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    "end": 12.96,
    "text": "Am Morgen des einundreißigsten Oktober, um neun Uhr zwanzig, durchquerte Indira Gandhi den Garten ihrer Residenz in Neu-Deli auf dem Weg zu einem Interview mit dem britischen Filmemacher Peter Justinoff."
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    "text": "Sie war unbewaffnet und trug entgegen den Sicherheitsanweisungen keine kugelsichere Weste."
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    "text": "An einem Gartentour standen Béhan Zing, ein Leibwächter, dem sie seit zehn Jahren vertraute – und der erst vor fünf Monaten zugewiesene Sattwand."
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    "text": "Zing B. Anzing feuerte drei Kugeln aus seinem Revolver in ihren Bauch, woraufhin Satwan Sing dreißig Schüsse aus seiner Maschinenpistole abgab."
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    "text": "Die Attentäter ergaben sich sofort – B. ANZING wurde kurz darauf von anderen Wachen erschossen, während Satwan Singh festgenommen und Ninzehundertneunundachtzig hingerichtet wurde."
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    "text": "Indira Priyadarshini Nehru kam am neunzehnten November nineteenhundertsiebzehn in Allahabad einer Stadt im Herzen britisch-indiens zur Welt."
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    "text": "Die Familie gehörte den Kashmiri Pandits an, einer angesehenen Gemeinschaft."
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    "text": "Ihr Vater Jawaharlal Nehru prägte bereits zu dieser Zeit die politische Landschaft des Landes – ein Mann dessen Name später untrennbar mit der Geburt und in ersten Jahrzehnten Indiens als unabhängige Nation verbunden sein sollte."
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    "text": "Im Anand Bhavan dem weitläufigen Familienanwesen erlebte die Junge Indira eine von Melancholie gezeichnete Kindheit."
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    "text": "Oft suchte sie die Nähe ihrer Mutter Kamala Nehru, doch diese lag häufig krank im Bett."
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    "text": "Ihr Vater Javaharlal Nehri war in dessen als prominenter Kämpfer für die Unabhängigkeit des Landes meist abwesend entweder auf politischen Reisen oder in britischen Gefängnissen inhaftiert."
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    "text": "Die Distanz zum Vater fühlte sich oft nur mit Briefen."
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    "text": "wie sie nach ihrer Heirat hieß, nineteenhundertzweiundvierzig der Quid-India Bewegung an."
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    "text": "Diese Kampagne forderte das sofortige Ende der britischen Kolonialherrschaft."
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    "text": "Im September des selben Jahres nahm man sie fest."
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    "text": "Die Monate der Haft im Gefängnis beschrieb sie später als eine Zeit in der... ...schlamm in unsere Seelen drang."
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    "text": "Erst im April nineteenhunter dreiundvierzig konnte sie das Gefängnes verlassen und berichtete wieder Schock plötzlich wieder Farben zu sehen Sie beinahe in den Wahnsinn trieb."
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    "text": "Nach der Unabhängigkeit Indiens, in den neunzehntfünfziger Jahren, schlüpfte Indira eine informelle Rolle an der Seite ihres Vaters."
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    "text": "Sie diente Jawa Halal Nehru als persönliche Assistentin, begleitete ihn auf zahlreichen Auslandsreisen und wurde zur Gastgeberin für hochrangige Gäste aus aller Welt."
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    "text": "In dieser Zeit lernte sie die Mechanismen der Diplomatie."
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    "text": "Neunzehntundneinundfünfzig wählte man sie zur Präsidentin des Indian National Congress, des INC."
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    "text": "Obwohl dieses Amt ursprünglich eher repräsentativ war nutzte Indira Gandhi ihre Position um die kommunistisch geführte Regierung des südindischen Bundesstaates Kerala abzusetzen."
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    "text": "Sie zeigte früh einen kompromisslosen Willen der sich später durch ihre gesamte politische Karriere ziehen sollte."
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    "text": "Nach dem Tod ihres Vaters im Jahr nineteenhundertvierundsechzig, der Indien siebzehn Jahre lang als Premierminister geführt hatte, betrat in Diragandi die offizielle politische Bühne."
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    "end": 225.66,
    "text": "Sie wurde Mitglied der Rajya Sabha des Oberhauses des indischen Parlaments und übernahm das Ressort für Information & Rundfunk im Kabinett von Premierminister Lal Bahadur Shastri."
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    "text": "Als Shastry im Januar nineteenhundzechsundsechsig unerwartet verstarb öffnete sich ein Machtwaku um."
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    "text": "Indira Gandhi setzte sich in der internen Wahl des INC gegen ihren rivalen Moraji Desai durch und wurde zur Premierministerin gewählt."
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    "end": 254.92,
    "text": "Viele Parteiveteranen, darunter der mächtige K-Kamarage unterschätzten sie als Stumme Puppe – eine Gungi Gudia die Sie leicht kontrollieren könnten!"
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    "text": "Man sah in ihr eine Frau, die sich als ideales Werkzeug der Parteibosse erwies."
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    "text": "Doch Indira Gandhi entpuppte sich als eine Anführerin mit eisernem Willen."
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    "text": "Sie verstand es, ihre Partei zu spalten wenn es ihren politischen Zielen diente oder das Land in Kriege zu führen."
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    "text": "sie entwickelte sich von der vermeintlichen Marionette zu einer Schlüsselfigur die die Macht innerhalb der Exekutive zentralisierte."
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    "text": "Ihre unnachgiebigen politischen Haltungen prägten ihre gesamte Amtszeit."
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    "text": "Ihr politischer Aufstieg basierte nicht nur auf ihrem Willen sondern auch auf einer charismatischen Anziehungskraft auf die Massen."
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    "text": "Linke Reformen, wie die Verstaatlichung von vierzehn großen Banken im Jahr nineteenhundertneunundsechzig stärkten ihr Image als Verfechterin des Sozialismus und Säkularismus."
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    "end": 311.74,
    "text": "Das Volk sah sie als eine Anführerin, die sich für die Armen einsetzte und die Entwicklung der gesamten Nation vorantrieb."
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    "text": "In den ersten Jahren erreichte die sogenannte Grüne Revolution unter ihrer Regierung ihren Höhepunkt."
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    "text": "Neue Anbaumethoden und Hochertragsorten führten zu einer beispiellosen Nahrungsmittel-Säbstversorgung Indians."
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    "text": "Ein weiteres Zeichen ihrer Entschlossenheit setzte Indira Gandhi, in den letzten Jahren."
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    "text": "Sie autorisierte Smiling Buddha – Indians ersten erfolgreichen Atomwaffentest."
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    "text": "Diese Demonstration militärischer Stärke steigerte ihre Popularität erheblich und festigte das Bild Indians als aufstrebende Regionalmacht."
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    "text": "Doch die Jahre nineteenhundertfünfundsiebzig bis neunzehnhundertsebenundsiebenzig markierten eine dunkle Phase ihrer Herrschaft."
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    "text": "Die Verhängung des Ausnahmezustands."
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    "text": "Angesichts innerer Unruhen ermöglichte ihr diese Maßnahme, die Herrschaft per Dekret und die Aussetzung bürgerlicher Freiheiten."
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    "text": "Die Polizei erhielt weitreichende Befugnisse ausgangssperren zu verhängen und Bürger auf unbestimmte Zeit festzuhalten."
  },
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    "end": 400.62,
    "text": "Sämtliche Veröffentlichungen unterlagen einer strengen Zensur durch das Informations- und Rundfunkministerium."
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    "text": "Während des Ausnahmezustands inhaftierte man über einhunderttausend politische Gegner, Journalisten und Dissidenten."
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    "end": 415.66,
    "text": "Die Justiz war weitgehend entmachtet – und Regierungserlasse bedurften keiner parlamentarischen Debatte."
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    "text": "In dieser Atmosphäre des Misstrauens und der Unterdrückung spielte Indira Gandhi's jungerer Sohn Sanjay Gandhi eine zunehmend einflussreiche Rolle."
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    "text": "Obwohl er kein offizielles Amt inne hatte, erlangte Sanjay Gandhi während dieser Zeit enorme"
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    "text": "Macht."
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    "text": "Er setzte die Verwaltung massiv unter Druck und nutzte die drakonischen Befugnisse seiner Mutter."
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    "text": "Beobachter sprachen davon dass Sanjay und seine Freunde das Land regierten und nicht das Premierministeramt sondern das Premier-Ministerhaus die wahren Entscheidungen traf."
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    "text": "Im September nineteenhundertsechsundsiebzig initiierte Sanjay Gandhi ein umfassendes Zwangssterealisationsprogramm zur Geburtenkontrolle."
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    "text": "Die Maßnahmen waren aggressiv, Männer wurden gewaltsam zu Operation gebracht selbst wenn sie bereits sterilisiert waren."
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    "text": "die Bilanz des Jahres neunzehnhundert sechs und siebzig und sieben und siebsig acht Komma drei Millionen Sterilisationen."
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    "text": "Die Proteste gegen dieses Programm kulminierten am achtzehnten Oktober in Mutsafanagar, Uttar Pradesh als dreißig Menschen bei Polizeischüssen ums Leben kamen."
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    "text": "Gleichzeitig führten Abrisskampagnen in Delhi ebenfalls unter der Führung von Sanjay Gandhi und dem Bürokraten Jag Mohan zur Vertreibung von rund siebenhunderttausend Menschen."
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    "end": 512.52,
    "text": "Eine dieser Aktionen am thirteenthen April, nineteenhundertsechsundsiebzig am Turkman Gate endete ebenfalls in tödlichen Polizeischüssen."
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    "text": "In Diragandis Regierung ging auch militärisch hart gegen Aufstände vor."
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    "text": "Militante kommunistische Erhebungen wurden ebenso niedergeschlagen wie der Midsu-Aufstand von neunzehnhundert sechsundsechzig bei dem erstmals in EISOR Luftangriffe eingesetzt wurden eine Premiere in der indischen Militärgeschichte bei internen Konflikten."
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    "text": "Nach den Parlamentswahlen von July, die sie nach dem Ausnahmezustand überraschend verlor, kam im Bundesstaat Punjab die Sieg-Mehrheitspartei Akhalidal an die Macht."
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    "end": 556.22,
    "text": "Indira Gandhi, die nach einer dreijährigen Unterbrechung, erneut Premierministerin wurde, versuchte diese Partei zu spalten."
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    "end": 568.96,
    "text": "Um die Akhalidal zu schwächen unterstützte Ghandys Kongresspartei den orthodoxen, religiösen Führer Jarnayl Singh Bindranwale dabei in der Politik des Punjab prominent zu werden."
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    "end": 582.42,
    "text": "Bindrandwale dessen Organisation Dhamdami Taksal bald in Gewalt verwickelt war wurde beschuldigt dem Mord an Jagatnarein, dem Eigentümer der Zeitung Punjab-Kesari angestiftet zu haben."
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    "end": 588.88,
    "text": "Danach distanzierte er sich vom Kongress und forderte eine größere Autonomie für den Punjab."
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    "end": 601.44,
    "text": "Im Juli, two hundred and eighty-two zogen Bindrandwale und etwa zweihundert bewaffnete Anhänger in ein Gästehaus nahe des goldenen Tempels ein dem heiligsten Ort der Siegs in Amritsa."
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    "end": 613.94,
    "text": "Bis nineteen hundertdreiund achtzig verwandelte sich der gesamte goldene Tempelkomplex in eine Festung militanter Siegs die leichte Maschinengewehre und halbautomatische Gewehre dort einlagerten."
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    "text": "am Dreiundzwanzigsten April, nineteen Hundert dreiund Achtzig Schossmann a s Atwal den stellvertretenden Generalinspekteur der Punjab-Polizei beim Verlassen des Tempelkomplexes Nieder."
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    "end": 633.48,
    "text": "Hatshant Singh Longowal, der Präsidente Akali Dal, machte Bindranwale für den Mord verantwortlich."
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    "text": "Die Spannungen spitzten sich immer weiter zu."
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    "text": "Im Juni, die Operation Blue Star befahl Indira Gandhi."
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    "text": "Das indische Militär stürmte den goldenen Tempel um Bindrandwale und seine Anhänger zu entfernen."
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    "text": "Bei der Operation setzten die Streitkräfte Panzer und schwere Artillerie ein."
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    "end": 663.06,
    "text": "Der Akal Tachtschrein, einer der wichtigsten Schreine der Siegs wurde dabei schwer beschädigt – die kostbare Siegbibliothek zerstört."
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    "end": 673.92,
    "text": "Die offiziellen Zahlen der indischen Armeeangehörigen, die bei der Operation Blue Star starben, lagen bei dreiundachzig getöteten und zweihundertneunundvierzig verwundeten."
  },
  {
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    "end": 687.44,
    "text": "Der Journalist Checa Gupta sprach jedoch von einhundertsechsunddreißig getöteten und etwa zweihundertzwanzig verwundeten Armeeangehörigen, was die höchsten Opferzahlen in einer heimischen Militäroperation darstellte."
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    "text": "Die Zahl der zivilen Todesopfer im goldenen Tempel reichte von hunderten bis zu tausenden."
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    "end": 698.38,
    "text": "Offizielle Angaben nannten vierhundertneunzig Tote."
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    "text": "Brahmacelani der einzige ausländische Reporter vor Ort, schätzte die Zahl der Toten auf etwa siebenhundertachzig Militante und Zivilisten sowie vierhundert Soldaten."
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    "text": "Siegs in Indien und Übersee kritisierten die Operation Blue Star Scharf."
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    "text": "Es kam zu Mäutereien von Siegsoldaten und Rücktritten von Beamten."
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    "text": "Man warf Indira Gandhi vor den Angriff aus politischen Gründen befohlen zu haben um sich vor den Ende aus dem Jahr fourzehnhundert achtzig geplanten Parlamentswahlen als starke Anführerin zu präsentieren."
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    "text": "Nach der Operation Blue Star erhöhte sich die wahrgenommene Bedrohung für Ghandys Leben erheblich."
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    "text": "Das Intelligence-Büro, der indische Nachrichtendienst entfernte aus Furcht vor einem Attentat alle Siegs aus ihrer persönlichen Leitwächterstaffel."
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    "text": "Doch in Dira Gandhi fürchtete eine solche Maßnahme könnte ihr Image als Antisieg verstärken."
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    "text": "Sie wollte nicht den Anschein erwecken, eine ganze Religionsgemeinschaft zu stigmatisieren."
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    "text": "Deshalb befahl sie der Polizei von Delhi ihre Siegleibwächter wieder einzustellen."
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    "text": "Darunter war auch Béhan Singh, der ihr persönlicher Favorit war und den sie seit zehn Jahren kannte – ein Vertrauen das ihr zum Verhängnis werden sollte."
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    "end": 785.32,
    "text": "Nach den Schüssen im Garten ihrer Residenz in Neu-Deli wurde Indira Gandhi sofort ins All India Institute of Medical Sciences AIIMS gebracht."
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    "text": "Trotz intensiver Bemühungen der Chirurgen war sie bereits bei der Ankunft klinisch tot."
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    "text": "Das Attentat war ein Racheakt für die Operation Blue Star vom Juni nineteen hundertvierund achtzig Bei der das Militär den goldenen Tempel in Amritsa gestürmt hatte."
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    "end": 820.7,
    "text": "trotz Warnung des Geheimdienstes hatte Gandhi persönlich darauf bestanden, ihre Siegleibwächter wieder einzustellen um ihr Image als säkulare Führerin zu wahren."
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    "text": "Erst um achtzehn Uhr informierte das Fernsehen die Bevölkerung."
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    "end": 834.96,
    "text": "Während einer zwölftägigen Staatstrauer wurde Ghandys Leichnam im Thien-Murti Bavarn aufgebahrt bevor sie am dritten November in Schaktiestal eingeäschert wurde."
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    "end": 849.26,
    "text": "Ihr Sohn Rajiv Gandhi entzündete den Scheiterhaufen International löste der Todbestürzung aus Doch im Inland folgten blutige Pogrome, bei denen Schätzungen zufolge über achttausend Siegs getötet wurden."
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    "text": "Die Justice-Takar-Commission untersuchte später die Verschwörungshintergründe."
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    "text": "Während Gandhi international als Frau des Jahrtausends geerrt wurde bleibt ihr Erbe durch den Ausnahmezustand nineteenhundertfünfundsiebzig bis neunzehnhundertsebenundsiebenzig und die tiefen gesellschaftlichen Spaltungen, die im Jahr zwei tausendach zur Ernennung ihrer Mörder zum Märtyrern durch den Akal Takt führten ambivalent."
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    "text": "Indira Gandhi trug den Beinamen Eiserne Lady Indians, eine Bezeichnung die ihre zähe Persönlichkeit widerspiegelte."
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    "text": "Ihr Hauptvermächtnis war das standhafte Vorgehen gegen amerikanischen Druck um Pakistan zu besiegen und Bangladesch zu befreien."
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    "text": "Sie verantwortete Indians Eintritt in den Kreis der Atommächte und neigte in der Außenpolitik zum sowjetischen Block obwohl Indian offiziell Teil der blockfreien Bewegung Amt des Premierministers von Indien."
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    "text": "Zahlreiche Orte tragen ihren Namen Der Indira Gandhi International Airport in Neu-Deli, die Indira Ghandi National Open University eine der größten Fernuniversitäten der Welt und der südlichste Punkt Indians – Indirapoint."
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    "text": "Kritiker werfen ihr vor, die interne Parteidemokratie im Kongress beschädigt und die Unabhängigkeit der Justiz geschwächt zu haben."
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    "text": "Auch die Förderung einer Kultur des Nepotismus in der indischen Politik verbindet sich mit Indira Gandhi."
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    "text": "Der Ausnahmezustand von nineteenhundertfünfundsiebzig bis neunzehnhundertsebeneunzebzig bleibt als dunkle Periode in der indischen Demokratie Teil ihres Vermächtnisses."
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    "text": "Ebenso die während dieser Zeit verabschiedete zweiundvierzigsten Verfassungsänderungen, obwohl man sie später verwässerte."
  },
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    "start": 979.26,
    "end": 997.84,
    "text": "Im türkischen Slang beschreibt er Begriff Indira Gandhi korrupte oder unethische Geldbeschaffung Der Attentäter und Keharsing, der wegen Verschwörung verurteilt wurde, erklärte der Akal-Tacht im Jahr eight zu Märtyrern des Sickismus."
  },
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    "start": 999.12,
    "end": 1006.54,
    "text": "Jedes Jahr am einunddreißigsten Oktober begeht man ihren Todestag am Sriakaltacht Sahib als Märtyratag."
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    "start": 1007.64,
    "end": 1019.36,
    "text": "Rajiv Gandhi, der seine Mutter Indira nach dem Attentat vom einund dreißigste Oktober nineteen hundert vierund achtzig als Premierminister beerbte wurde nineteenhundertneunzig ebenfalls ermordet."
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