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    "text": " Martin saß an seinem Schreibtisch. Die Zeitblöcke vom Vortag leuchteten noch frisch und motivierend in seinem Notizbuch."
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    "text": " Doch kaum hatte er angefangen zu arbeiten, wurde er unterbrochen."
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    "text": " \"Martin, hast du kurz Zeit?\" rief eine Kollegin aus dem Flur. Er rieb sich die Stirn."
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    "text": " \"Nicht wirklich\", murmelte er, stand aber dennoch auf und ging zur Tür."
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    "text": " 15 Minuten später saß er wieder am Schreibtisch, nur um festzustellen, dass er völlig aus dem Flow war."
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    "text": " Kaum hatte er sich erneut auf die Aufgabe konzentriert, vibrierte sein Handy, eine E-Mail."
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    "text": " Er knifft die Augen zusammen und griff nach dem Gerät."
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    "text": " \"Wie soll man hier jemals was fertig kriegen?\" fluchte er leise."
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    "text": " \"Man schafft es nicht\", klang plötzlich Chronos Stimme."
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    "text": " Der Geist schoss aus dem Bildschirm und schwebte direkt über Martins Notizbuch."
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    "text": " \"Nicht wenn man ständig gestört wird\", martinsäufzte."
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    "text": " \"Das ist leichter gesagt als getan, ich kann ja schlecht alle ignorieren.\""
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    "text": " Chronos ließ sich mit verschränkten Armen auf den Rand des Laptops sinken."
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    "text": " \"Ach Martin, das Problem ist nicht, dass du unterbrochen wirst, das Problem ist, dass du es zulässt.\""
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    "text": " Martin startete ihn an."
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    "text": " \"Was soll das heißen? Ich soll jeden weg schicken?\""
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    "text": " Klingt wieder perfekte Weg, sich unbeliebt zu machen."
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    "text": " Chronos schüttelte den Kopf."
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    "text": " \"Natürlich nicht, es geht darum, Grenzen zu setzen."
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    "text": " Schau mal, Störungen sind wie kleine Einbrecher, die deine Aufmerksamkeit klauen."
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    "text": " Du musst sie managen, sonst bestimmen sie deinen Tag und nicht du.\""
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    "text": " Chronos grinst er."
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    "text": " \"Manchmal ja, aber meistens reicht es, die Störungen gezielt zu lenken."
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    "text": " Hier sind drei einfache Strategien."
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    "text": " Erstens, blockiere nicht Störenzeiten."
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    "text": " Macht klar."
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    "text": " du in diesen Zeiten nicht verfügbar bist, es sei denn es brennt wirklich. Martin schnaubte."
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    "text": " Und wenn trotzdem jemand reinkommt, dann hilft Strategie 2. \"Setze klare Erwartungen\", erklärte"
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    "text": " besprechen?\" \"So bist du höflich, aber bestimmend.\" Martin nickte langsam. \"Okay, das klingt vernünftig.\""
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    "text": " Und die dritte Strategie? Chronos ließ eine winzige Glocke erscheinen, die leise klingelte."
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    "text": " \"Plane feste Zeiten für Ablenkungen.\" Es ist okay, E-Mails zu lesen, Anrufe zu beantworten oder"
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    "text": " mit Kollegen zu plaudern, aber macht das bewusst, zum Beispiel jeden Tag von 11 bis 12, 12. \"Feste"
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    "text": " Zeiten für Ablenkungen?\" Wiederholte Martin skeptisch. Das klingt fast logisch. \"Fast?\" fragte Chronos"
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    "text": " mit hochgezogener Braue. \"Es ist logisch. Ablenkungen gehören dazu, aber wenn du sie kontrollierst,"
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    "text": " bestimmen sie nicht mehr über dich.\" Martin blickte auf sein Handy das wieder vibrierte. Diesmal"
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    "text": " etwas Nütze.\" \"Das höre ich gerne.\" rief Chronos und schwebte in die Luft. Und vergiss nicht,"
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    "text": " morgen reden wir über eine Technik, die deinen Fokus noch weiter verbessert. Aber bis dahin setze"
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    "text": " deine Grenzen und bleib bei deinem Plan. Mit einem Funkeln verschwand Chronos wieder im Laptop."
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    "text": " Martin sah ihm nach, dann öffnete er sein Notizbuch und zog eine dicke Linie durch die"
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    "text": " nächsten 30 Minuten. Nicht stören. Doch im Hinterkopf blieb die Frage, wird er es schaffen,"
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    "text": " diese Grenzen wirklich einzuhalten?"
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