[
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    "end": 9.6,
    "text": "Ich habe den Willen noch zu erleben, dass sich dieser Judenhass dagegen uns richtet und der Vergangenheit angehört."
  },
  {
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    "text": "Da bin ich ein bisschen in Zweifel, ob das wirklich so darstellt."
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    "text": "Darum ist der Optimismus, den ich habe, weil ich diese Salantliebe, diese Heimatliebe die Menschen ernanne."
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    "text": "Dass sich das noch so verändern wird sich konzentrieren, was sie eigentlich sind."
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    "text": "Du kannst den Antisemitismus nicht einfach vom Tisch wischen – das geht nicht!"
  },
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    "text": "Ihr müsst heutzutage dafür sorgen, dass eure Nachkommen auch dankbar dem Land sind in dem Sie leben."
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    "text": "Schätzen?"
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    "text": "Was Sie gegenüber anderen Ländern für Vorteile haben."
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    "text": "Herzlich willkommen zu unserer zehnten Folge Gen & Talk."
  },
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    "text": "Zum ersten Mal haben wir unsere gewohnte Bauumgebung verlassen, um einen ganz besonderen Menschen zu treffen."
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    "text": "Und den möchte ich kurz vorstellen, bevor wir gleich mit unserem Gespräch"
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    "text": "Charlotte Knoblauch wurde in Mönchenguborn in der Jahrhundertzehne."
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    "text": "Als sechsjähriges Mädchen erlebt sie die Programmnacht vom neunten auf dem zehnten November und sah dabei die brennende Synagoge in der Herzgrudorfstraße in München."
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    "text": "Sie merkt schnell dass nichts je"
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    "text": "wieder so"
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    "text": "werden wird wie es war!"
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    "text": "Knobloch überlebt den Holocaust bei einem ehemaligen Dienstmädchen ihres Onkels auf dem Land, das sie als unehrliche Tochter"
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    "text": "ausgibt."
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    "text": "Seit Ninzehundertfünfundachtzig ist Knoblauch Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern."
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    "text": "Von Zweitausendwünft bis Zwei-Tausenddreizten war sie Vizepräsidentin des jüdischen Weltkongresses."
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    "text": "Von zweitausenddrei bis zweitausundzehn Vizepresidentin des europäischen jüdischen Kongresses und von zweitauzentsechs bis zweitauzentzehn Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland."
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    "text": "Charlotte Knobloch setzt sich unermüdlich für ein freies, sicheres und gutes jüdisches Leben in Deutschland und der Welt ein."
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    "end": 125.54,
    "text": "Sie kämpft gegen Judenhass und waren vor wieder stärker aufkeimenden antisemitischen Anfeindungen."
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    "end": 131.08,
    "text": "Das nun folgende Gespräch dreht sich genau um diese Themen Und ich freue mich sehr dass ihr alle wieder mit dabei seid."
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    "text": "Zwei Menschen"
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    "text": "Eiskalte"
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    "end": 140.1,
    "text": "Drinks Und eine Menge Zeit Für Ein Persönliches Bargespräch."
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    "end": 143.88,
    "text": "Herzlich Willkommen an unseren Bartresen."
  },
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    "end": 148.8,
    "text": "Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Gin & Talk."
  },
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    "end": 158.58,
    "text": "Mach es dir gemütlich, lehne dich zurück und tauche ein in die verrucht düstere Atmosphäre unserer Studio-Bar!"
  },
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    "end": 173.86,
    "text": "Frau Knoblauch ich freue mich sehr dass wir heute hier zusammensitzen können in dieser verrückten Zeit die uns da gerade beschäftigt."
  },
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    "start": 174.48,
    "end": 192.84,
    "text": "aber wir wollen über einen Thema sprechen was gar nicht so sehr mit dem Coronavirus zu tun hat sondern ein Thema das ja eigentlich ihr Lebensthema ist Und was für mich bis heute, ja es ist nach wie vor schwer für mich zu verstehen warum Menschen überhaupt antisemitisch denken können."
  },
  {
    "start": 192.98,
    "end": 198.1,
    "text": "Aber vielleicht kommen wir im Laufe des Gesprächs darauf und finden da ein paar Antworten."
  },
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    "end": 210.06,
    "text": "Wir haben seventy fünf Jahre nach Auschwitz Und Politiker tun viel oder versuchen, viel zu tun um all diese Strömungen zu unterbinden."
  },
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    "text": "Aber trotzdem sehen wir das unsere Gesellschaft so ein Stück weit radikalisiert und auch der Antisemitismus wieder auf einmal noch viel größer ist als er zuvor war."
  },
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    "text": "Können Sie sich erklären wie diese Entwicklung kommen?"
  },
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    "text": "Wie groß ist Ihre Angst eigentlich vor dem was da gerade passiert?"
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    "text": "Ich nehme an dass das Wort Optimismus noch in unserem Gespräch weiter austritt."
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    "text": "Da fragen sie jemand, der eigentlich in diesen Dingen ein Optimist ist und da bin ich auch nicht so schuld daran, dass ich manches wie viele andere sehe und es ist eine große Unruhe in der jüdischen Bevölkerung entstanden."
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    "text": "Also das geht von den heranwachsenden bis wirklich, will ich jetzt nicht übertreiben aber bis zu den neunzigjährigen die noch unter uns sind."
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    "text": "Die natürlich die NS-Zeit erlebt haben und deswegen wo immer sie auch waren und deswegen die Angst oder die Unsicherheit noch größer ist also Vor einem Jahr, vor eineinhalb Jahren etwas optimistischer wie ich heute bin."
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    "end": 315.28,
    "text": "Weil ich natürlich zusehen muss und Sie haben es richtig angesprochen die Politik bemüht sich aber sie hat auch noch nicht den Schlüssel gefunden zum Tor was ist der Antisemitismus?"
  },
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    "text": "Und wie können wir uns gegen diesen Antisemitism stellen?"
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    "text": "Die Politik versucht das mit Antisemitismus beauftragten, mit sonstigen Dingen."
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    "end": 356.28,
    "text": "Die natürlich auch allein gelassen werden und da fehlt mir ein bisschen die richtige politische Unterstützung damit sie in irgendeiner Form ich kann denen keine Richtung geben aber ich gehe davon aus dass es sind ja Persönlichkeiten dabei, die die Geschichte sehr gut kennen."
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    "text": "Also hier muss ich sagen wirklich in der Lage sind etwas Positives zu leisten in diesem Thema."
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    "text": "aber sie brauchen einige, sie dürfen nicht allein gelassen werden."
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    "end": 374.42,
    "text": "Sie brauchen die feste politische Unterstützung und da fehlt es mehr."
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    "text": "Es wird berichtet Aber nach dem Bericht passiert nichts Und das ist etwas, was mir ein bisschen den Optimismus raubt."
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    "text": "Weil da sind alle mit mir einig, dass was sich entwickelt hat, ist das Ergebnis dieser nicht ganz einwandfreien Tätigkeit wie man wieder an diesem Mythismus bekämpft werden soll und wie man mit der Jugend darüber spricht."
  },
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    "end": 428.08,
    "text": "Die Überschriften sind immer da, aber ich kann wirklich nicht erkennen wo die Tätigkeiten der Beauftragten für den Antisemitismus liegen."
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    "text": "Aber es ist natürlich im politischen Hinblick schon einiges geschehen."
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    "text": "Die uns nicht viel helfen und ich hoffe, der hat noch weiter das getan."
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    "text": "Weil diese sozialen Medien sind einer der Ursprünger dieses Antisemitismus."
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    "text": "Dieses wieder aufflammendes Antisemitism."
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    "text": "Den hat es immer gegeben als keine deutsche Erfindung Es gibt leider Gottes in allen europäischen Ländern."
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    "text": "Hat sich entwickelt, war in der Vergangenheit, sagen wir mal, in den zwanzig Jahren nach Kriegsende und nach dem Zweiten Weltkrieg in anderer Form da."
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    "end": 505.66,
    "text": "Das waren noch die Ewigestrigen, die den Antisemitismus hochgehalten haben aber das hat sich dann verlangsamt und plötzlich stehen wir vor einer richtigen Wand, wo keiner hindurch dringen kann."
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    "text": "Und diese Wand wächst!"
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    "end": 519.14,
    "text": "Das ist meine große Sorge und ich hoffe sehr dass die Verantwortlichen sich mit dem Thema mal intensiv befassen und vor allem die politischen Parteien."
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    "text": "Da hört man mal etwas aber es wird nicht ausgearbeitet."
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    "text": "Es kann einmal irgendeine Veranstaltung gehen und das geht's nicht."
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    "text": "Es geht darum, dass man jungen Menschen die Möglichkeit gibt sich mit dem Thema zu befassen."
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    "text": "Auch wenn es provokant ist."
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    "text": "Aber das sind die Anfangsmöglichkeiten den jüdischen Menschen, die Angst zu nehmen, dass sie auch sehen, dass etwas geschieht."
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    "text": "Sie können auch nicht informiert sein, weil nicht so viel vorhanden ist wie man den Antisemitismus bekämpft."
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    "text": "und da spreche ich jetzt die AfD an."
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    "text": "Da hat nun sehr lange zugesehen und sie ist der zweite Teil, der den Antisymitismus wieder ins Leben gerufen hat."
  },
  {
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    "end": 588.34,
    "text": "in der Form herjetzt ist Erschleichen die Antisemitismus und dem spreche ich da nicht."
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    "text": "Aber diese Partei konnte sich ungeniert entwickeln, ich muss sagen sie hat auch ihr Parteiprogramm ganz einwandfrei danach ausgerichtet."
  },
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    "text": "also das jüdische Leben und die jüdischen Zukunft war ein Thema dass Sie sehr negativ behandelt haben und deswegen mache schon der Politik den Vorwurf, dass er nicht alle Möglichkeiten gesehen hat diese Partei zu bekämpfen."
  },
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    "end": 634.16,
    "text": "Man hat gerade in Deutschland, oder zumindest ich habe das Gefühl dass es bei uns auch wirklich so ein bisschen unter dem Radar wieder aufgekleimt ist weil wir uns unter diesem Schutzschirm, dass es ja bei uns nie wieder passieren dürfe und könne."
  },
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    "text": "aufgrund unserer Geschichte die wir in diesem Land haben, dass man sich da zu lange unter diesem Schutzschirm der Geschichte quasi versteckt hat wird das nie wieder sein, bei uns wird es nie wieder kommen."
  },
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    "end": 658.68,
    "text": "Und man jetzt eben merkt dass das Thema einfach unter dem Radar quasi so groß geworden ist, dass man jetzt nicht mehr untätig sein kann."
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    "text": "Sehen Sie das ähnlich?"
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    "text": "Also der Schirpschirm, der besagt auch, dass nie wieder."
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    "text": "diese Werte wurden zwar öfter gebraucht aber es ist wenig Verständnis dafür aufgebracht worden was das eigentlich bedeutet Und das ist die gesamte Situation."
  },
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    "end": 698.96,
    "text": "Das, was ich ja auch schon angesprochen habe – es sind Versäumnisse vorhanden und keiner weiß oder macht sich darüber Gedanken außer einigen freien Journalisten oder Norbert Frey in irgendeiner Form."
  },
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    "text": "Inwieweit dieses Nie wieder eine Grundlage hat und dieses Niveau eigentlich nicht nur ausgesprochen wird, sondern auch praktiziert wird."
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    "text": "Und das ist natürlich der Hapaz muss ich sagen Es ist nicht alles so einfach was ich jetzt sage Aber zumindest es muss etwas geschehen und es geschieht nichts."
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    "text": "Das ist mein Eindruck."
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    "end": 736.5,
    "text": "Sonst könnte der Antisemitismus sich nicht so verbreiten wie es derzeit der Fall ist."
  },
  {
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    "end": 756.78,
    "text": "Jede Handlung, die im jüdischen Bereich heutzutage vorkommt auch in Zusammenhang mit dem Staat Israel und jede Handlung wird kritisch beäugt vom Volk sozusagen und wird schon wieder mit dem Antisemitismus-Thema verbunden."
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    "end": 766.4,
    "text": "also Es kommen manchmal Menschen zu mir, die auch nicht die Frage stellen können."
  },
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    "end": 769.92,
    "text": "Die Juden alles richtig machen oder hat man von vornherein ein anderes Bild?"
  },
  {
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    "end": 787.42,
    "text": "Und das ist eine Nische, die sehr aktuell ist weil jede Handlung oder jedes Thema oder was immer es auch ist wird so aufgebaut dass das Parameter des Antisemitismus steigt."
  },
  {
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    "end": 795.88,
    "text": "und da muss ich sagen müssen die Medien auch unterstützend werden."
  },
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    "text": "Ich kritisiere die Medien nicht, sie tun was aber es fehlt vielleicht in manchen Bereichen."
  },
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    "text": "Hoffe nicht aus Panik dass die Auflagen sinken wenn man sich mit der gewissen Themen befasst."
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    "end": 812.46,
    "text": "da könnte manchmal mehr passieren."
  },
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    "end": 829.08,
    "text": "wir haben wirklich einen hervorragenden Mediensortiment ist mal ein kurzer Bericht und alles andere geht in Vergessenheit."
  },
  {
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    "end": 836.04,
    "text": "Sia Halle, das hat der Norbert Frey sehr gut beschrieben mit seinem Artikeln der Süddeutschen Zeitung."
  },
  {
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    "end": 856.24,
    "text": "ich weiß dass es so ist aber er hat es angesprochen man will auch nichts lernen Man hat die Vergangenheit schon etwas in den Hintergrund gestellt."
  },
  {
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    "end": 859.82,
    "text": "Und man bemerkt nicht, dass das ein Fehler ist."
  },
  {
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    "end": 866.02,
    "text": "Ich habe auch auf den Eindruck, dass wir uns gerne hinter dem Begriff Antisemitismus verstecken weil er so"
  },
  {
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    "end": 866.36,
    "text": "schön"
  },
  {
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    "end": 868.02,
    "text": "abstrakt ist."
  },
  {
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    "end": 874.54,
    "text": "und wenn man das Wort nehmen würde was eigentlich viel treffender ist und vielleicht auch eine Emotion... Darf ich"
  },
  {
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    "end": 875.7,
    "text": "Sie da gleich unterbrechen?"
  },
  {
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    "end": 884.92,
    "text": "benutze das Wort Antisemitismus sehr selten, weil ich habe gesehen... Das ist mehr."
  },
  {
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    "end": 887.52,
    "text": "Weil das ist persönlicher Judenhass."
  },
  {
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    "end": 889.5,
    "text": "Genau, darauf holte ich ihn aus."
  },
  {
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    "end": 892.52,
    "text": "Und der sich rasant entwickelt hat."
  },
  {
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    "end": 896.2,
    "text": "und da kann ich noch ein Beispiel geben."
  },
  {
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    "text": "Der Schabbat ist ja einen hohe jüdischen Tag."
  },
  {
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    "end": 914.0,
    "text": "Es ist kein Feiertag sondern es ist ein hoher jüdischer Wochentag der sehr seine Gesetze in unserer Region natürlich auch hat."
  },
  {
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    "end": 924.44,
    "text": "Und die Leute gehen in die Synagoge, so wie die anderen Religionen auch ihre Tage haben, wo die Menschen die Gotteshäuser besuchen."
  },
  {
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    "end": 949.12,
    "text": "und da wurde mir vor einigen Wochen berichtet das vor der Synagogentür einen Rechtsradikaler, der bekannt ist steht mit einem Riesenplakat Und die Bevölkerung aufruft mehr oder weniger um Unterstützung, die Beschneidung ein Religionsgesetz zu verhindern."
  },
  {
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    "end": 954.68,
    "text": "Jetzt werden das Wort Angst und Unsicherheit heute schon besprochen."
  },
  {
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    "end": 963.9,
    "text": "Es war eine solch... Die Menschen, die in der Synagoge waren, die das dann nur gesehen haben oder gehört haben, die nicht wussten was ist das eigentlich?"
  },
  {
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    "text": "Was kommt da auf uns so?"
  },
  {
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    "end": 976.5,
    "text": "Dafür ich zurzeit einen Kampf wirklich mit den zuständigen Teilungen in der Stadtverwaltung, diese Dinge zu unterbinden."
  },
  {
    "start": 977.38,
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    "text": "Ich habe sofort den Antrag gestellt, also mit sofortiger Wirkung."
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    "end": 1008.78,
    "text": "das hat vier Wochen gedauert und da war er noch dreimal da und hat die Unsicherheit unter die Menschen gebracht weil dann ist es ja schon publik geworden, haben nicht nur die gewusst sondern jüdische Menschen gewusst die gar nicht in der Synagoge waren oder in anderen Synagogen Und da hat mir die Unterstützung gefehlt, die natürlich laut der Aussage der Verantwortlichen auf der Gesetzeslage beruht."
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    "text": "Ja dann geht doch hin!"
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    "text": "Gib ein Interview und sag mir mal es ist nicht in Ordnung was da läuft aber unsere Hände sind gebunden, die Gesetze sprechen dagegen."
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    "text": "Dann können sie vielleicht in Berlin einmal darüber nachdenken was sie ändern können welches Gesetz wirklich noch angesprochen werden kann."
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    "text": "Es läuft da ein Verfahren vor Gericht und wir wissen nicht, wie das ausgeht weil der Rechtsradikale hat natürlich sofort den Beschluss angefochten also die nächsten acht Monate hier nicht erscheinen darf."
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    "text": "dann kommt er heute im neunten Monat wenn mein Antrag war Das auf dem Jakobsplatz, der ganze Platz gehört ja der Stadt."
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    "text": "Er hat sofort einen Spruch eingelegt, wir werden sehen."
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    "text": "aber ich kann mir schon vorstellen wie sich das darstellt dass die gesetzlichen Möglichkeiten sind nicht vorhanden und damit ist es fertig."
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    "text": "ja aber dann muss man eben die gesetzlichen Möglichkeiten schaffen vielleicht in anderen Dingen... Man beruft sich immer die Gesetzeslage ist so Und die Gesetzestlage sind wir in der Lage zu ändern."
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    "text": "Dann wird da vielleicht ein bisschen träge geworden weil wer uns?"
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    "text": "Das ist wahrscheinlich das kleinste oder eines gehört zu den kleinen Problemen, die die Bundesrepublik Deutschland hat."
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    "text": "Ich weiß es gibt noch viel größere Probleme aber im Hinblick darauf was dieses Land zu verantworten hat mit der Überschrift nicht wieder sollte man sich schon mehr Gedanken darüber machen weil ich glaube diese Dreckheit, die ich da feststellen kann."
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    "text": "Die sollte doch durch ein bisschen Mut und etwas Engagement ersetzt werden."
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    "text": "Es ist nicht gut wenn solche Dinge passieren und nicht verhindert werden"
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    "text": "Das mag vielleicht naiv klingen aber ich konnte mir mein Leben lang auch mit den absurdesten Herleitungen nie erklären wie einen Hass gegen Menschen anderer Religionen oder anderer Herkunft sich überhaupt in den Köpfen der Menschen manifestieren kann."
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    "text": "Jetzt haben Sie sich ein Leben lang mit diesem Thema unter anderem beschäftigt."
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    "text": "Haben sie Ihnen eine Antwort gefunden, woher das überhaupt kommt?"
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    "text": "Es"
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    "text": "ist meines Erachtens die Einflussnahme der Verantwortlichen und der Politik bei uns jetzt treffend."
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    "text": "die AfD, die den Samen gestreut hat, mit dem wir zu tun haben, der gewachsen ist."
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    "text": "Die haben das ganz klar gemacht."
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    "text": "und wo waren diejenigen, die das verhindern können oder verhinderen?"
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    "text": "Zumindest dagegen kämpfen."
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    "text": "Ich sage ja nicht mal dagegen kämpfen, dass ein Teil der Menschheit sich ein bisschen dem Antisemitismus zugeschrieben hat und die beginnen die Juden zu hassen ohne irgendeinen Grund."
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    "text": "darüber nachdenken, Moment mal was mach ich denn da?"
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    "text": "Nix."
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    "text": "Sie haben gerade vorhin schon gesagt sie bezeichnen sich selbst als echte Optimistin."
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    "text": "jetzt haben die grad schon eine kleine Einschränkung gemacht dass sie ein bisschen weniger optimistisch sind als sie waren."
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    "text": "ja diese direkte Lethargie, die ich da spüre einfach nicht verstehen kann."
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    "text": "und wenn das sich so weiterentwickelt dann kann es wirklich mal bald Deutschland ohne Juden sein."
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    "text": "In zehn Jahren weiß ich nicht, wenn sich das so weiterentwickelt wie sich das Judentum, dass wirklich schöne Zeiten nach der furchtbaren nationalsozialistischen Herrschaft haben sich schöne Zeiten für ein Wachstum, für das Judendum entgegenkommen der Politik mit Synagogen sehr positiv gesehen."
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    "text": "Und das kann alles mehr oder weniger, wenn sich das nicht ändern."
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    "text": "Bei all der Ungerechtigkeit und dem Leid auch was Sie in Ihrem Leben erfahren haben – wie haben sie sich diesen Optimismus bewahrt?"
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    "text": "Ja gut ich meine... Ich bin in ein Land, das ich nie kommen wollte."
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    "text": "Ich musste zurück und habe einen sehr optimistischen Vater erlebt, der unter wirklich schlimmen Umständen den Nationalsozialismus überlebt hat."
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    "text": "Und da habe ich eigentlich nicht verstanden, dass er so interessiert war mit zu helfen dieses Land und einer festen Demokratie unter demokratischen Leuten."
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    "text": "Die werde ich die Demokratie auch schätzen oder die Demokratien verstehen aufzubauen."
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    "text": "Es hat nicht funktioniert aus privaten Bründen."
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    "text": "Und wirklich den Optimismus, den mein Vater dann gezeigt hat und für mich unverständlich war, den verstehe ich heute."
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    "text": "Ich meine, den Heimatbegriff, den besonders die jüdischen Gemeinschaft in all den Jahrzehnten... auch jetzt vor Nationalsozialismus aufgebaut hat."
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    "text": "Den hat er noch natürlich ganz intensiv, ich kannte ja nichts anderes als den Nationalsocialismus mit seinen ganzen Auswirkungen die mich auch betroffen haben aber er hat noch dem Heimatbegriff natürlich voll und ganz gelebt gehabt und wollten wieder aufbauen und das sehe ich nämlich heute genauso."
  },
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    "text": "Ich habe in diesem Land eine Heimat gefunden Und habe das auch ausgesprochen, wie wir den Grundstein für die Synagoge gelegt haben."
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    "text": "Ich habe keine Koffe mehr und ich habe den Willen noch zu erleben dass es dieser Judenhass der sich da gegen uns richtet, dass er auch der Vergangenheit angehört hat."
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    "text": "Da bin ich ein bisschen in Zweifel, ob sich das wirklich so darstellt."
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    "text": "Dass sich das noch so verändern wird und dass die Menschen wieder auf das sich konzentrieren was sie eigentlich sind."
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    "text": "Aber das ist kein demokratisches Verhalten, wenn man wieder eine Gruppe von Menschen ausschließt und mehr oder weniger ihnen das Recht auf eine Heimat zu nehmen hat."
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    "text": "Ich fürchte mich ehrlich gesagt so ein bisschen vor dem Moment an dem wir diese wichtigen Zeitzeugen die wir heute noch haben nicht mehr haben werden."
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    "text": "Wie kommen Sie mit dieser Vorstellung aus?"
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    "text": "Sind sie zuversichtlich, weil es eine Nachkommen der Generation gibt und diese wichtige Aufgabe des Erinnerns fortführen kann oder sind sie da auch eher..."
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    "text": "Ich komme mich dann nur auf etwas Bestimmtes, was ich erlebe."
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    "text": "Das kann ich sehr gut darstellen, weil ich das sehr mit Freude erlebe."
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    "end": 1550.74,
    "text": "heutige Jugend, also ich meine ich spreche sehr gerne mit Schülern und gehe sehr gerne in Schulen."
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    "end": 1557.24,
    "text": "Und andere Erziehungseinrichtungen auch, das ist absolut der Fall."
  },
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    "end": 1582.3,
    "text": "aber da merke ich dass im Gegensatz zu früher wo diese jungen Leute es meistens bis Abitur Schüler vielleicht eine Klasse darunter dass die heutzutage sehr interessiert sind an der deutschen Vergangenheit und was eigentlich das Judentum ist."
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    "text": "Wie können wir Entscheidungen treffen?"
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    "end": 1601.1,
    "text": "Und da sehe ich, dass sich schon auch einiges geändert hat und der Lehrerberuf besser vorbereitet ist mit den jungen Leuten diese Themen zu besprechen."
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    "text": "Das ist sehr positiv, aber es betrifft natürlich nur einzelne Bereiche."
  },
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    "text": "Aber ich muss sagen, da war ich bei einer Erinnerungsveranstaltung in Ingolstadt an zwei ehemalige jüdische Menschen und habe gesehen was die Jugendlichen leisten können – wie sie dieses Thema bearbeitet haben Das kennen sie ja nur als Schriften, wie die das dargestellt haben."
  },
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    "text": "Wie die den Nationalsozialismus mit ihnen zusammengebracht haben."
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    "text": "Es gibt junge Leute, die sich heutzutage im Gegensatz zu früher um für diese Vergangenheit interessieren und auch was leisten wollen Um dieses Themen auch an die Öffentlichkeit zu bringen zu unterstreichen."
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    "text": "Also es gibt da sehr positive, wirklich, das erlebe ich, weil ich früher ... zwanzig Jahre oder was sind die Jugendlichen drin gesessen?"
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    "text": "Manche sind eingeschlafen und es hat sich überhaupt nicht interessiert."
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    "text": "Und ich habe nie in irgendeine Schuld ausgesprochen, denn das ist ja der größte Fehler, der wahrscheinlich sehr lange."
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    "text": "Sie müssen an ihre Schulzeit sich zurück erinnern, wie das gelaufen ist."
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    "text": "Aber ich meine, dass hat sich verändert."
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    "text": "die jungen Leute es sind interessierte junge Leute wollen was tun und das ist das Wichtigste zu unterstützen."
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    "text": "Wir können nicht die Menschen in der Gegenwart so schnell von ihren Gedanken abbringen – aber die Jungen!"
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    "text": "Die wirklich, die ich erlebe, die ganz anders heutzutage zu diesen Themen stehen und interessiert sind."
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    "text": "Und auch was leisten wollen dagegen?"
  },
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    "text": "Also du da für die Zukunft zeitzeugendes Thema das kann man weiß mal wie das aussieht."
  },
  {
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    "end": 1746.5,
    "text": "also da bin ich sehr froh darüber dass sich Erlebe kann zum Teil von dem Optimismus, den ich habe."
  },
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    "text": "Sie sehen ja wie ich begeistert bin, welcher die junge Menschen erlebe und dass wir schon glaube ich wenn das so intensiv sich weiterentwickelt wie ich es da jetzt erlebte und erlebt habe eine andere Sichtweise für das Thema Antisemitismus bringt bei den Dingen."
  },
  {
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    "end": 1790.22,
    "text": "Aber natürlich, es müsste intensiver – ich kann nicht in ganz Bayern alle Schulen abklappen oder alle Gymnasien, hauptsächlich Sincer-Gymnasium, wo ich auch im Mittelschulen bin und da muss ich mich oft wundern wie hervorragend dieses Thema behandeln."
  },
  {
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    "text": "Also ich setze auf die heute Jugend sehr viel positive Ergebnisse, die ich da mitnehmen kann und das setze ich drauf."
  },
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    "text": "Aber wie gesagt auch wenn es... Ich meine ich erlebe sehr und es ist so aber dann muss das auch von den Verantwortlichen im Erziehungsbereich zum Beispiel weiter intensiv unterstützt werden."
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    "text": "Du kannst den Antisemitismus nicht einfach vom Tisch wischen, das geht nicht!"
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    "text": "Du musst angreifen, du musst schauen wie du ihn erklären kannst."
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    "text": "Und wenn ich dann gefragt werde was ist denn eigentlich der Antisemitismus?"
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    "text": "und tue ich mich schwer zu antworten?"
  },
  {
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    "end": 1855.78,
    "text": "Ich kann nicht sagen es ist die fehlende Toleranz des Menschen dass da andere mal anders gekleidet ist oder dass da eine andere Sichtweise in der Religion hat, ich spreche jetzt da Vermittlerhalt bis zur heutigen Zeit."
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    "text": "Diese Themen sind ja da sehr aktuell gewesen."
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    "end": 1872.84,
    "text": "Die heutige Thematik, dass die Juden an Almsschuld sind und es kommt ja nicht vom Hinterstückchen und das ist eine öffentliche Tatsache kann man auch lesen im Internet."
  },
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    "text": "Auch wieder mit Corona, das ist ja bekannt."
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    "text": "Das ist Antisemitismus!"
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  {
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    "end": 1886.3,
    "text": "dass man jemand für etwas verantwortlich macht, das er überhaupt nicht damit zu tun hat."
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    "text": "Nicht seine Hautfarbe, seine Religion, seine Sichtweisen."
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    "text": "Man muss einen jungen Menschen achten – ich glaube, das tut man!"
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    "end": 1913.42,
    "text": "Ich tolerant."
  },
  {
    "start": 1915.26,
    "end": 1921.04,
    "text": "Gleichzeitig sieht man ja zum Beispiel auch in Halle, dass sich die Spirale der Gewalt weiter hoch schraubt."
  },
  {
    "start": 1921.1,
    "end": 1931.14,
    "text": "In ihrem Gespräch mit Markus Söder hat er auch versprochen, dass man mehr in Richtung Gesetze und Polizei-Einsätze hier unternehmen wird um das zu verhindern."
  },
  {
    "start": 1931.74,
    "end": 1941.08,
    "text": "aber ist es nicht auch so, dass wenn sich beide Seiten die Unvernunft und die Vernunft immer weiter hochschrauben, dass der Graben dazwischen immer größer wird?"
  },
  {
    "start": 1942.64,
    "end": 1943.58,
    "text": "Braucht es dazu?"
  },
  {
    "start": 1943.76,
    "end": 1947.02,
    "text": "Also ich gebe dem Ministerpräsidenten da vollkommen recht."
  },
  {
    "start": 1947.16,
    "end": 1955.7,
    "text": "Es kann nur eine gewisse harte Linie einen Erfolg bringen, weil das ist schon zu weit fortgeschritten."
  },
  {
    "start": 1959.24,
    "end": 1960.68,
    "text": "Da hat er vollkommen Recht."
  },
  {
    "start": 1960.76,
    "end": 1965.46,
    "text": "aber sie haben Recht und können Gräben entstehen."
  },
  {
    "start": 1966.76,
    "end": 1968.34,
    "text": "Aber auch die muss man überwinden."
  },
  {
    "start": 1968.74,
    "end": 1970.72,
    "text": "Es hat keinen Sinn dass man davor Angst hat."
  },
  {
    "start": 1971.42,
    "end": 1983.32,
    "text": "Schlimmste ist, wenn man nur negative Seiten sieht und sich nicht den Mut nimmt doch Verschiedenes zu verändern oder zu erneuern."
  },
  {
    "start": 1984.04,
    "end": 2009.04,
    "text": "Was vielleicht dem Ansehen des gesamten Landes helfen kann hat doch keinen Sinn das dieses Land so viel geleistet hat im Hinblick was Schuld heißt mit den Themen an die Wissentagen auch beschäftigt, dass dieses Land immer in eine Ecke gestellt wird."
  },
  {
    "start": 2009.98,
    "end": 2013.44,
    "text": "Dass es nur vom Nazis besiedelt ist."
  },
  {
    "start": 2014.64,
    "end": 2018.92,
    "text": "Was da im Ausland die Meinung, die sich da entwickelt hat das land nicht verdient."
  },
  {
    "start": 2019.56,
    "end": 2028.12,
    "text": "aber man muss Mut haben auch mal schauen wenn Gräben sich auftun, dass wir auch die Möglichkeiten sucht, die gräben auch wieder zu machen."
  },
  {
    "start": 2029.44,
    "end": 2038.82,
    "text": "Man darf nicht zurückschrecken weil sonst erleben wir das, was wir zurzeit schon erleben und vielleicht in einer viel stärkeren Form."
  },
  {
    "start": 2039.78,
    "end": 2045.68,
    "text": "Ohne Unschammann Zeit zu wollen aber uns trennen ungefähr etwas über fünfzig Lebensjahre."
  },
  {
    "start": 2047.0,
    "end": 2052.9,
    "text": "wenn Sie an meine Generation denken welchen Rat hätten sie für uns?"
  },
  {
    "start": 2053.94,
    "end": 2055.199,
    "text": "Wenn es um diese Themen geht."
  },
  {
    "start": 2056.219,
    "end": 2066.679,
    "text": "Wenn ich an eure Generation denke, ihr seid ja schon in der Verantwortung nehme ich an Ich kann es nicht sagen, aber dass er auch Familien gründet und das Kinder kommen."
  },
  {
    "start": 2067.3,
    "end": 2080.28,
    "text": "Dass ihr ja auf die Kinder erzieht und gerade in diesen Dingen was hasst und was sonstige Vorurteile gegen Menschen gleich welcher Art jetzt."
  },
  {
    "start": 2080.32,
    "end": 2095.08,
    "text": "Jetzt spreche ich jetzt nicht nur von Antisemitismus mit fremden Hasen an all den Themen die natürlich auch nicht gut sind für unser Land."
  },
  {
    "start": 2095.62,
    "end": 2105.26,
    "text": "Die Verantwortung, die ihr jetzt habt mit der Erziehung von jungen Menschen müsste schon sehr früh anfangen."
  },
  {
    "start": 2105.8,
    "end": 2114.64,
    "text": "Ich sage immer es muss ja ein junger Mensch wissen und schätzen, wo er lebt."
  },
  {
    "start": 2117.72,
    "end": 2124.3,
    "text": "Wissen, dass er für das was er genießt und was er hat auch eine gewisse Verantwortung hat."
  },
  {
    "start": 2125.8,
    "end": 2134.48,
    "text": "Und die Verantwortung erstreckt sich auch auf jede Geschichte eines Landes nicht nur auf die Geschichte unseres Landes."
  },
  {
    "start": 2135.34,
    "end": 2148.7,
    "text": "also ihr müsst heutzutage dafür sorgen, dass eure Nachkommen auch dankbar dem Land sind in dem sie leben schätzen was sie gegenüber anderen Ländern für Vorteile haben."
  },
  {
    "start": 2148.74,
    "end": 2152.8,
    "text": "Das haben die Väter gelegt und die Großväter gelegte."
  },
  {
    "start": 2152.84,
    "end": 2164.84,
    "text": "Die Urgroßväter waren schon leider verblendet, aber sie anderen haben sich dann schon mehr einer positiven Zukunft verschrieben."
  },
  {
    "start": 2167.28,
    "end": 2168.7,
    "text": "Ich habe eine große Verantwortung."
  },
  {
    "start": 2170.22,
    "end": 2174.28,
    "text": "Es geht nicht nur um den Judenarist."
  },
  {
    "start": 2177.42,
    "end": 2182.4,
    "text": "Wenn man sich das mal vorstellt, es leben ja nicht mehr wegen ab hunderttausend Juden in unserem Land."
  },
  {
    "start": 2185.54,
    "end": 2193.5,
    "text": "Es ist ja wirklich eine kreine ... gegenüber über eighty-vier, sind wir glaube ich jetzt, eighty vier Millionen oder?"
  },
  {
    "start": 2194.94,
    "end": 2197.58,
    "text": "Ja so ungefähr gegenüber eighty vier Million Menschen."
  },
  {
    "start": 2198.08,
    "end": 2210.78,
    "text": "und da sieht man wie wichtig das ist dass Menschen den Menschen beurteilen nach seiner Bildung nach seiner Art und Weise, wie er lebt."
  },
  {
    "start": 2210.88,
    "end": 2223.48,
    "text": "Nach seiner Art & Weise, wer sich mit den denen beschäftigt, die nicht auf der Sonne Seite des Lebens vorhanden sind."
  },
  {
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    "end": 2227.34,
    "text": "Das soll man beurteilen."
  },
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    "start": 2227.4,
    "end": 2231.88,
    "text": "Nicht welche Sprache erspricht oder welche HVW hat oder welche Religion er hat."
  },
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    "end": 2234.32,
    "text": "Der Mensch ist wichtig für den Menschen."
  },
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    "text": "Soll man sich einsetzen?"
  },
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    "text": "Und der Mensch soll sich auch viel... die anderen einsetzen."
  },
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    "end": 2253.54,
    "text": "Das ist wichtig, aber das ist viel an der Erziehung und dass man diese, glaube ich, diese Gefühle auch hat, ist auch wichtig, dass man weiß!"
  },
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    "text": "Und dass man auch sein Land lieben soll."
  },
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    "text": "Weil wenn man irgendeine Bindung an seines eigenes Land hat dann verantwortet man auch mehr."
  },
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    "end": 2272.38,
    "text": "Mir wäre wichtig zum Beispiel, dass die Kinder im Kindergarten schon mit fahren in das Land rumlaufen."
  },
  {
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    "end": 2273.76,
    "text": "Wenn irgendetwas ist."
  },
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    "text": "Warum nicht?"
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  {
    "start": 2275.58,
    "end": 2289.98,
    "text": "Dass diese Verantwortung für das eigene Land bringt auch dazu, dass man Verantwortung für den anderen Menschen übernimmt."
  },
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    "end": 2301.56,
    "text": "Das muss da in der Richtung auch in Erziehung sehr früh angefangen werden, nicht erst später, wenn schon verschiedene Dinge gefestigt sind."
  },
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    "text": "Aber das sind alle so Themen die ich natürlich mir immer wieder Gedanken habe und wenn ich dann mit jungen Leuten spreche und dann bestätigt werde sozusagen... Und die mich fragen und das sagen sie, Frau Gublochen!"
  },
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    "start": 2320.32,
    "end": 2322.0,
    "text": "Dass wir unser Land lieben sollten?"
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    "text": "Das kommt auch, sage ich ja, genau das Genau."
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    "end": 2330.46,
    "text": "ich sag das, weil ihr allen Grund habt es zu tun."
  },
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    "start": 2330.78,
    "end": 2331.8,
    "text": "Wunderbares Schlusswort!"
  },
  {
    "start": 2332.34,
    "end": 2334.3,
    "text": "Vielen vielen Dank für ihre Zeit und das Gespräch."
  },
  {
    "start": 2335.42,
    "end": 2336.64,
    "text": "Das war's leider schon."
  },
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    "end": 2339.1,
    "text": "Die letzte Runde ist ausgetrunken."
  },
  {
    "start": 2339.12,
    "end": 2340.86,
    "text": "– das Gesprächt zu Ende."
  },
  {
    "start": 2341.6,
    "end": 2343.2,
    "text": "Vielen Dank fürs Zuhören."
  },
  {
    "start": 2344.16,
    "end": 2347.04,
    "text": "Bitten im Rücksicht auf die Nachbarn und sei leise"
  },
  {
    "start": 2347.36,
    "end": 2347.68,
    "text": "wenn du die"
  },
  {
    "start": 2347.76,
    "end": 2352.78,
    "text": "Bar verlässt Aber vergiss auf keinen Fall den abonnieren Button zu klicken."
  }
]