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    "start": 30.0,
    "text": "Mirjam Rosentreter:\nHerzlich willkommen, liebe Leute, zu diesem Nichtpod. Das Wort hat Marco gerade erfunden, finde ich ganz schön. \nMarco Tiede:\nJa moin, willkommen zum Nichtpod!\nMirjam Rosentreter:\nPasst, ne? \nMarco Tiede:\nJa, ich glaube auch.\nMirjam Rosentreter:\nZu Extrapod, Kurzpod. Langpod – das Wort haben wir noch gar nicht benutzt. Aber die langen Folgen könnten wir ja so nennen. Jedenfalls ist dies keine normale Folge. Weil wir euch eine kleine Pause ankündigen wollen. Keine lange! Nur im Mai gibt es kein Gespräch, außer unseres jetzt hier. Und wir wollen euch ein bisschen erzählen, dass wir in Bremen auf dem Fachtag Neurodivergenz waren. Das war erst gestern. Deswegen sind wir heute auch beide noch ganz voll davon. Und gleichzeitig, zumindest was mich angeht, ein bisschen leer im Kopf. Weil ich so genetzwerkt habe da! Und wir zusammen ja auch noch einen Workshop gemacht haben.\nMarco Tiede:\nWer sich ein bisschen mehr zu dem Fachtag informieren will, der dürfte die Berichterstattung von buten un binnen sehen. Da wird man davon ein bisschen was sehen können.",
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    "text": "Mirjam Rosentreter:\nDa warst du im Gespräch ja mit den anderen tollen Gästen. Also, wir haben beschlossen, uns mit der ADHS-Selbsthilfe in Bremen zu vernetzen und den Leiter davon – oder den Initiator – Chris bald in den Podcast mal einzuladen.\nMarco Tiede:\nDer ja auch eine Doppeldiagnose hat, also ein Vertreter der AUDHS ist, ne? \nMirjam Rosentreter:\nJa. Und auch die anderen tollen Gäste haben zugesagt, die wir angefragt haben. Aso ihr dürft euch freuen. Mal gucken, wann wir es organisiert kriegen. Aber wir wollen auf jeden Fall mit Professor Frank-André Zimpel eine Folge aufnehmen. Und mit Alexander Knauerhase. Und dann waren ja in unserem Workshop noch so tolle Leute! Also, Marco und ich haben zusammen mit Imke Heuer, die ja in unserem ersten Livepod zu Gast war, den Workshop zusammen gemacht. Der Titel war: „Wie werden…",
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    "text": "Marco Tiede:\nWie werden autistische Kinder selbstbestimmte Erwachsene?\nMirjam Rosentreter:\nEltern in der Vermittlerrolle.“ Und dann hatten wir Imke noch dabei für ihre Innenperspektive.\nMarco Tiede:\nBeziehungsweise hatten die anwesenden Gäste dort ja auch sehr viele unterschiedliche Perspektiven aus unterschiedlichen Bereichen.\nMirjam Rosentreter:\nJa, damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Also es waren Soziologen, Soziologinnen, Sozialarbeiterinnen und -arbeiter, viele Angehörige. Und zwar nicht nur Eltern, sondern auch eine Freundin, eine Schwester, deren Schwester eben autistische Kinder hat. Viele haben gesagt, sie sind selbst auch neurodivergent, also irgendwo im Spektrum. Und eine Psychiatrie-Fachkraft war dabei. Was fällt dir noch ein? Jemand, der in der Jurist… \nMarco Tiede:\nEine Juristin.\nMirjam Rosentreter:\nJa, genau. Echt eine tolle Mischung.\nMarco Tiede:\nJa, es war eine interessante, ja. Und das hat auch eigentlich den ganzen Workshop so getragen. Den können wir jetzt und wollen wir jetzt auch nicht inhaltlich vertiefen. Aber dass wir da nochmal auf so eine vielfältige Perspektive trafen. Und auch austauschen konnten, was denn hilfreich ist, um autistische Kinder zu selbstbestimmten Erwachsenen zu machen. Das hat ja viele Facetten. Die können wir bestimmt gelegentlich nochmal mit anderen Gästen auch besprechen und vertiefen. Aber das war so der Hauptinhalt dieses Podcasts – äh Quatsch: dieses Workshops!\nMirjam Rosentreter:\nDu, ich hätte echt Lust, den mit euch noch mal zu machen oder mit dir noch mal zu machen. \nMarco Tiede:\nDiesen Workshop? \nMirjam Rosentreter:\nDiesen Workshop, ja. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich habe sowas in dieser Form noch nie gemacht und würde mich freuen. Also wenn hier jemand zuhört und Interesse hat, warum nicht. Meldet euch bei uns! Dann kommen wir mal vorbei.\nMarco Tiede:\nJa, vielleicht ist es ja auch ein Format für den Elternkreis, das da nochmal aufzubereiten.\nMirjam Rosentreter:\nWas ich von unserem neuen Format übernommen habe, sind diese Moderationskarten. Ich habe mir nämlich überlegt, damit wir möglichst kurz werden, schreibe ich heute hier nur Stichpunkte auf. Und ich nehme mal die nächste Karte: Shownotes.",
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    "text": "Marco Tiede:\nDie sind ja zum Teil sehr umfangreich. Ich muss mich da manchmal bremsen, wenn ich die zusammensuche. Dass ich nicht eine wissenschaftliche Arbeit daraus mache, wo ich jegliche Quellen hinterlegen will. Ich glaube, einer der letzten Folgen hatte irgendwie einen zehnseitigen Show-Notes-Teil. Der dann ja natürlich bei manchen öffentlichen Streaming-Plattformen dann einfach abgeschnitten wird. Und wenn ihr aber gern auch so detailliert und wissenschaftlich vorgeht wie ich, dann könnt ihr das direkt auf unserer Webseite nachvollziehen. Glaube ich, das hattest du vorhin besser beschrieben, erzähl du mal mehr.\nMirjam Rosentreter:\nJa, also wenn ihr über unsere Website www.spektrakulaer.de, also mit AE geschrieben, zu einer Folge durchklickt und da auf die Pünktchen geht. Da könnt ihr dann die Shownotes auch sehen.\nMarco Tiede:\nUnd die drei Pünktchen, die du ansprachst, das sind die, die beim Player unten rechts, ne? Die drei nebeneinanderstehenden kleinen Punkte. Sozusagen wie sonst diese drei Striche, die übereinander sind. Sind es da drei Punkte, die du ansprachst.\nMirjam Rosentreter:\nIch meine ja.\nMarco Tiede:\nUnd das ist dann dieses, was dann das Menü öffnet für die Shownotes, ne? \nMirjam Rosentreter:\nWir bringen ja einfach dann auch immer noch irgendwelche Literaturtipps mit und so. Die muss man ja schon auch einmal ausschreiben, sonst sucht ihr euch ja dumm und dämlich. \nWenn wir bei dem Thema hier – andere Podcastplayer – und so weiter sind: Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr uns da mehr Bewertungen dalassen würdet. Also, das kann gern noch mehr werden. Denn je mehr Bewertungen für unseren Podcast abgegeben werden, umso eher trauen sich vielleicht auch Leute, die nur mal grob zum Thema Autismus recherchieren, da mal reinzuhören. Weil sie denken: Ach, das haben ja schon viele gehört. Das könnte ja gut sein.\nMarco Tiede:\nDas ist eh immer hilfreich. Das typische, was ja alle sagen: Abo und Benachrichtigung und Bliblablub, ne?",
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    "start": 384.0,
    "text": "Mirjam Rosentreter:\nJa. Und man kann ja auf unserer Homepage, das wollte ich an dieser Stelle auch mal erwähnen, dann auch die Transkripte, die zumindest von mir redigiert sind, lesen. Nicht die von einer KI erstellten, die es in manchen Streaming-Diensten auch automatisch gibt. Die findet ihr unter dem Reiter Episoden. Und da, wenn ihr da draufklickt, da kommt man auch auf die Transkripte. Ist für eine Recherche, wenn ihr nochmal nach bestimmten Begriffen suchen wollt, vielleicht ganz gut. Und bitte: Wenn ihr was zitieren wollt, dann macht das gerne. Aber nicht abschreiben!\nMarco Tiede:\nJa, dann auch als Zitat kennzeichnen. So wie es sich für wissenschaftliche Arbeiten gehört. \nUnd ich weiß nicht, ob du schon da auf den Punkt kommen wolltest, unsere Zusammenarbeit auch mit der...",
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    "start": 427.0,
    "text": "Mirjam Rosentreter:\nDer Agentur selbstverständlich, ja. Ja, da sind wir sehr dankbar für. Das ist ja die Agentur, die uns dabei hilft, unsere Website weiter zu gestalten. Also, die überhaupt unsere Corporate Design… also unser Orange mit Spektakulär, also unserere Corona drumrum. Wir erweitern den Horizont, war so unsere Impression, als das entstanden ist.\nMarco Tiede:\nJa, schade, dass das Wort Corona so belastet ist, ne.\nMirjam Rosentreter:\nJa, also die einer Sonnen- oder Mondfinsternis. Also, liebe Kolleginnen und Kollegen bei Selbstverständlich: Vielen Dank! Und wenn ihr selbst ein inklusives Projekt habt. Oder es euch einfach wichtig ist, dass eure Inhalte so viele Menschen wie möglich verstehen und einfach alle mitnehmen. Dann könnt ihr euch gerne auch an die Agentur Selbstverständlich wenden. Die freuen sich bestimmt!\nMarco Tiede:\nJa, was hast du noch für eine Karte liegen?",
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    "start": 481.0,
    "text": "Mirjam Rosentreter:\nWeitersagen, weiterhören! Ihr könnt ja die Pause nutzen, unsere anderen 16 Folgen noch einmal durchzuhören und uns weiterzuempfehlen. Auch unsere Extrapods.\nUnd jetzt habe ich am Schluss hier noch eine ganz traurige, also eine Karte mit traurigem Inhalt liegen. Also, wir haben kurz vor unserem Gespräch darüber gesprochen: Unser Gast im Extrapod 2, Hajo Zeng, ist vor zwei Tagen gestorben. Das haben wir heute erst erfahren. Er ist ein ganz enger Freund und Kollege von Imke Heuer, die mit uns auch den Workshop gemacht hat. Er hat Aspies e.V. gegründet, einer der Vorkämpfer in Deutschland für die autistische Selbstvertretung. \nMarco Tiede:\nJa, der war ja in Hamburg auch sehr aktiv bei diesem Verein AutSocial, in dem ja auch Imke tätig ist.\nMirjam Rosentreter:\nUnd hat viele gute Bücher geschrieben.\nMarco Tiede:\nJa, ja. Und ja, ich glaube, das ist vielleicht dann nochmal ein kurzer Moment, um die ein oder andere Erinnerung auszutauschen. Also, meine Erinnerung an Hajo, die am intensivsten ist: Dass er Workshops zu autistischen Fähigkeiten angeleitet hatte. Das war für Menschen gedacht, die für sich eine Orientierung suchten. Was bringe ich denn eigentlich mit und wo könnte ich mich beruflich einbringen? Und ich war da zu Gast, also als bis dahin bekannter neurotypischer Mensch. So, um auch zu schauen: kann (können) bestimmte Klienten was davon für sich anfangen. Aber für mich war es auch eine interessante Suche oder Orientierung. So mal zu mitbekommen: Was bringe ich denn eigentlich mit? Und das war ein interessanter Austausch mit den Menschen, die da hinkamen. Das war relativ klein. Das ist das, was Hajo mir damals ermöglicht hat: Als neurotypischer Mensch in einem eigentlich für autistische Menschen vorbehaltenen Workshop.\nMirjam Rosentreter:\nWie hast du ihn da erlebt?\nMarco Tiede:\nSehr herzlich. Sehr klar in seinen Äußerungen. Und gleichzeitig eben diese Herzlichkeit, dieses Willkommen. Ich habe mich da sehr willkommen gefühlt. Er hatte, glaube ich, erst kurz gestutzt. Dann sagte er: Ja, das ist okay. Ich glaube, das versuchen wir jetzt mal. Das ist meine Erinnerung an Hajo. Auch, wie er mit dir gesprochen hatte. Und auch in seiner Klarheit und in der Wärme, in der er auch über Menschen spricht, die er begleitet hat.\nMirjam Rosentreter:\nJa, und wie viel Energie er da reingesteckt hat in seine Aufklärungsarbeit. Das war zu spüren in dieser sehr herausfordernden Interviewsituation. Die auch noch spontan… Also, wir haben uns spontan getroffen. Also, ich bin ihm begegnet, hab ihn einfach angequatscht. Ich wusste ja, dass er da ist und Imke hatte ihn auch darauf vorbereitet irgendwie. Aber dass er jetzt in dem Moment da an der Kaffeemaschine von mir von der Seite angequatscht wird. Damit hatte er ja nicht gerechnet.\nMarco Tiede:\nJa, und dann sozusagen in einer autismusunfreundlichen Umgebung dann mal eben ein konzentriertes Gespräch zu geben. Also, spricht ja auch dann für eine große Motivation, ja, seine Anliegen zu formulieren. Egal wo und unter welchen Umständen. Obwohl er ja auch sagt: Er achtet schon gut auf sich und guckt, dass er auch seine Erholungszeiten hat.",
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    "text": "Mirjam Rosentreter:\nJa. Also, wir hören uns jetzt eigentlich eine gewohnte Zeit lang nicht mehr. Weil wir ja nächsten Monat dann wieder da sind und ihr uns ja jetzt auch kurz gehört habt. Wir wünschen euch eine schöne Zeit. Und achtet gut auf euch.\nMarco Tiede:\nJa, dann bis bald. Ich freue mich. Tschüß! \nMirjam Rosentreter:\nTschüß.",
    "end": 714.0
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    "start": 714.0,
    "text": "Outro\nMusik\nSprecher: \nDas war Spektrakulär. Eltern erkunden Autismus.\nMirjam Rosentreter:\nUnsere Kontaktdaten und alle Infos zu unseren Folgen findest du in den Shownotes auf unserer Seite spektrakulaer.de.\nSprecher:\nDer Podcast aus dem Martinsclub Bremen. \nMusikende\nSprecher: \nGefördert durch die Heidehof-Stiftung, die Waldemar-Koch-Stiftung und die Aktion Mensch.\nSprecherin:\nIn Zusammenarbeit mit Selbstverständlich, der Agentur für barrierefreie Kommunikation.",
    "end": 745.158
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