[
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    "start": 5.58,
    "end": 6.45,
    "text": "Der Weg der Stoah."
  },
  {
    "start": 7.39,
    "end": 13.39,
    "text": "Gedanken, Reflexionen und Gespräche über ein modernes Leben mithilfe der Lebensphilosophie der Stoa."
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  {
    "start": 14.23,
    "end": 17.93,
    "text": "Ein Podcast von und mit Anne Germann und Alexander Zock."
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    "end": 39.61,
    "text": "Mir geht's gut."
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    "end": 46.31,
    "text": "Ich freue mich auf eine neue Woche und auf diesen Brief mit dir, den gemeinsam durchzusprechen."
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    "end": 57.269,
    "text": "Das ist ein Brief der sich mit dem Thema Glück beschäftigt, der sich damit weise Personen beschäftigt."
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  {
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    "end": 62.53,
    "text": "Und über das Thema Freundschaft haben wir ja schon in einigen Folgen gesprochen?"
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    "text": "Ja, die Weisen haben wir auch schon mal angesprochen."
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    "end": 72.19,
    "text": "Du hattest ja auch beim Lesen so das Gefühl, irgendwie ein bisschen holpriger Brief."
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  {
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    "text": "Und dem konnte ich ja auch gleich zustimmen."
  },
  {
    "start": 77.63,
    "end": 93.77,
    "text": "und deswegen haben wir auch gesagt lassen uns einfach mal durchgehend die Argumentation, die er da so bringt und da wo wir irgendwie aussteigen vielleicht auch mal kurz vorweilen weil wenn wir aussteigern steigen vielleicht andere auch aus und das ist jetzt dann auch immer mal ganz gut sich da vielleicht zu verständigen."
  },
  {
    "start": 95.07,
    "end": 99.91,
    "text": "Ja, und ich finde das ist auch ein Brief wo man wirklich eine Übersetzungsarbeit normal leisten muss."
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  {
    "start": 99.99,
    "end": 106.27,
    "text": "Was bringt uns dieser theoretische Streit auf den Senniker hier eingeht für unser Leben?"
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    "end": 111.91,
    "text": "Wo kriegen wir diese abstrakten Ideen überhaupt umgesetzt?"
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    "text": "was können wir da rausziehen?"
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    "end": 114.69,
    "text": "aber ich glaube der ist etwas raus zu ziehen."
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    "start": 114.73,
    "end": 116.47,
    "text": "dann muss man noch ein bisschen tiefer einsteigen."
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    "end": 119.25,
    "text": "Dann lass uns damit dem Streit gleich mal anfangen."
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    "start": 119.45,
    "end": 126.15,
    "text": "Der sagt ja am Anfang gleich dass Epikur den Stolkern oder besser gesagt Stilpo, das ist ja kein Stolker."
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  {
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    "text": "Sondern einer von der Schule von Megara auch einer der Lehrer von Zinnern gewesen, dem macht er hier einen Vorwurf."
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    "end": 135.329,
    "text": "Worin besteht denn dieser Vorwurf?"
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  {
    "start": 136.47,
    "end": 142.67,
    "text": "Ja, der Stilpon hat anscheinend gesagt, der weise genügt sich selbst und bedarf daher des Freundes nicht."
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    "start": 142.79,
    "end": 146.41,
    "text": "also ein leidenschaftloser Charakter war bei Stilpern eben das höchste Gut."
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  {
    "start": 148.609,
    "end": 159.19,
    "text": "Und da sagt er ja... Das in dieser Form stimmt das ja nur für die Leute, die wirklich die Leidenschaftslosigkeit als das höchste Gut ansehen."
  },
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    "end": 162.53,
    "text": "Für die Stolker im engeren Sinne stimmt das eigentlich nicht."
  },
  {
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    "end": 170.07,
    "text": "Dass man ja schon in so einem Vorurteil über Stoicism ist, diese Leidenschaffslosigkeit dieses mir kann nichts mehr was anhaben."
  },
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    "start": 170.209,
    "end": 175.149,
    "text": "ich bin gefühls kalt dass es ja etwas was immer wieder so an einen Rang getragen wird."
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    "text": "sind das nicht die Stoiker?"
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    "text": "Und man sagt so, nee das sind die nicht."
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    "end": 189.63,
    "text": "Wir haben durchaus positive Gefühle und sie leben ein soziales Leben mit Freunden in der Gesellschaft."
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    "end": 202.17,
    "text": "Ja und er betet uns ja dann auch gleich was an Er sagte nämlich es dürfte sich also vielleicht mehr empfehlen von einer unverwundbaren Seele zu reden oder auch von einer Seele die überhaupt keinen Leiden kennt."
  },
  {
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    "end": 208.829,
    "text": "Das ist ja ein Unterschied schon mal, als wenn man jetzt sagt da gibt es überhaupt keine Empfindung oder Gefühle."
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    "text": "Und dann sagt er noch weiter auch unser Weiser wird zwar her über jedes Ungemach empfindet ist aber doch jener andere dagegen empfindets nicht einmal was uns beiden gemeinsam ist."
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    "text": "das dies der weise ist sich selbst genug."
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    "end": 227.39,
    "text": "gleichwohl will er doch einen freund haben einen Nachbarn ein Haus genossen so sehr auch sich selbst genügt."
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    "end": 230.649,
    "text": "Also da ist ja schon mal der erste punkt drin."
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    "text": "also nicht empfindungslos Weil der Weise spürt noch was."
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    "end": 240.23,
    "text": "Das ist das, was du immer auch so die Narbe genannt hast."
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    "end": 249.03,
    "text": "Dass der Weise immer noch spürtt, ja da ist jetzt der Impuls, den ich dahin führen könnte, dass sich in die Leidenschaften abrutschen."
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    "text": "Genau!"
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    "text": "Auch noch negative Emotionen wahrzunehmen oder durchzuleben."
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    "text": "aber er tut es eben nicht mehr weil er weiter ist als wir."
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    "text": "Genau, also er folgt diesem Weg nicht mehr."
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    "text": "Er spürt den Impuls aber weiß ihn anders zu nehmen und damit auch anders im Leben zu stehen."
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    "text": "Und dann kommt der zweite Punkt."
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    "text": "wenn man jetzt so in dem Sinne eine unverwundbare Seele hat könnte man sagen ja mach doch alles alleine aber nein gleichwohl will er doch einen Freund haben oder eine Freundin ein Nachbarn ein Hausgenossen so sehr er sich selbst genügt."
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    "end": 284.65,
    "text": "Also er will es haben."
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    "text": "da ist ein Sehen danach oder Streben danach?"
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    "end": 288.71,
    "text": "Genau."
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    "end": 299.73,
    "text": "Also es gibt offensichtlich so einen Impuls zur Sozialität, den man sich wünscht und derweise wünschst zwar nicht ohne Freund zu sein aber vermarkt ist."
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    "start": 299.79,
    "end": 302.55,
    "text": "doch Darin besteht seine Selbstgenüksamkeit."
  },
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    "end": 305.33,
    "text": "also jetzt noch eine weitere Differenzierung."
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    "text": "also er möchte zwar gerne Aber er kann auch ohne"
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    "text": "Ja, er spricht dann darüber wenn man zum Beispiel durch Krankheit oder durch Feind einem eine Hand abgehauen wird Wie da so ein schönes Bild aus der Antike."
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    "end": 332.97,
    "text": "Dann sagt er, er wird trotz des verstimmelten Körpers ebenso heiter sein wie mit dem Unversehrten die fehlenden Körperteile vermisst zwar nicht doch das Verhandensein wäre ihm lieber."
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    "text": "Ja."
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    "text": "Wie ordnen wir das ein?"
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    "text": "Also..."
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    "text": "Ja ich glaube es hat was damit zu tun."
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    "text": "also wenn man jetzt aus der Struktur der Philosophie vielleicht betrachten will Mit dem Thema, was kann ich erwarten in dieser Welt?"
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    "end": 351.63,
    "text": "Die so ist wie sie ist."
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    "text": "Und diese Welt kann mir halt auch jederzeit geliebte Menschen nehmen und deswegen gehört es auch an den Erwartungshorizont sich damit auseinandersetzen zu müssen dass mir jemand genommen wird."
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    "text": "Auch wenn ich das nicht möchte."
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    "text": "trotzdem muss ich damit klarkommen."
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    "end": 376.49,
    "text": "Da die Stolker ja auch sagen, dass die Schicksalsschläge des Kosmos uns nicht mehr überraschen sollten, wir darauf vorbereitet sein sollten ist das glaube ich so eine Selbstaffirmation."
  },
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    "text": "Also im Sinne von ja also wie eine verlorene Hand."
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    "text": "es ist zwar dann anders aber es geht weiter und die Quintessenz meines Daseins ist nach wie vor erhalten."
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    "end": 394.15,
    "text": "Ich kann immer noch tugendhaft in dem Sinne dann halt auch ein Tugendhaftes und glückliches Leben führen Auch wenn das nicht mehr da ist."
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    "text": "Ja So würde ich das jetzt lesen was nicht."
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    "text": "würdest du dazu stimmen?"
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    "end": 402.13,
    "text": "Ja Doch, das macht für mich dann auch soweit Sinn."
  },
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    "end": 412.33,
    "text": "Auch wenn es erst wirklich heftig klingt und eben dieser Satz den Verlust des Freundes erträgt er mit Gelassenheit ja einem erstmal irgendwie"
  },
  {
    "start": 413.49,
    "end": 420.39,
    "text": "setzelaufwirft Ja so ein bisschen unmenschlich also."
  },
  {
    "start": 420.91,
    "end": 425.91,
    "text": "ich habe da auch Mitte echt mitgerungen als der so gelesen hat was heißt dass er trägt das mit Gleichmut."
  },
  {
    "start": 426.73,
    "end": 431.69,
    "text": "Also an anderer Stelle sagt Seneca ja dann auch, dass es durchaus in Ordnung ist zu trauern."
  },
  {
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    "end": 435.03,
    "text": "Nur nicht zu lange so und nur nicht andauernd."
  },
  {
    "start": 435.09,
    "end": 439.25,
    "text": "also wenn das Trauern dann zur Lebensform wird, dann ist es halt nicht mehr in Ordnung."
  },
  {
    "start": 440.05,
    "end": 450.39,
    "text": "Und hier ist es glaube ich einfach extrem verkürzt dargestellt Dass dieser Verlust mich nicht innerlich aufrührt Das wäre unmenschlich."
  },
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    "end": 454.11,
    "text": "An der Sagensturke auch an anderen Stellen man soll ja nicht zu einer Säule werden, ne?"
  },
  {
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    "end": 455.15,
    "text": "Zu einer Steinsäule."
  },
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    "end": 461.21,
    "text": "Also irgendwie, ich glaube da ist er mal wieder selber irgendwie rhetorisch, hat er sich vergaloppiert."
  },
  {
    "start": 462.33,
    "end": 469.63,
    "text": "In einer Verkürzung und Überspitzung das jetzt hier so zu formulieren, da geht vieles von dem verloren was an anderer Stelle in der Stoa auch drin steckt finde ich."
  },
  {
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    "end": 483.33,
    "text": "Ja und auch wie wichtig eben für die karakterliche Entwicklung Freundschaft ist da eben zu sagen den Verlust Also mit Gelassenheit, man kann natürlich sagen den wird er verkraften und er kann trotzdem ein gelungenes Leben führen."
  },
  {
    "start": 483.41,
    "end": 486.75,
    "text": "Aber wie du sagst diese Verkürzung die finde ich ja auch wirklich schwierig."
  },
  {
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    "end": 493.99,
    "text": "Und dann wird zu mich ehrlich gesagt noch schwieriger wenn er im nächsten Satz sagt Ohne Freund aber wird er niemals sein."
  },
  {
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    "end": 496.51,
    "text": "in seiner Macht liegt es wie schnell er ihn wieder ersetzt."
  },
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    "end": 501.27,
    "text": "Wie viele Jahre hat der eine Statue verloren sofort eine andere schaffen wird."
  },
  {
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    "end": 506.91,
    "text": "so wird dieser Künstler in zustande bringen von Freundschaften einen anderen anstelle des Verlornens setzen."
  },
  {
    "start": 507.99,
    "end": 512.409,
    "text": "Also jetzt geht's drum, dass man einfach ganz schnell neue Freunde gewinnen kann."
  },
  {
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    "end": 516.23,
    "text": "Und da ist bei mir so ein totales Störgefühl aufgekommen."
  },
  {
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    "end": 534.81,
    "text": "denn so schön es ist neue Freundschaften zu knüpfen und auch eine Bereicherung fürs Leben und man bestimmt immer offen sein sollte für neue Kontakte Ist es doch von der Qualität her, mit einer gewachsenen alten langen Freundschaft, wo man sich viele gemeinsame Erlebnisse hatte."
  },
  {
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    "end": 540.73,
    "text": "Wo einen so viel verbindet überhaupt nicht zu vergleichen und dieses nur dann ersetzt man den eben durch neun."
  },
  {
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    "end": 550.87,
    "text": "das ist auch wieder schön und da geht er dann wirklich noch tiefer rein und sagt Es bringt nicht nur der Umgang in alter beständiger Freundschaft große Freude sondern auch der Begehen und die Anwarnung eines neuen."
  },
  {
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    "end": 554.13,
    "text": "Und er bezieht sich an auch noch auf einen anderen Philosophen."
  },
  {
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    "end": 565.21,
    "text": "Das ist Atalos, das war einer seiner Lehrer und der sagt sogar angenehmer sei es ein Freund zu gewinnen als zu besitzen wie es für einen Künstler angenehmer ist zu malen als gemalt zu haben."
  },
  {
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    "end": 574.57,
    "text": "also dieser Prozess des Freundschafts anbahnen den übrigens viele Leute relativ schwierig und unangenehm finden sich wieder öffnen auf Leute zu gehen."
  },
  {
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    "end": 580.17,
    "text": "denen sagt er hier dass es die größte Freude sogar größer als die Freundschaft zu halten."
  },
  {
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    "text": "Klar, es ist anstrengender eine Freundschaft zu halten als neue Freunde zu machen."
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    "text": "Weil man ja in menschliche Auseinandersetzungen kommt."
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  {
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    "text": "Irgendwann kommen Themen auf und dann merkt man auch hier reibt sich jetzt müssen wir irgendwie einen Weg finden für uns beide."
  },
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    "end": 596.41,
    "text": "Wir verändern uns wollen mit dem Weg weiter gemeinsam gehen usw."
  },
  {
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    "end": 606.71,
    "text": "Aber das ist ja auch im stoischen Sinne Möglichkeit dann tugend auszuüben Und eben an seiner eigenen sein Mut und seine Ermäßigung und so weiter zu arbeiten."
  },
  {
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    "end": 609.85,
    "text": "Und da findet er das eigentliche Wachstum statt."
  },
  {
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    "end": 617.17,
    "text": "Also ich war hier schon sehr irritiert über diesen Vergleich mit der neuen Freundschaft und wie wunderbar das doch ist, und wie gut zu ersetzen."
  },
  {
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    "end": 631.27,
    "text": "Ja also er bringt ja dann auch nachher noch dieses Bild mit Stippon, der in seiner Stadt erleben musste dass Demetrius der Städte ein Ebner hieß."
  },
  {
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    "end": 635.93,
    "text": "er glaube ich in der Antike dass der seine Stadt zerstört hat und auch seine Familie getötet hat."
  },
  {
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    "end": 639.95,
    "text": "Und dann angetroffen wurde, dann gesagt wurde ich habe nichts verloren."
  },
  {
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    "end": 643.21,
    "text": "alles was ich brauche habe ich bei mir so."
  },
  {
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    "end": 650.73,
    "text": "Also da klingt irgendwie eine Abwertung des Gegenübers mit als wenn das alles nicht wichtig ist."
  },
  {
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    "end": 656.71,
    "text": "Ich glaube das erst mal für ganz viele Menschen total verstörend wäre wenn sie das zu lesen würden."
  },
  {
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    "end": 661.27,
    "text": "Und ich finde dieses sofort an die gleiche Stelle."
  },
  {
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    "end": 666.07,
    "text": "Also da könnte ich zum Beispiel auch gar nicht mitgehen, weil an die gleiche Stelle kann ich niemanden setzen."
  },
  {
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    "end": 676.41,
    "text": "Nach meiner Lebenserfahrung ist das so, dass ein Freund oder eine Freundin eine Stelle besetzt und ich kann an einer anderen Stelle einen anderen Menschen setzen der für mich Freunde oder Freundinnen sein kann."
  },
  {
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    "end": 681.47,
    "text": "aber die andere Stelle wird nie wieder so besetzt werden und das bleibt dann natürlich auch ein Verlust."
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  {
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    "end": 686.93,
    "text": "Das heißt nicht, dass ich mich nicht wieder befreunden kann und auch wieder Freundschaft intensiv erleben kann."
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  {
    "start": 688.33,
    "end": 694.79,
    "text": "Und wenn ich mir jetzt überlege dass zum Beispiel jetzt Familie verloren geht, Frau Kinder und sowas."
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  {
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    "text": "Da ist ja auch der gesamte gemeinsame Lebensabschnitt mit diesen Menschen verloren."
  },
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    "end": 706.23,
    "text": "Der ist nicht mehr wieder zu bringen weil ich kann nicht mehr den gleichen Lebensabschnitt mit jemand anders erleben."
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  {
    "start": 707.15,
    "end": 713.03,
    "text": "Also da sind so ein paar Punkte drin wo ich sagen würde ne also in der Formulierung gehe ich nicht mit."
  },
  {
    "start": 714.01,
    "end": 718.93,
    "text": "das ist wirklich einfach auch nach meinem Erleben nicht passend."
  },
  {
    "start": 719.97,
    "end": 722.79,
    "text": "So, und die Frage ist was dann dahinter noch vielleicht stehen kann?"
  },
  {
    "start": 722.85,
    "end": 725.43,
    "text": "Was hat er das nur ungeschickt ausgedrückt."
  },
  {
    "start": 727.21,
    "end": 736.19,
    "text": "Ja also gerade bei dieser schrecklichen Geschichte von dem Stilpon der ja wie wir schon gesagt haben kein Stoiker war sondern aber eben ein Lehrer von Zenon in der Antike."
  },
  {
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    "end": 748.73,
    "text": "Was da ja auch drin steckt ist dieser Satz dass er dann gesagt haben soll mein gesamtes Hab und Gut is bei mir Gerechtigkeit, Tugend, Klugheit und eben dies."
  },
  {
    "start": 749.11,
    "end": 764.35,
    "text": "Das ist nichts was mir entrissen werden kann und das ist eben wieder der Gedanke selbst bei schlimmen Schicksalsschlägen habe ich etwas in mir einen Kern der mir nicht von außen genommen werden kann diese ja Agency dieses."
  },
  {
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    "end": 772.59,
    "text": "Ich bin immer noch Herrin über meinen Charakter über wie ich dann auf die Situation reagiere."
  },
  {
    "start": 773.69,
    "end": 778.75,
    "text": "Das steckt da auch noch mit drin, aber dafür bräuchte man jetzt eigentlich nicht diese Gleichgültigkeit zu."
  },
  {
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    "text": "Ja?"
  },
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    "text": "Jetzt ist der Rest halt weg!"
  },
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    "text": "Naja..."
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    "end": 783.11,
    "text": "...schau ich mal nach vorne."
  },
  {
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    "end": 797.55,
    "text": "Also das was da wahrscheinlich so irritiert ist dieses Konzept des stoischen Weisen weil der stoische Weise ja in dem Sinne nur positive Emotionen kennt Freude und vielleicht noch Vorsicht oder sowas."
  },
  {
    "start": 797.65,
    "end": 800.61,
    "text": "Aber das ist in diesem Sinne nichts Negatives was da ist."
  },
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    "start": 802.45,
    "end": 808.43,
    "text": "Wenn man Ihnen dieses Konzept mit diesen Situationen verbindet, dann steht am Ende all dieses Verlustes."
  },
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    "end": 815.71,
    "text": "Wenn man den stoischem Weg geht ja ein freudiges Dasein und das finde ich tatsächlich sehr schwer vorstellbar."
  },
  {
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    "end": 822.11,
    "text": "Da kommen wir auch wieder in die Diskussion braucht man denen oder die Weise überhaupt als Figur?"
  },
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    "end": 829.37,
    "text": "Dann haben wir in einem anderen Episode auch mal drauf hingewiesen dass es da auch eine Diskussion in der modernen Stoizismusbewegung gibt."
  },
  {
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    "end": 836.23,
    "text": "ist dieses Ideal einer Person, die eben nur noch positive Gefühle empfindet."
  },
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    "end": 849.73,
    "text": "Nur noch gewisse positive Gefüle empfindet und ja... Ist es überhaupt sinnvoll das zu haben oder ist es eher demotivierend?"
  },
  {
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    "text": "Ist es eher irritiernd?"
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  {
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    "end": 860.71,
    "text": "Ja also wenn man das jetzt hier verbindet mit diesen Aspekten ist es ja irritierend weil man dann irgendwo sagt so dass es einfach unmenschlich."
  },
  {
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    "end": 869.57,
    "text": "Da hintersteckt, könnte man jetzt theoretisch sagen die Kritik der Stohe sagt ja du bindest dich an etwas Äußeres was dir das Schicksal jeder Zeiten nehmen kann."
  },
  {
    "start": 870.35,
    "end": 880.97,
    "text": "also erwarte nicht dass du es immer haben wirst und daher kommt dann auch vielleicht dieser innere Widerstand und dieses dass du halt nicht loslassen willst was dir eigentlich nicht gegeben ist."
  },
  {
    "start": 881.59,
    "end": 886.55,
    "text": "so das wäre jetzt vielleicht so die philosophische Kritik an dem was wir jetzt da gerade sagen."
  },
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    "end": 894.71,
    "text": "Aber wenn wir jetzt überlegen, wie es so aus dem Lebenszusammenhang heraus sich für uns jetzt auch immer vielleicht auch oder für uns beide so darstellt."
  },
  {
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    "end": 899.31,
    "text": "Dann würden ja doch sagen dass das aber schwer vorstellbar ist."
  },
  {
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    "end": 911.81,
    "text": "Wenn wir diesen Impuls haben mit anderen Leben zu wollen da halt komplett zu sagen Ja und das ist mir eigentlich nur eine präferierte Indifferenz hier ganz grundsätzlich."
  },
  {
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    "end": 923.29,
    "text": "Es gibt ja auch einen Punkt, also wenn wir jetzt mal kurz springen wo er dann selber sagt, dass der Weise ohne Freunde nicht leben will oder ohne Menschen."
  },
  {
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    "text": "Und das ist schon irritierend dann jetzt ne?"
  },
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    "text": "Er ist selbst genügsam und kann sein eigenes Leben sinnvoll gestalten, tugendhaft gestalten."
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    "text": "Wenn es aber keine anderen Menschen gäbe, würde er auch nicht mehr leben wollen."
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    "text": "Ja, das ist auf jeden Fall ein Widerspruch in sich"
  },
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    "end": 950.03,
    "text": "Und ich meine verbindet, dass er ein anderer stellt."
  },
  {
    "start": 950.07,
    "end": 952.51,
    "text": "auch das er sagt ja also der der stoische Weise."
  },
  {
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    "text": "Der kann halt Was die Tugendhaftigkeit alleine leben?"
  },
  {
    "start": 958.61,
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    "text": "Geht aber er kann halt nicht im physischen Dasein allein erleben."
  },
  {
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    "end": 979.53,
    "text": "So ne und deswegen gibt es dann halt so Dinge wie Ja Ich brauche andere Menschen wenn ich krank bin und und so weiter wobei mein Anspruch immer wäre ich schließe keine Freundschaften damit ich gut versorgt bin dass wer epikur Sondern ich schließe Freundschaften, wie du das anders schnell schon mehrfach betont hast und weil ich für andere da sein will."
  },
  {
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    "end": 992.85,
    "text": "Weil dieser Impuls da ist in der Beziehung zu den anderen mich auch dann zu Vervorkommen darin auch zu leben und irgendwo dann auch meine Tugendhaftigkeit dann auch praktizieren zu können."
  },
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    "end": 1001.59,
    "text": "Und jetzt könnte man ja die Frage stellen heißt denn dass wenn niemand da ist und ich meine tugend an niemandem mehr ausprobieren kann?"
  },
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    "text": "Dann ist das Leben sinnlos geworden!"
  },
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    "text": "Wie würdest du das sehen?"
  },
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    "text": "Ja,"
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    "text": "doch."
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    "text": "Das könnte man meinen!"
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    "text": "Ich dachte gerade an niemandem... ich musste gerade an diesen dystopischen Film mit Tom Hanks denken, Finch."
  },
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    "end": 1037.71,
    "text": "Da fährt er mit so einem Van durch einen total zerstörten, ich glaube nach einer radioaktiven Versäuchung oder sowas Amerika und er hat seinen Hund dabei den er sehr liebt und mit dem er eine ganz enge Beziehung hat."
  },
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    "end": 1043.05,
    "text": "Und er ist aber selber sterbenskrank und baut dann einen Roboter, der sich um den Hund kümmern soll."
  },
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    "end": 1045.569,
    "text": "Auch sehr aktuell."
  },
  {
    "start": 1048.05,
    "end": 1064.97,
    "text": "Dann dachte ich gerade wenn es ein anderes Lebewesen gibt was vielleicht ein Tier wäre das war ja auch noch eine Möglichkeit seine Tugend auszuüben oder... Wir hatten im Vorgespräch kurz über den anderen Tom Hanks Film Cast Away."
  },
  {
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    "end": 1078.35,
    "text": "Also die Robinson Crusome moderne Adaption gesprochen und du hattest erzählt, dass da der gestrandete Schiffsbrüchige eben einen Volleyball mit Gesicht versieht um eine Ansprechperson zu haben."
  },
  {
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    "end": 1081.13,
    "text": "aber ja damit er nicht wahnsinnig wird ne?"
  },
  {
    "start": 1081.25,
    "end": 1088.05,
    "text": "Damit er nicht komplett alles verliert was ihn noch zum Menschen"
  },
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    "start": 1088.09,
    "end": 1088.17,
    "text": "macht."
  },
  {
    "start": 1088.23,
    "end": 1094.45,
    "text": "Man könnte natürlich aus einer philosophischen abstrakten Perspektive wieder sagen, wenn du auf die Kreise des Hierocles schaust."
  },
  {
    "start": 1094.61,
    "end": 1102.77,
    "text": "Also in der Mitte stehe ich mit meinem Selbst, mit meinem Ich und meinem Körper dann kommen meine Lieben, meine Familie, meine Freunde"
  },
  {
    "start": 1103.07,
    "end": 1103.29,
    "text": "usw.,"
  },
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    "end": 1124.27,
    "text": "bis hier alle Menschen da sind, dass sich natürlich immer noch auch diesen innersten Kreis habe wie ich mich mit meinem Körper auseinandersetze oder wie ich mir auch die äußersten Kreise, die Welt bleibt ja trotzdem auch noch da Und also von daher bleibt immer auch in Anführungsstrichen die Möglichkeit, sich mit Welt auseinanderzusetzen."
  },
  {
    "start": 1124.85,
    "end": 1126.17,
    "text": "Auch wenn keine Menschen mehr da werden."
  },
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    "end": 1133.45,
    "text": "Aber offensichtlich ist ja hier im Text von Seneca auch das Gespür drin dass es einen Unterschied macht."
  },
  {
    "start": 1134.41,
    "end": 1138.81,
    "text": "Dass es einen sozialen Impuls gibt über den wir nicht so einfach hinweggehen können."
  },
  {
    "start": 1140.11,
    "end": 1144.25,
    "text": "Ja und das ist eben auch das Grundmenschenbild der Stoika-Wesen rational."
  },
  {
    "start": 1144.41,
    "end": 1147.65,
    "text": "Klar, das können wir auch mit uns selber sein auf der einsamen Insel."
  },
  {
    "start": 1148.35,
    "end": 1154.99,
    "text": "aber wir sind eben auch soziale Wiesen die Existenzialisten verneinen würden als Grundannahme."
  },
  {
    "start": 1155.11,
    "end": 1166.97,
    "text": "Aber ja im stoischen Sinne ist der Mensch nur denkbar als soziales Wesen Und insofern finde ich macht es durchaus Sinn zu sagen Auch der Weise möchte nicht alleine leben."
  },
  {
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    "end": 1176.27,
    "text": "Ja, also er sagt hier noch Chris Sibb hätte gesagt der Weise ist keiner Sache bedürftig braucht aber doch gar mancherlei."
  },
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    "start": 1176.41,
    "end": 1183.19,
    "text": "dagegen braucht Der Tor überhaupt nichts denn er versteht nicht zu benutzen hat aber das Bedürfnis nach allem."
  },
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    "end": 1186.33,
    "text": "Also okay."
  },
  {
    "start": 1186.67,
    "end": 1193.97,
    "text": "Der weiße ist in der Lage irgendwie so auf das absolute Minimum oder notwendige sich dazu fokussieren und"
  },
  {
    "start": 1194.57,
    "end": 1197.31,
    "text": "In der tor brauche alles aber kann mit nichts was richtig anfangen."
  },
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    "start": 1197.91,
    "end": 1199.41,
    "text": "genau Das ist die andere sache."
  },
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    "end": 1203.43,
    "text": "Und dann sagt er noch, merke also auch sich selbst genug sein."
  },
  {
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    "end": 1204.71,
    "text": "Er braucht doch Freunde."
  },
  {
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    "end": 1211.39,
    "text": "Er wünscht ihrer so viele als möglich zu haben nicht um glücklich zu leben Denn der lebt ja auch ohne freunde."
  },
  {
    "start": 1211.45,
    "end": 1215.27,
    "text": "glücklich das höchste gut bedarf keiner nachhilfe von außen."
  },
  {
    "start": 1215.99,
    "end": 1225.41,
    "text": "Also wir wieder bei dem punkt dass die glückseligkeit oder die euda monia Nichts braucht außer der tun sondern funktioniert die stoa nicht."
  },
  {
    "start": 1226.21,
    "end": 1227.51,
    "text": "So ne als kerngedanke."
  },
  {
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    "end": 1233.63,
    "text": "und Also ich könnte mir jetzt vorstellen, wenn man die Stoah so interpretiert, dass man sagt das es ein Weg ist."
  },
  {
    "start": 1234.89,
    "end": 1245.81,
    "text": "Wo ich mit allem was mir das Schicksal vor die Füße wirft besser umgehen kann als wenn ich sie nicht habe dann würde ich sofort einen Haken dran machen und das auch glaube ich das was das so durchaus attraktiv macht."
  },
  {
    "start": 1246.59,
    "end": 1257.07,
    "text": "Wenn man sich aber vorstellt was der Schicksale haben alles vor die füße werfen kann Und am Ende dieses Weges wartet die Glückseligkeit im Sinne von Freude Ausgelassenheit und nichts kann mich erschüttern."
  },
  {
    "start": 1258.53,
    "end": 1265.27,
    "text": "dann habe ich so das Gefühl, da muss irgendwo eine Brücke gebaut sein die zugewachsen ist, die sich mir irgendwie noch nicht so ganz erschließt."
  },
  {
    "start": 1266.15,
    "end": 1270.67,
    "text": "Wo man wirklich schwer vorstellen kann wie man über die drüber gehen kann."
  },
  {
    "start": 1272.61,
    "end": 1280.79,
    "text": "Und ein anderer Punkt der mir manchmal kurz kommt es gibt ja auch Rückschläge auf diesem Weg wo man das Gefühl hat jetzt gehe ich in paar Schritte zurück."
  },
  {
    "start": 1282.03,
    "end": 1287.29,
    "text": "Also ich war schon mal da und das hat mich schonmal nicht mehr zum Beispiel traurig gemacht, aufgeregt."
  },
  {
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    "end": 1291.05,
    "text": "Andere negative Emotionen in mir aufgewühlt."
  },
  {
    "start": 1291.49,
    "end": 1305.55,
    "text": "aber jetzt bin ich eben wieder da und dann auch mit sich da auch nachsichtig zu sein und zu sagen und es ist auch okay und nicht... ... sich dann so selber die Schuld zu geben wie sie läuft das denn jetzt nicht besser emotional bei mir?"
  },
  {
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    "end": 1314.15,
    "text": "Da ist auch nicht so viel Raum für finde ich, dass ein Weg mal im Rückwärtsgang stattfindet."
  },
  {
    "start": 1314.69,
    "end": 1315.85,
    "text": "Ja, dass man so in Kreisen läuft?"
  },
  {
    "start": 1318.91,
    "end": 1339.97,
    "text": "Ich mein vielleicht steckt ja auch noch ein bisschen dieser Gedanke drin wenn es mir vorstellt jemand der seine Familie jetzt in einem Unfall verliert und sich entscheidet dann weiter zu leben und dann vielleicht tatsächlich irgendeine andere Aufgabe sich sucht Und in dieser Aufgabe tatsächlich wieder Erfüllung findet."
  },
  {
    "start": 1340.03,
    "end": 1346.51,
    "text": "Dann ist das ja eine Geschichte, die ihr in Filmen schon gesehen, die hast du im Büchern gelesen und so was ... Das ist also etwas, was möglich ist, ne?"
  },
  {
    "start": 1347.43,
    "end": 1356.29,
    "text": "Wenn man mit der Person spricht, wird sie wahrscheinlich aber sagen, dass es jetzt ein anderes Leben, auch ein gutes Leben, aber es ist ein anderes als das, was ich vorher geführt habe."
  },
  {
    "start": 1356.93,
    "end": 1356.97,
    "text": "Ja!"
  },
  {
    "start": 1357.59,
    "end": 1363.27,
    "text": "So, und jetzt ist nur die interessante Frage, wenn man das so sieht, dass Es unterschiedliche Leben geben kann wie man leben kann."
  },
  {
    "start": 1365.23,
    "end": 1376.57,
    "text": "Aber ich bin immer der gleiche mit meiner inneren Agency im Sinne von meiner Tugendhaftigkeit, die ich damit dann auch oder die ich innerlich nehmen kann um diesen Weg neu gehen zu können."
  },
  {
    "start": 1377.11,
    "end": 1383.31,
    "text": "Dann könnte man das auch so interpretieren dass diese innere Haltung im Strozismus mir erlaubt immer wieder ein neues Leben anzufangen."
  },
  {
    "start": 1384.71,
    "end": 1385.57,
    "text": "Das ist sozusagen nie."
  },
  {
    "start": 1385.77,
    "end": 1397.71,
    "text": "also weil du sagtest ja vorhin auch es bleibt dieser Agency und ich kann in der Lage sein auch mein altes Leben abzuschließen Und mich wieder mit der Welt zuzuwenden und ein neues Leben zu beginnen."
  },
  {
    "start": 1399.11,
    "end": 1410.55,
    "text": "Dazwischen liegt aber nicht Gleichmut, sondern dazwichen liegt erstmal wahnsinnige emotionale Arbeit und Erschütterung und inneres Zerbrechen vielleicht auch."
  },
  {
    "start": 1411.33,
    "end": 1423.65,
    "text": "Dann kann Heilen passieren und es kann ein neuer Weg beginnen, der vielleicht auch tatsächlich dann gereifter ist weil du mit der Erfahrung aus dem ersten Leben in dein zweites oder drittes Leben wie auch immer trittst."
  },
  {
    "start": 1424.53,
    "end": 1428.27,
    "text": "Und dass das vielleicht so ein bisschen die Witterung ist, die noch im Sturzismus drinsteckt."
  },
  {
    "start": 1428.43,
    "end": 1439.43,
    "text": "Dass auch Menschen, die durch den Holocaust gegangen sind danach einen Leben wieder aufbauen konnten wo ihnen alles genommen wurde und sie trotzdem in der Lage waren dann nach weiter zu machen."
  },
  {
    "start": 1440.53,
    "end": 1442.75,
    "text": "Das wäre so ein Glaube an eine innere Resilienz."
  },
  {
    "start": 1443.99,
    "end": 1450.61,
    "text": "Dem kann ich noch was abgewinnen und da kann ich auch einen Zugang zu finden aber nicht in dieser Sprache, in der Seneca das in diesem Brief formuliert hat."
  },
  {
    "start": 1452.17,
    "end": 1453.87,
    "text": "Ja ne, da bin ich ganz bei dir!"
  },
  {
    "start": 1456.37,
    "end": 1458.11,
    "text": "Das ist zu verkürzt, das ist zu flach."
  },
  {
    "start": 1458.23,
    "end": 1462.61,
    "text": "Das ist irgendwie zu heroisch so nach dem Motto."
  },
  {
    "start": 1462.73,
    "end": 1470.03,
    "text": "Dann passiert das und dann machst du einfach legst es zur Seite und dreh's dich um wie Pick-upartist und gehst wieder hin und nimmst den nächsten Freund hoch."
  },
  {
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    "end": 1474.47,
    "text": "Aber gut!"
  },
  {
    "start": 1474.61,
    "end": 1476.25,
    "text": "Das ist ja das was wir auch angekündigt haben."
  },
  {
    "start": 1477.25,
    "end": 1478.89,
    "text": "Nicht jeder Brief muss gelungen sein."
  },
  {
    "start": 1479.65,
    "end": 1488.17,
    "text": "Und ich finde der ist philosophisch und sprachlich vielleicht nicht wirklich so gut gelungen Wenn man jetzt jemanden an die Stoah ranführen will."
  },
  {
    "start": 1488.49,
    "end": 1491.61,
    "text": "Ich glaube, dass es eher eine Aversion auslöst, wenn man das nicht..."
  },
  {
    "start": 1492.71,
    "end": 1496.39,
    "text": "Ja also wie gesagt ein paar abstrakte philosophische Punkte macht er bestimmt."
  },
  {
    "start": 1496.53,
    "end": 1499.31,
    "text": "aber ist es nicht so in unserem Leben... Meinst"
  },
  {
    "start": 1499.35,
    "end": 1499.97,
    "text": "du ich bin zu hart?"
  },
  {
    "start": 1502.13,
    "end": 1502.87,
    "text": "Nein, nein!"
  },
  {
    "start": 1503.43,
    "end": 1505.09,
    "text": "Du hast ja schon richtig zusammengefasst."
  },
  {
    "start": 1505.59,
    "end": 1508.11,
    "text": "Da können wir noch kurz über das Ende von dem Brief sprechen."
  },
  {
    "start": 1508.83,
    "end": 1518.61,
    "text": "Das ist ganz interessant, da ging's um das Thema Glücklichsein und dass Glück viel subjektiv ist."
  },
  {
    "start": 1518.69,
    "end": 1530.15,
    "text": "Er zitiert da verschiedenste Leute, unter anderem auch Epikur der gesagt hat wenn für einen das Seine nicht höchster Reichtum bedeutet so ist er, mag er auch Herr der ganzen Welt sein dennoch unglücklich."
  },
  {
    "start": 1532.13,
    "end": 1534.67,
    "text": "oder einer anderen zitiert sagt er unglücklich ist."
  },
  {
    "start": 1534.73,
    "end": 1539.57,
    "text": "wer sich nicht für sehr glücklich hält mag er die Welt beherrschen gleich in gelb."
  },
  {
    "start": 1543.69,
    "end": 1543.75,
    "text": "Da"
  },
  {
    "start": 1545.43,
    "end": 1546.69,
    "text": "fällt mir sofort jemand ein."
  },
  {
    "start": 1548.99,
    "end": 1550.25,
    "text": "Donald J Trump,"
  },
  {
    "start": 1554.97,
    "end": 1555.69,
    "text": "der ist nicht glücklich."
  },
  {
    "start": 1555.73,
    "end": 1557.51,
    "text": "Ja genau und jetzt kommt es gehts aber noch weiter."
  },
  {
    "start": 1559.15,
    "end": 1570.35,
    "text": "Und zwar sagt er der Lucidius... Was nun sagst du, wenn jener auf unehrliche Weise reich geworden und jener Herr über viele – das glaube ich von noch mehr Menschen sich glücklich nennt."
  },
  {
    "start": 1570.89,
    "end": 1573.67,
    "text": "Soll er durch eigenes Urteil auch wirklich glücklich werden?"
  },
  {
    "start": 1574.05,
    "end": 1577.61,
    "text": "Also ein Despot der selber sagt ja, ich bin glücklich!"
  },
  {
    "start": 1577.67,
    "end": 1587.53,
    "text": "Und dann sagt sein Ecker, und das finde ich ganz interessant, nicht kommt es darauf an was er sagt sondern was er empfindet Und nicht, was er an einem Tag so etwas beständig empfindet."
  },
  {
    "start": 1588.75,
    "end": 1594.53,
    "text": "Das ist der Schwerpunkt darauf, dass ein Glück eben ein beständiges Glücksgefühl ist und nicht dieses."
  },
  {
    "start": 1595.25,
    "end": 1598.17,
    "text": "ja heute habe ich einen riesen Gewinn am Aktienmarkt gemacht."
  },
  {
    "start": 1598.33,
    "end": 1598.65,
    "text": "Yes!"
  },
  {
    "start": 1599.33,
    "end": 1601.51,
    "text": "So diese Momentaufnahmen."
  },
  {
    "start": 1601.61,
    "end": 1610.25,
    "text": "sollen das ein Glück im Sinne des Stoahs ist ein bestständiges Lebensglück eines gelungenen Lebens in all diesen verschiedenen Beziehungen und Tugenden?"
  },
  {
    "start": 1611.99,
    "end": 1615.83,
    "text": "Ja, diese äußeren Parameter die mal hoch gehen aber dann auch wieder runtergehen."
  },
  {
    "start": 1617.75,
    "end": 1621.87,
    "text": "Er sagt ja der letzte Satz in meiner Übersetzung heißt alle Torheit wird sich selber zum Verdruss."
  },
  {
    "start": 1624.65,
    "end": 1626.87,
    "text": "Bei mir steht nur dem Weisen gefällt das sein."
  },
  {
    "start": 1627.01,
    "end": 1629.57,
    "text": "jede Torheit leidet am Überdruss an sich selbst."
  },
  {
    "start": 1631.89,
    "end": 1635.03,
    "text": "Da hat er ja finde ich nochmals wirklich den Nagel auf Kopf getroffen."
  },
  {
    "start": 1636.23,
    "end": 1642.19,
    "text": "Das ist schon so Das kann man sich denken, auch wenn man immer wieder Leuten begegnet."
  },
  {
    "start": 1642.43,
    "end": 1645.43,
    "text": "Man sagt okay meine Herren ja so kann man auch durchs Leben gehen."
  },
  {
    "start": 1645.61,
    "end": 1648.07,
    "text": "aber was regt ich mich jetzt darüber auf?"
  },
  {
    "start": 1648.27,
    "end": 1653.91,
    "text": "Die Person muss ihr ganzes Leben lang mit sich klacken in dieser Form und das ist genau dieses."
  },
  {
    "start": 1653.97,
    "end": 1660.29,
    "text": "ne die Torheit wird sie selber zum Verdrossen weil es so kann mal nicht glücklich sein wenn man auf diese Art und Weise dann agiert."
  },
  {
    "start": 1660.41,
    "end": 1669.15,
    "text": "und Ja ich mein dass was du eben da so als Punkt angesprochen hast ist ja wirklich wo findet man diese Dauerhaftigkeit."
  },
  {
    "start": 1670.23,
    "end": 1673.45,
    "text": "Und da ist er wieder der Kern des Doors, dieses in der eigenen Agency."
  },
  {
    "start": 1674.47,
    "end": 1680.31,
    "text": "Dass ich in der Lage bin, in mir selber immer wieder auch den Aktivposten zu erkennen."
  },
  {
    "start": 1681.05,
    "end": 1693.33,
    "text": "Ich bin derjenige, der entscheidet ob ich dem viel Wert gebe, wenig wert gebe Ob ich das so laufen lassen will oder es nicht laufen lassen Will wie ich an Menschen herantrete und so weiter und sofort."
  },
  {
    "start": 1694.29,
    "end": 1702.61,
    "text": "Und damit habe ich natürlich auch immer den Schlüssel in der Hand und kann das eben auf Dauerstellen anführungsstrichen, mal abgesehen von den ganzen Einschlägen die von außen kommen."
  },
  {
    "start": 1703.15,
    "end": 1714.25,
    "text": "Wo wir eben drüber gesprochen haben wo es dann glaube ich nicht nur eine Flatline gibt sondern wo es Einbrüche gibt und man danach wieder mit dem Kopf über Wasser kurben kann so würde ich das vom Bild her vielleicht ein bisschen sehen."
  },
  {
    "start": 1715.07,
    "end": 1720.05,
    "text": "Genau man könnte sagen ist es ein kurviger Weg aber ein selbstbestimmter Weg."
  },
  {
    "start": 1720.99,
    "end": 1731.95,
    "text": "Ein selbstbestimter Weg der eben aber auch in sich das Potenzial trägt, die negativen Emotionen, die einen verzweifeln lassen können und die eine hin- und herschmeißen."
  },
  {
    "start": 1732.85,
    "end": 1739.91,
    "text": "Stück für Stück dann doch immer wieder so weit in den Griff zu bekommen bis der nächste Einschlag kommt, der mich dann halt wieder daran arbeiten lässt."
  },
  {
    "start": 1740.47,
    "end": 1760.77,
    "text": "Aber ich finde es ist schon ein Unterschied ob ich weiß dass es da einen Weg gibt und es haut mich immer wieder von den Socken Krone richten und weiterlaufen oder aber, ob ich ohne Bild und ohne Kompass hin- und hergeschmissen werde."
  },
  {
    "start": 1761.13,
    "end": 1765.93,
    "text": "Und einfach in anführende Strichen von meinen Emotionen angetrieben werden."
  },
  {
    "start": 1766.17,
    "end": 1768.71,
    "text": "Und eben keine Richtschnur kein Kompas da ist."
  },
  {
    "start": 1768.85,
    "end": 1775.77,
    "text": "Das würde für mich den Unterschied machen zwischen das Leben mit einer Lebensphilosophie versus das Leben ohne eine Lebensphylosophie."
  },
  {
    "start": 1776.77,
    "end": 1784.23,
    "text": "Da sind sicherlich hier in dem Brief schon ein paar Aspekte drin mal abgesehen von diesen Irritationen, die wir da jetzt auch rausgearbeitet haben."
  },
  {
    "start": 1787.29,
    "end": 1794.15,
    "text": "Meinst du damit haben wir irgendwie den neunten Brief trotz aller Kritik auch recht getan?"
  },
  {
    "start": 1796.93,
    "end": 1799.25,
    "text": "Ich hoffe und wenn dann kann sich Seneca auch nicht mehr beschweren!"
  },
  {
    "start": 1800.89,
    "end": 1806.67,
    "text": "Dann könnt nur ihr draußen euch beschwerern, wenn ihr den neuen Brief lesen das Gefühl aber worüber erzählen die denn nachdessen?"
  },
  {
    "start": 1808.97,
    "end": 1814.43,
    "text": "Ja, du, dann lassen wir doch für heute Den neunnten Brief jetzt mal den neunten Brief sein."
  },
  {
    "start": 1815.65,
    "end": 1819.17,
    "text": "und ja, wir werden wie gesagt auch noch weitermachen."
  },
  {
    "start": 1819.71,
    "end": 1837.27,
    "text": "Der zehnte Brief wird dann aber nicht nächste Woche kommen sondern nach Planen übernächste Woche weil wir in der nächsten Woche uns nochmal ein größeres Projekt vorgenommen haben und zwar werden wir uns mit der Latin Theorie beschäftigen von Mel Robbins, genau."
  },
  {
    "start": 1837.37,
    "end": 1837.49,
    "text": "Mel"
  },
  {
    "start": 1837.59,
    "end": 1844.49,
    "text": "Robins die von er habt ihr bestimmt auch schon gehört und diese Ihr Buch ist in aller Munde ein absoluter Bestseller."
  },
  {
    "start": 1845.11,
    "end": 1848.95,
    "text": "Die Let Them Theorie und ja klingt durch!"
  },
  {
    "start": 1849.05,
    "end": 1849.87,
    "text": "Ist es das auch?"
  },
  {
    "start": 1850.05,
    "end": 1851.53,
    "text": "Da wollen wir mal näher reingucken."
  },
  {
    "start": 1851.59,
    "end": 1852.03,
    "text": "für euch"
  },
  {
    "start": 1852.37,
    "end": 1854.05,
    "text": "Genau Ja."
  },
  {
    "start": 1854.31,
    "end": 1865.11,
    "text": "und dann zum Abschluss vielleicht noch der Hinweis Wir haben auch Rückmeldungen bekommen Und wollen eigentlich auch nur nochmal hier bestätigen Das ist bei uns angekommen."
  },
  {
    "start": 1865.69,
    "end": 1879.09,
    "text": "Und zwar haben wir nämlich einmal von Matthias eine Rückmeldung bekommen, der uns noch mal geschrieben hat, dass die Gefühle des Weisen ihm noch so ein bisschen irritieren oder... Verständlicherweise"
  },
  {
    "start": 1879.15,
    "end": 1880.53,
    "text": "wie wir heute schon sehen."
  },
  {
    "start": 1880.57,
    "end": 1881.47,
    "text": "Verständicherweise"
  },
  {
    "start": 1881.55,
    "end": 1881.81,
    "text": "genau!"
  },
  {
    "start": 1881.91,
    "end": 1883.07,
    "text": "Also Matthias we feel you."
  },
  {
    "start": 1883.69,
    "end": 1883.77,
    "text": "Ja."
  },
  {
    "start": 1884.81,
    "end": 1886.63,
    "text": "Wir wollen nochmal uns mit beschäftigen"
  },
  {
    "start": 1887.01,
    "end": 1887.51,
    "text": "Ja, genau."
  },
  {
    "start": 1887.71,
    "end": 1905.93,
    "text": "Und dann hatten wir noch als zweiten Punkt in der vorletzten Folge war das mal drüber gesprochen, dass Matthew Sharpie oder Sharp aus der Philosophas Australien, der am Buch geschrieben hat, The Stoice is a Bullying and Beyond und da hatte Mona geschrieben, dass sie das eigentlich sehr schön fände, wenn wir das tatsächlich mal zusammenfassen würden."
  },
  {
    "start": 1906.67,
    "end": 1908.71,
    "text": "und auch das werden wir auf die Liste setzen."
  },
  {
    "start": 1909.69,
    "end": 1926.83,
    "text": "also von daher seit er muntert ermutigt uns weiter Feedback zu geben schreibt uns gerne, aber als Spotify kann man ja pro Folge was reinschreiben und wir haben ja auch jetzt nachdem ich so zwischendurch mal einen kleinen zeitlichen Durchhänger hatte."
  },
  {
    "start": 1927.31,
    "end": 1928.97,
    "text": "Aber wieder aufgeholt auf unserer Webseite."
  },
  {
    "start": 1929.03,
    "end": 1934.47,
    "text": "da findet man zu jeder Folge hier auch eine kurze Zusammenfassung und auch da gibt es die Möglichkeit Kommentare zu hinterlassen."
  },
  {
    "start": 1935.17,
    "end": 1937.33,
    "text": "nutzt gerne beides was für euch besser ist."
  },
  {
    "start": 1937.39,
    "end": 1947.03,
    "text": "Wir freuen uns immer sehr wenn wir sehen dass da ein Response kommt Und bei der Gelegenheit vielleicht auch noch mal, der Punkt."
  },
  {
    "start": 1947.57,
    "end": 1963.59,
    "text": "Da gibt es einen Link zur Unterstützung des Wegs der Stoars und wenn da eine oder andere uns dabei gerne nochmal unterstützen möchte was wir hier sozusagen ein Tool sind alle möglichen mit bewegen um das hier so möglich zu machen, dann würden wir uns auch sehr drüber freuen."
  },
  {
    "start": 1965.39,
    "end": 1965.57,
    "text": "Gut!"
  },
  {
    "start": 1967.33,
    "end": 1969.51,
    "text": "Dann machen wir für heute Punkt..."
  },
  {
    "start": 1970.49,
    "end": 1973.73,
    "text": "...und hören uns nächste Woche wieder, wenn das Schicksal ist zulässt."
  },
  {
    "start": 1974.43,
    "end": 1976.13,
    "text": "Genau Macht's gut, bis dahin."
  },
  {
    "start": 1976.75,
    "end": 1977.09,
    "text": "Tschüss!"
  },
  {
    "start": 1982.91,
    "end": 2014.37,
    "text": "Wenn dir der Podcast gefallen hat, dann hinterlasse auch gerne einen positiven Kommentar oder eine Bewertung sodass auch andere auf den Weg des Stoah aufmerksam werden können."
  },
  {
    "start": 2015.01,
    "end": 2020.67,
    "text": "Wenn du möchtest erzähl aber auch gerne Freunden von diesem Podcast so dass sie gemeinsam mit dir auf dem Weg der Stoa gehen können."
  },
  {
    "start": 2021.41,
    "end": 2021.81,
    "text": "Auf bald!"
  },
  {
    "start": 2022.27,
    "end": 2024.03,
    "text": "Soweit ist das Schicksal zu, dass er wird."
  },
  {
    "start": 2024.45,
    "end": 2027.09,
    "text": "Deine Anne German und Alexander Zuck."
  }
]