[
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    "end": 11.24,
    "text": "Und die Leute wollten ja den Fall der Mauer, diese zwei Generationen oder diese zwei Kulturen sind sie dann aufeinander getroffen von Ost und West und sie wollten wirklich diese Befreiung von der Billena Mauer ja auch feiern."
  },
  {
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    "text": "Ja, klar, klar."
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    "text": "Hat der Tresor Club dann Teclo aus der schwarzen Community in Detroit nach Berlin gebracht, Anfang der Neunziger."
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    "text": "Und das wurde wirklich dann die Musik dieser befreiten Generation und ist dann hier auf die queere Community gestoßen mit der sexuellen Befreiung auch und das hatte ich dann in den Neunzigerjahren dann auch so sehr stark vermischt, wo sie danach gesagt haben, und der Pekno war es dann komplett egal, ob jemand aus Osten oder aus dem Westen war, ob jemand aus der großen Stadt oder der kleinen Dorf, wie man schwul, lesbischetero, bisexuell war, es war eigentlich egal, Hauptsache, also wir alle haben so unter diesem Diktat des Peknos halt zusammen gefeiert."
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    "text": "Hey, Reimund raus, Community."
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    "text": "Hier ist Jones."
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    "text": "Willkommen zu einer neuen Interviewfolge, heute mit einem super, super spannenden Gast."
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    "text": "Ich habe dabei den Jeff Mannes."
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    "text": "Der ist Sozialwissenschaftler, Speaker, Sex Educator und Sex-Positiver Tour Guide in Berlin."
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    "text": "Er hat Soziologie studiert und Gender Studies gemacht mit Schwerpunkt, Sexualität, Queerness und gesellschaftliche Körperbilder."
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    "text": "Heute führt er als Tour-Guide durch Berlins Geschichte von Sex, Clubs und Queerakultur und klärt auf oder bringt dich näher an Berlin und an Berlins Bedeutung für die Queere, für die Non-binäre, für die Transkultur."
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    "text": "Und es gibt eine Menge zu lernen."
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    "text": "Ich habe eine Menge gelernt, warum Berlin überhaupt diesen Ruf hat."
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    "text": "Was das mit unserer Geschichte, mit unserer Vergangenheit, mit den Zwanzigern, mit Kriegen, mit den Nazis, mit dem Mauerfall und allem anderen zu tun hat, warum Berlin weltweit eine einzigartige Stellung in der Queer Community hat."
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    "text": "Du lernst, warum oder wie sich Geschichte reimt."
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    "text": "oder warum wir heute über die Queer-Kultur, über Transgender, über nicht binäre Menschen anders denken als in unserer Geschichte, was die Nazis damit zu tun haben und warum wir uns darum kümmern sollten, dass Geschichte sich nicht wiederholt und wir wieder alles von vorne lernen müssen."
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    "text": "Es gibt eine Menge Geschichte zu lernen."
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    "text": "Und durch dieses Lernen der Historie von Deutschland lernst du dein eigenes Bewusstsein über Sexualität, über Weltoffenheit und über Offenheit gegenüber allen möglichen Menschen neu kennen."
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    "text": "Lernst oder räumst vielleicht mit Stereotypen auf und kannst durch die Neuinterpretation der Vergangenheit vielleicht ein bisschen den Blick auf das Heute und auf das Morgen verändern."
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    "end": 204.9,
    "text": "Das und vieles mehr gibt es hier zu lernen und du weißt es, ich empfehle dir wie immer diese Folge von Anfang bis Ende."
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    "text": "Für deine persönliche sexuelle Revolution weißt du bereits, nächstes Jahr gibt es nur zwei Retreats von Rhein und Raus im April und im August."
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    "text": "Beide sind fast zu fünfzig Prozent ausverkauft."
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    "end": 224.26,
    "text": "Das April Retreat vom Elfen bis Neunzehnten, die Crazy Magic Sex Bomb, ist ungefähr siebzig Prozent verkauft."
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    "text": "Der Frühbucher Preis gilt bis zum dreißigsten November."
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    "end": 240.24,
    "text": "Das heißt, wenn du Bock hast, dann geh auf rein-und-raus.com oder klick in einen der Links unterhalb von dem Video, unterhalb der Folge, um mehr über das Retreat zu erfahren."
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    "text": "Trage dich in den Newsletter ein."
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    "text": "Lies nach, worum es bei unseren Retreats geht, wie du zu einem größeren Spektrum, zu Bandbreiten, zu sexueller, zu intimer Freiheit, Insex."
  },
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    "text": "in Liebe, in Selbstausdruck kommst."
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    "text": "Das ist das Beste, was ich dir bieten kann an Workshops und Retreats."
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    "text": "Und diese beiden Termine werden sensationell."
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    "end": 280.02,
    "text": "Deshalb geh auf Reimoraus.com, bewirb dich ganz unverbindlich, lass uns direkt sprechen, ob das das Richtige für dich ist und dann sei dabei bei einer wirklich wilden Reise."
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    "text": "Jetzt wünsche ich dir erstmal viel Spaß mit der heutigen Folge."
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    "text": "Wir hören uns schon in wenigen Tagen und bis dahin alles Liebe, dein Jones."
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    "text": "Hey Jeff, willkommen bei Rhein und Rauch."
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    "text": "Schön, dass du dir die Zeit nimmst."
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    "text": "Danke für die Einladung."
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    "text": "Ich freu mich sehr dabei zu sein."
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    "text": "Sehr, sehr schön."
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    "text": "Du hast ein mega spannendes Thema."
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    "text": "Ich habe es im Vorspann schon etwas erzählt."
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    "text": "Du machst besondere Touren."
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    "text": "Du bist ein Berliner Guide, gerade wenn es um das Thema ... die sexuelle Historie in Berlin, die das queere Leben, die sexpositive Szene geht."
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    "text": "Und mich interessiert, deine Story auch."
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    "text": "Gibt es einen Moment oder eine Begegnung oder etwas, was du erlebt hast, was deine Faszination für diese Themen?"
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    "text": "in erster Linie ausgelöst"
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    "text": "hat."
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    "text": "Seit meinem Coming Out als Schulermann hatte ich eigentlich von da an immer eine Faszination für menschliche Sexualität und wollte das verstehen."
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    "text": "Und da war Berlin natürlich dann ein Schlachhafenland, als ich hergezogen bin."
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    "text": "So als die sexuelle Gestark der Welt bezeichnete."
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    "text": "Ich glaube, manchmal kommt es diesem Herbst ziemlich gerecht."
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    "text": "Und ich hatte so zwei Schlüsselmomente, die mich so sehr geprägt haben hier in Berlin."
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    "text": "Das erste war... Einmal das erste Mal im KitKat, also das erste Mal im KitKat."
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    "text": "Glück war, weil ich da so... Also bis zu dem Punkt, bis ich nach Berlin gekommen bin und das erste Mal im Kit-Cut war, konnte ich halt entweder immer nur meine eigene Sexualität oder die Sexualität in meiner eigenen Schul-Community halt studieren oder halt so sehr heterosexuelle heteronormative Sexualität."
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    "text": "Ich war früher mal sehr gerne in Hamburg auch, das war meine Lieblingsstelle, bevor ich Berlin kennengelernt habe bei Reeperbahn."
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    "text": "Und das ist im Vergleich zu Berlin halt schon sehr heteronormativ."
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    "text": "Und erstmal im Kit-Kat war, vergess ich halt nie, es saß da und wollte manchmal mein Notizbuch da sitzen und Notizen nehmen, was ich alles sehe und erlebe."
  },
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    "end": 414.4,
    "text": "Und das war so ein Weg so, wow, hier hab ich im Kit-Kat, also für die, die das Kit-Kat halt nicht kennen, ist halt wirklich ein Club, wo man ganz viele unterschiedliche Sexualitäten, unterschiedliche Geschlechtsidentitäten, unterschiedliche fetische Kings auch aussieht."
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    "text": "Und das war damals für mich ein Stück so... Wow, wirklich."
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    "text": "Und das andere Beispiel war, als ich das war, ich glaube, das war sogar noch bevor ich nach Berlin gezogen bin oder kurz davor, da war ich auf dem Schwullesbischen Stadtfest hier in Berlin, das jedes Jahr vom CSD, vom Projekt stattfindet."
  },
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    "text": "Und ich stand irgendwo an einem Stand und habe wieder das Material angesehen, was da ausgelegt war."
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    "text": "Und plötzlich fiel mir so links auf, ging es von mir auf wie ... Halt ein Hund auf dem Bodensaß und ein Kind angebellt hatte, während der Hundebesitzer daneben stand und mit der, wahrscheinlich der Mutter, dann gesprochen hat, so ganz normal, Smalltalk."
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    "text": "Nur, dass der Hund halt kein Hund war, sondern ein Pappi, also ein Mensch, ein Hundkostüm mit einer Hundemaske."
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    "end": 488.96,
    "text": "Und der saß halt da auf dem Boden, hat wirklich dieses Kind von, keine Ahnung, vier, fünf Jahren, schätzt sich das mal angebellt und das Kind hat... Sie ist furchtbar gelacht, also es ist wirklich so ausgeschüttet vor Lachen und die Mutter stand halt neben einem ganz normalen Smalltalk mit dem Händler, dem Hundebesitzer dann gemacht."
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    "text": "Und das war so das erste Mal, wo ich mit Puppy Play halt konfrontiert wurde."
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    "text": "Und am Anfang war es so, was zur Hölle geht hier los und hab dann aber wirklich dann auch selbst lachen müssen, weil das Kind halt dazu wirklich sehr lustig fand, dass dieser Mensch da vorhin sind."
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    "text": "Erhundermaske."
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    "end": 527.8,
    "text": "und weil ich halt auch, ich bin ja so Zylologe und hab auch einen Background in Human Animal Studies oder Critical Animal Studies, das ist eine relativ neue Forschungsrichtung, die sich ein bisschen mit den Beziehungen zwischen Mensch und Tier in der Gesellschaft und was die Bedeutung auch Tiere in der Gesellschaft haben beschäftigt."
  },
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    "end": 547.0,
    "text": "Und das hat halt... Das war so ein sehr prägender Moment, der dann meinen Denken auch sehr stark beeinflusst hat, weil ich mich dann sehr stark für das Thema dann auch interessiert habe und dann auch als ich meinen Essay über die Entstehung sexueller Fetische geschrieben habe, weil ich dann auch Puppy Play als Beispiel dafür genommen habe und mich darauf fokussiert habe."
  },
  {
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    "text": "Was war so die Veränderung in deinen Denken?"
  },
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    "end": 556.92,
    "text": "Also hast du, ich weiß nicht, ist irgendwie was Animalisches dadurch näher an die menschliche Sexualität gekommen?"
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    "end": 559.04,
    "text": "oder wie würdest du das aus heutiger Sicht sagen?"
  },
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    "end": 560.26,
    "text": "...durch dieses Puppy Play."
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    "text": "Ja, ja."
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    "end": 572.12,
    "text": "Also ich mach ja, ich hab ja dann diesen Essay geschrieben und da geh ich erst mal so ganz normal auf Fetisch oder Kings ein und so allgemein auf Fetisch und Kings ein."
  },
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    "end": 583.12,
    "text": "Und macht da erstmal so ein Unterschied zwischen dem, was sich soziale oder kulturelle Fetische auf der einen Seite nennen und persönliche oder individuelle Fetische auf der anderen Seite."
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    "end": 588.4,
    "text": "Und soziale, kulturelle Fetische sind Fetische, die relativ häufig in einer gewissen Kultur vorkommen."
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    "text": "Zum Beispiel BDSM in unserer Kultur."
  },
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    "end": 596.56,
    "text": "Individuelles Fetische sind Fetische, die nur bei einer kleinen Hand voll oder vielleicht nur bei einem Menschen in einer gewissen Kultur vorkommen."
  },
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    "end": 600.04,
    "text": "Zum Beispiel jemand, der es geil findet, jemand anderen an meinem Apfelessen zuzusehen."
  },
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    "text": "Was Ficksch gibt, hat immer getroffen, der darauf steht."
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    "text": "spezifisch grüne Äpfel sein."
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    "text": "Das war schon sehr, sehr spezifisch."
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    "text": "Und in meinem Essig fokussiert mich halt mehr auf die Sozialen, also dass die relativ häufig vorkommen, die Fetische."
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    "text": "Und da nehme ich halt Puppy Play dann als ein Beispiel."
  },
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    "text": "Und ich denke, diese Fetische halt ein Nebenprodukt der Sozialisierung."
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    "end": 630.6,
    "text": "Und unsere Sozialisierung ist halt auch sehr stark davon geprägt, wie wir uns als Menschen definieren gegenüber anderen Tierarten."
  },
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    "end": 640.76,
    "text": "Also, biologisch gesehen ist ein Tier, also ist der Mensch eine Form von Tieren, eine Spezies, eine Tierspezie."
  },
  {
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    "text": "Es gehört zum Hierarch dazu."
  },
  {
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    "end": 653.34,
    "text": "Aber wenn wir von Tieren sprechen, dann meinen wir nicht diese biologische, reale Definition, sondern wir meinen alles vom Wurm zum Gorilla, aber den Menschen ausgenommen, obwohl der Gorilla mehr gemeinsam mit den Menschen hat als mit dem Wurm."
  },
  {
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    "text": "kulturelle Definition, die halt sehr prägend, sehr dominant ist."
  },
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    "text": "Und es ist nicht nur, dass wir halt diese Trennung da machen, sondern wir beschreiben, weil man diese westliche Philosophiegeschichte sich ansieht, dann wurden ganz oft Tiere so bisschen mit dem Gegenteil beschrieben vom Mensch."
  },
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    "text": "Also das Tier ist wild, der Mensch ist zivilisiert."
  },
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  },
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  },
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    "text": "Das ist ein Konstrukt, was wir aufgebaut haben."
  },
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  },
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    "text": "Und ich glaube, dass da so ein bisschen Druck entsteht, was der halt manchmal dadurch gelöst werden kann, dass man ihn genau in den gegensätzten Rollen geht von dem, was man nicht sein soll."
  },
  {
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    "text": "Nämlich das Tier werden dann und dann in diese Rolle von einem Tier dann annehmen."
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    "text": "Wenn du dann so reingehst, war das oder ist das für dich eine Form von Befreiung?"
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    "text": "War das eine sexuelle Befreiung, das endlich was?"
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    "text": "Ich stelle mir vor, integriert wird, was vorher als schmutzig oder falsch definiert war."
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    "text": "Also ich kann das jetzt nur sagen, was ich halt in meinen Interviews mit Puppyplayern gemacht habe."
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    "text": "Ich bin selbst kein Partner, aber ich habe halt auch Interviews mit Puppyplayern gemacht."
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    "text": "Ich glaube ja in meinem Essig schreibe ich auch zum Beispiel dieses wunderbare Beispiel von der so einer BBC-Dokumentation über Sexualität und der Titel davon war, dass Tier im Menschen auf Sex programmiert."
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    "text": "Also nicht der Mensch will Sex haben, sondern dieses Tier im Menschen, was irgendwie Sex haben will."
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    "text": "und das muss man unter Kontrolle bringen und unterdrücken."
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    "text": "und ich glaube, dass viele halt genau dieses... diese Kontrolle dann mal loslassen und dann wicke ich in diese Rolle dann gehen, dass ich eine sehr teilweise befreien, teilweise auch."
  },
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    "text": "Es gibt viele, die das auch wirklich so fast so... Es wurde ja auch eindringlich studiert, dann leg ich mit."
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    "end": 793.9,
    "text": "Es gibt tatsächlich Studien mit Padplayern oder Menschen aus der BDSM-Fetish-Szene auf Yeruma, dass das ganz oft halt auch so therapeutische Effekte haben kann von Entspannung, von Stressabbau und... Und das ist hier natürlich auch nicht anders."
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  {
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    "end": 804.06,
    "text": "Wobei ich mal dadurch sagen muss, es gibt auch viele Menschen, die Pet Play komplett unsexuell losgelöst und Qualität machen, die das nur ein soziales Spiel ist und gar nichts mit Sexualität zu tun"
  },
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    "text": "haben."
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    "text": "Wahrscheinlich trotzdem eine Art von Alltagsmantel oder Maske ablegen und einfach mal einen Teil oder einer der unsere Anteile sprechen lassen oder spielen lassen."
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    "text": "Stimmt, Spiel ist vielleicht das richtige Wort."
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    "text": "Berlin ist ja auch die aufgeladene City gerade aus dieser Sicht, wo man vielleicht die Sexualität ohne Kontrolle oder die Kontrolle ein bisschen mehr loslassen kann."
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    "text": "Im Vorgespräch hast du mir erzählt, das ist nicht nur Zufall, sondern Berlin ist letztendlich ein Knotenpunkt, wo ganz viele Dinge zusammenkommen, dass gerade diese Stadt, die statt der Drogen-Exzesse Sexualität ist, Was muss ich verstehen über das historische Berlin, damit ich das verstehe, warum das so ist?"
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    "text": "Also es gibt so zwei Punkte in der Berliner Geschichte, die halt so sehr mit dieser sexuellen Sexualität, freien Sexualität zu sehr verbunden sind."
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    "text": "Die zwanziger Jahre sind halt... vor allem deswegen so berühmt für die freie Sexualität."
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    "text": "Und die haben halt angefangen, viele queere Menschen hat angefangen, in dem... in den siebziger Jahren halt diese Clubkultur aufzubauen für die Berlin, heute so wahnsinnig berühmt ist."
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    "text": "Und das hatte ich dann in den Neunzigerjahren dann auch so sehr stark vermischt, wo sie dann auch gesagt haben und der PECNO war es dann komplett egal, ob jemand aus Ost und West oder aus dem Westen überhaupt, ob jemand aus der großen Stadt oder kleinen Dorf, wie man schwul, lesbischetero, bisexuell war, es war eigentlich egal."
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    "text": "Im Anzug."
  },
  {
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    "end": 1513.88,
    "text": "Ja, kann aus sein, ja."
  },
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    "end": 1520.04,
    "text": "Und ich gedacht halt so, ich muss hier nicht fünf, sechs Stunden in der Flange stehen wie andere Menschen."
  },
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    "text": "Zum Türsteher gehen und ihm etwas Geld geben und dann komme ich schon rein."
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    "text": "Und so funktioniert das Bergein halt nicht."
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    "end": 1531.5,
    "text": "Wenn du nicht habt, der Gäste-Liste, Schleser Kassel, nicht die Schlange überspringen, auch wenn du Elon Musk heißt."
  },
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    "text": "Ich glaube, heutzutage wär's sogar besonders, wenn du Elon Musk heißt."
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    "end": 1542.6,
    "text": "Und ich find's sehr, sehr schön zu sehen, dass es noch etwas in dieser Welt gibt, was er sich nicht leisten kann."
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    "text": "Ja,"
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    "text": "habe das geliebt, da war wirklich für Berlin, wie so eine Kante, die sagt so, nee, nicht mit uns."
  },
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    "text": "Ich"
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    "text": "habe es geliebt."
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    "end": 1558.58,
    "text": "Egal, wie es wirklich war, wenn man ein Gefühl dafür hat, dann weiß man, ja, wahrscheinlich war es genau so."
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    "text": "Wahrscheinlich stand er vor Frederik Markhardt und er hat gesagt, nee, du kommst hier nicht rein."
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    "text": "Ja, natürlich klasse."
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    "text": "Ich hoffe, dass es genauso war."
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    "text": "Wie auch so der kleine Gewisser genug zu haben."
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    "text": "Ja,"
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    "text": "also ich meine, es kommt rüber."
  },
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    "end": 1581.74,
    "text": "Du gibst Turen für diese, für die Sexgeschichte, für die Glubkultur, für die Queregeschichte und das Kinky, das sexpositive Berlin."
  },
  {
    "start": 1583.86,
    "end": 1586.2,
    "text": "Jetzt haben wir diese Elon Musk-Belkein-Geschichte."
  },
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    "end": 1588.5,
    "text": "Das ist ja für viele schon überraschend auf eine Art."
  },
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    "end": 1592.7,
    "text": "Aber was erleben Menschen generell in deinen Touren, dass sie überrascht oder berührt?"
  },
  {
    "start": 1592.78,
    "end": 1595.34,
    "text": "Was ist so, was fällt dir auf?"
  },
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    "end": 1597.48,
    "text": "Ist immer wieder ein besonderer Moment für die Menschen."
  },
  {
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    "end": 1602.1,
    "text": "Es ist ja natürlich sehr stark von den Touren ab."
  },
  {
    "start": 1602.14,
    "end": 1609.52,
    "text": "Die Ask-Story ist natürlich auch eine Story, die immer wahnsinnig gut ankommt, die die Leute wahnsinnig lieben."
  },
  {
    "start": 1610.98,
    "end": 1621.56,
    "text": "Aber ich glaube so eine sehr für mich auch sehr bewegende Story und die auch viele Leute bei meiner Tour über die Sexgeschichte und über die Quiere und Transgeschichte auch sehr bewegt."
  },
  {
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    "end": 1632.96,
    "text": "Es gab ja in den zwanziger Jahren, gab es in Berlin Auch schon leicht davor, aber vor allem in den Zwanzigerjahren gab es in Berlin die weltweit erste Querebefreiungsbewegung."
  },
  {
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    "end": 1635.14,
    "text": "Die hat wegen Nordbuschkrank in Berlin."
  },
  {
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    "end": 1641.74,
    "text": "In den USA wurde schon die weltweit erste Organisation für die rechte Quere Menschen hier in Berlin gegründet."
  },
  {
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    "end": 1649.82,
    "text": "Und dann, in den letzten Jahren, das Institut für Sexualwissenschaften, das weltweit ersten Institut für Sexualwissenschaften, wurde in Berlin aufgemacht."
  },
  {
    "start": 1650.34,
    "end": 1655.34,
    "text": "Und das war halt in den zwanziger Jahren dann, da war diese Organisation dann auch zu Hause."
  },
  {
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    "end": 1659.62,
    "text": "beides, das Institut und die Organisation von Magnus Hirschfeld gegründet."
  },
  {
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    "end": 1662.18,
    "text": "Das war ein jüdischer Arzt und Sexualwissenschaftler."
  },
  {
    "start": 1664.74,
    "end": 1674.68,
    "text": "Und dieses Institut, da sind Trans-Menschen aus der ganzen Welt in dieses Institut gekommen, um sich Geschwistern in gleichen Operations unterziehen, das war."
  },
  {
    "start": 1675.12,
    "end": 1678.16,
    "text": "für die einige der weltweit ersten Operationen für Transmenschen."
  },
  {
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    "end": 1685.4,
    "text": "Es gab kostenlose Fortbildungen für Ärzte in diesem Institut über Sexualität."
  },
  {
    "start": 1685.46,
    "end": 1692.48,
    "text": "Es gab Länder, die ihre Gesetze um Sexualität verändert haben auf Basis dessen, was am Institut unterrichtet wurde."
  },
  {
    "start": 1692.86,
    "end": 1696.92,
    "text": "Also das Institut war wirklich global wahnsinnig einflussreich."
  },
  {
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    "end": 1704.5,
    "text": "Und die Nazis haben dann natürlich alles zerstört, als die Nazis an die Macht gekommen sind, war das Institut eines der ersten Orte, die sie angegriffen haben."
  },
  {
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    "end": 1707.94,
    "text": "Das hier spät war jüdisch, das war natürlich schon eine Hauptgründe."
  },
  {
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    "end": 1727.58,
    "text": "Und Magnus Hirschwald war zu dem Zeitpunkt, als sie das Institut in der Tränenreich geplündert haben, war der nicht in Berlin und auch nicht in Deutschland, der war auf einer Weltreise um Forträge zu halten und ist dann auch nach Frankreich, nach Paris und dann nach Nizza ausgewandert."
  },
  {
    "start": 1728.52,
    "end": 1735.3,
    "text": "Aber die Nazis haben dann wirklich das ganze Institut geplündert und dann alles auch bei der Bischofferbrennung verbrannt."
  },
  {
    "start": 1735.4,
    "end": 1743.62,
    "text": "Also viele kennen halt die Bischofferbrennung der Nazis, aber was viele Menschen eigentlich nicht wissen, ist, dass viele Bücher, die halt da verbrannt wurden, kamen direkt aus dem Institut für Sexualwissenschaften."
  },
  {
    "start": 1744.78,
    "end": 1749.68,
    "text": "Und das Hirschfeld ist dann zwei Jahre später, in der Nizza verstorben."
  },
  {
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    "end": 1759.88,
    "text": "Und die ganz wenigen Dinge, die er vor den Nazis retten konnte, die hat er dann an seine beiden Partner vererbt."
  },
  {
    "start": 1759.98,
    "end": 1762.56,
    "text": "Er war in der Polyamoren Beziehung, er hatte zwei Lebensgefährten."
  },
  {
    "start": 1763.14,
    "end": 1768.54,
    "text": "Und das eine war Carl Giese, das andere, der ist Lixiu Tong oder manchmal auch Tao Li genannt."
  },
  {
    "start": 1769.62,
    "end": 1779.22,
    "text": "Und Carl Giese, er hatte einen neuen Partner ein bisschen später und hat mit dem in Osteuropa gelebt, aber hat dann Suizid begangen als die Nazis Osteuropa."
  },
  {
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    "end": 1782.68,
    "text": "fallen haben, um halt den Nazis dann kommen."
  },
  {
    "start": 1783.56,
    "end": 1793.64,
    "text": "Und sein neuer Partner wurde von Nazis festgenommen, kam in ein KZ, da wurde dort umgebracht und der Teil von Herr Scholz Erbes halt seitdem verschollen, kann auch gut sein zerstört halt."
  },
  {
    "start": 1794.54,
    "end": 1798.3,
    "text": "Der andere Partner Tau Li hat es geschafft, den Nazis zu entkommen."
  },
  {
    "start": 1799.24,
    "end": 1805.28,
    "text": "Und nach dem Krieg hat Deutschland ihn kontaktiert, um ihm Reparationen anzubieten als Hirschwelserbe."
  },
  {
    "start": 1805.5,
    "end": 1809.46,
    "text": "Aber er hat sich geweigert, mit dem Land zu reden, das quasi seinen Partner zerstört hat."
  },
  {
    "start": 1810.38,
    "end": 1812.62,
    "text": "Danach wussten auch viele nicht mehr so weg, wo er ist."
  },
  {
    "start": 1813.08,
    "end": 1815.64,
    "text": "Und dann sind die Jahre vergangen, die Jahrzehnte vergangen."
  },
  {
    "start": 1816.26,
    "end": 1837.16,
    "text": "Und dann, in Wengku, in Kanada, hat dann jemand im Müll-Container sein ... des Gebäudes zwei Koffer gefunden mit alten deutschen Papieren und Büchern und Fotos und der war dann so, okay, das ist seltsam, dass das hier Müll in Kanada liegt und da hat diese zwei Koffer aus dem Müll rausgenommen."
  },
  {
    "start": 1837.6,
    "end": 1843.22,
    "text": "Was ich glaube, der frühen Version des Internets gepostet, das war in den Anfang der Neunzig, da habt ihr noch nicht jeder Internet."
  },
  {
    "start": 1844.76,
    "end": 1846.82,
    "text": "Um zu fragen, ob es dann halt für Interesse von Yvonne sei."
  },
  {
    "start": 1846.94,
    "end": 1867.7,
    "text": "und dann fast ein Jahrzehnt später, Anfang der zweitausend da, hat dann eine Ralf Dose von der Magnesierschwaldgesellschaft hier in Berlin diesen Post gefunden, hat diesen Mann dann kontaktiert und glücklicherweise hat er der alles aufbewahrt, die bei diesen letzten fast zehn Jahre, was er aus dem Müll gefischt hat, und ist dann nach Kanada geflogen und hat es dann wieder nach Berlin gebracht."
  },
  {
    "start": 1868.52,
    "end": 1875.12,
    "text": "Und also was passiert ist, Tau Li hat halt Wollte halt sehr stark so ein bisschen, auch hier schweizwunsch."
  },
  {
    "start": 1877.02,
    "end": 1883.4,
    "text": "hinterher kommen, dass er dieses Erbe nutzt, um Sexualwissenschaften voranzubringen und das auch wirklich von Land zu Land gereist."
  },
  {
    "start": 1884.2,
    "end": 1889.94,
    "text": "Und egal, wo er war, hatte er immer diese zwei Koffer mit bei sich, mit Herrschweißerbe, was er bekommen hat."
  },
  {
    "start": 1890.7,
    "end": 1898.12,
    "text": "Und dann irgendwann ist er dann halt nach Kanada, nach Vancouver, in das gleiche Gebäude gezogen und ist dann dort in der Übersetzung deiner drei Hälfte verstorben."
  },
  {
    "start": 1898.22,
    "end": 1903.56,
    "text": "Und die Leute haben dann einfach seine Wohnung gelehrt, um zu wissen, was sie da wegschweißen und alles Mühe geworfen."
  },
  {
    "start": 1903.7,
    "end": 1905.9,
    "text": "Und der dieser Mann ist noch gar nicht rausgenommen."
  },
  {
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    "end": 1907.54,
    "text": "Was war denn halt der Koffer?"
  },
  {
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    "end": 1909.44,
    "text": "Also was konnte man lernen?"
  },
  {
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    "end": 1911.9,
    "text": "Was war über..."
  },
  {
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    "end": 1917.36,
    "text": "Das waren teilweise so alte Tagebücher von Hirschfeld."
  },
  {
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    "end": 1924.04,
    "text": "Dann gab es auch ein paar Bücher, die im Institut noch in der Bibliothek waren, also so ganz alte Bücher."
  },
  {
    "start": 1924.4,
    "end": 1928.9,
    "text": "Es waren Fotografieren dabei aus der Zeit von Hirschfeld, auch im Institut."
  },
  {
    "start": 1929.38,
    "end": 1940.92,
    "text": "Es war die Totenmaske von Hirschfeld, weil damals war es so ganz üblich, dass man auch eine Maske von einem verstorben, ich glaube vor allem auch eine jüdischen Religion, aber ich bin nicht mehr ganz sicher, aber ich glaube damals zumindest üblich, dass man auch so eine Maske von einem verstorben gemacht hat."
  },
  {
    "start": 1942.32,
    "end": 1944.92,
    "text": "Und das war dann auch dabei, genau."
  },
  {
    "start": 1947.0,
    "end": 1950.56,
    "text": "Das kann man halt auch noch in meinem Hirschwalter schief dann sehen in Berlin."
  },
  {
    "start": 1950.98,
    "end": 1951.22,
    "text": "Krass."
  },
  {
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    "end": 1953.26,
    "text": "Krasses Story,"
  },
  {
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    "end": 1954.24,
    "text": "wirklich gerade."
  },
  {
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    "end": 1961.7,
    "text": "Wer halt die letzten Überreste der weltweit ersten Queeren der Freien zu bewegen und der Sexualwissenschaft werden für immer verloren gegangen, hätte dieser Mann das nicht außen geredet."
  },
  {
    "start": 1961.74,
    "end": 1962.9,
    "text": "Ja, Wahnsinn."
  },
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    "start": 1964.18,
    "end": 1966.7,
    "text": "Du hörst den Rhein und Raus Podcast."
  },
  {
    "start": 1967.08,
    "end": 1970.08,
    "text": "Dein Ort für sexuelle Persönlichkeitsentwicklung."
  },
  {
    "start": 1970.72,
    "end": 1978.0,
    "text": "Lüse Scham, durchbrich alte Muster und spüre endlich klar, was du willst und wie du es bekommst."
  },
  {
    "start": 1978.74,
    "end": 1983.06,
    "text": "Mit Jones Bolt, Coach und Therapeut für Sex und Intimität."
  },
  {
    "start": 1983.58,
    "end": 1993.46,
    "text": "Kein Blabla, sondern klare Tools, mit denen du Unsicherheiten abschüttest, deine erotische Ausstrahlung stärkst und deine Lust selbstbewusst lebst."
  },
  {
    "start": 1993.5,
    "end": 1994.86,
    "text": "Bist du dabei?"
  },
  {
    "start": 1995.54,
    "end": 2002.2,
    "text": "Dann geh auf reinundraus.com Für Workshops, Events und unseren Newsletter."
  },
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    "start": 2002.86,
    "end": 2009.9,
    "text": "Abonniere uns jetzt, lasst eine fünf-Sterne-Bewertung da und leg los, weil guter Sex im"
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    "end": 2010.96,
    "text": "Kopf beginnt."
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    "start": 2013.62,
    "end": 2024.14,
    "text": "Ja, du hast es auch geschrieben, wenn die Nazis nicht gewesen wären, dann würden wir heute auch anders über die Queery-Community, über Trans-Menschen, über nicht-binäre Menschen denken."
  },
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    "start": 2024.8,
    "end": 2026.68,
    "text": "Und natürlich ist das ein Teil davon, stimmt's?"
  },
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    "end": 2030.76,
    "text": "was da abgebrochen ist, was so normal eigentlich war."
  },
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    "end": 2040.3,
    "text": "Das ist sehr stark noch mit verbunden, weil viele Menschen glauben ja heute so... Ach, nicht binär, das ist alles so ein neuer Trend."
  },
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    "text": "Ja,"
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    "text": "genau."
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    "text": "plötzlich trans."
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    "text": "Und ich glaube, das ist so ein bisschen das Tragisch daran, dass ich glaube, dass die Leute das vor allem deswegen wenden, weil die Nazis damals alles zerstört haben."
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    "text": "Weil das ab ist alles schon."
  },
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    "end": 2054.36,
    "text": "Es gab andere Begriffe."
  },
  {
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    "end": 2057.1,
    "text": "Es gab den Begriff nicht binär, gab es damals nicht."
  },
  {
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    "end": 2060.58,
    "text": "Es gab zum Beispiel den Griffsexuellen, Zwischenstufen, den Magnus Hirschwald geprägt hat."
  },
  {
    "start": 2060.98,
    "end": 2064.9,
    "text": "Das war so ein Sammelbegriff quasi für Leute, wenn wir quier sagen."
  },
  {
    "start": 2065.32,
    "end": 2070.679,
    "text": "Alle Menschen, die halt nicht in diese... heteronormative, heterosexuelle, cisgeschlechtliche Noren reinpassen."
  },
  {
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    "end": 2076.0,
    "text": "Der Schweiz hat ja auch den Begriff Transvestit geprägt, das war dann ein Sammelbegriff."
  },
  {
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    "end": 2082.46,
    "text": "für das was wir heute trans menschen nicht binäre menschen drackings drackings und so weiter bezeichnen würden."
  },
  {
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    "end": 2085.5,
    "text": "später hatte auch den griff transsexualismus geprägt."
  },
  {
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    "end": 2090.82,
    "text": "das war dann so ein erster schritt hin zu dieser modernen trans begriff wie wir heute benutzen."
  },
  {
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    "end": 2095.0,
    "text": "und das heißt es gab es alles damals schon."
  },
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    "end": 2104.54,
    "text": "da gab es wahnsinnig viele menschen auch an die halt in dieser bewegung aktiv waren und und Es gab aber halt nur dieses eines Instituts für Sexualwissenschaften."
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    "text": "Es gab sonst keines in der ganzen Welt."
  },
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    "text": "Und es gab auch kein Internet, in dem alles gespeichert wurde."
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    "text": "Das war alles in diesem Archiv von dieser Realität gespeichert."
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    "end": 2118.12,
    "text": "Als sie herzlich das dann halt zerstört haben, alles verbrannt haben, war es auch für die ganze Welt weg."
  },
  {
    "start": 2118.6,
    "end": 2123.46,
    "text": "Das war irgendwie als hätte man Erinnerung gelöscht und man muss ein neues Gedächtnis generieren irgendwie."
  },
  {
    "start": 2125.56,
    "end": 2132.48,
    "text": "Und ich glaube deswegen, dass die Nazis das, wenn die Nazis das nicht zerstört hätten, würde die ganze Welt heute ganz anders über dieses Thema nachdenken."
  },
  {
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    "end": 2143.74,
    "text": "Weil sie kommen jetzt erst, glaube ich, so langsam in der Diskussion das Thema wieder da an, wo wir schon auf einem ähnlichen Level in den zwanziger Jahren waren, mit anderen Wörtern natürlich als damals."
  },
  {
    "start": 2143.88,
    "end": 2149.14,
    "text": "Aber es ist manchmal erschreckend, zu sehen, wie lange das von halt wieder gedauert hat."
  },
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    "end": 2154.7,
    "text": "So wie ich drüber nachdenke, ist für mich auch irgendwie natürlich komplett."
  },
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    "start": 2154.82,
    "end": 2155.82,
    "text": "neue Informationen."
  },
  {
    "start": 2156.4,
    "end": 2171.68,
    "text": "Und ich denke mir, ja, da ist natürlich auch beim Neulernen auch so eine Welle des Widerstands und der Spaltung und der Normen, die wir noch nie selber gedacht haben, die halt aus dem neuen Volksgedächtes irgendwie an uns herangetragen wurden."
  },
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    "start": 2171.74,
    "end": 2174.32,
    "text": "und über ein, zwei Generationen schon denken wir etwas,"
  },
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    "end": 2174.9,
    "text": "was"
  },
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    "end": 2177.68,
    "text": "vor drei, vier Generationen vielleicht ganz anders gedacht wurde."
  },
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    "end": 2178.08,
    "text": "Ja."
  },
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    "end": 2179.04,
    "text": "Richtig krass."
  },
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    "end": 2179.64,
    "text": "Ja."
  },
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    "end": 2182.34,
    "text": "Und trotzdem halt so lange wieder gedauert hat."
  },
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    "text": "Ja."
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    "end": 2185.66,
    "text": "Als er das hat, zerstört er was weg."
  },
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    "text": "Ja, das erinnere mich an eine Aussage."
  },
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    "start": 2188.08,
    "end": 2194.14,
    "text": "Du hast meinen, du sagst bei deinen Touren ganz gerne, dass sich die Geschichte nicht unbedingt wiederholt, aber manchmal reimt."
  },
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    "text": "Was muss ich darunter verstehen?"
  },
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    "text": "Also das kommt wahrscheinlich nicht von mir."
  },
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    "end": 2206.66,
    "text": "Ich habe vergessen, weil ich das jetzt zum ersten Mal gesagt habe, dass es so ganz oft wird, dass du gesagt hast, dass es nicht wiederholt, aber reint."
  },
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    "end": 2215.82,
    "text": "Und was ich damit meine, ist, dass halt jetzt nie alles wieder ganz genau so ist, wie es früher passiert ist oder wieder mal genau so passiert, wie es früher passiert ist."
  },
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    "end": 2227.38,
    "text": "Aber was nicht heißt, dass es, also wir müssen gerade heute mit der starken recht extremer Kräfte zum Beispiel sehen, wie so viele Sachen, die ein Ver ähnlichkeit und Parallelen aufweisen."
  },
  {
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    "end": 2234.7,
    "text": "Ich gucke da zum Beispiel auf Ernst Röhm in der Vergangenheit bei der internationalen Bewegung."
  },
  {
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    "end": 2242.56,
    "text": "Ernst Röhm war der der Chef der SA, der Sturmabteilung und relativ enger Freund von Hitler."
  },
  {
    "start": 2243.14,
    "end": 2247.66,
    "text": "Und der war relativ offen Schul oder zumindest war es ein offenes Geheimnis, dass der Schul ist."
  },
  {
    "start": 2248.72,
    "end": 2262.38,
    "text": "Und in den frühen Jahren hat Hitler auch angeblich erst Röhm verteidigt gegen homofreundliche Angriff und gesagt, dass das etwas mit dem Privatleben zu tun hätte, nichts mit deren öffentlichen Politik, weil Röhm natürlich auch nützlich war für Hitler."
  },
  {
    "start": 2262.48,
    "end": 2267.6,
    "text": "Röhm war wirklich, also die SA und Röhm waren wahnsinnig wichtig für den Aufstieg der Nationalsozialität."
  },
  {
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    "end": 2281.14,
    "text": "Und das hat sich dann aber alles, neun zu neun nach vierunddreißig geändert, also ein Jahr nachdem die Nazis die Macht bekommen haben, als Hitler dann den Schloss Röhm umbringen zu lassen, in irgendwas später dann die Nacht der langen Messer in den Geschichtsbüchern genannt wurde."
  },
  {
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    "end": 2295.18,
    "text": "Und der Grund, warum Hitler würden loswerden wollte, war, dass einerseits sie hatten ideologische Differenzen, er wollte mehr so eine militärische Revolution fortführen, nach der Machtübernahme."
  },
  {
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    "end": 2304.32,
    "text": "Hitler wollte mehr so eine politische Strategie und auch die SS war immer so ein bisschen in der Rivalität mit der SA und hat sehr stark so gegen die SA auch gepusht."
  },
  {
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    "end": 2310.08,
    "text": "Heinrich Schimmler, der Chef der SS, war halt auch sehr stark so damit beschäftigt."
  },
  {
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    "end": 2325.22,
    "text": "Also er war so sehr fasziniert von so männerbündigen Kameradschaffen, die man das halt auch in so militärischen oder paramilitärischen Emotionen wie der SA halt auch hat, aber halt auch immer so ein bisschen Angst und homoerotischen Gefühlen, die dann so die Finger-Sex-Bases kommen können."
  },
  {
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    "end": 2327.46,
    "text": "Die halten natürlich auch so einen sehr stark dagegen gepusht."
  },
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    "end": 2335.3,
    "text": "Der offizielle Grund aber, was die Nazis nach außen kommuniziert haben, war, dass Röhm ein Putsch geplant hätte gegen Hitler, was nicht stimmte."
  },
  {
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    "text": "Und zweitens haben sie halt auch spezifisch Röhm-Somosexualität dafür benutzt, um zu greschtfertigen, warum sie ihn loswerden mussten."
  },
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    "end": 2355.68,
    "text": "Und sie haben dann noch Sachen gesagt, wie halt das... Hitler hat gesagt, dass er halt will, dass jede Mutter seinen Sohn an die SA geben kann, ohne dass sie Angst haben muss, dass er pervertiert oder pervers wird."
  },
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    "end": 2362.3,
    "text": "Und das sind so Sachen, die man natürlich auch in ähnlicher Form wieder heute sieht."
  },
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    "end": 2377.82,
    "text": "Wir haben zum Beispiel die ganzen Bewegung, um Römen diese Schulen, Muskulinisten kann man die nennen, die waren so sehr stark, die waren ein bisschen das Gegenteil von Hirschfeld, den ich vorher erklärt habe."
  },
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    "end": 2382.18,
    "text": "wie ihre Sexualwissenschaft aufgebaut."
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    "end": 2389.18,
    "text": "Und die Leute um Römen, die Schulen Nazis um Römen, die waren wirklich so, die haben Hirschwald gehasst."
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    "end": 2393.16,
    "text": "Die dachten, dass Hirschwald-Schule Männer feminisiert und erfeminisiert."
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    "end": 2399.6,
    "text": "Und ich habe wirklich gesagt, dass männliche Homosexualität der ultimative Ausdruck von Männlichkeit sei."
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    "end": 2406.56,
    "text": "Also sie seien halt so männlich, dass sie noch nicht mal eine Frau ansehen oder anpassen wollen."
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    "end": 2408.94,
    "text": "Das würde sie nicht weibisch machen."
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    "end": 2410.36,
    "text": "sondern eben noch männlicher."
  },
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    "end": 2413.28,
    "text": "Die Homosexualität als Steigerung des Maskulierens."
  },
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    "end": 2413.58,
    "text": "Genau."
  },
  {
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    "end": 2416.82,
    "text": "Das sieht man auch heute wieder."
  },
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    "end": 2437.34,
    "text": "Das sind auch heute wieder Sachen, die man sieht bei diesen, was es gibt, zum Beispiel Auch heute noch in dieser Maskulinismus-Bewegung, auch wiederum schule Männer, die weg so glauben auf diesen Weg, dann hemmenhaltsig anbiedern zu können an den Faschismus, vielleicht auch, und er respektiert mich doch, weil ich bin dann nicht so wie die anderen queeren Menschen."
  },
  {
    "start": 2437.66,
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    "text": "Ja, ja, ja."
  },
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    "end": 2452.38,
    "text": "Er hat das auch, und er hat das auch bei anderen Leuten als der Kinder Community, also gutes Beispiel ist ja auch Alice Weidel, die ja auch die, ich hab den der AfD, es beschlägt und dann ein Riesen-Widerspruch natürlich ist mit der offiziellen Linie ihrer Partei."
  },
  {
    "start": 2452.76,
    "end": 2453.08,
    "text": "Ja, ja."
  },
  {
    "start": 2453.52,
    "end": 2462.08,
    "text": "Und genauso wie das so ein Riesen-Widerspruch war bei Ernst Röhm natürlich, weil es war nicht so, dass die Nazis erst ab dem Jahr, die war dann plötzlich homofeindlich oder queerfeindlich."
  },
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    "end": 2463.7,
    "text": "Die waren es davor auch schon."
  },
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    "end": 2467.52,
    "text": "Aber Ernst Röhm war halt nur nützlich für Hitler."
  },
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    "end": 2475.72,
    "text": "Und da sind es so Parallelen, die man halt, das ist ein eines von vielen Beispielen von Parallelen, die man natürlich damals und heute so sieht."
  },
  {
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    "end": 2490.34,
    "text": "Wir kommt das Wort, das ist eine ziemlich kinky Geschichte, kinky per Definition als ab von der Norm irgendwie, dass immer wieder so eine Art von Reframing erlebt, dass es irgendwie in den Narrativ passt."
  },
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    "end": 2508.38,
    "text": "Ist das das, was die Soziologie dann so untersucht zu sagen, okay, da gibt es eine gewisse Herdenmentalität oder gesellschaftliche Narrative und dann muss der Kink und das dass perverse immer eingebaut werden oder oder wer?"
  },
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    "start": 2509.86,
    "end": 2514.62,
    "text": "Meinst du jetzt klingt jetzt im Sinne von, dass das nicht normativ ist oder klingt?"
  },
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    "text": "Ja,"
  },
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    "end": 2515.06,
    "text": "genau."
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    "end": 2523.32,
    "text": "Also einfach ab von der Norm muss irgendwie verklärt oder erklärt werden, warum es dann doch reinpasst."
  },
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    "end": 2529.72,
    "text": "Also meinst du jetzt kluizivisch im Sinne von jetzt vom Faschismus zum Beispiel oder?"
  },
  {
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    "end": 2530.14,
    "text": "Ja, genau."
  },
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    "end": 2538.0,
    "text": "Also wir haben ja gerade bei diesem die Geschichte, die sich reimt irgendwie und Wir sehen ja die Parallele, die du gerade mit der AfD z.B."
  },
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    "start": 2538.36,
    "end": 2538.94,
    "text": "genannt hast."
  },
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    "start": 2541.0,
    "end": 2545.44,
    "text": "Ja, also es wird oberflächtig so gemacht, weil sonst heißt es oberflächtig."
  },
  {
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    "end": 2555.38,
    "text": "Der Faschismus ist hier so sehr stark auf, unter anderem auch sehr, also auf Nationalismus natürlich, in erster Linie, aber auch sehr stark auf so Geschlechterrollen."
  },
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    "text": "Ja."
  },
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    "end": 2560.1,
    "text": "Sehr ägide, starre, binäre Geschlechterrollen aufgebaut."
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    "end": 2566.32,
    "text": "Das ist so sehr, sehr wichtig, weil es natürlich schon den Erhalt der, im Anfangszeichen, den Erhalt der weißen Rasse geht."
  },
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    "end": 2570.14,
    "text": "Und dafür ist es natürlich wichtig, dass Männer richtige Männer sind."
  },
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    "text": "Und Frauen und Frauen ist halt eine wichtige Frau."
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    "end": 2574.52,
    "text": "Und das heißt halt eigentlich heterosexuell."
  },
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    "end": 2576.1,
    "text": "Frau ist heimisch und am Herd."
  },
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    "end": 2578.38,
    "text": "Und wann ist der Versorger?"
  },
  {
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    "end": 2581.32,
    "text": "Und Frau soll Kinder großziehen?"
  },
  {
    "start": 2582.7,
    "end": 2593.16,
    "text": "Und das ist dann natürlich so ein Widerspruch mit dem, also diesen nicht normativen Sachen, die man dann trotzdem immer wieder findet in diesen faschistischen Bewegungen."
  },
  {
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    "end": 2596.66,
    "text": "Ernst Röhlen, wie alles Weihbrühe und so weiter."
  },
  {
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    "end": 2613.48,
    "text": "Und das ist immer so ein Spagat, der... Zeitlang vielleicht auch noch so halb gut gehen kann für diese Leute, aber irgendwann trotzdem immer ganz oft, also wir haben es bei Ernstung gesehen, ich will nicht sagen, dass das Alice Weidel jetzt irgendwann umgebracht wird, um gut zu willen."
  },
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    "end": 2627.04,
    "text": "Aber ich glaube einfach nicht daran, dass die AfD das für immer so gut heißen wird, dass da eine nicht heterosexuelle Person an der Spitze ist."
  },
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    "text": "Heute haben wir da auch das."
  },
  {
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    "end": 2633.26,
    "text": "heute ist ein bisschen anders."
  },
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    "end": 2638.68,
    "text": "Deswegen sage ich auch Parallel und es rein sich und nicht, dass es gleich ist."
  },
  {
    "start": 2639.02,
    "end": 2642.52,
    "text": "Heute haben wir, heute wird das ja ganz oft auch Homo-Nationalismus genannt."
  },
  {
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    "end": 2654.16,
    "text": "Also diese Idee, wir vereinnahmen auf Zeudo-Art und Weise queere Wäste, um gegen z.B."
  },
  {
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    "end": 2656.0,
    "text": "muslimische Menschen dann zu hetzen."
  },
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    "end": 2657.3,
    "text": "Er hatte z.B."
  },
  {
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    "end": 2672.14,
    "text": "mal einen Plakat mitten im Regenwogenkrieg in Berlin aufgehangen, wo dann ein schwules Pärchen zu sehen war und dann drauf stand, ich und mein Partner schätzen nicht die Bekanntschaft von muslimischen Einwandern, für die unsere Liebe eine Todshinde ist."
  },
  {
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    "end": 2679.76,
    "text": "Und das ist so ein ganz gutes Beispiel für das, was man halt Homo-Nationalismus nennt."
  },
  {
    "start": 2680.94,
    "end": 2685.3,
    "text": "So zu tun, als würde man sich jetzt für die rechte, queere Menschen interessieren."
  },
  {
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    "end": 2690.08,
    "text": "Eigentlich aber die nur zu instrumentalisieren gegen Einwandererei."
  },
  {
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    "end": 2692.4,
    "text": "Und stützt"
  },
  {
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    "end": 2700.06,
    "text": "sich auf eine Brüderlichkeit irgendwie, was ganz Intimes, was Urdeutsches dann oder zumindest jetzt so geframed."
  },
  {
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    "end": 2702.08,
    "text": "Ja, ja."
  },
  {
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    "end": 2707.72,
    "text": "Und das geht ja schon zum Beispiel komplett, dass es auch wahnsinnig viele Queere muslimischer Einwanderer gibt."
  },
  {
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    "end": 2707.88,
    "text": "Ja,"
  },
  {
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    "end": 2708.38,
    "text": "natürlich."
  },
  {
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    "end": 2711.82,
    "text": "Ja, so alleine, das ist ja schon ein Widerspruch an sich."
  },
  {
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    "end": 2712.24,
    "text": "Ja."
  },
  {
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    "end": 2723.72,
    "text": "Warum ist es dann, ich meine, mir fällt gerade ein, es gibt doch schon die Story, dass ganz viele Profifußballer das trotzdem verschleiern müssen, wenn sie homosexuell sind."
  },
  {
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    "text": "Wie passt das da rein?"
  },
  {
    "start": 2726.14,
    "end": 2729.88,
    "text": "Ich meine, ist das dann so eine Art von historisches Gedächtnis?"
  },
  {
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    "end": 2738.32,
    "text": "ist das dann so die die Gesellschaft oder die breit die breiteste Bevölkerung will ein reines heteronormatives Bild oder wie?"
  },
  {
    "start": 2739.84,
    "end": 2740.88,
    "text": "wie kommt was glaubst du?"
  },
  {
    "start": 2740.94,
    "end": 2741.5,
    "text": "wie kommt das?"
  },
  {
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    "end": 2754.98,
    "text": "ich kann da jetzt auch nur mutmaßen weil der jetzt nicht so im thema fußball aber ich glaube also Einen Profi-Sport ist."
  },
  {
    "start": 2755.06,
    "end": 2759.68,
    "text": "ja vor allem beim Fußball in Deutschland sind ja so viele Augen darauf gerichtet."
  },
  {
    "start": 2759.74,
    "end": 2765.34,
    "text": "Das ist ja auch ein Phenoen, wenn die Nationalmannschaft spielt, andere Anträge."
  },
  {
    "start": 2766.32,
    "end": 2775.52,
    "text": "Und schon alleine das erzeugt ja schon mal wahnsinnig viel Druck und wahnsinnig viel, so Gott, jetzt muss ich mich vor all diesen Augen hier outen."
  },
  {
    "start": 2776.6,
    "end": 2792.74,
    "text": "Und dann natürlich auch immer die Angst, ist meine Karriere dann vorbei, kann ich da noch weitermachen, dann fahr ich so viel an Homoefeindlichkeit, kann ich auch raus in den Rängen oder so weiter, dass es mit einem von zu sehr belastet und ich gar nicht mehr meine Fußball-Karriere weitermachen"
  },
  {
    "start": 2792.82,
    "end": 2792.98,
    "text": "kann."
  },
  {
    "start": 2793.08,
    "end": 2794.02,
    "text": "Ja, wahrscheinlich ist das."
  },
  {
    "start": 2794.4,
    "end": 2798.2,
    "text": "Weil, wie gesagt, das sind jetzt alles auch nur Vermutungen, da bin ich jetzt nicht so in Detail drin."
  },
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    "start": 2798.24,
    "end": 2798.98,
    "text": "Ja, ja, ja, ja."
  },
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    "start": 2799.72,
    "end": 2800.02,
    "text": "Cool."
  },
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    "text": "Wow."
  },
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    "start": 2801.54,
    "end": 2802.42,
    "text": "Vielen Dank für die Einblicke."
  },
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    "start": 2802.52,
    "end": 2804.28,
    "text": "Wow, was für eine Story."
  },
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    "start": 2804.5,
    "end": 2806.94,
    "text": "Ich kann mir nur vorstellen, was du alles raushaust auf Natur."
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    "text": "Wie lange sind deine Touren?"
  },
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    "end": 2810.16,
    "text": "Die sind so dreieinhalb Stunden."
  },
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    "start": 2810.44,
    "end": 2810.7,
    "text": "Wow."
  },
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    "end": 2814.9,
    "text": "Aber das ist jetzt nicht nur, dass ich nur dreieinhalb Stunden rede, rede, rede."
  },
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    "end": 2817.5,
    "text": "So habe ich dann mein iPad dabei."
  },
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    "end": 2818.22,
    "text": "Ja, ja, klar."
  },
  {
    "start": 2818.6,
    "end": 2828.04,
    "text": "Ich habe, je nachdem welche Tour es ist, bis zu zweihundert Fotos, Videos, Zitat, Audioschnips, Quiz-Fragen aus."
  },
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    "start": 2828.12,
    "end": 2828.72,
    "text": "Okay,"
  },
  {
    "start": 2828.76,
    "end": 2828.9,
    "text": "okay."
  },
  {
    "start": 2830.24,
    "end": 2835.32,
    "text": "Wo erst nicht getestet wird, habe ich zugehört, sondern mehr so um dieses Wissen halt dann auch, tief zu vermitteln."
  },
  {
    "start": 2835.48,
    "end": 2836.94,
    "text": "und auch Augmented Reality."
  },
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    "end": 2838.06,
    "text": "Okay."
  },
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    "start": 2838.14,
    "end": 2841.86,
    "text": "eine App von einem Vanina Startup, das heißt Zauber."
  },
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    "start": 2842.0,
    "end": 2853.18,
    "text": "und da stehen wir dann zum Beispiel von einem Gebäude, was es schon in den zwanziger Jahren gab und sehen dadurch das iPad durch die Kamera das iPads auf dem Bildschirm, auf dem iPad halt übergelegt wie das Gebäude in den zwanziger Jahren zum Beispiel aussah."
  },
  {
    "start": 2853.68,
    "end": 2857.44,
    "text": "Das ist taktiver, also das ist in einer halb Stunden nur, ich schwächte die Rede."
  },
  {
    "start": 2858.02,
    "end": 2867.24,
    "text": "Ja, ich wünschte ich, also ich könnte in den zwanzigern mal kurz reinlinsen und so um die, um in den achtziger, neunzigern."
  },
  {
    "start": 2867.26,
    "end": 2869.16,
    "text": "... nach dem Mauerfall."
  },
  {
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    "end": 2873.58,
    "text": "Ich glaube, das war ... ... absolut ... ... unvorstellbar wahrscheinlich."
  },
  {
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    "end": 2873.92,
    "text": "Ja."
  },
  {
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    "end": 2881.86,
    "text": "Ich hätte die ... ... neunziger Super, so die achtziger, ... ... wenn es nicht die AIDS-Krise gegeben hätte, ... ... neunziger Super gerne mitgemacht."
  },
  {
    "start": 2881.96,
    "end": 2882.8,
    "text": "Ja, ja."
  },
  {
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    "end": 2888.54,
    "text": "Das klingt anders, als ich die Recherche gemacht hatte ... ... für die Clubtour dazu, wie ... ... das Club geballt war."
  },
  {
    "start": 2888.58,
    "end": 2891.16,
    "text": "Das war echt so, wow, das hätt ich ... ... wahnsinnig gerne erlebt."
  },
  {
    "start": 2893.14,
    "end": 2910.24,
    "text": "Was glaubst du, wenn du ... ... immer ... so Berlin als eine Art von, ne anders, wenn man Sexualität als eine Art von gesellschaftlicher Intelligenz betrachtet, wo steht Berlin deiner Meinung nach heute?"
  },
  {
    "start": 2910.86,
    "end": 2914.34,
    "text": "Sind wir in einer Entwicklung oder ist es eine Regression?"
  },
  {
    "start": 2914.4,
    "end": 2922.86,
    "text": "oder wo, wo auf der Welle sind wir gerade dieser sexuellen, weiß nicht, Lernkurve, wenn man das so, wenn man das so nennen will?"
  },
  {
    "start": 2926.24,
    "end": 2936.86,
    "text": "Ich glaube es ist, Ich glaube, es ist daran, dass Berlin nicht unbedingt anders als in anderen Orten, auch in Deutschland oder Europa war."
  },
  {
    "start": 2937.94,
    "end": 2942.78,
    "text": "Klar hat Berlin natürlich diese Freiheit, die für diese sehr bekannt ist mit den Clubs."
  },
  {
    "start": 2943.48,
    "end": 2943.82,
    "text": "Entschuldigung."
  },
  {
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    "end": 2948.02,
    "text": "Aber trotzdem ist es auch in Gefahr."
  },
  {
    "start": 2948.52,
    "end": 2952.64,
    "text": "Es ist sehr groß in Gefahr und auch nicht weniger in Gefahr als in anderen Orten auch."
  },
  {
    "start": 2954.28,
    "end": 2958.34,
    "text": "Wir haben ja schon über die Klubkrise gesprochen in Berlin."
  },
  {
    "start": 2959.24,
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    "text": "Die Gentrifizierung ist super krass und die Klubs auch in Berlin sehr stark und damit natürlich auch diese Freiheit, die die Berlin verkörpert."
  },
  {
    "start": 2970.26,
    "end": 2980.46,
    "text": "Der allgemein sehr starken, restradikaler Kräfte ist auch in Berlin spürbar, also auch Gewalt gegen Queere Menschen."
  },
  {
    "start": 2980.54,
    "end": 2980.68,
    "text": "z.B."
  },
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    "end": 2990.56,
    "text": "ist auch Berlin und zumindest die Zahlen, die wir melden, bei der Polizei von gewaltvollen Angriffen gegen queere Menschen, steigt auch in Berlin."
  },
  {
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    "text": "Und es gibt auch in Berlin Leute und nicht gerade wenige Leute, die auch AfD wählen."
  },
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    "text": "Also das ist schon... Das ist in Berlin da glaube ich nicht anders als in anderen Orten auch."
  },
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    "end": 3009.7,
    "text": "Das ist einfach auch in Berlin wahnsinnig in Gefahr ist."
  },
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    "end": 3016.88,
    "text": "Aber man muss auch sagen, dass Berlin auch eine sehr starke politische aktive Füllkung hat."
  },
  {
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    "end": 3022.8,
    "text": "Vor allem auch die Clubkultur, zum Beispiel die Clubkultur in Berlin ist wahnsinnig politisiert."
  },
  {
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    "text": "Weil sie halt aus von marginalisierten Menschen aufgebaut wurde."
  },
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    "end": 3040.14,
    "text": "Es gab eine Studie von der Club Commission vor ein paar Jahren, wo Ich glaube, es waren über neunzig Prozent der Menschen, die in der Clubkultur arbeiten in Berlin, die gesagt haben, dass sie auch politisch aktiv sind."
  },
  {
    "start": 3040.92,
    "end": 3046.94,
    "text": "Hatay, in der NGO, in Fiat oder FlatHoft, regelmäßig demus organisieren oder so."
  },
  {
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    "end": 3049.88,
    "text": "Da gibt es schon auf jeden Fall Widerstand."
  },
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    "text": "Ja, und da schließt sich der Kreis tatsächlich irgendwo die Geschichte, sich reimt und hoffentlich nicht wiederholt."
  },
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    "text": "Aber ich glaube, Berlin ist irgendwie auch dann wieder so ein Brennglas für diese gegensätzlichen Kräfte, die aufeinander wirken."
  },
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    "end": 3077.76,
    "text": "Der Umbruch, der Widerstand und gleichzeitig irgendwie die Hoffnung, dass die Geschichte diesmal anders ausgeht und nicht wieder ein Rückschritt für die queere Community generell ist."
  },
  {
    "start": 3077.86,
    "end": 3080.46,
    "text": "Ich glaube, das ist so, was ich davon rausnehme."
  },
  {
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    "end": 3088.1,
    "text": "Was wünschst du dir, dass Menschen persönlich für sich mitnehmen in ihr eigenes Leben, in ihre Sexualität, wenn sie mit dir auf Natur waren?"
  },
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    "end": 3097.0,
    "text": "Der Grund, warum ich die Touren mache, ist, um dieses Wissen auch weiterzugeben."
  },
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    "start": 3098.02,
    "end": 3113.26,
    "text": "Wenn ich jetzt auf meine Touren gucke, die mir ja historisch sind, da geht es halt nicht wirklich darum, dieses Wissen, was von den Nazis einfach zerstört wurde, dann einfach nicht mehr da war, lange einfach wieder aufblühen zu lassen und mitzugeben."
  },
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    "end": 3126.2,
    "text": "und da auch in der Hoffnung, dass da auch was gelernt wird für den Aktivismus heute oder für für politische Entscheidungen auch heute."
  },
  {
    "start": 3128.0,
    "end": 3139.28,
    "text": "Und bei der anderen, wobei ich aber auch die andere Tour habe, ich habe ja auch in der Kinki Tour, wo es mehr so in die Kinki Sex-Positiven Spaces in Berlin heute geht und das hat auch so ein Teilgeschichte, aber da geht es mehr so um heute."
  },
  {
    "start": 3139.8,
    "end": 3150.94,
    "text": "Und da ist wirklich, dass es mehr so eine, ja man kann es fast schon so eine sexualpädagogische Tour nennen, glaube ich für Leute, die nach Berlin kommen und Also irgendwie jetzt sehr hoch getrabt."
  },
  {
    "start": 3150.98,
    "end": 3160.64,
    "text": "Das ist ja im Sinne von Leute, die nach Berlin kommen und die einfach Interesse an dieser Welt haben, aber vielleicht nur so zögerlich sind und sagen, ich weiß nicht, ob das so für mich ist."
  },
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    "start": 3161.38,
    "end": 3164.72,
    "text": "Und die sehen halt bei dieser Tour, wir gehen ja da auch in Locations rein."
  },
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    "end": 3178.86,
    "text": "Und die sehen dann, wir können eigentlich bei dieser Tour so einen Einblick in diese Welt bekommen und dann gucken, okay, dann ja, das ist was Misch oder vielleicht doch Misch oder das ist dann wirklich so ein ja, ein saver Space, den ich dann bei dieser Tour mache und ja, was ich hoffe, auch so."
  },
  {
    "start": 3178.9,
    "end": 3183.1,
    "text": "ein bisschen mit auf den Weg zu geben, dass Leute da genauso die Hemmungen verlieren."
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    "text": "Ja,"
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    "text": "super cool."
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    "text": "Ich bin auf jeden Fall bald mal dabei."
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    "text": "Ich glaube, Winterzeit ist wahrscheinlich nicht die Tourzeit."
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    "end": 3193.8,
    "text": "Wahrscheinlich bist du eher dann im Sommer Frühling unterwegs?"
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    "text": "Ja,"
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    "end": 3195.44,
    "text": "in der Regel, ja, ja."
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    "end": 3198.98,
    "text": "Ich denke, die Tour, die läuft auch im Winter eigentlich ganz gut."
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    "end": 3206.16,
    "text": "Genau, über den Winter, die anderen Touren sind da, meistens erst ab April wieder los."
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    "text": "Ja, cool."
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    "text": "Wo finden Leute die Informationen?"
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    "text": "Wo findet man dich online?"
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    "end": 3214.6,
    "text": "Hast du eine Website für deine Touren?"
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    "end": 3220.32,
    "text": "Ja, also man kann mir spruchen auf BerlinGuide.de, das ist so ganz easy."
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    "end": 3223.34,
    "text": "Das ist eine sehr gute Domäne gesichert."
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    "end": 3226.08,
    "text": "Da hatte ich sehr, sehr viel Glück, dass ich die bekommen habe."
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    "text": "BerlinGuide.de,"
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    "text": "mega."
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    "end": 3231.6,
    "text": "Auf Instagram kann man mir auch folgen."
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    "end": 3242.1,
    "text": "Wir verlinken natürlich alles in den Show Notes und in der Beschreibung."
  },
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    "end": 3244.1,
    "text": "Ich drücke dir die Daumen."
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    "end": 3249.78,
    "text": "Einerseits total eine spannende Arbeit."
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    "end": 3251.22,
    "text": "Die Inhalt ist ein bisschen spannend."
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    "end": 3260.24,
    "text": "Und ich habe irgendwie das Gefühl, dass du an einen sehr persönlichen Beitrag leistest zu einer Aufklärungsarbeit, die ich wahrscheinlich sehr wichtig finde."
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    "text": "Punkt."
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    "text": "Danke."
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    "text": "Und deshalb drücke ich dir wirklich die Daumen."
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    "text": "und nochmal wirklich vielen Dank für deine Zeit heute, dass du Rede und Antwort und so viele Stories aus Berlin erzählt hast."
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    "text": "Danke schön für die Einladung."
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    "text": "Cool."
  },
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    "text": "Bis bald."
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    "text": "Bis dann, ciao."
  }
]