[
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    "text": "Das sehen wir auf jeden Fall, dass die Welt immer komplexer, unsicherer, chaotischer und vorhersehbarer wird."
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    "text": "Damit auch potentiell stressreicher."
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    "text": "Und das hängt zum Teil damit zusammen, dass sich unser Leben beschleunigt und verdichtet hat und auch vernetzt er."
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    "text": "durch das Internet kann man hier zum Beispiel handeln."
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    "text": "Zusammenarbeit mit Menschen in der ganzen Welt."
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    "text": "Dadurch werden Wirtschaftsstrukturen auch komplexere und viel anfälliger."
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    "text": "Es gibt Menschen, die brauchen ganz klare Antworten."
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    "text": "Die triggert das stärker, wenn Zusammenhänge unklar oder komplex sind."
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    "text": "Und es gibt andere, die können damit eher"
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    "text": "umgehen.\"."
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    "text": "Herzlich willkommen!"
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    "text": "Mein Name ist Daniel Fürg und ich freue mich sehr euch heute zu einer neuen Episode von Gen & Talk begrüßen zu dürfen."
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    "text": "Mein heutiger Gast ist Prof."
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    "text": "Dr."
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    "text": "Eva Asselmann – sie ist Psychologin, Professorin und eine der bekanntesten Stimmen in Deutschland, wenn es um mentale Gesundheit, Stress- und emotionale Resilienz geht."
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    "text": "In ihrem neuen Buch Too Much beschäftigt sie sich mit einem Gefühl, dass viele Menschen heute kennen."
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    "text": "Dem Eindruck das alles irgendwie zu viel geworden ist."
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    "text": "Zu viele Informationen, zu viele Erwartungen, zuviele Krisen und zu wenig Zeit um all das wirklich zu verarbeiten."
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    "text": "Gemeinsam sprechen wir darüber warum sich so viele Menschen heut dauerhaft gestresst fühlen welche Rolle Social Media Smartphones und permanente Erreichbarkeit dabei spielen Und warum unser Gehirn evolutionär eigentlich gar nicht für diese digitale Dauerbeschallung gemacht ist?"
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    "text": "Es geht um Selbstoptimierung, um Unsicherheit in einer immer komplexeren Welt und um die Frage, warum gerade in solchen Zeiten einfache Antworten und klare Narrative oft besonders attraktiv erscheinen."
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    "text": "Ich wollte von ihr wissen, warum sich unser Leben heute so überfordernd anfühlen kann – welche psychologischen Mechanismen hinter diesem Gefühl stehen allem, was wir ganz konkret tun können um wieder mehr Ruhe, Orientierung und Kontrolle über unsere eigene Aufmerksamkeit zu gewinnen."
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    "end": 124.84,
    "text": "Wenn dir diese Episode von Gen & Talk gefällt folge uns bei Spotify, Apple Podcast oder wo auch immer du gerne Podcasts hörst und hinterlasse uns eine gute Bewertung."
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    "text": "Diese und viele weitere Episoden findest Du auch als Video-Podcast auf unserem YouTube Kanal."
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    "text": "Jetzt aber viel Spaß beim Zuhören!"
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    "text": "Schön dass ihr alle wieder mit dabei seid."
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    "text": "Menge Zeit für ein persönliches Bargespräch."
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    "text": "willkommen an unseren Bartresen!"
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    "text": "Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge Gin &"
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    "text": "Liebe Eva, ich freue mich sehr dass wir uns heute hier in Berlin treffen können um über dein buch too much zu sprechen und warum generell Wir uns manchmal so ein bisschen überfordert fühlen in diesen Ja müssen auch gleich drüber reden."
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    "text": "überhaupt turbulente zeiten sind oder wir sie nur so wahrnehmen."
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    "text": "Es ist natürlich schon so dass unsere Awareness für mein Gehält für Stress zugenommen hat in den letzten Jahrzehnten."
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    "text": "Dementsprechend berichten Menschen das eher wenn man sie fragt und sie nehmen das auch eher wahr weil diese allgemeine Awareness auch unser Körperempfinden mit beeinflusst."
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    "text": "Wir finden aber nichtsdestotrotz, selbst wenn man diese Faktoren jetzt rausrechnet in vielen großen Daten."
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    "text": "Dass sich in den letzten Jahren Jahrzehnten das Stressempfinden von Menschen immer mehr zugespitzt hat."
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    "text": "auch nochmal nach Corona während der Lockdowns war natürlich viele Menschen sehr stark belastet."
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    "text": "Ein Grund ist zum Beispiel Social Media, dass wir einfach tagtäglich mit Reizen geflutet sind."
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    "text": "Wenn wir das Ganze mal so ein bisschen größer einbetten dann sieht man ja, dass sich durch viele technologische Errungenschaften unser Leben immer weiter beschleunigt hat damit auch verdichtet."
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    "text": "Wir sind täglich mit ganz vielen E-Mails konfrontiert, überall sehen wir Werbung, Input."
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    "text": "Wir schauen auf das Smartphone und so weiter."
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    "text": "Und so verdichtet sich das alles zu einer Gemengelage die dazu führt dass ich mehr und mehr Menschen gestresst fühlen und den Eindruck haben Ich komme gar nicht mehr mit!"
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    "text": "Das ist zu viel wie ein Hamster im Rad."
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    "text": "Jeden Tag komme ich da an meine Grenzen."
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    "text": "Ich habe manchmal das Gefühl, dass durch diese wahrgenommene Überbelastung und diesen massiven Input den wir den ganzen Tag haben ständig leuchtet irgendwo ein Telefon auf und irgendwas vibriert."
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    "text": "die E-Mails kommen rein ins Telefon klingelt es ruft wieder jemand an dann ist wieder hier."
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    "text": "also Es ist so viel los Und das ja irgendwie auch menschend gemacht."
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    "text": "Also wir haben uns das her so ausgesucht Dass wir auf einmal überall alles mitbekommen möchten auf dieser welt."
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    "text": "Gleichzeitig habe ich aber das Gefühl, dass uns dadurch diese Welt für uns selbst ganz individuell immer abstrakter wird."
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    "text": "Also, dass wir gar nicht mehr so richtig einen Bezug zu den Themen haben weil wir auch keine Zeit haben und es mit den Themen wirklich zu beschäftigen."
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    "text": "Es sind ja nur noch wie ein Leben mit Schlagzeilen und Eilmeldungen."
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    "text": "Weil immer dann wenn das eine Thema gerade hoch kommt, haben wir ein paar Minuten Zeit gefühlt und dann kommt schon wieder das nächste Thema."
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    "text": "Ist das, wenn du da auch psychologisch draufschaust ist das was wo wir so ein bisschen den Halt zum Leben verlieren an der Stelle weil es eben so nichts mehr richtig greifen kann?"
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    "text": "Ja total."
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    "text": "Wir nehmen ja alles war über die Medien also über Kanäle und nicht wirklich selbst."
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    "end": 403.42,
    "text": "Oft sitzen wir ja den ganzen Tag oder die ganze Woche irgendwo in so einem Kämmerchen."
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    "end": 412.38,
    "text": "Alleine im Homeoffice kommunizieren über den Teams Channel, bekommen da unsere News und so weiter – das ist natürlich ein sehr künstlicher Zustand!"
  },
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    "text": "Ich sitze alleine in meinem Kämmern mit dem Laptop und arbeite vor mich hin."
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    "text": "Das ist sehr weit entfernt von diesem natürlichen Leben wo wir Menschen evolutionär eigentlich darauf angepasst sind, also in der Natur."
  },
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    "end": 429.78,
    "text": "Dass man auch merkt was von den Händen er erschafft dass es stressige Phasen gibt aber auch wieder Ruhephasen."
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    "text": "unser Leben wird immer künstlicher und das ist per se nicht schlecht."
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    "text": "Das hat ja sehr viel Positives."
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    "text": "wie am medizinischen Fortschritt."
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    "text": "Wir haben das Internet was ja super gut ist."
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    "text": "Niemand von uns fünftig ernsthaft eine Welt ohne Internet!"
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    "text": "Wir haben all diese technologischen Möglichkeiten."
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    "text": "das macht unser Leben aber aus der Artifiziell."
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    "end": 451.46,
    "text": "Und umso wichtiger ist es, dass wir Ausgleich schaffen."
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    "end": 456.44,
    "text": "Dass wir trotzdem den Kontakt zur Natur halten, das wir uns hier und da mal bewegen."
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  {
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    "end": 460.38,
    "text": "Dass sie vor allen Dingen auch Menschen in echt treffen und nicht nur über den Screen."
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    "text": "Dass die schauen, dass man nicht den ganzen Tag an unserem Screen hängen sondern diese Zeiten bewusst begrenzen."
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    "text": "Das wir spülen wenn wir kausen und eine hohe Pause brauchen usw.."
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    "text": "Das Leben rast ja auch so ein bisschen an uns vorbei."
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    "text": "dadurch, also dadurch dass wir die ganze zeit ich meine Wir alle saßen wahrscheinlich schon eine stunde vor tiktok und haben dumm scrolling betrieben Und waren dann überrascht wo eigentlich die zeit hingeflohen ist."
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    "text": "Und alles ist Ja unfassbar schnell und jeder nimmt das ja auch irgendwie sowah."
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    "text": "Also ich habe trotzdem ohnehin ja das gefühlige älter man wird dass schneller läuft die zeit irgendwie aber dadurch ist es irgendwie nochmal beschleunigt."
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    "text": "Wenn wir uns jetzt hinsetzen würden und ganz bewusst sagen, wir machen mal ein paar Tage Detox packen alles was irgendwie digitale Geräte sind in irgendeinen Schrank oder wohin auch immer Und beschäftigen uns mal eben nicht damit."
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    "text": "Hast du eine Idee wie lange es dauert bis wir wieder auf normales Level auch auch psychisch kommen würden?"
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    "text": "Bis sich irgendwie so'n bisschen wieder dieser normal Zustand einpendelt."
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    "text": "Das wäre wahrscheinlich sehr, sehr unterschiedlich von Mensch zu Mensch und hinge auch davon ab wie hoch diese Suchtbelastung vorher war."
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    "text": "denn wir wissen schon dass Social Media im wahrsten Sinne des Wortes süchtig machen kann."
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    "text": "also wir hängen da ja dran und bekommen da unmittelbar eine Belohnung und dann ganz viele Reels."
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    "text": "also so kurz Videos die sehr emotional sind sehr intensiv sind direkt einen Belohnungsreiz an das Gehirn senden Und wir gewöhnen uns da dran."
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    "text": "Wir brauchen dann immer mehr von diesen kleinen Reizen, ohne dass wir uns wirklich erfüllt führen."
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    "text": "Weil das ja natürlich nur ganz kurz anhält!"
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    "text": "Ich bekomme so ein kleines Hoch und zack muss ich schon wieder das nächste Video öffnen."
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    "end": 590.9,
    "text": "Wenn ich das sehr lange mache, sehr intensiv über einen langen Zeitraum, kann es sein, dass ich richtig recht unruhig werde wenn er's plötzlich wegfällt... ...und ein Mensch wo sich das sehr eingeschlichen hat der am Tag sechs, sieben, acht Stunden bei TikTok hängt Dem wird das wahrscheinlich schwerer fallen mit dem Digital Detox als jemandem, der generell ganz gut schafft sich davon loszusagen."
  },
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    "text": "Ich habe es tatsächlich mal gemacht mit einem Freund vor einigen Jahren sind irgendwo in die Schweiz gefahren und mit uns nirgendwo ins schönes Hotel gegangen haben alle unsere Sachen ins Auto eingesperrt und das in der Garage stehen lassen übers Wochenende."
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    "text": "Ich glaube der erste Effekt, der mir aufgefallen ist."
  },
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    "text": "Also es war so eine Stunde zwei Stunden was irgendwie eigenartig weil man nicht so diesen diesen Ja griff zum handy hatte den man irgendwie normalerweise hat."
  },
  {
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    "text": "Das nächste was mit dann aufgefallen is die Gespräche werden auf einmal intensiver Weil eben auch wenn man nicht aktiv drauf schaut ja so ne vibration irgendwo in der reingehende nachricht oder was auch immer Ein Jahr auch unterbewusst sofort rausgeist aus dem Gesprächen, die man da gerade ist."
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    "text": "Also das war der erste spürbare Effekt, wo ich gemerkt habe okay wir reden jetzt seit zwei Stunden über ein Thema und sind irgendwie richtig tief drin."
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    "text": "Das war davor oft schwierig wenn man irgendwo so einen Smartphone in der Nähe hatte."
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    "text": "Gut dann sind wir irgendwann auf einem Berg hoch und haben gemerkt, wir haben gar kein Google Maps um uns hier durchzumbavigieren Und haben dann über Schilder versucht den Weg wieder zu finden hat aber auch funktioniert."
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    "end": 686.96,
    "text": "Gut jetzt sind wir da vielleicht auch mit einem Plan reingegangen und haben gesagt, wir probieren mal aus was es mit uns macht und haben das auch irgendwie reflektiert aber es geht doch manchmal relativ schnell was sich damit eigentlich nur sagen möchte also nicht so einen kompletten normalen Zustand hin zu bekommen ohne Trigger."
  },
  {
    "start": 687.74,
    "end": 698.3,
    "text": "aber was ich damit nur sagen möchtest wird uns vielleicht allen mal ganz gut tun wenn wir solche Pausen irgendwo einbauen, wenn wir irgendwie versuchen würden das Ding auch mal wegzulegen gerade am Wochenende."
  },
  {
    "start": 698.6,
    "end": 704.88,
    "text": "Wenn jetzt nicht unbedingt wir uns zu allem sofort verhalten müssen sondern da auch mal echte Breaks machen."
  },
  {
    "start": 705.66,
    "end": 710.92,
    "text": "Bist du denn optimistisch dass wir dann mal irgendwann hinkommen also so ein gesellschaftliches Bewusstsein dafür entwickeln?"
  },
  {
    "start": 711.0,
    "end": 718.1,
    "text": "Dass dieses Dauerfeuer das auf uns da irgendwie einprasselt schlecht ist und wieder irgendwo weg kommen müssen?"
  },
  {
    "start": 719.1,
    "end": 723.88,
    "text": "Ja, gerade aktuell wird das ja sehr viel diskutiert auch mit diesem Social Media-Verbot für Kinder und Jugendliche."
  },
  {
    "start": 724.38,
    "end": 751.42,
    "text": "Ich glaube leider dass es eine Frage der Vorbildung ist und der Schicht in der sich jemand bewegt, dass wahrscheinlich Menschen mit viel Vorbildung wissen Geld da bewusst damit umgehen in Zukunft um die bestmöglichen Startbedingungen und Bedingungen für ihre Gesundheit zu erschaffen und dass Menschen die nicht so gute strukturelle Bedingung haben die zum Beispiel Bildungsschwächer sind dass sie das weniger reflektieren und dann auch eher Gefahr laufen, dem Ganzen zum Opfer zu fahren."
  },
  {
    "start": 751.46,
    "end": 754.38,
    "text": "und da immer mehr reinzurutschen in diese Studie."
  },
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    "end": 760.76,
    "text": "Sprich ich glaube schon, dass es all so Themen sind die unsere gesellschaftliche Schere weiter aufreißen werden."
  },
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    "text": "Du hast vorhin schon die Pandemie angesprochen um welche Auswirkungen auch die hatte auf uns alle."
  },
  {
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    "text": "Jetzt haben wir ja nicht nur die Pandemie gehabt."
  },
  {
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    "end": 775.1,
    "text": "Wir haben globale Krisen, Kriege, Unsicherheiten und eine Wirtschaftskrise."
  },
  {
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    "end": 783.14,
    "text": "Ganz viele Faktoren, die zu einem Grummel führen, wo man nicht so genau weiß was die Zukunft bringt."
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    "text": "Ist das dann Zustand der ungewöhnlich ist?"
  },
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    "text": "Auch wenn du vielleicht historisch darauf schaust, dass wirklich dieses viel an Unsicherheit... So komprimiert zusammenkommt in einer Generation, in einem Jahrzehnt."
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  {
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    "text": "In vielleicht zwei Jahrzehn irgendwann?"
  },
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    "end": 818.58,
    "text": "Ja das sehen wir auf jeden Fall dass die Welt immer komplexer unsicherer chaotischer unvorhersehbarer wird damit auch potentiell stressreicher und das hängt zum Teil damit zusammen dass sich unser Leben beschleunigt und verdichtet hat und auch vernetzt er."
  },
  {
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    "text": "durch das Internet kann man hier zum Beispiel handeln."
  },
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    "text": "Zusammenarbeit mit Menschen auf der ganzen Welt."
  },
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    "end": 831.88,
    "text": "Dadurch werden Wirtschaftsstrukturen auch komplexer und vieler anfälliger, alles ist miteinander verflochten dadurch sehr undurchdringbar."
  },
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    "end": 837.22,
    "text": "es schwierig da noch durchzubecken selbst als Experte bei großen wirtschaftlichen Fragen."
  },
  {
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    "end": 839.22,
    "text": "da sind sicher selbst Experten uneinig."
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    "text": "zum Beispiel man kann es sein in den USA setzt jemanden Tweet ab und hier zack kollabieren die Börsen."
  },
  {
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    "end": 849.24,
    "text": "also das sind ganz schnelle komplexe Effekte."
  },
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    "end": 854.06,
    "text": "Da gibt es Achsoakronüme wie Wuka und Barney, die versuchen das zu fassen mit Begriffen."
  },
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    "text": "Was sich eigentlich verändert hat in unserer Welt?"
  },
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    "end": 861.18,
    "text": "Und all das bedeutet für den Einzelner natürlich auch mehr dieses Gefühl von Unsicherheit!"
  },
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    "text": "Ich blick da irgendwie nicht mehr durch."
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  {
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    "text": "ich verstehe dass nicht was in der Nachrichten gesagt wird."
  },
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    "text": "wo kann ich denn eigentlich noch Selbsthalt und Orientierung finden?"
  },
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    "text": "hinzukommt ist wer mit ganz vielen Nebens entwürfen konfrontiert sind."
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    "text": "Das Schöne ist ja dass wir uns heute ein Stück weit selber verwirklichen können mehr als unsere Großaltern konnten, die wurden in eine Familie hineingeboren und der Weg war mehr oder weniger vorbestimmt."
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    "text": "Wir haben mehr Freiheit, mehr Wahlmöglichkeiten – das bedeutet aber auch mehr Druck!"
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    "text": "Wir möchten uns optimal verhalten in jeder Situation."
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    "text": "Sprich wir wägen ab zwischen ganz vielen Optionen."
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    "text": "Wir sehen immer die möglichen Opportunitätskosten."
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    "text": "Wenn wir uns entschieden haben beginnen wir danach zu grübeln."
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    "text": "Und dahinter steht für viele auch eine größere Frage."
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    "text": "Wir müssen uns permanent selbst aktiv verorten und all das zieht Energie!"
  },
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    "text": "Und wir sehen natürlich auch ständig dass andere irgendwie ein anderes Leben führen was meistens gar nicht so perfekt ist wie es von außen aussieht aber natürlich schon auch eine gewisse Erwartungshaltung in uns an uns weckt."
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    "text": "oder"
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    "text": "Wir leben ja in einer Selbstoptimierungsgesellschaft."
  },
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    "text": "Der Leistungsdruck ist immens und wir sind permanent konfrontiert mit unrealistischen Idealen, wir wissen zwar dass das unrealistisch ist aber trotzdem, wenn wir tagtäglich bildbearbeitete Bilder sehen von perfekten Körpern Menschen die uns freudestrahlend entgegen winken in ihren Social Media Kanälen usw."
  },
  {
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    "text": "dann macht das etwas mit uns."
  },
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    "text": "und selbst wenn wir wissen hey das ist eine Fake Welt nehmen wir das trotzdem Emotional, fribare Münze."
  },
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    "end": 964.04,
    "text": "und ja haben dann oft das Gefühl ich selbst reiche irgendwie nicht aus."
  },
  {
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    "end": 988.16,
    "text": "Ich habe kurz ein Gespräch mit Wolf Biermann geführt mit dem Ersänger und Dichter und wir haben also ein paar Jahrzehnte zwischen uns eher neunundachtzig und ich Ende dreißig Und wir haben darüber gesprochen dass wir alle ja das Gefühl haben, dass wir ständig irgendwie was tun gegen Probleme auf der Welt."
  },
  {
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    "text": "Also wir haben alle eine Haltung dazu egal in welche Richtung die geht aber dadurch, dass ständig irgendwas Neues passiert sind wir so beschäftigt damit den Input zu verarbeiten und dann irgendein Miniautput zu generieren, den wir so in unserem direkten Umfeld äußern Dass wir eigentlich schon fast gelähmt sind um wirklich etwas zu tun also um wirklich Veränderung herzu um uns wirklich in größeren Gruppen zu formieren."
  },
  {
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    "text": "vielleicht Widerstand gegen irgendetwas zu leisten oder für irgendwas zu protestieren und das dann auch durchzuhalten."
  },
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    "text": "Und nicht nach einmal, wir waren doch auf der Straße und dann ist wieder alles vorbei, wieder aufzuhören."
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    "text": "Wie blickst du denn darauf?"
  },
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    "text": "Er meinte dann, na ja, vielleicht war es früher einfacher weil man mit weniger Input quasi mehr machen konnte und mehr Zeit hatte sich zu überlegen was man jetzt aus dieser Situation, welche auch immer es ist, tatsächlich machen kann."
  },
  {
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    "text": "Ja, ich denke teilweise ist es auch eine Wahrnehmungssache."
  },
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    "text": "Weil wenn mein Fokus natürlich nur auf das Dorf geht in dem ich lebe und ich nehme dann Teil einer Demonstration habe ich subjektiv das Gefühl dass der Impact viel größer ist weil ich da natürlich mehr bewegen kann."
  },
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    "text": "Und wenn ich das heute tue schaue ich trotzdem auf die ganze Welt über die Medien und hab das Gefühl das bringt doch irgendwie alles gar nichts."
  },
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    "text": "Wir wissen aus der Psychologie Wenn Menschen längerfristig dieses Gefühl haben das bringt nicht Und dann stellt sich ein Zustand ein, der erlernt eine Hilflosigkeit."
  },
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    "text": "Also wir machen da nicht immer weiter auch wenn wir glauben das bringt nichts, sondern wir denken uns irgendwann, das bringt nix."
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    "text": "ich stehe jetzt auch nicht mehr auf und ich mach's nicht."
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    "text": "sprich immer mehr Menschen ziehen sich zurück und das beobachten wir auch im öffentlichen Raum und dass es wie so ne Kettenreaktion Wenn wir Beobachtenmensch die anderen gehen auch nicht raus auf die Straße Dann brauche ich das erst recht nicht tun."
  },
  {
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    "end": 1101.22,
    "text": "also wir stecken uns dagegenseitig auch noch an Und wir sehen ja, Populismus ist on the rise leider global."
  },
  {
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    "text": "Auch das ist letztlich eine Antwort auf diese Frage, wo gehöre ich eigentlich hin?"
  },
  {
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    "text": "Dass Menschen das Gefühl haben sie werden weggedrängt, dass die das Gefühl habe Ich bin nicht mehr gesehen!"
  },
  {
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    "end": 1116.96,
    "text": "Ich spiele ja nur noch nach einer Randposition, ich blicke nicht mehr durch."
  },
  {
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    "end": 1129.62,
    "text": "Das macht natürlich Angst und populistische Weltbilder versprechen werden dadurch umso attraktiver weil die einfach ganz klare relative Stricken Schwarz, weiß, gut und böse."
  },
  {
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    "end": 1130.78,
    "text": "Wir gegen die."
  },
  {
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    "end": 1134.74,
    "text": "Und das ist etwas was auf den ersten Blick sehr viel Halt verspricht."
  },
  {
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    "end": 1142.28,
    "text": "Also sind wir in Zeiten von Unsicherheit immer dazu geneigt nach einer starken Hand zu suchen, die uns quasi führt?"
  },
  {
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    "text": "Tendenziell ja!"
  },
  {
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    "text": "Menschen unterscheiden sich natürlich darin."
  },
  {
    "start": 1146.26,
    "end": 1150.46,
    "text": "Je gebildeter jemand ist je mehr der das reflektieren kann desto geringer ist das Risiko."
  },
  {
    "start": 1151.16,
    "end": 1155.06,
    "text": "Und Menschen unterscheiden sich auch darin, wie gut sie mit Unsicherheit umgehen können."
  },
  {
    "start": 1155.56,
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    "text": "Es gibt Menschen die brauchen ganz klare Antworten."
  },
  {
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    "end": 1164.86,
    "text": "Die triggert das stärker wenn Zusammenhänge unklar oder komplex sind und es gibt andere, die können damit eher umgehen."
  },
  {
    "start": 1165.5,
    "end": 1172.9,
    "text": "Ich würde mal sagen so in den letzten zehn Jahren haben wir ja gerade in der Diskussion über mentale Gesundheit echte Fortschritte gemacht."
  },
  {
    "start": 1173.04,
    "end": 1179.54,
    "text": "Das Stigma wurde ein bisschen abgebaut also dass Leute eher trauen auch zu sagen, sie haben dann ein Thema."
  },
  {
    "start": 1179.76,
    "end": 1180.68,
    "text": "Sie brauchen Hilfe."
  },
  {
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    "end": 1186.42,
    "text": "Gut, dann können wir noch mal darüber diskutieren ob dann Therapieplätze verfügbar sind oder Hilfsangebote."
  },
  {
    "start": 1186.5,
    "end": 1189.3,
    "text": "aber das ist ein anderes Thema und das ist nochmal eine ganz eigene Folge."
  },
  {
    "start": 1190.14,
    "end": 1201.42,
    "text": "Aber wir sind da glaube ich bewusster geworden in der Gesellschaft dass es diese Themen gibt, dass die eine Krankheit sind, dass sich keiner aussucht Dass wir darüber reden müssen und dass wir damit was machen müssen."
  },
  {
    "start": 1202.66,
    "end": 1206.14,
    "text": "Gleichzeitig Sehen wir auch, dass die Zahlen hochgehen."
  },
  {
    "start": 1206.46,
    "end": 1212.62,
    "text": "Wenn wir über Depressionen sprechen, wenn wir über Burnout sprechen und über solche Dinge reden... Was denkst du denn?"
  },
  {
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    "end": 1216.38,
    "text": "Ist das am Ende eine Folge von all dem über das wir gesprochen haben?"
  },
  {
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    "end": 1226.48,
    "text": "oder ist es vor allem auch erst mal ne Folge davon, dass wir mehr darüber reden und Leute eher zum Arzt gehen, eher zum Therapeuten gehen und das dann auch in den Statistiken entsprechend auftaubt?"
  },
  {
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    "end": 1228.1,
    "text": "Also was würdest Du sagen?"
  },
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    "end": 1231.9,
    "text": "Haben wir da echten Anstieg an Erkrankungen durch...?"
  },
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    "end": 1234.02,
    "text": "All das, was wir gerade beschrieben haben."
  },
  {
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    "end": 1240.08,
    "text": "Oder ist es vor allem dadurch dass die Leute heute bewusster damit umgehen oder ist es ein Mix aus beiden?"
  },
  {
    "start": 1240.62,
    "end": 1242.48,
    "text": "Es ist definitiv ein Mix Aus Beiden."
  },
  {
    "start": 1242.86,
    "end": 1247.14,
    "text": "also diese Wernstrieg natürlich unheimlich dazu bei, dass mehr berichtet wird."
  },
  {
    "start": 1247.26,
    "end": 1251.46,
    "text": "sprich wir haben subjektiv den Eindruck mehr leute sind erkrankt weil man einfach drüber spricht."
  },
  {
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    "end": 1260.14,
    "text": "aber auch in den Zahlen schlägt sich das wieder weil ja solche Prävalenzen in der Regel auf Befragungsstudien beruhen wo man Menschen fragt wie's ihnen geht."
  },
  {
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    "end": 1263.16,
    "text": "Und wenn ich das Gefühl habe, dass es weniger stigmatisiert bin."
  },
  {
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    "end": 1274.56,
    "text": "Ich bin eher bereit darüber zu sprechen, dass mir nicht gut geht und es hat sogar Effekt auf unser Befinden in einer Welt wo Gefühle mental health gar kein Thema ist neben Menschen was nicht war."
  },
  {
    "start": 1275.06,
    "end": 1276.66,
    "text": "Da somatisiert man eher."
  },
  {
    "start": 1276.78,
    "end": 1284.12,
    "text": "also man bekommt dann Rückenschmerzen Schlafprobleme körperliche Gebrechen weil sich die Psyche ihren Weg bahnt, der wann das nicht möglich wird."
  },
  {
    "start": 1284.74,
    "end": 1294.32,
    "text": "und Menschen nehmen Nicht eingebildet sondern in ihrer Körper Wahrnehmungen nehmen das dann eher wahr, wenn es ihnen schlechter geht."
  },
  {
    "start": 1294.38,
    "end": 1300.56,
    "text": "Also sind diese verschiedenen Facetten von Bericht, Selbstwahrnehmung und Stigmatisierung."
  },
  {
    "start": 1301.2,
    "end": 1306.86,
    "text": "Und hinzukommt aber tatsächlich ja diese anhaltende oder zunehmende Reizüberflutung jetzt auch KI."
  },
  {
    "start": 1307.62,
    "end": 1313.6,
    "text": "KI macht ja unser Leben nochmal um ein Vielfaches schneller, trägt auch unendlich dazu bei dass wir uns unsicher fühlen."
  },
  {
    "start": 1313.66,
    "end": 1325.1,
    "text": "Weil wir gar nicht wissen wohin das führen soll mit dieser technologischen Disruption und da sind definitiv alles treibbar die schon auch objektiv dazu führen, dass die Belastungslage steigt."
  },
  {
    "start": 1326.52,
    "end": 1329.54,
    "text": "Früher ging es Menschen nicht besser, Menschen waren extrem gestresst."
  },
  {
    "start": 1329.62,
    "end": 1336.28,
    "text": "Menschen haben unter Extrembedingungen überlegt, da müssen wir auch gar nicht so weit in die Geschichte zurückgehen sondern uns nur mal unsere Großeltern anschauen."
  },
  {
    "start": 1336.68,
    "end": 1343.26,
    "text": "Der erste oder zweite Weltkrieg war ganz bestimmt alles andere als leicht aber das waren andere Stressoren damals."
  },
  {
    "start": 1343.34,
    "end": 1353.06,
    "text": "und wir leben heute in dieser sehr artificiellen Welt wo jeder für sich allein in seiner Kammer mit diesen ganzen digitalen Reizen und er ist unser Körper evolutionär gar nicht drauf ausgelegt."
  },
  {
    "start": 1353.62,
    "end": 1357.4,
    "text": "sprich wir brauchen Heute viel mehr diese Selbstregulationskompetenzen."
  },
  {
    "start": 1357.88,
    "end": 1364.32,
    "text": "Wie gehe ich denn damit um, damit ich in meiner natürlichen Balance bleibe trotz dieser sehr künstlichen Umwelt?"
  },
  {
    "start": 1364.96,
    "end": 1373.46,
    "text": "Das heißt wir können lernen, damit besser umzugehen obwohl es uns jetzt mal nicht in den Genen steckt damit umzugehnen."
  },
  {
    "start": 1373.96,
    "end": 1378.94,
    "text": "Ganz genau das ist ja der Schöne am Menschen dass wir bewusst Plan denken und handeln können."
  },
  {
    "start": 1379.32,
    "end": 1383.18,
    "text": "Wir können die Zukunft vorhersehen und wir können unser Verhalten aktiv steuern."
  },
  {
    "start": 1383.84,
    "end": 1387.24,
    "text": "Und der erste Punkt, damit uns das gelingt ist immer erst das Reflektieren."
  },
  {
    "start": 1387.88,
    "end": 1390.94,
    "text": "Sich selbst mal im Alltag beobachten wie bin ich eigentlich da?"
  },
  {
    "start": 1391.1,
    "end": 1391.9,
    "text": "Wie reagiere ich?"
  },
  {
    "start": 1391.98,
    "end": 1393.3,
    "text": "Wie lange hänge ich eigentlich am Handy?"
  },
  {
    "start": 1393.82,
    "end": 1403.12,
    "text": "Da gibt es auch tolle Studien die zeigen Menschen stand permanent auf ihr Handy immer wieder unbewusst reflexhaft Entsperrung mit dem Bildschirm obwohl es eigentlich gar nichts zu tun gibt."
  },
  {
    "start": 1403.26,
    "end": 1410.34,
    "text": "also dass wir eingebrannten Menschen nehmen das gar nicht war und unterschätzen auch weil man sie befragt hier häufig sieht er eigentlich drauf drücken."
  },
  {
    "start": 1411.04,
    "end": 1414.56,
    "text": "Also ich kann mich da erstmal beobachten, was mache ich eigentlich den ganzen Tag?"
  },
  {
    "start": 1415.08,
    "end": 1416.12,
    "text": "Wann fühle ich mich entspannt."
  },
  {
    "start": 1416.22,
    "end": 1417.44,
    "text": "Wann bin ich eher gestresst?"
  },
  {
    "start": 1417.92,
    "end": 1421.64,
    "text": "und dann ergeben sich häufig schon so Muster wo man dann wunderbar ansetzen kann."
  },
  {
    "start": 1422.22,
    "end": 1440.4,
    "text": "Wenn ich mich da selber beobachte und ich mach das schon recht aktiv habe ich manchmal das Gefühl dass da langsam aber sicher eine generelle Bildschirm-Müdigkeit einsetzt also dass ich nicht mehr so viel Lust hab einfach auf Smartphone zu schauen, nicht mehr so viel Lust haben mein MacBook aufzuklappen."
  },
  {
    "start": 1440.92,
    "end": 1448.48,
    "text": "Das ist mich irgendwie nervt und ich in vielen Punkten dann auch mehr Audio-only Sachen quasi mache."
  },
  {
    "start": 1448.6,
    "end": 1463.7,
    "text": "also ob das jetzt auch eine Diskussion mit der KI ist wo ich dann in den Audiumode schalte damit ich nichts mehr tippen muss damit ich da nicht draufschauen muss und mir die KI im Zweifel dann auch was erzählt oder mehr Podcasts konsumiere statt Videos anzuschauen."
  },
  {
    "start": 1464.36,
    "end": 1470.38,
    "text": "Und ich beobachte es auch bei anderen Leuten, dass da so ein kleines Pflänzchen quasi wächst."
  },
  {
    "start": 1470.44,
    "end": 1477.06,
    "text": "Dass wir alle ein bisschen ja ein bisschen genervt davon sind, ständig auf irgendwelche Devices zu schauen."
  },
  {
    "start": 1477.18,
    "end": 1481.42,
    "text": "wie ist denn da dein Eindruck wenn du vielleicht auch auf Studien oder sowas schaust?"
  },
  {
    "start": 1482.62,
    "end": 1490.04,
    "text": "Gibt's dann einen Trend können wieder optimistisch sein das wir uns vielleicht irgendwo mal hinbewegen in der Zeit wo wir nicht unser Leben dort Bildschirme bestimmen?"
  },
  {
    "start": 1490.6,
    "end": 1499.78,
    "text": "Ja ein... Wir wissen aus Forschung, das gerade Social Media sehr schnell süchtig macht und dieser Effekt anhält ohne dass da eine Sättigung eintritt."
  },
  {
    "start": 1500.34,
    "end": 1505.18,
    "text": "Also was ja häufig passiert ist du öffnest Instagram und schaust es an der Nachricht."
  },
  {
    "start": 1505.88,
    "end": 1516.74,
    "text": "Und dann isst da manchmal ne Nachricht die hat einen Belohnungs-Effekt grade so dieser Moment zwischen A ok da ploppt etwas auf und ich sehe die Nachricht ist ja diese Erwartungshaltung wie er hat mir geschrieben."
  },
  {
    "start": 1516.78,
    "end": 1518.56,
    "text": "Das könnte ja eventuell was ganz Tolles sein!"
  },
  {
    "start": 1518.98,
    "end": 1521.24,
    "text": "Und dieser Effekter kommt ja nicht immer, manchmal ist auch keine."
  },
  {
    "start": 1522.34,
    "end": 1525.4,
    "text": "Und dieses Unregelmäßige, mal kommt eine Belohnung?"
  },
  {
    "start": 1525.58,
    "end": 1526.0,
    "text": "Mal nicht."
  },
  {
    "start": 1526.42,
    "end": 1530.54,
    "text": "Denn wir internmitieren die Verstärkung und das ist unheimlich intensiv."
  },
  {
    "start": 1531.1,
    "end": 1536.32,
    "text": "einfach weil wir nie wissen wann etwas kommt nutzt sich dieser Effekt schwer ab."
  },
  {
    "start": 1536.66,
    "end": 1540.84,
    "text": "Wenn du lernst jedesmal wenn ich da draufklicken ist dann der Nachricht bei dass er relativ boring."
  },
  {
    "start": 1541.04,
    "end": 1543.02,
    "text": "man hätte da relativ schnell keine Lust mehr drauf."
  },
  {
    "start": 1543.42,
    "end": 1552.56,
    "text": "aber durch diesen Schwebezustand dieses vielleicht bleiben wir da relativ stark in the loop Und geraten da so rein, gerade bei Kindern und Jugendlichen."
  },
  {
    "start": 1552.6,
    "end": 1564.4,
    "text": "Hier haben noch eine geringere Impulskontrolle den Väter schwerer sich da selbst zurückzuhalten und zu sagen ich lass das jetzt mal mit dem Handy und so wichtig ist vielleicht diese Nachricht auch nicht sondern die reagieren da unmittelbar drauf."
  },
  {
    "start": 1565.1,
    "end": 1568.5,
    "text": "Und dieses Nutzungsverhalten, das schleift sich mit der Zeit ein."
  },
  {
    "start": 1568.66,
    "end": 1574.1,
    "text": "wir bleiben dann immer länger auf Social Media machen uns auch immer mehr abhängig von diesen Likes oder den Nachrichten"
  },
  {
    "start": 1574.16,
    "end": 1574.4,
    "text": "usw.,"
  },
  {
    "start": 1575.32,
    "end": 1580.42,
    "text": "wenn wir das über langen Zeitraum machen kann es sein dass es immer schwerer wird davon abzulassen."
  },
  {
    "start": 1581.46,
    "end": 1589.0,
    "text": "Hier sind ja beide Menschen, die schon so ein bisschen älter sind und zumindest die Welt noch kennen als es noch keine Dauerbeschallung durch Social Media gab."
  },
  {
    "start": 1589.5,
    "end": 1596.32,
    "text": "Dementsprechend haben wir da einen gewissen Schutz, dass wir eigentlich auch wissen wie's ohne geht und das Ganze vielleicht ein bisschen kritisch dann auch sehen."
  },
  {
    "start": 1596.88,
    "end": 1600.84,
    "text": "aber Digital Natives, die damit aufgewachsen sind, die kennen das ja zum Beispiel gar nicht mehr."
  },
  {
    "start": 1601.32,
    "end": 1604.54,
    "text": "Deswegen denke ich auch da ja, es gibt so eine gewisse Sättigung."
  },
  {
    "start": 1605.12,
    "end": 1609.76,
    "text": "Gerade bei Menschen die so eine Grundewährnis haben auch merken dass sie dauerhaft angespannt sind."
  },
  {
    "start": 1610.24,
    "end": 1612.1,
    "text": "aber das muss man erstmal realisieren."
  },
  {
    "start": 1612.24,
    "end": 1617.56,
    "text": "unter diesen Link erkennen zwischen Social Media und dieser dauerhaften Angespantheit und Gereiztheit"
  },
  {
    "start": 1617.94,
    "end": 1630.08,
    "text": "Können wir also vielleicht gerade unsere Generationen die die Zeit davor noch kannte in der Zeit wo man dann mit einer Person Per WhatsApp sag ich schon, per SMS geschrieben hat und dann auf eine Nachricht gewartet hat."
  },
  {
    "start": 1630.4,
    "end": 1636.7,
    "text": "Und nicht mit... ...fünfundneunzig Leuten gleichzeitig weil irgendwie alles auch nix mehr kostet sozusagen."
  },
  {
    "start": 1636.82,
    "end": 1643.56,
    "text": "also Ich kenne noch Zeiten da hab' ich noch in meiner Kindheit Anschiss bekommen wenn ich zu viele SMS geschrieben habe Weil das dann teuer wurde."
  },
  {
    "start": 1644.24,
    "end": 1645.3,
    "text": "Das ist lange, lange her."
  },
  {
    "start": 1646.22,
    "end": 1651.88,
    "text": "Aber Ist es vielleicht was wo wir vielleicht schon mal den ersten Schritt machen könnten die die Zeit davor noch kennen?"
  },
  {
    "start": 1652.62,
    "end": 1659.04,
    "text": "Und vielleicht mal hin kommen zu so ein paar Verhaltensänderungen, die wir von damals noch kennen."
  },
  {
    "start": 1659.36,
    "end": 1675.3,
    "text": "Also dass ich zum Beispiel so ganz einfache Dinge wie... Ich verabrede mich mit jemandem und ich bin halt einfach da und muss nicht davor noch dreimal schreiben Ob ich jetzt wirklich komme oder... Ich habe einen Bekannten, ich sage es mal nicht."
  },
  {
    "start": 1675.5,
    "end": 1678.12,
    "text": "Vielleicht fühlt er sich angesprochen und verändert sein Verhalten?"
  },
  {
    "start": 1678.66,
    "end": 1686.72,
    "text": "Der schreibt mir jedes Mal wenn er in der S-Bahn sitzt und dann ist er in fünfzehn Minuten bin ich da und jetzt bin ich gleich da bist du schon da!"
  },
  {
    "start": 1687.42,
    "end": 1696.32,
    "text": "Also diesen Kommunikationsüberfluss den es gar nicht braucht weil man ja einfach sagen kann okay wir treffen uns wenn sich was ändert dann melde ich mich."
  },
  {
    "start": 1696.78,
    "end": 1698.32,
    "text": "Wenn ich zu spät bin, melde ich mich."
  },
  {
    "start": 1698.44,
    "end": 1699.94,
    "text": "Aber ansonsten sehen wir uns da!"
  },
  {
    "start": 1700.48,
    "end": 1707.34,
    "text": "Also so kleine Sachen wo wir einfach mal aufhören jede andere Person zu überfluten mit Informationen und Nachrichten."
  },
  {
    "start": 1708.04,
    "end": 1712.56,
    "text": "Total was ich immer schwierig finde ist dass man ja auch abhängig ist von den Verhalten der anderen."
  },
  {
    "start": 1713.04,
    "end": 1717.58,
    "text": "zum Beispiel beim Abendessen kann man sich vornehmen Ich nehme jetzt mein Handy nicht mit und gucke da auch nicht drauf."
  },
  {
    "start": 1718.1,
    "end": 1724.04,
    "text": "Was dann passiert ist das alle anderen viele Personen am Tisch aber trotzdem permanent auf ihr Handy gucken Und man kommt sich irgendwie total blöd vor."
  },
  {
    "start": 1724.94,
    "end": 1729.74,
    "text": "Oder auch beim Treffen ist es bei vielen Menschen, wenn man sich dann nicht noch mal meldet."
  },
  {
    "start": 1729.8,
    "end": 1735.96,
    "text": "Dann heißt das die Verabredung ist eben nicht zustande gekommen, sprich das Risiko steigt doch, wenn ich da nicht nochmal absichere."
  },
  {
    "start": 1736.56,
    "end": 1738.84,
    "text": "Also ja, ich finde das auch gut das zu machen."
  },
  {
    "start": 1739.36,
    "end": 1743.1,
    "text": "Da hilft es, wenn andere so ein bisschen mit ins Boot holt."
  },
  {
    "start": 1743.76,
    "end": 1754.22,
    "text": "was ich auch immer hilfreich finde, dass man bei der Arbeit diese Kanäle einfach alle ausschaltet, auch Emails der wirklich nur noch gebündelt reinguckt und nicht nebenher immer dieses Fach offen lässt."
  },
  {
    "start": 1754.28,
    "end": 1766.48,
    "text": "Und dann permanent bei jedem Plingen da wieder hin huscht, und natürlich abends wenn man zur Ruhe kommen möchte, dass wir uns nicht hinlegen mit dem Smartphone sondern vielleicht mal drei Seiten lesen und uns das aktiv auch vornehmen."
  },
  {
    "start": 1766.98,
    "end": 1773.6,
    "text": "Da kann man erstmal so kleine Dinge anfangen, was sich genau das vornimmt und schaut, was verändert sich eigentlich über die Zeit?"
  },
  {
    "start": 1774.28,
    "end": 1779.42,
    "text": "über dieses Einschlafen und Aufwachen müssen wir gleich noch mal sprechen, weil da bin ich auch nicht so diszipliniert."
  },
  {
    "start": 1779.98,
    "end": 1804.98,
    "text": "Ich hab aber auch manchmal das Gefühl gerade wenn man irgendwo zu zweit sitzt... Also ich habe für mich irgendwann mal angefangen, gerade wenn ich mit Menschen beim Essen sitze oder in der Bar oder wie auch immer, dass ich einfach so ein Fokusmodus auf meinem Smartphone anmache und da halt wirklich nichts stört außer vielleicht zehn Leute die wirklich, wo ich war ist, wenn die anrufen dann brennt irgendwas Und es ist wirklich wichtig."
  },
  {
    "start": 1805.64,
    "end": 1820.2,
    "text": "Aber ich habe auch gemerkt, dadurch dass mein Handy dann irgendwo hin tut, also meine Jackentasche und das irgendwo aufhänge teilweise Das färbt dann auch ab und wenn die andere Person dann auf einmal das Handy nimmt Dann kommt gleich so eine Entschuldigung Ich tust gleich wieder So."
  },
  {
    "start": 1820.68,
    "end": 1832.4,
    "text": "Also man kann da ja auch andere Menschen so unterbewusst ein bisschen heranführen und erziehen Dass eben Man sich jetzt vielleicht mal aufeinander Fokussiert und nicht auf das was auf der Welt passiert"
  },
  {
    "start": 1832.96,
    "end": 1840.14,
    "text": "Total Man kann es jetzt zum Beispiel auch in der Partnerschaft absprechen, dass man dann abends in dem und dem Zeitfenster eben nicht darauf guckt."
  },
  {
    "start": 1840.92,
    "end": 1844.3,
    "text": "Ich war mal im Ausland und habe dann meine E-Symn nicht aktivieren können."
  },
  {
    "start": 1844.42,
    "end": 1850.74,
    "text": "ich war also unfreiwillig ohne Internet und am Anfang war ich da noch relativ unruhig und das hat mich ja auch geträgert."
  },
  {
    "start": 1851.94,
    "end": 1856.22,
    "text": "Also man denkt ja immer man könnte seine Zeit unheimlich effizient nutzen wenn man dann immer drauf schaut."
  },
  {
    "start": 1856.92,
    "end": 1867.56,
    "text": "Und hab dann aber mit der Zeit wirklich auch erkannt wie sinnlos das ist dieses permanent mit dem Handy Und wie viel entspannter das Leben doch sein kann, wenn man da nicht permanent drauf schaut?"
  },
  {
    "start": 1868.18,
    "end": 1869.32,
    "text": "Es gab ja auch noch Zeiten."
  },
  {
    "start": 1869.4,
    "end": 1881.54,
    "text": "Da mussten wir in irgendwelche Cafés gehen wo es Wählerhanden gibt damit wir uns da dann mal kurz wieder updaten können und waren die restliche Zeit eigentlich offline zwar auch nicht schlecht Einschlafen und aufwachen."
  },
  {
    "start": 1882.56,
    "end": 1891.64,
    "text": "Du hast gerade schon gesagt am besten sollte man das nicht machen da nochmal das Handy in die Hand nehmen oder vielleicht dann direkt vorm Schlaf nochmal eine halbe Stunde durch TikTok zu strollen."
  },
  {
    "start": 1892.64,
    "end": 1897.58,
    "text": "Jetzt gibt es aber ja schon so gewisse Habits, die man sich manchmal angemündet."
  },
  {
    "start": 1898.2,
    "end": 1903.84,
    "text": "Dass man dann wirklich gerade nochmal irgendwie ins Formschlafen noch mal irgendwie guckt was ist denn so alles los?"
  },
  {
    "start": 1903.94,
    "end": 1918.6,
    "text": "oder dann auch erstmal die Zeit hat vielleicht den Artikel zu lesen dem er noch lesen wollte und beim Aufwachen man dann auch gleich wieder anfängt da draufzuschauen als mehr in den letzten acht Stunden irgendwie die Welt untergegangen."
  },
  {
    "start": 1919.34,
    "end": 1931.06,
    "text": "Ich habe mir jetzt zumindest mal angewöhnt, so die erste halbe Dreiviertelstunde nach dem Aufstehen da mal nicht draufzuschauen und dann lieber nochmal irgendwie Radio zu hören."
  },
  {
    "start": 1931.64,
    "end": 1936.74,
    "text": "Ganz klassisch oder ein Podcast zu hören, so einen Morning-Podcast."
  },
  {
    "start": 1937.64,
    "end": 1939.4,
    "text": "Aber was macht das wirklich mit uns?"
  },
  {
    "start": 1939.48,
    "end": 1944.6,
    "text": "Also wie schlimm ist es denn tatsächlich Wenn wir das machen, welche Auswirkungen hat es dann?"
  },
  {
    "start": 1944.66,
    "end": 1950.68,
    "text": "Weil natürlich sagt jeder ja, legt das Handy weg bevor du schlafen gehst und fass es nicht als erstes an in der Früh."
  },
  {
    "start": 1951.2,
    "end": 1954.06,
    "text": "Aber was macht es denn tatsächlich mit uns wenn wir's trotzdem machen?"
  },
  {
    "start": 1954.84,
    "end": 1957.78,
    "text": "Also der unmittelbare Effekt ist dass wir sehr aktiviert werden."
  },
  {
    "start": 1958.52,
    "end": 1970.1,
    "text": "einmal durch den sehr hellen Screen wird die also weniger schläfrig und dadurch dass wir permanent diese intensiven emotionalen Reize bekommen die uns ja auch eher wach machen als schläfrig."
  },
  {
    "start": 1970.5,
    "end": 1974.04,
    "text": "Und dadurch passiert es einfach, dass wir da unheimlich viel Zeit verbringen."
  },
  {
    "start": 1974.42,
    "end": 1979.9,
    "text": "Oft merkt man ja gar nicht wie schnell die Zeit rast, weil man so sehr in diesen Reals drin hängt."
  },
  {
    "start": 1980.32,
    "end": 1982.18,
    "text": "Ja, wir gehen dann also viel zu spät ins Bett."
  },
  {
    "start": 1982.66,
    "end": 1986.44,
    "text": "Morgens gucken wir da vielleicht Schlaftrunken schon auf vorbewachsend."
  },
  {
    "start": 1986.5,
    "end": 1991.8,
    "text": "damit verkürzt sich das Ganze noch mehr und wir werden mit der Zeit immer müder."
  },
  {
    "start": 1992.62,
    "end": 1997.92,
    "text": "Und was auch passiert ist, je müder wir sind desto schwerer fällt es uns und selbst zu steuern."
  },
  {
    "start": 1998.46,
    "end": 2005.54,
    "text": "Also abends wenn du ins Bett gehst das ist umso schwerer das Handy mal liegen zu lassen und stattdessen in das Buch zu schauen weil dein Akku schon leer ist."
  },
  {
    "start": 2005.62,
    "end": 2007.96,
    "text": "also diese Selbststeuerungskompetenz die nimmt ab."
  },
  {
    "start": 2008.72,
    "end": 2015.32,
    "text": "Wenn du jetzt am Alltag immer müder wirst hast du auf weniger Energie um dich da selbst zumäßigen mit deinem Smartphone."
  },
  {
    "start": 2015.58,
    "end": 2019.14,
    "text": "Es kann passieren dass sich dieser Studel zuspitzt."
  },
  {
    "start": 2020.76,
    "end": 2022.68,
    "text": "Aber ein Buch lesen darf man noch vom Schlaf."
  },
  {
    "start": 2023.4,
    "end": 2024.34,
    "text": "Ja, definitiv!"
  },
  {
    "start": 2024.44,
    "end": 2027.58,
    "text": "Das ist ja so eine... Also einmal hast du da nicht diesen Grählenscreen?"
  },
  {
    "start": 2028.04,
    "end": 2032.12,
    "text": "Es ist auch besser wenn du dir so'n analoges Buch durchliest und jetzt nicht auf dem Kindel."
  },
  {
    "start": 2033.16,
    "end": 2040.9,
    "text": "Und es is ja ne selbstgescheuerte Tätigkeit Die auch eher noch dazu beiträgt dass man müde wird weil man muss sich da konzentrieren."
  },
  {
    "start": 2041.34,
    "end": 2048.26,
    "text": "Ich glaube wir kennen das alle Wenn uns dann plötzlich nach zwei drei Seiten schon die Augen schwer werden und man merkt Es ist jetzt Zeit ins Bett zu gehen."
  },
  {
    "start": 2048.54,
    "end": 2051.98,
    "text": "Und diesen Effekt, den hat man beim Smartphone tatsächlich weniger sehr viel später."
  },
  {
    "start": 2053.58,
    "end": 2058.42,
    "text": "Wie viele Zeit sollten wir uns in der Früh nehmen um wirklich aufzuwachen ohne direkt?"
  },
  {
    "start": 2058.92,
    "end": 2063.78,
    "text": "Also ich kann mir vorstellen wenn ich natürlich direkt auf mein Telefon schaue im besten Fall ist nichts passiert."
  },
  {
    "start": 2063.94,
    "end": 2070.62,
    "text": "aber wenn dann keine Ahnung eine E-Mail von irgendwem da ist wo man sich denkt oh mister muss ich jetzt aber gleich antworten wenn nicht wach bin."
  },
  {
    "start": 2071.32,
    "end": 2077.699,
    "text": "also wieviel Zeit brauche ich denn eigentlich, um wirklich aufzuwachen und nicht nur zu sagen, okay der Wecker hat geklingelt."
  },
  {
    "start": 2077.739,
    "end": 2079.76,
    "text": "Ich bin irgendwie da und habe auf Stopp geklickt."
  },
  {
    "start": 2080.82,
    "end": 2084.62,
    "text": "Sondern welche Zeitspanne sollte ich mir dann selbst geben?"
  },
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    "end": 2091.3,
    "text": "Um natürlich wach zu werden und mir nicht gleich so ein Kick zu verabreichen, der mich wieder in diesen Alltag zieht."
  },
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    "text": "Da sind Menschen sehr unterschiedlich."
  },
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    "end": 2099.2,
    "text": "es gibt ja Menschen die hören den Wecker und zack springen die auf und sind am Tag eine andere."
  },
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    "text": "die brauchen einen zwei Stunden bis sie wirklich wach sind Und da können wir uns mal beobachten im Alltag, wenn er nicht getaktet ist."
  },
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    "start": 2106.6,
    "end": 2109.94,
    "text": "Also zum Beispiel im Urlaub – wie ist denn da mein natürlicher Rhythmus?"
  },
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    "text": "Wann stehe ich da morgens auf und gehe ich abends ins Bett?"
  },
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    "text": "Wie lange brauche ich?"
  },
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    "text": "Ich glaube es sich wirklich fit bin!"
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    "text": "Dann kommen wir so ein besseres Feeling dafür, wie wir natürlicherweise funktionieren ganz persönlich."
  },
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    "text": "Das hängt auch vom Job ab."
  },
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    "end": 2135.4,
    "text": "Wenn ich jetzt ein spezieller Journalist bin und das dann wichtig ist, morgens direkt auf die Dinge zu reagieren... würde ich auch empfehlen diese Routine beizubehalten, weil das dann wahrscheinlich doppelt stressig wäre wenn ich mir das erstmal versage."
  },
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    "start": 2135.94,
    "end": 2144.02,
    "text": "Also je nachdem was man so macht beruflich und aufsonst sind unterschiedliche Strategien unterschiedlich sinnvoll."
  },
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    "end": 2150.08,
    "text": "Was hast du denn sonst für Empfehlungen an die... Für die Leute die uns jetzt zuhören und sagen ja irgendwie habt ihr ja recht."
  },
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    "text": "also es ist alles zu viel Es ist alles irgendwie zu laut zu dauerpräsent, zu viel Dauerfeuer auf mich."
  },
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    "text": "Was kann ich denn tun?"
  },
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    "text": "Also hast du – jetzt haben wir zwei, drei Sachen haben wir schon gesagt – aber hast Du noch mehr Empfehlungen."
  },
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    "text": "wie wird das vielleicht wieder hinbekommen dass wir auch als Gesellschaft irgendwo wieder auf normalen Niveau kommen, dass es auch gesund ist?"
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    "text": "Definitiv!"
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    "text": "Es lohnt sich erstmal kleinen Anzug fangen anstatt alles umkrempeln zu wollen."
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    "text": "Ich kann mir im Tag immer mal die Frage stellen Wie geht's mir eigentlich gerade?"
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    "text": "Wie bin ich jetzt gerade hier mich grounden."
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    "text": "Also mir überlegen, was sehe ich gerade?"
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    "text": "Was höre ich grade?"
  },
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    "text": "Was nehme ich körperlich da?"
  },
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    "end": 2196.08,
    "text": "Den Stoff auf der Haut dem Boden unter den Füßen um wieder in hier und jetzt anzukommen."
  },
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    "end": 2210.08,
    "text": "Dann kann ich versuchen meinen Fokus mal wegzulenken von den ganzen Sorgen im Kopf denn wir machen uns ja viele Gedanken über uns selbst über die Zukunft, über die Welt hin zum hier und jetzt."
  },
  {
    "start": 2210.18,
    "end": 2213.12,
    "text": "Was ist denn der nächste kleine Schritt, den ich hier und Jetzt gehen kann?"
  },
  {
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    "end": 2215.88,
    "text": "Unabhängig von dem was da draußen passiert?"
  },
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    "start": 2215.98,
    "end": 2229.0,
    "text": "also auch wieder Focus on ja was jetzt gerade hier passiert Und Ich Kann Versuchen Ja auch Wieder Quality Time Einzuplanen mit Menschen die mir nahestehen und wichtig sind."
  },
  {
    "start": 2229.62,
    "end": 2233.64,
    "text": "Das wissen wir auch aus der Forschung, dass soziale Beziehungen unheimlich kraftspenden sind."
  },
  {
    "start": 2233.72,
    "end": 2248.7,
    "text": "Ganz ganz wichtig gerade in Krisenzeiten wenn es uns persönlich nicht gut geht und es lohnt sich in die eigenen Beziehung zu investieren sei das die Partnerschaft oder die Familie oder Freunde oder ich engagiere mich beim Kollegen in der Nachbarschaft usw."
  },
  {
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    "end": 2263.04,
    "text": "Also, dass ich da Zeit für einen Plane zum Beispiel mich mit der Freundin treffe und mich in Romal austausche selbst wenn es gerade stressig ist um auch wieder in den Kontakt zu kommen mit anderen Menschen und zwar real am allerbesten ohne Smartphone"
  },
  {
    "start": 2263.9,
    "end": 2269.9,
    "text": "Und vielleicht dann noch hinzugefügt Ich habe auch die Erfahrung gemacht was noch viel mehr hilft."
  },
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    "text": "Es wäre nicht dann auch in diesen persönlichen Gesprächen einfach viel offener bin und auch nicht immer so tu er als wäre alles super."
  },
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    "text": "also es gibt ja so menschen die laufen die ganze zeit in der gegentum und erzählen dass alles ganz toll ist."
  },
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    "text": "wenn man dann so ein bisschen hinter die facade schaut denkt man sich also kannst du mal sagen das dir eigentlich scheiße geht."
  },
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    "text": "Und das aber dieses darüber reden auch so einen befreienden Effekt hat, wo es einem danach allein deshalb schon besser geht, weil man offen mit jemandem darüber geredet hat und vielleicht auch ein bisschen Feedback zu der Situation hat."
  },
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    "end": 2310.32,
    "text": "Wenn man immer nur alles mit sich selbst ausmacht ja auch in eine Spirale kommt, wo alles noch viel schlimmer ist als es vielleicht tatsächlich ist."
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    "text": "Absolut!"
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    "text": "Da hilft es sich jemand rauszupicken den man vertraut und man auch das Gefühl hat er ist ja offen für damit man nicht gegen verschlossene Türen rennt."
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    "text": "Es gibt ja Menschen, die unterschiedlich darauf reagieren."
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    "text": "Am besten ansprechen bei jemandem, wo man das Gefühl hat der ist sehr einfühlsam und er hört mit zu, der kann es auch"
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    "text": "halten.\"."
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    "text": "Dann haben wir jetzt auf jeden Fall eine ganze Menge gute Vorsätze wie wir uns da besser aufstellen können."
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    "text": "Noch mehr Infos dazu gibt's in deinem Buch Too Much."
  },
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    "text": "Das heißt, da kann man auch noch mal ein bisschen reinlesen um die Situation besser zu verstehen."
  },
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    "text": "Um sich selbst vielleicht auch besser reflektieren zu können wo wir da eigentlich gerade stehen und wie wir damit umgehen können."
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    "text": "Und deshalb danke ich dir sehr dass du hier warst das wir über all diese Sachen sprechen konnten und ja bin gespannt!"
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    "text": "Ich fange jetzt auch mal an noch ein paar Veränderungen in meinem Verhalten zu implementieren."
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    "text": "Danke für die Einladung, hat"
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    "end": 2402.48,
    "text": "mich sehr gefreut."
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]