[
  {
    "start": 0.06,
    "end": 7.06,
    "text": "Ich bin davon überzeugt, dass wir im Momentum aufbauen müssen mit positiv belegten Geschichten um positiv weitermachen zu können."
  },
  {
    "start": 7.22,
    "end": 12.0,
    "text": "Wenn wir das schaffen dann wird die Stimmung gesellschaftlich besser und dann können wir wieder mehr erreichen."
  },
  {
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    "end": 16.92,
    "text": "Geschmacksverstärker der Foodwatch Podcast!"
  },
  {
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    "end": 24.34,
    "text": "Gemeinsam mit euch entlarven mir die Tricks der Lebensmittelindustrie und machen uns stark für gesundes und nachhaltiges und ehrliches Essen."
  },
  {
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    "text": "Herzlich willkommen schön, dass ihr wieder dabei seid."
  },
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    "end": 30.08,
    "text": "ich bin Andreas von Foodwatch."
  },
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    "text": "Da sprechen wir in der Regel über Probleme."
  },
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    "end": 41.14,
    "text": "Was schlecht läuft, was schief läuft und ich finde es auch richtig so, denn das ist ja die Aufgabe von uns als Foodwatcher."
  },
  {
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    "text": "Wir kritisieren, wir setzen uns dafür ein dass etwas besser wird."
  },
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    "text": "aber heute wollen wir mal über Dinge sprechen...die Mut machen!"
  },
  {
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    "text": "Die vielleicht auch ganz gut laufen?"
  },
  {
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    "text": "Und dafür habe ich mir einen Gast eingeladen Sebastian Schröder."
  },
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    "text": "Hallo Sebastian."
  },
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    "end": 58.3,
    "text": "Hallo Andreas vielen Dank für die Einladung Sebastian,"
  },
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    "end": 60.32,
    "text": "du bist Journalist und Podcaster."
  },
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    "start": 60.4,
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    "text": "Und machst unter anderem den Podcast Footsteps vom Bundeszentrum für Ernährung."
  },
  {
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    "end": 68.12,
    "text": "Vielleicht ist das mal ganz kurz."
  },
  {
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    "end": 70.74,
    "text": "ein Satz zum Bundeszentrem für Ernärung?"
  },
  {
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    "text": "Was ist das?"
  },
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    "text": "Haben vielleicht einige schon einmal gehört?"
  },
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    "text": "aber..."
  },
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    "text": "Ja also das Bundeszentren für Ernähungen ist eine Anlaufstelle von Bund!"
  },
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    "end": 78.08,
    "text": "über Ernährungsfragen aufzuklären."
  },
  {
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    "end": 80.28,
    "text": "Es geht darum, also wie können wir uns besser ernähren?"
  },
  {
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    "text": "Was sind gute Richtlinien an denen wir uns bewegen können?"
  },
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    "end": 88.94,
    "text": "und von da aus ist es natürlich auch ein Thema dass sie sagen Wie können wir gute Geschichten in die Welt tragen?"
  },
  {
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    "end": 93.24,
    "text": "Wo können wir Menschen erreichen bessere Entscheidungen für sich selbst zu treffen?"
  },
  {
    "start": 93.58,
    "end": 99.52,
    "text": "Und für diesen Podcast Footsteps hast du dir ja konkrete Projekte angeschaut Die was besser machen."
  },
  {
    "start": 99.58,
    "end": 105.06,
    "text": "Da wollen wir gleich mal darüber reden denn ich glaube es ist Total wichtig das wir etwas anders machen."
  },
  {
    "start": 106.64,
    "end": 108.18,
    "text": "Wissens, man muss es so deutlich sagen."
  },
  {
    "start": 108.34,
    "end": 111.4,
    "text": "Unser Agrar- und Ernährungssystem ist kaputt!"
  },
  {
    "start": 112.08,
    "end": 115.42,
    "text": "Die Landwirtschaft, die Art und Weise wie wir Lebensmittel herstellen, ist nicht nachhaltig."
  },
  {
    "start": 115.6,
    "end": 119.14,
    "text": "Wir sind abhängig von Kunstdünger, wir sind abhängig von Pestiziden."
  },
  {
    "start": 119.74,
    "end": 132.5,
    "text": "über die Zustände in der Massentie Haltung müssen wir nicht sprechen... ...die Lebensmittelindustrie wiederum vermarktet dann vor allem Junkfood und Ungesundes und produziert dabei auch wahnsinnig viel Müll."
  },
  {
    "start": 133.12,
    "end": 138.54,
    "text": "Und es ist irgendwie wahnsinnig schwierig an diesem starren System, wie wir Lebensmittel produzieren."
  },
  {
    "start": 138.72,
    "end": 141.7,
    "text": "Welche Lebensmittel wir produzieren etwas zu verändern?"
  },
  {
    "start": 141.88,
    "end": 145.62,
    "text": "Aber es gibt Menschen und es gibt Projekte die wirklich was anders machen wollen."
  },
  {
    "start": 146.14,
    "end": 151.34,
    "text": "Du hast dir ein paar angeschaut und über drei wollen wir heute mit dir mal sprechen Sebastian."
  },
  {
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    "end": 152.68,
    "text": "Ja gerne!"
  },
  {
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    "end": 153.4,
    "text": "Genau."
  },
  {
    "start": 153.48,
    "end": 157.48,
    "text": "also ich glaube der Punkt ist so bisschen wie ich zu diesen Podcasts auch überhaupt gekommen bin."
  },
  {
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    "end": 165.54,
    "text": "meine klassischen Themen sind nicht oder waren nie Ernährung Und ich glaube, das war so ein bisschen das Ansinnen auch des Bundeszentrums zu sagen."
  },
  {
    "start": 166.0,
    "end": 170.74,
    "text": "Jetzt nehmen wir doch jemanden der nichts mit Ernährung zu tun hat und er soll mal einen Blick drauf werfen um zu gucken was läuft denn da eigentlich?"
  },
  {
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    "end": 171.42,
    "text": "Auch mal gut!"
  },
  {
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    "end": 178.12,
    "text": "Und wir haben im Vorhinein überlegt welche Geschichten könnten das sein und haben drei rausgesucht."
  },
  {
    "start": 178.2,
    "end": 179.7,
    "text": "Ich bin gespannt wo wir zum Anfang gehen."
  },
  {
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    "end": 180.96,
    "text": "Genau, wir haben drei Projekte."
  },
  {
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    "end": 186.3,
    "text": "also einmal geht's um den Landwirt, der von einem auf anderen Tag gesagt hat er will keine Schweine mehr halten."
  },
  {
    "start": 186.78,
    "end": 193.64,
    "text": "es geht Auch um die Frage, wie schaffen wir es alle gemeinsam als Gesellschaft weniger Fleisch zu essen?"
  },
  {
    "start": 193.72,
    "end": 196.14,
    "text": "Da gibt's die Fünfzig-Fünfzigwurst zum Beispiel."
  },
  {
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    "end": 202.26,
    "text": "Da wollen wir drüber sprechen und das geht ganz wichtig fort Plastikmüll aus Lebensmittelverpackungen."
  },
  {
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    "end": 203.46,
    "text": "Das ist das dritte Projekt."
  },
  {
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    "end": 207.6,
    "text": "Lass uns doch mal mit dem Landwirt anfangen weil die Geschichte fand ich echt bewegend!"
  },
  {
    "start": 208.38,
    "end": 212.36,
    "text": "Also die Landwirtfamilie muss man sagen, um dies geht."
  },
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    "end": 214.56,
    "text": "Die machen das schon seit fast hundert Jahren."
  },
  {
    "start": 214.62,
    "end": 217.96,
    "text": "jetzt in vierter Generationen betreiben die Landwirtschaft in der Lüneburger Heide."
  },
  {
    "start": 218.34,
    "end": 225.8,
    "text": "Das ist der Hof de Reves und so Ende der Neunziger haben die jetzige Generation diesen Hof übernommen von den Eltern."
  },
  {
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    "end": 228.22,
    "text": "Und damals war das eine sehr wirtschaftliche Frage."
  },
  {
    "start": 228.56,
    "end": 235.9,
    "text": "Der Carsten Dreeves kam aus der Landwirtschaftsschule Ja, also so und so muss man das machen damit dieser Betrieb sich weiter rentiert."
  },
  {
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    "end": 237.24,
    "text": "Und hat dann gesagt ja Schweine sind's."
  },
  {
    "start": 238.18,
    "end": 243.5,
    "text": "Er hatte selbst nie auch in der Ausbildung nicht so den richtigen Bezug zu Schweinen aber das hat damals am meisten Sinn gemacht für ihn."
  },
  {
    "start": 244.4,
    "end": 248.86,
    "text": "Dann hat er das einige Jahre gemacht und dabei auch immer schon das Gefühl gehabt irgendwie stimmt da was nicht."
  },
  {
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    "end": 256.54,
    "text": "Die haben ihm nicht gut getan, er hatte häufig Kopfschmerzen und er hat es irgendwie darauf projiziert dass das wahrscheinlich aus diesem Stall kommen mag."
  },
  {
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    "end": 263.58,
    "text": "und auf jeden Fall war es immer so, er ist da nur mit Hürden reingegangen Und an einem Morgen kam er raus."
  },
  {
    "start": 263.64,
    "end": 278.46,
    "text": "An dem Morgen sollten Schweine abgeholt werden, die dann zum Schlachter gingen und seine Frau berichtet das in den Podcast so, dass sie hat ihn gesehen wie er da raus gerannt kam und sie hat diese Schmerzen von ihm schon lange beobachtet."
  },
  {
    "start": 278.58,
    "end": 284.22,
    "text": "Dann ist sie zu diesem Lieferanten hin und meinte ja hör mal hast du Platz aufm Wagen?"
  },
  {
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    "text": "Dann guckt der sie erstaunt und sagt was meinst du denn?"
  },
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    "text": "Ja kannst du nimm alle mit?"
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  {
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    "text": "Alle Schweine!"
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    "text": "auf einmal jetzt weg."
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    "text": "Genau, und ihr sagt sie aber die sind doch noch gar nicht schlachtreif."
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    "end": 294.86,
    "text": "Es ist egal jetzt alle weg!"
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  {
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    "end": 310.14,
    "text": "Und das war die Entscheidung, die hat sie im Endeffekt für ihn getroffen, aber ... Das war glaube ich... Im Endeffek klar dass die Familie das nicht weiter tragen kann und dann waren von einem auf dem anderen Tag alle Schweine weg und damit auch ein großer Teil des Umsatzes des Hofs."
  },
  {
    "start": 310.32,
    "end": 320.18,
    "text": "Und von da an natürlich haben wir sich ja vorher schon über so einen gesunden Mix auf den Hof der Einkommensmix Gedanken gemacht, aber von daher musste natürlich was passieren und auch recht unmittelbar."
  },
  {
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    "end": 323.22,
    "text": "Damals haben sie auch noch viel Kartoffeln gemacht, machen Sie heute auch noch."
  },
  {
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    "text": "Und die Frage war aber wo geht man also jetzt hin?"
  },
  {
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    "text": "Also was wie geht man weiter?"
  },
  {
    "start": 327.22,
    "end": 339.36,
    "text": "und die Entscheidung, die dann über die nächsten Jahre fiel, war wir möchten einen gut funktionierenden Hof schaffen der sich über ein Hofmarkt vergrößert."
  },
  {
    "start": 341.66,
    "end": 348.84,
    "text": "Der über einen Hofmarkt die Waren in den Ort bringt die Region bringt."
  },
  {
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    "end": 352.36,
    "text": "und das war so ein bisschen der Anreiz dann zu sagen, komm wir probieren mal hier Blumenfelder."
  },
  {
    "start": 352.42,
    "end": 357.08,
    "text": "Wir probieren einmal Gemüsefelder und haben das gemacht und haben im Endeffekt etwas geschafft."
  },
  {
    "start": 357.14,
    "end": 370.48,
    "text": "womit sie selbst nicht so recht gerechnet haben ist dass das klappt, dass das tatsächlich einen Hof gut ernähren kann und dass daraus eine Ernährungsumgebung sich entwickelt, die diesen ganzen Ort mit diesem Hof total eng verbindet."
  },
  {
    "start": 371.52,
    "end": 373.36,
    "text": "Die haben nicht nur geschafft, dass sie davon gut leben können."
  },
  {
    "start": 373.82,
    "end": 377.76,
    "text": "Sondern auch, dass der Ort sich an dem Hof orientiert."
  },
  {
    "start": 378.44,
    "end": 378.58,
    "text": "D.h.,"
  },
  {
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    "text": "dort wird eingekauft wenn du Gemüse brauchst?"
  },
  {
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    "text": "Direkt"
  },
  {
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    "text": "vor Ort beim Bauern ... Ganz"
  },
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    "end": 383.64,
    "text": "genau!"
  },
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    "end": 388.0,
    "text": "Und das ist für mich so eine Blaupause gewesen, zu sagen, so kann man es machen."
  },
  {
    "start": 388.38,
    "end": 394.24,
    "text": "Weil im Endeffekt machen die all das was wir als Verbraucherinnen und Verbrauchern uns also diesen idyllischen Hof vorstellen."
  },
  {
    "start": 395.28,
    "end": 401.88,
    "text": "Das wird dann interessanterweise häufig auch kritisiert ja ihr macht dir da ein bisschen so einen Bauernhof Pseudo-Leben."
  },
  {
    "start": 402.42,
    "end": 405.76,
    "text": "Sagt denn Ja, das ist schon wahr aber Wir machen das ja trotzdem!"
  },
  {
    "start": 405.82,
    "end": 412.26,
    "text": "Also die Produkte sind das ja trotz dem Was mich eigentlich da fast noch mehr zum Krübeln gebracht hat."
  },
  {
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    "end": 420.74,
    "text": "Gleichzeitig beeindruckend war es, die haben dort schlechte Böden in der Lüneburger Heide und haben deswegen die Entscheidung für sich getroffen."
  },
  {
    "start": 420.9,
    "end": 436.84,
    "text": "Die machen das nicht als Bio-Betrieb sondern als konventioneller Betrieb weil er nicht ausschließen kann um die Frucht zu wachsen zu lassen dass da auch man wie hat gesagt ist ein Fleck Dünger drauf fällt Und nichtsdestotrotz ist sein Anspruch natürlich so wenig wie möglich zu benutzen."
  },
  {
    "start": 437.12,
    "end": 446.9,
    "text": "Das fand ich eigentlich einen ganz schönen Moment dass diese Produkte dort lokal regional produziert und vertrieben werden, dass es positiv funktioniert."
  },
  {
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    "end": 449.68,
    "text": "Dass alles sehr wohlwollend auch aufgenommen wird."
  },
  {
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    "text": "Die Produkte sind gut!"
  },
  {
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    "text": "Und trotzdem funktioniert das auch ohne Bio?"
  },
  {
    "start": 456.14,
    "end": 457.46,
    "text": "Das habe ich irgendwie immer so gleichgesetzt."
  },
  {
    "start": 458.22,
    "end": 465.26,
    "text": "Er hat halt wirklich gesagt... Ich möchte diese, die es von oben herab da nicht so gern haben sondern einfach lasst uns so gut wie möglich produzieren."
  },
  {
    "start": 465.64,
    "end": 467.0,
    "text": "Dann ist allen geholfen."
  },
  {
    "start": 467.1,
    "end": 469.04,
    "text": "Das fand ich einen schönen Punkt."
  },
  {
    "start": 469.42,
    "end": 471.98,
    "text": "muss man natürlich immer differenzieren bewegende"
  },
  {
    "start": 472.04,
    "end": 475.54,
    "text": "Geschichte von einem auf den anderen Tag zu sagen, ich kann das nicht mehr."
  },
  {
    "start": 475.68,
    "end": 482.36,
    "text": "Ich will es nicht mehr Schweine zu halten die zumesten damit sie geschlachtet werden und ja auch exportiert werden."
  },
  {
    "start": 482.52,
    "end": 490.12,
    "text": "also muss sich nochmal vergegenwärtigen Deutschland ist nach wie vor eines der größten Schweinehaltungsländer."
  },
  {
    "start": 490.16,
    "end": 493.48,
    "text": "wir produzieren sehr viel mehr Schweinfleisch als wir selber konsumieren."
  },
  {
    "start": 493.52,
    "end": 501.92,
    "text": "ein guter Teil geht auch in den Export Und gleichzeitig geht der Konsum von Schweinefleisch in Deutschland immer weiter runter."
  },
  {
    "start": 502.4,
    "end": 511.34,
    "text": "Die Leute wollen einfach immer weniger Schweinefleisch essen, das stellt auch die Landwirtinnen und Landwirte, die Schweine halten in Deutschland für echte Probleme."
  },
  {
    "start": 511.58,
    "end": 515.12,
    "text": "Immer mehr von diesen Betrieben müssen aufgeben, die verdienen immer weniger Geld."
  },
  {
    "start": 516.02,
    "end": 524.82,
    "text": "Und ich finde es aber ja interessant, auch von der Politik müsste da eigentlich genau darum gehen wie kann ich landwirtschaftlichen Betrieben helfen?"
  },
  {
    "start": 525.74,
    "end": 533.32,
    "text": "Von der Schweinehaltung umzusteigen andere Bewirtschaftungsformen, genauso wie der Betrieb das da jetzt gemacht hat."
  },
  {
    "start": 534.24,
    "end": 549.4,
    "text": "Und ich hatte mich dann nur neulich so aufgeregt als ich ein Interview gelesen habe vom Bauernpräsidenten Joachim Rückwied also im Präsident des Deutschen Bauernverbandes, der auch das moniert und bedauert hat dass es den Schweinehaltungsbetrieben in Deutschland so schlecht geht."
  },
  {
    "start": 550.74,
    "end": 552.34,
    "text": "Ich sage ja, das ist auch ein Problem."
  },
  {
    "start": 552.4,
    "end": 555.22,
    "text": "Wir alle wollen ja dass es unseren Bauern und unseren Bäuerinnen gut geht."
  },
  {
    "start": 555.68,
    "end": 564.58,
    "text": "nur seine Antwort war dann halt oder seinen Lösungsvorschlag war eben nicht so eine Geschichte wie du sie gerade geschildert hast also Wie können wir den Betrieben helfen umzusteigen?"
  },
  {
    "start": 565.0,
    "end": 570.42,
    "text": "sondern seine Antwort War allen Ernstes erstens Leute Es ist jetzt FußballwM."
  },
  {
    "start": 570.66,
    "end": 575.7,
    "text": "ich weiß die Spiele fangen spät an grill doch bitte früher am Abend ess mehr Schweinefleisch."
  },
  {
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    "end": 577.48,
    "text": "Zweitens."
  },
  {
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    "end": 584.88,
    "text": "Die Supermärkte sollen bitte Preisaktionen für Fleisch anbieten, damit Fleisch weniger wird und mehr Fleisch gekauft wird."
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    "end": 585.54,
    "text": "Und"
  },
  {
    "start": 585.92,
    "end": 595.44,
    "text": "drittens natürlich die Politik müsse doch jetzt bitte sofort zwei Hundert Millionen Euro zusätzliche Subventionen für Schweinehaltungsbetriebe bereitstellen."
  },
  {
    "start": 596.02,
    "end": 605.12,
    "text": "Also so dieses total rückwärtsgewandte immer weitermachen, mehr Tiere halten noch mehr für ein Export produzieren – ich finde das ist der völlig falsche Weg!"
  },
  {
    "start": 606.22,
    "end": 608.34,
    "text": "Eher solche Geschichten, wie du sie beobachtet hast zu gucken."
  },
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    "text": "Okay was gibt's denn für Alternativen?"
  },
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    "text": "Wie kann ich mein Hof bewirtschaften so dass ihr natürlich davon leben kann und auch Geld verdienen kann?"
  },
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    "text": "Ja das finde ich ja auch einen wichtigen Punkt was Du gerade sagst."
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    "text": "also erst mal natürlich die Familie Drehwes hatte so ein sehr intrinsischen Grund auch für sich zu sagen wir hören damit auf."
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    "text": "Ich glaube das ist wichtig."
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    "end": 632.82,
    "text": "aber der intrinsische Grund war eben auch wir möchten eine gute Ernährungsumgebung schaffen."
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    "text": "Also zum Beispiel die Bettina Dreves, die Frau des... von Carsten."
  },
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    "text": "Sie ist quasi in den Betrieb dazugekommen, also seine Familienlinie."
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    "text": "und das heißt ja am Anfang hatte sie es auch so ein bisschen schwerer, sagte sie selber, ihren eigenen Weg zu finden – was ist mein Teil auf dem Hof?"
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    "text": "Und als die dann bei der Bauernladen oder der Hofladen, das war ihre Idee und deswegen wurde er lange nicht so richtig ernst genommen."
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    "text": "Das ist alles in dieser Geschichte schön verwoben."
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    "end": 670.14,
    "text": "tatsächlich, falls ihr den Podcast mal hört da ist das ein bisschen auseinandergenommen und sie hat aber irgendwann, als sie merkte, dass klappt mit dem Hofladend noch gesagt, ich mache so eine Bauernhofpädagogik-Ausbildung."
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    "text": "Weil mir wichtig ist dass die Kinder auch schon früh reinkommen und Spaß dabei haben Landwirtschaft zu entdecken und zu entgegen wo kommen die Produkte eigentlich her?"
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    "text": "Und diese Motivation?"
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    "end": 692.76,
    "text": "ich glaube wenn die Indie drin ist dann führt das eine zum anderen und da ist natürlich die Hoffnung dass die anderen Landwirte und Landwirtinnen sowas auch hören und für sich das auch selber mitnehmen."
  },
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    "end": 694.26,
    "text": "ja wie kann man das sagen?"
  },
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    "text": "also Grundsätzlich, wenn jemand sagt ich gehe gerne grillen dann ist es ja nicht nicht per se falsch."
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    "text": "Ich glaube darüber reden wir auch gleich noch."
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    "text": "Die Frage ist immer wie intensiv muss sich das betreiben?"
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    "end": 714.92,
    "text": "Drehwes haben jetzt zwar keine große Schweinetierhaltung mehr aber sie haben eben drei Mobilstelle für Hühner weil sie im Hühnereier haben und auf dem Hofleiden vertreiben."
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  {
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    "end": 725.94,
    "text": "Das allerdings so tiergerecht wie es eben möglich ist, auf großen Feldern mobile Stelle dass die Hühner genug Auslauf haben, genug Futter direkt auf der Erde finden also das da nicht zu gefüttert werden muss."
  },
  {
    "start": 726.26,
    "end": 733.72,
    "text": "Das sind alles Sachen wo ich denke naja du kannst Tierhaltung auch so gestalten, dass sie nicht nur sozial verträglich für die Menschen drum herum ist ne?"
  },
  {
    "start": 733.8,
    "end": 741.56,
    "text": "Du kannst sie günstig anbieten in deinem eigenen Hofladen aber auch für die Tiere verträgtlich ist und damit ein gesellschaftlicher Konsens geschaffen wird."
  },
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    "end": 742.96,
    "text": "Das ist das, was mir häufig fehlt."
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    "end": 747.22,
    "text": "Dass quasi Konsens da entsteht wo Brut-Produktionsbedingungen sind."
  },
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    "end": 749.22,
    "text": "wenn sich wieder Mühe gibt dann kann das klappen!"
  },
  {
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    "end": 764.18,
    "text": "Das bringt uns auch zu deinem zweiten Beispiel was du mitgebracht hast weil das ja genau auch der Punkt auch wir als Foodwatch sind hier keine Organisationen die fordert alle dürfen jetzt nie wieder Fleisch essen oder wir müssen alle vegane oder vegetarisch leben."
  },
  {
    "start": 764.96,
    "end": 770.14,
    "text": "klar ist wir müssen von diesem sehr, sehr hohen Fleischkonsum runter."
  },
  {
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    "end": 775.04,
    "text": "Das ist nicht gut für unsere Gesundheit und das macht auch unseren Planeten kaputt."
  },
  {
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    "text": "aber ich glaube es ist nicht der Weg jetzt zu sagen nie wieder Fleisch essen und wer irgendwie grillt, der ist irgendwie moralisch verdorben."
  },
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    "text": "so da müssen wir auch akzeptieren."
  },
  {
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    "end": 802.3,
    "text": "viele Leute möchten gerne ab und an Fleisch essen Und gleichzeitig haben wir eine überwältigende Mehrheit von Menschen die sagen Wir wollen aber auch gute Tierhaltungsbedingungen und das muss man irgendwie zusammenbringen Und wir müssen es als Gesellschaft schaffen, gute Tierhaltungsstandards hinzukriegen."
  },
  {
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    "text": "Aber eben auch weniger Fleisch zu essen und ein Weg sind da ja neue Produkte."
  },
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    "end": 812.46,
    "text": "Das ist jetzt das zweite Beispiel, was du hier gebracht hast die Die Fünfzig-Fünfzigwurst."
  },
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    "text": "Ja genau."
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    "end": 821.6,
    "text": "Also die Fünfzig-Fünftig Wurst, der musste ich auch schmunzeln an sich so gelesen habe das erste Mal also das ist eine familienproduzierte Wurst möchte ich sagen."
  },
  {
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    "end": 829.86,
    "text": "Und zwar ist es ein Ehepaar gewesen, die sind nach Hamburg gekommen während Corona So als Bezugspunkte und dann haben sie die Nachbarn kennengelernt."
  },
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    "end": 837.74,
    "text": "Und einer der Nachbaren hat ein Fleischereibetrieb gehabt, und da sind Sie auf das Thema gekommen wie können wir bessere Tierhaltung in die Masse bringen?"
  },
  {
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    "text": "Weil so das Gedankenexperiment war naja eigentlich könnten wir alle Betriebe auf Bio umrüsten und wäre das Problem ja... gelöst."
  },
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    "text": "Aber natürlich kommt man nicht mehr auf die Masse, die man bräuchte um den aktuellen Markt zu bedienen und irgendwie dann geht es doch wieder um Verzicht und sowas."
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    "end": 856.58,
    "text": "Und das wollten sie selber nicht weil das sagte der Sebastian Forre, der sich mit überlegt hat."
  },
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    "text": "Ich möchte meine Wurst schon essen da wenn der jetzt irgendwie Brokkoli in die Wurst kommt habe ich da keine Lust drauf."
  },
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    "text": "Dann war der Gedanke naja wie wäre's denn?"
  },
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    "end": 871.28,
    "text": "Wenn wir es schaffen eine Wurst machen wo nur die Hälfte des Fleisches drin ist die aber... oberste Prämisse, die eins zu eins schmeckt wie eine Wurst."
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    "text": "Weil so ein vegetarisches Ersatzprodukt das fanden sie total doof."
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    "text": "also nicht das Produkt selber aber wenn er es so schmecken würde."
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    "text": "Das ist dann für einen echten Fleischfresser auch keine Alternative."
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    "text": "Ja,"
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    "text": "da gibt es dann viele Vorbehalte."
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    "text": "So ein bisschen, das legen ja viel darüber aus Prinzip schon nicht auf den Grill."
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    "text": "Also ich habe sowohl meinen Freundeskreis als auch quasi bei der einer der Organisationen die noch sehr sehr viel wo noch viel Fleisch gegessen wird nämlich bei uns in der heimischen Feuerwehr mal nachgefragt und da war natürlich auch in gewissen Teilen war Akzeptanz da, in anderen Teilen waren eine gewisse Hürde da."
  },
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    "text": "Da wusste ich so jetzt ne das kann ja gar nicht gut gehen und dann hab' ich mir das angeschaut."
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    "text": "Das Besondere war, wir haben dieses ganze Gespräch geführt und ich durfte nicht probieren bis zum Schluss."
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    "text": "Und der Sebastian V mit seiner Frau Anja die haben immer so im Wechsel, die haben sich immer die Bälle zugespielt."
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    "text": "Die haben ganz viel berichtet wie schwierig diese Überzeugungsarbeit war."
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    "text": "Dann dachte ich die ganze Zeit na ja aber vielleicht schmeckt es halt auch einfach nicht so gut?"
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    "text": "Und dann hab' ich das Ding am."
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    "text": "Bevor das ja nicht handelt, rieche ich erst mal dran und dann habe ich es angerochen und dachte, das ist einfach eine Wurst."
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    "text": "Und dann hab' ich abgebissen und es knackte wie ne Wurst, es schmeckte wie ein Wurst... Also hätte ich's nicht gewusst, hätte ich nicht gemerkt dass es keine Wurst ist."
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    "text": "Die haben die ihre Würste in ganz vielen Kantinen in Deutschland schon auf dem Teller gehabt."
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    "text": "Haben sie auch immer noch."
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    "text": "Da wo das kommuniziert worden ist war die Akzeptanz geringer als wenn es einfach nicht kommuniziert wurden."
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    "end": 974.56,
    "text": "Das ist auch das, haben wir gehört von einem Kantinenbetreiber hier in Berlin."
  },
  {
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    "end": 989.32,
    "text": "Die haben gesagt wenn sie ihre vegetarischen Gerichte als vegetarisch kennzeichnen also die haben immer zwei Gerichte zur Auswahl so wie man es kennt und wenn da drauf steht einmal mit Fleisch einmal ohne Fleisch dann greifen die Leute viel weniger zu dem vegetarische Gericht."
  },
  {
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    "end": 997.76,
    "text": "Also wenn da darauf steht vegetarischer wird seltener genommen Dann haben sie irgendwann aufgehört Vegetarisch da dran zu schreiben, sondern hatten halt einfach zwei Gerichte zur Auswahl jeden Tag."
  },
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    "end": 1006.88,
    "text": "Ohne das Draufstand des Eines mit Fleisches anderes ohne das Fleisch und seit ihr das nicht mehr draufschreiben greifen die Leute auch vielmehr zu den fleischlosen Gerichten."
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    "text": "Einfach weil es ihnen schmeckt!"
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    "text": "Und du hast nicht mehr dieses diese Reaktanz."
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    "text": "so was vegetarisch das nehme ich dann nicht noch das richtige Gericht mit Fleisch."
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    "text": "super spannend also das passt ja zu dem Befund den Du Hier erzählt's."
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    "text": "Ja, ja total!"
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    "text": "Vor allem ich hab das danach auch natürlich nochmal im Freundeskreis probiert und am Anfang wurde es nicht durchschaut."
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    "text": "Wie du hast bei der Feier mal diese Fünfzig-Fünfzigwurst da mit hingepackt und hast die Leute essen lassen ohne das zu sagen?"
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    "text": "Genau Richtig."
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    "text": "Und dann habe ich aber auch mal thematisiert an einer anderer Stelle und da war dann direkt, also kann das denn... Also es war genau diese Beobachtung."
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    "text": "Das fand ich schon interessant."
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    "text": "weil also schlussendlich woraus es besteht, dass ist Lupine."
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    "text": "Sie haben ein ganzliches Protein genommen und das Quartort eingebaut."
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    "text": "Also haben unendlich viele Sachen probiert, das erzählen sie alles in der Geschichte ganz ausführlich."
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    "text": "und jetzt ist noch glaube ich sieben-dreißig Prozent Fleisch in dieser Wurst."
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    "text": "Und wenn man sich das mal hochrechnet, also auch im normalen Wiener ist es nicht hundert Prozent Fleisch aber eben fifty-fifty."
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    "text": "ich glaube über die Hälfte konnten sie es reduzieren."
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    "end": 1097.2,
    "text": "Das würde ja bedeuten, wenn wir das jetzt flächendeckend in die Menge bekommen würden dann hätten wir tatsächlich die Hähfte unseres CO² ausstoßes der durch Fleisch produziert wird verringert und das ist natürlich ein riesiger Hebel."
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    "text": "Die haben auch nicht nur Wienerlisse, die haben eben auch Bratwürste und Fleischwurst."
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    "text": "Das heißt es geht auch wirklich nicht nur ums Grillen sondern auch in diesen abendlichen Abendbrotbereich rein."
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    "text": "das finde ich schon unheimlich wichtig und das muss man wirklich."
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    "text": "kann man nicht hoch genug anrechnen dass das Ding so schmeckt wie eine Wurst?"
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    "text": "Das hier"
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    "text": "ist keine Werbeunterbrechung, denn"
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    "end": 1122.32,
    "text": "Foodwatch ist unabhängig und steckt nicht"
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    "text": "mit der Industrie unter einer Decke."
  },
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    "end": 1125.82,
    "text": "Stattdessen finanzieren"
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    "text": "wir uns aus den"
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    "end": 1129.28,
    "text": "Beiträgen unserer vielen Tausend Fördermitglieder!"
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    "text": "Wenn euch unsere Arbeit gefällt dann würde es uns total helfen wenn ihr jetzt"
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    "text": "gleich einfach mal diesen"
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    "end": 1138.52,
    "text": "Podcast diese Folge teilt – mit euren Freundinnen und Freunden."
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    "end": 1141.48,
    "text": "Und wenn ihr auch Mitglied werden wollt umso besser."
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    "end": 1144.4,
    "text": "die Infos dazu findet ihr in unseren Show Notes."
  },
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    "text": "Ja, also ich denke der Geschmack ist letztlich ganz entscheidend und man muss die Leute ja auch mitnehmen."
  },
  {
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    "text": "Klar ist so eine Wurst für jemanden, der jetzt aus Überzeugung sich vegetarisch oder vegan ernährt."
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    "text": "Ist das natürlich nichts?"
  },
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    "text": "Und aus Sicht von Foodwatch will man natürlich auch mal sagen solche Produkten."
  },
  {
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    "end": 1174.74,
    "text": "Das muss natürlich... klar gekennzeichnet sein, also sowohl dass jetzt niemand aus Versehen das kauft weil er denkt es ist eine vegane Wurst und dann entsetzt es weil er da ein Fleischprodukt gegessen hat als auch dass jetzt nicht man sich da irgendwie betupft fühlt."
  },
  {
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    "text": "Da ist ja ganz wenig Fleisch nur drin."
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    "text": "aber erstmal in super Weg den Fleischverbrauch zu reduzieren."
  },
  {
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    "end": 1188.74,
    "text": "und ich würde auch sagen der Geschmack ist ganz entscheidend für die Akzeptanz von solchen Produkten."
  },
  {
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    "text": "Ich fand das auch interessant."
  },
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    "start": 1190.64,
    "end": 1201.72,
    "text": "Neulich hat, ich glaub Stiftung Barantest, die haben Burger Patties getestet und am besten abgeschnitten, am leckersten waren die pflanzlichen Alternativprodukte."
  },
  {
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    "end": 1208.8,
    "text": "Das ist dann halt der Punkt wo solche Produkte auch in der breiten Masse akzeptiert werden?"
  },
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    "end": 1212.56,
    "text": "Ja also tatsächlich für die eigene Transparenz auch an der Stelle."
  },
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    "text": "Ich bin jemand der gerne wenig Fleisch gegessen hat Diagonistiziert worden mit Söliakki."
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    "text": "Damit waren viele dieser Ersatzprodukte für mich plötzlich von ein auf den anderen Tag hinfällig, weil überall mal hier was Weizen drin ist da, so dass ich leider tatsächlich immer wieder auf Fleisch zurückgreife, weil das die einfachste Art in dem Moment ist, dass ich auch etwas essen kann."
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    "text": "Es ist ja schon schwer genug, also sprechen wir uns über Hamburger dann fahren die Brötchen weg oder sowas."
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    "text": "Wenn du eh diese Sachen eingehst, dann ist das plötzlich einen Weg, den ich gehen kann und Ich sag dir, wie es ist."
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    "text": "Also ich hab mich riesig gefreut dass es diese Würste jetzt gibt weil damit kann ich dazu beitragen weniger Fleisch zu essen."
  },
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    "text": "Ich mache das nämlich gerne und aus Überzeugung Und kann trotzdem mitessen was ich halt sonst dann häufiger mal nicht kann."
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    "text": "also für mich ist das eine super gute Nachricht."
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    "text": "Es sind natürlich jetzt in der persönliche Geschichte wenige Menschen haben zur Diakie aber führt eben auch dazu."
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    "text": "Dass ich mich weiter beteiligen kann an diesem Prozess"
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    "text": "Ist auf jeden Fall ein spannender Respekt."
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    "text": "Jenseits von den Fleischkonsum reduzieren, weil man einfach weniger Wurst und so weiter ist."
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    "text": "Auf der einen Seite oder eben auch die Produkte, die es gibt andersherzustellen mit weniger Fleisch wie jetzt in dem Beispiel die Fünfzig-Fünfzigwurst, die aus Lupinen und Fleisch besteht."
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    "text": "Eine Sache, die aber noch wichtig ist bei diesem Ding und das ist ein bisschen ... Na ja, es zeigt eigentlich wo die Gesellschaft auch steht finde ich."
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    "text": "Die beiden haben – also ich sage immer die beiden weil ich habe mit Beiden gesprochen aber da ist noch ein anderes Team hinter eben auch der Fleischermeister der lange mit dabei war und die möchten natürlich jetzt skalieren weil sie das Ding auch in die Masse kriegen möchten und das ist dein großes Problem denn die Lupine ist ein Allerginen und wenn du jetzt dass du kannst als auf ganz normalen Maschinen herstellen."
  },
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    "text": "aber wenn wir jetzt in so eine Wurstfabrik gehst dem müssten dann all ihre Produkte auch sagen, da können Spuren von Lupine drin sein."
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    "text": "Das möchten die natürlich nicht, weil sie eine reine Wurst haben wollen und damit finden Sie keine große Produktionsfirma, die diese Würste macht."
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    "text": "Und das heißt es scheitert gerade an der Wirklichkeit."
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    "text": "Sie können es im Kleinen produzieren..."
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    "text": "Überall bei Rewe Edeka & Co."
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    "text": "genau!"
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    "text": "Und daran hapert's gerade und ich finde, dass ist so ein bisschen wirklich wenn man es überträgt."
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    "text": "genau der gesellschaftliche Punkt wo wir hängen Das fehlt die kleine bisschen Restakzeptanz, dass so ein gutes Produkt funktionieren kann."
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    "text": "Das dritte Beispiel was du mitgebracht hast dreht sich um das Thema Müll, Lebensmittelverpackung."
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    "text": "also der Müll aus der Lebensmittelindustrie ist ja ein Riesenproblem."
  },
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    "text": "auch wenn man mal durch den Supermarkt geht dann erschließt sich das einem sofort und viele Lebensmittel sind da irgendwie in Plastik eingepackt."
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    "text": "gab jetzt gerade eine neue Untersuchungen."
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    "text": "da wurde im weltweit Müll im Meer untersucht Und die häufigste Müllart war Plastik aus Einwegprodukten."
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    "end": 1397.08,
    "text": "Und darunter an erster Stelle, Plastikk aus dem Lebensmittel- und Getränkebereich – die häufigsten Müllarten."
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    "text": "Also Plastiktflaschen zum Beispiel, Verschlüsse und Deckel von Lebensmittelverpackungen."
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    "text": "Also die Lebensmittelindustrie produzierten Haufen Plastiks, der dann irgendwo auch in den Weltmeeren landet."
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    "text": "Projekt besucht, die probieren anders zu machen."
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    "text": "Ja genau ich habe ein Projekt besuch und zwar war ich bei Limas Verpackter Welt."
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    "text": "Lima ist eine Abkürzung der Unternehmenseigentümerin nämlich Lisa Marie, die eigentlich Sozialarbeiterin war das... zehn Jahre gemacht hat und aber irgendwann an einem Punkt war, wo sie sagte ich kann hier nicht weiter machen."
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    "text": "Ich möchte ja nicht weitermachen."
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    "text": "Und ich gehe jetzt erstmal auf Reisen."
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    "text": "so ein richtig, so einen Genzi-Move sag' ich mal, wobei er glaube ich millennial ist und ist so ein Jahr reisen gegangen."
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    "text": "Und Kamer hat auf dieser Reise die Idee genau das was du beobachtet hast ne?"
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    "text": "Ist es überall Verpackung oder ist es überall Plastik?"
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    "text": "wie geht das eigentlich ohne in den Gedanken gekommen, wir brauchen mehr Unverpacktläden."
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    "text": "Das war zu dieser Hochzeit der Unverpaktläden so rund um Corona."
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    "text": "Dann wurde das ja immer mehr und meine Fragestellung eigentlich bei dieser Geschichte war warum gibt's die noch und alle anderen nicht mehr?"
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    "text": "Weil es ist ja total eingeschlafen viele sind pleite gegangen."
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    "text": "Viele unverpackte Läden haben irgendwie wieso gemacht oder es ist nicht mehr so dass ganz große Und der Laden, den du besucht hast."
  },
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    "text": "Der hat aber diese Pleitewelle von Unverbackt-Läden überstanden?"
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    "text": "Das fand ich also einen interessanten Punkt."
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    "text": "was macht denn Unterschied?"
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    "text": "Also warum kann das funktionieren?"
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    "text": "und Ich glaube der Hintergrund ist sie als Mensch Ist halt eine sehr soziale Person."
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    "text": "die Kundinnen Kunden die da reinkommen in den Laden Die habe ich beobachtet als ich dort zu Besuch war Die fallen da rein und sagen erst mal, was denn heute passiert ist."
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    "text": "Und dann erhalten die sich auch erstmal."
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    "text": "Also es mehr als so ein anonymer Supermarkt sondern auch in sozialer..."
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    "text": "Raum, wo man"
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    "text": "sich trifft."
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    "text": "also sie hat so einen gesellschaftlichen Ort geschaffen wo es okay ist über also erstmal Menschen zu treffen nicht nur Lisa sondern auch die anderen Kundinnenkunden die da sind."
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    "text": "Und sie hat gerade die Zeit dann hilft sie eben auch dann gerade die Haferflocken damit abzufüllen und hat aber nicht... Man hat einfach nicht das Gefühl dass sie da etwas verkaufen möchte Und parallel dazu, und das ist glaube ich so die andere Wahrheit dabei."
  },
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    "text": "Ist dass sie eine Vollsortimenterin geworden ist."
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    "text": "Also sowas man als üblichen Unverpacktladen kennt."
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    "text": "du hast da keine Ahnung Du hast ja deine Seife, du hast ein bisschen Müsli, Minüsse und sowas das quasi alles was an Trocken waren da es vielleicht noch getrocknete Obst."
  },
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    "end": 1564.22,
    "text": "Das ist halt immer nur der Umweg zum Supermarkt gewesen und dann musstest du auch noch deine ganzen Gläser mitbringen."
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    "text": "Das ist natürlich ein Riesenumstand."
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    "text": "Und was sie geschafft hat, ist es gibt Obst und Gemüse."
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    "text": "Es gibt auch Milch, es gibt Haferdrinks... ...es gibt auch Spül- und Waschmittel."
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    "text": "Das fand ich eigentlich die größte Eröffnung muss ich ehrlich sagen."
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    "text": "Wird"
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    "text": "das denn abgefüllt?"
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    "end": 1601.06,
    "text": "Du hast quasi hinten im Laden, das sieht tatsächlich ziemlich cool aus so große durchsichtige Aluminiumbehältnisse wo du so zehn Liter Flüssigkeit reinfüllen kannst und dann kannst du dir das unten abfüllten Und dann sagt es ja, ungefähr so zehn Milliliter sind ungefähr für eine Wäsche Waschmaschine."
  },
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    "text": "Dann sage ich ja und wie muss ich das anrichten?"
  },
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    "end": 1606.34,
    "text": "Dass sich das nutzen kann, sagt man einfach reinfüllen."
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    "text": "Ja und der Rest also ... Das kann's ja nicht sein!"
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    "text": "Das ist doch für die nächste Wäschung."
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    "end": 1612.98,
    "text": "Das ist ein Konzentrat."
  },
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    "end": 1621.36,
    "text": "Da wurde mir das richtig klar... Ich hab' dann wirklich auch vor Ort aber auch zu Hause nochmal nachgerechnet wenn du mit zehn Millilitern hinkommst."
  },
  {
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    "end": 1631.58,
    "text": "Ich habe das getestet, das stimmt Man kann mit zehn Milliliter eine Waschmaschine waschen und die riecht gut, dann hast du im Verhältnis zu diesen achtzig bis hundert oder sechzig bis hundred Millilitern, die du üblicherweise hast."
  },
  {
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    "end": 1638.14,
    "text": "Kannst Du mit einem so einen zehn Liter Kanister den sie da hat der übrigens auch wiederverwendet wird?"
  },
  {
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    "end": 1651.3,
    "text": "Kannst du dreiunddreißig von diesen zweieinhalb Liter Behältern, die wir in der Drogerie kaufen verhindern Und das machst Du eben mit einem großen Gefäß Und das fand ich wirklich Wahnsinn."
  },
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    "text": "Also, das ist nur für den Kopfhör eigentlich, ne?"
  },
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    "text": "Dreiunddragsießig Stück und wie kennen diese diesen Club, ich kann ja will sie haben... Das ist dann einfach nicht produziert!"
  },
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    "text": "Wenn wir das in die Masse bringen, dann haben wir auch wieder an vielen Stellen was geschafft."
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    "text": "Natürlich war so rund um Corona durftest du dein eigenes Tuppergefäß nicht mit in den Supermarkt mehr nehmen."
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    "text": "Es wurde dann ausgeschlossen."
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    "end": 1677.66,
    "text": "Da hat das auch dann bei mir, was auch bei mir wieder rückläufig."
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    "text": "Aber heute geht das!"
  },
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    "end": 1683.78,
    "text": "Man kann es auch wieder machen oder man geht eben zu so einem dieser Läden die das auch anbieten."
  },
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    "text": "Ich glaube dass ist ein riesiger Hebel den wir als Verbraucherinnen und Verbrauchern haben, ohne dass die Politik etwas ändern muss an der Stelle."
  },
  {
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    "end": 1695.78,
    "text": "Das heißt wie er können unmittelbar eine hohe Selbstwirksamkeit erfahren."
  },
  {
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    "text": "wenn dann politisch noch was anderes passiert?"
  },
  {
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    "end": 1700.32,
    "text": "Dann ist vielleicht der Hebel noch größer."
  },
  {
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    "end": 1706.92,
    "text": "Genau dafür sind ja dann auch Organisationen wie wir von Foodwatch da, die für politische Veränderungen kämpfen."
  },
  {
    "start": 1707.32,
    "end": 1711.3,
    "text": "Aber ja klar und jeder kann ja auch für sich im Kleinen ein bisschen was machen."
  },
  {
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    "end": 1714.02,
    "text": "damit verändern wir jetzt nicht die Welt."
  },
  {
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    "end": 1726.0,
    "text": "aber es ist vielleicht einen Anfang und fühlt sich ja auch gut an und schafft dann ja vielleicht auch den Raum dass die Verantwortlichen in der Politik auch weitergehende Maßnahmen umsetzen."
  },
  {
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    "end": 1733.56,
    "text": "Um mal ein Beispiel zu nehmen, wir von Futures setzen uns zum Beispiel schon lange dafür ein dass das Obst und Gemüse in Supermärkten nicht mehr in Plastik verpackt werden darf."
  },
  {
    "start": 1733.62,
    "end": 1739.4,
    "text": "es völlig unnötig und produzierten Haufen Plastikumölden könnte man auch wirklich anders lösen."
  },
  {
    "start": 1740.7,
    "end": 1755.06,
    "text": "Ja Sebastian das waren ja mal drei Geschichten, drei Projekte Menschen die irgendwie Mut machen von dem Schweinehalter, der von einem auf den anderen Tag keine Schweine mehr halten wollte über die Fünfzig-Fünfzigwurst bis zu dem Unverpacktladen."
  },
  {
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    "end": 1758.52,
    "text": "Der Meer ist als nur ein Supermarkt und auch einfach ein sozialer Ort."
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  {
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    "text": "Find ich tut auch mal gut solche Geschichten zu hören."
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  {
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    "text": "Ja danke schön!"
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    "text": "Ich möchte Geschichten zeigen, die Mut machen weil ich glaube das ist etwas was in unserer Gesellschaft heute ganz viel fehlt."
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  },
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  },
  {
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    "text": "Wir hängen da drin und hören nur, wo es alles nicht klappt."
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    "text": "Und wenn wir das schaffen dann wird die Stimmung gesellschaftlich besser und dann können wir wieder mehr erreichen."
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    "text": "Ja, bin ich total bei dir."
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    "end": 1797.56,
    "text": "Ich glaube wir dürfen auch halt bei der Kritik nicht stehen bleiben."
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    "start": 1797.74,
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    "text": "Es ist total richtig und dafür wie gesagt sind ja Organisationen wie Foodwatch da Nissstände klar anzusprechen aber eben auch zu zeigen."
  },
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    "start": 1805.86,
    "end": 1809.46,
    "text": "Es gibt ja viele Möglichkeiten, wirklich etwas anders und besser zu machen."
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    "start": 1809.64,
    "end": 1812.7,
    "text": "In diesem Sinne, Sebastian, vielen Dank, dass ihr da warst!"
  },
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    "start": 1813.02,
    "end": 1813.82,
    "text": "Hat mir Spaß gemacht."
  },
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    "start": 1814.08,
    "end": 1815.36,
    "text": "Sehr gerne, vielen dank für die Einladung."
  },
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    "start": 1815.44,
    "end": 1816.38,
    "text": "Tschüss!"
  },
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    "start": 1817.34,
    "end": 1822.98,
    "text": "Normalerweise entlassen wir euch immer noch mit einer guten Nachricht aber heute hatten wir ja drei gute Nachrichten als ganze Folge."
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    "start": 1823.06,
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    "text": "insofern belassen wir uns dabei."
  },
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    "start": 1825.06,
    "end": 1826.32,
    "text": "In zwei Wochen geht's weiter."
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    "start": 1826.74,
    "end": 1830.3,
    "text": "bis dahin lasst es euch gut gehen und bis bald tschüß."
  },
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    "start": 1830.92,
    "end": 1834.7,
    "text": "Geschmacksverstärker."
  }
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