[
  {
    "start": 1.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Herzlich willkommen wieder zur neuen Folge Kreuz und Krone, dem KI-Podcast. Ich freue mich wieder auf eine tolle Session mit Patrick. Moin, Patrick.",
    "end": 9.0
  },
  {
    "start": 9.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Hallo Hermann, wie geht es dir?",
    "end": 11.0
  },
  {
    "start": 11.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Mir geht's gut, mir geht's gut. Ich hab richtig Bock auf die Folge. Wir sind auch schon die ganze Zeit am Schreiben so, wann ist Montag, wann können wir wieder aufnehmen. Ich freue mich richtig, dass es geklappt hat.",
    "end": 21.0
  },
  {
    "start": 21.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Was reden wir denn heute? Was ist das Thema?",
    "end": 24.0
  },
  {
    "start": 24.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Hm, ich glaube wir sind bei no code, no code, oder?",
    "end": 29.0
  },
  {
    "start": 29.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Und Vibecoding, Hermann. Und Vibecoding!",
    "end": 30.0
  },
  {
    "start": 30.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Und Vibecoding. Vibecoding,\nAlles klar. Also alles was mit Vibe zu tun haben, wir vermitteln heute gute Vibes. Ja.",
    "end": 37.0
  },
  {
    "start": 37.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Absolut. Ja, ich glaube, es ein hotes Thema.\nMuss ich sagen, gerade in den letzten paar Wochen war es ja so, dass das Thema Vibecoding ganz große Wellen geschlagen hat. Ganz viele Befürworter, ganz viele Haters. Aber da wollen wir jetzt nicht direkt nur da rein gehen, sondern einfach mal das Thema...\nein bisschen ganzheitlich beleuchten. Was bedeutet Low, No oder AI Coding? Wo kann man es verwenden? Wo macht es Sinn? Wo macht es keinen Sinn? Was passiert in den letzten Jahren? Ein super spannendes Thema und etwas, wo ich mich glaube ich mehr damit befasse als du. Gerade ich, der vor allem auch aus\nProduktentwicklung kommt sind Sachen wie rapid prototyping, schnelle Entwicklung von Ideen sind etwas was mir täglich über den Weg läuft.",
    "end": 92.0
  },
  {
    "start": 92.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Also ich mach auch Rapid Prototyping, aber dann halt eher im Code. Nee, nee, nee, du bist more rapid, ja.",
    "end": 95.0
  },
  {
    "start": 95.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Ja, ist dann nicht ganz so rapid.\nDas war ja witzig, ich hab gerade heute auf LinkedIn die Diskussion gelesen und nehm mich wundern, was du meinst. Da hat jemand gesagt, dieses No Code ist eigentlich gar nicht so einfach und es braucht wahnsinnig viel Zeit bis man eigentlich schnell damit ist. Und dann hat jemand kommentiert und gesagt, ja ja, ich hatte einen Workshop und am Ende waren wir zweimal so schnell.\nwenn wir das NATIVE geschrieben haben.",
    "end": 127.0
  },
  {
    "start": 127.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Versteh ich total. Bin ich komplett bei dir, deswegen hast du auch mehr Erfahrung in dem Bereich, weil ich denk mir, ich habe Lava Build, ich hab andere Tools, hab andere Sachen probiert und ich sitz da prompt und ich bin nicht schlecht im prompten, ich weiß was ich möchte, ich definiere das, wir haben design erstellt und am Ende... Ich krieg's doch eben schnell hin. Kurze React Anwendung, zack fertig und... Ja. Er muss von dir wahrscheinlich nochmal in die Beratung gehen.",
    "end": 151.0
  },
  {
    "start": 151.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Ja, das ist ein Skill Gap.\nAlso\nich glaube ja die Frage, und nachher können wir einsteigen, ich glaube die Frage ist ja immer, was ist einfacher zu lernen? Ich glaube auch, die Lernkurve ist bei beiden Dingen sehr hoch. Ob du jetzt No-Code-Lösungen, Low-Code-Lösungen baust oder dir selbst etwas schreibst, beides braucht eine Lernkurve. Ich glaube aber, dass die Lernkurve bei Low- und No-Code-Tools oder auch AI-Coding-Tools bedienten...\nbedeutend tiefer ist, als wenn du ein guter React-Entwickler werden möchtest. Und darum halt, dass er auch sehr attraktiv ist, für viele sich da einzuarbeiten.",
    "end": 187.0
  },
  {
    "start": 187.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Hm.\nIch will jetzt nicht behaupten, dass ich ein sehr guter React-Entwickler bin. Da bin ich in KI weitaus besser. Aber ich kann zumindest das visualisieren, was ich halt möchte. Aber du kennst es, wenn du im Internet was siehst und denkst so, da hat jemand richtig gut mitgedacht, das sieht richtig toll aus. Und das habe ich bei den No-Code und Low-Code-Anwendungen häufiger gesehen. Dass ich sag so, okay, optisch ist das schon einiges hübscher als wenn ich das jetzt mal eben umgesetzt hätte.",
    "end": 227.0
  },
  {
    "start": 227.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Obwohl das ja ein Kritikpunkt ist, gerade bei diesen AI-Coding-Tools, dass die Designs alle genau gleich aufsehen, weil die alle mehrheitlich auf Shades, Yen und Tailwind aufgebaut sind. Und dass alles ein bisschen einheitsbrei-mäßig daherkommt. Aber sag mal du als jetzt jemand der...\nentwickelt oder mehr ein Entwickler ist als ein No-Locode-Developer. Wie würdest du die beiden oder die drei Terms eigentlich definieren? Also was macht für dich der Unterschied aus zwischen einer No-Code und einer Low-Code-Lösung und dann das vielleicht noch mal verglichen mit einem AI-Coding-Tool?",
    "end": 264.0
  },
  {
    "start": 264.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Also No Code heißt für mich ganz klar No Code. Ich brauche nichts an Code verwenden. Ich kann es einfach zusammenklicken und habe\nDatum etwas gebaut. Es kommt halt auf den direkten Use Case drauf an. Möchte man jetzt ein Dashboard, möchte man eine Datenbank, was möchte man haben? Aber da gibt es halt schon sehr starke Tools, wo ich mir wirklich per No-Code mir Sachen zusammenklicken kann. Wenn es dann natürlich besser, smarter oder viel\neinzigartiger sein soll, dann brauche ich dann schon meine, äh, meine, meine, Schnittstelle oder etwas, in der API, wo ich denke, dass, das kriegt man No-Code dann fast gar nicht hin. Oder sehr, sehr schwierig. Ähm, deswegen tendiere ich, wenn ich sowas nutze, dann halt eher schon zu Low-Code. Und, muss ich mal klarstellen, also für mich geht jetzt gerade dieses Low-Code, No-Code, Premiere drum, ähm,\netwas bauen, Applikationen etc. Es gibt dann noch No Code, Low Code im Bereich Automatisierung. Da bin ich wiederum natürlich sehr drin und mag das gerne zum schnellen Aufbau eines Workflows, durchtesten, wie kann man es machen und viele Workflows kriegt man einfach schneller halt so mit einem Tool zusammengebaut, als dass man das jetzt wirklich selber runterschreibt. Aber\nWas ich meine jetzt mit den No-Code, Low-Code-Tools für die Entwicklung direkt, da erwarte ich, dass ich keinen Code verwenden muss bei No-Code. Bei Low-Code verwende ich wirklich nur Basiscode, kleine Skripte, kleine...\nkleine Themen, also nichts wo ich sage, das ist besonders schwierig. Das sind Sachen, die kann ich mir eventuell sogar über eine Website, ein Tutorial oder halt etwas was mir bei Chachibitie hilft einfügen, das Problem zu lösen.",
    "end": 377.0
  },
  {
    "start": 377.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Mmh.\nAlso die Flexibilität\nvon dem was du umsetzen kannst nimmt eigentlich zu wie weiter du von No-Code weggehst. Das sehe ich auch so. Ich glaube früher gab es mehr No-Code-Systeme als es aufgekommen ist.\nDa kommen Dinge in Sinn wie Zapier zum Beispiel. Ich glaube, das kennen viele. Das war am Anfang eigentlich ein klassisches No-Code-Tool. Man hat Schnittstellen damit verbunden, hat gesagt, wie die Dinge gemapped werden sollen und hat dann diese Prozesse laufen lassen. Heute glaube ich, und ich weiß nicht wie du das siehst, so klassische No-Code-Tools gibt es eigentlich fast nicht mehr. Das heißt, all diese Tools...",
    "end": 427.0
  },
  {
    "start": 427.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Hm.",
    "end": 432.0
  },
  {
    "start": 432.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "sei es Dinge wie Airtable oder eine No-Code-Datenbank mit UI-Komponenten, auch die kann heute Code. Vielleicht müssen wir uns von dem Begriff auch irgendwann trennen, weil ich glaube, dieses starre Gerüst, in dem du nur noch gewisse Dinge machen kannst, fast keine Flexibilität hast, außerhalb von dem, was dir das Tool bietet, ist eigentlich nicht mehr zeitgemäß, meine Meinung.",
    "end": 460.0
  },
  {
    "start": 460.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Ja, verstehe was du meinst. Ich persönlich mag es ja halt, selber ran basteln zu können. ich bin irgendwie, ich fühle mich da bisschen unterfordert, ich gar nichts dran basteln kann. Aber... Ja, Verabsicht natürlich.",
    "end": 473.0
  },
  {
    "start": 473.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Ja, das so. Aber glaube, basteln ist ja auch ein gutes Stichwort, Herr Van. Du hast jetzt schön die Überleitung gemacht. sagen, okay, wir wissen jetzt, was\ndas ist. Und die Frage ist jetzt natürlich, was bedeutet das und wo können wir das einsetzen? Und ich glaube auch da gehen die Meinungen auseinander. Wie gesagt, ich persönlich war schon sehr früh ein großer Fan von No-Code und vor allem Load-Code-Lösungen.",
    "end": 503.0
  },
  {
    "start": 503.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Hm?",
    "end": 504.0
  },
  {
    "start": 504.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Und einfach weil ich sehr stark daran glaube, dass Speed manchmal wichtiger ist als Flexibilität und Qualität. Und was ich damit meine ist, gerade bei der Entwicklung von Produkten, sei es Umsetzung von Ideen, internen Tools usw. ist es mir einfach möglich, mit Hilfe von solchen Tools Dinge zu bauen in einer unglaublich kurzen Zeit.",
    "end": 523.0
  },
  {
    "start": 523.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Hm.",
    "end": 533.0
  },
  {
    "start": 533.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "sehr schnell zu lernen, ob das funktioniert, ob die Hypothesen, wie das Tool genutzt wird, von den Usern eintrifft und dann schnell darüber zu iterieren, am Ende zu einem schnellen Ziel zu kommen. Klar, danach können wir entscheiden, lassen wir das so oder integrieren wir das wieder in unseren Kernbestandteil. Aber diese Möglichkeiten habe ich einfach mit Co. nicht. Weil einfach in einem Unternehmen ist es ja meistens so, Entwickler sind immer stark ausgelastet.",
    "end": 557.0
  },
  {
    "start": 557.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Mhm.",
    "end": 562.0
  },
  {
    "start": 562.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Da gibt es eine bestehende Roadmap und solche Dinge haben mir jetzt in meiner Vergangenheit wirklich sehr stark geholfen, viele Dinge umzusetzen und unsere Firma wie auch andere Firmen zu enablen, Dinge zu machen, auf die sie sonst Monate hätten warten müssen. Und ich glaube, das ist schon etwas, wo ich sehe, ist einfach ein neues Pratikmann, wie gewisse Dinge gemacht werden können. Du hast ja auch gesagt,\nWorkflows automatisieren. Wir beide brauchen NNN als Tool. Was ich da in einer sehr kurzen Zeit bauen kann, ist ja schon eindrücklich.",
    "end": 593.0
  },
  {
    "start": 593.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Ja.\nAbsolut, das fließt in den Adern.\nAlso die erstens, das ist so genial aufgebaut, es ist so toll strukturiert, dass ich so schnell Lösungen schaffe, wo ich\necht brauche, wenn ich mir den Code dann angucke, da gibt es sehr viel Komplexes möglich und das macht schon Spaß vor allem, weil du es dann halt auch wieder auf Code-Basis nutzen kannst. Du kannst halt die eigene Schnittstellen bauen darüber und dann halt eine eigene API bauen und das ist eine Sache, kriegste halt kaum ansatzweise so schnell hin. Deswegen, ganzen Automatisierungsbereich bin ich absoluter Fan von, wahrscheinlich, weil es weniger UI ist, sondern eher\neinfach einen Prozess, der definiert ist, dann umsetzen und dann halt so automatisieren wie möglich. Bei den Applikationen tue ich mich halt immer so schwer, weil das immer mit UI zu tun hat und entweder es sieht nicht aus oder es funktioniert nicht so wie ich das möchte. Es sieht aber dafür toll aus. Aber dieser Mix, dass beides funktioniert, habe ich bisher noch nicht so häufig gefunden für mich oder wenn ich was gebaut habe.\nAber ich kann nur Shoutout an das Team in Berlin geben für NITN. Geilen Job haben die gemacht und freue mich auf jeden Fall da zu sehen, wie die Community auch am wachsen ist, weil da kommen jedes Mal neue Kollegen dabei, die sich mit NITN auseinandersetzen. Definitiv.",
    "end": 688.0
  },
  {
    "start": 688.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Ja, uns passt\ndie eigentlich ziemlich gut zu der ersten Folge, wo wir besprochen haben, dass Firmen ihre Prozesse kennen müssen. Und ich glaube, das ist eben das, wo...",
    "end": 695.0
  },
  {
    "start": 695.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Ja, definitiv.",
    "end": 699.0
  },
  {
    "start": 699.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Gerade solche Tools wie N8n wirklich gut reinpassen. Also wenn du einen Prozess hast, wenn du diesen Prozess klar definieren kannst, wenn du weißt, was vorne reingeht, was hinten rauskommen muss, dann sind solche Tools wirklich sehr einfach, Daten von links nach rechts zu schieben und durch verschiedene Schnittstellen oder KI-Komponenten anreichern zu lassen. Und ja, also ich bin auch ein großer Fan. Wie ist das eigentlich bei euch? Wie gesagt, ich...",
    "end": 720.0
  },
  {
    "start": 720.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Ja.",
    "end": 727.0
  },
  {
    "start": 727.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Ich glaube stark daran, dass man das in kleinen und mittleren Unternehmen einsetzen kann, auch produktiv einsetzen kann. Ich glaube, man kann das in einer Qualität bauen, die solche Dinge zulassen. Siehst du das auch, dass das auch in größeren Unternehmen eingesetzt wird oder ist da immer noch der Trend, nein, lieber selber bauen?",
    "end": 746.0
  },
  {
    "start": 746.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Ich weiß es.\nIch weiß, dass das eingesetzt wird. allem sehr dankbar sind die Leute in IT für sämtliche kleinen Prozesse von ich muss den ILDAP Server die Daten halt synchronisieren mit dem Server. Ich muss die Daten halt regelmäßig back-upen und dann irgendwo hin verschieben, benamen und so. Die sind halt viel viel schneller mit diesem Logo-Tool als wenn sie das halt händisch machen. Wir haben es selbst bei uns in der Firma im Einsatz und die Kollegen sind total dankbar, dass sie mit NITN arbeiten können, weil sie\nin der Geschwindigkeit eigentlich die ganzen Bash-Skripte die ganzen Skripte nicht hinbekommen würden, wie das mit den Lösungen und den Notes möglich sind. Deswegen, ich weiß, dass es genutzt wird. Es ist aber glaube ich noch ein bisschen im größeren Unternehmen einfach zu unbekannt, obwohl die schon relativ lange da sind. Sie haben noch nicht so den Durchsatz bekommen, dass alle das kennen.\nDeswegen kommt das immer mehr und ich bin absolut davon überzeugt, dass N8N ein absoluter Gamechanger für die meisten IT-Abteilungen in großem Mittelstand und Konzernen ist, weil ich würde schätzen, 20 % dieser typischen Arbeiten damit automatisiert werden können, wenn nicht sogar 30%.",
    "end": 828.0
  },
  {
    "start": 828.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Ich glaube, das Schöne ist, die ganze KI-Geschichte hat ja dazu geführt, dass man sich mit den Prozessen auseinandersetzt und anfängt Dinge zu machen, die man ja eigentlich schon seit 15 Jahren machen könnte. Also weil gerade viele Prozesse brauchen ja nicht zwingend KI, sondern sind wirklich, okay, wo fällt manuelle Arbeit an, wie können wir diese automatisieren? Und das ist jetzt ein bisschen diese Kurve, die da mitkommt, oder? Und viele versuchen jetzt auch alles auf diesen",
    "end": 842.0
  },
  {
    "start": 842.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Absolut.",
    "end": 858.0
  },
  {
    "start": 858.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "KI-Nagel drauf zu hauen, obwohl es ab und zu gar nicht wirklich nötig ist. Und das fand ich schon spannend.",
    "end": 863.0
  },
  {
    "start": 863.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Es sieht halt schöner\naus, ein KI Kleber drauf ist. Absolut! Wenn du dann die Motorhaube hochhebst, siehst du einfach nur eine billige Excel Formel mit sehr klugen Formeln.",
    "end": 866.0
  },
  {
    "start": 866.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Das ist so. Die Bewertungen sind immer besser.\nGenau. Nein, aber ich sehe das auch so. Und ich glaube, was ich schön finde und ich versuche das auch, wenn ich mit Firmen oder Personen spreche, auch zu diskutieren, etwas, einfach auch zugänglich ist. Das ist nicht, und ich glaube, das ist eben, das haben wir am Anfang gesagt, ich glaube, das ist das, was es eigentlich so interessant macht, dass ich glaube, dass ich die notwendigen Skills fast jeder Person beibringen kann.\ndie Prozesse runterbrechen kann, die Prozesse in einzelne Schritte aufteilen kann und das dann in verschiedenen Tools, in solchen Workflows reinpflanzen kann.\nIch das ist schon cool und ich versuche ja auch immer Firmen wirklich zu befähigen, dass sie ihre Mitarbeiter trainieren. Weil ich glaube einfach der Mehrwert, den eine Firma hat, wenn die ein, zwei N8N Experten haben, einfach all diese kleinen Dinge weg zu automatisieren, die da täglich anfallen, ist eigentlich unglaublich groß. Und der Mehrwert ist sofort da, oder?",
    "end": 943.0
  },
  {
    "start": 943.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Ja, definitiv. Also, das geht, ich, in den Bereich des Citizen-Experts, dass man halt die Citizens, also die Bevölkerung, die Einwohner des Unternehmens befähigt zur Selbsthilfe, dass sie halt schneller selber in der Lage sind, Aufgaben zu erledigen, selber zu automatisieren, weil kein Unternehmen kann das eigentlich bezahlen, wenn man wirklich jeden kleinen Schnitt\njeden kleinen Schritt, jeden kleinen Step von irgendeinem externen Experten analysiert und umsetzen lässt. Und manchmal tut das auch nicht in Not, weil es ist dann halt einfach mal fünf Minuten wirklich selber darüber nachdenken, was mache ich da eigentlich. Und dann können die Leute das selber machen. Und desto mehr die Mitarbeiter in der Lage sind, das selber zu machen, desto mehr kommen sie auf Ideen, was man noch machen kann, was dazu führt, dass dann wieder die Experten gefragt sind, weil sie wollen dann tollere, komplexere Lösungen haben, die denen helfen, weil sie den Mehrwert noch mehr sehen.\nAlso ich bin total davon überzeugt, dass das absolutes Must-have ist, Mitarbeiter im Unternehmen zu befähigen und nicht alles in einer, wie wir zu Anfang gesagt haben, einer Taskforce oder den einzelnen auserwählten KI-Experten im Unternehmen das aufzudrücken. Und wenn ich so mal angucke, was sind so deine Best Practice, wo du jetzt schon so ein No-Code eingesetzt hast, neben den Gesagten?",
    "end": 1032.0
  },
  {
    "start": 1032.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Ja, ich glaube für mich ist die ideale Ausgangslage, das haben wir vorher diskutiert, ist, du hast einen Input, der klar definiert ist, du hast einen Output, der klar definiert ist und du hast dazwischen etwas, das Logik braucht. Ich glaube, das sind Dinge, die sich eigentlich sehr gut mit solchen Tools automatisieren lassen.\nDa können wir auch KI dazwischen bringen, dann ist einfach die Logik, ist ein bisschen mehr Intelligenz dazwischen, muss aber nicht sein. Aber ich glaube, wenn du diese zwei Dinge hast, dann eignen sich solche Systeme eigentlich ziemlich gut. Ich habe schon alles gesehen, ich habe wirklich schon ganz einfache Dinge gesehen, wo einzelne Sachen von einem Tool ins nächste geschoben wurden anhand eines Zeitplans bis hin zu",
    "end": 1063.0
  },
  {
    "start": 1063.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Hm.",
    "end": 1089.0
  },
  {
    "start": 1089.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "extrem komplizierten Prozesse, wo CVs analysiert werden und durch Systeme durchgeschleust werden. habe gerade letztens einen Meeting Reminder gebaut, fand das super spannend. Da kannst du über eine App fragen, den Workflow, sag mir mal, wer ist dieser Herrmann, den ich in 20 Minuten treffe?",
    "end": 1107.0
  },
  {
    "start": 1107.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Hm.",
    "end": 1116.0
  },
  {
    "start": 1116.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Und dann holt er mir die Informationen aus dem CRM raus, holt sie aus dem Internet raus, fasst mir das kurz zusammen. da sehe ich eigentlich alles von ganz einfachen Dingen bis hin zu voll ausgebauten Schnittstellen, die dann durch Code eigentlich verwendet werden.",
    "end": 1131.0
  },
  {
    "start": 1131.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Also ich sehe, glaube ich, aktuell den schnellsten Mehrwert drin, womit man halt auch in einer eigenen Chefetage oder in den Unternehmen überzeugen kann, ist klar die Prozesse. wird dann aber gesagt, so ja, gehört ja zu den Aufgaben. Aber ich glaube, eins der der Totschlag Argumente ist, wenn man die Zusammenarbeit, Marketing und Vertrieb halt unterstützt, dass sie mehr Umsatz machen können. Weil wenn die Geschäftsleitung sieht, die Vertriebsmitarbeiter werden dabei unterstützt schneller.",
    "end": 1153.0
  },
  {
    "start": 1153.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Ja.",
    "end": 1161.0
  },
  {
    "start": 1161.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "an Kunden zu kommen, schneller Umsatz zu generieren und schneller die Chance wahrzunehmen eines Kunden oder eines Leads. Das ist, glaube ich, tatsächliches Todstagsargument und sollte auf jeden Fall damit gestartet werden, weil es große Auswirkungen hat auf die Art und Weise, wie ...\nVerkauf angegangen wird, wie man arbeitet. Vor allem ist es fast banal, so viele einfache, tolle Sachen es gibt, von den Leaddaten aus dem CRM vorbereiten, wie du gesagt hast, und dann, dass man...",
    "end": 1187.0
  },
  {
    "start": 1187.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Mhm.",
    "end": 1199.0
  },
  {
    "start": 1199.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "eine kurze Zusammenfassung hat über die letzten besprochenen Themen, aber auch, sobald es ein neuer Lied ist, über die Internetseite kurz erfahren, Zusammenfassung erhalten über die LinkedIn-Profil. Wer ist das eigentlich? Wo finde ich das? Was sind die Produkte? Womit wirbt er auf seiner Seite primär? Wo finde ich Infos am schnellsten für ihn oder zu ihm? Und das sind Sachen, wo ich sage, das ist aus Vertriebssicht genial und das macht schon Spaß.",
    "end": 1226.0
  },
  {
    "start": 1226.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Ja, etwas was wir auch täglich brauchen und ich glaube das würde auch vielen Firmen oder auch Teams sehr gut tun ist das Aufnehmen von Meetings, das Umwandeln von Meetings in Insights und das Speichern von Insights an Stellen, wo andere, die vielleicht nicht teilnehmen konnten, die vielleicht gerade im Urlaub sind, zurückgehen können und sich anschauen können, was besprochen wurde.\nDas kannst du dann, wie du gesagt hast, wieder zur Vorbereitung fürs nächste Meeting nehmen oder so. was das eigentlich, diese Schlaufe von Informationen, die durch diese Prozesse durchfließen, sind einfach in einem Team so wichtig. Und man kann sich kognitiv von vielen Dingen verabschieden, wenn man weiß, eine Maschine kümmert sich darum, das festzuhalten, eine Maschine kümmert sich darum...\ndas zusammenzufassen, zu distribuieren, zur Verfügung zu stellen, das ist schon auch cool, Das sehen wir, das würden wir eigentlich nicht mehr missen, oder? Das ist so einfach, wie gesagt, so einfach, aber am Ende so wirklich powerful. Aber ein Beispiel, das ich auch gesagt habe, im Marketing, und da können wir vielleicht auch mal die Brücke noch schlagen zu dem ganzen Thema Wipe-Coding oder Wipe...\nContent-Generierung oder Vibe-Writing. Ich glaube, wir viben. Genau. Was meinen wir damit? Ich sage mal, was ich damit meine, dann kannst du mir sagen, was du meinst. Für mich ist viben einfach, indem man sich sehr stark auf KI verlässt, Dinge zu erreichen. In Vibe-Coding ist es so, wir haben heute Tools,",
    "end": 1308.0
  },
  {
    "start": 1308.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Lass es einfach sagen, vibing. Ja, wir viben.",
    "end": 1332.0
  },
  {
    "start": 1332.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "gibt es heute ganz unterschiedliche, wo ich eigentlich über Prompten, also über die englische Sprache ganze Applikationen oder Games usw. bauen kann, ohne dass ich eigentlich verstehe, was da genau gemacht wird. Und das nimmt jetzt sicher ein bisschen Fahrt auf, weil einfach diese Möglichkeit, die jetzt Personen haben, ihre Ideen in die Tat umzusetzen,\nDie gab es so einfach nicht, wenn du früher als Marketingfrau eine Idee hattest für ein Tool, das dir jetzt helfen würde, kleinen Prozess oder etwas abzubilden. Hast du Kapital gebraucht, du hast einen Entwickler gebraucht, du hast vier Monate Zeit gebraucht und heute kannst du eigentlich wirklich hingehen und dir ganze Apps in sehr kurzer Zeit bauen lassen.\nNatürlich, aber gehen wir hin vielleicht sagen wir mal was du noch meinst und eben du hast ja dann die anderen Vibe-Dinger mehr im Griff, da können wir immer noch sagen wo liegt eigentlich der Vorteil und der Nachteil oder? Weißt du schon ein bisschen kontrovers.",
    "end": 1398.0
  },
  {
    "start": 1398.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Naja,\nes ist kontrovers. Ich finde es absolut valide, dass es existiert.\nfür die Leute, die halt dazu den Background gerne wissen wollen. Vibe Coding ist halt im Februar 2025, also diesen Jahres von Andre Capati, dem Co-Founder von OpenAI, der jetzt halt AI-Leader bei Tesla ist, als Vibe Coding erwähnt und hat das Konzept einmal kurz erläutert. Es geht halt darum, sich auf die Vibes des LLMs einzulassen. das, was ihm vorgeschlagen wird, dass man damit hantiert und versucht, was Besseres zu machen, halt schneller zu\nzu Ergebnissen kommen, auf die man selber sonst jetzt nicht kommen würde in einer Geschwindigkeit, von der man sich leiten lässt. Und das ist etwas, was ich schon sehr\nDer Begriff ist schon seit 2023 da, aber jetzt hat es nochmal hervorgeholt und jetzt hat Fahrt aufgenommen, weil die Leute das irgendwie selber sehen. Da sieht man Leute mit einem YouTube-Video, die dann innerhalb des Wochenendes einen kleinen Flugsimulator selber gebaut haben. Die haben keine Ahnung, was in der Applikation drin steht, aber sie haben es jetzt gebaut, dass es effektives Game ist, was sie selber starten können. Sie können die Tastatur benutzen und dann halt durch die Gegend fliegen. Ich finde es beeindruckend.",
    "end": 1481.0
  },
  {
    "start": 1481.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Hast du gesehen, Peter Levels hat seinen Flugsimulator, den er mit Vibecoding erstellt hat, auf 70.000 MRRs hochgetrieben. Der verkauft jetzt Werbung darin. Also du kannst jetzt da Zeppeline mieten mit deinem Logo drauf und der hat die App wirklich so weit gebracht, dass sie 70.000 Dollar im Monat generiert, nur mit Werbeeinnahmen. Und eben nur mit Vibecoding erstellt, also...",
    "end": 1507.0
  },
  {
    "start": 1507.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Es ist total beeindruckend. Aus Innovationssicht total geil. Ich finde es unbegreiflich, was man schaffen kann. Einfach nur, wenn man sich auf die KI einlässt und sagt, ich weiß jetzt, was ich tue promptmäßig, ich weiß jetzt, wie ich Sachen erkläre und definiere.\nUnd ich lasse mich jetzt auf das Game ein und ich möchte was bauen. Ich habe da voll Bock drauf und ich sage mal ich kenne es die Hackathon Tage sind schon ein paar Jahre her, wo man sich einfach einschließt mit den Kollegen und einfach man hat einen Vibe und möchte halt innerhalb von zwei drei Tagen was bauen und da haben. Das nimmt jetzt halt neue Fahrt auf auf einen Level was nicht mehr ansatzweise vergleichbar ist und ich finde das ist einerseits total geil, andererseits finde ich das\nauch total erschreckend. Jetzt kommt die Kontroverse. Ich finde es total erschreckend, wenn du nicht weißt, was in dem Code drin ist, du weißt nicht, wie sicher es ist. Du hast keine Qualitätsprüfung, keine Unit-Tests, du hast keine Sicherheit, dass das auf bestimmten Plattformen irgendwie läuft. Du hast einfach ein Produkt,",
    "end": 1558.0
  },
  {
    "start": 1558.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Jetzt kommt die Kontroverse. Letztendlich lassen sie über die Kontroverse diskutieren.",
    "end": 1583.0
  },
  {
    "start": 1583.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "fertig gebaut, was ich dann sehe als MVP, POC oder etwas, was einfach nur da ist, was stark ist. Aber es ist halt kein fertiges Produkt, weil dafür kommt so viel mehr. Alleine im Bereich Security, wie gehe ich sicher, dass alles geschützt ist von irgendwelchen MySQL Injections oder irgendwelche Injections in den LLMs und so weiter. Wie gehe ich sicher, dass die Daten nicht extrahiert werden.\nWie kann ich vertrauen, dass die ganzen LLM-Daten nicht extrahiert werden? Und eine weitere Frage ist, wem gehört der ganze Kram eigentlich? Weil es ist geschaffen durch eine AI nach unserem Urheberrechtsverständnis, kann nur ein Mensch natürlich Urheberschaft generieren, indem er einen Schaffungsprozess hat. Wenn aber fast alles durch die KI irgendwie gebaut wurde, zwar hat man\ngepromtet, aber reicht das schon, dass das halt ein Schaffungsprozess ist oder ich bin da kein Anwalt, deswegen können gerne Anwälte sich bei uns mal melden, dass wir da mit denen in Austausch gehen für so eine Folge KI-Recht, Urheberrecht, das fände ich total spannend. Aber ich hatte, hatten wir letztes Mal auch darüber gesprochen in der Folge, diese Erwähnung, wenn KI und die LLMs Code schreiben, was trainiert wurde mit Code auf Grundlage von\nOpen Source Code wie Apache 3.0, 2.0, MIT-License und so weiter, dann haben wir das Problem, dass die Lizenzmodelle miteinander gar nicht verbindbar sind. bedeutet, dieser Code müsste eigentlich komplett Open Source gelegt werden, weil es sonst nicht rechtens wäre, weil er halt trainiert wurde mit diesen Daten. Das sind so Sachen, da gibt es doch keine Urteile zu, aber sollte man auf jeden Fall berücksichtigen.\nbin mir nicht sicher, was... Jetzt von dir aus gerne kontroverse. Was ist so dein Statement dazu?",
    "end": 1704.0
  },
  {
    "start": 1704.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Nein, ich glaube die Hauptkontroverse im Thema Vibe Coding ist ja wirklich was du vorher gesagt hast. Dass gerade, ich sag mal Entwickler, also wenn man die Diskussion ein bisschen online verfolgt, und ich hab mir am Wochenende eigentlich sehr viele Gedanken darüber gemacht, hab heute auch noch einen Artikel dazu geschrieben, sehr viele Entwickler sehen natürlich genau das was du sagst. Da kommt Müll.\nDer Müll muss irgendjemand aufräumen, die Qualität ist nicht sehr gut, Security ist ein Thema, man weiß nicht was gebaut wird. Am Ende ist man irgendwo und hat einen großen Moloch an zusammengeschustem Code, der niemand mehr warten kann.\nIch finde die Argumente eigentlich nicht sehr kontrovers, weil ich glaube, in gewissen Fällen mag das wirklich so sein. Es gibt sehr wahrscheinlich Umfelde, wo das wichtig ist. Also wenn du im Corporate-Environment, wo klare Richtlinien herrschen und so weiter, dann einfach loslegst und die eher in der Codebase mal wüten lässt.",
    "end": 1768.0
  },
  {
    "start": 1768.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "besten noch direkt mit Kundendatensystem oder Kundensystem verbinden. Bastel mal was.",
    "end": 1771.0
  },
  {
    "start": 1771.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Genau, im YOLO Mode, wo sie gleich noch Pakete installieren kann und\nsagt, ne, okay, los. Da bin ich...",
    "end": 1779.0
  },
  {
    "start": 1779.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Ich sehe schon morgen ein Anruf vom Compliance-Team bei mir hier. Herr Del Campo, was haben Sie da erzählt mit dem? Es wurde nicht getan. Das war jetzt ein fiktives Szenario.",
    "end": 1787.0
  },
  {
    "start": 1787.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Genau, es wurde nicht getan.\nAber ich glaube, ist bisschen die Argumentation. Ich glaube einfach, und ich glaube, das haben wir vorher schon mal diskutiert, also über No-Low-Code, ich glaube einfach, dass demokratisiert ganz viele Dinge für Personen, die eigentlich keinen Zugang hatten, ihre Ideen mal primär umzusetzen.\nUnd ich glaube, man muss irgendwann den Schritt finden von was ist etwas, was sehr schnell aufgebaut wird, zu testen oder für mich selber oder intern in einer Firma, wo man sagt, das hat eh niemand Zugriff drauf, oder? Und wo geht es hin und sagt, okay, das setzen wir jetzt in einen Start-up und wir bauen damit jetzt ein zukünftiges Produkt. Und ich glaube einfach...\nDen Wechsel zu finden ist nicht ganz einfach, ich das muss man machen, aber ich glaube einfach diesen Speed, man haben kann, wenn man solche Tools nutzt. Oder im Produktmanagement, also etwas, was ich überzeugt bin, wenn ich mir überlege, wo die Reise für Produktmanager hingeht. Was hat ein Produktmanager gemacht in der Vergangenheit, wenn er eine Idee hatte? Er hat sich ein Product Requirement Dokument geschrieben.",
    "end": 1846.0
  },
  {
    "start": 1846.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Hm.",
    "end": 1861.0
  },
  {
    "start": 1861.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Das sind mehrere Seiten, wo er vielleicht tagelang dran war zu definieren, wie ein Produkt aussehen könnte. Dann hat er sich einen Designer geholt oder einen UX-Spezialisten. Die haben sich dann ein Prototyp gemalt in Figma. Wenn möglich haben sie den noch animiert, damit man den klicken kann und sind dann auf Kunden losgegangen. Ich glaube ja, und das haben wir gesehen, wir hatten schon Ideen, aber ich habe gesagt, hey, ich glaube, das würde funktionieren.\nUnd was wir gemacht haben ist einfach, wir haben uns das gevibecoded und haben gesagt, okay, wir wollen jetzt dieses Feature anschauen, wir wollen jetzt, so soll es funktionieren, wir haben das gebaut, haben das in den Händen gehabt, haben geklickt und haben gemerkt, so richtig funktioniert das gar nicht. Also die UX ist nicht gut, beziehungsweise die Hypothese, wir hatten, was dieses Element angeht, funktioniert irgendwie nicht und das konnten wir in einer halben Stunde machen, oder?\nUnd ich glaube einfach dieser iterative Speed, den du kriegst im Vergleich, wenn du das jetzt sauber durchplanst, alles baust und erst dann Kundenfeedback einholst, glaube ich einfach, dass wer das benutzt, in einem X-Fachen schneller zu einem Punkt kommt, wo er weiß, wie das Produkt final aussehen muss. Und ich glaube, das ist eben auch die Power, ich sehe, oder?",
    "end": 1940.0
  },
  {
    "start": 1940.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Es gibt ja Unternehmen, einfach Updates reinschieben und dann den Nutzer testen lassen, ob es geklappt hat. Ich bin da bei dir, deswegen, ich würde es halt definitiv sehen, ich finde es halt einen absoluten Mehrwert für POC, also Proof of Concept, also das Konzept, was ich mir jetzt überlegt habe. Funktioniert das?",
    "end": 1947.0
  },
  {
    "start": 1947.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Ja natürlich, aber viel Feedback hast Du ja dann auch nicht. Du ja einfach Grillen geziert, weil niemand auf den Button klickt.",
    "end": 1968.0
  },
  {
    "start": 1968.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "einen MVP bauen, zu gucken, ob der ganze Prozess richtig ist, ob ich das nutzen kann, ob es auch für mich praktisch ist. Alle Male Low-Code, No-Code unbedingt verwenden. Aber der Bau einer kompletten Applikation, einer Anwendung, die voll auf KI basiert, also wirklich komplett, ohne, sagen wir mal, einen Entwickler, der drauf geguckt hat. Jetzt mal wirklich dieses Worst-Case-Szenario für mich.",
    "end": 1990.0
  },
  {
    "start": 1990.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Mhm.",
    "end": 1993.0
  },
  {
    "start": 1993.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Das ist für mich ungefähr so, als wenn du einen Raum mit 30 Junior-Entwicklern einfach zusammenschließt und die machen lässt und die haben auf alles Root-Rechte. So ungefähr ist es mich. Das ist halt, der kräuselt sich, ja, keinen Backup. Genau, genau. Und sie verbinden alles am Produktivsystem. So. Und das ist so, wo ich sage, ist, es ist einfach für mich zu gefährlich. Aber auch die Frage,",
    "end": 2005.0
  },
  {
    "start": 2005.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Und kein Backup.",
    "end": 2023.0
  },
  {
    "start": 2023.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "kann man es verwenden, funktioniert es. Wenn ein Entwickler das macht und nutzt, sehe ich das halt so, dass man vertrauen kann, dass der den Quellcode lesen kann, verstehen kann und eventuell auch korrigieren kann, wenn irgendwelche Maßnahmen murk sind oder wenn halt Sicherheitsthemen dort auffallen. den meisten Leuten ist ja das Lesen von Code nicht vorhanden, es halt so, da hat man halt gelernt zu programmieren. Das ist\nist schon schwierig, deswegen bin ich da hin und her gerissen total.",
    "end": 2054.0
  },
  {
    "start": 2054.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Ja. Nein, nein, aber ich glaube\ndu machst einen guten Punkt oder ich glaube wir müssen das vielleicht auch normal ein bisschen differenzieren. Was wir vorher gesagt haben, da geht es wirklich darum, eigentlich ohne viel Vorwissen\noder ohne große Kontrolle die KI machen zu lassen. Und dann einfach sagen, okay, mach's jetzt grün, okay, hier ist ein Fehler, bitte reparier den Fehler, immer noch ein Fehler, überleg mal ein bisschen mehr, jetzt läuft's. Und das andere, was du gesagt hast, ist, glaube ich, etwas, wo es eine Unterstützung ist. Also viele Entwickler nutzen natürlich auch solche Tools in ihrer täglichen Arbeit, gewisse Dinge einfach schneller machen zu können.\nDas sind Dinge wie Autocompletion. Heißt, ich mache etwas, die KI erkennt, dass das hier auch nochmal eine Anpassung braucht. Schlag dir das vor, du schaust dir das an und akzeptierst das einfach, ohne dass du das selber tippen musst. Oder du hast eine Frage, weil du nicht genau weißt, wie eine Schnittstelle funktioniert. Du sagst, hey, ich möchte jetzt hier bitte zur Google Mail Schnittstelle...\nWas sind die Parameter? Kannst mir das schnell bauen? Dann schauen sie sich den Code an, sagen, ok, verstanden und implementieren das. Ich glaube, in dem Fall ist es ein unglaublich nützliches Tool. So lang. Aber da braucht es immer, da hast du eben den Entwickler, der das überprüft, der sicherstellt, dass die Co-Qualität stimmt, Und ich glaube, das ist ein bisschen der Unterschied. Da ist es eine Unterstützung und macht einen Entwickler...\nIn dem man gewisse Dinge einfach nicht selber schreiben muss, weil ihm die KI gewisse Dinge vorgibt, weil es ihm Dinge löst, wo er vor drei, vier Jahren noch irgendwo online nachschauen musste, zum Beispiel Stack Overflow oder Rest In Peace. Aber ich glaube, das schon nicht das, was wir vorbesprochen Wo er es wirklich weiben heißt einfach, lass mal machen.",
    "end": 2177.0
  },
  {
    "start": 2177.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Ja, ich finde es halt auch aus jetzt mal richtig dystopisch gesprochen aus ethisch-gesellschaftlicher Verantwortung. Wir bauen mehr Produkte, die halt immer mehr trash werden als nachhaltig und sinnvoll. Desto mehr wir die Leute zu ballern mit SAS-Anwendungen oder irgendwelchen Apps und Tools, die eigentlich nicht wirklich\ndurchgetestet sind und nicht funktionieren. Die Leute geben sich mehr damit zufrieden. Und was passiert, wenn wir jetzt zum Beispiel die ganzen Junior-Entwickler ersetzen durch KI-Lösungen, was momentan an vielen Stellen gemacht wird? Wir schaffen uns einen Gap von keinen zukünftigen Senior-Entwickler mehr. Wenn die nächsten fünf Jahre sind dann halt alles schön und toll und auf einmal gibt es halt wenig Leute, die wirklich\nneue Technologien als Senior aufgegriffen haben, dann halt die Bereitschaft hatten, dieses neue Tech-Stack zu nehmen und auch fünf Jahre dann zu lernen, weil es gibt ja jetzt die KI, die das alles mit automatisiert macht. wir verschaffen uns dann halt Software und Lösungen rein, die komplett Blackbox für uns sind, weil wenn ich den Code nicht lesen kann, wenn ich nicht weiß, wie es sicherheitstechnisch aussieht, weiß ich auch nicht, wohin die Daten gehen. Wenn die LLMs komplett Zugriff auf die ganzen Daten haben, verschaffen wir halt an wieder Big Tech.\nDatenquellen, die wir von persönlichen datenschutzrelevanten niemals sonst da rein geben würden. Das aber versteckt dann doch passiert, weil wir nicht wissen, was damit passiert, wenn wir an irgendwelche Low-Code und Low-Code-Apps dann auf einmal noch KI anbinden und noch mehr ermöglichen. Ich bin da...\nWeiterhin skeptisch. Ich finde es trotzdem klasse was damit alles passieren kann. Jetzt nicht nur jetzt aus dem sagen wir mal diesem klassischen Low Code und No Code im Sinne von ich code sondern auch in den anderen Bereichen. Es gibt unglaublich tolle Bereiche in der Filmproduktion, in der Videoproduktion wo alleine durch ComfyUI und anderen Tools so geile Ergebnisse geliefert wurden, weil sie geschafft haben durch dieses\ndurch diese Tools KI einzusetzenden Produktionen, die jenseits von gut und böse sind. hast du dich schon auseinandergesetzt mit ConfigUi und Co.?",
    "end": 2328.0
  },
  {
    "start": 2328.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Ja, war mir zu kompliziert.\nIch glaube, wenn du kein wirklich großes Interesse an Generieren von Bildern hast, dann ist Comfy einfach... Die Lernkurve ist einfach zu krass, oder? Aber es ist schon so, oder? Das selbe ist ja auch mit Vibe-Music, oder? Also gerade Dinge wie Suno und andere, wo man in der Lage ist, eigentlich Musik zu schreiben. Und ich persönlich habe jetzt keinen...",
    "end": 2339.0
  },
  {
    "start": 2339.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Ja.",
    "end": 2358.0
  },
  {
    "start": 2358.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "ausgeprägtes Musikverständnis. Und wenn ich mir diese Song anhöre, dann tönen die für mich eigentlich sehr gut. Und ist sie aber trotzdem ziemlich krass, oder? Das geht einfach. Also du kannst heute wirklich Musiker stellen, die ich sag mal für viele nicht mehr von ich sag mal richtiger Musik unterscheidbar ist. Und ich hab gerade heute einen Artikel gelesen, jetzt gibt's ein LLM.\ndas trainiert wurde, klassische Kompositionen zu schreiben. Also nicht nur Pop-Song, sondern wirklich ganze Instrumentalisierung von klassischer Musik und daraus eigentlich neue Werke zu erstellen. Das ist schon krass. Und die Frage ist jetzt ein bisschen, was soll man davon halten? Aber ich glaube, wenn ich in der Musikbranche und in der Filmbranche wäre, hätte ich echt Sorgen.\nFür mich als Anwender ist es natürlich super, wenn ich jetzt Geburtstagslieder komponieren kann für Freunde und so weiter. Ein Punkt, den vorher erwähnt sind, ich glaube das ist schon noch wichtig, das ist schon etwas, das ich mich auch häufig frage ist, wie trainieren wir zukünftig Experten? Das hast du gesagt, Wie wurden man Experte, indem man irgendwo gearbeitet hat oder motiviert war und jemand einem gezeigt hat, wie man weiterkommt, oder?",
    "end": 2421.0
  },
  {
    "start": 2421.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Ja, klar. Aber ich kann dir...",
    "end": 2444.0
  },
  {
    "start": 2444.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Und was du jetzt gesagt hast für Entwickler trifft hier eigentlich auf ganz viele Berufe zu. Und das ist schon auch etwas, wo ich nicht ganz sicher bin, wie wir das lösen. Im Coding ist es so, Dario, der CEO von Entropic, hat gesagt, dass in zwölf Monaten 100 % des Codes von der Maschine geschrieben wird.",
    "end": 2467.0
  },
  {
    "start": 2467.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Ich sag mal, Bill Gates hat auch gesagt, dass das Internet nur Hype wäre und dass wir nie mehr als 8 MB Speicher brauchen. Also die Techies liegen nicht immer richtig mit ihren Pausen an.",
    "end": 2475.0
  },
  {
    "start": 2475.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Ja, genau, und Elon Musk\nhat gesagt, 2020 haben wir Robo-Autos und in 2022 können wir Taxis vermieten. Aber ich glaube schon, ich meine, man sieht, wo die Tendenz hingeht. Und das ist schon die Frage, eben wie das auch solche Dinge wie das Ausbilden von Menschen betreffen wird, weil gerade diese Anfangsjobs, Einsteigerposition,",
    "end": 2479.0
  },
  {
    "start": 2479.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Ja.",
    "end": 2500.0
  },
  {
    "start": 2500.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Die kannst du eigentlich heute schon weg automatisieren, oder? Und das ist sicher gefährlich.",
    "end": 2508.0
  },
  {
    "start": 2508.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Absolut. Ich kann jetzt nur mal sehen, was möglich ist und was normal vergleich ist. Man schafft momentan ganze Projekte mit erstens einem Viertel des Personals.\nAber dadurch, dass die Leute keine Erfahrung sammeln, wird es weniger Leute, die da mehr reingehen können. Ich wollte noch mal ganz kurz diese Schleife noch mal zu machen zu den Produktionen, dann kann ich das nochmal abschließen, weil ich da halt viele Parallelen zu sehe. Ich habe sehr viel mit Medien zu tun gehabt und es gab halt wenig Leute, die später wirklich wissen, was ...\nrichtige Farblehre ist, die nicht sehen können, wann blau im Gesicht ist, wenn das Gesicht zu blau gefärbt ist, wann sie die Lichtanpassung vornehmen müssen, einfach weil sie es nicht gelernt haben, weil sie nicht wissen, wie dieser Blaustich aussieht. Das interessante ist, für die meisten sieht ein Blaustich einfach rot aus, das Gesicht sieht ein bisschen zu rötlich aus. Nimmste blau raus, einmal, war blau nicht rot. Und das sind so Sachen, die unglaublich gut sind, vor allem\nWichtig ist, dass wir sowas können. Und ein kurzer Shoutout noch zu dem Thema Medienproduktion. Ich habe eine Person kennengelernt bei einem Kongress in Potsdam vom EPI-KI in der Medienproduktion. Das war der Sebastian Ungrad. Der ist AI Art Director bei Pantaflix AG. Und der nennt sich auf YouTube The Butcher's Brain.\nIch sag mal so, ich kenn mich mit Medien, mit Bilderstellungen, mit Videoerstellungen sehr gut aus. Ich kann das erstellen.\nIch bin aber kein Produzent, kein Medienschaffender. Wenn man aber solche Leute hat, die KI in die Hand bekommen, aber vorher das Knowledge von der kompletten Produktion drauf haben, wie baut man sowas, wie macht man sowas, wie beschreibt man ein Filmszenario, wie beschreibt man im Detail, dass jetzt etwas passiert, das kann man sich dann im Endergebnis bei Sebastian Ungrad auf seinem Butchers Brain YouTube-Kanal angucken. Das ist meiner Meinung nach der Da Vinci,\nAI-Video-Produktion. Der ist genial, Typ. Was der schafft und alles mit solchen Automatisierungstools. Er baut nicht das alles automatisch. Sie nutzen extrem starke Comfy-UI-Tools plus selbsttrainierte Lauras und ...\nEines der besten Sachen, ich je gesehen habe. Und deswegen finde ich das so wichtig, dass wir verstehen, wir müssen diese Basics für No-Code, Low-Code immer noch weiter lernen. Also es bringt nichts, dass wir uns einfach drauf verlassen. Wir müssen lernen, wie Coden geht, was für Sicherheitsbestimmungen geht. Wir müssen wissen, wie die ganze Technik dahinter funktioniert, weil wir uns sonst unserer Zukunft berauben, weil wir nicht wissen, wie man dann ...",
    "end": 2673.0
  },
  {
    "start": 2673.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Mmh.",
    "end": 2686.0
  },
  {
    "start": 2686.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Qualitativ auf dem gleichen Niveau bleibt, weil sonst produzieren wir immer weiter schlechtere Produkte und dann haben unsere Großeltern irgendwann tatsächlich recht mit, früher war alles besser. Ja, immer. Früher war alles nicht nur früher, sondern auch früher alles immer besser. Und damit das nicht der Fall ist, damit die Großeltern nicht recht haben, müssen wir uns unbedingt mit diesen Themen auseinandersetzen. Also das ist mir persönlich halt total wichtig.",
    "end": 2699.0
  },
  {
    "start": 2699.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Früher war immer alles besser.",
    "end": 2716.0
  },
  {
    "start": 2716.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Deinen letzten Insight, wie siehst du das? Was würdest du noch zu Low-Code und No-Code sagen, was man auf jeden Fall nicht machen sollte oder was man unbedingt als erstes mit No-Code Low-Codes Tools angehen sollte?",
    "end": 2734.0
  },
  {
    "start": 2734.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Ich glaube, man nicht machen sollte, ist ganz große Probleme als erstes versuchen zu lösen. Nur weil es auf dem Papier einfach aussieht oder? Und weil das geht in die Hose. Und genau das Gegenteil ist eigentlich das, was ich machen würde. Ich würde versuchen, herauszufinden, wie ich diese Dinge für mich verwenden kann.",
    "end": 2745.0
  },
  {
    "start": 2745.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Ich fühle das so.",
    "end": 2763.0
  },
  {
    "start": 2763.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Entweder irgendwo im Internet schauen, Tutorials machen oder mal eine Schulung besuchen.",
    "end": 2767.0
  },
  {
    "start": 2767.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Ja.",
    "end": 2769.0
  },
  {
    "start": 2769.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "und dann anfangen kleine Dinge zu automatisieren. Das hast du gesagt, da brauchst du keinen Konsultant dafür. Du kannst jetzt sagen, okay, ich habe hier dieses kleine Problem, ich möchte das jetzt automatisieren, spare vielleicht nur fünf Minuten, aber so kommst du in diese Welt rein. So hast du die Erfahrung, was geht, wo die Systeme vielleicht sehr genau arbeiten und zuverlässig sind, wo sie vielleicht nicht so zuverlässig sind.",
    "end": 2786.0
  },
  {
    "start": 2786.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Ja.",
    "end": 2796.0
  },
  {
    "start": 2796.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Und wie bei vielen Dingen, und das trifft auf Low-No-Code genauso zu wie auf Coding, es einfach, man muss damit arbeiten. Je mehr man damit arbeitet, desto besser und einfacher wird es. Und es macht auch Spaß. Also ich muss sagen, ich habe das gesehen, Personen, die eigentlich noch nie mit Coding etwas am Hut hatten, wenn die Dinge automatisieren für sich, dann ist es einfach cool. Oder?",
    "end": 2804.0
  },
  {
    "start": 2804.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Hm.\nJa.\nIch will, ich mein Wälder und meine Dächer damit ich Kunst und Schreiben Nicht, ich Wälder und meine Dächer",
    "end": 2852.0
  },
  {
    "start": 2852.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Hey, aber wenn ich das gerne mache...",
    "end": 2852.0
  },
  {
    "start": 2852.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Also, natürlich, sei frei damit. Aber ich meine, ist halt,\nes ist halt tatsächlich, wir sollen auch angucken, vor allem mit No Code, Low Code, vor allem mit Themen wie Automatisierungsprozesse, was sind die nervigsten Themen? Was sind Sachen, wo eh keiner Bock drauf hat? Was immer wieder Thema ist, was immer gemacht werden muss? Was sind Sachen, wo der Entwickler dir ein Vogel zeigt, wenn es zum Beispiel ein ganz simples UI ist für etwas, was...\ndu nur brauchst, wo er sagt, hab darauf keinen Nerv, dann baue es mit dem No-Code-Low-Code, das ist voll legitim. Nur achte darauf, dass du nicht zu viele Daten reingibst, ohne dass es vorher geprüft wurde.",
    "end": 2897.0
  },
  {
    "start": 2897.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Ja, mit diesem Downer können wir jetzt das Ganze mal abbrechen. Genau, wir nehmen uns ja auch das Feedback unserer Hörer zu Herzen, gesagt haben, sehr gut, aber bitte bleibt doch unter einer Stunde.",
    "end": 2898.0
  },
  {
    "start": 2898.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Super! Ja, doch einfach das Ende. Nee.\nGenau. Ja, aber es ist wichtig und ich würde auch zum Abschluss sagen, ich glaube für den Bereich der Produktentwicklung, der MVP, POC Phasen, Entwicklung von Kundenkonzepten und Business Modellen sind die Sachen im Low-Code und Low-Code Bereich absolut die Zukunft und es würde glaube ich fast Zukunft überwiegend darauf hinauslaufen.\nweil wir als Entwickler kommend nicht hinterher so schnell zu arbeiten. Und darüber hinaus finde ich es aber auch ein gutes Learning, weil die Leute, die das sonst nicht umsetzen, endlich mal richtige Requirement Sheets schreiben, weil sie dann endlich verstehen und beschreiben müssen, was sie wollen. Also ich glaube, ist halt wiederum für die Produktentwicklung total der Gamechanger, weil die haben es in No Code, Low Code gebaut und haben es richtig gut beschrieben.",
    "end": 2966.0
  },
  {
    "start": 2966.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Ja.",
    "end": 2974.0
  },
  {
    "start": 2974.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Dann drucken, das ausgießen, das ist ein Format, dass der Entwickler das besser versteht und hat dann noch eine Unterstützung. So soll ich das haben und jetzt machen wir das noch mal in sicher.",
    "end": 2983.0
  },
  {
    "start": 2983.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Obwohl ich ja die Requirements heute auch mit AI schreibe. Nein, ich meine, was ich heute gerne mache, dass ich mich da mit einer KI unterhalte und daraus die Requirements ableite.",
    "end": 2987.0
  },
  {
    "start": 2987.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Ja, das wäre nicht.",
    "end": 3004.0
  },
  {
    "start": 3004.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Aber Hermann, ich überlege mir sowieso, ich glaube ich mache mal noch, vielleicht im April dann mal noch ein Vibecoding Workshop, dann lade ich dich gerne ein.",
    "end": 3012.0
  },
  {
    "start": 3012.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Mach mal, mach mal. Gerne.\nIch guck's mir gerne an und will da nicht einfach verzweifelt davorstehen und mir denken, mach's doch einfach lieber selbst mit React. Deswegen, ich guck mir da gerne über die Schultern und freue mich. Also wir sind jetzt auch für heute, glaube ich, am Ende. Hat mir unglaublich Spaß gemacht. Stark, dass es wieder geklappt hat, Patrick. Ich freue mich auf die nächste Folge und kann es schon kaum erwarten, dass wir noch eine Folge irgendwann aufnehmen. Ich würde sagen...",
    "end": 3020.0
  },
  {
    "start": 3020.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Genau.",
    "end": 3039.0
  },
  {
    "start": 3039.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Lass uns da gerne im Austausch bleiben und noch ein Thema finden. Hast du jetzt schon Thema, du vorstiegst für nächste Woche oder wollen wir einfach mal die Zuschauer überraschen?",
    "end": 3047.0
  },
  {
    "start": 3047.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Nein, lass uns einfach nochmal\nspontan darüber sprechen. Für alle, es geschafft haben, bis zur 50. Minute zu hören, schreibt das mal in die Kommentare oder gebt uns mal online einen Ping. Wirklich super.",
    "end": 3057.0
  },
  {
    "start": 3057.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Genau.\nJa genau, wir freuen auf euer Feedback, also schreibt uns gerne und ich danke euch.",
    "end": 3065.0
  },
  {
    "start": 3065.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Oder auch Themen.\nWir sind auch offen für Themen. Wir haben das gesehen. Wenn ihr was haben wollt, das wir diskutieren sollten, gebt uns Bescheid. Wir nehmen das gerne auf.",
    "end": 3074.0
  },
  {
    "start": 3074.0,
    "speaker": "Hermann Del Campo",
    "text": "Ja danke, genau. Ich dir auch, Patrick. Bis denn. Jo, bis denn, ciao.",
    "end": 3076.0
  },
  {
    "start": 3076.0,
    "speaker": "Patrik Breitenmoser",
    "text": "Hermann, ich wünsche dir einen ganz schönen Abend. Allen fürs Zuhören, danke schön und bis zum nächsten Mal. Tschüss, danke.",
    "end": 2687.458
  }
]