[
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    "start": 1.5,
    "end": 4.54,
    "text": "Der Ambos-Podcast Medizin zum Hören."
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  {
    "start": 5.04,
    "end": 9.3,
    "text": "Heute mit einer Folge zu Diabetes Melitus Typ I im Kindes und Jugendalter."
  },
  {
    "start": 10.2,
    "end": 25.74,
    "text": "Am Mikrofon ist für euch Maria Strand, Ärztin aus der Ambos Redaktion Jedes Essen abwägen Kohlenhydrateinheiten berechnen Insulin spritzen Blutzucker messen Die Auswirkungen von Sport und Stress beachten Und die Warnzeichen für eine Hypoglychämie und eine Keto-Azidose kennen."
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    "end": 31.82,
    "text": "Eine Erkrankung an Diabetes Melitus Type I verändert den Alltag eines Kindes und seiner Familie massiv."
  },
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    "end": 40.9,
    "text": "Dabei stellt der Type I-Diabetes die häufigste pediatrische Stoffwechselerkrankung dar, eines von fünfhundert Kindern es betroffen – Tendenz steigend!"
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    "end": 49.86,
    "text": "Gleichzeitig gab es enorme Fortschritte im Monitoring unter Therapie vor allem dank neuer technischer Möglichkeiten wie Glukosensuren und Insulinpumpen."
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  {
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    "end": 63.16,
    "text": "Ein Überblick über die verschiedenen Therapieformen und Hinweise zur Diagnostik, Komplikation und ein Link zu unserer SOP Zocetoazidose bietet übrigens das Ammos Kapitel zu Diabetes Melitus Typ I im Kindes-und Jugendalter."
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  {
    "start": 64.119,
    "end": 66.74,
    "text": "Das Kapitel findet ihr unter go.ammos.com."
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    "end": 69.12,
    "text": "slash diabetes minus Kinder."
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    "end": 77.04,
    "text": "Aber all die Techniken muss auch bedient werden Und so müssen Patientinnen ihre Familien aber eben auch Behandelnde auf dem neuesten Stand bleiben."
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    "end": 86.98,
    "text": "wie eine moderne klinische Versorgung bei Diabetes Melitus Typ I aussieht und welche Fallstricke es dabei zu beachten gibt, darüber spreche ich heute mit Professor Thomas Danner."
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    "end": 98.44,
    "text": "Er ist Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin und Diabetologe und Chefarzt der Klinik für Diabetologie, Endokrinologie und klinischen Forschungen im Kinder-und Jugendkrankenhaus auf der Bult in Hannover."
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    "text": "Prof."
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    "text": "Danner herzlich willkommen."
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    "text": "Danke dass Sie heute bei uns sind!"
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    "end": 104.48,
    "text": "Vielen Dank für die Einladung freue mich sehr."
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    "text": "Wir sprechen ja heute über Diabetes Meritus Typ eins im Kindes- und Jugendalter."
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    "text": "Was sind denn die Besonderheiten gerade in dieser Altersgruppe?"
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    "text": "Grundsätzlich muss man sagen, dass eine solche zusätzliche Lebensaufgabe für Kinder in jedem Alter eine große Herausforderung ist."
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    "text": "Es gibt keinen Urlaub, es gibt keine Fanzeit."
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    "text": "Man ist vierundzwanzig Stunden am Tag sieben Tage der Woche damit beschäftigt sein Blutzucker einigermaßen in dem Rahmen zu halten."
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    "end": 150.04,
    "text": "Das entspricht natürlich nicht einem Kinderleben, dass er immer spontan ist mit spontanen Mahlzeiten, mit spontamen Rumtoben und langem Ausschlafen am Wochenende und in der Pubertät ja auch jede Menge Aktion sind die man nicht mit einem sehr geregelten Leben in Verbindung bringt."
  },
  {
    "start": 150.14,
    "end": 157.119,
    "text": "also insofern es gibt viele Schwierigkeiten die zu bewältigen sind wenn man diese zusätzliche Lebensaufgabe bekommt."
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    "end": 161.26,
    "text": "Jetzt ist das Kindes- und Jugendalter, das hier eine ganz heterogene Gruppe."
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    "text": "Vielleicht können Sie noch ein bisschen genauer darauf eingehen was die Besonderheiten bei Kleinkindern sind?"
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    "end": 167.5,
    "text": "Was sie bei Probatierenden sind?"
  },
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    "start": 167.6,
    "end": 171.279,
    "text": "Das vielleicht auch für die Transition dann irgendwann in die erwachsene Medizin heißt?"
  },
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    "end": 173.1,
    "text": "Ja, das ist eine gute Frage!"
  },
  {
    "start": 173.2,
    "end": 176.44,
    "text": "Es fängt ja sozusagen mit den ganz kleinen Kindern an."
  },
  {
    "start": 176.7,
    "end": 189.019,
    "text": "man braucht eine große Flexibilität in den Mahlzeiten was sowohl das Timing angeht wie auch die Menge Vorhersehbarkeit von Essen und körperlicher Bewegung ist ja grundsätzlich so."
  },
  {
    "start": 189.64,
    "end": 204.44,
    "text": "Insulin senkt den Blutzucker, auch Bewegungen senkt dem Blutzucker und jede Mahlzeit mit Kohlenhydraten führt zu einer Steigerung, wobei man streng genommen sogar auch Proteinen und Fett mit rücksichtigen muss weil das Auswirkungen auf den Bluzucker haben kann."
  },
  {
    "start": 205.26,
    "end": 214.76,
    "text": "Und wenn dann weitergeht Kindergarten natürlich eine zusätzliche Aufgabe noch dazu kommt, muss man also oft eine Hilfe im Kindergarten organisieren."
  },
  {
    "start": 214.799,
    "end": 220.619,
    "text": "Das Gleiche gilt nach der Einschulung, wir haben sicherlich auch besondere Schulungsprogramme fit für die Schule und für die Kinder."
  },
  {
    "start": 220.7,
    "end": 228.94,
    "text": "aber wie soll ich sicher einschätzen was sich auf der Pumpe eingeben muss wenn ich noch nicht mal genau weiß wie die Zahlen sind gespeigert denn einfache Mathematik schon kann?"
  },
  {
    "start": 229.959,
    "end": 244.7,
    "text": "Und wenn man dann weitergeht dass Pubertät zum Beispiel auch nicht nur Hormonschwankungen aller Arzt sind die als auch wieder dem Blutzucker beeinflussen können sondern aber auch Ablösung vom älterlichen Einfluss begibt, sag ich mal auch eine gewisse Rebellion gegen die Eltern."
  },
  {
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    "end": 247.459,
    "text": "Dann kann das auch leichter Rebellionen gegen den Diabetes führen."
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    "end": 258.659,
    "text": "Das ist natürlich auch sehr schwierig und insofern ist das Ganze heranwachsen mit lauter Hürden verbunden, die eben diese Lebensaufgabe besonders schwierig machen."
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    "start": 259.32,
    "end": 264.86,
    "text": "Ja, ich denke auf einige von diesen Schwierigkeiten können wir ja vielleicht im Verlauf des Gesprächs noch ein wenig näher eingehen."
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    "end": 268.46,
    "text": "Fangen wir erstmal an bei der Erstmanifestation des Diabetes."
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    "end": 271.28,
    "text": "Die ist ja häufig ... nicht ganz ungefährlich."
  },
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    "end": 281.659,
    "text": "Einen Fünftel bis einen Viertel der Kinder und Jugendlichen präsentieren ja bei der ersten Manifestation eine Keto-Azidose, während der Corona-Pandemie waren es – so habe ich gelesen sogar deutlich mehr!"
  },
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    "end": 286.599,
    "text": "Die Keto-Azidose kann ja auch schwer, teilweise sogar lebensbedrohlich verlaufen."
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    "end": 291.94,
    "text": "Wie können denn wir als Ärztinnen und Ärzte dazu beitragen, dass es gar nicht erst so weit kommt?"
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    "end": 300.34,
    "text": "Also bei welchen Symptomen sollten die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen hellhörig werden und über welche Warnzeichen sollten sie vielleicht auch Familien auftehren?"
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    "start": 300.979,
    "end": 311.44,
    "text": "Es ist eine sehr gute Frage und gibt es jetzt ja durchaus auch Aufklärungskampagnen, so dass jeder Kinderarzt im Grunde genommen darauf noch mal hinweisen sollte was eben diese ersten Zeichen sind."
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    "start": 311.599,
    "end": 314.94,
    "text": "Das ist natürlich die klassischen Zeichen Polyuripolydipsy."
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    "end": 323.68,
    "text": "das man also einfach viel mehr trinkt, dass man häufig auf Toilette geht, dass Man an Gewicht verliert Das sind immer Situationen, wo man darauf achten muss."
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    "start": 323.76,
    "end": 336.18,
    "text": "Aber auch ein bisschen Leistungsverlust kann gerade bei den älteren Kindern die erste Situation sein und bei den ganz kleinen Kindern ist es vielleicht auch manchmal nur eine Windel, die jetzt ja doch viel voller ist als sie das normalerweise war."
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    "end": 339.8,
    "text": "Und da muss man halt sofort schalten und daran denken."
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    "end": 345.18,
    "text": "Und im Zweifel, wenn man jetzt nichts anderes Diagnostisches da hat, reicht also ein Urinzuckerstreifen."
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    "end": 350.52,
    "text": "Im Grunde genommen meistens für eine sichere Diagnose, weil eine Polyuri ohne Urinzug funktioniert nicht."
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    "end": 353.62,
    "text": "Das ist ja der Mechanismus weshalb man die volle Windel hat."
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    "end": 361.32,
    "text": "Insofern hat man eigentlich in jeder Apotheke sofort die Möglichkeit zu testen, ob das sozusagen da oder nicht."
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    "end": 367.36,
    "text": "Aber selbst wenn die Keto-Ozidose schon am Beginn ist, muss man sich immer wieder klar machen."
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    "start": 367.419,
    "end": 371.159,
    "text": "Das ist im Grunde genommen ein dehydrites Kind mit abdomineller Symptomatik."
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    "end": 376.02,
    "text": "Und das ist das typische Zeichen in der Ketoozydose und da wird eben auch oft nicht dran gedacht."
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    "start": 376.12,
    "end": 383.219,
    "text": "also Differenzialdiagnose hin bis zur Abbenizitis Pneumonie all solcherlei Sachen Anorexie."
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  {
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    "end": 390.039,
    "text": "Das sind so die Fallstricke wo man völlig auf dem falschen Dampfer ist und nicht daran denkt dass das Kind eine Ketoalzidosa hat."
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    "start": 390.94,
    "end": 397.8,
    "text": "Sodass man im Grunde genommen sagen sollte, damit eben nicht das Kind auf dem OP-Tisch mit dem Verdach Appellizides landet."
  },
  {
    "start": 397.86,
    "end": 403.9,
    "text": "Dass eine Ketoazidose hat, sollte man bei jeder Blutentnahme irgendwie einen Blutzucker dabei haben."
  },
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    "end": 408.88,
    "text": "dann ist man auf der sicheren Seite und sieht dass da ja doch was ganz anderes dahinter steckt."
  },
  {
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    "end": 414.96,
    "text": "Wenn ich das noch mal zusammenfassen darf, die Warnzeichen sind eben die Polyuri, die Polydipsi."
  },
  {
    "start": 415.2,
    "end": 418.2,
    "text": "Die Gewichtsabnahme eventuell der Leistungsabfall."
  },
  {
    "start": 418.86,
    "end": 429.919,
    "text": "Da sollte man auf jeden Fall an eine Glucose im Urin denken und wenn Kinder sich mit Bauchschmerzen und Dehydratation präsentieren dann immer daran denken auch dem Blutzucker zu messen."
  },
  {
    "start": 430.039,
    "end": 436.2,
    "text": "Das sollte quasi standardmäßig zur Labordiagnostik dazugehören bevor man irgendwelche weiteren Schritte einleitet."
  },
  {
    "start": 436.9,
    "end": 440.9,
    "text": "Es ist ja diese kursmolische Atmung als Zeichen der Keto-Ozidose."
  },
  {
    "start": 441.64,
    "end": 454.14,
    "text": "Man denkt da immer an das Kursmole, es war aber tatsächlich ein Mediziner, der das beschrieben hat, dem dieser sehr vertiefte Atmungen, die eben auch eine Pneumonie denken lässt, als späte Zeichen einer Keto Osidoze."
  },
  {
    "start": 454.219,
    "end": 460.099,
    "text": "Man möchte natürlich schon dran denken wenn die Kinder viel trinken und viel auf Toilette gehen und nicht erst ne Keto Ozidosis entsteht."
  },
  {
    "start": 460.58,
    "end": 463.12,
    "text": "Okay also ganz praktisch vorgehend Tipps!"
  },
  {
    "start": 464.02,
    "end": 469.08,
    "text": "Ja jetzt haben wir über die Symptome einer Ketoazidose gesprochen, aber eben noch nicht über die Therapie."
  },
  {
    "start": 469.979,
    "end": 472.08,
    "text": "Wie schon gesagt kann sie ja auch schwer verlaufen."
  },
  {
    "start": 472.36,
    "end": 483.24,
    "text": "Damit ihr im Notfall ohne langes Nachschlagen schnell eingreifen könnt, haben wir ganz klare Handlungsempfehlungen für die Notfalltherapie in unserer SOP zur perdiatrischen Keto-Azidose zusammengefasst."
  },
  {
    "start": 484.26,
    "end": 486.979,
    "text": "Ihr findet das Kapitel unter go.ambus.com."
  },
  {
    "start": 487.4,
    "end": 489.479,
    "text": "slash ketoazidoso minuskinder."
  },
  {
    "start": 489.78,
    "end": 491.88,
    "text": "Den Link habe ich euch auch in die Show Notes gesetzt."
  },
  {
    "start": 493.76,
    "end": 503.039,
    "text": "Selbst wenn es nicht zu einer Ketoazidose bei der Erstmanifestation kommt, stellt die Diagnose eines Diabetes-Militus Typ I für die Familien ein Einschneidendes Erlebnis dar."
  },
  {
    "start": 503.78,
    "end": 506.18,
    "text": "Wir haben ja schon ein wenig darüber gesprochen warum das so ist."
  },
  {
    "start": 507.039,
    "end": 510.5,
    "text": "Wie gehen Sie denn in Ihrem Zentrum bei der Diagnosübermittlung vor?"
  },
  {
    "start": 511.62,
    "end": 528.02,
    "text": "Man muss einen relativ strukturiertes Vorgehen hat wo im Vordergrund steht die Familie auf diese verschiedenen Aufgaben vorzubereiten Natürlich auch eine klare Diagnose stellen, die letztendlich auch deutlich macht, dass die Eltern nicht einen Fehler begangen haben."
  },
  {
    "start": 528.199,
    "end": 534.06,
    "text": "Dass es einer Erkrankung ist, die nicht wieder weggeht und man das heutzutage weiß."
  },
  {
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    "end": 539.24,
    "text": "Es gibt natürlich jetzt Möglichkeiten, das auch schon früh durch Antikörperbestimmung festzustellen."
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  {
    "start": 539.34,
    "end": 552.84,
    "text": "Und wir setzen uns deshalb sehr dafür ein, dass man durchaus ein Populationsscreening auf Diabetes durch solche Antikörperbestimmungen machen wird als Pilotprojekt bereits in Bayern, Niedersachsen und Sachsen gemacht."
  },
  {
    "start": 552.92,
    "end": 561.68,
    "text": "Aber im Allgemeinen ist das eben eine Sache die die Familie vollkommen unvorbereitet erwischt und deshalb müssen sie eben darüber aufgeklärt werden."
  },
  {
    "start": 561.74,
    "end": 565.64,
    "text": "In neun von zehn Familien gibt es niemanden der Diabetes hat."
  },
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    "end": 569.96,
    "text": "Sie haben es also nicht irgendwie schuldhaft durch irgendwelche viel zu viele Süßigkeiten."
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  {
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    "end": 574.6,
    "text": "da gibt es ja jede Menge Mythen die nicht stimmen mit denen sie auch konfrontiert werden."
  },
  {
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    "end": 577.88,
    "text": "Das muss man ihnen letztendlich gleich von Anfang an nehmen."
  },
  {
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    "end": 586.36,
    "text": "Und man muss natürlich auch verstehen, dass das für die Eltern ein Schock ist so, dass man also nicht gleich am Anfang alles erzählen kann."
  },
  {
    "start": 586.52,
    "end": 591.74,
    "text": "Wir brauchen als erst mal einen kleinen Moment das zu verstehen und dann kann eigentlich erst die Schulung und Aufklärung beginnen."
  },
  {
    "start": 592.62,
    "end": 602.96,
    "text": "Da gibt es eben zertifizierte Schulungsprogramme wo auf der einen Seite die Eltern informiert werden aber natürlich auch die Kinder altersgerecht über die Erkrankungen aufgeklärt werden."
  },
  {
    "start": 603.58,
    "end": 606.34,
    "text": "Da gehört zum Beispiel bei den jungen Kindern."
  },
  {
    "start": 606.74,
    "end": 618.02,
    "text": "Im Vorschulkindern kann man sowieso nur so ganz grobe handlungsbezogene Sachen, Schulen aber auch schon bei den Schulkindern, kann man in viele praktische Sachen erklären wobei man sich Sachen auch weglässt."
  },
  {
    "start": 618.1,
    "end": 618.36,
    "text": "also z.B."
  },
  {
    "start": 618.56,
    "end": 625.34,
    "text": "die Folgeerkrankung mit einem Schulkind zu erklären macht überhaupt keinen Sinn weil das schafft nur Angst und Angst wie wir alle wissen ist ein schlechter Ratgeber."
  },
  {
    "start": 625.5,
    "end": 627.12,
    "text": "Das können sie gar nicht abschätzen."
  },
  {
    "start": 627.4,
    "end": 640.319,
    "text": "wenn ich also Raumfahrer werden will und das ist mein Berufswunsch Ich"
  },
  {
    "start": 651.699,
    "end": 653.76,
    "text": "vermute, dann muss man das auch wiederholen."
  },
  {
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    "end": 656.48,
    "text": "Denn das Alter des Kindes ändert sich ja im Laufe der"
  },
  {
    "start": 656.58,
    "end": 656.86,
    "text": "Zeit.\"."
  },
  {
    "start": 662.28,
    "end": 668.819,
    "text": "Auch da kann man, wenn man am Anfang das häufig in Einzelschulungen mit der Familie und den Menschen mit Diabetes macht."
  },
  {
    "start": 668.9,
    "end": 678.42,
    "text": "Weil man verhindern möchte, dass man also sozusagen nicht auf das Individuum eingeht ist es dann später oft eine Gruppenschulung weil es ja auch wichtig ist."
  },
  {
    "start": 678.48,
    "end": 687.58,
    "text": "ich bin nicht der einzige der das Problem hat Nehmen auch die Selbsthilfegruppen eine außerordentlich wichtige Sache, weil das von einem Medizinerzüren ist."
  },
  {
    "start": 687.62,
    "end": 691.16,
    "text": "Das eine aber von einem betroffenen Sicht ausrauschen zu können ist das andere."
  },
  {
    "start": 691.24,
    "end": 695.22,
    "text": "Das scheint mir immer sehr wichtig dass den Kindern klar ist."
  },
  {
    "start": 695.34,
    "end": 698.08,
    "text": "also es gibt andere die haben die gleichen Probleme mit."
  },
  {
    "start": 698.14,
    "end": 700.9,
    "text": "ich habe und die haben folgende Lösungen gefunden"
  },
  {
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    "end": 703.56,
    "text": "Ich höre schon, es gibt zertifizierte Schulungen."
  },
  {
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    "end": 706.74,
    "text": "Es gibt Selbsthilfegruppen als Angebote sozusagen."
  },
  {
    "start": 706.819,
    "end": 711.26,
    "text": "Ich habe auch gesehen, es sind teilweise dann auch Ferienfreizeiten, die mit Schulungen verbunden sind."
  },
  {
    "start": 711.58,
    "end": 716.26,
    "text": "Das sind mögliche Angebote, die man den Familien vermitteln kann und sollte vermutlich"
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    "text": "auf alle Fälle."
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    "end": 728.34,
    "text": "Jetzt müssen ja nicht nur die Familien geschult werden, sondern wir haben am Anfang ein bisschen darüber gesprochen ... Alle fremdbetreuenden Personen sind da ja auch involviert."
  },
  {
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    "text": "Wie gelingt es denn, diese Personen einzubeziehen und zu schulen?"
  },
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    "start": 732.62,
    "end": 737.48,
    "text": "Also ganz klar die Betreuung von Kindern mit Diabetes ist eine multidisziplinäre Geschichte."
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  {
    "start": 737.54,
    "end": 743.36,
    "text": "das geht also davon den betreuenen Team natürlich genauso wie in Anfangsschuldig das Team Zuhause."
  },
  {
    "start": 743.699,
    "end": 764.72,
    "text": "Dafür gibt es eine besondere Berufsgruppe Die sogenannten DiabetesberaterInnen die eine Sonderausbildung auf der Grundlage einer als Kinderkanggeschwester oder als Einherosberaterin haben und dann eben mit besonderen pädagogischen und psychologischen Rüstzeug zusätzlich zum Diabetes wissen."
  },
  {
    "start": 765.199,
    "end": 772.08,
    "text": "In der Regel diese Schulungen nicht nur die Eltern in der Familie, der Großeltern des Fußballtrainers und der Schule übernehmen."
  },
  {
    "start": 773.06,
    "end": 785.48,
    "text": "aber da natürlich die entsprechenden Ressourcen zur Verfügung zu stellen und auch die finanziellen Möglichkeiten haben ist natürlich immer eine große Auseinandersetzung wo man sehr viel Unterstützung von dritter Seite braucht."
  },
  {
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    "end": 788.9,
    "text": "Und gelingt das dann, können die Kinder ganz normal in die Schule gehen?"
  },
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    "text": "In eine Regelschule oder gibt es da Schwierigkeiten?"
  },
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    "text": "Also es ist sicherlich so, dass in den ersten Klassen oft eine Schulbegleitung notwendig ist."
  },
  {
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    "end": 801.76,
    "text": "Selbst mit der neuesten Technologie eben die Lehrer da auch überfordert sind."
  },
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    "end": 806.78,
    "text": "aber es ist natürlich besonders wichtig für solche Kinder die Inklusion zu bestalten nicht?"
  },
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    "end": 813.46,
    "text": "Denn ich meine wenn ich durch seine Erkrankung eine Außenseiterrolle bekomme dann ist das natürlich nochmal doppelt schwierig damit fertig zu werden."
  },
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    "end": 822.34,
    "text": "also insofern setzen wir uns sehr dafür ein, dass alle Kinder mit Diabetes an Klassenreisen teilnehmen und allen anderen Aktivitäten die Kinder in Kindergarten haben."
  },
  {
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    "end": 830.819,
    "text": "Sie haben es ja gerade gesagt, wenn ein Kind aufgrund seiner Erkrankung nicht an allen Aktivitäten teilnehmen kann bekommt er schnell eine Außenseiterrolle."
  },
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    "end": 841.28,
    "text": "doch selbst wenn jetzt Klassenfahrten und Ausflüge beispielsweise mithilfe einer Schulbegleitung möglich sind müssen viele Kinder mit schwierigen Reaktionen ihres Umfelds umgehen."
  },
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    "end": 847.78,
    "text": "ihre Erkranken ist ja schließlich sehr sichtbar wenn sie zum Beispiel häufig Blutzucker messen oder eben eine Pumpe tragen."
  },
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    "end": 855.939,
    "text": "Gibt es auch für den Umgang mit diesen Schwierigkeiten Unterstützungsangebote, für die Kinder und Jugendlichen selbst oder eben für die Familien?"
  },
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    "end": 862.08,
    "text": "Ja also zu dem multidisziplinen Team gehört natürlich einen Psychologe dazu."
  },
  {
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    "end": 868.22,
    "text": "Eine Psychologin Und insofern ist eine solche Rundumbetreuung idealerweise da."
  },
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    "start": 868.439,
    "end": 877.5,
    "text": "aber dazu muss man natürlich wiederum sagen wir haben im Moment noch Schwierigkeiten in Deutschland dafür wirklich eine Kostendeckung zu haben."
  },
  {
    "start": 877.64,
    "end": 889.48,
    "text": "Und sicherlich haben wir auch nicht ausreichend Kinderdiabeteszentren gut verteilt über die verschiedenen Ländereien, sage ich mal in Deutschland, dass sie teilweise doch eine Menge... Abstand zum Zentrum ist."
  },
  {
    "start": 889.76,
    "end": 905.98,
    "text": "Ich persönlich muss sagen, dass ich denke das wahrscheinlich eine Zentralisierung der Behandlung doch das Richtige ist damit man eben ein Team hat was auch groß genug ist und sich in Anführungsstriche lohnt also die Eltern ähnlich sage ich mal wie in der Betreuung der Kinderunkologie usw."
  },
  {
    "start": 906.22,
    "end": 914.18,
    "text": "einen größeren Weg zum Zentrom auf sich nehmen müssen um letztendlich eine multidisciplinäre Betreuungen vor Ort zu haben."
  },
  {
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    "end": 922.68,
    "text": "denn natürlich gibt es in dem dünnbesiedelten Städte, ja ein einzelner Arzt der fünf Kinder mit Diabetes betreut."
  },
  {
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    "end": 930.62,
    "text": "Der kann sich kein Sozialarbeiter, Psychologen, Ernährungsberaterinnen und Diabetesberater in All das nicht so ohne weiteres"
  },
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    "text": "leisten.\"."
  },
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    "text": "Ja da sind wir schon direkt bei der Frage nach der Versorgung."
  },
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    "text": "sie sitzen ja in Hannover."
  },
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    "text": "Niedersachsen ist ja ein großes Bundesland mit einer großen Fläche."
  },
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    "text": "von wie weit kommen die Kinder denn zu ihnen?"
  },
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    "end": 948.9,
    "text": "Der Durchschnitt sind nur dreißig Kilometer, aber dafür gibt es natürlich eine Menge Variationen."
  },
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    "end": 953.72,
    "text": "Es ist also in Hannover das zahlenmäßig größte Kinderdiabetes-Zentrum in Deutschland."
  },
  {
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    "end": 968.439,
    "text": "Das ist für uns auch insofern dann eine Verpflichtung und Herausforderung, dass wir sehr forschungsaktiv sind um letztendlich anwes der großen Anzahl der Kinder, die wir betreuen eben auch die Wissenschaft für diese Erkrankungen sehr stark in den Vordergrund stellen."
  },
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    "end": 977.58,
    "text": "Neben den großen Zentren, wie zum Beispiel Ihrem haben Sie ja auch Ärztinnen und Ärzte angesprochen die vielleicht nur fünf Kinder mit Diabetes betreuen."
  },
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    "text": "Haben sie einen Tipp für diese Kolleginnen und Kollegen?"
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    "text": "Wie Sie die Versorgung verbessern können?"
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    "text": "Kann ich eigentlich nur sagen schicken Sie das Kind in einem Zentrum."
  },
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    "end": 993.88,
    "text": "denn sagen wir mal es gibt so und zu viel verschiedene Insulin-Pumpen die im Moment eine automatisierte Inselintherapie möglich machen."
  },
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    "end": 1002.199,
    "text": "Es gibt so viele verschiedene Insoline Glucose-Sensoren, die hochgeladen werden müssen mit den entsprechenden Softwares."
  },
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    "text": "Wie willst du das mit fünf Kindern schaffen?"
  },
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    "text": "Das ist im Grunde genommen selbst bei größten Einsatz persönlicher Art nicht möglich."
  },
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    "end": 1032.98,
    "text": "Und aus diesem Sinne denke ich, wir haben bei den sogenannten SWIT-Registers ein internationales Register wo über hunderttausend Daten von Kindern mit Diabetes weltweit verglichen werden im Sinne der Qualitätskontrolle und Forschung festgelegt ist ungefähr man Hundertfünfzig Kinder und Jugendliche benötigt um eben in irgendeiner Weise eine kosteneffiziente Versorgung zu machen."
  },
  {
    "start": 1033.06,
    "end": 1039.78,
    "text": "und alles was da drunter ist Ich meine auch für den Arzt gilt, ja es muss im Grunde genommen eine Vierundzwanzig Sieben-Betreuung da sein."
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    "text": "Weil das Problem mit dem abgeknickten Pumpenkarteter passiert eben zwei Tage vor Weihnachten und wenn dann der Guruarzt selbst mit der perfekten Motivation in den Schiefhären ist und keiner ihn vertritt, dann ist das natürlich ein Problem."
  },
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    "text": "Insofern braucht man eben große Zentren!"
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    "text": "Ja, das ist ja ein sehr eindeutiger Appell."
  },
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    "text": "Wie die Therapie in der Praxis aussieht, kommen wir gleich noch drauf zu sprechen."
  },
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    "end": 1072.46,
    "text": "aber es ist ja so dass es inzwischen eben auch, weiß ich also Glucose-Sensoren gibt, die sich per App auf dem Handy auslesen lassen."
  },
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    "start": 1073.42,
    "end": 1079.86,
    "text": "und da stelle ich mir jetzt vor, ist ja auch die Möglichkeit einer telemedizinischen Versorgung deutlich größer."
  },
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    "text": "Inwiefern werden diese Möglichkeiten genutzt?"
  },
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    "end": 1100.68,
    "text": "In meiner Meinung, dass das die richtige Zukunft auch ist und es gibt von der Uni Lübeck zum Beispiel ein sehr gutes Projekt wo sie letztendlich auch nachgewiesen haben wie effektiv so etwas sein kann."
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    "end": 1129.14,
    "text": "Und das ist meine große Hoffnung, dass man doch mit den Kostenträgern dort Verhandlungen findet, die eben den Aufbau solcher Strukturen ermöglicht, dass viele Betreuung über viele Medizin gemacht werden kann, Wir fordern das auch von den Familienladen ihre Daten sozusagen hoch, sodass man das dann hier in der Sprechstunde schon hat und nicht noch vor der Sprachstunden im Wartezimmer stundenlang offizielle Daten hochladen muss."
  },
  {
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    "end": 1132.56,
    "text": "So dass es also gleich mit dem Klinik-Account verbunden ist."
  },
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    "end": 1141.42,
    "text": "und wenn sie zur Sprechtunde in Einkommen... ich die Daten auf dem Bildschirm habe, aber das könnte ich natürlich auch wenn es denn ausreichend finanziert werden würde."
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    "text": "Wirtuell machen so dass die Familie nicht einen Parkplatz noch suchen muss und eine Stunde nach Hannover fahren muss sondern das ist das ganze letztendlich von mir."
  },
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    "end": 1157.9,
    "text": "Das haben wir in der Corona-Krise ja sehr gut hingekriegt mit den Familien über eine sichere Verbindung zu machen"
  },
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    "end": 1162.34,
    "text": "Also auch da eine Möglichkeit, die hoffentlich in Zukunft noch weiter ausgebaut wird."
  },
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    "end": 1165.9,
    "text": "Jetzt sind wir schon mittendrin in der Technik quasi."
  },
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    "text": "Wir haben ja eben schon darüber gesprochen, moderne Diabetestherapie gibt es sich verschiedene Modelle an Pumpen und Glucose-Sensoren usw."
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    "text": "Vielleicht können Sie kurz einmal darauf eingehen, welche Therapieformen gibt es denn aktuell?"
  },
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    "text": "Davon weiterentwickelt, das wir gesagt haben."
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    "text": "Es geht nicht darum die Behandlung möglichst einfach zu machen."
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    "end": 1196.58,
    "text": "also mit ein oder zwei Spritzen am Tag kann man auch verhindern ist die Kinder sterben aber das reicht eben nicht dazu aus um wirklich langfristig eine gute Stoffhässekontrolle zu erreichen."
  },
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    "end": 1205.76,
    "text": "Das geht nur mit einer sogenannten intensivierten Insulintherapie Auf der einen Seite ein Basalinselin hat und auf der anderen Seite eine Mahlzeiten- bzw."
  },
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    "end": 1211.1,
    "text": "Korrekturinsulin hat, um den Blutzucker möglichst in einem nahen normalen Bereich zu halten."
  },
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    "text": "Die Weiterentwicklung ist eben die sogenannte Insulinpumpe."
  },
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    "end": 1221.74,
    "text": "Das ist letztendlich wie so ne langsame Spritzenpumppe wo ein kleiner Computer die Abgabe letztendly steuert."
  },
  {
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    "end": 1223.42,
    "text": "Da ist dann nur ein Insulin drin."
  },
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    "end": 1234.92,
    "text": "das Basalinsellin kriegt man dadurch indem man da Programmierung dieser vierundzwanzig-stundenigen Basarrate hat und wenn man eben eine Mahlzeit zu sich nimmt oder eine Korrektur macht, muss man dementsprechend auf einen Knopf drücken."
  },
  {
    "start": 1235.08,
    "end": 1244.64,
    "text": "Die Weiterentwicklung daraus ist dass man im Subcutan liegende Glucose Sensoren hat die also kontinuierlich den Zucker im undauert Fettgewebe messen."
  },
  {
    "start": 1244.88,
    "end": 1258.4,
    "text": "Und die Kombination liegt ja dann auf der Hand, dass man letztendlich noch einen kleinen Rechenalgorithmus dazwischenschaltet, der also je nachdem wie der Zucker im Gewebe ist dementsprechend die Inselingabe rauf-und runter regelt bzw."
  },
  {
    "start": 1258.78,
    "end": 1262.08,
    "text": "auch vorübergehend ausschaltet wenn eben eine Drohne unter Zuckerung da ist."
  },
  {
    "start": 1262.26,
    "end": 1280.48,
    "text": "Das Ganze hat aber eben eine gewisse Verzögerung weil man misst letztendlicher den Zucker in dem Geweben Mahlzeit sehr schnell ansteigen oder bei wortlicher Aktivität sehr schnell abfallen, sodass letztendlich eine Menge von außen, man spricht von einem sogenannten Hybrid-System."
  },
  {
    "start": 1280.8,
    "end": 1285.32,
    "text": "Hybrid heißt also ein bisschen Korrektur kann alles gemacht werden, abgeschaltet kann und macht werden."
  },
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    "start": 1285.38,
    "end": 1288.96,
    "text": "aber es muss eben dem... Systemen noch gesagt werden, ich esse jetzt."
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    "text": "Ich esse jetzt so ein zu viel Kohlenhydrate."
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    "text": "Ich habe jetzt Sport vor."
  },
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    "end": 1297.72,
    "text": "Solche Informationen muss man dem System heutzutage noch geben."
  },
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    "text": "Wann da weniger Information möglich ist?"
  },
  {
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    "text": "Ist die Zukunftsmusik auf die wir hoffen, dass wir da bald zurückgreifen können."
  },
  {
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    "text": "Vielleicht können Sie ja auch etwas dazu erzählen."
  },
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    "text": "welche Zukunftsmusik steht denn im Raum also in welche Richtung?"
  },
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    "text": "sie haben es schon angesprochen."
  },
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    "end": 1315.02,
    "text": "Es entwickelt sich immer mehr in Richtung Automatisierung."
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    "end": 1319.22,
    "text": "gibt es da Dinge, die in der Pipeline sind oder auf diese Hoffnung setzen würden?"
  },
  {
    "start": 1319.8,
    "end": 1323.52,
    "text": "Auf alle Fälle als Kinderarzt finde ich, muss man ja immer optimist sein und bin ich absolut."
  },
  {
    "start": 1323.64,
    "end": 1334.16,
    "text": "Ich denke die erste Studie wo wir letztendlich die automatische Insulin-Dusion außerhalb des Krankenhauses gemacht haben war im Jahr zwei tausend elf zwölf und ist zweitausend dreizehn veröffentlicht worden."
  },
  {
    "start": 1334.38,
    "end": 1341.58,
    "text": "jetzt sind solche Systeme praktisch seit ungefähr sechs Monaten für wirklich die breite Menge der Betroffenen da."
  },
  {
    "start": 1341.74,
    "end": 1344.98,
    "text": "natürlich entscheidet sich nicht jeder für so eine Pumpe die am Körper ist."
  },
  {
    "start": 1345.04,
    "end": 1355.24,
    "text": "es bleiben sicher noch einige Leute an der Spritzentherapie, aber wir haben jetzt über sechzig Prozent in ganz Deutschland die Pumpen haben natürlich noch nicht all diese Close Loop-Pumpen sozusagen."
  },
  {
    "start": 1355.34,
    "end": 1371.88,
    "text": "Aber das nimmt eben sehr schnell zu auch wenn man jetzt hofft dass es also immer weitere Automatisierung gibt Das ist wie gesagt so eine abtechnische Lösung ist, dass ich immer weniger der Pumpe sagen muss Dass sie also immer mehr alleine macht und immer weniger von mir gefordert wird Ist das natürlich in Anführungsstrichen keine Heilung."
  },
  {
    "start": 1372.82,
    "end": 1376.22,
    "text": "Und da kommen wir sozusagen zu dem nächsten sehr, sehr spannenden Thema."
  },
  {
    "start": 1376.58,
    "end": 1378.6,
    "text": "Wie könnte man sich dann eine Heilung vorstellen?"
  },
  {
    "start": 1378.64,
    "end": 1384.48,
    "text": "Wie könnte diese Insulin produzierend in Zellen denn wieder letztendlich mit dem Körper zuführen?"
  },
  {
    "start": 1384.54,
    "end": 1387.16,
    "text": "Da ist natürlich das Problem bei allen Transplantationen."
  },
  {
    "start": 1387.36,
    "end": 1394.48,
    "text": "Hier bittes ein Auto-Unerkrankungen sofort wieder dieser Zellen zerstört werden würden."
  },
  {
    "start": 1394.66,
    "end": 1401.6,
    "text": "Deshalb ist die nächste große Entwicklung zum Zeitpunkt der Manifestation noch eine Menge Zellen erhalten sind."
  },
  {
    "start": 1401.84,
    "end": 1428.72,
    "text": "Erst mal durch eine immun- moderatorische Behandlung zu verhindern, dass diese Zerstörung der Betterzellen fortgeht und eben eine Restfunktion zu erhalten ist es in Amerika das erste Medikament zugelassen, das bereits in einem Stadium wo man noch keinen Diabetes hat, wo man nur diese Antikörper hat und die erste Störung des Zuckerstoffeckses da sind, entspricht vom sogenannten Stadium II der Erkrankungen weil es eben sicher ist, man würde Diabetes bekommen wenn man da jetzt nichts macht."
  },
  {
    "start": 1429.3,
    "end": 1433.28,
    "text": "Stadium eins ist, wenn man nur Antikörper hat und der Zuckerstoffwechsel noch ganz in Ordnung ist."
  },
  {
    "start": 1433.72,
    "end": 1444.2,
    "text": "Wir versuchen also in diesen frühen Stadien auch schon Behandlung zu machen um eben eine Insulinpflichtigkeit möglichst herauszuzögern und mit dem monoklonalen Antikörper Tepli zum Ab."
  },
  {
    "start": 1444.32,
    "end": 1449.24,
    "text": "Es ist möglich bis im Schnitt fast drei Jahre eine Verzögerung der Insulinenpflicht zu machen."
  },
  {
    "start": 1449.44,
    "end": 1450.98,
    "text": "das ist in Amerika zugelassen."
  },
  {
    "start": 1451.28,
    "end": 1453.68,
    "text": "die europäische Behörde tut sich noch ein bisschen schwer."
  },
  {
    "start": 1453.78,
    "end": 1458.6,
    "text": "ich hoffe dass es trotzdem auch bald klappt und wir nicht alle nach Amerika reisen müssen um so eine Therapie zu bekommen."
  },
  {
    "start": 1460.08,
    "end": 1462.6,
    "text": "Und das ist praktisch erstes erste Medikament."
  },
  {
    "start": 1463.04,
    "end": 1465.34,
    "text": "Es gibt noch eine Menge andere, die in der Richtung zeigen."
  },
  {
    "start": 1465.46,
    "end": 1481.9,
    "text": "Eine andere Kinderstudie weiß darauf hin, dass man mit Vera-Pamiel einen Blutdrucksenker hier eigentlich, der aber auch ein Enzyme auf der Betterzelle positiv beeinflusst, sodass es so ein bisschen so'n vielgutt-Medikament für die Beta-Zelle ist also auch da etwas erreichen kann, dass da mehr Restfunktion übrig bleibt."
  },
  {
    "start": 1482.5,
    "end": 1490.18,
    "text": "Ich denke wir gehen dort in den Weg wie in der Kinderonkologie, dass eben eine Personalisierte Denn nicht jeder Diabetes verläuft gleich."
  },
  {
    "start": 1491.38,
    "end": 1503.04,
    "text": "Kombinationstherapie werden machen müssen, wo dann eben vielleicht Teppich zum App mit wäre, Familie mit vielleicht noch irgendwelchen anderen Immuntherapeutiker eine Restfunktion erhalten können was natürlich dann auch wiederum die Pumpenbehandlung viel einfacher macht."
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  {
    "start": 1503.12,
    "end": 1507.2,
    "text": "und wenn der Körper noch ein Menge eigenes Insulin macht dann muss ich natürlich nicht so genau alles eingeben."
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  {
    "start": 1507.58,
    "end": 1516.6,
    "text": "Ja und langfristig ist es natürlich immer die Hoffnung dass wir mit Stammzellen, die eventuell genetisch so modifiziert sind."
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    "start": 1516.7,
    "end": 1541.38,
    "text": "Dass sie das Autoimmunsystem nicht erkennt oder dass man sie verkapselt mit einer Verkapslung, die das Insulin und die Blutzuckerregulation ermöglicht ohne dass die Immunzellen an die Zellen herankommen, dass man mit solchen Möglichkeiten sogar an eine Heilung des Type I Diabetes in der Zukunft denken kann, denn das ist glaube ich der große Fortschritt des letzten Jahres gewesen."
  },
  {
    "start": 1542.3,
    "end": 1551.06,
    "text": "Dass man praktisch in unbegrenzter Menge solche Stammzellen die sich zu Insulin produzieren und Zellen differenzieren können jetzt herstellen kann."
  },
  {
    "start": 1551.32,
    "end": 1562.3,
    "text": "und ich glaube sofern ist es noch eine sicherlich zukunftsmusik aber nicht mehr so ganz science fiction sondern ich glaube dass es reell dass man darauf Hoffnung haben kann."
  },
  {
    "start": 1562.9,
    "end": 1578.32,
    "text": "Also ihre Hoffnung, wenn ich das richtig verstehe geht jetzt gar nicht nur in Richtung dass man die closed loop Systeme diesen sogenannten künstlichen Pankreas weiterentwickelt sondern dass man wirklich dahin kommt eines Tages Diabetes heilen oder aufhalten zu können zumindest."
  },
  {
    "start": 1578.42,
    "end": 1580.18,
    "text": "Ich glaube es ist ja letztendlich ein Weg."
  },
  {
    "start": 1580.28,
    "end": 1591.28,
    "text": "also auf der einen Seite die immer weiter verbesserte technische Lösung Das ist sozusagen die kurzfristige Lösung Nächsten Jahr, dass man möglichst vielen Leuten dazu einen Zugang macht."
  },
  {
    "start": 1591.54,
    "end": 1599.22,
    "text": "Gleichzeitig, dass sich ein Verständnis bemüht... In der Bevölkerung dafür zu schaffen, dass wir eine Bevölkerungsscreening brauchen."
  },
  {
    "start": 1599.28,
    "end": 1612.4,
    "text": "Das macht nicht Sinn immer nur in den Familien zu gucken ob dann hohes Diabetes-Risiko ist sondern das muss man eben grundsätzlich schon bei Kleinkindern machen, denn achtzig Prozent derer die einen Diabetes entwickeln, entwickeln bereits vor dem sechsten Lebensjahr solche Antikörper."
  },
  {
    "start": 1612.62,
    "end": 1625.2,
    "text": "Das heißt da müsste man eben durch und das kann man eben machen durch eine Blutuntersuchung des Diabetes Risiko feststellen mit der Konsequenz, dass man dann eines dieser Medikamente einsetzen kann was eben das Auftreten des Diabetes verzögern kann."
  },
  {
    "start": 1625.24,
    "end": 1647.5,
    "text": "Das ist sozusagen die nächste Stufe und wenn man eben immer mehr Erfahrung mit dieser Immuntherapie hat, dann wird man auch dahin gehen können, die insulinproduzierenden Zellen zu verpflanzen und eben mit so einer Immun-Therapie zu schützen dass sie nicht wieder kaputt gemacht werden mit der Hoffnung das man also irgendwann auch auf die Medikamente verzichten kann weil man die Zellen eben dann so verändert hat, dass sie eben nicht mehr vom Körper zerstört werden."
  },
  {
    "start": 1648.1,
    "end": 1652.08,
    "text": "Ja, auf die Möglichkeiten der Früherkennung kommen wir bestimmt gleich noch einmal zu sprechen."
  },
  {
    "start": 1652.36,
    "end": 1670.66,
    "text": "Wenn wir ja jetzt erst einmal den Bogen zurückschlagen in die Gegenwart wo sich eben wie Sie gerade gesagt haben in den nächsten Jahren die technischen Möglichkeiten immer weiter ausbauen und verbessern lassen dann stelle ich mir das so vor dass immer neue Technik und immer neue therapeutische Optionen auch ihre eigenen Herausforderungen mit sich bringen."
  },
  {
    "start": 1671.58,
    "end": 1680.86,
    "text": "Manche Familien sind dann ja wahrscheinlich enorm gut informiert, kennen vielleicht die neuesten Studienergebnisse und wollen das dann diskutieren mit ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten."
  },
  {
    "start": 1681.9,
    "end": 1694.72,
    "text": "Ich habe sogar gelesen dass einige Familien gar nicht immer warten bis es eine offiziell zugelassene technische Option gibt sondern teilweise sogar Open Source Systeme nutzen und da muss man sich als Ärztin oder Arzt zu positionieren."
  },
  {
    "start": 1695.76,
    "end": 1698.98,
    "text": "Das stelle ich mir aus Sicht der Behandelenden auch herausfordernd vor."
  },
  {
    "start": 1699.5,
    "end": 1705.86,
    "text": "Wie schafft man es mit dem Fortschritt Schritt zu halten und auf dem Laufenden zu bleiben, um da wirklich beraten zu können?"
  },
  {
    "start": 1707.32,
    "end": 1712.36,
    "text": "Ich denke das ist das Schöne, dass es eine sehr herausfordernde Tätigkeit ist."
  },
  {
    "start": 1712.42,
    "end": 1718.16,
    "text": "Ich bin sehr froh, dass ich auf dieses Gebiet gekommen bin."
  },
  {
    "start": 1718.3,
    "end": 1722.42,
    "text": "Weil man eben tatsächlich auch den Fortschritt sieht und weil es immer wieder eine neue Herausforderung ist."
  },
  {
    "start": 1722.52,
    "end": 1727.98,
    "text": "Und natürlich haben wir in so einem großen Zentrum den Anspruch, das wir alle verfügbaren Systeme kennen."
  },
  {
    "start": 1728.88,
    "end": 1731.44,
    "text": "Das heißt, man muss sich ununterbrochen weiter fortbilden."
  },
  {
    "start": 1731.78,
    "end": 1738.96,
    "text": "Zum Glück haben wir einen Team was groß ist und auch viele junge Kollegen haben die sich mit Technologie mal sehr viel einfacher tun."
  },
  {
    "start": 1739.04,
    "end": 1742.76,
    "text": "Dass ich also als Älterei-Kollege sagen kann, wie ist denn das wenn da das rote Lämmchen leuchtet?"
  },
  {
    "start": 1742.98,
    "end": 1743.06,
    "text": "Wie?"
  },
  {
    "start": 1743.12,
    "end": 1744.68,
    "text": "dann sagen wir einfach, es geht so und so!"
  },
  {
    "start": 1745.5,
    "end": 1755.86,
    "text": "Also es ist letztendlich immer eine Teamarbeit und ich glaube das macht aber auch sehr viel Spaß an so einer Entwicklung, auch von medizinischer Seite im Team dabei zu sein."
  },
  {
    "start": 1755.92,
    "end": 1769.94,
    "text": "Wir haben jeden Mittwoch unsere Teamsitzung und da werden dann solche Sachen besprochen natürlich auch immer wieder unsere Strategie angepasst denn ich glaube dass ist das wichtigste klarzumachen dass man eine zielorientierte Behandlung macht."
  },
  {
    "start": 1770.0,
    "end": 1778.26,
    "text": "Das Wichtigste ist, dass wir im Team sagen, das ist uns wichtig, das wollen wir erreichen an den Stoffwechselzielen und an der Betreuung."
  },
  {
    "start": 1779.56,
    "end": 1787.92,
    "text": "muss jedes Teammitglied von der MFA, also der medizinischen Fachangestellte die in eine Amulanz sozusagen für die Rezepte zuständig sind und die Termine."
  },
  {
    "start": 1787.98,
    "end": 1792.18,
    "text": "Und das alles koordiniert bis hin zur Psychologin Wissen worum geht es jetzt?"
  },
  {
    "start": 1792.34,
    "end": 1800.4,
    "text": "Was sagen wir den Eltern damit wir mit einer Stimme sprechen und nicht die Eltern dadurch verwirren indem der eine sagt ist doch nicht so schlimm und der andere sagt oh ist aber ganz wichtig."
  },
  {
    "start": 1800.5,
    "end": 1800.54,
    "text": "ja"
  },
  {
    "start": 1801.86,
    "end": 1807.2,
    "text": "Ja da wird klar wie wichtig das Arbeiten im Team ist Aber auch dass man nicht immer alles wissen kann."
  },
  {
    "start": 1808.1,
    "end": 1809.78,
    "text": "Das wissen wir bei Ambos natürlich auch."
  },
  {
    "start": 1810.16,
    "end": 1822.9,
    "text": "Deswegen hier noch mal der Hinweis, wer sich informieren möchte und aktuelle Informationen zu Diabetes Meditus Typ eins im Kindes- und Jugendalter haben möchte aber vielleicht auch zu Sonderformen wird in unserem Kapitel fündig."
  },
  {
    "start": 1823.38,
    "end": 1831.68,
    "text": "Ihr findet das Kapitel unter gopunktambos.com slash diabetes minus Kinder Und natürlich auch in den Link in den Show Notes Wo sie die Ziele ansprechen."
  },
  {
    "start": 1831.86,
    "end": 1840.06,
    "text": "da hat sich auch einiges geändert Stoffwechsel-Zielen oder auch den Zielparametern durch eben die Pumpen, die Sensoren und die Hybridsysteme."
  },
  {
    "start": 1840.8,
    "end": 1841.38,
    "text": "Auf alle Fälle."
  },
  {
    "start": 1841.62,
    "end": 1863.6,
    "text": "Wir haben im Frühjahr sehr große Angst vor Unterzuckerungen gehabt und Vermeidung von Unterzuckern war ein wesentliches Ziel, inzwischen wissen wir dass der hohe Blutzucker eben viel gefährlicher ist das er durchaus auch was zum Beispiel kognitive Leistung angeht viel gefährlich als die Unterzückerung obwohl man sich dann unter Zucker blöd fühlt und bei einem wohnen Zucker im Grunde genommen gar nichts merkt."
  },
  {
    "start": 1864.56,
    "end": 1867.78,
    "text": "dennoch viel gefährlicher und das zu vermitteln ist nicht einfach."
  },
  {
    "start": 1868.04,
    "end": 1871.36,
    "text": "Und das sind eben die Sachen, die man immer wieder beim Team besprechen muss."
  },
  {
    "start": 1871.46,
    "end": 1881.34,
    "text": "also auch das Stoffwechselziel des HWNC's, des Langzeitblutzuckers da waren wir früher haben gesagt naja also wenn es unter sieben Komma fünf ist dann ist das okay."
  },
  {
    "start": 1881.98,
    "end": 1899.78,
    "text": "inzwischen wird eben diskutiert dass er unter siebem oder sogar unter der sechs Komma Fünf sein muss um wirklich ihm sagen können Das ist ein Ziel wert denes anzustreben gibt Und da hilft uns auch sehr diese Kontinuitivkursemissung, weil sie im viel kurzfristiger sagt was tatsächlich ein Ziel ist."
  },
  {
    "start": 1899.84,
    "end": 1902.52,
    "text": "Wir sprechen davon ja sogar den Zeit-im-Zielbereich."
  },
  {
    "start": 1903.06,
    "end": 1911.56,
    "text": "Die HBNC Wert ist ja sozusagen einen Mittel während der Laufzeit oder Lebenszeit des roten Blutkörperchins das ungefähr hundertzwanzig Tage ist."
  },
  {
    "start": 1912.42,
    "end": 1917.88,
    "text": "Das heißt, ich kann also eine kurzfristige Änderung meiner Therapie mit einem solchen ablc-Wetter bräuchten."
  },
  {
    "start": 1917.92,
    "end": 1925.72,
    "text": "Mindestens sechs Wochen bis sich da letztendlich etwas verlässliches sehe bei der kontinuierlichen Glukosemessung wo ich dann sage gut hat sich die Zeit im Zielbereich."
  },
  {
    "start": 1925.78,
    "end": 1931.48,
    "text": "man spricht davon dem Bereich zwischen siebzig bis zu hundert achtzig drei kova neun bis zehn millimol."
  },
  {
    "start": 1931.74,
    "end": 1937.34,
    "text": "Da will man Siebzig Prozent in diesem Bereich haben und das kann man auch farblich darstellen."
  },
  {
    "start": 1937.38,
    "end": 1939.08,
    "text": "dass ist dann wie so eine grüne Säule."
  },
  {
    "start": 1939.64,
    "end": 1942.76,
    "text": "Der Bereich zwischen siebzig und vierundfünfzig ist so eine Art Warnung."
  },
  {
    "start": 1942.94,
    "end": 1944.98,
    "text": "Jetzt wird es aber langsam niedrig, du musst was tun."
  },
  {
    "start": 1945.6,
    "end": 1946.98,
    "text": "Das können wir also auch anschauen."
  },
  {
    "start": 1947.06,
    "end": 1950.1,
    "text": "sagen wir bis vier Prozent unter siebzig ist noch okay."
  },
  {
    "start": 1950.92,
    "end": 1959.24,
    "text": "Also man hat insofern Möglichkeiten das zu Hause auszulesen, Birte auszulesen, aber haben ja schon gesprochen um zu gucken bin ich im Zielbereich oder nicht?"
  },
  {
    "start": 1959.68,
    "end": 1967.62,
    "text": "Dass jetzt die Zielparameter eben enger gefasst werden, weißt ihr Zeit der HW-Eins C dass das Ziel ist, dass der niedriger ist als es noch vor einigen Jahren der Fall war."
  },
  {
    "start": 1968.1,
    "end": 1971.74,
    "text": "Kann man schon abschätzen, ob das auch die Folgeerkrankungen beeinflusst?"
  },
  {
    "start": 1971.78,
    "end": 1972.98,
    "text": "Ob die dadurch weniger werden?"
  },
  {
    "start": 1973.96,
    "end": 1980.72,
    "text": "Ja ich glaube, das war der große Durchbruch in three ninety mit der Veröffentlichung der sogenannten DCCT-Studie in Amerika."
  },
  {
    "start": 1981.6,
    "end": 1984.76,
    "text": "Es hat vorher auch schon europäische Studien gegeben, die das gezeigt haben."
  },
  {
    "start": 1984.84,
    "end": 1992.38,
    "text": "Aber da waren die Leute immer noch nicht so ganz davon überzeugt ob es nicht sozusagen ein Schicksal ist dass man nicht beeinflussen können, dass davorgeerkrankten auftreten."
  },
  {
    "start": 1992.5,
    "end": 1999.14,
    "text": "Das eben den ganz klarer Zusammenhang ist zwischen der Güte der Stoffeuerkrankung und der Häufigkeit dieser Erfolgerkrankungen."
  },
  {
    "start": 2000.42,
    "end": 2008.56,
    "text": "Man muss andererseits sagen, dass gerade das sogenannte kardiovaskuläre Risiko eben langfristig durch Typ I Diabetes auch deutlich erhöht ist."
  },
  {
    "start": 2008.62,
    "end": 2020.94,
    "text": "Also nicht nur Augen Nerven was man sonst hört und dass man dort durchaus Werte sogar von unter sieben im HWNC erreichen muss um letztendlich da nicht ein erhöhtes Risiko zu haben."
  },
  {
    "start": 2021.06,
    "end": 2029.42,
    "text": "dazu gehört natürlich nicht nur der Zucker sondern wir müssen ihn auch frühzeitig Fettstoffwechselstörungen, also alle anderen cardiovascularen Risikofaktoren besonders behandeln."
  },
  {
    "start": 2029.6,
    "end": 2033.42,
    "text": "Um letztendlich den Menschen eine gute Prognose zu ermöglichen durch gute"
  },
  {
    "start": 2033.48,
    "end": 2033.92,
    "text": "Behandlung.\"."
  },
  {
    "start": 2034.62,
    "end": 2040.18,
    "text": "Ja da zeigt sich wie bedeutselm eben diese enge Stoffwechsel-Einstellung ist beim Diabetes?"
  },
  {
    "start": 2040.86,
    "end": 2045.44,
    "text": "Jetzt haben wir über die Familien gesprochen, die sich ganz viel auskennen und sich ganz viele belesen."
  },
  {
    "start": 2046.04,
    "end": 2056.98,
    "text": "Es gibt ja auf der anderen Seite auch Familien, die aus den unterschiedlichen Gründen weniger Ressourcen haben, Diabetes meitus auseinanderzusetzen oder mit der Therapie ihres Kindes."
  },
  {
    "start": 2057.98,
    "end": 2067.359,
    "text": "Wenn jetzt die Therapie immer komplexer wird, immer feiner abgestimmt wird können denn auch Kinder aus diesen Familien von den modernen Therapieoptionen profitieren?"
  },
  {
    "start": 2067.48,
    "end": 2069.42,
    "text": "Oder ja wie macht man das im Alltag?"
  },
  {
    "start": 2069.879,
    "end": 2081.639,
    "text": "Ja das ist wirklich eine ganz faszinierende Geschichte der letzten Monate dass wir sehen es mit dieser automatischen Insulin dosierung eben tatsächlich eine Menge Arbeit von den Menschen weggenommen wird."
  },
  {
    "start": 2082.359,
    "end": 2090.339,
    "text": "Und als erstes Zeichen, dass man damit auch soziale Unterschiede verkleinert, kann man an den internationalen Vergleichen sehen."
  },
  {
    "start": 2090.379,
    "end": 2094.52,
    "text": "Denn es war bis jetzt immer so, dass doch große Unterschiede im Durchschnitt zwischen den Ländern sind."
  },
  {
    "start": 2094.659,
    "end": 2105.14,
    "text": "Also England war immer nicht so richtig gut mit ihren durchschnittlichen Ergebnissen die Schweden waren immer herausragend und Deutschland auch nicht so ganz schlecht."
  },
  {
    "start": 2106.16,
    "end": 2113.879,
    "text": "Plötzlich, wenn man die Ergebnisse mit der automatischen Insulinbesierung anguckt ist es egal ob man in Südafrika oder England ist."
  },
  {
    "start": 2114.1,
    "end": 2115.879,
    "text": "Die Ergebnisse sind sehr ähnlich!"
  },
  {
    "start": 2116.68,
    "end": 2118.819,
    "text": "Und es gibt erste Ergebnisse, die eben auch zeigen."
  },
  {
    "start": 2119.4,
    "end": 2131.64,
    "text": "Wenn man es schafft solche automatischen Insulin-Dosierungssysteme in den Familien, die größere Herausforderungen haben, was sozusagen die Bewältigung der Erkrankung angeht, dass man dort also auch bessere Ergebnisse erzielen kann."
  },
  {
    "start": 2131.72,
    "end": 2135.02,
    "text": "Das heißt aber nicht, dass das von jedem automatisch möglich ist."
  },
  {
    "start": 2136.56,
    "end": 2145.98,
    "text": "Aber es führt zu einer klaren Verbesserung, dass solche technischen Möglichkeiten auch soziale Unterschiede kleiner machen will ich mal sagen"
  },
  {
    "start": 2146.62,
    "end": 2146.98,
    "text": "Ja, spannend."
  },
  {
    "start": 2147.04,
    "end": 2156.06,
    "text": "Also nicht nur eine rein medizinische Errungenschaft sondern tatsächlich ja auch sozialmedizinisch wiederum relevant und da einen Ausgleich zu schaffen durch die Technik."
  },
  {
    "start": 2156.2,
    "end": 2158.4,
    "text": "Das ist ja eine total spannende Entwicklung!"
  },
  {
    "start": 2158.859,
    "end": 2164.7,
    "text": "Jetzt haben wir vorhin über das Screening gesprochen dass es Pilotprojekte gibt, dass es da Programme gibt."
  },
  {
    "start": 2164.759,
    "end": 2171.54,
    "text": "sie haben immer wieder jetzt auch betont Sie wünschen sich ein bevölkerungsweites Screening dass das Wünschenswert und Lohnswert wäre."
  },
  {
    "start": 2172.879,
    "end": 2178.24,
    "text": "Es gibt ja auch Forschungsansätze, wo es darum geht nicht nur die Krankheit zu modifizieren."
  },
  {
    "start": 2178.279,
    "end": 2186.339,
    "text": "Wenn es eben schon Auto-Antikörper gibt oder wenn der Diabetesausbruch unmittelbar bevorsteht sondern es wird ja auch zur Primärprävention geforscht."
  },
  {
    "start": 2186.379,
    "end": 2188.54,
    "text": "wir hatten das auch einmal auf dem Amos Blog."
  },
  {
    "start": 2188.66,
    "end": 2191.319,
    "text": "einen Artikel zu den verlinke ich gerne in den Show Notes."
  },
  {
    "start": 2192.0,
    "end": 2193.7,
    "text": "vielleicht können Sie etwas dazu erzählen."
  },
  {
    "start": 2193.759,
    "end": 2196.22,
    "text": "welche Forschungs Ansätze gibt es denn dazu?"
  },
  {
    "start": 2197.339,
    "end": 2201.96,
    "text": "Ja, im Rahmen des Neugeborenen-Screenings kann man einen sogenannten genetischen Risk Score machen."
  },
  {
    "start": 2202.1,
    "end": 2210.319,
    "text": "Es gibt den bestimmten Snips die je nachdem wie viele man hat, kann man also bis zu neunzig verschiedenen im Moment aber das nimmt natürlich immer weiter nach oben zu."
  },
  {
    "start": 2210.58,
    "end": 2244.56,
    "text": "Kann man letztendlich bestimmen und daraus eben ein Risk Score berechnen der natürlich nicht hundertprozentig sagt so ähnlich wie wenn ich multiple Antikörper habe ist mein Diabetes-Risiko praktisch hundertprozentig, aber dem genetischen Risiker kann ich natürlich auch schon wieder eine ganze Menge herausfischen die ein deutlicher Hötesrisiko haben und dann gegebenenfalls sage ich mal niedrig risikohafte Intervention durchführen oder erforschen beziehungsweise die dann mit Antikörperbestimmung so weiter zu untersuchen, dass eben nach Möglichkeit keine Entgleisung entsteht."
  },
  {
    "start": 2244.64,
    "end": 2251.74,
    "text": "Dass man eben dann die Antikörper frühzeitig erkennt und dementsprechend dann vielleicht eine der immunmodulatorischen Therapien anbietet."
  },
  {
    "start": 2252.5,
    "end": 2270.94,
    "text": "also das wünsche ich mir und stelle ich mir in Zukunft vor, dass man also im Grunde genommen schon das genetische Diabetesrisiko über das Neugeborene-Screen erreichen kann und dann letztendlich die Anti-Cover Bestimmung zur weiteren Verlaufskontrolle machen kann, um dann rechtzeitig eine Intervention machen zu können."
  },
  {
    "start": 2270.98,
    "end": 2282.68,
    "text": "Aber das ist noch Zukunftsmusik und da ist noch viel Umdenken notwendig auch gerade bei meinen kinderärztlichen Kollegen Die immer noch denken, wir bringen da die Familien in psychologische Schwierigkeiten."
  },
  {
    "start": 2282.96,
    "end": 2290.66,
    "text": "Dabei zeigt sich Studienlage eigentlich dass die Eltern gerne wissen wollen was mit ihren Kindern los ist wenn sie eben entsprechend auch eingebettet ist."
  },
  {
    "start": 2290.819,
    "end": 2303.64,
    "text": "In eine Betreuung das man natürlich solche Eltern mit einem solchen Wissen mein Kind hat einiges Diabetes Risiko nicht alleine lässt sondern es sei der Beginn einer Diabetes Schulung und Betreuungen ist und man ihnen genau in jedem Studium sagt Was sind die Möglichkeiten?"
  },
  {
    "start": 2303.72,
    "end": 2305.46,
    "text": "Was kann ich jetzt für meinen Kind tun?"
  },
  {
    "start": 2306.66,
    "end": 2311.859,
    "text": "Und dann ist immer noch die Entscheidung der Eltern, ja mache ich jetzt eine immun-mulatorische Therapie oder mach' ich's nicht."
  },
  {
    "start": 2312.24,
    "end": 2317.14,
    "text": "Aber das Wissen ist zumindest da und ich finde den Eltern sollte man eben dieses Angebot machen."
  },
  {
    "start": 2317.279,
    "end": 2323.96,
    "text": "Die können dann immer noch entscheiden sagen, nee ich will keinen Diabetes Cleaning machen, ich will kein Riscor haben... Das ist dann die freie Entscheidung."
  },
  {
    "start": 2324.06,
    "end": 2334.48,
    "text": "aber den Eltern so etwas vorzuhalten, dass diese Möglichkeiten da sind, das finde ich schwierig und würde gerne noch mehr meiner kinderassischen Kollegen davon überzeugen, dass es ne gute Idee ist."
  },
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    "start": 2335.46,
    "end": 2339.339,
    "text": "Ja, vielleicht hören ja auch einige zu und lassen sich durch den Appell mit überzeugen."
  },
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    "end": 2347.94,
    "text": "Im Ambos-Blog, als wir über die Primärprävention gesprochen hatten, da ging es auch um Studien wo beispielsweise Orales Insulin gegeben wird."
  },
  {
    "start": 2348.16,
    "end": 2357.7,
    "text": "Ich glaube orientiert hatte man sich dabei an Studien zur Erdnussallagin, wo man dann gefährdeten Kindern Erdnisse gibt oder auch wo man versucht das da Mikrobiom zu modulieren."
  },
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    "end": 2360.66,
    "text": "Gibt es dazu schon erste Ergebnisse?"
  },
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    "text": "Oder wie sehen Sie diese Studien?"
  },
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    "text": "Die Studien laufen noch."
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    "end": 2367.96,
    "text": "Ich bin sehr gespannt, wenn die Ergebnisse letztendlich da sind um das zu untersuchen."
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    "end": 2375.319,
    "text": "und natürlich gibt es eine ganze Menge andere Ansätze auch, die man jetzt weiter gucken muss nicht."
  },
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    "start": 2375.359,
    "end": 2392.279,
    "text": "Wenn man zum Beispiel sieht dass sich doch so ein bisschen abzeichnet, dass eventuell die Corona-Erkrankungen durchaus auch des Auftreten von Diabetes etwas erhöht ist, momentan ein sehr aktuelles Thema was noch kontrovers diskutiert wird aber dann kann man natürlich eventuell etwas erreichen."
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  {
    "start": 2393.0,
    "end": 2399.64,
    "text": "Also insofern es geht weiter, es bleibt sehr spannend man weiß dass das eben die Erkrankung Typ I wie so eine Art Puzzle ist."
  },
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    "end": 2403.0,
    "text": "Die genetischen Faktoren sind nur einer von vielen Faktorn."
  },
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    "text": "Es spielt auch eine Rolle, dass sicherlich etwas in der Ernährung noch eine Rolle spielt."
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    "text": "Stichwort ist."
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    "text": "aber mal gucken wir auch in Richtung Probiotika."
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    "end": 2415.54,
    "text": "Man weiß, dass in bestimmte Viruserkrankungen eine Rolle spielen und das Spielen Umweltfaktoren eine Rolle."
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    "end": 2420.799,
    "text": "Denn nur so lässt sich ja erklären, dass im Finland es am meisten Typ-I Diabetes gibt auf der Welt."
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  {
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    "end": 2422.66,
    "text": "Der nächste Hotspot ist in Sardinien."
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    "text": "Warum ausgerechnet da?"
  },
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    "start": 2423.94,
    "end": 2427.46,
    "text": "Warum ist die Häukigkeit von Typ I Diabetes so niedrig?"
  },
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    "end": 2439.44,
    "text": "Es gibt viele Sachen mit denen man noch Nobelpreis gewinnen kann um das weiter aufzuklären Und dementsprechend wird sicherlich auch nicht eine Strategie Diejenige sein, die für alle Kinder das Richtige ist."
  },
  {
    "start": 2440.04,
    "end": 2441.46,
    "text": "Da sind wir vielleicht auch schon beim Thema."
  },
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    "end": 2447.799,
    "text": "Ich habe ja am Anfang schon erwähnt, dass die Inzidenzen des Typ-I Diabetes bei Kindern und Jugendlichen zunimmt."
  },
  {
    "start": 2447.9,
    "end": 2451.66,
    "text": "Es gibt jedes Jahr eine Zunahme um ungefähr drei bis vier Prozent."
  },
  {
    "start": 2452.4,
    "end": 2455.48,
    "text": "Meines Wissens nach sind die Ursachen noch nicht ganz geklärt."
  },
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    "end": 2457.9,
    "text": "Gibt es denn Hypothesen dazu?"
  },
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    "end": 2463.24,
    "text": "Hypothesen gibt es viele, aber letztendlich eine wirklich griffige Erklärung gibt es nicht."
  },
  {
    "start": 2463.279,
    "end": 2469.94,
    "text": "Grundsätzlich muss man sagen haben wir ja eine Häufung von Autoimmunkrankheiten also eine Zunahme insgesamt von autoimmunkrankheiten."
  },
  {
    "start": 2470.14,
    "end": 2481.9,
    "text": "da spricht natürlich vieles dafür dass die größere Hygiene einer Rolle spielt das sozusagen das Immunsystem weil es nicht mehr so viel mit Schmutz und Dreck zu tun hat sich dann plötzlich gegen den eigenen Körper richtet."
  },
  {
    "start": 2482.14,
    "end": 2486.799,
    "text": "Aber ob das jetzt wirklich alles erklärt finde ich ist immer noch nicht so ganz klar."
  },
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    "end": 2492.0,
    "text": "Also ich kann eigentlich nur allen jungen Kollegen sagen, kommen Sie in die Diabetesforschung."
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    "start": 2492.06,
    "end": 2498.4,
    "text": "Da passiert sehr viel da können sie wirklich noch einen großen Unterschied machen und wir sind auf einem sehr guten Weg viele neue Entdeckungen zu"
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    "end": 2498.7,
    "text": "machen.\"."
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    "text": "Ja ein schöner Aufruf!"
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    "text": "Bevor wir zum Ende kommen würde ich gerne nochmal die wichtigsten Erkenntnisse aus unserem Gespräch zusammen fassen."
  },
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    "end": 2513.279,
    "text": "Erstens, ein Diabetes mellitus Typ I bringt je nach Altersgruppe der Betroffenen besondere Herausforderungen mit sich."
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    "end": 2521.9,
    "text": "Beispielsweise bei den Kleinkindern die fehlende Planbarkeit von Mahlzeiten und Bewegung oder auch die Ablösung von den Eltern in der Pubertät."
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    "end": 2532.02,
    "text": "Zweitens – Die Betreuung von Kindern mit Diabetes Mellitus Type I und die Schulung von Familienerziehenden und Lehrkräften erfordert einen multidisziplinären System."
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    "text": "Und das gibt es so nur in entsprechenden Zentren!"
  },
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    "start": 2535.259,
    "end": 2538.879,
    "text": "Daher sollten alle betroffenen Kinder an ein Diabeteszentrum überwiesen werden."
  },
  {
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    "end": 2549.58,
    "text": "Drittens Symptome eines Diabetes-Vellitus Typ I, die alle Ärztinnen und Ärzte kennen sollten sind Polyuri-, Polydipsi-, Gewichtsabnahme- und Leistungsabfall."
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    "start": 2550.12,
    "end": 2554.22,
    "text": "Diagnostisch ist in einem solchen Fall einen Test auf Lokose im Urin indiziert."
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    "end": 2561.24,
    "text": "Viertens Ein Kind mit eine beginnenden Ketoazidosis stellt sich dehydriert und mit abdomineller Symptomatik vor."
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    "start": 2561.96,
    "end": 2564.64,
    "text": "Daher sollte man bei jeder Blutentnahme auch den Blut zuckermessen."
  },
  {
    "start": 2565.6,
    "end": 2578.779,
    "text": "Und fünftens, ein bevölkerungsweites Screening auf Diabetes meines Typ eins wäre theoretisch möglich und könnte wenn es eben umgesetzt würde in Zukunft womöglich auch als Basis für frühe Interventionen genutzt werden."
  },
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    "start": 2579.92,
    "end": 2585.5,
    "text": "Professor Dana gibt es denn noch etwas das Sie den Kolleginnen und Kollegen die uns zuhören mitgeben wollen?"
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  {
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    "end": 2595.799,
    "text": "Ja ich glaube dass das Wichtigste ist dass man eine optimistische Haltung Die Erträume von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes vermittelt, auch wenn man kein Experte ist."
  },
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    "end": 2601.1,
    "text": "Und den Familien ermöglicht in einem kompetenten Zentrum betreut zu werden."
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    "text": "Weil jetzt die Fortschritte so schnell sind, dass man ihnen die Chance geben soll eine bestmögliche Diabetesbehandlung zu machen weil es durchaus sein kann das wir eben wirklich große Fortschuhte auf was mittelfristig mal die Heilung angehen könnte und je mehr Menschen dann keine Folgererkrankungen haben umso besser."
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    "end": 2624.779,
    "text": "Ja ich denke den Zuhörerinnen und Zuhören, und mir auf jeden Fall klar geworden wie komplex dieses Feld ist."
  },
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    "text": "Wie viel sich da entwickelt?"
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    "text": "Wie viel in Bewegung es ist?"
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    "end": 2636.08,
    "text": "Und danke Ihnen auch dafür, dass Sie uns einen kleinen Einblick gegeben haben was sie im Zentrum leisten für die Betreuung von Kindern mit Typ eins Diabetes."
  },
  {
    "start": 2636.379,
    "end": 2636.72,
    "text": "Vielen Dank!"
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    "end": 2640.1,
    "text": "Ja, und bei euch zu Hause bedanke ich mich ganz herzlich fürs Zuhören."
  },
  {
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    "end": 2642.02,
    "text": "Und sage tschüss bis zum nächsten Mal!"
  },
  {
    "start": 2642.64,
    "end": 2647.54,
    "text": "Die Links zu den Kapiteln zur Diabetes mellitus im Kindes- und Jugendalter und zur SOP."
  },
  {
    "start": 2647.759,
    "end": 2650.22,
    "text": "zur Keto-Azidose habe ich euch in die Show notes gepackt."
  },
  {
    "start": 2650.56,
    "end": 2656.58,
    "text": "Alle Infos zur Amboss Wissensplattform und zum Amboss Podcast findet ihr außerdem unter gopunktamboss.com."
  },
  {
    "start": 2657.14,
    "end": 2657.46,
    "text": "slash"
  },
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    "start": 2657.68,
    "end": 2658.66,
    "text": "podcast."
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]