8079.69,
    "end": 8093.29,
    "text": "den ich immer noch aus diesem Grund lese, weil das interessante Einsichten bietet, ein Artikel von einem Heino Bosselmann erschienen, wo die Session genau dasselbe schreibt, wo man sagt, ja, leider sind bei der AfD viele Trittbrettfahrer und Idioten und die wirklich guten Leute kommen nicht zur AfD."
  },
  {
    "start": 8093.889,
    "end": 8097.43,
    "text": "Also da selbst, da macht man sich über das Personal am Boden."
  },
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    "start": 8097.53,
    "end": 8097.67,
    "text": "Keine"
  },
  {
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    "end": 8098.15,
    "text": "Illusion."
  },
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    "start": 8098.43,
    "end": 8099.91,
    "text": "Ja, über die Wähler im Grunde lustig."
  },
  {
    "start": 8100.73,
    "end": 8103.43,
    "text": "So, also als allererstes würde ich mal sagen, dass die"
  },
  {
    "start": 8103.57,
    "end": 8105.61,
    "text": "ihre Wähler verachten, das ist ja völlig klar."
  },
  {
    "start": 8105.65,
    "end": 8105.69,
    "text": "Ja,"
  },
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    "start": 8105.809,
    "end": 8111.25,
    "text": "aber ich will jetzt nicht über die Politiker und wie Fisi mit dem Publikum umgehen reden, sondern ich will über diese Leute reden."
  },
  {
    "start": 8111.77,
    "end": 8117.63,
    "text": "Und ich will ausdrücklich sagen, und ich habe jetzt wieder Erzählungen aus jener bekommen, diese Leute sind strunzt dumm."
  },
  {
    "start": 8118.47,
    "end": 8119.61,
    "text": "Und das ist ein echtes Problem."
  },
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    "start": 8120.03,
    "end": 8120.07,
    "text": "Ja."
  },
  {
    "start": 8121.03,
    "end": 8125.17,
    "text": "Das ist einfach, man hört sich diese Familiengeschichten an und denkt, das kann doch nicht wahr sein."
  },
  {
    "start": 8125.65,
    "end": 8125.71,
    "text": "Ja."
  },
  {
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    "end": 8128.57,
    "text": "Das geht einfach nicht, aber es ist die Realität."
  },
  {
    "start": 8129.73,
    "end": 8129.79,
    "text": "So."
  },
  {
    "start": 8131.09,
    "end": 8134.37,
    "text": "Wir haben ja das Buch im Sanon ausführlich diskutiert."
  },
  {
    "start": 8134.55,
    "end": 8136.61,
    "text": "Ich war ja mehr begeistert, als du es warst."
  },
  {
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    "end": 8138.99,
    "text": "Demokratiedämmerung von Feitzegg."
  },
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    "start": 8139.29,
    "end": 8141.73,
    "text": "Der geht ja genau auf diese Komponente ein."
  },
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    "start": 8142.17,
    "end": 8142.29,
    "text": "Was"
  },
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    "start": 8142.53,
    "end": 8145.05,
    "text": "bedeutet das eigentlich, wenn ich die ganze"
  },
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    "end": 8145.37,
    "text": "Zeit"
  },
  {
    "start": 8145.49,
    "end": 8166.09,
    "text": "sage, ich brauche einen politischen Diskurs und wir brauchen einen Austausch von Argumenten, stellt sich aber heraus, es gibt ein Fünftel, von erwachsenen Menschen, die auf dem Niveau von maximal eines Vierklässlers lesen und schreiben, bedeutet also, wie soll da das Argument überhaupt ankommen?"
  },
  {
    "start": 8166.13,
    "end": 8166.27,
    "text": "Genau."
  },
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    "start": 8166.87,
    "end": 8167.61,
    "text": "Was aber bedeutet?"
  },
  {
    "start": 8168.43,
    "end": 8186.03,
    "text": "Wenn wir diese psychologischen Prinzipien alle kennen, wie die sich in so eine Selbstüberschätzung, weil sie die eigene Maßstäbe nicht kennen und so weiter, immer wieder verfransen in so einer, und dann wird es nochmal besonders selbst behauptet, was sie da sagen, und dass auch die eigenen Kinder haben dann keine Chance mehr, das im Gespräch mal zu machen oder so."
  },
  {
    "start": 8186.09,
    "end": 8192.57,
    "text": "Da muss man einfach mal auch auf der Suche sein, nach einer Strategie den Leuten für sie plausibel zu vermitteln."
  },
  {
    "start": 8192.65,
    "end": 8194.51,
    "text": "Das ist ganz dumm, was ihr hier macht."
  },
  {
    "start": 8195.03,
    "end": 8207.77,
    "text": "Du kannst nicht deine eigene Eisabschiebegruppe ins Amt wählen, als junger Migrant in Frankfurt zum Beispiel, nur weil du denkst, das ist jetzt irgendwie cool und das stützt so ein bisschen deine Identität, wenn der Fernsehkamera läuft oder sowas."
  },
  {
    "start": 8208.389,
    "end": 8214.049,
    "text": "Man muss die dann nicht bemuttern und ... Wir pämpern, sondern man muss sie wirklich konfrontieren."
  },
  {
    "start": 8214.15,
    "end": 8215.65,
    "text": "Ja, auf Angriff ganz genau."
  },
  {
    "start": 8217.709,
    "end": 8224.03,
    "text": "Hast siest du andere Mittel und Wege neben dem markieren als reaktionär, wie wir sie..."
  },
  {
    "start": 8224.209,
    "end": 8227.41,
    "text": "So, Ahrens machte jetzt hier einen Punkt, den ich ganz wichtig finde."
  },
  {
    "start": 8228.79,
    "end": 8232.51,
    "text": "Ja, markieren als alt, markieren als gesellschaftliche Außenseiter."
  },
  {
    "start": 8232.57,
    "end": 8236.01,
    "text": "Man muss... Das ist jetzt ein bisschen hart, aber das glaube ich ist..."
  },
  {
    "start": 8236.07,
    "end": 8236.75,
    "text": "Asoziale."
  },
  {
    "start": 8236.969,
    "end": 8238.65,
    "text": "Ja, man muss jetzt asoziale bezeichnen."
  },
  {
    "start": 8239.049,
    "end": 8242.65,
    "text": "Man muss vor allem... Also sie wollen in einer sozial-darvinistischen Welt leben."
  },
  {
    "start": 8243.309,
    "end": 8252.049,
    "text": "So, sie sind diejenigen, die in einer sozial-darvinistischen Welt leben wollen, in der die Armen schwachen, fremden, noch weiter sozusagen erniedrigt und unterdrückt werden."
  },
  {
    "start": 8252.59,
    "end": 8255.35,
    "text": "Sie sind diejenigen, die nach diesem Maßstäben eigentlich messen."
  },
  {
    "start": 8255.809,
    "end": 8258.59,
    "text": "Und jeder kriegt meines Erachtens oder sollte das kriegen, was er will."
  },
  {
    "start": 8258.65,
    "end": 8273.129,
    "text": "Das heißt, man müsste die AfD selbst nach diesem Maßstäben bewerten und müsste halt zeigen, was ihr Personal für hässliche häufig übergewichtige, häufig charakterlich im Grunde heuer einfach schwache."
  },
  {
    "start": 8273.49,
    "end": 8274.83,
    "text": "Genetisch degenerierte."
  },
  {
    "start": 8275.27,
    "end": 8297.25,
    "text": "Nach ihren eigenen, nach ihren eigenen Maßstäben nicht satisfaktionsfähige Leute sind, dass das Bodenpersonal auf den Stammtischen, auf den Parteitagen, in überwiegenden Fällen eben ja übergewichtige, abgehängte Boomer sind, die viel Bier trinken, dass es da keine jungen Menschen gibt, die irgendwie attraktiv sind in Zukunft."
  },
  {
    "start": 8297.709,
    "end": 8302.51,
    "text": "Perspektiv war, man müsste mal Interviews mit den jungen Leuten führen, die tatsächlich da sind, was das für Vollidioten sind."
  },
  {
    "start": 8303.129,
    "end": 8307.79,
    "text": "Ja, ich hab jetzt das Argument verstanden, nur glaube ich, dass das so einfach nicht geht."
  },
  {
    "start": 8307.83,
    "end": 8312.35,
    "text": "Das kann der jetzt mal in einem Podcast raushauen und macht das so ein bisschen verschämt auch."
  },
  {
    "start": 8312.41,
    "end": 8313.85,
    "text": "Aber es ist ja einfach so."
  },
  {
    "start": 8314.99,
    "end": 8322.43,
    "text": "Der Mensch, der in diesen Verhältnissen zu nicht besonders guten Bedingungen eben sehr lange gelebt hat."
  },
  {
    "start": 8324.09,
    "end": 8326.17,
    "text": "dessen Körper wurde auch davon geformt."
  },
  {
    "start": 8326.53,
    "end": 8335.03,
    "text": "Es ist ja nicht einfach eine Willensentscheidung, sondern wir sind."
  },
  {
    "start": 8335.09,
    "end": 8339.51,
    "text": "sonst bist du immer dabei und sagst, nee, das ist nicht das Individuum, sondern das ist die Gesellschaft."
  },
  {
    "start": 8339.83,
    "end": 8356.29,
    "text": "Jetzt weise ich sich darauf hin, dass gerade Fragen der Ernährung, Fragen der Sozialisierung, also dass das alles sehr stark doch Ja, im Ganzen zu verstehen ist systemisch."
  },
  {
    "start": 8356.35,
    "end": 8361.869,
    "text": "Wenn ich jetzt aber denen jetzt als Individuum gegenüber trete und nur sage, guck dich mal an."
  },
  {
    "start": 8362.79,
    "end": 8364.77,
    "text": "Nein, das ist ja nicht das Programm."
  },
  {
    "start": 8364.889,
    "end": 8366.25,
    "text": "Das Programm ist doch wie folgt."
  },
  {
    "start": 8367.45,
    "end": 8368.29,
    "text": "Nehmen wir mal Thüring."
  },
  {
    "start": 8369.11,
    "end": 8372.25,
    "text": "Es geht doch hier nicht um die Armen und so weiter."
  },
  {
    "start": 8372.57,
    "end": 8381.33,
    "text": "Es geht hier um Leute, die eigene Handwerksbetriebe gegründet haben, die mehrere Ereignisseigenheimen, dem sie wohnen, noch zwei vermieten und so weiter und so fort."
  },
  {
    "start": 8382.23,
    "end": 8387.79,
    "text": "der die Einflugschneise für die AfD zu wählen ist, Pessimismus die Zukunft."
  },
  {
    "start": 8388.51,
    "end": 8391.33,
    "text": "Nicht, ich bin arm und mir geht's schlecht, sondern die sagen von sich... Aber ihr habt ja jetzt"
  },
  {
    "start": 8391.369,
    "end": 8394.45,
    "text": "lauter Leute gezeigt, die offenbar abgehängt sind."
  },
  {
    "start": 8394.93,
    "end": 8403.51,
    "text": "Also, wenn wir jetzt mal sagen, okay, es gibt jetzt viele, von denen wir sagen, okay, die sitzen wirklich nur zu Hause und kriegen ja liegen nicht im Griff und da haben wir auch nicht die finanziellen Möglichkeiten, was auch immer."
  },
  {
    "start": 8404.55,
    "end": 8411.63,
    "text": "Ich habe die Leute vor Augen, die sich sehr wohl noch aus ihrem Sessel heraus bewegen, um zu einem AfD-Ortstreffen zu gehen."
  },
  {
    "start": 8412.369,
    "end": 8419.79,
    "text": "Und dann hast du einfach so eine Dorfschenke, in dem hundertmal derselbe Phenotyp, der ist nicht von Armut gekennzeichnet."
  },
  {
    "start": 8420.19,
    "end": 8423.85,
    "text": "Der macht seine drei Urlaubsreisen im Jahr, die alle Kinder studieren."
  },
  {
    "start": 8424.73,
    "end": 8431.17,
    "text": "Der hat sogar ausländische Mitarbeiter in seinem eigenen Unternehmen, die alle mit Namen kennt, wo er die Familiengeschichten kennt, alle super."
  },
  {
    "start": 8431.77,
    "end": 8435.45,
    "text": "Aber der eine, den man nicht kennt, ah, ganz schlecht, also was macht der schon wieder hier?"
  },
  {
    "start": 8435.71,
    "end": 8437.45,
    "text": "Der raubt ja mir schon wieder meine Rente und so."
  },
  {
    "start": 8438.19,
    "end": 8441.31,
    "text": "Diese Leute muss man genauso konfrontieren."
  },
  {
    "start": 8442.31,
    "end": 8445.95,
    "text": "Ihr könnt euch gerne mit euren Päsimismus hier zeigen und politisch organisieren."
  },
  {
    "start": 8446.49,
    "end": 8454.67,
    "text": "Aber wenn ihr euch mit einem Programm organisiert, um diesen Päsimismus zu bewältigen, der euch alle aussatieren würde, geht das einfach nicht."
  },
  {
    "start": 8454.71,
    "end": 8461.25,
    "text": "Und dann lassen wir es nicht darauf ankommen, dass in fünfzehn Jahren die Mobilisierung so weit läuft, dass das dann Realität ist."
  },
  {
    "start": 8461.77,
    "end": 8463.47,
    "text": "sondern dann konfrontieren wir die jetzt schon mal."
  },
  {
    "start": 8463.85,
    "end": 8478.81,
    "text": "Eis macht gerade in Amerika die Erfahrung, dass diese ganzen übergewichtigen Loser-Männer zu Eisrennen in dieses Bewerbungsding und die Atlantic dann zitiert, dass die Ausbilder immer wieder eine Athletic Allergy feststellen."
  },
  {
    "start": 8479.29,
    "end": 8481.51,
    "text": "Da kommen Leute, die kriegen nicht drei Liegestütze hin."
  },
  {
    "start": 8482.27,
    "end": 8486.31,
    "text": "Und wollen aber mit ihrer Manneskraft den Staat verteidigen und glauben, das ist ihre Lebensaufgabe."
  },
  {
    "start": 8486.35,
    "end": 8488.89,
    "text": "Ja, das sehen wir ja auch in der Werbendagsperson."
  },
  {
    "start": 8488.95,
    "end": 8490.369,
    "text": "Genau, die werden da gerade konfrontiert."
  },
  {
    "start": 8490.41,
    "end": 8490.65,
    "text": "Wir haben"
  },
  {
    "start": 8490.69,
    "end": 8492.79,
    "text": "ja bei den Umfragen, haben wir ja immer Leute."
  },
  {
    "start": 8493.75,
    "end": 8500.61,
    "text": "Also da bin ich, also erst mal... Das eine war ja jetzt schon mal ein ganz klar ökonomisches Argument, dem ich mich anschließe."
  },
  {
    "start": 8500.91,
    "end": 8504.19,
    "text": "Ihr seid so doof, dass ihr den eigenen Untergang ankreuzt."
  },
  {
    "start": 8504.23,
    "end": 8504.25,
    "text": "Ja,"
  },
  {
    "start": 8504.29,
    "end": 8505.35,
    "text": "das sind"
  },
  {
    "start": 8505.39,
    "end": 8506.71,
    "text": "diese Mittelstandsfunktionärs,"
  },
  {
    "start": 8507.13,
    "end": 8508.39,
    "text": "die so Verbandschefs sind."
  },
  {
    "start": 8508.51,
    "end": 8509.29,
    "text": "Das sehe ich"
  },
  {
    "start": 8509.49,
    "end": 8510.41,
    "text": "als ganz großes Problem."
  },
  {
    "start": 8510.51,
    "end": 8527.23,
    "text": "Ich glaube nur da, wo er jetzt immer das so stark auf das Ästhetische auslegt, kommt man in ein schwieriges Gefilde, weil man plötzlich das als eine generelle Kategorie zur Beschreibung von Gesellschaft nimmt, wo man einfach sagen muss, Es hat eigentlich da keinen Platz."
  },
  {
    "start": 8527.81,
    "end": 8537.05,
    "text": "Da aber sicherlich, wo Leute jetzt plötzlich sagen, Deutschland muss stark werden und ich habe da jemand, der selbst nur mit dem Bierbauch da sitzt und sich nicht bewegt."
  },
  {
    "start": 8537.45,
    "end": 8539.89,
    "text": "Dann kann ich fragen, wie so stark wie sie oder was."
  },
  {
    "start": 8540.23,
    "end": 8546.97,
    "text": "Genau so stelle ich mir auch die Frage, wenn ich diese ganzen Politiker jetzt in den Talkshows sehe, die die Wertpflicht wollen."
  },
  {
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    "end": 8553.89,
    "text": "Ich bin auch gespannt mal zu sehen, wie Anton Hofreiter so ein Fußmarsch macht mit hochrotem Kopf."
  },
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    "end": 8559.09,
    "text": "Lass mich das noch mal nach wie folgt eingrenzen, denn ich weiß ja, dass ich hier ein irrationales Argument mache."
  },
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    "end": 8580.01,
    "text": "Nur, wenn Friedrich Merz nach einer Woche Aufklärung durch sein eigenen Stab plötzlich mir zittern, damit bloß jeder Satz sitzt, ja, so ein Spruch vorliest, dass man ja die Migranten für den Arbeitsmarkt und auch für den Arbeitsmarkt und der Arbeitsmarkt ganz wichtig, dann sehe ich ja darin ein Pragmatismus, bei dem ich sage, okay, wir machen jetzt hier ein Reflexions- und Rationalitätsstopp."
  },
  {
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    "text": "Denn es reicht völlig, dieses Arbeitsmarktargument zu bringen, an den deutschen Wohlstand zu appellieren und damit zu sagen, ich weiß, das ist eine Verwertungslogik von Menschen und so weiter und so fort, aber es ist halt Win-win-win."
  },
  {
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    "end": 8605.45,
    "text": "Was ich ja nur nicht will, ist, dass wir jetzt, wir wollen gerne die eine Kategorie abschaffen, dass wir jetzt nach Ethnicität nicht mehr gehen und jetzt machen wir eine neue Kategorie auf und gucken uns jetzt plötzlich an, wie sportlich es jemand oder wie jung es jemand ist."
  },
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    "text": "Trotzdem,"
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    "text": "ich will diese Proate kurz machen."
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    "text": "Wenn... im Osten Deutschlands."
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    "end": 8619.73,
    "text": "Meine Altersgenossen, die es nicht geschafft haben, ihr Leben auf die Reihe zu kriegen, sondern sich jetzt zusammenrotten in diesen Dörfern, wo sie es gerade so hingekriegt haben, das Haus der Eltern zu erben und so."
  },
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    "end": 8632.13,
    "text": "Wenn das alles junge, durchtrainierte, superklüge Leute wären, die jetzt aber plötzlich Höcke anhängen und dort so eine Art neues, deutsches Reich gründen, würde ich meinen Argument nie machen."
  },
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    "end": 8653.65,
    "text": "Aber, und zwar nur aus diesem pragmatischen Grund, weil ich weiß, dass die zu Übergewichtige Boomer sind, die einfach nur diesen Pessimismus durchleiden und deswegen so ein Höcke-Programm politisch fahren, diesen einen Moment, wo sie nach vier Jahren mal, mich fragt ja keiner, ja, mal die Chance kriegen, eine Stimme abzugeben, nur deswegen mache ich diesen Punkt."
  },
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    "text": "Ja,"
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    "text": "ich will ja nur, ich will ja nur, ja, ich hab's ja verstanden."
  },
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    "text": "und gut, ich ahnte, als ich das Gespräch hörte mit Ahrens, dass du uns hier diese Clips präsentieren würdest, ich war ja schon gewappnet, ich will nur eines noch deutlich machen."
  },
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    "text": "warum ich gegen diese Verstärkung der Kategorie bin."
  },
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    "text": "Ganz einfach deshalb, weil du auch sehr viele korpulente Boomer finden wirst zum Beispiel, die die AfD nicht wählen, die wichtige antifaschistische Arbeit davorort in kleinen Kopierungen machen und sich dort anlegen und Die sehen auch nicht alle aus wie irgendeine Elite von der Ahrens, da redet."
  },
  {
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    "end": 8707.07,
    "text": "Und ich würde sagen, das ist eh, wenn man schöne Leute sehen will, dann kann man Germany's Next Top Model gehen, dann ist die Politik vielleicht nicht der allerbeste Ort dafür."
  },
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    "text": "Ist aber auch nicht die Kategorie, die man dafür braucht."
  },
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    "text": "Abends kann man Hollywood-Film gucken oder so."
  },
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    "end": 8717.31,
    "text": "Deswegen würde ich sagen, diese Kategorie hat... nicht so eine hohe Trag-Fälligkeit."
  },
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    "text": "Und deswegen sage ich ja unter Unterhaltungsgesichtspunkten wünsche ich mir sehr, dass der den funktionären, den du gerade meinst."
  },
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    "text": "Also auch ein übergewichtiger, altermännlicher Boomer, der aber durchaus eine politische Geschichte hatte und da so ein bisschen und weiß, wo man sich verirrt, dass der einfach mal zu einem AfD-Ortstreffen geht und sagt, sorry, ich habe ja auch mein Redebeitrag."
  },
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    "text": "Und dass er einfach nur sagt, sorry, könnten wir uns alle mal kurz anschauen?"
  },
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    "text": "Wollen wir hier wirklich einen Sozialdarwinismus etablieren?"
  },
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    "text": "Wir sind doch die Ersten, die dann raus und so weiter."
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    "text": "Also diese Konfrontation."
  },
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    "text": "diese Art überhaupt darüber zu reden, so wie wir jetzt sagen."
  },
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    "text": "Aber bei Ahrens ist das, und da sehe ich eben, dass sich der Alter noch nicht so ganz gelöst hat."
  },
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    "text": "Bei Ahrens ist das noch so, als sei es wirklich so, dass seien die guten Menschen, sind die fitten Menschen und die anderen Menschen sind nicht so toll."
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    "text": "Und jetzt hat er festgestellt, bei der AfD sind viele dieser nicht so tollen, deswegen ist er nicht mehr in der AfD."
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    "text": "Und das finde ich eben so fatal."
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    "end": 8796.89,
    "text": "Und da finde ich auch, muss dann eigentlich auch ein Interview-Partner, der nicht Ben heißt, sondern Philipp Hoch heißt, muss dann da einhaken und sagen also, hör mal, Das ist aber eigentlich generell nicht in der Kategorie, nach der wir jetzt Gesellschaft sortieren, weil wir in der Gesellschaft der Solidarität bedeutete eben, dass man nicht in dieser Weise eingeteilt wird, zumal ja auch sehr viele Leute unverschuldet in irgendwelche Situationen"
  },
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    "text": "kommt."
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    "end": 8798.97,
    "text": "Das stimmt und das will ich auch ausdrücklich."
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    "text": "Fitness"
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    "text": "ist nicht nur eine Entscheidungsfahrung."
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    "text": "Fitness ist eine Entscheidungsfahrung, wenn man Einigermaßen gut."
  },
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    "text": "Da steht im Leben und so."
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    "text": "Und wenn ich sage, ich höre auf zu rauchen, dann ist das eine Entscheidung, die ich so treffe."
  },
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    "text": "Aber es gibt eben sehr viele Sachen, die körperlich bedingt sind, die nicht entschieden werden können."
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    "text": "Das ist verstanden und das ist auch richtig."
  },
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    "text": "Und in deren Sicht möchte ich den Ruch auch ausdrücklich kritisieren dafür, dass während Ahrens seine Aufzählung macht,"
  },
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    "text": "der Ruch"
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    "text": "plötzlich die genetische Degenerierung da einwirft."
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    "text": "Das kann"
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    "text": "man sich dann sparen."
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    "text": "Wir können jetzt nicht den einen Faschismus durch den anderen ersetzen."
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    "text": "Richtig."
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    "text": "Ich möchte einfach nur, weil ich sehe, wie die ganz konkret aussehen in den Thüringen, den sagen, sorry Leute, können wir mal ganz kurz ins Spiegel kommen."
  },
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    "text": "Aber offenbar ist da der Ruch auch irgendwie ein bisschen merkwürdig."
  },
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    "end": 8851.41,
    "text": "Wir sind ja sowieso nicht so die großen Fans."
  },
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    "end": 8860.51,
    "text": "Hier noch mal von Arends dieser Punkt, es geht ja nicht um die Armen, sondern man kann diesen Vorwurf durch Außen ein bisschen machen, denn diese Leute sind nicht ganz mittellos."
  },
  {
    "start": 8861.41,
    "end": 8869.25,
    "text": "Das ist ja bekannt, dass AfD-Wähler halt strukturell nicht unbedingt alle Armen, aber irgendwie alle Außenseiter sind."
  },
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    "text": "So,"
  },
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    "end": 8871.89,
    "text": "dieser Außenseiterpunkt ist nämlich ganz wichtig."
  },
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    "end": 8877.03,
    "text": "Nicht die Verankerung ist jetzt nicht in der Kirche oder in der Gewerkschaft oder im Verein oder in der Freiwilligen Feuerwehr."
  },
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    "end": 8883.73,
    "text": "sondern allenfalls noch so in ihrem eigen kleinen unternehmen oder so ja ihr handwerksbetrieb was auch immer da sind sie noch so ein bisschen"
  },
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    "end": 8892.13,
    "text": "in den bestehenden parteien sondern es sind eben meistens leute die irgendwie außerhalb dessen stehen."
  },
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    "end": 8893.21,
    "text": "das können auch wohlhaben"
  },
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    "end": 8893.81,
    "text": "so."
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    "end": 8897.19,
    "text": "ich will nur kurz anmerken es betrifft im grunde alle männer."
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    "end": 8907.51,
    "text": "ich habe jetzt ausführlich recherchiert ich habe sehr viele gespräche nach amtveranstaltung gehabt und so das problem wie Männer aus der Arbeitswelt ausschalten."
  },
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    "text": "Und dass sie dann plötzlich feststellen, dass sie ohne ihre Arbeit gar nichts mehr sind außer an Außenseiter."
  },
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    "end": 8920.23,
    "text": "Ist in Deutschland wirklich ein gigantisches Problem und das lasse ich mir auch nicht ausreden, sondern das ist wirklich..."
  },
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    "text": "Das ist ein wirklich... Die"
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    "end": 8923.65,
    "text": "Frauen leiden ohne Ende."
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    "text": "Die fallen"
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    "start": 8924.13,
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    "text": "durchs Raster."
  },
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    "text": "Absolut."
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    "text": "ist keine Tätigkeit da, wenn die Vereine sowieso schon abgebaut wurden."
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    "text": "Selbst"
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    "text": "wenn die Vereine da sind, gehen diese Männer"
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    "text": "nicht mehr hin."
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    "text": "Die müssen an die Hand genommen werden, wie kleine Kinder, die in Kindergang gebracht werden."
  },
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    "end": 8938.49,
    "text": "Das ist ganz, ganz, ganz cool."
  },
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    "end": 8943.67,
    "text": "Also, falls ihr männlich seid und überviert sich, macht euch jetzt schon mal ein Plan."
  },
  {
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    "end": 8949.99,
    "text": "Im besten Fall seid ihr schon zwanzig Jahre irgendwo Vereinsmitglied und werdet dann irgendwie so ein Ehrenmitglied oder sowas."
  },
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    "text": "Aber das muss man vorbereiten, da braucht man so ein bisschen..."
  },
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    "end": 8953.63,
    "text": "Ja, bei Gewerkschaften ja auch."
  },
  {
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    "end": 8954.43,
    "text": "Bei Gewerkschaften"
  },
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    "text": "hat"
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    "text": "man das auch sehr gut, dass es da ja auch nicht mit dem Berufsleben dann enden muss."
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    "end": 8962.39,
    "text": "Also dieses Außenseitertum ist ein ganz, ganz großes Problem."
  },
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    "text": "Das können auch wohlhabende westdeutsche Ärzte und Anwälte sein, aber es sind irgendwie Leute, die sich in einem nicht pro, sondern kontra- oder halt a-sozialen Verhältnis zum Rest der Gesellschaft selber sehen."
  },
  {
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    "end": 8983.45,
    "text": "Und diese asozialität, ich meine, es ist ein vorbelasteter Begriff, aber er trifft halt in dem Moment zu, weil er antisozial ist, zur dann schamlosen Maxime erklären."
  },
  {
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    "end": 8995.01,
    "text": "Also im Grunde, das, was die Gesellschaft halt die ganze Zeit schon was an ihr zerrt und sie zerreißt, wird von dieser Partei zur positiven, also wird affirmiert im Grunde."
  },
  {
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    "end": 9005.17,
    "text": "Man kann es so sagen, es ist dieses Stereotyp, das die AfD, die Partei der Falschparker Anzeiger ist und der eben jetzt in den ehemals DDR Bundesländern der."
  },
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  },
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    "text": "diesen Stasi-Geist, den Nachbarn verpetzen und ihnen halt nicht die Butter auf dem Rotgönn verkörpert."
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    "text": "Aber das ist ja nun mal so."
  },
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    "text": "Also die AfD verkörpert eben die, kann man sagen, schlechtesten Eigenschaften der Deutschen kulturell betrachtet und macht daraus ein Programm."
  },
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    "text": "Ja, also da sehe ich noch viel kommendes Potenzial für die AfD, genau das abzugrasen."
  },
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    "text": "Das ist jetzt in so einer Nullsum-Schrumpfungswirtschaft ein echtes Problem."
  },
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    "end": 9032.51,
    "text": "Wir hören mal noch einen Clip hier von, dann referiere ich noch kurz und dann hören wir noch mal einen Kontrast-Clip."
  },
  {
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    "text": "Genau."
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    "text": "Also Ahrens jetzt zum Thema, was ist zu tun?"
  },
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    "text": "Ich habe jetzt schon ein paar mal dafür geworben, einfach Konfrontation."
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    "text": "Nicht alles ewig durchdiskutieren."
  },
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    "text": "Also nochmal ein Podcast von, wir kennen sie alle, zur Aufklärung von und so weiter und dann liegen sich alle in den Armen und so."
  },
  {
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    "end": 9056.71,
    "text": "Das hilft nicht, das überzeugt niemanden, sondern wenn schon Diskussion, dann nur noch als Konfrontation."
  },
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    "text": "Kann diese Assoziation wecken?"
  },
  {
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    "end": 9061.59,
    "text": "Da würde ich jeden darauf festnageln, wenn man über Sachsen halt redet."
  },
  {
    "start": 9062.55,
    "end": 9071.11,
    "text": "Bist du, sind sie der Meinung, dass Dönerbuden oder andere ausländische Restaurants, indische oder chinesische Restaurants, nicht in Magdeburg, nicht in Sachsen-Anhalt sein sollten?"
  },
  {
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    "end": 9079.19,
    "text": "Wo für mich immer noch im Raum steht, wenn ich jetzt ein Restaurant betreiben würde, würde ich es nicht in Sachsen-Anhalt betreiben wollen, sondern in einem Ort, wo zahlungskräftiges Klientel ist."
  },
  {
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    "text": "Aber bleiben wir mal dabei."
  },
  {
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    "end": 9085.47,
    "text": "Sollten ausländische Restaurants Betreiber aus Sachsen-Anhalt vertrieben werden?"
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  {
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    "text": "Oder sollte es denen dort unangenehm gemacht werden?"
  },
  {
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    "text": "Darauf müsste man jeden eigentlich festnageln und auch ihn selbst."
  },
  {
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    "end": 9095.51,
    "text": "Darauf müsste man auch ihn selbst festnageln, weil das ist ja das Alleinstellungsmerkmal der AfD."
  },
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    "text": "Das ist im Grunde sein Versprechen."
  },
  {
    "start": 9097.21,
    "end": 9099.53,
    "text": "Wenn er an der Macht ist, dann wird Sachsen-Anhalt ausländerfrei."
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    "text": "Dann wird Sachsen-Anhalt zu national befreiten Zone."
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    "end": 9105.57,
    "text": "Genau, er sagt das halt nicht so, aber das ist halt gemeint."
  },
  {
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    "end": 9108.85,
    "text": "Und das müsste man jeden fragen und vor allem auch ihn selbst."
  },
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    "end": 9114.85,
    "text": "Und die allermeisten Deutschen, glaube ich vor allem in den unteren Alterskorten, gerade da wollen das im Grunde nicht."
  },
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    "text": "oder denen ist das vielleicht egal, solange es in Sachsen-Anhalt stattfindet, weil Sachsen-Anhalt ihn sowieso egal ist."
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    "text": "Aber die wollen das nicht für ihre... Die wollen nicht, dass jetzt ausländische Restaurants da vertrieben werden."
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    "text": "Viele"
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    "text": "Latino-Trump-Wähler wollten auch jetzt Eis nicht und bekommen jetzt trotzdem heftigste Deputation."
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    "text": "Ja, das muss man den Leuten dann vor Augen führen."
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    "end": 9145.67,
    "text": "Man müsste im Grunde, wenn man was gegen die AfD tut, müsste man eben potenzielle AfD-Wähler und auch außenstehende Beobachter immer darauf festnageln."
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    "text": "Ist es dir ein Anliegen?"
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    "end": 9157.35,
    "text": "Willst du dich dafür einsetzen, jetzt im Falle von AfD-Unterstützern, dass ausländischen Restaurantbetreibern und ausländischen Familien Sachsen dann halt so unangenehm wie möglich gemacht wird?"
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    "end": 9165.71,
    "text": "Ja, also während Corona hatten wir ganz viel, so ähm, ja, da kennt sich jemand mit Modellierung aus und plötzlich war das so Gesprächspartner für Journalismus."
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    "text": "Ja."
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    "end": 9178.91,
    "text": "Und ich denke mir so ein bisschen, ey, also, das Kieler Weltwirtschafts-Institut, bla, bla, bla, hat ein Trade... Tariffs, irgendwas, Modell, wo sie so nachschauen, wie sich das verhält, wenn Trump jetzt die Zölle so und so macht."
  },
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    "end": 9180.91,
    "text": "Warum gibt's das nicht für Migration?"
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    "end": 9190.57,
    "text": "Auf so einer Webseite, ich hab doch auch die Demografie beim Statistischen Bundesamt, wo ich so einen Regler hochschiebe und sage, okay, zehn Jahre in die Zukunft moderate Migration, wie sieht's dann aus?"
  },
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    "end": 9192.47,
    "text": "Und dann hat man halt Urne und wie auch immer."
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    "text": "Und warum kann man das nicht einfach mal simulieren?"
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    "end": 9202.13,
    "text": "Ist doch jetzt in diesem KI-Zeitalter, sollte doch auf prompt hin funktionieren, dass man sagt, okay, Remigration, was bedeutet das?"
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    "text": "Ich bin ja, wie gesagt, großer Fan, Wahlprogramm nehmen, in die KI schmeißen, fragen, was bedeutet das für mich?"
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    "text": "Punkt, Wahlentscheidung treffen."
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    "text": "Was will man hier noch mit dem beraten?"
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    "end": 9215.07,
    "text": "In der Ansicht, ja, Konfrontation."
  },
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    "end": 9216.69,
    "text": "Und sei es erstmal über Simulation."
  },
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    "end": 9221.03,
    "text": "Und dann, je nachdem, wie es in Sachsen-Anhalt und so weiter."
  },
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    "end": 9222.529,
    "text": "So, jetzt haben wir sehr viel darüber geredet."
  },
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    "text": "Wir schließen es jetzt ab mit einem Clip."
  },
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    "end": 9227.55,
    "text": "Der ist von Robin Alexander, unserem Lieblingsjournalisten."
  },
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    "end": 9231.97,
    "text": "Wir haben jetzt sozusagen aufgemacht den Raum, über den man so reden müsste."
  },
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    "end": 9238.25,
    "text": "Gefühle, Depression, Ordnung, Chaos, Angst, ja."
  },
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    "text": "Und Robin Alexander so im Apokalypse und Filtercafé Podcast."
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    "text": "Bei"
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    "text": "der AfD, ich rate das einfach zu sehen."
  },
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    "end": 9252.67,
    "text": "Die Leute wollen nicht so viel Migration."
  },
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    "text": "Sie wollen es wirklich nicht."
  },
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    "end": 9258.11,
    "text": "Wir beide können es blöd finden, aber es... Ja, es ist so."
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    "text": "Aber verzeihen Sie, ist es denn so schwer vermittelbar, dass dieses Land, wenn es Migration nicht gäbe, kollabieren würde, das Gesundheitssystem würde zusammenbrechen, keine Müllabfuhr würde mehr funktionieren?"
  },
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    "end": 9272.59,
    "text": "Ja."
  },
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    "end": 9279.69,
    "text": "Ich meine, selbst so auf Gang Heim hätte hier was dagegen und sag so, aber wir haben doch noch so Themen, können wir nicht über was diskutieren, nur weil Leute irgendwas wollen und so."
  },
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    "end": 9280.97,
    "text": "Jetzt auch wenn Alexander."
  },
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    "text": "Klar,"
  },
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    "end": 9282.59,
    "text": "also vermitteln Sie."
  },
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    "start": 9282.95,
    "end": 9286.029,
    "text": "Vermitteln Sie Tag und Nacht, nehmen Sie ganz viele Podcasts auf, die das erklären."
  },
  {
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    "end": 9288.07,
    "text": "Also, ich kann nur dazu ermuntern."
  },
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    "end": 9288.81,
    "text": "Und es stimmt."
  },
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    "end": 9290.69,
    "text": "Das ist ja so zynisch."
  },
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    "end": 9303.89,
    "text": "Die Bildzeitung Springer arbeitet die ganze Zeit daran, uns jeden Tag auf die Titelseite zu heben, dass Migration unsere Schicksalsfrage ist, unser Thema, mit dem wir uns beschäftigen müssen."
  },
  {
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    "end": 9304.17,
    "text": "Nein."
  },
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    "text": "Jetzt"
  },
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    "text": "sagt Wolfgang Heim und sagt, wir könnten mal nicht was anderes machen."
  },
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    "text": "Ja, arbeiten Sie daran, machen Sie das?"
  },
  {
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    "end": 9318.41,
    "text": "Nein, Robin Alexander müsste mal darüber nachdenken, welches Thema wäre dann relevanter als das, was ich die ganze Zeit hier mit meinen Kollegen vortrage."
  },
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    "end": 9330.61,
    "text": "Das war ja auch dieser große Witz, dass der Weltenbummler Paul Ronsheimer dann auch noch mal ein Leitartikel zur NRW-Wahl, der Kommunalwahl geschrieben hat und dort auch noch mal gesagt hat, du kannst hervorstellen."
  },
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    "end": 9336.25,
    "text": "Die SPD muss jetzt endlich anerkennen, dass Migration das Thema ist."
  },
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    "end": 9341.33,
    "text": "Da muss sich Ronsheim noch mal hinsetzen und noch mal ein paar Zeilen, ein paar Dürre runterschreiben."
  },
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    "end": 9351.029,
    "text": "Also dieser Stumpfsinn, der dort verbreitet wird, ist wirklich an Demagogie vergleichbar mit dem, was Erik Ahrens für Karaj getan hat."
  },
  {
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    "end": 9358.21,
    "text": "Das ist Karaj und Ahrens, das machen lieber Springer im Prinzip jeden Tag, ein bisschen dezenter, aber in ähnlicher Weise."
  },
  {
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    "text": "Also wenn du Matthias Dorfner bist, ne?"
  },
  {
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    "text": "Brauchst du zum einen eine Verschonungsbedarfsprüfung?"
  },
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    "text": "Ja."
  },
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    "end": 9367.39,
    "text": "Die kostet dich lobbyistenmäßig keine Ahnung, drei Millionen Euro oder so, aber hast du halt eine Milliarde gesparen."
  },
  {
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    "end": 9371.39,
    "text": "Und als zweites brauchst du halt einfach so ein Vorfeld."
  },
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    "text": "Also du hältst ja einfach so hundert Journalisten, die die ganze Zeit sagen, Hä?"
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    "text": "Es geht hier nicht um Milliardäre, Milliardäre sind da nicht das Problem."
  },
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    "text": "Mekannten sind das Problem."
  },
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    "end": 9379.31,
    "text": "Ja."
  },
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    "end": 9380.91,
    "text": "Und das ist im Grunde das Programm von Springer."
  },
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    "text": "Aber wir Linken kriegen auch noch was mit."
  },
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    "end": 9383.77,
    "text": "Erklären."
  },
  {
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    "end": 9385.81,
    "text": "Also ich kann nur dazu ermuntern."
  },
  {
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    "end": 9387.11,
    "text": "Und das stimmt natürlich auch."
  },
  {
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    "end": 9389.75,
    "text": "Also die Argumente sind ja richtig."
  },
  {
    "start": 9392.47,
    "end": 9400.39,
    "text": "Null Migration und ungesteuerte Migration könnte es ja vielleicht einen Mittelweg geben, dass man den Leuten vermittelt."
  },
  {
    "start": 9402.61,
    "end": 9405.19,
    "text": "Hier gelten jetzt nur die Maßstäbe von Robin Alexander und der Bild."
  },
  {
    "start": 9405.35,
    "end": 9412.27,
    "text": "Mit Migrationen geben, Deutschland bleibt nicht wie neunzehntfünfzig, aber wir haben das in der Hand und es geht langsam und es geht so, dass alle mitkommen."
  },
  {
    "start": 9412.63,
    "end": 9413.95,
    "text": "Vielleicht wäre das ja ein Winn."
  },
  {
    "start": 9414.029,
    "end": 9422.33,
    "text": "Ja, aber dann scheitern sie auch möglicherweise daran, dass bestimmte Milieus auch gar nicht mehr bereit sind, irgendwas zur Kenntnis zu nehmen."
  },
  {
    "start": 9422.41,
    "end": 9423.83,
    "text": "Also ich finde auffällig."
  },
  {
    "start": 9424.49,
    "end": 9435.05,
    "text": "dass wenn man sich jetzt zum Beispiel die AfD-Zustimmung in den ostdeutschen Ländern anguckt, dass es oft da, wo es entweder gar keine oder nur sehr wenige Migranten gibt."
  },
  {
    "start": 9435.35,
    "end": 9438.41,
    "text": "Ja, auch das ist so ein nicht böse gemeint, klassisch linkes Argument."
  },
  {
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    "end": 9449.01,
    "text": "Schauen Sie sich an, wie hat die AfD abgeschnitten in Forzheim zuletzt, in Mannheim, in Kaiserslautern, in Gelsenkirchen, ja?"
  },
  {
    "start": 9449.05,
    "end": 9454.67,
    "text": "Also das sind ja alles westdeutsche Städte, die von tiefer Migrationsgeschichte geprägt sind."
  },
  {
    "start": 9455.21,
    "end": 9459.23,
    "text": "Und auch da ist der AfD sind erstaunliche Durchbrüche gelungen."
  },
  {
    "start": 9459.79,
    "end": 9465.11,
    "text": "Ich habe das natürlich Gemini gegeben, diese vier Städte, die er nennt, Vorzeiten, Kaiserslautern, Dengs am Mannheim und so."
  },
  {
    "start": 9465.41,
    "end": 9467.529,
    "text": "Ich kann das auch wahrscheinlich schon auswendig sagen."
  },
  {
    "start": 9468.01,
    "end": 9469.59,
    "text": "Wir kommen jetzt auf einen wirtschaftlichen Punkt."
  },
  {
    "start": 9470.25,
    "end": 9470.69,
    "text": "Also das zu ein?"
  },
  {
    "start": 9470.73,
    "end": 9471.01,
    "text": "In diesen"
  },
  {
    "start": 9471.07,
    "end": 9475.21,
    "text": "Städten, also gerade Kaiserslautern und so, da ist ja wirtschaftlich nicht so"
  },
  {
    "start": 9475.45,
    "end": 9475.61,
    "text": "toll."
  },
  {
    "start": 9478.07,
    "end": 9481.15,
    "text": "Das Taylor Swift einmal einen Tag ist, sozusagen die Nachricht für Gelsenkirchen."
  },
  {
    "start": 9483.11,
    "end": 9488.35,
    "text": "Also die AfD in diesen genannten Orten kommt nirgendwo über diese fünfundzwanzig Prozent."
  },
  {
    "start": 9488.55,
    "end": 9495.73,
    "text": "Das heißt, wir sind von Bautzen auf fünfzig Prozent oder von ganz Sachsen bei einer ganzen Bundestagswahl, dreiundvierzig Prozent sehr weit weg."
  },
  {
    "start": 9496.75,
    "end": 9504.71,
    "text": "Und die Migrationsgeschichten sind so ein bisschen Nur weil das westdeutsche Städte sind und Deutschland lange in Einwanderungsland war, ohne sich das zugestehen."
  },
  {
    "start": 9504.75,
    "end": 9507.95,
    "text": "und ja heute kommt die Aufklärung überall von Einwanderungsstaaten, das stimmt so auch nicht."
  },
  {
    "start": 9508.75,
    "end": 9517.869,
    "text": "Also wir können jetzt nicht einfach sagen, dass, ah ja, eine deutsche Großstadt hat automatisch, ne, es gibt schon Städte, die haben so fünfzig Prozent, oder gibt es Städte, die haben halt nur so dreißig Prozent."
  },
  {
    "start": 9517.95,
    "end": 9518.23,
    "text": "Kölner"
  },
  {
    "start": 9518.369,
    "end": 9519.41,
    "text": "zum Beispiel so fünfzig."
  },
  {
    "start": 9519.71,
    "end": 9520.61,
    "text": "Genau, Frankfurt ja auch."
  },
  {
    "start": 9520.79,
    "end": 9528.31,
    "text": "Und von daher, diese Korrelation, die stimmt schon sehr mit, dass die AfD da erfolgreich ist, wo es gar keine Migration gibt."
  },
  {
    "start": 9529.49,
    "end": 9532.35,
    "text": "Und da wo sie gibt, ist es relativ viel weniger."
  },
  {
    "start": 9532.59,
    "end": 9536.93,
    "text": "Und die restlichen Phänomene lassen sich darüber erklären, dass über diesen Päsimismusgedanken und so weiter."
  },
  {
    "start": 9537.25,
    "end": 9537.29,
    "text": "Ja,"
  },
  {
    "start": 9537.55,
    "end": 9539.21,
    "text": "man kann sich dann noch viel Stadtteile sehen."
  },
  {
    "start": 9539.29,
    "end": 9544.25,
    "text": "Also die tatsächlich ökonomisch benachteiligten Stadtteile wählen stärker AfD."
  },
  {
    "start": 9544.73,
    "end": 9546.97,
    "text": "Das kann man wunderbar nachvollziehen."
  },
  {
    "start": 9547.529,
    "end": 9550.29,
    "text": "Und diese Grafik müsste Robin Alexander eigentlich auch kennen."
  },
  {
    "start": 9550.45,
    "end": 9553.51,
    "text": "Also wieder eine Glanzleistung von unserem Lieblingsjournalisten."
  },
  {
    "start": 9553.57,
    "end": 9554.69,
    "text": "Wir wollen doch so nennen."
  },
  {
    "start": 9556.029,
    "end": 9559.07,
    "text": "Noch mal Hinweisen auf den Salon an dieser Stelle."
  },
  {
    "start": 9559.19,
    "end": 9560.71,
    "text": "Wir haben das eben nur mal kurz fallen lassen."
  },
  {
    "start": 9561.13,
    "end": 9563.97,
    "text": "Wir lesen das nächste Mal Zerstörungslust."
  },
  {
    "start": 9565.05,
    "end": 9571.21,
    "text": "Elemente des demokratischen Faschismus von Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey."
  },
  {
    "start": 9571.91,
    "end": 9583.29,
    "text": "Da heißt es auf der Klappe der dionysischen Kraft des Faschismus kann man nicht mit Technokratie, Demokratietrainings und Faktenchecks begegnen."
  },
  {
    "start": 9584.33,
    "end": 9588.55,
    "text": "Auch der Antifaschismus braucht etwas, wofür es sich zu kämpfen lohnt."
  },
  {
    "start": 9588.97,
    "end": 9592.369,
    "text": "Wir sind da so gespannt, was uns dort erzählt wird."
  },
  {
    "start": 9592.41,
    "end": 9595.91,
    "text": "Das werden wir im nächsten Salon diskutieren."
  },
  {
    "start": 9596.529,
    "end": 9600.21,
    "text": "In den Salon kommt man über Steady."
  },
  {
    "start": 9600.77,
    "end": 9602.07,
    "text": "Das ist am allereinfachsten."
  },
  {
    "start": 9602.41,
    "end": 9606.45,
    "text": "Du hast ja jetzt diese Homepage nochmal ganz wunderbar für uns optimiert."
  },
  {
    "start": 9606.81,
    "end": 9609.65,
    "text": "Also man geht am besten auf neuzwanziger.de."
  },
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    "end": 9611.49,
    "text": "Und findet jetzt alles auf der Webseite."
  },
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    "end": 9612.07,
    "text": "Und dort."
  },
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    "text": "kommt man direkt dann zu dem Salon-Button."
  },
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    "text": "Man kommt auf den Salon-Button, man klickt drauf."
  },
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    "text": "Man kann auch noch mal auf Salon-Suche und Archiv oder so gehen."
  },
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    "text": "Da findet man auch alle bisherigen Salons."
  },
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    "text": "Da kann man sich noch mal warmlesen, was man so alles verpasst hat mittlerweile."
  },
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    "text": "Denn wir lesen ja seit, ich glaube, August, zwanzig, zwanzig, jeden Monat ein Buch."
  },
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    "text": "Gemeinsam, genau erst Bullshit-Jobs."
  },
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    "text": "Genau,"
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    "text": "wir haben jetzt schon sechzig, siebzig gemeinsame Bücher oder so durch, plus alle weiteren Bücher, also ein paar hundert Bücher sind es schon."
  },
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    "end": 9644.99,
    "text": "Und genau, es gibt diesen großen Salon-Button."
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    "text": "Man kommt sowieso sehr viel häufiger heute auf die Steadyseite, weil wir einfach die Steadyseite nutzen, als die inhaltliche, da stehen die Shownotes und so."
  },
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    "end": 9656.91,
    "text": "Und da klickt man einfach sich in den Salon, man hat da drei Möglichkeiten."
  },
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    "end": 9670.23,
    "text": "Normale Salonmitgliedschaft, Gönner Salonmitgliedschaft und dann noch eine, wo man Drei weitere E-Mail-Adressen angeben kann für Family and Friends, die man auf seiner eigenen Salonmitgliedschaft da mitnehmen möchte."
  },
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    "end": 9671.83,
    "text": "Salonstürmer nennen wir das."
  },
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    "text": "Aber falls man eh schon Patreon-Account hat, kann man da einfach buchen."
  },
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    "end": 9680.63,
    "text": "Falls man gerne mit Apple-Podcast hört und da den Button immer schon sieht, mit abonnieren kann man da draufklicken."
  },
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    "end": 9682.65,
    "text": "Die Grunde kriegt man ihn überall."
  },
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    "end": 9689.27,
    "text": "Und dann weise ich jetzt auch noch darauf hin, du bist ja auch noch mit einem extra Programm bei Steady."
  },
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    "start": 9690.21,
    "end": 9694.05,
    "text": "Du wirst da dein Buch kommentieren,"
  },
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    "text": "das"
  },
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    "text": "ist geplant."
  },
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    "text": "Ja,"
  },
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    "end": 9708.29,
    "text": "ich hatte schon angefangen Redaktionsschluss zu lesen, zwei Videos davon gibt es schon, aber ich werde wahrscheinlich das doch nochmal elektronisch einfach einlesen lassen, schon allein weil mir der Lesefluss dann besser gefällt, als wenn ich mich so konzentrieren muss, zehn Stunden lang."
  },
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    "end": 9712.529,
    "text": "Aber vielleicht unterbreche ich das noch mal mit aktuellen Kommentaren oder so."
  },
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    "start": 9712.73,
    "end": 9714.67,
    "text": "Man sieht, das Format muss ich noch mal genau finden."
  },
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    "end": 9716.27,
    "text": "Aber ja, da ist eine Paywall."
  },
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    "end": 9721.71,
    "text": "Man kriegt zumindest alle meine Texte, die ich schreibe, immer vorgelesen als Podcast, wenn man abonniert bei mir."
  },
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    "end": 9722.21,
    "text": "Ah ja."
  },
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    "end": 9724.91,
    "text": "Ja, und bei mir gibt's auch rein Audio."
  },
  {
    "start": 9725.029,
    "end": 9728.15,
    "text": "dann bei der Filmanalyse Plus, also Q&A."
  },
  {
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    "end": 9735.15,
    "text": "Einmal im Monat dann Publikumsfragen und dann den Deep Dive."
  },
  {
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    "end": 9737.35,
    "text": "Sind Publikumsfragen"
  },
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    "end": 9737.79,
    "text": "so ein Ding?"
  },
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    "end": 9739.93,
    "text": "Sollte ich das auch machen, interessieren sich Leute für sowas?"
  },
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    "text": "Also ich bekomme viele Fragen, ja."
  },
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    "end": 9745.31,
    "text": "Interessante Fragen und ja."
  },
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    "text": "Okay, ich bin ja gespannt."
  },
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    "text": "Ich werde es"
  },
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    "text": "jetzt... Es bietet sich an."
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    "end": 9753.73,
    "text": "Ja, nächste Woche mache ich das erste Q&A und arbeite gerade die Fragen ab."
  },
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    "text": "Gut."
  },
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    "text": "Dann bis"
  },
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    "text": "zum Salon."
  },
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    "text": "Kommt in den Salon, will Wolfgang sagen."
  },
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    "end": 9759.11,
    "text": "Genau."
  },
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    "end": 9763.89,
    "text": "Wir werden jetzt erstmal in ein ökonomisches Thema... hineingehen."
  },
  {
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    "end": 9779.33,
    "text": "oder sagen wir wir treten wirklich jetzt in die deutsche wirtschaft hinein in diese welt die wir ja immer wieder so mitbekommen dass man sagt ja es ist irgendwie eine Rezession ist auch es eigentlich schon gibt schon bessere prognosen für bald aber noch nicht."
  },
  {
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    "end": 9792.43,
    "text": "und dann kommt dieses bald und dann steig mal ja doch jetzt geht noch ein bisschen weiter es sieht alles sehr düster aus und das müssen wir uns jetzt im ganzen Ansehen, denn es ist nicht nur ein Gefühl, es ist Realität."
  },
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    "end": 9800.89,
    "text": "Wir kennen den Handelsblatt Economic Challenges Podcast mit Bert Rürop und Michael Hüter."
  },
  {
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    "end": 9803.49,
    "text": "Zwei Ökonomen, die sich auskennen."
  },
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    "text": "Hüter über Sechzig, Rürop über Achtzig."
  },
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    "end": 9810.51,
    "text": "Sie sprechen beide sehr viel über die Weltwirtschaft."
  },
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    "end": 9815.17,
    "text": "Ich habe mir einige Folgen angesehen, angehört, habe..."
  },
  {
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    "end": 9815.99,
    "text": "Ich höre alle."
  },
  {
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    "end": 9818.31,
    "text": "Einer der wenigen Podcasts, die ich immer höre."
  },
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    "end": 9818.43,
    "text": "Ja,"
  },
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    "start": 9818.61,
    "end": 9820.27,
    "text": "ich höre auch sehr viel."
  },
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    "end": 9826.23,
    "text": "Würde aber sagen, wenn die beispielsweise über die Schulden in Frankreich sprechen, kann man es lassen."
  },
  {
    "start": 9826.71,
    "end": 9827.85,
    "text": "Dann weiß man, was da kommt."
  },
  {
    "start": 9828.029,
    "end": 9829.59,
    "text": "Aber man weiß, was da jetzt kommt."
  },
  {
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    "text": "Die müssen sparen."
  },
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    "text": "Und warum sparen die nicht wie die Griechen?"
  },
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    "start": 9832.29,
    "end": 9833.77,
    "text": "Und wird das ein neues Griechenland?"
  },
  {
    "start": 9834.81,
    "end": 9836.93,
    "text": "Die denken nicht in Bilanzen, da kommt man nicht weiter."
  },
  {
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    "end": 9846.51,
    "text": "Aber wenn es um Industriepolitik geht, wenn es darum geht zu sagen, Wie ist denn gerade der Status quo in Deutschland für die deutsche Wirtschaft?"
  },
  {
    "start": 9847.17,
    "end": 9851.59,
    "text": "Dann kann man dort sehr viel erfahren und ist mitunter erstaunt."
  },
  {
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    "end": 9857.09,
    "text": "Wir hören uns jetzt mal den Take zur Rezession an."
  },
  {
    "start": 9857.869,
    "end": 9870.95,
    "text": "In Europa oder in Deutschland herrscht Rezession dann, wenn die wirtschaftliche Gesamtleistung eines Jahres, unter der das Vorjahreslicht also infolgedessen sind, hier dann bei uns Rezession etwas seltener."
  },
  {
    "start": 9871.99,
    "end": 9883.73,
    "text": "Und vor diesem Hintergrund bei dieser Definition wirtschaftliche Gesamtleistung bis Jahres befindet es sich Deutschland seit zwanzig, dreiundzwanzig in einer Rezession."
  },
  {
    "start": 9884.83,
    "end": 9898.11,
    "text": "Und die aktuelle, heute erscheinende Prognose des AI für dieses Jahr zeigt, dass auch in diesem Jahr die gesamtwirtschaftliche Leistung wieder zurückgeht."
  },
  {
    "start": 9898.869,
    "end": 9907.35,
    "text": "Das heißt, Drei Rezisionsjahre in Deutschland, in Folge hat es seit dem Bestehen der Bundesrepublik Deutschland noch nicht gegeben."
  },
  {
    "start": 9908.369,
    "end": 9910.71,
    "text": "Wir sind in einer dramatischen Situation."
  },
  {
    "start": 9911.41,
    "end": 9915.529,
    "text": "Wir können uns schon jetzt fragen, reagiert die Politik adäquat darauf?"
  },
  {
    "start": 9915.63,
    "end": 9916.65,
    "text": "und wir können das verneinen."
  },
  {
    "start": 9916.75,
    "end": 9926.67,
    "text": "Aber wir gehen das ganz strukturell durch, denn wir können ja erst einmal doch sehen, dass die Börsen nachrechnen, was anderes berechnen, nämlich dem DAX geht es doch gut."
  },
  {
    "start": 9928.45,
    "end": 9929.23,
    "text": "Jetzt kommen wir zum Thema."
  },
  {
    "start": 9930.39,
    "end": 9963.13,
    "text": "Vor diesem Hintergrund überrascht es dann, das nennen wir mal auf dem DAX schauen, dass mit voraussichtlich hundertfünfzehn Milliarden Euro die DAX-Konzerne den drittgrößten Nettogewinn seit der Aufzeichnung verzeichnet haben, dass fünfzehn der vierzig DAX-Konzerne in diesem Jahr so viel verdient haben wie nie und Der DAX ist seit zwanzig-einzwanzig und fünfzig Prozent gestiegen."
  },
  {
    "start": 9964.369,
    "end": 9965.369,
    "text": "Ist ja ganz erstaunlich."
  },
  {
    "start": 9965.79,
    "end": 9969.83,
    "text": "Wie kann denn das Zusammenhängerezession und DAX-Rekorde?"
  },
  {
    "start": 9970.73,
    "end": 9975.99,
    "text": "Ist der DAX überhaupt noch ein Indikator für die Gesamtwirtschaft, die entwickeln in Deutschland, der es ja eigentlich sein soll?"
  },
  {
    "start": 9977.33,
    "end": 9985.869,
    "text": "Naja, es ist sicherlich kein Indikator für die frückwirtschaftliche Entwicklung, aber für die Potenziale, die Unternehmen von diesem Standort aus erarbeiten können."
  },
  {
    "start": 9986.99,
    "end": 9987.95,
    "text": "Wir müssen also unterscheiden."
  },
  {
    "start": 9987.99,
    "end": 9988.07,
    "text": "Wenn"
  },
  {
    "start": 9988.11,
    "end": 9991.01,
    "text": "sie alle DAX-Konzerne werden, weil sie aufstiegs."
  },
  {
    "start": 9991.45,
    "end": 9995.81,
    "text": "Das ist im Sinne von, wir brauchen Milliardäre, damit die Armen sehen, dass man auch Milliardär sein kann."
  },
  {
    "start": 9996.55,
    "end": 9999.71,
    "text": "Ja, ich weiß jetzt auch nicht genau, was Michael Hüter hier meint."
  },
  {
    "start": 10000.23,
    "end": 10003.73,
    "text": "Also er sagt, es gibt offenbar eine Volkswirtschaft."
  },
  {
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    "end": 10008.09,
    "text": "Die ist in der Rezession und zwar schon seit drei Jahren."
  },
  {
    "start": 10009.01,
    "end": 10016.65,
    "text": "Aber... Einzelne Unternehmen, nämlich die Erfolgsunternehmen, nämlich nur die vierzig erfolgreichsten Börsenunternehmen, sind ja im DAX gelistet."
  },
  {
    "start": 10016.73,
    "end": 10018.41,
    "text": "Die anderen sind ja alle gar nicht da drin."
  },
  {
    "start": 10018.45,
    "end": 10021.529,
    "text": "Das heißt, die Champions League ist da ja ohnehin schon."
  },
  {
    "start": 10022.21,
    "end": 10026.369,
    "text": "Die können unglaubliches Gewinnpotenzial entfalten."
  },
  {
    "start": 10026.47,
    "end": 10030.69,
    "text": "offenbar oder auch hohe Erwartungen sind weiterhin mit ihnen verbunden."
  },
  {
    "start": 10030.79,
    "end": 10030.83,
    "text": "Ja,"
  },
  {
    "start": 10030.97,
    "end": 10032.91,
    "text": "du hast ja eben schon gesagt, die denken ja nicht im Bilanzen."
  },
  {
    "start": 10033.13,
    "end": 10036.27,
    "text": "Also, ja, das wird hier bilanziert."
  },
  {
    "start": 10037.31,
    "end": 10037.75,
    "text": "Richtig, da."
  },
  {
    "start": 10038.17,
    "end": 10043.39,
    "text": "wird es nämlich jetzt schon plötzlich so, dass sie dann in dieser Weise im Invalanzen bereit sind zu denken."
  },
  {
    "start": 10044.31,
    "end": 10052.63,
    "text": "Ja, erstmal geht es um die Faktoren Deutschland und das europäische Ausland für diese Dachskonzerne Hüter."
  },
  {
    "start": 10053.71,
    "end": 10072.73,
    "text": "Und diese Dissonanz, die du ... identifiziert hast und ansprechst ist ja in der Tat beachtlich, während diese Dachskonzerne auf den deutschen Markt verwiesen oder nur auf den Markt, auch nur den Markt der Europäischen Union, wäre es vermutlich nicht zu diesen Gewinnentwicklungen gekommen."
  },
  {
    "start": 10073.19,
    "end": 10079.49,
    "text": "Das heißt, die Gewinne werden im außereuropäischen Ausland sehr stark generiert."
  },
  {
    "start": 10080.67,
    "end": 10091.23,
    "text": "Jetzt ist aber interessant, warum eigentlich im Ausland, also auch im nichteuropäischen Ausland, Denn es ist doch so, dass die Lohnstückkosten sich eigentlich angeglichen haben."
  },
  {
    "start": 10092.05,
    "end": 10103.85,
    "text": "Ja, das ist so, wobei natürlich auf der anderen Seite auch gilt, dass durch den Anstieg der Lohnstückkosten in den nahen Märkten, den frühen Emerging Markets im Mittelost Europa, aber auch in anderen Ecken der Welt, gerade auch in Ostasien,"
  },
  {
    "start": 10104.35,
    "end": 10104.71,
    "text": "deren"
  },
  {
    "start": 10104.79,
    "end": 10110.97,
    "text": "Standort schwindet und insofern das Argument, was damals getragen hat, so heute nicht mehr treibt."
  },
  {
    "start": 10111.01,
    "end": 10114.71,
    "text": "Das muss man glaube ich ganz nüchternerweise sehen."
  },
  {
    "start": 10115.029,
    "end": 10121.25,
    "text": "Praktisch haben wir, wenn man das erste Halbjahr dieses Jahres anschaut, In der Beschäftigung auch die Deindustrialisierung erkennbar."
  },
  {
    "start": 10121.31,
    "end": 10127.49,
    "text": "Wir haben im verarbeiten Gewerbe ein Rückgang der Arbeitszahlen, also der Beschäftigungszahlen von sechs zu neunzig tausend."
  },
  {
    "start": 10128.27,
    "end": 10141.25,
    "text": "Ja, also ich finde, wenn ich das höre auch an anderen Podcasts und so, jetzt gerade auf die Lose-Lohnste kosten, also dass irgendeinen Arbeitsteil, also so ein Arbeitselement genauso viel kostet, woanders wie hier, also dass ich das so angleichen."
  },
  {
    "start": 10142.029,
    "end": 10154.39,
    "text": "Ich war jetzt eine Woche durch Gelegenheiten genutzt in Lissabon und muss sagen, Also dafür, dass das noch Europäische Union ist, wie da so gewohnt wird, wie man so ein bisschen sieht, wie so eine Fabrikhalle aussieht und so."
  },
  {
    "start": 10155.529,
    "end": 10159.23,
    "text": "Das sieht schon, also irgendwie wirklich unmodern aus."
  },
  {
    "start": 10159.93,
    "end": 10172.63,
    "text": "Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass man in irgendwelchen Känze von Datenblättern sieht, dass Portugal jetzt aufgeholt hätte im Vergleich zu, wie ein deutscher Handwerksbetrieb funktioniert und so, weißte?"
  },
  {
    "start": 10175.97,
    "end": 10185.43,
    "text": "Wir können ja feststellen, dass Polen einen enormen Aufstieg erlebt hat und das pro Kopf BEP ist gestiegen."
  },
  {
    "start": 10186.23,
    "end": 10204.55,
    "text": "Es ist also jetzt nicht mehr so, bis auf jetzt Pflege, es ist wieder ein anderer Bereich, dass man sagt, Da kommen mal die Polen aus dem Ausland, die machen das für viel billiger, sondern wenn das so passiert, so hat mir jetzt jemand vom Bau erzählt, dann kommen die Polen rüber, aber sie bringen Rumänen mit dies."
  },
  {
    "start": 10205.61,
    "end": 10206.59,
    "text": "am Ende arbeiten."
  },
  {
    "start": 10207.23,
    "end": 10210.41,
    "text": "Also wir sehen da schon, wie diese Angleichung stattfindet, innerhalb von Europa."
  },
  {
    "start": 10211.01,
    "end": 10220.73,
    "text": "Und dann aber auch nochmal sehen wir ja, dass die Löhne gestiegen sind, zum Beispiel in China und auch teilweise in gewissen Sektoren dann in Indien oder auch manches in Pakistan."
  },
  {
    "start": 10221.19,
    "end": 10231.05,
    "text": "Bedeutet auch da ist man nicht mehr in der Situation wie Anfang der Nullerjahre, als Schröder kommt und sagt, wir brauchen einen großen Dieterich-Lohnsektor, wir sind global nicht mehr konkurrenzfähig."
  },
  {
    "start": 10231.55,
    "end": 10239.85,
    "text": "Das ist eigentlich etwas dieser Abstand, der sich nivelliert hat, dadurch, dass in diesen anderen Ländern auch die Lohnstückkosten gestiegen sind."
  },
  {
    "start": 10240.17,
    "end": 10242.51,
    "text": "Ja, ich muss das ja auch glauben, weil die sagen das ja an."
  },
  {
    "start": 10242.91,
    "end": 10244.67,
    "text": "Und die reden ja auch von Deindustrialisierung."
  },
  {
    "start": 10244.71,
    "end": 10254.77,
    "text": "Ich meine, wir hatten zum Teil Äußerungen gehabt während der Ampel-Regierungszeit, dass wenn jemand Deindustrialisierung sagte, man erklärte, das sei Recht des Framing."
  },
  {
    "start": 10255.51,
    "end": 10255.71,
    "text": "Nein."
  },
  {
    "start": 10256.25,
    "end": 10259.29,
    "text": "Da sind wieder neunzigtausend Plätze weggefallen."
  },
  {
    "start": 10259.71,
    "end": 10261.23,
    "text": "Und was passiert stattdessen?"
  },
  {
    "start": 10261.75,
    "end": 10264.19,
    "text": "Denn es werden jetzt auch nicht alle arbeitslos."
  },
  {
    "start": 10264.89,
    "end": 10270.47,
    "text": "Das wird gesamtwirtschaftlich überdeckt durch einen Anstieg bei den sozialen und öffentlichen Dienstleistungen von hundertfünftausend."
  },
  {
    "start": 10270.85,
    "end": 10276.63,
    "text": "Halbtagsbeschäftigung von Frauen, die explodiert, aber in den Dienstleistungsweichen und dem öffentlichen Sektor."
  },
  {
    "start": 10276.67,
    "end": 10282.83,
    "text": "Und das kann natürlich die Wertschöpfung und die industrielle Arbeit hinsichtlich der Wertschöpfung nicht substituieren."
  },
  {
    "start": 10283.21,
    "end": 10283.25,
    "text": "Ja."
  },
  {
    "start": 10283.61,
    "end": 10284.85,
    "text": "Das ist das große Problem."
  },
  {
    "start": 10285.05,
    "end": 10288.43,
    "text": "Diese Industriearbeitsplätze sind ganz entscheidend, fallen diese weg."
  },
  {
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    "end": 10290.85,
    "text": "Dann, ja, was dann?"
  },
  {
    "start": 10291.369,
    "end": 10300.65,
    "text": "Ja, die bittere Botschaft wäre, dass was andere Volkswirtschaften wie die der USA schon längst erlebt haben, dass die Industrialisierungsprozesse irgendwann unvermeidbar sind, sich jetzt auch hier manifestieren."
  },
  {
    "start": 10300.71,
    "end": 10306.69,
    "text": "Ich meine, wir haben Branchen wie die Chemie, die die niedrigste Auslastung haben unter achtzig Prozent."
  },
  {
    "start": 10307.09,
    "end": 10308.85,
    "text": "Da wird auch kein Gewinn mehr gemacht."
  },
  {
    "start": 10308.95,
    "end": 10312.55,
    "text": "Also die Branchen, die das Problem beschreiben, haben wir natürlich auch nicht im DAX."
  },
  {
    "start": 10312.69,
    "end": 10313.89,
    "text": "Das müssen wir auch sehr deutlich sehen."
  },
  {
    "start": 10313.93,
    "end": 10323.39,
    "text": "Das heißt, wir haben hier einen Natürlich ein prächtigen Ausschnitt der deutschen Wirtschaft, sonst wäre er nicht im DAX, aber entscheidend ist, was daneben liegt."
  },
  {
    "start": 10323.43,
    "end": 10332.49,
    "text": "Und da haben wir gerade den Energientensiven, du hast es erwähnt, einen Druck zur Industrialisierung, wo man die Frage stellen kann, was es eigentlich mittelfristig überhaupt noch"
  },
  {
    "start": 10333.369,
    "end": 10334.35,
    "text": "realistisch war."
  },
  {
    "start": 10335.63,
    "end": 10341.869,
    "text": "Das heißt, der Hauptstandort dieser großen Unternehmen ist zwar dann noch Deutschland, aus verschiedenen Gründen."
  },
  {
    "start": 10342.39,
    "end": 10351.25,
    "text": "Aber erwirtschaftet werden sehr viele Gewinne im Ausland und das ist aber dann offenbar gar nicht aufgrund der Lohnstückkosten, sondern das erklären sie auch nicht so richtig, weshalb das dann so ist."
  },
  {
    "start": 10351.29,
    "end": 10358.43,
    "text": "Warum siehst man vielleicht einfach, weil doch man sehen kann, dass Lieferketten relativ teuer sind, hat man es dann dort direkt vor Ort, ist es besser."
  },
  {
    "start": 10358.49,
    "end": 10365.47,
    "text": "Also das kann man ja doch auch sehr gut sehen, dass diese Idee von Globalisierung so, man kann alles die ganze Zeit um die Welt schiffen."
  },
  {
    "start": 10366.73,
    "end": 10375.95,
    "text": "Zum einen richtiges, zum anderen ist aber auch da, wo das direkt geliefert werden kann und nicht erst verschifft geflogen und sonst was wurde, ist es noch mal günstiger."
  },
  {
    "start": 10375.99,
    "end": 10378.65,
    "text": "Das heißt, das ist sicherlich eine wichtige Komponente."
  },
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    "end": 10378.85,
    "text": "Und nicht"
  },
  {
    "start": 10378.89,
    "end": 10380.83,
    "text": "auch näher an Absatzmärkten, wenn man direkt war."
  },
  {
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    "text": "Richtig."
  },
  {
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    "end": 10386.11,
    "text": "Also manchmal denke ich mir bei so großen Konzernen, es ist wie so ein Tanker, der hat halt hinten so eine Flagge drauf."
  },
  {
    "start": 10386.73,
    "end": 10386.79,
    "text": "Ja."
  },
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    "text": "Ich zeigte"
  },
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    "start": 10387.89,
    "end": 10389.93,
    "text": "irgendwas, aber ansonsten, das war's dann auch."
  },
  {
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    "end": 10390.21,
    "text": "Ganz"
  },
  {
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    "end": 10390.57,
    "text": "offenmal."
  },
  {
    "start": 10391.15,
    "end": 10392.59,
    "text": "Anders ist es ja nicht zu erklären."
  },
  {
    "start": 10392.89,
    "end": 10394.95,
    "text": "Drei Jahre Zession, Rekorde beim DAX."
  },
  {
    "start": 10394.99,
    "end": 10398.39,
    "text": "Es ist ja anders nicht zu erklären, wie genau dieses treffende Bild das du da hast."
  },
  {
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    "end": 10400.63,
    "text": "Gucken wir mal auf die Autoindustrie."
  },
  {
    "start": 10401.55,
    "end": 10407.73,
    "text": "Es wurden werden noch Gewinne gemacht, aber als ich jetzt heute morgen losfuhr, habe ich gesehen, dass Mercedes auch ganz, ganz... Also"
  },
  {
    "start": 10407.89,
    "end": 10410.25,
    "text": "Porsche hat ein Gewinnernebruch von neunzig Prozent oder so."
  },
  {
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    "end": 10410.39,
    "text": "Ja"
  },
  {
    "start": 10410.71,
    "end": 10417.369,
    "text": "Mercedes heute auch schlechte Meldungen, aber es gab Gewinne, gibt noch Gewinne, da sagen sie auch was Interessantes zu."
  },
  {
    "start": 10417.81,
    "end": 10440.029,
    "text": "Die BMW, Mercedes und VW hier aufgeführt, etwa zwanzig Milliarden ertrag im Jahre zwanzig... Die entscheidende Frage, Bert, ist doch, was machen die eigentlich"
  },
  {
    "start": 10441.35,
    "end": 10443.41,
    "text": "mit den Gewinnen?"
  },
  {
    "start": 10444.63,
    "end": 10446.869,
    "text": "Im Ausland investieren oder verkonsumieren."
  },
  {
    "start": 10446.91,
    "end": 10449.99,
    "text": "Wir wissen jedenfalls, es landet ja nicht hier."
  },
  {
    "start": 10451.19,
    "end": 10458.27,
    "text": "Sie investieren nicht so im Ausland oder kaufen Aktien selbst zurück oder haben andere Anlagemöglichkeiten."
  },
  {
    "start": 10458.69,
    "end": 10460.19,
    "text": "Sie zahlen ja hohe Dividenden aus."
  },
  {
    "start": 10460.29,
    "end": 10466.33,
    "text": "Bedeutet, wenn man hohe Dividenden aussieht, glaubt man gar nicht mehr so selbst an das Geschäftsmodell, das einem da eigentlich vorschwebt."
  },
  {
    "start": 10466.69,
    "end": 10468.83,
    "text": "Das ist schon ganz erstaunlich."
  },
  {
    "start": 10469.029,
    "end": 10469.25,
    "text": "Wir"
  },
  {
    "start": 10471.33,
    "end": 10474.529,
    "text": "stellen fest, dass es verschiedene Formen der Globalisierung gibt."
  },
  {
    "start": 10474.59,
    "end": 10477.01,
    "text": "Die erste Globalisierung ist die Exportorientierung."
  },
  {
    "start": 10477.07,
    "end": 10480.05,
    "text": "Die zweite Globalisierung ist die Produktionsstättenverlagerung."
  },
  {
    "start": 10480.47,
    "end": 10488.21,
    "text": "Die Globalisierung wird weitergehen, aber nicht mehr durch eine starke Exportorientierung, sondern durch eine Verlagerung von Produktionsstandorten."
  },
  {
    "start": 10488.59,
    "end": 10495.39,
    "text": "Man muss natürlich zugeben, auch wenn es dir schwer fällt, dass der industrielle Kern in Deutschland seit geraumer Zeit am Schrumpfen ist."
  },
  {
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    "end": 10497.57,
    "text": "Ja, warum soll mir das schwerfallen?"
  },
  {
    "start": 10497.61,
    "end": 10498.49,
    "text": "Das ist ja von den Daten."
  },
  {
    "start": 10498.59,
    "end": 10500.01,
    "text": "Ich habe ja gar keine Emotionen dabei."
  },
  {
    "start": 10500.39,
    "end": 10502.83,
    "text": "Die Frage ist nur, was bedeutet"
  },
  {
    "start": 10503.81,
    "end": 10503.93,
    "text": "das?"
  },
  {
    "start": 10504.369,
    "end": 10513.51,
    "text": "Und ich gehe davon aus, dass wir das nicht mehr zurückholen werden, sondern das möglicherweise, weil auch die Welt multipolarer wird."
  },
  {
    "start": 10513.59,
    "end": 10516.029,
    "text": "Es gibt nämlich nicht nur zwei Welten, es gibt jetzt auch Indien."
  },
  {
    "start": 10516.529,
    "end": 10520.529,
    "text": "Und auch die wird man dann erobern, indem man Standorte dorthin verlagert."
  },
  {
    "start": 10521.51,
    "end": 10525.369,
    "text": "Also Toyota hat auch immer zehn Millionen Autos im Jahr gebaut, genau wie VW mit halb so viele Leuten."
  },
  {
    "start": 10526.57,
    "end": 10532.19,
    "text": "Ist doch irgendwie auch ein bisschen zwangsläufig oder gerade, wenn dann noch eine technologische Umstellung auf so einfache Technologien"
  },
  {
    "start": 10532.23,
    "end": 10532.57,
    "text": "stattfindet."
  },
  {
    "start": 10532.65,
    "end": 10532.99,
    "text": "Ja, durch die"
  },
  {
    "start": 10533.029,
    "end": 10533.31,
    "text": "Mobilität ist"
  },
  {
    "start": 10533.43,
    "end": 10534.51,
    "text": "das dann auch verstärkt."
  },
  {
    "start": 10534.57,
    "end": 10539.85,
    "text": "Aber siehst du da eine Politik, die jetzt gerade versucht, was anderes hervorzuheben?"
  },
  {
    "start": 10539.89,
    "end": 10547.97,
    "text": "Also Friedrich Merz hat sich ja damals schon, also in seiner ersten Bundestags-Karriere, bis ihn Merkel war, immer sein, die Angebot zur Orientierung."
  },
  {
    "start": 10548.43,
    "end": 10548.49,
    "text": "Ja."
  },
  {
    "start": 10549.31,
    "end": 10555.15,
    "text": "Also die Idee, dass mal jemand Sensorik hat irgendwo hin und sagt, wir reagieren mal auf was, ne?"
  },
  {
    "start": 10555.19,
    "end": 10559.029,
    "text": "Da wird fast am Reisbrett geplant, was jetzt"
  },
  {
    "start": 10559.51,
    "end": 10560.369,
    "text": "gemacht werden soll."
  },
  {
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    "end": 10561.529,
    "text": "Das ist die Ordnungspolitik."
  },
  {
    "start": 10561.57,
    "end": 10564.91,
    "text": "Wir kommen gleich noch zu Standortverlagerung."
  },
  {
    "start": 10566.21,
    "end": 10568.89,
    "text": "Passiert eigentlich mit diesen Gewinnpotenzialen?"
  },
  {
    "start": 10569.31,
    "end": 10572.29,
    "text": "Setzen die sich um in Investitionsperspektiven am deutschen Standort?"
  },
  {
    "start": 10572.33,
    "end": 10572.63,
    "text": "Ich möchte"
  },
  {
    "start": 10572.69,
    "end": 10574.99,
    "text": "jetzt einen Punkt den Nobaches nochmal wiederholen."
  },
  {
    "start": 10575.79,
    "end": 10584.29,
    "text": "Wenn wir von der deutschen Automobilwirtschaft sehen, dann ist das ja nicht nur die Audis, die VWs und die Porsche, sondern die riesige Landschaft der darunter liegenden"
  },
  {
    "start": 10584.71,
    "end": 10585.63,
    "text": "Zulieferung."
  },
  {
    "start": 10585.67,
    "end": 10585.77,
    "text": "Und"
  },
  {
    "start": 10586.01,
    "end": 10588.27,
    "text": "die sind nun einmal Standort gebunden."
  },
  {
    "start": 10588.77,
    "end": 10591.25,
    "text": "Die können natürlich nicht mit der Fertigung gehen, das"
  },
  {
    "start": 10591.31,
    "end": 10591.57,
    "text": "heißt..."
  },
  {
    "start": 10593.35,
    "end": 10598.01,
    "text": "Sie sind also Standort gebunden, ja und zwar deutlich, weil sie einfach viel kleiner sind."
  },
  {
    "start": 10598.49,
    "end": 10608.91,
    "text": "und das bedeutet natürlich, dass in dem Maße, in dem sagen wir die Marken sich verlagern, natürlich wir Kollateralschäden bei den Zulieferern haben."
  },
  {
    "start": 10609.35,
    "end": 10616.369,
    "text": "Ja, da hat Rürop vollkommen recht und ich habe das ja jetzt auch gemerkt, ich war ja hin und wieder bei der E-Metall auch zu Gast."
  },
  {
    "start": 10616.99,
    "end": 10623.13,
    "text": "Dort bekommt man das ja dann ganz direkt berichtet, was das eigentlich bedeutet und es entsteht nichts nebenan."
  },
  {
    "start": 10623.79,
    "end": 10631.39,
    "text": "Es ist nicht so, dass dann andere Industrien gerade da aufgebaut werden, dass man sagt, gut, man trennt sich vom Alten und es kommt etwas Neues, sondern es ist nichts da."
  },
  {
    "start": 10631.99,
    "end": 10635.27,
    "text": "Und jetzt kann man natürlich sagen, ja, aber es werden ja Pflegekräfte gebraucht."
  },
  {
    "start": 10635.61,
    "end": 10653.17,
    "text": "Erstens sind da ja sehr viele Leute schon lange in Arbeit, die jetzt nicht plötzlich sagen, mit forty-fünf, ich wollte immer eigentlich Pflegekraft werden und verlasse jetzt hier den Zuliefererbetrieb, zu dem ist das nichts, worauf man jetzt eine Volkswirtschaft allein aufbauen kann."
  },
  {
    "start": 10653.25,
    "end": 10659.09,
    "text": "Also da hatte Gerhard Schröder tatsächlich recht, wir können jetzt nicht nur davon dem, dass wir uns gegenseitig die Haare schneiden."
  },
  {
    "start": 10659.97,
    "end": 10669.63,
    "text": "Und in diesem Punkt bin ich einfach so verzweifelt, weil ich ja sehe, dass die Koalition das überhaupt nicht als ein Riesenthema ansieht."
  },
  {
    "start": 10670.07,
    "end": 10673.65,
    "text": "Wir haben das, wir werden ja gleich dieses Papier davon der Reiche vorgestellt bekommen."
  },
  {
    "start": 10673.71,
    "end": 10674.529,
    "text": "Also ich möchte nur anmerken,"
  },
  {
    "start": 10675.01,
    "end": 10681.49,
    "text": "wir hatten ja im Buch das heißt Abandons und da wurden verschiedene Ideen drin vorgestellt."
  },
  {
    "start": 10682.529,
    "end": 10690.869,
    "text": "Von denen einige heute als mangelhaft wird nicht thematisiert von dir jetzt kritisiert werden im Sinne von warum wird es nicht gemacht."
  },
  {
    "start": 10690.93,
    "end": 10702.59,
    "text": "Weil ich denke nämlich auch in die Frage, also diesen Spruch von Gerhard Schröder fand ich auch sehr gut, denn Und das ist ja auch so eine Idee, die man ganz häufig so einen rechten Diskurs hat."
  },
  {
    "start": 10703.15,
    "end": 10704.35,
    "text": "Irgendwer muss ja mal was schaffen."
  },
  {
    "start": 10704.83,
    "end": 10706.39,
    "text": "Wir können nicht alle nur und so weiter."
  },
  {
    "start": 10706.55,
    "end": 10709.33,
    "text": "Und dann hat man ja auch den Steven Miller auf der Bühne."
  },
  {
    "start": 10709.51,
    "end": 10710.57,
    "text": "Ihr könnt alle gar nichts."
  },
  {
    "start": 10710.73,
    "end": 10713.19,
    "text": "Wir sind diejenigen, die was herstellen, was machen und so weiter."
  },
  {
    "start": 10713.29,
    "end": 10717.73,
    "text": "Und die Frage ist ja, wer soll noch was wie machen?"
  },
  {
    "start": 10717.97,
    "end": 10724.63,
    "text": "Also was wir hier grundlegend brauchen, ist Nahrungsmittel, Häuser, Wohnen und Gebäudehaltung, Kram und so."
  },
  {
    "start": 10725.65,
    "end": 10729.15,
    "text": "Und ... Jetzt haben wir natürlich so eine Nachkriegsgeschichte mit."
  },
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    "end": 10730.27,
    "text": "Das muss aufgebaut werden."
  },
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    "end": 10732.29,
    "text": "Alle müssen ran und so."
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    "text": "Aber ich denke mir auch so zukünftig."
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    "text": "Die selbst genügsame Stadt, die ihr getreide Gemüse und so einfach selber anpflanzt in Hochhäusern, die so auf dem Stadtgebiet mit stehen, so wie heute überall hier in Frankfurt, so Rechenzentren gebaut werden."
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    "text": "Also manchmal fährt man ja an hunderte Meter langen Gebäuden vorbei und guckt bei Google Maps so, was sind das für eine Firma da drin?"
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    "text": "Und dann sieht man so, okay, wieder irgend so ein... Rechenzentrum halt."
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    "text": "Und so könnte man ja auch jetzt Gemüse anbauen machen und so weiter und so fort."
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    "text": "Und dann hätte man, also man müsste sozusagen diese ganze neue Abband ins Gesellschaft von primären, jetzt geht es erstmal um Gemüse und Getreidebau aufbauen."
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    "text": "nein, ich muss für jemanden widersprechen."
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    "text": "Ich glaube sehr, dass man irgendeinen Gardening und alles machen kann."
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    "text": "Aber wir haben ja auch keine Ressourcen mehr."
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    "text": "Ich glaube auch, dass man das machen kann."
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    "text": "Aber was man auf jeden Fall machen müsste, wäre ja eine Industrie aufzubauen."
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    "text": "oder zu erneuern."
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    "text": "Welche?"
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    "text": "Also du willst ja eine Industrie aufbauen, aber..."
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    "text": "Also zunächst mal... Einfach"
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    "text": "nur so"
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    "text": "oder... Man kann ja was bauen."
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    "end": 10796.449,
    "text": "Man kann ja zunächst mal was bauen."
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    "text": "Und zwar hast du ja schon gesagt, Gebäude."
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    "text": "Das muss also ganz klar staatlich investiert werden, wo die Privaten mit dann reingehen, sodass also tatsächlich Dinge gebaut werden."
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    "text": "Und das ist ja auch eine echte Lücke und da wird nichts gemacht."
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    "text": "Das haben wir"
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    "text": "aber kritisiert."
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    "text": "Aber Industrie,"
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    "text": "was soll denn noch gebaut werden?"
  },
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    "text": "Ja, vielleicht."
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    "text": "hochentwickelte technische geräte."
  },
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    "text": "also wir werden jetzt wahrscheinlich nicht."
  },
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    "text": "Wir müssen eine Binnenwirtschaft offenbar stärken."
  },
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    "end": 10828.05,
    "text": "das sagen die jetzt hier so nicht."
  },
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    "end": 10831.05,
    "text": "die denken natürlich die ganze Zeit darüber nach was können sie wieder exportieren."
  },
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    "end": 10832.23,
    "text": "das ist sicherlich."
  },
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    "end": 10837.73,
    "text": "auch richtig an den Export zu denken, aber nur an den Export denken, glaube ich, bringt nichts."
  },
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    "end": 10850.769,
    "text": "Wir haben mit Europa ja doch entsprechend Fläche sehr viel Potenzial, das ungehoben ist, Stichwort Jugendarbeitslosigkeit und hätten also auch die Kapazitäten hier wieder was zu bauen."
  },
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    "end": 10851.109,
    "text": "Aber was?"
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    "text": "Bedeutet zum Beispiel jetzt nicht, dass wir sagen, wir müssen uns wieder darauf konzentrieren, dass wir T-Shirt zusammen nähen."
  },
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    "end": 10860.21,
    "text": "Das ist unsinnig, das zu tun."
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    "text": "Aber man könnte ja, ich meine, alle haben lieber Trump gelacht, mit denen ich will, dass die Apple-Produkte hier hergestellt werden."
  },
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    "end": 10870.67,
    "text": "Dann haben wir gesagt, ja, das wird doch so nicht sein und wir wissen, wie kompliziert das ist."
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    "text": "Richtig."
  },
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    "text": "Aber warum können zum Beispiel manche andere technische Geräte grundsätzlich nicht mehr in Europa hergestellt werden?"
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    "text": "Warum könnte man nicht die Kapazitäten aufbauen?"
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    "text": "Oder im Sektor Maschinen, die benötigt werden."
  },
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    "text": "Wir haben ja Photovoltaik relativ weit vorausgebracht."
  },
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    "end": 10894.89,
    "text": "Adam Toos geht ja in dem Böld-Podcast auch nochmal darauf ein."
  },
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    "text": "Und dann geht das woanders hin."
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    "text": "Das heißt... Jetzt sind wir in der Situation, wo wir sagen, wo es kauft, das ist chinesische Zeug, wir brauchen das, wir müssen den Klimawandel stoppen."
  },
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    "end": 10917.109,
    "text": "Aber generell sind ja da Strategien zu erarbeiten und auch umzusetzen, wie man dann für Europa eine andere industrielle Infrastruktur aufbauen kann."
  },
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    "end": 10929.609,
    "text": "Und das kann nicht nur funktionieren, dass wir jetzt, und das weinte Herr Schröder damit, dass wir uns eine reine Dienstleistungsgesellschaft entwickeln, weil wir dann natürlich keine skalierbaren Effekte mehr haben."
  },
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    "end": 10934.47,
    "text": "Also, kleines Gegenmodell aus der Realität."
  },
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    "start": 10935.47,
    "end": 10938.25,
    "text": "Derzeit haben wir ja sehr viele Schlüsseltechnologien hier nicht."
  },
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    "end": 10943.73,
    "text": "Also wir bauen keine Handys mehr, keine Fernseher mehr, kein Gramm mehr und so, keine Küchengeräte oder vielleicht ein paar bei Miele."
  },
  {
    "start": 10944.93,
    "end": 10945.449,
    "text": "Weil China."
  },
  {
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    "end": 10948.17,
    "text": "China hat genau das selbe Problem."
  },
  {
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    "end": 10951.71,
    "text": "China hat eine Jugendarbeitslosigkeit von zwanzig, fünfundzwanzig Prozent."
  },
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    "end": 10958.83,
    "text": "Und wenn man jetzt in China sagen würde, ja, wir müssen einfach Industrie aufbauen und dann würde ich wieder fragen, ja, welche denn?"
  },
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    "end": 10961.57,
    "text": "Also irgendwann ist man am Ende dieser Antwort."
  },
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    "end": 10961.949,
    "text": "Nee."
  },
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    "end": 10964.89,
    "text": "Das muss nicht wirklich so sein."
  },
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    "end": 10969.269,
    "text": "Bleiben wir mal von dem China-Beispiel weg, weil das da ja nochmal ein bisschen anders ist."
  },
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    "end": 10970.91,
    "text": "Das sind ja sehr, sehr viele Menschen."
  },
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    "end": 10976.17,
    "text": "Aber wir können ja hier feststellen, Das ist ein ganz erheblichen Nachfragemangel gibt."
  },
  {
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    "end": 10979.57,
    "text": "Die Leute können kaum was konsumieren, haben wir eben noch mal gesagt."
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    "text": "Die gehen zwar durch die Innenstadt, aber sie können da nichts kaufen."
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    "end": 10986.51,
    "text": "Dies alles bedeutet natürlich, dass weniger produziert wird."
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    "end": 10989.47,
    "text": "Wenn die Leute sich kein Haus leisten können, dann wird keins gebaut."
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  {
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    "end": 10992.769,
    "text": "Wenn sie sich kein Auto leisten können, können sie keins kaufen."
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  {
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    "end": 10995.49,
    "text": "Und das gilt auch für technische Geräte und all das."
  },
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    "end": 11005.07,
    "text": "Bedeutet also, wenn man wirklich, also das sind jetzt wirklich kensianische Argumente, die ich hier mache, aber wenn man die Nachfrage anregt."
  },
  {
    "start": 11005.13,
    "end": 11007.67,
    "text": "Und das ist ja Binnennachfrage anzuregenden rotes Tuch."
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    "text": "Binnennachfrage anregend wird nicht von Politikern angesprochen, auch nicht von der SPD merkwürdigerweise."
  },
  {
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    "text": "Wäre eigentlich eine klassische SPD-Position."
  },
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    "text": "Dann würde man ja eben eine Nachfrage schaffen."
  },
  {
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    "end": 11031.73,
    "text": "Und das chinesische Modell hat ja momentan deshalb so große Probleme, um dann doch mal darauf zu kommen, dass man es geschafft hat."
  },
  {
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    "end": 11037.15,
    "text": "Einige aus der absoluten Armut zu holen, nicht nur einige, sondern über drehundert Millionen in kurzer Zeit."
  },
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    "text": "Man hat auch einigen großen Aufstieg verschafft."
  },
  {
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    "text": "Aber jetzt gibt es da so eine Stagnation, die Löhne entwickeln sich dann nicht mehr weiter."
  },
  {
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    "end": 11045.55,
    "text": "Es gibt nicht mehr dieses Allgemeine nach oben."
  },
  {
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    "end": 11049.189,
    "text": "Und dadurch wird natürlich auch die Nachfrage geschwächt."
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  {
    "start": 11049.31,
    "end": 11061.59,
    "text": "Aber man hat ja dort wohl Konjunkturprogrammen, die sich sehr auf die Binnenwirtschaft auslegen, auch weil sie schon wohl... Er verstanden haben jetzt als Europa, dass das schwierig werden kann mit zum Beispiel den USA."
  },
  {
    "start": 11062.49,
    "end": 11070.09,
    "text": "Die Chinesen haben jetzt im neuen fünf-Jahres-Plan, da wurde jetzt auch im Oktober, also jedenfalls soweit erarbeitet, dass man jetzt weiß so ungefähr, was da drin steht."
  },
  {
    "start": 11070.67,
    "end": 11073.41,
    "text": "Und selbst Genüksamkeit ist da oberste Maxime."
  },
  {
    "start": 11074.33,
    "end": 11078.67,
    "text": "Das heißt, im Grunde machen die Chinesen schon alles selber."
  },
  {
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    "end": 11084.59,
    "text": "Also sie haben jetzt, seit Trump gewählt wurde, kategorisch gesagt, keine Sojabohnen mehr aus Amerika."
  },
  {
    "start": 11085.75,
    "end": 11091.369,
    "text": "So, sie haben natürlich ein bisschen Probleme mit ihren Böden und so, die kriegen das jetzt nicht so hin, kaufen viele in Australien, wie auch immer."
  },
  {
    "start": 11092.13,
    "end": 11095.369,
    "text": "Aber das wird ja perspektivisch, also die arbeiten ja konkret an diesen."
  },
  {
    "start": 11095.93,
    "end": 11102.449,
    "text": "Ja, da müssen wir das alles synthetisch machen, dann wächst das halt in so einem Substratwürfel einfach in der Stadt, das ist halt so eine Fabrik und dann wächst halt eine Sojabone so, ne?"
  },
  {
    "start": 11103.39,
    "end": 11110.109,
    "text": "Und diese Selbstgenüksamkeit ist ja im Grunde übersetzt, dieses Binnenachfrage machen."
  },
  {
    "start": 11111.109,
    "end": 11111.91,
    "text": "Also wir,"
  },
  {
    "start": 11112.99,
    "end": 11117.55,
    "text": "Ursula von der Leyen, hatte doch das, die tolle Idee, wir machen hier die Klimaunion."
  },
  {
    "start": 11118.01,
    "end": 11120.59,
    "text": "Dazu braucht man ja technisches Equipment."
  },
  {
    "start": 11120.869,
    "end": 11134.67,
    "text": "Zum Teil bin ich sehr dafür, muss man es importieren, und zwar aus China, weil es am günstigsten ist, aber es gibt ja ganz viele andere Dinge, die zu tun sind angesichts des Klimawandels, also um sich darauf entsprechen zu können."
  },
  {
    "start": 11135.369,
    "end": 11139.67,
    "text": "ist ja eigentlich ganz viel Industrie beziehungsweise müsste Industriepolitik gemacht werden."
  },
  {
    "start": 11139.73,
    "end": 11141.789,
    "text": "Hüter, versucht jetzt mal ein Einwand?"
  },
  {
    "start": 11142.99,
    "end": 11147.33,
    "text": "Ja, aber auch da gilt, Bert, guck mal genau hin, was passiert das in den letzten dreißig Jahren."
  },
  {
    "start": 11147.789,
    "end": 11152.31,
    "text": "Dort, wo die OEMs, also die großen Hersteller hingegangen sind, dieses Landes."
  },
  {
    "start": 11152.949,
    "end": 11159.269,
    "text": "hat man im Grunde sozusagen eine Folgeinvestitionskette auch der Zulieferer gesehen, weil sie dann Netzwerke vor Ort bauen."
  },
  {
    "start": 11159.33,
    "end": 11164.21,
    "text": "Sie hast in China, das in den USA auch die großen Zulieferer präsent."
  },
  {
    "start": 11164.289,
    "end": 11165.01,
    "text": "So ist es ja nicht."
  },
  {
    "start": 11165.07,
    "end": 11180.369,
    "text": "Natürlich haben wir da auch in der Zulieferstruktur, das dort ist du an, größere, die, was weiß ich, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da,"
  },
  {
    "start": 11180.41,
    "end": 11181.109,
    "text": "da, da, da, da."
  },
  {
    "start": 11181.17,
    "end": 11182.63,
    "text": "Okay, ich weiß so langsam, was du meinst."
  },
  {
    "start": 11182.73,
    "end": 11188.83,
    "text": "Es gibt ja ein, also das ist ja im Grunde D- oder Re-Regionalisierung, D-Globalisierung."
  },
  {
    "start": 11189.55,
    "end": 11190.47,
    "text": "Ja, immer, ich muss mal"
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  {
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    "text": "kurz"
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    "start": 11191.01,
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    "text": "kommen."
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  {
    "start": 11191.23,
    "end": 11197.689,
    "text": "Kretschmar, es gab eine, hier, lass uns doch mal ganz kurz einen Kretschmar-Clip spielen."
  },
  {
    "start": 11197.769,
    "end": 11212.57,
    "text": "Kretschmar, es gibt eine Konferenz, Autoindustrie und so weiter, alles brennt und dann äußert sich Kretschmar und ich denke mir so, genau, das ist nicht das Gegenprogramm, also was du dir wünschst, aber das ist im Grunde, um mal den deutschen Ideenkatalog aus der Politik anzuhören."
  },
  {
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    "end": 11212.71,
    "text": "Es"
  },
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    "end": 11213.13,
    "text": "ist..."
  },
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    "end": 11216.849,
    "text": "Unmöglich, bis zum Jahr twenty-fünfunddreißig"
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    "text": "alles"
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    "text": "voll elektrisch zu haben."
  },
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    "text": "Und keiner, der heute ein Verbrennerauto fährt, muss Angst haben, dass er es im Jahr twenty-fünfunddreißig abstellen muss."
  },
  {
    "start": 11226.949,
    "end": 11233.15,
    "text": "Und diejenigen, die auch in dieser Technologie arbeiten, werden auch noch in den nächsten Jahren eine Perspektive haben."
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    "end": 11248.769,
    "text": "Ja, also diese Idee, eine Verbrenner der Technologie, noch zehn Jahre, Und darüber hinaus weiterzuführen, von der heute schon klar ist, dass tanken dauert genauso lange wie Flüssigkeit einfüllen und so, da frage ich mich auch."
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    "end": 11254.91,
    "text": "Ja, vor allem, ich denke jetzt, dass niemand muss Angst haben, wenn er jetzt einen Verbrenner kauft,"
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    "end": 11255.25,
    "text": "dass"
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    "end": 11257.81,
    "text": "er den Zweitausendfünfundpreis nicht mehr fangen kann."
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    "end": 11259.269,
    "text": "Das ist dasselbe wie bei der Heizung."
  },
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    "end": 11259.91,
    "text": "Es gibt wenige"
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    "text": "Menschen, die zehn Jahre lang ein Auto fahren."
  },
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    "end": 11263.63,
    "text": "Und noch darüber hinaus."
  },
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    "end": 11271.13,
    "text": "Ja, aber das ist jetzt nicht die größte Sorge, wenn jemand jetzt ein Auto kauft, ob das... Wir müssen"
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  {
    "start": 11271.17,
    "end": 11279.41,
    "text": "darüber gar nicht diskutieren, denn niemals wurde das formuliert, dass jemand sein bestehendes Auto, das ist genau wie bei den Heizungen, es ist genau derselbe Kram wie bei den Heizungen."
  },
  {
    "start": 11280.289,
    "end": 11283.109,
    "text": "Wir werden hier einfach belogen von diesen Leuten."
  },
  {
    "start": 11283.43,
    "end": 11283.49,
    "text": "Ja."
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    "start": 11283.89,
    "end": 11288.39,
    "text": "Ja, ja, und das ist ja auch etwas, was Rürob und Hüter kritisieren, dieser Hekak darum."
  },
  {
    "start": 11288.81,
    "end": 11289.99,
    "text": "Rürob legt jetzt nochmal nach."
  },
  {
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    "end": 11290.369,
    "text": "Aber"
  },
  {
    "start": 11290.49,
    "end": 11302.609,
    "text": "jede Verlagerung eines Produktionsstandards bedeutet natürlich Kollateralschäden für die Arbeitsintensive für die Verindustrie, die sich nicht, sagen wir mal, verlagern kann."
  },
  {
    "start": 11303.05,
    "end": 11323.23,
    "text": "Und das bedeutet, was die Beschäftigung im industriellen Sektor angeht, bei allen DAX-Performances dieser Unternehmen haben, muss man in Deutschland konstatieren, dass damit ein Beschäftigungsverlust in der vorgelagerten Stufe verbunden ist und der nicht kompensiert wird und nicht kompensiert werden kann."
  },
  {
    "start": 11323.65,
    "end": 11323.689,
    "text": "Ja."
  },
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    "start": 11324.43,
    "end": 11335.81,
    "text": "Aber wieso reden die so ganz selbstverständlich davon, dass natürlich VW all das, was so ein bisschen tricky ist, einfach in eine Zulieferindustrie outsourzt?"
  },
  {
    "start": 11336.63,
    "end": 11341.47,
    "text": "Statt zu sagen, nee, zur unternehmerischen Verantwortung gehört dann, dass man halt alles integriert."
  },
  {
    "start": 11341.83,
    "end": 11342.849,
    "text": "Naja, das muss ja nicht."
  },
  {
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    "end": 11345.41,
    "text": "Also ich finde, das ist ja überhaupt nicht zwingend, sondern..."
  },
  {
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    "end": 11348.25,
    "text": "Wenn diese Gefahr immer wieder droht, dass man sagt... Nein,"
  },
  {
    "start": 11348.51,
    "end": 11370.59,
    "text": "die Gefahr ist ja noch gebannt, dadurch, dass man überhaupt... Also ich würde es eher andersrum sehen, dadurch, dass wir noch diese Zuliefererbetriebe haben, der Autoindustrie, ist die Deindustrialisierung noch nicht so weit fortgeschritten, weil du ein Unternehmen mit dreieinhalb tausend Leute, das... möglicherweise dann wirklich das Familienunternehmen ist, nicht mal gerade nach, weiß ich nicht, wohin China, Bangladesch oder sonst wohin bringt."
  },
  {
    "start": 11370.97,
    "end": 11378.949,
    "text": "Während jetzt der Konzern, BMW, kein Problem damit hat mit seiner Größe und seiner Marktdominanz, das Werk in China zu eröffnen."
  },
  {
    "start": 11379.25,
    "end": 11389.869,
    "text": "Bedeutet also die Hidden Champions, ja, die Zulieferer, sind eigentlich diejenigen, die noch diese Deindustrialisierung aufhalten bzw."
  },
  {
    "start": 11391.23,
    "end": 11395.97,
    "text": "aufhaltend dazwischen stehen, weil sie nicht so mobil sind."
  },
  {
    "start": 11396.31,
    "end": 11405.91,
    "text": "Aber diese Mobilität, die ja hier mit der Standortverlagerung dann einhergeht, im Sinne von BMW kann überall sein, bedeutet ja, die Arbeiter sind ja nicht mobil."
  },
  {
    "start": 11406.189,
    "end": 11408.869,
    "text": "Das heißt, die werden hier arbeitslos und irgendwo anders arbeiten."
  },
  {
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    "end": 11409.13,
    "text": "Genau."
  },
  {
    "start": 11409.31,
    "end": 11417.39,
    "text": "Also ich habe es gerade so verstanden, es gibt diese ganz großen OEMs, die halt zentral einfach ihre Marke, also VW baut ein Auto so."
  },
  {
    "start": 11418.17,
    "end": 11421.83,
    "text": "Und dann kommt aber der Bezug des Autositzes schon von einem Zulieferer."
  },
  {
    "start": 11422.15,
    "end": 11423.01,
    "text": "Ja, der kommt aus Deutschland."
  },
  {
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    "end": 11424.07,
    "text": "Genau."
  },
  {
    "start": 11424.529,
    "end": 11427.25,
    "text": "Aber eben nicht von VW selbst, sondern von einem Zulieferer."
  },
  {
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    "end": 11428.43,
    "text": "Was bedeutet?"
  },
  {
    "start": 11428.91,
    "end": 11437.289,
    "text": "VW kann einfach gehen und sagen, wir fahren jetzt die Produktion in dem mexikanischen Lager hoch mit anderen Zulieferern und damit bleibt der deutsche Zulieferer zurück."
  },
  {
    "start": 11438.07,
    "end": 11457.99,
    "text": "Und da denke ich mir so ein bisschen, also das habe ich zum Beispiel nie verstanden, warum diese lose Verkettung, in der man einfach sagen kann, Also ihr habt da drei tausend Leute, die eigentlich für uns das Produkt zusammenbauen, aber wir sind überhaupt nicht in der Verantwortung, hier greift weder ein Kündigungsschutz, sondern noch sonstiges, sondern wir machen so ein Jahresverträge auf diese Zuliefererei."
  },
  {
    "start": 11458.769,
    "end": 11471.07,
    "text": "Und das könnte dann einfach von jetzt auf morgen, weil für mich ist das ja dasselbe outsourcen, wie zu sagen, wir machen es jetzt wirklich in Mexiko und sei es nur, weil wir dort einfach eine Lieferkette weniger kontrollieren müssen, also man macht genau dieses Ausnutzenprogramm."
  },
  {
    "start": 11471.41,
    "end": 11471.529,
    "text": "Das"
  },
  {
    "start": 11471.609,
    "end": 11474.71,
    "text": "stimmt, das hat ein großes Problem."
  },
  {
    "start": 11474.769,
    "end": 11479.369,
    "text": "Und da könnte man ja in Deutschland sagen, okay, wir fördern jetzt mal so richtig, was weiß ich?"
  },
  {
    "start": 11480.109,
    "end": 11480.83,
    "text": "Alles in Haus."
  },
  {
    "start": 11481.51,
    "end": 11482.63,
    "text": "Und zwar alles in Haus."
  },
  {
    "start": 11482.83,
    "end": 11482.99,
    "text": "Genau."
  },
  {
    "start": 11483.13,
    "end": 11484.689,
    "text": "Klimatechnologie, aber in Haus."
  },
  {
    "start": 11484.769,
    "end": 11489.029,
    "text": "Wir wollen nicht wieder das... Ah, sorry, Produktionsstopp, weil die Chips kommen gerade nicht."
  },
  {
    "start": 11489.49,
    "end": 11490.029,
    "text": "Weil sich China..."
  },
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    "end": 11491.07,
    "text": "Das müsste man da machen."
  },
  {
    "start": 11491.17,
    "end": 11495.75,
    "text": "Also hier bei der Autoindustrie ist das natürlich nicht mehr möglich, aber jetzt bei allem, was man tut, müsste man das machen."
  },
  {
    "start": 11496.269,
    "end": 11504.07,
    "text": "Stellt sich also jetzt in einer weiteren Episode des Podcasts für Europe und hütert die Frage, ob Deutschland eine Industriepolitik."
  },
  {
    "start": 11505.25,
    "end": 11509.609,
    "text": "Aber schumpfethische Unternehmer ist ein gutes Stichwort, die gibt es in Deutschland sehr viele."
  },
  {
    "start": 11509.949,
    "end": 11519.25,
    "text": "Also schumpfethische Unternehmer sind die schöpferischen Zerstörer, die also jetzt nicht durch eine staatliche Industriepolitik dann eigentlich agieren."
  },
  {
    "start": 11519.769,
    "end": 11523.91,
    "text": "Aber gerade schumpfethische Unternehmer emanzipieren sich da vom nationalen Standort."
  },
  {
    "start": 11524.51,
    "end": 11535.59,
    "text": "Das heißt, wir haben ja in der letzten Woche darüber gesprochen, wir haben Rekorde im DAX Wo deutsche Unternehmen Gewinner machen, die man nie erwartet hätte, aber bitte nicht in Deutschland."
  },
  {
    "start": 11535.63,
    "end": 11545.65,
    "text": "Das heißt, wir müssen schon sehen, das sind sehr erfolgreiche Unternehmen, aber in diesem Zentrum steht nicht der Erfolg der Nation, sondern des Unternehmens."
  },
  {
    "start": 11545.949,
    "end": 11551.109,
    "text": "Und wenn die Unternehmen sich von der Nation emanzipieren, ist für die Nation wiederum nichts gewonnen."
  },
  {
    "start": 11551.769,
    "end": 11552.769,
    "text": "Also das ist kurz vor."
  },
  {
    "start": 11553.05,
    "end": 11555.43,
    "text": "Justus Bender sagt, wir müssen den Journalismus reparieren."
  },
  {
    "start": 11556.289,
    "end": 11561.21,
    "text": "diese Idee von, dass man nochmal Verantwortung für den Nationalstaat in die Konzerne zurückbekommt."
  },
  {
    "start": 11561.769,
    "end": 11561.869,
    "text": "Also"
  },
  {
    "start": 11562.869,
    "end": 11566.13,
    "text": "diese Genie ist uns entflogen und zwar aus guten Gründen und ist ja auch richtig so."
  },
  {
    "start": 11567.17,
    "end": 11572.029,
    "text": "Man muss halt jetzt das alles neu bauen über, wo wird denn konsumiert?"
  },
  {
    "start": 11573.09,
    "end": 11574.789,
    "text": "Naja, aber wieso ist das richtig so?"
  },
  {
    "start": 11574.89,
    "end": 11601.59,
    "text": "Also man könnte ja jetzt, wenn man auf dieser nationalökonomischen Schiene läuft, könnte man ja sagen, das ist schon ein Problem, wenn man beispielsweise eine Steuerpolitik macht, die diese Konzerne enorm begünstigt, sie aber zugleich nicht daran bindet, in den nationalen Standort zu investieren, sondern ihnen eigentlich ermöglicht, diese Gewinne überall zu machen und auch überall anzudecken."
  },
  {
    "start": 11601.789,
    "end": 11603.65,
    "text": "Und das ist ja der Punkt Steuerpolitik."
  },
  {
    "start": 11604.41,
    "end": 11610.25,
    "text": "Ich würde ja sagen, der Trumpf ist nicht die deutsche Geschichte und das hier schon mal und keine Ahnung."
  },
  {
    "start": 11611.99,
    "end": 11617.449,
    "text": "In München ist das BMW-Hauptwerk oder sowas, sondern der Trumpf ist natürlich Konsum."
  },
  {
    "start": 11617.869,
    "end": 11619.51,
    "text": "Also wir haben einfach achtzig Millionen Menschen."
  },
  {
    "start": 11620.43,
    "end": 11632.529,
    "text": "Und wenn die hier Umsatz machen, müssen auch die Gewinne trotz, wir sind in Amsterdam gelistet oder in Amerika, müssen die Gewinne da verrechnet und verbucht werden, wo sie anfallen."
  },
  {
    "start": 11633.789,
    "end": 11636.01,
    "text": "Jedenfalls in höherem Maße als bisher."
  },
  {
    "start": 11636.63,
    "end": 11649.09,
    "text": "damit diese Länder die Möglichkeit haben, über die so anfallenden Steuergelder eine Industriepolitik zu machen, die überhaupt zu führt, dass es dort dieses Einkommen gibt, das man dann für diese Unternehmen wieder ausgibt."
  },
  {
    "start": 11650.41,
    "end": 11650.769,
    "text": "Obwohl wir"
  },
  {
    "start": 11650.849,
    "end": 11654.07,
    "text": "auch viele deutsche Unternehmen haben, die hier deutsche Steuern zahlen."
  },
  {
    "start": 11655.09,
    "end": 11655.689,
    "text": "Wir haben vor allem"
  },
  {
    "start": 11655.81,
    "end": 11661.67,
    "text": "sehr viele Unternehmen, die ganz auf der ganzen Welt Geld verdienen und dann wollen wir dieses Geld nur in Deutschland verbucht haben."
  },
  {
    "start": 11662.289,
    "end": 11668.289,
    "text": "Und wenn aber Donald Trump sagt, nee, sorry, also das ganze Facebook-Gewinnzeug muss in Amerika verbucht werden, haben wir plötzlich was dagegen."
  },
  {
    "start": 11668.789,
    "end": 11671.31,
    "text": "Also wir sind die größten Nutzen dieser hier von diesem Prinzip."
  },
  {
    "start": 11671.43,
    "end": 11676.71,
    "text": "Weshalb ich dafür ein bisschen Ehrlichkeit wäre und sage, nein, nein, es ist jetzt ab jetzt."
  },
  {
    "start": 11677.21,
    "end": 11680.89,
    "text": "Und deswegen bin ich total dafür, dass der Rüberwitz einfach einsieht."
  },
  {
    "start": 11681.09,
    "end": 11682.029,
    "text": "Also er sieht da noch nicht ein."
  },
  {
    "start": 11682.09,
    "end": 11685.189,
    "text": "Aber ich sage, nein, nein, es gibt keine Standortverantwortung."
  },
  {
    "start": 11686.029,
    "end": 11687.89,
    "text": "Unternehmen machen Gewinne."
  },
  {
    "start": 11688.55,
    "end": 11696.23,
    "text": "Und ich mir ist total egal, wo deren Headquarter ist, sondern da, wo sie die Gewinne machen, nah am Endkunden wird einfach verbucht."
  },
  {
    "start": 11696.49,
    "end": 11699.23,
    "text": "Das kann ich gut nachvollziehen und ist sicherlich auch richtig."
  },
  {
    "start": 11699.63,
    "end": 11707.449,
    "text": "Was aber bei der Industriepolitik ja noch hinzukommt, ist zu fragen, welches Ziel wird denn eigentlich angestrebt."
  },
  {
    "start": 11708.21,
    "end": 11711.91,
    "text": "Zwei, sagen wir mal, Ziele für Industriepolitik."
  },
  {
    "start": 11712.09,
    "end": 11716.609,
    "text": "Einmal, dass ich den Standort resilient und zukunftsfähig mache."
  },
  {
    "start": 11717.01,
    "end": 11720.689,
    "text": "Und zum zweiten, dass ich die Unternehmen zukunftsfähig mache."
  },
  {
    "start": 11720.73,
    "end": 11723.41,
    "text": "Und das ist ja meine Frage oder meine These."
  },
  {
    "start": 11724.13,
    "end": 11731.369,
    "text": "Es könnte durchaus sein, dass diese beiden Zielstellungen sukzessive in einem gewissen Konflikt geraten."
  },
  {
    "start": 11731.81,
    "end": 11733.949,
    "text": "Ja, das war nämlich durchaus erfolgreich."
  },
  {
    "start": 11733.99,
    "end": 11734.109,
    "text": "Also"
  },
  {
    "start": 11734.21,
    "end": 11735.75,
    "text": "Standortresilienz, was war das Zweite?"
  },
  {
    "start": 11736.01,
    "end": 11739.25,
    "text": "Standortresilienz und die Unternehmen sind fit für den Weltmarkt."
  },
  {
    "start": 11739.31,
    "end": 11739.349,
    "text": "Ja."
  },
  {
    "start": 11740.029,
    "end": 11744.67,
    "text": "Das sind Dinge, die sehr weit auseinander gehen können und das auch schon tun."
  },
  {
    "start": 11745.21,
    "end": 11755.189,
    "text": "Dann gehen Sie ganz kurz in einer weiteren Folge auf den Wirtschafts- und Weltpreis ein, der wurde ja an drei Leute vergeben, die sich mit Innovationen beschäftigt."
  },
  {
    "start": 11755.23,
    "end": 11760.07,
    "text": "Ich habe mir die Präsentation, die dreißig Minuten angesehen, weil ich dachte, ich könnte Clips davon machen."
  },
  {
    "start": 11760.43,
    "end": 11763.609,
    "text": "Es war so, Hirn, verbrannt, dass ich dachte, es ist völlig zwecklos."
  },
  {
    "start": 11764.029,
    "end": 11783.609,
    "text": "Also die Präsentatorin, dieses Komitees, ich weiß, bevor ihr zu mir eine E-Mail schreibt, es ist nicht der richtige Nobelpreis, es ist dieser Gedächtnis bla bla bla und so, hat tatsächlich in einer Präsentation gezeigt, wie toll Innovationen sind, wenn... der Markt dabei ist und kluge Köpfe und all das."
  },
  {
    "start": 11783.67,
    "end": 11793.869,
    "text": "Und dann zeigt sie uns ein Telefon mit Weltscheibe und dann ein Telefon mit einem Kabel und dann ein Smartphone und zeigt uns die Innovation."
  },
  {
    "start": 11794.59,
    "end": 11803.09,
    "text": "Nicht darüber sprechend, dass gerade in der Telekommunikation der Staat eine so entscheidende Rolle gespielt hat."
  },
  {
    "start": 11803.27,
    "end": 11804.59,
    "text": "Immer wieder und immer wieder."
  },
  {
    "start": 11807.21,
    "end": 11808.49,
    "text": "Ja, das ist so aus der Welt."
  },
  {
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    "end": 11820.59,
    "text": "Und das sehen jetzt auch, ja, es war aber dann auch so, man hat gar nicht begriffen, worauf sie hinaus wollte aus, dass man sagt, ja, man braucht ein offenes Klima, damit Innovationen entstehen, dann denke ich mir, ja klar."
  },
  {
    "start": 11820.99,
    "end": 11825.07,
    "text": "Also in einem Klima, wo nix erlaubt ist, kann man wahrscheinlich nichts entwickeln."
  },
  {
    "start": 11826.21,
    "end": 11829.57,
    "text": "Jetzt gehen Rürup und Hüter auch nur kurz darauf ein."
  },
  {
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    "end": 11835.009,
    "text": "multinational."
  },
  {
    "start": 11835.09,
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    "text": "Und Sie sind damit natürlich vaterlangslose Gesellen."
  },
  {
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    "end": 11839.43,
    "text": "Das können wir ja in Deutschland sehen."
  },
  {
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    "end": 11842.189,
    "text": "Der DAX, wo die großen"
  },
  {
    "start": 11842.25,
    "end": 11842.67,
    "text": "Deutschland"
  },
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    "end": 11847.43,
    "text": "unter dem Schieß durch die Decke, wenngleich Deutschland runtergeht."
  },
  {
    "start": 11847.47,
    "end": 11853.17,
    "text": "Das heißt, Unternehmen haben sich von den nationalen Wachstumsbedingungen emanzipiert."
  },
  {
    "start": 11853.59,
    "end": 11860.93,
    "text": "Und deswegen glaube ich, müssen wir einen feinen Unterschied machen zwischen dem Wachstum, beispielsweise von wirtschaftlichen Unternehmen."
  },
  {
    "start": 11861.49,
    "end": 11864.189,
    "text": "und der Wachstum einer Volkswirtschaft."
  },
  {
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    "end": 11868.609,
    "text": "Und ich glaube, diesen Aspekt, den hat Schumpeter gar nicht gesehen."
  },
  {
    "start": 11868.869,
    "end": 11872.25,
    "text": "Nein, Schumpeter denkt an diese Ideen nicht auf."
  },
  {
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    "end": 11872.65,
    "text": "Der musste"
  },
  {
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    "end": 11874.509,
    "text": "ja auch gar nicht da denken, das war eine völlig andere Zeit."
  },
  {
    "start": 11874.55,
    "end": 11882.43,
    "text": "Ja, sie sagen dann auch an einer Stelle, ja, dieses Denken in Standorten, also diese Konkurrenz der Wirtschaftsstandorte, ist ein sehr neues Denken."
  },
  {
    "start": 11882.49,
    "end": 11893.029,
    "text": "Sie sagen, dreißig Jahre alt, ich würde sagen, er ist ein bisschen älter, ist es schon, aber Sie haben im Grunde Recht, kommen dann in der weiteren Folge zum Thema Freihandel auf China zu sprechen, sagen Folgen dazu."
  },
  {
    "start": 11893.07,
    "end": 11895.77,
    "text": "Also, ich bin noch mal sehr dafür, für diesen Teil hier."
  },
  {
    "start": 11896.529,
    "end": 11901.15,
    "text": "Industrie und Industriepolitik sind zwei ganz unterschiedliche Sachen."
  },
  {
    "start": 11901.49,
    "end": 11901.55,
    "text": "Ja."
  },
  {
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    "end": 11909.67,
    "text": "Und man kann nicht immer industriepolitische Verfehlungen versagen, was auch immer, auf die Konzerne und deren Verantwortung und so weiter und so fort."
  },
  {
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    "end": 11915.27,
    "text": "Sondern da ganz coredoctoralmäßig denken, jeder darf jede scheiß Idee haben und so weiter und so fort."
  },
  {
    "start": 11915.91,
    "end": 11918.689,
    "text": "Probleme sind immer nur die Verteilung von Geld und so weiter und so fort."
  },
  {
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    "end": 11920.289,
    "text": "Und hier geht es einfach."
  },
  {
    "start": 11920.91,
    "end": 11923.49,
    "text": "Was will man jetzt den Konzern noch mal Vorhaltung machen?"
  },
  {
    "start": 11923.949,
    "end": 11927.789,
    "text": "Wenn man jetzt Adidas renationalisieren, sie auf den Standort München"
  },
  {
    "start": 11928.369,
    "end": 11928.99,
    "text": "verpflichten"
  },
  {
    "start": 11929.15,
    "end": 11929.81,
    "text": "und lautes und so."
  },
  {
    "start": 11930.109,
    "end": 11935.529,
    "text": "Ich glaube, es geht eher darum, zu sagen, wie richtet man denn eine Politik aus, wenn man Industriepolitik überhaupt betreiben will?"
  },
  {
    "start": 11935.57,
    "end": 11936.55,
    "text": "Dazu habe ich aber wenig gehört."
  },
  {
    "start": 11936.63,
    "end": 11938.93,
    "text": "Ich habe nur Konzerne und Verantwortung und sowas gehört."
  },
  {
    "start": 11939.609,
    "end": 11939.91,
    "text": "Also, Sie"
  },
  {
    "start": 11940.07,
    "end": 11942.949,
    "text": "rufen nicht die Konzerne auf, mehr Verantwortung zu übernehmen."
  },
  {
    "start": 11944.13,
    "end": 11949.47,
    "text": "Sie sehen aber, dass eine Industriepolitik fehlgeleitet ist, die nicht sieht, dass es diese Kluft gibt."
  },
  {
    "start": 11950.029,
    "end": 11956.27,
    "text": "Wenn man einfach nur sagt, wir senken die Steuern, die Unternehmen Steuern, dann werden die schon investieren."
  },
  {
    "start": 11956.91,
    "end": 11962.09,
    "text": "Dann kann sogar sein, dass sie investieren, aber sehr wahrscheinlich werden sie nicht in den Standort investieren."
  },
  {
    "start": 11962.65,
    "end": 11967.31,
    "text": "Und das ist der Punkt, der hier gemacht wird."
  },
  {
    "start": 11967.689,
    "end": 11968.49,
    "text": "Exportkontrollen."
  },
  {
    "start": 11968.849,
    "end": 11974.13,
    "text": "Man hat ja jetzt interessanterweise in Chinesen, in China Exportkontrollen eingeführt."
  },
  {
    "start": 11974.21,
    "end": 11978.21,
    "text": "Das heißt, es ist nicht mehr im Benehmen der Unternehmen, wie viel sie exportieren."
  },
  {
    "start": 11979.369,
    "end": 11983.41,
    "text": "Das ist ja für mich auch ein Zeichen, dass der freie Welthandel kastriert wird."
  },
  {
    "start": 11984.13,
    "end": 11992.609,
    "text": "Ja, dass man in einem Land, das in hohem Maße staatliche Lenkung und zentrale Planung in sich hat, auf einmal auch sagt, jetzt müssen wir mal gucken."
  },
  {
    "start": 11993.83,
    "end": 12004.41,
    "text": "Wir hören aus vielen Gesprächen, ob man in Brüssel unterwegs ist oder auch bei Unternehmen, dass die chinesische Seite sehr viel verständnisvoller ist."
  },
  {
    "start": 12005.31,
    "end": 12013.09,
    "text": "Weil der natürlich auch sieht, ich kann nicht mit allen die volle Konfrontation fahren und ich muss jetzt schon mit den USA irgendwie zurechtkommen."
  },
  {
    "start": 12013.369,
    "end": 12016.39,
    "text": "Also verschieben sich ein bisschen die Perspektiven Richtung Europa."
  },
  {
    "start": 12017.89,
    "end": 12031.39,
    "text": "Also wir haben diesen abgesagten Besuch von Wadefühl in Brüssel Machen alle Überstunden gerade, weil irgendein China-Besucher ansteht und alle wissen, also wir versuchen hier noch das Krasseste zu vermeiden."
  },
  {
    "start": 12032.449,
    "end": 12038.17,
    "text": "China orientiert sich gerade nicht an Europa, weil Amerika ausfällt als großer Handelspartner, sondern hier wird komplett konfrontiert."
  },
  {
    "start": 12038.21,
    "end": 12038.59,
    "text": "Weil Europa"
  },
  {
    "start": 12038.63,
    "end": 12042.449,
    "text": "auch immer noch auf geheiste USA Druck auf China ausfällt."
  },
  {
    "start": 12043.189,
    "end": 12044.23,
    "text": "Sprechen wir über diesen Fall."
  },
  {
    "start": 12045.009,
    "end": 12045.609,
    "text": "Next Peria."
  },
  {
    "start": 12046.67,
    "end": 12051.27,
    "text": "VW wartet auf Chips von Next Peria, bekommt sie nicht."
  },
  {
    "start": 12051.949,
    "end": 12055.27,
    "text": "Die sind aber grundlegend, damit die Autos gebaut werden können."
  },
  {
    "start": 12056.449,
    "end": 12057.05,
    "text": "Wie ist das nun?"
  },
  {
    "start": 12057.13,
    "end": 12067.869,
    "text": "Nexperia hat ja den Hauptsitz in den Niederlanden und ist im Besitz eines chinesischen Technologiekonzerns und dieser heißt Wingtec Technology."
  },
  {
    "start": 12069.13,
    "end": 12073.17,
    "text": "Diese Chips werden auch unter anderem Deutschland produziert."
  },
  {
    "start": 12074.849,
    "end": 12079.55,
    "text": "Für die Weiterverarbeitung bestimmte Zulieferung von Materialien stark auf China angewiesen."
  },
  {
    "start": 12079.63,
    "end": 12083.81,
    "text": "Das heißt also, das ist nicht ein völlig autark agierendes Unternehmen."
  },
  {
    "start": 12084.449,
    "end": 12088.689,
    "text": "Jetzt ist es so, dass die USA Druck ausgeübt haben."
  },
  {
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    "end": 12100.05,
    "text": "Und zwar hat ja die US-Regierung, der niederländischen Regierung gesagt, dass da doch ein hoher Einfluss sei, dieses chinesischen Mutterkonzerns, Wingtec."
  },
  {
    "start": 12101.029,
    "end": 12108.41,
    "text": "Deshalb soll jetzt mal versucht werden, den Chinesen der Zugang zu den Technologien zu versagen."
  },
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    "end": 12117.91,
    "text": "Und die Reaktion dann der Niederlande war, dass die Regierung, die niederländische Regierung die Kontrolle über Nexperia übernommen hat."
  },
  {
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    "end": 12121.89,
    "text": "Also, man könnte jetzt auch Chris will ich sagen, das ist eine Enteignung"
  },
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    "text": "aufgrund..."
  },
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    "end": 12132.39,
    "text": "von einer Ansage aus Washington, dass darauf jetzt nicht die Chinesen mit Freude reagieren, sondern jetzt sagen, oh, gut, dann bekommt ihr jetzt unsere Chips nicht."
  },
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    "text": "Ist doch völlig klar."
  },
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    "text": "Also, dass die Chips jetzt ausbleiben, liegt ganz klar daran."
  },
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    "end": 12139.849,
    "text": "Das ist eine Gegendreaktion."
  },
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    "text": "Und ich erinnere daran, dass wir das schon mal hatten, und es war Adam Tuest, der auch in einem Vortrag darauf hinwies."
  },
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    "end": 12149.49,
    "text": "Wir hatten ASML, da war dasselbe."
  },
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    "end": 12151.73,
    "text": "Die machen ja diese Letografiesysteme."
  },
  {
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    "end": 12155.33,
    "text": "Und da war auch der Druck damals noch der beiden Regierung."
  },
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    "end": 12164.13,
    "text": "Das bitte mal ASML, bitte nicht jetzt nach China, dass alles exportiert."
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    "text": "Das war aber für die Niederlande, also auch ein niederländisches Unternehmen."
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    "text": "Das war aber für die Niederlande ein wichtiger Markt, China."
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    "text": "Und man hat sich diesem Druck gebeugt und hat dann das nicht an China mehr ausgeliefert."
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    "text": "Hat sich also selbst ein Markt kaputt gemacht, weil das der beiden Administration nicht recht war."
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    "end": 12188.369,
    "text": "Und das wurde ja immer noch weiter nachjustiert, auch dann noch unter Trump."
  },
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    "end": 12190.609,
    "text": "Also es gibt auch wirklich große Kontinuitäten."
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    "end": 12192.57,
    "text": "Und das sehen wir jetzt gerade."
  },
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    "end": 12201.67,
    "text": "Bedeutete also, dass die europäische Wirtschaft einfach unter dieser Idee von US-Hegomonie, die unbedingt bleiben muss, Leidet."
  },
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    "text": "Sehen wir dazu irgendwo eine Debatte."
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    "text": "Jetzt wird gerade immer so in diesen Kurzmeldungen zu Nexperia und dem Chip-Streit so getan, als hätten die Chinesen einfach mit verschränkten Armen gesagt, wir haben keine Lust oder so."
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    "end": 12227.949,
    "text": "Ja, also der Umgang von China mit Europa, den muss sich jetzt jeder sehr genau anschauen, weil das ist grundlos, als ob wir uns Trump gewählt haben."
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    "text": "So werden wir gerade bestraft, deswegen."
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    "text": "Nein, die Amerikaner haben das gemacht."
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    "text": "Ich habe damit nichts zu tun."
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    "end": 12240.07,
    "text": "Und dass die niederländische Regierung Unternehmen ereignet, weil Washington sagt, das geht aber nicht."
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    "text": "Gut, man kann immer sagen, irgendwas ist sicherheitsrelevant."
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    "text": "Ist ja irrsinnig."
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    "text": "Rürop kommt jetzt auf Trumps Politik zu sprechen."
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    "text": "Das ist natürlich auch so erfolglos."
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    "text": "Ist ja ja nicht damit."
  },
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    "end": 12263.43,
    "text": "Das heißt, wenn man sieht, wie unsere Wirtschaftsführer dort Kutau machen, Muss man ja schon sehen, natürlich werden Produktionsstätten verlagert, ist das selbstverständlich und damit erreicht er das, was er will."
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    "end": 12264.17,
    "text": "So richtig erreicht das doch nicht."
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    "text": "So richtig erreicht das doch nicht."
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    "text": "So richtig erreicht das doch nicht."
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    "text": "So richtig erreicht das doch nicht."
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  {
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    "end": 12281.33,
    "text": "So richtig erreicht das doch nicht."
  },
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    "end": 12282.109,
    "text": "So richtig erreicht das doch nicht."
  },
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    "text": "So richtig erreicht das doch nicht."
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    "text": "So richtig erreicht das doch nicht."
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    "text": "So richtig"
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    "text": "nicht."
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    "text": "So richtig erreicht profilieren müssen."
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    "text": "Aber das"
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    "text": "war die bessere Strategie."
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    "text": "Das war die bessere Strategie, aber die Idee, die dahinter war, war genau die gleiche von beiden."
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    "text": "Und interessanterweise wird sicherlich ein Antipode von Rürup Flasbeck Ähnliches sagen gleich."
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    "text": "Jetzt wissen wir noch nicht, wie erfolgreich wird diese Trump-Politik."
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    "text": "Flasbeck wird dasselbe wie Rürup sagen."
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    "text": "Der sagte auch, dass sei nicht falsch, was Trump"
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    "text": "dann macht."
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    "text": "Die Frage ist, ob die das organisiert bekommen."
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    "text": "Das wäre eher die Sache."
  },
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    "end": 12314.849,
    "text": "Also derzeit die Kennen sind ja erschrecken."
  },
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    "text": "Euro bringt nämlich ein historisches Beispiel noch mit."
  },
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    "text": "Wodurch kam es zur Industrialisierung Frankreichs?"
  },
  {
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    "text": "durch die Sperre von britischen Importen."
  },
  {
    "start": 12325.949,
    "end": 12328.81,
    "text": "Das hat zu einer Industrialisierung Frankreich geführt."
  },
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    "end": 12334.33,
    "text": "Ich glaube, das steht letztlich auch hinter Trumps Idee."
  },
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    "text": "Ja,"
  },
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    "text": "aber das ist ja auch kein gutes Beispiel."
  },
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    "end": 12345.99,
    "text": "Sorry, wenn ich sage, denn die Kontinentalsperre hat ja dazu geführt, dass Frankreich nie Indiative und breite industrialisiert worden ist wie Deutschland."
  },
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    "end": 12347.13,
    "text": "Wir haben"
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    "end": 12349.41,
    "text": "noch, muss man mal dran erinnern."
  },
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    "end": 12353.31,
    "text": "Aber es wurde aus einem Agrarland, wo das ein halbwegs moderner Industriestaat, ja."
  },
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    "end": 12354.71,
    "text": "Gut, wie immer das ist wahr."
  },
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    "end": 12355.21,
    "text": "Also"
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    "end": 12357.71,
    "text": "das finde ich alles total schräg, ehrlich gesagt."
  },
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    "end": 12364.529,
    "text": "China ist doch nicht zu vergleichen mit so einem vor dreieinhalb Jahren, oder wann Kondinentalsperre zu Großbritannien war und dann nach Bruyern"
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  {
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    "end": 12365.109,
    "text": "zu zeigen."
  },
  {
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    "end": 12366.869,
    "text": "Was Trump macht."
  },
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    "end": 12367.63,
    "text": "Also."
  },
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    "end": 12373.73,
    "text": "China ist in allen Belangen komplett auf mindestens neunzig Prozent des Niveaus."
  },
  {
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    "end": 12377.25,
    "text": "Der ist doch jetzt nicht, das ist doch kein Agrar."
  },
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    "end": 12379.77,
    "text": "Er meinte das jetzt bezogen auf Trump."
  },
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    "end": 12389.57,
    "text": "Trump schottet sich ab, macht quasi eine Kontinentalsperre, um sein Land zu reindustrialisieren, wie damals sich Frankreich ein Stück weit"
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    "end": 12391.33,
    "text": "industrialisieren"
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  {
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    "text": "konnte."
  },
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    "end": 12396.25,
    "text": "Nein, sich industrialisieren konnte aufgrund dieser Abschottung."
  },
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    "start": 12397.27,
    "end": 12401.57,
    "text": "Da sagt dann Hüter, so erfolgreich war es damit Frankreich auch nicht."
  },
  {
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    "end": 12405.05,
    "text": "Gut, das müssen jetzt die Historiker klären, das machen wir hier nicht."
  },
  {
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    "end": 12409.529,
    "text": "Hüter beschreibt uns aber mal die Dimensionen überhaupt, von denen wir hier reden."
  },
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    "end": 12411.23,
    "text": "Also was meint das eigentlich?"
  },
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    "end": 12416.789,
    "text": "Das Zerlegen des transatlantischen Westens heißt, es ist nicht nur das Ende dieser achtzigjährigen Geschichte."
  },
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    "end": 12424.41,
    "text": "von Öffnung, von Märkten und mehr Kooperation, mehr grenzüberschreitende Strukturen und Abhängigkeiten."
  },
  {
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    "end": 12425.89,
    "text": "Das ist ja das, was wir eigentlich beobachten."
  },
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    "end": 12429.55,
    "text": "Auf der anderen Seite ist es aber auch eine Absage an die europäische Moderne."
  },
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    "end": 12431.27,
    "text": "Und das ist eine langere Zeit drum."
  },
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    "end": 12432.07,
    "text": "Das heißt, was heißt das?"
  },
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    "end": 12434.07,
    "text": "Europa setzt nicht mehr die Standards."
  },
  {
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    "end": 12435.77,
    "text": "Wir haben über China anfangs gesprochen."
  },
  {
    "start": 12436.67,
    "end": 12441.47,
    "text": "Andere setzen jetzt die Standards und der globale Süden läuft ja auch durchaus gerne dahin."
  },
  {
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    "end": 12444.57,
    "text": "Ja, müssen wir diese Standards noch setzen?"
  },
  {
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    "end": 12447.369,
    "text": "Ich finde, wir sind mittlerweile ausstandardisiert."
  },
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    "end": 12456.509,
    "text": "Das Unglück der Leute und ihr Übergewicht und was auch immer hat nichts mit Unterernährung oder Mangel an sensorischem Input zu tun oder wie auch immer."
  },
  {
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    "end": 12457.81,
    "text": "Stefan, wenn"
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    "end": 12466.449,
    "text": "du noch einfach heute über Gewicht anfängst, ich muss dich heute Abend vor meinen Freunden die Übergewicht haben oder dann rechtfertigen."
  },
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    "end": 12467.43,
    "text": "Aber es geht doch um Verfettung"
  },
  {
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    "end": 12468.43,
    "text": "und Verdofung statt."
  },
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    "end": 12474.31,
    "text": "Und zwar nicht aus Mangel an irgendwas und eigentlich bräuchten wir noch diese eine technische Entwicklung, sondern wir"
  },
  {
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    "end": 12474.949,
    "text": "sind längst"
  },
  {
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    "end": 12475.849,
    "text": "gesättigt."
  },
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    "end": 12477.449,
    "text": "Wir wollen doch jetzt fair bleiben."
  },
  {
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    "end": 12486.15,
    "text": "Du beschreibst jetzt einen Phänomen, bei dem du sagst, viele Menschen lassen sich gehen oder sind im System abgehängt."
  },
  {
    "start": 12486.47,
    "end": 12492.23,
    "text": "Und das hat dann, wie ich dann eher stark machen würde, auch verschiedenes zufolge mit Blick auf die Gesundheit."
  },
  {
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    "end": 12498.97,
    "text": "Da gleich auch einfach manche nicht die Prioritäten zum Beispiel haben, was Fitness anbelangt, wie du die hast."
  },
  {
    "start": 12499.55,
    "end": 12500.949,
    "text": "Auch das muss sehr gestattet sein."
  },
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    "end": 12510.15,
    "text": "Es gibt ja auch Leute, oder fast alle werden, also fast alle Menschen, ich will nur ganz sagen, fast alle Menschen, die rauchen, wissen, dass rauchen nicht gut ist, aber sie entscheiden sich dafür."
  },
  {
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    "end": 12516.029,
    "text": "Und ich kenne sehr viele Leute, die wissen auch, dass sie vielleicht ein bisschen viel süß essen, aber sie essen es einfach sehr gern."
  },
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    "end": 12517.41,
    "text": "Und dann ist das okay."
  },
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    "end": 12517.93,
    "text": "Anders formuliert."
  },
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    "end": 12518.109,
    "text": "Hier"
  },
  {
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    "end": 12522.09,
    "text": "aber reden wir ja von Standards im europäischen Sinne."
  },
  {
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    "end": 12540.109,
    "text": "Man hat damals bei der frühen Klimabewegung, wo wir noch diese junge Merkel hören, die für den Kampf gegen den Klimawandel sich stark macht, da war diese Idee, Europa schreitet voran und setzt das Standards, verknüpft mit Menschenrechten und so weiter."
  },
  {
    "start": 12540.189,
    "end": 12544.27,
    "text": "Das mag man immer als zuheres Ideal angesehen haben, aber es war da."
  },
  {
    "start": 12545.23,
    "end": 12561.189,
    "text": "Jetzt erleben wir aber, dass das nicht mehr der Fall ist, sowieso schon nicht, weil China so ein großer Player ist, aber auch, weil jetzt noch das transatlantische Verhältnis und der Wirtschaftsbund zerfasert, bedeutet also noch weniger Standardsetzung kann stattfinden."
  },
  {
    "start": 12561.529,
    "end": 12566.99,
    "text": "Und sagen wir auch ganz geil, das war auch oft eine ganz brutale Machtausübung und ist es ja heute noch in Afrikanischen Ländern."
  },
  {
    "start": 12567.39,
    "end": 12570.07,
    "text": "Aber man hat dann das Zepter weniger an der Hand."
  },
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    "end": 12571.73,
    "text": "Das beschreibt ihr Züter."
  },
  {
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    "end": 12572.77,
    "text": "Das Zepter in der Hand."
  },
  {
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    "text": "Ich brauche kein Zepter in der Hand."
  },
  {
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    "end": 12576.81,
    "text": "Lass doch den Chinesen ihre Schlüsseltechnologien."
  },
  {
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    "end": 12582.81,
    "text": "Die haben doch noch, die so anfliehen, noch hunderte Millionen Leute aus der Armut heraus, irgendwo hinzuführen und so weiter."
  },
  {
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    "end": 12586.029,
    "text": "Im Gegend zog dazu Amerika, ja."
  },
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    "end": 12586.31,
    "text": "Aber"
  },
  {
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    "end": 12587.55,
    "text": "kann man da noch was anbieten?"
  },
  {
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    "end": 12589.09,
    "text": "Kann Europa noch was anbieten?"
  },
  {
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    "end": 12590.49,
    "text": "Das ist ja die Frage."
  },
  {
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    "end": 12591.609,
    "text": "So, auf die komme ich jetzt."
  },
  {
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    "end": 12595.15,
    "text": "Also, China muss seinen Leuten noch was anbieten, weil da gibt es noch echten Hunger."
  },
  {
    "start": 12596.09,
    "end": 12597.509,
    "text": "Die Leute leben noch zu weit auseinander."
  },
  {
    "start": 12598.09,
    "end": 12601.77,
    "text": "Sobald jemand eine Chance für seine Biografie sucht, wohnt der gleich sechszehnt Kilometer weit weg."
  },
  {
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    "end": 12602.789,
    "text": "Das ist irgendwie ungünstig."
  },
  {
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    "end": 12605.17,
    "text": "Wir haben auch zwehundert Millionen Wanderarbeiter noch."
  },
  {
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    "end": 12605.55,
    "text": "Genau."
  },
  {
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    "end": 12611.31,
    "text": "So, in Amerika ist man jetzt längst über den Wohlstandspiek."
  },
  {
    "start": 12611.75,
    "end": 12615.65,
    "text": "Vor dreißig Jahren, die Amerikaner waren flächendeckend einfach glücklich und zufrieden."
  },
  {
    "start": 12616.13,
    "end": 12620.57,
    "text": "Die hatten ihr Medienentertainment, die konnten ihre Ausflüge machen, die hatten ihre Autos, alles."
  },
  {
    "start": 12621.27,
    "end": 12622.75,
    "text": "Und jetzt sind die ja wirklich in einem Abbau."
  },
  {
    "start": 12623.289,
    "end": 12625.27,
    "text": "Wir haben diesen Death of Despair, wir haben"
  },
  {
    "start": 12626.289,
    "end": 12626.67,
    "text": "Leute, die"
  },
  {
    "start": 12626.73,
    "end": 12628.25,
    "text": "ihre Biografie starten mit und so weiter."
  },
  {
    "start": 12628.99,
    "end": 12630.31,
    "text": "Europa ist ja genau dazwischen."
  },
  {
    "start": 12631.05,
    "end": 12645.47,
    "text": "Wir könnten jetzt in diesen ... Industrie-politisch gesteuerten Kampf um die Schlüsseltechnologien einsteigen, was einfach hieß, okay, dann müssen wir auch noch eine KI-Bude und die muss dann so und so viel Wert sein und dann investieren wir da alle rein und dann kriegen wir alle ein bisschen was ab."
  },
  {
    "start": 12645.789,
    "end": 12651.93,
    "text": "Oder wir ziehen einen Strich drunter und sagen, eigentlich ist genug Geld da und damit genug Handlungsvermögen."
  },
  {
    "start": 12652.009,
    "end": 12661.59,
    "text": "Es ist wirklich nur eine Verteilungsfrage, aber wir müssen jetzt nicht industrie-politisch den Kopf zerbrechen, wo die nächsten Wachstumsschancen für die Milliardäre damit hoffentlich was durchsickert,"
  },
  {
    "start": 12661.93,
    "end": 12662.15,
    "text": "sondern"
  },
  {
    "start": 12662.189,
    "end": 12663.789,
    "text": "wir können jetzt einfach sagen, Verteilungsfrage."
  },
  {
    "start": 12663.869,
    "end": 12665.31,
    "text": "Nein, das ist keine Verteilungsfrage."
  },
  {
    "start": 12665.75,
    "end": 12667.31,
    "text": "Das ist wirklich keine Verteilungsfrage."
  },
  {
    "start": 12667.49,
    "end": 12669.49,
    "text": "Gigantische Verteilungsschwierigkeiten in Europa."
  },
  {
    "start": 12669.81,
    "end": 12669.849,
    "text": "Ja,"
  },
  {
    "start": 12669.93,
    "end": 12670.449,
    "text": "die haben wir."
  },
  {
    "start": 12670.529,
    "end": 12670.849,
    "text": "Deutschland,"
  },
  {
    "start": 12670.89,
    "end": 12673.189,
    "text": "zweihundert Milliardäre und vierzig Millionen Menschen in Armut."
  },
  {
    "start": 12673.23,
    "end": 12692.21,
    "text": "Ja, aber selbst wenn wir alle Milliardäre aufgrund von Umverteilung abschaffen, dann ist das Problem immer noch da, dass wir weniger Arbeitsplätze vor Monat zu Monat haben und weniger Arbeitsplätze, in denen entsprechend hohe Produktivität da ist."
  },
  {
    "start": 12692.65,
    "end": 12695.67,
    "text": "Das ist einfach ein Problem, dass du nicht mit Umverteilung regeln kannst."
  },
  {
    "start": 12695.71,
    "end": 12697.63,
    "text": "Du kannst das kurzfristig mal, kannst du irgendwas umverteilen."
  },
  {
    "start": 12697.67,
    "end": 12697.689,
    "text": "Es"
  },
  {
    "start": 12697.73,
    "end": 12699.029,
    "text": "gibt doch genug Aufgaben zu erfüllen."
  },
  {
    "start": 12699.189,
    "end": 12699.71,
    "text": "Wir haben doch nur"
  },
  {
    "start": 12699.75,
    "end": 12700.77,
    "text": "keine Möglichkeit."
  },
  {
    "start": 12701.43,
    "end": 12702.55,
    "text": "Ja, die Milliardäre."
  },
  {
    "start": 12703.17,
    "end": 12706.15,
    "text": "Ja, aber die Milliardäre müssen ja auch weiterhin das Geld erwirtschaften."
  },
  {
    "start": 12706.189,
    "end": 12712.63,
    "text": "Du siehst ja ganz schnell bei der Autoindustrie, wenn das jetzt noch fünf Jahre so weitergeht, dann brauchst du bei denen nicht mehr allzu viel umzuverteilen."
  },
  {
    "start": 12713.47,
    "end": 12714.849,
    "text": "Dann ist das verpulverter Geld."
  },
  {
    "start": 12714.97,
    "end": 12715.029,
    "text": "Also,"
  },
  {
    "start": 12715.07,
    "end": 12718.59,
    "text": "wenn dieses Geld ist ja da und sucht sich ja seine Investitionsverdlichkeit,"
  },
  {
    "start": 12718.65,
    "end": 12719.07,
    "text": "die Rendite"
  },
  {
    "start": 12719.49,
    "end": 12720.509,
    "text": "wird auch automatisch ab."
  },
  {
    "start": 12720.77,
    "end": 12722.83,
    "text": "Ja, aber die wird ja irgendwo erarbeitet, die Rendite."
  },
  {
    "start": 12722.91,
    "end": 12723.109,
    "text": "Genau,"
  },
  {
    "start": 12723.189,
    "end": 12723.99,
    "text": "irgendwo, weltweit."
  },
  {
    "start": 12724.189,
    "end": 12725.59,
    "text": "Nein, aber das ist ja nicht richtig."
  },
  {
    "start": 12726.41,
    "end": 12728.109,
    "text": "Wir müssen eigentlich ja da hinkommen."
  },
  {
    "start": 12729.07,
    "end": 12736.27,
    "text": "Nicht zu sagen, wir müssen jetzt Auch diese Schlüsseltechnologie und deswegen müssen wir die Chinesen jetzt mit harten Bandagen bekämpfen."
  },
  {
    "start": 12736.65,
    "end": 12737.609,
    "text": "Das wäre ja falsch."
  },
  {
    "start": 12738.07,
    "end": 12754.529,
    "text": "Das richtige Modell wäre ja ein Kooperativ, das so aussieht, wie eigentlich auch mal bei einem Riccardo oder so ein Freihandel gedacht wäre, dass man sagt, dort in China wird jetzt gerade ganz viel, was wir brauchen, zum Beispiel Photovoltaik produziert, wir kaufen es."
  },
  {
    "start": 12755.289,
    "end": 12759.81,
    "text": "Was hätten wir dann sinnvollerweise anzubieten, was die Chinesen kaufen?"
  },
  {
    "start": 12760.21,
    "end": 12764.609,
    "text": "damit man einen ausgeglichenen, halbwegs ausgeglichenen Handel hat."
  },
  {
    "start": 12764.75,
    "end": 12766.849,
    "text": "Kann man es noch woanders hinverkaufen, all diese Fragen."
  },
  {
    "start": 12767.21,
    "end": 12778.25,
    "text": "Und wie können wir darüber hinaus, die Binnenwirtschaft so ankurbeln, dass die Autos, auf die die Deutschen so stolz sind, sich zum Beispiel die Deutschland mal in ihr Autos leisten können?"
  },
  {
    "start": 12778.57,
    "end": 12789.949,
    "text": "Denn allein der Golf ist, der ja einfach so, als das Durchschnittautomal galt, ist ja für den Durchschnittseinkommensbezieher nicht bezahlbar."
  },
  {
    "start": 12790.49,
    "end": 12792.97,
    "text": "Das ist ja die groteske Situation."
  },
  {
    "start": 12793.71,
    "end": 12798.33,
    "text": "Und da wäre also einmal die Binnenwirtschaft ja wichtig, in den Blick zu nehmen."
  },
  {
    "start": 12798.449,
    "end": 12800.109,
    "text": "Wie gesagt, das ist kensianisch hier."
  },
  {
    "start": 12800.67,
    "end": 12804.689,
    "text": "Und man müsste dann schauen, was könnte man an Industrie noch anlegen."
  },
  {
    "start": 12805.109,
    "end": 12810.33,
    "text": "Aber das ist ... Und dann kann man immer auch Umverteilung machen und sollte das nicht wieder so explodieren lassen."
  },
  {
    "start": 12810.71,
    "end": 12812.689,
    "text": "Aber mit reiner Umverteilung kommen wir dann nicht"
  },
  {
    "start": 12812.849,
    "end": 12813.05,
    "text": "weiter."
  },
  {
    "start": 12813.09,
    "end": 12820.029,
    "text": "Also die Leute kommen ja immer auf mich zu und fragen dann, Stefan, du sagst immer, die Japaner haben sich dafür entschieden, lieber früher zu sterben, als von den Wittnamesen gepflegt zu werden."
  },
  {
    "start": 12820.13,
    "end": 12820.89,
    "text": "Wo sind da die Quelle?"
  },
  {
    "start": 12821.689,
    "end": 12823.83,
    "text": "Und ich sag dann immer, die Quelle ist das Internet."
  },
  {
    "start": 12824.009,
    "end": 12824.789,
    "text": "Google das einfach."
  },
  {
    "start": 12824.93,
    "end": 12826.31,
    "text": "Das ist der allgemeine Tenor."
  },
  {
    "start": 12827.009,
    "end": 12832.71,
    "text": "Und bei dem, was du jetzt sagst ... Wir Deutsche haben uns doch in diesen Fragestellungen längst entschieden."
  },
  {
    "start": 12833.109,
    "end": 12833.689,
    "text": "Ja, ich nicht."
  },
  {
    "start": 12834.07,
    "end": 12839.449,
    "text": "So, wir hatten doch ein Wirtschaftsminister, der sagte, ah, wir brauchen irgendwas mit Chips, Intel Investition."
  },
  {
    "start": 12840.289,
    "end": 12841.55,
    "text": "Ich mach mal das mit der Wärmepumpe."
  },
  {
    "start": 12841.63,
    "end": 12844.189,
    "text": "Die Wärmepumpe heute, Verkaufsschlager."
  },
  {
    "start": 12844.89,
    "end": 12847.47,
    "text": "Jeder Scheiß, also überall werden Werbepumpen verkauft."
  },
  {
    "start": 12848.449,
    "end": 12854.57,
    "text": "Sie haben jetzt die Ölheizung überholt, drehandetfünfzigtausend Wärmepumpen gegen drehandetzwanzigtausend Ölheizung oder sowas, ja?"
  },
  {
    "start": 12855.869,
    "end": 12858.189,
    "text": "Nur, wir machen halt eine Antipolitik dazu."
  },
  {
    "start": 12858.97,
    "end": 12860.13,
    "text": "Ja, genau, das ist ja das"
  },
  {
    "start": 12860.65,
    "end": 12860.93,
    "text": "Thema."
  },
  {
    "start": 12860.99,
    "end": 12862.49,
    "text": "Die Reiche hat original gesagt,"
  },
  {
    "start": 12865.31,
    "end": 12865.529,
    "text": "die hat"
  },
  {
    "start": 12865.65,
    "end": 12873.23,
    "text": "original gesagt, wir haben uns in Deutschland überschätzt, bei den Berechnungen künftiger Stromverbräuche."
  },
  {
    "start": 12873.83,
    "end": 12875.27,
    "text": "So viel Strom brauchen wir gar nicht."
  },
  {
    "start": 12875.869,
    "end": 12879.89,
    "text": "Also können wir die Investitionen in neue Energien so ein bisschen runterfahren."
  },
  {
    "start": 12880.529,
    "end": 12884.77,
    "text": "Und dann denke ich mir, was war nochmal der Tenor der CDU CSU als es sie ist?"
  },
  {
    "start": 12884.93,
    "end": 12887.609,
    "text": "Wir nehmen ein, drei Atomkraftwerke raus."
  },
  {
    "start": 12890.15,
    "end": 12916.27,
    "text": "was null, null, null, null, null, null, null, null, null, null, null, null, null, null, null, null, null, null, null, null, null, null, null."
  },
  {
    "start": 12916.71,
    "end": 12917.949,
    "text": "Ja, das ist ja das Tragische."
  },
  {
    "start": 12918.21,
    "end": 12919.349,
    "text": "Das ist ja das Tragische."
  },
  {
    "start": 12919.41,
    "end": 12932.15,
    "text": "Und dann sieht man auch, wenn wir eben vom Meeresgrund sprachen, an dem die AfD alles auffangen kann, der wird hier gerade produziert, weil man noch nicht mal mehr bereit ist, Rürob und Hüter zuzuhören."
  },
  {
    "start": 12932.609,
    "end": 12935.449,
    "text": "Also wir reden ja hier noch gar nicht von progressiven Ökonomen."
  },
  {
    "start": 12936.17,
    "end": 12938.55,
    "text": "Wir sind ja ganz geliefert sind wir hier."
  },
  {
    "start": 12939.109,
    "end": 12940.97,
    "text": "Wir sind eigentlich im Mainstream unterwegs."
  },
  {
    "start": 12941.869,
    "end": 12943.289,
    "text": "Hüter fragt ganz klar."
  },
  {
    "start": 12943.689,
    "end": 12945.59,
    "text": "Das ist das, was wir heute hier im Fokus haben."
  },
  {
    "start": 12945.63,
    "end": 12962.449,
    "text": "Wenn China jetzt so mutig vorangeht, mutig oder kraftvoll, sagen wir es mal, mit dieser global governance-initiative, um zu sagen, was wir definieren jetzt hier mal, was souveräne Gleichheiten, menschenszentrierte Globalisierung ist, dann zeigt das ja nur, dass wir keine Gegengeschichten mehr erzählen können."
  },
  {
    "start": 12962.49,
    "end": 12963.849,
    "text": "Der Transparentenwissen gibt es nicht mehr."
  },
  {
    "start": 12964.27,
    "end": 12975.41,
    "text": "Und die europäische Geschichte, Bert, ist nur noch eine, wo unsere Regierung nach Brüssel läuft und sagt zu Recht, Baut mal die Bürokratie zurück, baut mal jene Bürokratie, aber wo ist denn die Vorwärtsgeschichte?"
  },
  {
    "start": 12976.13,
    "end": 12976.41,
    "text": "Ja, genau."
  },
  {
    "start": 12976.89,
    "end": 12978.41,
    "text": "Es gibt keine Vorwärtsgeschichte."
  },
  {
    "start": 12978.529,
    "end": 12982.13,
    "text": "Wir kommen jetzt zur schon erwähnten Wirtschaftsministerin Reiche."
  },
  {
    "start": 12982.21,
    "end": 12985.81,
    "text": "Die hat ja ein Extrakremium nochmal, das sie berät."
  },
  {
    "start": 12986.73,
    "end": 12993.59,
    "text": "Ich empfehle, die Folge sich ganz anzuhören über den Wachstumsschub, der da in Deutschland kommen soll."
  },
  {
    "start": 12994.369,
    "end": 13001.189,
    "text": "Denn Hüter und Rüro werden immer wieder, das habe ich jetzt nicht mitgeklippt, sagen, ja, die geschätzten Kollegen und so weiter."
  },
  {
    "start": 13001.77,
    "end": 13005.41,
    "text": "Aber in Wahrheit stampfen sie das wirklich in Grund und Boden."
  },
  {
    "start": 13005.47,
    "end": 13006.05,
    "text": "Wir holen mal rein."
  },
  {
    "start": 13006.31,
    "end": 13009.05,
    "text": "Das Anfang der Woche erschien eine Gutachten."
  },
  {
    "start": 13010.27,
    "end": 13014.99,
    "text": "Die Expertise des Beraterkreis von Wirtschaftsministerin Reiche reden."
  },
  {
    "start": 13016.509,
    "end": 13036.91,
    "text": "Die Autoren Eronika Grimm, Justus Hausgab, Stefan Kohleff und Volker Wieland haben diesen, sagen wir mal, dreißigseitigen Text, seitenlangen Text ein gleichermaßen anspruchsvollen wie Interpretationsoffenen Titel vorangestellt, nämlich eine Wachstumsagenda für Deutschland."
  },
  {
    "start": 13037.689,
    "end": 13038.15,
    "text": "Ah ja."
  },
  {
    "start": 13038.47,
    "end": 13043.93,
    "text": "Ja, ich finde ja, Veronica Grimm ist mittlerweile dieser Öltropfen, der einfach den ganzen Ozean versäucht so, ne?"
  },
  {
    "start": 13044.289,
    "end": 13045.73,
    "text": "Das ist nicht mehr gebrauchend, soweit"
  },
  {
    "start": 13046.369,
    "end": 13046.689,
    "text": "Veronica"
  },
  {
    "start": 13046.81,
    "end": 13048.57,
    "text": "Grimm hat mitgeschrieben, ist schon klar."
  },
  {
    "start": 13049.509,
    "end": 13051.89,
    "text": "Dann weißt du, man braucht den Text eigentlich nicht zu lesen."
  },
  {
    "start": 13052.67,
    "end": 13054.23,
    "text": "Hier wird es ja doch mal die Mühe gemacht."
  },
  {
    "start": 13054.89,
    "end": 13057.57,
    "text": "Was erfahren wir denn eigentlich jetzt so über Deutschland?"
  },
  {
    "start": 13058.009,
    "end": 13061.21,
    "text": "Exportweltmeister, wollte man doch immer sein, will man noch immer sein?"
  },
  {
    "start": 13061.689,
    "end": 13064.05,
    "text": "Dass das wegbrechen der Basis."
  },
  {
    "start": 13064.93,
    "end": 13071.71,
    "text": "unseres traditionellen Geschäftsmodells, des exportgetriebenen Wachstums, mit keinem Wort erwähnt worden ist."
  },
  {
    "start": 13072.39,
    "end": 13082.07,
    "text": "Und deswegen weiß ich gar nicht, wer jenseits von der Wirtschaft, Journalisten und Podcastern die Zielgruppe dieses Papiers sein soll."
  },
  {
    "start": 13082.93,
    "end": 13083.77,
    "text": "Wie kann das sein?"
  },
  {
    "start": 13083.97,
    "end": 13096.449,
    "text": "Also wie kann eine Wirtschaftsministerin ein Gremium haben und die ganze Zeit ist über die Merkel-Era hinweg immer nur von der Exportnation Deutschland die Rede und hier da haben uns jetzt mal nicht mit beschäftigt."
  },
  {
    "start": 13097.65,
    "end": 13101.869,
    "text": "Hüter ist auch ein bisschen erstaunt, welche Vergleiche so herangezogen werden."
  },
  {
    "start": 13101.91,
    "end": 13104.91,
    "text": "Die Expertise hat zwei Unterabschnitte."
  },
  {
    "start": 13105.23,
    "end": 13113.97,
    "text": "Einmal geht es um die Diagnose und dann um die Therapie und ich finde, Wenn man so etwas macht, muss man dann schon mal auch in der Diagnose genau sein."
  },
  {
    "start": 13114.029,
    "end": 13115.65,
    "text": "Da hätte ich schon ein paar Anmerkungen."
  },
  {
    "start": 13116.189,
    "end": 13120.81,
    "text": "Natürlich kann man Deutschland mit den Niederlanden, Dänemark und Schweiz beispielsweise vergleichen."
  },
  {
    "start": 13121.33,
    "end": 13125.97,
    "text": "Aber ein großes Land mit zweiundachtzig Millionen Menschen, mit kleinen Ländern, mit maximal zehn Millionen."
  },
  {
    "start": 13126.009,
    "end": 13126.27,
    "text": "Mit zehn"
  },
  {
    "start": 13126.31,
    "end": 13127.77,
    "text": "Millionen die Schweiz."
  },
  {
    "start": 13127.93,
    "end": 13133.33,
    "text": "Und ich sage mal, maximal zehn, also unter zehn sind, das ist ein bisschen schwierig so."
  },
  {
    "start": 13133.91,
    "end": 13133.949,
    "text": "Ja."
  },
  {
    "start": 13134.93,
    "end": 13135.07,
    "text": "Also"
  },
  {
    "start": 13135.17,
    "end": 13135.789,
    "text": "auch gute Stimmung."
  },
  {
    "start": 13136.09,
    "end": 13137.55,
    "text": "Weil in Dänemark hat ein Nachbarland."
  },
  {
    "start": 13138.07,
    "end": 13139.59,
    "text": "Ja, aber warum diese Länder?"
  },
  {
    "start": 13139.65,
    "end": 13142.63,
    "text": "hat man sich jetzt vielleicht gefragt, warum werden die beigezogen?"
  },
  {
    "start": 13142.71,
    "end": 13144.15,
    "text": "Hat man einfach die kleinsten gesucht?"
  },
  {
    "start": 13144.23,
    "end": 13144.91,
    "text": "oder was war der Grund?"
  },
  {
    "start": 13145.31,
    "end": 13147.849,
    "text": "Niemand hat einfach Länder gesucht mit einem Handelsbilanzüberschuss."
  },
  {
    "start": 13148.369,
    "end": 13148.43,
    "text": "Und"
  },
  {
    "start": 13148.47,
    "end": 13150.869,
    "text": "den hätte man ja auch gerne für Deutschland weiterhin ganz hoch."
  },
  {
    "start": 13151.63,
    "end": 13151.99,
    "text": "Das"
  },
  {
    "start": 13152.63,
    "end": 13155.509,
    "text": "ist reicher und so, das ist Kotzwort, das ist Taran Pesk."
  },
  {
    "start": 13156.289,
    "end": 13157.07,
    "text": "Blöde ins Zeug."
  },
  {
    "start": 13157.13,
    "end": 13157.65,
    "text": "Man kann das"
  },
  {
    "start": 13158.109,
    "end": 13158.55,
    "text": "nicht verstehen."
  },
  {
    "start": 13158.59,
    "end": 13158.609,
    "text": "Ja,"
  },
  {
    "start": 13158.73,
    "end": 13159.91,
    "text": "Handelsbilanzüberschuss."
  },
  {
    "start": 13159.99,
    "end": 13161.77,
    "text": "Das wollen wir wieder haben, damit die anderen das kaufen."
  },
  {
    "start": 13161.83,
    "end": 13163.33,
    "text": "Aber da kommen wir gleich nochmal Flaschbeck zu."
  },
  {
    "start": 13164.689,
    "end": 13171.17,
    "text": "Ordnungspolitik steht natürlich da ganz hoch im Kurs bei GRIM und den Mitautorenhüter."
  },
  {
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    "end": 13177.689,
    "text": "Also es wird so getan, als könnte man mit einer Ordnungspolitik für die Normalität."
  },
  {
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    "end": 13179.13,
    "text": "argumentieren."
  },
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    "text": "Und diese Normalität haben wir aber nicht."
  },
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    "text": "Wir haben sie nicht aus geopolitischen Gründen."
  },
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    "text": "Wir haben sie nicht aus Gründen der Klimapolitik."
  },
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    "end": 13190.91,
    "text": "Und wir haben sie natürlich auch nicht aus Gründen der demografischen Alterung, die zu ganz anderen Konsequenzen führt."
  },
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    "end": 13192.81,
    "text": "Die Dinge, die dazu genannt sind, sind ja alle richtig."
  },
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    "text": "Aber die beiden anderen wesentlichen fundamentalen Veränderungen, die unser Geschäftsmodell betreffen, die das haben wir ja schon mehrfach"
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    "end": 13199.91,
    "text": "diskutiert,"
  },
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    "text": "werden nicht an den Anfang der"
  },
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    "text": "Analyse gestellt."
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    "text": "Nicht thematisiert."
  },
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    "text": "Ja, also Ordnungspolitik ist so die Idee von Kabinetts-Tisch, ist das Politbüro."
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    "text": "das sagt der Deutschland AG, was so Sache ist."
  },
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    "text": "Nein,"
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    "text": "Ordnungspolitik ist ... Ordnungspolitik bedeutet ja, wir machen nur noch so eine Rahmensetzung, aber dann unternehmerische Freiheit."
  },
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    "text": "Die Rahmensetzung hat ja Zielsetzung."
  },
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    "text": "Man hat dann so eine Angebotsorientierte, das brauchen wir, das machen wir, wir hätten gerne in dem Falle ein Exportüberschuss."
  },
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    "text": "Aber"
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    "end": 13229.33,
    "text": "ohne irgendeine Bedingung."
  },
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    "end": 13233.609,
    "text": "Also die sagen einfach nur, was braucht, wir senken euch die Steuern."
  },
  {
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    "end": 13240.49,
    "text": "Das heißt, ohne Bedingung, die Leute schreiben dir aus ihren Betrieben heraus, was sie sich wünschen und da du mit den Best Friends bist und ihnen vertraust."
  },
  {
    "start": 13240.55,
    "end": 13247.91,
    "text": "Du kriegst eine Steuersenkung, die Lohnkosten müssen fallen und die Arbeitszeiten müssen flexibilisiert werden."
  },
  {
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    "end": 13260.77,
    "text": "Und dann, wenn wir noch ein paar Euros aus dem Sozialstaat rausnehmen können, wird schon der Markt sich wieder erneuern und wird dank Innovation alles groß werden."
  },
  {
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    "end": 13263.27,
    "text": "Das ist die Idee, die man dort hat."
  },
  {
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    "end": 13267.529,
    "text": "Interessant ist, dass selbst die Leute dann also Grimm und Co."
  },
  {
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    "end": 13273.73,
    "text": "in dem Paper aufschreiben, dass sie jetzt nicht davon ausgehen, dass große Wachstumsimpulse kommen durch die Aufrüstung."
  },
  {
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    "end": 13276.09,
    "text": "Oh, wunder."
  },
  {
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    "end": 13278.849,
    "text": "Interessant, dass das auch wieder so eventuert und rührt."
  },
  {
    "start": 13280.47,
    "end": 13282.07,
    "text": "Hüter, nehmt da nochmal kurz Bezug drauf."
  },
  {
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    "end": 13291.39,
    "text": "Dass die Wachstumsintruel sind, die sehr differenziert betrachtet werden müssen nach den Verteidigungsausgaben, wo man höchstens die Forschungs- und Entwicklungsthemen sehen kann, die Innovations."
  },
  {
    "start": 13291.75,
    "end": 13312.529,
    "text": "Wenn die Dual-Use-Themen sehen kann, aber an sich die Produktivitätseffekte gering sind auf der anderen Seite und da nur, wenn es skaliert werden kann, auf der anderen Seite in der Infrastruktur haben wir eine ganz andere Empirie dazu, die eigentlich positiv ist, was mir aber dann fehlt bei der Betrachtung, dann muss ich ordnungs-, wenn ich ordnungslos argumentiere, muss ich auch sagen, was sind denn die adäquaten Finanzierungsinstrumente?"
  },
  {
    "start": 13313.55,
    "end": 13314.13,
    "text": "Weiß man nicht."
  },
  {
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    "end": 13315.869,
    "text": "Ja, das ist auch ganz interessant."
  },
  {
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    "end": 13330.33,
    "text": "Wenn man zum Beispiel das Morning Briefing vom Handelsbateur bekommt man da laufend wunderbare Meldungen aus der Rüstungsindustrie, Rekorde, Neuinvestitionen, Startups werden gegründet, Helsing, unser neuer Star."
  },
  {
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    "end": 13334.71,
    "text": "Also die Rüstungsindustrie braucht den Staat als Finanzier."
  },
  {
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    "end": 13347.77,
    "text": "Es gibt ja keinen Abnehmer, also der Abnehmer ist der Staat und der Staat ist die Bundeswehr und die Bundeswehr nimmt gerade die Liegenschaften zurück, um einfach... In Hausnummer eins wird eine Bombe produziert und in Hausnummer zwei wird sie eingelagert."
  },
  {
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    "end": 13349.59,
    "text": "Das ist der volkswirtschaftliche Beitrag."
  },
  {
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    "end": 13352.949,
    "text": "Und jetzt kann man mal überlegen, wie das bei einem Auto ist."
  },
  {
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    "end": 13354.07,
    "text": "Da ist es nämlich sehr anders."
  },
  {
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    "end": 13354.529,
    "text": "Da fährt"
  },
  {
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    "end": 13355.59,
    "text": "bei uns die Jahre mit Rob."
  },
  {
    "start": 13355.949,
    "end": 13368.57,
    "text": "Ja, und deswegen ist da auch die eigentliche Produktivität viel höher, bringt also die Investition viel mehr in den Standort Autoland Deutschland als in den Standort Rüstungsland Deutschland."
  },
  {
    "start": 13369.109,
    "end": 13374.27,
    "text": "Das ist jetzt nicht nur einfach so ins Blaue geredet, sondern wir hören jetzt Patrick Kaczmarczyk dazu."
  },
  {
    "start": 13374.91,
    "end": 13379.869,
    "text": "Er hat mit Tom Krebs zusammen eine Studie veröffentlicht, hat das mal modelliert."
  },
  {
    "start": 13380.13,
    "end": 13387.91,
    "text": "Wie werden dann diese großen Rüstungsausgaben sich in der Wirtschaft auswirken?"
  },
  {
    "start": 13388.529,
    "end": 13390.609,
    "text": "Im heute Journal ein Statement von ihm."
  },
  {
    "start": 13391.07,
    "end": 13391.09,
    "text": "Es"
  },
  {
    "start": 13391.13,
    "end": 13394.23,
    "text": "wird wahrscheinlich einen Impuls geben, aber der wird moderat ausfallen."
  },
  {
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    "end": 13403.349,
    "text": "Unsere Erschätzung zufolge werden für jeden ausgegebenen Euro in der Rüstungsindustrie nicht mehr als zusätzliche fünfzig Cent zum Bruttoinlandsprodukt hinzukommen."
  },
  {
    "start": 13403.77,
    "end": 13405.59,
    "text": "In anderen Bereichen halten wir da deutlich mehr."
  },
  {
    "start": 13405.689,
    "end": 13407.71,
    "text": "Beispielsweise bei der öffentlichen Infrastruktur."
  },
  {
    "start": 13408.17,
    "end": 13412.99,
    "text": "Dort haben wir zwei Euro, die zusätzlich generiert werden, bei der Betreuungsinfrastruktur sogar drei."
  },
  {
    "start": 13414.029,
    "end": 13423.89,
    "text": "Also, um das zu übersetzen, wenn der zukünftlich fährt und einfach so eine ganze Riege von Menschen irgendwo hin fährt, die dann dort arbeiten, konsumieren, leben, dann kostet"
  },
  {
    "start": 13424.05,
    "end": 13424.109,
    "text": "das"
  },
  {
    "start": 13424.21,
    "end": 13426.49,
    "text": "Ticket ein Euro und man kriegt zwei bis vier."
  },
  {
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    "end": 13431.63,
    "text": "Und wenn man eine Bombe einfach nur ins Regal legt, bleiben nur fünfzig Cent übrig von dem Euro."
  },
  {
    "start": 13432.349,
    "end": 13432.39,
    "text": "Ja."
  },
  {
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    "end": 13436.609,
    "text": "Und bei Bildung sagt er noch ganz am Ende, sind es drei Euro."
  },
  {
    "start": 13436.75,
    "end": 13438.009,
    "text": "Bei Bildung sind es drei Euro."
  },
  {
    "start": 13438.13,
    "end": 13449.97,
    "text": "Der Tom Krebs ist ja... Ich hab ja auch eine Studie in der Kinderwüste drin, wo er den volkswirtschaftlichen Vorteil mit dieser Rendite, die Philippa Segel Klöckner auch in ihrem Buch über das gute Geld da drin hat."
  },
  {
    "start": 13450.55,
    "end": 13452.05,
    "text": "Da sind vierzehn Prozent Rendite."
  },
  {
    "start": 13453.17,
    "end": 13454.289,
    "text": "Mehr Rendite gibt's fast nirgendwo."
  },
  {
    "start": 13454.71,
    "end": 13455.99,
    "text": "Also es gibt jetzt kein ... Gibt's"
  },
  {
    "start": 13456.05,
    "end": 13457.41,
    "text": "keine ETF, wo man das machen kann."
  },
  {
    "start": 13457.67,
    "end": 13457.71,
    "text": "Ja."
  },
  {
    "start": 13458.289,
    "end": 13460.71,
    "text": "Da, kleine Proante, nur weil's superwitzig ist."
  },
  {
    "start": 13461.77,
    "end": 13462.75,
    "text": "Wo kauft man ETFs?"
  },
  {
    "start": 13463.13,
    "end": 13465.609,
    "text": "Muss ja einen Anbieter geben von ETFs, also BlackRock oder so, ne?"
  },
  {
    "start": 13466.91,
    "end": 13470.47,
    "text": "Und es gibt in Amerika so eine Stule, ich hab dazu auch einen Clip, wollen wir später mal spielen."
  },
  {
    "start": 13471.349,
    "end": 13480.77,
    "text": "Wenn man nicht in den ETF investiert, sondern in die Firma, die den ETF breitstellt, macht man mehr Rendite als mit dem ETF."
  },
  {
    "start": 13481.71,
    "end": 13483.47,
    "text": "Also Börsenhattel ist mittlerweile komplett."
  },
  {
    "start": 13484.07,
    "end": 13484.23,
    "text": "Ja so."
  },
  {
    "start": 13484.63,
    "end": 13484.67,
    "text": "Ja."
  },
  {
    "start": 13485.73,
    "end": 13489.009,
    "text": "Noch mal auf diesem Punkt, den Patrick Kaczmarczyk da macht."
  },
  {
    "start": 13490.21,
    "end": 13492.109,
    "text": "Fünfzig Zent, also bekommt man daraus."
  },
  {
    "start": 13492.449,
    "end": 13497.289,
    "text": "und jetzt wird aber unglaublich viel Geld gerade da mobilisiert für das, was du beschrieben hast."
  },
  {
    "start": 13497.949,
    "end": 13505.99,
    "text": "Die Sache ist ja auch, wenn wir jetzt hören, Rheinmetall, zwanzigmal mehr wert, bauen die jetzt zwanzigmal mehr."
  },
  {
    "start": 13507.43,
    "end": 13508.41,
    "text": "Ist das realistisch?"
  },
  {
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    "end": 13518.529,
    "text": "Ist das vielleicht doch auch, weil es so eng miteinander verflochten ist, mit Staaten so eine sehr gute Gelegenheit, die Profite zu steigern, wo man ja eh sehr gut Geld jetzt gerade bekommt?"
  },
  {
    "start": 13519.21,
    "end": 13521.17,
    "text": "Ach, ihr wollt Leoparden und ihr habt nur uns als Anbieter."
  },
  {
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    "end": 13522.75,
    "text": "Kostet jetzt doppelt so viel."
  },
  {
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    "end": 13527.449,
    "text": "Ich würde sagen, da ist man noch in einer ganz komfortablen Ausgangslage."
  },
  {
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    "end": 13530.449,
    "text": "Man sollte an diesem Thema vielleicht mal dranbleiben."
  },
  {
    "start": 13531.27,
    "end": 13533.65,
    "text": "Hier lassen Hüter noch den Saarknagel einschlagen."
  },
  {
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    "end": 13536.13,
    "text": "Oder ich würde mal so rum sagen, vermisst man."
  },
  {
    "start": 13536.81,
    "end": 13540.93,
    "text": "eine Wahrnehmung der gegebenen Realität, die eine völlig andere ist."
  },
  {
    "start": 13540.99,
    "end": 13544.91,
    "text": "Es wird an einer Stelle über Deindustrialisierung gesprochen, aber es folgt nichts drauf."
  },
  {
    "start": 13544.949,
    "end": 13545.849,
    "text": "Was heißt das denn?"
  },
  {
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    "end": 13548.71,
    "text": "Dann wird nur gesagt, was gerne ist, ist ja auch sehr wohlfeil."
  },
  {
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    "end": 13553.21,
    "text": "Viele Kollegen Aussagen, ja, wir tun so viel für Altes und so wenig für Neues."
  },
  {
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    "end": 13555.97,
    "text": "Sie kommen aber mit der alten Ordnungspolitik."
  },
  {
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    "end": 13557.73,
    "text": "Ja, also Realitätsferne."
  },
  {
    "start": 13558.009,
    "end": 13561.71,
    "text": "Das ist das Wort, das hier eigentlich genannt werden muss."
  },
  {
    "start": 13562.39,
    "end": 13566.23,
    "text": "Wir kommen noch in eine andere Episode, da geht es um das Klima-Rürop."
  },
  {
    "start": 13566.93,
    "end": 13575.23,
    "text": "Ich glaube, leider können wir ja perspektivisch die USA als zumindest ökologischen Partner abschreiben."
  },
  {
    "start": 13575.33,
    "end": 13578.31,
    "text": "Das Gegenteil ist der Fall."
  },
  {
    "start": 13579.31,
    "end": 13592.23,
    "text": "Wenn der alte Kontinent aus verschiedenen Gründen an, sagen wir mal, einer zukunftsfähigen Klimapolitik interessiert ist, gibt es da China noch ein Entwicklungsland, ist eigentlich nur einen Partner."
  },
  {
    "start": 13592.93,
    "end": 13593.609,
    "text": "Und das ist China."
  },
  {
    "start": 13595.029,
    "end": 13595.17,
    "text": "Das,"
  },
  {
    "start": 13595.27,
    "end": 13609.009,
    "text": "dass sich China deswegen, müssen uns eigentlich so komisch ist, als ich anhört, an einer Allianz und Kooperation mit China gelegen sein, wenn nicht gleichzeitig wirtschaftlich in Erfolg und Klimaschutz vereinbaren."
  },
  {
    "start": 13609.09,
    "end": 13612.07,
    "text": "Und dieser Punkt wird eigentlich noch gar nicht diskutiert."
  },
  {
    "start": 13613.689,
    "end": 13615.369,
    "text": "Europe und Hüter sind sich einig."
  },
  {
    "start": 13615.949,
    "end": 13617.789,
    "text": "Nationale Festung USA haben."
  },
  {
    "start": 13618.25,
    "end": 13626.91,
    "text": "So, und wenn uns dann wirklich an Klimazielen ... gelegen ist, geht kein Weg an einer Partnerschaft mit China vorbei."
  },
  {
    "start": 13628.15,
    "end": 13637.59,
    "text": "Das ist ja mal eine interessante Botschaft in die deutsche Debatte hinein, denn wir haben ja in der letzten Woche einen Zukunftsentscheid in der freien Nutanze Stadt Hamburg gehabt."
  },
  {
    "start": 13637.77,
    "end": 13638.23,
    "text": "Hört, hört."
  },
  {
    "start": 13638.509,
    "end": 13640.23,
    "text": "Die Leute wollten, dass das früher geschieht."
  },
  {
    "start": 13640.449,
    "end": 13641.529,
    "text": "Was"
  },
  {
    "start": 13641.57,
    "end": 13652.49,
    "text": "ich auch sehr gut fand, dass der Chanchater gleich sagte, Ja, also die Bevölkerung hat jetzt gesagt, von vierzig auf fünfunddreißig wird das vorgezogen, aber es wird noch keine sofortigen Konsequenzen geben, die wollten gerade sofort."
  },
  {
    "start": 13652.71,
    "end": 13652.849,
    "text": "Bis"
  },
  {
    "start": 13652.949,
    "end": 13654.07,
    "text": "morgen ist aber noch Zeit."
  },
  {
    "start": 13654.25,
    "end": 13655.689,
    "text": "Morgen, also heute noch nicht."
  },
  {
    "start": 13656.41,
    "end": 13666.23,
    "text": "Also das mit dem Klima finde ich auch wahnsinnig interessant, denn... In diese Musialisierung bedeutet ja, im Grunde soll alles bleiben, wie es ist, aber nicht weiter die Umwelt zerstören."
  },
  {
    "start": 13666.27,
    "end": 13668.109,
    "text": "Auch ein Museum muss gut klimatisiert sein."
  },
  {
    "start": 13668.15,
    "end": 13668.369,
    "text": "Genau."
  },
  {
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    "end": 13672.57,
    "text": "Also ein großer Umbau Europas, der allen vor Ort eine Aufgabe gibt."
  },
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    "text": "Und für so Städte wie Lissabon oder Athen, wo es einfach hundert Tage im Jahr vierzig Grad ist."
  },
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    "text": "Und ich habe das in Lissabon gesehen, die wohnen ja wirklich einfach in Kisten, so die Leute."
  },
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    "text": "Und dann klebt draußen so eine Maschine dran."
  },
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    "text": "Man denkt sich so, damit kriegt ihr einen Raum gekürt, dann lebt ihr in der Küche."
  },
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    "text": "Das ist doch kein Leben."
  },
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    "text": "Eigentlich kann man das richtig krass organisieren, mit China dieses Problem zu lösen."
  },
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    "text": "Ja, Tus sagt das ja auch, Park ist da."
  },
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    "text": "Ja,"
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    "text": "da muss man"
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    "text": "richtig den"
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    "text": "Planeten auf Vordermann bringen."
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    "text": "Stattdessen hegemonie amerika."
  },
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    "text": "Langsam wird man auch wütend."
  },
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    "text": "Man sieht Trump und ist belustigt."
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    "text": "Ja."
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    "text": "Und die"
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    "text": "Wut, die die Amerikaner auf ihren Trump haben, also der Teil, den hat man so langsam auf die eigenen Politiker, weil die Idee sie sich da nicht abnabeln könnte."
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    "text": "Ja,"
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    "end": 13722.789,
    "text": "also das bisschen Chips mit dem Klima, das ist einfach nicht mehr fassbar."
  },
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    "text": "Wir denken aber jetzt noch in Bilanzen, Heiner Flasberg, ein weiterer Ökonom, war bei Mario Lochner zu Gast und sagt mal Folgendes über das große Sparen."
  },
  {
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    "end": 13744.849,
    "text": "Wir haben in diesem Jahr, es gibt jetzt ganz neue Zahlen der Bundesbank dazu, im vergangenen Jahr hatten wir dreihundert Milliarden, ersparen ist der privaten Haushalt, dreihundert Milliarden."
  },
  {
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    "end": 13750.93,
    "text": "Diese dreihundert Milliarden muss man sich immer mal vorstellen, das ist das eigentliche deutsche Problem, nicht die Schulden, erst mal das Sparen."
  },
  {
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    "end": 13763.55,
    "text": "Das Sparen ist ein Problem, weil diese dreihundert Milliarden fehlen den Unternehmen, denn die Unternehmen und die Staaten natürlich alle Arbeitgeber haben ja Gehälter bezahlt, haben Löhne bezahlt, haben Renten bezahlt, aber sie kriegen nur zehn Prozent weniger zurück."
  },
  {
    "start": 13764.15,
    "end": 13766.849,
    "text": "Sie müssen aber wieder Löhne und Gehälter bezahlen im nächsten Monat."
  },
  {
    "start": 13767.41,
    "end": 13768.27,
    "text": "Und woher sollen die kommen?"
  },
  {
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    "text": "Ja,"
  },
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    "text": "ich bin total dafür, dass wir hier in Frankfurt, und glaube, wir können sie alle nur in die Haare schneiden, aber ich bin für eine Verdopplung des Dienstleistungssektors bezahlt durch nicht abgezogene Mietzahlung."
  },
  {
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    "end": 13782.83,
    "text": "Die Miete muss in der Stadt bleiben."
  },
  {
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    "end": 13786.369,
    "text": "Das sowieso bleiben wir mal bei dem Sparen."
  },
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    "end": 13792.949,
    "text": "Also das muss man auch vielleicht für die Leute, die jetzt Flasbek nicht so gut kennen, der denkt in Bilanzen."
  },
  {
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    "end": 13802.449,
    "text": "Und das ist auch richtig, macht ja auch Maurice oder macht auch Patrick Kaczmarczyk und bedeutet, dass wir jetzt hier Leute haben, die bekommen Lohn ausgezahlt."
  },
  {
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    "end": 13805.17,
    "text": "Und dann legen sie etwas davon auf die hohe Kante."
  },
  {
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    "end": 13806.67,
    "text": "Also zumindest die, die das können."
  },
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    "end": 13806.89,
    "text": "Ich glaube,"
  },
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    "end": 13808.029,
    "text": "wir leben alle in Bilanzen."
  },
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    "end": 13810.47,
    "text": "Das ist das Schicksal unseres normalen..."
  },
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    "end": 13813.33,
    "text": "Wir leben in Bilanzen, aber die denken nicht in Bilanzen."
  },
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    "end": 13815.07,
    "text": "Das ist, glaube ich, unser Problem häufig."
  },
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    "text": "Das bedeutet also, dieses Geld ist da gebunden."
  },
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    "text": "Das liegt unter dem Kopfkissen oder auf dem Sparbuch oder im ETF-Plan, wo auch immer."
  },
  {
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    "text": "Bedeutet oder im Bitcoin."
  },
  {
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    "end": 13827.97,
    "text": "Bedeutet aber dieses Geld kommt ja nicht zurück in die Wirtschaft."
  },
  {
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    "text": "Das heißt, ich gehe damit nicht ins Restaurant oder ins Geschäft oder sonst etwas."
  },
  {
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    "end": 13835.529,
    "text": "Dadurch entsteht diese Lücke, Flasbeck sagt."
  },
  {
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    "end": 13838.449,
    "text": "Da ist eine Lücke von drei Hundert Milliarden pro Jahr."
  },
  {
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    "end": 13846.109,
    "text": "So, diese Lücke müsste in einer Marktwirtschaft, wenn wir ... einen Sinn und ein Feld und wie sie alle heißen folgen würden."
  },
  {
    "start": 13846.55,
    "end": 13852.39,
    "text": "Wenn es das gäbe, was die Herren, wovon die Herren reden, nämlich eine Marktwirtschaft, dann müsste diese Lücke von den Unternehmen geschlossen werden."
  },
  {
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    "end": 13855.99,
    "text": "Dann müssten die Unternehmen dreihundert Milliarden Schulden machen, dann wäre alles gut."
  },
  {
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    "end": 13859.05,
    "text": "Dann könnte die Storz sich raushalten, dann wäre alles völlig in Ordnung."
  },
  {
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    "end": 13861.189,
    "text": "Das ist nur leider nicht in dieser Welt."
  },
  {
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    "end": 13868.99,
    "text": "Im Jahr vierundzwanzig, wie gesagt, ganz frische Zahlen der Bundesbank, habe ich nicht erfunden, haben die Unternehmen vierzig Milliarden gespart."
  },
  {
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    "end": 13870.689,
    "text": "Auch noch gespart."
  },
  {
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    "end": 13874.09,
    "text": "Das heißt, die Lücke ist nicht dreihundert Milliarden, sondern dreihundertvierzig Milliarden."
  },
  {
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    "end": 13879.83,
    "text": "Wir wissen, dass von den Ordnungspolitikern, die jetzt hier auch noch mal namentlich erwähnt wurden, Gribben hätte man auch noch nennen können."
  },
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    "text": "Sagst du"
  },
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    "text": "jetzt, wie viel Lindner gespart hat?"
  },
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    "end": 13884.949,
    "text": "Nein, der wäre auch noch mal zu nennen mit seinem Spanen."
  },
  {
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    "end": 13886.029,
    "text": "Also alle haben jetzt gespart."
  },
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    "end": 13889.449,
    "text": "Lindner hat gespart, die Unternehmen haben gespart und die Privatbeute haben gespart."
  },
  {
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    "end": 13890.789,
    "text": "Und dann sagt man, der Span"
  },
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    "text": "ist"
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    "text": "was komisch, dass gerade so wenig gekauft wird."
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    "text": "Ja, weil alle gespart haben überall."
  },
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    "end": 13898.99,
    "text": "Es wird auch nicht gebaut, weil alle gerade gespart haben."
  },
  {
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    "end": 13900.289,
    "text": "Außer die Armen, die haben wir nicht gespart."
  },
  {
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    "text": "Aber komisch, dass man da keine Wirtschaft mit der Aufdauer betreiben kann."
  },
  {
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    "end": 13914.57,
    "text": "Und diese Ordnungspolitiker jetzt, die Erwentert oder Grimm, die gehen davon aus, dass man nur so ein Klimaschaffen muss, nur einen Rahmen setzen muss, einen ordnungspolitischen Rahmen."
  },
  {
    "start": 13915.27,
    "end": 13918.39,
    "text": "Und dann werden die Unternehmen schon Lust haben zu investieren."
  },
  {
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    "end": 13922.029,
    "text": "Und da sagt der Flasberg, nee, nee, die haben auch gespart."
  },
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    "end": 13927.93,
    "text": "Fragt man sich zurecht, das, was auch der Moderator hier fragt?"
  },
  {
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    "text": "Es kann doch nicht jeder immer sein Geld beim Fenster rausschmeißen, oder?"
  },
  {
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    "end": 13933.09,
    "text": "Ja, das wäre ja so eine Idee."
  },
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    "end": 13939.869,
    "text": "Wir haben ja diese Schwundgeldidee und so was ja schon hundert Jahre alt, so alles Geld, was man verdient, wird sofort ausgegeben."
  },
  {
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    "text": "Aber nein, etwas zu sparen, ist ja gar nicht doof."
  },
  {
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    "end": 13944.55,
    "text": "Hättest du mal polemisch gesagt."
  },
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    "text": "Nein, aber natürlich muss natürlich jeder das Geld zum Fenster rausschmeißen."
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    "text": "Sparen ist ja auch schön, aber wir müssen immer einen Schulden nachhaben."
  },
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    "text": "Wir brauchen einen Schulden."
  },
  {
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    "end": 13956.91,
    "text": "Und wie gesagt, wenn die Unternehmen nicht der Schuldner sind, ich habe überhaupt nichts gegensparen, aber wir brauchen einen Schuldner."
  },
  {
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    "end": 13962.05,
    "text": "Und jeder, der sagt, die Leute sollen noch mehr sparen wegen Rente oder so, der muss sagen, wer soll der Schuldner sein?"
  },
  {
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    "end": 13963.47,
    "text": "So, wer war der Schuldner in Deutschland?"
  },
  {
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    "end": 13968.97,
    "text": "In der Vergangenheit, ob das kann man den Bundestag zahlen, einfach ablesen, das war überwiegend das Ausland."
  },
  {
    "start": 13969.17,
    "end": 13970.369,
    "text": "Das Ausland war der Schuldner."
  },
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    "end": 13971.15,
    "text": "Das ist doch schön."
  },
  {
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    "end": 13990.27,
    "text": "Weil der Staat selbst gespart hat und ich sagte, wir springen in diese Lücke von hundert Milliarden und wir investieren, wir machen etwas möglich, wir mobilisieren Geld, hat man gesagt, nein, wir sparen, aber wir verkaufen was dem Ausland, dann bekommen wir nämlich wieder Geld von dort rein."
  },
  {
    "start": 13990.609,
    "end": 13994.47,
    "text": "Zum Beispiel, welch Wunder, Frankreich spielt da auch noch Rolle."
  },
  {
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    "end": 13997.39,
    "text": "So, das Ausland, das sind zum Beispiel die Franzosen, ne?"
  },
  {
    "start": 13997.609,
    "end": 13998.43,
    "text": "Jetzt sind wir beim Thema."
  },
  {
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    "end": 13999.75,
    "text": "Das sind die Franzosen."
  },
  {
    "start": 13999.789,
    "end": 14003.23,
    "text": "Die Franzosen haben Schulden gemacht, weil wir Leistung als Überschüsse gemacht."
  },
  {
    "start": 14003.27,
    "end": 14005.25,
    "text": "Wir haben ihnen Marktanteile weggenommen auf der Welt."
  },
  {
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    "end": 14015.789,
    "text": "den Franzosen ganz massiv in China vor allem, weil die französische Automobilindustrie war in China sehr gut, ist dann aber in den Zehnerjahren von den Deutschen sozusagen weggeputzt worden."
  },
  {
    "start": 14016.63,
    "end": 14019.43,
    "text": "So, und dann haben die Franzosen, deswegen haben die Franzosen Probleme."
  },
  {
    "start": 14019.49,
    "end": 14024.449,
    "text": "Die haben ein Außenwirtschaftlich Defizit, bei denen sparen aber auch die Haushalte und die Unternehmen, so wer soll die Schulden machen?"
  },
  {
    "start": 14024.93,
    "end": 14027.55,
    "text": "Wir haben das ja in Kampf der Nationen nachlesen können."
  },
  {
    "start": 14027.75,
    "end": 14027.869,
    "text": "Bei"
  },
  {
    "start": 14027.91,
    "end": 14028.23,
    "text": "Patrick."
  },
  {
    "start": 14028.27,
    "end": 14028.349,
    "text": "Kann"
  },
  {
    "start": 14028.39,
    "end": 14029.73,
    "text": "man im Salon also nochmal hören."
  },
  {
    "start": 14030.109,
    "end": 14035.029,
    "text": "Patrick hat ja ja das Buch zugeschrieben, wie Frankreich Deutschland sich dagegen überstehen."
  },
  {
    "start": 14035.369,
    "end": 14041.189,
    "text": "Jetzt kann man ja einwenden, aber vielleicht haben ja die Franzosen einfach nicht so tolle Autos gebaut wie die Deutschland, aber darum geht das nicht."
  },
  {
    "start": 14041.23,
    "end": 14042.75,
    "text": "Also es ist jetzt nicht eine Frage von Innovation."
  },
  {
    "start": 14042.789,
    "end": 14043.13,
    "text": "Ja, wir können"
  },
  {
    "start": 14043.17,
    "end": 14044.21,
    "text": "jetzt einen Moment nochmal machen."
  },
  {
    "start": 14044.55,
    "end": 14050.23,
    "text": "Die Deutschen haben einfach zu niedrige Löhne bezahlt und die Chinesen haben sich an zwei Prozent Inflationsziel."
  },
  {
    "start": 14050.73,
    "end": 14053.47,
    "text": "Alles muss immer zwei Prozent teurer werden, auch die Arbeit."
  },
  {
    "start": 14054.07,
    "end": 14055.05,
    "text": "Deutschland hat sich nicht dran gehalten."
  },
  {
    "start": 14055.55,
    "end": 14059.109,
    "text": "Und dadurch hatten sie einen Wettbewerbsvorteil, der Frankreich ausgeblutet hat."
  },
  {
    "start": 14059.189,
    "end": 14062.91,
    "text": "Und jetzt, oh, wunder, Frankreich steht ganz schlecht da, so diese Franzosen schon wieder."
  },
  {
    "start": 14063.47,
    "end": 14064.65,
    "text": "Wie die Griechen damals."
  },
  {
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    "end": 14065.029,
    "text": "Das Geld"
  },
  {
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    "end": 14066.949,
    "text": "zum Fenster rausgeschmissen, ja, nach Deutschland."
  },
  {
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    "end": 14074.15,
    "text": "Aber es darf nicht sein, dass ein Land wie Deutschland zwanzig, dreißig Jahre lang der Gewinner ist und immer der Gewinner bleiben will."
  },
  {
    "start": 14074.21,
    "end": 14076.509,
    "text": "Wir wollen jetzt unsere Wettbewerbsfähigkeit wieder erhöhen."
  },
  {
    "start": 14077.07,
    "end": 14079.89,
    "text": "China hat übrigens weit geringere Leistungslandsüberschüsse als Deutschland."
  },
  {
    "start": 14079.99,
    "end": 14080.949,
    "text": "Weit geringere, ne?"
  },
  {
    "start": 14081.529,
    "end": 14085.27,
    "text": "Der chinesische Leistungslandsüberschuss liegt bei einzig Nummer fünf Prozent am Protoinlandsprodukt."
  },
  {
    "start": 14085.609,
    "end": 14087.27,
    "text": "Der Deutsche immer noch bei sechs Prozent, ne?"
  },
  {
    "start": 14087.849,
    "end": 14098.009,
    "text": "Also und die wunderbaren Nordeuropäer, die immer hier als Vorbilder vorgehalten werden, Niederlande acht Prozent, Dänemark über zehn Prozent, Schweiz acht Prozent oder so."
  },
  {
    "start": 14098.55,
    "end": 14098.57,
    "text": "In"
  },
  {
    "start": 14099.71,
    "end": 14101.55,
    "text": "der Größenordnung, Schweden, sechs Prozent."
  },
  {
    "start": 14101.63,
    "end": 14102.71,
    "text": "Alle haben Leistung als Überschüsse."
  },
  {
    "start": 14103.17,
    "end": 14103.39,
    "text": "Toll."
  },
  {
    "start": 14103.83,
    "end": 14105.63,
    "text": "Es ist so verrückt."
  },
  {
    "start": 14105.91,
    "end": 14107.83,
    "text": "Er kommt dann auf Trump zu sprechen, finde ich,"
  },
  {
    "start": 14108.17,
    "end": 14109.27,
    "text": "ganz reizvoll,"
  },
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    "end": 14110.41,
    "text": "was er da sagt."
  },
  {
    "start": 14110.47,
    "end": 14113.47,
    "text": "Aber wie gesagt, das ist ja noch ein Stochann im Nebel."
  },
  {
    "start": 14113.55,
    "end": 14116.59,
    "text": "Wir wissen ja nicht, ob da irgendein Plan aufgeht."
  },
  {
    "start": 14117.39,
    "end": 14121.869,
    "text": "Wir haben ja auch hier immer wieder betont, es gibt dieses exorbitante Privileg des Dollars."
  },
  {
    "start": 14121.93,
    "end": 14124.789,
    "text": "Damit kann Amerika überall einkaufen."
  },
  {
    "start": 14124.83,
    "end": 14131.23,
    "text": "Das ist ja auch etwas, was jetzt andere... Prokresive Ökonomen, Tools beispielsweise, stark machen."
  },
  {
    "start": 14131.33,
    "end": 14144.17,
    "text": "Flasbek ist ja eher auf so einer Idee eines kensianischen, ausgeglichenen Handelsbilanz und kann deshalb dem Trumpschen Modell auch etwas abgewinnen."
  },
  {
    "start": 14144.47,
    "end": 14146.67,
    "text": "Nur alle auf der Welt können nicht leistet, wenn sie Überschüsse haben."
  },
  {
    "start": 14146.71,
    "end": 14148.55,
    "text": "Und da hat Trump ja einen richtigen Punkt."
  },
  {
    "start": 14149.15,
    "end": 14151.93,
    "text": "Trump sagt, wir wollen balance trade, balance trade."
  },
  {
    "start": 14152.509,
    "end": 14153.59,
    "text": "Und das ist absolut richtig."
  },
  {
    "start": 14153.83,
    "end": 14155.029,
    "text": "Es geht um Balance Straight."
  },
  {
    "start": 14155.09,
    "end": 14160.07,
    "text": "Wir können in dieser Welt nur vernünftig funktionieren, wenn wir im Prinzip Balance Straight haben."
  },
  {
    "start": 14160.109,
    "end": 14161.15,
    "text": "Das heißt, nicht jemand dauernd."
  },
  {
    "start": 14161.189,
    "end": 14161.75,
    "text": "Wie kriege ich das hin?"
  },
  {
    "start": 14162.17,
    "end": 14163.73,
    "text": "Also sind Zölle dann die Lösung?"
  },
  {
    "start": 14163.81,
    "end": 14164.949,
    "text": "oder wie würden sie das machen?"
  },
  {
    "start": 14164.99,
    "end": 14165.71,
    "text": "Nein, nicht Zölle."
  },
  {
    "start": 14165.81,
    "end": 14166.91,
    "text": "Nein, nein, nein, langsam."
  },
  {
    "start": 14167.689,
    "end": 14170.609,
    "text": "Es gibt eine wunderbare Lösung, die heißt Währungssystem."
  },
  {
    "start": 14172.21,
    "end": 14183.39,
    "text": "Ich kann das Argument nachvollziehen und frage mich aber, will Trump wirklich einen Ausgleich, wie jetzt ein Flasbeck sich das vorstellt?"
  },
  {
    "start": 14183.99,
    "end": 14185.75,
    "text": "Wie ihr das dann auch sagt, mit dem Währungssystem."
  },
  {
    "start": 14186.59,
    "end": 14189.57,
    "text": "Oder will Trump einfach eine Dominanz haben."
  },
  {
    "start": 14190.91,
    "end": 14196.91,
    "text": "Und dadurch möglicherweise auch richtige Schritte für eine bessere Industrialisierungspolitik oder so einleitet, mitunter."
  },
  {
    "start": 14197.31,
    "end": 14198.57,
    "text": "Das will ich jetzt gar nicht leugnen."
  },
  {
    "start": 14198.949,
    "end": 14202.99,
    "text": "Aber ich habe nicht den Eindruck, dass ihm es eigentlich um einen ausgeglichenen Welthandel geht."
  },
  {
    "start": 14203.27,
    "end": 14203.71,
    "text": "Nee, genau."
  },
  {
    "start": 14204.529,
    "end": 14206.09,
    "text": "Also Ausland."
  },
  {
    "start": 14207.59,
    "end": 14214.55,
    "text": "Verschuldung durch Ausland und so, Absatzmärkte, Handelsbilanz, die wir sehen, das hat ja Flasberg selber gerade als Allerletzes genannt."
  },
  {
    "start": 14215.009,
    "end": 14220.63,
    "text": "Zuerst waren die Consumer, die sparen, dann die Unternehmen, die sparen, dann der Staat, der spart."
  },
  {
    "start": 14221.67,
    "end": 14232.91,
    "text": "Und wenn man jetzt Trump-Richt recht gibt, mit, na ja, beim Handelsbilanz sagt er irgendwas mit Balance-Trade und so, auf diesen drei Vorherrigen muss man ja sagen, da ist er in Amerika."
  },
  {
    "start": 14233.57,
    "end": 14248.31,
    "text": "Also, da ist gar nichts balanciert, sondern da gibt es einfach eine superreiche Klasse, die sich durch eins auszeichnet, sparen, sparen, sparen, alles nur für sich selber ausgeben, allenfalls mal wo investieren, aber immer den Eigentumsentitelmen da oben drauf."
  },
  {
    "start": 14248.349,
    "end": 14248.41,
    "text": "Also,"
  },
  {
    "start": 14248.47,
    "end": 14267.97,
    "text": "nicht nur bei Biden, auch bei Trump kann man schon sehen, dass aufgrund von großer staatlicher Investition, die er jetzt Trump auch macht, bei allem durchgequatsche, kann man schon sehen, dass die Privatwirtschaft auch sehr dazu angeregt ist, mehr zu investieren, als jetzt das zum Beispiel in Deutschland der Fall ist."
  },
  {
    "start": 14268.029,
    "end": 14269.689,
    "text": "Das ist schon ganz, ganz erstaunlich."
  },
  {
    "start": 14269.81,
    "end": 14279.289,
    "text": "Ja, wir haben ja auch in Amerika Phänomene, wie das die ganzen Milliardäre schon, das in ihrer eigenen Lebenszeit gemacht haben und so, schon allein, weil es da gar nicht so altes Vermögen gibt, ist ja nur zweitjahr"
  },
  {
    "start": 14279.609,
    "end": 14279.77,
    "text": "alt."
  },
  {
    "start": 14280.17,
    "end": 14280.47,
    "text": "Aber"
  },
  {
    "start": 14280.55,
    "end": 14284.449,
    "text": "die Disbaloncen sind trotzdem enorm."
  },
  {
    "start": 14284.63,
    "end": 14305.33,
    "text": "Die sind sicherlich hoch, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass aufgrund dieses doch investierend auftretenden Staats, ob der jetzt von Biden oder von Trump gelenkt wird, dies im Ganzen eine wesentlich bessere Wirkung haben wird auf die Binnenwirtschaft und auch auf die Industrie vor allem, als jetzt das, was die Reiche und Merz vorhaben."
  },
  {
    "start": 14305.369,
    "end": 14307.109,
    "text": "Aber insofern hat Trumps Staat gerade so viel?"
  },
  {
    "start": 14307.33,
    "end": 14308.949,
    "text": "Ja, wo denn?"
  },
  {
    "start": 14308.99,
    "end": 14309.55,
    "text": "Naja, die"
  },
  {
    "start": 14309.89,
    "end": 14314.25,
    "text": "KI in dem Bereich sagt man immer, das war schon da durchgekommen."
  },
  {
    "start": 14315.009,
    "end": 14325.609,
    "text": "Das hat man noch nicht so richtig gesehen und KI finanziert sich eh gerade alleine so ein bisschen, weil es genug privates Geld gibt, das dann so über diese obskuren Pfade bloß kein öffentliches Ding hier zulassen und so."
  },
  {
    "start": 14325.81,
    "end": 14326.349,
    "text": "Man"
  },
  {
    "start": 14326.41,
    "end": 14330.71,
    "text": "muss sich noch mal ansehen, wie sich das entwickelt, diese staatlichen Investitionen."
  },
  {
    "start": 14330.77,
    "end": 14331.67,
    "text": "Ich sehe da nun jetzt... Beiden"
  },
  {
    "start": 14331.71,
    "end": 14332.349,
    "text": "hat investiert."
  },
  {
    "start": 14332.71,
    "end": 14335.949,
    "text": "Ja, ich sehe aber bei Trump jetzt auch nicht, was das anbelangt, eine Austeritätspolitik."
  },
  {
    "start": 14335.99,
    "end": 14339.73,
    "text": "Der macht das irgendwie, sagt, die NGOs bekommen kein Geld mehr und die, die progressiven Unis..."
  },
  {
    "start": 14339.77,
    "end": 14341.57,
    "text": "Schon präumt ganze Ministerien ab."
  },
  {
    "start": 14341.75,
    "end": 14341.81,
    "text": "Ja,"
  },
  {
    "start": 14341.97,
    "end": 14343.97,
    "text": "Ministerien, aber nicht unbedingt die"
  },
  {
    "start": 14344.009,
    "end": 14344.189,
    "text": "Industrie."
  },
  {
    "start": 14344.289,
    "end": 14344.93,
    "text": "Bildung und so."
  },
  {
    "start": 14345.05,
    "end": 14345.27,
    "text": "Ja, ja."
  },
  {
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    "end": 14346.13,
    "text": "Und also, dass das"
  },
  {
    "start": 14346.37,
    "end": 14348.63,
    "text": "Studienkrediterleichterung alle negiert."
  },
  {
    "start": 14348.69,
    "end": 14348.75,
    "text": "Ja."
  },
  {
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    "end": 14350.79,
    "text": "Also, der wird ausgequetscht, oder?"
  },
  {
    "start": 14350.83,
    "end": 14351.39,
    "text": "Völlig irre."
  },
  {
    "start": 14352.49,
    "end": 14353.41,
    "text": "Das ist unbenommen so."
  },
  {
    "start": 14353.89,
    "end": 14355.83,
    "text": "Flasberg hat natürlich eine andere Idee, er kommt auf"
  },
  {
    "start": 14355.97,
    "end": 14356.23,
    "text": "Bretton"
  },
  {
    "start": 14356.29,
    "end": 14357.11,
    "text": "Woods zu sprechen."
  },
  {
    "start": 14357.65,
    "end": 14359.79,
    "text": "Es gab mal ein Währungssystem, das heißt Bretton Woods."
  },
  {
    "start": 14360.87,
    "end": 14363.25,
    "text": "Fünfziger und sechziger Jahre von einem Mr."
  },
  {
    "start": 14363.33,
    "end": 14364.21,
    "text": "Caines ausgedacht."
  },
  {
    "start": 14364.35,
    "end": 14365.95,
    "text": "Nicht von Ludwig Erhard, sondern von Mr."
  },
  {
    "start": 14366.01,
    "end": 14366.83,
    "text": "Caines ausgedacht."
  },
  {
    "start": 14367.91,
    "end": 14372.57,
    "text": "Das hat dafür gesorgt, dass wir relativ balanced trade hatten auf der Welt."
  },
  {
    "start": 14372.65,
    "end": 14377.15,
    "text": "Und komischerweise war das auch die Zeit, wo die Weltwirtschaft sich am besten überhaupt entwickelt hat."
  },
  {
    "start": 14378.11,
    "end": 14381.87,
    "text": "Obwohl ich auch sagen würde, naja, so ganz balanced war das dann auch nicht."
  },
  {
    "start": 14381.91,
    "end": 14392.75,
    "text": "Deutschland hat schon sehr früh versucht, für sich das Beste rauszuholen und war da nicht immer so fair, auch wenn das mal in dem System so angelegt sein mag, denn die Idee dahinter ist."
  },
  {
    "start": 14393.13,
    "end": 14394.55,
    "text": "Es muss über das Währungssystem passieren."
  },
  {
    "start": 14394.61,
    "end": 14402.59,
    "text": "Das Währungssystem muss dafür sorgen, dass Länder, die Lunddampiken machen, wie Deutschland eine Aufwertung bekommen und sofort wieder zurückgeschmissen werden."
  },
  {
    "start": 14402.63,
    "end": 14402.73,
    "text": "Tja,"
  },
  {
    "start": 14403.07,
    "end": 14403.99,
    "text": "da war ja ein gut Zaubertrick."
  },
  {
    "start": 14404.49,
    "end": 14405.35,
    "text": "Einfach ein Euro einführen."
  },
  {
    "start": 14407.09,
    "end": 14407.95,
    "text": "Weil damit sind wir sicher."
  },
  {
    "start": 14408.85,
    "end": 14412.65,
    "text": "Ansonsten würde ja Griechenland darunter leiden, dass wir aufgewertet werden müssen."
  },
  {
    "start": 14414.11,
    "end": 14418.65,
    "text": "Hätten wir mal das AfD-Programm damals einfach gemacht, statt immer nur zu warnen, es wird ganz schlimm."
  },
  {
    "start": 14420.99,
    "end": 14429.59,
    "text": "Wir wollen jetzt noch einmal uns, nachdem wir jetzt gesehen haben, wie groß die Misere ist der deutschen Industrie, der deutschen Wirtschaft allgemein."
  },
  {
    "start": 14430.37,
    "end": 14436.97,
    "text": "Auf die Innenstädte zurückkommen, Maurice Hüftgen, hat sich Mahlzahlen für den Einzelhandel angesehen."
  },
  {
    "start": 14437.39,
    "end": 14442.87,
    "text": "Den Einzelhandelsumsatz hier ist im August schon wieder real gesunken."
  },
  {
    "start": 14442.99,
    "end": 14443.91,
    "text": "Aber auch das kann man sich"
  },
  {
    "start": 14444.71,
    "end": 14444.89,
    "text": "über"
  },
  {
    "start": 14445.39,
    "end": 14447.27,
    "text": "lange Zeiträume angucken."
  },
  {
    "start": 14447.45,
    "end": 14451.77,
    "text": "Nämlich hier seit zwei Tausendneunzehn muss man auf die rote Linie gucken, das ist ein Real im Kalender."
  },
  {
    "start": 14453.03,
    "end": 14461.53,
    "text": "Reale Kalender und Saison bereinigte Werte also Saison Effekt und Inflation rausgerechnet und man sieht stillstand."
  },
  {
    "start": 14461.69,
    "end": 14461.75,
    "text": "Ja,"
  },
  {
    "start": 14462.63,
    "end": 14463.87,
    "text": "wir sind auf einem Niveau von."
  },
  {
    "start": 14466.01,
    "end": 14466.45,
    "text": "Zwei tausend neunzehn."
  },
  {
    "start": 14466.53,
    "end": 14467.23,
    "text": "Da ist der tut"
  },
  {
    "start": 14467.53,
    "end": 14468.59,
    "text": "sich voll in eine Kerbe."
  },
  {
    "start": 14469.25,
    "end": 14470.57,
    "text": "Bin nach Frage und so weiter."
  },
  {
    "start": 14471.35,
    "end": 14476.65,
    "text": "Dass wir hier in Frankfurt die Zahlen von eben also fünf Milliarden für Vermietungen, sechs Milliarden für Einzelhandel."
  },
  {
    "start": 14477.29,
    "end": 14479.95,
    "text": "Vermietung ist einfach, es steht ein Gebäude seit hundert Jahren."
  },
  {
    "start": 14480.17,
    "end": 14483.07,
    "text": "Da kommt ein Hausmeister und irgendwann wird ein Fenster ausgetauscht."
  },
  {
    "start": 14484.43,
    "end": 14486.59,
    "text": "Dass wir dafür fünf Milliarden ausgeben, ist absurd."
  },
  {
    "start": 14487.19,
    "end": 14495.75,
    "text": "Sechs Milliarden für ein Einzelhandel, also Einzelhandel bedeutet, da arbeiten sehr viele Leute, da wird sehr viel umgeschlagen, da muss produziert werden, beseitigt werden, wie auch immer, also das richtig durchsetzt."
  },
  {
    "start": 14496.55,
    "end": 14501.87,
    "text": "Wenn man es hinkriegen würde, den Vermieteranteil auf drei Milliarden zu senken, von fünf auf drei."
  },
  {
    "start": 14502.17,
    "end": 14504.67,
    "text": "Und dafür den Einzelhandel von sechs auf acht hochzufahren."
  },
  {
    "start": 14505.61,
    "end": 14512.51,
    "text": "Ich glaube, wir hätten ganz viel Depressionen schon mal einfach per se ein bisschen eingebannt, wie die AfD als Meeresgrund abgrasen könnte."
  },
  {
    "start": 14513.21,
    "end": 14520.05,
    "text": "Aber nein, weil die Vermieter irgendwie in Japan ihre Skireise machen müssten, die sie, wenn sie nur Millionäre wären, in den Alpen machen müssten."
  },
  {
    "start": 14520.31,
    "end": 14521.99,
    "text": "Oh Gott, jeder fährt in die Alpen."
  },
  {
    "start": 14522.03,
    "end": 14523.63,
    "text": "Wir wollen natürlich nach Japan zum Skifahren."
  },
  {
    "start": 14524.43,
    "end": 14526.89,
    "text": "Muss das Geld einfach aus der Stadt abgesaugt werden."
  },
  {
    "start": 14527.33,
    "end": 14535.53,
    "text": "Und es gibt keinen volkswirtschaftlichen Beitrag durch diese... Verknüpfung von diesen Geldstorben so."
  },
  {
    "start": 14535.95,
    "end": 14544.97,
    "text": "Ich bin mit Ole im nächsten Monat in Innsbruck und hatte jetzt schon da eine Zeitung, eine Interview gegeben, da geht es um die Mieten, die auch in Innsbruck katastrophal hoch sind."
  },
  {
    "start": 14545.25,
    "end": 14545.37,
    "text": "Aber"
  },
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    "end": 14546.17,
    "text": "ich bin Touristin."
  },
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    "end": 14564.29,
    "text": "Dann ging es auch darum, ja, aber das Kapital, das dahinter steht, dann sage ich, ja, die eine Seite des Kapitals, während das ja nicht so ist, dass wenn die Mieten niedriger wären, das Geld dann sonst wo landen würde, sondern wir können ganz konkret sagen, wo das landet, im Restaurant, im Kino."
  },
  {
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    "end": 14568.97,
    "text": "Im Mode-Geschäft, dort würde das Geld eigentlich landen."
  },
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    "text": "Das heißt, es gibt nicht da den Kapitalismus, sondern da gibt es sehr widerstreitende"
  },
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    "text": "Intervessen."
  },
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    "text": "Wenn du in Innsbruck bist, musst du oben auf dem Berg und dann fährst du mit der Großen auf die Seegrube und dann kannst du den noch höher, dann bist du mal richtig oben."
  },
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    "end": 14583.65,
    "text": "Das ist ganz toll, kannst du nach Deutschland rüber gucken."
  },
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    "end": 14586.13,
    "text": "Boris spricht jetzt von der Kaufkraft."
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    "text": "Warum?"
  },
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    "end": 14592.07,
    "text": "Na ja, weil die Kaufkraft der Löhne halt noch immer auf dem Niveau von vor-zwei-tausend-zwanzig verharrt."
  },
  {
    "start": 14592.13,
    "end": 14597.11,
    "text": "Die Reallöhne auf dem Niveau sind, da muss man sich auch nicht wundern, wenn sie weniger einkaufen."
  },
  {
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    "end": 14607.73,
    "text": "Zusätzlich zu den Reallöhnen, die auf dem Niveau von zwei-neunzig sind, kommt übrigens erschweren dazu, dass sich Sozialabgärmen seitdem gestiegen sind, ungefähr um einem Prozentpunkt."
  },
  {
    "start": 14607.77,
    "end": 14613.25,
    "text": "Das heißt, die Bruttolöhne haben so wenig Kaufkraft wie zwei-tausend-neunzehn."
  },
  {
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    "text": "Von Brutto zu Netto geht aber noch ein Prozentpunkt heute mehr ab als zwei Tausend neunzehn."
  },
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    "end": 14621.39,
    "text": "Bleibt also noch weniger über Jahr."
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    "end": 14627.39,
    "text": "kein Wunder, dass die einzelnen Handelsgeschäfte so schlechte Daten"
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    "text": "auf."
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    "text": "Weißen."
  },
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    "end": 14637.47,
    "text": "Jetzt kann man ja mal flott überlegen, in welcher Lanz-Illner-Meichberger-Talkshow man sich daran erinnert, dass zum Beispiel über die Einzelhandelsumsätze gesprochen wurde."
  },
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    "text": "Sehr gut."
  },
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    "end": 14646.67,
    "text": "Wenn man was dazu hört, und ich flippe wirklich aus, wenn ich jetzt nochmal höre, ist die Kauflaune der Deutschen ist schlecht."
  },
  {
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    "end": 14647.35,
    "text": "Die Kauflaune, ja."
  },
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    "end": 14647.73,
    "text": "Es"
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    "end": 14652.53,
    "text": "ist keine Frage der Laune und das können eigentlich nur Leute sagen und schreiben."
  },
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    "end": 14654.63,
    "text": "bei denen das Geld so"
  },
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    "end": 14655.33,
    "text": "dicke"
  },
  {
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    "end": 14660.81,
    "text": "da ist, dass die tatsächlich sagen, ich hab mal Lust, fünfhundert Euro auszugeben, ich geh heute mal noch ins Städtchen."
  },
  {
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    "end": 14672.97,
    "text": "Wenn ich zwanzigtausend Euro die Stunde für eine Moderation im Fernsehen abends kriege, diesen Team für mich vorbereitet, also ich hab sozusagen sehr viel Zeit meiner Kauflaune und ich muss nur eine Stunde arbeiten, dann hätte ich auch sowas wie Kauflaune."
  },
  {
    "start": 14673.75,
    "end": 14673.81,
    "text": "Ja."
  },
  {
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    "end": 14676.15,
    "text": "Aber leider ist das nur für ganz wenige Leute."
  },
  {
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    "end": 14680.79,
    "text": "Ich finde jedenfalls, ich finde mal ein Play-Doh jeder Film machen, du hast ja vorhin schon angefangen mit, die denken aber nicht in Bilanzen."
  },
  {
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    "end": 14686.87,
    "text": "Das scheint mir wirklich ein sehr guter Hinweis zu sein, wir müssen hier wirklich mehr im Balanzen."
  },
  {
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    "end": 14690.19,
    "text": "Einfach Strich drunter, also unterm Strich zähle ich, was bedeutet das jetzt?"
  },
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    "text": "Ja."
  },
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    "end": 14694.33,
    "text": "Lieber und dann egal, wer auch immer redet mit einem gerade."
  },
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    "end": 14700.75,
    "text": "Helfen würde es auch, wenn die Unternehmer... die ja eigentlich in Bilanzen denken müssen notwendigerweise auch"
  },
  {
    "start": 14701.19,
    "end": 14702.39,
    "text": "in Bilanzen"
  },
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    "text": "denken, wenn sie über Volkswirtschaft"
  },
  {
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    "end": 14705.15,
    "text": "nachdenken."
  },
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    "text": "Wir haben so viele Unternehmer, die sich äußern zu dem, was gerade schiefläuft und was sie dann sagen ist, der Sozialstadt ist zu groß und diese ganzen Dinge."
  },
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    "end": 14724.35,
    "text": "Diese Unternehmer müssten eigentlich auf der Straße stehen und sich für mehr Zahlungen einsetzen und all das, denn dieses Geld, das schließt ja an sie."
  },
  {
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    "end": 14733.25,
    "text": "Es ist ja verrückt, eigentlich ist ja... Hürgergelderhöhung, eine Erhöhung des Umsatzes bei Lidl-Schwarz."
  },
  {
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    "text": "Wir hören zum Schluss da noch Flass weg"
  },
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    "text": "zu."
  },
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    "end": 14743.53,
    "text": "Aber meine Vermutung ist auch ein bisschen Unternehmer, die im Fernsehen auftreten, bei der IHK einen Vortrag halten oder so."
  },
  {
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    "end": 14747.63,
    "text": "Die haben, glaube ich, mit Bilanzierung schon lange nichts mehr zu tun."
  },
  {
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    "end": 14748.43,
    "text": "Wahrscheinlich."
  },
  {
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    "end": 14754.51,
    "text": "Das ist ausgelagerte Bürokratie, das machen halt die Leute da in beim Personal und beim Rechnungswesen und so."
  },
  {
    "start": 14754.67,
    "end": 14754.87,
    "text": "Vielleicht"
  },
  {
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    "end": 14762.61,
    "text": "sollten wir mal so eine Tour machen durch die IHKs, gegen ein hohes Honorar und dann erzählen wir denen mal, wie eigentlich zu denken ist."
  },
  {
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    "end": 14766.03,
    "text": "Also wenn man den Unternehmer öffentlich sieht, muss man ihn eigentlich wieder dran erinnern."
  },
  {
    "start": 14766.11,
    "end": 14775.25,
    "text": "Sag mal, du bist auch Unternehmer, also bilanziert ihr eigentlich und dann muss er ja sagen ja und dann merkt er es nicht sprechfähig bei seinem eigenen Unternehmen."
  },
  {
    "start": 14775.83,
    "end": 14777.43,
    "text": "Du bist ja sehr für Konfrontation."
  },
  {
    "start": 14777.69,
    "end": 14777.81,
    "text": "Das"
  },
  {
    "start": 14777.87,
    "end": 14778.45,
    "text": "ist eine Konfrontation."
  },
  {
    "start": 14778.49,
    "end": 14778.89,
    "text": "Flasbek"
  },
  {
    "start": 14779.01,
    "end": 14779.23,
    "text": "auch."
  },
  {
    "start": 14779.83,
    "end": 14785.43,
    "text": "Ich sag grad... Dreieinhalb Jahr geht die Nachfrage zurück und unsere Politiker sagen alle Unison, wir müssen jetzt mal die Nachfrage kürzen."
  },
  {
    "start": 14785.61,
    "end": 14792.27,
    "text": "Wir müssen jetzt mal Bürgergeld, wir müssen mal an die Löhne, wir müssen an irgendwas, wir müssen das Sozialstaat zusammengestreichen, kürzen."
  },
  {
    "start": 14792.33,
    "end": 14793.69,
    "text": "Das ist alles Kürzung von Nachfrage."
  },
  {
    "start": 14793.73,
    "end": 14797.39,
    "text": "Das alles betrifft unmittelbar wie die Unternehmen, denn die Leute kaufen ja fast mit dem Geld."
  },
  {
    "start": 14797.95,
    "end": 14800.69,
    "text": "Wenn man ihnen Geld wegnimmt, kaufen die weniger, dann haben die Unternehmen weniger Gewinne."
  },
  {
    "start": 14800.79,
    "end": 14801.85,
    "text": "Es geht immer um die Unternehmen."
  },
  {
    "start": 14802.23,
    "end": 14812.59,
    "text": "Nur das idiotische Lochner ist, ich habe vor einiger Zeit leider ein Aufsatz schreiben müssen, der hieß, warum sind die Unternehmer nur so dumm, die Unternehmer begreifen es nicht, die Unternehmer begreifen diesen Zusammenhang nicht."
  },
  {
    "start": 14813.15,
    "end": 14813.19,
    "text": "Ja,"
  },
  {
    "start": 14813.91,
    "end": 14815.09,
    "text": "warum sind die Unternehmer so dumm?"
  },
  {
    "start": 14815.13,
    "end": 14820.77,
    "text": "Okay, wir haben noch ein bisschen Zeit, wir gehen jetzt hier mal Reichtumsklips durch, womit ich auch anmerke."
  },
  {
    "start": 14822.65,
    "end": 14827.33,
    "text": "Es gibt noch viele andere wichtige Themen, die wir leider ein bisschen aussparen müssen, aber hier Reichtum, der All-in-Podcast."
  },
  {
    "start": 14827.47,
    "end": 14834.83,
    "text": "Ich habe ihn schon mal vorgestellt, da sitzen Drei Milliardäre und der andere hat leider nur sechshundert Millionen, also dreieinhalb Milliardäre so zusammen."
  },
  {
    "start": 14835.53,
    "end": 14840.51,
    "text": "Und hier hört man mal, wie das so klingt, wenn die so, ich weiß auch nicht genau, die manchmal reden die einfach so."
  },
  {
    "start": 14865.69,
    "end": 14869.91,
    "text": "Bis das Darling in allen Flugzeugen mit WLAN ist, dann hast du alle Filme."
  },
  {
    "start": 14870.73,
    "end": 14873.29,
    "text": "Ach so, die fliegen so oft, dass die Auswahl knapp wird, der Film."
  },
  {
    "start": 14874.41,
    "end": 14891.13,
    "text": "Er freut sich jetzt darüber, dass man tausend Filme in der Auswahl hat, wenn man Emirates fliegt, wo ich mir denke, ja, das ist wie als ich zehn war und es hieß da oben auf dem Berg, da wohnt der Peter und der Vater, der hat... Es waren so wie, neunzeigend verschiedene"
  },
  {
    "start": 14893.31,
    "end": 14894.05,
    "text": "Menü-Joyces."
  },
  {
    "start": 14894.23,
    "end": 14899.61,
    "text": "Ich hatte wahrscheinlich acht Tausend Kaliber."
  },
  {
    "start": 14900.67,
    "end": 14900.79,
    "text": "Echt?"
  },
  {
    "start": 14903.81,
    "end": 14911.33,
    "text": "Und das war nur der Wein, der ich mitgebracht habe?"
  },
  {
    "start": 14911.39,
    "end": 14911.43,
    "text": "Ja."
  },
  {
    "start": 14911.51,
    "end": 14912.89,
    "text": "Der Wein ist unglaublich."
  },
  {
    "start": 14914.09,
    "end": 14922.39,
    "text": "Der Weinlist, so wie die entlang von uns, ist das ein Air-Line-Winlist?"
  },
  {
    "start": 14922.43,
    "end": 14924.57,
    "text": "Es war ziemlich stark."
  },
  {
    "start": 14924.75,
    "end": 14925.37,
    "text": "Ja, bla bla bla."
  },
  {
    "start": 14925.79,
    "end": 14932.19,
    "text": "Also, Emirates betreibt eine First Class, die kostet, wenn man so zehn Stunden fliegt, irgendwie zwanzigtausend Euro oder so."
  },
  {
    "start": 14932.87,
    "end": 14942.61,
    "text": "Für Leute, denen es auch egal ist, ob es jetzt zwanzig oder fünfundzwanzigtausend Euro sind und die ... Fliegen die ganze Zeit dreißig Jahre alte Wein rum, für den Fall, dass es mal einer bestellt, während das Flugzaune."
  },
  {
    "start": 14943.45,
    "end": 14944.31,
    "text": "Muss man sich aber vorstellen."
  },
  {
    "start": 14944.99,
    "end": 14948.39,
    "text": "Gut, im selben Podcast wird eine Beschwerde geäußert."
  },
  {
    "start": 14958.23,
    "end": 14970.75,
    "text": "Also, wenn mal so ein großer Fundmanager irgendwie Probleme hat, finanziell sich verschätzt hat, Keiner kümmert sich darum, aber... Das ist so deren, so leben die."
  },
  {
    "start": 14971.17,
    "end": 14975.51,
    "text": "Noch ein Clip aus dem All-In-Podcast."
  },
  {
    "start": 14976.11,
    "end": 14983.71,
    "text": "Und es war vor, dass wir alle diese Wettbewerbe gemacht haben,"
  },
  {
    "start": 14983.81,
    "end": 14985.61,
    "text": "die ich denke, ledigte zu diesen Wettbewerben, die"
  },
  {
    "start": 14986.19,
    "end": 14989.13,
    "text": "Leute dann fühlen, dass sie sich verabschiedet haben."
  },
  {
    "start": 14989.19,
    "end": 14993.79,
    "text": "Und sie verabschieden alles auf den Fähigkeiten der Kapitalisten."
  },
  {
    "start": 14993.89,
    "end": 15028.89,
    "text": "Und meine persönliche Opinion, wie Sie wissen, ist, dass es eine Funktion der Überspendung von der Regierung ist, und die Überpromissing, sondern die naturalen Marktworzen,"
  },
  {
    "start": 15036.81,
    "end": 15040.15,
    "text": "um alle aufzubringen."
  },
  {
    "start": 15041.67,
    "end": 15050.83,
    "text": "Ich gehöre zu den Null Komma Null Null Eins Prozent und ich halte jetzt einfach den Mund und fahre mit Fliege mit"
  },
  {
    "start": 15051.21,
    "end": 15052.91,
    "text": "Emirates auf die Welt Flussklasse"
  },
  {
    "start": 15052.97,
    "end": 15055.63,
    "text": "und guck mir alle tausend Filme an und trinke alle Weine aus."
  },
  {
    "start": 15055.69,
    "end": 15055.77,
    "text": "Ist"
  },
  {
    "start": 15055.81,
    "end": 15056.21,
    "text": "ganz wichtig."
  },
  {
    "start": 15056.33,
    "end": 15056.43,
    "text": "Dann"
  },
  {
    "start": 15056.67,
    "end": 15059.27,
    "text": "könnte man ja noch sagen, ich halte jetzt den Mund."
  },
  {
    "start": 15059.73,
    "end": 15066.05,
    "text": "Aber dann ein Podcast zu machen und dann noch zu sagen, also diese Armen und diese normalen Leute und die verlassen sich auf den Start."
  },
  {
    "start": 15066.39,
    "end": 15066.99,
    "text": "So geht es ja nicht."
  },
  {
    "start": 15067.27,
    "end": 15069.31,
    "text": "Also das ist doch unfassbar."
  },
  {
    "start": 15070.49,
    "end": 15070.53,
    "text": "So."
  },
  {
    "start": 15071.13,
    "end": 15074.57,
    "text": "Wir haben jetzt dreimal in so ein Podcast reingehört, wo völlig klar ist."
  },
  {
    "start": 15075.31,
    "end": 15078.89,
    "text": "Also mit einer inhaltlichen Aufklärung kommen wir hier nicht weiter."
  },
  {
    "start": 15079.39,
    "end": 15083.29,
    "text": "Hier ist entweder, also hier muss einfach die Entscheidung politisch zwischen Trump und Mandami fallen."
  },
  {
    "start": 15083.99,
    "end": 15088.77,
    "text": "Und dann muss sich eine Bevölkerung einfach entscheiden, ob man jetzt und so weiter, was man da macht."
  },
  {
    "start": 15090.33,
    "end": 15093.61,
    "text": "Nun führen wir ja trotzdem Diskurse in Fernsehsendung."
  },
  {
    "start": 15093.87,
    "end": 15097.45,
    "text": "Einer der bekanntesten Deutschen ist ja Lanz, der so eine Fernsehsendung hat."
  },
  {
    "start": 15098.37,
    "end": 15105.47,
    "text": "Jetzt denkt man so, Aya Lans bietet also ein Forum, wo mal offen diskutiert wird, was man so tun könnte und so weiter."
  },
  {
    "start": 15106.63,
    "end": 15115.37,
    "text": "Aber was ist, wenn der Moderator selbst einfach zu diesen All-in-Leuten gehört, der die ganze Zeit nur mit Emirates um die Welt fliegt und dreißig Jahre alten Wein im Flugzeug?"
  },
  {
    "start": 15115.51,
    "end": 15116.35,
    "text": "Oh, den haben Sie dabei?"
  },
  {
    "start": 15116.53,
    "end": 15117.79,
    "text": "Cool, servieren Sie mal."
  },
  {
    "start": 15118.89,
    "end": 15122.17,
    "text": "Da hat sich ja offensichtlich in der Haltung etwas verändert."
  },
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    "end": 15130.55,
    "text": "Also ich habe manchmal den Eindruck, Der Sozialstaat, so wie wir ihn heute definieren, ist sozusagen etwas, was versucht, maximal gerecht zu sein."
  },
  {
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    "end": 15135.75,
    "text": "Nach allen Seiten und nach allen Buchstaben des Gesetzes maximal gerecht zu sein."
  },
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    "text": "Man sieht sich die Realität an."
  },
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    "end": 15139.37,
    "text": "Zweikörper, fünf Millionen Kinder in Armut."
  },
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    "end": 15148.83,
    "text": "Meine Tochter mit fünfzehn in einer Elite-Schule des Sports, jahresweise die best ausgezeichnete Schule des deutschen Sports."
  },
  {
    "start": 15149.63,
    "end": 15151.49,
    "text": "Ne, also das Schuljahr geht es drei Monate."
  },
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    "end": 15153.51,
    "text": "Physik fand noch keine einzige Stunde statt."
  },
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    "end": 15155.73,
    "text": "der zehnten Klasse."
  },
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    "end": 15158.31,
    "text": "Also da, wo es auch ein bisschen drauf ankommt, die Biografie zu sortieren."
  },
  {
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    "end": 15164.13,
    "text": "Ja, also der Staat trimmt hier alles auf maximale Gerechtigkeit, verteilt alle Chancen."
  },
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    "end": 15166.67,
    "text": "genau fair und genauer Herr Lanz."
  },
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    "end": 15170.23,
    "text": "Könnten Sie einfach bitte die deutschen Diskurse zum Thema führen?"
  },
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    "end": 15171.97,
    "text": "Wir können Ihnen so eine Fernsehsendung geben."
  },
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    "end": 15176.37,
    "text": "Ich bin so wühlt und darüber, dass das sein kann."
  },
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    "text": "Wir"
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    "end": 15177.71,
    "text": "wollen noch wütender werden."
  },
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    "text": "Wir hören jetzt unseren Lieblingsjournalisten, Robin Alexander."
  },
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    "end": 15182.81,
    "text": "Wir haben ihn eben schon in einem sehr überzeugenden Clip gehört."
  },
  {
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    "end": 15194.89,
    "text": "Jetzt haben wir also einen Staat, der in Amerika, wie die Milliardäre sagen, immer zu viel verspricht, immer zu viel bezahlt, wie wir in Deutschland hören, das maximale Angerechtigkeit rausholt."
  },
  {
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    "end": 15201.31,
    "text": "Was bedeutet, wir brauchen jetzt mal original, wortlaut, achtet drauf, einen großen Sprung nach vorn."
  },
  {
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    "end": 15211.73,
    "text": "Als Thomas de Maizière, der frühere Kanzleramtschef, siebzig Jahre alt wurde, veranstaltete die Konrad Adenauer Stiftung ein Symposium."
  },
  {
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    "end": 15223.85,
    "text": "Da war Demisier, da war der damalige Kanzler, Amtschef Wolfgang Schmidt und da war eine ehemalige Verfassungsrichterin, die du heute schon mal genannt hast, nämlich Gertrude Lübe-Wolf."
  },
  {
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    "end": 15237.13,
    "text": "Und auf diesem Symposium, wo erstaunlich offen und frei geschworen wurde, machte Demisier den Punkt, man sei gebunden bei den Zahlungen, die man Flüchtlinge."
  },
  {
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    "end": 15242.57,
    "text": "Damals ging es noch um Flüchtlinge-Leiste wegen dieser Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts."
  },
  {
    "start": 15243.33,
    "end": 15244.45,
    "text": "Also Existenzminimum und so."
  },
  {
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    "end": 15246.33,
    "text": "Artikel eins, Grundgesetz, Menschenwürde."
  },
  {
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    "text": "Können wir"
  },
  {
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    "end": 15247.31,
    "text": "leider nicht runter."
  },
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    "end": 15254.57,
    "text": "Und Wolfgang Schmidt pflichtete ihm bei, also die Politik erklärte Lager übergreifen, wir können nichts machen, das Verfassungsgericht hat uns einbetoniert."
  },
  {
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    "end": 15265.51,
    "text": "Und die ehemalige Verfassungsrichterin sagte, man müsste sich schon an das halten, was das Verfassungsgericht entschieden habe, aber sie empfehle den Begriff Denkenden Gehorsam."
  },
  {
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    "end": 15268.15,
    "text": "Und denken da Gehäuser."
  },
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    "end": 15273.21,
    "text": "Ja, das ist übrigens auch wenn Alexander das Humor, also bei sowas beginnt er dann zu lachen."
  },
  {
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    "text": "Oh, sind wir"
  },
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    "end": 15276.89,
    "text": "den unten noch was wegnehmen."
  },
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    "end": 15277.35,
    "text": "Das ist"
  },
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    "end": 15278.39,
    "text": "auch super witzig."
  },
  {
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    "end": 15284.09,
    "text": "Und denken da Gehäuser, meinte nicht alles eins zu eins, sondern den Sinn erahnen."
  },
  {
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    "end": 15290.57,
    "text": "Also Artikel eins, Menschen würde das ein aktuelles Verfassungsgerichtsurteil dazu."
  },
  {
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    "end": 15293.13,
    "text": "Aber jetzt nochmal den Sinn erahnen."
  },
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    "text": "Also,"
  },
  {
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    "end": 15304.53,
    "text": "ich meine, man musste sich das mal vorstellen, wir sitzen, wir können auch mal hier sitzen, das wäre ja richtig gut, wenn der Robin Alexander halt die nächsten zwei Monate keinen Gehalt bekommt."
  },
  {
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    "end": 15307.23,
    "text": "Ist doch einfach mal ein bisschen mitgedacht."
  },
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    "end": 15311.31,
    "text": "Er hat ja noch ein bisschen Reserve, da brauchen wir jetzt nicht immer unsere Alimentierungen."
  },
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    "text": "Warum auch nicht?"
  },
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    "end": 15313.35,
    "text": "Sind er ahnen."
  },
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    "end": 15320.41,
    "text": "Und ein bisschen wurde bei der Veranstaltung vermittelt, wenn die Politik nochmal ein Gesetz machen würde."
  },
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    "end": 15322.47,
    "text": "Und das Gesetz würde beklagt."
  },
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    "end": 15325.69,
    "text": "Könnte das Verfassungsgericht ja auch im lichte."
  },
  {
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    "end": 15329.75,
    "text": "Neuer Erkenntnisse auch ein neues Urteil fällen."
  },
  {
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    "end": 15330.57,
    "text": "Wie gesagt,"
  },
  {
    "start": 15331.03,
    "end": 15333.95,
    "text": "die neuen Erkenntnisse sein Artikel eins doch nicht so wichtig oder."
  },
  {
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    "end": 15336.97,
    "text": "Es reicht auch mit Wasser und Brot."
  },
  {
    "start": 15337.27,
    "end": 15338.41,
    "text": "Es ist wirklich absurd"
  },
  {
    "start": 15338.47,
    "end": 15339.99,
    "text": "auch ein neues Urteil fällen."
  },
  {
    "start": 15340.41,
    "end": 15343.95,
    "text": "wie gesagt damals total interessant aber auf dem Bereich."
  },
  {
    "start": 15344.63,
    "end": 15347.39,
    "text": "Sozialleistung für Flüchtlinge gedanklich beschränkt."
  },
  {
    "start": 15347.87,
    "end": 15358.93,
    "text": "Wenn man das jetzt aber nimmt und wendet es an auf März, das auch März sagt, Moment, ist denn das wirklich vom Gericht, war das geplant, die Politik so festzulegen?"
  },
  {
    "start": 15359.21,
    "end": 15362.31,
    "text": "Oder können wir beim Bürgergeld nicht mal einen neuen Ansatz machen?"
  },
  {
    "start": 15363.35,
    "end": 15369.85,
    "text": "Dann natürlich implizit eine Klage in Kauf nehmen und dann aber tatsächlich zu einer relevanten Veränderung kommen."
  },
  {
    "start": 15370.87,
    "end": 15371.09,
    "text": "Was?"
  },
  {
    "start": 15371.61,
    "end": 15375.51,
    "text": "ein Bold Move wäre und auch die Frage, ob die SPD den mitginge."
  },
  {
    "start": 15375.75,
    "end": 15379.89,
    "text": "Aber natürlich, große Lösungen werden gebraucht, große Reformen."
  },
  {
    "start": 15380.19,
    "end": 15382.57,
    "text": "Das wäre der Versuch eines großen Sprungs nach vorn."
  },
  {
    "start": 15382.77,
    "end": 15384.99,
    "text": "Ja, das ist genau das."
  },
  {
    "start": 15385.05,
    "end": 15390.35,
    "text": "Ich meine, da kann ja dann nochmal den Heinis bei Apokalypse und Filtercafe erzählen und all diesen tollen"
  },
  {
    "start": 15391.83,
    "end": 15393.21,
    "text": "Berlin-Mitte-Podcast."
  },
  {
    "start": 15393.29,
    "end": 15400.87,
    "text": "und wie die alle heißen, von links, liberal bis rechts, es sind sich da alle einig, weil sie zu dumm sind."
  },
  {
    "start": 15401.41,
    "end": 15410.33,
    "text": "Darüber nachzudenken, was eben Euro, Flasbeck und alle anderen ausgeführt haben, wo eigentlich die Misere zu suchen und zu finden ist."
  },
  {
    "start": 15410.71,
    "end": 15422.19,
    "text": "Und wir reden hier nach wie vor darüber, ob man eine, zwei, drei, vier, fünf Milliarden, wo sparen kann, wo eigentlich schon... Das Verfassungsgericht sagt, da geht's nicht mehr weiter."
  },
  {
    "start": 15422.71,
    "end": 15430.77,
    "text": "Wir machen die noch mal ein Fass auf, weil sie zu doof sind über die wirtschaftliche Situation, in der wir uns befinden, vernünftig nachzudecken."
  },
  {
    "start": 15430.89,
    "end": 15436.59,
    "text": "Diese Realitätsverweigerung, die als Expertise sich laufen tarnt."
  },
  {
    "start": 15436.85,
    "end": 15440.01,
    "text": "Robin Alexander, der große Politikverschwerer und sonst was."
  },
  {
    "start": 15440.71,
    "end": 15444.93,
    "text": "Das ist wirklich... Unser Sargnagel für die Demokratie."
  },
  {
    "start": 15445.45,
    "end": 15450.45,
    "text": "Das ist mindestens genauso schlimm wie jedes propagandistische Video der AfD."
  },
  {
    "start": 15451.03,
    "end": 15452.85,
    "text": "Wir können ja schon mal so ein bisschen in die Zukunft schauen."
  },
  {
    "start": 15454.03,
    "end": 15457.01,
    "text": "In Griechenland hieß es vor zehn Jahren, nee, da ist noch ein bisschen was zu machen."
  },
  {
    "start": 15457.37,
    "end": 15458.47,
    "text": "Also die können wir noch so ein bisschen, ne?"
  },
  {
    "start": 15459.15,
    "end": 15461.87,
    "text": "So, Griechenland jetzt zehn Jahre später, also heute macht was."
  },
  {
    "start": 15462.13,
    "end": 15466.23,
    "text": "Und wir können jetzt so denken, okay, also, im Jahr und Dreißig sind wir dann soweit."
  },
  {
    "start": 15466.47,
    "end": 15470.75,
    "text": "In Griechenland sind künftig Arbeitstage mit bis zu dreizehn Stunden möglich."
  },
  {
    "start": 15471.25,
    "end": 15474.13,
    "text": "Über diese Neuerung mehr von Moritz Pompel aus Athen."
  },
  {
    "start": 15474.73,
    "end": 15478.13,
    "text": "Mit der Maßnahme will die griechische Regierung den Fachkräftemangel bekennen."
  },
  {
    "start": 15478.17,
    "end": 15479.27,
    "text": "Ich meine, dreizehn Stunden, ne?"
  },
  {
    "start": 15479.35,
    "end": 15483.21,
    "text": "Du kommst morgens acht Uhr zur Arbeit und weißt, du bist jetzt hier bis einundzwanzig Uhr."
  },
  {
    "start": 15483.59,
    "end": 15483.63,
    "text": "Ja."
  },
  {
    "start": 15485.57,
    "end": 15488.53,
    "text": "Wer kommt denn auf so eine Idee und verspricht sich da noch Produktivität?"
  },
  {
    "start": 15488.65,
    "end": 15488.91,
    "text": "Eimpfen"
  },
  {
    "start": 15489.09,
    "end": 15490.53,
    "text": "und Schwarzarbeit eindämmen."
  },
  {
    "start": 15490.85,
    "end": 15491.77,
    "text": "Die Überstunden sollen mit..."
  },
  {
    "start": 15492.85,
    "end": 15494.69,
    "text": "Das ist eine Handhabe gegen Schwarzarbeit."
  },
  {
    "start": 15494.97,
    "end": 15495.11,
    "text": "Ah ja."
  },
  {
    "start": 15495.57,
    "end": 15498.31,
    "text": "...mit einem Aufschlag von vierzig Prozent vergütet werden."
  },
  {
    "start": 15498.65,
    "end": 15503.75,
    "text": "Grundsätzlich betont Arbeitsministerin Niki Carameus, bleibe aber der acht-Stunden-Tag die Regel."
  },
  {
    "start": 15504.35,
    "end": 15505.41,
    "text": "Dreizehn-Stunden-Tage"
  },
  {
    "start": 15505.51,
    "end": 15508.47,
    "text": "soll... Also eigentlich bleibt auch Artikel eins, die Regel, aber, ja..."
  },
  {
    "start": 15508.97,
    "end": 15512.07,
    "text": "...on limitiert werden auf höchstens siebenunddreißig Mal im Jahr."
  },
  {
    "start": 15512.63,
    "end": 15515.19,
    "text": "Viele Griecheninnen und Griechen gehen mehreren Jobs nach."
  },
  {
    "start": 15515.27,
    "end": 15519.81,
    "text": "Mit dem neuen Gesetz, so das Argument der Regierung, sollen sie von nur einem Job leben können."
  },
  {
    "start": 15520.13,
    "end": 15520.47,
    "text": "Verstehst du?"
  },
  {
    "start": 15520.91,
    "end": 15523.21,
    "text": "Ach so, ja gut, so kann man es natürlich auch machen."
  },
  {
    "start": 15523.73,
    "end": 15528.63,
    "text": "Ja, also du brauchst nicht mehr zwei Jobs, weil wenn du dreizehn Stunden arbeitest, wirst du nicht noch einen zweiten annehmen können."
  },
  {
    "start": 15529.27,
    "end": 15534.87,
    "text": "Lass uns dann aber noch die beiden Clips spielen, die ich eigentlich für das Ende vorbereitet habe, weil da geht es ja um Arbeitszeit."
  },
  {
    "start": 15535.33,
    "end": 15537.35,
    "text": "Es gab einen kleinen viralen Hit."
  },
  {
    "start": 15538.33,
    "end": 15543.17,
    "text": "Ein Model Julian Kamps kannte ich nicht, dort bei den Neunern."
  },
  {
    "start": 15543.77,
    "end": 15553.23,
    "text": "Julian Kamps war wohl bei Germany's Next Top Model dabei und hat dann folgendes Tiktok-Pose das Viral gegen."
  },
  {
    "start": 15554.01,
    "end": 15556.33,
    "text": "Leute, ich arbeite ja seit drei Wochen."
  },
  {
    "start": 15556.53,
    "end": 15557.57,
    "text": "Es ist jetzt die dritte Woche."
  },
  {
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    "end": 15558.83,
    "text": "Krass, wie schnell die Zeit vergeht."
  },
  {
    "start": 15559.13,
    "end": 15561.05,
    "text": "Wir haben jetzt achtzehn und einviertzig."
  },
  {
    "start": 15561.43,
    "end": 15563.21,
    "text": "Ich habe das Haus um sieben und dreißig verlassen."
  },
  {
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    "end": 15566.07,
    "text": "Ich bin jetzt gerade kurz vor meiner Haustür."
  },
  {
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    "end": 15567.83,
    "text": "Ich wollte mir doch nicht sagen, dass das Leben ist."
  },
  {
    "start": 15568.11,
    "end": 15569.77,
    "text": "Ich hätte jetzt legit dreieinhalb"
  },
  {
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    "end": 15570.27,
    "text": "Stunden,"
  },
  {
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    "end": 15574.47,
    "text": "um zu leben, damit ich morgen früh wieder fit bin, um auf die Arbeit zu gehen."
  },
  {
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    "end": 15576.11,
    "text": "Das kann es doch nicht sein."
  },
  {
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    "text": "Das ist doch crutch."
  },
  {
    "start": 15577.63,
    "end": 15578.87,
    "text": "Das ist doch crutchig, Leute."
  },
  {
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    "end": 15579.73,
    "text": "Sag mir bitte."
  },
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    "end": 15582.87,
    "text": "dass ich nicht der Einzige bin, der sich so fühlt."
  },
  {
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    "end": 15585.23,
    "text": "Also wirklich, es muss auf jeden Fall meine Stunde reduzieren."
  },
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    "text": "Hundert Prozent geht gar nicht."
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    "text": "Hört sich jetzt vielleicht noch mega agenzieher, aber was, was soll das?"
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    "text": "Sehe ich eigentlich einen riesen Potenzial drin?"
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    "text": "In dieser Haltung müsste man viel mehr politisieren."
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    "text": "folgt man ihm aber dann weiter."
  },
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    "text": "Ich habe dann mal geguckt, wie hat er dann noch mal darauf reagiert."
  },
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    "end": 15611.09,
    "text": "Sieht man, leider findet dann nicht eine entsprechende Politisierung statt, denn es wäre ja jetzt die Zeit anzuknüpfen an das, was Gewerkschaften schon länger fordern, nämlich die vier Tage Woche."
  },
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    "end": 15619.45,
    "text": "es wäre anzuknüpfen an Homeoffice-Pflichten und und und, während viele Themen zu führen, aber wird nicht gemacht."
  },
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    "text": "Wir hören jetzt mal da rein."
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    "text": "Er bleibt da auf so einer ganz individualistischen Linie leider."
  },
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    "text": "Deswegen werden einfach Zeitungsartikel bei mich geschrieben."
  },
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    "text": "Ich bin der Typ, der gesagt hat, von nine to five arbeiten ist quatschig."
  },
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    "end": 15633.29,
    "text": "Und ich stehe immer noch dazu, ich finde es immer noch quatschig."
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    "text": "Aber irgendwie hat das ein Ausmaß angenommen."
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    "text": "Ich will nicht viele DMS bekommen von Leuten, die ganz meiner Meinung sind, aber auch von Leuten, die mich aufs Übelste beleidigen."
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    "text": "Sorry, dass ich einfach das ausspreche, was eigentlich jeder denkt."
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    "text": "Könnten wir zwar sagen, ihr geht gerne zur Arbeit."
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    "text": "Ich gehe auch gerne zu meiner Arbeit."
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    "text": "Aber nichtsdestotrotz bleibt am Ende des Tages total wenig Zeit für Family and Friends und ein Arbeitsweg oder lebenswichtige Lebensmittel kaufen."
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    "text": "ist für mich auch keine Lebensqualität."
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    "end": 15664.87,
    "text": "Und es ist jetzt sogar so weit gekommen, dass der Focus Online ein Artikel über mich geschrieben hat."
  },
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    "end": 15666.27,
    "text": "Und ich find's crazy, Leute."
  },
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    "end": 15667.25,
    "text": "Ich find's mega-crazy."
  },
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    "end": 15670.55,
    "text": "Gegensatz zu der Kommentarspalte ist der sogar ganz nett formuliert."
  },
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    "text": "Ja, ich wär natürlich auch gerne viral gegangen mit einem Video, wo ich ein cooles Outfit von mir zeige oder wo ich euch mit auf den Modeljob nehme oder so."
  },
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    "end": 15679.53,
    "text": "Aber it is what it is."
  },
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    "end": 15682.13,
    "text": "Ich würde mich freuen, wenn ihr mir trotzdem folgen würdet."
  },
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    "end": 15686.59,
    "text": "Ich poste jeden Tag lustige Reels, Fashion Reels, Vlogs aus meinem Leben."
  },
  {
    "start": 15686.75,
    "end": 15689.25,
    "text": "Ich würde mich mega freuen, wenn ihr das auch mitverfolgen wollt."
  },
  {
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    "end": 15691.33,
    "text": "Ja, Leute, fuck me, Leute."
  },
  {
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    "end": 15693.59,
    "text": "Eine Sorge, es geht ja nicht nur um Nine to Five arbeiten."
  },
  {
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    "end": 15696.13,
    "text": "Ja, es müsste aber jetzt mehr um Nine to Five gehen."
  },
  {
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    "end": 15705.63,
    "text": "Er müsste jetzt einfach nur sagen, folgt mir, macht mich zum Influencer, damit ich aus Nine to Five rauskomme, aber ihr werdet drin bleiben."
  },
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    "end": 15718.47,
    "text": "Und das ist wieder diese tragische Situation bei den meisten Influenzern, die dann ein bisschen mal politisch kurz was aufgreifen, weil das ist ja auch genau richtig anzusprechen, was ist dann eigentlich mit dem Arbeitsweg?"
  },
  {
    "start": 15719.13,
    "end": 15733.07,
    "text": "Warum konnte zum Beispiel die Ampelregierung nochmal ein Gesetz erlassen, dass Bürgergeldempfänger bis zu drei Stunden am Tag zur Arbeit pendeln können, dass das eine zumutbare Arbeit ist?"
  },
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    "end": 15733.91,
    "text": "Da wären also ganz"
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    "text": "viele politische"
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    "end": 15740.97,
    "text": "Themen, über die man sprechen könnte, aber Julian Kamps leider hier Versagt."
  },
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    "end": 15743.03,
    "text": "Ja, wir hören noch ein bisschen beim Reichtum weiter."
  },
  {
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    "end": 15749.33,
    "text": "Bernie Sanders im Podcast bei Kairis Wischer, ihm ist da was zu Ohren gekommen, er musste sich sehr wundern."
  },
  {
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    "end": 15754.47,
    "text": "Peter Thiel war eigentlich mit der Sprache Antichristen."
  },
  {
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    "end": 15781.43,
    "text": "Ein religiöses Wort, wenn jemand sagt, dass diese Big Tech-Guyen nicht die Unlimited Power haben sollten."
  },
  {
    "start": 15781.47,
    "end": 15782.93,
    "text": "Dass man sie kontrollieren will."
  },
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    "end": 15784.41,
    "text": "Es ist nicht das, dass ich"
  },
  {
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    "text": "mit dir verabschiede."
  },
  {
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    "end": 15787.11,
    "text": "Du bist falsch."
  },
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    "end": 15788.15,
    "text": "Es ist dein Antichristen."
  },
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    "end": 15789.91,
    "text": "Wir sind die Kings."
  },
  {
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    "end": 15799.69,
    "text": "Wir haben ja ein bisschen Aufklärung zum Thema gemacht und ich denke mir so ein bisschen, ja, Bernie Sanders verklickert mir auch nochmal, das ist wirklich irre, was wir da hören bei denen."
  },
  {
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    "end": 15799.77,
    "text": "Ja."
  },
  {
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    "end": 15814.29,
    "text": "Also da kann man sich, sollte man sich immer wieder drüber wundern, statt es zu bewundern, lieber Ijoma Mangold, nur weil es deine Diktion ist da an der Uckermark, wo es angeblich ja dann wohl nur Kirchen gibt und Privatwohnhäuser."
  },
  {
    "start": 15815.93,
    "end": 15820.37,
    "text": "Ich glaube, das ist hier ein Clip von Mamdani, er war in der Radio Awa, mal kurz reinhören."
  },
  {
    "start": 15821.17,
    "end": 15826.09,
    "text": "Das ist Mamdani, er hat Beobachtungen gemacht, er hat ja sehr viel mit Bürgern gesprochen und so."
  },
  {
    "start": 15826.15,
    "end": 15829.71,
    "text": "Wenn man zu diesen ganzen Sport-Events, hat er dann einfach draußen mit den Leuten geredet."
  },
  {
    "start": 15849.23,
    "end": 15850.17,
    "text": "To them."
  },
  {
    "start": 15851.31,
    "end": 15856.27,
    "text": "And when you ask a New Yorker an open-ended question, you do not know where it will take them."
  },
  {
    "start": 15857.43,
    "end": 15862.63,
    "text": "And what I was struck by is the focus of two things at once."
  },
  {
    "start": 15863.51,
    "end": 15868.31,
    "text": "One, the inability to afford life today in this city."
  },
  {
    "start": 15869.19,
    "end": 15881.79,
    "text": "And the sense that that which was so difficult to purchase today, be it groceries, be it childcare, be it public transit, be it rent, war viel mehr in den letzten vier Jahren."
  },
  {
    "start": 15881.89,
    "end": 15918.35,
    "text": "Und also ein Messerungsmessgericht, ein Messerungsmessgericht, ein Messerungsmessgericht, ein Messerungsmessgericht, ein Messerungsmessgericht, ein Messerungsmessgericht, ein Messerungsmessgericht, ein Messerungsmessgericht, ein Messerungsmessgericht, ein Messerungsmessgericht, ein Messerungsmessgericht, ein Messerungsmessgericht, ein Messerungsmessgericht, ein Messerungsmessgericht, ein Messerungsmessgericht, ein Messerungsmessgericht, ein Messerungsmessgericht, ein Messerungsmessgericht, ein Messerungsmessgericht, ein Messerungsmessgericht, ein Messerungsmessgericht, ein Messerungsmessgericht, ein Messerungsmessgericht, ein Messerungsmess In part because of its inability to deliver on these material concerns, but also because amidst being told that there wasn't enough money for so much of this kind of an agenda, here there were billions of dollars being sent for wars abroad."
  },
  {
    "start": 15918.59,
    "end": 15925.33,
    "text": "So hoch interessant finde ich ja bei Mamdani jetzt, also man kennt ja jetzt so sein Programm so zwischen den Zeilen oder so Halbsätze."
  },
  {
    "start": 15926.25,
    "end": 15932.41,
    "text": "Er hat jetzt die Teuerungszeit vier Jahre genannt als demokratischer Bewerber."
  },
  {
    "start": 15932.91,
    "end": 15934.43,
    "text": "Also genau die vier beiden Jahre."
  },
  {
    "start": 15935.55,
    "end": 15938.23,
    "text": "Also hier werden jetzt auch die Samtanschuhe ausgezogen."
  },
  {
    "start": 15940.01,
    "end": 15944.63,
    "text": "Geht darum, New York Trump-Proof zu machen, weil der jetzt gerade regiert."
  },
  {
    "start": 15945.53,
    "end": 15958.29,
    "text": "Und Bidens, wir investieren einfach nur in diese Richtung und kümmern uns nicht so sehr um die Inflationen, weil wir haben ja dieses Dilemma damals besprochen, dass sie da einfach die Inflationen haben laufen lassen."
  },
  {
    "start": 15960.29,
    "end": 15960.67,
    "text": "Brecht."
  },
  {
    "start": 15961.27,
    "end": 15963.19,
    "text": "Lands kriegt ja immer gutes Counter von Brecht."
  },
  {
    "start": 15963.99,
    "end": 15965.03,
    "text": "Brecht hat hier Ideen."
  },
  {
    "start": 15965.61,
    "end": 15968.97,
    "text": "Was wir eigentlich machen müssen, ist was anderes, um zurück zu meiner Schiffsmetapher zu kommen."
  },
  {
    "start": 15969.29,
    "end": 15981.63,
    "text": "Wir müssen bei den ganz großen Bausteinen, wieder bei dem Rentensystem, uns überlegen, wie bauen wir ein System auf, in dem nicht die Arbeitenden, die nicht mehr arbeiten und nicht mehr Arbeitenden allein finanzieren müssen."
  },
  {
    "start": 15982.25,
    "end": 15983.83,
    "text": "So, ich erinnere meine Idee von vorhin."
  },
  {
    "start": 15984.77,
    "end": 15985.53,
    "text": "Es ist ja schon alles da."
  },
  {
    "start": 15986.43,
    "end": 15987.15,
    "text": "Verteilungsfragen."
  },
  {
    "start": 15987.85,
    "end": 15993.61,
    "text": "Die Mehrdäre... Ja, die müssen irgendwie zu in Milliarden kommen, aber die investieren den Scheißkreuz und quer für zehn Prozent im Jahr."
  },
  {
    "start": 15994.29,
    "end": 15995.37,
    "text": "Und das kann man einfach abgrasen."
  },
  {
    "start": 15995.41,
    "end": 15996.13,
    "text": "Also das Geld ist da."
  },
  {
    "start": 15997.15,
    "end": 16003.81,
    "text": "Und jetzt kann man einfach abrücken von dem Prinzip archimädischer Punkt der Gesellschaft ist Arbeit und sagen, win, win."
  },
  {
    "start": 16004.45,
    "end": 16008.17,
    "text": "Wir haben trotzdem eine Finanzierung für die Rente, für was auch immer."
  },
  {
    "start": 16009.05,
    "end": 16011.45,
    "text": "Und diejenigen, die arbeiten, haben auch noch mehr in der Tau vom Brutto."
  },
  {
    "start": 16011.89,
    "end": 16012.75,
    "text": "Jetzt bin ich aber gespannt."
  },
  {
    "start": 16013.57,
    "end": 16015.87,
    "text": "Das ist die erste grundlegende Frage, die sich keiner stellt."
  },
  {
    "start": 16016.37,
    "end": 16017.05,
    "text": "Bei der Steuer."
  },
  {
    "start": 16017.71,
    "end": 16023.03,
    "text": "müssen wir nicht so sehr nur über die steuer nachdenken die wir schon haben oder abgeschafft haben als darüber nachzudenken?"
  },
  {
    "start": 16023.13,
    "end": 16029.97,
    "text": "kann man nicht grundsätzlich ja die steuern auf einkommen senken und die steuern auf geld ausgeben erhöhen?"
  },
  {
    "start": 16030.59,
    "end": 16037.49,
    "text": "das wäre eine sehr gerechte steuer weil die leute die sehr wohlhabend sind deutlich mehr geld ausgeben als diejenigen die wenig ab."
  },
  {
    "start": 16037.57,
    "end": 16041.43,
    "text": "mehrwärts steuer nicht die mehrwärts steuer hoch weil die trifft vor allem den kleinen mann."
  },
  {
    "start": 16043.15,
    "end": 16044.49,
    "text": "Eine Mikrosteuer einführen."
  },
  {
    "start": 16044.57,
    "end": 16048.55,
    "text": "von null Komma fünf Prozent auf jegliche Finanztransaktion."
  },
  {
    "start": 16049.19,
    "end": 16059.21,
    "text": "Ob du Geld am Automaten ziehst ob du irgendwohin Geld überweist ob du dir beim Einkaufen immer null Komma fünf Prozent davon wird keiner der am unteren Rand der Gesellschaft lebt signifikant ärmer."
  },
  {
    "start": 16060.25,
    "end": 16068.81,
    "text": "Aber diejenigen, die Milliarden an den Börsen bewegen oder diejenigen, die sich sehr teure Dinge in großer Zahl kaufen, für die ist das schon, da kommt ordentliche Beträge darum."
  },
  {
    "start": 16068.95,
    "end": 16071.87,
    "text": "Das sind gigantische Milliardenbeträge, die man da bekäme."
  },
  {
    "start": 16072.21,
    "end": 16072.71,
    "text": "Was hast du dagegen?"
  },
  {
    "start": 16073.35,
    "end": 16076.31,
    "text": "Das ist die Tobenssteuer, das ist ja seit Jahrzehnten im Gespräch."
  },
  {
    "start": 16077.03,
    "end": 16079.61,
    "text": "Grundsätzlich kann man so eine Finanztransaktionsteuer machen."
  },
  {
    "start": 16079.67,
    "end": 16081.55,
    "text": "Sie ist, wie du sagst, schon ewig im Gespräch."
  },
  {
    "start": 16081.83,
    "end": 16088.49,
    "text": "Das Problem ist nur... Ja, man wird immer etwas Geld damit einnehmen, weil wir alle Finanztransaktionen machen."
  },
  {
    "start": 16089.87,
    "end": 16102.49,
    "text": "Aber das, wo wirklich diese Summen bei rumkommen, also wo die Quantität viel höher ist, das sind ja Modelle, die nur deshalb so funktionieren, weil es keine Finanztransaktionssteuer dort gibt."
  },
  {
    "start": 16103.17,
    "end": 16117.11,
    "text": "Bedeutet also, das Risiko ist ziemlich real, dass wenn diese Finanztransaktionssteuer eingeführt würde, diese Finanztransaktionen an sich nachlassen, folglich auch die einen haben, schwimmen."
  },
  {
    "start": 16117.31,
    "end": 16118.61,
    "text": "Aber die können ja nicht wirklich nachlassen."
  },
  {
    "start": 16119.29,
    "end": 16131.37,
    "text": "Naja, es gibt ja manche Trading-Geschäfte, die auf ein ganz schönes Verkaufen außen mit sehr niedrigen Gewinnsprüngen, die nur deshalb funktionieren, weil es nicht so eine Steuer gibt."
  },
  {
    "start": 16131.41,
    "end": 16137.71,
    "text": "Wenn die jedes Mal an viele darauf, je nachdem, wie man das ausgestaltet, der ist gleich null."
  },
  {
    "start": 16138.55,
    "end": 16139.51,
    "text": "Also können die auch wegfallen?"
  },
  {
    "start": 16139.75,
    "end": 16145.15,
    "text": "Das könnte wegfallen, nur dann habe ich nicht mehr die Einnahme, mit der ich das Modell finanzieren kann, was Richard David Brecht davor schlägt."
  },
  {
    "start": 16145.49,
    "end": 16153.39,
    "text": "Also ich kann damit die schnellen Finanztransaktionen, also dieses High Frequency Trading und so weiter, das kann ich damit einhegen."
  },
  {
    "start": 16153.79,
    "end": 16156.59,
    "text": "Das ist die eine Sache, die kann ich machen, wenn ich das gerne sein, das will."
  },
  {
    "start": 16156.93,
    "end": 16162.97,
    "text": "Die Sache ist nur, wenn ich es damit dämpfe oder abschafe, dann habe ich die Einnahmen nicht mehr auf der anderen Seite."
  },
  {
    "start": 16163.11,
    "end": 16165.17,
    "text": "Deswegen bin ich bei dem Modell skeptisch."
  },
  {
    "start": 16165.47,
    "end": 16174.09,
    "text": "Es wundert mich aber jetzt gerade nicht, denn tatsächlich ist das... keine neue Idee verbrecht, sondern er hat in seinem Buch über das BGE ja genau das immer vorgeschlagen."
  },
  {
    "start": 16174.41,
    "end": 16176.05,
    "text": "Genau, es ist grundsätzlich keine neue Idee."
  },
  {
    "start": 16176.39,
    "end": 16184.31,
    "text": "und das, was du jetzt als Kritik vorgebracht hast, hier muss man jetzt auch im Bilanzen denken, und zwar in Jahresbilanzen."
  },
  {
    "start": 16184.59,
    "end": 16195.29,
    "text": "Also das eine, hier gibt es ja schon eine Texte, Milliarden in Millisekunden und so, dass alle nur diesen ganz kleinen Informationspunkt abwarten und dann finden alle Trading innerhalb von einer halben Sekunde statt und so."
  },
  {
    "start": 16196.21,
    "end": 16197.67,
    "text": "Genau, diese phänomene Gaps dann nicht mehr."
  },
  {
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    "end": 16199.65,
    "text": "Es würde keiner mehr in Eschborn... Aber auch"
  },
  {
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    "end": 16200.35,
    "text": "nicht die Einnahmen."
  },
  {
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    "text": "Die Einnahmen fallen dann weg."
  },
  {
    "start": 16202.53,
    "end": 16204.85,
    "text": "Also wenn alle aufwärts zu rauchen, hat man keine Tabaksteuer mehr."
  },
  {
    "start": 16204.89,
    "end": 16206.21,
    "text": "Diese Einnahmen waren da nie in Begriffen."
  },
  {
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    "text": "Also das sage ich jetzt mal."
  },
  {
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    "text": "Also"
  },
  {
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    "end": 16208.75,
    "text": "bei seinem Modell schon."
  },
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    "text": "Also bei dem BGE-Modell war das damals so, dass er das damit so hochgerechnet hat."
  },
  {
    "start": 16212.67,
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    "text": "Und dann dachte ich mir, naja, aber dann fallen ja eher die Einnahmen weg."
  },
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    "text": "Okay."
  },
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    "text": "Also weiß ich nicht, wie er das da... Also"
  },
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    "end": 16221.73,
    "text": "ich glaube generell, dass man im Finanzsektor sowieso viel mehr besteuern kann."
  },
  {
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    "end": 16224.49,
    "text": "Und zwar fällt uns das allen sofort ein."
  },
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    "text": "Warum?"
  },
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    "text": "wird mein, warum werden Kapitalerträge nicht genauso besteuert wie mein Einkommen?"
  },
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    "end": 16233.35,
    "text": "Wir hören mal noch ein bisschen weiter, es ist ja nicht alles nur Finanz."
  },
  {
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    "end": 16237.41,
    "text": "Das ist ja die Sache."
  },
  {
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    "end": 16243.39,
    "text": "warum zum Beispiel reden wir wenn wir von Rente reden und allem was in Sozialstadt finanziert?"
  },
  {
    "start": 16243.45,
    "end": 16245.13,
    "text": "warum bezahlen wir das nur."
  },
  {
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    "text": "Mit unseren Löhnen?"
  },
  {
    "start": 16247.27,
    "end": 16250.79,
    "text": "warum machen wir das nicht auch mit unseren Kapital erträgen?"
  },
  {
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    "end": 16254.39,
    "text": "oder um es ganz klar zu sagen besonders mit den Mieteinnahmen?"
  },
  {
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    "end": 16257.19,
    "text": "ganz genau wir hören mal noch sein."
  },
  {
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    "end": 16260.05,
    "text": "seine kleine Ausarbeitung zum Thema Umverteilung."
  },
  {
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    "end": 16263.89,
    "text": "Und ich glaube, dass nicht eine einzige Louis Vuitton-Handtasche weniger verkauft wird."
  },
  {
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    "end": 16268.75,
    "text": "So, jetzt sind wir also nicht beim Superfinanzmarkt Transaktions, wo es einfach nur um eine Modalität"
  },
  {
    "start": 16268.81,
    "end": 16269.65,
    "text": "geht, sondern"
  },
  {
    "start": 16269.79,
    "end": 16270.13,
    "text": "glaube,"
  },
  {
    "start": 16270.19,
    "end": 16271.73,
    "text": "dass jetzt ein Euro kostet oder nichts."
  },
  {
    "start": 16271.77,
    "end": 16271.91,
    "text": "Aber"
  },
  {
    "start": 16272.05,
    "end": 16275.95,
    "text": "das sind ja... Also diese Steuereinnahmen dann, die bleiben."
  },
  {
    "start": 16276.23,
    "end": 16283.39,
    "text": "Also die fallen dann wirklich an, wenn man da, wenn sie noch teurer wird, die werden ja sowieso von Jahr zu Jahr immer teurer, damit sie immer begehrenzwert werden."
  },
  {
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    "end": 16285.67,
    "text": "Kauft sie dann im Ausland?"
  },
  {
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    "text": "Gut."
  },
  {
    "start": 16286.03,
    "end": 16291.57,
    "text": "Ja, wäre auch sehr schön, sich dafür einzusetzen, dass wir das Europawelt einführen, weil die Probleme, die wir haben, die haben viele andere."
  },
  {
    "start": 16291.61,
    "end": 16291.87,
    "text": "Das ist ja ein"
  },
  {
    "start": 16291.91,
    "end": 16293.01,
    "text": "Unsinnster Argument von Lanz."
  },
  {
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    "end": 16296.67,
    "text": "Also, man geht ja nicht wegen um ein Euro zu sparen ins Ausland."
  },
  {
    "start": 16296.73,
    "end": 16297.47,
    "text": "Also"
  },
  {
    "start": 16297.57,
    "end": 16303.01,
    "text": "ich kenne auch sehr viele Leute, die in Frankfurt ihre Hermes-Taschen kaufen und das machen die einfach jedes Weihnachten."
  },
  {
    "start": 16303.55,
    "end": 16304.09,
    "text": "Ja, also..."
  },
  {
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    "end": 16310.51,
    "text": "Und umso teurer die Tasche, umso besser, weil diejenigen, die beschenkt werden, sich umso mehr freuen, weil sie genau wissen, was sie kosten."
  },
  {
    "start": 16310.55,
    "end": 16310.67,
    "text": "Also"
  },
  {
    "start": 16310.79,
    "end": 16316.77,
    "text": "um ein Euro zu sparen, bemüht sich keiner, ob es irgendwo im Aushand eine Möglichkeit gibt, da billiger dran zu kommen."
  },
  {
    "start": 16317.51,
    "end": 16317.79,
    "text": "Absolut."
  },
  {
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    "end": 16318.29,
    "text": "Das ist okay,"
  },
  {
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    "end": 16318.99,
    "text": "stellen wir auch."
  },
  {
    "start": 16319.89,
    "end": 16324.29,
    "text": "Abgesehen davon gehört bei bestimmten teuren Produkten das Einkaufserlebnis durchaus dazu."
  },
  {
    "start": 16325.01,
    "end": 16325.05,
    "text": "Ja."
  },
  {
    "start": 16325.73,
    "end": 16326.61,
    "text": "Standortpolitik."
  },
  {
    "start": 16327.53,
    "end": 16328.89,
    "text": "Wo gibt man sein Geld aus?"
  },
  {
    "start": 16329.01,
    "end": 16331.63,
    "text": "Ist gar nicht so unbedeutend, wie diese Superreichen immer sagen."
  },
  {
    "start": 16332.65,
    "end": 16338.71,
    "text": "Im Sinne von, ach so, in Frankfurt kosten Mietzahlungen jetzt null Komma fünf Prozent extra Steuern."
  },
  {
    "start": 16338.85,
    "end": 16341.67,
    "text": "Dann verkaufe ich alle meine Wohnung und vermiete nur noch, ja wo denn?"
  },
  {
    "start": 16342.43,
    "end": 16344.75,
    "text": "In Südkorea irgendwo in Seoul oder so."
  },
  {
    "start": 16344.99,
    "end": 16347.39,
    "text": "Also zieht man sich dann wirklich aus Frankfurt zurück."
  },
  {
    "start": 16347.43,
    "end": 16350.03,
    "text": "Ja, sehr viele Luxusprodukte werden nicht im Internet bestellt."
  },
  {
    "start": 16353.33,
    "end": 16354.63,
    "text": "Also Umverteilung sozusagen."
  },
  {
    "start": 16354.87,
    "end": 16363.75,
    "text": "Das wäre eine ganz elegante Form von Umverteilung."
  },
  {
    "start": 16364.57,
    "end": 16371.97,
    "text": "Das wäre eine ganz elegante Form von Umverteilung, die überhaupt nicht die Falschen trifft und keine volkswirtschaftliche Nachteile beinhaltet."
  },
  {
    "start": 16373.03,
    "end": 16376.47,
    "text": "Denn einen letzten Gedanken möchte ich noch loswerden, auch wenn er dich wahrscheinlich ärgert."
  },
  {
    "start": 16377.09,
    "end": 16381.71,
    "text": "Aber alle, diejenigen, die meinen, man müsste da jetzt noch irgendwie fünfzig Euro Bürgergeld oder so kürzen."
  },
  {
    "start": 16381.81,
    "end": 16389.189,
    "text": "Ein Bürgergeldempfänger gibt im Regelfall alles, was er vom Staat kriegt, sofort wieder aus."
  },
  {
    "start": 16389.63,
    "end": 16392.81,
    "text": "Und nicht, weil er nicht mit Geld umgeben kann, sondern weil er muss."
  },
  {
    "start": 16393.45,
    "end": 16404.349,
    "text": "Das heißt, Bürgergeld zu zahlen ist eine absolute Subvention des Einzelhandels, eine absolute Subvention für allejenigen, die Lebensmittel verkaufen."
  },
  {
    "start": 16404.65,
    "end": 16409.77,
    "text": "Ja, ist auch Wohngeld zu zahlen, ist eine Subvention derjenigen, die Wohnungen vermieten und so weiter."
  },
  {
    "start": 16409.89,
    "end": 16410.79,
    "text": "Das darf man nicht vergessen."
  },
  {
    "start": 16411.11,
    "end": 16417.529,
    "text": "Das ganze Geld, was einen Bürgergeldempfänger kriegt, geht in den Wirtschaftskreislauf unmittelbar und direkt wieder zurück."
  },
  {
    "start": 16417.71,
    "end": 16418.77,
    "text": "Ja, Wirtschaftskreislauf."
  },
  {
    "start": 16418.81,
    "end": 16418.99,
    "text": "Ganz"
  },
  {
    "start": 16419.09,
    "end": 16419.39,
    "text": "richtig."
  },
  {
    "start": 16419.55,
    "end": 16422.89,
    "text": "Also da kann ich auch überhaupt nicht widersprechen will ich und ich stelle mich vollkommen zu."
  },
  {
    "start": 16423.529,
    "end": 16428.09,
    "text": "Insofern ist diese Transaktionssteuer begrüßenswert."
  },
  {
    "start": 16428.21,
    "end": 16430.01,
    "text": "Ich glaube auch, dass man damit was ausrichten kann."
  },
  {
    "start": 16430.29,
    "end": 16436.869,
    "text": "Ich glaube nicht, dass man damit ganz großes finanzieren kann, wie in BGE, aber ich bin ja kein Fan bekannterweise."
  },
  {
    "start": 16438.95,
    "end": 16462.65,
    "text": "Was ich aber sagen will, ist, dass wir ja eigentlich hier in der Situation sind, wo etwas so Moderates vorgeschlagen wird und ja auch schon gleich vom Luxussektor da anfängt, weil dort natürlich dann entsprechend was einzusacken ist, wenn da hohe Preise bezahlt werden und dass da lands noch so vorsichtig ist und sagt da Umverteilung."
  },
  {
    "start": 16463.01,
    "end": 16473.43,
    "text": "Also wenn man dazu nicht bereit ist und die ganze Zeit aber erzählt davon, wie bereit Leute sein sollen, um jetzt mal mit anzupacken und weiß ich nicht, was zu tun."
  },
  {
    "start": 16473.89,
    "end": 16476.51,
    "text": "Ich kriege das einfach nicht mehr zusammen."
  },
  {
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    "end": 16482.27,
    "text": "Also man kann doch nicht so geizig sein, um es mal ganz klar auf den Punkt zu bringen."
  },
  {
    "start": 16483.39,
    "end": 16489.39,
    "text": "Man kann also mit Geld geht... Eigentlich einher, dass man ein bisschen undurchdachter durch die Welt geht einfach."
  },
  {
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    "end": 16489.97,
    "text": "Ja, dass man"
  },
  {
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    "end": 16491.15,
    "text": "sagt, es ist mir egal,"
  },
  {
    "start": 16491.369,
    "end": 16493.41,
    "text": "kostet das was weiß ich nicht, ich fahre einfach."
  },
  {
    "start": 16493.57,
    "end": 16503.55,
    "text": "Von daher, also die psychologischen Konzepte, mit denen man sich kognitiv einigelt, um mit möglichst wenig Dessonanz einfach, nee, kann doch nicht sein, also ich bin doch von Gottes aus erwählt, mir geht's doch gut und so."
  },
  {
    "start": 16504.29,
    "end": 16510.13,
    "text": "Also dieser Neokalvinismus steckt da überall drin und dann erzählt man halt einfach in seinem Podcast, wie man mit Emirates fliegt und so."
  },
  {
    "start": 16511.15,
    "end": 16524.29,
    "text": "Und es gibt natürlich andere superreiche, also Scott Galloway gehört ja auch zu den Leuten, die so mehrere zehn Millionen Dollar haben und so, der ist in der Uni irgendwie jetzt fünfzehn Millionen geschenkt, einfach nur, als ihr habt mir den Staat in mein tolles Leben ermöglicht, wie auch immer."
  },
  {
    "start": 16525.15,
    "end": 16537.05,
    "text": "Und diese, also sagen wir mal, reich sein und aufgeklärt sein, kann einen genauso wütend machen über Ungleichheit wie arm sein und aufgeklärt sein."
  },
  {
    "start": 16537.55,
    "end": 16545.39,
    "text": "Nur da gibt es halt nach einem... Notwendigkeit, sich darüber aufzuklären, während die Reichen manchmal einfach so sich darüber aufklären, also Scott Galloway zum Beispiel."
  },
  {
    "start": 16553.81,
    "end": 16561.59,
    "text": "Our periods of greatest economic growth are when our corporations have been paying fifty, sixty, eighty percent tax rates and I go back to Daniel Kahneman."
  },
  {
    "start": 16562.029,
    "end": 16566.41,
    "text": "The difference between making ten or fifteen million dollars a year makes you no more happier."
  },
  {
    "start": 16566.49,
    "end": 16585.95,
    "text": "So why on earth would you not have incremental tax rates above a certain amount of sixty, seventy percent on individuals and have an alternative minimum tax of at least thirty percent on corporations such as you can have universal childcare, such as you can have training, such as you can have Pell grants, such as you can have Tax incentives to create more housing to bring down the cost of housing."
  },
  {
    "start": 16586.029,
    "end": 16595.669,
    "text": "You also need, I'm going off base here or off script here, you need a massively aggressive FDC and DOJ to make sure no one set of companies like ten control forty percent of the S&P."
  },
  {
    "start": 16596.43,
    "end": 16615.63,
    "text": "But all of these are common sense solutions that other governments have implemented and we implemented basically from nineteen forty five to about two thousand and ten."
  },
  {
    "start": 16615.71,
    "end": 16616.09,
    "text": "But we"
  },
  {
    "start": 16616.83,
    "end": 16617.75,
    "text": "have become."
  },
  {
    "start": 16617.81,
    "end": 16626.349,
    "text": "Es ist unglaublich, ja, ich muss immer noch jetzt daran denken, selbst bei Null, fünf Prozent ist Lands noch zögerlich bei einer Finanztransaktion."
  },
  {
    "start": 16627.23,
    "end": 16633.69,
    "text": "Es ist einfach absurd, als ob es nicht reicht, dass einem die Liegenschaften halb Nord-Italiens gehören, so."
  },
  {
    "start": 16634.65,
    "end": 16636.349,
    "text": "Wie viel Quadratkilometer sind noch mehr?"
  },
  {
    "start": 16637.29,
    "end": 16646.669,
    "text": "Es ist wirklich erstaunlich, dass man da nicht eine gewisse Großzügigkeit entwickelt und einfach sagt, gut, ich hatte Glück gehabt, jetzt wollen wir aber auch nicht noch weiter auffallen."
  },
  {
    "start": 16648.51,
    "end": 16649.79,
    "text": "Das wäre ja nachvollziehbar."
  },
  {
    "start": 16650.65,
    "end": 16650.83,
    "text": "Okay,"
  },
  {
    "start": 16651.15,
    "end": 16651.45,
    "text": "das war es."
  },
  {
    "start": 16651.71,
    "end": 16653.89,
    "text": "Hier sind noch einige Clips, aber... Das"
  },
  {
    "start": 16654.21,
    "end": 16654.43,
    "text": "machen"
  },
  {
    "start": 16655.23,
    "end": 16655.33,
    "text": "wir"
  },
  {
    "start": 16655.49,
    "end": 16655.75,
    "text": "bald."
  },
  {
    "start": 16655.869,
    "end": 16659.029,
    "text": "Wir verweisen... auf den Salon nochmal."
  },
  {
    "start": 16659.11,
    "end": 16664.029,
    "text": "Wir lesen Zerstörungslust von Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey."
  },
  {
    "start": 16664.07,
    "end": 16666.369,
    "text": "Wir gehen also wieder in die Soziologie."
  },
  {
    "start": 16666.93,
    "end": 16672.11,
    "text": "Der Untertitel lautet, Elemente des demokratischen Faschismus erschienen bei Zurkamp."
  },
  {
    "start": 16672.19,
    "end": 16676.13,
    "text": "Wir werden also schauen, welcher Faschismusbegriff uns angeboten wird."
  },
  {
    "start": 16676.83,
    "end": 16683.45,
    "text": "Was hat das alles mit den Wählern und Followern von Trump, Musk und der AfD zu tun?"
  },
  {
    "start": 16684.13,
    "end": 16693.79,
    "text": "Wir gehen da tief rein in die Debatte und schließen damit sicherlich auch anderen viele Diskussionen, die wir schon hatten, über die Zukunft der Demokratie oder ob sie überhaupt eine hat."
  },
  {
    "start": 16694.869,
    "end": 16702.33,
    "text": "Da knüpfe ich auch insofern dran an, als ich mich ein bisschen mit dem BSW auseinandersetzen möchte."
  },
  {
    "start": 16702.41,
    "end": 16710.349,
    "text": "Ich habe zwei Artikel schon herausgefischt, die sagen, die stimmen müssen neu ausgezählt werden."
  },
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    "start": 16710.79,
    "end": 16712.869,
    "text": "Der Bundestagswahl, so kann das nicht gehen."
  },
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    "end": 16715.029,
    "text": "Es gibt berechtigte Zweifel."
  },
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    "end": 16721.07,
    "text": "Möglicherweise könnte das BSW doch in den Bundestag einrücken."
  },
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    "end": 16726.65,
    "text": "Zumindest könnte es sein, dass da mehrere Stimmen doch verschütt gegangen sind."
  },
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    "end": 16750.69,
    "text": "Es gibt zwei Artikel da aus seriöser Quelle und damit müssen wir uns mal auseinandersetzen und auch mit der Frage, was ist da so impliziert eigentlich und warum wird da eigentlich gar nicht so viel darüber geredet, also dass man auch so einen So einen Zusammenzucken direkt bemerkt bei vielen, dass man sagt, aber was würde das bedeuten?"
  },
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    "text": "Genau, aber ist das... Die"
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    "text": "Regierungsbildung zurück abzuwickeln ist natürlich..."
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    "text": "Ganz genau, das ist selbstredend ein extremer Einschnitt und wir wissen, wie stark die AfD und so weiter ist, aber man kann zugleich auch nicht sagen, na ja, aber gut, heute ist uns die Demokratie doch nicht so wichtig."
  },
  {
    "start": 16766.05,
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    "text": "Wir müssen also das besprechen, dann gibt es noch Musik und die Tortur von mir, aber das halte ich mir noch ein bisschen auf."
  },
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    "text": "Ich habe jetzt meine Liste nicht offen."
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    "text": "Ich weiß nicht, was ich mir schon zurechtgelegt habe, aber einiges bestimmt."
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    "text": "Das alles kann man hören im Salon der neuen Zwanziger."
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    "text": "Das ist also der Zusatzinhalt hinter der Paywall, hinter die Paywall kommt man, wenn man schon bei Patreon ist, kann man das darüber tun oder wenn man ganz... Einfach und praktisch bei Apple, nicht nochmal eine andere Plattform aufsuchen will, kann man auch bei Apple das abonnieren."
  },
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    "text": "Aber wir empfehlen Steady, dort hat man die schönste Übersicht auch."
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    "text": "Auch mit den anderen Folgen hat man dann nochmal den einfacheren Zugriff."
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    "text": "und bei Steady sind wir von ganz von Anfang an, also von Januar, Plattformen, sonst kann man natürlich auch sehr, sehr viel nachhören."
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    "end": 16827.11,
    "text": "Dort sind auch die Live-Sanans und wir freuen uns, wenn ihr auf diese Weise den Podcast unterstützt."
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    "text": "Das ist auch die einzige Möglichkeit, den Podcast zu unterstützen."
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    "text": "So ist es."
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    "text": "Bis dahin."
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    "text": "Bis dann."
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