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    "end": 12.93,
    "text": "Willkommen zu Mit Herz und Knochen, dem Podcast für alle, die Medizin lieben und leben."
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    "text": "Heute, mal ohne die lieben Lühner, aber dafür mit meinem guten Freund Julian Ziedler."
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    "text": "Julian und ich, wir ternen uns aus einer unserer gemeinsamen Arbeitsstätten."
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    "text": "Wir arbeiten in einer Notaufnahme zusammen."
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    "text": "Und in ein paar Gesprächen hat es dann ergeben, dass der Julian ein sehr interessantes Leben führt."
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    "text": "Und ich glaube, das ist auch für euch sehr interessant."
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    "text": "Deswegen gehen wir mal drüber."
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    "text": "Ich dachte ja am Anfang, hey, das ist halt einfach so ein Altassistenz, so wie ich das mal war, der hier rumgeistert."
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    "text": "und dann kamen wir ins Gespräch."
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    "text": "Erzsohn Grenzen ist sicher jedem Begriff."
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    "text": "Ich habe während meinem Medizinstudium ein meiner Meinung nach relativ verstörendes Buch drüber gelesen."
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    "text": "Also ich fand die einen sehr interessant."
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    "text": "Aber mir hat das Ganze auch so ein bisschen... Angst gemacht, ehrlich gesagt."
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    "text": "Aber so vielleicht, wie man ein Abenteuerfilm halt guckt."
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    "text": "Und ich dachte, wenn wir jemanden original wie dich dabei haben, der in Einsätzen war, genau, das ist für Altzuhörer und man interessant."
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    "text": "Erzähl mal, in welchen Ländern warst du eigentlich?"
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    "text": "Also, ja, ich war auch im Studium damals."
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    "text": "Und da gab es noch so einen Film."
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    "text": "Ich habe dann über die Jahre während dem Studium mehrere Dokus und Filme auf YouTube angeschaut, auch so ein bisschen, um überhaupt zu verstehen ist das, was mich interessiert, das habe ich immer gekatscht."
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    "end": 104.35,
    "text": "Und ich habe dann gleich nach dem Studium nach meinem ersten Assistenzarztjahr mich bei so einer kleinen NGO in Deutschland gemeldet."
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    "text": "NGO heißt Non-governmental Organization."
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    "text": "Genau, das ist eine humanitäre Organisation, die im Alkohol angesiedelt ist und die haben so ein einwürdiges Training damals angeboten."
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    "text": "für humanitäre Einsätze."
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    "text": "Und da ich mir gedacht habe, das mache ich jetzt mal mit, um herauszufinden, ob das was für mich ist."
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    "text": "Mit denen war ich da wirklich im Iran, und dann im Lesbos, im Flüchtlingslager Moria, das damals auch abgebrannt ist, während ich da war."
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    "end": 132.63,
    "text": "Das war ziemlich androxvoll."
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    "text": "Und das war dann für mich der Punkt, wo ich dann gedacht habe, ja, das Kleids möchte ich länger in Einsatz und habe mich dann bei seinen Grenzen während der Corona-Pandemie geworben."
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    "text": "Und mit eher zu den Grünzen war ich dann zwanzig, zwanzig, einundzwanzig fast ein Jahr in Afghanistan."
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    "text": "Was?"
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    "text": "Das sind schon harte Locations."
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    "text": "Ich meine, die kennen man natürlich aus den Nachrichten."
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    "text": "Aber aus meiner Zeit, wo ich in Amerika gewohnt habe, war ich natürlich eher aus militärischer Sicht viel aus Afghanistan gehört."
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    "text": "In meinem Rettungsdienst in Amerika hatte ich viele Kollegen, die dort stationiert waren im Rettungsdienst und die haben auch mal harte Geschichten erzählt."
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    "text": "Aber... Ich glaube, viele Angehende und junge Mediziner."
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    "text": "Ein Tier, dieser Wunsch, dass man irgendwie was Wertvolles macht."
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    "text": "Also was, wo man danach sagt, boah, ich habe jetzt der Mensch etwas Gutes getan, sozusagen."
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    "text": "Und ich glaube, alle, die sich so andere Medizinweile anschauen, also wir helfen ja auch Leuten, das kann man nicht abreden."
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    "text": "Aber wenn ich mir gerade zum Beispiel meinen letzten vierundzwanzig Stundendienst im Notarztdienst anschaue, da waren halt siebzig Prozent Sachen dabei, wo man sagt, Puh, also das war jetzt eigentlich ein unsinniger Einsatz oder das war jetzt nicht notwendig, dass ich da war."
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    "text": "Und ich glaube, solche Leute, die die Sinnhaftigkeit manchmal infrage stellen, die kommen von solchen Aktionen."
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    "text": "Es"
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    "text": "ist so, dass man so human die terre Sachen macht."
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    "text": "Man sieht lauter Leid und man kann den Leuten wirklich aktiv helfen."
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    "text": "Ja, also das war auch mitunter der Grund, warum ich damals so Lust drauf hatte."
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    "text": "Und ich glaube also grundsätzlich, wenn man Medizin studiert und Arzt wird oder Ärztin, dann ist es ja schon so, dass man Ich möchte einfach helfen."
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    "text": "Ich möchte Menschlichkeit."
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    "text": "So, das alles hat so eine bisschen eine Rolle gespielt."
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    "text": "Damals für mich auch so ein Abenteuer sind eben auch so eine Erfüllung."
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    "text": "Jetzt so nach hinein, jetzt in ein paar Jahren Arbeit in der humanitären Hilfe sieht man es ein bisschen anders."
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    "end": 247.47,
    "text": "Also, da an Führung stehen Vagatellfälle."
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    "text": "Sie ist immer überall und die wirst du auch in humanitären Einsatz haben und sogar noch mehr, einfach weil die basismedizinische Versorgung oft nicht da ist."
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    "text": "Und ich merke, dass z.B."
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    "text": "aus einem rein technischen Aspekt die Medizin unwichtiger geworden ist im Einsatz, sondern eher der menschliche Aspekt."
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    "text": "Also nicht rein technische Lösungen, z.B."
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    "text": "notwendig medizinisch."
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    "text": "Ich bin ja ein Notarzt und gerät so ein bisschen den Hintergrund, sondern es wird ein bisschen wichtiger oder sehr viel wichtiger, wie man reagiert, mit dem Patienten umgeht und wie man das Ganze organisiert und pragmatisch irgendwelche Lösungen findet davor."
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    "text": "Also letztendlich hat man es halt mit vulnerablen Gruppen zu tun?"
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    "text": "Wie kann man natürlich auch in Deutschland finden, diese vulnerablen Gruppen?"
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    "end": 299.23,
    "text": "Und ich stelle mir das nur vor, ich habe ja deine Seite nie erlebt, aber ich stelle mir das ähnlich vor, dass man halt bei vulnerablen Gruppen ganz andere Herangehensweisen wählen muss."
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    "text": "Deswegen ist das tatsächlich sehr spannend."
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    "text": "Aber jetzt hast du gesagt, du hast ein Jahr nach deinem Studium, so mit fertiger Studium hier in Deutschland gearbeitet, da hast du was gemacht, innere?"
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    "text": "Genau, ich habe als Internist angefangen damals und nach einem Jahr dann... eine kleine Pause eingelegt und dann vor meinem nächsten Job damals meinen ersten Einsatz, also dieses Training damals und meinen ersten Einsatz."
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    "text": "Und dieses Training hast du gesagt, das ist eine Woche allein?"
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    "text": "Wie finanziert sich so ein Training?"
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    "end": 337.23,
    "text": "Also die NGO, die Organisation, bei der ich damals war, die durch Spenden basiert und die hat das angeboten."
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    "text": "Ich fand das damals ziemlich gut, weil ich glaube, viele, die in humanitär hier gehen wollen, sehr viel enthusiastlos."
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    "text": "auch so ein bisschen der IVT tragen gehen."
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    "end": 364.57,
    "text": "und wenn man mal eine Woche lang so trainiert, also wie immer der bei der Bundeswehr war, der weiß das, wie man das halt ist, mal auch irgendwie im Lassen zu schlafen oder halt eben unter schwierigeren Bedingungen zu arbeiten, das schreckt einerseits ab, aber lässt auch so sich selber so ein bisschen einschätzen, finde ich, und kann ich in solchen Situationen noch entscheiden."
  },
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    "end": 366.47,
    "text": "Insofern fand ich es ganz gut."
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    "text": "Jetzt hat es auch lange angeboten."
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    "end": 382.13,
    "text": "Mit den Jahren hat sich aber rausgestellt, dass die sind sehr teuer, diese Trings und quasi die Spendengelder werden dann oft lieber für was anderes, deswegen nicht für den Patienten vor Ort, aber insgesamt sind die, ich finde die persönlich sehr, sehr sinnvoll."
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    "end": 393.07,
    "text": "Okay, das heißt aber, man geht in Anführungsstrichen nicht in Vorkasse, weil man irgendeinen Training zahlt, so wie jetzt in Deutschland in der Medizin, wenn du zum Beispiel dein Notarztkurs selber zahlen musst."
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    "end": 401.17,
    "text": "Okay, also das heißt, du kannst über Organisationen in Deutschland zum Vorbereitungsgrenen machen für humanitäre Einsätze."
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    "text": "Und dann meinst du, dass dieses ein Jahr Berufserfahrung plus dieses Training, das hat dich ausreichend vorbereitet, dann da direkt in den Einsatz zu starten?"
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    "text": "Es ist rückblickend vor allem mein Einsatz in Afghanistan."
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    "text": "Ich glaube aber, dass es gut war, dass ich damals ein bisschen naiv auch war, sonst wäre ich vielleicht gar nicht hingeflogen."
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    "text": "Ich würde auch jetzt, wenn ich angesprochen werde, mit einer Grenzen in den Einsatz, sage ich immer, dass es macht mehr Sinn, wenn man schon wirklich ein paar Jahre Verlustverfahrung hinter sich hat."
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    "text": "Okay, also zwei, ihr wisst gerade, wo rufst du erfahren, dass vielleicht jetzt noch nicht das ideale Zeitfenster dürfen."
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    "text": "Und ich glaube auch keine Organisation schafft das wirklich dann auch ganz objektiv."
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    "text": "Oder diejenige, die einen Einsatz geht wirklich einzuschätzen, auch weil vor Ort dann einfach alles anders ist, wie immer."
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    "text": "Ja"
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    "text": "gut, aber das ist ja irgendwie, das haben wir, glaube ich, auch schon an anderer Stelle besprochen."
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    "text": "Das ist ja mittlerweile in Deutschland und in der Medizin auch so."
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    "end": 501.99,
    "text": "Wir holen neue Ärzte in Abteilungen oder Ärztinnen und haben dann hochgreifende Einarbeitungskonzepte."
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    "end": 505.39,
    "text": "Und dann sind die ersten zwei Leute krank und die zwei klagseln."
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    "text": "Sorry, aber du machst jetzt heute deinen ersten Nachtdienst alleine."
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    "text": "Also"
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    "end": 511.43,
    "text": "quasi schon humanitäre Hilfe in Deutschland."
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    "end": 515.309,
    "text": "Also fühlt sich schon so aus ein bisschen an, oder?"
  },
  {
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    "end": 525.569,
    "text": "Ich meine, ich kenne ganz wenige Ärzte, die sich von Anfang bis Ende gut eingearbeitet gefühlt haben, sondern ich kenne die meisten, die irgendwie sagen, ja und dann stand ich da plötzlich alleine und dann nachher."
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    "end": 527.49,
    "text": "Das ist eine gute Vorbereitung."
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    "text": "Also ich glaube, das Wichtigste ist wirklich, dass man adaptierbar ist, also ganz schnell an neue Situationen anpassen kann, sehr pragmatisch vorgeht, sich dort Hilfe holt, wo man sie sich helfen kann und einfach mal auch eine Entscheidung trifft dort, wo es einfach nicht anders geht."
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    "text": "Ja, ich merke das auch, dass es vielleicht der Heutzutage ist, Jungassistenz, als doch eher mal auch so was reingeworfen ist."
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    "text": "Im Einsatz ist halt nochmal um große Potenz her."
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    "end": 549.589,
    "text": "Und"
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    "end": 561.329,
    "text": "dann zwei Follower erfahren, also du hast ja gesagt, das war dann das erste Mal, dass du in Afghanistan warst, hattest du irgendwie einen... Ansprechpartner, wo du dann halt, also irgendjemand, der über dir war, mit dem du was besprechen konntest, oder warst du es einfach?"
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    "end": 570.27,
    "text": "Ja, nee, nee, also es ist schon sehr strukturiert, er zu den Gänsten ist sehr klar strukturiert und Hierarchien sind sehr flach, sodass man mit jedem sehr schnell über alles reden kann."
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    "start": 570.51,
    "end": 580.829,
    "text": "Was mir sehr gefallen hat, anders als, dass man so aus der Medizin kennt, wo es vor allem um die Kliniken war, oder so, sehr, sehr starke Hierarchien waren und man dann fast vor Erfurchter starten, wenn dann der Chef kommt oder so."
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    "end": 585.11,
    "text": "Also es gibt eine ganz klassische Krankenhausstruktur vor Ort zum Beispiel."
  },
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    "end": 590.75,
    "text": "Und du hast immer eine Austauschwerten, die zum Beispiel irgendwo anders sitzen, irgendwo in der Headquarter."
  },
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    "end": 599.03,
    "text": "Also da gab es einen Experten für Notfallmedizin, der auch tatsächlich mal ins Projekt kam für ein, zwei Wochen und sich ein paar Konzepte mit mir angeschaut hat."
  },
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    "text": "Dann gab es einen Experten für Intensivmedizin, der die nicht quasi immer Online-Fragen gestellt hat, wo wir dann zum Beispiel Checklisten erarbeitet haben."
  },
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    "text": "Es gibt auch Logen."
  },
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    "text": "die ich auch damals in Anspruch genommen habe, weil es einfach sehr intensiv war, die Zeit, die bei WhatsApp oder wie auch immer erreichbar sind."
  },
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    "text": "Also man hat schon immer seine Ansprechpartner, man muss sie halt nutzen."
  },
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    "text": "Das hat er mega gut strukturiert eigentlich."
  },
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    "text": "Ich kann mir vorstellen, dass man die Leute sich so was bei uns sogar wünscht."
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    "text": "Ich"
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    "text": "war in der Lokale schon mal rund um die Uhr, wie es sind in den Anfängen, als ich angefangen habe zu arbeiten, rund um die psychische Betreuung hatte."
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    "text": "Und jetzt sind die Traumata, die man sieht, vielleicht unterschiedliche, aber auch hier in Deutschland kann ein natürlich was emotional grob aus der Bahn werfen."
  },
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    "text": "Also letztendlich kannst du jeden Tag, wenn du in der Notaufnahme oder sogar pädagogisch arbeitest oder egal wo, letztendlich in der Medizin irgendwas sehen, was so ein Drama ist, dass dich halt voll aus der Bahn werfen."
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    "text": "Und das ist schon ein guter, niederschwellige Hilfsmöglichkeiten."
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    "text": "Genau, das ist ja zurzeit ein relativ beliebtes Thema, vielleicht wenn man da war ein Andermal drüber, aber geil, dass ihr das zur Verfügung hattet."
  },
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    "text": "Das heißt also, du hattest letztendlich Ressourcen, auch wenn du vor Ort ein bisschen eigenständig und selbstverantwortlich hast."
  },
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    "text": "Genau,"
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    "text": "Es gibt viel zu tun."
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    "text": "Es war ein riesen Krankenhaus, wir hatten fast achthundert Patienten pro Tag nur in der Notaufnahme und da ist es."
  },
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    "text": "Fällig also sechzig Prozent von den Patienten wurden gleich wieder rausgeschickt, was leider dazu geführt hat, dass die halt zwei Tage später kamen und dann wirklich schwer krank waren, aber weil die Ressourcen einfach nicht da waren."
  },
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    "end": 710.469,
    "text": "Und du hast jetzt nicht ständig einen Ansprechpartner, dass du bei jeder kleinen Frage fragen kannst, sondern du musst also, musst mich schon darauf einstellen, eigentlich die meisten Zeit Entscheidungen selber zu treffen und dann eher auch so eine, eine Geildienst bekommen für so größere Themen."
  },
  {
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    "text": "Ja, wie gehen wir insgesamt da und damit um?"
  },
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    "end": 715.089,
    "text": "Und genau, und es gibt ja auch zum Beispiel eher zu einer Grenzen."
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    "end": 729.41,
    "text": "hat so ein Field Handbook mal geschrieben vor ein paar Jahren, das sehr beliebt ist, auch in anderen Organisationen, wo quasi für die meisten der Erkrankungen, die man so im Feld auffindet, ganz pragmatische Lösungsansätze und Therapien angeboten werden."
  },
  {
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    "end": 747.31,
    "text": "Und dann gibt es nochmal, um es einfach zu kompletieren, quasi auch eine koordinative... Einheit bei Erzene Grenzen in jedem Projekt, die sich nicht mit medizinischen Dingen befassen, weil vor Ort arbeiten die auch Lukistiker, es arbeiten ja auch Techniker, HR und so weiter, die sich nur mit so Organisationssachen befassen."
  },
  {
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    "end": 752.209,
    "text": "Da kann ich dir, vielleicht, das ist vielleicht ganz spannend, eine kurze Story erzählen."
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    "text": "Okay."
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    "end": 756.069,
    "text": "Ich habe bei der letzten Folge gehört, Attikturten sind immer ganz wichtig und ganz gut."
  },
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    "end": 758.87,
    "text": "Genau, die machen, die werken die Hütteuere jetzt wieder auf."
  },
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    "text": "Ja, während Corona."
  },
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    "end": 771.329,
    "text": "Afghanistan und wir waren im Süden in so einem kleinen Stadt, die quasi damals belagert wurde und wir hatten keine Möglichkeiten, auch der intensivmedizinische Versorgung."
  },
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    "end": 786.63,
    "text": "Das heißt, für mein Team das Wort war, wenn was Schlimmes medizinisches passiert ist, dann musste man evakuiert werden sofort nach Kabul und eine Kollegin von mir ist damals an Corona erkrankt und wie es damals mit dieser ersten Corona-Welle war, so genau nach zehn Tagen."
  },
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    "text": "Also sie war eben Isolation in ihrem eigenen Zimmer und nach zehn Tagen fängst dann an, sie kenne Luft mehr und die Sättigung ist abgefallen und ganz, also ich war panisch."
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    "end": 807.29,
    "text": "Und wir haben es dann geschafft, am nächsten Tag einen UN-Flug nur für sie, quasi in so einer Art Schwimmwittchen, sag, nach Kabul zu organisieren, wo dann quasi die norwegische Botschaft abgeholt hat und noch mal ringgeflogen hat."
  },
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    "text": "Und ich durfte sie begleiten."
  },
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    "text": "Das war mein erster Medeweck-Flug, ja."
  },
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    "text": "Junge Assistenzarzt, vorher noch ein ähnliches gemacht."
  },
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    "text": "Aber diese ganze Organisation, also dem Flug zu organisieren, die Genehmigung zu bekommen, Botschaften anzurufen, das ist krank aus vor Ort zu organisieren und so weiter, das hat zum Beispiel meine Koordinatorin vor Ort übernommen, sodass ich mich quasi nur auf den medizinischen Aspekt konzentrieren konnte."
  },
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    "text": "Ich war halt super nach und nach gut gelaufen, meine Kollegin geht es auch gut und ich habe damals natürlich tausend Tore gestorben."
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    "text": "Genau, und die kümmern sich dann nur um diesen."
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    "text": "Also liebe Grüße an die jetzt gesunde Kolleginnen."
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    "text": "Schön, dass du in unserer Anekdote geschafft hast und dass es gut ausgegangen ist."
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    "text": "Das ist eigentlich eine ganz geile Überleitung."
  },
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    "text": "Das bringt mich nämlich zu meiner nächsten Frage."
  },
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    "end": 864.17,
    "text": "Also wenn man in so ausnahmende Situationen ist, also in Ausland, in einem Krisengebiet Medizin zu betreiben, du hast schon selber gesagt, man muss Entscheidungen treffen, man ist schnell selbst verantwortlich."
  },
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    "text": "Wie schwer ist das für dich gewesen oder immer wieder, wenn du mal wieder zurückkommst, dich in unsere konventionellen Strukturen einzupassen?"
  },
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    "end": 879.73,
    "text": "Wie schwer ist es, dich zu sagen, das ist zwar ein Kleinschlass, aber das muss ich jetzt offensichtlich jemanden fragen, um Erlaubnis in Anführungsstrichen."
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    "text": "Also"
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    "text": "ist Widerstrip überhaupt nicht."
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    "text": "Ich finde das eigentlich super, wenn man einen Ansprechpartner für alles hat."
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    "text": "Also deswegen frage ich immer gerne."
  },
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    "text": "Ich erinnere mich nur, als ich zurückkam, habe ich damals in einer Notaufnahme angefangen und zwei Jahre in einer anderen Notaufnahme gearbeitet."
  },
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    "text": "Ich glaube, ohne es zu merken, war ich ein bisschen gestumpfter."
  },
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    "text": "Ja, ich weiß, irgendwann kam mein Chef auf mich zu, also es ist wie was passiert oder so, aber er meinte so, die einen oder anderen Patienten kannst du auch mal aufnehmen und nicht gleich nach Hause schicken."
  },
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    "end": 916.87,
    "text": "Das ist das erste Mal, dass mir da bewusst wurde, okay, ich glaube, ich kann mich auch ein bisschen entspannen und eben auch mal eine Rückfrage stellen bei einer Anführungsstichne Bagatelle."
  },
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    "text": "ist eigentlich auch sehr beruhigend."
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    "text": "Also ist mir fast lieber so."
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    "text": "Weil also in anderen Berufsgebieten, ich sage jetzt nochmal, meine Erfahrungen, die ich in Amerika gehabt habe, ich habe halt in Amerika gerohnt, während der Zeit, wo Afghanistan, wo die Radkrieg ziemlich aktueller, und ich war mir in dem Alter, wo viele von den Leuten, die in meinem Alter waren."
  },
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    "text": "im Kriegsdienst waren und dann halt zurückgekommen sind und war es wirklich bei vielen von denen gemerkt, dass die hatte Anpassungsspürung und hat an die Gesellschaft bzw."
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    "text": "sozusagen im normalen Alltag."
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    "text": "Und genau deswegen habe ich halt gefragt, das freut mich, dass es dir relativ leicht gefahren ist."
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    "text": "Ich habe keine Ahnung, ob es nur die dazu gibt."
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    "text": "Aber du wiegst dich wahrscheinlich, selbst wenn du nach Deutschland zurückkommst in der Medizin immer noch ein bisschen besonderes."
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    "end": 972.01,
    "text": "Also es ist jetzt nicht so, dass du zurückkommst und dann Bürojobs machst und du machst halt immer noch außergewö... Und deswegen ist es vielleicht etwas einfacher, sich da anzupassen."
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    "text": "was ich, wenn ich da kurz noch mal einbringen kann, was ich wirklich, also ich bin natürlich da stark gereift in der Zeit und das merkst du erst Jahre später."
  },
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    "end": 988.99,
    "text": "Ich glaube, eine der Dinge, die ich positiv auf jeden Fall mitgenommen habe, ist einfach einen sehr pragmatischen Ansatz in meinem alltäglichen Leben zu haben."
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    "text": "Verkopft man auch mal, man hat auch in Deutschland einfach sehr viel."
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    "text": "Ich glaube, ich habe in der vorigen Podcast-Folge bei euch auch gehört, dass es eben ein vorher drüber gedäftiges ist, am Patienten zu stehen und einfach nur den Patienten zu sehen."
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    "text": "Also, ich gehe immer erst auf Patienten, ich fühle dem Patienten, ich höre meinen Patienten an, Loki quasi Lösungen dann auch zu finden, die jetzt mit viel Technik involviert sind."
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    "text": "Das war eine meiner Fragen, die ich als nächstes gestellt hätte, was du sozusagen aus deiner Zeit, ich nenn es jetzt mal der low-tech Medizin für unsere eher high-tech Apparate, um chemische Medizin mitgebracht hast."
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    "text": "Und das ist, finde ich, eine sehr schöne Lektion, dass man sozusagen back to the roots geht, den Patienten sich mal so anschaut."
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    "text": "Und deswegen ist es vielleicht ganz schön, dass man da lernen kann."
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    "text": "Einfach aus dem... Dieses Buch, das ich gesehen habe, das war schon sehr eindrücklich."
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    "text": "Was"
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    "text": "Ja, da waren die zum Beispiel in Haiti und die waren in Kriegsgebieten oder letztendlich bei die Uni."
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    "text": "Also es ist jetzt nicht so, dass ihr Bodyguards habt oder eine Military Force, die da neben euch steht und am Ende des Tages müsst ihr mit Diplomatie... eigenständig schauen, dass ihr sicher bleibt."
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    "text": "Vor zwanzig Jahren war das noch okay."
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    "text": "Und das ist mittlerweile leider wirklich in den letzten fünf Jahren vor allem immer schlimmer geworden."
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    "text": "Also, humanitäre Helfer sind immer schwieriger."
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    "text": "In Afghanistan war das schon so."
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    "text": "Weiß nicht, ob du das erinnerst."
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    "text": "Kundus, zwanzig."
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    "end": 1124.21,
    "text": "Fünfzehn ist im Krankenhaus von Ärztin in Glänzung, quasi von der afghanische Luftwaffe, die haben das komplett im Erdbundengleich gemacht worden."
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    "text": "Also, der war schon in Afghanistan gefährlich."
  },
  {
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    "text": "Da, wo wir waren, haben, also, ich fand es wirklich, ich hatte derselben Eindruck, dass die humanitären Prinzipien, nämlich Neutralität, Unverteiligkeit und so Improchality, uns vor Ort quasi geschützt haben."
  },
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    "text": "Also, wir sind jeden Tag in die Arbeit gefahren."
  },
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    "text": "mit der Flagge und auch gut sichtbar."
  },
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    "end": 1156.95,
    "text": "damit, und das haben die damals eingehalten, die Kriegparteien muss man sagen, wir nicht zufällig oder mit Absicht quasi in die Konfliktlinien geraten."
  },
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    "text": "Und ich habe das damals auch, das ist einer der wichtigen Dinge, die du da vor Ort dann machst."
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    "text": "Das ist fast auch wirklich die Humanitämpfung, die Sie jeden Tag hochhalten."
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    "text": "Und immer so neutral wie möglich, damals den Taliban mit der Verwundeten neben dem Commander der afghanischen Armee quasi lag, gleich zu behandeln und nach Prioritäten halt zu gehen."
  },
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    "text": "Das hat damals, also ich habe mich sehr sicher gefühlt, weil auch dann vertrauen darf, dass die Konfliktparteien untereinander und aber nicht die medizinischen Helfer, die humanitären Helfer dann hatte können."
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    "end": 1193.69,
    "text": "ist oder oder."
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    "end": 1197.21,
    "text": "Und der Ukraine, da wird es ja mit Absicht gemacht heutzutage."
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    "text": "Und das macht mir wirklich große Sorgen."
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    "text": "Ja, das ist schade."
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    "text": "Ich meine, wir hatten ja anscheinend eine Weile, wo man vielleicht noch in der Erinnerung an die schweren großen Kriege des letzten Jahrhunderts da ein bisschen vorsichtiger war."
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    "text": "Und jetzt geht man eben wieder zurück in das barbarische von davor, wo man sagt, okay."
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    "text": "Okay, everything is fair again."
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    "text": "Ich hatte die"
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    "text": "Konventionen keine Achtzig Jahre alt und denke, das ist schon nicht mehr berücksichtigt,"
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    "text": "ja."
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    "text": "Also das wäre jetzt für mich was, was mich so ein bisschen Sorgen machen würde."
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    "text": "Jetzt muss man dazu sagen, ich bin natürlich schon A. alt und B. habe ich eine Familie und deswegen habe ich andere Gedanken nicht mehr machen muss."
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    "text": "Ich glaube, es gab Sicherheiten in meinem Leben, wo mich der Abenteuer tragen und der Wille Gutes zu tun, da mehr motiviert hätten."
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    "text": "Sagen wir es mal zu."
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    "text": "Hast du persönlich irgendwelche kritischen Situationen mal erlebt, von denen du erzählen kannst, ob du darfst oder willst?"
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    "text": "Die jetzt quasi meine, mein Leben oder meine Fernsehertheit bedroht haben, ja, also mehr oder minder, ich muss da zu sagen, er hat so eine Grenzen zum Beispiel, versucht so gut, wie es absolut möglich ist, zum Beispiel in Zusammenarbeit mit allen anderen Organisationen oder internationaler Organisationen wie der UN, die Sicherheitslage vor Ort immer einzuschätzen und einzustufen."
  },
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    "text": "Und man wird nie im Geschiff irgendwo hingeschickt, sondern ist täglich hier abwägen, ist das noch okay?"
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    "text": "Und was können wir alles machen, um das Risiko so minimal wie möglich zu halten?"
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    "text": "Und wir schließen leider, leider auch öfter mal ein Projekt, einfach weil die Sicherheitslage es nicht hergibt."
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    "text": "Das ist natürlich eine Spiegelabwägung und dafür gibt es, wie gesagt, eine eigenständige Abteilung, die sich nur damit auseinandersetzt."
  },
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    "text": "Und ich habe mich damals sehr sicher gefühlt."
  },
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    "text": "Die Kommunikation war sehr klar, sehr offen, mich jeden Tag gibt es einen Briefing zum Beispiel."
  },
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    "text": "Und das auch in diesen unsicheren Zeiten, da passen sich die Organisationen an."
  },
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    "end": 1335.81,
    "text": "Also wer da jemals vor hat, in den Einsätzen zu gehen, kann sich sicher sein, dass egal, wo und zu einer Grenze arbeiten, meistens wenn ja nicht in Konfliktsituationen, sondern eigentlich auch eher dort, wo es zum Beispiel... Pandemien oder Epidemien gibt und dass die Organisation sich da ganz klar die Sicherheitslage immer vor Ort anschauen und da auch nur dann jemanden hinschicken, wenn sie das für sicher und wichtig sind."
  },
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    "text": "Okay, ja das ist doch schon mal noch mal ein positives Wort."
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    "text": "Ich unterbreche jetzt ganz kurz, weil wir unsere Standardfrage zwischen drin mal reinschieben und zwar haben wir die Skalpell oder Spritze Frage, da habe ich für dich vorbereitet."
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    "text": "Was ist dir lieber, wenn du dir nur noch eines aussuchen könntest?"
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    "text": "Die Hightag Medizin, die du so kennst, oder Wilderness Medizin?"
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    "end": 1359.45,
    "text": "Wilderness Medizin."
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    "text": "Die ist direkt am Patienten."
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    "text": "Ich habe oft das Gefühl, dass wir uns so einen Patienten entfernen, wenn wir zu viel Hightag machen."
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    "text": "Das hilft natürlich."
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    "end": 1379.37,
    "text": "Aber wir sind ja der Mensch wichtig und ich glaube nicht nur... Die Medizin an sich, die Technik, die Menschen, sondern auch mit den Patienten zu sein."
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    "text": "Erhulern ist nett, ist im Sinne von ähnlichen Ressourcen, an Menschen arbeiten, ist mir definitiv lieber."
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    "text": "Cool, klare Ansage."
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    "text": "Jetzt greifen wir nochmal den Faden auf."
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    "end": 1395.649,
    "text": "Du hattest ja jetzt nochmal erwähnt, dass Ärzte ohne Grenzen schon Screenings betreibt."
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    "end": 1400.03,
    "text": "Natürlich schmeißen die nicht einfach dich in irgendeine unsichere Situation."
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    "text": "Für die Leute, die jetzt zunehmend Interesse an so humanitären medizinischen Einsätzen haben, kann man natürlich auch sagen, es gibt ja auch andere Organisationen."
  },
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    "text": "Also du wirst mich jetzt wahrscheinlich korrigieren können, aber mir war immer so ein bisschen die Information."
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    "text": "dass die Ärzte ohne Grenzen schon wirklich in die kritischsten Situationen geht, in die größten Krisengebiete, sage ich jetzt mal."
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    "text": "Aber es gibt so viele Regionen auf der Welt, wo man helfen kann."
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    "text": "Und das heißt, man kann sich, glaube ich, auch selber ein bisschen abschätzen, wie viel Risiko bin ich denn bereit zu gehen."
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    "text": "Und dann kann man sich, glaube ich, auch an andere Organisationen wenden."
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    "text": "Also ich will jetzt gar nicht die alle auflisten, aber es gibt Organisationen, die so Missionen in, zum Beispiel, in Vietnam machen und da operativ tätig sind oder in Afrika oder in irgendwo anders in Südostasien, wo die dann mit Booten rumfahren und so Kliniken betreiben, nicht wendig."
  },
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    "end": 1457.75,
    "text": "Also für die, die da Interesse haben, aber so wie ich, ein bisschen Sicherheitslieder sind."
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    "text": "Erkundigt euch, es gibt viele andere Optionen auch, aber er hat so eine Grenze, das ist definitiv die für die Abenteuerlustige."
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    "text": "Also es ist für mich persönlich damals was, Ein bisschen Zufall, dass ich zu Ärzte in den Grenzen gelangt bin."
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    "text": "Vor allem jetzt zum Beispiel die Sennotrettung."
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    "text": "Da sind echt, echt klasse Teams unterwegs, die bei echt unglaubliche Arbeit leisten."
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    "text": "Mehr als man glaubt."
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    "text": "Es sind fast zwei, drei Dutzend Organisationen, die trotz der Lage da quasi vor Ort Hilfe leisten, Deutsche und echt beeindruckend."
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    "text": "Also nochmal, für wen glaubst du, sind solche Projekte was, also an solchen Projekten teilzunehmen?"
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    "text": "Insofern, ich glaube, ich habe da keine einfache Antwort drauf."
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    "text": "Ich glaube, wenn ich das, was ich jetzt gerade gesagt habe, als Skyling-Gleitende, Das hilft schon."
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    "text": "Und dann muss man für sich selber herausfinden, wie viel man gibt ja auch dann teilweise sehr viel auf, wenn man die Familie hat und dann ein Risiko geht."
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    "text": "Es ist eine Abwägungssache, da gibt es keine einfache Antwort."
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    "text": "Um nochmal zurückzukombiniert ist damals schon viel geholfen, mehr so Dokus, Podcasts, Dinge von verschiedenen Winkeln anzuhören und da so ein bisschen das Gefühl dafür zu bekommen."
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    "text": "Ich glaube, das war aber ein geiler Teaser, wie es in der humanitären medizinischen Hilfe und bei Artzonegrenzen so ausschaut."
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    "text": "Ich lasse es mal den Zuhörern offen, ob wir nicht demnächst meine Follow-up-Folge machen, wo wir vielleicht noch spezifischere Fragen ansprechen können."
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    "text": "Da könnt ihr uns auf unseren Social-Media-Kanälen schreiben."
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    "text": "Ansonsten würde ich die jetzt noch die letzte Frage stellen."
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    "text": "ja, wir haben für unsere Gäste insbesondere, für ihre... Podcast-Folge, einen Musikwunsch, der dann in unsere Playlist geht, hast du dir den Lied ausgelacht?"
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    "text": "Ich habe mich jetzt dann doch für ein bisschen Cheesy-Song entschieden, weil es passt."
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    "text": "Ich weiß nicht, ob die noch was sagen, es ist eine Rockband aus den Siebzigern."
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    "text": "Und der Song ist damals geschrieben worden, während der Vietnam Kriegs und ein bisschen eine politisch-kritische Unternote hatte und eigentlich auch einen geilen Gitarrenriff."
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    "text": "Ja, also wir machen den auf unserer Playlist, dann können wir uns den alle zusammen mal anrunden."
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    "text": "Danke dir."
  }
]