[
  {
    "start": 0.46,
    "end": 7.78,
    "text": "Seit dem Hochmittelalter wurden in Europa verschiedene Spiele auf dem Backgammon-Brett gespielt."
  },
  {
    "start": 8.5,
    "end": 17.2,
    "text": "Diese Spiele hatten Vorläufer, die schon im ersten Jahrtausend nach Christus im Römischen Reich und im Sassanidenreich bekannt waren."
  },
  {
    "start": 18.2,
    "end": 21.58,
    "text": "Die Ursprünge dieser Vorläucher liegen im Dunkeln."
  },
  {
    "start": 23.62,
    "end": 28.72,
    "text": "Ein Vorläufer des modernen Backgammen ist das römische Spiel Duo de Chim Skripta."
  },
  {
    "start": 29.86,
    "end": 33.1,
    "text": "In Pompeii entdeckte man eine zweiteilige Wandmalerei."
  },
  {
    "start": 34.02,
    "end": 43.76,
    "text": "Im ersten Bild sind zwei diskutierende Römer beim Spielen zu sehen, im zweiten Bild wirft der Herbergsbesitzer die beiden Spieler gewaltsam aus seinem Haus."
  },
  {
    "start": 44.6,
    "end": 49.66,
    "text": "Es ist denkbar dass auf diesem Fresco Duo de Gym Skripta gespielt wird."
  },
  {
    "start": 51.48,
    "end": 55.2,
    "text": "Von Duo de gym Skripta sind keine Spielregeln überliefert."
  },
  {
    "start": 55.96,
    "end": 62.18,
    "text": "Die erhaltenen Spielbretter bestehen meist aus Stein, weil hölzerne Varianten kaum überdauert haben."
  },
  {
    "start": 63.12,
    "end": 69.16,
    "text": "Anders als beim heutigen Beckgämmen gab es kein Brett mit vier Bereichen und jeweils sechs Feldern."
  },
  {
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    "end": 74.58,
    "text": "Stattdessen bestand es aus sechs mal sechs Feldern – also drei Zwölfereien."
  },
  {
    "start": 75.56,
    "end": 81.96,
    "text": "Ungefähr im vierten Jahrhundert entstand eine Variante bei der eine dieser Zwölferreihen weggelassen wurde."
  },
  {
    "start": 82.7,
    "end": 86.84,
    "text": "Man nannte sie oft Alléa Tabula oder Tabulai."
  },
  {
    "start": 89.32,
    "end": 96.82,
    "text": "Im spätantigen Sassanidenreich spielte man Schach und Naht, einen Vorläufer des heutigen Beckgem am Königshof."
  },
  {
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    "end": 99.16,
    "text": "Mittelalter."
  },
  {
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    "end": 105.48,
    "text": "Im frühen Mittelalter geriet das Spiel in Westeuropa in Vergessenheit."
  },
  {
    "start": 106.3,
    "end": 109.48,
    "text": "Zur Zeit der Kreuzzüge wurde es wieder entdeckt."
  },
  {
    "start": 110.42,
    "end": 119.38,
    "text": "Im Buch der Spiele von König Alphons, dem Zehnten von Kastilien sind mehrere Vorläufer des Beckgemmen ausführlich beschrieben."
  },
  {
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    "end": 128.199,
    "text": "Anfangs war es ein beliebter Zeitvertreib des Adels – allmählich setzte es sich auch in der Bevölkerung durch."
  },
  {
    "start": 130.66,
    "end": 136.72,
    "text": "Teile eines Trick-Trag-Brettes aus dem zwölften Jahrhundert wurden ins Sardinie in Frankreich gefunden."
  },
  {
    "start": 137.68,
    "end": 144.6,
    "text": "Die Spielfelder und Randstücke aus Knochen waren als kunstvolle Einlegearbeiten in ein Holzbrett eingelassen."
  },
  {
    "start": 146.56,
    "end": 157.24,
    "text": "In Freiburg im Breisgau kamen der Latrine des Augustiner Eremitenkloster, ein vollständig erhaltenes Spielbrett mit Spielsteinen zum Vorschein."
  },
  {
    "start": 158.2,
    "end": 162.62,
    "text": "Dieses Klappbrett stammt aus dem XIII oder XIV Jahrhundert."
  },
  {
    "start": 163.5,
    "end": 166.32,
    "text": "Rahmen- und Brett bestehen aus Hartholz."
  },
  {
    "start": 167.22,
    "end": 170.82,
    "text": "Die Spielfelder sind Einlegearbeiten aus dunklem Edelholz."
  },
  {
    "start": 172.74,
    "end": 179.28,
    "text": "Beckgammon selbst stammt aus England und war ursprünglich eine Variante des Irish Spiels."
  },
  {
    "start": 180.5,
    "end": 191.94,
    "text": "Die Regeln sahen damals noch keinen Würfel zum Verdoppeln vor, auch die Voraussetzungen für ein einfaches doppeltes oder dreifaches Spiel waren anders als heute."
  },
  {
    "start": 192.94,
    "end": 195.54,
    "text": "Beckgammen verdrängte das Irish Spiel bald!"
  },
  {
    "start": 197.58,
    "end": 203.96,
    "text": "Nirgendwo in der westlichen Welt wurde es zu jener Zeit so früh und so intensiv gespielt wie in England."
  },
  {
    "start": 205.12,
    "end": 213.42,
    "text": "Einer mündlichen Überlieferung zur Folge erließ König Richard Löwenherz wegen der Spielfreude seiner Soldaten eine Verordnung."
  },
  {
    "start": 214.42,
    "end": 219.66,
    "text": "Darin hieß es, dass niemand von geringerem Stand als ein Ritter um Geld würfeln durfte."
  },
  {
    "start": 220.58,
    "end": 228.06,
    "text": "Im Mittelalter trug das Spiel im Deutschen den Namen Wurfzabel und unterschied sich nur geringfügig von der heutigen Variante."
  },
  {
    "start": 230.14,
    "end": 230.72,
    "text": "Neuzeit!"
  },
  {
    "start": 232.24,
    "end": 240.44,
    "text": "Beckgammon erlebte während des dreißigjährigen Krieges, und in der folgenden Zeit in ganz Europa eine Phase großer Beliebtheit."
  },
  {
    "start": 241.7,
    "end": 250.08,
    "text": "Im Englischen nannte man das Spiel bis ins siebzehnte Jahrhundert – In Anlehnung an die lateinische Bezeichnung schlicht Tables."
  },
  {
    "start": 251.0,
    "end": 262.46,
    "text": "Der englische Spielexperte Edmund Hoyle veröffentlichte seventeenhundertdreiundvierzig eine Broschüre und beschrieb darin die Regeln, die er damit auch festlegte."
  },
  {
    "start": 267.46,
    "end": 283.32,
    "text": "Der moderne Beckgammon erlebte seinen ersten großen Aufschwung als Prinz Alexis Obolenski im Jahr nineteenhundertvierundsechzig auf den Bahamas das erste große internationale Beckgammenturnier veranstaltete."
  },
  {
    "start": 284.6,
    "end": 286.96,
    "text": "Dieses Turnier fand danach jedes Jahr statt."
  },
  {
    "start": 287.96,
    "end": 296.84,
    "text": "Viele bedeutende Spieler dieser Zeit, darunter John R Crawford Oswald Jacoby und Walter Cook trugen sich in die Siegerlisten ein."
  },
  {
    "start": 298.82,
    "end": 304.22,
    "text": "Früher war Beckgem oft das Spiel der Adeligen und der oberen Gesellschaftsschichten."
  },
  {
    "start": 305.02,
    "end": 314.56,
    "text": "Persönlichkeiten wie Christina Onassis, Hugh Hefner, Jimmy Connors und Gunther Sacks machten es später in der Öffentlichkeit noch bekannter."
  },
  {
    "start": 315.56,
    "end": 321.12,
    "text": "Zeitungen und Magazine halfen ebenfalls dabei, Beckgemmen populärer zu machen."
  },
  {
    "start": 322.16,
    "end": 327.12,
    "text": "Die intensive Beschäftigung mit dem Spiel förderte die Entwicklung einer Theorie."
  },
  {
    "start": 328.14,
    "end": 331.02,
    "text": "Erste analytische Bücher wurden veröffentlicht."
  },
  {
    "start": 333.66,
    "end": 342.88,
    "text": "Die erste Beckgammen-Weltmeisterschaft wurde nineteenhundertsechzig in Las Vegas ausgetragen, Tim Holland gewann als erster den Titel."
  },
  {
    "start": 343.88,
    "end": 351.9,
    "text": "Von neunzehnhundertfünfundsiebzig bis neunzenhundertachtundsiebtzig fanden die Weltmeisterschaften auf dem Bahamas statt."
  },
  {
    "start": 352.44,
    "end": 356.6,
    "text": "Seit neunzenthundertneun und siebzig werden Sie in Monte Carlo durchgeführt!"
  },
  {
    "start": 358.16,
    "end": 364.06,
    "text": "Der Boom der nineteenhundertsechziger Jahre hielt bis in die neunzehnhundertachzige Jahre an."
  },
  {
    "start": 365.1,
    "end": 373.94,
    "text": "Heute wächst die Beliebtheit von Backgämmen wieder, besonders das Computer-Backgammen und dass Spielen über das Internet tragen dazu bei."
  },
  {
    "start": 376.0,
    "end": 376.98,
    "text": "Aufbau des Spiels."
  },
  {
    "start": 378.54,
    "end": 382.68,
    "text": "Das Spielbrett besteht aus vierundzwanzig Dreiecken, die Points genannt werden."
  },
  {
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    "end": 385.78,
    "text": "Zwölf dieser Points liegen auf jeder Seite."
  },
  {
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    "end": 392.16,
    "text": "Zwischen dem sechsten und siebten Point teilt eine Bar das Brett in Heimfeld und Außenfeld."
  },
  {
    "start": 393.98,
    "end": 399.6,
    "text": "Ein Spieler bewegt seine Steine im Uhrzeigersinn, der andere im Gegen-Urzeigersin."
  },
  {
    "start": 400.68,
    "end": 405.46,
    "text": "Der erste Point eines Spielers ist gleichzeitig der Letzte des Gegners."
  },
  {
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    "end": 416.86,
    "text": "Jeder Spieler zieht seine Steiner aus dem gegnerischen Heimfelt über die zwölf Points des Außenfelts in das eigene Heimheld und nimmt sie dann vom Brett."
  },
  {
    "start": 417.78,
    "end": 423.62,
    "text": "Geschlagene Steine kommen auf die Bar und werden von dort wieder in das gegnerische Heimfeld gebracht."
  },
  {
    "start": 425.56,
    "end": 431.68,
    "text": "Es ist nicht festgelegt, ob Weiß im Uhrzeigersinn zieht oder wie das Heimfelt aus Sicht von Weiß liegt."
  },
  {
    "start": 432.6,
    "end": 435.04,
    "text": "Deshalb sind vier Startmöglichkeiten denkbar."
  },
  {
    "start": 436.06,
    "end": 444.72,
    "text": "Falls darüber keine Einigung zustande kommt entscheidet ein Wurf mit den Würfeln – ebenso wird ausgewürfelt wer den ersten Zug macht!"
  },
  {
    "start": 446.72,
    "end": 456.02,
    "text": "Gespielt wird mit fünfzehn weißen und fünfzehnt schwarzen Stein, die auch in anderen Farben vorliegen können, solange man sie gut unterscheiden kann."
  },
  {
    "start": 456.92,
    "end": 471.28,
    "text": "Ihre Aufstellung ist fest vorgeschrieben – auf dem ersten Punkt liegen zwei Steine, auf dem zwölften Punkt fünf Steine , auf dem siebzehnten Punkt drei Steine und auf dem neunzehnte Punkt fünfsteine."
  },
  {
    "start": 473.04,
    "end": 475.46,
    "text": "Gewürfelt wird mit zwei sechseitigen Würfeln."
  },
  {
    "start": 476.28,
    "end": 481.62,
    "text": "Bei Turnieren kommt zusätzlich ein Dopplerwürfel zum Einsatz, der zu Beginn in der Mitte der Bar liegt."
  },
  {
    "start": 484.18,
    "end": 485.62,
    "text": "Spielbeginn und Spielablauf."
  },
  {
    "start": 487.18,
    "end": 489.88,
    "text": "Beim ersten Wurf nimmt jeder Spieler nur einen Würfel."
  },
  {
    "start": 490.7,
    "end": 496.2,
    "text": "Dieser Vorgang wird so oft wiederholt bis beide geworfenen Zahlen unterschiedlich sind."
  },
  {
    "start": 497.14,
    "end": 500.18,
    "text": "Der Spieler mit der höheren Augenzahl beginnt den Zug."
  },
  {
    "start": 500.96,
    "end": 506.2,
    "text": "Er darf seine Steine um seine eigene Augenzahl Und um die seines Gegners vorrücken."
  },
  {
    "start": 506.98,
    "end": 509.96,
    "text": "Nach dem Eröffnungswurf ziehen die Spieler abwechselnd."
  },
  {
    "start": 510.68,
    "end": 515.039,
    "text": "Der Spieler, der an der Reihe ist, würfelt dann immer mit zwei Würfeln."
  },
  {
    "start": 517.14,
    "end": 521.9,
    "text": "In jedem Zug setzt der Spieler seine Steine entsprechend der geworfenen Augenzahlen."
  },
  {
    "start": 522.64,
    "end": 527.62,
    "text": "Dabei werden die beiden Augenzalen nicht addiert sondern nacheinander ausgeführt."
  },
  {
    "start": 528.5,
    "end": 532.02,
    "text": "Beide Augenzallen dürfen auch mit dem selben Stein genutzt werden."
  },
  {
    "start": 533.9,
    "end": 538.18,
    "text": "Der Spieler kann selbst entscheiden welche Zahl er zuerst setzt."
  },
  {
    "start": 538.78,
    "end": 542.32,
    "text": "Wenn möglich, muss er jedoch beide Zahlen verwenden."
  },
  {
    "start": 543.12,
    "end": 552.68,
    "text": "Ist das nicht möglich, setzt er zumindest die höhere Zahl – kann keine der beiden Zahlen genutzt werden, setzt der Spieler in diesem Zug aus!"
  },
  {
    "start": 554.46,
    "end": 558.14,
    "text": "Die Steine dürfen nur auf Felder gezogen werden, die offen sind."
  },
  {
    "start": 559.14,
    "end": 564.22,
    "text": "Offen bedeutet, dass sich dort höchstens ein gegnerischer Stein befindet."
  },
  {
    "start": 564.72,
    "end": 569.56,
    "text": "Auf Felder mit mindestens zwei gegnerischen Steinen darf nicht gezogen werden."
  },
  {
    "start": 570.62,
    "end": 575.08,
    "text": "Eigene Steine können dagegen unbegrenzt auf einem Feld zusammengeführt werden."
  },
  {
    "start": 577.26,
    "end": 586.14,
    "text": "Der Spieler würfelt wie bei einem normalen Zug, ersetzt seine Steine entsprechend der gewürfelten Augenzahl von der Bar in das Heimfeld des Gegners."
  },
  {
    "start": 586.18,
    "end": 593.48,
    "text": "Wenn er zum Beispiel eine drei und eine fünf gewürfelt hat muss er einen Stein auf das dritte oder fünfte Feld setzen."
  },
  {
    "start": 595.36,
    "end": 597.64,
    "text": "Gezählt wird in der eigenen Spielrichtung."
  },
  {
    "start": 598.32,
    "end": 603.26,
    "text": "Es ist nicht erlaubt, auf ein Feld zu ziehen, auf dem mehrere gegnerische Steine liegen."
  },
  {
    "start": 604.08,
    "end": 609.1,
    "text": "Ein einzelner gegnerischer Stein – auf dem Zielfeld – wird jedoch geschlagen."
  },
  {
    "start": 610.9,
    "end": 615.9,
    "text": "Kann kein Stein gesetzt werden, verfällt der gesamte Wurf und der Gegner isst am Zug."
  },
  {
    "start": 616.78,
    "end": 621.12,
    "text": "Wurden mehrere Steine geschlagen, müssen sie zuerst wieder ins Spiel gebracht werden!"
  },
  {
    "start": 622.0,
    "end": 628.52,
    "text": "Erst danach darf der Besitzer dieser Steine andere Steine vom Brett ziehen, auswürfeln."
  },
  {
    "start": 630.12,
    "end": 646.7,
    "text": "Sind alle fünfzehn Steine eines Spielers im Heimfeld oder schon ausgewürfelt, darf dieser Spieler in seinem Zug auswörfeln – ein Stein wird aus dem Heimfelt ausgespielt, indem er einen Schritt über das letzte Feld des eigenen Heimfelds hinausgezogen wird."
  },
  {
    "start": 648.68,
    "end": 656.02,
    "text": "Kann mit einer gewürfelten Zahl kein Stein ausgespielt werden, so muss der Spieler mit diesem Wurf im eigenen Heimfeld ziehen."
  },
  {
    "start": 656.92,
    "end": 665.48,
    "text": "Ist auch das unmöglich – weil nur noch Steine auf niedrigeren Feldern liegen wird ein Stein vom höchsten noch besetzten Feld ausgespielt!"
  },
  {
    "start": 667.32,
    "end": 671.84,
    "text": "Ein Beispiel Beim Auswürfeln würfelt einen Spieler zwei und vier."
  },
  {
    "start": 672.64,
    "end": 676.32,
    "text": "Auf Feld zwei stehen noch Steinen doch auf Feld vier nicht."
  },
  {
    "start": 677.1,
    "end": 682.56,
    "text": "befindet sich ein Stein auf Feld fünf oder sechs, muss der Spieler diesen mit der vier ziehen."
  },
  {
    "start": 683.5,
    "end": 689.92,
    "text": "Sind die Felder fünf und sechs ebenfalls leer nimmt der Spieler stattdessen einen Stein vom nächsten kleineren Feld."
  },
  {
    "start": 690.66,
    "end": 694.6,
    "text": "Gewinner ist wer als erster alle Steine ausgewürfelt hat."
  },
  {
    "start": 696.44,
    "end": 706.08,
    "text": "Beim Auswürfeln kann Folgendes geschehen Sitz zum Beispiel auf Feld sechs Ein einzelner Stein Und der Spieler würfelt sechs und eins."
  },
  {
    "start": 707.02,
    "end": 713.34,
    "text": "Er kann dann mit der Sechs diesen Stein herausholen und anschließend mit einem anderen Stein die Eins ziehen."
  },
  {
    "start": 714.36,
    "end": 725.28,
    "text": "Er darf aber auch zuerst mit der eins von Feld sechs auf Feld fünf ziehen, und dann diesen Stein mit der sechs vom Feld fünf herausholen – weil Feld sechs nun frei ist!"
  },
  {
    "start": 727.26,
    "end": 731.64,
    "text": "Es ist jederzeit erlaubt Steine nur zu ziehen anstatt sie herauszunehmen."
  },
  {
    "start": 732.46,
    "end": 733.14,
    "text": "Ein Beispiel?"
  },
  {
    "start": 733.94,
    "end": 740.48,
    "text": "Die Felder eins bis drei sind jeweils mit zwei Steinen belegt und der Gegner muss noch einen Stein einwürfeln."
  },
  {
    "start": 741.44,
    "end": 747.12,
    "text": "Würfelt man Eins und Zwei ist es manchmal sinnvoller, zweimal vom Feld Drei zu ziehen."
  },
  {
    "start": 747.54,
    "end": 755.04,
    "text": "statt Steine von den Feldern Eins und zwei herauszunehmen – so entsteht kein einzelner Stein, der geschlagen werden könnte!"
  },
  {
    "start": 756.48,
    "end": 760.86,
    "text": "Während des gesamten Spiels ist es nicht erlaubt die gewürfelten Zahlen aufzuteilen."
  },
  {
    "start": 761.7,
    "end": 765.36,
    "text": "Man muss jede gewürfelte Zahl genau so ziehen, wie sie gefallen ist."
  },
  {
    "start": 766.22,
    "end": 773.84,
    "text": "Würfelt ein Spieler zum Beispiel drei und fünf darf er nicht sechs Felder mit einem und zwei Feldern mit einem anderen Stein ziehen."
  },
  {
    "start": 774.52,
    "end": 776.8,
    "text": "Er muss die Drei-und auch die Fünf verwenden."
  },
  {
    "start": 777.4,
    "end": 782.6,
    "text": "Ist nur eine dieser Zahlen spielbar Muss er die höhere Zahl ziehen wenn das möglich ist."
  },
  {
    "start": 783.2,
    "end": 785.56,
    "text": "Geht auch das nicht, muss er aussetzen."
  },
  {
    "start": 787.96,
    "end": 794.26,
    "text": "Wenn ein Spieler einen Zug macht, der nicht den Regeln entspricht, kann die Gegenseite eine Korrektur verlangen."
  },
  {
    "start": 795.14,
    "end": 797.14,
    "text": "Die Gegenseitem muss das aber nicht tun!"
  },
  {
    "start": 798.14,
    "end": 803.32,
    "text": "Gibt es zum Beispiel einen besseren und legalen Zug, kann sie auf die Korrektor verzichten."
  },
  {
    "start": 804.44,
    "end": 816.16,
    "text": "Sobald jedoch die Gegensite des Spielers, der den illegalen Zug ausgeführt hat, gewürfelt hat, gilt der illegale Zug als akzeptiert – dann kann keine Korreaktur mehr gefordert"
  },
  {
    "start": 816.26,
    "end": 816.52,
    "text": "werden.\"."
  },
  {
    "start": 818.64,
    "end": 819.36,
    "text": "Dopplawürfel."
  },
  {
    "start": 821.02,
    "end": 827.16,
    "text": "Vor allem bei Backgammon-Wettkämpfen wird ein besonderer Würfel verwendet, mit dem jedoch nicht gewürfelt wird."
  },
  {
    "start": 828.02,
    "end": 836.54,
    "text": "Dieser Dopplerwürfel trägt die Zahlen zwei, vier, acht, sechzehn, zweiunddreißig und vierundsechzig."
  },
  {
    "start": 838.46,
    "end": 844.0,
    "text": "Zu Beginn einer Partie liegt die Zahl vierundsächzig oben was anfangs keine Bedeutung hat."
  },
  {
    "start": 844.88,
    "end": 850.98,
    "text": "Wenn ein Spieler im Verlauf glaubt, gute Gewinnschancen zu haben kann er dem Gegner den Doppler-Würfel anbieten."
  },
  {
    "start": 851.9,
    "end": 854.34,
    "text": "Lehnt der Gegner ab verliert er das Spiel."
  },
  {
    "start": 855.3,
    "end": 862.86,
    "text": "Nimmt er das Angebot an liegt beim ersten Mal die Zahl zwei oben was auf die Verdoppelung des Spielwärts hinweist."
  },
  {
    "start": 863.92,
    "end": 872.64,
    "text": "Kommt später der Moment in dem der Gegler den Würfel an bietet wird er so gedreht dass die nächsthöhere Zweierpotenz oben liegt."
  },
  {
    "start": 874.18,
    "end": 882.16,
    "text": "Verdoppeln darf immer der Spieler, der den Doppler-Würfel besitzt und zwar bevor die beiden normalen sechs Erwürfel geworfen werden."
  },
  {
    "start": 883.22,
    "end": 890.84,
    "text": "Erst wenn der Gegner zustimmt erfolgt der Wurf wurde noch nicht verdoppelt können beide Seiten ein Doppel anbieten?"
  },
  {
    "start": 891.78,
    "end": 896.32,
    "text": "lehnt jemand das Doppell ab oder ist das Spiel durch Abtragen aller Steine beendet?"
  },
  {
    "start": 896.94,
    "end": 902.5,
    "text": "zählt der bis dahin angezeigte Wert eine abgelehnte Verdopplung wird nicht gerechnet."
  },
  {
    "start": 903.36,
    "end": 910.18,
    "text": "kommt es zu einem Gammen oder sogar Backgammen, wird das Ergebnis mit zwei beziehungsweise drei multipliziert."
  },
  {
    "start": 910.94,
    "end": 916.92,
    "text": "Der Dopplerwürfel reicht zwar bis vierundsechzig – doch sind weitere Verdopplungen nach den Regeln möglich."
  },
  {
    "start": 917.88,
    "end": 920.12,
    "text": "In der Praxis kommen sie jedoch selten vor."
  },
  {
    "start": 921.08,
    "end": 924.34,
    "text": "Selbst Verdopplungen bis sechzehn sind eher ungewöhnlich."
  },
  {
    "start": 925.36,
    "end": 932.66,
    "text": "Bei Matches die bis zu einer bestimmten Punktzahl gehen ist weiteres Verdoppeln ab einem bestimmten Wert oft sinnlos!"
  },
  {
    "start": 933.5,
    "end": 937.62,
    "text": "Wer das aktuelle Spiel gewinnt, entscheidet dann ohnehin das ganze Match."
  },
  {
    "start": 939.54,
    "end": 945.04,
    "text": "Der Dopplerwürfel beschleunigt vor allem Partien, deren Ergebnis beinahe feststeht."
  },
  {
    "start": 945.74,
    "end": 953.56,
    "text": "Erfahrene Spieler erkennen schnell ob sie das Risiko einer Verdopplung eingehen können oder ob sie besser aufgeben sollten."
  },
  {
    "start": 954.4,
    "end": 958.34,
    "text": "Der Punktestand in einem Match spielt dabei ebenfalls eine Rolle."
  },
  {
    "start": 959.34,
    "end": 966.44,
    "text": "Wer zurückliegt wird eher aggressiv verdoppeln und annehmen, während der Führende vorsichtiger bleibt."
  },
  {
    "start": 968.46,
    "end": 971.42,
    "text": "Eine Faustregel lautet – bei mehr als ca."
  },
  {
    "start": 971.46,
    "end": 976.48,
    "text": "twenty-fünf Prozent Gewinnchance sollte man ein Verdopplungsangebot annehmen."
  },
  {
    "start": 977.4,
    "end": 981.06,
    "text": "Liegt die Wahrscheinlichkeit darunter, ist es klüger aufzugeben!"
  },
  {
    "start": 983.0,
    "end": 990.88,
    "text": "Wer deutlich vorne liegt und gute Chancen hat, einen Gämmen oder sogar ein Beckgämmen zu erzielen, spart sich manchmal das Verdoppeln."
  },
  {
    "start": 991.78,
    "end": 998.08,
    "text": "Würde man in dieser Situation verdoppeln Könnte der Gegner ablehnen, und der Gewinn bliebe gering."
  },
  {
    "start": 999.14,
    "end": 1005.9,
    "text": "So aber lässt sich ein höherer Spielwert erzielen – dieses erneute Verdoppeln wird auch als Kontra bezeichnet!"
  },
  {
    "start": 1008.22,
    "end": 1009.16,
    "text": "Die Crawford-Regel."
  },
  {
    "start": 1010.02,
    "end": 1013.0,
    "text": "Die Crawfordregel kommt im Turnierspiel zum Einsatz."
  },
  {
    "start": 1013.66,
    "end": 1016.74,
    "text": "Wenn ein Spieler einen Punkt vor dem Gewinn des Matches steht."
  },
  {
    "start": 1017.44,
    "end": 1024.38,
    "text": "also wenn er so eben zehn Punkte in einem Match bis elf erreicht hat darf im folgenden Spiel nicht gedoppelt werden."
  },
  {
    "start": 1025.38,
    "end": 1029.339,
    "text": "In den danach folgenden Spielen kann der Dopplerwürfel aber wieder benutzt werden."
  },
  {
    "start": 1030.2,
    "end": 1033.079,
    "text": "Die Crawford-Regel ist bei Turnieren allgemein üblich."
  },
  {
    "start": 1035.079,
    "end": 1042.66,
    "text": "Ohne diese Regel würde der Spieler, dessen Gegner nur noch ein Punkt zum Matchgewinn fehlt, automatisch verdoppeln!"
  },
  {
    "start": 1043.619,
    "end": 1048.2,
    "text": "Er hat nichts zu verlieren und könnte dabei doch einen Vorteil erlangen."
  },
  {
    "start": 1049.34,
    "end": 1059.0,
    "text": "Würde man das Verdoppeln allerdings ganz verbieten Sobald ein Spieler nur noch einen Punkt vom Sieg entfernt ist, wäre das ungerecht für den Zurückliegenden."
  },
  {
    "start": 1060.64,
    "end": 1065.46,
    "text": "Der führende Spieler hat seinen Vorsprung nämlich auch dank der Möglichkeit zum Verdoppeln erkämpft."
  },
  {
    "start": 1066.18,
    "end": 1071.08,
    "text": "Es wäre unfair diesem Zurück liegenden genau jetzt die Option zu verdoppeln zu verwehren."
  },
  {
    "start": 1072.88,
    "end": 1076.62,
    "text": "Die Crawford-Regel gilt deshalb als bewährter praktischer Kompromiss."
  },
  {
    "start": 1077.38,
    "end": 1085.8,
    "text": "Sie stammt von John R. Crawford, der bei mehreren Weltmeisterschaften das Pech hatte nur zweiter zu werden – Weber."
  },
  {
    "start": 1087.44,
    "end": 1095.66,
    "text": "Nach dieser Regel kann ein Spieler, dem eine Verdoppelung angeboten wurde den Würfel beim Annehmen sofort eine weitere Stufe höher drehen."
  },
  {
    "start": 1096.36,
    "end": 1098.4,
    "text": "dadurch vervierfacht sich der Spielwert."
  },
  {
    "start": 1099.3,
    "end": 1102.96,
    "text": "Im Turnierspiel ist diese Vorgehensweise normalerweise nicht üblich."
  },
  {
    "start": 1104.9,
    "end": 1111.64,
    "text": "Der Spieler hat drei Möglichkeiten Er kann aufgeben und das Spiel wird mit dem bisherigen Spielwert gewertet."
  },
  {
    "start": 1112.4,
    "end": 1119.32,
    "text": "Er kann annehmen, wobei sich der Spielwert verdoppelt oder er kann biebern und den Spielwert so vervierfachen."
  },
  {
    "start": 1121.18,
    "end": 1131.78,
    "text": "Manchmal kommt zusätzlich noch die Raccoonregel zum Einsatz – dann kann der Gegner, der das Doppel angeboten hat, den Wert nach einem Biber ein weiteres Mal verdoppeln."
  },
  {
    "start": 1132.68,
    "end": 1137.04,
    "text": "Auf diese Weise steigt der Spielwirt auf das Achtfache des vorherigen Werts."
  },
  {
    "start": 1138.04,
    "end": 1141.44,
    "text": "Für diese Regel ist jedoch eine gesonderte Vereinbarung nötig."
  },
  {
    "start": 1142.4,
    "end": 1149.16,
    "text": "Notation Die Spielzüge werden so notiert, dass für jeden Spieler die Zählung rückwärts erfolgt."
  },
  {
    "start": 1150.04,
    "end": 1161.82,
    "text": "Das Feld vierundzwanzig eines Spielers entspricht dem Feld eins des anderen – das Feld dreiundzwantzig ist Feld zwei, das Feld zwanzig ist Feld drei und so weiter."
  },
  {
    "start": 1162.82,
    "end": 1165.3,
    "text": "Ein Stein auf der Bar wird als barnotiert."
  },
  {
    "start": 1166.24,
    "end": 1169.36,
    "text": "Herausgenommene Steine werden mit Off gekennzeichnet."
  },
  {
    "start": 1170.24,
    "end": 1173.96,
    "text": "Das Schlagen eines gegnerischen Steines markiert man mit einem Stern."
  },
  {
    "start": 1175.0,
    "end": 1181.64,
    "text": "Werden bei einem Pasch zwei oder mehr Steine zusammen bewegt, wird die Anzahl zusätzlich vermerkt."
  }
]