[
  {
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    "end": 15.56,
    "text": " Hallo und willkommen zum Podcast des Universitätsklinikums St. Pölten. Sie hören uns aus dem Raum G1.3",
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  },
  {
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    "end": 21.56,
    "text": " und in den nächsten Minuten werden wir uns mit dem Thema innere Medizin auseinandersetzen.",
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  },
  {
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    "end": 30.56,
    "text": " Wir, das sind ich, Oliver Loiskandl und Peter Redl-Lenk und uns gegenüber sitzt heute Professor",
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  {
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    "end": 39.52,
    "text": " Primarius, Dr. Wiesholzer. Ich hoffe, ich habe nichts vergessen bei den unendlich vielen Titeln,",
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  {
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    "end": 45.44,
    "text": " die wir da im Haus verliehen kriegen. Martin wäre noch mein Vorname. Genau, Martin Wiesholzer.",
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  {
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    "text": " Vielen Dank für deine Zeit, Martin. Ich beginne gleich mit der ersten Frage. Du bist Internist im Haus",
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  {
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    "text": " und jetzt wäre es interessant, was bringt dann zu inneren Medizin als junger Mensch und was hat",
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  },
  {
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    "end": 73.8,
    "text": " die zur inneren Medizin gebracht? Da muss ich lange zurückdenken, weil das ist ja schon sehr lange",
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  {
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    "text": " her ist. Ich kann mich erinnern, während meines Medizinstudiums, und ich wollte immer Medizin",
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  {
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    "text": " studieren, eigentlich seit ich 15 Jahre alt bin, oder war, habe ich das rigoros einmal",
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  {
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    "end": 92.92,
    "text": " innerer Medizin gemacht und wie dann das geschafft habe und ich habe das ganz gut gemacht, bin ich",
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  {
    "start": 92.92,
    "end": 97.72,
    "text": " dort gesessen und dann habe ich gedacht und das war jetzt die innere Medizin, das Zentrum der Medizin.",
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  {
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    "end": 103.24,
    "text": " Das kann es einfach nicht gewesen sein. Ich kann mich jetzt nicht mit kleinen chirurgischen Fächern",
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    "start": 103.24,
    "end": 109,
    "text": " ohne die abwerten zu wollen beschäftigen, um mich von dem Kernthema der Medizin und das war für",
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  },
  {
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    "end": 113.4,
    "text": " mich die innere Medizin immer entfernen und ich bin dann zum Vorlesungsassistenten gegangen,",
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    "text": " was kann ich machen, dass ich in der innere Medizin bleiben kann und er hat gesagt,",
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    "end": 122.6,
    "text": " gehens zum Prüfer und fragen sie ihn, ob er einen Job für sie hat und bin dann zu meinem",
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  {
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    "end": 127.8,
    "text": " Prüfer gegangen und der hat mir das Angebot gemacht, eine Dissertation zu schreiben. Ich glaube,",
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  },
  {
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    "end": 132.28,
    "text": " ich war einer der wenigen in meinem Jahrgang von 2000 Studenten der Dissertation geschrieben hat,",
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  {
    "start": 132.28,
    "end": 135.64,
    "text": " das war nämlich damals freiwillig und das habe ich nur deshalb gemacht, ",
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  {
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    "end": 142.76,
    "text": " um der innere Medizin verbunden zu bleiben. Das habe ich bis Ende meines Studiums weitergemacht,",
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  {
    "start": 142.76,
    "end": 147.96,
    "text": " bin dort im Forschungslabor mit anderen Kollegen gewesen und habe danach gleich nach dem Studium",
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  {
    "start": 147.96,
    "end": 154.2,
    "text": " Ende im AKH begonnen in Wien damals und so bin ich irgendwie in die innere Medizin gerutscht und",
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  },
  {
    "start": 154.2,
    "end": 162.76,
    "text": " der bin ich bis heute dran geblieben. Jetzt sitzt uns beiden vergleichsweise junger Mann gegenüber,",
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  },
  {
    "start": 162.76,
    "end": 168.44,
    "text": " der Abteilungsleiter der innere Medizin ist und zwar der ersten inneren Medizin,",
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  },
  {
    "start": 168.44,
    "end": 175.24,
    "text": " was impliziert, dass wir mehrere Abteilungen für innere Medizin im Haus haben. Gibt es da",
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  },
  {
    "start": 175.24,
    "end": 181.08,
    "text": " eine Möglichkeit sozusagen, eine Differenzierung zu schaffen zwischen diesen inneren Medizinabteilungen?",
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  },
  {
    "start": 181.08,
    "end": 189.16,
    "text": " Ja, das ist eigentlich ganz klar abgegrenzt. Wir haben, und das ist auch der Anspruch eines",
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  },
  {
    "start": 189.16,
    "end": 194.52,
    "text": " großen Krankenhaushalts und einer Universitätsklinik, natürlich Schwerpunkte schaffen müssen,",
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  },
  {
    "start": 194.52,
    "end": 201.08,
    "text": " weil die innere Medizin so breit ist, dass man, wenn man ganz vorne dabei sein will,",
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  },
  {
    "start": 201.08,
    "end": 205.32,
    "text": " sich spezialisieren muss und deshalb gibt es die Spezialisierungen. Die erste Medi ist",
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  },
  {
    "start": 205.32,
    "end": 210.2,
    "text": " eigentlich sehr breit aufgestellt, hat nämlich drei Schwerpunkte. Das eine ist die Nephrologie,",
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  },
  {
    "start": 210.2,
    "end": 217.88,
    "text": " das ist das Fach, aus der ich komme. Das andere ist die Hematologie, einfach auch das nahezu",
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  {
    "start": 217.88,
    "end": 225,
    "text": " sich explosionsortige Wissen und in den therapeutischen Möglichkeiten verbreitet. Und das dritte ist",
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  },
  {
    "start": 225,
    "end": 232.76,
    "text": " die Endokrinologie, wobei es unter Endokrinologie sehr häufig missverstanden wird, die Diabetologie.",
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  {
    "start": 232.76,
    "end": 240.68,
    "text": " Also Endokrinologie ist alles, was mit inneren Drüsen, Hormonen sich beschäftigt und nicht",
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  },
  {
    "start": 240.68,
    "end": 247.08,
    "text": " nur der Diabetes mellitus und die Fettstoffwechselstörung, wie es oftmals verwechselt wird. Und diese",
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  },
  {
    "start": 247.08,
    "end": 253.72,
    "text": " drei Schwerpunkte versuchen wir zu leben und in all diesen drei Schwerpunkten gehen wir uns nicht",
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  {
    "start": 253.72,
    "end": 258.76,
    "text": " mit dem Mittelmaß, glaube ich, zufrieden, sondern wir wollen ganz vorne mitmischen und das ist",
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  },
  {
    "start": 258.76,
    "end": 265.88,
    "text": " unser Bestreben vom ersten Tag bis heute. Du hast jetzt einen Begriff gebraucht, nämlich Nephrologie",
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  },
  {
    "start": 265.88,
    "end": 271.64,
    "text": " und Hämatoonkologie. Kennt das vielleicht ein bisschen allgemein verständlicher erklären,",
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  },
  {
    "start": 271.64,
    "end": 278.52,
    "text": " was jetzt mit Nephrologie konkret gemeint ist bzw. Hämatoonkologie? Gerne, die Nephrologie ist",
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  {
    "start": 278.52,
    "end": 284.88,
    "text": " im Prinzip beschäftigt sich mit dem Organ der Nieren und zwar als internistischer Sicht. Wir",
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  {
    "start": 284.88,
    "end": 291.68,
    "text": " schneiden nicht, wir operieren nicht die harnableitenden Wege, also der Ureter, die Blase, das überlassen",
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  {
    "start": 291.68,
    "end": 299.16,
    "text": " wir den Urhologen, das ist ein chirurgisches Fach, aber alle anderen Nierenerkrankungen behandeln wir,",
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  {
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    "end": 305.12,
    "text": " wir ersetzen die Niere auch so gut es geht, also die ganzen Dialyseverfahren können in unserem",
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  {
    "start": 305.12,
    "end": 313.08,
    "text": " Bereich und auch die Nierentransplantation letztendlich, die den Leuten mit einem Verlust der",
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  {
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    "end": 320.12,
    "text": " Nierenfunktion wieder ermöglicht von der Dialyse, also von der Nierenersatztherapie wegzukommen. Wir",
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  {
    "start": 320.12,
    "end": 325.8,
    "text": " betreuen auch Transplantierte, bereiten sie vor, schicken sie in die Transplantzentren,",
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  {
    "start": 325.8,
    "end": 330.96,
    "text": " übernehmen sie dann wieder und betreuen sie. Also alles was mit Nierenerkrankungen zu tun hat,",
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  },
  {
    "start": 330.96,
    "end": 337.56,
    "text": " macht die Nephrologie. Die Hämatoonkologie ist das, was man mit dem Überbegriff Krebserkrankung",
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  {
    "start": 337.56,
    "end": 345.6,
    "text": " bezeichnen könnte, wobei die Onkologie sich mehr mit den soliden Tumoren wie Darmkrebs, Lungenkrebs,",
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  {
    "start": 345.6,
    "end": 353.48,
    "text": " Bauchspeicheldrüse beschäftigt, die Hämatologie, das ist der zweite Teil, sich mit den Bluterkrankungen beschäftigt.",
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  {
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    "end": 362.44,
    "text": " Gemeinsam sind sie die Hämatoonkologie. Jetzt hat natürlich jede innere Medizinabteilung so gewisse",
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  {
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    "end": 369.84,
    "text": " Schwerpunkte. In meiner Wahrnehmung ist einer von diese Schwerpunkte die Dialyse und ich",
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  {
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    "end": 378.04,
    "text": " glaub, also Verfahren den Menschen, die eben so eine Nierenersatztherapie brauchen, entgegenzukommen,",
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  {
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    "end": 384.6,
    "text": " dass die ja möglichst unbelastetes Leben führen können. Kennt das da vielleicht ein",
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  {
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    "end": 389.8,
    "text": " bisschen die Verfahren beschreiben, die wir im Haus so zur Anwendung bringen oder vielleicht auch",
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  {
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    "end": 397.48,
    "text": " Verfahren, die wir übers Haus hinaus zur Anwendung bringen? Die Dialyse ist ein kleiner Teil der",
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  {
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    "end": 402.6,
    "text": " Nephrologie, weil unser oberstes Ziel ist ja den Verlust an die Infunktion und die Notwendigkeit",
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  {
    "start": 402.6,
    "end": 409.88,
    "text": " der Dialyse zu verhindern. Dennoch ist Sankt Pölten eines der bedeutendsten Dialysezentren in Österreich.",
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  {
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    "end": 417.48,
    "text": " Wir haben ungefähr 210 derzeit Hämodialyse-Patienten. Das sind die Patienten, die diese klassische Blutwäsche",
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  {
    "start": 417.48,
    "end": 425.16,
    "text": " machen. Wir versuchen da die Niere zu ersetzen, indem sie dreimal vier Stunden in etwa pro Woche",
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  {
    "start": 425.16,
    "end": 431.4,
    "text": " zu uns kommen. Das Blut wird aus dem Körper entnommen und über einen Filter gereinigt und",
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  },
  {
    "start": 431.4,
    "end": 437.16,
    "text": " wieder zurückgegeben. Das ist die Hämodialyse. Die Bauch-Dialyse oder Peritoneal-Dialyse,",
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  },
  {
    "start": 437.16,
    "end": 442.28,
    "text": " auch da ist Sankt Pölten eines der drei großen Zentren in Österreich, ist ein ganz ein anderes",
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  {
    "start": 442.28,
    "end": 446.68,
    "text": " System. Es ist nämlich eine Heim-Dialyse. Die Patienten kommen nur alle vier bis sechs Wochen zu",
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  },
  {
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    "end": 453.88,
    "text": " uns und dialysieren sich zu Hause. Wir verwenden aus dem Filter das eigene Bauchfell. Die Patienten",
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  {
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    "end": 459.96,
    "text": " fühlen sich eine Glucose, also eine Zuckerlösung in den Bauch ein und wechseln die alle paar Stunden.",
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  {
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    "end": 466.2,
    "text": " Sie können das auch über ein Gerät machen, das das in der Nacht macht und dialysieren sich so mit",
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  },
  {
    "start": 466.2,
    "end": 474.76,
    "text": " selbst. Also ganz eine andere Methode, die sehr wenig Technik benötigt, sehr viel ärztliches Wissen",
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  {
    "start": 474.76,
    "end": 481.32,
    "text": " braucht, aber den Patienten eine Heimtherapie ermöglicht. Also die brauchen nicht ins Krankenhaus",
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  {
    "start": 481.32,
    "end": 486.6,
    "text": " kommen. Der Besonderheit von Sankt Pölten ist die assistierte Bauch-Dialyse, wo wir wirklich,",
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  {
    "start": 486.6,
    "end": 492.76,
    "text": " glaube ich, im deutschsprachigen Raum führen sollen. Wir haben schon seit dem Jahr 2007 ein",
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  {
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    "end": 498.52,
    "text": " assistiertes Programm. Das heißt, unsere Schwestern fahren nach Hause und helfen den Ärmsten unserer",
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  {
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    "end": 504.2,
    "text": " Patienten mit den Multimorbiden, den Bettlägigen, für die die Reise ins Krankenhaus, für die die",
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  },
  {
    "start": 504.2,
    "end": 509.64,
    "text": " Hämodialyse eigentlich körperlich nicht mehr zumutbar ist, dass sie zu Hause ihre Nierenersatztherapie",
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  },
  {
    "start": 509.64,
    "end": 516.84,
    "text": " machen. Und erst vor zwei Wochen ist es uns gelungen, auch eine Finanzierung zu finden für",
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  },
  {
    "start": 516.84,
    "end": 523.64,
    "text": " das Heimpflege-Netzwerk. Das heißt in Zukunft wollen wir die Heimpflege-Netzwerke schulen, dass",
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  },
  {
    "start": 523.64,
    "end": 530.72,
    "text": " die die Dialyse zu Hause durchführen und wir praktisch nur noch Pflegekräfte aus diesen",
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  },
  {
    "start": 530.72,
    "end": 536.44,
    "text": " Netzwerken schulen, die medizinische Aufsicht haben. Und damit können wir diese Methode viel",
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  },
  {
    "start": 536.44,
    "end": 543.48,
    "text": " mehr Patienten in Zukunft anbieten. Ist eine große Freude und wir haben 13 Jahre oder 15 Jahre dafür gekämpft.",
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  },
  {
    "start": 543.48,
    "end": 550.36,
    "text": " Und jetzt ist der erste Schritt in die Richtung getan. Anfang Juli werden wir den ersten Patienten an",
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  },
  {
    "start": 550.36,
    "end": 556.88,
    "text": " das Heimpflege-Netzwerk übergeben. Martin, du hast gesagt 210 Hämodialyse-PatientInnen,",
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  },
  {
    "start": 556.88,
    "end": 561.76,
    "text": " wie viele Peritonealdialyse-PatientInnen, also Bauchfelldialyse-PatientInnen betreut,",
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  },
  {
    "start": 561.76,
    "end": 568.64,
    "text": " St. Pölten ungefähr? Im Augenblick sind es in etwa 50 PatientInnen, die Tendenz geht steil nach oben.",
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  },
  {
    "start": 568.64,
    "end": 579.64,
    "text": " Das heißt, 25 Prozent der HD-Patienten sind PD-Patienten. Das ist eine gewaltige Zahl,",
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  },
  {
    "start": 579.64,
    "end": 586.8,
    "text": " glaube ich, wenn wir sich den österreichischen Vergleich anschauen. Also da sieht man, dass hier",
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  },
  {
    "start": 586.8,
    "end": 592.4,
    "text": " St. Pölten wirklich großartiges Leistung ist. Österreichweit sind wir in etwa bei 8 Prozent. Genau,",
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  },
  {
    "start": 592.4,
    "end": 600.4,
    "text": " also den Schnitt, den toppen wir in einer Art und Weise, die wirklich großartig ist. Du hast",
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  },
  {
    "start": 600.4,
    "end": 606.24,
    "text": " gesagt, die Patientinnen, die an der Dialyse betreut werden, sind nur ein kleiner Teil. Wo ist",
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  },
  {
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    "end": 614.04,
    "text": " der andere Teil? Wie wird der betreut? Also wir sehen uns zunehmend als Servicezentrum oder",
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  },
  {
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    "end": 620.76,
    "text": " Spezialzentren für alle Nierenerkrankungen. Wir betreuen einerseits knapp 200 nierentransplantierte",
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  },
  {
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    "end": 629.72,
    "text": " Patienten, das ist die eine Gruppe. Und die anderen, wie überall, ist die Spezialisierung ein Muss",
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  },
  {
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    "end": 633.8,
    "text": " eigentlich in der Inneren Medizin, weil das Wissen so für mehr wird und die therapeutische",
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  },
  {
    "start": 633.8,
    "end": 639.44,
    "text": " Möglichkeiten. Und wir haben zum Beispiel für Autoimmunerkrankungen, wo man die Niere verlieren",
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  },
  {
    "start": 639.44,
    "end": 645.04,
    "text": " kann, wie der Lupus erythematodes eine eigene Ambulanz eröffnet. Wir haben für Gefäßentzündungen,",
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  },
  {
    "start": 645.04,
    "end": 651.4,
    "text": " Vaskolitiden, nennt man die, die auch die Niere zerstören können, eine eigene Ambulanz. Wir haben",
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  },
  {
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    "end": 657.48,
    "text": " eine eigene Ambulanz jetzt für Glomerul und Nephritiden, also die eigentlichen Nierenerkrankungen,",
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  },
  {
    "start": 657.48,
    "end": 663,
    "text": " die aber nur einen kleinen Teil ausmacht. Also es gibt viele Aktivitäten in der Ambulanz, wo wir",
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  {
    "start": 663,
    "end": 667.28,
    "text": " im Prinzip unseren Patienten unsere Expertise zur Verfügung stellen wollen und wo sich auch",
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  },
  {
    "start": 667.28,
    "end": 672.36,
    "text": " einzelne Oberärzte und Fachärzte von mir spezialisieren, um ganz vorne dabei zu sein. Es",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 672.36,
    "end": 677.8,
    "text": " läuft auch für sich sehr gut. Um eben eine Dialysepflichtigkeit zu verhindern und lange",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 677.8,
    "end": 684.44,
    "text": " hinaus zu zögern. Ich habe sage, unser besonderes Programm in St. Pölten, das nennt sich \"Fornet\".",
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  },
  {
    "start": 684.44,
    "end": 689.72,
    "text": " Wüsst du dann auch kurz, was du dazu sagen, weil ich denke, das Fornet ist eigentlich ein eigener",
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  },
  {
    "start": 689.72,
    "end": 698.12,
    "text": " Podcast, den wir da gerne mal vorstellen möchten. Die Idee hinter dem Fornet-Programm ist, dass wenn",
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  },
  {
    "start": 698.12,
    "end": 703.36,
    "text": " ein Patient seine Niere verliert und wir sehen, dass wir nichts mehr, dass wir therapeutisch nicht",
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  },
  {
    "start": 703.36,
    "end": 707.68,
    "text": " mehr eingreifen können, dann ist es eigentlich eine schreckliche Zeit für den Patienten. Es bricht",
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  },
  {
    "start": 707.68,
    "end": 712,
    "text": " eine Welt für ihn zusammen. Er begibt sie in Abhängigkeit von entweder einer Maschine oder von",
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  },
  {
    "start": 712,
    "end": 720.12,
    "text": " einer Prozedur und das alles stürzt über ihn und seine Angehörigen einher. Das heißt, diese Zeit",
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  },
  {
    "start": 720.12,
    "end": 725.72,
    "text": " muss eigentlich überfordert sein. Es ist fast jeder damit überfordert. Und um den Patienten",
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  {
    "start": 725.72,
    "end": 733.4,
    "text": " einen geordneten Übergang, Zeit sich damit zu beschäftigen, Angst zu verlieren, die richtige",
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  },
  {
    "start": 733.4,
    "end": 738.2,
    "text": " Form für sich auszuwählen. Weil im Prinzip 80 Prozent der Patienten können wählen, ob sie",
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  {
    "start": 738.2,
    "end": 742.48,
    "text": " Bauchdialyse oder Hämodialyse machen. Der Transplantation ist leider nicht so, da kommen",
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  {
    "start": 742.48,
    "end": 747.88,
    "text": " nur etwa 17 Prozent derzeit unserer Patienten in Frage. Aber um diesen Übergang für den",
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  },
  {
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    "end": 753.64,
    "text": " Patienten geordnet zu machen, eine freie Entscheidung für ihn und seine Angehörigen zu",
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  {
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    "text": " ermöglichen, wollen wir viele Informationen zur Verfügung stellen aus verschiedensten Gebieten",
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    "end": 764.08,
    "text": " von internistischer, ärztlicher, pflegerischer, diätologischer Sicht. Also wir wollen, dass das",
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  {
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    "end": 768.16,
    "text": " ganze Leben ihm vorstellen, als Dialyepatient, damit er die richtige Entscheidung trifft,",
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  },
  {
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    "end": 773.72,
    "text": " rechtzeitig, damit er sich vorbereiten kann, damit der Übergang dann ein möglichst wenig",
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    "end": 778.96,
    "text": "traumatisierender wird und die Erfolge zeigen, dass das sehr gut von den Patienten angenommen",
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  },
  {
    "start": 778.96,
    "end": 784.36,
    "text": " wird. Und ein Geheimnis für diesen hohen Bauchdialyse-Anteil ist auch, dass wir die Patienten rechtzeitig",
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  {
    "start": 784.36,
    "end": 789.2,
    "text": " informieren über diese Möglichkeit. Also da geht es um diese gemeinsam gut entscheiden,",
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  },
  {
    "start": 789.2,
    "end": 795.96,
    "text": " dieses choosing widely und dieses shared decision making, oder wie es so schön heißt, weil wir wissen,",
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  {
    "start": 795.96,
    "end": 801.28,
    "text": " dass die PatientInnen, die sich bewusst für eine Therapie entscheiden, dann die Therapie",
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  {
    "start": 801.28,
    "end": 807,
    "text": " treue, die adherence gesteigert wird. Weil das, wo ich immer denke, das mache ich, da kann",
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  {
    "start": 807,
    "end": 809.8,
    "text": " ich auch dahinter stehen. Das ist ein super, super Programm.",
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  },
  {
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    "end": 815.24,
    "text": " Und wenn es so weit ist, sind die meisten Patienten so eingeengt in ihre Entscheidungsfähigkeit,",
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  {
    "start": 815.24,
    "end": 819.8,
    "text": " weil es alles auf sie hineinstürzt, dass sie gar nicht die für sie optimale Entscheidungen",
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    "end": 822.84,
    "text": " oft treffen können, sondern sie nehmen einfach die nächste liegende.",
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  },
  {
    "start": 822.84,
    "end": 829.16,
    "text": " Und der Prozess ist immer ein Teamprozess, also die Patientenversorgung, als solches, wird",
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  },
  {
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    "end": 833.68,
    "text": " von mehreren Professionen wahrgenommen und auch diese Aufklärung.",
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  {
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    "end": 838.44,
    "text": " Genau, also wir sind überhaupt, wir haben, glaube ich, gerade was die, was die Nephrologie",
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  {
    "start": 838.44,
    "end": 844.2,
    "text": " betrifft, ist dieses Miteinander im interdisziplinären Team ein ganz, ein ganz",
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  {
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    "end": 850.84,
    "text": " stark ausgeprägt. Die Bauchdialyse wird großteils, ich hoffe, ich sage jetzt nichts falsches, von",
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  {
    "start": 850.84,
    "end": 856.48,
    "text": " der Pflege getragen. Unsere ExpertInnen sind österreichweit begehrte SprecherInnen",
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  {
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    "end": 864.04,
    "text": " und LehrerInnen, weil sie einfach eine Expertise aufgebaut haben in den Schulungen, im Umgang",
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  },
  {
    "start": 864.04,
    "end": 869.4,
    "text": " mit den Patienten, im Umgang mit anderen, die eigentlich ein ganz, das Herz der Dialyse",
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  },
  {
    "start": 869.4,
    "end": 873.92,
    "text": " sind. Diese ganze assistierte Bauchdialyse, wo wir zu den Patienten fahren, hat dann so",
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    "end": 878.68,
    "text": " viel Nähe und so viel Wissen über die Patienten gebracht und es wird großteils vom Pflegepersonal",
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    "end": 882.96,
    "text": " getragen. Also da gibt es überhaupt keine Hierarchien oder Abstufungen, da gibt es ja",
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    "end": 886.76,
    "text": " gar nicht nur miteinander und das ist, glaube ich, ein Paradebeispiel. Könnte eines sein",
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    "start": 886.76,
    "end": 892.28,
    "text": " für viele, viele Tätigkeitsbereiche. Und auch an der Hämodialyse arbeiten die Schwester",
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  {
    "start": 892.28,
    "end": 896.4,
    "text": " ja, wenn ich die gar nicht unerwähnt lassen, sehr, sehr selbstständig und haben eine",
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  {
    "start": 896.4,
    "end": 901.12,
    "text": " hohe Ausmaß an Expertise. Auch da ist das miteinander eigentlich ein ganz wichtiger Punkt.",
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  {
    "start": 901.12,
    "end": 907.8,
    "text": " Ja, ich denke ma, das kommt wahrscheinlich auch in diesem Gespräch raus und das werden",
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  {
    "start": 907.8,
    "end": 914.84,
    "text": " die ZuhörerInnen zu Hause auch merken und sitz gegenüber, der Herr Primarius, Dr. Wiesholzer,",
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  {
    "start": 914.84,
    "end": 919.16,
    "text": " der riesige Abteilung leitet, die sich aus drei verschiedenen Bereichen, wie man jetzt",
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    "start": 919.16,
    "end": 925.8,
    "text": " gehört, einmal auseinandersetzt und wir sind per du. Und es wird auch diese Zusammenarbeit",
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    "start": 925.8,
    "end": 932.16,
    "text": "hervorgehoben. Ich denke mir, das macht es auch aus in unserem Haus, in unserer Klinik.",
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    "start": 932.16,
    "end": 938,
    "text": " Diese Zusammenarbeit wird großgeschrieben und man sieht auch, was das in der PatientInnenversorgung",
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    "start": 938,
    "end": 946.28,
    "text": " für Auswirkungen hat. Das sehe ich genauso. Das zweite Thema, das wir zu Beginn angerissen",
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    "start": 946.28,
    "end": 953,
    "text": " haben, war die hämatoonkologische Versorgung von Patientinnen und Patienten. Du hast",
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    "start": 953,
    "end": 961.08,
    "text": " zuerst schon skizziert, da geht es um dieses Thema Krebs, da geht es um das Thema Erkrankungen,",
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    "end": 970.6,
    "text": " die im Blutsystem, im Gefäßsystem stattfinden. Was wären da so die Highlights, die uns vielleicht",
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  {
    "start": 970.6,
    "end": 978.2,
    "text": " ein bisschen unterscheiden von anderen Kliniken bzw. von anderen Klinikstandorten? Wo ist",
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    "start": 978.2,
    "end": 985.48,
    "text": " unser Expertise insbesondere als Universitätsklinikum? Also prinzipiell muss man sagen, ich glaube,",
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  {
    "start": 985.48,
    "end": 991.52,
    "text": " es gibt kein Teilgebiet der Medizin, das ist so fulminant entwickelt wie die Hämatoonkologie.",
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    "end": 994.28,
    "text": " Das ist eindeutig. Was wir an Wissen dazu",
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    "end": 1000.8,
    "text": " gewinnen, Monat für Monat, was für neue Therapien gibt, Dinge, die wir heute praktizieren werden in",
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    "end": 1008.56,
    "text": " drei Jahren völlig veraltet sein. Wir entwickeln uns so rasch in unseren Diagnose-Möglichkeiten,",
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    "end": 1013.52,
    "text": " aber auch in unseren Möglichkeiten, den Leuten, die Leute zu therapieren, dass es atemberaubend ist.",
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  {
    "start": 1013.52,
    "end": 1018.72,
    "text": " Und der Hämatoonkologe, den gibt schon lange nicht mehr in sein würden. Den sollte es eigentlich",
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    "end": 1025.72,
    "text": " nirgendwo mehr geben aus unserer Sicht, weil das Wissen einfach zu viel ist, um damit einer alles",
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  {
    "start": 1025.72,
    "end": 1030.76,
    "text": " überblicken kann. Das gibt es nicht mehr. Die Spezialisierung in der Hämatoonkologie geht",
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  {
    "start": 1030.76,
    "end": 1038.76,
    "text": " rasant voran und letztendlich braucht man eine große Abteilung mit vielen Experten, um wirklich",
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  {
    "start": 1038.76,
    "end": 1046.08,
    "text": " vorne dabei zu sein und den Leuten einfach die letzte Therapieform anzubieten, die es derzeit",
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  {
    "start": 1046.08,
    "end": 1051.56,
    "text": " gerade gibt und die derzeit verfügbar ist. Und dies jetzt ganz anders, bin ich mir sicher, wie wenn wir",
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  {
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    "end": 1056.04,
    "text": " in einem Jahr hier sitzen würden und wieder uns über die Therapien besprechen. Die klassische",
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    "start": 1056.04,
    "end": 1063.44,
    "text": " Chemotherapien verschwinden. Es gibt Antikörper, es gibt Immuntherapien. Es ist wirklich atemberaubend",
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  {
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    "end": 1067.56,
    "text": " und es ist für jeden, der sich für der Medizin begeistert und ich glaube, das hört man auch.",
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    "end": 1074.04,
    "text": " Wann ich darüber spreche, eine derartige Freude, wie sich das entwickelt. Es ist schön, dass wir",
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  },
  {
    "start": 1074.04,
    "end": 1079.52,
    "text": " alle dabei sind. Was wir in St. Pölten können, das ist der große Vorteil. Wir sind eine große",
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  {
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    "end": 1085,
    "text": " Abteilung mit vielen Oberärzten und wir haben bereits 2015 begonnen, uns zu spezialisieren.",
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  },
  {
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    "end": 1090.04,
    "text": " Damals waren meine Oberärzte nicht sehr begeistert von meiner Idee, weil jeder, niemand gibt",
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  {
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    "end": 1096,
    "text": " gern was auf. Aber heute ist es so, dass wir SpezialistInnen für Mama, also für Brustkrebs haben,",
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  },
  {
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    "end": 1101.28,
    "text": " wir haben Spezialisten für Darmkrebs, wir haben Spezialisten für Blutkrebs und innerhalb",
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  {
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    "end": 1107.44,
    "text": " von Blutkrebs wieder für die akuten Leukämien, für den Lymphdrüsenkrebs und für das multiple",
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  {
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    "end": 1114.4,
    "text": " Myelom. Jeder hat sich auf sein Gebiet spezialisiert, hat zwar betreut zwei andere Patienten mit, aber",
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  {
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    "end": 1119.84,
    "text": " die wesentlichen Entscheidungen werden vom Experten getroffen in erster Linie und nur so können",
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  {
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    "end": 1127.16,
    "text": " wir vorne dabei sein. Wir haben uns, glaube ich, aus der zweiten Reihe, gerade aus der Hämatologie, aber auch",
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  {
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    "end": 1132.4,
    "text": " was die soliden Tumore betrifft in den letzten Jahren wirklich in die Führungsliege der Hämatoonkologie in",
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  {
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    "end": 1139.32,
    "text": " Österreich katapultiert, sehr zum zu Überraschung vieler großer Zentren. Wir haben die Knochenmarkstransplantation",
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  },
  {
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    "end": 1145.72,
    "text": " nach St. Pölten geholt. Die Autologe, wo den Patienten seine eigenen Knochenmarkstammzellen",
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  {
    "start": 1145.72,
    "end": 1151.68,
    "text": " entnommen werden, dann kriegt er eine Hochdosis-Chemotherapie, die sein Knochenmark nicht aushält,",
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  {
    "start": 1151.68,
    "end": 1156.16,
    "text": " wo er an der großer Wahrscheinlichkeit versterben würde und dann kriegt er seine eigenen Zellen",
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  },
  {
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    "end": 1161.52,
    "text": " zurück. Die siedeln sich wieder im Knochenmark an und vermehren sich und beginnen wieder mit der",
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  {
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    "end": 1168.84,
    "text": " Blutbildung. Die gewissen Formen von Krebserkrankungen ist das eindeutig ein Vorteil. Und was wir jetzt",
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  {
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    "end": 1174.44,
    "text": " begonnen haben, ist die Car-T-Zell-Therapie, wo wir eines von sechs Zentren in Österreich sind, die",
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  },
  {
    "start": 1174.44,
    "end": 1180.48,
    "text": " berechtigt sind, diese Therapie in Österreich durchzuführen. Wir haben uns da gegen ganz große",
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  },
  {
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    "end": 1185.68,
    "text": " hämatologische Zentren in Wien und in anderen Bundesländern durchgesetzt und das zeigt, glaube",
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  },
  {
    "start": 1185.68,
    "end": 1190,
    "text": " ich schon von unserer Qualität, dass wir wirklich vorn dabei sein können. Und hinter den Car's",
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  },
  {
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    "end": 1195.12,
    "text": "ist wieder die nächste Generationen Medikamenten, die wir jetzt beginnen in klinischen Studien,",
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  },
  {
    "start": 1195.12,
    "end": 1201.6,
    "text": " wo wir Patienten praktisch chemotherapiefrei behandeln können mit verschiedenen Antikörpern.",
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  },
  {
    "start": 1201.6,
    "end": 1208.52,
    "text": " Also es tut sich sehr viel und wir tun alles, damit wir ganz voran dabei sein und um ganz voran",
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  },
  {
    "start": 1208.52,
    "end": 1214.44,
    "text": " dabei zu sein, muss man einfach eine gewisse Grundmasse an einer gewissen Größe der Abteilung",
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  },
  {
    "start": 1214.44,
    "end": 1219,
    "text": " haben, sonst kann man sie nicht spezialisieren. Du hast dazu etwas angesprochen, was ja auch sehr",
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  },
  {
    "start": 1219,
    "end": 1224.68,
    "text": " interessant ist, nämlich dieser Zuwachs an Wissen, der ja kaum überblickbar ist. Wie",
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  },
  {
    "start": 1224.68,
    "end": 1232.96,
    "text": " schafft man es als Abteilungsleiter dieses immer den Stand des Wissens zum Patienten und in",
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  },
  {
    "start": 1232.96,
    "end": 1238.8,
    "text": " die Therapie einzubringen? Wie gehts ihr da vor? Was ist eure Form von Wissensmanagement",
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  },
  {
    "start": 1238.8,
    "end": 1243.24,
    "text": " in dem Zusammenhang? Also es ist gelogen zu sagen, dass ein Abteilungsleiter alles wissen",
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  },
  {
    "start": 1243.24,
    "end": 1249.2,
    "text": " kann. Das ist unmöglich. Jeder der das sagt, muss in sich gehen, ob was sich mit sich selbst",
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  },
  {
    "start": 1249.2,
    "end": 1254.2,
    "text": " im Reinen ist. Ich bin so weit, dass ich sagen kann, ich weiß nicht alles, bei weitem nicht.",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1254.2,
    "end": 1258.72,
    "text": " Ich habe meine Spezialgebiete, so wie jeder andere, wo ich glaube wirklich ganz voran",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1258.72,
    "end": 1264.4,
    "text": " dabei bin, wo ich auch schaue, dass die Abteilung gut platziert ist. Aber ich habe ein Team",
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  },
  {
    "start": 1264.4,
    "end": 1270.92,
    "text": " von sehr erfahrenen Spezialisten. Wir tauschen uns gegenseitig aus. Wir lernen voneinander.",
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  },
  {
    "start": 1270.92,
    "end": 1275.64,
    "text": " Es ist ja nicht so, dass jeder in seinem Kämmerchen sein Wissen praktiziert, sondern ganz",
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  },
  {
    "start": 1275.64,
    "end": 1281.24,
    "text": " großgeschrieben an der Abteilung ist das Miteinander, das Wissen teilen. Das heißt, wenn du eine Frage",
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  },
  {
    "start": 1281.24,
    "end": 1287.12,
    "text": " speziell hast, dann gehst du zum Experten. Der Experte hat aber den Auftrag von mir, dass",
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  },
  {
    "start": 1287.12,
    "end": 1294.2,
    "text": " er sich genau in seinem Gebiet auskennt. Dafür kriegt er die Ressourcen, dafür werden ihm",
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  },
  {
    "start": 1294.2,
    "end": 1300.76,
    "text": " auch Fortbildungsmöglichkeiten national, aber vieles auch international. Weil es geht so schnell,",
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  },
  {
    "start": 1300.76,
    "end": 1304.36,
    "text": " dass man wirklich Kongresse besuchen muss. Das kann man nicht aus Zeitschriften oder Büchern",
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  },
  {
    "start": 1304.36,
    "end": 1309.64,
    "text": " lernen. Die sind einfach zu langsam. Bevor das in den Leitlinien ist, wird es bei uns",
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  },
  {
    "start": 1309.64,
    "end": 1315.2,
    "text": " meistens schon praktiziert. Die Zulassungen sind die Voraussetzungen, sobald ein Medikament",
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  },
  {
    "start": 1315.2,
    "end": 1320.24,
    "text": " verfügbar ist, wird es bei uns schon verwendet. Also jeder hat seine Aufgabe, sich in seinem",
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  },
  {
    "start": 1320.24,
    "end": 1325.24,
    "text": " Gebiet zu spezialisieren und dieses Wissen auch zu teilen. Und so können wir das im Prinzip",
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  },
  {
    "start": 1325.24,
    "end": 1329.96,
    "text": " allen unseren Patienten zugutekommen lassen. Das gilt für alles. Das gilt genauso für die",
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  },
  {
    "start": 1329.96,
    "end": 1333.12,
    "text": " Endokrinologie. Das gilt genauso für die Nephrologie.",
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  },
  {
    "start": 1333.12,
    "end": 1339.32,
    "text": " Hast du Nachwuchs sagen oder wie schaut der Nachwuchs aus? Also dieses SpezialistInnentum,",
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  },
  {
    "start": 1339.32,
    "end": 1346.88,
    "text": " das du da ansprichst, findest du genug Kollegen medizinischerseits, die sagen, ich möchte",
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  },
  {
    "start": 1346.88,
    "end": 1351.44,
    "text": " Experte im... Also wir haben eine Riesenanzahl an Ausbildungs-",
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  },
  {
    "start": 1351.44,
    "end": 1358.28,
    "text": " stellen, für eine innere Abteilung, wir haben 18. Ausbildungsstellen derzeit. Und ich glaube, wir sagen jetzt",
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  },
  {
    "start": 1358.28,
    "end": 1364.64,
    "text": " schon beim besetzen Ende 24, das heißt die KollegInnen müssen jetzt schon ein Jahr lang",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1364.64,
    "end": 1369.56,
    "text": " warten auf die Ausbildungsstelle bei uns. Also diese Begeisterung, die du versprühst,",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1369.56,
    "end": 1373.88,
    "text": " quasi die wirkt über deine Abteilung hinaus.",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1373.88,
    "end": 1377.96,
    "text": " Ich denke, das ist uns sehr gut gelungen und wir haben immer wieder Anfragen und ich",
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  },
  {
    "start": 1377.96,
    "end": 1387.36,
    "text": " muss leider auch viele abweisen. Aber mein Rat an alle ist, wenn man was wirklich möchte",
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  },
  {
    "start": 1387.36,
    "end": 1391.72,
    "text": " und das sehe ich immer wieder, dann kann man diese Ausbildung auch machen. Und ich glaube,",
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  },
  {
    "start": 1391.72,
    "end": 1396.84,
    "text": " dass wir eine Ausbildungstelle sind, wenn man bei uns ausgebildet ist, dann braucht man",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1396.84,
    "end": 1400.92,
    "text": " sich nirgendwo in Österreich, in Mitteleuropa und wahrscheinlich auch im Rest der Welt nicht",
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  },
  {
    "start": 1400.92,
    "end": 1404.72,
    "text": " verstecken, weil man ist wirklich gut ausgebildet, ob das jetzt in der Nephrologie ist, ob das",
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  {
    "start": 1404.72,
    "end": 1410.2,
    "text": " in der Endokrinologie ist oder der Hämatoonkologie. Das ist mein Anspruch an mich, dass ich die",
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  {
    "start": 1410.2,
    "end": 1416.24,
    "text": " Leute gut ausbilde und dass man wirklich vorne dabei sein kann, auch in der praktischen",
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  {
    "start": 1416.24,
    "end": 1419.56,
    "text": " Praxis. Das ist natürlich super für die PatientInnen-",
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  {
    "start": 1419.56,
    "end": 1423.76,
    "text": " Versorgung, weil die ExpertInnen in der Pflege und in der Medizin natürlich deren Wissen",
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  },
  {
    "start": 1423.76,
    "end": 1434.92,
    "text": " einbringen. Das heißt, Patient zu sein im Universitätsklinikum St. Pölten heißt, Medizin am letzten Stand",
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  },
  {
    "start": 1434.92,
    "end": 1441.08,
    "text": " des Wissens zu erleben. Von Leuten, denen Medizin Spaß macht, das glaube ich auch ganz",
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  },
  {
    "start": 1441.08,
    "end": 1446.04,
    "text": " wichtig. Das ist ein schöner Satz. Ich kann mich an viele Fälle erinnern, wo wir uns wirklich",
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  },
  {
    "start": 1446.04,
    "end": 1453.04,
    "text": " erst letztes Wochenende wieder, das ganze Wochenende mit Patienten beschäftigen in unserer Freizeit,",
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  {
    "start": 1453.04,
    "end": 1457.64,
    "text": " weil es auch einfach wichtig ist für den Patienten und weil wir damit Dinge erreichen",
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  },
  {
    "start": 1457.64,
    "end": 1462.64,
    "text": " können, die wir nicht erreichen würden, wenn wir Bürozeiten einhalten. Und das spürt man",
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  },
  {
    "start": 1462.64,
    "end": 1467.08,
    "text": " glaube ich bei vielen meiner Mitarbeiter, diese Begeisterung, der Mitarbeiterinnen, diese",
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  },
  {
    "start": 1467.08,
    "end": 1471.36,
    "text": " Begeisterung für die Medizin, die wir versuchen heute auch den jungen Kolleginnen und Kollegen",
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  },
  {
    "start": 1471.36,
    "end": 1479.68,
    "text": " mitzugeben. Ich würde es mit den drei Themengebieten noch gern rund machen und zwar dieses Themengebiet",
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  },
  {
    "start": 1479.68,
    "end": 1485.68,
    "text": " der Endokrinologie ansprechen. Wo sind da so die Highlights, wo sind da unsere Leuchtturm-",
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  },
  {
    "start": 1485.68,
    "end": 1491.84,
    "text": "Projekte in Bezug auf Erkrankungen der Drüsen, außerhalb jetzt da der Zuckerkrankheit oder",
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  {
    "start": 1491.84,
    "end": 1496.92,
    "text": " das Diabetes-mellitus? Also wie ich die Abteilung übernommen habe, waren es vor allem Typ",
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  },
  {
    "start": 1496.92,
    "end": 1501.44,
    "text": " zwei Diabetiker, die wir behandelt haben. Ich glaube, dass das im Krankenhaus nichts",
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  },
  {
    "start": 1501.44,
    "end": 1506,
    "text": " verloren hat. Das können wir nicht gut, weil wir die Patienten zu wenig oft sehen, weil",
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  },
  {
    "start": 1506,
    "end": 1510.76,
    "text": " wir sie zu wenig nahe am Patienten sind und wir haben auch nicht die Kapazität und wir",
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  },
  {
    "start": 1510.76,
    "end": 1516.84,
    "text": " brauchen es auch nicht zu machen. Wir versuchen uns dort zu positionieren, wo wir gebraucht",
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  },
  {
    "start": 1516.84,
    "end": 1521.12,
    "text": " werden. Das ist der Gestationsdiabetiker, die Schwangeren, die die Zuckerkrankheit werden.",
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  },
  {
    "start": 1521.12,
    "end": 1527.4,
    "text": " Die brauchen eine sehr rasche, sehr effektive und auch mit hoher Expertise ausgestattete",
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  {
    "start": 1527.4,
    "end": 1531.76,
    "text": " Therapie. Wir haben die Insulin-Pumpenträger, das ist sozusagen die technologische Spitze",
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  {
    "start": 1531.76,
    "end": 1541.44,
    "text": " des Diabetes. Wir haben die Typ eins Diabetiker und wir haben nur mehr Komplikationen vom",
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  {
    "start": 1541.44,
    "end": 1546.36,
    "text": " Typ zwei Diabetes. Das ist unser Ziel. Und was wir auch, was wir neu begonnen haben, weil",
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  },
  {
    "start": 1546.36,
    "end": 1552.72,
    "text": " es da sehr, sehr wenig gibt eigentlich, ist die echte Endokrinologie aus meiner Sicht.",
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  {
    "start": 1552.72,
    "end": 1556.48,
    "text": "Im engeren Sinne, nämlich die Drüsen, die Hormone. Wir haben in St. Pölten noch",
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  {
    "start": 1556.48,
    "end": 1563.52,
    "text": " die Neurochirurgie. Viele Patienten, die über diese, diese Hypophysen, Hypothalamusachse,",
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  {
    "start": 1563.52,
    "end": 1569.6,
    "text": " also diese Hormonachse erkrankt sind. Und da haben wir in wenigen Jahren wirklich viel",
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  {
    "start": 1569.6,
    "end": 1575.32,
    "text": " Expertise aufgebaut. Man sieht es, unsere Ambulanz wird förmlich gestürmt. Die Patienten kommen",
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  },
  {
    "start": 1575.32,
    "end": 1580.28,
    "text": " mit Anfahrtszeiten über zwei Stunden mittlerweile zu uns. Wir wissen im Augenblick gar nicht,",
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  {
    "start": 1580.28,
    "end": 1585.96,
    "text": " wie wir uns, wie wir uns lücken, damit wir nicht zu sehr bemerkt werden. Das sieht diesen",
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  {
    "start": 1585.96,
    "end": 1590.36,
    "text": " Bedarf, das zeigt diesen Bedarf. Und das zeigt, da war die Qualität meiner Ärzte. Ich habe",
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  {
    "start": 1590.36,
    "end": 1595.44,
    "text": " drei junge Ärzte, die dort wirklich Unglaubliches leisten, die sich in kürzester Zeit Wissen",
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  {
    "start": 1595.44,
    "end": 1600.44,
    "text": " angeeignet haben. Das ist auf dem neuesten Stand ist. Wir machen das alles ambulant, weil",
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  {
    "start": 1600.44,
    "end": 1607.2,
    "text": " wir so einen Bettendruck haben. Also groß, das ambulant, ganz wenige Therapien und diagnostische",
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  {
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    "end": 1616.04,
    "text": " Prozeduren werden kurzzeitig stationär gemacht. Der Erfolg zeigt, wie wichtig das war. Und jetzt",
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  {
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    "end": 1621.76,
    "text": " liegt es an mir wieder, das in Bahnen zu lenken, dass das geregelt abläuft und damit nicht",
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  {
    "start": 1621.76,
    "end": 1625.04,
    "text": " das Personal, die Kolleginnen und Kollegen überfordert werden damit.",
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  },
  {
    "start": 1625.04,
    "end": 1632.76,
    "text": " Also alles, was wir bis jetzt besprochen haben, hört sich wahnsinnig interessant an. Also",
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  },
  {
    "start": 1632.76,
    "end": 1639.56,
    "text": " wahnsinnig interessant, dafür alle Berufsgruppen. In meinem Kopf jetzt, Peter und ich",
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  },
  {
    "start": 1639.56,
    "end": 1645.76,
    "text": " sind diplomierte Krankenpfleger, nicht in meinem Kopf, hat innere Medizin oder dieses Thema,",
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  },
  {
    "start": 1645.76,
    "end": 1658.04,
    "text": "der Internen, ein bisschen so den Nachgeschmack gleichförmig, wenig Akutpotenzial, so langweilig",
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  },
  {
    "start": 1658.04,
    "end": 1662.8,
    "text": " und das macht einen ganz anderen Eindruck. Also wenn ich dir jetzt so zuhör, nicht, hört",
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  },
  {
    "start": 1662.8,
    "end": 1671.52,
    "text": " sich das im höchsten Maße spannend, aber sozusagen Hochkomplex an. Warum glaubst du, wie kommt",
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  },
  {
    "start": 1671.52,
    "end": 1679,
    "text": " es zu diesem Eindruck oder ist das vielleicht etwas, wo ich einfach sozusagen der einzige",
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  },
  {
    "start": 1679,
    "end": 1686.08,
    "text": "den Eindruck hat? Ich glaube nicht, dass du der einzige bist, der diesen Eindruck hat. Aber das ist vielleicht",
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  },
  {
    "start": 1686.08,
    "end": 1691.24,
    "text": " das historisch gewachsen, diese Überzeugung und das ist vielleicht in vielen Bereichen",
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  },
  {
    "start": 1691.24,
    "end": 1696.6,
    "text": " von allgemeinen internen Abteilungen immer noch so. Aber wir haben uns von der klassischen",
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  },
  {
    "start": 1696.6,
    "end": 1702.2,
    "text": " inneren Medizin eigentlich Lichtjahre entfernt, kann man sagen. Wir haben eine Aplasiestation,",
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  },
  {
    "start": 1702.2,
    "end": 1709.12,
    "text": " wo wir akute Leukämien behandeln, wo die Patienten, wo die Therapie allein schon die Patienten",
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  },
  {
    "start": 1709.12,
    "end": 1716.52,
    "text": " in ihrem Leben gefährden kann, wo es wirklich um viel Wissen und viel Action geht. Wir haben",
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  },
  {
    "start": 1716.52,
    "end": 1721.56,
    "text": " eine Akutdialyse-Station in einem Ausmaß, das nur das AKH in Wien außer uns anbieten",
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  },
  {
    "start": 1721.56,
    "end": 1728.64,
    "text": " kann, wo wir wirklich jede Form der Nieren-Ersatztherapie hin zum Plasmaaustausch innerhalb von vier",
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  },
  {
    "start": 1728.64,
    "end": 1732.76,
    "text": " oder fünf Stunden auf die Beine stellen kann. Das kann keines der großen Häuser in Ost-Österreich.",
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  },
  {
    "start": 1732.76,
    "end": 1739.8,
    "text": " Das heißt, wir leben nicht mehr in der inneren Medizin, ohne die abwerten zu wollen. Das",
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  },
  {
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    "end": 1745.64,
    "text": " muss ich ganz klar sagen, weil ich glaube, dass ein Spezialist, wo immer er in der inneren",
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  },
  {
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    "end": 1750.92,
    "text": " Medizin sich spezialisiert hat, die Basis der inneren Medizin können muss. Wir behandeln",
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  },
  {
    "start": 1750.92,
    "end": 1756.52,
    "text": " keine Organe, wir behandeln Menschen, deshalb muss man das Handwerk einfach haben. Aber",
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  },
  {
    "start": 1756.52,
    "end": 1761.84,
    "text": " aufbauend auf diesem Handwerk, und das Handwerk lernen unsere jungen Kollegen in den ersten",
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  },
  {
    "start": 1761.84,
    "end": 1766.8,
    "text": " ein, zwei Jahren mit Blutschweiß und Tränen, muss man sagen, weil das wirklich sehr komprimiert",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1766.8,
    "end": 1773.48,
    "text": " vermittelt wird, auf diesem Grundstock bauen wir dann eine innere Medizin auf, die eigentlich",
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  },
  {
    "start": 1773.48,
    "end": 1777.4,
    "text": " mit der klassischen Interne sehr wenig zu tun hat, das muss man sagen.",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1777.4,
    "end": 1783.08,
    "text": " Ich glaube, ich als interner Pfleger, ich würde mich auch so bezeichnen, weil ich ja seit",
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  },
  {
    "start": 1783.08,
    "end": 1790.88,
    "text": " über 20 Jahren eigentlich immer auf internen Abteilungen gearbeitet habe, finde auch, dass",
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  },
  {
    "start": 1790.88,
    "end": 1795.2,
    "text": " die inneren Medizin so viel zu bieten hat, auch im pflegerischen Kontext, nämlich Schulung und",
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  },
  {
    "start": 1795.2,
    "end": 1800.36,
    "text": " Beratung, Anleitung und die Lebenswelten der PatientInnen im Mittelpunkt. Das ist schon",
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  },
  {
    "start": 1800.36,
    "end": 1804.56,
    "text": " eine ganz großartige Arbeit, und gerade so wie auf der Nephrologie in St. Pölten, dass",
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  },
  {
    "start": 1804.56,
    "end": 1812.8,
    "text": " du auf der Akutdialyse, die akuten Situationen und die akut kranken PatientInnen hast",
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  },
  {
    "start": 1812.8,
    "end": 1817.96,
    "text": " und auf der Chronischen dann die Patienten weiter begleiten kannst, nämlich ein ganzes Leben",
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  },
  {
    "start": 1817.96,
    "end": 1824.04,
    "text": " lang. Das ist schon ein genialer Einsatzbereich, um pflegerisch gut arbeiten zu können.",
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  },
  {
    "start": 1824.04,
    "end": 1829,
    "text": " Wenn ich da erwähnen kann, haben wir ein Interventionszentrum. Mittlerweile, ich glaube,",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1829,
    "end": 1835.2,
    "text": " das sind die Nephrologie in Österreich, die am meisten interveniert werden. 750 Interventionen,",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1835.2,
    "end": 1841.52,
    "text": " Katheter setzen, Nieren biopsieren, Pleura, Peritoneum punktieren. Also alle möglichen. Es gibt",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1841.52,
    "end": 1849.16,
    "text": " ein eigenes Interventionsteam, das nur mehr den ganzen Tag damit beschäftigt ist, diese",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1849.16,
    "end": 1853.68,
    "text": " unterschiedlichsten Interventionen durchzuführen. Also das hat schon sehr viel von Akutmedizin,",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1853.68,
    "end": 1862.08,
    "text": " weil du das auch erwähnt hast. Akutnephrologie ist immer etwas, was auch mit Akutmedizin",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1862.08,
    "end": 1866.28,
    "text": " tun hat. Ich komme gerade von einem septischen Patienten, wie ich zu euch gekommen bin, der",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1866.28,
    "end": 1874.4,
    "text": " dort mit 65 Blutdruck systolisch akut versorgt worden ist, was wirklich um vieles und um",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1874.4,
    "end": 1879.84,
    "text": " eine Akute und rasch zu einzuleitende Therapie gegangen ist. Also das ist durchaus auch viel",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1879.84,
    "end": 1886.48,
    "text": " mit Akutmedizin zu tun, die Akutnephrologie. Ich würde sagen, die Zeit vergeht wie im",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1886.48,
    "end": 1895.08,
    "text": " Flug. Ich glaube, wir haben das Thema zumindest ein bisserl versucht zu umreißen, ich glaube,",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1895.08,
    "end": 1899.88,
    "text": " wir könnten uns wahrscheinlich jetzt nur endlos unterhalten. Martin, gibt es irgendwas,",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1899.88,
    "end": 1909.68,
    "text": " wo du sagst, das ist so eine Botschaft, die du den den Hörern jetzt mit heim geben möchtest? Vielleicht",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1909.68,
    "end": 1915.84,
    "text": " im Anschluss an das, was wir jetzt zuletzt gesprochen haben. Man sollte sich, glaube ich,",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1915.84,
    "end": 1921.4,
    "text": " die Dinge, wenn man sich für jeden medizinischen Bereich im Prinzip gilt das, wenn man sich dafür",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1921.4,
    "end": 1926.16,
    "text": " interessiert, lohnt es sich, die Dinge genauer anzuschauen und von innen anzuschauen. Und",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1926.16,
    "end": 1931.36,
    "text": " ich lade wirklich jede Kollegin und jeden Kollegen, sei es aus der Pflege, sei es ob",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1931.36,
    "end": 1936.6,
    "text": " es ein wissenschaftlicher Mitarbeiter ist, sei es ärztlicher Seite ein, sich das bei",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1936.6,
    "end": 1941.68,
    "text": " uns anzusehen, wahrscheinlich auch in anderen Abteilungen, ich will das gar nicht auf meine",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1941.68,
    "end": 1948.16,
    "text": " Abteilung beschränken und sich dann ein Bild zu machen, weil vieles, glaube ich, besteht",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1948.16,
    "end": 1957.08,
    "text": " aus althergebrachten Vorurteilen oder aus Dingen, die man früher einmal so geglaubt und übernommen",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1957.08,
    "end": 1963.48,
    "text": " hat. Man sollte sich selber ein Bild machen, weil wenn man wo mitarbeiten will, dann sollte",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1963.48,
    "end": 1968.6,
    "text": " man in jeder Abteilung und in jedem Fach eine Chance geben, dass man das wirklich so erst",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1968.6,
    "end": 1975.64,
    "text": " beleuchtet und dann urteilt. Vielen Dank dafür. Vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast.",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1975.64,
    "end": 1978.12,
    "text": " Ich sag Dankeschön. Ja, danke für die Zeit. Das war fein.",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1978.12,
    "end": 1987.28,
    "text": " [Musik]",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1987.28,
    "end": 1990.16,
    "text": " [Musik]",
    "speaker_id": null
  }
]