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    "text": "Ist denn jetzt schon"
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    "text": "Wolfgang und ich, wir dachten uns, wir beschenken euch heute mit einem öffentlichen Teil des ansonsten streng abgeriegelten Salons."
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    "text": "Bevor wir Branko Milanovic' Buch ausführlich besprechen, haben Wolfgang und ich uns jeweils drei Thesen vorgestellt, mit denen wir in das Buch"
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    "text": "reinwechseln."
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    "text": "Vieles entsteht natürlich erst im Gespräch, wie zum Beispiel diese Erkenntnis, dass der ganze MAGA America First Isolationismus eigentlich nur Plan B ist, wenn es mit dem Imperialismus nicht mehr funktioniert, dann versucht"
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    "text": "man sowas."
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    "text": "Bei so einem Buch machen solche Exkursen richtig Spaß, es wird einem Vieles erklärt."
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    "text": "Zumindest die kleinen Fragen, die wir uns gegenseitig stellen."
  },
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    "text": "Wollen wir euch hier heute schon mal schenken?"
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    "text": "Auch für den Weg nach Hause natürlich."
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    "text": "Zug,"
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    "text": "der fährt nicht man langweilzig, also kann man Podcast hören."
  },
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    "end": 76.28,
    "text": "Die neunzwanziger sind da natürlich an eurer Seite."
  },
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    "text": "Hallo Wolfgang."
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    "text": "Hallo Stefan."
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    "text": "Ich habe in unserem Buch einiges zu Marx gelesen."
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    "text": "Überdenkst du deine Lektüre von Marx nochmal?"
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    "text": "Was heißt erweitern?"
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    "text": "Nun ja, deine These ist, dieses Buch sagt uns, Marx hat Unrecht oder was?"
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    "end": 143.78,
    "text": "Also ich möchte es ganz explizit wie folgt sagen, nachdem ich dieses Buch ausfällig studiert habe und überrascht war, es war ja deine Empfehlung."
  },
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    "text": "Ja."
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    "text": "Und ich dachte mir so, ah ja, hier kommt ja auch Marx drin vor, also es liegt irgendwie nahe."
  },
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    "end": 154.24,
    "text": "Ich kannte Branko Milanovic, obwohl du den vorher immer mal erwähnt hattest, nicht lesend."
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    "text": "Ja."
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    "end": 164.0,
    "text": "und muss doch jetzt sagen, diese ganze große Idee von Marx, dass auf den Kapitalismus zwangsläufig der Sozialismus folgt."
  },
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    "end": 173.54,
    "text": "Geht vielleicht gar nicht auf und Milanovic schreibt so darüber, dass er sein eigenes Argument abschließt mit und es würde auch Marx heute so sehen."
  },
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    "text": "Ja, die Sache ist ja die, das mag es gar nicht so sehr, eine Zwangsläufigkeit sah, also es wird kommen."
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    "text": "Ja, dann muss man ja nur warten."
  },
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    "end": 192.1,
    "text": "Dann hätte man ja auch gar nicht über revolutionäre Subjekte oder so nachdenken müssen über eine Arbeiterklasse, sondern dann warten wir ab und irgendwann schlägt die Uhr zwölf und dann ist der Sozialismus da."
  },
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    "end": 201.08,
    "text": "Sondern es ist ja die Frage, ob der Kapitalismus ein Stadium schafft, von dem aus der Sozialismus möglich ist."
  },
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    "end": 205.08,
    "text": "Und wenn ich gerade diese kleine Abzweigung machen darf."
  },
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    "end": 220.28,
    "text": "Es gibt ja von Pranko Milanovic noch das Buch Kapitalism Global und dort erzählt er ja, wie der Sozialismus im zwanzigsten Jahrhundert eine wichtige historische Funktion hatte, nämlich eine Kontraintuitive."
  },
  {
    "start": 220.46,
    "end": 224.96,
    "text": "Wir würden ja auch sagen, der Sozialismus entwickelt sich aus dem Kapitalismus."
  },
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    "text": "Die These ist ja relativ leicht zu verstehen."
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    "end": 229.88,
    "text": "Die Produktivkräfte werden entfesselt."
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    "end": 235.44,
    "text": "Wir haben heute, das betonen wir hier laufend, einen unglaublichen, stofflichen Reichtum."
  },
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    "start": 235.88,
    "end": 244.34,
    "text": "Nur kommt er ganz häufig bei denen, die ein Bedürfnis danach haben, nicht an, weil sie kein Geld in der Hand haben, um das entsprechende zu kaufen."
  },
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    "text": "Aber eigentlich sind wir uns ja eigentlich zum Beispiel jetzt für Deutschland oder für ganz Europa gesprochen oder für den Westen müsste kein Kind hungern."
  },
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    "text": "Man sagt nicht, ja, leider haben wir zu wenige Äpfel, deswegen gibt es keine für die Kinder, sondern wir haben Leute, die sehr viel Geld haben und Leute, die haben wenig Geld."
  },
  {
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    "text": "Die Idee ist also, wenn diese Produktivkräfte so entfesselt sind, dann kann man eigentlich sie irgendwann in die Hände der Arbeiter nehmen oder sie ergreifen sie sich und dann kann man die Wirtschaft so organisieren, dass man nach den Bedürfnissen produziert und da ein Reich der Freiheit schafft, dass so ein Kommentarismus nicht möglich ist."
  },
  {
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    "end": 297.34,
    "text": "Die historische Entwicklung aber war folgende, und das ist etwas, wo Pranko Milano, wie ich noch mal Bezug draufnimmt, ist, dass der Sozialismus diente in den zwanzigsten Jahrhundert dazu, dass in den noch feudal organisierten Gesellschaften plötzlich eine Revolution stattfand."
  },
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    "end": 302.539,
    "text": "Und diese Revolution hat die feudalen Verhältnisse abgeschafft."
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    "end": 307.12,
    "text": "Da wurden dann die Könige geköpft oder was auch immer, oder der Zahl."
  },
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    "start": 307.659,
    "end": 318.539,
    "text": "Und das hatte aber nicht dazu geführt, dass der Sozialismus sich dauerhaft etablierte, sondern man hat durch den Sozialismus dann die Produktivkräfte entfaltet, hat stofflichen Reichtum geschaffen und dann hat der Kapitalismus übernommen."
  },
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    "end": 322.719,
    "text": "Das heißt, der Sozialismus wurde zur Brücke für den Kapitalismus."
  },
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    "end": 336.859,
    "text": "Jetzt gibt es aber eine neue Entwicklung, nämlich dass wir eine Klasse haben, die nicht nur... Vermögen hat und reine Rentier da seins führt, wie wir das aus dem neunzehn Jahrhundert kennen."
  },
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    "text": "Denken wir an Jane Austen, Romana ja, da sitzen die da, sind Pechter von irgendwas."
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    "text": "Und jetzt haben wir so eine neue Klasse, die viel Geld hat, geerbt, durch Vermögen."
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    "text": "Und diese Klasse hat Marx nicht sehen können, weil das auch nicht klar war, dass der Kapitalismus sich so entwickelt."
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    "end": 386.039,
    "text": "Und Marx hat auch nicht sehen können, dass sich eine solche, ein Wohlstand so globale entfalten kann, dass plötzlich wir... die Staaten in dieser Weise konkurrierend gegenüber haben, wie Milanovic uns das jetzt hier beschreibt."
  },
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    "text": "Und das führt natürlich erst mal dazu, dass hier kein Weg für den Sozialismus offen ist."
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    "text": "Ja,"
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    "text": "also finde ich interessant, dass er sagt, Marx hätte mir zugestimmt, so wie ich über"
  },
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    "text": "die"
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    "end": 409.859,
    "text": "Manager schreiben, den Managerialismus, also die Managerial-Class, die wir von Kathrin Lu und so schon gehört haben und die sozusagen die großen Verwalter sind."
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    "text": "Ja."
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    "text": "Die dieses Konkurrenzverhältnis der Staaten und so weiter, für sich weiter ausnutzen."
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    "end": 418.419,
    "text": "So ein bisschen wie wenn das Family-Office plötzlich sich einfach mit aufschwingt."
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    "text": "Ja."
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    "end": 429.76,
    "text": "Außerdem haben wir hier eine starke These, finde ich, über Nationalismus oder eine Aufforderung fast ein Appell über Nationalismus nochmal neu nachzudenken."
  },
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    "end": 436.5,
    "text": "Du hast ja im Vorgespräch eben schon gesagt, Milanovic interessiert sich nicht so allzu sehr für die konkreten Führerperson."
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    "text": "Ja."
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    "end": 441.38,
    "text": "die irgendwo politische Geschäfte führen, sondern die sind im Grunde austauschbar."
  },
  {
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    "end": 448.12,
    "text": "Der Zeitgeist hat sie halt hervorgebracht und dann wird es ein bisschen deren Tagebuch und der Tagesschau erzählt, aber es ist jetzt nicht so entscheidend."
  },
  {
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    "text": "Und das gilt auch für große Ideen."
  },
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    "text": "Also er sagt Nationalismus, ja, wächst aus der Gier der Einzelnen heraus und dann will man das halt beschützen und Zaun bauen, bevor die Nachbarn kommen und so."
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    "end": 466.599,
    "text": "Und es ist jetzt gar nicht so ein großer politischer Wind der Weht, sondern das ist einfach eine ökonomische Ableitung."
  },
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    "text": "Da hab ich so gedacht, ja."
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    "text": "Das ist fast wie die Systemtheorie immer wieder zurückzuziehen auf körperliche Bedürfnisse."
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    "text": "Symbiotische Mechanismen."
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    "end": 482.599,
    "text": "Wie genau ist der Körper, und zwar nicht als kognitive, sondern biologisches System an die Gesellschaft gekoppelt?"
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    "end": 486.979,
    "text": "und irgendwie muss ich habe Hunger, gesellschaftlich verrechnet werden."
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    "text": "Und plötzlich haben wir ein Knappheitsdiskurs, der einfach Profite verrechnet und so weiter und so fort."
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    "text": "Find ich sehr gut."
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    "text": "ja gerade noch anknüpfen kann."
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    "text": "Das ist ja so interessant, dass hier nochmal der Nationalismus eigentlich auch entkernt wird."
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    "text": "Also wir würden ja immer sagen, aber da gibt es doch dann so Föhe-Ton-Fragen nach dem Deutschen oder so."
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    "text": "Und er würde sagen, naja, die einholen sich das, die anderen das raus, was jetzt gerade funktioniert."
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    "text": "Die haben ihre Biografie hier gestaltet und das verteidigen die jetzt."
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    "end": 545.24,
    "text": "Und da kommen halt irgendwelche arme Leute von irgendwo her und dann ist auch... einem Syrer, der vor zwanzig Jahren hierhergezogen ist, völlig egal, ob jetzt in Äthiopia oder in Ghana."
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    "text": "Das ist nur so ein Diskurs aus Schnellroh oder Benedikt Kaiser."
  },
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    "text": "Der will noch mal gucken, wie deutsch ist dann hier jemand."
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    "text": "Die Autochtonen-Deutschen"
  },
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    "text": "oder wie das dann genannt wird, aber das interessiert sonst niemanden."
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    "end": 559.56,
    "text": "Und die werden dann plötzlich notfallieberthermen."
  },
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    "text": "Man denkt sich, was ist denn das für ein Albaner Quatsch?"
  },
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    "end": 564.98,
    "text": "Kannst du einfach sagen, das ist die Porigier und der Ekel vor anderen Leuten ist und das war es."
  },
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    "text": "Außerdem, bevor wir hier groß einsteigen und du mir... deine Voraberkennnisse."
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    "text": "Ich fand das sehr gut, wie der Milanovic einfach Xi, Putin und Trump als Konterrevolutionäre darstellt."
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    "text": "Ja."
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    "text": "Ja."
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    "text": "Ja."
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    "end": 591.88,
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    "end": 606.04,
    "text": "Er beschreibt noch mal so ein paar Dinge von Trump, die sehr gut sind, darauf müssen wir noch mal kommen, wie er ... Ja, diese amerikanische Politik, Wirtschaftselite schildert und sagt, war der jetzt wirklich so anders als ihr?"
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  {
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    "text": "Glaubt ihr das wirklich?"
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    "text": "Aber dass er die so in einem Atemzug nennt, könnte jetzt bei denen, die es nicht gelesen haben, vielleicht im Kopf auslösen, ah ja genau, das sind ja alles drei Autokraten."
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    "text": "Aber das ist gar nicht so."
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    "text": "der Punkt bei Milano Vitsch jetzt, dass er sagt, das ist die Autokratie gegen die Demokratie, sondern er sagt, sie sind konterrevolutionäre bezogen auf die wirtschaftliche Entwicklung, nämlich dass da eine neoliberale Elite entstanden ist bzw."
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    "text": "eine oligarchen Elite oder eine korrupte Partei Elite gegen die man dann Mit Rückhalt der Bevölkerung, also populistisch in diesem Sinne, plötzlich solche Figuren hatte aufsteigen sehen, aber das sei nun einfach eine historische Entwicklung, die das genommen hat und nicht jetzt so ein Sonderfall Trump einfach oder ein Sonderfall Putin, sondern wie du sagst, die waren eben dann zum rechten Zeitpunkt da."
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    "text": "Ja, dass man sich in ihn irren kann, ist eingepreist."
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    "text": "Also Trump wollte den Swamp dränen."
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    "text": "und den Deep State abschaffen."
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    "text": "Und dass ich danach herausstellte, dass er das erst richtig etabliert hat, was man vorher kritisiert hat, ist halt so."
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    "text": "Aber diese Verwechslung, die Wahl findet halt statt, wenn die Wahl stattfindet."
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    "text": "Und nicht ein Jahr später, wo man das retrospectiv alles anders sehen kann."
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    "text": "Von daher ist das schon wahnsinnig klug."
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    "text": "Eine These, die ich mitnehme aus diesem Buch, ist, dass wir uns vor globaler Gleichheit eigentlich fürchten."
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    "text": "Das finde ich wahnsinnig interessant, denn wir hatten jetzt erst wieder einen Herz für Kindergala und so."
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    "text": "Und das Jahresende ist ja eigentlich immer so ein Fall von ja, den ganz ärmsten helfen wir jetzt nochmal."
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    "text": "Also wer jetzt nur fünf Euro hat, dem schenken wir noch mal fünf, dann hat er nämlich zehn."
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    "text": "Das ist eine Verdopplung."
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    "text": "So, und es gibt's ja auch im globalen Kontext, also zum Jahresende freuen wir uns nochmal ganz doll, dass auf der anderen Seite der Welt ganz viele Ganzarme aus der Armut ein bisschen geholt werden."
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    "text": "So, wenn diese Niveauveränderung aber woanders stattfindet."
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    "text": "Ach so, die Leute, die vorher immer ein Vietnam-Urlaub gemacht haben, machen die jetzt bei mir in Thailand?"
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    "text": "Also die Franzosen machen doch nur so viel."
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    "text": "Das können wir doch nicht alles nach Indien schicken."
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    "text": "Ja, aber die bezahlen mehr dafür."
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    "text": "Ich wollte die doch nur aus der Armut holen."
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    "text": "Dann diese schon angesprochene Homo-Plotier."
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    "text": "Also die... zum reichsten Deziel gehören, also den reichsten zehn Prozent, von denen gibt es mehr und mehr Leute, die die reichsten Vermögen sind und die reichsten Einkommensbezieher."
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    "text": "Also Romo, weil sie beides gleichwertig vermögen und Einkommen."
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    "text": "Und das ist dieses Phänomen jetzt gibt, also dass die Reichen auch arbeiten und zwar harte arbeiten."
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    "text": "Also, ich würde sagen, nicht hart, aber viel und so auf gewisse Maße intensiv."
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    "text": "Ja, sie, genau."
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    "text": "Nee, es ist Work-Hart-Play-Hart im Sinne von dieser, wir guckst lieber noch mal eine Runde und machen auch den Freitagabend durch bis in den Samstag hinein."
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    "text": "Man"
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    "text": "endet nach nur von Millionstadt zu Millionstadt, der fliegt auch nur fürs Glas und so."
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    "text": "Man fasst sonst nichts anderes außer die Tastatur, das ist wirklich klar."
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    "text": "Aber dass diese Homopletie eigentlich Umverteilung nahezu verunmöglicht, weil man ja relativ leicht sagen kann, das ist ja leistungsloses Einkommen bei den Vermietern, aber wenn jetzt da so eine Kaste ist, die auch wirklich arbeitet und nach achtzehstunden Woche hat, kann die sich viel besser abdichten vor diesen Umverteilungsdiskursen."
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    "text": "Genau,"
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    "text": "und Abdichtung ist genau das Wort, also du hast die Zahlen ja eben schon genannt, ich will sie hier nochmal wiederholen, es ist wirklich sehr beeindruckend, denn normale Menschen machen die Erfahrung, Okay, die Auswahl fürs Gymnasium kriegen Eltern noch irgendwie geregelt, aber das Kind dann wirklich durchs Abitur zu bringen und dann auch durchs Jurastudium und zwar an den drei Top-Unis der Welt und so, das kostet."
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    "text": "Und zwar pro Kind zehn Millionen Dollar, die einfach als private Investition, um danach die hunderten Millionen und Milliarden weiter zu schützen."
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    "text": "Ja."
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    "text": "Es ist eben nicht das aristokratische Wirschländern einfach durch Südengland und so, sondern nein, nein, also die Zugangsbeschränkungen sind hart."
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    "text": "Wir hatten die Skandale in Amerika mit, wie das mit den Unis ist und wer da noch mal so alles als Sportler eingeschrieben wird in Harvard und so, damit es irgendwie hinhaut."
  },
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    "text": "Und das Preisschild lautet zehn Millionen pro Kind."
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    "text": "Er schreibt hier, dass die monetäre Elite selbst gut gebildet und auch Hardworking, also intensiv arbeitend, einen ganz großen Teil des Geldes ausgeben kann oder generell einen Berggeld ausgeben kann für die Erziehung und Bildung der Kinder, damit diese sich in diesem elitären System durchsetzen."
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    "text": "Er sagt, Meritokratie ist nur ein anderer Weg, um eine herrschende Klasse herzustellen."
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    "text": "Und er sagt dann, und hier kommt er wieder mit Marx, also er ist ja nicht ein Antimaxist, sondern er ... liest ja Marx wahnsinnig produktiv und sagt, naja von Marx gibt es doch dieses GWG-Strich."
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    "text": "und so lohnen sich auch diese zehn Millionen."
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    "text": "und er sagt dann ja, also diese zehn Millionen kommen so zustande, dass er vergleicht den Unterschied zwischen der normalen Mittelklasse, was die investieren kann in Kindern und das, was die Reichen investieren, da sind wir bei zehn Millionen Differenz angekommen."
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    "text": "Diese Forschung, die ich ja in der Kinderwüste auch gleich auf Seite eins unterbringe, die wir bei Philippa Siege-Klöckner im Buch gelesen haben, eine Investition in Bildung rentiert sich mit vierzehn Prozent nach elf Jahren."
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    "text": "Lieber sie geklückt nach übrigens spektakuläre Instagram-Videos immer wieder zu diesem."
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    "text": "und bringt die innerhalb von dreißig Sekunden mit der deutschen Volkswirtschaft in Verbindung."
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    "text": "Und dadurch wird einem sofort Angst und Bange."
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    "text": "Und das große Problem, das habe ich auch mit Human und Mary besprochen, als Human so die Nachfrage, warum investieren wir das Geld nicht?"
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    "text": "Das lass ich nicht das Family-Office machen, sondern da hab ich meine eigenen... Da guck ich drauf, was passiert."
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    "text": "Und das können wir auch volkswirtschaftlich machen."
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    "text": "Statistisch gründet im Sinne von so ungefähr Hundertfünfzig Familien haben alles und da ist das nichts."
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    "text": "So."
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    "text": "Und zwischen Nullkommar drei und Nullkommar acht liegen dramatische Welten."
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    "text": "Ja."
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    "text": "Ja."
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    "text": "Wir haben dieses neue Phänomen, dass die Superreiche noch meinen Weg gefunden haben, ihren Superreichtum abzusichern über ihren Nachwuchs und diese Bildungsinvestition."
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    "text": "So."
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    "text": "Sie lagern das nicht an eine Vermögensverwaltung, an ein Family Office aus."
  },
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    "start": 1202.34,
    "end": 1203.28,
    "text": "Sie arbeiten also."
  },
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    "end": 1206.42,
    "text": "Dadurch generieren sie auch Einkommen."
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    "end": 1219.66,
    "text": "Aber das heißt noch lange nicht, dass deswegen Ja, nur weil die auch mal so ein Jahreseinkommen von zehn Millionen einfahren, während die Familie selbst vierzig Milliarden hat, dass wir deswegen jetzt zu viel auf Vermögen und so wenig."
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    "text": "So meinte ich es auch nicht."
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    "end": 1226.6,
    "text": "Also es gibt dieses Phänomenehomo Plutier und es wird auch sich zeigen, ob sich das weiterhin so entwickelt."
  },
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    "start": 1226.96,
    "end": 1228.82,
    "text": "Noch ist es ja nicht so, dass es."
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    "text": "gänzlich so ist in dem obersten Deziel."
  },
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    "text": "Das macht er auch deutlich und der beschreibt das ja auch für fortgeschrittene kapitalistische Länder."
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    "text": "Er zeigt zum Beispiel auch auf, dass das in Mexiko nicht in dieser Weise der Fall ist oder auch in anderen Ländern nicht so stark da ist."
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    "text": "Da meinte ich es gar nicht."
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    "text": "Aber wir haben unglaublich viele Videos auf Instagram gesehen, Texte, Rich unter all das."
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    "text": "Und ich bin ja auch Grundsätzlich dafür, ich finde es manchmal noch viel zu zahmformuliert alles."
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    "text": "Nur um das schon mal klarzustellen, also ich sage jetzt nicht, ach jetzt lassen wir doch mal den Reichen das Vermögen."
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    "text": "Nein, ich glaube aber, indem wir so sehr über diese großen Vermögensberge gesprochen haben, ist uns eigentlich ein anderer Punkt nicht aufgefallen."
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    "end": 1276.1,
    "text": "Nämlich Umverteilung findet hier auch dann statt, wenn ich höhere Löhne einfordere."
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    "end": 1289.68,
    "text": "Und die findet vielleicht auf bessere Weise statt, weil sie im Portemonnaie der Arbeitnehmer landet, während eine Umverteilung, die jetzt Erbschaftssteuer oder sowas bedeutet, erst mal sagt die Staatskasse bekommt mehr Geld, wer weiß, was die damit anstellen."
  },
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    "end": 1306.56,
    "text": "Ich bin generell auch für diese Umverteilung, glaube nur, dass wenn wir jetzt einmal diese Brille aufziehen, die Branco Milano wirtschafts reicht, dann geht es ja wirklich darum, dass es ja seinen Steckenpferde eben nicht wie Piketty Vermögen zu vergleichen, sondern Arbeitseinkommen zu vergleichen."
  },
  {
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    "end": 1308.44,
    "text": "und diese Arbeitseinkommen."
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    "text": "im internationalen Vergleich bringen uns eigentlich in die Präduie wie eben schon angekündigt, dass wir uns davor fürchten, dass andere zu reich werden."
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    "text": "Wir aber plötzlich auch nicht mehr so ganz einfach sagen können, naja, diese Superreichen, die haben diese unglaublichen Vermögensberge, da müssen wir mal ran, sondern wir müssen auch, wenn wir in einem globalen Verhältnis sehen, eigentlich Ganz hart nochmal uns selbst befragen, sind wir nicht im Grunde erbitterte Nationalisten, dass wir sagen, oh Gott, bevor jetzt wirklich mehr Chinesen so reich sind wie reiche Vestler, müssen wir irgendwas dagegen tun, weil ich möchte jetzt nicht plötzlich im Urlaub oder beim Ticketkauf für das next Taylor Swift-Konzert oder so mit anderen Reichen noch."
  },
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    "end": 1370.22,
    "text": "Konkurrieren, die dazugekommen sind."
  },
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    "text": "Beziehungsweise, wir haben ja so viel darüber gesprochen, wo steht man wirtschaftlich?"
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    "text": "Ist eine Frage von Relation."
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    "text": "Und auch da zeigt er uns ja, dass wir mit unseren Reallöhnen in Deutschland mal ganz oben in der Welt standen."
  },
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    "text": "Und das Ökste war, glaube ich, twohneinzeigundneinzig."
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    "text": "Und wie sich das alles jetzt relativiert?"
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    "text": "Damit werden auch Produkte teurer."
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    "text": "Die Frage ist also, wird man in zehn Jahren noch sich als Facharbeiter ein iPhone leisten können oder nicht mehr?"
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    "text": "Ist das dann einfach außer der Welt?"
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    "text": "Diese Fragen stellen sich da und womit ich nicht sagen will, wir vergessen jetzt die Vermögensungleichheit."
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    "text": "Aber ich glaube, wir müssen viel mehr den Fokus auf die Einkommen richten, weil man doch darüber noch mal mehr aussagen kann."
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    "text": "als wenn man einfach nur sagt, ja, da gibt es Leute, die haben ganz, ganz viel Geld."
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    "text": "Aber dann kann man sich sehr schön aus der Gleichung rausnehmen."
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    "text": "Jetzt kommt ein Kickerargument, geradezu ein Stand von mir."
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    "text": "Ich habe ja bislang sehr, sehr, sehr häufig über Erbschaftssteuer geredet und eigentlich nie über Vermögenssteuer."
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    "text": "Ja."
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    "text": "Ich habe einmal über Vermögenssteuer geredet, als wir im Sommersalon."
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    "text": "darauf zu sprechen kam, dass ja die Vermögensteuer ausgesetzt wurde, als Veronica Grimm und so weiter."
  },
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    "end": 1459.66,
    "text": "Und ich sagte, nee, nee, die wurde ausgesetzt, weil die Grundstück- und Immobilienpreise vom Verfassungsgericht damals als, nee, die müssen neu bewertet werden, die werden zum Teil Faktor zehn zu billig verrechnet."
  },
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    "text": "Ich finde, jetzt haben wir eine neue Grundsteuerreform, die jetzt auch juristisch durch ist, sozusagen, durchs Verfassungsgericht."
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    "text": "Also wir können jetzt durchaus sagen, wir haben jetzt wieder eine Bewertungsgrundlage."
  },
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    "text": "Also wir können die Vermögenssteuer wieder aktivieren."
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    "text": "Aber Achtung These, die Erbschaftsteuer ist eine Einkommenssteuer."
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    "text": "Ja."
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    "text": "So, und von daher, deine These, wir haben zu wenig Übereinkommen und zu viel Vermögen."
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    "end": 1496.06,
    "text": "Ich sage, nee, die Abschaffsteuer war ja immer eine Einkommenssteuer, also es ist immer der Einkommenssache gewesen, ja."
  },
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    "end": 1502.06,
    "text": "Also es sozusagen einfach nur, im intergenerationalen Diskurs ist es halt eine Einkommensversteuerung."
  },
  {
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    "end": 1517.36,
    "text": "The Great Global Transformation ist ja erstmal ein Buch, das so klingt, als ging es hier um Geopolitik, tut das auch, aber es ist ein... andere Ansatz, nämlich sich auf die Zahlen zu konzentrieren bei den Einkommen."
  },
  {
    "start": 1517.92,
    "end": 1522.7,
    "text": "Wir haben sich da die Volkswirtschaften entwickelt, wo sie sich gewachsen gefallen."
  },
  {
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    "end": 1526.26,
    "text": "Es ist ein Mensch, Frank Milanovic, der in Relation denkt."
  },
  {
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    "end": 1534.22,
    "text": "und wenn wir über Ungleichheit nachdenken, das muss man nochmal betonen, auch wenn es eine Binsenweißheit ist, ist es ja völlig klar, dass wir immer relational denken müssen."
  },
  {
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    "end": 1540.96,
    "text": "Bin ich genauso reich, wenn ich in BMW fahre und mein Nachbar hat ein BMW?"
  },
  {
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    "end": 1548.96,
    "text": "Eigentlich könnte man sagen, oder wenn ich einen BMW fahre, mein Nachbar kann nur einen Golf fahren."
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    "end": 1552.139,
    "text": "Macht das einen Unterschied, weil ich feier immer noch den BMW."
  },
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    "text": "Aber fühle ich mich bisschen besser, wenn das so ist, wenn es diese, diese Kluft gibt."
  },
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    "end": 1566.02,
    "text": "Und das ist eigentlich eine Kernfrage, die jetzt Pranko Milanovic, aber nicht so anthropologisch aufmacht."
  },
  {
    "start": 1566.36,
    "end": 1580.24,
    "text": "Am Ende ein bisschen, das finde ich auch, da ist die einzige Schlöche im Buch, aber ... Er will tatsächlich, dass auf die einzelnen Nationen sehen, fühlt man sich ein bisschen schlechter, wenn die anderen ein bisschen besser werden."
  },
  {
    "start": 1580.68,
    "end": 1596.52,
    "text": "Und wir hatten mal vor vielen, vielen Monaten ein Landsprecht-Podcast, da hatte Precht dieses Wort subkutan, dass sich in Deutschland viele als absteigend erleben, also was einmal die Realität auch ist."
  },
  {
    "start": 1597.1,
    "end": 1601.58,
    "text": "Aber es ist so subkotan etwas da, das hier etwas verrutscht in der gesamten Welt."
  },
  {
    "start": 1601.66,
    "end": 1612.08,
    "text": "Und dieses subkotane, das Unterschwellige, wenn man so möchte, wird hier jetzt nach oben gespült von Pranko Milanovic, weil er die Statistiken zur Hand hatte und sie lesen kann."
  },
  {
    "start": 1612.7,
    "end": 1612.72,
    "text": "Ja,"
  },
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    "end": 1621.46,
    "text": "also schon der Einstieg ins Buch macht für mich als neue Kunde von Pranko Milanovic, um die ökonomische Diktion gleich mal zu verwenden."
  },
  {
    "start": 1621.68,
    "end": 1623.639,
    "text": "Also erst mal ein Buch von ihm gelesen."
  },
  {
    "start": 1624.139,
    "end": 1627.94,
    "text": "Und dann wird es ja gleich super deutlich, man wird es ein bisschen an die Hand genommen."
  },
  {
    "start": 1628.78,
    "end": 1633.16,
    "text": "Achtung, Achtung, lieber Leser, hier geht es um das große Bild der große rote Faden."
  },
  {
    "start": 1633.82,
    "end": 1636.4,
    "text": "Es gibt also drei globale Veränderungen, die er uns vorstellt."
  },
  {
    "start": 1636.9,
    "end": 1648.56,
    "text": "Das war erst der Teaser, indem wir uns mit jeweils drei Thesen aus dem sensationellen Buch The Great Global Transformation von Pranko Milanovic konfrontieren."
  },
  {
    "start": 1648.86,
    "end": 1654.72,
    "text": "Anschließend diskutieren wir rund zweieinhalb Stunden über dieses sensationelle Buch."
  },
  {
    "start": 1655.24,
    "end": 1656.58,
    "text": "Danach gibt es wie"
  },
  {
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    "end": 1656.9,
    "text": "immer"
  },
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    "end": 1658.1,
    "text": "Empfehlungen."
  },
  {
    "start": 1658.7,
    "end": 1659.5,
    "text": "Gute Artikel,"
  },
  {
    "start": 1659.92,
    "end": 1660.68,
    "text": "gute Bücher,"
  },
  {
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    "end": 1662.18,
    "text": "das alles zusammen"
  },
  {
    "start": 1662.54,
    "end": 1672.84,
    "text": "gibt es, wenn man den Salon abonniert, über Apple, Patreon, Und Steady, außerdem kann man über Steady den Salon auch für ein Jahr verschenken."
  },
  {
    "start": 1673.28,
    "end": 1677.18,
    "text": "Wer also noch ein Weihnachtsgeschenk sucht, wird vielleicht dort fündig."
  },
  {
    "start": 1677.68,
    "end": 1682.32,
    "text": "Wir wünschen viel Vergnügen mit dem neuen Salon."
  }
]