[
  {
    "start": 1.0,
    "speaker": "Kai Markus Müller",
    "text": "Radikal und reduziert. Wer Lebensmittel kauft, hört diesen Podcast.",
    "end": 8.0
  },
  {
    "start": 8.0,
    "speaker": "Martin",
    "text": "Und warst du zuletzt auch beim Preisführer einkaufen? Kurze bei welchem? Also Aldi und Lidl nennen sich ja beide Preisführer. Warum, wieso und zu Recht? Ich hab keine Ahnung. Mich interessiert heute etwas anderes, nämlich vielmehr und zwar, was dieses Wort eigentlich soll. Also Preisführer, was soll das bewirken? Denn dass es hier um mehr als Unterzahl in E Mail Signaturen geht, scheint eindeutig, sonst gäbe es nicht einen solchen Fight darum zwischen Aldi und Lidl. Also spreche ich heute mit jemandem, der genau einschätzen kann, was das Preisführerschaft, Dauertiefpreise, Werbung mit Prozentangaben und Preissenkungen bei in Wahrheit völlig belanglosen Artikeln. Butter ist billiger geworden. Wir Kunden werden nämlich mittlerweile sogar neurowissenschaftlich vermessen und erforscht und mein Gast macht das sogar höchstpersönlich und spricht heute mit mir drüber. Freue mich sehr, dass Professor Kai Markus Müller heute hier ist zum Thema Preisführerkult. So kämpfen Aldi und Lidl um unsere Gehirne und Geldbeutel. Hallo Herr Professor Müller, schön, dass wir uns heute mal sprechen können und auch länger sprechen können.",
    "end": 82.0
  },
  {
    "start": 82.0,
    "speaker": "Kai Markus Müller",
    "text": "Ja, Herr Drosel, ich freue mich sehr.",
    "end": 85.0
  },
  {
    "start": 85.0,
    "speaker": "Martin",
    "text": "Sie sind ich erkläre das gleich zu Beginn am besten mal und Sie werden mich dann höchstwahrscheinlich verbessern. Sie sind Neurowissenschaftler, aber wie ich finde, extrem spezialisiert, nämlich auf die Wirkung von Preiskommunikation. Also wie werden Sonderangebote dargestellt? Welche Worte werden benutzt, um uns Kunden auf Preise aufmerksam zu machen oder vielleicht, Sie werden es verraten, auch davon abzulenken. Sie erforschen also die Wirkung von Preisen auf und in unserem gehören, um Schlüsse daraus zu ziehen. Stimmt das so?",
    "end": 117.0
  },
  {
    "start": 117.0,
    "speaker": "Kai Markus Müller",
    "text": "Das ist auf jeden Fall eines meiner großen Forschungsgebiete. Das stimmt. Also ich bin in der Tat von Hause aus Neurowissenschaftler. Ich habe in der Physiologie gearbeitet und mit MRTs und EEGs während der Doktorarbeit. Und habe dann ein bisschen in der Unternehmensberatung gearbeitet. Und dann habe ich eben die Dinge zusammengebracht, also die Marketing Strategie und Preisberatung mit der Hirnforschung. Und da läuft es dann so, dass man durchaus mit Methoden der Psychologie oder mit Methoden der Hirnforschung direkt am Gehirn bzw. Direkt über unterbewusste Maße wie Reaktionszeiten ganz viel rausfinden kann, was man durch einfaches Fragen einfach gar nicht rausfindet.",
    "end": 167.0
  },
  {
    "start": 167.0,
    "speaker": "Martin",
    "text": "Ja und Radikal und reduziert will dir und euch ja dabei helfen, das Einkaufen unabhängig von Werbeversprechen. Beides ist günstig und vernünftig, also bewusst rundum fair und möglichst auch gesund, aber zu einem dauerhaft bezahlbaren Kurs. Und in dieser Episode erfährst du deshalb unter anderem, wie Supermärkte und Discounter wirklich ganz konkret darauf abzielen, unsere Hirne zu erreichen, um Handlungen auszulösen. Kurz, wie sie trickreich an unser Geld kommen wollen. Wir klären außerdem, ob wir uns überhaupt dagegen wehren können und wenn ja, wie. Und wir sprechen darüber, wie nach für uns alle auch nachlässige journalistische Berichterstattung werden kann, wenn es um Lebensmittel und Sonderangebote und eben solche groß angekündigten Werbeversprechen geht. Mein Name ist Martin Drosel, ich bin Journalist und Host von Radikal und reduziert. Los geht's. Sie haben Lassen Sie uns doch statt raten lieber ziemlich genau wissen, was wir machen.",
    "end": 226.0
  },
  {
    "start": 226.0,
    "speaker": "Kai Markus Müller",
    "text": "Genau. Ja, das ist natürlich auch was, was sich durch meine Karriere durchzieht. Also ich bin natürlich Wissenschaftler und ich will immer Dinge wirklich quantifizieren. Ich will Dinge wirklich messbar machen. Und wenn man sich aufs Gefühl vertraut und aufs Gefühl verlässt, dann kann man schon oftmals ganz schön daneben liegen. Unter anderem auch, weil natürlich zum Beispiel Händler oder Verkäufer oder Vertriebler ganz oft auch einfach eine eigene Preisangst entwickelt haben. Die haben immer mal wieder gehört Och, das ist aber teuer. Also es geht da selten jemand irgendwo irgendwas einkaufen, Auto kaufen und das war aber heute billig, das hätte ich auch mehr bezahlt. Das ist der typische Autoverkäufer nie. Und von dem her sind die alle trainiert darauf eben zu hören, dass es teuer ist. Oder Internet Shitstorm, der kommt eben selten, wenn was zu billig ist, sondern fast immer, wenn was irgendwo in der Wahrnehmung der Konsumenten zu teuer ist. Und da hat sich auch schon eine gewisse Haltung entwickelt in den Unternehmen.",
    "end": 299.0
  },
  {
    "start": 299.0,
    "speaker": "Martin",
    "text": "Das heißt, man muss auch zur ganz klaren Einordnung zu Beginn unseres Gesprächs Ihnen geht es wirklich ausschließlich darum, ob wir etwas als zu teuer oder angemessen billig wahrnehmen, aber nicht, ob es das tatsächlich jeweils ist. Also weil wir kriegen ja immer in den Medien mit, da senkt jemand, da kommen wir gleich mal ganz konkret zu den Butterpreis, das kann ich dann als sehr angenehm wahrnehmen und freue mich drüber. Es gibt aber eine ganze Branche, die freut sich gar nicht. Das sind nämlich die Milchbauern und Molkereien. Ist das richtig? Also darum geht es Ihnen nicht. Es geht nicht um die tatsächliche Angemessenheit, sondern um das, was wir damit verbinden.",
    "end": 336.0
  },
  {
    "start": 336.0,
    "speaker": "Kai Markus Müller",
    "text": "Ja, also jetzt kommen wir schon ganz fundamental in die Preisphilosophie. Was ist denn eigentlich ein Preis und was ist denn in Wahrheit ein angemessener Preis? Selbst die Jeans, die wir jetzt tragen, da liegt unglaublich viel zum Beispiel Marketing dahinter, dass wir auch in der Hose uns wohlfühlen, dass wir vielleicht mit der Marke irgendwas verbinden, dass wir da uns nicht irgendwo heimlich den Gürtel übers Logo packen, sondern vielleicht ist das irgendwo ganz selbstverständlich oder sogar selbstbewusst dann tragen. Und da steckt so viel dahinter und so viel Arbeit dahinter, dass man diese Arbeit sich auch ganz, ganz schwer quantifizieren lässt. Und von dem her ist es eigentlich so, dass wenn man von einem sogenannten wertbasierten Pricing herkommt, jetzt aus der aus Industriesicht, dass man dann eigentlich das eher verlangen sollte, was auch der Wahrnehmung oder der Wertwahrnehmung des Kunden entspricht.",
    "end": 394.0
  },
  {
    "start": 394.0,
    "speaker": "Martin",
    "text": "Stimmt natürlich, wenn ich, Sie haben das Beispiel Jeans eben genannt, wenn ich friere an einem Wintertag und konstruiert jetzt, ich besitze keine Jeans, dann ist ja selbst die vermeintlich billigste Jeans von Kik für mich in dem Augenblick wahnsinnig wertvoll. Wenn ich aber hier aus Langeweile rumsurfe und Online Shopping mache und die nächste Markenjeans haben möchte, dann ist die womöglich gar nicht so viel wert, wie ich aber dann bereit bin zu zahlen. Das heißt, was dann wirklich fair ist, die Diskussion müssen wir über eine ganze Podcast Reihe dann wahrscheinlich führen.",
    "end": 426.0
  },
  {
    "start": 426.0,
    "speaker": "Kai Markus Müller",
    "text": "Genau.",
    "end": 426.0
  },
  {
    "start": 426.0,
    "speaker": "Martin",
    "text": "Es geht aber dann letztlich bei der Jeans auch um Arbeitskraft und Materialeinsatz, genau wie bei uns bei diesen Supermarkt Themen. Und deswegen würde ich Sie mal gerne ganz konkret fragen. Wir haben ja einen Preis, über den in den vergangenen Wochen ständig berichtet wurde sogar, also medial aber auch gesprochen wurde und das ist der Butter Preis. Ich weiß gar nicht, wer es zuerst war. Lidl oder Aldi haben ihn dann gesenkt noch vor Weihnachten auf 99 Cent für 250 Gramm. Und ich habe mich dabei gefragt, ja und also Alle haben drüber gesprochen, aber ich weiß nicht, wie es Ihnen geht. Ich sitze jetzt nicht seit mehreren Wochen hier und esse ausschließlich Butter, weil ich sage, jetzt kann ich sie mir endlich wieder leisten. Und gleichzeitig fiel mir auf, der Butterpreis ist im Jahr 2025, im Jahr 2026 tatsächlich ein Thema, das es bis in die Nachrichten, bis in Hauptnachrichtensendungen geschafft hat, weil er gesenkt wurde. Ich habe das als Gratis PR teilweise wahrgenommen. Gleichzeitig ist Butterpreis natürlich etwas, worauf schon meine Oma angesprungen ist, wenn es im kleinen Edeka nebenan die mal im Angebot gab. Woran liegt das, dass dieser Preis, und da gibt es ja ein paar andere Beispiele, bei uns immer noch so stark verfängt.",
    "end": 498.0
  },
  {
    "start": 498.0,
    "speaker": "Kai Markus Müller",
    "text": "Also so ein typischer Supermarkt, der hat zehntausende Produkte und unser eigenes Wissen, also unser Wissen als Konsumenten, das ist sehr schlecht über diese Preise. Wir kennen vielleicht zwei bis fünf Preise, die haben wir so ungefähr im Kopf, weil es Dinge sind, die wir regelmäßig kaufen oder auch Dinge, die halt eben regelmäßig in den Nachrichten kommen. Und der Butterpreis ist da so ein gewisser Preisanker. Eigentlich geht es dem Didl und dem Aldi ja gar nicht um die Butter. Denen geht es ja darum, ein Signal zu setzen. Denen geht es darum, das Signal zu Leute, bei uns ist es günstig, weil wenn Sie jetzt zum Beispiel sagen würden, das Glas Oliven kostet X, dann würden eben vielleicht, was weiß ich, die drei Prozent, fünf Prozent der Oliven Connoisseure, wer würde es bei denen anschlagen? Aber beim Butterpreis eben praktisch bei jedem an. Weil wie Sie schon gesagt haben, selbst die Oma wusste das noch, dass eben so einer der Schlüsselpreise, an denen wir uns immer wieder so ein bisschen orientieren und denen wir dann sehen, ist das jetzt ein günstiger oder ein eher teurer Supermarkt? Und die Supermärkte, die rechnen natürlich nicht damit, ob sie jetzt an der Butter selbst irgendwie sehr viel verdienen. Die rechnen damit, wir bringen Kunden rein und die Leute kaufen ein bei uns. Und wenn sie da eingekauft haben, dann nehmen sie Produkte mit hohen Margen und Produkte mit niedrigen Margen. Wichtig ist nur, dass die Leute wegen des Butterpreises in den jeweiligen Lidl oder Aldi kommen.",
    "end": 611.0
  },
  {
    "start": 611.0,
    "speaker": "Martin",
    "text": "So, und da müssen Sie als Neurowissenschaftler sich aber ja im Grunde schon bildlich an den Kopf hauen, dass wir bei einem Lidl mit, ich glaube, zweieinhalb Produkten, beispielsweise Supermärkte natürlich das Zehnfache im Zweifel. Wir gehen dorthin wegen des Butterpreises, weil der um 10 Cent gesenkt wurde. Wie viel Butter wir übrigens kaufen im Schnitt in Deutschland, das verrate ich am Ende des Podcast, das weiß ich auch nicht. Das hat unser Partner Smeggle mal ermittelt. Ich sag mal so, es gibt relevantere Preise und Preissenkungen als 10 Cent auf Butter. Was läuft da Herr Professor Müller, konkret in unseren Gehirnen ab oder zumindest bei sehr vielen Menschen, wenn Sie Der Butterpreis ist gesenkt, Es war in den Nachrichten, ich muss sofort einkaufen und zwar aber den Wocheneinkauf, weil jetzt ist offenbar alles günstig geworden. Was sehen Sie da im MRT, wenn Sie Menschen untersuchen?",
    "end": 665.0
  },
  {
    "start": 665.0,
    "speaker": "Kai Markus Müller",
    "text": "Im MRT sieht man, da sieht man, dass vor allem 3 große Systeme aktiv sind und involviert sind in die Kaufentscheidung. Das ist einmal das Belohnungssystem, der sogenannte Nucleus accumbens. Der ist dann aktiv, wenn wir belohnt werden, wenn wir uns gut fühlen, wenn wir irgendwo Freude verspüren oder Belohnung bekommen. Der korreliert vor allem mit dem Produkt selbst. Also wenn ich das Produkt selbst haben möchte, dann habe ich dort eine relativ hohe Aktivierung. Wenn das Produkt selbst gefällt, dann gibt es ein zweites System, das ist System, das sich um die Insula dreht, das so ein bisschen an der Seite vom Gehirn. Das ist ein System, das typischerweise dann aktiv ist, wenn wir Schmerzen empfinden. Genau, wenn wir Schmerzen empfinden und das springt dann an, wenn uns der Preis mitgeteilt wird. Und jetzt ist es so, wenn uns typischerweise jetzt sehr häufig passiert das natürlich, dass wir was sehen, was wir unbedingt haben wollen und dann ist es zu teuer. Und dann ist das natürlich mit relativ vielen, in Anführungsstrichen, Schmerzen verbunden, also mit unangenehmen Gefühlen verbunden, die eben in diesen Hirnarealen auch codiert sind und die dann auch aktiv sind. Und wenn eben die unangenehmen Gefühle stärker sind als die Belohnung, dann wird das Entscheidungszentrum runtergefahren im frontalen Kortex, also vorne im Gehirn bei den Augen, da wird die Aktivität reduziert und diese reduzierte Aktivität, die führt dann dazu, dass wir nicht kaufen. Wenn aber die Freude größer ist als der Schmerz, dann fährt die Entscheidung hoch und wir kaufen das entsprechende Produkt. Dann ist es natürlich, je größer da die Differenz ist zwischen Freude und Schmerz, desto größer ist auch letzten Endes der Dopamin Ausstoß und der kleine Kick, dass ich mich über etwas freue, schon allein am Deal. Da gibt es ganz, ganz spannende Forschungen dazu, die zeigen, dass wir uns nicht nur an einem objektiven Wert erfreuen, sondern wir erfreuen uns auch an einem Deal selbst. Also allein die Tatsache, dass ich jetzt etwas günstiger bekommen habe, erfreut mich sehr. Da gibt es eine Studie, für die es unter anderem einen Nobelpreis gab von Richard Thaler. Und zwar, wenn Sie am Strand liegen mit einem Freund und der Freund steht auf und geht ein Bier holen. Dieses Bier kommt entweder aus dem heruntergekommenen Kiosk oder aus einem 5 Sterne Resort, dann ist Ihre Zahlungsbereitschaft beim 5 Sterne Resort höher als beim heruntergekommenen Kiosk, obwohl er das gleiche Bier mit der gleichen heruntergekühlten Temperatur mitbringt und Sie nicht mal das 5 Sterne Resort gesehen haben. Man sieht daran ein der Deal, ein Bier für 2 Euro aus dem 5 Sterne Ressort bekommen zu haben, der erfreut uns viel mehr als der deal, Bier für 2 Euro aus dem runtergekommenen Kiosk bekommen zu haben, Der freut uns gar nicht. Da denken wir auch war aber teuer für den Kiosk. Daran sieht man allein der Deal selbst freut uns. Ja, und das ist natürlich auch was diese Mischung Also einmal natürlich diese Suche nach dem Dopaminkick. Ich möchte günstige Produkte haben und ich möchte denke heute kann ich mal wirklich was sparen, wenn ich zu Lidl oder Aldi gehe. Und dann ich kann noch auch noch ich habe auch noch einen Kick wegen des Deals selber. Diese Kombination, die führt dazu, dass wir einkaufen. Und dann droht eben, dass die Konsumenten nicht länger mehr mit einer Einkaufsliste einkaufen. Und sie machen einen großen Fehler, wenn Sie wirklich sparen wollen, wenn Sie shoppen gehen. Shoppen gehen, verstehe ich jetzt einfach mal so einkaufen zur Freude ohne Einkaufsliste, da sind Sie verloren. Da bin auch ich als Preisforscher und Professor für Konsumentenpsychologie völlig verloren. Da habe ich keine Chance, irgendwo mich der ganzen Themen zu erwehren. Da wenn wir wirklich sparen wollen, dann müssen wir okay, heute stehen wirklich zwei Päckchen Butter auf dem Programm und noch was weiß ich, ein Salat und fünf Äpfel und soundso viele Säfte und so weiter. Und dort wird hingegangen und das wird gekauft und an den anderen Regalen wird einfach vorbeigelaufen und an den ganzen Angkor, den ganzen Promotion Produkten da am Gangende, am Gondelkopf und überall vorbeigelaufen. Dann sind wir praktisch, dann sind wir sicher.",
    "end": 959.0
  },
  {
    "start": 959.0,
    "speaker": "Martin",
    "text": "Ja, das ist natürlich der alte Tipp, den die Verbraucherzentralen seit Jahrzehnten geben. Geh nicht ohne Einkaufsliste durch den Supermarkt und am besten auch nicht hungrig. Das kommt dann immer noch dazu.",
    "end": 971.0
  },
  {
    "start": 971.0,
    "speaker": "Kai Markus Müller",
    "text": "Ja, wobei man muss auch hier wieder sagen, also man glaubt, dass wenn man Dinge vergleicht, dass man dann rational einkauft. Aber gerade der Vergleich kann eben dazu führen, dass wenn die Vergleichsprodukte schlau konzipiert wurden vom Supermarkt, dass man dann Äpfel mit Birnen vergleicht. In einem Paket sind Dinge in einem anderen Zug da sind vielleicht eine andere. Wenn ich die Dinge ab, dass sie zum Beispiel sehr teuer sind und wenn ich sie im Bündel kaufe, sind sie sehr, sehr günstig. Aber natürlich nur innerhalb dieser eigenen Entscheidungsarchitektur dieses Supermarktes. Und die Kunst der Supermärkte ist eben, die wollen dich natürlich wiederum und sollten sie natürlich unvergleichbar machen gegenüber den anderen Supermärkten. Und da sieht man zum Beispiel einen klaren Unterschied zwischen den Böllern und der Butter. Die Butter ist eben vergleichbar und das macht, das macht sie auch so anfällig, ein Eckprodukt zu werden, ein Kernprodukt, das man eben über Supermärkte hinweg problemlos vergleichen kann. Weil da ist auch relativ egal, von welchem Hersteller oder welcher Molkerei die kommt.",
    "end": 1041.0
  },
  {
    "start": 1041.0,
    "speaker": "Martin",
    "text": "Es gibt so ein Wort, das finde ich wird immer stärker in der Werbung und zwar im Wettkampf in dem angeblichen zwischen Aldi und Lidl. Ein einzelnes Wort, um das sich beide streiten. Und ich nehme an, sie haben dann eine Ahnung, was da der psychologische Wert dahinter ist. Es geht um das Wort Pre Führerschaft. Kein schönes Wort, finde ich. Ich weiß gar nicht, ob jemand weiß, was damit eigentlich konkret gemeint ist. Vielleicht können Sie es mir erklären, aber beide behaupten von Wir sind der Preisführer. Ich habe das Gefühl, dass Lidl das wirklich jetzt in jeden Satz reinpresst, den man im Prospekt unterbringen kann. Umso mehr könnte man ja daran zweifeln. Also wenn es so eindeutig ist, muss ich es vielleicht dann gar nicht so oft erwähnen. Nichtsdestotrotz was glauben Sie, woran liegt das? Woher kommt dieses Wort oder die Bedeutung, der Wert dieses Wortes? Preisführersch?",
    "end": 1093.0
  },
  {
    "start": 1093.0,
    "speaker": "Kai Markus Müller",
    "text": "Ursprünglich kommt zumindest nach meinem wissenschaftlichen Verständnis das Thema Preisführerschaft eigentlich daraus, dass es bestimmte Marken gibt oder auch bestimmte Supermärkte, die sozusagen die Preise vorgeben. Also ich mache mal so das Beispiel vielleicht bei Hustenbonbons wäre Ricola der Preisführer. Wenn Ricola die Preise anpasst, jetzt nach oben oder nach unten, dann gibt es Kaisers Brustkaramellen oder Dann gibt es Dr. Söldan oder sowas. Und die ziehen dann eben nach. Die haben da irgendwie so ein Differenzial, 5 Prozent runter oder immer nah dran oder sowas oder irgendwie deutlich drunter. Und da gehen die dann mit sozusagen. Da ist sozusagen diese Idee. Es gibt in der Strategie aus der Preisstrategie gibt es eben diese Idee des Preisführers. Es gibt einen Preisführer und Preisfolger und der Preisführer, der legt sozusagen die Marschroute vor. Ich glaube, dass man das hier bei Lidl in der Marketingabteilung ein bisschen umgedeutet hat, wohl wissend, dass der typische Konsument jetzt nicht unbedingt ein studierter Marketing P Experte ist, sondern eben einfach ein Konsument. Und die versteht darunter dann schon eher sowas. Wir sind die Preisführer, die praktisch im Prinzip die günstigen Preise vorgeben. Alle machen mit, aber wir sind schon auch an der Spitze, also an der Spitze des günstigen Produktes. Und auch so ein bisschen, wenn man sich das dann immer wieder so in die Köpfe der Leute hämmert und wir sind der Preisführer, dann glauben die halt auch irgendwann. Das nennt man auch eine illusorische Wahrheit. Je öfter ich was sage, desto mehr wird es zur Wahrheit. Also gibt es auch viele, viele spannende Studien dazu aus vielen unterschiedlichen Bereichen, nicht nur aus der Verkaufspsychologie, sondern gibt es natürlich, je öfter ich was sage, desto eher glauben die Leute. Und dann glauben die Leute, ja der Lidl, der ist wohl ein Preisführer. Also wenn ich beim Lidl einkauf, dann habe ich gute Chancen, dass wir dies jetzt günstig gemacht haben, dass die anderen noch hinterher sind. Die haben es noch teuer, was natürlich nicht stimmt. Ich kann ja nicht immer nur billiger machen. Ich gehe auch manchmal hoch, das hänge ich nicht an die große Glocke, wenn ich mal irgendwo mit anderen Produkten preislich hochgehe. Aber das heißt also im Gegensatz zu.",
    "end": 1248.0
  },
  {
    "start": 1248.0,
    "speaker": "Martin",
    "text": "Einer tatsächlichen Preissenkung, wie bei der Butter, die das Belohnungszentrum dann aktiviert, kann es dieses einzelne Wort schon schaffen, das Belohnungszentrum zumindest mal warm laufen zu lassen. Einfach in der Annahme, im Vertrauen darauf, da kriege ich es billig, was ich brauche.",
    "end": 1264.0
  },
  {
    "start": 1264.0,
    "speaker": "Kai Markus Müller",
    "text": "Ich bin mir sicher, ob das jetzt wirklich ein Belohnungszentrumsthema ist, das vielleicht eher ein Thema des Vertrauens und des guten Gewissens oder auch dieses Thema, ich möchte, ich möchte keine Kaufzweifel haben. Das ist auch etwas, was Menschen sehr, sehr umtreibt. So hinterher die Enttäuschung, ich habe gerade eingekauft und jetzt hätte es das ja woanders viel günstiger gegeben. Das ist natürlich ein Frustrationserlebnis, das die Leute unbedingt vermeiden wollen. Und das sind sie sozusagen. Das wird sozusagen in der Wahrnehmung der Konsumenten, wird das sozusagen reduziert. Tja, und was jetzt, dann gehen wir.",
    "end": 1305.0
  },
  {
    "start": 1305.0,
    "speaker": "Martin",
    "text": "Nochmal zurück auf die Kundensicht, was mich nämlich interessieren würde, kriegen Sie es hin in wirklich, sagen wir mal, sofort gebrauchsfertiger Form für den nächsten Einkauf, für alle, die uns zuhören zu erklären, an welchen Stellen sollten wir ganz, ganz vorsichtig sein? Anders unser Gehirn sollte anspringen, aber uns nicht ohne Sinn und Verstand einkaufen lassen. Also wie wehren wir uns letztlich gegen die Strategien, die Sie ja erforschen?",
    "end": 1336.0
  },
  {
    "start": 1336.0,
    "speaker": "Kai Markus Müller",
    "text": "Wenn ich jetzt an die Butter denke, dann wirklich so viel Butter einkaufen, wie man braucht und da nicht irgendwie mehr kaufen und nachher wird es ranzig oder sowas, Hat keiner was davon. Man kann auf jeden Fall schon ein bisschen drauf schauen, wenn man jetzt gerade so zum Beispiel bei den etwas höherwertigen Einzelhändlern wie Edeka oder sowas oder Rossmann, DM, Rewe und so weiter, da gibt es schon immer mal wieder Angebote, die sich lohnen. Also ich kann dann schon schauen, welcher Kaffee ist im Angebot. Ich kann auch darauf warten, wenn ich eine bestimmte Kaffeesorte möchte, der hält ja lange, da kann ich praktisch im Prinzip dann schon auch ein bisschen auf Vorrat kaufen und da ein bisschen gezielt einkaufen. Das ist was, das aus Konsumentensicht sehr sinnvoll und aus Ladensicht des Einzelhandels, natürlich sind das die schwierigen Kunden, dann gibt es auch Apps und so weiter. Da kann man sich auch sicherlich kundig machen, wie man Einkauf ein bisschen aufpassen sollte man sich inspirieren zu lassen von den Blättchen, die eingeworfen werden. Die sind natürlich schon so konzipiert, dass man sehr attraktiv aussieht, wenn es auch nicht immer so attraktiv ist. Und man muss einfach sich im Klaren sein, dass wenn man wohin geht, dass man dann auch entweder sagt, okay, was ist meine Lieblingsbiermarke? Die ist heute im Angebot und da möchte ich ein oder zwei Kästen kaufen. Da kann ich natürlich auch ganz normal den Sprudel und den Apfelsaft kaufen, den ich sonst dort auch kaufe, auch wenn ich da noch eine Kiste im Keller stehen habe. Wenn ich den Platz habe, ist das ja gar kein Thema. So kann man durchaus vorgehen. Jetzt möchte ich aber noch ganz kurz darauf eingehen. Es gibt nämlich ganz, ganz spannende Untersuchungen, zum Beispiel über die Effektivität und den Geschmack von Produkten, die wiederum mit dem Preis korrespondieren. Also man weiß, dass zum Beispiel ein teurer Wein, der schmeckt besser und das wurde sogar im Hirnscanner nachgewiesen, als wenn ein und derselbe Wein günstig verkauft wird. Und dann ist natürlich die Ist es wirklich sinnvoll, den Wein zum Selbstkostenpreis abzugeben oder sollte ich den Wein vielleicht nicht zu einem etwas höheren Preis verkaufen, damit er auch schmeckt?",
    "end": 1481.0
  },
  {
    "start": 1481.0,
    "speaker": "Martin",
    "text": "Geschmackserlebnis beim Kunden wirklich ein besseres ist.",
    "end": 1483.0
  },
  {
    "start": 1483.0,
    "speaker": "Kai Markus Müller",
    "text": "Genau, und dann ist das Geschmackserlebnis ein besseres. Das wurde auch im Hirnscanner nachgewiesen. Was auch gezeigt wurde, ist, dass zum Beispiel teure Kopfschmerztabletten besser wirken als billige Kopfschmerztabletten, auch wenn beides nur ein Placebo ist. Also auch da stellt sich die Bringt es immer was, das Allerbilligste zu nehmen und nur das Billigste vom Billigsten zu nehmen, wenn man da jetzt auch ein Geschmackserlebnis hat oder auch ein gewisses Wirkversprechen hinter gewissen Produkten steht, die auch erfüllt werden sollten.",
    "end": 1518.0
  },
  {
    "start": 1518.0,
    "speaker": "Martin",
    "text": "An der Stelle gerne der In der kommenden Woche sprechen wir hier unter anderem über die dm Online Apotheke, die jetzt an den Start gegangen ist mit Patrick Sieber, dem Gründer der App Markendetektive. Da geht es also um Eigenmarken und das ist natürlich jetzt spannend zu hören. Kriege ich da jetzt also weiter die Marken Kopfschmerztabletten oder welche von DM und welche wirken besser? Das werden wir beobachten.",
    "end": 1539.0
  },
  {
    "start": 1539.0,
    "speaker": "Kai Markus Müller",
    "text": "Ja, spannend Es wäre eine spannende Bachelorarbeit, mal zu schauen, was da besser wirkt.",
    "end": 1547.0
  },
  {
    "start": 1547.0,
    "speaker": "Martin",
    "text": "Ich würde mich ja bereitstellen, wenn noch mal jemand genauer nachforschen möchte, welches Bier am Strand besser schmeckt. Ich wäre bereit. Ich brauche dafür auch keinen. Ich zahle das selber. Aber meine Antworten sind ehrlich und sehr fundiert auf einer breiten Datenbasis. Herr Professor Müller, ich habe noch eine Frage zum Abschluss, bevor wir dann darüber sprechen oder Sie mal raten dürfen, wie viel Butter eigentlich in den Einkaufswagen in Deutschland so landet. Wir reden ja gerade die ganze Zeit über die Wirkung. Sie haben es eben sogar gesagt von Blättchen, also von Prospekten, die Wirkung von Preiskommunikation in den Läden und so weiter, einzelne Worte, Preisführerschaft. Ich stelle immer mehr fest in meiner Arbeit, dass wenn diese Kommunikation geschickt ist oder ich nenne es mal, der Leidensdruck groß genug war, sprich die Preise waren sehr hoch in den vergangenen Jahren und dann gehen sie endlich runter. Dann schaffen es diese im Grunde ganz normalen Maßnahmen von Einzelhändlern häufiger mal in die Nachrichten, also sogar in die Fernsehnachrichten. Große Magazine berichten darüber, auch Printmagazine natürlich und und und. Beim Butterpreis fiel es mir wirklich auf. Das hat es dann tatsächlich in den Nachrichtenblock einer Hauptnachrichtensendung geschafft. Gleichzeitig, und da kommen wir dann gleich zu, wie ich finde, es ist kaum eingeordnet. Also da wird eine Butter von 1,19 oder von 1,9 auf 99 Cent reduziert. Das ist ja irgendwo eine gute Nachricht, 10 Cent gespart, ja oder nein? Auf der anderen Seite frage ich mich, wenn man so was zu schnell verkündet und mit in seine Nachrichtensendung mit aufnimmt, ob man da quasi sozusagen ein gratis Gütesiegel noch oben drauf gibt, in dem man Guck mal, es ist so wichtig, es ist so relevant für dich. Es war sogar in den Nachrichten mit den ganzen anderen schweren Themen, die vorher liefen. Welche Wirkung kann, da muss man halt so, nennen wir mal, schlechte journalistische Arbeit eben auch entfalten zum Nachteil von Kunden und im Zweifel im Interesse von Unternehmen?",
    "end": 1663.0
  },
  {
    "start": 1663.0,
    "speaker": "Kai Markus Müller",
    "text": "Ja, das ist eine spannende Frage. Also natürlich sind Hauptnachrichten zur besten Sendezeit immer ein Gütesiegel, wobei man natürlich andererseits, wenn man da hinter die Kulissen schaut, auch weiß, dass da auch nur Menschen irgendwann eine Entscheidung treffen und die, was weiß ich wissen, dass die Grosstantehemer auch auf den Butterpreis schaut oder erinnern sich daran und deshalb nehmen sie dann irgendwann rein oder so. Aber es ist ein Gütesiegel und es führt schon auch dazu, dass der Preis wieder in den Fokus gerückt wird, dass der Preis wieder in die Aufmerksamkeit der ganzen Konsumenten gerichtet wird. Ja, also kann ich eigentlich nur zustimmen.",
    "end": 1712.0
  },
  {
    "start": 1712.0,
    "speaker": "Martin",
    "text": "Also das heißt auch das löst bei uns in den Gehirnen etwas aus, ähnlich der Werbung.",
    "end": 1716.0
  },
  {
    "start": 1716.0,
    "speaker": "Kai Markus Müller",
    "text": "Es löst eher eine Dringlichkeit aus in dem Fall. Also erst sowas, dass dann oh wow, das ist aber doch jetzt wichtig und Mensch, wenn wir morgen einkaufen, dann lass uns da mal vielleicht hier oder dorthin gehen oder lass uns das noch mal vorher im Blättchen nachschauen oder im Internet oder sowas. Oder lass uns auch vielleicht oftmals sind ja auch solche Einzelhändler nah beieinander lassen da vielleicht mal planen zu beiden zu gehen und dann dort zu kaufen, wo es günstiger ist, führt natürlich auch wieder letzten Endes zu einem Preiskrieg. Und das ist etwas, das sehr im Sinne des Käufers ist, aber überhaupt nicht im Sinne natürlich eigentlich der Unternehmen. Also Preiskriege können Unternehmen zerstören und wirklich kaputt machen und auch Arbeitsplätze gefährden. Es ist nicht egal, was du wo einkaufst.",
    "end": 1772.0
  },
  {
    "start": 1772.0,
    "speaker": "Martin",
    "text": "Unser Partner Meggle hat mal ermittelt, quer über alle Lebensmitteleinzelhändler, also Aldi, Nord und Süd, Lidl, Edeka und so weiter, wie viel dieser deutschen Markenbutter, denn das ist ja die einzige, die reduziert wurde, keine Kerrygold, keine Weihenstephan, jedenfalls nicht initial, sondern die Eigenmarke, wie viel dieser Butter eigentlich gekauft wird. Was glauben Sie, in wie vielen Einkaufswagen finden wir dieses berühmte halbe Pfund Butter, das es sogar in die Nachrichten schafft, regelmäßig.",
    "end": 1805.0
  },
  {
    "start": 1805.0,
    "speaker": "Kai Markus Müller",
    "text": "Also jedes Mal, wenn Kasmun rausgelassen wird, ganz, ganz viele Leute, die auch nur für eine Cola oder sowas mal kurz durch den Supermarkt laufen, sage ich mal. Also jetzt würde ich mal runterbrechen, die Hälfte ungefähr sind so Schnellkäufe, kauf eine Tüte Chips oder ein Sixpack oder irgend sonst was. Die andere Hälfte sind vielleicht größere Einkäufe. Und bei den größeren Einkäufen, wie oft geht man einkaufen? Wocheneinkauf, vielleicht geht man einmal die Woche einkaufen, Päckchen Butter verbraucht man aber wahrscheinlich nicht die Woche. Vielleicht ab einer fünfköpfigen Familie, schätze ich mal so ungefähr, Dann sind sie, dann ist es vielleicht noch bei jedem zehnten.",
    "end": 1854.0
  },
  {
    "start": 1854.0,
    "speaker": "Martin",
    "text": "Einkauf in jedem zehnten Einkauf.",
    "end": 1856.0
  },
  {
    "start": 1856.0,
    "speaker": "Kai Markus Müller",
    "text": "Ne, ist zu viel.",
    "end": 1859.0
  },
  {
    "start": 1859.0,
    "speaker": "Martin",
    "text": "Sie haben die ganzen Punkte, an die sowieso schon keiner denkt. Völlig richtig, weil alle haben sich gefreut, der Butterpreis und keiner überlegt sich, wie oft brauche ich die eigentlich im Durchschnitt. Die Läden unterscheiden sich. Butter wird sehr unterschiedlich häufig gekauft, je nach Netto oder Lidl oder Rewe oder Edeka. Aber im Durchschnitt in Deutschland landet ein halbes Pfund deutsche Markenbutter, die jetzt 99 Cent kostet, in jedem 90. Einkaufswagen.",
    "end": 1889.0
  },
  {
    "start": 1889.0,
    "speaker": "Kai Markus Müller",
    "text": "Bisschen mehr als ein Prozent.",
    "end": 1891.0
  },
  {
    "start": 1891.0,
    "speaker": "Martin",
    "text": "Und da sieht man, finde ich, fantastisch, wie weit die Schere auseinandergeht zwischen echter Relevanz und Wert dieser Nachricht und Wert dieser Preissenkung für die Unternehmen oder?",
    "end": 1902.0
  },
  {
    "start": 1902.0,
    "speaker": "Kai Markus Müller",
    "text": "Ja, nur was Leute umtreibt. Und weil es eben der eine Preis ist, den die Leute kennen.",
    "end": 1912.0
  },
  {
    "start": 1912.0,
    "speaker": "Martin",
    "text": "Vielen Dank für Ihre Zeit heute. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Ich habe gemerkt, wir könnten noch ewig weitersprechen. Machen wir einfach demnächst noch mal, würde ich vorschlagen.",
    "end": 1920.0
  },
  {
    "start": 1920.0,
    "speaker": "Kai Markus Müller",
    "text": "Sehr gut, machen wir. Jawohl.",
    "end": 1923.0
  },
  {
    "start": 1923.0,
    "speaker": "Martin",
    "text": "Vielen Dank für heute. Und ihr guckt einfach gerne mal in die Show Notes, Da findet ihr Links zu unserer Steady Seite, zum Gratis Newsletter, zu einer MDR Doku, in der Professor Müller neulich auch mit dabei war. Da seht ihr ihn mal bei der Arbeit am MRT. Kann ich nur empfehlen. Und nächste Woche hören wir uns hier wieder mit dem schon angekündigten Patrick Sieber von den Markendetektiven. Bis dann. Tschüss.",
    "end": 1948.0
  },
  {
    "start": 1948.0,
    "speaker": "Kai Markus Müller",
    "text": "Tschüss. Bis dann. Radikal und reduziert. Wer Lebensmittel kauft, hört diesen Podcast immer donnerstags, überall, wo es Podcasts gibt.",
    "end": 1960.291
  }
]